{"id":39555,"date":"2017-08-09T08:43:28","date_gmt":"2017-08-09T06:43:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555"},"modified":"2017-08-09T08:43:28","modified_gmt":"2017-08-09T06:43:28","slug":"hinweise-des-tages-2933","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h01\">Lindner-Interview\/Krim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h02\">Ei der Tauss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h03\">Angesichts Situation in der Ukraine: Die Angst der Balten vor Putin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h04\">Oskar Lafontaine: US-Atomwaffen aus Deutschland abziehen, atomare Abr&uuml;stung vorantreiben!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h05\">Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h06\">Steuersparmodelle &agrave; la Microsoft und Nike<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h07\">Niedriglohnbesch&auml;ftigung 2015 &ndash; bislang kein R&uuml;ckgang im Zuge der Mindestlohneinf&uuml;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h08\">Neuer H&ouml;chststand: 1,1 Millionen offene Stellen im zweiten Quartal 2017<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h09\">Der DGB will seine eigene Stellungnahme zu Sanktionen im SGB II nicht ver&ouml;ffentlicht sehen &ndash; Sanktion ist zugleich Strafe und Legitimation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h10\">Klimaschutzbericht geleakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h11\">Militarisierung der EU ist keine Alternative zur NATO-Aufr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h12\">Studie zeigt Defizite in Zuwanderungspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h13\">Feindbild Fl&uuml;chtling<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h14\">Ich verabscheue ja Verschw&ouml;rungstheorien, aber &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h15\">Die verdr&auml;ngte Visitenkarte einer anti-progressiven Republik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h16\">Geht&rsquo;s noch, Martin Schulz?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h17\">Vier Wochen nach G20 &ndash; Gesperrte Journalisten weiter ohne Auskunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39555#h18\">Zu guter Letzt: Hurra, der Kasper kommt in die Stadt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lindner-Interview\/Krim<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gerhart Baum (FDP) &ndash; &ldquo;Die Annexion der Krim ist v&ouml;lkerrechtswidrig&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Baum: Sie ist nicht hinnehmbar. Diese Annexion ist v&ouml;lkerrechtswidrig, und die ganze Politik von Putin ist bestimmt durch Aggression nach au&szlig;en, er sucht Feindbilder, und durch Unterdr&uuml;ckung nach innen. Da gibt es keine Gemeinsamkeit, und da gibt es auch keine gemeinsame Sache von Lindner mit Putin. Das hat er ja sehr deutlich erkl&auml;rt. Und von Sahra Wagenknecht sind wir, ist Lindner meilenweit entfernt, denn Sahra Wagenknecht rechtfertigt ja die Putinsche imperiale Politik. Und es ist auch nicht die Tradition der FDP. Wir haben keinen Zweifel daran gelassen bei der Entspannungspolitik, dass wir die Unterdr&uuml;ckungsregime in Osteuropa kritisieren. Was wir aber wollten und was der Ausgangspunkt auch der &Auml;u&szlig;erungen von Lindner ist, ist, dass die Gespr&auml;chskontakte nicht abrei&szlig;en, dass man auch in schwierigen Situationen das Gemeinsame sucht, das ist sicher absolut richtig, und das hat Lindner zum Ausdruck gebracht. Das ist seine Botschaft, keine &Auml;nderung der FDP-Politik, kein Kurswechsel, keine Anbiederung an Russland. Lindner, wenn man seine &Auml;u&szlig;erungen verfolgt, war immer Transatlantiker und NATO-Bef&uuml;rworter. &hellip;.<br>\nBaum: V&ouml;lkerrecht darf nicht relativiert werden. V&ouml;lkerrecht ist im Bereich der Menschenrechte universell unabdingbar und wird auch nicht relativiert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gerhart-baum-fdp-die-annexion-der-krim-ist.1766.de.html?dram:article_id=393013\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.G.:<\/strong> Ist dieser &ldquo;hyperventilierende Ton&rdquo; selbst von Herrn Baum der Preis f&uuml;r die angestrebte Koalition mit CDU\/CSU? Selbst Herr Baum, von dem ich so differenzierte Aussagen in Erinnerung habe,  kennt wohl keine Doppelmoral, wenn es um Teilnahme an der Macht geht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>FDP-Chef Lindner: Putins n&uuml;tzlicher Gehilfe<\/strong><br>\nIndem er die Annexion der Krim als &ldquo;dauerhaftes Provisorium&rdquo; bezeichnet, mache FDP-Chef Christian Lindner Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin ein unverhofftes Geschenk, kommentiert Sabine Adler. Wer einen Autokraten f&uuml;r einen V&ouml;lkerrechtsbruch auch noch belohne, empfehle sich nicht gerade als Chefdiplomat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fdp-chef-lindner-putins-nuetzlicher-gehilfe.720.de.html?dram:article_id=393029\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Man muss kein Freund von Herrn Lindner und schon gar nicht der FDP sein, aber Frau Adler ist mit ihrem Kommentar in emp&ouml;render Hochform! Von friedlicher Ann&auml;herung, wie zu Willy Brandts Zeiten, hat Sie offenbar nichts geh&ouml;rt oder l&auml;ngst vergessen, wenn man an ihre fr&uuml;heren Einsch&auml;tzungen aus der Ukraine denkt.<\/em><br>\n<em>Offenbar ist ein unvoreingenommenes Entspannungs-Gespr&auml;ch von gewissen Meinungseliten nicht erw&uuml;nscht. Stattdessen werden u.a. deutsche Truppen an die russische Grenze geschickt. Dass die Ukraine wahrscheinlich sogar noch Waffen aus den USA erh&auml;lt, das w&auml;re f&uuml;r Frau Adler offenbar der bessere Weg, um die verfahrene Situation mit der Ukraine zu l&ouml;sen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ei der Tauss<\/strong><br>\nWer auf die Krim reist, lebt gef&auml;hrlich. Zuhause kann der Staatsanwalt warten. Wie im Fall des J&ouml;rg Tauss, den Ex-Kollegen von der SPD angezeigt haben.