{"id":3955,"date":"2009-05-22T07:17:23","date_gmt":"2009-05-22T05:17:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3955"},"modified":"2009-05-22T07:17:24","modified_gmt":"2009-05-22T05:17:24","slug":"hinweise-des-tages-896","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3955","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(MB\/WL\/AM)<br>\nHeute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li>SoFFin &ndash; Vertrauen ist gut, Kontrolle besser<\/li>\n<li>&bdquo;Bankenrettungsfonds ist verfassungswidrig&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Ohne Bad Banks keine Konjunkturerholung&ldquo;<\/li>\n<li>Steinbr&uuml;ck wirft Bankenaufsicht mangelnden Eifer vor<\/li>\n<li>Fusion von Landesbanken ist nicht die L&ouml;sung<\/li>\n<li>Big Bang in Herzogenaurach <\/li>\n<li>Kritik an Deutschlands starkem Au&szlig;enhandel<\/li>\n<li>Die Warenhaus-Kette Hertie steht vor dem Aus<\/li>\n<li>Ver.di: Wirtschaftskrise &ndash; Haushaltskrise &ndash; Sozialstaatskrise<\/li>\n<li>WSI-Mindestlohndatenbank<\/li>\n<li>Getrennte Aufgabenwahrnehmung in der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende bietet keine Zukunft<\/li>\n<li>Bundesagentur f&uuml;r Arbeit: Das Milliardenloch<\/li>\n<li>Autoindustrie trickst bei Jobzahlen<\/li>\n<li>Warum viele Vermittlungsgespr&auml;che in Arbeitsagenturen ergebnislos bleiben<\/li>\n<li>&Auml;rztelobby scheitert mit Ranglisten-Medizin-Idee<\/li>\n<li>Ressourcen entwickeln <\/li>\n<li>Gunter Hofmann: Horst K&ouml;hler oder Gesine Schwan<\/li>\n<li>Wolfgang Herles: An der DDR war so wenig gut wie am Hitlerreich<\/li>\n<li>Hochschulen und Wirtschaft: Die Lehre ist so frei, wie der Markt will<\/li>\n<li>Ausgaben der Hochschulen in Baden-W&uuml;rttemberg gehen um 2,4 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zur&uuml;ck<\/li>\n<li>&ldquo;Rechtswissenschaft oder McLaw&rdquo;<\/li>\n<li>Bilderberg Elite-Treffen in Griechenland<\/li>\n<li>S&auml;chsischer Verfassungsschutz <\/li>\n<li>Lobbyfirma soll &uuml;berh&ouml;hte Honorare an Politiker gezahlt haben &ndash; Telekom unter Druck<\/li>\n<li>INSM: Exportschlager Soziale Marktwirtschaft &ndash; Ludwig Erhard an der Wall Street <\/li>\n<li>Mohn \/ Bertelsmann verkauft die Manipulation des Internets<\/li>\n<li>Der Amokl&auml;ufer als Held &ndash; und andere R&uuml;gen<\/li>\n<li>Guantanamo forever?<\/li>\n<li>Zu Guter Letzt: Kapitalanlage 2009 in Steueroasen<\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3955&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>SoFFin &ndash; Vertrauen ist gut, Kontrolle besser<\/strong><br>\nDie Parlamentarier d&uuml;rfen noch nicht einmal Einsicht in die B&uuml;cher der Banken nehmen, um zu pr&uuml;fen, wie es tats&auml;chlich um die Institute steht, die mit den Steuermilliarden gest&uuml;tzt werden. Und schlimmer noch: &Uuml;ber die Fakten, die er hier erf&auml;hrt, darf er mit niemandem reden, nicht einmal mit seinen Fraktionskollegen. Alles, was die Regierung zur Bankenrettung preisgibt, ist streng geheim. Den neun Parlamentariern in diesem Gremium drohen sogar Gef&auml;ngnisstrafen. Obwohl es um Milliarden an Steuergeldern geht.<br>\nInsgesamt werden so 480 Milliarden Euro an direkten Hilfen und B&uuml;rgschaften vergeben. Das ist mehr als der doppelte Bundeshaushalt.<br>\nDass die Gesch&auml;ftsgeheimnisse aber &uuml;ber den demokratischen Kontrollrechten stehen, st&ouml;&szlig;t bei Verfassungsrechtlern auf Widerspruch. So auch bei Joachim Wieland. Der Professor f&uuml;r &Ouml;ffentliches Recht und Haushaltsrecht an der Verwaltungshochschule in Speyer h&auml;lt die weitreichende Beschr&auml;nkung der Rechte der Abgeordneten in dem Kontrollgremium f&uuml;r verfassungswidrig.<br>\n&ldquo;Es ist mit dem Grundgesetz nicht zu vereinbaren, dass das Parlament der Regierung eine Generalvollmacht erteilt, eine gro&szlig;e Summe Geldes, die h&ouml;her ist als der gesamte Haushalt des Bundes, nach eigenem Ermessen auszugeben, ohne irgendwelche konkrete Vorgaben dar&uuml;ber zu machen, was mit dem Geld geschehen soll, wer das Geld empfangen soll und ob es etwa und unter welchen Bedingungen zur&uuml;ckgezahlt werden muss.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,sv4816e72j5qif2i~cm.asp\">Das Erste Plusminus<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Bankenrettungsfonds ist verfassungswidrig&ldquo;<\/strong><br>\nDer Banken-Rettungsfonds Soffin soll die deutsche Finanzbranche stabilisieren, indem die Regierung kriselnden Banken Steuermilliarden gibt. Doch sie muss dar&uuml;ber niemandem Rechenschaft ablegen &ndash; nicht einmal dem Deutschen Bundestag. Das verst&ouml;&szlig;t m&ouml;glicherweise gegen das Grundgesetz.<br>\nZur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte der Hans-Peter Schwintowski, Wirtschaftsrechtler an der Berliner Humboldt-Universit&auml;t, am Mittwoch im Gespr&auml;ch mit Handelsblatt.com an, dass die Parlamentarier im Deutschen Bundestag derzeit nicht das Recht haben, die Geldfl&uuml;sse zu kontrollieren. &bdquo;Die derzeitigen Regelungen im Finanzmarktstabilisierungsgesetz versto&szlig;en nach meiner &Uuml;berzeugung gegen das verfassungsrechtlich verb&uuml;rgte Budgetrecht des Parlaments&ldquo;, sagte Schwintowski.