{"id":39647,"date":"2017-08-16T08:24:54","date_gmt":"2017-08-16T06:24:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647"},"modified":"2017-08-16T08:24:54","modified_gmt":"2017-08-16T06:24:54","slug":"hinweise-des-tages-2938","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h01\">Dieselgate &ndash; oder wie man sich selbst bel&uuml;gt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h02\">Die Pr&auml;mie f&uuml;r Dieselautos ist verlogen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h03\">Die sichtbare Hand des Staates<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h04\">Regierung zapft f&uuml;r kranke Asylbewerber den Gesundheitsfond an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h05\">China: Trump droht mit Strafz&ouml;llen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h06\">Wir m&uuml;ssen &uuml;ber R&uuml;stung reden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h07\">Presse nicht zugelassen: Aktion&auml;re von Heckler &amp; Koch bleiben unter sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h08\">Bundeswehr bleibt der Wehrmacht treu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h09\">Streit um Nordkorea &ndash; Wer ist schuld an der Eskalation?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h10\">Drogenepidemie in Amerika: Wie Heroin die amerikanische Mittelschicht zerst&ouml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h11\">Google zahlt offenbar weiter Milliarden an Apple, um mit seiner Suchmaschine auf dem iPhone zu bleiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h12\">What&rsquo;s Worse: Trump&rsquo;s Campaign Agenda or Empowering Generals and CIA Operatives to Subvert It?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h13\">Nach UN-Angaben sind die Kosten f&uuml;r Fl&uuml;chtlingshilfe in Syrien erst zu einem Drittel gedeckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h14\">Die Bildungsrepublik Deutschland verfehlt ihre Ziele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h15\">Content-Marketing killt Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h16\">Die Krise des Journalismus ist eine Krise der Journalisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39647#h17\">Jens Spahn is not amused &ndash; also &ldquo;nicht erfreut&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Dieselgate &ndash; oder wie man sich selbst bel&uuml;gt<\/strong><br>\nAlle vermeintlichen Klimasch&uuml;tzer bekommen gl&auml;nzende Augen, wenn es um Fahrverbote und geringere Grenzwerte geht. Leider nur bedeuten Grenzwerte nicht viel, wenn auf Teufel komm raus weiter gefahren und &Ouml;l verfeuert wird<br>\nDieselgate bringt es an den Tag. Der Diesel ist nicht nur das Objekt absurder Manipulationen der Automobilhersteller, sondern auch und viel schlimmer, der Umweltfeind Nummer eins. Weil er in Stuttgart die Neckarstra&szlig;e derart verdreckt, dass dort die europ&auml;ischen Feinstaub- und Stickoxydgrenzen regelm&auml;&szlig;ig gerissen werden. Was dagegen zu tun ist, liegt auf der Hand: Fahrverbote, ob nur f&uuml;r Stuttgart oder nur f&uuml;r die Neckarstra&szlig;e oder gleich f&uuml;r die ganze Welt, ist nicht entscheidend.<br>\nBeim Wort &ldquo;Fahrverbote&rdquo; bekommen auf jeden Fall die vermeintlichen Klimasch&uuml;tzer gl&auml;nzende Augen. Verbote, das klingt gut, das klingt wirklich nach Action und nicht nur nach neuen politischen Kompromissen um Arbeitspl&auml;tze und Klimapolitik. Jetzt endlich retten wir die Welt und mit dem Garaus f&uuml;r den Diesel in Stuttgart fangen wir an. Doch gemach. Wer gerne etwas verbieten will, muss erst einmal wissen, was wirklich gro&szlig;en Schaden anrichtet.<br>\nDie Kleinigkeit, die bei der extrem emotional gef&uuml;hrten Debatte n&auml;mlich &uuml;blicherweise &uuml;bersehen wird, ist die schlichte Tatsache, dass bisher fast ausschlie&szlig;lich &uuml;ber Grenzwerte geredet wird. Und zudem &uuml;ber Grenzwerte f&uuml;r einzelne Automodelle. Wer verschmutzt eigentlich die Neckarstra&szlig;e? Nur die Dieselfahrzeuge, die die europ&auml;ischen Normen nicht einhalten?<br>\nSind es nicht auch die anderen, die permanent diese Stra&szlig;e auf und ab fahren, selbst wenn sie die Grenzwerte einhalten? Wer verschmutzt eigentlich die Neckarstra&szlig;e mehr, derjenige, der mit seinem alten, aber sparsamen Diesel diese Stra&szlig;e zwei Mal am Tag auf und vom Weg zur Arbeit f&auml;hrt oder der, der mit einem die Grenzwerte einhaltenden SUV jeden Tag die Stra&szlig;e viermal durchquert?