{"id":3967,"date":"2009-05-27T09:29:13","date_gmt":"2009-05-27T07:29:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3967"},"modified":"2009-05-27T09:29:13","modified_gmt":"2009-05-27T07:29:13","slug":"hinweise-des-tages-899","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3967","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=3967#h01\">Weitere Steuerentlastungen f&uuml;r Unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h02\">SPD votiert doch klar f&uuml;r Schuldenbremse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h03\">Bank der Hasardeure <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h04\">Auf Kosten der Allgemeinheit: Deutsche Bank verdient an Finanzkrise <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h05\">Die unheimliche Macht der Wall-Street-Manager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h06\">Banken schnappen sich Agrarland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h07\">Lucas Zeise: Das Inflationsgespenst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h08\">Zur Demokratie- und Politikverdossenheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h09\">Leiharbeit undercover &ndash; Mein heimliches Leben in deutschen Fabriken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h10\">Hungerl&ouml;hne trotz Staatsgelder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h11\">Fachkr&auml;fte-Schwund in Deutschland versch&auml;rft sich drastisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h12\">Werner R&uuml;gemer: Arbeits-Unrecht, Arbeits-Unfrieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h13\">EU-SOZIALRANKING: Skandinavien h&auml;ngt Deutschland ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h14\">Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Bek&auml;mpfung der Kinderpornographie im Internet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h15\">Verb&auml;nde fordern: Kooperationsvertrag zwischen Uniklinik K&ouml;ln und Bayer AG ver&ouml;ffentlichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h16\">Dussmann will wie Bertelsmann an die Kinder ran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h17\">2. Juni 1967 &ndash; ein gesamtdeutsches Datum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h18\">Der Billionen-Berg &ndash; Streifz&uuml;ge durch das Schuldengebirge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h19\">Friedensforscher: Afghanistan-Politik ist ohne Konzept<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h20\">Gutes Konsumklima verhindert schlimmeren Absturz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h21\">Werner A. Perger: Mehr Respekt vor den Polen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h22\">Zu guter Letzt: Volker Pispers: Unrechtsstaat (26.05.09)<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3967&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Steuerentlastung auf Pump &ndash; f&uuml;r Unternehmen <\/strong><br>\nDie gro&szlig;e Koalition plant vier Monate vor der Bundestagswahl neue milliardenschwere Steuerentlastungen. Darauf verst&auml;ndigten sich im Grundsatz die Fraktionschefs von Union und SPD, Volker Kauder (CDU) und Peter Struck (SPD).<br>\nDie Hilfen sollen nach Informationen aus der Unionsfraktion vom Montag insgesamt mehr als drei Milliarden Euro umfassen. Im Mittelpunkt steht die Unterst&uuml;tzung kleinerer Unternehmen bei der Umsatzsteuer, eine Lockerung der Zinsschranke und die Entlastung bei der Agrardieselsteuer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/254\/469807\/text\/\">SZ<\/a>  \n<p><em>Dazu noch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Wirtschaft fordert weitere Erleichterungen<\/strong><br>\nDie von den Koalitionsfraktionen beschlossenen Nachbesserungen an der Unternehmensteuerreform werden von der Wirtschaft unterst&uuml;tzt. Sowohl der Deutsche Industrie- und Handelskammertag als auch der Bundesverband der Deutschen Industrie forderten jedoch weitere Nachbesserungen. Nach Ansicht des DIHK-Pr&auml;sidenten gehen die geplanten Nachbesserungen jedoch nicht weit genug. &ldquo;Trotz der geplanten Erleichterungen bleiben zentrale Elemente der Substanzbesteuerung erhalten. Gerade die Regelung in der Gewerbesteuer schw&auml;chen in der Krise das Eigenkapital der Unternehmen noch zus&auml;tzlich&rdquo;, sagte Driftmann. Driftmann mahnt deshalb eine &ldquo;dringend notwendige Nachjustierung&rdquo; bei der gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen, der Besteuerung von Zinsen, Mieten und Pachten bei der Gewerbesteuer. Hier m&uuml;sste wenigstens der Hinzurechnungsfaktor bei Immobilienmieten auf ein realistisches Ma&szlig; von 25 Prozent gesenkt werden, schl&auml;gt der DIHK-Pr&auml;sident vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/wirtschaft-fordert-weitere-erleichterungen;2297652\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Unternehmenssteuersenkungswahn w&uuml;tet weiter. Nachdem durch Steuersenkungen von 2001 bis 2008 die Steuereinnahmen schon um insgesamt &uuml;ber 240 Milliarden Euro zur&uuml;ckgingen (vgl. <a href=\"?p=3962\">Fiasko der Haushaltsplanungen 2009 bis 2012 Tabelle 5<\/a>), und zwar gr&ouml;&szlig;tenteils durch Senkungen der Unternehmenssteuern, soll nun eine weitere Entlastung f&uuml;r Unternehmen in H&ouml;he von 3 Milliarden erfolgen. Und das wiederum im Schweinsgalopp, denn schon heute soll im Finanzausschuss dar&uuml;ber abgestimmt werden.<br>\nMan mag ja &uuml;ber die Verschiebung der Abf&uuml;hrung der Umsatzsteuer an das Finanzamt erst nach Zahlung der Rechnung durch die Kunden noch diskutieren. Eindeutig ein Wahlgeschenk an die derzeit protestierenden Bauern ist die steuerliche Entlastung beim Agrardiesel.