{"id":3973,"date":"2009-05-29T09:29:50","date_gmt":"2009-05-29T07:29:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3973"},"modified":"2009-05-29T09:34:10","modified_gmt":"2009-05-29T07:34:10","slug":"hinweise-des-tages-901","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3973","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(MB\/WL)<\/p><p>Heute zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=3973#h01\">Zurzeit keine Br&uuml;ckenfinanzierung f&uuml;r Opel m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h02\">Entscheidung &uuml;ber Opel-Zukunft vertagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h03\">Verkorkster Krisengipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h04\">Hypo Real Estate &ndash; Fahrl&auml;ssiges Handeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h05\">IMK: Von der Finanzkrise zur Weltwirtschaftskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h06\">Robert von Heusinger: Deflation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h07\">Maschinenbau: Gr&ouml;&szlig;ter Einbruch aller Zeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h08\">DIW-Chef f&uuml;r Mehrwertsteuer-Erh&ouml;hung auf 25%<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h09\">Es geht weiter wie bisher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h10\">Statistik&auml;nderung l&auml;sst 200.000 Arbeitslose verschwinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h11\">Outsourcing in Berlin: Die Republik der Anw&auml;lte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h12\">Ex-Oberstaatsanwalt vertuscht Datenaff&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h13\">Heribert Prantl: Der Deal wird Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h14\">G8-Innen- und Justizminister beraten &uuml;ber Terror- und Migrationsabwehr. Italien gibt den Kurs vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h15\">Der Kita-Streik zeigt, wie man soziale Unruhe sch&uuml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h16\">Atom-Endlager vor dem GAU &ndash; was wusste Kohls Umweltministerin Angela Merkel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h17\">Nuklearer Schwarzbau in Gorleben?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h18\">Urteil: Empf&auml;nger von EU-Agrarhilfen offenlegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h19\">Professoren wollen Uni-Pr&auml;sidentin st&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h20\">&ldquo;Die Studienbedingungen sind unertr&auml;glich&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h21\">Bertelsmann startet Online-Lernportal f&uuml;r Sch&uuml;ler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h22\">LobbyControl enth&uuml;llt verdeckte PR-Aktivit&auml;ten der Deutschen Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h23\">Bahn fingierte positive Leserbriefe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h24\">Scharping und Schaeffler: In diskreter Mission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h25\">Springer hatte mit 1968 nichts zu tun (2)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h26\">B&ouml;ckler Impuls Grafiken und Daten zu Arbeit, Wirtschaft und Sozialem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h27\">Abu Ghraib: Bilder von Vergewaltigungen von Frauen und Kindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h28\">Zu guter letzt: Verschuldet<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3973&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zurzeit keine Br&uuml;ckenfinanzierung f&uuml;r Opel m&ouml;glich<\/strong><br>\nEs gibt zurzeit f&uuml;r die Bundesregierung keine rechtliche M&ouml;glichkeit, eine staatliche Br&uuml;ckenfinanzierung zur Rettung der Adam Opel GmbH zu gew&auml;hrleisten. Dies wurde am Donnerstagmorgen in der Sondersitzung des Haushaltsausschusses deutlich, bei der die Bundesminister Peer Steinbr&uuml;ck (SPD) und Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg (CSU) die Abgeordneten &uuml;ber die n&auml;chtlichen Gespr&auml;che mit Vertretern der Opel-Muttergesellschaft General Motors (GM), der amerikanischen Regierung, den Investoren Magna und Fiat sowie den betroffenen Bundesl&auml;ndern informierten. \n<p>Danach sei bisher angedacht gewesen, dass der Staat eine Br&uuml;ckenfinanzierung von insgesamt 1,5 Milliarden Euro gew&auml;hre. Bei der n&auml;chtlichen Sitzung habe aber GM &uuml;berraschend einen weiteren kurzfristigen Finanzierungsbedarf von 300 bis 350 Millionen Euro angemeldet, der bis Freitag erbracht werden m&uuml;sse. Dies habe keiner der Beteiligten zusagen k&ouml;nnen, da die Regierung nach dem Haushaltsrecht einen Kredit geben d&uuml;rfe, wenn er mit &ldquo;&uuml;berwiegender Wahrscheinlichkeit&rdquo; nicht ausfallen w&uuml;rde. Dies sei nicht sichergestellt. So ist laut Steinbr&uuml;ck bisher noch nicht klar, wem &uuml;berhaupt das Konto geh&ouml;rt, auf den der Kredit &uuml;berwiesen werden soll und welche Sicherheiten der Bund erh&auml;lt. &ldquo;Deshalb muss nachgearbeitet werden&rdquo;, betonte zu Guttenberg. Die Regierung habe deshalb alle Beteiligten aufgefordert, bis Freitagnachmittag entsprechende Informationen zu liefern. Dann soll weiter verhandelt werden. Insgesamt werden laut Steinbr&uuml;ck die Gespr&auml;che dadurch erschwert, dass viele Interessenvertreter beteiligt seien. Es sei jedoch klar, dass Opel nach der Krise anders aussehen werde als zuvor. Finanziert werden soll der eventuelle &Uuml;berbr&uuml;ckungskredit aus Mitteln des Konjunkturpaketes II, das vom Bundestag bereits beschlossen wurde.<\/p>\n<p>Die Abgeordneten aller Fraktionen unterst&uuml;tzten die Regierung in ihrer Verhandlungsf&uuml;hrung. Der Sprecher der Unionsfraktion erkl&auml;rte, dass die Sache komplizierter sei als angenommen. Vieles sei noch unklar. Die Union sei nicht gegen einen Br&uuml;ckenbau, es m&uuml;sse jedoch sichergestellt sein, wo das andere Ufer sei. &ldquo;Zurzeit halten wir eine Garantie f&uuml;r nicht m&ouml;glich, da das Ausfallrisiko fast 100 Prozent betr&auml;gt&rdquo;, betonte er. Die SPD betonte, dass m&ouml;glichst alles getan werden m&uuml;sse, um die Standorte und die Arbeitspl&auml;tze in Deutschland zu erhalten. Der Sprecher der FDP-Fraktion forderte ein Konzept, in das die Ministerpr&auml;sidenten der L&auml;nder miteinbezogen werden m&uuml;ssten. Die Linksfraktion erinnerte daran, dass in Th&uuml;ringen fast 20 Prozent aller Arbeitspl&auml;tze mit dem Opelwerk in Eisenach verbunden seien. Der Vertreter der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen forderte f&uuml;r die Zukunft ein tragbares Gesch&auml;ftsmodell, das vor allem auch die Fragen des Klimaschutzes einbeziehe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_165\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Entscheidung &uuml;ber Opel-Zukunft vertagt<\/strong><br>\nMit Blick auf den zus&auml;tzlichen Finanzbedarf der Opel-Mutter GM sagte (Magna-Gr&uuml;nder und -Chairman Frank) Stronach nach dem Ende des Verhandlungsmarathons, Magna sei sowohl in der Lage als auch bereit, den Betrag vorzufinanzieren. Sollte es von US-Seite &ndash; also von GM oder dem Finanzministerium &ndash; aber zu einem Vertragsbruch kommen, erwarte er, dass die deutsche Regierung hinter Magna stehe, um das Geld zur&uuml;ckzubekommen.