{"id":3952,"date":"2009-05-20T08:44:47","date_gmt":"2009-05-20T06:44:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3952"},"modified":"2009-05-20T08:48:43","modified_gmt":"2009-05-20T06:48:43","slug":"hinweise-des-tages-895","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3952","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li>ZEW-INDEX: B&ouml;rsianer erwarten Ende des Abschwungs<\/li>\n<li>Frankreichs Kommunen schieben Konjunktur an<\/li>\n<li>Krise zwingt L&auml;nder zu Haushaltssperren<\/li>\n<li>Friedhelm Hengsbach: Nach der Krise ist vor der Krise<\/li>\n<li>Ermittlungsverfahren in der Finanzkrise sind Sache der Bundesl&auml;nder<\/li>\n<li>Madoff-Betrug: Opfer bestellten Renditen<\/li>\n<li>Krise treibt auch starke L&auml;nder in die Schuldenfalle<\/li>\n<li>BILD &ndash; Mitte(l)ose Milchm&auml;dchen<\/li>\n<li>Sparrunde bei Opel: Zehn Prozent bei Managern &ndash; eine Milliarde bei Belegschaft<\/li>\n<li>Priorit&auml;tenliste im Gesundheitssystem: &ldquo;K&uuml;nstliche H&uuml;fte erst bei Normalgewicht&rdquo;<\/li>\n<li>B&uuml;rgerversicherung f&uuml;r Alle, Keine Selbstbeteiligung der Patienten, Bessere Planung im Gesundheitswesen<\/li>\n<li>Finanzierung des Gesundheitswesens &ndash; Wissenschaftlicher Rechercheservice der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/li>\n<li>Apotheker besiegen Pharmadiscounter<\/li>\n<li>Hamburg gr&uuml;ndet eigenen Energieversorger &ndash; Neustart nach dem Ausverkauf an Vattenfall<\/li>\n<li>Rechnungshof d&auml;mpft &Ouml;PP-Euphorie: &bdquo;Hohe zweistellige Effizienzrenditen auf Dauer nicht zu erwarten&ldquo;<\/li>\n<li>Europ&auml;ische Erkl&auml;rung gegen Bahnprivatisierungen und f&uuml;r nachhaltige Transportsysteme <\/li>\n<li>Hebelt Schlecker Tarifvertr&auml;ge aus?<\/li>\n<li>Kik &uuml;berpr&uuml;ft finanzielle Situation von Mitarbeitern<\/li>\n<li>Im Schattenreich der Konzerne<\/li>\n<li>FDP: Die USA auf Abzug taktischer Nuklearwaffen aus Deutschland dr&auml;ngen<\/li>\n<li>Deutscher Soldat wird f&uuml;r t&ouml;dliche Sch&uuml;sse auf Zivilisten nicht bestraft<\/li>\n<li>Gesine Schwan &ndash; Kandidatin der SPD?<\/li>\n<li>Der Putzige<\/li>\n<li>Soll Merz auf Druck der Arbeitgeber EU-Kommissar werden?<\/li>\n<li>Soziale Netzwerke beobachten und richtig reagieren: arvato online services bietet ab sofort Social Media Monitoring<\/li>\n<li>Berlusconi-Anwalt muss ins Gef&auml;ngnis<\/li>\n<li>Lobby-Stadtf&uuml;hrung<\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3952&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>ZEW-INDEX: B&ouml;rsianer erwarten Ende des Abschwungs<\/strong><br>\nDie Stimmung unter Finanzexperten verbessert sich: Das ZEW-Barometer f&uuml;r die Konjunkturerwartungen unter Anlegern legte im Mai zum siebten Mal in Folge zu. Offenbar hat die Konjunktur ihr Tief &uuml;berwunden &ndash; auf dem Arbeitsmarkt steht das Schlimmste allerdings noch bevor.\n<p>Kapitalmarktkenner in Deutschland geben sich optimistisch: Das ZEW-Barometer f&uuml;r die Konjunkturerwartungen stieg im Mai auf 31,1 Punkte &ndash; von 13 Z&auml;hlern im April. Das teilte das Mannheimer Zentrum f&uuml;r Europ&auml;ische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mit.<\/p>\n<p>Der Anstieg lag &uuml;ber den Erwartungen. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Experten hatten nur mit einem Anstieg auf 20 Punkte gerechnet. Seit November 2008 klettert der Index, f&uuml;r den monatlich rund 300 professionelle Anleger und Analysten befragt werden, ununterbrochen. Er liegt nunmehr &uuml;ber seinem historischen Mittelwert von 26,2 Punkten.<br>\nDie Bewertung der aktuellen Lage hat sich im Mai hingegen erneut leicht verschlechtert. Der entsprechende Indikator sank um 1,2 Punkte auf minus 92,8 Punkte.<\/p>\n<p>&ldquo;Was die reine Konjunkturentwicklung angeht, mehren sich zwar die Anzeichen, dass das Schlimmste nun &uuml;berstanden ist&rdquo;, sagte ZEW-Pr&auml;sident Wolfgang Franz und verwies auf die zuletzt gestiegenen Industrieauftr&auml;ge. &ldquo;Bei der Entwicklung am Arbeitsmarkt steht uns aber das Schlimmste wohl noch bevor&rdquo;, schr&auml;nkte er ein.<\/p>\n<p>Der &uuml;berraschend stark gestiegene Index unterst&uuml;tzt laut einer Analyse der Landesbank Hessen-Th&uuml;ringen (Helaba) die Hoffnungen auf eine konjunkturelle Stabilisierung. &ldquo;Insgesamt liefert die ZEW-Umfrage eine freundliche Indikation f&uuml;r den Ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex, der in der kommenden Woche ver&ouml;ffentlicht wird&rdquo;, schrieben die Experten in einer Studie vom Dienstag.<\/p>\n<p>Die Lagebeurteilung sei allerdings nochmals &ldquo;katastrophal schwach&rdquo; ausgefallen. Auch beim Ifo-Index rechnet die Helaba mit einem verbesserten Erwartungswert, die Lageeinsch&auml;tzung d&uuml;rfte weiter auf sehr tiefem Niveau liegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-625703,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Auf diesen Artikel weisen wir nur hin, weil er die Absurdit&auml;t der Wirtschaftsforschung in weiten Teilen der deutschen Institute sichtbar macht und im besonderen Fall auch noch zeigt, dass ein Institut, dessen Pr&auml;sident Franz immerhin nebenher noch Vorsitzender des Sachverst&auml;ndigenrates ist, seinen Indikator f&uuml;r die Konjunkturentwicklung an den Aussagen von Kapitalmarktexperten, also Analysten und &auml;hnlichem Krampf, festmacht. Wieder ein Beleg f&uuml;r die mangelnde fachliche Qualit&auml;t der herrschenden Lehre in Deutschland.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Frankreichs Kommunen schieben Konjunktur an<\/strong><br>\nFrankreichs Kommunen erh&ouml;hen ihre Investitionen und geben der Wirtschaft so neuen Schub. 