<br>\nGeradezu irrsinnig ist die Anhebung der sog. &bdquo;Zinsschranke&ldquo; von 1 Million auf 3 Millionen Euro und die Einf&uuml;hrung der Sanierungsklausel, damit soll es wieder erleichtert werden, Verluste von neu gekauften Firmen mit eigenen Gewinnen zu verrechnen.<br>\nDie beiden letztgenannten Ma&szlig;nahmen sind geradezu eine Einladung an die &bdquo;Heuschrecken&ldquo;.<br>\nZiel der &bdquo;Zinsschranke&ldquo; war es doch gerade, den Unternehmenskauf auf Pump (etwa durch kreditfinanzierte Hedge-Fonds) unattraktiver zu machen, in dem die steuerliche Abzugsf&auml;higkeit von Schuldzinsen beschr&auml;nkt wurde. Wenn dar&uuml;ber hinaus noch die Verluste neu gekaufter Firmen mit den Gewinnen des K&auml;ufers wieder verrechnet werden d&uuml;rfen, dann ist das ein Anreizprogramm f&uuml;r spekulative Firmenaufk&auml;ufe.<br>\nDiese Steuerentlastungsma&szlig;nahmen belegen ein weiteres Mal, dass die Bundesregierung nichts aus der Finanzkrise gelernt hat. Zur Finanzblase haben schlie&szlig;lich die Hedge-Fonds ein Gutteil beigetragen.<br>\nWenn nun die steuerliche Absetzbarkeit von Krankenkassenbeitr&auml;gen mit in dieses Steuerentlastungspaket gepackt wird, so will man &ndash; wie das in der Vergangenheit schon mehrfach geschehen ist &ndash; die Entlastung der Unternehmen mit einem sozialen Tupfer garnieren.<br>\nDabei wird mit dieser Ma&szlig;nahme nur ein Auftrag aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu ein Kommentar:<\/em><\/p>\n<p><strong>Steuerflucht jetzt noch einfacher<\/strong><br>\nMit dem Label &ldquo;Wirtschaftskrise&rdquo; l&auml;sst sich derzeit offenbar jede abstruse Lobbyforderung durchsetzen. Nach den Gro&szlig;bauern, denen die Regierung den Wunsch nach billigem Diesel erf&uuml;llt hat, sind nun die Unternehmer dran: Mehrere Milliarden Euro neue Schulden nimmt die Regierung auf, um auch diese Klientel mit einem Steuergeschenk zu erfreuen.<br>\nDabei wird mal so eben ein zentrales Mittel gegen Steuerflucht aufgeweicht. Auf dieses hatte sich die Regierung im Gegenzug f&uuml;r eine deutliche Senkung der Unternehmenssteuern vor zwei Jahren nach langem Streit geeinigt. Um zu verhindern, dass durch interne Kredite von Tochterfirmen Gewinne ins Ausland verschoben werden und dadurch die Steuern in Deutschland sinken, hatte das Finanzministerium die steuerliche Absetzbarkeit von Zinszahlungen eingeschr&auml;nkt. Diese Regel wird nun durch eine Verdreifachung der Freibetr&auml;ge deutlich entsch&auml;rft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/steuerflucht-jetzt-noch-einfacher\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em>Und zur Steuerentlastung auf Pump passt:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>SPD votiert doch klar f&uuml;r Schuldenbremse<\/strong><br>\nPeter Struck hat sich durchgesetzt: Wie vom Fraktionschef der SPD und auch von der Parteispitze gew&uuml;nscht, haben die sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten mit gro&szlig;er Mehrheit ihre Zustimmung zur Schuldenbremse signalisiert. Der Abstimmung war gro&szlig;er Streit in der Gro&szlig;en Koalition vorausgegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/:Staatsverschuldung-SPD\/701794.html?id=701794&amp;ks=1\">STERN<\/a>\n<p><em><strong>Leser &bdquo;kabelmann&ldquo; schrieb dem STERN dazu diesen Kommentar (26.5.2009, 17:32 Uhr):<\/strong> Mal wieder dem Willen der Schwarzen gebeugt, mal wieder mitten in der Krise genau das Falsche gesagt und getan, mal wieder keine Ahnung, welche Konsequenzen das nach sich zieht. Was f&uuml;r eine Partei&hellip; Willy Brandt w&uuml;rde sich im Grab umdrehen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Parteipr&auml;sidium der SPD sprach sich allerdings gegen das Verschuldensverbot f&uuml;r die Bundesl&auml;nder aus. Aber was hat ein Parteipr&auml;sidium gegen&uuml;ber den Regierungs-Sozialdemokraten noch zu sagen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bank der Hasardeure<\/strong><br>\nDer Optimismus von Josef Ackermann ist ungetr&uuml;bt. Der Chef der Deutschen Bank hielt auch auf der Hauptversammlung an seinem Ziel fest, 25 Prozent Eigenkapitalrendite zu erzielen. Bleibt nur die schlichte Frage: Wo soll der Gewinn denn herkommen? Offenbar ist von vielen Bankern noch nicht verstanden worden, was diese Finanzkrise in Wahrheit bedeutet: Ihr Gesch&auml;ftsmodell ist am Ende. Oder anders gesagt: Die Banken werden stark schrumpfen m&uuml;ssen, wenn es nicht zu einer neuen Krise kommen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/bank-der-hasardeure\/\">taz<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Auf Kosten der Allgemeinheit: Deutsche Bank verdient an Finanzkrise <\/strong><br>\n&ldquo;Die Deutsche Bank hat mit ihrem Schwerpunkt auf Investmentbanking die Krise mitverursacht, dann durch Rettungspakete profitiert und verdient nun &uuml;ber das Gesch&auml;ft mit Staatsanleihen auch noch an der Krise. Der Hauptgrund f&uuml;r den hohen Gewinn der Deutschen Bank im ersten Quartal 2009 in H&ouml;he von 1,2 Milliarden Euro ist der Boom an Anleihen, insbesondere Staatsanleihen in Folge der staatlichen Konjunkturprogramme. Die Ertr&auml;ge der Deutschen Bank aus Gesch&auml;ften mit Staatsanleihen stiegen um knapp 200 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro und machten damit fast die gesamten Einnahmen im Investmentbanking aus. &ldquo;Das bedeutet nichts anderes als eine weitere Umverteilung von unten nach oben, von der Allgemeinheit hin zu privaten Verm&ouml;gen&rdquo;, sagte Silke &Ouml;tsch von der bundesweiten Attac-Arbeitsgruppe Steuern und Finanzm&auml;rkte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/detailsicht\/datum\/2009\/05\/26\/auf-kosten-der-allgemeinheit-deutsche-bank-verdient-an-finanzkrise\/?cHash=19abd7ad14\">attac<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die unheimliche Macht der Wall-Street-Manager<\/strong><br>\nWer h&auml;tte das gedacht, das einmal diejenigen, die die globale Wirtschafts- und Finanzkrise mitverursacht haben, der Politik bei der Eind&auml;mmung des Desasters helfen sollen. In den USA ist das der Fall &ndash; und es ist wohl auch Tradition, dass die Finanzelite das Sagen hat in Washington. Das k&ouml;nnte schlimme Folgen haben.