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Dieselgate-oder-wie-man-sich-selbst-beluegt-3801714.html\">Heiner Flassbeck bei Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Pr&auml;mie f&uuml;r Dieselautos ist verlogen<\/strong><br>\nDie Diesel-Sparf&uuml;chse m&uuml;ssen jetzt einen umfangreichen Wertverlust ihres Fahrzeugs in Kauf nehmen. Zehn Prozent Rabatt f&uuml;r einen Neuwagen sind ein Hohn. Die sogenannte Umweltpr&auml;mie der Autohersteller w&auml;re ein guter Witz, wenn sie nicht ernst w&auml;re. Da hat man den Kunden jahrelang vorgegaukelt, sie w&uuml;rden ein umweltschonendes Fahrzeug kaufen &ndash; und jetzt, wo herauskommt, dass das deutsche &Ouml;ko-Wunder Clean Diesel nichts als Betrug war, wird den Leuten zum Supersonderpreis das allerneuste &Ouml;ko-Wunder verkauft: Clean Diesel reloaded.Claudia Kemfertist Professorin f&uuml;r Energie&ouml;konomie am DIW in Berlin.Doch die daf&uuml;r angebotenen Dieselfahrzeuge sind leider auch umweltsch&auml;dlich. Daf&uuml;r muss man das Kleingedruckte lesen, das im k&uuml;rzlich verk&uuml;ndeten Urteil des Stuttgarter Verwaltungsgerichts steht. (&hellip;) Das offenbar in Windeseile beim Dieselgipfel mit der Politik abgestimmte Angebot der Dieselauto-Hersteller ist also keineswegs fair oder gar gro&szlig;z&uuml;gig. Es ist die Neuauflage desselben Denkens, Handelns und, ja, desselben Betrugs, der zum Dieselgate gef&uuml;hrt hat. Hier wurde nicht ein bisschen geschummelt &ndash; hier wurden systematisch und mutwillig Gesetze umgangen, Kontrollinstanzen betrogen und verantwortliche Politiker in gesetzgebenden Instanzen durch Schmeicheleien, Fehlinformationen und beeinflussende Angebote manipuliert. Genau 15.089.392 deutsche Autobesitzer haben sich f&uuml;r einen Diesel entschieden. Sie sind die Betrogenen &ndash; ethisch wie &ouml;konomisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/mobilitaet\/2017-08\/autoindustrie-dieselautos-umweltpraemie-fahrverbot-schadensersatz\">Claudia Kemfert bei Zeit Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Mindestens 8 Prozent: In China kommt die E-Auto-Quote schon 2018<\/strong><br>\nSchon von 2018 an sollten in China s&auml;mtliche Fahrzeugbauer eine Mindestquote von 8 Prozent f&uuml;r den Absatz von Elektroautos erf&uuml;llen. Ein Konzern wie Volkswagen, der nach Sch&auml;tzung des Analysten Arndt Ellinghorst vom Beratungsunternehmen Evercore 41 Prozent seiner Fahrzeuge in China verkauft, von denen bisher so gut wie keines einen Elektromotor gehabt habe, sei dies nicht zu schaffen, argumentierte Merkel. Xi versprach, man werde den Deutschen entgegenkommen. Als sich Merkel am Samstag bei einer Wahlkampfveranstaltung der CDU in Dortmund abermals gegen eine Quote f&uuml;r Elektroautos aussprach, d&uuml;rfte Chinas F&uuml;hrung wieder genau zugeh&ouml;rt haben. Dabei ging es gar nicht um den chinesischen Automarkt, von dem sich die deutsche Industrie immer abh&auml;ngiger macht. Der VW-Konzern erzielte 2016 hier laut Sch&auml;tzung von Analyst Ellinghorst 49 Prozent seines gesamten Vorsteuergewinns. Mercedes kommt auf einen Anteil von 30 Prozent, BMW von 28 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/neue-mobilitaet\/elektro-auto-quote-in-china-schon-ab-2018-15149676.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><strong>Und: K&ouml;nnen wir aufs Auto verzichten?<\/strong><br>\nUmweltfreundliche Autos sind l&auml;ngst konzipiert und w&uuml;rden l&auml;ngst gebaut werden, sagt Axel Friedrich. Wenn die Politik verbindlich Grenzwerte vorschreiben w&uuml;rde. Aber sollte man in Zukunft &uuml;berhaupt aufs Auto setzen? (&hellip;) Der Umweltexperte sieht in dem derzeitigen Skandal aber auch eine Chance f&uuml;r eine Verkehrswende: &ldquo;Wir brauchen St&auml;dte, die f&uuml;r Menschen, nicht vor allem f&uuml;r Autos konzipiert sind.&rdquo; Dazu geh&ouml;re ein massiver Ausbau des &ouml;ffentlichen Verkehrs und eine F&ouml;rderung des Fu&szlig;- und Fahrradverkehrs, wie es beispielsweise Kopenhagen vormache.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/verkehr-der-zukunft-koennen-wir-aufs-auto-verzichten.970.de.html?dram:article_id=393286\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die sichtbare Hand des Staates<\/strong><br>\nIn entwickelten Industriestaaten, so ein im Westen weit verbreiteter Glaube, seien Neuunternehmen, sogenannte Startups, die ultimativen Impulsgeber f&uuml;r Innovation und Produktivit&auml;t. Der Staat solle ihnen daher nicht in die Quere kommen, sondern sich auf die Schaffung &bdquo;g&uuml;nstiger Rahmenbedingungen&ldquo; f&uuml;r deren gedeihliche Entwicklung konzentrieren &hellip;<br>\n&Uuml;berraschen kann eine derartige Sichtweise kaum, in einer Zeit dumpfer Zukunftsverweigerung, wo in H&ouml;chstgeschwindigkeit realisierte Individualprofite als Nonplusultra erfolgreichen Wirtschaftens gelten, strategische Innovation nicht wirklich passiert, weil sich der Staat als einzig m&ouml;glicher Organisator entsprechender Prozesse seit Jahren in einem Zustand permanenter Demontage befindet.<br>\nEine fatale Entwicklung, gegen die sich freilich auch Widerstand formiert: Unternehmergeist, unterstreicht Mariana Mazzucato in ihrem 2013 ver&ouml;ffentlichen Bestseller &bdquo;The Entrepreneurial State&ldquo; (&bdquo;Der Unternehmerstaat&ldquo;), habe nicht nur mit Startups, Wagniskapital und &bdquo;Garagenbastlern&ldquo; zu tun. Er h&auml;nge auch mit der Bereitschaft und F&auml;higkeit der wirtschaftlichen Akteure zusammen, Risiken einzugehen und sich auf echte Unsicherheit, das wirklich Unbekannte einzulassen. Dem Staat, so die Professorin f&uuml;r Wissenschafts- und Technologiepolitik an der Universit&auml;t Sussex, komme dabei eine entscheidende Rolle zu. Und sie zitiert aus John Maynard Keynes&lsquo; bereits 1926 erschienenen Klassiker &bdquo;The End of Laissez-Faire&ldquo;: &bdquo;Die wichtigsten Agenden des Staates betreffen nicht die T&auml;tigkeiten, die bereits von Privatpersonen geleistet werden, sondern jene Funktionen, jene Entscheidungen, die niemand trifft, wenn der Staat sie nicht trifft.