{"id":39680,"date":"2017-08-18T11:59:27","date_gmt":"2017-08-18T09:59:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39680"},"modified":"2018-12-30T17:49:55","modified_gmt":"2018-12-30T16:49:55","slug":"trumps-militaerische-option-gegen-venezuela-von-aussen-oder-von-innen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39680","title":{"rendered":"Trumps \u201cmilit\u00e4rische Option\u201d gegen Venezuela: Von au\u00dfen oder von innen?"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170818-trumps-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Selbstverst&auml;ndlich stie&szlig; US-Pr&auml;sident Donald Trumps Drohung, gegen die Regierung Venezuelas notfalls eine &ldquo;milit&auml;rische Option&rdquo; zu erw&auml;gen, sprich: sie mit einem milit&auml;rischen Schlag zu beseitigen, auf scharfe Ablehnung der traditionellen Verb&uuml;ndeten Venezuelas inner- und au&szlig;erhalb Lateinamerikas, zu denen Bolivien, Kuba, Ecuador, Nicaragua und El Salvador, aber auch Russland, China und der Iran geh&ouml;ren.<\/p><p>Keine zwei Tage vergingen nach Trumps verbalem Muskelakt und US-Vizepr&auml;sident Mike Pence musste sich mit einer Eilvisite in vier lateinamerikanische L&auml;nder um eine Gl&auml;ttung der Wogen bem&uuml;hen. In- und ausl&auml;ndische Beobachter warfen der US-Regierung vor, die wenige Tage zuvor, am 9. August, in Lima verabschiedete Erkl&auml;rung von 17 lateinamerikanischen Regierungen &ndash; die der Regierung Nicol&aacute;s Maduro den &bdquo;Bruch der demokratischen Grundordnung&rdquo; bescheinigten &ndash; zu gef&auml;hrden und Maduro politisch in die H&auml;nde zu spielen. Ein Bericht von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nMit seiner Kampfansage belebt Trump das Gespenst der &bdquo;Sicherheitsbedrohung durch Venezuela&rdquo; wieder, das Vorg&auml;nger Barack Obama bereits 2015 beschworen und zum Anlass f&uuml;r die ersten Sanktionen gegen hohe Beamte der Regierung Nicol&aacute;s Maduro genommen hatte. Nach der vom CIA stur kolportierten US-Darstellung, handelt es sich jedoch nicht um feindliche Handlungen der venezolanischen Streitkr&auml;fte, sondern um eine &bdquo;Sicherheitsbedrohung&rdquo; durch den Iran und der libanesischen Partei und Befreiungsorganisation Hisbollah von venezolanischem Boden aus. Beiden werfen die USA seit Jahren &bdquo;terroristische&rdquo; Absichten gegen US-Ziele vor, die von Venezuela ermutigt w&uuml;rden &ndash; eine l&auml;cherliche Verschw&ouml;rungstheorie, die jedoch rasch von der rechtsextremen Szene Lateinamerikas vereinnahmt wurde.<\/p><p><strong>Trumps st&uuml;mperhafte Au&szlig;enpolitik<\/strong><\/p><p>US-Pr&auml;sident <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GCyGTBGQ3Ww\">Donald Trumps Drohung<\/a>, Venezuelas Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro durch einen milit&auml;rischen &Uuml;berfall zu Sturz zu bringen, stie&szlig; unter Einschluss selbst konservativer Regierungen auf fl&auml;chendeckende Ablehnung in Lateinamerika. Trumps verbaler Kraftakt war eine Reaktion auf die Wahl der verfassungsgebenden Versammlung und den Tod von 120 Menschen seit dem Aufflammen der Proteste zum Jahresbeginn in Venezuela, die von den internationalen Medien f&auml;lschlicherweise allein der Verantwortung der venezolanischen Regierung zugeordnet werden.