{"id":39675,"date":"2017-08-20T09:00:43","date_gmt":"2017-08-20T07:00:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39675"},"modified":"2017-08-18T10:53:42","modified_gmt":"2017-08-18T08:53:42","slug":"hinweise-der-woche-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39675","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39675#h01\">EZB-Geldpolitik: &bdquo;N&auml;chster Crash k&uuml;ndigt sich an&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39675#h02\">Dieselgate &ndash; oder wie man sich selbst bel&uuml;gt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39675#h03\">Krieg im Jemen &ndash; &bdquo;Das sind wirklich Untergangsszenarien&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39675#h04\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39675#h05\">Deutscher Elektroschrott verseucht Nigeria<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39675#h06\">A New Report Raises Big Questions About Last Year&rsquo;s DNC Hack<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39675#h07\">Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39675#h08\">Nordkorea<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39675#h09\">Wir m&uuml;ssen &uuml;ber R&uuml;stung reden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39675#h10\">Dax-Konzerne verdienen so viel wie noch nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39675#h11\">Vorw&auml;rts zur &bdquo;Rente mit 70&ldquo;? Eine gro&szlig;e Koalition von &bdquo;Top-&Ouml;konomen&ldquo; und die Untiefen der Rasenm&auml;hermethode<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39675#h12\">Merkel und die YouTuber bei &bdquo;#DeineWahl&ldquo;: die sch&ouml;ne neue Werbewelt f&uuml;r die Kanzlerin<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EZB-Geldpolitik: &bdquo;N&auml;chster Crash k&uuml;ndigt sich an&ldquo;<\/strong><br>\nB&uuml;&uuml;sker: Frau Wagenknecht, Sie waren immer eine Kritikerin des Anleihekaufprogramms der EZB. Sehen Sie sich jetzt durch das Verfassungsgericht best&auml;tigt?<br>\nWagenknecht: Ja, das Urteil ist auf jeden Fall eine klare R&uuml;ge an die Bundesregierung, die ja diesen Kurs immer gedeckt hat, und ich finde auch wichtig, dass in dem Urteil noch mal deutlich gemacht wurde, die EZB &uuml;berschreitet ihr Mandat, sie mischt sich in die Wirtschaftspolitik der einzelnen L&auml;nder ein. Das ist nicht ihre Aufgabe. Sie macht ja Auflagen daf&uuml;r, dass sie Anleihen kauft. Ich w&uuml;rde allerdings die Akzente etwas anders setzen nat&uuml;rlich als die Kl&auml;ger das getan haben. Mein Problem ist mehr, dass es sich eigentlich gar nicht um Staatsfinanzierung, sondern weit mehr um Bankenfinanzierung handelt. [&hellip;]<br>\nAlso man sollte ja nicht so tun, als sei das nur Draghi, der das macht, sondern das ist ja durchaus mit dem Wohlwollen, mit der Unterst&uuml;tzung der Bundesregierung. Auch die Bundesrepublik &uuml;brigens profitiert ja davon. Also auch Bundesanleihen werden gekauft. Deswegen sind die Zinsen ja so extrem niedrig, und wenn Sch&auml;uble jedes Jahr jetzt seinen ausgeglichenen Haushalt pr&auml;sentiert, dann kann er immer gleich einen Dankesbrief an Herrn Draghi mit verfassen, weil das ist der wesentliche Grund, dass die Zinsen so niedrig sind. F&uuml;r den deutschen Sparer, gerade f&uuml;r deutsche Kleinsparer ist es aber genau das Problem, dass sie faktisch enteignet werden, weil die Zinsen unter der Inflation liegen, die wir zurzeit in Deutschland haben, und das Hauptproblem ist, es l&ouml;st nichts. Also wir haben durch dieses Kaufprogramm eine unglaubliche Geldflut. Wir haben Blasen auf vielen Verm&ouml;gensm&auml;rkten, insbesondere auch auf den Immobilienm&auml;rkten. Die EZB kauft ja auch nicht nur Staatsanleihen, sie kauft auch Unternehmensanleihen. Also sie kauft inzwischen alles, was nicht wind- und wetterfest ist, und das hei&szlig;t nat&uuml;rlich, dass unglaublich viel Geld in den Finanzkreislauf gepumpt wird, aber es gibt keine entsprechende Wertsch&ouml;pfung, und damit k&uuml;ndigt sich der n&auml;chste Crash und die n&auml;chste Finanzkrise an. Also das ist die direkte Konsequenz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ezb-geldpolitik-naechster-crash-kuendigt-sich-an.694.de.html?dram:article_id=393577\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: Karlsruhe zur EZB: Was hinter der spektakul&auml;ren Entscheidung steckt<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht macht Ernst: Die Europ&auml;ische Zentralbank d&uuml;rfe viel, aber nicht alles. Mit seiner Entscheidung will das Gericht die Kollegen in Luxemburg auf Trab bringen. [&hellip;]<br>\nDie Karlsruher Richter machen das geschickt, sie locken die Kollegen in Luxemburg mit deren eigenen Worten. Bei seiner Entscheidung zum sogenannten OMT-Programm Draghis, also dem Programm zur Euro-Rettung, formulierte der EuGH seinerzeit allerlei Voraussetzungen und Einschr&auml;nkungen. Diese von Luxemburg formulierten Voraussetzungen machte dann Karlsruhe in seinem finalen Urteil zum OMT-Programm zum verbindlichen Katalog. Diesen Katalog hat Karlsruhe jetzt in seiner Beurteilung des Anleihenprogramms angewandt &ndash; und festgestellt, dass das Anleihenprogramm diesem Katalog nicht entspricht. Mit diesem Zeugnis schickt Karlsruhe die ganze Chose wieder nach Luxemburg. Die Richter dort werden einige Schwierigkeiten haben, sich da wieder herauszuwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/karlsruhe-zur-ezb-karlsruhe-zur-ezb-was-hinter-der-spektakulaeren-entscheidung-steckt-1.3628138\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Dieselgate &ndash; oder wie man sich selbst bel&uuml;gt<\/strong><br>\nAlle vermeintlichen Klimasch&uuml;tzer bekommen gl&auml;nzende Augen, wenn es um Fahrverbote und geringere Grenzwerte geht. Leider nur bedeuten Grenzwerte nicht viel, wenn auf Teufel komm raus weiter gefahren und &Ouml;l verfeuert wird<br>\nDieselgate bringt es an den Tag. Der Diesel ist nicht nur das Objekt absurder Manipulationen der Automobilhersteller, sondern auch und viel schlimmer, der Umweltfeind Nummer eins. Weil er in Stuttgart die Neckarstra&szlig;e derart verdreckt, dass dort die europ&auml;ischen Feinstaub- und Stickoxydgrenzen regelm&auml;&szlig;ig gerissen werden. Was dagegen zu tun ist, liegt auf der Hand: Fahrverbote, ob nur f&uuml;r Stuttgart oder nur f&uuml;r die Neckarstra&szlig;e oder gleich f&uuml;r die ganze Welt, ist nicht entscheidend.<br>\nBeim Wort &bdquo;Fahrverbote&ldquo; bekommen auf jeden Fall die vermeintlichen Klimasch&uuml;tzer gl&auml;nzende Augen. Verbote, das klingt gut, das klingt wirklich nach Action und nicht nur nach neuen politischen Kompromissen um Arbeitspl&auml;tze und Klimapolitik. Jetzt endlich retten wir die Welt und mit dem Garaus f&uuml;r den Diesel in Stuttgart fangen wir an. Doch gemach. Wer gerne etwas verbieten will, muss erst einmal wissen, was wirklich gro&szlig;en Schaden anrichtet.