{"id":39636,"date":"2017-08-15T08:20:48","date_gmt":"2017-08-15T06:20:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636"},"modified":"2017-08-15T08:20:48","modified_gmt":"2017-08-15T06:20:48","slug":"hinweise-des-tages-2937","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h01\">A New Report Raises Big Questions About Last Year&rsquo;s DNC Hack<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h02\">Merkels Hose und die Angst der Deutschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h03\">Mit dieser Gerechtigkeitskarte will die SPD im Wahlkampf punkten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h04\">Der Arbeitskr&auml;ftemangel ist schlimmer als der Brexit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h05\">Brasiliens Staatsstreich von Rechtsau&szlig;en &ndash; der letzte Akt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h06\">Dax-Konzerne verdienen so viel wie noch nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h07\">Deutschlands Substanz br&ouml;ckelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h08\">Briten wollen Brexit-Z&ouml;lle verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h09\">Regierung will weniger Geld f&uuml;r Langzeitarbeitslose ausgeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h10\">Immer mehr Menschen sind in M&uuml;nchen obdachlos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h11\">Riester-Rente &ndash; Nutzlos und sozial ungerecht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h12\">Renditeobjekt Pflegeheim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h13\">Warum trotz &Auml;rztemangel keine neuen Studienpl&auml;tze entstehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h14\">Sparwahn, der Leben kostete<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h15\">Krieg im Jemen &ndash; &ldquo;Das sind wirklich Untergangsszenarien&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h16\">North Korea&rsquo;s Missile Success Is Linked to Ukrainian Plant, Investigators Say<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h17\">Google Doesn&rsquo;t Want What&rsquo;s Best for Us<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h18\">Besuch in Tschetschenien: Auf Tuchf&uuml;hlung mit Homosexuellen in Grosny &ndash; ein Reisebericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h19\">Zu h&auml;ufig &ldquo;der Selbstinszenierung der AfD gefolgt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39636#h20\">Linke-Abgeordnete erkl&auml;rt SED zur rechten Partei<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>A New Report Raises Big Questions About Last Year&rsquo;s DNC Hack<\/strong><br>\nFormer NSA experts say it wasn&rsquo;t a hack at all, but a leak&mdash;an inside job by someone with access to the DNC&rsquo;s system. [&hellip;] All those interviewed came in between 90 percent and 100 percent certain that the forensics prove out. I have already quoted Skip Folden&rsquo;s answer: impossible based on the data. &ldquo;The laws of physics don&rsquo;t lie,&rdquo; Ray McGovern volunteered at one point. &ldquo;It&rsquo;s QED, theorem demonstrated,&rdquo; William Binney said in response to my question. &ldquo;There&rsquo;s no evidence out there to get me to change my mind.&rdquo; When I asked Edward Loomis, a 90 percent man, about the 10 percent he held out, he replied, &ldquo;I&rsquo;ve looked at the work and it shows there was no Russian hack. But I didn&rsquo;t do the work. That&rsquo;s the 10 percent. I&rsquo;m a scientist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.thenation.com\/article\/a-new-report-raises-big-questions-about-last-years-dnc-hack\/\">The Nation<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> The Nation ist &uuml;brigens eine angesehene linksliberale Wochenzeitung. Wo bleiben denn eigentlich die deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; bei dieser Story? Die Kollegen sind doch sonst so sehr an der Story &uuml;ber die &bdquo;russischen Wahlmanipulationen&ldquo; interessiert. Oder geht es ihnen letztlich nicht um die Sache, sondern nur um die M&ouml;glichkeit, mal wieder gegen Russland zu hetzen und sich selbst in einem k&uuml;nstlich positiven Licht darzustellen?<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch unseren <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39613#h04\">Hinweis #4 von gestern<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Merkels Hose und die Angst der Deutschen<\/strong><br>\nIn gewisser Weise sind wir Opfer unserer Kanzlerin. Es ist die inzwischen ber&uuml;hmt gewordene Strategie der &ldquo;asymmetrischen Demobilisierung&rdquo;, die ihre bitteren Fr&uuml;chte tr&auml;gt. Ein patriarchaler &ndash; Verzeihung: matriarchaler &ndash; Regierungsstil, der auf ein absichtsvolle Depolitisierung der Politik zielt. Die Leute sollen sich nicht interessieren, sie sollen sich nicht engagieren und am besten gar nicht zur Wahl gehen &ndash; aber die von der Gegenseite noch weniger.<br>\nDieser Politikstil vermeidet Auseinandersetzungen, weil jede Auseinandersetzung voraussetzt, dass es &uuml;berhaupt etwas gibt, &uuml;ber das man sich auseinandersetzen kann &ndash; also Alternativen.<br>\nMerkel und ihren Leuten ist es gelungen, diese Strategie nicht nur auf die W&auml;hler anzuwenden sondern gleich auf die ganze &Ouml;ffentlichkeit. Auch die Journalisten sind inzwischen weitgehend demobilisiert. Hin und wieder gibt es ritualisierte Erinnerungen daran, dass die Wahl noch nicht entschieden sei. Und dann halten sich alle weiter die Ohren zu vor dem L&auml;rm einer anbrandenden Welt.<br>\nUnd jetzt noch mal zur Hose: Im Netz machte eine kleine Collage der Kanzlerin die Runde: Bilder von Angela Merkel beim Wandern, beigefarbene Dreiviertelhose, rot-wei&szlig; kariertes Hemd, beige M&uuml;tze, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, jedes Jahr das gleiche Bild.