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/bankenrettungsfonds-ist-verfassungswidrig;2285045\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Ohne Bad Banks keine Konjunkturerholung&ldquo;<\/strong><br>\nEinen Tag vor dem Spitzengespr&auml;ch bei Kanzlerin Angela Merkel &uuml;ber die Bereinigung der Banken-Bilanzen von toxischen Wertpapieren mehren sich Stimmen, die eine schnellstm&ouml;gliche Problem-L&ouml;sung fordern. Zwar versicherte die Bundesregierung, bis sp&auml;testens Anfang Juli ein Konzept vorlegen zu wollen. Doch die Wirtschaft und f&uuml;hrende &Ouml;konomen betrachten jede Verz&ouml;gerung als Gift f&uuml;r die Konjunktur. &Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich der Direktor des gewerkschaftsnahen Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn. &ldquo;Ohne einen funktionierenden Bankensektor kann der Investitionsprozess nicht wieder in Gang kommen. Das bedeutet: die Erholung findet nicht statt&rdquo;, sagte Horn Handelsblatt.com. &ldquo;Es ist daher unerl&auml;sslich, die Bankbilanzen mit Hilfe des Staates zu s&auml;ubern.&rdquo; Dabei m&uuml;sse aber klar sein, dass der Staat hierf&uuml;r Gegenleistungen in Form von Eigentumsrechten erhalte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/ohne-bad-banks-keine-konjunkturerholung;2245742\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Diese Einlassungen kann ich auf weite Strecken nicht nachvollziehen. Es f&auml;ngt schon bei Zimmermann an, der die alte Litanei nachbetet, wonach vor allem die Landesbanken einen erheblichen Anteil an der Bankenkrise h&auml;tten und fordert, dass diese jetzt privatisiert werden m&uuml;ssten. Absurd. Haben die privaten Institute HRE, Commerzbank, Dresdner Bank und in IKB besser gewirtschaftet?<br>\nDer Artikel zielt eindeutig auf Stimmungsmache f&uuml;r die &Uuml;bernahme der Risiken der Banken insgesamt durch den Bund. Steinbr&uuml;ck und die Bundeskanzlerin versuchen offenbar Stimmung zu machen f&uuml;r ihre Entscheidung, die Wettschulden des Casinobetriebs auf die Allgemeinheit zu verlagern.<br>\nWichtig ist es schon, dass wir ein funktionierendes Bankensystem brauchen, wie Gustav Horn meint. Aber m&uuml;ssen daf&uuml;r jeder Bank die selbstverschuldeten Risiken abgenommen werden? Es w&auml;re doch auch denkbar, dass der Bund zum Beispiel mithilfe der Sparkassen, der Volksbanken, vielleicht bei R&uuml;ckkauf der Postbank auch mithilfe dieser, und der KfW und vor allem mithilfe der Zentralbanken die Kreditversorgung sicherstellt?<br>\nWarum gehen wir nicht den Weg, den Galbraith vorgeschlagen hat, und spalten die Banken auf, &uuml;bernehmen die normalen Kreditgesch&auml;fte und lassen den schlechten Teil in Insolvenz gehen?<br>\nEs sollte bedacht werden, was der Aufsichtsrat der HRE Endres laut Frankfurter Rundschau vom 21. M&auml;rz in Berlin gesagt hat: nur 10-20 % des Inhalts der Bankbilanzen gehen auf das normale Kreditgesch&auml;ft zur&uuml;ck, der Rest sei &bdquo;artifiziell&ldquo;. Sollen wir als Staat und Steuerzahler die finanzielle Verantwortung f&uuml;r artifizielle Produkte &uuml;bernehmen?<br>\nWenn so verfahren wird, wie Strau&szlig;-Kahn und die anderen Zitierten vorschlagen, dann wird es zu einer Konsolidierung und das hei&szlig;t aus meiner Sicht auch zu einer Schlie&szlig;ung des Casinos und damit zu einem R&uuml;ckbau des Bankenwesens nicht kommen. Dann wird weitergemacht wie bisher. Die Schulden sind von der Allgemeinheit &uuml;bernommen worden. Die Investmentbanker und verwandte Kollegen k&ouml;nnen weiter zocken. Dass dies so angelegt ist, wird auch an einem kleinen Detail sichtbar: die Praxis der Banken, riskante Anlageprodukte anzubieten und Druck auf ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auszu&uuml;ben, hat sich kaum ge&auml;ndert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Steinbr&uuml;ck wirft Bankenaufsicht mangelnden Eifer vor<\/strong><br>\nAffront gegen die Bankenaufsicht BaFin: Finanzminister Steinbr&uuml;ck wirft der Beh&ouml;rde vor, ihre Aufgaben nicht voll wahrzunehmen. Es sei inakzeptabel, dass in manchen Bereichen die laufende Aufsicht eingestellt wird&rdquo;. Zuvor hatte sich die BaFin &uuml;ber zu viel Arbeit beschwert. Das Bundesfinanzministerium hat die Bankenaufsicht BaFin in ungew&ouml;hnlich scharfem Ton aufgefordert, ihre Aufgaben in vollem Umfang wahrzunehmen. Es sei &ldquo;inakzeptabel, dass in manchen Bereichen derzeit die laufende Aufsicht eingestellt beziehungsweise nur noch sehr eingeschr&auml;nkt ausge&uuml;bt wird&rdquo;, hie&szlig; es in einem Schreiben des Ministeriums, aus dem die Nachrichtenagentur dpa zitiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,626039,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Fusion von Landesbanken ist nicht die L&ouml;sung<\/strong><br>\nDer Bundesfinanzminister will die Landesbanken zur Fusion zwingen, &uuml;bersieht dabei aber, dass dieses Modell bereits gescheitert ist.  Die Pleite-Bank, die derzeit von den &ouml;ffentlich-rechtlichen  Kreditinstituten die gr&ouml;&szlig;te Sorge bereitet, hat bereits ihre  Fusion hinter sich. Die HSH Nordbank ist 2003 aus dem  Zusammenschluss der Hamburgischen Landesbank und der Landesbank Schleswig-Holstein hervorgegangen. Und selbst die vormals Klassenbeste, die Landesbank Baden-W&uuml;rttemberg (LBBW), ist &uuml;ber ihren Expansionsdrang  in schwierige Fahrwasser geraten. Mit der &Uuml;bernahme  der Sachsen LB und der Landesbank Rheinland-Pfalz hat sie  sich Risiken und Verluste einverleibt, die schwer zu verdauen sind. Nicht auszudenken, wenn die jetzige Idee einer einzigen gro&szlig;en Landesbank schon vor der Finanzmarktkrise verwirklicht worden w&auml;re.