&ldquo; Dies freilich erfordere laut Mazzucato nicht nur b&uuml;rokratische F&auml;higkeiten, sondern vor allem echtes technologie- und sektorspezifisches Fachwissen, das sich wiederum nur rekrutieren lasse, wenn die Vision des Staates Begeisterung wecke und neue Horizonte er&ouml;ffne.<br>\nWas in den Ohren westlicher Unternehmer &ndash; und Politiker &ndash; (noch) schrill klingen mag, ist anderswo l&auml;ngst g&auml;ngige Praxis. Vor allem in Ostasien, wo kaum jemand die Notwendigkeit aktiver staatlicher Innovationspolitik je in Frage gestellt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2017\/08\/die-sichtbare-hand-des-staates-innovationspolitik-in-ostasien-40932.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Regierung zapft f&uuml;r kranke Asylbewerber den Gesundheitsfond an<\/strong><br>\nDie Bundesregierung zapft im Wahljahr 2017 die eisernen Reserven des deutschen Gesundheitsfonds f&uuml;r die momentan in ungeahnte H&ouml;hen schie&szlig;enden Behandlungskosten der Asylbewerber an. Das berichtet die FAZ. Die Rede ist von rund einer Milliarde Euro. Der Fonds wird aus den Beitr&auml;gen der rund 53 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland gespeist und soll eigentlich dazu dienen, in Krisenzeiten die Beitr&auml;ge stabil zu halten beziehungsweise den Kassen &uuml;ber Liqidit&auml;tsprobleme hinweg helfen.<br>\nErstmals in der Geschichte des deutschen Krankenversicherungswesens werden damit in gro&szlig;em Stil Leistungen f&uuml;r Personen bereit gestellt, die sich an der Finanzierung der Versicherung in keinster Weise beteiligt haben. Bisher wurde durch die Bundesregierung kommuniziert, dass die Zusatzkosten f&uuml;r die Behandlung der Asylbewerber aus Steuermitteln finanziert werden k&ouml;nnen. Momentan erhalten die Kassen f&uuml;r jeden Asylbewerber &ndash; allein im vergangenen Jahr kamen mehr als eine Million von ihnen nach Deutschland &ndash; einen Zuschuss von 90 Euro im Monat. Doch dieses Geld scheint wohl nicht mehr auszureichen.<br>\nOb es bei dieser einmaligen Entnahme aus den R&uuml;cklagen der Versicherten bleibt &ndash; die aktuelle Summe macht bereits ein Zehntel der gesamten Sparbetr&auml;ge aus &ndash; vermag die Merkel-Administration nicht zu sagen. Knapp hei&szlig;t es lediglich, man hoffe auf eine &ldquo;erfolgreiche Integration&rdquo; der Asylbewerber in den Arbeitsmarkt und rechne &ldquo;perspektivisch mit Mehreinnahmen&rdquo;. Allerdings hatte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles bereits vor Monaten gewarnt, dass nur ein Bruchteil der Fl&uuml;chtlinge tats&auml;chlich qualitativ geeignet seien, in Deutschland beruflich t&auml;tig zu werden.<br>\nOb dar&uuml;ber hinaus bald auch die monatlichen Versicherungsbeitr&auml;ge f&uuml;r die Arbeitnehmer angehoben werden m&uuml;ssen, dazu m&ouml;chten sich die Vertreter der Krankenkassen auf Nachfrage derzeit nicht &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bayerische-staatszeitung.de\/staatszeitung\/wirtschaft\/detailansicht-wirtschaft\/artikel\/regierung-zapft-fuer-kranke-asylbewerber-den-gesundheitsfond-an.html\">Bayerische Staatszeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung der Leserin S.S.:<\/strong> So hetzt die Politik B&uuml;rger in Deutschland gegen Asylsuchende auf. Es ist nur noch ekelhaft. W&uuml;rde mir w&uuml;nschen, dass die gro&szlig;en Parteien wie CDU\/CSU, SPD, Gr&uuml;ne und FDP (sie wird ja leider wieder in den Bundestag einziehen) so eine vor den Bug bekommen, das selbst ein Zusammenschluss dieser Parteien keine Mehrheit ergibt!<\/em><br>\n<em>Richtig w&auml;re es, wenn diese Kosten f&uuml;r Asylsuchende komplett steuerfinanziert werden. Wie bei der gRV m&uuml;ssen wieder alle gesetzlich Versicherten f&uuml;r Fremdleistungen alleine aufkommen. Es wird nicht nur die gesetzliche Rente zerst&ouml;rt, auch noch die gesetzliche Krankenversicherung. Mich wundert nichts mehr, und fast kann ich die Menschen verstehen, die AfD w&auml;hlen. Ob es mit dieser Partei besser werden wird, wage ich zu bezweifeln. F&uuml;r mich ist sie trotz allem keine Alternative!