<\/p><p>Trumps kaschierter Kriegsandrohung folgte schon zwei Tage sp&auml;ter die diplomatische Feuerwehr-Mission von Vizepr&auml;sident Mike Pence, der mit Eilbesuchen in Kolumbien, Argentinien, Chile und Panama eine &bdquo;friedliche L&ouml;sung&rdquo; der Krise in Venezuela beschwor und sich um die Korrektur von Trumps Fauxpas bem&uuml;hte. Die Reise Pences war f&auml;llig. <\/p><p>Die Maduro-kritische Regierung Chiles, zum Beispiel, reagierte nicht etwa mit einer, wie &uuml;blich, diskreten, diplomatischen Note. Au&szlig;enminister Heraldo Mu&ntilde;oz warnte Washington &ouml;ffentlich. Mit Verweis auf die am 9. August in Lima von 17 lateinamerikanischen Regierungen verabschiedete Erkl&auml;rung, womit der Regierung Venezuelas der &bdquo;Bruch der demokratischen Grundordnung&rdquo; vorgeworfen wurde, mahnte Mu&ntilde;oz kurz und b&uuml;ndig auf Twitter:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Mit Bekr&auml;ftigung des vollen Wortlauts der Erkl&auml;rung von Lima zu Venezuela weist Chile die Androhung einer milit&auml;rischen Intervention gegen Venezuela zur&uuml;ck&rdquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Der deutlichen Abgrenzung von Trumps S&auml;belrasseln schlossen sich auch Kolumbien, Mexiko und Peru an, die zu den sch&auml;rfsten Kritikern Maduros geh&ouml;ren. &bdquo;Wir lehnen milit&auml;rische Mittel und Gewaltanwendung im internationalen System ab&rdquo;, erkl&auml;rte Kolumbiens Au&szlig;enministerium. <\/p><p>Zwar etwas verw&auml;ssert, doch &auml;hnlich lautete die Erkl&auml;rung des von Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay gef&uuml;hrten s&uuml;damerikanischen Gemeinsamen Marktes (Mercosur), der erst Anfang August Venezuela von der Mercosur-Mitgliedschaft suspendiert hatte.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die L&auml;nder des Mercosur sind der Meinung, dass der Dialog und die Diplomatie die einzigen akzeptablen Mittel zur F&ouml;rderung der Demokratie sind.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Selbst aus den eigenen Reihen musste Trump Kritik einstecken. &bdquo;Der Kongress wird nat&uuml;rlich keinem Krieg in Venezuela zustimmen&rdquo;, erkl&auml;rte Ben Sasse, republikanischer Senator und einer der sch&auml;rfsten innerparteilichen Kritiker des US-Pr&auml;sidenten.<\/p><p>Die venezolanische Regierung f&uuml;hlte ihre seit Jahren ge&auml;u&szlig;erten Anklagen gegen eine milit&auml;rische Intervention der USA best&auml;tigt, reagierte dennoch &uuml;berrascht. Verteidigungsminister Vladimir Padrino erkl&auml;rte: &bdquo;Das ist ein verr&uuml;ckter Akt, ein Akt des Extremismus&rdquo;. Au&szlig;enminister Jorge Arreaza protestierte:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Das ist eine direkte Bedrohung des Friedens, der Stabilit&auml;t, der Unabh&auml;ngigkeit, der regionalen Einheit, der Souver&auml;nit&auml;t und des Rechts auf Selbstbestimmung.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Der russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow bezeichnete Trumps Anspielung als &bdquo;unakzeptabel&ldquo;. &bdquo;Wir sind uns &uuml;ber die Notwendigkeit einig, dass die Differenzen in Venezuela durch nationalen Dialog, ohne Druck von au&szlig;en, friedlich &uuml;berwunden werden &ndash; vom unakzeptablen Charakter der Androhung milit&auml;rischer Intervention ganz zu schweigen&ldquo;, erkl&auml;rte Lawrow zu Reportern kurz nach einem Treffen in Moskau mit dem bolivianischen Au&szlig;enminister Fernando Huanacuni Mamani.<\/p><p><strong>&bdquo;Argentinien f&uuml;hrt den Kontinent&rdquo;<\/strong><\/p><p>F&uuml;r &Uuml;berraschung sorgte Pences Auftritt in Buenos Aires. Die USA w&uuml;rden &bdquo;nicht tatenlos zusehen, w&auml;hrend Venezuela versinkt&rdquo;, erkl&auml;rte der US-Au&szlig;enminister in abgeschw&auml;chter Drohung. Die USA pr&uuml;ften &bdquo;viele Optionen&rdquo;, wiederholte Pence die Worte Trumps, f&uuml;gte jedoch rasch hinzu, es solle &bdquo;nichts unternommen werden ohne Konsens mit Lateinamerika&rdquo;.