<br>\nDie Kleinigkeit, die bei der extrem emotional gef&uuml;hrten Debatte n&auml;mlich &uuml;blicherweise &uuml;bersehen wird, ist die schlichte Tatsache, dass bisher fast ausschlie&szlig;lich &uuml;ber Grenzwerte geredet wird. Und zudem &uuml;ber Grenzwerte f&uuml;r einzelne Automodelle. Wer verschmutzt eigentlich die Neckarstra&szlig;e? Nur die Dieselfahrzeuge, die die europ&auml;ischen Normen nicht einhalten?<br>\nSind es nicht auch die anderen, die permanent diese Stra&szlig;e auf und ab fahren, selbst wenn sie die Grenzwerte einhalten? Wer verschmutzt eigentlich die Neckarstra&szlig;e mehr, derjenige, der mit seinem alten, aber sparsamen Diesel diese Stra&szlig;e zwei Mal am Tag auf und vom Weg zur Arbeit f&auml;hrt oder der, der mit einem die Grenzwerte einhaltenden SUV jeden Tag die Stra&szlig;e viermal durchquert?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Dieselgate-oder-wie-man-sich-selbst-beluegt-3801714.html\">Heiner Flassbeck bei Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: K&ouml;nnen wir aufs Auto verzichten?<\/strong><br>\nUmweltfreundliche Autos sind l&auml;ngst konzipiert und w&uuml;rden l&auml;ngst gebaut werden, sagt Axel Friedrich. Wenn die Politik verbindlich Grenzwerte vorschreiben w&uuml;rde. Aber sollte man in Zukunft &uuml;berhaupt aufs Auto setzen? (&hellip;) Der Umweltexperte sieht in dem derzeitigen Skandal aber auch eine Chance f&uuml;r eine Verkehrswende: &bdquo;Wir brauchen St&auml;dte, die f&uuml;r Menschen, nicht vor allem f&uuml;r Autos konzipiert sind.&ldquo; Dazu geh&ouml;re ein massiver Ausbau des &ouml;ffentlichen Verkehrs und eine F&ouml;rderung des Fu&szlig;- und Fahrradverkehrs, wie es beispielsweise Kopenhagen vormache.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/verkehr-der-zukunft-koennen-wir-aufs-auto-verzichten.970.de.html?dram:article_id=393286\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Krieg im Jemen &ndash; &bdquo;Das sind wirklich Untergangsszenarien&ldquo;<\/strong><br>\nCholera, Al-Kaida, Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me: &Uuml;ber 20 Millionen Jemeniten brauchen humanit&auml;re Hilfe, sagte Wolfgang Jamann, Generalsekret&auml;r von CARE International im Dlf. Doch es fehle &bdquo;offensichtlich der politische Wille, diesen Konflikt zu beenden, an dem auch viele Geld verdienen.&ldquo;<br>\nHeinlein: Ich habe in meiner Anmoderation gesagt, dieser Konflikt im Jemen ist weitgehend vergessen von der Welt&ouml;ffentlichkeit &ndash; stimmt diese Aussage, l&auml;sst die Weltgemeinschaft den Jemen, die leidenden Menschen vor Ort tats&auml;chlich im Stich?<br>\nJamann: Ja, das muss man differenziert sehen. Also die internationale Gebergemeinschaft hat hier im April in Genf eine gro&szlig;e Konferenz mit finanziellen Zusagen geleistet. Auch die Bundesregierung hat &uuml;ber 120 Millionen Euro mittlerweile zur Verf&uuml;gung gestellt, finanziert auch CARE vor Ort. Es gibt immer noch eine Finanzierungsl&uuml;cke von &uuml;ber einer Milliarde Euro. Es ist nicht so, als ob die internationale Gemeinschaft diesen Konflikt komplett vergessen hat, allerdings fokussiert sich eigentlich alles auf die humanit&auml;re Hilfe. Die Ursachen des Konfliktes, die Ursache der Not wird nicht ad&auml;quat angegangen. Der Konflikt muss gel&ouml;st werden &ndash; dazu geh&ouml;ren nat&uuml;rlich die Anrainerstaaten, die arabischen Staaten, aber auch die Weltgemeinschaft &ndash;, und wir wissen alle, dass hier die USA, auch europ&auml;ische L&auml;nder oder Akteure in diesen L&auml;ndern auch von dem Konflikt profitieren, indem sie gro&szlig;e Waffendeals machen, das haben wir ja in den Medien ausreichend zur Kenntnis genommen. Das hei&szlig;t, hier fehlt offensichtlich der politische Wille, diesen Konflikt zu beenden, an dem viele auch Geld verdienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/krieg-im-jemen-das-sind-wirklich-untergangsszenarien.694.de.html?dram:article_id=393330\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: Internationales Rotes Kreuz &bdquo;Die Lage im Jemen ger&auml;t au&szlig;er Kontrolle&ldquo;<\/strong><br>\nDie Lage im Jemen ist katastrophal: Zwei Millionen Menschen sind auf der Flucht, 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung k&ouml;nnen nur mit internationaler Hilfe &uuml;berleben. Zehntausende Zivilisten starben bereits durch Hunger und den brutalen B&uuml;rgerkrieg, der zwischen einer Milit&auml;rallianz unter F&uuml;hrung von Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz sowie Unterst&uuml;tzern des geschassten Langzeitpr&auml;sidenten Ali Abdullah Saleh an mehreren Fronten tobt.<br>\nInmitten dieser Kriegswirren berichtete die Weltgesundheitsorganisation im Oktober 2016 von den ersten Cholera-F&auml;llen. Seither hat sich die Krankheit in allen Teilen des Landes rasant verbreitet und ist l&auml;ngst zur gr&ouml;&szlig;ten jemals dokumentierten Cholera-Epidemie geworden.<br>\nIn den vergangenen Wochen sei es zwar gelungen, die Epidemie besser in den Griff zu bekommen, sagt Alexandre Faite im Interview mit SPIEGEL ONLINE. Angesichts der bevorstehenden Regenzeit will der Belgier, der f&uuml;r das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) im Jemen im Einsatz ist, allerdings keine Entwarnung geben &ndash; im Gegenteil: &bdquo;Die k&ouml;nnte die Situation wieder verschlechtern oder neue Krankheiten mit sich bringen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/jemen-das-internationale-rote-kreuz-ueber-die-cholera-epidemie-a-1162427.html\">SPON<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nach UN-Angaben sind die Kosten f&uuml;r Fl&uuml;chtlingshilfe in Syrien erst zu einem Drittel gedeckt<\/strong><br>\nDie Zahl der R&uuml;ckkehrer steigt, aber in Syrien gibt es noch mehr als 6 Millionen Binnenfl&uuml;chtlinge, in den Nachbarl&auml;ndern halten sich etwa auch 6 Millionen Syrer auf, die H&auml;lfte davon Kinder<br>\nIn Syrien, wo der Islamische Staat weiterhin Territorien und St&auml;dte h&auml;lt, aber auch zahlreiche andere bewaffnete Gruppen und Milizen gegeneinander und gegen die syrischen Truppen mit ihren Verb&uuml;ndeten k&auml;mpfen, kehrt keine Ruhe ein. In diesem Jahr wurden, wie die Internationale Fl&uuml;chtlingsorganisation IOM sch&auml;tzt, wieder mehr als 800.000 Menschen vertrieben, oft ein zweites oder drittes Mal. Im Land leben mehr als 6 Millionen Binnenfl&uuml;chtlinge, fast die H&auml;lfte sind Kinder.<br>\nNach der UN-Fl&uuml;chtlingsorganisation UNHCR sind in Syrien weiterhin 13,5 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. 4,5 Millionen leben in schwer zug&auml;nglichen Gebieten, &uuml;ber 600.000 in besetzten Gebieten, davon etwa 100.000 in Raqqa. Die Versorgung der Menschen dort wird schwieriger. Nach der UNHCR behindern auch die Kurden im Nordosten des Landes Hilfstransporte. Aus dem Land sind 660.000 Menschen nach Jordanien geflohen, 240.000 in den Irak, 1,5 Millionen in den Libanon (1 Million haben sich registrieren lassen) und 3,4 Millionen in die T&uuml;rkei (hier haben sich 3 Millionen registrieren lassen). Nach Europa kamen zwischen 2011 und Juni 2017 &uuml;ber 980.000 Syrer, vor allem nach Deutschland und Schweden.