\n<p>Steinbr&uuml;ck sagte, er sei erfreut dar&uuml;ber, dass Magna behilflich sein wolle, die zus&auml;tzliche Finanzl&uuml;cke zu schlie&szlig;en. &ldquo;Das scheint mir sehr attraktiv zu sein&rdquo;, sagte Steinbr&uuml;ck.<br>\nDer Finanzminister zeigte sich zuversichtlich, am Freitag eine L&ouml;sung im Sinne einer Fortsetzung von Opel als Automobilhersteller erzielen kann. Das sei das Ergebnis, an dem nach wie vor alle interessiert seien.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung hat sich bei dem Treffen im Kanzleramt auch noch nicht auf einen bevorzugten Bieter f&uuml;r die Adam Opel GmbH festgelegt. Im Rennen sind nach Aussage Steinbr&uuml;cks weiter der italienische Automobilkonzern Fiat und der kanadisch-&ouml;sterreichische Automobilzulieferer Magna. Der US-Investor Ripplewood sei &ldquo;abgew&auml;hlt&rdquo; worden. Vom chinesischen Autohersteller Bejing Automotive Industry Corp (BAIC) liege eine Interessensbekundung vor, deren Substanz ausbauf&auml;hig sei, sagte Guttenberg.<\/p>\n<p>Um im Falle einer zunehmend wahrscheinlicheren GM-Insolvenz den Fortbestand von Opel zu sichern, pr&uuml;ften die Bundesregierung und die L&auml;nder mit Opel-Standorten in den vergangenen Tagen eine Br&uuml;ckenfinanzierung f&uuml;r die R&uuml;sselsheimer im Volumen von 1,5 Mrd EUR. Die H&auml;lfte dieses Betrages soll der Bund bereitstellen, den Rest die L&auml;nder, in denen sich Opel-Werke befinden.<\/p>\n<p>Der L&auml;nderanteil soll entsprechend der Zahl der Opel-Besch&auml;ftigten im jeweiligen Bundesland verteilt werden. Von den 750 Mio EUR, die auf die Bundesl&auml;nder mit Opel-Standorten entfallen, w&uuml;rde Nordrhein-Westfalen 150 Mio EUR &uuml;bernehmen, Rheinland-Pfalz rund 100 Mio EUR und Th&uuml;ringen etwa 50 Mio EUR. Auf Hessen, das Bundesland, in dem Opel seinen Stammsitz betreibt, w&uuml;rde somit ein Beitrag von knapp 450 Mio EUR zukommen.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung geriet bei diesem Vorhaben zunehmend unter Druck. Am Mittwochmorgen (Ortszeit) erkl&auml;rte der Detroiter Autohersteller die Verhandlungen &uuml;ber eine Umschuldung f&uuml;r gescheitert. Deutlich weniger als die notwendigen 90% der Anleihegl&auml;ubiger, denen GM rund 27,2 Mrd USD schuldet, hatten einem Tausch von Schulden gegen Aktien zugestimmt. Damit ist eine Insolvenz des einst gr&ouml;&szlig;ten Autobauers der Welt wohl unabwendbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kurse.focus.de\/news\/UPDATE-Entscheidung-ber-Opel-Zukunft_id_news_107311448.html\">Focus Money<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Verkorkster Krisengipfel<\/strong><br>\nKritik sowohl an GM als auch an der Bundesregierung &auml;u&szlig;erte hingegen der Automobilexperte Ferdinand Dudenh&ouml;ffer. Das Spitzentreffen sei &ldquo;sehr amateurhaft vorbereitet&rdquo; worden und sehr entt&auml;uschend, sagte der Professor der Uni Duisburg-Essen. \n<p>Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg h&auml;tte Bedingungen vorgeben und mit den Investoren in kleinen Gruppen vorverhandeln m&uuml;ssen. Dann h&auml;tte man rasch Antworten gehabt und entscheiden k&ouml;nnen, sagte Dudenh&ouml;ffer. <\/p>\n<p>Zudem werde das Treuhandmodell der Bundesregierung nicht funktionieren. Es sei naiv, von der US-Regierung zu verlangen, gegen Gl&auml;ubigerschutzrechte zu versto&szlig;en.<br>\nDem US-Mutterkonzern GM warf Dudenh&ouml;ffer vor, dass er pl&ouml;tzlich einen zus&auml;tzlichen Finanzbedarf von 300 Millionen Euro angemeldet habe. &ldquo;Mit so einer &Uuml;berraschung darf man nicht in so eine Verhandlung gehen&rdquo;, sagte der Professor und kreidete GM-Europachef Carl-Peter Forster schlechte Vorbereitung an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/569\/470120\/text\/\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hypo Real Estate &ndash; Fahrl&auml;ssiges Handeln<\/strong><br>\nSkandalfall Hypo Real Estate: Der Bund wusste fr&uuml;h von den Risiken &ndash; und tat nichts dagegen. Die Finanzaufsicht hat versagt.\n<p>Es lohnt, politisch zu handeln, wenn der Schaden des Nichtstuns hoch ist. Was die Finanzaufsicht in Deutschland angeht, ist der Preis f&uuml;r die Bundesregierung ziemlich einfach zu erkennen: Sie muss alleine f&uuml;r den klinisch toten Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) 100 Milliarden Euro Steuergeld bereitstellen.<\/p>\n<p>Erst jetzt aber werden die Einzelheiten bekannt, die die Pr&uuml;fer im Fr&uuml;hjahr und Sommer wussten. Und das wirft bohrende Fragen nicht nur nach dem Treiben der Bank auf &ndash; sondern auch nach dem Treiben der Pr&uuml;fer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/689\/470240\/text\/\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist schlicht und einfach ein Ablenkungsman&ouml;ver, wenn jetzt die Bafin und ihr Chef Sanio zu S&uuml;ndenb&ouml;cken gemacht werden. Die Politik hat die Aufsicht in jeder Hinsicht geschw&auml;cht und sogar behindert und Warnungen in den Wind geschlagen. Ihr Chef Sanio wurde teilweise sogar der L&auml;cherlichkeit preisgegeben. Die Bafin war f&uuml;r die Asmussens einfach nur l&auml;stig. Dar&uuml;ber hinaus: Welche Rolle spielte eigentlich die Bundesbank bei der Aufsicht?<\/em><\/p>\n<p>Wie scheinheilig diese Schuldverlagerung ist, m&ouml;ge man daran erkennen, dass gerade heute gemeldet wurde, dass der Bundesrat am von der Regierung vorgelegten (&auml;u&szlig;erst zur&uuml;ckhaltenden) Finanzmarktaufsichtsgesetz zweifelt <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_166\/13.html\">und seine Verabschiedung hinausz&ouml;gern will<\/a>. <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>IMK: Von der Finanzkrise zur Weltwirtschaftskrise<\/strong><br>\nDie Weltwirtschaft befindet sich in einer der dramatischsten Episoden ihrer j&uuml;ngsten Geschichte. Die weltweite Produktion von G&uuml;tern und Dienstleistungen verzeichnet einen Einbruch in einem seit der Weltwirtschaftskrise 1929\/30 nicht gekannten Ausma&szlig;. Aber neben diesen &ouml;konomischen Effekten markiert die aktuelle Krise auch eine Z&auml;sur, die das Verst&auml;ndnis des Marktsystems ver&auml;ndert. Nach einer Phase ab Ende der siebziger Jahre, in der M&auml;rkte als inh&auml;rent stabil angesehen wurden und seitens des Staates nicht an ihrer Entfaltung gehindert werden sollten, tritt nunmehr &ndash; wie schon nach der Weltwirtschaftskrise in den drei&szlig;iger Jahren &ndash; die stabilisierende Rolle des Staates in den Vordergrund. Im<br>\nFolgenden sollen die Ursachen der Krise aus theoretischer Sicht aufgearbeitet und damit ein Beitrag zu ihrer Deutung geleistet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_38_2009.pdf\">IMK Report 38 \/2009 [PDF &ndash; 329 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Robert von Heusinger: Deflation<\/strong><br>\nNun also auch in Deutschland: Die Inflation ist g&auml;nzlich verschwunden. In einigen Bundesl&auml;ndern, so in Hessen und Rheinland-Pfalz, fallen die Preise sogar &ndash; genauso wie bereits in den USA, Japan, Spanien oder sogar China. Gegen&uuml;ber dem Vorjahr ist der typische Warenkorb der Deutschen in einigen L&auml;ndern bereits im Mai billiger geworden, in den anderen d&uuml;rfte die Inflation im Juni negativ werden. So etwas passiert nicht alle Jahre, wie die Statistik verr&auml;t. Das letzte Mal wurde das Ph&auml;nomen im Fr&uuml;hjahr 1987 gemessen.