{"id":39496,"date":"2017-08-04T12:50:13","date_gmt":"2017-08-04T10:50:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39496"},"modified":"2026-01-27T11:17:27","modified_gmt":"2026-01-27T10:17:27","slug":"die-offenen-fragen-im-fall-buback-betreffen-auch-staat-und-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39496","title":{"rendered":"Die offenen Fragen im Fall Buback betreffen auch Staat und Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170804_buback.jpg\" alt=\"Siegfried Buback\" title=\"Siegfried Buback\"><\/div><p>Gibt es im <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/tid-26365\/mordfall-siegfried-buback-eine-offene-ermittlung-sieht-fuer-mich-anders-aus_aid_775794.html\">Fall<\/a> des von der Roten Armee Fraktion (RAF) am 7. April 1977 ermordeten Generalbundesanwalts <strong>Siegfried Buback<\/strong> eine &bdquo;sch&uuml;tzende Hand&ldquo;, die daf&uuml;r sorgt, dass die Aufkl&auml;rung des Verbrechens verhindert wird? Ja, meint sein Sohn Michael Buback. Auf eigene Faust recherchiert der G&ouml;ttinger Chemieprofessor seit vielen Jahren in der Sache und ist dabei auf so manchen Abgrund gesto&szlig;en. Buback, der gerade an einem neuen Buch zu dem Fall schreibt, schildert in einem ausf&uuml;hrlichen Interview mit den NachDenkSeiten, warum er davon ausgeht, dass die Version der Beh&ouml;rden zum Mord an seinem Vater und dessen Begleiter Wolfgang G&ouml;bel (Fahrer von Buback) und Georg Wurster (Leiter der Fahrbereitschaft der Bundesanwaltschaft) nicht stimmen kann. Das Interview f&uuml;hrte <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8313\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-39496-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170804_Die_offenen_Fragen_im_Fall_Buback_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170804_Die_offenen_Fragen_im_Fall_Buback_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170804_Die_offenen_Fragen_im_Fall_Buback_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170804_Die_offenen_Fragen_im_Fall_Buback_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=39496-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170804_Die_offenen_Fragen_im_Fall_Buback_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"170804_Die_offenen_Fragen_im_Fall_Buback_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Kommentar<\/strong><\/p><p>Michael Bubacks Vater wurde ermordet. Erschossen von einem Kommando der Roten Armee Fraktion (RAF) am 7. April 1977. Das ist lange her.  Und doch ist das Attentat von jenem Gr&uuml;ndonnerstag an dem ehemaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback etwas, womit es sich auch heute noch auseinanderzusetzen gilt. Denn: Die gro&szlig;e Anzahl von <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/raf\/ermordung-siegfried-bubacks-michael-buback-die-falsche-abschrift-erschuettert-das-vertrauen-in-die-akten_id_4576133.html\">Merkw&uuml;rdigkeiten<\/a>, die sein Sohn Michael nach vielen Jahren im guten Glauben und Vertrauen in die Aufkl&auml;rungsbereitschaft der Strafverfolgungsbeh&ouml;rden durch akribische Recherchen ans Licht gebracht hat, finden sich in &auml;hnlicher bis identischer Form auch bei anderen Terroranschl&auml;gen und Attentaten, die in Deutschland stattgefunden haben. <\/p><p>Nicht oder nicht gen&uuml;gend ber&uuml;cksichtigte Zeugenaussagen und Spuren, verschwundene Asservate, verschwundene oder vernichtete Akten und schlie&szlig;lich immer wieder die Fragen: Wie nahe waren V-Leute diesen schweren Verbrechen? Waren m&ouml;glicherweise die &bdquo;Beh&ouml;rden-Zutr&auml;ger&ldquo; an den Verbrechen beteiligt? Oder, noch schlimmer: Haben sie gar selbst Anschl&auml;ge ausgef&uuml;hrt?