<br>\nEinmal angenommen, Neckermann b&ouml;te eine Reise auf die Krim an. Baden im Schwarzen Meer, Sch&ouml;nheitssalon, Casino, Nachtclub. Das w&auml;re verboten, weil die Europ&auml;ische Union nicht will, dass Neckermann und Co. die Sanktionen gegen Russland unterlaufen. Unter Strafe stellt sie die &ldquo;Erbringung von Dienstleistungen&rdquo; in unmittelbarem Zusammenhang mit &ldquo;tourismusbezogenen Aktivit&auml;ten&rdquo; auf der Krim. Putin soll sp&uuml;ren, was ihm die Annexion bringt.<br>\nWenn jetzt aber neun Personen beschlie&szlig;en, mit einem Verein namens West-Ost-Gesellschaft Baden-W&uuml;rttemberg (WOG) nach Jalta, Simferopol und Jevpatorija zu fahren, was ist dann? Dann besuchen sie die Partnerst&auml;dte von Baden-Baden, Heidelberg und Ludwigsburg und kriegen ein Kulturprogramm geboten, mit B&uuml;rgermeister und Volkstanzgruppen. Und der Vereinsvorsitzende hat den Staatsanwalt an der Backe. Um es konkreter zu machen: Er hat morgens um halb neun vier Polizisten vor der Haust&uuml;r im badischen Kraichtal, ausgestattet mit kugelsicheren Westen und einem Durchsuchungsbeschluss. Darin steht, dass gegen ihn wegen eines &ldquo;Versto&szlig;es gegen das Au&szlig;enwirtschaftsgesetz&rdquo; ermittelt wird.<br>\nDer Chef dieser WOG im Land ist J&ouml;rg Tauss.  [&hellip;] Diesmal hatten sie eine Anzeige des Bundeswirtschaftsministeriums auf dem Tisch. Die Beh&ouml;rde von Genossin Brigitte Zypries befand im Februar 2017, dass Tauss und seine WOG gegen den EU-Boykott Russlands versto&szlig;en h&auml;tten, indem sie organisierterweise auf der Krim herumgereist seien. Die Karlsruher Ermittler erkannten darin zumindest einen Anfangsverdacht und lie&szlig; am 19. Juli ausr&uuml;cken, um Computer, Mobiltelefone, Flug- und Bahntickets sowie E-Mails zu checken. Man habe, betont der Beh&ouml;rdensprecher auf Anfrage, die Anzeige &ldquo;entsprechend gew&uuml;rdigt&rdquo; und pr&uuml;fe, ob bei der WOG eine Gewinnerzielungsabsicht vorgelegen habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/331\/ei-der-tauss-4518.html#tx-tc-ct-17630\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Brief von J&ouml;rg Tauss an die &bdquo;werte Ex-Kollegin Zypries&ldquo;<\/strong><br>\n[&hellip;] Offensichtlich sollen hier, ausgerechnet durch ein sozialdemokratisch (sic!) gefu&#776;hrtes Ministerium, Exempel statuiert werden. Allerdings mache ich darauf aufmerksam, dass die mir von Ihnen und von der Justiz vorgeworfene &bdquo;Tat&ldquo;<br>\nsogar zuvor in Ru&#776;ckkoppelung mit dem Beauftragten der Bundesregierung fu&#776;r Russland, Herrn MdB Dr. h.c. Gernot Erler, begangen wurde.<br>\nIch zitiere aus dessen Mitteilung: [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.russlandbruecke.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Zypries-Krim-Schreiben-Durchsuchung-.pdf\">West-Ost-Gesellschaft<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Dazu schrieb uns unser Leser G.G.:<\/strong> Wir, d. h. die Mitglieder des Vereins Heidelberg-Simferopol, waren im Juni\/Juli ausgiebig auf der Krim. Zu lesen, wie gegen Tauss vorgegangen wird, ist hoch irritierend. Dass es die eigenen Genossen waren, macht es nicht besser. Allm&auml;hlich l&auml;uft bei mir nach 52 Jahren Mitgliedschaft der Eimer &uuml;ber. Es ist ausgeschulzt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das ist wirklich ein starkes St&uuml;ck. Da fragt man sich unwillk&uuml;rlich, was man von der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39500#h07\">&bdquo;klaren Kante&ldquo; der Wirtschaftsministerin<\/a> halten soll, wenn sie offenbar im Kleinen die Sanktionen nutzt, um Rechnungen mit einem ehemaligen Genossen zu begleichen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Angesichts Situation in der Ukraine: Die Angst der Balten vor Putin<\/strong><br>\nLeidvolle Erfahrung macht misstrauisch: Litauen, Lettland und Estland, die ehemaligen Sowjetrepubliken, sind heute Mitglied in EU und NATO. Doch es bleibt die Angst vor einer russischen Invasion angesichts von Ukraine-Krise und Krim-Annexion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/angesichts-situation-in-der-ukraine-die-angst-der-balten.979.de.html?dram:article_id=392719\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> wieder einer dieser vielen Hetz-Artikel im Deutschlandfunk.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: US-Atomwaffen aus Deutschland abziehen, atomare Abr&uuml;stung vorantreiben!<\/strong><br>\nDass f&uuml;nf Friedensaktivisten in den Sicherheitsbereich des Fliegerhorstes B&uuml;chel eindringen und sich eine Stunde lang v&ouml;llig unbehelligt dort aufhalten konnten, wo die letzten US-Atombomben auf deutschem Boden lagern, zeigt f&uuml;r DIE LINKE, dass die Atomwaffen unzureichend gesichert sind und aus Deutschland abgezogen werden m&uuml;ssen. Oskar Lafontaine: &bdquo;Die atomare Abr&uuml;stung bleibt eine vorrangige Aufgabe der internationalen Politik.&ldquo; Lafontaine erinnert an die Entschlie&szlig;ung des Bundestages aus dem Jahr 2010 (&bdquo;Deutschland muss deutliche Zeichen f&uuml;r eine Welt frei von Atomwaffen setzen&ldquo;) in der die Bundesregierung aufgefordert wurde, sich &bdquo;gegen&uuml;ber den amerikanischen Verb&uuml;ndeten mit Nachdruck f&uuml;r den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen&ldquo;. &bdquo;Die Bundesregierung muss sich st&auml;rker als bislang f&uuml;r diesen Abzug und f&uuml;r atomare Abr&uuml;stung einsetzen. Auf den Gipfelkonferenzen der G8 oder auch der G20 sollte dieses seit Jahrzehnten vernachl&auml;ssigte Thema wieder auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Atomwaffensperrvertrag von 1970 verpflichtet die Atomm&auml;chte, abzur&uuml;sten, was diese ignorieren (&bdquo;Jede Vertragspartei verpflichtet sich, in redlicher Absicht Verhandlungen zu f&uuml;hren &uuml;ber wirksame Ma&szlig;nahmen zur Beendigung des nuklearen Wettr&uuml;stens in naher Zukunft und zur nuklearen Abr&uuml;stung sowie &uuml;ber einen Vertrag zur allgemeinen  und vollst&auml;ndigen Abr&uuml;stung unter strenger und wirksamer internationaler Kontrolle.