\n<p>Weltweit gibt es &Uuml;berkapazit&auml;ten, weltweit nimmt die Arbeitslosigkeit drastisch zu, weltweit fallen die Verbraucherpreise. Die Chancen der Arbeitnehmer, Lohnerh&ouml;hungen durchzusetzen, schwinden im gleichen Ma&szlig;e wie die Chancen der Unternehmen, h&ouml;here Preise zu verlangen. Deshalb ist es eine Frage der Zeit, bis aus der guten negativen Inflationsrate eine schlechte wird. Deshalb m&uuml;ssen Finanz- und Geldpolitik noch expansiver werden. W&auml;hrend die Europ&auml;ische Zentralbank auf gutem Weg ist, verdr&auml;ngen die Regierungen Eurolands das Problem. Sie weigern sich, neue Konjunkturprogramme aufzulegen, die in der Lage sind, den Anstieg der Arbeitslosigkeit zu stoppen. Damit beschw&ouml;ren sie die echte Deflation herauf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1774469&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Maschinenbau: Gr&ouml;&szlig;ter Einbruch aller Zeiten<\/strong><br>\nDer deutsche Maschinenbau sp&uuml;rt nichts von einer Trendwende, im Gegenteil: Im April gingen die Auftr&auml;ge im Vergleich zum Vorjahresmonat um 58 Prozent zur&uuml;ck. So einen derben Einbruch gab es noch nie. Deutschlands Paradedisziplin wackelt immer mehr. Der deutsche Maschinenbau hat im April einen neuen Tiefpunkt erreicht. Die Bestellungen gingen binnen eines Jahres um weit mehr als die H&auml;lfte zur&uuml;ck. Die Branche l&auml;sst sich dennoch den Mut nicht nehmen. &bdquo;Die Hoffnung besteht weiter, dass wir zur Jahresmitte den Boden erreicht haben&ldquo;, sagte der Chefvolkswirt des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Ralph Wiechers. Seine Zuversicht sch&ouml;pft er aus den Fr&uuml;hindikatoren<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/maschinenbau-groesster-einbruch-aller-zeiten;2303466\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>DIW-Chef f&uuml;r Mehrwertsteuer-Erh&ouml;hung auf 25%<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, pl&auml;dierte im Gespr&auml;ch mit unserer Redaktion f&uuml;r eine Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer auf 25 Prozent. Der Deutsche Gewerkschaftsbund reagierte umgehend. Die Kritik: So m&uuml;sse der kleine Mann f&uuml;r die Kosten der Krise geradestehen.\n<p>Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte er an: &ldquo;Beim Schuldenabbau wird der Staat um Steuererh&ouml;hungen nicht herumkommen.&rdquo; Dieser Steuersatz sei in Skandinavien bereits &uuml;blich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/public\/article\/wirtschaft\/news\/713845\/Empoerung-ueber-25-Prozent-Forderung.html\">RP Online<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein weiteres Beispiel f&uuml;r die &ouml;konomische Ausrichtung des DIW-Chefs in Richtung auf eine Umverteilung von unten nach oben.<br>\nDie Mehrwertsteuererh&ouml;hung trifft in besonderer Weise jene Familien und Einzelpersonen, die geringe Einkommen und damit wenig Kaufkraft zur Verf&uuml;gung, ihre gesamten Einnahmen f&uuml;r den laufenden Konsum. Mit der Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer w&uuml;rde der reale Wert ihres Budgets vermindert, sie k&ouml;nnten entsprechend weniger Waren kaufen. Das ist Gift f&uuml;r die ohnehin total schw&auml;chelnde Binnenkonjunktur.<\/em><\/p>\n<p>Die Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer verschiebt tendenziell die fiskalische Belastung zu Gunsten der Exportwirtschaft und zu Lasten der vor allem den Binnenmarkt beliefernden Produzenten und Dienstleister. Die Exportwirtschaft ist aber bisher schon extrem gut gestellt.<\/p>\n<p>Je h&ouml;her die Mehrwertsteuer, umso gr&ouml;&szlig;er ist der Anreiz f&uuml;r Schwarzarbeit. Seltsamerweise wird dieses Argument, das sonst immer bem&uuml;ht wird, wenn z. B. die H&ouml;he der Lohnnebenkosten beklagt wird, von den Verantwortlichen im Falle der Diskussion um eine Mehrwertsteuererh&ouml;hung nicht in die Debatte eingef&uuml;hrt.<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung eines unserer Leser zu Zimmermanns Vorschlag:<\/strong> DIW-Chef Zimmermann geh&ouml;rt zu jenen &ldquo;Wissenschaftlern&rdquo;, die zur Durchsetzung der neoliberalen Ideologie bei ihrer &ldquo;Argumentation&rdquo; mit internationalen Vergleichszahlen nur jene Daten erw&auml;hnen, die ihnen ideologisch ins Konzept passen. So vergleicht er lediglich den deutschen Mehrwertsteuersatz mit jenen der skandinavischen Staaten. Zimmermann &ldquo;vergisst&rdquo; jedoch zu erw&auml;hnen, dass in den skandinavischen Staaten auch jene Steuern deutlich &uuml;ber dem hiesigen Niveau liegen, welche die Bezieher hoher Einkommen und die Besitzer gro&szlig;er Verm&ouml;gen zu entrichten haben:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li>Spitzensteuersatz (Quelle: OECD):\n<ul>\n<li>Deutschland 44,3% (einschlie&szlig;lich Solidarit&auml;tszuschlag, inkl. &ldquo;Reichensteuer&rdquo; 47,5%. Diese gilt jedoch nur f&uuml;r sehr hohe Einkommen und sie kennt dar&uuml;ber hinaus zahlreiche Ausnahmen)<\/li>\n<li>Finnland 49,3%<\/li>\n<li>D&auml;nemark 55,0%<\/li>\n<li>Schweden 56,6%<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Staatliche Einnahmen aus Einkommens- und Gewinnsteuern in Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (Quelle: OECD):\n<ul>\n<li>Deutschland 10,8%<\/li>\n<li>Finnland 16,6%<\/li>\n<li>Schweden 19,7%<\/li>\n<li>D&auml;nemark 29,3%<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Staatliche Einnahmen aus Verm&ouml;gens-, Erbschafts- und Grundsteuern in Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (Quelle: OECD):\n<ul>\n<li>Deutschland 0,9%<\/li>\n<li>Finnland 1,2%<\/li>\n<li>Schweden 1,5%<\/li>\n<li>D&auml;nemark 1,9%<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die skandinavischen Staaten verwenden die h&ouml;heren staatlichen Einnahmen, um gesellschaftlichen Spaltungstendenzen entgegenzuwirken. Die skandinavischen Staaten entsprechen sehr viel st&auml;rker dem Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell, welches Merkel und Co. vollmundig, jedoch mit immer weniger Berechtigung, f&uuml;r Deutschland reklamieren: Dem Modell der Sozialen Marktwirtschaft. Die skandinavischen Staaten zeigen, dass das wohlfahrtsstaatliche Modell Hand in Hand geht mit einer effizienten und erfolgreichen &ouml;konomischen Entwicklung. DIW-Chef Zimmermann ist jedoch weit davon entfernt, den wohlfahrtsstaatlichen Ansatz Skandinaviens zu propagieren. Das genaue Gegenteil ist der Fall: Er verschweigt die im Vergleich zu Deutschland deutlich h&ouml;here steuerliche Belastung der Bezieher hoher Einkommen und der Besitzer gro&szlig;er Verm&ouml;gen in Skandinavien. Ihm geht es vielmehr darum, die Zeche f&uuml;r schwere &ldquo;Kollateralsch&auml;den&rdquo; der neoliberalen Ideologie vor allem den Arbeitnehmern, Arbeitslosen und Rentnern anzulasten.