<br>\n&ldquo;Alle Finanzkrisen der j&uuml;ngeren Geschichte wurden dadurch ausgel&ouml;st, dass eine wirtschaftliche Elite zu viel Macht bekam. Die USA unterscheiden sich in dieser Hinsicht nicht von Schwellenl&auml;ndern wie S&uuml;dkorea oder Indonesien.&rdquo; Harte Worte, ausgesprochen von Simon Johnson, einstiger Chefvolkswirt des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF). Der Spitzen&ouml;konom wei&szlig;, wovon er spricht&hellip; &ldquo;Es ist ein Fakt, dass die Wall Street mit Millionensummen Wahlk&auml;mpfer unterst&uuml;tzt hat, w&auml;hrend sich Politiker f&uuml;r den Abbau gesetzlicher Vorschriften stark machten&rdquo;, lautet die n&uuml;chterne Analyse des Top-&Ouml;konomen Johnson.<br>\nDer Anteil des Finanzsektors an den Firmengewinnen lag von 1973 bis 1985 nie &uuml;ber 16 Prozent. 1986 gab es dann aber den ersten sp&uuml;ren Anstieg auf 19 Prozent, in den 90er-Jahren gab es noch einmal einen Schub. Die Gewinnen schwankten zwischen 21 und 30 Prozent. Und in diesem Jahrzehnt, so Johnson, erreichte der Anteil die Rekordquote von 41 Prozent. Ebenso dramatisch seien die Geh&auml;lter gestiegen. Von 1948 bis 1982 habe sich die Durchschnittsverg&uuml;tung zwischen 99 und 108 Prozent des Durchschnittswerts aller US-Privatunternehmen bewegt, erkl&auml;rt Johnson. Von 1983 an sei dieser Wert dann nach oben geschossen, bis auf 181 Prozent im Jahr 2007. &ldquo;Dieser Reichtum verschaffte den Bankern ein enormes politisches Gewicht&rdquo;, schlussfolgert der &Ouml;konom.<br>\nInzwischen gilt: Was gut ist f&uuml;r die Wall Street, ist auch gut f&uuml;r Amerika.<br>\nWas sich an Finanzexperten in der Obama-Riege tummelt, liest sich wie ein who is who der Finanzelite der USA. Obamas wichtigster Mann ist Finanzminister Timothy Geithner. Der Ex-Chef der New Yorker Fed hat die Herkulesaufgabe, das Finanzsystem zu reparieren. Geithners Mentor ist Ex-Finanzminister Robert Rubin, der einst Karriere bei Goldman Sachs machte. Anfang des Jahres gab er seinen Job als Topberater der Citigroup auf.<br>\n&Ouml;konom Johnson jedenfalls sieht die prominenten F&auml;lle allenfalls als Spitze des Eisbergs. Auf den unteren Ebenen der vergangenen drei US-Regierungen &ldquo;vervielfachen&rdquo; sich diese pers&ouml;nlichen Verflechtungen noch, ist er sich sicher. Und er stellt unumwunden fest: &ldquo;Es ist eine Art Tradition geworden, dass Mitarbeiter von Goldman Sachs nach ihrem Ausscheiden in den Staatsdienst wechseln.&rdquo; Auf den Fluren der Macht mischen die Manager kr&auml;ftig mit und sorgen daf&uuml;r, dass die Finanzm&auml;rkte nicht zu sehr reguliert werden. Das birgt ein gef&auml;hrliches Potenzial, das s&uuml;chtig macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/_b=2292510,_p=6,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ach, wenn sich das Handelsblatt doch der Verfilzung von Politik, Regierungsberatern und Finanzwirtschaft in Deutschland einmal genauso kritisch annehmen w&uuml;rde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Banken schnappen sich Agrarland<\/strong><br>\nGeldh&auml;user haben ein neues Gesch&auml;ftsfeld entdeckt: Statt Agrarprodukte nur als Derivate zu handeln, kaufen sie tats&auml;chlich rund um den Globus Ackerfl&auml;chen oder Schweine- und Gefl&uuml;gelfarmen. Nach Angaben des Washingtoner Instituts f&uuml;r Ern&auml;hrungspolitik (IFPRI) haben ausl&auml;ndische Investoren bereits 20 bis 30 Mrd. $ f&uuml;r solche Transaktionen ausgegeben.<br>\nDie &ldquo;Landnahme&rdquo; durch ausl&auml;ndische Investoren ist allerdings hoch umstritten. Zwar bietet sie den Entwicklungsl&auml;ndern die Chance auf dringend ben&ouml;tigte Investitionen und h&ouml;here Produktivit&auml;t. Kritiker sprechen aber von &ldquo;Neokolonialismus&rdquo; und warnen davor, arme Bauern k&ouml;nnten von den Fl&auml;chen verdr&auml;ngt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/alternativen\/:Lukrative-Investitionen-Banken-schnappen-sich-Agrarland\/518342.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Lucas Zeise: Das Inflationsgespenst<\/strong><br>\nDie staatliche Geldverteilung an Banken ist intransparent. Deshalb grassiert die Angst vor Geldentwertung.<br>\nDie B&uuml;rger stellen fest, dass einiges sehr schiefl&auml;uft. Sie haben gesehen, dass diese Finanzkrise scheinbar ganz unverhofft &uuml;ber die Welt gekommen ist. Sie haben beobachtet, dass ihre Wirkungen zun&auml;chst schlicht geleugnet wurden, ehe pl&ouml;tzlich gehandelt wurde. Sie sehen jetzt, wie dasselbe Personal, welches Staatsverschuldung als das gr&ouml;&szlig;te politische &Uuml;bel ansieht, nun die gr&ouml;&szlig;te Neuverschuldung in 60 Jahren Bundesrepublik beschlie&szlig;t.<br>\nAbsurder noch, w&auml;hrend die Damen und Herren in bisher unbekanntem Ausma&szlig; Schulden aufnehmen, machen sie sich zugleich daran, das Grundgesetz dahingehend zu &auml;ndern, dass ihnen k&uuml;nftig genau das verboten wird. Wie k&ouml;nnte diese Regierung klarer zu erkennen geben, dass sie nichts im Griff hat?