<br>\nEs ist nicht ganz klar, wer die Bildstrecke montiert hat, vermutlich waren es britische Boulevardjournalisten, die sich &uuml;ber Merkels Schlichtheit lustig machen wollten. Aber das w&auml;re ein gro&szlig;es Missverst&auml;ndnis. Die bittere Wahrheit ist: Die Deutschen haben solche Angst vor Ver&auml;nderung, dass sie Angela Merkel schon deshalb f&uuml;r eine gute Kanzlerin halten, weil sie immer die gleiche Hose tr&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/angela-merkels-hose-und-die-angst-der-deutschen-kolumne-a-1162748.html\">Jakob Augstein auf SPON<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mit dieser Gerechtigkeitskarte will die SPD im Wahlkampf punkten<\/strong><br>\nSie ist klein, handlich und passt in jede Hosentasche: die Gerechtigkeitskarte der SPD. Sie soll im beginnenden Bundestagswahlkampf zur Trumpfkarte der SPD werden. Wie das gehen soll, erkl&auml;rte in Berlin SPD-Generalsekret&auml;r Hubertus Heil.<br>\nNoch sechs Wochen bis zur Bundestagswahl am 24. September. Die meisten W&auml;hler sind noch nicht sicher, wem sie am Wahlsonntag ihre Stimme geben werden. Das ist die Chance, die die SPD in den kommenden Wochen nutzen will. &bdquo;Wir werden die Gerechtigkeitskarte spielen&ldquo;, k&uuml;ndigt SPD-Generalsekret&auml;r Hubertus Heil nach der Sitzung des Parteipr&auml;sidiums am Montag in Berlin an.<br>\nDie Gerechtigkeitskarte ist eine ausklappbare kleine Karte im Hosentaschenformat. Sie soll im Stra&szlig;enwahlkampf der SPD eine wichtige Rolle spielen. Die Karte nennt unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Zeit f&uuml;r mehr Gerechtigkeit&ldquo; die wichtigsten &bdquo;10 Gr&uuml;nde f&uuml;r eine starke SPD&ldquo;.<br>\nDazu geh&ouml;ren f&uuml;r das Thema Arbeit gute L&ouml;hne, keine willk&uuml;rliche Befristung und ein Recht auf Weiterbildung durch ein Chancenkonto. In der Bildungspolitik k&uuml;ndigt die SPD eine Erneuerung der Schulen und die Schaffung eines Rechtes auf Ganztagspl&auml;tze an Grundschulen an. Im Bereich Familie soll mehr Gerechtigkeit geschaffen werden mit dem Familiengeld und der Abschaffung der Kita-Geb&uuml;hren. Weiteren wichtige Themen im Wahlkampf sind f&uuml;r die SPD Rente, Lohngerechtigkeit, Investitionen, Steuern, Gesundheit, Europa und Sicherheit.<br>\nIn allen diesen Bereichen will die SPD mehr Gerechtigkeit schaffen. Die Karte erkl&auml;rt in wenigen S&auml;tzen, wie das konkret geschehen soll. So wollen die Sozialdemokraten auch Europa solidarischer und damit st&auml;rker machen. Das gelte auch f&uuml;r eine &bdquo;gerechte und solidarische Verteilung von Fl&uuml;chtlingen in Europa&ldquo;, betont der SPD-Generalsekret&auml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.vorwaerts.de\/artikel\/gerechtigkeitskarte-will-spd-wahlkampf-punkten\">vorw&auml;rts<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist vollkommen hoffnungslos, die SPD-F&uuml;hrung lebt einfach in einem Paralleluniversum. Wieso glaubt man im Willy-Brandt-Haus in Berlin, die B&uuml;rger dieses Landes h&auml;tten einfach vergessen wem sie die Agenda 2010 und das Hartz IV Repressionsregime zu verdanken haben und wer in der gro&szlig;en Koalition die neoliberale Politik einfach weiter fortgef&uuml;hrt hat.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/hartz-iv-so-veraendert-die-agenda-das-leben-1.3459115\">So ver&auml;ndert die Agenda 2010 das Leben<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Und: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39547\">In sieben Wochen wird Bilanz gezogen. Dann ist Schluss mit Martin Schulz und der gesamten SPD-F&uuml;hrung.<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Arbeitskr&auml;ftemangel ist schlimmer als der Brexit<\/strong><br>\nIn Deutschland sind rund 1,1 Millionen Arbeitsstellen unbesetzt. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer sieht darin die gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r die Wirtschaft.<br>\nDie deutsche Wirtschaft hat mehr Ma&szlig;nahmen gegen den Arbeitskr&auml;ftemangel in Deutschland gefordert. Dieser sei inzwischen das Kernproblem der Unternehmen, sagte der Pr&auml;sident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer, im SWR. Der Brexit und andere Krisen seien dagegen zu vernachl&auml;ssigen.<br>\nNach Ansicht von Schweitzer gibt es in Deutschland zu viele Langzeitarbeitslose und Menschen ohne Ausbildung. Die Arbeitskraft von Fl&uuml;chtlingen k&ouml;nne nur teilweise helfen, das Problem zu l&ouml;sen: Zuwanderung unterst&uuml;tze die Wirtschaft nur dann, wenn im Ausland gezielt Menschen f&uuml;r Jobs gesucht w&uuml;rden, die in Deutschland frei seien.<br>\nStattdessen m&uuml;ssten vor allem &auml;ltere Menschen &uuml;berzeugt werden, l&auml;nger im Beruf zu bleiben, forderte Schweitzer. Zudem sei es wichtig, dass mehr Frauen in Vollzeit angestellt werden. Dazu m&uuml;sse die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden, beispielsweise durch ein verst&auml;rktes Betreuungsangebot.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-08\/fachpersonal-arbeitskraeftemangel-dihk-praesident-problem-wirtschaftswachstum\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Und so eine Publikation nimmt sich die Frechheit heraus, &ldquo;Fake News&rdquo; finden zu k&ouml;nnen (<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/thema\/fake-news\">Fake-News: Wenn die Wahrheit stirbt<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/2017-06\/19\/medien-studie-breite-mehrheit-ist-fuer-massnahmen-gegen-fake-news-19131006\">Breite Mehrheit f&uuml;r Ma&szlig;nahmen gegen Fake News<\/a>)? Ernsthaft, &ldquo;Arbeitskr&auml;ftemangel&rdquo; angesichts von mindestens 4 Millionen Arbeitslosen? Sicher werden &uuml;ber 50j&auml;hrige (und teilweise &uuml;ber 40j&auml;hrige) Arbeitslose nicht wegen ihres Alters nicht mehr genommen; nein: &ldquo;vor allem &auml;ltere Menschen [m&uuml;ssten] &uuml;berzeugt werden, l&auml;nger im Beruf zu bleiben&rdquo;. Sicher ist es auch im Sinne der Fachkr&auml;fte suchenden Unternehmen, immer mehr Menschen nur befristet Arbeit zu geben und immer mehr Menschen nur als Leiharbeiter anzustellen. Sicher nehmen Arbeitnehmer ungesicherte, schlecht bezahlte Arbeitsstellen an, obwohl sie angesichts des dr&auml;ngenden Fachkr&auml;ftemangels &uuml;berall bessere Chancen haben&hellip; Sicher kann man den Lohnr&uuml;ckstand von inzwischen 