<br>\nUNCHR h&auml;lt fest, dass von den ben&ouml;tigten Geldern zur Hilfe f&uuml;r syrische Fl&uuml;chtlinge in Syrien und in der Region bislang nur 33 Prozent eingegangen sind (Stand 31. Juli). F&uuml;r die syrischen Binnenfl&uuml;chtlinge sind die gesch&auml;tzten Kosten nur zu 24 Prozent abgedeckt, auch f&uuml;r die Fl&uuml;chtlingshilfe im Irak oder in &Auml;gypten wurde unwesentlich mehr gezahlt. Im Libanon hingegen sind die Kosten zu 34 Prozent gedeckt, in der T&uuml;rkei zu 39 Prozent oder in Jordanien zu 47 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nach-UN-Angaben-sind-die-Kosten-fuer-Fluechtlingshilfe-in-Syrien-erst-zu-einem-Drittel-gedeckt-3799665.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Hohle Worte<\/strong><br>\nEuropa will Afrika angeblich helfen &ndash; doch anstatt die Ursachen der Massenflucht zu bek&auml;mpfen, zieht man Z&auml;une.<br>\nVor wenigen Tagen gingen an Europas K&uuml;ste, in einer Bucht mit wei&szlig;en Villen und wei&szlig;em Strand, ein paar Urlauber spazieren. Sie trugen Bikinis und bunte Badehosen, h&uuml;pften in die Brandung, planschten im Meer. Die Sonne schien, die Wellen rauschten. Dann kam ein Schlauchboot angeschwemmt, mit afrikanischen Fl&uuml;chtlingen an Bord. Die sprangen aus dem Boot, st&uuml;rzten hastig an den Touristen vorbei, retteten sich an Land. Es sah aus, als st&uuml;rmten sie den Badestrand. Oder als liefen sie um ihr Leben.<br>\nDie Szene ist auf einem Video festgehalten, jemand hat es mit seinem Handy gefilmt und ins Netz gestellt. Seitdem verbreiten sich die verwackelten Bilder tausendfach. Es sind genau die Bilder, die Europas Regierungschefs nicht brauchen k&ouml;nnen. In Italien nicht, wo die meisten Fl&uuml;chtlinge ankommen. Und auch nicht in Deutschland, wo die meisten Fl&uuml;chtlinge hinwollen. In beiden L&auml;ndern m&ouml;chte ein gro&szlig;er Teil der Bev&ouml;lkerung keine Bootsfl&uuml;chtlinge aus Afrika. In beiden L&auml;ndern wird bald gew&auml;hlt. [&hellip;]<br>\nBislang haben die EU-Staaten ihr Geld vor allem in Projekte gesteckt, die nicht die Gr&uuml;nde f&uuml;r Auswanderung im Blick haben, sondern lediglich Migration erschweren. Z&auml;une wurden gezogen, elektronische Passerkennungssysteme installiert, Patrouillenjeeps gesponsert. Aus europ&auml;ischer Sicht hat das den Grenzschutz gest&auml;rkt. Aus afrikanischer Sicht hat es in manchen Gegenden die Wirtschaft geschw&auml;cht: weil Wanderarbeiter keine Freiz&uuml;gigkeit mehr genie&szlig;en, weil der Handel gehemmt und nun noch mehr geschmuggelt und bestochen wird. Ein Versprechen haben die Europ&auml;er bislang kaum eingel&ouml;st: mehr Menschen einen legalen Weg nach Europa anzubieten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2017\/34\/fluechtlinge-fluchtroute-libyen-italien-spanien-afrika-hilfe-europa-abschottung\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Europ&auml;ische Werte (II)<\/strong><br>\nEine steigende Zahl an Todesopfern in der nordafrikanischen W&uuml;ste und gravierende Verst&ouml;&szlig;e gegen internationales Recht begleiten die Bem&uuml;hungen der Bundesregierung um die Abschottung der EU gegen Fl&uuml;chtlinge aus Afrika. Die Bestrebungen Berlins, die Grenze zwischen Libyen und Niger abzuriegeln, f&uuml;hren zu einer Verlagerung der Fluchtrouten auf gef&auml;hrlichere Wege und zur Zunahme des Fl&uuml;chtlingssterbens in der Sahara. Ein weiterer Anstieg der Todesopfer wird auch im Mittelmeer bef&uuml;rchtet, seit Italien und die libysche Marionettenregierung in Tripolis begonnen haben, Seenotretter an ihrer T&auml;tigkeit vor der libyschen K&uuml;ste zu hindern. Parallel unterst&uuml;tzt die Bundesregierung die Internierung von Fl&uuml;chtlingen in Libyens Haftlagern, die f&uuml;r brutale Gewalt bis hin zum Mord an Gefangenen ber&uuml;chtigt sind. Man m&uuml;sse in den Lagern &bdquo;humanit&auml;re Standards&ldquo; durchsetzen, &auml;u&szlig;ert Bundeskanzlerin Angela Merkel und greift dazu auf die Dienste der International Organization for Migration (IOM) und des UNHCR zur&uuml;ck. Die Aktivit&auml;ten laufen auf ein mehrgliedriges Fl&uuml;chtlingsabwehrsystem mit zwei Abschottungsringen und einem Netzwerk von Lagern hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59651\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein menschenverachtender Pakt<\/strong><br>\nDie EU toleriert das Sterben im Mittelmeer nicht nur &ndash; sie provoziert es. Und l&auml;sst Libyen die Drecksarbeit erledigen<br>\nF&uuml;r den libyschen General Chalifa Haftar d&uuml;rfte es einer der gr&ouml;&szlig;ten Deals seiner Karriere sein: Der Milit&auml;r verlangte am Wochenende 20 Milliarden Euro von der Europ&auml;ischen Union, damit die libysche K&uuml;stenwache weiterhin Migranten daran hindert nach Europa zu gelangen. &Uuml;ber 100 Millionen zahlt die EU dem desolaten Staat bereits f&uuml;r die Grenzsicherung zu Wasser. Vergangenen Donnerstag hat die international anerkannte libysche Regierung in der Hauptstadt Tripolis &ouml;ffentlich die Ausdehnung ihres Seenotrettungszone angek&uuml;ndigt. Diese umfasst nun wohl ein Gebiet von bis zu 70 Meilen vor der libyschen K&uuml;ste, weit mehr als die zuvor geltende 12-Meilen-Zone. Die allermeisten Seenotrettungen fallen in dieses nun libyscher Hoheit unterstellte Areal. Dass Libyen das Gebiet &uuml;ber seine Seegrenzen hinaus auf internationale Gew&auml;sser zur sogenannten Search-and-Rescue-Zone ausdehnt, ist nicht un&uuml;blich. Mehr als ungew&ouml;hnlich ist jedoch, dass der Kommandeur der K&uuml;stenwache in Tripolis verlauten lie&szlig;, kein fremdes Schiff d&uuml;rfe in diese eindringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/anne-hoehn\/ein-menschenverachtender-pakt\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Regierung zapft f&uuml;r kranke Asylbewerber den Gesundheitsfond an<\/strong><br>\nDie Bundesregierung zapft im Wahljahr 2017 die eisernen Reserven des deutschen Gesundheitsfonds f&uuml;r die momentan in ungeahnte H&ouml;hen schie&szlig;enden Behandlungskosten der Asylbewerber an. Das berichtet die FAZ. Die Rede ist von rund einer Milliarde Euro. Der Fonds wird aus den Beitr&auml;gen der rund 53 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland gespeist und soll eigentlich dazu dienen, in Krisenzeiten die Beitr&auml;ge stabil zu halten beziehungsweise den Kassen &uuml;ber Liqidit&auml;tsprobleme hinweg helfen.<br>\nErstmals in der Geschichte des deutschen Krankenversicherungswesens werden damit in gro&szlig;em Stil Leistungen f&uuml;r Personen bereit gestellt, die sich an der Finanzierung der Versicherung in keinster Weise beteiligt haben. Bisher wurde durch die Bundesregierung kommuniziert, dass die Zusatzkosten f&uuml;r die Behandlung der Asylbewerber aus Steuermitteln finanziert werden k&ouml;nnen. Momentan erhalten die Kassen f&uuml;r jeden Asylbewerber &ndash; allein im vergangenen Jahr kamen mehr als eine Million von ihnen nach Deutschland &ndash; einen Zuschuss von 90 Euro im Monat. Doch dieses Geld scheint wohl nicht mehr auszureichen.