18 785 St&auml;dte, Gemeinden und Landkreise haben eine entsprechende Konvention mit der Regierung unterzeichnet. Demnach wollen die Gebietsk&ouml;rperschaften ihre Investitionen in diesem Jahr auf 53,5 Mrd. Euro ausbauen. Das entspricht einem Zuwachs um 54 Prozent gegen&uuml;ber den durchschnittlichen Ausgaben in den Jahren 2004 bis 2007, teilte Patrick Devedjian, Sonderminister f&uuml;r das Konjunkturpaket, mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/frankreich%20s-kommunen-schieben-konjunktur-an;2283859\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> So kann man es machen. <\/em><\/p>\n<p>Und so wird es in Deutschland, dem Land der absoluten makro&ouml;konomischen Unvernunft, gemacht:<\/p><\/li>\n<li><strong>Krise zwingt L&auml;nder zu Haushaltssperren<\/strong><br>\nAngesichts der Steuerausf&auml;lle in Milliardenh&ouml;he und erheblicher Ausgabensteigerungen durch die Wirtschaftskrise sorgen sich die L&auml;nder um ihre Haushalte. Der Bremer Senat verh&auml;ngte am Dienstag mit sofortiger Wirkung eine Haushaltssperre f&uuml;r alle Ressorts. Andere L&auml;nder reagieren &auml;hnlich auf die Krise.\n<p>Der Bremer Senat verh&auml;ngte am Dienstag mit sofortiger Wirkung eine Haushaltssperre f&uuml;r alle Ressorts. In Schleswig-Holstein k&uuml;ndigte Finanzminister Rainer Wiegard (CDU) f&uuml;r Juli einen Nachtragshaushalt an. Am Dienstag erlie&szlig; der Kieler Minister nach einer Sitzung des schwarz-roten Kabinetts zudem eine Haushaltssperre f&uuml;r Verwaltungsausgaben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/krise-zwingt-laender-zu-haushaltssperren;2283937\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Friedhelm Hengsbach: Nach der Krise ist vor der Krise<\/strong><br>\nDer Staat ist weder der Retter aus der Krise noch deren L&ouml;sung. Die soziale Krise und die Finanzkrise sind n&auml;mlich zwei Seiten einer verfehlten Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik der staatlichen Organe. Das belegt die Politik der letzten Jahrzehnte.\n<p>Seit dem Lambsdorff-Tietmeyer-Papier von 1982 haben b&uuml;rgerliche Eliten flexible Tarifvertr&auml;ge, einen gelockerten K&uuml;ndigungsschutz und die Einrichtung eines Niedriglohnsektors gefordert. Diesen Forderungen hat die rot-gr&uuml;ne Koalition nachgegeben &ndash; durch verschiedene Gesetze zur Besch&auml;ftigungsf&ouml;rderung, Leiharbeit, Zeitarbeit, Befristung und zu einem ausged&uuml;nnten K&uuml;ndigungsschutz.<\/p>\n<p>Die rot-gr&uuml;ne Koalition hat auf diese Weise gezielt die soziale Entsicherung und die Entregelung der Arbeitsverh&auml;ltnisse betrieben. Sie hat die Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung systemsprengend deformiert.<\/p>\n<p>Eine Sicherung, die einen durch die Erwerbsarbeit erworbenen Lebensstandard gew&auml;hrleisten sollte, wurde auf das Niveau eines sozio-kulturellen Existenzminimums abgeschmolzen. Gleichzeitig wurde die private kapitalgedeckte Vorsorge propagiert. Gesellschaftliche Risiken wurden tendenziell individualisiert, solidarische Sicherungen privatisiert und Grundrechte auf<br>\nArbeit, Einkommen, gesellschaftliche Beteiligung und einen angemessenen Zugang zu Bildungs- und Gesundheitsg&uuml;tern kommerzialisiert.<\/p>\n<p>Das Resultat dieser Politik hat der &bdquo;Dritte Armuts- und Reichtumsbericht&ldquo; von 2008 dokumentiert: ein steigendes Armutsrisiko, die dramatische Zunahme prek&auml;rer Arbeitsverh&auml;ltnisse und einer Armut trotz vollzeitiger Erwerbst&auml;tigkeit. Und die Schere der Verteilung von Gewinn- und Lohneinkommen sowie der Verm&ouml;gen hat sich durch eine asymmetrisch angelegte Steuerpolitik zus&auml;tzlich ge&ouml;ffnet.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/090520_friedhelm_hengsbach.pdf\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik [PDF &ndash; 220 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ermittlungsverfahren in der Finanzkrise sind Sache der Bundesl&auml;nder<\/strong><br>\nErmittlungsverfahren gegen verantwortliche Vorst&auml;nde, Aufsichtsr&auml;te und leitende Angestellte von Banken und Kreditinstituten wegen m&ouml;glicher Untreue, Betrugs, Insolvenzverschleppung, Bilanzf&auml;lschung und Bilanzmanipulation sind nach Auffassung der Bundesregierung Aufgabe der Bundesl&auml;nder. Der Bundesregierung liegen daher keine Informationen zur Anzahl der eingeleiteten Strafverfahren wegen der Finanzkrise vor. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16\/12623) auf eine Kleine Anfrage der Gr&uuml;nen (16\/12489) mit. Der Regierung l&auml;gen auch &ldquo;keine belastbaren Informationen&rdquo; dazu vor, ob sie die Staatsanwaltschaften der L&auml;nder personell in der Lage sieht, eine Aufarbeitung &ndash; angesichts der Vielzahl der in Not geratenen Banken und der Komplexit&auml;t der Sachverhalte &ndash; personell zu bew&auml;ltigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_148\/10.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Bund legt die H&auml;nde in den Scho&szlig; und bei den L&auml;nderregierungen wird doch keine Regierung ein Interesse daran haben kriminelle Handlungen etwa der Landesbankvorst&auml;nde zu verfolgen, schlie&szlig;lich sa&szlig;en die Regierungen selbst in den Aufsichts- und Verwaltungsr&auml;ten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Madoff-Betrug: Opfer bestellten Renditen<\/strong><br>\nDie Verdachtsmomente im gr&ouml;ssten Betrugsring der US-Finanzbranche h&auml;ufen sich. Mindestens drei prominente Investoren sind nach Darstellung der Kl&auml;ger nicht Opfer, sondern Komplizen von Bernard Madoff, der im Juni verurteilt werden soll und eine Haft von bis zu 150 Jahren gew&auml;rtigt. Unter Verdacht steht (u.a.) der 96-j&auml;hrige Carl Shapiro, einer der &auml;ltesten Freunde von Madoff.