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>China: Trump droht mit Strafz&ouml;llen<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump ist gerade dabei, sich mal wieder so richtig zu verrennen. Am Montag hat er ein sogenanntes Artikel-301-Verfahren gegen China gestartet, wie unter anderem das Internet-Magazin Asia Times Online berichtet. Der US-Handelsminister wird damit angewiesen, etwaige Patentrechtsverletzung zu untersuchen und gegebenenfalls Strafz&ouml;lle gegen chinesische Produkte zu verh&auml;ngen. Das Verfahren kann sich ein Jahr hinziehen und ist vermutlich auch als Versuch zu verstehen, Druck gegen&uuml;ber China aufzubauen. Nun mag es sein, dass es solche Verletzung von US-Patenten in China noch gibt. (&hellip;) China hat jedenfalls inzwischen durchaus ein eigenes Patentrecht, und muss es auch haben, damit die rund acht Millionen Absolventen, die allein dieses Jahr die Hochschulen verlassen, sich in einem Umfeld harter Konkurrenz der Entwicklung neuer Produkte widmen k&ouml;nnen. (&hellip;) L&auml;ngst ist die Volksrepublik einen, wenn nicht zwei Schritte weiter, ist Weltmarktf&uuml;hrer in der Solarenergie und bei den PCs, bei Drohnen und beim Export von Eisenbahntechnik. China hat die schnellsten Rechner und wenn im n&auml;chsten Jahrzehnt die Internationale Raumstation aufgegeben werden muss, k&ouml;nnte China &ndash; eventuell neben Russland &ndash; die einzige Nation sein, die noch eine Station im Erdorbit unterh&auml;lt. Die Zahl seiner j&auml;hrlichen Hochschulabsolventen ist derzeit doppelt so hoch wie die der USA (&hellip;). Da fragt man sich, ob China &uuml;berhaupt noch ein Schwellenland genannt werden kann. (&hellip;) Angesichts all dessen kommen die Angriffe aus dem Wei&szlig;en Haus, zudem in einer Zeit, in der Washington die Kooperation mit Beijing zur L&ouml;sung der Krise auf der koreanischen Halbinsel suchen sollte, als sehr gestrig vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/China-Trump-droht-mit-Strafzoellen-3802998.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wir m&uuml;ssen &uuml;ber R&uuml;stung reden<\/strong><br>\nDie Europ&auml;er sollen mehr Geld f&uuml;r ihre Verteidigung ausgeben, fordert Donald Trump. Doch eine Debatte, wie die Milit&auml;rpolitik Deutschlands innerhalb der EU aussehen soll, findet in der &Ouml;ffentlichkeit nicht statt. Das ist ein Problem. (&hellip;) Den meisten Deutschen ist das Milit&auml;rische nach den Erfahrungen von zwei Weltkriegen fremd geworden. Das ist nat&uuml;rlich erst einmal ein gutes Zeichen. (&hellip;) Andererseits aber hat diese Fremdheit den Blick f&uuml;r die Notwendigkeiten verstellt, die Deutschland mit seiner Armee international auch k&uuml;nftig einzugehen hat. (&hellip;) &ldquo;R&uuml;stung ist bislang Gegenstand tagespolitischer Skandalisierung und erheblicher Ber&uuml;hrungs&auml;ngste&rdquo;, beklagte k&uuml;rzlich Christian M&ouml;ller von der &ldquo;Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik&rdquo; (DGAP).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/militaermacht-europa-das-grosse-ruestungs-tabu-a-1160163.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Man beachte die Passivkonstruktion: &bdquo;Notwendigkeiten, die Deutschland einzugehen hat&ldquo;. Aufgrund welchen omin&ouml;sen Zwangs Deutschland hier etwas (Krieg f&uuml;hren?) zu tun hat, l&auml;sst der Artikel offen. Der zitierte Au&szlig;enpolitikexperte Christian M&ouml;ller, der &bdquo;Ber&uuml;hrungs&auml;ngste&ldquo; beim Thema R&uuml;stung beklagt, hei&szlig;t eigentlich Christian M&ouml;lling (soviel zur Genauigkeit beim Spiegel) und arbeitete zuvor beim &bdquo;German Marshall Fund of the United States&ldquo;. <a href=\"https:\/\/zeitschrift-ip.dgap.org\/de\/ip-die-zeitschrift\/archiv\/jahrgang-2017\/maerz-april\/was-genau-heisst-neue-verantwortung\">Andernorts schrieb er<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Vorbei die Zeiten, als der Einsatz milit&auml;rischer Mittel als archaisch galt. Das bedeutet: Deutschland wird sehr genau ausbuchstabieren m&uuml;ssen, wie es in der Verteidigungspolitik nicht nur reaktiv, sondern aktiv handeln kann.&ldquo; Daher weht der Wind.\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Presse nicht zugelassen: Aktion&auml;re von Heckler &amp; Koch bleiben unter sich<\/strong><br>\nDer b&ouml;rsennotierte Waffenhersteller Heckler &amp; Koch AG ist verschwiegen. Das Unternehmen mit Sitz im baden-w&uuml;rttembergischen Oberndorf will partout keine &Ouml;ffentlichkeit. Doch am Dienstag durchkreuzen rund zehn R&uuml;stungsgegner die Pl&auml;ne des Mittelst&auml;ndlers mit rund 800 Besch&auml;ftigten. Es ist Hauptversammlung angesagt. Treffpunkt ist ein Wellnesshotel in Sulz am Neckar, im Ortsteil Glatt. Rund eine Stunde vor Start des Treffens packen die M&auml;nner und Frauen rund um den Friedensaktivisten J&uuml;rgen Gr&auml;sslin ihre Transparente aus. &bdquo;Stoppt den Waffenhandel&ldquo; oder &bdquo;Andere retten Leben &ndash; Wir helfen t&ouml;ten&ldquo; ist auf ihnen zu lesen. (&hellip;) Die letztj&auml;hrige Hauptversammlung dauerte nur etwas &uuml;ber eine Stunde. Doch diesmal ist Kleinaktion&auml;r Gr&auml;sslin mit von der Partie und das Ganze zieht sich wohl in die L&auml;nge. &bdquo;Ich habe 45 Fragen&ldquo;, sagt der Lehrer, bevor er zu dem Treffen geht, das seinen Angaben zufolge in einem Tagungsraum im Keller stattfindet. So fordert er die Schaffung eines Opferfonds aus Mitteln des Unternehmens, mit dem Menschen mit Schussverletzungen entsch&auml;digt werden sollen. (&hellip;) Der Lehrer und seine Mitstreiter wollen im kommenden Jahr die Gruppe &bdquo;Kritische Aktion&auml;re Heckler &amp; Koch&ldquo; gr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/waffenhersteller-heckler-koch-schliesst-die-presse-aus-15152449.