<\/p><p>In Wahrheit kann von lateinamerikanischer Einstimmigkeit &uuml;berhaupt nicht die Rede sein. Bolivien, Kuba, Ecuador, Nicaragua und El Salvador haben die Erkl&auml;rung von Lima nicht unterzeichnet und selbst die Maduro-kritischen Mitte-Links-Regierungen Uruguays und Chiles wollen sich nicht zu unproduktiven Radikalma&szlig;nahmen hinrei&szlig;en lassen.<\/p><p>Trotz der traditionellen F&uuml;hrungsrolle Brasiliens auf dem Kontinent, doch angesichts der in Korruption und Justizskandalen versinkenden Regierung Michel Temer, &uuml;bertrug Pence dem argentinischen Pr&auml;sidenten Mauricio Macri &ndash; mit dem ihn und Donald Trump langj&auml;hrige, gemeinsame Gesch&auml;ftsbeziehungen auf dem New Yorker Immobilienmarkt verbinden &ndash; feierlich die F&uuml;hrungsrolle. &bdquo;Wir glauben, dass Argentinien mit seiner gegenw&auml;rtigen F&uuml;hrung ein gro&szlig;artiges Beispiel auf diesem Kontinent ist. Die Fortschritte in Argentinien, seine Bem&uuml;hung, seine f&uuml;hrende Position in der Welt zur&uuml;ckzugewinnen, stehen in krassem Widerspruch zum Zusammenbruch in Venezuela. Es gibt hungernde Kinder jeden Tag dort&ldquo;, erkl&auml;rte Pence mit dem Brustton der &Uuml;berzeugung, musste er doch die Wahrheit &uuml;ber die Rezession, die Arbeitslosigkeit und die bedrohlich ansteigende Auslandsverschuldung von 90 Milliarden Dollar dem politischen Imperativ der Stunde opfern. Macri reagierte begeistert. &bdquo;Dies wird Investitionen bringen&ldquo;, versprach er vorlaut den Medien.<\/p><p><strong>Stratfor: &bdquo;Die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung Venezuelas lauert im Lande selbst&ldquo;&hellip;<\/strong><\/p><p>Indes spekulieren seit Jahresbeginn Analysten des schon im Irak-Krieg geheimdienstlich beauftragten Sicherheits- und Spionage-Unternehmens Stratfor, f&uuml;r den nicht wenige, ehemalige CIA-Agenten t&auml;tig sind, mit einem Aufstand der mittleren R&auml;nge der venezolanischen Streitkr&auml;fte als ernstzunehmende Bedrohung f&uuml;r den Chavismus. <\/p><p>&bdquo;Die M&ouml;glichkeit eines Staatsstreichs ist nicht die einzige Bedrohung f&uuml;r die Regierung. Der stetige milit&auml;rische Widerstand k&ouml;nnte sie gegen&uuml;ber der Opposition schw&auml;chen und seine Bem&uuml;hungen zur Umschreibung der Verfassung erschweren&ldquo;, ist <a href=\"https:\/\/worldview.stratfor.com\/article\/will-venezuelas-military-turn-president\">auf der Stratfor-Plattform zu lesen<\/a>. Mit Verweis auf die j&uuml;ngste Meuterei in der Kaserne Paramacay rechnet Stratfor mit der Ausbreitung weiterer Aufst&auml;nde, vor allem der mittleren Offiziersr&auml;nge und der von ihnen direkt kommandierten Soldaten.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die offensichtliche Bedrohung f&uuml;r die F&uuml;hrung der venezolanischen Sicherheitsplaner ist die M&ouml;glichkeit, dass die gestohlenen Waffen gegen loyalistische Kr&auml;fte verwendet werden. Doch das w&uuml;rde nicht ausreichen, um die Macht der Regierung wirklich zu bedrohen. Eine weit verbreitete milit&auml;rische Meuterei w&auml;re es jedoch &hellip; und dann w&auml;re die venezolanische Regierung in Schwierigkeiten.