20 Prozent in Deutschland und die miserablen Lohnzuw&auml;chse direkt aus der hohen Nachfrage nach Arbeitskr&auml;ften erkl&auml;ren&hellip; Sicher kommt der Arbeitgeberlobbyist nicht auf die Idee, da&szlig; seine Propaganda mit der Wirklichkeit so gar nichts zu tun hat und in den wenigen F&auml;llen, in denen die Suche nach Angestellten l&auml;nger dauert, minimal h&ouml;here Gehaltsangebote und das Abwerben von Mitarbeiter helfen k&ouml;nnten. Stattdessen wird nat&uuml;rlich, &ldquo;logisch&rdquo;, m&ouml;chte man im neofeudalen Deutschland sagen, der Staat um Hilfe gebeten, der Betreuungsangebote finanzieren soll (aus Steuern, die zum allerkleinsten Teil von den Unternehmen gezahlt werden) und um noch mehr Zuwanderung von billigen Arbeitskr&auml;ften aus dem Ausland. Da&szlig; das Lohnniveau damit noch weiter gedr&uuml;ckt wird und die 4 Millionen Arbeitslosen noch mehr unter die R&auml;der kommen: den Arbeitgeberlobbyisten besorgt das nicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Brasiliens Staatsstreich von Rechtsau&szlig;en &ndash; der letzte Akt<\/strong><br>\nDilma Rousseff wurde gest&uuml;rzt und die korruptesten Figuren des Kapitals eingesetzt &ndash; an deren Spitze die Oligarchensch&ouml;pfung Michel Temer &ndash;, um das brasilianische Politestablishment vor Korruptionsuntersuchungen zu sch&uuml;tzen und den Interessen der heimischen Plutokraten sowie der internationalen Finanz zu dienen. Die Hoffnungen des letzten Jahrzehnts von Hunderten Millionen Menschen wurde von den Dieben und L&uuml;gnern der herrschenden Klasse niedergetrampelt und ausgel&ouml;scht &ndash; meint Glenn Greenwald.<br>\nVor gut einem Jahr fand in Bras&iacute;lia &uuml;ber neun Stunden lang eines der ekelerregendsten und dem&uuml;tigendsten politischen Schauspiele statt, die ich je erlebt habe. Im brasilianischen Unterhaus &ndash; einem Organ, in dem die Mehrheit der Abgeordneten in Korruptionsermittlungen verwickelt ist &ndash; stellte sich ein niedertr&auml;chtiger, zwielichtiger Heuchler nach dem n&auml;chsten vor den Fernsehkameras auf und erkl&auml;rte &uuml;berschw&auml;nglich, dass ihr Gewissen, ihre Religion, ihr Gott, ihre Kinder, ihre Hingabe zu Jerusalem, die Erinnerung an ihre M&uuml;tter, der Pfarrer, die Reinheit ihrer Seelen es verlangten, dass sie die Korruption bek&auml;mpfen, indem sie die gew&auml;hlte Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff aus dem Amt entfernen.<br>\nStellt Euch einfach die extremste, primitivste Karikatur eines h&auml;ndereibend-heuchlerischen Moralapostels vor &ndash; ein Prediger, der seine w&ouml;chentliche Orgie im Bordell um die Ecke verl&auml;sst, um direkt zur Sonntagskirche zu gehen und gegen die zur H&ouml;lle verdammten S&uuml;nder zu hetzen &ndash; und Ihr habt das perfekte Abbild dieser scheinheiligen, sich selbst feiernden Mehrheit der Abgeordneten an diesem Tag. Der Schleim, der aus ihren Poren trieft, ist physisch greifbar. Das sind die Leute, die eine nationale Wahl f&uuml;r nichtig erkl&auml;rten und nun &uuml;ber das f&uuml;nftbev&ouml;lkerungsreichste Land des Planeten herrschen.<br>\nIn einer selbstredenden Symbolik &ndash; die so perfekt war, dass kein Drehbuchautor sie sich h&auml;tte ausmalen k&ouml;nnen &ndash; wurde diese kitschige und obsz&ouml;ne Schmierenkom&ouml;die geleitet vom Sprecher des Unterhauses, Eduardo Cunha (Bild rechts), einem Gangsterboss des organisierten Verbrechens, der sich als Abgeordneter verkleidet hat. Kurz nachdem er Rousseffs Beseitigung dirigiert hatte &ndash; die, wie die bedeutenden Medieneliten der Nation einheitlich verk&uuml;ndeten, von einer ernsthaften Besorgnis &uuml;ber die Korruption im Land motiviert war &ndash; wurde Cunha ins Gef&auml;ngnis gesteckt: wegen Bestechung, Geldw&auml;sche, Einsch&uuml;chterung von Zeugen und organisiertem Verbrechen.<br>\nKurz gesagt riss Brasiliens konkurrenzlos korrupte Medien- und Politklasse das Land auseinander, um das Ergebnis der 2014er Wahl effektiv und vors&auml;tzlich aufzuheben. Ihre hohen ethischen Standards und ihre ehrw&uuml;rdige Achtung der Rechtsstaatlichkeit &ndash; darauf bestanden sie &ndash; konnten Rousseffs banale, allt&auml;gliche Budgettricks, die zum Ziel haben, die Wirtschaft st&auml;rker aussehen zu lassen, als sie tats&auml;chlich ist, einfach nicht tolerieren. Es existieren keine Worte, die beschreiben k&ouml;nnten, was f&uuml;r ein hinterlistiger Betrug all das war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/brasiliens-staatsstreich-von-rechtsaussen-der-letzte-akt\/\">JusticeNow<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dar&uuml;ber herrscht in den deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; vielsagendes Schweigen. Man Vergleich dies dagegen mit der Berichterstattung &uuml;ber Venezuela.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Dax-Konzerne verdienen so viel wie noch nie<\/strong><br>\nZwischen April und Juni verdienten die gr&ouml;&szlig;ten deutschen Unternehmen so viel wie noch nie in einem zweiten Quartal. Auch beim Umsatz erreichten die Dax-Konzerne einen Bestwert &ndash; wom&ouml;glich steht ein Rekordjahr bevor. Die 30 Dax-Konzerne haben von April bis Juni so viel verdient wie noch nie in einem zweiten Quartal. Das geht aus einer Analyse des Wirtschaftspr&uuml;fungsunternehmens &ldquo;Ernst &amp; Young&rdquo; (EY) hervor.<br>\nBefl&uuml;gelt von der Konjunkturerholung in Europa und der anziehenden Weltwirtschaft stieg der operative Gewinn der Dax-Konzerne demnach gegen&uuml;ber dem Vorjahreszeitraum zusammengerechnet um fast ein Drittel auf den Bestwert von gut 39 Milliarden Euro.<br>\nDie Ums&auml;tze legten der Studie zufolge um sechs Prozent zu. Sie erreichten den Quartalsrekord von insgesamt 344 Milliarden Euro. Die Banken im Dax wurden nicht in diesen Teil der Berechnungen einbezogen, weil es in Bankbilanzen keinen Umsatz im klassischen Sinn gibt. Auch f&uuml;r das Gesamtjahr sind EY zufolge Bestmarken in Sicht.