<br>\nDurchaus vorstellbar jedenfalls, dass die Landesbanken-Vorst&auml;nde in ihrem Bestreben, den verr&uuml;ckten Renditevorstellungen der privaten Geldh&auml;user nachzueifern, noch viel gr&ouml;&szlig;eren Schaden angerichtet h&auml;tten. Wegweisend w&auml;re es vielmehr, die Landesbanken wieder unter strengere &ouml;ffentliche Kontrolle zu stellen und sie auf ihre urspr&uuml;ngliche Aufgabe  zurechtzustutzen: Die regionale Wirtschaft zu f&ouml;rdern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.com\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=66&amp;Itemid=2\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>Big Bang in Herzogenaurach <\/strong><br>\nDer Schuss geht nach hinten los: Nicht Schaeffler schluckt Continental, sondern Conti wohl Schaeffler. Die Banken spielen den Worst Case durch &ndash; der Druck ist einfach zu gro&szlig;.<br>\nAllein die vom deutschen Staat mitbetreute Commerzbank soll bis zu f&uuml;nf Milliarden Euro in den schwer angez&auml;hlten Zulieferer Schaeffler gesteckt haben. Geht Schaeffler pleite, verliert die Commerzbank viel Geld &ndash; massive Wertberichtigungen w&auml;ren die Folge.<br>\nSchaeffler ist mit seinem Deal grandios gescheitert: Die Ausl&auml;ufer der Wirtschaftskrise sind einfach zu gigantisch. Der Conti-Deal l&auml;sst sich bei wegbrechenden Einnahmen nicht stemmen, schon seit Monaten h&auml;ngt der David aus Herzogenaurach am Tropf der Banken. Das Unternehmen kann sich freuen, wenn der ebenfalls schwer angeschlagene nieders&auml;chsische Zulieferer Asyl gew&auml;hrt.<br>\nDas ist das einzig Positive an dieser Wirtschaftskrise: Der Gr&ouml;&szlig;enwahn wird zurechtgestutzt. Es gilt das Prinzip Normalma&szlig;. F&uuml;r manche ist das sehr schmerzhaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/742\/469300\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Kritik an Deutschlands starkem Au&szlig;enhandel<\/strong><br>\nWeltweit renommierte &Ouml;konomen bekr&auml;ftigen die Kritik an der einseitigen deutschen Exportorientierung. Es m&uuml;sse k&uuml;nftig sehr viel mehr f&uuml;r die Stabilisierung der Inlandsnachfrage getan werden.<br>\n&ldquo;Die alte Strategie, Maschinen gegen Lehman-Brothers-Zertifikate zu verkaufen, hat nicht funktioniert. Wir m&uuml;ssen uns ein neues Gesch&auml;ftsmodell suchen&rdquo;, sagte der Pr&auml;sident des M&uuml;nchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn.<br>\nAuch Adam Posen, einer der prominentesten Deutschlandexperten in den USA, wies j&uuml;ngste Versuche von Politikern und Industrievertretern zur&uuml;ck, die bisherige Ausrichtung zu verteidigen. &ldquo;Ihr m&uuml;sst mit diesem Exportwahnsinn aufh&ouml;ren. Langfristig bringt eine ausgewogenere Struktur mehr Wohlfahrtsgewinne&rdquo;, sagte Posen der FTD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Exportnation-auf-Heimatsuche-Kritik-an-Deutschlands-starkem-Au%DFenhandel\/516220.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dass die FTD nun gerade Professor (Un-)Sinn in die Liste renommierter &Ouml;konomen einreiht und dann auch noch im Zusammenhang mit einer Kritik an einem zu starken Au&szlig;enhandel ist ein Beleg f&uuml;r den grassierenden Ged&auml;chtnisverlust in Deutschland. Hans-Werner Sinn hat vor drei Jahren noch ein ganzes Buch mit dem Titel &bdquo;Basar&ouml;konomie&ldquo; geschrieben, in dem er die These vertrat, die Exporterfolge seien gar nicht echt, weil ein immer gr&ouml;&szlig;erer Teil des exportierten G&uuml;ter aus importierten Vorleistungen best&uuml;nden. Geradezu manisch vertrat der die Position, dass die deutsche Wirtschaft nicht wettbewerbsf&auml;hig sei und deswegen die Lohn- und Sozial-&bdquo;Kosten&ldquo; gesenkt werden m&uuml;ssten. Sinn hat vehement bestritten, dass Deutschland ein Nachfrageproblem habe.<br>\nNun sollen wir uns also pl&ouml;tzlich ein &bdquo;neues Gesch&auml;ftsmodell&ldquo; suchen. Sinn hat zwar Recht, aber dass man ihm seine &ouml;konomischen Bockspr&uuml;nge einfach durchgehen l&auml;sst und ihm mit seinen gewendeten Thesen noch immer Publizit&auml;t verschafft, ist gerade zu peinlich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Warenhaus-Kette Hertie steht vor dem Aus<\/strong><br>\nVon Michael Braun, Wirtschaftskorrespondent Frankfurt<br>\nAnfang Mai hatte es noch mal Hoffnung gegeben: Eine Investorengruppe in- und ausl&auml;ndischer Manager wollte bei Hertie einsteigen und die meisten Warenh&auml;user weiterf&uuml;hren. Nun kommt es zu einem Sommerschlussverkauf, bevor der Sommer richtig begonnen hat: Hertie wird geschlossen.<br>\nAber ver&auml;nderte Kaufgewohnheiten und neue Einkaufsm&ouml;glichkeiten haben Hertie schon lange schwer zugesetzt, wie den Konkurrenten Karstadt und Kaufhof auch. Wenn dann noch Ahnungslosigkeit international agierender Investoren hinzukommt, ist der Tod eines solchen Unternehmens programmiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/kommentar\/969015\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>Ver.di: Wirtschaftskrise &ndash; Haushaltskrise &ndash; Sozialstaatskrise<\/strong><br>\nDer Hauptgrund f&uuml;r den massiven R&uuml;ckgang der Steuereinnahmen ist die tiefe Wirtschaftskrise, die zumindest auch das Jahr 2010 noch pr&auml;gen wird.