&nbsp; Erst vor kurzem hat das hessische Amt f&uuml;r Verfassungsschutz eine Akte im Fall des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), in der es auch um V-M&auml;nner geht, f&uuml;r 120 Jahre sperren lassen. Erst vor kurzem hat das Bundesverfassungsgericht der deutschen Regierung in einer &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/oktoberfest-attentat-am-ende-des-schweigens-1.3593217\">aufsehenerregenden Entscheidung<\/a>&ldquo; mitgeteilt, dass ihre Informationsblockade in Sachen Oktoberfestattentat und &bdquo;V-Mann-T&auml;tigkeit&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Oktoberfestattentat-Bundesregierung-muss-Auskunft-ueber-V-Maenner-geben-3774367.html\">zumindest teilweise nicht<\/a> rechtens ist. <\/p><p>Anders gesagt: Der Mord an Siegfried Buback und seinen beiden Begleitern liegt viele Jahre zur&uuml;ck,&nbsp; aber die noch offenen Fragen, die ihn umgeben, betreffen nicht nur die Hinterbliebenen des Anschlags. Sie verweisen auf ein gr&ouml;&szlig;eres, &uuml;bergeordnetes Problem, das immer wieder, sei es aus der Vergangenheit (siehe z.B. Oktoberfestattentat) oder aus der Gegenwart (siehe NSU-Verfahren), in die &Ouml;ffentlichkeit dr&auml;ngt. Wenn festgestellt werden kann, dass bei den schwersten Terroranschl&auml;gen der Republik die rechtsstaatliche Aufkl&auml;rung erstaunlich oft schwere Br&uuml;che aufweist, betrifft das nicht nur die Opfer und ihre Hinterbliebenen, sondern Staat und Gesellschaft. <\/p><p>Auch wenn der Fall Buback komplex ist, auch wenn er einiges von dem geneigten Leser abverlangt, weil sich die Argumentation Bubacks nur richtig verstehen l&auml;sst, wenn man sich Namen, Sachverhalte und Zusammenh&auml;nge aneignet und selbst kritisch &uuml;ber diese nachdenkt: Im Gegensatz zum Fall NSU l&auml;sst sich in der Causa Buback viel klarer erkennen, wo im Detail die Bruchstellen liegen und was diese bedeuten. W&auml;hrend in Sachen NSU der Eindruck entsteht, dass mehrere komplexe &bdquo;Handlungsstr&auml;nge&ldquo; zusammenlaufen und eine kaum zu bew&auml;ltigende Flut an Informationen (und Desinformationen) vorhanden ist, ist das Karlsruher Attentat in seinen &bdquo;inneren Zusammenh&auml;ngen&ldquo; &uuml;berschaubar.<br>\nSchlie&szlig;lich auch: Die Recherchen von Michael Buback sind bereits so weit vorgedrungen, dass l&auml;ngst mehr als nur die Konturen eines Bildes zu sehen sind. Und damit bietet sich dem Betrachter eine Gelegenheit, die es bei solchen F&auml;llen nicht all zu oft gibt. W&auml;hrend bei &auml;hnlich gelagerten F&auml;llen die Anzahl der Dunkelstellen &uuml;berwiegt und so zwangsl&auml;ufig viel Raum f&uuml;r Spekulationen vorhanden ist (von denen l&auml;ngst nicht alle zu Erhellung beitragen), liegen im Fall Buback viele Fakten fein s&auml;uberlich und vom Staub befreit zusammengetragen und aneinandergereiht vor einem.<br>\nNur die Bereitschaft diese auch zu betrachten, die gilt es mitzubringen. <\/p><p>Bisweilen wird Michael Buback vorgehalten, er m&ouml;ge doch bitte den Fall endlich ruhen lassen. Immerhin liege das Verbrechen schon so lange zur&uuml;ck und au&szlig;erdem sei es nicht gut, von Rache getrieben zu werden.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/kulturzeit\/pdf\/Buback_Plaedoyer_140612.pdf\">In seinem Schlusspl&auml;doyer<\/a> beim Prozess gegen Verena Becker, wo er als Nebenkl&auml;ger an dem Verfahren beteiligt war, sagt er: &bdquo;Ich fordere aus den dargelegten Gr&uuml;nden keine Strafe f&uuml;r die Angeklagte, obwohl sie &uuml;berf&uuml;hrt ist, an der Ausf&uuml;hrung des Karlsruher Attentats unmittelbar und aktiv beteiligt gewesen zu sein.&ldquo;<br>\nSind das die Aussagen eines Mannes, der von Rachlust getrieben ist?  