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Es geht weiter wie bisher:<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Dossier: Krisenbanken erh&ouml;hen Fixgeh&auml;lter<\/strong><br>\nUm im Wettstreit um die besten Investmentbanker mithalten zu k&ouml;nnen, &uuml;berbieten sich die Institute mit Gehaltserh&ouml;hungen f&uuml;r ihre Topleute &ndash; vor allem ausgerechnet solche Geldh&auml;user, die Staatshilfe bezogen und Zehntausende Stellen gestrichen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:Wettstreit-um-die-besten-K%F6pfe-Krisenbanken-erh%F6hen-Fixgeh%E4lter\/519594.html\">FTD<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h\"><\/a><strong>&bdquo;Investmentbanken haben rosige Zukunft&ldquo;<\/strong><br>\nInterview mit Paul Taubman<br>\nNach Milliardenverlusten im Vorjahr wiesen US-Banken im ersten Quartal urpl&ouml;tzlich blendende Zahlen aus &ndash; und das w&auml;hrend die Wirtschaft im Rekordtempo schrumpfte. Im Handelsblatt-Interview spricht Paul Taubmann, Chef des Investment-Bankings von Morgan Stanley, &uuml;ber die reelle Situation der Banken an der Wall Street.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/_b=2301815,_p=5,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><strong><a href=\"upload\/pdf\/090529_hinweise_sta_hertie_school.pdf\">Fortbildungsausschreibung [PDF &ndash; 32 KB]<\/a> des BMI f&uuml;r den H&ouml;heren Dienst zur Ausbildung bei der privaten Hertie-School of Governance<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung AM\/WL:<\/strong> Die Krise ist da und nichts &auml;ndert sich!<br>\nDa d&uuml;rfen also Bundesbeamte statt &bdquo;Government&ldquo; (Regierung) &bdquo;Governance&ldquo; (den R&uuml;ckzug der Regierung zugunsten privater Stakeholder) auf Kosten des Steuerzahlers an einer (angeblich) privaten Hochschule studieren.<\/em><\/p>\n<p>Dazu muss man wissen: Private Hochschulen haben zwar bekannte Namen in ihren Kuratorien und Aufsichtsr&auml;ten (bei der Hertie School etwa Kurt Biedenkopf oder Wolfgang Clement, sie tun sich aber schwer sich &uuml;ber private Geldgeber oder Studiengeb&uuml;hren zu finanzieren. Kaum ein noch so karrieres&uuml;chtiger Student gibt teures Geld aus, wenn er an den staatlichen Hochschulen eine vergleichbare Leistung bekommt. Kaum ein Unternehmen steckt auf Dauer Geld in eine Ausbildung, wenn die Gefahr besteht, dass die Ausgebildeten zum Konkurrenten abwandern. Deshalb bedienen sie sich gerne des Staates als Ausfallb&uuml;rge und versuchen an staatliche Mittel zu kommen. So hat das Land Berlin f&uuml;r den Kauf des ehemaligen Staatsratsgeb&auml;udes vom Bund 24 Millionen Euro ausgegeben und es kostenlos der  Hertie School of Governance zusammen mit der (ebenfalls privaten) &ldquo;European School of Management and Technology&rdquo;(ESMT) zu &uuml;berlassen. Zum Erfolg dieser sich gern als &bdquo;Elite&ldquo;-Hochschulen anpreisenden Einrichtungen fehlen (au&szlig;er nachgewiesenen Forschungsleistungen) meist nur das Wichtigste: eine ausreichende Zahl von Studierenden.<\/p>\n<p>Doch auch da hilft der Staat aus: Entsprechend dem Rahmenvertrag mit der Bundesregierung wurde die H&auml;lfte der Studenten von Bundesministerien entsandt. Auch Landesregierungen sollen Studierende abordnen und daf&uuml;r f&uuml;r das berufsbegleitende Programm pro Student 22.500 Euro bezahlen. &bdquo;Die Studiengeb&uuml;hren werden &uuml;bernommen&ldquo; hei&szlig;t es so locker in der Fortbildungsausschreibung des BMI.<\/p>\n<p>Die Beamten sollen also auf Staatskosten bei der <a href=\"http:\/\/www.hertie-school.org\/content.php?nav_id=1445\">Hertie School of Governance einen &bdquo;Executive Master of Public Management&ldquo; erwerben<\/a>. Sie sollen also den Wandel von Government zu Governance studieren. Dazu geh&ouml;ren dann etwa &bdquo;Public-Private Partnerships&ldquo;, das Funktionieren von &bdquo;Politiknetzwerken&ldquo; oder &bdquo;alternative Finanzierungsmethoden&ldquo; (B&ouml;rseng&auml;nge etc.)<\/p>\n<p>Die Beamten sollen also genau das Studieren, was unter den Stichworten Lobbyismus (Netzwerke) und &bdquo;Dreht&uuml;reffekte&ldquo; und damit der Vereinnahmung des Staates durch private Interessengruppen massiver Kritik unterliegt. Und sie sollen geschult werden, wie sich der Staat durch PPP oder Privatisierungen aus seiner Verantwortung zur&uuml;ckzieht und etwa Leistungen der Daseinsvorsorge privaten Profitinteressen ausliefert. Und das, obwohl inzwischen immer deutlicher wird, dass dies ein (f&uuml;r den Steuerzahler) teurer Irrweg ist.<br>\nEs ist ein Skandal, dass f&uuml;r solche Schulungen der Staat auch noch die Stipendien bezahlt.<\/p>\n<p>Die Ausschreibung ist ein konkreter Beleg daf&uuml;r, dass die Bundesregierung offenbar nichts dazu gelernt hat und den Weg der Zur&uuml;ckdr&auml;ngung des Staates und der Privatisierung konsequent weiter verfolgt.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Statistik&auml;nderung l&auml;sst 200.000 Arbeitslose verschwinden<\/strong><br>\nDie Zahl der Arbeitslosen in Deutschland wird dieses Jahr dank einer statistischen &Auml;nderung um mindestens 190.000 geringer ausfallen als nach der bisherigen Berechnung. Das geht aus einer Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) hervor, die unserer Redaktion vorliegt.\n<p>Demnach gab es im April 2009 nach vorl&auml;ufigen Daten 189.000 Arbeitslose, die von externen Tr&auml;gern betreut werden.<\/p>\n<p>Seit Anfang Januar gelten Arbeitslose, die nicht mehr von der &ouml;rtlichen Arbeitsagentur, sondern von privaten Vermittlern und Tr&auml;gern betreut werden, nicht mehr als arbeitslos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/public\/article\/wirtschaft\/news\/712763\/Statistikaenderung-laesst-200000-Arbeitslose-verschwinden.html\">RP Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Outsourcing in Berlin: Die Republik der Anw&auml;lte<\/strong><br>\nVoller Inbrunst singt die Gro&szlig;e Koalition das Lied vom starken Staat: Die M&auml;rkte am Ende, der Staat zieht den Karren aus dem Dreck. Dazu geh&ouml;rt eine gewisse Chuzpe, denn der Bund kann nicht einmal mehr seine hoheitlichen Kernaufgaben wie Gesetzgebung und die Finanzaufsicht leisten, ohne auf die Dienste privater Unternehmen zur&uuml;ckzugreifen. Wo Staat draufsteht, sind h&auml;ufig Wirtschaftspr&uuml;fer und gro&szlig;e Anwaltskanzleien drin &ndash; das schw&auml;cht die Kompetenz von Legislative und Exekutive weiter und kann zu Interessenkonflikten f&uuml;hren.