<br>\nAngesichts der unsicheren politischen Gro&szlig;wetterlage und wirtschaftlicher Risiken sei die fast durchweg gute Entwicklung der Top-Konzerne bemerkenswert, sagte Mathieu Meyer, Mitglied der EY-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung. &ldquo;Auch die zweite Jahresh&auml;lfte scheint vielversprechend angelaufen zu sein&rdquo;, sagte Meyer. Neun Unternehmen h&auml;tten ihre Umsatz- oder Gewinnprognose f&uuml;r das Gesamtjahr nach oben korrigiert, nur zwei Konzerne h&auml;tten sie gesenkt. &ldquo;2017 d&uuml;rfte also ein Rekordjahr werden&rdquo;, sagte Meyer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/dax-konzerne-machen-laut-wirtschaftspruefer-ey-rekordgewinne-a-1162769.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong> Hey, wieder gute Nachrichten. Dann steigen bestimmt die L&ouml;hne und Geh&auml;lter und der Anteil der Leiharbeiter und prek&auml;r Besch&auml;ftigten geht zur&uuml;ck.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschlands Substanz br&ouml;ckelt<\/strong><br>\nTats&auml;chlich werben L&auml;nder wie Nordrhein-Westfalen und St&auml;dte wie K&ouml;ln derzeit offensiv mit bunten Plakaten um Bauingenieure. Denn selbst wenn Geld f&uuml;r Investitionen vorhanden ist, fehlen vielerorts die n&ouml;tigen Fachkr&auml;fte f&uuml;r Bauprojekte. Die Zahl der Besch&auml;ftigten in Bau- und Planungs&auml;mtern ist von 1991 bis 2011 um 35 Prozent zur&uuml;ckgegangen, zeigt eine Statistik des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW). Bis 2015 wurden, mit neuer Z&auml;hlweise, weitere neun Prozent des Personals abgebaut. Hinter diesen K&uuml;rzungen steckte der Sparzwang vieler L&auml;nder und Gemeinden &ndash; aber auch die Erwartung, angesichts einer schrumpfenden Bev&ouml;lkerung g&auml;be es in kommenden Jahrzehnten nicht mehr so viel zu planen und zu bauen wie bisher. Ein fataler Trugschluss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/infrastruktur-deutschlands-substanz-broeckelt-1.3626675\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die fehlenden Planungskapazit&auml;ten sind eine direkte Folge der neoliberalen Ideologie und damit hausgemacht. Durch das Spardogma sind also nicht nur Sch&auml;den an Stra&szlig;en und Br&uuml;cken entstanden, sondern auch in den Verwaltungen. Doch f&uuml;r &ldquo;Rettung&rdquo; ist ja mit der Neuordnung der Bund-L&auml;nder-Finanzen gesorgt worden. K&uuml;nftig wird es noch mehr &Ouml;ffentlich-Private-Partnerschaften geben. Eine Begr&uuml;ndung wird eben auch die allgemeine Personalnot in den &ouml;ffentlichen Verwaltungen sein. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Briten wollen Brexit-Z&ouml;lle verhindern<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien will sich von der EU lossagen &ndash; ihr handelspolitisch aber eng verbunden bleiben. Wie das funktionieren soll, schreibt die Regierung in London in einem neuen Positionspapier.<br>\nGro&szlig;britannien will mit neuen Vorschl&auml;gen den bef&uuml;rchteten wirtschaftlichen Schaden des EU-Austritts eind&auml;mmen: Zollh&uuml;rden im Handel mit den europ&auml;ischen Nachbarn sollten nach dem Brexit m&ouml;glichst verhindert werden, hei&szlig;t es in einem Positionspapier der britischen Regierung. &bdquo;Unser Ziel ist es, den Handel mit der EU so reibungslos wie m&ouml;glich zu gestalten&ldquo;, versichert die Regierung. Zugleich r&auml;umt London &ndash; wie erwartet &ndash; ein, dass sich der EU-Austritt in die L&auml;nge ziehe: Es werde eine &bdquo;Interimsperiode&ldquo; f&uuml;r die Zeit nach dem angepeilten Brexit-Termin im Fr&uuml;hjahr 2019 angestrebt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/wie-die-briten-brexit-zoelle-verhindern-wollen-15151425.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Interessant ist, dass die FAZ den Wunsch nach Zollfreiheit einseitig den Briten zuschreibt. Will die EU denn Z&ouml;lle? Nat&uuml;rlich nicht. Die Konflikte bei den Brexit-Verhandlungen liegen doch nicht im Bereich der Z&ouml;lle, da sind sich britische und kontinentaleurop&auml;ische Unternehmen einig. Die Medien f&uuml;hren hier immer noch Scheingefechte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Regierung will weniger Geld f&uuml;r Langzeitarbeitslose ausgeben<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel ist sich sicher: Um Vollbesch&auml;ftigung in Deutschland zu erreichen, sei es n&ouml;tig, &ldquo;die &uuml;ber eine Million Menschen anzuschauen, die dauerhaft langzeitarbeitslos sind&rdquo;. Ziel m&uuml;sse es sein, &ldquo;m&ouml;glichst viele Menschen in Arbeit zu bringen&rdquo;. Das sagte die CDU-Chefin bei ihrem Wahlkampfauftritt in Dortmund. Auch in ihren Wahlprogrammen k&uuml;ndigen Union und SPD an, mehr f&uuml;r Langzeitarbeitslose tun zu wollen.<br>\nProgramme sind das eine, sie durchzusetzen ist jedoch eine ganz andere Frage: Dies zeigt ein Blick in den mehr als 1000 Seiten starken Entwurf f&uuml;r den Bundeshaushalt f&uuml;r 2018, den die Bundesregierung Ende Juni beschlossen hat. Dort hat Brigitte Pothmer, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Gr&uuml;nen, entdeckt, dass nicht mehr, sondern weniger Geld f&uuml;r die F&ouml;rderung von Jobsuchern im Hartz-IV-System vorgesehen ist. Die Gr&uuml;nen-Abgeordnete sagt deshalb: &ldquo;Union und SPD versprechen Langzeitarbeitslosen ein F&uuml;llhorn an Unterst&uuml;tzung, aber in Wirklichkeit regiert bei ihnen der Rotstift.&rdquo;<br>\nWie viel gestrichen wird, ist in den Etatans&auml;tzen nachzulesen: 2017 waren 4,443 Milliarden Euro innerhalb des Hartz-IV-Systems f&uuml;r &ldquo;Leistungen zur Eingliederung in Arbeit&rdquo; vorgesehen. 2018 plant Sch&auml;uble mit 4,185 Milliarden Euro, also genau 258 Millionen Euro weniger. Bei den Verwaltungskosten f&uuml;r die staatliche Grundsicherung (Hartz IV) sind 2018 noch 4,55 Milliarden Euro vorgesehen. 