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundeswehr bleibt der Wehrmacht treu<\/strong><br>\nGro&szlig;spurig hatte sich Verteidigungsministerin von der Leyen als Wehrmachts-Ausputzerin inszeniert, der Treue falschen Korpsgeist vorgeworfen und versprochen, s&auml;mtliche problematischen Kasernennamen auf den Pr&uuml;fstand zu stellen. Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage, in welchen Kasernen der angek&uuml;ndigte Diskussionsverlauf stattfindet, zeigt jetzt: Die Ank&uuml;ndigungen von der Leyens sind gr&ouml;&szlig;tenteils hei&szlig;e Luft. Betroffen von der Diskussion sind &uuml;berhaupt nur 12 Kasernen. In mehreren Kasernen, die nach Offizieren der Nazi-Wehrmacht benannt sind, findet eine Diskussion gar nicht erst statt. Zum Beispiel in der Admiral-Armin-Zimmermann-Kaserne in Wilhelmshaven &ndash; der Mann war bis Kriegsende seinem &bdquo;F&uuml;hrer&ldquo; als Flotillenchef der Kriegsmarine treu und daraufhin in der Bundeswehr zum Generalinspekteur bef&ouml;rdert. Oder die General-Steinhoff-Kaserne in Berlin: Ein Flieger-Offizier, der mit zahlreichen Absch&uuml;ssen alliierter  Flugzeuge die Befreiung Europas vom Faschismus hinausz&ouml;gerte und in der Bundesluftwaffe Inspekteur wurde. Ganz zu schweigen von der General-Heusinger-Kaserne in Hammelburg: Der Namensgeber war ab 1940 Chef der Operationsabteilung im Oberkommando des Heeres und einer der Chefplaner des &Uuml;berfalls auf die Sowjetunion &ndash; was ihn nach Ansicht der Bundeswehr in den 1950er Jahren offensichtlich daf&uuml;r qualifizierte, zum ersten Generalinspekteur aufzusteigen. Von den 12 Kasernen, in denen ein Diskussionsprozess begonnen wurde, ist in drei F&auml;llen bereits entschieden worden, am Namensgeber aus Wehrmachtszeiten festzuhalten, hinzu kommt ein Namenspatron aus dem Ersten Weltkrieg. In 7 Kasernen dauert die Diskussion noch an, in lediglich einem Fall wurde bislang eine Umbenennung beschlossen: Die General-Thomassen-Kaserne in Stadum hei&szlig;t k&uuml;nftig S&uuml;dtondern-Kaserne.Auch Rommel, dessen Anstrengungen, die Invasion in der Normandie zu verhindern, zum Gl&uuml;ck gescheitert sind, geh&ouml;rt zu jenen Wehrmachtsoffizieren, die nach Meinung der Bundeswehr traditionsw&uuml;rdig sind.Die Tendenz ist klar: Von einer antifaschistischen Abkehr der Bundeswehr von der Wehrmacht kann somit keine Rede sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ulla-jelpke.de\/2017\/08\/bundeswehr-bleibt-der-wehrmacht-treu\/\">Ulla Jelpke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Streit um Nordkorea &ndash; Wer ist schuld an der Eskalation?<\/strong><br>\nDer Streit um das nordkoreanische Atomprogramm schaukelt sich jeden Tag h&ouml;her. Immer wieder kommen neue Provokationen aus Pj&ouml;ngjang. Aber auch der amerikanische Pr&auml;sident geizt nicht mit Verbalattacken. Wer ist verantwortlich f&uuml;r diese Eskalation? Was ist falsch gelaufen in der Diplomatie? Und was muss passieren, damit dieser Streit friedlich endet? Das sind die Fragen, um die es heute in &ldquo;Kontrovers&rdquo; gehen wird. Moderation: Tobias Armbr&uuml;ster, Gespr&auml;chsg&auml;ste: Roderich Kiesewetter, CDU-MdB, Obmann im Ausw&auml;rtigen Ausschuss, Prof. Christian Hacke, Politikwissenschaftler Universit&auml;t Bonn, Daniele Ganser, Publizist, Historiker<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/streit-um-nordkorea-wer-ist-schuld-an-der-eskalation.1784.de.html?dram:article_id=393279\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.M.:<\/strong> Besonders erfreulich und Hoffnung spendend sind die in der Sendung zitierten Meinungen und Anrufe der &uuml;berwiegend aufgekl&auml;rten Zuh&ouml;rer und deren Zustimmung zur faktenorientierten Argumentation von Daniele Ganser. Aufschlussreich ist auch die Argumentation von Roderich Kiesewetter, der viel von einer wachsenden Verantwortung der UNO spricht, andererseits die Forderung nach einer zweiprozentigen Erh&ouml;hung der milit&auml;rischen NATO-Ausgaben zwar nicht konkret benennt, sie jedoch indirekt und geschickt eingebettet in seine Forderung nach einer dreiprozentigen Erh&ouml;hung der Ausgaben f&uuml;r &auml;u&szlig;ere Sicherheit (&lsquo;Verteidigung&rsquo;), innere Sicherheit (?) und Entwicklungshilfe bef&uuml;rwortet (ab min 59 der Audioaufzeichnung). Da stellt sich doch unwillk&uuml;rlich die Frage, wer bedroht die EU denn nun eigentlich milit&auml;risch konkret? Diese Gefahr sollte Herr Kiesewetter doch mal klar und mit Fakten untermauert benennen. Glaubt er wirklich, dass Russland oder China oder gar Nordkorea die EU milit&auml;risch angreifen wollen? Wenn er dies bef&uuml;rchtet, was unterscheidet ihn dann von Kim Jong-un, der sich andererseits von den USA bedroht f&uuml;hlt und Nordkorea mit Atomwaffen aufr&uuml;stet? Im Grunde liefert