<br>\nIst es schon sinnlos, viel Geld in die Banken zu stecken, so geschieht es auch noch auf wenig vertraueneinfl&ouml;&szlig;ende Methode. Die Gr&uuml;nde, warum diese Bank dies, eine andere aber das und eine dritte gar nichts bekommt, bleiben geheim. Warum im Ursprungss&uuml;ndenfall so viel Geld in die kleine, unwichtige IKB gepumpt wurde, ist bis heute ein Staatsgeheimnis.<br>\nSchlie&szlig;lich ist die gro&szlig;e Bankenrettungsaktion so konstruiert, dass weder das Parlament noch die &Ouml;ffentlichkeit erfahren, warum etwas geschieht.<br>\nDas viele Geld, das nun auf Kosten des Steuerzahlers in Richtung Banken geht, wird sicher nicht bei denen landen, die damit zu Aldi und Karstadt gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Lucas-Zeise-Das-Inflationsgespenst\/518475.html?p=1\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zur Demokratie- und Politikverdossenheit<\/strong><br>\nDer Politikwissenschaftler Serge Embacher betont in seinem Buch &bdquo;Demokratie! Nein danke? Demokratieverdruss in Deutschland&ldquo; auf Basis einer Untersuchung der Friedrich-Ebert-Stiftung, dass die steigende Demokratiedistanz mit einer wachsenden Entt&auml;uschung &uuml;ber die Erosion von sozialstaatlichen Grundprinzipien in der praktischen Politik verbunden sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/node\/7095\">Humanistischer Pressedienst<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe zu der Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung auch <a href=\"?p=3785\">Armut gef&auml;hrdet unsere Demokratie<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Leiharbeit undercover &ndash; Mein heimliches Leben in deutschen Fabriken<\/strong><br>\nEin Jahr lang recherchierte Markus Breitscheidel heimlich in deutschen Fabriken. Bei seinem Job in der Pharmaindustrie arbeitete er Vollzeit im Schichtbetrieb.<br>\nSendung am Mittwoch, 27.05.2009, 20.15 bis 21.00 Uhr, SWR.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/betrifft\/leiharbeit-niedriglohn-betrieb\/-\/id=98466\/nid=98466\/did=4745270\/xrxv4c\/index.html\">SWR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hungerl&ouml;hne trotz Staatsgelder<\/strong><br>\nDie Branche der Callcenter ist eine mit zwei Gesichtern: W&auml;hrend die Unternehmen satte Gewinne einfahren und hochprofitabel arbeiten, k&ouml;nnen tausende Mitarbeiter nicht von ihrem Einkommen leben und sind gezwungen, zus&auml;tzlich Hartz IV zu beantragen. Rund 440.000 Menschen sind in der Callcenter-Branche besch&auml;ftigt.<br>\nProfessor Gerhard Bosch vom Institut f&uuml;r Arbeit und Qualifikation an der Universit&auml;t Duisburg ist &uuml;berrascht von den guten Branchen-Kennzahlen. &ldquo;Ich hatte selber angenommen, dass den Unternehmen das Wasser bis zum Kragen steht, weil ja so schlecht bezahlt wird. Und immer mit dem Argument: &lsquo;Uns geht es schlecht, der Kostendruck ist so hoch&rsquo;. Sicherlich ist es so, dass diese Rendite auf Kosten der Besch&auml;ftigten erwirtschaftet wurde.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/26\/0,1872,7590554,00.html\">ZDF Frontal21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fachkr&auml;fte-Schwund in Deutschland versch&auml;rft sich drastisch<\/strong><br>\nNach Berechnungen des Sachverst&auml;ndigenrats f&uuml;r Integration und Migration haben seit 2003 rund 180.000 Fachkr&auml;fte Deutschland verlassen. Dem Staat entgehen durch die Abwanderung Milliarden &ndash; die Chancen auf eine schnelle &Uuml;berwindung der Rezession schwinden auch dadurch.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,626988,00.html\">SPIEGEL und der vollkommen unabh&auml;ngige, u. a. von der Bertelsmann Stiftung gef&ouml;rderte Sachverst&auml;ndigenrat<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.svr-migration.de\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/informationspapier_qualifikation-und-migration_druckfassung.pdf\">Sachverst&auml;ndigenrat deutscher Stiftungen f&uuml;r Integration und Migration, Potenziale und Personalpolitik der &acute;Firma` Deutschland [PDF &ndash; 770 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Fragen dazu von unserem Leser J.A.:<\/strong><\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>Wie kann man mitten in der schwersten Wirtschaftskrise seit 80 Jahren, mit &uuml;ber 5 Millionen Arbeitslosen und mehr als 2 Millionen kurzarbeitenden Fachkr&auml;ften, einen Fachkr&auml;ftemangel diagnostizieren? Wo sollten die Leute Arbeit finden?<\/em><\/li>\n<li><em>&ldquo;Dem Fiskus entgehen durch die Fortz&uuml;ge Milliarden: Nach Berechnungen des M&uuml;nchner Ifo-Instituts liegen die steuerlichen Folgekosten pro Arzt bei einer Million Euro. Die Berechnungen basieren auf der restlichen Lebensarbeitszeit eines Arztes &ndash; es wird also hochgerechnet, wie viel Geld dem Staat insgesamt entgeht, wenn ein Mediziner das Land verl&auml;sst und nicht wieder zur&uuml;ckkehrt. Auch wenn nur ein Drittel der &Auml;rzte im Ausland bleibe, verl&ouml;re der deutschen Staat demnach allein 2008 knapp 1,1 Milliarden Euro &ndash; ohne Ber&uuml;cksichtigung der Ausbildungskosten.&rdquo; Das sind offensichtlich rein hypothetische Berechnungen, denn die &Auml;rzte sollen doch gar nicht genug Geld verdienen, und die Steuern sollen doch &ndash; gerade f&uuml;r Besserverdiener &ndash; gesenkt werden.<\/em><\/li>\n<li><em>&ldquo;Der Sachverst&auml;ndigenrat forderte die Regierung auf, so schnell und so konsequent wie m&ouml;glich gegen den sich versch&auml;rfenden Brain-Drain vorzugehen. Deutschland brauche jetzt rasch ein flexibles, am Arbeitsmarkt orientiertes Zuwanderungssystem, hie&szlig; es.