2016 wurden aber etwa 5,13 Milliarden Euro ausgegeben. In den vergangenen Jahren wurden deshalb stets Hunderte Millionen aus dem Topf f&uuml;r die F&ouml;rderung und Qualifizierung von Arbeitslosen herausgenommen, um steigende Ausgaben in den Jobcentern f&uuml;r Personal, Geb&auml;ude oder Energie auszugleichen. F&uuml;r Pothmer ist klar: Bleibt es bei diesen Etatans&auml;tzen, m&uuml;ssen die Jobcenter wieder Geld umschichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/hartz-iv-regierung-will-weniger-geld-fuer-langzeitarbeitslose-ausgeben-1.3626677\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39175#h06\">766 Millionen Euro Umschichtung: Jobcenter stopfen L&ouml;cher im Verwaltungshaushalt mit F&ouml;rdergeldern<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Immer mehr Menschen sind in M&uuml;nchen obdachlos<\/strong><br>\nDie Zahl der Wohnungslosen in M&uuml;nchen hat sich seit 2008 verdreifacht. Lebten Ende 2008 knapp 2500 Wohnungslose in Notunterk&uuml;nften, Pensionen und Wohnheimen, so waren es Anfang dieses Jahres bereits mehr als 7500. Bis Ende des Jahres d&uuml;rfte die Zahl auf mehr als 9000 steigen. Angesichts dieser Entwicklung will das Sozialreferat das Angebot an Hilfen, aber auch an Pl&auml;tzen f&uuml;r Wohnungslose erheblich ausbauen. Mehr als 20 Millionen Euro pro Jahr zus&auml;tzlich wird die Stadt daf&uuml;r investieren m&uuml;ssen.<br>\nDer j&auml;hrliche Zuzug in der Gr&ouml;&szlig;enordnung einer Kleinstadt mit 20 000 bis 25 000 Einwohnern macht dem Sozialreferat wegen der problematischen Lage auf dem Wohnungsmarkt schwer zu schaffen. Seit Beginn des Jahres 2010 bis Ende 2016 wuchs die M&uuml;nchner Bev&ouml;lkerung um 160 000 auf 1,54 Millionen Einwohner, die Zahl der Wohnungen aber nur um knapp 37 000 auf 770 000. &ldquo;Viele Menschen werden Kunden in unserem System&rdquo;, sagt Sozialreferentin Dorothee Schiwy.<br>\n8500 Haushalte warten mit h&ouml;chster Dringlichkeit darauf, dass eine der 72 000 Sozialwohnungen frei wird. Aber weil die Mieterfluktuation stark gesunken ist, kommen mehr als 5000 nicht zum Zug. Wer wohnungslos wird, bleibt das immer l&auml;nger: Nicht einmal die H&auml;lfte der betroffenen Haushalte kann innerhalb eines Jahres aus der Notunterbringung wieder zur&uuml;ck in eine Wohnung ziehen. Seit 2008 hat sich &uuml;berdies die Zahl der Kinder, die in der Notunterbringung aufwachsen, auf mehr als 1600 erh&ouml;ht und damit vervierfacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/obdachlosigkeit-immer-mehr-menschen-sind-in-muenchen-obdachlos-1.3626836\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Riester-Rente &ndash; Nutzlos und sozial ungerecht?<\/strong><br>\nIst die Riester-Rente gescheitert? Aktuelle Zahlen der Deutschen Rentenversicherung belegen, dass Riester-Sparer immer weniger Zulagen erhalten. Kritiker halten das ganze Modell f&uuml;r zu ineffizient &ndash; doch die Versicherer wollen weiter daran festhalten.<br>\nDie j&uuml;ngsten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung stammen &ndash; wegen steuerlicher Fristen &ndash; aus dem Jahr 2013. Und diese Zahlen zeigen, wie die &ldquo;Bild&rdquo; heute berichtet, dass viele Riester-Sparer die m&ouml;glichen staatlichen Zusch&uuml;sse in geringerem Umfang in Anspruch nehmen als noch im Jahr zuvor. 2013 h&auml;tten die Versicherten im Durchschnitt nur noch 122,95 Euro der maximal m&ouml;glichen 154 Euro Grundzulage erhalten. 2012 seien es noch 124,05 gewesen.<br>\nDiese Zahlen dienten nicht als Beleg daf&uuml;r, dass das Riester-Sparen unattraktiv sei, sagt Peter Schwark vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft: &ldquo;Hier m&uuml;ssen wir auseinanderhalten, wie sich die m&ouml;glichen Zulagen entwickeln zu denen, die die Kunden tats&auml;chlich nutzen.&rdquo;<br>\nSchwark ist beim GDV Mitglied der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung und zust&auml;ndig f&uuml;r das Thema Altersvorsorge. Die H&ouml;he der maximal m&ouml;glichen Zulage sei ja nicht gesenkt worden, argumentiert er. Da habe der Bundestag sogar erst eine Erh&ouml;hung zum ersten Januar 2018 beschlossen, von 154 Euro auf dann 175 Euro:<br>\n&ldquo;Und warum sind die in Anspruch genommenen Zulagen zur&uuml;ckgegangen? Das liegt daran, dass die Menschen h&auml;ufig vergessen, den Riesterbeitrag an ihr gestiegenes Einkommen anzupassen. Und die F&ouml;rdersystematik ist so, dass man einen bestimmten Anteil vom Einkommen, n&auml;mlich vier Prozent vom Vorjahreseinkommen in einen Riestervertrag einzahlen muss, um die gesamte F&ouml;rderung zu bekommen.&rdquo;<br>\nZahle man nur drei Prozent ein, bekomme man eben auch nur Dreiviertel der m&ouml;glichen F&ouml;rderung. Das habe mit der Rendite nichts zu tun.<br>\n&ldquo;Das wird nicht unattraktiver, wenn ich es nicht voll aussch&ouml;pfe, aber ich k&ouml;nnte mehr rauskriegen.&rdquo;<br>\n&ldquo;Zulagen landen in den Taschen der Versicherer&rdquo;<br>\nDie H&ouml;he der Zuschl&auml;ge habe letztlich sehr wohl etwas damit zu tun, wie wirtschaftlich interessant Riestervertr&auml;ge seien, sagt Matthias W. Birkwald, der f&uuml;r die Linkspartei im Bundestag sitzt und die Riesterrente f&uuml;r komplett gescheitert h&auml;lt:<br>\n&ldquo;Riester ist ineffizient wegen der hohen Verwaltungskosten. Die betragen n&auml;mlich zehn bis 20 Prozent. Damit ist Riester auch sozial ungerecht, weil die Zulagen fast ausschlie&szlig;lich in den Taschen der Versicherungsunternehmen landen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/riester-rente-nutzlos-und-sozial-ungerecht.769.de.html?dram:article_id=393230\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &bdquo;&hellip; doch die Versicherer wollen weiter daran festhalten.&ldquo; Warum nur?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Renditeobjekt Pflegeheim<\/strong><br>\nAlten- und Pflegeheime werden f&uuml;r Finanzinvestoren zu immer interessanteren Objekten. Jetzt hat eine amerikanische Gesellschaft den sechstgr&ouml;&szlig;ten deutschen Heimbetreiber aufgekauft.<br>\nGanz vollzogen ist das Gesch&auml;ft noch nicht. Aber wenn sich morgen der Deutschland-Chef des amerikanischen Finanzinvestors Oaktree zur Betriebsversammlung beim Hamburger Seniorendienstleister &ldquo;Pflegen &amp; Wohnen&rdquo; angesagt hat, darf man wohl damit rechnen, dass eine weitere gro&szlig;e deutsche Alten- und Pflegeheim-Kette an internationale Finanzinvestoren geht. Diesmal ist es die mit gut 7.700 Pflegepl&auml;tzen sechstgr&ouml;&szlig;te Einrichtung dieser Art, die Vitanas Holding, die abgegeben wird. Verk&auml;ufer ist die Unternehmerfamilie Burkart. Nichts Ungew&ouml;hnliches in der Branche, solches Interesse aus dem Ausland, wei&szlig; Claus B&ouml;licke, Abteilungsleiter Gesundheit, Alter, Behinderung beim Arbeiterwohlfahrt Bundesverband:<br>\n&ldquo;Man beobachtet das jetzt eben zunehmend, dass auch Immobilienfirmen oder andere Finanzinvestoren insbesondere in den station&auml;ren Markt einsteigen.