&ldquo;). Gerade weil sich die Atomm&auml;chte weigern, ihre Atomwaffen-Arsenale abzur&uuml;sten, trachten immer mehr Staaten danach, selbst Atomwaffen zu besitzen. Die Welt wird nicht sicherer, wenn ein paar Staaten derartige Massenvernichtungswaffen besitzen, anderen den Besitz aber untersagen. Deshalb muss die atomare Abr&uuml;stung endlich vorangetrieben werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion-saarland.de\/nc\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/zurueck\/presse-4\/artikel\/oskar-lafontaine-us-atomwaffen-aus-deutschland-abziehen-atomare-abruestung-vorantreiben\/\">Fraktion Die Linke im Saarland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Leiharbeit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Leiharbeit weiter auf dem Vormarsch<\/strong><br>\nAuswertung der Antwort der Bundesregierung (PDF) auf die Kleine Anfrage &bdquo;Aktuelle Entwicklungen in der Leiharbeit in Deutschland und in Europa&ldquo; (BT-Drs. 18\/13147) der Fraktion DIE LINKE im Bundestag<br>\nDie Leiharbeit ist auch in den vergangenen Jahren weiter angewachsen. Im Dezember 2016 gab es mit 993.000 fast eine Million Leiharbeitskr&auml;fte. Im Vergleich zu 2013 sind das 16,4 Prozent mehr, im Vergleich zu 2003 hat sich die Zahl sogar verdreifacht. Besonders hoch sind die Anteile von Leiharbeitskr&auml;ften an allen Besch&auml;ftigten in Bremen und Th&uuml;ringen. W&auml;hrend der Anteil bundesweit bei 2,7 Prozent liegt, wird er hier mit 4,7 bzw. 3,9 Prozent ausgewiesen.<br>\nLeiharbeit ist auch weiterhin vor allem durch sehr kurze Arbeitsverh&auml;ltnisse gepr&auml;gt: 54 Prozent der beendeten Arbeitsverh&auml;ltnisse dauern weniger als drei Monate an, nur 22,3 Prozent dauerten l&auml;nger als neun Monate und l&auml;nger als 15 Monate sogar lediglich 14,1 Prozent. Die Perspektiven sind dann f&uuml;r viele nicht gut: Fast die H&auml;lfte der Leiharbeitskr&auml;fte, deren Arbeitsverh&auml;ltnis beendet wurde, ist nach 30 Tagen immer noch ohne Besch&auml;ftigung. Gerade einmal 26 Prozent, also nur jeder Vierte, hat nach 30 Tagen ein sozialversicherungspflichtiges Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis au&szlig;erhalb der Leiharbeit gefunden. Fast jeder F&uuml;nfte dagegen hat wieder lediglich ein Leiharbeitsverh&auml;ltnis. Von einer Br&uuml;cke in regul&auml;re Besch&auml;ftigung kann bei der Leiharbeit also keineswegs die Rede sein.<br>\nVielmehr handelt es sich um eine Form prek&auml;rer Besch&auml;ftigung, die durch kurze, sich aneinander reihende Arbeitsverh&auml;ltnisse mit niedrigen L&ouml;hnen gepr&auml;gt ist. Der Durchschnittslohn in der Leiharbeit liegt bei gerade einmal 58 Prozent des allgemeinen Durchschnittslohn. In Zahlen hei&szlig;t das 1.816 Euro gegen&uuml;ber 3.133 Euro pro Monat bei Vollzeitt&auml;tigkeit.<br>\nDie Arbeitsmarktpolitik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit erfolgt in einem erheblichen Ma&szlig;e &uuml;ber Leiharbeit. 32 Prozent der gemeldeten offenen Stellen sind Leiharbeitsstellen, 33 Prozent der Vermittlungen durch die Jobcenter und Arbeitsagenturen erfolgen in Leiharbeit. Die Betrachtung der Abg&auml;nge aus Arbeitslosigkeit best&auml;tigt den problematischen Stellenwert der Leiharbeit auf dem Arbeitsmarkt: 19 Prozent derjenigen, die aus der Arbeitslosigkeit in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverh&auml;ltnis gehen, landen in einem Leiharbeitsverh&auml;ltnis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/leiharbeit-weiter-auf-dem-vormarsch\/\">Die Linke im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>Linke: Leiharbeiter mit dem neuen Gesetz schlechter dran<\/strong><br>\nIn der Regel erh&auml;lt ein Leiharbeiter nur 58 Prozent des Durchschnittslohns. Um den Missbrauch mit der befristeten Besch&auml;ftigungsform einzud&auml;mmen, hat die Gro&szlig;e Koalition eine Reform der Leiharbeit auf den Weg gebracht. Aus Sicht der Linkspartei geht das Gesetz an der Mehrheit der Leiharbeiter vorbei.<br>\nEs ist wohl das arbeitsmarktpolitische Unwort schlechthin: Leiharbeit. Niemand will davon betroffen sein und doch rutschen immer mehr Menschen in diese Art der Besch&auml;ftigung ab, wie eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken nahelegt. Im Dezember 2016 gab es demnach gut 990.000 Menschen in Leiharbeit, gut vier Prozent mehr als im Jahr davor. Was die Antwort der Bundesregierung auch offenbart: Der Trend geht in eine Richtung, n&auml;mlich nach oben. Warum ist das so?<br>\nKarl Brenke, Arbeitsmarktexperte beim Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung in Berlin: &ldquo;Die Industrie setzt besonders h&auml;ufig Leiharbeiter ein und sie hat gegenw&auml;rtig ein boomendes Gesch&auml;ft, insbesondere was die Exportauftr&auml;ge anbelangt. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt, dass faktisch die Arbeitsagenturen als Durchlauferhitzer f&uuml;r die Zeitarbeitsfirmen agieren, denn gerade wenig qualifizierte Arbeitslose werden von Leiharbeitsfirmen nachgefragt und von Arbeitsagenturen weitergereicht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/reform-linke-leiharbeiter-mit-dem-neuen-gesetz-schlechter.1766.de.html?dram:article_id=392990\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Leiharbeit legt um 4,4 Prozent zu<\/strong><br>\nDie Leiharbeit hat nach Zahlen der Bundesregierung in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt. Im Dezember 2016 gab es mit 993.000 fast eine Million Leiharbeitskr&auml;fte, 4,4 Prozent mehr als 2015. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der LINKEN hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Im Vergleich zu 2013 sei das ein Anstieg um 16,4 Prozent. Und seit 2003 habe sich die Zahl sogar verdreifacht.<br>\nLeiharbeit sei vor allem durch sehr kurze Arbeitsverh&auml;ltnisse gepr&auml;gt, erl&auml;uterte der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Klaus Ernst. 54 Prozent der Arbeitsverh&auml;ltnisse waren sp&auml;testens nach drei Monaten beendet. Und lediglich 22,3 Prozent dauerten l&auml;nger als neun Monate. L&auml;nger als 15 Monate dauerten demnach nur 14,1 Prozent.<br>\nDer Anteil von Leiharbeitskr&auml;ften ist den Angaben zufolge in Bremen und Th&uuml;ringen besonders hoch. W&auml;hrend der Anteil bundesweit bei 2,7 Prozent liege, werde er in diesen Bundesl&auml;ndern mit 4,7 Prozent und 3,9 Prozent ausgewiesen, sagte Ernst.<br>\nEr kritisierte: &raquo;Leiharbeit ist organisierte Lohndr&uuml;ckerei, die mittlerweile eine fatale Rolle auf dem Arbeitsmarkt spielt. Die einzigen, die davon profitieren, sind Arbeitgeber.&laquo; Der Durchschnittslohn in der Leiharbeit liegt den Angaben zufolge bei gerade einmal 58 Prozent des allgemeinen Durchschnittslohn. 1816 Euro pro Monat bei Leiharbeit st&uuml;nden 3133 Euro bei Vollzeitt&auml;tigkeit gegen&uuml;ber. (&hellip;)<br>\nDie SPD habe 2016 die Chance gehabt, Leiharbeit sch&auml;rfer zu regulieren. Stattdessen habe sie die Lage per Gesetz noch verschlechtert, kritisierte der Linken-Politiker. &raquo;Leiharbeit geh&ouml;rt mindestens so reguliert wie in Frankreich: Gleicher Lohn bei gleicher Arbeit plus ein zehnprozentiger Flexibilit&auml;tszuschlag. Wenn es die SPD mit sozialer Gerechtigkeit ernst meint, darf sie nicht st&auml;ndig vor der Arbeitgeberlobby einknicken.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1059882.leiharbeit-legt-um-prozent-zu.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und da wundert sich insbesondere die SPD-Spitze &ndash; aber offenbar auch zu viele Parteimitglieder -, dass die SPD bei Umfragen und Wahlen nicht aus dem Tief herausfindet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Staatsversagen Leiharbeit<\/strong><br>\nF&uuml;r Leiharbeiter hat sich die Stellung im Unternehmen seit April scheinbar verbessert: nach achtzehn Monaten werden sie in eine Festanstellung &uuml;bernommen und nach neun Monaten erhalten sie das &uuml;bliche Tarifgehalt. Die am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Zahlen der Bundesregierung entlarven die Neureglungen jedoch als blo&szlig;e Symbolik: Nach nicht einmal neun Monaten sind Dreiviertel der Leiharbeiter schon wieder entlassen. Das neue Gesetz ist f&uuml;r sie wirkungslos. Auf die Unternehmen zu schimpfen, weil die sich der Leiharbeiter rechtzeitig entledigen, w&auml;re wohlfeil. Von ihnen kann man erwarten, sich an Gesetze zu halten, nicht mehr. Es ist der Staat, der einen grunds&auml;tzlich neuen Gesetzesrahmen f&uuml;r die Leiharbeit schaffen m&uuml;sste, inklusive einer &raquo;Unsicherheitspr&auml;mie&laquo;. Zwar preisen CDU\/CSU und SPD in ihren Wahlprogrammen die soziale Marktwirtschaft, doch was die Bundesregierung beim Thema Leiharbeit umgesetzt hat, f&uuml;gt sich zu nichts als dem Zerrbild einer Ordnung, in der auch die Wirtschaft den Menschen dient.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1060021.staatsversagen-leiharbeit.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuersparmodelle &agrave; la Microsoft und Nike<\/strong><br>\nIn Washington wird diskutiert, im Ausland geparkte Milliardengewinne von US-Unternehmen zu besteuern. Einige Konzerne versteuern ihre Gewinne global nur minimal Wien\/Washington &ndash; Wer in den USA ein Microsoft-Programm erwirbt, setzte eine Maschinerie in Gang, bei dem die Dollars hin und her verschoben werden. Der US-Technologiekonzern hat seinen Hauptsitz in der Stadt Redmond, im US-Bundesstaat Washington. Die Rechte an seinen Softwareprogrammen in Nord-und S&uuml;damerika hat Microsoft an ein Tochterunternehmen in Puerto Rico verkauft. Die Gesellschaft in Puerto Rico verkauft an die Muttergesellschaft in Redmond eine Lizenz retour, damit diese in den USA Windows-Produkte an Kunden ver&auml;u&szlig;ern darf. Daf&uuml;r schneidet die Gesellschaft in Puerto Rico jedes Mal mit, wenn jemand in den USA Windows kauft. Den Faden verloren? Kein Wunder. Die Materie ist derart komplex, dass der US-Senat Microsofts Strategien zur Steueroptimierung einen eigenen Untersuchungsbericht gewidmet hat. Ergebnis: Puerto Rico ist neben Singapur und Irland eines von drei Niedrigsteuerterritorien, die das Unternehmen f&uuml;r seine globale Abgabenoptimierung nutzt. Ein Prozent ist der Steuersatz f&uuml;r Microsoft-Profite in Puerto Rico. Die Vorg&auml;nge sind legal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000062381594\/Steuersparmodelle-a-la-Microsoft-und-Nike\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Niedriglohnbesch&auml;ftigung 2015 &ndash; bislang kein R&uuml;ckgang im Zuge der Mindestlohneinf&uuml;hrung<\/strong>\n<ul>\n<li>Im Jahr 2015 arbeiteten 22,6% aller abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten in Deutschland f&uuml;r einen Stundenlohn unterhalb der Niedriglohnschwelle. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Anteil der Niedriglohnbesch&auml;ftigten damit lediglich um 0,1 Prozentpunkte verringert.<\/li>\n<li>Die Niedriglohnschwelle hat sich in den letzten beiden Jahren von 9,58 &euro; pro Stunde im Jahr 2013 auf 10,22 &euro; im Jahr 2015 relativ stark erh&ouml;ht, wobei der Anstieg auf 9,97 &euro; im Jahr 2014 besonders ausgepr&auml;gt war.