Kiesewetter an anderer Stelle (ab Minute 58) selbst die Antwort: Er bef&uuml;rwortet milit&auml;rische Eins&auml;tze, wenn ihnen ein anschlie&szlig;endes Wiederaufbauprogramm folgt. Klar, so l&auml;sst sich f&uuml;r einige doppelt verdienen, und daf&uuml;r sollen die Ausgaben erh&ouml;ht werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Drogenepidemie in Amerika: Wie Heroin die amerikanische Mittelschicht zerst&ouml;rt<\/strong><br>\nEine nie da gewesene Drogenepidemie hat die l&auml;ndliche US-Bev&ouml;lkerung erfasst, Millionen sind abh&auml;ngig von Heroin und Opioiden. In Huntington, der Drogenhauptstadt, ist jeder Vierte s&uuml;chtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/millionen-amerikaner-aus-der-mittelschicht-sind-abhaengig-von-heroin-a-1162602.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Google zahlt offenbar weiter Milliarden an Apple, um mit seiner Suchmaschine auf dem iPhone zu bleiben<\/strong><br>\nEs ist keine Neuigkeit: Die Pr&auml;senz von Googles auf dem iPhone voreingestellte Suchmaschine kostet. Eine Milliarde Dollar hatte Google an Apple noch 2014 &uuml;berwiesen, war vor eineinhalb Jahren im Rahmen des Gerichtsprozesses zwischen Google und Oracle bekannt geworden. Wie Bernstein-Analyst Toni Sacconaghi errechnet haben will, muss der wertvollste Internetkonzern der Welt inzwischen weitaus tiefer in die Tasche greifen, um Apple-Kunden zu erreichen. (&hellip;) Durch den Suche-Deal mit Google w&uuml;rde Apple demnach bereits 5 Prozent seiner gesamten Konzerngewinne erzielen. Am Ende profitieren die Erzrivalen aus dem Silicon Valley offenbar beide pr&auml;chtig von der Vereinbarung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/08\/14\/google-zahlt-offenbar-weiter-milliarden-an-apple-um-mit-seiner-suchmaschine-auf-dem-iphone-zu-bleiben\/\">Meedia<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>What&rsquo;s Worse: Trump&rsquo;s Campaign Agenda or Empowering Generals and CIA Operatives to Subvert It?<\/strong><br>\nTrump, as a matter of rhetoric, repeatedly affirmed policy positions that were directly contrary to long-standing bipartisan orthodoxy, and his policy and personal instability only compounded elites&rsquo; fears that he could not be relied upon to safeguard their lucrative, power-vesting agenda. In so many ways &mdash; due to his campaign positions, his outsider status, his unstable personality, his witting and unwitting unmasking of the truth of U.S. hegemony, the embarrassment he causes in Western capitals, his reckless unpredictability &mdash; Trump posed a threat to their power centers. (&hellip;) From the start of Trump&rsquo;s presidency, it was clear that the permanent national security power structure in Washington was deeply hostile to his presidency and would do what it could to undermine it. (&hellip;) The last several weeks have ushered in more open acknowledgment of &mdash; and cheerleading for &mdash; a subversion of Trump&rsquo;s agenda by unelected military and intelligence officials. Media accounts have been almost unanimous in heralding the arrival of retired Marine Gen. John Kelly as White House chief of staff, widely depicted as a sign that normalcy is returning to the executive branch. (&hellip;) The current storyline is that Kelly has aligned with Trump&rsquo;s national security adviser, Army Lt. Gen. H.R. McMaster, to bring seriousness and order to the White House. (&hellip;) The military triumvirate of Kelly, Mattis, and McMaster has been cast as the noble defender of American democracy, pitted against those who were actually elected to lead the government. (&hellip;) In terms of some of the popular terms that are often thrown around these days &mdash; such as &ldquo;authoritarianism&rdquo; and &ldquo;democratic norms&rdquo; and &ldquo;U.S. traditions&rdquo; &mdash; it&rsquo;s hard to imagine many things that would pose a greater threat to all of that than empowering the national security state (what, before Trump, has long been called the Deep State) to exert precisely the power that is supposed to be reserved exclusively for elected officials. In sum, Trump opponents should be careful of what they wish for, as it might come true.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2017\/08\/05\/whats-worse-trumps-campaign-agenda-or-empowering-generals-and-cia-operatives-to-subvert-it\/\">Glenn Greenwald in The Intercept<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nach UN-Angaben sind die Kosten f&uuml;r Fl&uuml;chtlingshilfe in Syrien erst zu einem Drittel gedeckt<\/strong><br>\nDie Zahl der R&uuml;ckkehrer steigt, aber in Syrien gibt es noch mehr als 6 Millionen Binnenfl&uuml;chtlinge, in den Nachbarl&auml;ndern halten sich etwa auch 6 Millionen Syrer auf, die H&auml;lfte davon Kinder<br>\nIn Syrien, wo der Islamische Staat weiterhin Territorien und St&auml;dte h&auml;lt, aber auch zahlreiche andere bewaffnete Gruppen und Milizen gegeneinander und gegen die syrischen Truppen mit ihren Verb&uuml;ndeten k&auml;mpfen, kehrt keine Ruhe ein. In diesem Jahr wurden, wie die Internationale Fl&uuml;chtlingsorganisation IOM sch&auml;tzt, wieder mehr als 800.000 Menschen vertrieben, oft ein zweites oder drittes Mal. Im Land leben mehr als 6 Millionen Binnenfl&uuml;chtlinge, fast die H&auml;lfte sind Kinder.