<br>\nDie Finanzkrise ist ausgebrochen, weil die staatliche Regulierung l&uuml;ckenhaft war. Ohne kr&auml;ftigen Einfluss der Lobby w&auml;re das nicht so gekommen. Nun, da die Krise zu bew&auml;ltigen ist, l&auml;sst die Regierung mit dem Argument des hohen Zeitdrucks externe Berater arbeiten. M&uuml;sste der Staat nicht alles daransetzen, seine Sachautorit&auml;t zur&uuml;ckzugewinnen? Davon ist aber nichts zu sehen, weder im Finanzministerium, wo sich nur ein Dutzend &ndash; durchaus qualifizierter &ndash; Beamter gegen die Finanzkrise stemmt, noch in anderen Teilen der Exekutive oder im Bundestag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/handelsblatt-kommentar\/outsourcing-in-berlin-die-republik-der-anwaelte;2301327\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ex-Oberstaatsanwalt vertuscht Datenaff&auml;re<\/strong><br>\nAls Oberstaatsanwalt war er der Korruptionsj&auml;ger schlechthin, bei der Bahn hat Wolfgang Schaupensteiner offenbar selbst Daten vernichten lassen.<br>\nDer oberste Aufkl&auml;rer bei der Deutschen Bahn, der ehemalige Frankfurter Oberstaatsanwalt Wolfgang Schaupensteiner, hat auf dem H&ouml;hepunkt der Datenaff&auml;re offenbar selbst f&uuml;r die Beseitigung von Beweisen gesorgt. Das geht aus einer E-Mail hervor, die Sonderermittler der Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft KPMG am Mittwoch vor dem Verkehrsausschuss des Bundestages verlesen haben. \n<p>Demnach ordnete Schaupensteiner am Morgen des 20. Januar selbst die Vernichtung der &ldquo;Ereignisdatenbank Ermittlungen&rdquo; an, in der seit 2001 alle Compliance-F&auml;lle erfasst wurden. Damals war durch Medienberichte erstmals das Ausma&szlig; der internen Datenabgleiche ruchbar geworden, mit denen die Bahn Gesch&auml;fte zu Lasten des Unternehmens aufsp&uuml;ren wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/555\/470106\/text\/\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Heribert Prantl: Der Deal wird Gesetz<\/strong><br>\nEs gibt Tage, da darf man solche Kreuze des traurigen Gedenkens auch in Gesetzesb&uuml;cher malen. An diesem Donnerstag ist so ein Tag: Man muss den schwarzen Filzschreiber nehmen und dicke Kreuze in die Strafgesetztexte malen. Es endet eine Epoche: Der aufgekl&auml;rte, klassische Strafprozess geht zu Ende; er wird abgel&ouml;st vom ausgehandelten Konsensprozess. Der Deal wird Gesetz. Bisher waren die Gerichte nach dem &ldquo;Amtsermittlungsgrundsatz&rdquo; und dem &ldquo;Legalit&auml;tsprinzip&rdquo; verpflichtet, von Amts wegen die Wahrheit zu erforschen und nicht einfach das f&uuml;r die Wahrheit zu nehmen, was Ankl&auml;ger oder Verteidiger daf&uuml;r erkl&auml;ren. \n<p>Diese Prinzipien sind nicht mehr. Sie wurden an diesem Donnerstag mit dem Gesetz &ldquo;zur Regelung von Absprachen im Strafprozess&rdquo; verabschiedet. K&uuml;nftig ist der Deal, der Handel mit der Gerechtigkeit also, ganz offiziell Teil und Wesenskern des deutschen Strafrechts. Aus Mauschelei wird Gesetz, aus dem Strafrichter ein Strafen-Makler, aus dem Strafgesetzbuch wird eine Art Handelsgesetzbuch. Die Dealisierung bedeutet f&uuml;r den Strafprozess eine Zeitenwende. Der aufgekl&auml;rte, aufkl&auml;rende Strafprozess, der vor zweihundert Jahren den Inquisitionsprozess beendet hat, wird nun beerbt von einem Prozess, in dessen Mittelpunkt nicht mehr penible Beweisf&uuml;hrung und Wahrheitsfindung stehen, sondern die Zustimmung des Beschuldigten zur Sanktion: das abgesprochene Gest&auml;ndnis, das vereinbarte Urteil &ndash; und das Geschacher, das alldem vorausgeht. Aber immerhin muss das Geschacher &ouml;ffentlich gemacht und protokolliert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/570\/470121\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung H.-P.F.:<\/strong> Luther ist einst wohl gegen den Ablasshandel der Kirche zu Felde gezogen, jetzt organisiert man sich wieder milde Strafen dank Stellung und Geld. Tja, ist oder war die BRD ein Rechtsstaat?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>G8-Innen- und Justizminister beraten &uuml;ber Terror- und Migrationsabwehr. Italien gibt den Kurs vor<\/strong><br>\nDer G8 in Italien wird die weitere Verschr&auml;nkung innerer und &auml;u&szlig;erer Sicherheit, inspiriert von der Doktrin der &ldquo;Homeland Security&rdquo;, bef&ouml;rdern. Zentrale Figur ist hierbei Au&szlig;enminister Franco Frattini, bis zur Wahl Berlusconis im April 2008 EU-Kommissar f&uuml;r &ldquo;Justiz, Freiheit und Sicherheit&rdquo; und gut befreundet mit Wolfgang Sch&auml;uble. Als inoffizielles Motto des G8 hatte Frattini &ldquo;We produce security&rdquo; ausgegeben und strebt den Ausbau der Zusammenarbeit von EU, G8 und NATO an. Zur &ldquo;Bek&auml;mpfung illegaler Migration&rdquo; schl&auml;gt Frattini einen &ldquo;7 Punkte-Plan&rdquo; der EU vor, der einheitliche Mechanismen zur Migrationsabwehr vorsieht. Operationen auf See sollen zusammen mit Frontex und Nicht-EU-L&auml;ndern weiterentwickelt werden, Abkommen zur EU-weiten Aufnahme von Fl&uuml;chtlingen geschlossen werden. Die S&uuml;dgrenzen in Libyen sollen weiter &uuml;berwacht werden.\n<p>Im &ldquo;Kampf gegen Terrorismus&rdquo;, &ldquo;Cybercrime&rdquo; und Kinderpornografie im Internet soll die internationale Kooperation gest&auml;rkt werden. Italiens Premier Berlusconi hatte bereits mehrfach angek&uuml;ndigt, auf dem Gipfel gemeinsame Standards zur Kontrolle des Internet zu forcieren. Bei der deutschen Delegation d&uuml;rfte dies angesichts der Umsetzung von Vorratsdatenspeicherung, Onlinedurchsuchung und Internetsperren auf regen Zuspruch sto&szlig;en. &ldquo;Grenz&uuml;berschreitende Onlinedurchsuchungen&rdquo; &ndash; eine Herzensangelegenheit Sch&auml;ubles &ndash; k&ouml;nnten dabei ebenfalls Gespr&auml;chsthema sein.<\/p>\n<p>F&uuml;r das Ende des Treffens der Innen- und Justizminister am Samstag eine Gro&szlig;demonstration in Rom angek&uuml;ndigt. Unz&auml;hlige Gruppen in Italien unterst&uuml;tzen den Aufruf. Der Aufzug d&uuml;rfte damit eine &auml;hnliche Dimension haben wie eine Demonstration von Migranten am letzten Wochenende in Mailand. Unter dem Motto &ldquo;Auf welcher Seite stehst du?&rdquo; demonstrierten 15.000 gegen das italienische Modell, innenpolitische Probleme mit Milit&auml;r und Polizei zu l&ouml;sen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30418\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Kita-Streik zeigt, wie man soziale Unruhe sch&uuml;rt<\/strong><br>\nDer Streik an den Kindertagesst&auml;tten geht weiter, die erste Verhandlungsrunde hat noch kein Ergebnis gebracht. Es ist ein kleiner Konflikt, aber offensichtlich soll hier von der Gewerkschaft Ver.di beispielhaft vorgef&uuml;hrt werden, wie man in der Krise &bdquo;Druck macht&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article3815996\/Der-Kita-Streik-zeigt-wie-man-soziale-Unruhe-schuert.html?print=yes#reqdrucken\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Nachdenkseiten-Lesers:<\/strong> Interessant ist der Artikel wohl nur aufgrund seiner perfiden und durchschaubaren Argumentation, indem darin die Warnstreiks der ErzieherInnen in die N&auml;he von &ldquo;soziale Unruhen&rdquo; ger&uuml;ckt werden und Ver.di f&uuml;r das Sch&uuml;ren dieser Unruhen verantwortlich gemacht wird.  Vor allem &ldquo;berufst&auml;tige Eltern&rdquo; und Kinder h&auml;tten zu leiden.  