&rdquo; W&auml;re es nicht sinnvoll, nach den Gr&uuml;nden der Auswanderung zu suchen, haupts&auml;chlich wohl die miserable Bezahlung und die schlimmen Arbeitsbedingungen in Deutschland? Hier wird ein Fachkr&auml;ftemangel vor allem bei &Auml;rzten und Pflegepersonal beklagt, f&uuml;r das bekannterma&szlig;en z. B. in der Schweiz das Doppelte bezahlt wird, bei viel besseren Arbeitsbedingungen. Warum wird die Alternative nicht diskutiert: h&ouml;here Geh&auml;lter, bessere Arbeitsbedingungen, um die Fachkr&auml;fte im Land zu halten?<\/em><\/li>\n<li><em>Irgendein kritisches Wort zu Weigerung der Industrie, ausreichend viele Fachkr&auml;fte auszubilden? Zur Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren, zur Ruinierung der Hochschulen?<\/em><\/li>\n<li><em>&ldquo;Wenn ein Feststoffphysiker Taxi fahre, sei das eine Verschleuderung von Humankapital.&rdquo; Das stimmt. Gleichzeitig ist das die Logik von Hartz IV, dass ein Feststoffphysiker oder ein Ingenieur zur Not auch Taxi fahren und damit sein Humankapital verschleudern muss. Irgendein kritisches Wort zum Irrsinn von Hartz IV?<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Werner R&uuml;gemer: Arbeits-Unrecht, Arbeits-Unfrieden<\/strong><br>\nDie Kaufhauskette Kaisers&rsquo; warf der Kassiererin Barbara E (&raquo;Emmely&laquo;) vor, den Pfandbon eines Kunden im Wert von 1,30 Euro falsch abgerechnet zu haben, und k&uuml;ndigte ihr fristlos. Gro&szlig;e Emp&ouml;rung. Doch das Arbeitsgericht Berlin best&auml;tigte die K&uuml;ndigung, ohne sich auf eine Beweisermittlung einzulassen. Darf die Geschichte der Kassiererin &raquo;Emmely&laquo; damit zu Ende sein?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sopos.org\/aufsaetze\/4a0ea726f1cd6\/1.phtml\">Ossietzky<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU-SOZIALRANKING: Skandinavien h&auml;ngt Deutschland ab<\/strong><br>\nArbeitsmarkt, Ausbildung oder Generationenverh&auml;ltnis: Im Vergleich mit vielen anderen EU-Staaten hat Deutschland in Sachen sozialer Gerechtigkeit gro&szlig;e Defizite. Am besten schneidet laut einer aktuellen Studie Skandinavien ab, die Verlierer stammen aus S&uuml;deuropa.<br>\nIn Deutschland gibt es mehr soziale Ungerechtigkeit als in den meisten anderen L&auml;ndern der EU. Das geht aus einer aktuellen Studie des Forschungsinstituts Berlinpolis hervor. Anhand von 35 Einzelindikatoren wurden f&uuml;nf &ldquo;sozialpolitische Dimensionen&rdquo; wie Bildungschancen, Generationengerechtigkeit, Jobaussichten, Gleichstellung von Mann und Frau und Einkommensverteilung untersucht. In der Gesamtschau aller Werte belegt Deutschland unter den EU-L&auml;ndern nur Platz 19 von 27 L&auml;ndern.<br>\nWeit vorne in Sachen sozialer Gerechtigkeit liegen dagegen Schweden, D&auml;nemark, die Niederlande und Finnland. Aber auch Slowenien als kleines Neumitglied schneidet mit Platz f&uuml;nf gut ab. Zu den Schlusslichtern geh&ouml;ren vor allem die EU-Mitglieder im S&uuml;den Europas. Besonders schlecht ist es in Deutschland um das Verh&auml;ltnis von Jungen und Alten bestellt. Insgesamt reicht es in der Kategorie &ldquo;Generationenverh&auml;ltnis&rdquo; nur f&uuml;r Platz 24 von 27 miteinander verglichenen Staaten. Hauptgr&uuml;nde sind nach der Studie vor allem die niedrige Geburtenrate und die zunehmende &Uuml;beralterung der Gesellschaft. Auch die starke Belastung k&uuml;nftiger Generationen durch eine hohe Staatsverschuldung wirkt sich negativ auf die deutsche Plazierung aus.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-626765,00.html\">Spiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.berlinpolis.de\/fileadmin\/Downloads\/Einzelpublikationen\/Wie_sozial_ist_Europa_Druckfassung.pdf\">Berlinpolis &ndash; Studie [PDF &ndash; 1.8 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Was hat das Generationenverh&auml;ltnis mit sozialer Gerechtigkeit zu tun ?!? Diese Studie scheint ein manipulatives reformlobbyistisches Werkzeug zu sein &ndash; nicht zum ersten Mal. Und der SPIEGEL macht nat&uuml;rlich hemmungslos und kritiklos mit.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 3: <a href=\"?p=2062\">Nachdenkseiten vom 31.01.2007<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Bek&auml;mpfung der Kinderpornographie im Internet<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/131\/1613125.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 44 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Verb&auml;nde fordern: Kooperationsvertrag zwischen Uniklinik K&ouml;ln und Bayer AG ver&ouml;ffentlichen<\/strong><br>\nNRW-Beauftragte f&uuml;r Informationsfreiheit gibt Beschwerde wegen Nicht-Offenlegung statt.<br>\nAcht Verb&auml;nde aus dem Gesundheitsbereich, darunter die BUKO Pharma-Kampagne, medico international, der Verein demokratischer &Auml;rztinnen und &Auml;rzte und die Coordination gegen BAYER-Gefahren fordern die Universit&auml;t K&ouml;ln auf, den im vergangenen Jahr geschlossenen Kooperationsvertrag mit der Bayer HealthCare AG offen zu legen. Die Organisationen f&uuml;rchten die Ausrichtung pharmakologischer Forschung an rein wirtschaftlichen Kriterien sowie die Nicht-Ver&ouml;ffentlichung negativer Studienergebnisse. Au&szlig;erdem fordern die Verb&auml;nde, dass staatliche Einrichtungen an den Ergebnissen gemeinsamer Forschung angemessen partizipieren. Hintergrund ist die Kooperation des Bayer-Konzerns mit der K&ouml;lner Universit&auml;tsklinik auf dem Gebiet der Pharma-Forschung, in deren Rahmen in den Bereichen Onkologie, Kardiologie und Erkrankungen des Zentralnervensystems gemeinsame Studien durchgef&uuml;hrt werden sollen.