<br>\nNach der UN-Fl&uuml;chtlingsorganisation UNHCR sind in Syrien weiterhin 13,5 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. 4,5 Millionen leben in schwer zug&auml;nglichen Gebieten, &uuml;ber 600.000 in besetzten Gebieten, davon etwa 100.000 in Raqqa. Die Versorgung der Menschen dort wird schwieriger. Nach der UNHCR behindern auch die Kurden im Nordosten des Landes Hilfstransporte. Aus dem Land sind 660.000 Menschen nach Jordanien geflohen, 240.000 in den Irak, 1,5 Millionen in den Libanon (1 Million haben sich registrieren lassen) und 3,4 Millionen in die T&uuml;rkei (hier haben sich 3 Millionen registrieren lassen). Nach Europa kamen zwischen 2011 und Juni 2017 &uuml;ber 980.000 Syrer, vor allem nach Deutschland und Schweden.<br>\nUNCHR h&auml;lt fest, dass von den ben&ouml;tigten Geldern zur Hilfe f&uuml;r syrische Fl&uuml;chtlinge in Syrien und in der Region bislang nur 33 Prozent eingegangen sind (Stand 31. Juli). F&uuml;r die syrischen Binnenfl&uuml;chtlinge sind die gesch&auml;tzten Kosten nur zu 24 Prozent abgedeckt, auch f&uuml;r die Fl&uuml;chtlingshilfe im Irak oder in &Auml;gypten wurde unwesentlich mehr gezahlt. Im Libanon hingegen sind die Kosten zu 34 Prozent gedeckt, in der T&uuml;rkei zu 39 Prozent oder in Jordanien zu 47 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nach-UN-Angaben-sind-die-Kosten-fuer-Fluechtlingshilfe-in-Syrien-erst-zu-einem-Drittel-gedeckt-3799665.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Bildungsrepublik Deutschland verfehlt ihre Ziele<\/strong><br>\nEigentlich wollen Bund und L&auml;nder wollen einen ordentlichen Teil der Wirtschaftsleistung in die Bildung stecken. Trotzdem fehlen zw&ouml;lf Milliarden Euro &ndash; im Jahr. Jetzt fordern selbst arbeitgebernahe Organisationen endlich Taten. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will die staatlichen Bildungsausgaben um mehr als 10 Milliarden Euro im Jahr erh&ouml;hen. &bdquo;Ich m&ouml;chte, dass Deutschland das weltweit st&auml;rkste Land in der Bildung wird&ldquo;, begr&uuml;ndet er das Ziel. Nun erh&auml;lt Schulz Zuspruch von ungewohnter Seite: Eine neue Bildungsstudie der arbeitgeberfinanzierten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) kommt zu dem Ergebnis, dass Deutschland eine &bdquo;Bildungsoffensive&ldquo; brauche &ndash; mit einer Steigerung der staatlichen Bildungsausgaben um 12 Milliarden Euro im Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/iw-insm-bund-und-laender-investieren-zu-wenig-in-bildung-15151224.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sieht man mal von den unzureichenden Betr&auml;gen und dem unseligen neoliberalen Dauerbrenner &ldquo;Studiengeb&uuml;hren&rdquo; ab, geht eine Erh&ouml;hung der Bildungsausgaben um 12 Milliarden Euro pro Jahr in die richtige Richtung. Allerdings fordert dieselbe INSM gleichzeitig und prominent eine <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/kampagne\/gerecht-durch-marktwirtschaft\/Steuerrechner.html\">Senkung der Lohnsteuer um 19 Milliarden Euro<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/Presse\/Pressemeldungen\/Steuersenkungsdebatte.html\">aller Steuern um 40 Milliarden Euro pro Jahr<\/a> und, nat&uuml;rlich, die Schwarze Null und <a href=\"http:\/\/www.insm-oekonomenblog.de\/tag\/staatsverschuldung\/\">den Abbau der Staatsverschuldung<\/a>. Mit anderen Worten ist das Programm dieser Arbeitgeberpropaganda-Organisation entweder in h&ouml;chstem Ma&szlig;e unbezahlbar und populistisch &ndash; oder aber total asozial, wenn immerhin 52 Milliarden Euro (12 Milliarden mehr f&uuml;r die Bildung und 40 Milliarden Steuersenkung) durch weiteren Sozialabbau, weitere Privatisierung der Infrastruktur und weitere K&uuml;rzung bei den Investitionen (oder wie auch immer) aufgebracht werden sollen. Leider analysiert die FAZ die Forderungen der INSM nicht &auml;hnlich kritisch wie z. B. die durchgerechneten Forderungen der Linkspartei.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Content-Marketing killt Journalismus<\/strong><br>\nWerbung war gestern, heute wird das Content-Marketing immer st&auml;rker. Denn Konzerne kreieren immer &ouml;fter eigene, unkritische Medieninhalte. Das ist gerade f&uuml;r unsere Gesellschaft eine gef&auml;hrliche Entwicklung.<br>\nSorgen &uuml;ber kritischen und unabh&auml;ngigen Journalismus machen sich Konzerne nicht allzu h&auml;ufig. Umso bemerkenswerter verh&auml;lt sich der &Ouml;lriese OMV. Dessen Kommunikationschef Johannes Vetter hat Alarm geschlagen: &bdquo;Content-Marketing hat uns der Teifl gebracht&ldquo;, betitelte der erfahrene PR-Stratege aus der Energiebranche seinen alarmierenden Gastbeitrag in der &ouml;sterreichischen Zeitung &bdquo;Standard&ldquo;. Seine Sorge: Gesteuerte &bdquo;Wahrheiten&ldquo; ersetzen kritischen Journalismus.