Nein.Wer mit Michael Buback redet, versteht schnell: Ihm geht es nicht um Rache. Ihm geht es um Aufkl&auml;rung. Und das ist, wenn es sich um Mord handelt, verst&auml;ndlich.<br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Interview<\/strong><\/p><p><strong>Mein Eindruck ist: Die Einhaltung von sch&uuml;tzenden Zusagen wird als h&ouml;heres Gut eingestuft als die Kl&auml;rung von Morden&ldquo;<\/strong><\/p><p><em>Herr Buback, Sie setzen sich seit Jahren intensiv mit dem Mord an Ihrem Vater und seinen Begleitern auseinander. Wissen Sie mittlerweile, wer die t&ouml;dlichen Sch&uuml;sse von dem Motorrad an jenem 7. April 1977 abgefeuert hat?<\/em><\/p><p>Ich denke schon. Wer meine Einsch&auml;tzung genauer erfahren m&ouml;chte, kann im Internet in meinem Schlussvortrag &bdquo;Pl&auml;doyer Michael Buback&ldquo; zur Verhandlung gegen Verena Becker nachlesen, dass sie nach meiner &Uuml;berzeugung &uuml;berf&uuml;hrt ist, an der Ausf&uuml;hrung des Karlsruher Attentats unmittelbar und aktiv beteiligt gewesen zu sein. <\/p><p><em>Wie nehmen Sie das Verhalten der Ermittlungsbeh&ouml;rden in diesem Fall wahr?<\/em><\/p><p>Ich wundere mich, dass die Ermittler nicht erkennbar dar&uuml;ber beunruhigt sind, dass das Karlsruher Attentat noch nach 40 Jahren nicht aufgekl&auml;rt ist. Dabei hat die Justiz eine Aufkl&auml;rungspflicht. Inzwischen ist klar, dass von den insgesamt drei Personen, die wegen des Karlsruher Verbrechens zu Lebensl&auml;nglich verurteilt worden sind, keine am Tatort unmittelbar an der Durchf&uuml;hrung der Morde beteiligt war. Anders ausgedr&uuml;ckt, die tats&auml;chlichen M&ouml;rder sind nicht als Mitt&auml;ter verurteilt worden und dieser sehr bedr&uuml;ckende Sachverhalt wird sich nicht mehr &auml;ndern. &nbsp; <\/p><p><em>Bevor wir auf die Details eingehen: K&ouml;nnten Sie bitte unseren Lesern kurz erkl&auml;ren, was am 7. April 1977 passiert ist?<\/em><\/p><p>Auf der Fahrt zu seiner Beh&ouml;rde wurde mein Vater, Generalbundesanwalt Siegfried Buback, am Gr&uuml;ndonnerstag, dem 7. April 1977, in seinem Dienstwagen vom Soziussitz einer Suzuki aus erschossen. Mit ihm starben sein Fahrer Wolfgang G&ouml;bel und einige Tage sp&auml;ter der im Auto mitgefahrene Leiter der Fahrbereitschaft der Bundesanwaltschaft, Georg Wurster. Der Wagen war nicht gepanzert. Es gab kein Begleitfahrzeug und keine Sicherheitsbeamten.<\/p><p><em>Und dann?<\/em><\/p><p>Das Tatmotorrad fuhr nach Aussage von mehreren Zeugen noch um den Dienstwagen herum, bevor es in eiliger Fahrt durch die Karlsruher Innenstadt und ein Waldgel&auml;nde in der N&auml;he von Wolfartsweier zur Autobahn gelangte. Dort wurden das Motorrad und die zwei T&auml;terhelme in der Kammer eines Autobahn-Br&uuml;ckenpfeilers abgestellt. Ein weiterer Terrorist erwartete die Attent&auml;ter in einem Alfa Romeo, mit dem die Flucht &uuml;ber Landstra&szlig;en fortgesetzt wurde. &nbsp;<\/p><p><em>Wie ist es nach dem Attentat weitergegangen? Was haben die Beh&ouml;rden getan?<\/em><\/p><p>Georg Wurster wurde ins Krankenhaus transportiert. Die beiden Get&ouml;teten haben mehrere Stunden am Tatort gelegen. Zuerst war die Karlsruher Polizei vor Ort, dann die Landespolizei und deutlich sp&auml;ter kamen die mit einem Hubschrauber eingeflogenen Beamten des Bundeskriminalamts und &uuml;bernahmen den Tatort. Meine Frau und ich waren am Gr&uuml;ndonnerstag im Skiurlaub in der Schweiz. Nach unserer n&auml;chtlichen R&uuml;ckkehr h&ouml;rten wir am Folgetag, dem Karfreitag 1977, in den Abendnachrichten, dass drei M&auml;nner: G&uuml;nter Sonnenberg, Knut Folkerts und Christian Klar dringend verd&auml;chtig seien, das Attentat begangen zu haben.<\/p><p><em>Und damit war der Fall f&uuml;r Sie gekl&auml;rt?