<br>\nUnterdessen teilte die NRW Landesbeauftragte f&uuml;r Datenschutz und Informationsfreiheit in der vergangenen Woche mit, dass der Auffassung der Universit&auml;t, wonach der Vertrag in einen vom Informationsfreiheitsgesetz ausgenommenen Bereich falle, widersprochen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cbgnetwork.de\/2978.html\">Coordination gegen BAYER-Gefahren<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Dussmann will wie Bertelsmann an die Kinder ran<\/strong><br>\nDussman ist ein Name, der unter Arbeitnehmern einen schlechten Klang hat. Niedrigste L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen, die h&auml;ufig nur sehr schwer mit dem Gesetz in Verbindung zu bringen sind und die von vielen als H&ouml;lle betrachtet werden. Es ist auch nicht erstaunlich, dass Mitarbeiter von Dussmann noch zus&auml;tzliche Hilfen nach Hartz IV bekommen m&uuml;ssen, um &uuml;berleben zu k&ouml;nnen. Bei Dussmann ist schlie&szlig;lich Wolfgang Clement im Aufsichtsrat, und da, wo Clement ist, d&uuml;rfen Arbeitnehmer nicht mehr leben k&ouml;nnen.<br>\nAber nun hat Dussmann neue M&auml;rkte f&uuml;r sich entdeckt. Neben den Alten, die das Unternehmen ja schon unter dem Tarnnamen Kursana betreut, m&ouml;chte Dussmann in der bekannten Art und Weise nun auch noch Kindertagesst&auml;tten betreiben und daran nat&uuml;rlich viel Geld verdienen. Es ist auch schon klar, wo das Geld herkommen soll. Selbstverst&auml;ndlich vom Steuerzahler, und die Arbeitbedingungen sowie die Bezahlung wird wieder voll dem Dussmann-Stil entsprechen &ndash; also auch da wird der Steuerzahler zuzahlen m&uuml;ssen.<br>\nEs ist schon kl&auml;glich, wenn man die Pflege der Alten einem Wirtschaftsunternehmen &uuml;berl&auml;sst, das einfach nach Profit strebt. Wenn man aber einem solchen Unternehmen auch noch die Kinder &uuml;berl&auml;sst, dann ist das eine Schande. Aber die gemeine und nicht n&uuml;tzliche Bertelsmannstiftung der Familie Mohn hat ja den Boden gut vorbereitet, auf dem die Privatisierung der Erziehung gedeihen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.duckhome.de\/tb\/archives\/6322-Dussmann-will-wie-Bertelsmann-an-die-Kinder-ran.html\">Duckhome<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>2. Juni 1967 &ndash; ein gesamtdeutsches Datum<\/strong><br>\nDer Gr&uuml;ndungsmythos der 68er wackelt: Der Berliner Polizist Karl-Heinz Kurras, der den Studenten Benno Ohnesorg erschossen hat, war Kommunist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/226\/469779\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung von Volker Bahl:<\/strong> Wie sagte eine direkt Beteiligte (= auf dem ber&uuml;hmten &ldquo;Ohnesorg-Bild mit Dame&rdquo;): Das Schlimmste war doch nicht, diesen schrecklichen Tod zu erleben, sondern wie die Justiz diesen Polizisten mit &ldquo;Putativ-Notwehr&rdquo; freisprach. Das widersprach allem, was man von diesem Tag noch&nbsp;in Erinnerung hatte.&nbsp;Das Fazit war: so &ldquo;ein bisschen&rdquo; Studentenerschie&szlig;en (und das noch wegen dieses durch den US-Geheimdienst an die Macht geputschten Schahs in Persien ! &ndash; siehe dazu das wunderbare Buch von Stephen Kinzer, &ldquo;Im Dienste des Schah&rdquo; &ndash; CIA, MI6 und die Wurzeln des Terrors im Nahen Osten) ist in diesem Staate &ldquo;erlaubt&rdquo; &ndash; aus solch einem menschenverachtenden Anlass &ndash; statt diesem Studenten ein Denkmal f&uuml;r seinen Einsatz f&uuml;r Demokratie und die Menschenrechte zu errichten (wie es einem wirklich demokratischen Staate angestanden h&auml;tte (zur Erinnerung: der Schah hatte eine wirklich demokratische Regierung im Iran weggeputscht &ndash; wegen der &Ouml;linteressen des &ldquo;Westens&rdquo;)) &ndash; wird er erschossen ..<br>\nInsoweit gibt es &uuml;berhaupt kein Erkl&auml;rungsvakuum, wie es der in seine 68-er-Fakten verliebte Professor Kraushaar <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/doku_und_debatte\/?em_cnt=1767100&amp;em_loc=3623\">unterstellt<\/a>. &nbsp;<br>\nMan muss auf diesen sog. &ldquo;Gr&uuml;ndungsmythos von 68&rdquo; schon genauer schauen, um ihn nur ann&auml;hernd begreifen zu k&ouml;nnen.<br>\nGeh&ouml;rt es nicht auch zur Geschichte dieses 2.Juni, dass der B&uuml;rgermeister von Berlin, Heinrich Albertz (Pfarrer), nicht nur zur&uuml;cktrat (treten musste), sondern dann auch wegen der moralischen Bedenken seines machtzynischen Verhaltens an diesem 2. Juni zu einem Sympathisanten der 68-er &ldquo;konvertiert&rdquo; ist &ndash; sozusagen vom Saulus zum Paulus wurde?<br>\nUnd wie deutlich dieser machtpolitische Zynismus &ndash; im Interesse der &ldquo;westlichen&rdquo; &Ouml;lindustrie &ndash; in der Gewalt der Polizei seinen Ausdruck fand, macht der Hergang der Ereignisse immer wieder <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/833\/469391\/text\/\">deutlich<\/a>.<br>\nDie &ldquo;Betroffenheit&rdquo; &ndash; damals &ndash; kam doch aus dieser Einsicht des machtpolitischen Zynismus &ndash; den der in &ldquo;DDR-Diensten&rdquo; stehende Kurras doch keineswegs aufzuheben vermag &ndash; oder auch nur &ldquo;mildert&rdquo;.<br>\nVon diesem machtpolitischen Zynismus der DDR haben doch die 68-er sp&auml;testens 1969 &ndash; beim Einmarsch der Sowjettruppen in Prag und der Ausl&ouml;schung des damaligen Dubcek`schen Reformkommunismus &ndash; gen&uuml;gend mitbekommen, um ihn keinesfalls&nbsp;f&uuml;r eine anzustrebende &ldquo;bessere Welt&rdquo; und Alternative zu halten.&nbsp;<br>\nSo bleibt die Aussage von Willi Winkler in der SZ das einzig brauchbare Fazit: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt4m1\/politik\/965\/469522\/text\/\">&ldquo;Taumeln von einer L&uuml;ge zur anderen&rdquo;<\/a>.