Die Warnstreiks werden gerade zu als Anstiftung zum Landfriedensbruch kriminalisiert. Fast schon peinlich wird es, wenn auch noch &ldquo;Reiche&rdquo; und &ldquo;Banker&rdquo; als Opfer dieser Warnstreiks in die Argumentation einbezogen werden (Zitat): &ldquo;Bisher war die Kampagne gegen &bdquo;die Banker&ldquo; oder &bdquo;die Reichen&ldquo; graue Theorie. Nun, wo die Linke zur Tat schreitet, zeigt sich die wahre Natur ihres Anliegens. Die harten Verteilungsk&auml;mpfe beginnen. Es regiert eine neue R&uuml;cksichtslosigkeit, bei der derjenige zugreift, der sich am weitesten von der Krise entfernt f&uuml;hlt.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Atom-Endlager vor dem GAU &ndash; was wusste Kohls Umweltministerin Angela Merkel?<\/strong><br>\nDurch st&auml;ndige Wassereinbr&uuml;che kann eine radioaktive Verseuchung des Grundwassers rund um das Atom-Endlager Asse nicht ausgeschlossen werden. Kontraste deckt auf, wie die Politik die Gefahren f&uuml;r die Umwelt &uuml;ber Jahrzehnte geheim hielt. \n<p>Wir bei Kontraste haben entsprechende Dokumente entdeckt. Sie belegen, dass es sehr wohl massive Sicherheitsbedenken gab, die der damaligen Bundesumweltministerin bekannt gewesen sein mussten!<\/p>\n<p>In einem Schreiben, das KONTRASTE vorliegt, besteht neuen Berechnungen zufolge die Gefahr, Zitat: <\/p>\n<p><em>&bdquo;&hellip; dass Radionuklide aus dem eingelagerten Abfall in die Umwelt freigesetzt werden.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Durch das Absaufen der Grube ist das Trinkwasser bedroht, in den &bdquo;Wasserwerken&ldquo; nahe der Asse k&ouml;nnten schon bald die &bdquo;Dosisbelastungen &uuml;ber dem 100-fachen&ldquo; der Grenzwerte liegen.<br>\nDie damalige Umweltministerin Merkel informiert die &Ouml;ffentlichkeit nicht &uuml;ber die Gefahren. Die heutige Bundeskanzlerin will sich pers&ouml;nlich dazu nicht &auml;u&szlig;ern. &Uuml;ber die Presseagenturen lie&szlig; sie soeben ausrichten, die Vorw&uuml;rfe seien, so w&ouml;rtlich: &bdquo;unzutreffend&ldquo;. Der Obmann im nieders&auml;chsischen Untersuchungsausschuss zu Asse, Stefan Wenzel, will die Kanzlerin wegen der KONTRASTE-Recherchen vorladen. Merkel solle, Zitat: &bdquo;reinen Wein einschenken. Es muss Schluss sein mit dem Vertuschen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste_vom_28_5\/beitrag_1.html\">Das Erste Kontraste<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Nuklearer Schwarzbau in Gorleben?<\/strong><br>\nEin Verdacht der Anti-Atombewegung findet Best&auml;tigung: Der Ausbau des Endlagers Gorleben geht weit &uuml;ber das hinaus, was die Erkundung erfordert.\n<p>Der Salzstock in Gorleben ist bereits seit Mitte der 80er-Jahre zu einem Atom-Endlager ausgebaut worden. Dies geht aus einem sogenannten Non-Paper hervor, das Experten des Bundesamtes f&uuml;r Strahlenschutz (BfS) verfasst haben. <\/p>\n<p>Die &ldquo;bisherigen Erkundungskosten&rdquo; h&auml;tten au&szlig;erordentlich hoch gelegen, &ldquo;was jedoch darin begr&uuml;ndet liegt, dass hier parallel zur Erkundung bereits der Ausbau zum Endlager begonnen wurde&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Papier. Non-Papers sind von Fachexperten zusammengetragene Fakten, die Politikern als Entscheidungshilfe dienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/umwelt\/artikel\/1\/nuklearer-schwarzbau-in-gorleben\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein weiterer schwerer Schlag f&uuml;r die Glaubw&uuml;rdigkeit der Atompolitik der Regierungen. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Urteil: Empf&auml;nger von EU-Agrarhilfen offenlegen<\/strong><br>\nDie Empf&auml;nger der h&ouml;chsten EU-Agrarexportsubventionen in Deutschland m&uuml;ssen ver&ouml;ffentlicht werden. Das Bundesverwaltungsgericht entschied am Donnerstag in Leipzig, dass Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnisse der Empf&auml;nger dieser Subventionen kein Ausschlussgrund f&uuml;r die Freigabe sind. Mit dem Urteil (7 C 18.08) hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace Recht bekommen, sagte eine Gerichtssprecherin. Die 40 gr&ouml;&szlig;ten Empf&auml;nger von EU-Exporthilfen m&uuml;ssen nach Angaben von Greenpeace nun mit Namen und F&ouml;rdersumme offengelegt werden. Das Verfahren ist unabh&auml;ngig von der Ver&ouml;ffentlichung der Empf&auml;nger aller Agrarhilfen Mitte Juni.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/urteil-empfaenger-von-eu-agrarhilfen-offenlegen;2304162\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Professoren wollen Uni-Pr&auml;sidentin st&uuml;rzen<\/strong><br>\nEine Gruppe von Hochschullehrern der Universit&auml;t Hamburg sammelt Unterschriften f&uuml;r die Abwahl der Unipr&auml;sidentin Monika Auweter-Kurtz. Mit der Aktion spitzt sich die Krise an der Spitze der Universit&auml;t weiter zu.\n<p>Die Hochschule soll sich unter ihrer Leitung zu einer &ldquo;autorit&auml;r gef&uuml;hrten Einrichtung&rdquo; entwickelt haben. Der Aufruf zum Sturz richtet sich an den Hochschulrat. Das zur H&auml;lfte mit externen Mitgliedern besetzte Gremium ist f&uuml;r die Ernennung und Absetzung der Hochschulleitung zust&auml;ndig.<\/p>\n<p>Mit der Unterschriftenaktion spitzt sich die Krise an der Spitze der Universit&auml;t weiter zu. Bereits Anfang Mai w&auml;hlte die geisteswissenschaftliche Fakult&auml;t den Theologen Hans-Martin Gutmann zum neuen Dekan. Doch Auweter-Kurtz weigerte sich Gutmann als neuen Dekan anzuerkennen. Er steht dem Pr&auml;sidium kritisch gegen&uuml;ber. Daraufhin verlie&szlig;en vier von zehn Professoren des Fachbereichs und drei ihrer Stellvertreter den Akademischen Senat. In den Streit haben sich nun auch drei ehemalige Vizepr&auml;sidenten der Uni eingeschaltet. Sie kritisieren ebenfalls Auweter-Kurtz&rsquo; F&uuml;hrungsstil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/forschung_bildung\/bildung\/:Autorit%E4r-gef%FChrte-Einrichtung-Professoren-wollen-Uni-Pr%E4sidentin-st%FCrzen\/519497.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein Vorgang der belegt, dass die neuen Hochschulreformgesetze statt mehr &bdquo;Autonomie&ldquo; autokratische Strukturen an die Hochschulen gebracht haben. Gegen den Willen der Hochschulleitung k&ouml;nnen die Selbstverwaltungsgremien keine Entscheidung mehr treffen, das Pr&auml;sidium muss auch die Wahl von Dekanen der Fakult&auml;ten best&auml;tigen. Die Verweigerung der Best&auml;tigung eines gew&auml;hlten Dekans durch die Pr&auml;sidentin ist nur die Best&auml;tigung daf&uuml;r, dass das Hamburger &bdquo;Wissenschaftsf&ouml;rderungsgesetz&ldquo; die inneruniversit&auml;re Autonomie geradezu per Gesetz verhindert.<\/em><\/p>\n<p>&bdquo;Raketen-Moni&ldquo; wie die Pr&auml;sidentin Monika Auweter-Kurtz wegen ihrer fr&uuml;heren Zusammenarbeit mit der R&uuml;stungsindustrie auch genannt wird, ist ein typisches Produkt der &bdquo;unternehmerischen&ldquo; Hochschule. Sie wurde dem Hochschulrat von einem (Hochschulmanager-) Headhunter, dem fr&uuml;heren HRK-Vorsitzenden Landfried, empfohlen und der Hochschule von au&szlig;en aufgedr&auml;ngt. Einmal in der Rolle eines Chief Executive Officers bzw. einer &bdquo;Vorstandsvorsitzenden&ldquo; hat Auweter-Kurtz an der Hamburger Uni einen Maulkorb-Erlass durchgesetzt, wonach sich Professoren und Universit&auml;tspersonal auf Anfragen von Journalisten nur noch nach R&uuml;ckfrage bei der Universit&auml;ts-Pressestelle &ouml;ffentlich &auml;u&szlig;ern d&uuml;rfen.