\n<p>Shapiro (&uuml;bergab) ihm ein Verm&ouml;gen von rund 20 Millionen Dollar, das er mit dem Verkauf einer Kleidermarke erworben hatte. Madoff stemmte es in wenigen Jahren auf sagenhafte 1000 Millionen Dollar hoch. Der Sachwalter der Madoff-Gesch&auml;digten, Irving Picard, macht nun in der Klageschrift geltend, Shapiro habe angesichts der unrealistisch hohen Profite sehr wohl um die Betr&uuml;gereien gewusst.<\/p>\n<p>Noch dreister trieb es gem&auml;ss der vom &laquo;Wallstreet Journal&raquo; zitierten Anklage der 82-j&auml;hrige Investor Stanley Chais. Er bestellte bei Madoff nicht nur regelm&auml;&szlig;ige Renditen von &uuml;ber 40 Prozent, die er auch erhielt, er orderte auch fiktive Verluste, um Profite aus anderen Gesch&auml;ften abzubauen und Gewinnsteuern zu vermeiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/unternehmen-und-konjunktur\/MadoffBetrug-Opfer-bestellten-Renditen\/story\/15479839\">Tages-Anzeiger<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ganz sch&ouml;n effizient die Finanzm&auml;rkte. Und von all diesen Skandalen hat niemand etwas bemerkt?<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Debakel f&uuml;r Amerikas B&ouml;rsenaufsicht<\/strong><br>\nDie amerikanische B&ouml;rsenaufsicht SEC steht m&ouml;glicherweise vor einem weiteren hausgemachten Skandal. Wie am Wochenende bekannt wurde, ermittelt die amerikanische Bundespolizei FBI und die Bundesstaatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf illegalen Insiderhandel gegen zwei langj&auml;hrige Mitarbeiter der SEC.<\/p>\n<p>Der Fall droht ein neues Debakel f&uuml;r die Beh&ouml;rde zu werden, die zuletzt wegen ihrer jahrelangen Unt&auml;tigkeit im Betrugsfall des New Yorker B&ouml;rsenmaklers Bernard Madoff in die Kritik geraten war. Madoff hatte Kunden seiner Verm&ouml;gensverwaltung um rund 65 Milliarden Dollar geprellt. Mitarbeiter der SEC hatten trotz jahrelanger Hinweise und zeitweiliger Pr&uuml;fungen von Madoff diesen gigantischen Betrug nicht aufgedeckt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE\/Doc~E6D56C16824254F6D888D430A71B87D32~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed\">FAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Krise treibt auch starke L&auml;nder in die Schuldenfalle<\/strong><br>\nDie Ratingagentur Moodys hat die Bonit&auml;t von Japan um zwei Stufen gesenkt. Der Schritt signalisiert die schwindende Kreditw&uuml;rdigkeit des Landes und k&ouml;nnte das Vorspiel zu einem Ausverkauf bei Regierungstiteln sein. Anleger sollten sich rechtzeitig gegen einen Crash von Regierungstiteln wappnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article3762969\/Krise-treibt-auch-starke-Laender-in-die-Schuldenfalle.html\">Die Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> So weit haben inzwischen die ach so unabh&auml;ngigen Ratingagenturen selbst Regierungen im Griff. Sie sind inzwischen die wahren Herrscher des Finanzsystems, und wehe eine Regierung schie&szlig;t quer, dann muss sie das teuer bezahlen, dann wird einfach die Bonit&auml;t gesenkt, wie dies etwa  auch schon gegen&uuml;ber Griechenland geschehen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>BILD &ndash; Mitte(l)ose Milchm&auml;dchen<\/strong><br>\nNikolaus Blome, Leiter des Hauptstadtb&uuml;ros der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung, hat sich gut in Fahrt kommentiert: Die beunruhigenden Zahlen &uuml;ber Armut in Deutschland, die der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband gestern ver&ouml;ffentlichte, beruhten auf einem &ldquo;Taschenspieler-Trick&rdquo;, behauptet er. Und Blome glaubt, er k&ouml;nne das auch beweisen:\n<p>Der Beweis: Kommen morgen tausend neue Million&auml;re nach Deutschland, steigt das Durchschnittseinkommen &mdash; und wir haben rechnerisch, oh Schreck, noch &ldquo;mehr Arme&rdquo;, die darunter liegen. Verlassen tausend Million&auml;re das Land, sinkt pl&ouml;tzlich auch die Zahl der &ldquo;Armen&rdquo;.<\/p>\n<p>Blome h&auml;tte Recht, wenn sich die Definition von Armut auf das &ldquo;Durchschnittseinkommen&rdquo; beziehen w&uuml;rde. Das tut sie aber nicht. Sie bezieht sich auf das &ldquo;mittlere Einkommen&rdquo;. Nach der Definition der Europ&auml;ischen Union, die der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband &uuml;bernommen hat, gilt als arm, wer weniger als 60 Prozent davon zur Verf&uuml;gung hat. <\/p>\n<p>Der Median ist deshalb eine so praktische statistische Gr&ouml;&szlig;e, weil er genau die Verzerrungen vermeidet, die Blome behauptet. Eine kleine Zahl von gro&szlig;en Ausrei&szlig;ern beeinflusst den mittleren Wert nur minimal. Der Zuzug von tausend Million&auml;ren w&uuml;rde bei 80 Millionen Einwohnern das mittlere Einkommen nur unwesentlich erh&ouml;hen, wenn &uuml;berhaupt. <\/p>\n<p>Und apropos: Ist es nicht arm, so laut von &ldquo;Taschenspieler-Tricks&rdquo; und &ldquo;Unsinn&rdquo; und &ldquo;Aberwitz&rdquo; zu schreien, wenn man nicht einmal die Grundlage der Berechnungen verstanden hat?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/8055\/mittellose-milchmaedchen\/\">Bildblog<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Sparrunde bei Opel: Zehn Prozent bei Managern &ndash; eine Milliarde bei Belegschaft<\/strong><br>\nBesonders hohe Verluste erlebte GM auf dem amerikanischen Heimatmarkt sowie in Europa. In Amerika gab es einen Verlust vor Zinsen und Steuern von 3,2 Milliarden Dollar, 2008 lag der Verlust noch bei 0,4 Milliarden Dollar. In Europa wies GM einen Verlust von 2 Milliarden Dollar aus.