<\/li>\n<li>Ein &uuml;berdurchschnittlich hohes Niedriglohnrisiko haben vor allem gering Qualifizierte, J&uuml;ngere, Frauen, befristet Besch&auml;ftigte, Ausl&auml;nder\/innen und Minijobber\/innen.<\/li>\n<li>Der Anteil der Besch&auml;ftigten mit Stundenl&ouml;hnen unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 &euro; hat sich von 11,9% im Jahr 2014 auf 9,8% im Jahr 2015 verringert, wenn bei der Berechnung der Stundenl&ouml;hne die vertragliche Arbeitszeit zugrunde gelegt wird.<\/li>\n<li>Die Zahl der Unterschreitungen des Mindestlohns liegt nach unserer SOEP-Auswertung auf Basis der vertraglichen Arbeitszeit bei 3,3 Millionen im Jahr 2015. Auswertungen auf Basis der Verdiensterhebungen des Statistischen Bundesamtes kommen hingegen auf eine deutlich niedrigere Zahl zwischen einer Million (unter 8,45 &euro;) und 1,4 Millionen (unter 8,50 &euro;).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/iaq-report\/2017\/report2017-06.php\">IAQ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Den 19-seitigen IAQ-Report 2017-06 k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/iaq-report\/2017\/report2017-06.pdf\">hier nachlesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Neuer H&ouml;chststand: 1,1 Millionen offene Stellen im zweiten Quartal 2017<\/strong><br>\nIm zweiten Quartal 2017 gab es bundesweit 1.099.000 offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Damit lag die Zahl um 35.000 &uuml;ber dem bisherigen H&ouml;chststand vom ersten Quartal 2017 mit 1.064.000 offenen Stellen. Gegen&uuml;ber dem zweiten Quartal 2016 erh&ouml;hte sich die Zahl der offenen Stellen sogar um 114.000. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer repr&auml;sentativen Betriebsbefragung des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).<br>\nIn Westdeutschland waren im zweiten Quartal 2017 838.000 offene Stellen zu vergeben, in Ostdeutschland 261.000.<br>\nErhebliche Zuw&auml;chse gab es vor allem im Verarbeitenden Gewerbe, das im zweiten Quartal 124.000 offene Stellen aufwies. Im Vergleich zum Vorquartal bedeutet das ein Plus von 6.000 offenen Stellen, im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal sogar von 24.000. Auch im Baugewerbe stieg die Zahl der offenen Stellen deutlich an. Im zweiten Quartal 2017 waren mit 101.000 offenen Stellen 13.000 mehr zu besetzen als im Vorquartal und 3.000 mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal.<br>\n&bdquo;Immer noch gelingt es, die allermeisten Stellen nach einer gewissen Zeit zu besetzen. Es kann jedoch l&auml;nger dauern als noch vor einigen Jahren&ldquo;, sagte der IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis am Dienstag in N&uuml;rnberg. &bdquo;Trotz der sehr hohen Personalnachfrage k&ouml;nnen wir nicht von einem fl&auml;chendeckenden Fachkr&auml;ftemangel sprechen. Wir sehen aber in einigen Bereichen zunehmende Engp&auml;sse&ldquo;, so Kubis.<br>\nDas IAB untersucht mit der IAB-Stellenerhebung viermal j&auml;hrlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden. Im zweiten Quartal 2017 wurden Antworten von rund 7.000 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche ausgewertet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/os1702.aspx\">IAB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Fachkr&auml;ftemangel, die 398zigste. Die reine Statistik ist komplett sinnfrei solange keine qualitative Aussage damit verbunden ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der DGB will seine eigene Stellungnahme zu Sanktionen im SGB II nicht ver&ouml;ffentlicht sehen &ndash; Sanktion ist zugleich Strafe und Legitimation<\/strong><br>\nDa muss man vor den Richtern am Sozialgericht Gotha den Hut ziehen: Nachdem der erste Vorlagenbeschluss zur Rechtm&auml;&szlig;igkeit von Sanktionen im Sozialgesetzbuch II (SGB II) wegen formeller Fehler abgelehnt wurde, haben sie einen weiteren Vorlagebeschluss zum Bundesverfassungsgericht (BVerfG) gemacht, um eben die Rechtm&auml;&szlig;igkeit von Sanktionen im SGB II pr&uuml;fen zu lassen.<br>\nDenn die Gothaer Richter sind der Meinung, dass einem Hartz-IV-Bezieher nicht das Arbeitslosengeld gek&uuml;rzt werden darf, weil er ein Arbeitsangebot abgelehnt hat und diese geltende Praxis verfassungswidrig ist, weil sie die Menschenw&uuml;rde des Betroffenen antastet, sowie Leib und Leben gef&auml;hrden kann.<br>\nErstmals wird auch gefragt, ob neben der Verletzung der Gew&auml;hrleistungspflicht des Existenzminimums und damit auch des Rechts auf Leben und k&ouml;rperliche Unversehrtheit, gleichfalls noch die grundgesetzlich garantierte Berufsfreiheit durch die Sanktionen ausgehebelt wird. Der Aspekt der grundgesetzlich garantierten Berufsfreiheit hat in den seit Jahren gef&uuml;hrten Diskussionen um die Sanktionsmechanismen praktisch so gut wie nie eine Rolle gespielt. Obwohl die Menschen, die im Hartz-IV-Bezug sind, permanent unter Druck m&ouml;glicher Sanktionen stehen, weil jeder Vermittlungsvorschlag des Jobcenters ein &bdquo;nichtablehnbares Angebot&rdquo; ist. Die Freiheit der Berufswahl gibt es f&uuml;r sie nicht.<br>\nJetzt muss das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe nach der Bundestagswahl erneut entscheiden. Daf&uuml;r hat das Verfassungsgericht wie immer Stellungnahmen von sachkundigen Organisationen eingeholt. Darunter auch eine des DGB, doch der will seine eigene Stellungnahme zu den Sanktionen im SGB II nicht ver&ouml;ffentlicht sehen. Dazu &auml;u&szlig;ert sich Volker Ritter, ver.di Erwerbslosenaussch&uuml;sse Hannover-Leine-Weser und Nds.\/HB.