<\/em><\/p><p>Der 7. April 1977 hatte das Leben meiner Familie ver&auml;ndert und es war so vieles zu ordnen und zu bedenken, dass wir uns nicht mit der Frage der T&auml;terschaft befasst haben. Das war ja auch nicht unsere Aufgabe. Wir hatten vollstes Vertrauen in die Arbeit der Ermittler. Es ging ja um die Kl&auml;rung des Mordes an einem der Ihren, der in seiner Funktion als Generalbundesanwalt ermordet worden war. Polizei und Justiz w&uuml;rden diese Aufgabe bestm&ouml;glich l&ouml;sen. Das war, wie wir jetzt wissen, eine Fehleinsch&auml;tzung. Unser Urvertrauen in die Arbeit der Bundesanwaltschaft und des mit ihr zusammenwirkenden Bundeskriminalamts war damals so gro&szlig;, dass wir in den folgenden 30 Jahren nicht ansatzweise auf die Idee gekommen sind, wir sollten uns selbst mit der Kl&auml;rung befassen.<\/p><p><em>Dann kam das Jahr 2007. Sie haben eines Abends einen Anruf erhalten.<\/em><\/p><p>Als ich Anfang 2007 von Medien befragt worden war, wie ich zu der intensiv diskutierten Begnadigung von Christian Klar stehe, hatte der fr&uuml;here Terrorist Peter Boock von mir geh&ouml;rt, dass ich gern von Klar erfahren w&uuml;rde, wer von den drei uns genannten Attent&auml;tern die Sch&uuml;sse abgegeben hat. Alle drei konnten nicht mehr wegen des Karlsruher Verbrechens angeklagt werden. Klar h&auml;tte mit dieser Auskunft den Angeh&ouml;rigen und der Justiz geholfen und damit auch gezeigt, dass er wieder in die Gesellschaft zur&uuml;ckgefunden hat. Boock rief mich daraufhin mehrfach an, um mir Informationen zu den T&auml;tern zu geben. Er konnte mich aber &uuml;ber mehrere Wochen nicht erreichen, da ich eine Gastprofessur in Neuseeland innehatte. Am Abend nach meiner R&uuml;ckkehr rief er dann nochmals an. &nbsp;<\/p><p><em>Dieses Gespr&auml;ch hat also dazu gef&uuml;hrt, dass Sie selbst angefangen haben, in dem Fall zu recherchieren.<\/em><\/p><p>Die Information, die ich von Peter Boock erhielt, war dramatisch, sodass ich sie zun&auml;chst nicht glauben konnte und wollte. Er sagte mir n&auml;mlich, weder Knut Folkerts noch Christian Klar seien unmittelbar tatbeteiligt gewesen. Diese Beiden waren aber die einzigen als Karlsruher Mitt&auml;ter zu Lebensl&auml;nglich verurteilten M&auml;nner. Die dritte als Mitt&auml;terin verurteilte Person war Brigitte Mohnhaupt, von der allerdings bekannt war, dass sie sich am Tattag in den Niederlanden aufhielt. Sie war als R&auml;delsf&uuml;hrerin zu Lebensl&auml;nglich verurteilt worden.<\/p><p><em>Was haben Sie herausgefunden?<\/em><\/p><p>Nachdem mein Interesse an einer zufriedenstellenden Kl&auml;rung des Attentats bekannt geworden war, haben sich mehrere der damaligen Augenzeugen an mich gewandt. Auch einige Journalisten haben recherchiert. Es zeigte sich rasch, dass es eine F&uuml;lle von gravierenden Unzul&auml;nglichkeiten, Vers&auml;umnissen und Fehlern bei den damaligen Ermittlungen gab. So wurden beispielsweise die vielen Augenzeugen in den an der Tatort-Kreuzung wartenden Autos &ndash; es sollen 30 bis 40 Wagen gewesen sein &ndash; bald nach dem Attentat &uuml;ber die Kreuzung gewinkt, ohne dass die Namen der Zeugen oder wenigstens die Nummernschilder registriert wurden. Von den inzwischen &uuml;ber 20 Augenzeugen, die berichtet haben, dass eine Frau hinten auf dem Tatmotorrad gesessen und geschossen hat, wurde keinem Verena Becker gegen&uuml;bergestellt, obwohl es Hinweise auf ihre T&auml;terschaft gab. Sie und G&uuml;nter Sonnenberg f&uuml;hrten bei ihrer Verhaftung in Singen &ndash; vier Wochen nach dem Attentat &ndash; die Karlsruher Tatwaffe mit sich und einen Suzuki-Schraubendreher, wie er als einziges Werkzeug im Bordset des Tatmotorrads fehlte.