<br>\nAber auch Steuersenkungen, die seit November 2008 beschlossen wurden, spielen eine bedeutsame Rolle. Sie machen laut Steuersch&auml;tzung in 2009 knapp 17 Milliarden Euro, in den darauf folgenden Jahren jeweils etwa 30 Milliarden Euro Mindereinnahmen aus. Etwa ein Drittel davon sind Steuererleichterungen im Rahmen der Konjunkturpakete I und II.<br>\nBesonders gef&auml;hrlich wird dies vor dem Hintergrund der neuen Schuldenbremse, die die gro&szlig;e Koalition aus CDU\/CSU und SPD mit Unterst&uuml;tzung der FDP ins Grundgesetz schreiben will. Diese soll die Spielr&auml;ume des Staates, zum Ausgleich unzureichender Einnahmen und f&uuml;r Investitionen in die Zukunft Schulden aufzunehmen, stark einschr&auml;nken. In Zusammenwirken mit den sinkenden Steuereinnahmen in Folge der Krise wird ein Sachzwang aufgebaut, darauf mit einer massiven Senkung &ouml;ffentlicher Ausgaben zu reagieren.<br>\nver.di hat dazu das Konzept Steuergerechtigkeit entwickelt, mit dem 75 Milliarden Euro im Jahr zus&auml;tzlich eingenommen werden k&ouml;nnen. Dazu muss die Verm&ouml;gensteuer wieder eingef&uuml;hrt und die Steuer auf gro&szlig;e Erbschaften erh&ouml;ht sowie der H&ouml;chststeuersatz auf hohe Einkommen auf 50 Prozent<br>\nangehoben werden. Die Unternehmensgewinne sind durch die Wiederanhebung des K&ouml;rperschaftsteuersatzes auf 25 Prozent und die Verbreiterung der Bemessungsgrundlage verst&auml;rkt heranzuziehen. Au&szlig;erdem ist eine Besteuerung von Finanzgesch&auml;ften und verst&auml;rkter Kampf gegen Steuerhinterziehung notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wipo.verdi.de\/wirtschaftspolitische_informationen\/data\/09-02_steuerschaetzung.pdf\">ver.di Wirtschaftspolitische Informationen 2\/2009 [PDF &ndash; 160 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mit vielen interessanten Grafiken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>WSI-Mindestlohndatenbank <\/strong><br>\nVergleich der Mindestl&ouml;hne in 20 L&auml;ndern.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/ta_mindestlohndatenbank.pdf\">WSI<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/wsimit_2009_03_schulten.pdf\">WSI-Mindestlohnbericht 2009<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/ta_mindestloehne_aentg.pdf\">Tarifliche Mindestl&ouml;hne nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz<\/a><\/li>\n<li><strong>Getrennte Aufgabenwahrnehmung in der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende bietet keine Zukunft<\/strong><br>\nNeben den rund 350 Arbeitsgemeinschaften und den 69 optierenden Kommunen gibt es derzeit 23 kommunale Einheiten, in denen Arbeitsagenturen und Kommunen diese Aufgaben getrennt erf&uuml;llen.<br>\nDas urspr&uuml;ngliche Versprechen der Hartz-Reformen, ganzheitliche Dienstleistungen aus einer Hand zu erbringen, kann in der getrennten Aufgabenwahrnehmung nicht eingel&ouml;st werden. Wenn die Politik sich nicht auf eine dauerhafte Nachfolgel&ouml;sung f&uuml;r die Arbeitsgemeinschaften einigen kann,wird das &bdquo;Nebeneinander von Arbeits- und Sozialamt&ldquo; mehr als zwanzig Mal so viele Menschen betreffen wie vor der Reform.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/iaq-report\/2009\/report2009-04.shtml\">IAQ-Report 2009-04<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundesagentur f&uuml;r Arbeit: Das Milliardenloch<\/strong><br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) rechnet einem Zeitungsbericht zufolge bis zum Jahr 2013 mit einer Verschuldung in H&ouml;he von 55 Milliarden Euro beim Bund.<br>\nDas geht aus dem BA-Bericht zur Finanzentwicklung 2009-2013 hervor, wie die in D&uuml;sseldorf erscheinende Rheinische Post aus einer Vorlage f&uuml;r den Haushaltsausschuss des Bundestages berichtet.<br>\nDem Bericht zufolge sind die Finanzr&uuml;cklagen der BA im ersten Quartal 2009 auf zehn Milliarden Euro zur&uuml;ckgegangen. Das Defizit der BA nach vier Monaten liege bei 5,8 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/733\/469291\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Jetzt r&auml;cht es sich, dass die Bundesregierung den leichten Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt genutzt hat, um die Arbeitslosenversicherungsbeitr&auml;ge von 6,5 auf 2,8% zu senken und damit jede Sicherheit f&uuml;r einen Konjunkturabschwung genommen hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Autoindustrie trickst bei Jobzahlen<\/strong><br>\nDie Autobranche hat f&uuml;r den deutschen Arbeitsmarkt eine weit geringere Bedeutung als bislang angenommen. Die Behauptung, jeder siebte Arbeitsplatz h&auml;nge von der Autobranche ab, beruht nach Capital-Informationen auf einem simplen Rechentrick des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Der VDA geht davon aus, dass ohne Autoindustrie in Deutschland niemand mehr Auto fahren w&uuml;rde &ndash; weder deutsche Wagen noch ausl&auml;ndische. Damit w&uuml;rden alle Jobs wegfallen, die irgendwie durch das Auto bedingt sind &ndash; vom Stra&szlig;enbauarbeiter bis zum Parkhauspf&ouml;rtner. Nach Berechnungen des Rheinisch-Westf&auml;lischen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (RWI) h&auml;ngt dagegen nur rund jeder 20. Arbeitsplatz von der Autonachfrage ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.capital.de\/unternehmen\/100022082.html\">Capital<\/a><\/li>\n<li><strong>B&uuml;rokratische Interaktion statt Hilfe: Warum viele Vermittlungsgespr&auml;che in Arbeitsagenturen ergebnislos bleiben<\/strong><br>\nSie verstehen sich als moderne Dienstleistungsunternehmen, arbeiten in multitaskingf&auml;higen &ldquo;Jobcentern&rdquo; und haben sich selbst und ihrer Klientel neue Namen und Funktionsbeschreibungen verordnet. Dass es zwischen &ldquo;Agenturen&rdquo; und &ldquo;Kunden&rdquo; trotzdem nicht rund l&auml;uft, musste Ende April allerdings sogar die nicht erkl&auml;rterma&szlig;en systemkritische Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft feststellen.