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gewerkschaftsforum-do.de\/der-dgb-will-seine-eigene-stellungnahme-zu-sanktionen-im-sgb-ii-nicht-veroeffentlicht-sehen-sanktion-ist-zugleich-strafe-und-legitimation\/\">Gewerkschaftsforum DO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Klimaschutzbericht geleakt<\/strong><br>\nUS-Wissenschaftler zeigen dramatische Folgen von Umweltverschmutzung auf<br>\n&raquo;Zitieren oder verteilen nicht erlaubt.&laquo; Das steht auf jeder einzelnen Seite des klimawissenschaftlichen Sonderberichts, an dem Wissenschaftler der National Academy of Sciences der USA sowie von 13 US-Bundesbeh&ouml;rden mitgewirkt haben. Der Inhalt ist h&ouml;chst brisant, weil er im Gegensatz zu Aussagen von Pr&auml;sident Donald Trump und seinen Kabinettsmitgliedern steht und auch nicht offiziell von der Trump-Adminstration gebilligt ist. Dennoch ver&ouml;ffentlichte die &raquo;New York Times&laquo; Teile daraus am Dienstag.<br>\nDie Durchschnittstemperaturen in den USA haben dem Bericht zufolge seit 1980 stark zugenommen. Die vergangenen Jahrzehnte seien die hei&szlig;esten seit 1500 Jahren gewesen. 15 der vergangenen 16 Jahre seien die hei&szlig;esten Jahre, die je gemessen wurden, hei&szlig;t es. &raquo;Der Bericht zeigt, dass die USA schon heute massiv vom Klimawandel betroffen sind&laquo;, sagt Lutz Weischer, Leiter f&uuml;r internationale Klimapolitik bei der Umweltorganisation Germanwatch. Auch republikanische B&uuml;rgermeister in den USA w&uuml;rden in den Regionen bereits &uuml;ber klimabedingte Erosion oder den Anstieg des Meeresspiegels berichten. &raquo;Das passt aber nicht zum Narrativ der Republikaner auf nationaler Ebene&laquo;, so Weischer gegen&uuml;ber &raquo;neues deutschland&laquo;.<br>\nM&ouml;glicherweise ist deshalb das &uuml;ber 500 Seiten starke Dokument nun an die Presse durchgestochen worden. Donald Trump macht gerade Urlaub in seinem Golfclub in New Jersey. Wie die &raquo;New York Times&laquo; berichtet, f&uuml;rchten etliche der Forscher, dass der Report von der Regierung gestoppt oder zensiert werden k&ouml;nnte. &raquo;Die US-Wissenschaftler sind besorgt&laquo;, sagt Weischer. In j&uuml;ngster Vergangenheit wurde vielen die Finanzierung gestrichen, Inhalte von Webseiten wurden gel&ouml;scht und wissenschaftliche Positionen mit Industrielobbyisten besetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1059934.klimaschutzbericht-geleakt.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Militarisierung der EU ist keine Alternative zur NATO-Aufr&uuml;stung<\/strong><br>\n&bdquo;Schulz und Oppermann versuchen die &Ouml;ffentlichkeit zu t&auml;uschen, wenn sie die Militarisierung der EU als friedliche Alternative zur NATO-Aufr&uuml;stung verkaufen wollen. Der deutsche Steuerzahler w&uuml;rde den L&ouml;wenanteil der von der SPD vorgeschlagenen Aufr&uuml;stung der EU bezahlen m&uuml;ssen&ldquo;, so Sevim Dagdelen, Sprecherin f&uuml;r Internationale Politik der Fraktion DIE LINKE, zu den Vorschl&auml;gen von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann zum Ausbau der Europ&auml;ischen Verteidigungsunion als Alternative zum zwei-Prozent-Ziel der NATO. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Schulz und Oppermanns Aufr&uuml;stungspl&auml;ne entlarven ihre Reden von sozialer Gerechtigkeit im Wahlkampf als schlichte L&uuml;genm&auml;rchen. Wer noch mehr Geld f&uuml;r R&uuml;stung ausgeben will, egal ob im Rahmen der EU oder der NATO, der legt weiter die Axt an den Sozialstaat in Deutschland. Die gro&szlig;e Koalition mit der SPD hat den deutschen Milit&auml;rhaushalt bereits in diesem Jahr um acht Prozent auf 37 Milliarden Euro erh&ouml;ht. Es ist h&ouml;chste Zeit f&uuml;r eine friedenspolitische Neuausrichtung der deutschen Verteidigungspolitik, die auf Abr&uuml;stung und ein Ende der kostspieligen Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr zielt. Wir brauchen mehr Wohnungen, Schulen und Kitapl&auml;tze statt EU-Panzerarmeen und Kriegsflotten unter dem europ&auml;ischen Sternenbanner.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/militarisierung-der-eu-ist-keine-alternative-zur-nato-aufruestung\/\">Die Linke im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Studie zeigt Defizite in Zuwanderungspolitik<\/strong><br>\nDas muss passieren, damit Deutschland von Einwanderern profitiert<br>\nEine Studie f&uuml;r die Friedrich-Naumann-Stiftung legt die Vers&auml;umnisse der Regierung in der Zuwanderungspolitik offen. Die zentrale Forderung der Experten: Deutschland muss die Zuwanderung aktiv gestalten statt sie passiv hinzunehmen. Wie das gehen soll, erkl&auml;ren die Autoren im Interview mit FOCUS Online.<br>\nFOCUS Online: In Ihrem Gutachten &ldquo;Aktive deutsche Zuwanderungspolitik&rdquo; f&uuml;r die Friedrich-Naumann-Stiftung stellen Sie der deutschen Zuwanderungspolitik ein schlechtes Zeugnis aus. Was l&auml;uft denn schief?<br>\nHolger Hinte: Aktuell dominieren EU-Binnenmigration und humanit&auml;re Einreisen das Wanderungsgeschehen in Deutschland. Statt die Zuwanderung von Arbeitskr&auml;ften aus nichteurop&auml;ischen Staaten aktiv zu gestalten, nehmen wir sie nur passiv hin, ohne Einfluss darauf zu nehmen, wer mit welcher Qualifikation zuwandert. Gesuchte Fachkr&auml;fte kommen so nur zuf&auml;llig ins Land. Eine passgenaue Arbeitsmigration sieht anders aus.<br>\nDeutschland braucht nicht unbedingt mehr Zuwanderung, aber definitiv mehr qualifizierte Immigranten &ndash; nicht nur Akademiker, sondern auch beruflich Hochqualifizierte. Wir m&uuml;ssen uns darauf vorbereiten, dass k&uuml;nftig Fachkr&auml;fte knapper werden und zwar weltweit. Also m&uuml;ssen wir um die klugen K&ouml;pfe werben und sie gezielt f&uuml;r Deutschland gewinnen. Das wird nicht einfacher werden, also m&uuml;ssen wir jetzt die Weichen richtig stellen. Wenn wir ein intelligentes System etablieren, wer zu uns kommen kann und wer nicht, w&uuml;rde auch die gesellschaftliche Akzeptanz von Zuwanderung steigen. Diesen Aspekt sollten wir nicht untersch&auml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/arbeitsmarkt\/zuwanderungspolitik-so-profitiert-deutschland-von-einwanderern_id_7446279.