<br>\nOb es bei dieser einmaligen Entnahme aus den R&uuml;cklagen der Versicherten bleibt &ndash; die aktuelle Summe macht bereits ein Zehntel der gesamten Sparbetr&auml;ge aus &ndash; vermag die Merkel-Administration nicht zu sagen. Knapp hei&szlig;t es lediglich, man hoffe auf eine &bdquo;erfolgreiche Integration&ldquo; der Asylbewerber in den Arbeitsmarkt und rechne &bdquo;perspektivisch mit Mehreinnahmen&ldquo;. Allerdings hatte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles bereits vor Monaten gewarnt, dass nur ein Bruchteil der Fl&uuml;chtlinge tats&auml;chlich qualitativ geeignet seien, in Deutschland beruflich t&auml;tig zu werden.<br>\nOb dar&uuml;ber hinaus bald auch die monatlichen Versicherungsbeitr&auml;ge f&uuml;r die Arbeitnehmer angehoben werden m&uuml;ssen, dazu m&ouml;chten sich die Vertreter der Krankenkassen auf Nachfrage derzeit nicht &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bayerische-staatszeitung.de\/staatszeitung\/wirtschaft\/detailansicht-wirtschaft\/artikel\/regierung-zapft-fuer-kranke-asylbewerber-den-gesundheitsfond-an.html\">Bayerische Staatszeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung der Leserin S.S.:<\/strong> So hetzt die Politik B&uuml;rger in Deutschland gegen Asylsuchende auf. Es ist nur noch ekelhaft. W&uuml;rde mir w&uuml;nschen, dass die gro&szlig;en Parteien wie CDU\/CSU, SPD, Gr&uuml;ne und FDP (sie wird ja leider wieder in den Bundestag einziehen) so eine vor den Bug bekommen, das selbst ein Zusammenschluss dieser Parteien keine Mehrheit ergibt!<\/em><br>\n<em>Richtig w&auml;re es, wenn diese Kosten f&uuml;r Asylsuchende komplett steuerfinanziert werden. Wie bei der gRV m&uuml;ssen wieder alle gesetzlich Versicherten f&uuml;r Fremdleistungen alleine aufkommen. Es wird nicht nur die gesetzliche Rente zerst&ouml;rt, auch noch die gesetzliche Krankenversicherung. Mich wundert nichts mehr, und fast kann ich die Menschen verstehen, die AfD w&auml;hlen. Ob es mit dieser Partei besser werden wird, wage ich zu bezweifeln. F&uuml;r mich ist sie trotz allem keine Alternative!<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutscher Elektroschrott verseucht Nigeria<\/strong><br>\nTausende Tonnen gebrauchter K&uuml;hlschr&auml;nke und Elektronik werden aus Deutschland nach Nigeria verschifft, illegal. Mehr als 500.000 Nigerianer leben von einem Handel, der ihre Heimat vergiftet.<br>\nDie Billstra&szlig;e, ungef&auml;hr f&uuml;nf Kilometer vom Hamburger Hafen entfernt gelegen, ist Knotenpunkte eines weltweiten Milliardenhandels. Vor den Gesch&auml;ften werden t&auml;glich alte Stereoanlagen und vergilbte K&uuml;hlschr&auml;nke in Minivans verladen. Aus seinem Lager verkauft Muhammad Aziz seit elf Jahren gebrauchte Elektroger&auml;te. Die meisten seiner Kunden fliegen aus Westafrika ein. &bdquo;Die Afrikaner kaufen vor allem K&uuml;hlschr&auml;nke. Es ist hei&szlig; dort unten&ldquo;, sagt er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/nigeria-wie-elektroschrott-aus-deutschland-das-land-verseucht-a-1155116.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Oh ha, mal etwas kritischer Journalismus auf SPON und dar&uuml;ber wie der &bdquo;Westen&ldquo; auch hier Afrika ausbeutet. Durchaus m&ouml;glich, dass sich Menschen, deren Heimat verseucht ist, auf den Weg nach Europa machen, um dort ein besseres Leben zu finden. Es k&ouml;nnte auch Anlass sein &uuml;ber die kapitalistische Konsum- und Wegwerf&ouml;konomie mit ihrem horrenden Ressourcenverbrauch nachzudenken. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nigerianer stellen &uuml;brigens bei den Fl&uuml;chtlingen, die &uuml;ber das Mittelmeer gen Norden nach Europa kommen, die mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Nationalit&auml;t dar. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>A New Report Raises Big Questions About Last Year&rsquo;s DNC Hack<\/strong><br>\nFormer NSA experts say it wasn&rsquo;t a hack at all, but a leak&mdash;an inside job by someone with access to the DNC&rsquo;s system. [&hellip;] All those interviewed came in between 90 percent and 100 percent certain that the forensics prove out. I have already quoted Skip Folden&rsquo;s answer: impossible based on the data. &ldquo;The laws of physics don&rsquo;t lie,&rdquo; Ray McGovern volunteered at one point. &ldquo;It&rsquo;s QED, theorem demonstrated,&rdquo; William Binney said in response to my question. &ldquo;There&rsquo;s no evidence out there to get me to change my mind.&rdquo; When I asked Edward Loomis, a 90 percent man, about the 10 percent he held out, he replied, &ldquo;I&rsquo;ve looked at the work and it shows there was no Russian hack. But I didn&rsquo;t do the work. That&rsquo;s the 10 percent. I&rsquo;m a scientist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.thenation.com\/article\/a-new-report-raises-big-questions-about-last-years-dnc-hack\/\">The Nation<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> The Nation ist &uuml;brigens eine angesehene linksliberale Wochenzeitung. Wo bleiben denn eigentlich die deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; bei dieser Story? Die Kollegen sind doch sonst so sehr an der Story &uuml;ber die &bdquo;russischen Wahlmanipulationen&ldquo; interessiert. Oder geht es ihnen letztlich nicht um die Sache, sondern nur um die M&ouml;glichkeit, mal wieder gegen Russland zu hetzen und sich selbst in einem k&uuml;nstlich positiven Licht darzustellen?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Ex-NSA-Mann: DNC-Leaks kamen von der NSA<\/strong><br>\nDer vormalige technische Direktor der NSA, William Binney, hat sich in den letzten Tagen mehrfach zur US-Geheimdienstpolitik ge&auml;u&szlig;ert. Binney hatte die NSA 2001 wegen deren nachhaltigen Verletzung der B&uuml;rgerrechte nach 37 Berufsjahren verlassen und h&auml;lt Massen&uuml;berwachung als Instrument der Terrorismusbek&auml;mpfung f&uuml;r untauglich. Die NSA bezeichnet er als die &bdquo;neue Stasi&ldquo;, den ehemaligen Vizepr&auml;sidenten Dick Cheney als &bdquo;Darth Cheney&ldquo;.<br>\nAnl&auml;&szlig;lich eines Vortrags bei der Wiener B&uuml;rgerrechtsorganisation epicenter.works kommentierte Binney gegen&uuml;ber dem Magazin Futurezone die Spannungen zwischen der Geheimdienstwelt und Trump. Binney geht davon aus, dass die Leaks von Trumps Gespr&auml;chen mit ausl&auml;ndischen Pr&auml;sidenten von der NSA stammen. Es sei Standardpraxis, Gespr&auml;che des Pr&auml;sidenten zu verschl&uuml;sseln, jedoch habe die NSA die Schl&uuml;ssel. Die NSA sowie die CIA seien auch daran beteiligt, dass den Russen jetzt alles M&ouml;gliche in die Schuhe geschoben werden solle. So seien die Angriffe auf den E-Mail-Server der Demokratischen Partei kein Hack gewesen, da auf die Daten lokal zugegriffen worden sein m&uuml;sse. Es seien in wenigen Sekunden mehrere Gigabyte an Daten heruntergeladen worden, was ist nur lokal m&ouml;glich sei.