<br>\nMit dem &ldquo;Aufstand&rdquo; der Studenten gegen den machtpolitischen Zynismus der &ldquo;alten&rdquo; Bundesrepublik war dies somit eher die&nbsp;Geburtsstunde&nbsp;einer Zivilgesellschaft mit ihren sozialen Bewegungen, die diesen Machtzynismus zu korrigieren versuchte.<br>\n&ndash; Mein Fazit:  Die ganze Diskussion erscheint mir wieder einmal als &ldquo;Fake&rdquo; aus aktuellem &ldquo;geschichtspolitischem&rdquo; Anlass, um die &ldquo;Linke&rdquo; &ndash; und mit ihr so manchen 68-er &ndash; in diesem Bundestagswahlkampf zu diskreditieren &ndash; also genau wieder als dieser &ldquo;alte&rdquo; machtpolitische Zynismus,&nbsp;gegen den die&nbsp;68-er &ldquo;aufstanden&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>F&uuml;r einen realistischen Einblick in die damalige Hetze vor allem auch der Bild-Zeitung siehe auch Bildblog:<\/em><\/p>\n<p><strong>Springer hatte mit 1968 nichts zu tun<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/8198\/springer-hatte-mit-1968-nichts-zu-tun\/\">BildBlog<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Der Billionen-Berg &ndash; Streifz&uuml;ge durch das Schuldengebirge<\/strong><br>\nDeutschlands h&ouml;chster Berg ist nicht etwa die Zugspitze. Deutschlands h&ouml;chster Berg ist: Der staatliche Schuldenberg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/download\/104718\/\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser J.K.:<\/strong> In der Sendung kamen vor allem zwei Herren zu Wort, die eindeutig der neoliberalen Dogmatik zu zuordnen sind: Professor Dr. Albrecht Ritschl, Wirtschaftshistoriker an der London School of Economics, sowie Wolfgang Wiegard (der Ihnen sicher bekannt ist), Professor f&uuml;r Volkswirtschaftslehre an der Universit&auml;t Regensburg und Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Ein Hinweis auf die ideologische Positionierung dieser &ldquo;Sachverst&auml;ndigen&rdquo; erfolgte in dieser Sendung nat&uuml;rlich nicht, sondern Ritschel und Wiegard wurden als neutrale Wissenschaftler pr&auml;sentiert.<br>\nDabei bezeichnet sich Wiegand selbst als neoklassischen Sozialdemokraten, der in seiner Zeit als Vorsitzender des Sachverst&auml;ndigenrates durch einschl&auml;gige Statements bekannt geworden ist. Was in einschl&auml;gigen Publikationen wie etwa dem Handelsblatt entsprechend gew&uuml;rdigt wird:<br>\nWiegard pl&auml;diert f&uuml;r Niedriglohnsektor<br>\nStatt dessen will er Einfluss nehmen. Zum Beispiel, indem er versucht, Gewerkschaftsvertretern beizubringen, dass ihr Argument, mehr Lohn = mehr Kaufkraft = mehr Wachstum, &uuml;berholt ist. Entgegen linker Orthodoxie pl&auml;diert Wiegard auch f&uuml;r einen Niedriglohnsektor, die Lockerung des K&uuml;ndigungsschutzes und eine moderate Lohnpolitik. &ldquo;Die Reallohnsteigerung muss hinter dem Produktivit&auml;tszuwachs zur&uuml;ck bleiben, damit mehr Besch&auml;ftigung geschaffen werden kann.&rdquo;<br>\nWiegand ist auch jener &ldquo;Sachverst&auml;ndige&rdquo;, der die Staatsverschuldung durch Hinzurechnen der zu zahlenden Beamtenpensionen, der Zahlungsverpflichtungen im Rahmen der umlagefinanzierten gesetzlichen Rentensysteme, der Krankenversicherungen und der sozialen Pflegeversicherung als so genannte implizite Staatsverschuldung zu aberwitziger Gr&ouml;&szlig;e addiert. Die nur durch Reformen, wie etwa die Rente mit 67, verringert werden kann.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch ein Alfred Ritschel bezeichnet etwa die Finanzderivate, die das Weltfinanzsystem an den Rand des Abgrundes man&ouml;vriert haben, als &ldquo;moderne finanzielle Instrumente&rdquo; und schreibt die aktuelle Krise des Finanzsystems dem &ldquo;aktuellen Politikversagen&rdquo; zu.<br>\n&ldquo;Ritschl: Was man an diesen Dingen vor allem lernen kann, ist dass das Gerede vom Funktionsversagen der Kapitalm&auml;rkte nicht den Kern des Problems trifft. Denn was wir tats&auml;chlich vorliegen haben, ist zum gro&szlig;en Teil Politikversagen. Ein Versagen der Politik bei der Bek&auml;mpfung der Anreizprobleme, die es in Kapitalm&auml;rkten nat&uuml;rlich gibt. &rdquo;<br>\n(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.deutscher-gruenderpreis.de\/owx_1_3241_1_5_0_69c4a10bba1f4e.html\">www.deutscher-gruenderpreis.de<\/a>; Prof. Albrecht Ritschel im Gespr&auml;ch)<\/em><\/p>\n<p><em>Der Tenor der Sendung war dann auch entsprechend der &uuml;blichen neoliberalen Propagandafloskel von der Schuldenlast, die sp&auml;teren Generationen aufgeb&uuml;rdet wird. Hierzu ein entsprechendes Zitat aus der Sendung von einem wohlbekannten Herren &ndash; Philipp Mi&szlig;felder, MdB (CDU) und Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands:<br>\n&bdquo;Meine Generation wird einen Schuldenberg in ungeahnter H&ouml;he vorfinden, wenn wir Politik gestalten k&ouml;nnen. Meine Generation wird auch kaputte Sozialsysteme vorfinden. Und das ist verantwortungslos.&ldquo;<br>\nDazu kommt, dass die Sendung mit Ausschnitten aus dem Musical &ldquo;Der Watzmann ruft&rdquo; von Wolfgang Ambros und einem Vortrag von Reinhold Messner hinterlegt wurde, was von der verantwortlichen Redaktion offenbar als witzige Metapher zum Schuldenberg gedacht war, aber schlicht und ergreifend v&ouml;llig d&auml;mlich daher kam.<br>\nWieder ein Beispiel, wie der &ouml;ffentliche Rundfunk nicht der Aufkl&auml;rung dient, sondern sich als flei&szlig;iger Verbreiter des neoliberalen Dogmas pr&auml;sentiert. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Friedensforscher: Afghanistan-Politik ist ohne Konzept<\/strong><br>\nGutachten 2009 kritisiert Bundesregierung &bdquo;Milit&auml;risches Instrument wird &uuml;bersch&auml;tzt&ldquo;.