<br>\nDie vom Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung durchgef&uuml;hrte Untersuchung kam zu dem Schluss, dass jeder dritte Erwerbslose, der auf den Arbeitsmarkt zur&uuml;ckkehren will, mit Hilfe von Freunden und Bekannten einen neuen Job findet. Stellenangebote in Zeitungen oder im Internet spielen ebenfalls eine wichtige Rolle (gut 19 Prozent), und &ldquo;sonstige&rdquo; Informationsquellen sind mit beachtlichen 20 Prozent vertreten. Die beh&ouml;rdlichen Aktivit&auml;ten fallen dagegen kaum ins Gewicht. Lediglich 14,4 Prozent der Arbeitssuchenden fanden &uuml;ber die Vermittler der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit eine neue Stelle. F&uuml;r die Gruppe der Langzeitarbeitslosen, denen die Hartz-Gesetze vor allem zugute kommen sollten, konnten kaum Fortschritte erreicht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=30351&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>&Auml;rztelobby scheitert mit Ranglisten-Medizin-Idee<\/strong><br>\nForderungen der &Auml;rztelobby nach einer Rangfolge f&uuml;r Therapien wegen der knappen Finanzen im Gesundheitswesen sto&szlig;en in Politik und Wirtschaft sowie bei den Krankenkassen auf entschiedene Ablehnung. Eine solche Priorit&auml;tenliste sei &ldquo;ziemlich menschenverachtend&rdquo;, sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt.<br>\nVon den Kassen, der Wirtschaft und Experten kommt ebenfalls scharfe Kritik. Selbst &Auml;rzte widersprachen ihrem Pr&auml;sidenten J&ouml;rg-Dietrich Hoppe.<br>\nBeim Deutschen &Auml;rztetag in Mainz hatte Hoppe allerdings am Dienstag gro&szlig;e Zustimmung f&uuml;r sein Konzept einer &bdquo;Priorisierung&ldquo; und eines Gesundheitsrates erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article1096713\/Aerztelobby_scheitert_mit_Ranglisten_Medizin_Idee.html\">Berliner Morgenpost<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung N.T.:<\/strong> Das die &Auml;rztelobby gescheitert ist, steht doch noch nicht fest. Eine Zweiklassenmedizin existiert und sie wird weiter anwachsen. Wieso knappe Finanzen? Die Gelder die in den Gesundheitssektor flie&szlig;en sind &uuml;ppig, aber ungerecht verteilt. Dies ist auch ein &ldquo;Verdienst&rdquo; der Standesorganisationen und der Pharmawirtschaft. Hier geh&ouml;rt Hand angelegt!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ressourcen entwickeln <\/strong><br>\nDie deutsche Industrie verlangt den vollen Einsatz der sogenannten Entwicklungshilfe zur Sicherung des deutschen Zugriffs auf Rohstoffe in den Armutsstaaten des S&uuml;dens. &ldquo;Wirtschaft und Entwicklungspolitik&rdquo; m&uuml;ssten in Sachen Rohstoffe &ldquo;an einem Strang ziehen&rdquo;, fordert der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Werner Schnappauf. Unterst&uuml;tzt wird er von einflussreichen Politikern aus der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, die letzte Woche anl&auml;sslich eines &ldquo;entwicklungspolitischen Forums&rdquo; ein entsprechendes &ldquo;Thesenpapier&rdquo; ver&ouml;ffentlicht haben. Wie die Autoren erkl&auml;ren, m&uuml;sse die Entwicklungspolitik sich st&auml;rker auf Initiativen konzentrieren, &ldquo;die einen Beitrag zur Rohstoffversorgung Deutschlands und Europas leisten k&ouml;nnen&rdquo;. Insgesamt seien rohstoffreiche L&auml;nder bei der Vergabe von Entwicklungsgeldern zu bevorzugen. &ldquo;Investitionen der deutschen Wirtschaft&rdquo;, etwa in &Ouml;l- und Gasfelder, m&uuml;ssten besonders &ldquo;unterst&uuml;tzt&rdquo; werden. Die Bundesregierung hat w&auml;hrend der deutschen EU-Ratspr&auml;sidentschaft eine entsprechende Initiative in Br&uuml;ssel auf den Weg gebracht, die in K&uuml;rze von der EU in &ldquo;Handlungsoptionen&rdquo; transformiert werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57536\/print?PHPSESSID=2un013mafdbivaun4ppaet7bj6\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Gunter Hofmann: Horst K&ouml;hler oder Gesine Schwan<\/strong><br>\nEin derart leidenschaftliches Engagement wie die Kritik Gesine Schwans an der fortdauernden sozialen Ausgrenzung und an dem reinen &Ouml;konomismus der Schul- und Hochschulreformer von heute &ndash; auch in ihrer eigenen Partei nat&uuml;rlich &ndash; wird man selten anderswo finden. Allen Exzellenz- und Elite-Fanatikern schreibt sie schonungslos ins Stammbuch, was das Ergebnis sein wird, wenn von der Wiege bis zur Bahre das Leben getrimmt wird darauf, dass ein jeder nur noch &raquo;topfit&laquo; sein solle: Es w&uuml;rde die Gesellschaft zerrei&szlig;en.