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>&ldquo;Die Studienbedingungen sind unertr&auml;glich&rdquo;<\/strong><br>\nMilliarden f&uuml;r Banken und die Abwrackpr&auml;mie, aber kein Geld f&uuml;r die Hochschulen: Andreas Pinkwart, Forschungsminister in Nordrhein-Westfalen, fordert im Gespr&auml;ch mit SPIEGEL ONLINE ein umfangreiches Investitionsprogramm f&uuml;r die Hochschulen &ndash; ansonsten drohe eine Bildungskatastrophe.\n<p>SPIEGEL ONLINE: Finanzminister Steinbr&uuml;ck hat sein Veto gegen die Finanzierung des Hochschulpakts II und der verabredeten F&ouml;rderung der Spitzenforschung eingelegt, die die Ministerpr&auml;sidentenkonferenz mit der Kanzlerin am kommenden Donnerstag in Berlin beschlie&szlig;en will. Wird jetzt Bildungspolitik nach Kassenlage gemacht?<\/p>\n<p>Pinkwart: Das w&auml;re ein Waterloo f&uuml;r die Bundesregierung und eine Katastrophe f&uuml;r die Bildung in Deutschland. Durch das verk&uuml;rzte Abitur dr&auml;ngen bis 2015 doppelte Jahrg&auml;nge an die Unis. Alleine in NRW rechnen wir mit 90.000 zus&auml;tzlichen Studenten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,627401,00.html\">Spiegel-online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und das sagt nun gerade einer, der in der FDP einer der Hauptbef&uuml;rworter von Steuersenkungen ist und ansonsten die Hochschulen vom Staat befreien und m&ouml;glichst privat fianzieren m&ouml;chte: Krokodilstr&auml;nen im Wahlkampf.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Bertelsmann startet Online-Lernportal f&uuml;r Sch&uuml;ler<\/strong><br>\nPauken am Computer hat sich bisher trotz vieler Angebote nicht durchgesetzt. Die Internet-Lernsoftware Scoyo will das &auml;ndern<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/die-welt\/article3817156\/Bertelsmann-startet-Online-Lernportal-fuer-Schueler.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Wernicke:<\/strong> Zielrichtung ist klar &ldquo;Die virtuelle Schule&rdquo; &ndash; kaum noch Lehrer, Inhalte kommen als &ldquo;Module&rdquo; von der Wirtschaft, wo Staat und Sch&uuml;ler sie (zu-)kaufen k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>LobbyControl enth&uuml;llt verdeckte PR-Aktivit&auml;ten der Deutschen Bahn<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn AG lie&szlig; 2007 w&auml;hrend der Auseinandersetzungen um die Bahnprivatisierung verdeckte PR-Aktivit&auml;ten durchf&uuml;hren. Dies best&auml;tigte das Unternehmen heute in einer Antwort auf Recherchen von LobbyControl. Beauftragt wurde demnach die Lobby-Agentur &bdquo;European Public Policy Advisers GmbH&ldquo; (EPPA), das Auftragsvolumen belief sich auf 1,3 Mio. Euro. Innerhalb dieses Auftrags beauftragte EPPA nach schriftlicher Auskunft der Deutschen Bahn wiederum die Denkfabrik berlinpolis e.V. mit PR-Ma&szlig;nahmen. Die Vertragsbeziehung mit der EPPA und ihren Subunternehmen wurden bereits 2007 wieder beendet.\n<p>Berlinpolis griff 2007 massiv in die Debatte um die Bahnprivatisierung ein &ndash; ebenso in den Tarifkonflikt zwischen der Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&uuml;hrer (GDL). Insbesondere publizierte die Denkfabrik mehrere Meinungsumfragen zur Bahnprivatisierung und zum GDL-Streik, die zu bahnfreundlichen Ergebnissen f&uuml;hrten und so in den Medien aufgegriffen wurden. Auch Bundesverkehrsminister Tiefensee wurde 2007 in verschiedene Aktivit&auml;ten der Denkfabrik eingebunden, so durch ein Vorwort f&uuml;r die Berlinpolis-Publikation &ldquo;Die Zukunft der Mobilit&auml;t &ndash; Herausforderungen und Perspektiven f&uuml;r den Verkehr von morgen&rdquo; oder ein Referat von Tiefensee zur Bahnprivatisierung beim &bdquo;1. Deutschen Public Sector Summit&ldquo;, der 2007 von Berlinpolis mit der MM1 Consulting and Management veranstaltet wurde. Berlinpolis hat in der Vergangenheit immer Beziehungen zur Deutschen Bahn AG bestritten. Auf die j&uuml;ngste schriftliche Anfrage von LobbyControl verweigerte Berlinpolis die Antwort. EPPA reagierte nicht auf eine parallele Anfrage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/\">LobbyControl<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Bahn fingierte positive Leserbriefe<\/strong><br>\nDie Bahn hat versucht, mit erfundenen Leserbriefen und &Auml;u&szlig;erungen in Internetforen ihr Image aufzupolieren. Kosten der verdeckten PR: 1,3 Millionen Euro.<br>\nDie Deutsche Bahn hat verdeckte &Ouml;ffentlichkeitsarbeit einger&auml;umt und sich von PR-Aktionen des Jahres 2007 distanziert. Bahnchef R&uuml;diger Grube stellte am Donnerstag in Berlin fest, er lehne PR-Ma&szlig;nahmen entschieden ab, bei denen der Urheber nicht erkennbar sei. Er reagierte damit auf einen Bericht des Magazins &ldquo;Der Spiegel&rdquo; &uuml;ber Aktionen f&uuml;r ein besseres Image des Unternehmens im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung um den geplanten Bahn-B&ouml;rsengang und dem damaligen Tarifkonflikt. \n<p>Dabei handelte es sich nach Bahn-Angaben um vorproduzierte Medienbeitr&auml;ge, Leserbriefe, &Auml;u&szlig;erungen in Internetforen und Meinungsumfragen, bei denen der Urheber beziehungsweise Auftraggeber nicht erkennbar ist. Die Bahn best&auml;tigte, dass daf&uuml;r im Jahr 2007 knapp 1,3 Millionen Euro ausgegeben worden seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/bahn-fingierte-positive-leserbriefe\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass f&uuml;r die Privatisierung der Bahn eine massive &ouml;ffentliche Kampagne inszeniert wurde. Manchmal wurde uns entgegengehalten, wir w&uuml;rden hinter dieser Kampagne eine Verschw&ouml;rung vermuten. Doch die Realit&auml;t &uuml;berholt unsere angeblichen Verschw&ouml;rungstheorien st&auml;ndig. Schon vor zwei Jahren haben wir darauf hingewiesen, dass berlinpolis kein  Politikinstitut und keine &bdquo;Denkfabrik&ldquo; (wie es sich selbst nennt) sondern eine <a href=\"?p=1950\">Publicrelations Agentur und Spieler im neoliberalen Aktions-Zirkus ist<\/a>. Dies sollten Sie k&uuml;nftig immer im Auge haben, wenn berlinpolis und sein Chef Daniel Dettling in den Medien zitiert werden, z.B. wenn sie sich f&uuml;r die sog. Generationengerechtigkeit einsetzen.<\/em><\/p>\n<p>Im Beirat von berlinpolis sitzen &uuml;brigens u.a. Rita S&uuml;ssmuth, Horst Teltschik, Matthias Horx, Wolfgang Huber und Marianne Birthler.