<br>\nDie bereits vor Monaten ge&auml;u&szlig;erte Expertise des hochrangigen Ex-NSA-Mannes kann schwerlich als Seemannsgarn abgetan werden. Letzte Woche hielt Binney einen Vortrag auf dem Hackercamp SHA2017 in den Niederlanden, wo er die Methoden der NSA erl&auml;uterte. Binney lebt inzwischen in Rotterdam, wo er mit seinem Ex-NSA-Kollegen Kirk Wiebe eine Sicherheitsfirma gegr&uuml;ndet hat. Wiebe referierte ebenfalls auf dem Hackercamp &uuml;ber die lange Geschichte der Korruption im US-Sicherheitsapparat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Ex-NSA-Mann-DNC-Leaks-kamen-von-der-NSA-3798704.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Trump<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Trump, die Medien, und die Geopolitik<\/strong><br>\nDie Ausgangslage ist eindeutig: Gem&auml;&szlig; einer Harvard-Studie berichteten die traditionellen westlichen Medien bislang &uuml;berwiegend negativ &uuml;ber die Trump-Pr&auml;sidentschaft: So fielen insgesamt 80%, bei der New York Times 87%, bei CNN 93%, und bei der ARD sogar 98% der wertenden Beitr&auml;ge negativ aus.<br>\nZur Erkl&auml;rung dieser einzigartig negativen Berichterstattung werden im Allgemeinen vier m&ouml;gliche Varianten diskutiert, von denen jedoch keine stichhaltig ist, wie die folgende Analyse zeigt:<br>\n1.Trump sei ein unsympathischer und unf&auml;higer Politiker, &uuml;ber den die Medien kritisch berichten m&uuml;ssen: Diese These scheitert schon daran, dass rund 50% der US-Wahlbev&ouml;lkerung dies offenbar nicht so gesehen haben. Doch selbst wenn die Einsch&auml;tzung zutrifft: Die USA hatten auch in der Vergangenheit Pr&auml;sidenten mit teils fraglichen Qualifikationen, &uuml;ber die ebenso wohlwollend berichtet wurde wie &uuml;ber US-Verb&uuml;ndete, die nicht eben Sympathietr&auml;ger sind. Hinzu kommt, dass dieselben Medien &uuml;ber denselben Trump in der Vergangenheit zumeist positiv berichtet haben.<br>\n2.Die Medien in den USA und in Europa seien eben &raquo;linkslastig&laquo; und w&uuml;rden den konservativen Trump deshalb ablehnen: Diese Erkl&auml;rung steht im Widerspruch zur positiven Berichterstattung &uuml;ber fr&uuml;here republikanische Pr&auml;sidenten und &uuml;ber republikanische Mitbewerber Trumps. Zudem haben gem&auml;&szlig; der Harvard-Studie selbst konservative Medien wie FOX News entgegen einer weitverbreiteten Annahme tendenziell kritisch (52%) &uuml;ber Trump berichtet.<br>\n3.Verantwortlich seien Partikularinteressen einflussreicher Lobbys, etwa der R&uuml;stungs-, &Ouml;l- oder Finanzindustrie oder der &raquo;Israel-Lobby&laquo;: Auch dieser Erkl&auml;rungsversuch kann nicht &uuml;berzeugen, denn keine dieser durchaus potenten Einflussgruppen hat Grund zur Klage &uuml;ber Trump: Trump setzte sich stets f&uuml;r eine Aufr&uuml;stung des US-Milit&auml;rs und der NATO ein und schloss historische Waffengesch&auml;fte mit Verb&uuml;ndeten wie Saudi-Arabien ab. Zudem machte er den CEO des &Ouml;lgiganten Exxon Mobil zu seinem Au&szlig;enminister und setzte sich f&uuml;r die F&ouml;rderung fossiler Energietr&auml;ger ein. &Uuml;berdies holte er zahlreiche Wall-Street-Banker und Finanzmilliard&auml;re in sein Kabinett, und versprach mehr Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Israel sowie eine m&ouml;gliche Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt.<br>\n4.Ausschlaggebend seien die durch Skandale erzielbaren Zuschauerquoten und Leserzahlen: Tats&auml;chlich sorgte der polarisierende Trump schon immer f&uuml;r hohe Einschaltquoten. Dies gilt indes f&uuml;r beinahe jede Art der Berichterstattung &uuml;ber ihn, keineswegs nur f&uuml;r eine negative. Zudem verfolgt die beobachtete Berichterstattung zweifellos politische und nicht nur medien&ouml;konomische Ziele.<br>\nOffensichtlich vermag keine dieser Varianten die &uuml;berwiegend negative Berichterstattung schl&uuml;ssig zu erkl&auml;ren. Der tats&auml;chliche Grund d&uuml;rfte denn auch tiefer liegen &ndash; und geopolitischer Natur sein: Trump kam mit seiner national orientierten, &raquo;isolationistischen&laquo; Politik den globalen Ambitionen des amerikanischen Council on Foreign Relations (CFR) in die Quere.<br>\nWie in einem fr&uuml;heren Beitrag aufgezeigt wurde, pr&auml;gten der Council on Foreign Relations und seine inzwischen knapp 5000 Mitglieder in Spitzenpositionen von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien seit Jahrzehnten die Au&szlig;enpolitik der Vereinigten Staaten. Dabei haben die Council-Strategen nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass das Ziel darin besteht, ein globales, geo&ouml;konomisches Imperium unter amerikanischer F&uuml;hrung zu etablieren (die sogenannte Grand Area Strategy).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/swprs.org\/trump-medien-geopolitik\/\">Swiss Propaganda Research<\/a><\/li>\n<li><strong>Trump redet die Welt um Kopf und Kragen<\/strong><br>\nDer US-Pr&auml;sident geriert sich als Kriegstreiber, jedenfalls redet er so daher. Aber wann ist die Masse der hetzenden W&ouml;rter so kritisch, dass sie eine atomare Kettenreaktion ausl&ouml;st?<br>\nAls ich am Freitag Donald Trumps neueste Drohungen gegen Nordkorea und seine S&auml;tze &uuml;ber die &bdquo;geladenen und schussbereiten US-Waffen&ldquo; geh&ouml;rt hatte, zog ich Ludwig Quiddes ber&uuml;hmtes Buch &bdquo;Caligula&ldquo; aus meinem B&uuml;cherregal. Diese &bdquo;Studie &uuml;ber r&ouml;mischen C&auml;sarenwahnsinn&ldquo; ist 1894 erschienen; sie war das erfolgreichste politische Buch im wilhelminischen Kaiserreich und erlebte 31 Auflagen bis 1926. Quidde, ein deutscher Historiker und Publizist, erhielt 1927 f&uuml;r sein pazifistisches Engagement den Friedensnobelpreis. In seinem Caligula-Buch hatte er zwar vordergr&uuml;ndig &uuml;ber den r&ouml;mischen Kaiser und dessen Grausamkeiten geschrieben, dahinter verbarg sich aber, unschwer zu entdecken, der gro&szlig;sprecherisch-theatralische deutsche Kaiser Wilhelm II.<br>\nZu den Elementen des C&auml;sarenwahnsinns z&auml;hlte Quidde unter anderem den theatralischen Schein, den Hei&szlig;hunger nach milit&auml;rischen Triumphen und eine Neigung zum Verfolgungswahn. Man kommt beim Bl&auml;ttern im &bdquo;Caligula&ldquo; schon ins Sinnieren; das Buch f&auml;llt einem ja auch nicht ohne Grund ein, wenn es um Trump geht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/prantls-blick-trump-redet-die-welt-um-kopf-und-kragen-1.3627206\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein sehr lesenswerter Prantl.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>What&rsquo;s Worse: Trump&rsquo;s Campaign Agenda or Empowering Generals and CIA Operatives to Subvert It?