&rdquo;<br>\nOaktree &uuml;bernimmt nicht nur die Vitanas Holding, sondern eben auch die Hamburger Pflege &amp; Wohnen, insgesamt mehr als 8.300 Pl&auml;tze. Auch zusammen w&uuml;rden sie damit den sechsten Rang unter den deutschen Anbietern halten, knapp hinter dem Berliner Unternehmen Kursana mit seinen gut 9.000 Residenzpl&auml;tzen. Kursana geh&ouml;rt zur Berliner Dussmann Gruppe. Die marktf&uuml;hrenden Ketten Curanum und Casa Reha mit knapp 25.000 Pflegepl&auml;tzen in 221 Heimen geh&ouml;ren der b&ouml;rsennotierten franz&ouml;sischen Korian. Der n&auml;chstgr&ouml;&szlig;ere Rivale, Alloheim Senioren-Residenzen mit Sitz in D&uuml;sseldorf, 143 Heimen und gut 14.000 Pl&auml;tzen, geh&ouml;rt dem Finanzinvestor Carlyle, der aber schon wieder einen neuen Eigent&uuml;mer sucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/reiz-fuer-investoren-renditeobjekt-pflegeheim.769.de.html?dram:article_id=393481\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Warum trotz &Auml;rztemangel keine neuen Studienpl&auml;tze entstehen<\/strong><br>\nDie Bundes&auml;rztekammer setzt darauf, dass Karlsruhe den Numerus Clausus kippt &ndash; und endlich eine Reform der Studienzulassung anst&ouml;&szlig;t. Doch das Grundproblem des Medizinstudiums ist damit noch l&auml;ngst nicht gel&ouml;st. [&hellip;]<br>\nMontgomery will sich damit nicht abfinden. &bdquo;Wir brauchen mehr Studienpl&auml;tze, um wieder ausreichend &Auml;rzte f&uuml;r die Patientenversorgung zur Verf&uuml;gung zu haben. Dringend notwendig ist eine Steigerung um zehn Prozent.&ldquo; Die &Auml;rzteschaft geht daf&uuml;r von j&auml;hrlichen Kosten von rund 300 Millionen Euro aus. Ein Plus von zehn Prozent &ndash; das w&uuml;rde aber nur rund 1000 Studienpl&auml;tze zus&auml;tzlich bedeuten. In Anbetracht der Bewerberzahlen br&auml;chte das kaum eine Entlastung.<br>\nDoch nicht einmal an der Schaffung dieser Anzahl haben die Bundesl&auml;nder Interesse. Denn Studienpl&auml;tze in Medizin geh&ouml;ren zu den teuersten &uuml;berhaupt. Die Kosten liegen laut Statistischem Bundesamt bei rund 32.000 Euro im Jahr. Dagegen kosten Studienpl&auml;tze f&uuml;r Mathematik nur rund 10.000 Euro, das Studium eines Sprach- oder Kulturwissenschaftlers schl&auml;gt mit rund 5000 Euro zu Buche. Finanzielle Unterschiede gibt es wiederum zwischen der forschungsintensiven Universit&auml;t und der weniger kostspieligen praxisbezogenen Fachhochschule.<br>\nNicht von ungef&auml;hr haben deshalb die L&auml;nder die Mittel des Hochschulpakts, die ihnen der Bund seit gut zehn Jahren zur Bew&auml;ltigung der steigenden Studentenzahlen zur Verf&uuml;gung stellt, vornehmlich in den Ausbau von Fachhochschulen gesteckt. Da bekam man einfach am meisten f&uuml;rs Geld. Das Facharbeiterland Deutschland blickt auf die Fachhochschulen ohnehin zusehends wohlwollender, w&auml;hrend sich die Unis vorhalten lassen m&uuml;ssen, am Bedarf des Marktes vorbeizuproduzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article167650819\/Warum-trotz-Aerztemangel-keine-neuen-Studienplaetze-entstehen.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ach so &ndash; weil Medizin-Studienpl&auml;tze teuer sind. Da f&auml;hrt man dann konsequent in Deutschland Dumpingl&ouml;hne, nimmt in Kauf, da&szlig; deutsche &Auml;rzte ins besser bezahlende Ausland (Schweiz, Skandinavien, Gro&szlig;britannien&hellip;) abwandern, und nimmt lieber billige &Auml;rzte aus Osteuropa. Deutschland, Lohndumpingland Nr. 1 in Europa.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sparwahn, der Leben kostete<\/strong><br>\nAcht Wochen sind seit dem verheerenden Brand im Londoner Grenfell Tower vergangen. Lautstark protestierten damals w&uuml;tende B&uuml;rger gegen Regierung und Beh&ouml;rden: Das Feuer, das 80 Menschen ihr Leben kostete, h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen. Bis heute, emp&ouml;ren sich die Anwohner, h&auml;tten<br>\nPolitiker nichts kapiert.<br>\nDas Erste, was man sieht, wenn man aussteigt an der U-Bahn-Station Latimer Road im Westen Londons, ist ein schwarz-verkohlter Block: geborstene Fenster, geschmolzene Fensterrahmen, die leicht herausragen aus diesem schwarzen Monolithen, der wie eine stumme Anklage &uuml;ber dem Viertel thront. Ein Symbol f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;te Katastrophe in London seit Jahrzehnten, und ein Symbol f&uuml;r vieles, was falsch l&auml;uft in Gro&szlig;britannien.<br>\nUm kurz vor eins am 14. Juni erwacht das Latimer Road Viertel im Bezirk Kensington und Chelsea. Es gibt hier sehr teure Stra&szlig;enz&uuml;ge. Notting Hill, wenige 100 Meter weiter nord-&ouml;stlich, geh&ouml;rt zum Bezirk. Und es gibt bescheidenere Ecken. In Latimer Road wohnt die Mittelschicht in kleinen Mehrfamilienh&auml;usern, manche mit einem G&auml;rtchen. Mittendrin der aufragende Grenfell Tower mit 129 Sozialwohnungen.<br>\nMitternacht ist noch nicht lange vorbei, da bricht das Feuer aus, wenig sp&auml;ter steht der Turm in Flammen. Feuerwehr- und Polizeisirenen holen die Anwohner aus ihren Betten. Die Krankenwagen sind unterwegs. Die Nachbarn rennen vor ihre H&auml;user und werden Zeugen eines Infernos:<br>\n&ldquo;Ich habe so etwas noch nie gesehen: Die Flammen leckten aus den Fenstern. Die oberen Fenster waren ein einziges Lodern. Der Himmel war rot. Man konnte ihre Fernseher immer noch laufen sehen. Niemand da drin konnte das &uuml;berleben. Niemand.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nach-dem-londoner-grossbrand-sparwahn-der-leben-kostete.1773.de.html?dram:article_id=393388\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Krieg im Jemen &ndash; &ldquo;Das sind wirklich Untergangsszenarien&rdquo;<\/strong><br>\nCholera, Al-Kaida, Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me: &Uuml;ber 20 Millionen Jemeniten brauchen humanit&auml;re Hilfe, sagte Wolfgang Jamann, Generalsekret&auml;r von CARE International im Dlf. Doch es fehle &ldquo;offensichtlich der politische Wille, diesen Konflikt zu beenden, an dem auch viele Geld verdienen.