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Scharping und Schaeffler: In diskreter Mission<\/strong><br>\nUrspr&uuml;nglich sah alles nur nach einem kleinen Freundschaftsdienst aus. Ein Anruf bei einem alten Genossen. Rudolf Scharping vermittelte Maria-Elisabeth Schaeffler einen Kontakt zu IG-Metall-Chef Berthold Huber. Wenig sp&auml;ter sa&szlig;en die Unternehmerin und der Gewerkschaftsboss am Verhandlungstisch, nach Jahren weitgehender Sprachlosigkeit zwischen beiden Seiten. Sie einigten sich auf eine &ldquo;Zukunftsvereinbarung&rdquo;, deren Inhalt man verk&uuml;rzt so zusammenfassen kann: Schaeffler f&uuml;hrt in ihrer Firma Mitbestimmung ein und die IG Metall macht sich im Gegenzug f&uuml;r Staatshilfe f&uuml;r den durch die &Uuml;bernahme von Continental ins Trudeln geratenen Familienkonzern stark. Was im Februar wie eine Gef&auml;lligkeit aussah, geht in Wirklichkeit viel tiefer. Seit Monaten schon ist der ehemalige Ministerpr&auml;sident, Bundesminister und SPD-Vorsitzende in einer diskreten Mission f&uuml;r Maria-Elisabeth Schaeffler unterwegs. Rudolf Scharping ist inzwischen einer der wichtigsten und einflussreichsten Berater der Unternehmerin und ihres Sohnes Georg. Er verhandelt f&uuml;r sie mit Arbeitnehmervertretern, wenn es um Personalkosteneinsparungen von immerhin einer Viertelmilliarde Euro geht. Und er mischt dar&uuml;ber hinaus im Hintergrund beim gemeinsamen Zukunftskonzept f&uuml;r Schaeffler und Conti mit, das auch Grundlage f&uuml;r etwaige Staatshilfe in Milliardenh&ouml;he sein soll.\n<p>Der Sozialdemokrat und die Milliard&auml;rin aus dem Fr&auml;nkischen &ndash; wie geht das zusammen? Rudolf Scharping, 61, mag dazu &ouml;ffentlich nichts sagen. Und auch bei Schaeffler ist man gewohnt zur&uuml;ckhaltend. &ldquo;Herr Scharping ist der Familie Schaeffler seit Jahren freundschaftlich verbunden&rdquo;, sagt ein Firmensprecher. Das stimmt. Man kennt sich lange und gut. Scharpings Ehefrau, die Frankfurter Rechtsanw&auml;ltin Kristina Gr&auml;fin Pilati, ist eine enge Freundin von Maria-Elisabeth Schaeffler. Man trifft sich &ouml;fter. Privat oder neuerdings auch im &ldquo;Frankfurter Zukunftsrat&rdquo;. Dieser elit&auml;re Kreis von Unternehmern, Bankern, Politikern und Wissenschaftlern will nach eigenem Bekunden Antworten auf vielf&auml;ltige Zukunftsfragen finden. Und ganz nebenbei ist er eine perfekte Plattform f&uuml;r modernes &ldquo;Networking&rdquo;. Den Vereinsvorsitz hat Bankiersgattin Sylvia von Metzler inne; das private Geldhaus parkt im Moment in Schaefflers Auftrag einen Gro&szlig;teil jener 40 Prozent &uuml;bersch&uuml;ssiger Conti-Aktien, welche die Franken im Zuge der &Uuml;bernahme teuer einkaufen mussten. Stellvertretende Vorsitzende des Zukunftsrat-Vereins sind die Eheleute Pilati und Scharping. Maria-Elisabeth Schaeffler wiederum ist Vorsitzende des Zukunftsrat-Kuratoriums. Ihr Stellvertreter hei&szlig;t Wolfgang Clement. Der fr&uuml;here SPD-Bundeswirtschaftsminister war jahrzehntelang ein politischer Weggef&auml;hrte Scharpings, er sitzt auch im Beirat von dessen Firma RSBK. Diese Beraterfirma mit gut einem Dutzend Mitarbeitern, dem Sitz in Frankfurt und einem Zweigb&uuml;ro in Dubai hat Scharping 2004 gegr&uuml;ndet, ein Jahr vor seinem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag. RSBK ber&auml;t Unternehmen in Fragen von Strategie und Kommunikation. Genau das kann Schaeffler gut brauchen. So f&uuml;gt sich sowohl personell als auch inhaltlich vieles zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/708\/470259\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung H.L.:<\/strong> Es ist immer gut, wenn man die &ldquo;richtigen&rdquo; Leute kennt&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>Springer hatte mit 1968 nichts zu tun (2)<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/8258\/springer-hatte-mit-1968-nichts-zu-tun-2\/\">BildBlog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h26\"><\/a><strong>B&ouml;ckler Impuls Grafiken und Daten zu Arbeit, Wirtschaft und Sozialem<\/strong><br>\nDer Informationsdienst der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung bringt alle zwei Wochen auf acht Seiten pr&auml;gnante Analysen und Berichte rund um die Themen Arbeit, Wirtschaft und Soziales. Kurz und anschaulich f&uuml;r Leute mit Zeitnot geschrieben, wertet er konsequent wissenschaftliche Quellen und fundierte Fachsichten aus. Bereichert durch viele Grafiken und Schaubilder, die auch zum Nachdruck abrufbar sind. \n<ul>\n<li>Europa &ndash; Korridore f&uuml;r soziale Standards<\/li>\n<li>F&uuml;r viele wird es im Alter knapp<\/li>\n<li>Wirtschaftskrise &ndash; Nachhaltige Erholung braucht ein drittes Konjunkturpaket<\/li>\n<li>Privatisierung &ndash; Die R&uuml;ckkehr des Staates &ndash; marktliberale Leitbilder verblassen<\/li>\n<li>Arbeitsbedingungen &ndash; Kennzahlen bringen Besch&auml;ftigten Stress<\/li>\n<li>Gesundheitsversorgung &ndash; Aus Spa&szlig; geht niemand zum Arzt<\/li>\n<li>Hochschulen &ndash; Forschung: Der falsche Wettbewerb<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2009_09_gesamt.pdf\">B&ouml;ckler impuls [PDF &ndash; 1.0 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h27\"><\/a><strong>Abu Ghraib: Bilder von Vergewaltigungen von Frauen und Kindern<\/strong><br>\nEin Grund, warum US-Pr&auml;sident Obama nun doch eine Ver&ouml;ffentlichung von weiteren Bildern aus Abu Ghraib unterbinden will k&ouml;nnte darin liegen, dass auf Fotos und Videos Vergewaltigungen von Frauen und Kindern zu sehen ist. Obama hatte geltend gemacht, dass mit einer Ver&ouml;ffentlichung der Anti-Amerikanismus gest&auml;rkt und US-Soldaten in Afghanistan gef&auml;hrdet w&uuml;rden. Das k&ouml;nnte in der Tat so sein, wenn die jetzt erneut bekannt gewordenen Details wirklich zutreffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=30417&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h28\"><\/a><strong>Zu guter letzt: Verschuldet<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/stuttmann.de\/karikaturen\/kari_20090528_Verschuldet.gif\" alt=\"Verschulded\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/stuttmann.de\/karikaturen\/kari_20090528_Verschuldet.gif\">Stuttmann<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(MB\/WL)<\/p>\n<p>Heute zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=3973#h01\">Zurzeit keine Br&uuml;ckenfinanzierung f&uuml;r Opel m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h02\">Entscheidung &uuml;ber Opel-Zukunft vertagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h03\">Verkorkster Krisengipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h04\">Hypo Real Estate &ndash; Fahrl&auml;ssiges Handeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h05\">IMK: Von der Finanzkrise zur Weltwirtschaftskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h06\">Robert von Heusinger: Deflation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h07\">Maschinenbau: Gr&ouml;&szlig;ter Einbruch aller Zeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h08\">DIW-Chef f&uuml;r Mehrwertsteuer-Erh&ouml;hung auf 25%<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3973#h09\">Es geht weiter wie<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3973\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3973","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3973","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3973"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3973\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3973"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3973"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3973"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}