\n<p>Der Opel-Betriebsrat &auml;u&szlig;erte sich emp&ouml;rt &uuml;ber das Zahlenwerk. In einem Flugblatt an die Besch&auml;ftigten hie&szlig; es, das GM-Management habe erhebliche Verluste nach Europa verschoben.<br>\nUnterdessen startete Opel ein Sparprogramm. Rund 300 Manager bekommen k&uuml;nftig 10 Prozent weniger Gehalt, was einige Millionen Euro einbringt. Wichtiger sind die K&uuml;rzungen bei der Belegschaft, die insgesamt rund 1 Milliarde Euro einbringen sollen. Das Management k&uuml;ndigte dazu eine europ&auml;ische Rahmenvereinbarung mit den Betriebsr&auml;ten zum 31. Juli 2009. Nach dem Ende des Vertrags sind nun sowohl Entlassungen als auch Standortschlie&szlig;ungen m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubCE844206AD5543959580E21EDC440854\/Doc~EF7D7063EA3C046BAAA3A6E32F4E155B3~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Schon im deutschen Kaiserreich galt: &bdquo;Salzsteuer bringt mehr als Sektsteuer&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Priorit&auml;tenliste im Gesundheitssystem: &ldquo;K&uuml;nstliche H&uuml;fte erst bei Normalgewicht&rdquo;<\/strong><br>\nDie &Uuml;bergewichtigen w&uuml;rden in einer privaten Versicherung h&ouml;here Beitr&auml;ge zu zahlen haben. Denn sie belasten durch ihr &Uuml;bergewicht die Versichertengemeinschaft st&auml;rker. In der Solidargemeinschaft zahlen die &Uuml;bergewichtigen aber in der Regel niedrigere Beitr&auml;ge, weil meist auch ihr Einkommen niedriger ist. Von daher ist das Gef&uuml;hl der Gerechtigkeit auch von der anderen Seite zu sehen: Der Beitragszahler, der jeden Morgen aufsteht und joggt, um sein Gewicht zu halten, wird es als &auml;u&szlig;erst ungerecht empfinden, dass neben ihm jemand erst um 8 Uhr aufsteht, bis 10 Uhr futtert, &Uuml;bergewicht hat und dann eine H&uuml;fte braucht, f&uuml;r die er mitzahlen muss.\n<p>Die Kriterienliste soll helfen, dass Menschen, die wichtige und unaufschiebbare Leistungen brauchen, diese auf jeden Fall erhalten. Weniger wichtige Behandlungen sollen an Priorit&auml;t verlieren. Gleichzeitig geht es darum, eine Zuzahlung von denen zu verlangen, die weniger wichtige Leistungen der Priorit&auml;tenliste erhalten. Es geht also nicht nur um eine zeitliche Verschiebung, sondern auch um die finanzielle Verantwortung des Einzelnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/interviewneubauer100.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Zuzahlung von denjenigen, die weniger wichtige Leistungen der Priorit&auml;tenliste erhalten wollen. Das ist des Pudels Kern. Es geht nicht um die Kombination von Wichtigem und Dringendem, sondern um Gesundheitsversorgung nach der Dicke des Geldbeutels.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>B&uuml;rgerversicherung f&uuml;r Alle, Keine Selbstbeteiligung der Patienten, Bessere Planung im Gesundheitswesen<\/strong><br>\n&bdquo;Die Politik verkennt, dass das Gesundheitswesen keine Gesundheitswirtschaft ist, dass &Auml;rzte keine Kaufleute und Patienten keine Kunden sind, dass Gesundheit und Krankheit keine Waren und Wettbewerb und Marktwirtschaft keine Heilmittel zur L&ouml;sung der Probleme des Gesundheitswesens sind. Im Mittelpunkt eines funktionierenden Gesundheitswesens muss deshalb wieder der kranke Mensch stehen.&ldquo; (J&ouml;rg-Dietrich Hoppe: &Ouml;ffentliche Einladung an die &Auml;rztinnen und &Auml;rzte in Deutschland zum 112. Deutscher &Auml;rztetag vom 19. bis 22. Mai 2009 in Mainz)\n<p>So steht es in der Einladung der Bundes&auml;rztekammer zum &Auml;rztetag und gerne w&uuml;rden wir dies unterschreiben. Sch&ouml;ne Worte. Aber der Pr&auml;sident der Bundes&auml;rztekammer hat &ndash; angesichts des von ihm attestierten &bdquo;chronischen Geldmangels&ldquo; &ndash; vorgeschlagen, dass in Zukunft nur noch die n&ouml;tigsten medizinischen Leistungen von den Gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden sollen, alle anderen Leistung sollen privat bezahlt oder &uuml;ber eine private Zusatzversicherung abgedeckt werden. &Uuml;ber die Art dieser notwendigsten Leistungen soll ein &bdquo;Gesundheitsrat&ldquo; entscheiden. In dasselbe Horn st&ouml;&szlig;t der KV-Vorsitzende von Nordrhein, Hansen, wenn er eine drastische Ausweitung der Praxisgeb&uuml;hren fordert. Eine Ma&szlig;nahme die Kranke und &auml;rmere Bev&ouml;lkerungsschichten &uuml;berproportional belastet. Endlich ist also die Katze aus dem Sack! Nun wei&szlig; die &Ouml;ffentlichkeit, was hinter den moralischen Appellen der B&Auml;K: &bdquo;Gesundheit soll keine Ware sein!&ldquo; steckt. Jede Leistung, die die GKV zuk&uuml;nftig nicht mehr zahlt, ist n&auml;mlich lukrativ f&uuml;r die niedergelassenen &Auml;rzte. Denn solche Leistungen k&ouml;nnen sie dann privat und direkt mit den PatientInnnen abrechnen. Was bislang schon bei den Individuellen Gesundheits-Leistungen (IGeL) geschieht, soll nun im gro&szlig;en Stil und systematisch gemacht werden und das unter dem Deckmantel der Ethik und nur &bdquo;zum Wohle des Patienten&ldquo;! Auch das Eingest&auml;ndnis von H.-J. Hoppe, dass es eine Zwei-Klassenmedizin in Deutschland gebe, in der die Privatpatienten bevorzugt behandelt werden, l&auml;sst an Deutlichkeit nichts mehr zu w&uuml;nschen &uuml;brig. Hier ist ihm voll zuzustimmen. &bdquo;Der Arzt als freier Beruf&ldquo; ist ein Tagesordnungspunkt des &Auml;rztetages. Diese Freiheit darf nicht meinen, den Patienten mit IGeL abzukassieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdaeae.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=270&amp;Itemid=1\">Verein demokratischer &Auml;rztinnen und &Auml;rzte e.V.<\/a><\/p>\n<p><em>Zum Thema auch: <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Finanzierung des Gesundheitswesens &ndash; Wissenschaftlicher Rechercheservice der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/strong><br>\nIm Vorfeld des Deutschen &Auml;rztetages werden Vorschl&auml;ge ge&auml;u&szlig;ert, Patientinnen und Patienten eine h&ouml;here &ldquo;Eigenverantwortung&rdquo; aufzuerlegen. Das soll beispielsweise durch eine deutliche Erh&ouml;hung der Praxisgeb&uuml;hr geschehen. Solche Idee beruhen oft auf der Annahme, die soziale Pflichtversicherung ohne direkte Kostenbeteiligung biete Versicherten einen Anreiz, ihren individuellen Nutzen auf Kosten der Allgemeinheit zu maximieren und keine R&uuml;cksicht auf die beschr&auml;nkten Ressourcen im Gesundheitswesen zu nehmen. Es existiere sogar der Anreiz, die eigenen Beitr&auml;ge durch h&auml;ufige Arztbesuche wieder &ldquo;hereinzuholen&rdquo;. \n<p>F&uuml;r diesen so genannten &ldquo;Moral-Hazard&rdquo;-Effekt gibt es aber keine belastbaren wissenschaftlichen Belege. Darauf weist Dr. Simone Leiber, Sozialexpertin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts in der Hans B&ouml;ckler-Stiftung (WSI) hin. Gesundheitsforscher, die in Metaanalysen die in den vergangenen Jahrzehnten angestellten Untersuchungen zu diesem Thema auswerteten, k&auml;men zu einem anderen Ergebnis: &ldquo;Gesundheitswissenschaftliche, versorgungsbezogene und klinische Studien legen vielmehr nahe, dass die Versicherten das System nicht ausnutzen wollen oder k&ouml;nnen.&rdquo; Wenn h&ouml;here direkte Kostenbeteiligungen kurzfristig zu weniger Arztbesuchen f&uuml;hrten, sei dieser Effekt &ldquo;mit einer Reihe bedeutender Nebenwirkungen&rdquo; verbunden, referiert Leiber den Forschungsstand: So wachse die Gefahr, dass insbesondere Versicherte mit niedrigen Einkommen Krankheiten verschleppten. &ldquo;Neben den beachtlichen Negativfolgen f&uuml;r die betroffenen PatientInnen k&ouml;nnen dadurch de erhofften Kostenersparnisse langfristig konterkariert werden&rdquo;, schreibt die <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_wsi_diskp_163.pdf\">WSI-Expertin in einer aktuellen Analyse (insbesondere ab S. 6) [PDF &ndash;  152 KB]<\/a><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_94405.html?suche=1\">Weitere Untersuchungen zur aktuellen Entwicklung des Gesundheitssystems:<\/a><br>\nDer Gesundheitsfonds ist keine Ideall&ouml;sung. Dennoch kann er als Ausgangsbasis f&uuml;r eine gerechtere und zukunftstaugliche Finanzierung des Gesundheitswesens dienen. Insbesondere bietet er eine Chance, Private und Gesetzliche Krankenversicherung in einem gemeinsamen System zu integrieren. Artikel aus dem B&ouml;ckler Impuls zu einer Analyse von Dr. Simone Leiber.\n<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_91488.html?suche=1\">Zusatzbeitrag mit Nebenwirkungen:<\/a><br>\nKrankenkassen k&ouml;nnen bald einen einkommensunabh&auml;ngigen Zusatzbeitrag erheben. Der belastet Versicherte mit geringem Einkommen deutlich st&auml;rker als besser Verdienende. Zwar mildert die vorgesehene &Uuml;berforderungsklausel die Ungleichheit. Sie wird aber den Wettbewerb unter den Kassen verzerren. Artikel aus dem B&ouml;ckler Impuls zu einer von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderten Untersuchung von Maral Manougian, Prof. Dr. Stefan Gre&szlig;, Anke Walendzik und Prof. Dr. J&uuml;rgen Wasem.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Apotheker besiegen Pharmadiscounter<\/strong><br>\nDie Privilegien f&uuml;r deutsche Apotheker sind mit dem EU-Wettbewerbsrecht vereinbar. Das hat der Europ&auml;ische Gerichtshof entschieden &ndash; Apothekenketten bleiben in Deutschland damit verboten. Das Urteil ist eine schwere Niederlage f&uuml;r den Arzneimittel-Versender DocMorris.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-625674,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenn es um den Schutz von Arbeitnehmerinteressen geht, dann sind f&uuml;r den EuGH die wirtschaftsliberalen Rechte durchschlagend, anders jedoch wenn es um die Privilegien von Apothekern geht. Die Apotheker haben im Gesundheitsbereich neben der Pharmaindustrie die st&auml;rkste Lobby.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hamburg gr&uuml;ndet eigenen Energieversorger &ndash; Neustart nach dem Ausverkauf an Vattenfall<\/strong><br>\nVor sieben Jahren hatte die Hansestadt ihren st&auml;dtischen Stromversorger Hamburgische Electricit&auml;ts-Werke HEW an den schwedischen Energiekonzern Vattenfall verkauft. &Auml;hnlich wie viele andere finanziell klamme Kommunen auch. Nach der Regierungsbeteiligung der Gr&uuml;nen im Senat wurden schon letztes Jahr konkrete Pl&auml;ne laut wieder einen landeseigenen Energieversorger aufzubauen und so mehr Gestaltungsspielraum f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Energiepolitik des Landes zu gewinnen. Insbesondere die Querelen um den Neubau des Kohlekraftwerks Moorburg gaben der Idee Anschub. Jetzt beschloss der Aufsichtsrat der Hamburger Wasserwerke die Gr&uuml;ndung des neuen Unternehmens, es wird &ldquo;Hamburg Energie&rdquo; hei&szlig;en und soll eine Art &Ouml;kostrom-Anbieter werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/2\/138086\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Rechnungshof d&auml;mpft &Ouml;PP-Euphorie: &bdquo;Hohe zweistellige Effizienzrenditen