&rdquo;<br>\nHeinlein: Ich habe in meiner Anmoderation gesagt, dieser Konflikt im Jemen ist weitgehend vergessen von der Welt&ouml;ffentlichkeit &ndash; stimmt diese Aussage, l&auml;sst die Weltgemeinschaft den Jemen, die leidenden Menschen vor Ort tats&auml;chlich im Stich?<br>\nJamann: Ja, das muss man differenziert sehen. Also die internationale Gebergemeinschaft hat hier im April in Genf eine gro&szlig;e Konferenz mit finanziellen Zusagen geleistet. Auch die Bundesregierung hat &uuml;ber 120 Millionen Euro mittlerweile zur Verf&uuml;gung gestellt, finanziert auch CARE vor Ort. Es gibt immer noch eine Finanzierungsl&uuml;cke von &uuml;ber einer Milliarde Euro. Es ist nicht so, als ob die internationale Gemeinschaft diesen Konflikt komplett vergessen hat, allerdings fokussiert sich eigentlich alles auf die humanit&auml;re Hilfe. Die Ursachen des Konfliktes, die Ursache der Not wird nicht ad&auml;quat angegangen. Der Konflikt muss gel&ouml;st werden &ndash; dazu geh&ouml;ren nat&uuml;rlich die Anrainerstaaten, die arabischen Staaten, aber auch die Weltgemeinschaft &ndash;, und wir wissen alle, dass hier die USA, auch europ&auml;ische L&auml;nder oder Akteure in diesen L&auml;ndern auch von dem Konflikt profitieren, indem sie gro&szlig;e Waffendeals machen, das haben wir ja in den Medien ausreichend zur Kenntnis genommen. Das hei&szlig;t, hier fehlt offensichtlich der politische Wille, diesen Konflikt zu beenden, an dem viele auch Geld verdienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/krieg-im-jemen-das-sind-wirklich-untergangsszenarien.694.de.html?dram:article_id=393330\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>und: Internationales Rotes Kreuz &ldquo;Die Lage im Jemen ger&auml;t au&szlig;er Kontrolle&rdquo;<\/strong><br>\nDie Lage im Jemen ist katastrophal: Zwei Millionen Menschen sind auf der Flucht, 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung k&ouml;nnen nur mit internationaler Hilfe &uuml;berleben. Zehntausende Zivilisten starben bereits durch Hunger und den brutalen B&uuml;rgerkrieg, der zwischen einer Milit&auml;rallianz unter F&uuml;hrung von Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz sowie Unterst&uuml;tzern des geschassten Langzeitpr&auml;sidenten Ali Abdullah Saleh an mehreren Fronten tobt.<br>\nInmitten dieser Kriegswirren berichtete die Weltgesundheitsorganisation im Oktober 2016 von den ersten Cholera-F&auml;llen. Seither hat sich die Krankheit in allen Teilen des Landes rasant verbreitet und ist l&auml;ngst zur gr&ouml;&szlig;ten jemals dokumentierten Cholera-Epidemie geworden.<br>\nIn den vergangenen Wochen sei es zwar gelungen, die Epidemie besser in den Griff zu bekommen, sagt Alexandre Faite im Interview mit SPIEGEL ONLINE. Angesichts der bevorstehenden Regenzeit will der Belgier, der f&uuml;r das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) im Jemen im Einsatz ist, allerdings keine Entwarnung geben &ndash; im Gegenteil: &ldquo;Die k&ouml;nnte die Situation wieder verschlechtern oder neue Krankheiten mit sich bringen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/jemen-das-internationale-rote-kreuz-ueber-die-cholera-epidemie-a-1162427.html\">SPON<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>North Korea&rsquo;s Missile Success Is Linked to Ukrainian Plant, Investigators Say<\/strong><br>\nNorth Korea&rsquo;s success in testing an intercontinental ballistic missile that appears able to reach the United States was made possible by black-market purchases of powerful rocket engines probably from a Ukrainian factory with historical ties to Russia&rsquo;s missile program, according to an expert analysis being published Monday and classified assessments by American intelligence agencies.<br>\nThe studies may solve the mystery of how North Korea began succeeding so suddenly after a string of fiery missile failures, some of which may have been caused by American sabotage of its supply chains and cyberattacks on its launches. After those failures, the North changed designs and suppliers in the past two years, according to a new study by Michael Elleman, a missile expert at the International Institute for Strategic Studies.<br>\nSuch a degree of aid to North Korea from afar would be notable because President Trump has singled out only China as the North&rsquo;s main source of economic and technological support. He has never blamed Ukraine or Russia, though his secretary of state, Rex W. Tillerson, made an oblique reference to both China and Russia as the nation&rsquo;s &ldquo;principal economic enablers&rdquo; after the North&rsquo;s most recent ICBM launch last month.<br>\nAnalysts who studied photographs of the North&rsquo;s leader, Kim Jong-un, inspecting the new rocket motors concluded that they derive from designs that once powered the Soviet Union&rsquo;s missile fleet. The engines were so powerful that a single missile could hurl 10 thermonuclear warheads between continents.<br>\nThose engines were linked to only a few former Soviet sites. Government investigators and experts have focused their inquiries on a missile factory in Dnipro, Ukraine, on the edge of the territory where Russia is fighting a low-level war to break off part of Ukraine. During the Cold War, the factory made the deadliest missiles in the Soviet arsenal, including the giant SS-18. It remained one of Russia&rsquo;s primary producers of missiles even after Ukraine gained independence.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2017\/08\/14\/world\/asia\/north-korea-missiles-ukraine-factory.html\">New York Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Google Doesn&rsquo;t Want What&rsquo;s Best for Us<\/strong><br>\nGoogle processes more than three billion search queries a day. It has altered our notions of privacy, tracking what we buy, what we search for online &mdash; and even our physical location at every moment of the day. Every business trying to reach mass-market consumer demand online knows that Google is the gatekeeper.