<\/p><p><em>Dann sind Sie auch noch <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/raf\/tid-25649\/prozess-gegen-verena-becker-buback-will-ex-raf-terroristin-per-fussabdruck-ueberfuehren_aid_746060.html\">auf eine Schuhspur<\/a> gesto&szlig;en.<\/em><\/p><p>Ja. Neben dem direkten Weg vom Abstellort des Tatmotorrads zum Fluchtwagen sicherte die Karlsruher Polizei am Tattag eine frische Schuhspur. Es dauerte fast 600 Tage, bis das mit der Untersuchung beauftragte BKA dem Generalbundesanwalt mitteilte, dass die im Abdruck erkennbare Zahl 40 die Schuhgr&ouml;&szlig;e bezeichnet. Sie passt nicht zu M&auml;nnern von wenigstens 1 Meter 80. Verena Becker aber trug bei ihrer Verhaftung in Singen Sportschuhe der Gr&ouml;&szlig;e 40. Diese Sportschuhe wurden an einem nicht aktenkundig gemachten Termin vernichtet. Um ein viertes Beispiel zu nennen: Der kurz nach dem Verbrechen sichergestellte Fluchtwagen der Attent&auml;ter ist spurlos verschwunden. Darin h&auml;tte man sp&auml;ter, nach Verf&uuml;gbarkeit der Methode, aussagekr&auml;ftige DNA-Spuren auffinden und analysieren k&ouml;nnen. &nbsp;<\/p><p><em>Nun haben Sie Ihre jahrelangen Recherchen in dem Buch &bdquo;Der zweite Tod meines Vaters&ldquo; im Detail dargelegt. Wir k&ouml;nnen hier nicht auf alle Punkte eingehen. W&uuml;rden Sie bitte in Ans&auml;tzen die Entwicklung bis hin zum Urteil gegen Verena Becker skizzieren?<\/em><\/p><p>Im Buch habe ich zahlreiche weitere M&auml;ngel beschrieben, die uns zun&auml;chst fassungslos machten. Aber dann erfuhren wir, Verena Becker war geheime Informantin des Verfassungsschutzes gewesen.<\/p><p><em>Sie soll 1981 gegen&uuml;ber dem Verfassungsschutz ausgesagt haben.<\/em><\/p><p>Ja, Ende 1981 hat sie dem Verfassungsschutz mitgeteilt, Wisniewski sei der Karlsruher Sch&uuml;tze gewesen, Sonnenberg der Lenker des Motorrads und Klar die im Fluchtwagen wartende Person.<\/p><p><em>Kann es sein, dass Wisniewski der Sch&uuml;tze war?<\/em><\/p><p>Nein. Allein aufgrund von Wisniewskis Gr&ouml;&szlig;e, die wir selbst im Stuttgarter Verfahren beurteilen konnten, ist auszuschlie&szlig;en, dass Wisniewski hinten auf dem Motorrad sa&szlig;. Die falsche Aussage half offensichtlich, dass Verena Becker trotz ihrer Verurteilung zu Lebensl&auml;nglich &ndash; wegen des Verbrechens in Singen &ndash; nur gut neun Jahre in Haft war und dann von Pr&auml;sident von Weizs&auml;cker &ndash; bei Bef&uuml;rwortung durch Generalbundesanwalt Rebmann &ndash; begnadigt wurde.<\/p><p><em>Ab 2007 gab es dann aber zahlreiche Hinweise auf ihre unmittelbare Beteiligung am Karlsruher Attentat&hellip;<\/em><\/p><p>&hellip; die dazu f&uuml;hrten, dass die Bundesanwaltschaft sie im Jahre 2010 als Mitt&auml;terin anklagte, die gemeinschaftlich mit anderen handelnd am 7. April 1977 in Karlsruhe aus niedrigen Beweggr&uuml;nden und heimt&uuml;ckisch drei Menschen get&ouml;tet habe. In der Anklage steht, was sehr verwirrend ist, allerdings auch, dass drei M&auml;nner das Attentat begangen h&auml;tten. &nbsp; &nbsp;<\/p><p><em>Nun also zum Verfahren gegen Verena Becker. Wie w&uuml;rden Sie dieses bezeichnen?<\/em><\/p><p>Als ungew&ouml;hnlich.<\/p><p><em>Warum?<\/em><\/p><p>Es wurde von staatlicher Seite, also der Bundesanwaltschaft, eine Person angeklagt, die als geheime Informantin des Verfassungsschutzes mit h&ouml;chster Wahrscheinlichkeit gleichzeitig sch&uuml;tzende Zusagen von einer staatlichen Beh&ouml;rde besa&szlig;. Es verwundert nicht, dass ein derartiger Prozess nicht zur juristischen Kl&auml;rung des Verbrechens f&uuml;hrt. &nbsp;<\/p><p><em>Was hat sich denn nun nach dem Prozess noch getan? Zu welchen Erkenntnissen sind Sie gekommen?