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Wir m&uuml;ssen uns darauf vorbereiten, dass k&uuml;nftig Fachkr&auml;fte knapper werden und zwar weltweit.&rdquo; &ndash; Die Behauptung gibt es wortgleich seit mindestens 20 Jahren, materialisiert hat sich der Fachkr&auml;ftemangel noch nie. Die FDP agiert als Klientelpartei au&szlig;erordentlich vorausschauend. Nicht nur propagiert sie fortlaufend niedrige L&ouml;hne und Privatisierung der sozialen Sicherung sowie noch niedrige(er)e Unternehmensteuern, sondern durch die Forderung nach (noch) mehr Zuwanderung sollen nat&uuml;rlich das Arbeitskr&auml;fteangebot und die &ldquo;industrielle Reservearmee&rdquo; gro&szlig; gehalten werden. Wenn aktuell mindestens 4 Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos sind, davon der gr&ouml;&szlig;te Teil Fachkr&auml;fte mit Ausbildung oder gar Studium, und der angebliche Fachkr&auml;ftemangel angesichts der viel zu niedrigen L&ouml;hne (Gesundheit, Pflege, Ingenieure&hellip;) blanke Propaganda ist, dann soll nun dieser f&uuml;r die Arbeitnehmer unertr&auml;gliche Zustand perpetuiert werden. Leider fallen zu viele auf die L&uuml;gen der FDP herein &ndash; angefangen damit, dass die Friedrich-Naumann-Stiftung vom FOCUS nicht als parteinahe Stiftung der FDP ausgewiesen wird, wohl damit die angeblich &ldquo;Experten&rdquo; als &ldquo;unabh&auml;ngig&rdquo; durchkommen k&ouml;nnten. Das wichtigste Ziel der Politik muss weiterhin die Bek&auml;mpfung der Arbeitslosigkeit (nicht der Arbeitslosen) durch h&ouml;here (Binnen-)Nachfrage, also h&ouml;here L&ouml;hne, sein; dieser Vorschlag w&uuml;rde im kurzfristigen Arbeitgeberinteresse genau zum Gegenteil (niedrigere L&ouml;hne, mehr Arbeitslosigkeit) f&uuml;hren. Konsequenterweise wird hier nat&uuml;rlich nicht &uuml;ber die Probleme der Fl&uuml;chtlinge und Asylbewerber gesprochen, die ja auch nicht &ldquo;n&uuml;tzlich&rdquo; sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Feindbild Fl&uuml;chtling<\/strong><br>\nDeutsche Fregatte verst&auml;rkt EU-Einsatz gegen Migranten. Libysche K&uuml;stenwache transportiert Hunderte Menschen zur&uuml;ck in zerr&uuml;ttetes Land<br>\nMit Pauken und Trompeten sollte am Montag abend das Kriegsschiff &raquo;Mecklenburg-Vorpommern&laquo; in Wilhelmshaven ablegen. Fast ein halbes Jahr lang werden die Matrosen an Bord ihrem &raquo;Kernauftrag&laquo; nachgehen: der &raquo;Bek&auml;mpfung der Schleusernetzwerke&laquo;, so Fregattenkapit&auml;n Christian Schultze in einer Pressemitteilung. Neben den Angeh&ouml;rigen der Besatzung war auch der Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns, Lorenz Caffier (CDU), f&uuml;r einen Besuch angek&uuml;ndigt, um feierlich der Crew seine Landesflagge zu &uuml;berreichen.<br>\nStolz muss Caffier sein, dass nun ein Kriegsschiff mit dem Namen seines Landes Teil einer so monstr&ouml;sen EU-Operation ist: Unter dem Codenamen &raquo;Sophia&laquo; patrouillieren die Mitgliedsstaaten seit 2015 vor der libyschen K&uuml;ste. Mit Flugzeugen, Hubschraubern und Schiffen werde den Schleppern die &raquo;Bewegungsfreiheit&laquo; genommen, hei&szlig;t es auf der Internetseite der Bundeswehr. Neben jenem &raquo;Kernauftrag&laquo; gibt es aber noch eine &raquo;Unterst&uuml;tzeraufgabe&laquo;: die libysche K&uuml;stenwache auszubilden. Jene Truppe, die seit vergangenem Freitag insgesamt 1.124 Menschen zur&uuml;ck in das zerr&uuml;ttete Land gebracht hat.<br>\nLaut der Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention darf kein Vertragsstaat einen Fl&uuml;chtling in Gebiete zur&uuml;ckweisen, in denen sein Leben oder seine Freiheit bedroht werden. Libyen hat jenes Abkommen jedoch nie unterschrieben. Die UN selbst verlegten 2015 aufgrund der instabilen Lage ihr B&uuml;ro von Tripolis nach Tunis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/315911.feindbild-fl%C3%BCchtling.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ich verabscheue ja Verschw&ouml;rungstheorien, aber &hellip;<\/strong><br>\nDa ist doch was in Busch. Amri verlor ein Ausweisdokument. Terroristen in Frankreich auch. Selbst Einbrecher und Diebe im Blumenladen. Jetzt gibt es zwei M&ouml;glichkeiten: Entweder werden Kriminelle zunehmend schusseliger oder aber &hellip;<br>\nVerlust als Rentenanwartschaft<br>\nIslamistische Terroristen, so haben wir das im Laufe der letzten beiden Jahre gelernt, neigten wohl dazu, etwaige Ausweisdokumente am Tatort zu hinterlegen. Die fallen ihnen nicht etwa aus der Tasche, wie Terrorexperten erkl&auml;rten, sondern werden gezielt dort abgelegt. Der Verlust des Ausweises soll die Hinterm&auml;nner dar&uuml;ber in Kenntnis setzen, wer da im Namen des Islamismus gemordet habe. Nur so k&ouml;nnen Leistungen an die Hinterbliebenen ausbezahlt werden. Man kann also zynisch sagen: Der Ausweis am Tatort ist ein Beleg zur Gew&auml;hrung einer kleinen Witwenrente.<br>\nLassen wir mal gezielt unter den Tisch fallen, was an dieser These steil ist. Also all diese Gegenargumente, dass man Ausweise hinterlegt und dann fl&uuml;chtet, statt sich nun zu stellen oder in die Luft jagen zu lassen &ndash; schlie&szlig;lich sind die Lieben ja versorgt, die Jungfrauen warten schon auf einer Wolke und der Terrorist muss sich keine Gedanken mehr um sich selbst machen. Wie aber l&auml;sst sich eigentlich der massenhafte Verlust des Ausweises bei Kriminellen ohne terroristischen Hintergedanken erkl&auml;ren?