auf Dauer nicht zu erwarten&ldquo;<\/strong>\n<ul>\n<li>Wirtschaftlichkeitsvorteile bei &Ouml;PP-Projekten der 2. Generation meist nur marginal<\/li>\n<li>Vergleichsberechnungen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit h&auml;ufig fragw&uuml;rdig<\/li>\n<li>Bauma&szlig;nahmen stets alternativ als Eigenrealisierung und als &Ouml;PP-Projekt ausschreiben<\/li>\n<li>&Uuml;berlange Vertragslaufzeiten vermeiden und Projekte transparent im Staatshaushaltsplan ausweisen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Rechnungshof hat der Landesregierung und dem Landtag seine Beratende &Auml;u&szlig;erung &bdquo;Wirtschaftlichkeitsanalyse von &Ouml;PP-Projekten der ersten und zweiten Generation bei Hochbauma&szlig;nahmen des Landes&ldquo; vorgelegt. Darin geht der Rechnungshof der Frage nach, ob und in welchem Umfang Projekte in &Ouml;ffentlich-Privater Partnerschaft (&Ouml;PP) wirtschaftlicher sind als Bauma&szlig;nahmen, die das Land in Eigenregie durchf&uuml;hrt. Der Rechnungshof hat sechs gro&szlig;e &Ouml;PP-Projekte in Baden-W&uuml;rttemberg mit einem Auftragsvolumen von 280 Mio. Euro untersucht. Nach seinen Berechnungen spart das Land bei f&uuml;nf dieser Vorhaben durch die Realisierung als &Ouml;PP-Projekte gegen&uuml;ber der Eigenbauvariante voraussichtlich 5 Mio. Euro, was einer Einsparung von durchschnittlich 2,67 % entspricht (siehe Tabelle in der Anlage). Dies deutet darauf hin, dass bei &Ouml;PP-Projekten des Landes die vielfach in den Raum gestellten Effizienzrenditen von &uuml;ber 10 % auf Dauer nicht zu erwarten sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/web43.d2-1066.ncsrv.de\/text_files\/file_1237501345.pdf\">Rechnungshof Baden-W&uuml;rttemberg [PDF &ndash; 68,3 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Europ&auml;ische Erkl&auml;rung gegen Bahnprivatisierungen und f&uuml;r nachhaltige Transportsysteme <\/strong><br>\nDie gegenw&auml;rtige Weltwirtschaftskrise betont die Notwendigkeit, f&uuml;r die soziale und wirtschaftliche Entwicklung stabile &ouml;ffentliche Verkehrsnetze auszubauen und diese zu sozial vertr&auml;glichen Konditionen zug&auml;nglich zu machen, Arbeitspl&auml;tze zu schaffen sowie eine Verringerung des Kohlendioxidaussto&szlig;es zu erreichen, um eine nachhaltige Entwicklung der Umwelt f&uuml;r unsere Zukunft zu erm&ouml;glichen. \n<p>Wir glauben, dass die Privatisierung der &ouml;ffentlichen Verkehrssysteme eines der Hauptinstrumente der neoliberalen Reduktion &ouml;ffentlicher Leistungen und der Umverteilung der Ressourcen von unten nach oben ist. Wir kommen hiermit &uuml;berrein, unsere lokalen und nationalen Bem&uuml;hungen in einer Europ&auml;ischen Koalition gegen die Bahnprivatisierung und f&uuml;r nachhaltige Transportsysteme zu b&uuml;ndeln, indem die Organisationen der Bahnarbeiter und der Bahnnutzer mit den B&uuml;rgern zusammen gebracht werden, um eine Zukunft f&uuml;r zuk&uuml;nftige Generationen zu sichern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bahn-fuer-alle.de\/pages\/termine\/europaeische-konferenz-zur-zukunft-der-bahn\/europaeische-erklaerung-gegen-bahnprivatisierungen-und-fuer-nachhaltige-transportsysteme-verabschiedet.php\">Bahn f&uuml;r Alle<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Hebelt Schlecker Tarifvertr&auml;ge aus?<\/strong><br>\nIn den n&auml;chsten Jahren wolle die Drogeriekette rund 4000 kleinere Filialen schlie&szlig;en, berichtet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und beruft sich auf eigene Recherchen. In diesem Jahr seien bereits etwa 600 Gesch&auml;fte geschlossen worden, sagt Gewerkschafter Achim Neumann.\n<p>Gleichzeitig er&ouml;ffne die Drogeriekette seit Anfang des Jahres sogenannte XL-Filialen. Dort seien die Arbeitsbedingungen deutlich schlechter als in den bisherigen Filialen. Die Besch&auml;ftigten w&uuml;rden nicht nach Tarif bezahlt; sie erhielten nur 6,50 bis 8 Euro pro Stunde &ndash; damit w&uuml;rden sie bis zu 50 Prozent unter Tarif bezahlt. Viele erhielten nur einen befristen Vertrag, der oft gerade mal ein halbes Jahr laufe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1760330_Drogeriekette-Hebelt-Schlecker-Tarifvertraege-aus.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Kik &uuml;berpr&uuml;ft finanzielle Situation von Mitarbeitern<\/strong><br>\nMitarbeiter unter Generalverdacht: Wer Schulden hat, soll bei Kik offenbar nicht an der Kasse eingesetzt werden. Deswegen &uuml;berpr&uuml;fte die Personalabteilung des Textil-Discounters die Bonit&auml;t seiner Mitarbeiter bei Creditreform &ndash; und bekam regelm&auml;&szlig;ig Auskunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,625850,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da zahlt Kik &ndash;  gerichtlich best&auml;tigt &ndash;  &bdquo;sittenwidrig&ldquo; niedrige L&ouml;hne und dann spioniert sie noch die Mitarbeiter aus, wenn diese deswegen Schulden machen m&uuml;ssen. <\/em><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Im Schattenreich der Konzerne<\/strong><br>\nDie Telekom-Aff&auml;re zieht weitere Kreise &ndash; und der Skandal ist weit gr&ouml;&szlig;er als angenommen. Die Spitzel verschiedener Unternehmen sind offenbar gut vernetzt in einem Schattenreich, in dem Recht und Gesetz Fremdw&ouml;rter sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/meinung\/_b=2281224,_p=22,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>FDP: Die USA auf Abzug taktischer Nuklearwaffen aus Deutschland dr&auml;ngen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung soll bei den USA nach dem Willen der FDP darauf dr&auml;ngen, dass die in