<\/strong><br>\nTrump, as a matter of rhetoric, repeatedly affirmed policy positions that were directly contrary to long-standing bipartisan orthodoxy, and his policy and personal instability only compounded elites&rsquo; fears that he could not be relied upon to safeguard their lucrative, power-vesting agenda. In so many ways &mdash; due to his campaign positions, his outsider status, his unstable personality, his witting and unwitting unmasking of the truth of U.S. hegemony, the embarrassment he causes in Western capitals, his reckless unpredictability &mdash; Trump posed a threat to their power centers. (&hellip;) From the start of Trump&rsquo;s presidency, it was clear that the permanent national security power structure in Washington was deeply hostile to his presidency and would do what it could to undermine it. (&hellip;) The last several weeks have ushered in more open acknowledgment of &mdash; and cheerleading for &mdash; a subversion of Trump&rsquo;s agenda by unelected military and intelligence officials. Media accounts have been almost unanimous in heralding the arrival of retired Marine Gen. John Kelly as White House chief of staff, widely depicted as a sign that normalcy is returning to the executive branch. (&hellip;) The current storyline is that Kelly has aligned with Trump&rsquo;s national security adviser, Army Lt. Gen. H.R. McMaster, to bring seriousness and order to the White House. (&hellip;) The military triumvirate of Kelly, Mattis, and McMaster has been cast as the noble defender of American democracy, pitted against those who were actually elected to lead the government. (&hellip;) In terms of some of the popular terms that are often thrown around these days &mdash; such as &ldquo;authoritarianism&rdquo; and &ldquo;democratic norms&rdquo; and &ldquo;U.S. traditions&rdquo; &mdash; it&rsquo;s hard to imagine many things that would pose a greater threat to all of that than empowering the national security state (what, before Trump, has long been called the Deep State) to exert precisely the power that is supposed to be reserved exclusively for elected officials. In sum, Trump opponents should be careful of what they wish for, as it might come true.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2017\/08\/05\/whats-worse-trumps-campaign-agenda-or-empowering-generals-and-cia-operatives-to-subvert-it\/\">Glenn Greenwald in The Intercept<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nordkorea<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Streit um Nordkorea &ndash; Wer ist schuld an der Eskalation?<\/strong><br>\nDer Streit um das nordkoreanische Atomprogramm schaukelt sich jeden Tag h&ouml;her. Immer wieder kommen neue Provokationen aus Pj&ouml;ngjang. Aber auch der amerikanische Pr&auml;sident geizt nicht mit Verbalattacken. Wer ist verantwortlich f&uuml;r diese Eskalation? Was ist falsch gelaufen in der Diplomatie? Und was muss passieren, damit dieser Streit friedlich endet? Das sind die Fragen, um die es heute in &bdquo;Kontrovers&ldquo; gehen wird. Moderation: Tobias Armbr&uuml;ster, Gespr&auml;chsg&auml;ste: Roderich Kiesewetter, CDU-MdB, Obmann im Ausw&auml;rtigen Ausschuss, Prof. Christian Hacke, Politikwissenschaftler Universit&auml;t Bonn, Daniele Ganser, Publizist, Historiker<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/streit-um-nordkorea-wer-ist-schuld-an-der-eskalation.1784.de.html?dram:article_id=393279\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.M.:<\/strong> Besonders erfreulich und Hoffnung spendend sind die in der Sendung zitierten Meinungen und Anrufe der &uuml;berwiegend aufgekl&auml;rten Zuh&ouml;rer und deren Zustimmung zur faktenorientierten Argumentation von Daniele Ganser. Aufschlussreich ist auch die Argumentation von Roderich Kiesewetter, der viel von einer wachsenden Verantwortung der UNO spricht, andererseits die Forderung nach einer zweiprozentigen Erh&ouml;hung der milit&auml;rischen NATO-Ausgaben zwar nicht konkret benennt, sie jedoch indirekt und geschickt eingebettet in seine Forderung nach einer dreiprozentigen Erh&ouml;hung der Ausgaben f&uuml;r &auml;u&szlig;ere Sicherheit (&sbquo;Verteidigung&lsquo;), innere Sicherheit (?) und Entwicklungshilfe bef&uuml;rwortet (ab min 59 der Audioaufzeichnung). Da stellt sich doch unwillk&uuml;rlich die Frage, wer bedroht die EU denn nun eigentlich milit&auml;risch konkret? Diese Gefahr sollte Herr Kiesewetter doch mal klar und mit Fakten untermauert benennen. Glaubt er wirklich, dass Russland oder China oder gar Nordkorea die EU milit&auml;risch angreifen wollen? Wenn er dies bef&uuml;rchtet, was unterscheidet ihn dann von Kim Jong-un, der sich andererseits von den USA bedroht f&uuml;hlt und Nordkorea mit Atomwaffen aufr&uuml;stet? Im Grunde liefert Kiesewetter an anderer Stelle (ab Minute 58) selbst die Antwort: Er bef&uuml;rwortet milit&auml;rische Eins&auml;tze, wenn ihnen ein anschlie&szlig;endes Wiederaufbauprogramm folgt. Klar, so l&auml;sst sich f&uuml;r einige doppelt verdienen, und daf&uuml;r sollen die Ausgaben erh&ouml;ht werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Peking und Moskau dringen nach vorl&auml;ufigem Einlenken Kims auf Friedensgespr&auml;che<\/strong><br>\nDas russische Au&szlig;enministerium teilte nach einem Telefongespr&auml;ch zwischen den Au&szlig;enministern Sergej Lawrow und Wang Yi mit, es sei dabei um M&ouml;glichkeiten gegangen, &bdquo;aus der Konfrontationsspirale auf der koreanischen Halbinsel herauszukommen&ldquo;.<br>\nNach den Worten von US-Au&szlig;enminister Rex Tillerson ist Washington &bdquo;weiterhin&ldquo; an einem Dialog mit Nordkorea interessiert. Der Ball befinde sich allerdings in Kims Feld. Tillerson hatte zuvor bereits gemeinsam mit Pentagon-Chef Jim Mattis Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Als Bedingung f&uuml;r Verhandlungen nannte er aber Belege f&uuml;r Nordkoreas guten Willen &ndash; etwa die &bdquo;sofortige Einstellung von Provokationen&ldquo; wie Atomwaffen-, Raketen- und andere R&uuml;stungstests.<br>\nKim erkl&auml;rte am Dienstag, er sehe zun&auml;chst davon ab, Raketen in Richtung von Guam abzufeuern, dem Standort zahlreicher US-Milt&auml;rst&uuml;tzpunkte. Er wolle das Verhalten Washingtons erst &bdquo;noch etwas l&auml;nger beobachten&ldquo;.<br>\nZugleich rief Kim die US-Regierung auf, alle Provokationen gegen sein Land &bdquo;sofort&ldquo; zu stoppen. Andernfalls werde Nordkorea Raketen in Richtung der Insel Guam abfeuern. Die F&uuml;hrung in Pj&ouml;ngjang verlangt von den USA unter anderem, keine gemeinsamen Milit&auml;rman&ouml;ver mit S&uuml;dkorea und Japan in der Konfliktregion zu unternehmen.<br>\nWashington h&auml;lt jedoch an der allj&auml;hrlichen Gro&szlig;&uuml;bung zusammen mit der s&uuml;dkoreanischen Armee ab kommenden Montag fest. Peking und Moskau hatten vorgeschlagen, von gro&szlig; angelegten Milit&auml;rman&ouml;vern vorerst abzusehen.<br>\nKim erkl&auml;rte laut der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA, zur Entsch&auml;rfung der gespannten Lage und zur Vermeidung eines &bdquo;gef&auml;hrlichen milit&auml;rischen Konflikts&ldquo; m&uuml;ssten die USA als erste &bdquo;eine geeignete Option&ldquo; unterbreiten und darauf Taten folgen lassen.<br>\nPj&ouml;ngjang hat die Milit&auml;rman&ouml;ver in der Vergangenheit immer wieder verurteilt und im Gegenzug f&uuml;r ein Ende der &Uuml;bungen ein Moratorium f&uuml;r weitere Atom- und Raketentests angeboten.<br>\nBeobachter werteten Kims j&uuml;ngste &Auml;u&szlig;erungen als Zeichen der Deeskalation. Auch China sprach von einem &bdquo;Wendepunkt&ldquo; in dem Konflikt. Jetzt sei die Zeit gekommen, um &bdquo;zu Friedensgespr&auml;chen zur&uuml;ckzukehren&ldquo;, sagte eine Sprecherin des Au&szlig;enministeriums in Peking.