<br>\nViel spricht daf&uuml;r, dass die Gro&szlig;e Koalition im Herbst neu aufgelegt wird. Das ist noch kein Ungl&uuml;ck &ndash; aber umso dr&auml;ngender wird die Frage nach dem Unterscheidbaren. Alternatives Denken wird dringend gebraucht, Entschiedenheit und Klarheit an den richtigen und zeitgem&auml;&szlig;en Stellen. Das alles soll nicht hineinprojiziert werden in eine Person und ein Amt, das &raquo;&uuml;ber&laquo; den Parteien steht. Aber dass ihr Denken so quersteht, hat Gr&uuml;nde, &uuml;ber die nachzudenken sich lohnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2009\/22\/01-Schwan?page=all\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Wolfgang Herles: An der DDR war so wenig gut wie am Hitlerreich<\/strong><br>\nWas Frau Schwan tut, ist nichts anderes als Wahlkampf, noch dazu mit den &uuml;belsten Methoden des Populismus. Neuerdings wirft sich Frau Schwan den Linken mit der These an den Hals, die DDR sei kein &bdquo;Unrechtsstaat&rdquo; gewesen. Wie haarspalterisch verlogen darf ein Staatsoberhaupt sein?<br>\nFrau Schwan hat sich damit als ungeeignet f&uuml;r dieses Amt erwiesen. An der DDR war so wenig gut wie am Hitlerreich, weil alles &ndash; die Autobahnen dort, die Kinderkrippen hier &ndash; einer unmenschlichen Ideologie zu dienen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zdf.de\/wahlimweb\/2009\/05\/fruhstucksdirektoren-der-demok.html\">ZDF Wahl im Web<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Herles ist Redaktionsleiter und Moderator der ZDF-Kultursendung &bdquo;aspekte&ldquo; &ndash; einer Sendung f&uuml;r die Intelligenz also. Mit seinem Vergleich DDR-Hitlerreich hat er offenbart, auf welchem intellektuellen (und politischen) Niveau sich dieser Redaktionsleiter bewegt. Dagegen war Eva Hermans Gleichsetzung des Nationalsozialismus mit der 68er-Bewegung einfach nur naiv &ndash; und dennoch hat &ndash; richtigerweise &ndash; der NDR die Zusammenarbeit mit ihr beendet.<br>\nMan muss die DDR nicht verteidigen wollen, aber diesen Staat mit dem Hitlerreich gleichzusetzen, belegt nur, dass Herles die Naziverbrechen zu verharmlosen versucht. Wer solche Vergleiche zieht, dem fehlt offenbar jedes historische, moralische und rationale Differenzierungsverm&ouml;gen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hochschulen und Wirtschaft: Die Lehre ist so frei, wie der Markt will<\/strong><br>\nImmer st&auml;rker beeinflussen neoliberale Denkmuster die strategische Ausrichtung der Schweizer Hochschulen. Als wissenschaftlich erfolgreich gilt, wer viele Drittmittel organisiert.<br>\nH&ouml;rt man sich unter den Forschenden um, ist das Unbehagen gegen&uuml;ber der zunehmenden &Ouml;konomisierung des Wissenschaftsbetriebs allerdings gross. Sie beklagen sich nicht allein &uuml;ber den steigenden Zwang, Drittmittel aus der Privatwirtschaft zu akquirieren, sondern vor allem dar&uuml;ber, dass ihre Qualit&auml;t und die Qualit&auml;t ihrer Forschung zunehmend am Erfolg in der Drittmittelbeschaffung gemessen werden. Immer mehr werde nur noch Forschung finanziert, die wirtschaftlich auch verwertbar sei, betonte der Genfer Astrophysiker Thierry Courvoisier vergangenen Freitag in Bern an einer Veranstaltung der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz zur Frage, wie frei die Wissenschaft ist. &laquo;Der Mensch ist kein Esel, der Geld frisst!&raquo;, rief er in die Runde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/inhalt\/2009\/nr21\/Schweiz\/17919.html\">Wochenzeitung<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Auf Wiedersehen, Kanzler!<\/strong><br>\nDie Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t in M&uuml;nchen wird k&uuml;nftig keinen Kanzler mehr haben. Statt eines Beamten als Verwaltungschef soll ein neuer Vizepr&auml;sident diesen Job &uuml;bernehmen. F&uuml;r den vakanten Posten will die Hochschule Experten aus der Wirtschaft gewinnen, um ihre Finanzgesch&auml;fte besser f&uuml;hren zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/968949\/\">Deutschlandradio (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2009\/05\/20\/dlf_20090520_1443_a731d560.mp3\">Deutschlandradio (Audio-Podcast)<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ausgaben der Hochschulen in Baden-W&uuml;rttemberg gehen um 2,4 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zur&uuml;ck<\/strong><br>\nWie das Statistische Landesamt im Rahmen der Hochschulfinanzstatistik feststellt, gaben die 69 Hochschulen in Baden-W&uuml;rttemberg1) im Jahr 2007 insgesamt rund 2,4 Milliarden Euro aus. Gegen&uuml;ber 2006 sind die Ausgaben insgesamt um knapp 60 Millionen Euro bzw. 2,4 Prozent zur&uuml;ckgegangen. Die Investitionsausgaben sind um 45 Mill. Euro, die laufenden Ausgaben um 15 Mill. Euro zur&uuml;ckgegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/68329\/ausgaben-der-hochschulen-in-baden-wuerttemberg-gehen-um-24-prozent-auf-24-milliarden-euro-zurueck\/\">Bildungsklick<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Priorit&auml;t f&uuml;r Bildung?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Rechtswissenschaft oder McLaw&rdquo;<\/strong><br>\nSo wenig Fast-Food f&uuml;r die Ern&auml;hrung gut ist, so wenig ist es der Bachelor f&uuml;r das Recht. McLaw darf es nicht geben. Die deutsche Juristenausbildung hat allen Grund, an der Form des Studiums festzuhalten, die ihre im In- und Ausland allgemein anerkannte hohe Qualit&auml;t weiterhin gew&auml;hrleistet und den Studierenden ein solides Fundament f&uuml;r ihr Berufsleben gibt. Eine solche Ausbildung allein nutzt dem Recht, dem Rechtsstaat und damit letztlich uns allen.<br>\nEine Rede des Bonner Juraprofessors Prof. Dr. Rainer Zaczyk auf dem &bdquo;Frankfurter Tag der Rechtspolitik&ldquo; am 06.12.2007.