Deutschland stationierten taktischen US-Atomwaffen abgezogen werden. Das fordert die Fraktion in einem Antrag (16\/12666). Sie seien ein &ldquo;Relikt des Kalten Krieges und stellten ein Hindernis f&uuml;r weitere nukleare Abr&uuml;stungsschritte dar. Ein Ende der Stationierung von taktischen US-Atomwaffen in der Bundesrepublik sei deshalb ein &ldquo;konsequenter und notwendiger Schritt auf dem Weg zu einer Kernwaffenfreien Welt&rdquo;, so die Liberalen. Es m&uuml;sse daher ein Abkommen zur Erfassung, Reduzierung und Vernichtung solcher Atomwaffenpotentiale Russlands und der USA geschlossen werden. Zur Begr&uuml;ndung schreibt die FDP, taktische Atomwaffen seien klein, leicht zu transportieren und verheerend in ihrer Wirkung. Darum bestehe bei dieser Atomwaffenart ein besonderes Risiko, dass sie von internationalen Terroristen beschafft werden k&ouml;nnten. Gerade deshalb reichten die zu Beginn der neunziger Jahre verk&uuml;ndeten unilateralen Abr&uuml;stungsschritte der USA und Russland zur Kontrolle solcher Waffen nicht mehr aus.\n<p>Bei der f&uuml;r das Jahr 2010 anstehenden &Uuml;berpr&uuml;fungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages solle die Regierung sich daf&uuml;r einsetzen, dringend Schritte zur Stabilisierung, Modernisierung und Weiterentwicklung des Nichtverbreitungsvertrages zu verwirklichen. Die Konflikte mit Iran und Nordkorea um deren Nuklearprogramms h&auml;tten gezeigt, wie schmal der Grat zwischen ziviler und milit&auml;rischer Nutzung von Nukleartechnologie verlaufen k&ouml;nne. Deutschland solle sich dar&uuml;ber hinaus auch daf&uuml;r einsetzen, dass die Rolle von Atomwaffen in den Sicherheitsstrategien reduziert werde. Langfristiges Ziel sei es, eine nuklearwaffenfreie Welt anzustreben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_148\/06.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es sind also keineswegs nur Die Linken, die auf einen Abzug der Atomwaffen aus Deutschland dr&auml;ngen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutscher Soldat wird f&uuml;r t&ouml;dliche Sch&uuml;sse auf Zivilisten nicht bestraft<\/strong><br>\nEr t&ouml;tete bei einem Zwischenfall in Afghanistan eine Frau und zwei Kinder in einem Auto &ndash; jetzt wird das Ermittlungsverfahren gegen den Bundeswehrsoldaten nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen eingestellt. Sein Verteidiger spricht von einem wichtigen Signal f&uuml;r den Afghanistan-Einsatz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,625646,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Welches wichtige Signal f&uuml;r den Afghanistan-Einsatz meint wohl der Verteidiger?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gesine Schwan &ndash; Kandidatin der SPD?<\/strong><br>\nDie heutige SPD-F&uuml;hrung mit den Herren M&uuml;ntefering, Steinmeier, Steinbr&uuml;ck und Struck stehen der Hochschul-Professorin aus Frankfurt\/Oder inzwischen sehr distanziert gegen&uuml;ber. Offiziell lassen sie zwar sozialdemokratisch solidarisch nichts anbrennen; sp&auml;testens seit des Schwanschen Schwadronnierens &uuml;ber drohende soziale Unruhen in Deutschland als Folge der Wirtschaftskrise aber ist heftiges Kopfsch&uuml;tteln &uuml;ber die eigene Kandidatin un&uuml;bersehbar.\n<p>Apropos &ndash; eigene Kandidatin? Das ist so eine SPD-Sache f&uuml;r sich. Urspr&uuml;nglich n&auml;mlich gab es ein Agreement zwischen CDU, CSU und SPD, K&ouml;hler gemeinsam wiederzuw&auml;hlen. Die SPD wusste um die Popularit&auml;t des Amtsinhabers, ein anderes eigenes kr&auml;ftiges Zugpferd wart im Stall &uuml;berdies auch nicht gesichtet (&hellip;)<\/p>\n<p>Die heutige SPD-F&uuml;hrungsriege sieht in der Professorin mehr den je eine schwere Hypothek der Kurz-&Auml;ra Beck. Zum einen &uuml;bt sie offiziell nat&uuml;rlich den Schulterschluss und schw&ouml;rt die eigene Delegiertenschaft auf die Kandidatin ein; Geschlossenheit bei der Stimmabgabe soll allgegenw&auml;rtige Einm&uuml;tigkeit und Einstimmigkeit im eigenen Lager signalisieren. Zum anderen aber ist die Angst vor dem eigenen Sieg sp&uuml;rbar. Denn Gesine Schwan kann nur mit den Stimmen der Linkspartei siegreich gew&auml;hlt werden. Der politische Gegner w&uuml;rde in diesem Falle sofort wieder die rot-rote Wahlkampf-Schublade &ouml;ffnen und die Glaubw&uuml;rdigkeit des SPD-Kanzlerkandidaten massiv angreifen. Der rot-rote S&uuml;ndenfall gut vier Monate vor der Bundestagswahl passt der SPD gegenw&auml;rtig ganz und gar nicht in den Kram.<\/p>\n<p>Au&szlig;er der &uuml;blichen Solidarit&auml;tsadressen gibt es denn auch im SPD-Lager keinerlei Wahlkampfanstrengungen um Gesine Schwan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.westfaelische-nachrichten.de\/aktuelles\/politik\/special\/wahl_des_bundespraesidenten\/1060556_Ein_Wimpernschlagfinale.html\">Westf&auml;lische Nachrichten<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Diese Einsch&auml;tzung trifft meines Erachtens ziemlich ins Rote.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Putzige<\/strong><br>\nK&ouml;hler hat das Amt des Bundespr&auml;sidenten anders interpretiert als seine Vorg&auml;nger. Beim Volk ist er beliebt, obwohl er sich mit dem Basiskontakt schwertut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/der-putzige\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Nicht nur bei&nbsp;Spiegel&nbsp;oder RTL gibt es Hofberichterstattung, sondern leider auch bei der noch&nbsp;immer mit einem linken&nbsp;Mythos&nbsp;verbundenen taz, wie der Artikel &bdquo;&bdquo;Der Putzige&rdquo; zeigt. Schon allein der verniedlichende&nbsp;Titel &bdquo;putzig&rdquo; verweist auf die Harmlosigkeit des&nbsp;amtierenden&nbsp;Bundespr&auml;sidenten, der&nbsp;beim&nbsp;Volk&nbsp;beliebt sei und der in&nbsp;Faible&nbsp;f&uuml;r Afrika&nbsp;habe. Die&nbsp;dunklen&nbsp;Seiten&nbsp;von&nbsp;K&ouml;hler&nbsp;werden einfach unterschlagen &ndash; in bester PR &ndash;&nbsp;Manier.