<br>\nNach Ansicht der f&uuml;nf gro&szlig;en deutschen Friedensforschungssinstitute ist das derzeitige deutsche Vorgehen in Afghanistan zum Scheitern verurteilt. Es bestehe eine &bdquo;&Uuml;bersch&auml;tzung des milit&auml;rischen Instruments&ldquo;, mit dem &bdquo;politische Konzeptlosigkeit&ldquo; &uuml;berspielt werden solle, hei&szlig;t es in dem am Dienstag in Berlin vorgelegten Friedensgutachten 2009.<br>\n&bdquo;Die Kriege in Afghanistan und Pakistan sind durch milit&auml;rische Schlachten und Truppenverst&auml;rkungen nicht zu entscheiden&ldquo;, schreiben die Wissenschaftler. Der Aufbau ziviler Strukturen m&uuml;sse st&auml;rker vorangetrieben werden. &bdquo;Wir stellen fest, dass es die immer wieder angemahnte Strategie f&uuml;r beide L&auml;nder weiterhin nicht gibt.&ldquo; Die Fokussierung auf milit&auml;rische Mittel verdeutlicht nach Ansicht der Friedensforscher ein grunds&auml;tzliches Problem:&nbsp;Meist werde in Krisengebieten nur an den Symptomen herumgedoktert, statt die Ursache der Krise zu beheben. Die sei in Afghanistan ein &bdquo;staatliches Vakuum&ldquo;, das den Taliban ihre Machtenfaltung erm&ouml;gliche. &bdquo;Im Moment verteidigt die Bundeswehr in Afghanistan einen Staat, der in weiten Teilen gar nicht existiert&ldquo;, sagte Jochen Hippler vom Institut f&uuml;r Entwicklung und Frieden (Inef).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Titelseite;art692,2807791\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Gutes Konsumklima verhindert schlimmeren Absturz<\/strong><br>\nAmtlich d&uuml;stere Zahlen: Die Wirtschaft schrumpft um 3,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt jetzt meldet und damit Prognosen best&auml;tigt. Zwar hat der massive Exporteinbruch die Bilanz vermiest, doch die Verbraucher verhindern Schlimmeres &ndash; bisher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/30\/0,3672,7590654,00.html\">heute.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines unserer Leser:<\/strong> Ein aktuelles Beispiel f&uuml;r grenzenlose Verdummung lieferte heute mal wieder die heute-Redaktion.<br>\nSo verweist man im ersten Absatz zwar auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Anstatt aber nun im n&auml;chsten Absatz ebenfalls die Zahlen des Bundesamtes zu verwenden, werden zum Vergleich die vom Konsumklimaindex (eine Umfrage) der GfK hergenommen, der nat&uuml;rlich mal wieder steigt. Mit der Realit&auml;t hat all das aber wenig bis gar nichts zu tun, wie ein Blick auf die realen <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Content\/Statistiken\/Zeitreihen\/WirtschaftAktuell\/VolkswirtschaftlicheGesamtrechnungen\/Content100\/kvgr115x12.psml\">Konsumindizes<\/a> zeigt. Wie man sieht, steigt trotz Miniinflation, Abwrackpr&auml;mien, etc. gar nichts. Hauptsache, die GfK darf unter Protegierung der &Ouml;ffentlichrechtlichen weiter ihrem Mumpitz unter die Leute bringen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Werner A. Perger: Mehr Respekt vor den Polen <\/strong><br>\nUnsere Nachbarn sind zu Recht sauer: Berlin und die EU ignorieren die polnischen Verdienste f&uuml;r die Einheit. Denn ohne die Polen w&auml;re die ganze Geschichte vermutlich ziemlich anders gelaufen. Und deshalb sollte man die gar nicht so kleine Rolle Polens auf dem Weg zur gro&szlig;en Wende nicht derart unverbl&uuml;mt herunterspielen, wie das zurzeit geschieht und sich im Vorfeld des 9. November abzeichnet&hellip; Und deshalb ist es auch Geschichtsklitterung, die Aufl&ouml;sung des sowjetischen Machtbereichs und den Aufbau des neuen, gr&ouml;&szlig;eren Europas schlicht als Ergebnis des Falls der Berliner Mauer zu bezeichnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2009\/22\/polen-deutsche-einheit\">Die Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nicht unterschlagen sollte man bei dieser Geschichtsbetrachtung jedoch auch die politische Entwicklung, die Polen seit den Zeiten der Solidarnosc insbesondere unter der fr&uuml;heren neoliberalen Regierung unter den Gebr&uuml;dern Lech und Jaroslaw Kaczyinski genommen hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers: Unrechtsstaat (26.05.09)<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/radio\/wdr2\/westzeit\/detail.phtml?id=493439\">WDR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=3967#h01\">Weitere Steuerentlastungen f&uuml;r Unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h02\">SPD votiert doch klar f&uuml;r Schuldenbremse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h03\">Bank der Hasardeure <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h04\">Auf Kosten der Allgemeinheit: Deutsche Bank verdient an Finanzkrise <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h05\">Die unheimliche Macht der Wall-Street-Manager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h06\">Banken schnappen sich Agrarland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h07\">Lucas Zeise: Das Inflationsgespenst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3967#h08\">Zur Demokratie- und<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3967\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3967","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3967","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3967"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3967\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3967"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3967"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3967"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}