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/info.arte.tv\/de\/afp\/Neuigkeiten\/peking-und-moskau-dringen-nach-vorlaeufigem-einlenken-kims-auf-friedensgespraeche\">ARTE<\/a><\/li>\n<li><strong>Korea: Dt. Marschflugk&ouml;rper<\/strong><br>\nAngesichts der Kriegsgefahr um die koreanische Halbinsel berichtet die Deutsche Welle &uuml;ber Waffenexporte deutscher Hersteller nach S&uuml;dkorea. Besonders nachgefragt seien Marschflugk&ouml;rper des Typs &bdquo;Taurus&ldquo;, der von einer Tochtergesellschaft der MBDA hergestellt wird, einer der wichtigsten deutschen Firmen f&uuml;r Explosivwaffen mit Sitz in Schrobenhausen nahe Ingolstadt. Die Taurus-Raketen seien darauf spezialisiert, im Tiefflug auch hochentwickelte Luftabwehsysteme zu durchdringen. 177 St&uuml;ck seien schon geliefert und weitere 90 Exemplare zugesagt, so die deutsche Welle.<br>\nDoch auch ansonsten habe sich S&uuml;dkorea im ersten Halbjahr 2016 zum viertgr&ouml;&szlig;ten Kunden der deutschen R&uuml;stungsindustrie (im Ausland) aufgeschwungen: &bdquo;The sales encompass a broad spectrum of weapons systems, including, but not limited to, submarine parts, combat ships, missiles, missile defense systems, rocket parts, components for combat tanks and armored howitzers.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/08\/17\/korea-dt-marschflugkoerper\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wir m&uuml;ssen &uuml;ber R&uuml;stung reden<\/strong><br>\nDie Europ&auml;er sollen mehr Geld f&uuml;r ihre Verteidigung ausgeben, fordert Donald Trump. Doch eine Debatte, wie die Milit&auml;rpolitik Deutschlands innerhalb der EU aussehen soll, findet in der &Ouml;ffentlichkeit nicht statt. Das ist ein Problem. (&hellip;) Den meisten Deutschen ist das Milit&auml;rische nach den Erfahrungen von zwei Weltkriegen fremd geworden. Das ist nat&uuml;rlich erst einmal ein gutes Zeichen. (&hellip;) Andererseits aber hat diese Fremdheit den Blick f&uuml;r die Notwendigkeiten verstellt, die Deutschland mit seiner Armee international auch k&uuml;nftig einzugehen hat. (&hellip;) &bdquo;R&uuml;stung ist bislang Gegenstand tagespolitischer Skandalisierung und erheblicher Ber&uuml;hrungs&auml;ngste&ldquo;, beklagte k&uuml;rzlich Christian M&ouml;ller von der &bdquo;Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik&ldquo; (DGAP).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/militaermacht-europa-das-grosse-ruestungs-tabu-a-1160163.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Man beachte die Passivkonstruktion: &bdquo;Notwendigkeiten, die Deutschland einzugehen hat&ldquo;. Aufgrund welchen omin&ouml;sen Zwangs Deutschland hier etwas (Krieg f&uuml;hren?) zu tun hat, l&auml;sst der Artikel offen. Der zitierte Au&szlig;enpolitikexperte Christian M&ouml;ller, der &bdquo;Ber&uuml;hrungs&auml;ngste&ldquo; beim Thema R&uuml;stung beklagt, hei&szlig;t eigentlich Christian M&ouml;lling (soviel zur Genauigkeit beim Spiegel) und arbeitete zuvor beim &bdquo;German Marshall Fund of the United States&ldquo;. <a href=\"https:\/\/zeitschrift-ip.dgap.org\/de\/ip-die-zeitschrift\/archiv\/jahrgang-2017\/maerz-april\/was-genau-heisst-neue-verantwortung\">Andernorts schrieb er<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Vorbei die Zeiten, als der Einsatz milit&auml;rischer Mittel als archaisch galt. Das bedeutet: Deutschland wird sehr genau ausbuchstabieren m&uuml;ssen, wie es in der Verteidigungspolitik nicht nur reaktiv, sondern aktiv handeln kann.&ldquo; Daher weht der Wind.\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Dax-Konzerne verdienen so viel wie noch nie<\/strong><br>\nZwischen April und Juni verdienten die gr&ouml;&szlig;ten deutschen Unternehmen so viel wie noch nie in einem zweiten Quartal. Auch beim Umsatz erreichten die Dax-Konzerne einen Bestwert &ndash; wom&ouml;glich steht ein Rekordjahr bevor. Die 30 Dax-Konzerne haben von April bis Juni so viel verdient wie noch nie in einem zweiten Quartal. Das geht aus einer Analyse des Wirtschaftspr&uuml;fungsunternehmens &bdquo;Ernst &amp; Young&ldquo; (EY) hervor.<br>\nBefl&uuml;gelt von der Konjunkturerholung in Europa und der anziehenden Weltwirtschaft stieg der operative Gewinn der Dax-Konzerne demnach gegen&uuml;ber dem Vorjahreszeitraum zusammengerechnet um fast ein Drittel auf den Bestwert von gut 39 Milliarden Euro.<br>\nDie Ums&auml;tze legten der Studie zufolge um sechs Prozent zu. Sie erreichten den Quartalsrekord von insgesamt 344 Milliarden Euro. Die Banken im Dax wurden nicht in diesen Teil der Berechnungen einbezogen, weil es in Bankbilanzen keinen Umsatz im klassischen Sinn gibt. Auch f&uuml;r das Gesamtjahr sind EY zufolge Bestmarken in Sicht.<br>\nAngesichts der unsicheren politischen Gro&szlig;wetterlage und wirtschaftlicher Risiken sei die fast durchweg gute Entwicklung der Top-Konzerne bemerkenswert, sagte Mathieu Meyer, Mitglied der EY-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung. &bdquo;Auch die zweite Jahresh&auml;lfte scheint vielversprechend angelaufen zu sein&ldquo;, sagte Meyer. Neun Unternehmen h&auml;tten ihre Umsatz- oder Gewinnprognose f&uuml;r das Gesamtjahr nach oben korrigiert, nur zwei Konzerne h&auml;tten sie gesenkt. &bdquo;2017 d&uuml;rfte also ein Rekordjahr werden&ldquo;, sagte Meyer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/dax-konzerne-machen-laut-wirtschaftspruefer-ey-rekordgewinne-a-1162769.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong> Hey, wieder gute Nachrichten. Dann steigen bestimmt die L&ouml;hne und Geh&auml;lter und der Anteil der Leiharbeiter und prek&auml;r Besch&auml;ftigten geht zur&uuml;ck. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vorw&auml;rts zur &bdquo;Rente mit 70&ldquo;? Eine gro&szlig;e Koalition von &bdquo;Top-&Ouml;konomen&ldquo; und die Untiefen der Rasenm&auml;hermethode<\/strong><br>\nErneut werden wir in diesen Tagen Zeugen dieses je nach Stimmungslage als putzig oder entnervend zu bezeichnenden Vorgehens: Top-&Ouml;konomen sprechen sich f&uuml;r Rente mit 70 aus: &raquo;F&uuml;hrende Wirtschaftswissenschaftler &uuml;ben scharfe Kritik an den Wahlprogrammen: Statt Geschenke zu versprechen, sollten die Parteien die B&uuml;rger auf ein h&ouml;heres Rentenalter ab 2030 vorbereiten&laquo;, so Birgit Marschall in ihrem Artikel.<br>\nUm wen handelt es sich hier, wenn von &bdquo;f&uuml;hrenden Wirtschaftswissenschaftlern&ldquo; gesprochen wird? Zum einen um Michael H&uuml;ther, Direktor des Arbeitgeber-Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). H&uuml;ther ist seit 2001 Honorarprofessor an der privaten EBS Universit&auml;t f&uuml;r Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel. Er ist in den Medien sehr pr&auml;sent, aber sicher das Gegenteil eines unabh&auml;ngigen Wirtschaftsforschers. Und das er beim hier interessierenden Thema f&uuml;r eine Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters pl&auml;diert, &uuml;berrascht angesichts der Stakeholder des von ihm geleiteten Instituts nicht wirklich, sondern geh&ouml;rt zu seiner Jobbeschreibung.