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Soll Merz auf Druck der Arbeitgeber EU-Kommissar werden?<\/strong><br>\nSollte die Personalie stimmen, w&auml;re sie f&uuml;r die SPD ein gutes Argument im Europawahlkampf. Friedrich Merz, der CDU-Politiker und bekennende Liberale unter den Christdemokraten, soll von h&ouml;chster Stelle gefragt worden sein, ob er EU-Kommissar werden will. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat laut &ldquo;Wirtschaftswoche&rdquo; bei Merz anfragen lassen. Arbeitgebervertreter h&auml;tten Merkel bei einem Besuch im Kanzleramt gedr&auml;ngt, Merz f&uuml;r den Posten in Br&uuml;ssel zu benennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ngo-online.de\/ganze_nachricht.php?Nr=19743\">ngo-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Plausibel w&auml;re es schon, Merz nach Br&uuml;ssel zu schicken. Seine wirtschaftspolitischen Vorstellungen sind zwar hierzulande nicht w&auml;hlervertr&auml;glich. Da aber 60 Prozent aller Gesetze in Br&uuml;ssel gemacht werden, kann die Union ihre wirtschaftsliberalen Vorstellungen &uuml;ber die EU-Kommission importieren und braucht sich l&auml;stigen Auseinandersetzungen im Inland nicht mehr zu stellen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Soziale Netzwerke beobachten und richtig reagieren: arvato online services bietet ab sofort Social Media Monitoring<\/strong><br>\narvato online services, Full-Service-Dienstleister f&uuml;r Online-Marketing und Loyalty-Services, hat sein Portfolio um Social Media Monitoring erweitert. Unternehmen erhalten damit die M&ouml;glichkeit, relevante Foren, Blogs und Communities zu beobachten und die Darstellung des eigenen Portfolios und Images im Netz zu &uuml;berwachen. Bei negativen Ergebnissen bietet arvato online services seinen Kunden die richtige Strategie, um dem aktiv entgegenzuwirken. Mit ihrem umfangreichen Portfolio k&ouml;nnen die M&uuml;nchner Online-Experten zielgruppengenaue Marketing-Aktionen planen und durchf&uuml;hren und Unternehmen dabei helfen, die Eigendarstellung im Netz kontrollieren und steuern zu k&ouml;nnen. &ldquo;Das Internet ist inzwischen f&uuml;r 98 Prozent der Nutzer ein entscheidendes Recherche-Instrument. Konsumenten informieren sich im Netz vorab &uuml;ber Produkte und Dienstleistungen, die sie interessieren und reagieren dabei stark auf die Erfahrungen anderer&rdquo;, so Stephan Wolfram, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer arvato online services GmbH. &ldquo;Darum ist es f&uuml;r Unternehmen unverzichtbar, Entwicklungen in sozialen Netzwerken zu beobachten und, sollten negative Bewertungen oder falsche Einsch&auml;tzungen &Uuml;berhand nehmen, entsprechend darauf zu reagieren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/19949\/1406892\/arvato_online_services\">Presseportal<\/a><\/li>\n<li><strong>Berlusconi-Anwalt muss ins Gef&auml;ngnis<\/strong><br>\nDer britische Anwalt David Mills ist wegen &ldquo;Falschaussagen&rdquo; zugunsten des pers&ouml;nlichen oder finanziellen Vorteils von Silvio Berlusconi verurteilt worden.<br>\nDies h&auml;lt die Urteilsbegr&uuml;ndung zu dem Korruptionsprozess um Mills und den italienischen Regierungschef fest. Mills habe falsch ausgesagt, &ldquo;um Strafe von Silvio Berlusconi und der Gruppe Fininvest abzuwenden oder um zumindest die beachtlichen realisierten Gewinne zu verteidigen&rdquo;.\n<p>Mills war im Februar zu viereinhalb Jahren Gef&auml;ngnis verurteilt worden, weil er 1998 von dem Medienzar und Milliard&auml;r 600&rsquo;000 Dollar an Bestechungsgeldern angenommen habe.<br>\nBerlusconi selbst musste sich in dem Prozess nicht mehr wegen Bestechung verantworten, nachdem das italienische Parlament 2008 ein umstrittenes Gesetz verabschiedet hatte, das den vier rangh&ouml;chsten Politikern des Landes Immunit&auml;t gew&auml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bielertagblatt.ch\/News\/Ausland\/143322\">bielertagblatt.ch<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zu guter letzt:<\/strong><br>\n<strong>Lobby-Stadtf&uuml;hrung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/etc\/medialib\/rbb\/rbb\/abendschau\/abendschau_20090515_lobby.asx.format_60489.2.asx\">rbb<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li>ZEW-INDEX: B&ouml;rsianer erwarten Ende des Abschwungs<\/li>\n<li>Frankreichs Kommunen schieben Konjunktur an<\/li>\n<li>Krise zwingt L&auml;nder zu Haushaltssperren<\/li>\n<li>Friedhelm Hengsbach: Nach der Krise ist vor der Krise<\/li>\n<li>Ermittlungsverfahren in der Finanzkrise sind Sache der Bundesl&auml;nder<\/li>\n<li>Madoff-Betrug: Opfer bestellten Renditen<\/li>\n<li>Krise treibt auch starke L&auml;nder in die Schuldenfalle<\/li>\n<li>BILD &ndash; Mitte(l)ose Milchm&auml;dchen<\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3952\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3952","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3952","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3952"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3952\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3952"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3952"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3952"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}