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neulandrebellen.de\/2017\/08\/ich-verabscheue-ja-verschwoerungstheorien-aber\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die verdr&auml;ngte Visitenkarte einer anti-progressiven Republik<\/strong><br>\nWas die gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse anbelangt, so gibt es einen Bereich, der den anti-progressiven Charakter im Deutschland des 21. Jahrhunderts wie unter einem Brennglas zum Ausdruck bringt und daf&uuml;r sorgt, dass all jene, die sich als sozialfortschrittlich bezeichnen, ohne diesen Bereich jedoch deutlich an den Pranger zu stellen und laut eine Ver&auml;nderung einzufordern, in den Augen und Ohren derjenigen, die es tun und die Tragweite erkannt haben, als unaufmerksam, ignorant oder gar verlogen erscheinen m&uuml;ssen.<br>\nWoran erkennt man eine progressive Gesellschaft? Daran, wie sie mit all ihren Menschen umgeht, v.a. aber mit denjenigen, die sich besonders auf sie verlassen m&uuml;ssen. Setzt die Gesellschaft dabei auf einen Umgang, der im Grundmodus unterst&uuml;tzend, f&uuml;rsorglich, wohlwollend handelt, ein positives Menschenbild verbreitet und umfassend zur Selbstbestimmung bef&auml;higt, oder setzt sie auf Disziplin, Anordnung, Strafen, Umerziehung und H&auml;rte, um ausgehend von einem negativen Menschenbild in einer als konkurrenzdurchzogen propagierten Welt die jeweils gew&uuml;nschten Verhaltensweisen zu erzwingen?<br>\nMit den Hartz-Gesetzen und seinem Angst verbreitenden Sanktionsregime haben sich bedauerlicherweise die anti-progressiven Kr&auml;fte in dieser Gesellschaft ganz erheblich durchgesetzt und damit ein Welt- und Menschenbild verbreitet, das vormodern erscheint und nicht in eine Welt passt, die von Inklusion, Gleichberechtigung und Teilhabe sprechen will. Es kann keine authentische progressive Entwicklung hierzulande geben, solange hier die Verdr&auml;ngungsleistungen nur immer gr&ouml;&szlig;er werden, um die damit verbundenen Widerspr&uuml;che zu verdecken. Der verpuffte Schulz-Effekt und die selbstverordnete Bedeutungslosigkeit der SPD sind Ausdruck besonders auch dieses Bereichs sozialer Sicherung, der prekarisiert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=12022\">Maskenfall<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Geht&rsquo;s noch, Martin Schulz?<\/strong><br>\nMartin Schulz will auch im Falle einer Wahlniederlage SPD-Vorsitzender bleiben und sein Bundestagsmandat wahrnehmen, sagte er auf einer Veranstaltung des &ldquo;Redaktionsnetzwerks Deutschland&rdquo;. Das ist ehrlich &ndash; aber nicht schlau, meint Nina Barth.<br>\nDas war ein riesen Fettn&auml;pfchen, in das Schulz da reingeh&uuml;pft ist &ndash; und zwar mit Anlauf. Die Basis rackert sich ab, klebt Plakate, k&auml;mpft f&uuml;r die SPD &ndash; und ihren Spitzenkandidaten. Und was macht der? Martin Schulz macht sich schon mal Gedanken dr&uuml;ber, was er nach einer Wahlniederlage macht.<br>\nGeht&rsquo;s noch? Was ist das bitte f&uuml;r ein Signal? Dass er an seinem Stuhl klebt, dass er Bundestags-Di&auml;ten will und einen Dienstwagen. Nat&uuml;rlich hat er das nicht gesagt, aber das k&ouml;nnte h&auml;ngen bleiben. Entweder hat die SPD keinen Kommunikations-Chef oder aber Schulz h&ouml;rt nicht auf ihn. Egal, im Ergebnis ist es dasselbe. Anstatt thematisch anzugreifen, wie zum Beispiel FDP-Chef Lindner, der mit seiner Partei ja zur Zeit noch nicht mal im Bundestag ist. Der provoziert mit seiner &Auml;u&szlig;erung &uuml;ber die Krim. Er bekommt Schlagzeilen. Das ist clever im Wahlkampf.<br>\nAber Schulz? Der scheint einfach kein Thema zu finden, das so richtig z&uuml;ndet. Wie er in den paar Wochen bis zu Wahl das Ruder noch rumrei&szlig;en will, das bleibt sein Geheimnis. Ganz sicher nicht dadurch, dass er sich &ouml;ffentlich dar&uuml;ber Gedanken macht, was bei einer Niederlage w&auml;re. Arme SPDler, die sich f&uuml;r ihn abm&uuml;hen und versuchen Stimmen zu sammeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.ard-hauptstadtstudio.de\/audio-54637\/\">Blog ARD<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Vier Wochen nach G20 &ndash; Gesperrte Journalisten weiter ohne Auskunft<\/strong><br>\n32 Journalisten wurde beim G20-Gipfel kurzfristig die bereits genehmigten Akkreditierung entzogen. Grund daf&uuml;r seien &ldquo;ernsthafte Sicherheitsbedenken&rdquo; gewesen &ndash; mehr haben die betroffenen Journalisten bis heute nicht erfahren. Einige von ihnen versuchen nun auf dem Klageweg Klarheit zu gewinnen, berichtet Arnd Henze vom ARD-Hauptstadtstudio.<br>\n&ldquo;Wir sind bis heute keinen Schritt weiter, was das Verst&auml;ndnis dessen, was da passiert ist, angeht&rdquo;, sagt Arnd Henze. Bei der einzigen Ausnahme, bei der sich ein Sprecher des Bundesinnenministers konkreter ge&auml;u&szlig;ert habe, sei schnell klar geworden, dass es sich um eine Verwechslung gehandelt hatte: Ein NDR-Reporter war f&auml;lschlicherweise f&uuml;r einen Reichsb&uuml;rger gehalten worden, obwohl einfache Internetrecherche des Namens weitergeholfen h&auml;tte.<br>\nHenze, selbst NDR-Mitarbeiter, erkl&auml;rte, die Unsicherheit unter den Kollegen sei immer noch sehr gro&szlig;. &ldquo;Sie suchen jetzt jeden Parkzettel heraus, den sie mal f&uuml;r Falschparken bekommen haben, um zu sehen, was gegen sie vorliegt&rdquo;. Wer nachfragt, werde von Pontius zu Pilatus geschickt. Immer wieder f&auml;nde sich niemand zust&auml;ndig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/vier-wochen-nach-g20-gesperrte-journalisten-weiter-ohne.2907.de.html?dram:article_id=392998\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Hurra, der Kasper kommt in die Stadt<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170809-hdt-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\">\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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