<\/em><\/p><p>Wenn man wei&szlig;, dass die Angeklagte geheime Informantin des Verfassungsschutzes war, lassen sich die vielen offenen Fragen beantworten und die zun&auml;chst unerkl&auml;rlichen M&auml;ngel verstehen. Wir konnten es zun&auml;chst lediglich nicht einordnen, dass Generalbundesanwalt Kurt Rebmann, nachdem ihn der Verfassungsschutz von der sehr umfangreichen Aussage einer Quelle, zweifellos Verena Becker, informiert hatte, kein Ermittlungsverfahren gegen Stefan Wisniewski aufnahm, denn dieser ist im Vermerk zur Quellenaussage als Karlsruher Sch&uuml;tze genannt. Anders als der Verfassungsschutz hat der Generalbundesanwalt die Pflicht zur Strafverfolgung.<\/p><p><em>Welche Erkl&auml;rung haben Sie f&uuml;r diesen Punkt?<\/em><\/p><p>Es existieren bereits seit 1973 und &ndash; in eventuell modifizierter Form &ndash; wohl noch heute g&uuml;ltige Richtlinien f&uuml;r die Zusammenarbeit der Geheimdienste mit Staatsanwaltschaft und Polizei. Danach k&ouml;nnen die Geheimdienste in Staatsschutzangelegenheiten die Ermittler zum Innehalten bei ihrer T&auml;tigkeit bewegen. Dies gilt besonders dann, wenn geheime Mitarbeiter der Dienste Beschuldigte, Zeugen oder sonst am Verfahren Beteiligte sind. Diese Richtlinien k&ouml;nnen in gr&ouml;&szlig;eren Bibliotheken im &bdquo;Handbuch des Verfassungsschutzrechts&ldquo; von Bernadette Droste nachgelesen werden. <\/p><p><em>Im Zusammenhang mit dem Anschlag auf Ihren Vater kommt auch den sogenannten Haag-Mayer-Papieren eine scheinbar zentrale Bedeutung zu. Da es f&uuml;r diejenigen, die sich noch nie damit auseinandergesetzt haben, nicht ganz einfach ist, zu verstehen, worum es geht: K&ouml;nnten Sie bitte erkl&auml;ren, was es mit diesen Papieren auf sich hat und wo nun im Hinblick auf die Ermordung Ihres Vaters die wichtigen Hinweise liegen?<\/em><\/p><p>Am 30. November 1976 wurden der RAF-Anwalt Haag und sein Begleiter Mayer festgenommen. Die Verhaftung fand also gut vier Monate vor dem Attentat auf meinen Vater statt. Bei der Verhaftung entdeckten die Ermittler die &bdquo;Haag-Mayer-Papiere&ldquo; und darin Informationen zu geplanten Anschl&auml;gen. Diese Unterlagen enthielten auch eine Tabelle. Aus ihr wird ersichtlich, welche Aufgaben die beim Treffen im Harz anwesenden RAF-Mitglieder bei dem Anschlag in Karlsruhe &uuml;bernehmen sollten.<\/p><p><em>Was hei&szlig;t das jetzt?<\/em><\/p><p>Die Ermittler hatten durch den Fund der &bdquo;Haag-Mayer-Papiere&ldquo; einen einzigartigen Vorteil. Sie erhielten Angaben zum Drehbuch f&uuml;r das Karlsruher Verbrechen und auch den &bdquo;Besetzungszettel&ldquo;, sprich die geplante Rollenverteilung, die sich aus dem tabellarischen Arbeitsplan ergab.<\/p><p><em>Verlief das Attentat auch so?<\/em><\/p><p>Auch von Experten wird nicht bezweifelt, dass f&uuml;r das Attentat der im Harz beschlossene Plan ma&szlig;geblich war. Dies best&auml;tigte auch die Zeugen-Vernehmung des fr&uuml;heren BKA-Pr&auml;sidenten Dr. Herold.<br>\n&nbsp;<br>\n<em>Was sagte er?<\/em><\/p><p>Er sagte, der Mord an Buback sei so ausgef&uuml;hrt worden, wie in Haags Plan beschrieben. Bereits im Urteil des OLG Stuttgart gegen Haag und andere vom Juli 1979 steht, dass am 2. Dezember 1976 mehrere Personen in den f&uuml;r die Aktion [&bdquo;Margarine&ldquo;, also das Karlsruher Attentat] vorgesehenen Bereitstellungsraum &ldquo;abfahren&rdquo; sollten. Den Begriff &bdquo;Abfahrt&ldquo; findet man in der Tabelle der Haag-Mayer-Papiere bei &ldquo;Bodo&rdquo;, &ldquo;Hans&rdquo; und &ldquo;Paula&rdquo;. Dies sind Sonnenberg, Wisniewski und Verena Becker. Die mit ihrer Zustimmung getroffene Entscheidung, ins Tatortgebiet &bdquo;abzufahren&ldquo; und somit zu dem Tatkommando zu geh&ouml;ren, bedeutet, dass sie selbst eine aktive Rolle bei dem Verbrechen &uuml;bernehmen und die Tat als eigene wollten.