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bonner-rechtsjournal.de\/publikationen\/sonderausgabe-012008\/\">Bonner Rechtsjournal<\/a><\/li>\n<li><strong>Bilderberg Elite-Treffen in Griechenland<\/strong><br>\nAm Wochenende fand in der N&auml;he von Athen das j&auml;hrliche Bilderberg-Treffen statt, ein vertrauliches und streng abgeschirmtes globales Elite-Treffen mit Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik, Milit&auml;r und Medien. Ein zentrales Thema dieses Jahr war &ndash; wenig &uuml;berraschend &ndash; die Wirtschaftskrise. Die Finanzbranche war stark pr&auml;sent, etwa durch Josef Ackermann f&uuml;r die Deutsche Bank, Henry R. Kravis von der Private Equity-Firma KKR, David Rockefeller (Chase Manhattan Bank) sowie Vertretern von Morgan Stanley, Goldman Sachs und anderen Banken und Investmentfirmen. Auch die Pr&auml;sidenten der Weltbank und der Europ&auml;ischen Zentralbank waren anwesend sowie Neelie Kroes, EU-Wettbewerbskommissarin und Paul A. Volcker, Chairman des Economic Recovery Advisory Boards in den USA und und und&hellip;. Hier die offizielle Pressemitteilung und Teilnehmerliste 2009, wie sie vom Bilderberg-Sekretariat verschickt wird (pdf). In Blogs wurde insbesondere &uuml;ber eine m&ouml;gliche Teilnahme der Gr&uuml;nen-Vorsitzenden Cem &Ouml;zdemir diskutiert. Er tauchte auf einer fr&uuml;heren Einladeliste auf, die eine griechische Zeitung ver&ouml;ffentlichte. &Ouml;zdemir hat die Teilnahme allerdings bestritten und wurde zudem bei der DGB-Demonstration am Samstag in Berlin gesehen; auf der endg&uuml;ltigen Teilnehmerliste steht er auch nicht mehr. Dort finden sich als deutsche Politiker nur noch Eckart von Klaeden und Roland Koch (beide CDU).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2009\/05\/bilderberg-elite-treffen-in-griechenland\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>S&auml;chsischer Verfassungsschutz <\/strong><br>\nWerden Journalisten vom s&auml;chsischen Verfassungsschutz beobachtet? Alles h&auml;ngt mit dem so genannten Sachsensumpf zusammen und dem was die &Ouml;ffentlichkeit nicht erfahren soll. &ldquo;Mehr als ein Jahr hat die seit 20 Jahren in Sachsen regierende CDU dominierte Regierung verfassungswidrig die Arbeit des Untersuchungssauschusses zum Sachsensumpf aufzuhalten versucht. Selbst heftige Untersuchungsmanipulationen von instruierten Regierungskommissionen haben bisher nicht die Tatsache verschleiern k&ouml;nnen, dass es im Bereich der organisierten Kriminalit&auml;t in Sachsen zu unverantwortlichen Ermittlungspannen, Verfolgungsfehlern und offensichtliche Einflussnahmen auf Ermittler und Richter kam. Eines ist auf jeden Fall inzwischen klar, das regierungsamtliche M&auml;rchen vom M&auml;rchen ist eine Fata Morgana.&rdquo; Das sagt der s&auml;chsische SPD-Abgeordnete Karl Nolle und zwar im Zusammenhang mit dem Verdacht, dass ich wieder (wie zuletzt im Sommer 2007) im Visier des Verfassungsschutzes stehen w&uuml;rde, weil ich so unverfroren sei, mich weiter mit diesem Skandal zu besch&auml;ftigen. Offen gesagt ist mir ziemlich gleichg&uuml;ltig, was das Landesamt f&uuml;r Verfassungsschutz versucht herauszufinden, weil es schlicht dumm ist. Ich verstehe ja, dass die neue Amtsleitung, nachdem die einst wirklich kundigen und engagierten Verfassungssch&uuml;tzer im Jahr 2007 aus dem Amt herausgemobbt wurden, gerne erfahren w&uuml;rde welche Quellen ich habe und so treibe. Bislang waren alle entsprechenden Versuche etwas herauszufinden ziemlich frustrierend &ndash; f&uuml;r die Beobachter. Und es ehrt mich, dass bei Lesungen, wie letztlich in Sachsen-Anhalt, auch jemand vom LfV dabei ist. Er kann ja einiges lernen. Trotzdem ist es &auml;rgerlich, gerade im Hinblick auf das Grundgesetz das hier offensichtlich mit F&uuml;&szlig;en getreten wird von jenen die es sch&uuml;tzen sollen. Daher hat der Eichborn-Verlag auch die folgende Presseerkl&auml;rung herausgegeben, wobei die Stellungnahmen von Karl Nolle und Klaus Bartl noch viel wichtiger sind als die vermuteten Aktivit&auml;ten der Amtsleitung des s&auml;chsischen Verfassungsschutzes bzw. ihrer Auftraggeber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mafialand.de\/Members\/plonemanager\/dummheit-oder-in-hoeherem-auftrag-eine-geschichte-vom-saechsischen-verfassungsschutz\">Mafialand (J&uuml;rgen Roth)<\/a><\/li>\n<li><strong>Lobbyfirma soll &uuml;berh&ouml;hte Honorare an Politiker gezahlt haben &ndash; Telekom unter Druck<\/strong><br>\nEin brisantes Dokument aus der Ermittlungsakte der Bonner Staatsanwaltschaft bringt die Telekom in Bedr&auml;ngnis. Eine Beratungsfirma, die Zahlungen von dem Konzern erhielt, soll &uuml;ber Jahre &uuml;berh&ouml;hte Honorare an Politiker &uuml;berwiesen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-625810,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>INSM: Exportschlager Soziale Marktwirtschaft &ndash; Ludwig Erhard an der Wall Street <\/strong><br>\nDie Soziale Marktwirtschaft zum Exportschlager machen &ndash; daf&uuml;r warb Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in einer Festrede zum Jubil&auml;um &bdquo;60 Jahre Bundesrepublik&rdquo;. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) nimmt die Kanzlerin beim Wort und macht den ersten Schritt, indem sie den Vater des Wirtschaftswunders symbolisch an die Wall Street bringt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/Aktionen\/INSM-Veranstaltungen\/Erhard-an-der-Wall-Street.html\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die INSM schie&szlig;t von hinten durch die Brust ins Auge. Eine Propaganda-Agentur, die sich den Namen &bdquo;soziale Marktwirtschaft&ldquo; anma&szlig;t und seit Jahren nichts anderes propagiert als den Abbau der sozialen Marktwirtschaft und den deregulierten Wall-Street-Kapitalismus, will sich nun als Exporthelferin der von ihr weitgehend zerst&ouml;rten sozialen Marktwirtschaft aufspielen. Dreister geht es eigentlich nicht mehr.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Die Geburtswehen der Sozialen Marktwirtschaft<\/strong><br>\nHeute zeigt sich, dass die mittlerweile pervertierte Form der real existierenden Marktwirtschaft, die im Kern kaum mehr etwas &bdquo;Soziales&ldquo; an sich hat, das Land in eine Sackgasse gef&uuml;hrt hat. Es ist an der Zeit, sich wieder auf die Wurzeln der Diskussion zu besinnen und ergebnisoffen &uuml;ber Alternativen zu diskutieren. Dies wird leichter vonstatten gehen, wenn man sich vom Mythos verabschiedet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/540\/die-geburtswehen-der-sozialen-marktwirtschaft\">Spiegelfechter<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Mohn \/ Bertelsmann verkauft die Manipulation des Internets<\/strong><br>\nDas die Firma Arvato innerhalb des Bertelsmann Konzerns eine besondere Rolle einnehmen soll, ist seit langem bekannt. Sie ist Adressh&auml;ndler, verwaltet St&auml;dte und will auch die Logistik der Bundeswehr &uuml;bernehmen, soll allerdings ebenso die Kinderhorte und Kinderg&auml;rten im im festen Griff der Mohn\/Bertesmann Doktrin der Unfreiheit halten. Damit ist aber noch lange nicht Schluss. Momentan existieren Bem&uuml;hungen die Sekundarstufe der Schulen zu privatisieren, damit die Kosten f&uuml;r Universit&auml;ten schon dadurch verringert werden, dass immer weniger Sch&uuml;ler zu einem Studium zugelassen werden. Beim Studium selbst sollen Studiengeb&uuml;hren &auml;rmere Studenten abschrecken oder verhindern. Was die Universit&auml;ten noch an Wissen verbreiten d&uuml;rfen, bestimmt das CHE durch politische Einflussnahme und sein d&auml;mliches unwissenschaftliches Ranking. Nachdem Zensurursula nun den Weg zur Sperrung kritischer Webseiten freigemacht hat, kommt Arvato mit dem n&auml;chsten Schritt. Arvato bieten seinen Kunden ganz offen die Manipulation des Internets an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.duckhome.de\/tb\/archives\/6497-Mohn-Bertelsmann-verkauft-die-Manipulation-des-Internets.html\">Duckhome<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Amokl&auml;ufer als Held &ndash; und andere R&uuml;gen<\/strong><br>\n&ldquo;Unangemessen sensationell&rdquo; hat die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung &uuml;ber den Amoklauf von Winnenden berichtet und mehrfach die Pers&ouml;nlichkeitsrechte von Opfern und Betroffenen verletzt. Zu diesem Urteil ist jetzt auch der Deutsche Presserat gekommen. Er sprach deshalb drei R&uuml;gen gegen &ldquo;Bild&rdquo; und Bild.de aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/8106\/der-amoklaeufer-als-held-und-andere-ruegen\/\">BildBlog<\/a><\/li>\n<li><strong>Guantanamo forever?<\/strong><br>\nDie Ver&auml;nderung, die US-Pr&auml;sident Obama mit der geplanten Schlie&szlig;ung des Lagers demonstrieren wollte, bleibt mehr und mehr in der Realpolitik h&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=30371&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Zu Guter Letzt: Kapitalanlage 2009<\/strong><br>\nEiner unserer Leser stie&szlig; beim Herumst&ouml;bern auf folgende Ratgeber:<br>\nKapitalanlage 2009 in STEUEROASEN ( Vertrauensschutz, Diskretion und Sicherheit, Steueroptimierung )<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.walhalla.de\/produkte\/34\/3429\/view\">Walhalla<\/a>\n<p>STEUEROASEN, Ausgabe 2009 ( Handbuch f&uuml;r flexible Steuerzahler )<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.walhalla.de\/produkte\/34\/3428\/view\">Walhalla<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vielleicht sollte der Bundesfinanzminister dieses Buch einmal studieren. Vielleicht k&ouml;nnte er ein paar Tipps erfahren, wie man Steueroasen trocken legen k&ouml;nnte.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(MB\/WL\/AM)<br \/> Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li>SoFFin &ndash; Vertrauen ist gut, Kontrolle besser<\/li>\n<li>&bdquo;Bankenrettungsfonds ist verfassungswidrig&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Ohne Bad Banks keine Konjunkturerholung&ldquo;<\/li>\n<li>Steinbr&uuml;ck wirft Bankenaufsicht mangelnden Eifer vor<\/li>\n<li>Fusion von Landesbanken ist nicht die L&ouml;sung<\/li>\n<li>Big Bang in Herzogenaurach <\/li>\n<li>Kritik an Deutschlands starkem Au&szlig;enhandel<\/li>\n<li>Die Warenhaus-Kette Hertie steht vor dem Aus<\/li>\n<li>Ver.di: Wirtschaftskrise &ndash;<\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3955\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3955","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3955","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3955"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3955\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3955"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3955"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3955"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}