<br>\nVetter ist kein Weltverbesserer. Er sorgt sich aus durchaus nachvollziehbaren Gr&uuml;nden, dass Nachfragen, Einordnen und Bewerten immer h&auml;ufiger ins Hintertreffen geraten. Seiner Meinung nach hat Content-Marketing die Kraft, &bdquo;den Unternehmen die Moral unter den F&uuml;&szlig;en wegzuziehen&ldquo;. Es f&ouml;rdere die &bdquo;unredliche Vermischung von Anzeigenverkauf und redaktioneller Arbeit&ldquo;.<br>\nUnter Content-Marketing werden werbliche Inhalte verstanden, die journalistisch &ndash; bisweilen auch anspruchsvoll &ndash; umgesetzt werden und gedruckt oder digital weiterverbreitet werden. Das k&ouml;nnen Magazine, Zeitungen, Radioprogramme, Videos und Fotos sein &ndash; es gibt viele Wege, um auf raffinierte Weise die Werbebotschaft loszuwerden. Einer der Erfinder des Content-Marketing im deutschsprachigen Raum, Rainer Burkhardt, erkl&auml;rte mir noch in den Anf&auml;ngen dieser Marketingstrategie den entscheidenden Unterschied zur klassischen Reklame: &bdquo;Werbung versucht immer ein Produkt zu inszenieren. Content Marketing sucht nach Inhalten, was die Leser interessiert und den Produkten nutzt. Das ist ein neuer Ansatz.&ldquo; Burkhardt sollte sehr Recht behalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/der-medien-kommissar-content-marketing-killt-journalismus\/19201492.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Krise des Journalismus ist eine Krise der Journalisten<\/strong><br>\nInterview mit Michael Marti, Mitglied der Chefredaktion des Tages-Anzeigers<br>\nWen hat es in den Redaktionen zu Zeiten, als es noch kein Internet gegeben hat, wirklich interessiert, ob Leser mit der gebotenen journalistischen Leistung zufrieden waren? Michael Marti, Mitglied der Chefredaktion des Tages-Anzeigers , hat im Interview mit Telepolis eine klare Antwort auf die Frage, n&auml;mlich: &ldquo;niemanden&rdquo;. In der Vor-Internetzeit, so Marti, habe es keinen gek&uuml;mmert, wie ein Leser das Medium bewerte, sofern nur die Auflage hoch genug war.<br>\nEin Interview mit dem &ldquo;Leiter Digital Newsnet&rdquo; &uuml;ber Bewertungskultur, Datenanalysen, &uuml;berforderte und nicht&uuml;berforderte Journalisten sowie Medien, die ihre Leserforen dicht machen. F&uuml;r Marti sind Medien, die ihre Leserforen abschalten, nicht mehr interaktiv und &ldquo;dann ist das so, als ob Sie mit einem Farbfernseher nur schwarz-wei&szlig; gucken&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Krise-des-Journalismus-ist-eine-Krise-der-Journalisten-3797077.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Jens Spahn is not amused &ndash; also &ldquo;nicht erfreut&rdquo;<\/strong><br>\nBerlin ist beliebt bei ausl&auml;ndischen Touristen und jungen Expats. Da kann es schon mal sein, dass Kellner in einem Restaurant gar kein Deutsch k&ouml;nnen. Das nervt so manchen in Berlin &ndash; auch den CDU-Politiker Jens Spahn. Auf Twitter kriegt er daf&uuml;r Pfeffer.<br>\nDer CDU-Politiker Jens Spahn ist genervt davon, dass er in der immer internationaler werdenden Hauptstadt Berlin mit der deutschen Sprache bisweilen nicht mehr weiter kommt. &ldquo;Mir geht es zunehmend auf den Zwirn, dass in manchen Berliner Restaurants die Bedienung nur Englisch spricht&rdquo;, sagte der Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium der &ldquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&rdquo;. Und weiter: &ldquo;Auf so eine Schnapsidee k&auml;me in Paris sicher niemand.&rdquo;<br>\nVor allem in beliebten Vierteln wie Neuk&ouml;lln, Mitte und Kreuzberg ist Englisch nicht wegzudenken: viel Zuzug, viele Touris und englischsprachige Neuberliner. Der 37-j&auml;hrige Spahn findet generell, also auch &uuml;ber die Gruppe von Kellnern hinaus, dass in Deutschland das Zusammenleben nur gelingen k&ouml;nne, wenn alle auch Deutsch sprechen. &ldquo;Das sollten und d&uuml;rfen wir von jedem Zuwanderer erwarten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/panorama\/beitrag\/2017\/08\/jens-spahn-cdu-aergert-sich-ueber-englischsprachige-kellner1.html\">rbbI24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Spahn scheint ein Opfer der &bdquo;Leitkultur&ldquo;-Debatte zu sein, die seine Parteifreunde offenbar zu oft beginnen ohne eine Definition mitliefern zu k&ouml;nnen. M&ouml;chte er in Deutschland keine weltoffene Bev&ouml;lkerung haben, die insbesondere die Sprache unserer Verb&uuml;ndeten in Gro&szlig;britannien und in den USA sprechen kann?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-39647","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39647","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39647"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39647\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39650,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39647\/revisions\/39650"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39647"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39647"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39647"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}