<\/p><p><em>Wie ist der Stuttgarter Senat mit diesen Informationen umgegangen?<\/em><\/p><p>Der Senat sieht in Verena Becker keine Karlsruher Mitt&auml;terin, ohne dies f&uuml;r mich &uuml;berzeugend zu begr&uuml;nden. Andererseits enth&auml;lt das Urteil vom 6. Juli 2012 die Aussage, dass f&uuml;r den Senat die Beteiligten auf dem Motorrad bzw. der im Fluchtwagen auf das Eintreffen der beiden Motorradfahrer wartende Beteiligte nicht feststehen. Aus diesem Urteil des OLG Stuttgart ergibt sich allerdings zwingend Wisniewskis Mitt&auml;terschaft in Karlsruhe. Es wird darin n&auml;mlich festgestellt, dass drei m&auml;nnliche, am Karlsruher Attentat unmittelbar beteiligte &bdquo;RAF&ldquo;-Mitglieder im November 1976 beim Treffen der Gruppe im Harz anwesend waren. Die T&auml;ter geh&ouml;rten somit zu den acht namentlich bekannten M&auml;nnern, die in den &bdquo;Haag-Mayer-Papieren&ldquo; als Teilnehmer bei diesem Treffen aufgef&uuml;hrt sind: Roland Mayer, Peter-J&uuml;rgen Boock, G&uuml;nter Sonnenberg, Rolf Hei&szlig;ler, Christian Klar, Rolf Clemens Wagner, Stefan Wisniewski und Siegfried Haag. Von diesen acht k&ouml;nnen Haag und Mayer keine Mitt&auml;ter gewesen sein, da sie am Tattag bereits seit Monaten in Haft waren. Von den verbleibenden sechs M&auml;nnern wurden Boock, Hei&szlig;ler und Wagner, die nach Zeugenaussagen am Tattag in Amsterdam waren, von keinem Experten je als unmittelbare Karlsruher T&auml;ter bezeichnet. Somit verbleiben nur drei M&auml;nner: Sonnenberg, Klar und Wisniewski. Sie m&uuml;ssen aufgrund der Feststellungen der Justiz die drei m&auml;nnlichen Karlsruher T&auml;ter gewesen sein.<\/p><p><em>Was ist dann mit Verena Becker?<\/em><\/p><p>Die sich aus den Haag-Mayer-Papieren ergebende T&auml;terschaft von zwei M&auml;nnern und einer Frau steht nicht im Widerspruch zu der Feststellung des Stuttgarter Senats, es seien drei m&auml;nnliche T&auml;ter gewesen, denn Peter Boock sagte aus, es m&uuml;sse eine vierte Person am Attentat beteiligt gewesen sein. Man habe jeweils neben den unmittelbar die Tat Ausf&uuml;hrenden einen &bdquo;Abdecker&ldquo; beim Tatort eingesetzt, der ein guter Scharfsch&uuml;tze war. Da am 7. April 1977 kein Eingreifen eines Abdeckers erforderlich wurde, erstaunt es nicht, dass den Augenzeugen keine mit dieser Aufgabe betraute Person auffiel. Neben den beiden Motorradfahrern w&auml;ren demnach ein Abdecker am Tatort und die im Fluchtwagen wartende Person am Verbrechen beteiligt gewesen. Hierzu w&uuml;rde passen, dass einem Zeugen am Tattag vormittags auf dem Bahnhof Bietigheim, &uuml;ber den die T&auml;ter h&ouml;chst wahrscheinlich mit dem Zug gefl&uuml;chtet sind, vier junge Leute aufgefallen waren, die abseits auf dem Bahnsteig standen, drei M&auml;nner und eine zierliche Frau.<\/p><p><em>Sie sprechen im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Verbrechen an Ihrem Vater und seinen Begleitern immer wieder auch von einer &bdquo;sch&uuml;tzenden Hand&ldquo;. Was meinen Sie damit?<\/em><\/p><p>Aufgrund der Tatsache, dass Verena Becker geheime Informantin des Verfassungsschutzes war, ist davon auszugehen, dass sie mit sch&uuml;tzenden Zusagen ausgestattet war. Auff&auml;llig ist vor allem, dass bei den Ermittlungen zum Karlsruher Attentat Hinweise auf eine Frau auf dem Motorrad in systematisch erscheinender Weise nicht beachtet wurden. Es ist zu unwahrscheinlich, dass das vielfache Nichtverfolgen oder sogar Verschwinden von Hinweisen, die auf eine weibliche Tatbeteiligte schlie&szlig;en lassen, zuf&auml;llig erfolgt ist. <\/p><p><em>An welchen Stellen wurde Ihrer Meinung nach die &bdquo;sch&uuml;tzende Hand&ldquo; sichtbar?