<br>\nThe fact that it is a monopoly, with an almost 90 percent share of the search advertising business, is a given that we have all come to accept. It&rsquo;s Google&rsquo;s world; we just live in it. So it matters how this company works &mdash; who it hires, who it fires and why.<br>\nLast week, Google fired a software engineer for writing a memo that questioned the company&rsquo;s gender diversity policies and made statements about women&rsquo;s biological suitability for technical jobs.<br>\n&ldquo;Portions of the memo violate our code of conduct and cross the line by advancing harmful gender stereotypes in our workplace,&rdquo; Google&rsquo;s chief executive, Sundar Pichai, wrote in a companywide email.<br>\nIt&rsquo;s impossible to believe that Google or other large tech companies a few years ago would have reacted like this to such a memo. In 2011 when CNN filed a Freedom of Information Act request for the workplace diversity data on big tech companies, Google, among others, asked the Department of Labor for its data to be excluded. The company said that releasing that information would cause &ldquo;competitive harm.&rdquo; It was not until 2014 that Google began to disclose statistics showing that only 17 percent of its technical work force was female.<br>\nThe rise of Google and the other giant businesses of Silicon Valley have been driven by a libertarian culture that paid only lip service to notions of diversity. Peter Thiel, one of the ideological leaders in the Valley, wrote in 2009 on a blog affiliated with the Cato Institute that &ldquo;since 1920, the vast increase in welfare beneficiaries and the extension of the franchise to women &mdash; two constituencies that are notoriously tough for libertarians &mdash; have rendered the notion of &lsquo;capitalist democracy&rsquo; into an oxymoron.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2017\/08\/12\/opinion\/sunday\/google-tech-diversity-memo.html\">New York Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Besuch in Tschetschenien: Auf Tuchf&uuml;hlung mit Homosexuellen in Grosny &ndash; ein Reisebericht<\/strong><br>\nZu den abenteuerlichsten Storys des westlichen Mainstreams geh&ouml;rte Anfang des Jahres jene von den angeblichen staatlichen Straflagern f&uuml;r Schwule in Tschetschenien. Gert-Ewen Ungar ging den Darstellungen mit einer Recherche vor Ort nach.<br>\nAls sich im April die Nachricht verbreitete, in Tschetschenien w&uuml;rden staatliche Stellen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identit&auml;t verfolgen und in Lagern internieren, in denen sie gefoltert w&uuml;rden, war ich irritiert. Aus der Ferne, aus Deutschland heraus betrachtet, ergab die Geschichte in ihren Details &uuml;berhaupt keinen Sinn. Warum sollten staatliche russische Stellen Homosexuelle verfolgen? Und dann auch noch in Tschetschenien? Da gab es doch gerade wirtschaftliches Wachstum und daher nicht einmal eine Notwendigkeit, irgendeinen S&uuml;ndenbock an den Pranger zu stellen.<br>\nDie hiesigen Erkl&auml;rungen f&uuml;r die angeblichen &Uuml;bergriffe, die sich letztlich alle in der Aussage zusammenfassen lie&szlig;en, die Meldungen m&uuml;ssten wahr sein, weil die Menschen dort erstens Russen und zweitens Muslime sind, waren mir entschieden zu d&uuml;nn und zu rassistisch. Homosexualit&auml;t ist in Russland nicht verboten. Man kann dort auch als Homosexueller gut und im Alltag frei von Diskriminierung leben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/russland\/55663-tschetschenien-auf-tuchfuhlung-mit-homosexuellen\/\">Gert-Ewen Ungar auf RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu h&auml;ufig &ldquo;der Selbstinszenierung der AfD gefolgt&rdquo;<\/strong><br>\nIn der Berichterstattung &uuml;ber die AfD habe es sehr viele Fehler gegeben, sagte der Medienwissenschaftler Bernd G&auml;bler im DLf. Oft h&auml;tten Medien die falschen Dinge aufgebauscht. Journalisten sollten der AfD weder die Opferrolle g&ouml;nnen, noch &uuml;ber jedes St&ouml;ckchen springen, was die AfD ihnen hinhalte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/medien-zu-haeufig-der-selbstinszenierung-der-afd-gefolgt.694.de.html?dram:article_id=393338\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Linke-Abgeordnete erkl&auml;rt SED zur rechten Partei<\/strong><br>\nHalina Wawzyniak, ehemalige stellvertretende Vorsitzende der Linken, h&auml;lt die SED &bdquo;im Kern f&uuml;r eine rechte Partei&ldquo;. Auch bez&uuml;glich des SED-Erbes der Linken hat sie eigene Ansichten. Im Netz gibt es daf&uuml;r viel Kontra.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article167648972\/Linke-Abgeordnete-erklaert-SED-zur-rechten-Partei.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wer braucht Trump, wenn es doch @therealhalina gibt? Es ist ja nicht so, dass dies die erste getwitterte D&auml;mlichkeit von Halina Wawzyniak w&auml;re. Im Gegenteil. Wer sich die gesamte Debatte <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Halina_Waw\/status\/896806863391662084?ref_src=twsrc%5Etfw&amp;ref_url=https%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2Farticle167648972%2FLinke-Abgeordnete-erklaert-SED-zur-rechten-Partei.html\">auf Twitter<\/a> einmal anschaut (inkl. der Follow-Ups) fragt sich ohnehin, welchen intellektuellen Mehrwert derartige Debatten haben. Offenbar ist Frau Wawzyniak trotz Wahlkampf nicht wirklich ausgelastet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-39636","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39636","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39636"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39636\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39639,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39636\/revisions\/39639"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39636"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39636"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}