<br>\nAber H&uuml;ther bekommt Flankenschutz von einem anderen &bdquo;Top-&Ouml;konom&ldquo;, der ebenfalls immer wieder in den Medien pr&auml;sent ist &ndash; und diese Personalie mag den einen oder anderen &uuml;berraschen: &bdquo;Die Politik muss sich endlich ehrlich machen und den Menschen sagen: Die Lebensarbeitszeit wird weiter steigen m&uuml;ssen.&ldquo; Mit diesen Worten wird der Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, in dem Artikel zitiert. Fratzscher wurde in der einschl&auml;gigen Presse schon mal als &bdquo;Claqueur der SPD&ldquo; bezeichnet, so die abwertende &Uuml;berschrift eines Artikels von Rainer Hank in der FAZ. vom 25. Juni 2017. Bereits 2014 befasste sich die FAZ mit der (parteipolitischen) Berater-Karriere von Fratzscher: Gabriels Geheimwaffe, so war der damalige Artikel &uuml;berschrieben, als Sigmar Gabriel noch als Bundeswirtschaftsminister unterwegs war: &raquo;Marcel Fratzscher ist zum neuen Chef&ouml;konomen der Bundesregierung aufgestiegen. Mit Flei&szlig; und einem untr&uuml;glichen Gesp&uuml;r f&uuml;r Macht.&laquo; (&hellip;)<br>\nDen Arbeitnehmern sollte klar werden, dass es sich bei den immer wieder vorgetragenen und von vielen Medien wiedergek&auml;uten Argument, &bdquo;die&ldquo; Lebenserwartung steige doch kontinuierlich und &bdquo;wir&ldquo; beziehen immer l&auml;nger Rente, also k&ouml;nne &bdquo;man&ldquo; doch auch etwas l&auml;nger arbeiten, um ein &uuml;beraus vergiftetes Argument handelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2017\/08\/rente-mit-70-und-deren-untiefen.html\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p><strong>dazu: Weitere Forscher f&uuml;r Rente mit 70<\/strong><br>\nIW-Studie spricht sich f&uuml;r schnelle Anhebung des Rentenalters von 2031 bis 2043 aus.<br>\nK&ouml;ln\/Offenbach (sth). Immer mehr Wissenschaftler fordern eine weitere Erh&ouml;hung des Rentenalters nach 2030. Wenige Tage, nachdem sich die Institutsleiter Marcel Fratzscher (DIW) und Michael H&uuml;ther (IW) f&uuml;r die schrittweise Einf&uuml;hrung der Rente mit 70 ausgesprochen hatten (ihre-vorsorge.de vom 09.08.2017), hat das arbeitgebernahe IW seine Position durch eine neue Studie untermauert. Danach w&uuml;rde ein Rentenalter von 70 Jahren nicht nur den Rentenbeitrag deutlich langsamer steigen lassen, sondern auch das Rentenniveau langfristig &uuml;ber 45 Prozent halten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/index.php?id=55&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=18278&amp;cHash=72868b2c28c9e27d07d36dd8c85836e6\">Ihre Vorsorge<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Das arbeitgebernahe IW empfiehlt mal wieder die Erh&ouml;hung des Rentenalters. Die &bdquo;Studie&ldquo; argumentiert besonders perfide, dass die Rentenk&uuml;rzungsfaktoren im Status Quo das Rentenniveau zu stark d&auml;mpfen w&uuml;rden und dass (nur) eine Erh&ouml;hung des Rentenalters dies aufhalten k&ouml;nne. Ganz selbstverst&auml;ndlich nimmt das IW in seiner &bdquo;Studie&ldquo; an, &bdquo;&hellip;dass die Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse in Umfang und Entlohnung bestehen bleiben, also bei l&auml;ngerer Lebensarbeitszeit beispielsweise keine Reduzierung der Arbeitszeit in den &auml;lteren Lebensjahren vorgenommen wird. Entsprechend werden die Jahresentgeltprofile der h&ouml;heren Lebensalter verl&auml;ngert.&ldquo; (IW-Report &middot; 25\/2017, S. 15), Alle arbeiten also zu gleichen Konditionen einfach ein paar Jahre l&auml;nger? Was ist mit Menschen, die in belastenden Berufen circa ab 55 massive Gesundheitsprobleme bekommen und zwischen Krankengeld, ALG I, ALG II und Grundsicherung hin- und hergeschoben werden? Sie sind dann keine &bdquo;&Auml;quivalenzbeitragszahler&ldquo; mehr. Mithin wird die &bdquo;Rente mit 70&ldquo; weder Rentenniveau noch Beitragssatz stabilisieren k&ouml;nnen. Sie sorgt nur f&uuml;r h&ouml;here Arbeitslosenraten und den totalen sozialen Absturz im sp&auml;ten Erwerbsleben. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Merkel und die YouTuber bei &bdquo;#DeineWahl&ldquo;: die sch&ouml;ne neue Werbewelt f&uuml;r die Kanzlerin<\/strong><br>\nIn der Spitze verfolgten etwas &uuml;ber 57.000 Menschen das Live-Interview, das Bundeskanzlerin Angela Merkel vier YouTubern gab. Die jeweils zehnmin&uuml;tigen Gespr&auml;che der Kanzlerin mit Itscoleslaw, Alexi Bexi, Ischtar Iksi und MrWissen2go waren unspektakul&auml;r. Es ist das Event an sich, das den Gespr&auml;chswert schuf und von dem sich alle Beteiligten einen Werbe-Effekt versprechen d&uuml;rften.<br>\nProduziert wurde das Format &bdquo;#DeineWahl&ldquo; von Studio71, dem Multiplattform-Netzwerk von ProSiebenSat.1 (P7S1). Hinter der Interview-Aktion stehen also keine &bdquo;kleinen YouTuber&ldquo;, sondern ein gro&szlig;er TV-Konzern, der durchaus auch handfeste eigene Interessen verfolgt. Zuletzt sorgte das P7S1-Vorstandsmitglied Conrad Alberti f&uuml;r Schlagzeilen, als er einen Anteil an den &ouml;ffentlichen Rundfunkbeitr&auml;gen auch f&uuml;r Privatsender forderte. Ein Format wie &bdquo;#DeineWahl&ldquo; k&ouml;nnte insofern auch medienpolitisch irgendwann in die Waagschale geworfen werden.<br>\nDann w&auml;re da noch YouTube, bzw. der dahinter stehende Google-Konzern Alphabet. Am Tag des Interviews platzierte Google auf seiner Startseite direkt unter dem Sucheingabefeld einen &bdquo;Programmhinweis&ldquo; auf das Interview. Vermutlich w&auml;re das der begehrteste Werbeplatz im Internet. Wenn er denn zu buchen w&auml;re. Der Such-Konzern pr&auml;sentiert sich hier wie selbstverst&auml;ndlich als die Plattform der Wahl (pun intended) f&uuml;r den politischen Diskurs mit der jungen Zielgruppe.<br>\nUnd die Kanzlerin selbst profitiert mitten im Wahlkampf nat&uuml;rlich auch. Zwar konnten die YouTuber formal die Bedingungen des Interviews diktieren. Es d&uuml;rfte Merkel und ihren Beratern aber nicht schwergefallen sein, hier einen Blankoscheck auszustellen. Ganz anders als beim &bdquo;TV Duell&ldquo; &uuml;brigens, bei dem jeder noch so kleine &Auml;nderungswunsch der Sender ARD, ZDF, RTL und Sat.1 von Merkel abgeschmettert wurde, um ja eine m&ouml;glichst gro&szlig;e Kontrolle zu behalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/08\/16\/merkel-und-die-youtuber-bei-deinewahl-die-schoene-neue-werbewelt-fuer-die-kanzlerin\/\">meedia<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39675\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-39675","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39675","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39675"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39675\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39678,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39675\/revisions\/39678"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39675"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39675"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39675"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}