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>&bdquo;W&auml;hrend die Inflation w&auml;chst, werden immer mehr einfache Milit&auml;rs und ihre Familien von Nahrungsmittelknappheit und den wirtschaftlichen Schwierigkeiten betroffen. Hochrangige Beamte in den Streitkr&auml;ften sind vor der Wirtschaftskrise gesch&uuml;tzt, doch Tausende von niedrigeren R&auml;ngen und ihre Familien sind es nicht. Die Einbu&szlig;en in ihrem Lebensstandard k&ouml;nnten die Gefahr bedeuten, dass sie die Regierung offen herausfordern k&ouml;nnten, was deren F&auml;higkeit, ohne die Meinung der Bev&ouml;lkerung oder ihrer politischen Gegner zu ber&uuml;cksichtigen, beeintr&auml;chtigen w&uuml;rde&ldquo;, erwartet Stratfor und schlussfolgert:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;&hellip;Es k&ouml;nnte keine schlechtere Zeit f&uuml;r die venezolanische Regierung sein. Maduros Loyalisten versuchen, ein Nationales Verfassungskonvent einzusetzen, um die Verfassung zu ihren Gunsten umzuschreiben und die (Anm. F. F.: verz&ouml;gerten Provinz- und B&uuml;rgermeister-) Wahlen weiter hinauszuz&ouml;gern &ndash; zum Teil in der Hoffnung, dass die &Ouml;lpreise steigen und der Wirtschaft (und damit der Regierung) einen erforderlichen Aufschub geben k&ouml;nnten. Und die Regierung z&auml;hlt auf die Unterst&uuml;tzung des Milit&auml;rs. Wenn genug Angeh&ouml;rige des Milit&auml;rs entt&auml;uscht werden, kann die M&ouml;glichkeit eines Staatsstreichs nicht ausgeschlossen werden&hellip;&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wie auch immer, das ist aber nicht die einzige Bedrohung durch ein unloyales Milit&auml;r. Statt eines pl&ouml;tzlichen Putsches k&ouml;nnten milit&auml;rische Abtr&uuml;nnige, die nicht stark genug sind f&uuml;r einen endg&uuml;ltigen Sturz der Regierung, einen langwierigen Prozess des Verschlei&szlig;es starten, entweder durch frontale Angriffe oder durch Provokationen&ldquo;, schlussfolgert die Zukunftsvision von Stratfor.<\/p><p>Es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass die F&ouml;rderung des Auseinanderbruchs der venezolanischen Streitkr&auml;fte schlie&szlig;lich eine der sybillinisch erw&auml;hnten &bdquo;milit&auml;rischen Optionen&ldquo; Donald Trumps, seiner Geheimdienste und Milit&auml;rplaner ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170818-trumps-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Selbstverst&auml;ndlich stie&szlig; US-Pr&auml;sident Donald Trumps Drohung, gegen die Regierung Venezuelas notfalls eine &ldquo;milit&auml;rische Option&rdquo; zu erw&auml;gen, sprich: sie mit einem milit&auml;rischen Schlag zu beseitigen, auf scharfe Ablehnung der traditionellen Verb&uuml;ndeten Venezuelas inner- und au&szlig;erhalb Lateinamerikas, zu denen Bolivien, Kuba, Ecuador, Nicaragua und El Salvador,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39680\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,123,20],"tags":[2071,366,1995,663,1800,1333,2128],"class_list":["post-39680","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-kampagnentarnworteneusprech","category-landerberichte","tag-maduro-nicolas","tag-obama-barack","tag-pence-mike","tag-putsch","tag-trump-donald","tag-venezuela","tag-verfassung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39680","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39680"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39680\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48128,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39680\/revisions\/48128"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39680"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39680"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39680"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}