<\/em><\/p><p>Sehr auff&auml;llig ist, dass die zahlreichen Hinweise auf eine Frau auf dem Motorrad keine Wirkung entfalteten. So wurden den Augenzeugen, die eine Frau auf dem Motorrad gesehen hatten, zwar m&auml;nnliche Tatverd&auml;chtige gegen&uuml;bergestellt, aber nicht Verena Becker. Auch wurden sie nicht zu den damaligen zwei Verfahren, gegen Folkerts sowie gegen Mohnhaupt und Klar, als Zeugin geladen. Zudem verwundert, dass die Justiz eine Tatbeteiligung von Verena Becker ausschlie&szlig;t, obwohl der Senat im Urteil 2012 nicht feststellen konnte, wer die T&auml;ter sind. Als weiterer Hinweis ist die Aussp&auml;hung von Franz Josef Strau&szlig; durch Verena Becker fr&uuml;h im Jahre 1977 anzusehen. Dass sie stattgefunden hat, ist durch die Angaben aller drei Kinder von Franz Josef Strau&szlig;, seiner Ehefrau, eines Beamten des Bayerischen Landeskriminalamts und durch einen Eintrag in dem bei Verena Beckers Verhaftung im Mai 1977 sichergestellten Notizkalender belegt. Diese Aussp&auml;hung und die Entdeckung der zu diesem Zweck angemieteten konspirativen Wohnung wurden damals erstaunlicherweise nicht publik gemacht.&nbsp; &nbsp;<\/p><p><em>Welche Lehren ziehen Sie f&uuml;r sich aus all dem, was Sie bei Ihren eigenen Recherchen erlebt haben?<\/em><\/p><p>Verfahren gegen Personen, die mit dem Geheimdienst kooperiert haben, sind &auml;u&szlig;erst belastend f&uuml;r die als Nebenkl&auml;ger auftretenden Angeh&ouml;rigen der Opfer. Es erscheint mir nicht empfehlenswert, sich als Angeh&ouml;riger auf solche Verfahren einzulassen. Mein Eindruck ist:&nbsp; Die Einhaltung von sch&uuml;tzenden Zusagen wird als h&ouml;heres Gut eingestuft als die Kl&auml;rung von Morden. Diese Erkenntnis ist bitter, da gegen&uuml;ber den Angeh&ouml;rigen &ndash; auch von h&ouml;chster Stelle &ndash; stets beteuert wird, man stehe auf ihrer Seite und verlange restlose Aufkl&auml;rung.<\/p><p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Weitere Informationen zum Fall Buback finden sich in dem Buch &bdquo;Der zweite Tod meines Vaters&ldquo;, das Michael Buback verfasst hat und im Februar 2017 mit einem neuen Vorwort erschienen ist. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170804_buback.jpg\" alt=\"Siegfried Buback\" title=\"Siegfried Buback\"\/><\/div>\n<p>Gibt es im <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/tid-26365\/mordfall-siegfried-buback-eine-offene-ermittlung-sieht-fuer-mich-anders-aus_aid_775794.html\">Fall<\/a> des von der Roten Armee Fraktion (RAF) am 7. April 1977 ermordeten Generalbundesanwalts <strong>Siegfried Buback<\/strong> eine &bdquo;sch&uuml;tzende Hand&ldquo;, die daf&uuml;r sorgt, dass die Aufkl&auml;rung des Verbrechens verhindert wird? Ja, meint sein Sohn Michael Buback. Auf eigene Faust<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39496\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,126,209,166],"tags":[1276,2793,901,930,421,2105],"class_list":["post-39496","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-interviews","category-terrorismus","tag-attentat","tag-buback-michael","tag-geheimdienste","tag-justiz","tag-polizei","tag-raf"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39496","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39496"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39496\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":89515,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39496\/revisions\/89515"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39496"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39496"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39496"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}