{"id":3979,"date":"2009-05-31T17:18:01","date_gmt":"2009-05-31T15:18:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3979"},"modified":"2014-01-28T10:16:25","modified_gmt":"2014-01-28T09:16:25","slug":"der-kampf-des-ritters-zu-guttenberg-gegen-freibier-fuer-opel-und-die-seit-jahrzehnten-offene-hand-bayerns-fuer-subventionen-vom-bund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3979","title":{"rendered":"Der Kampf des Ritters zu Guttenberg gegen \u201eFreibier\u201c f\u00fcr Opel und die seit Jahrzehnten offene Hand Bayerns f\u00fcr Subventionen vom Bund"},"content":{"rendered":"<p>Zugegeben, die Entscheidung &uuml;ber den Versuch zur Rettung von Opel mithilfe eines 1,5 Milliarden-&Uuml;berbr&uuml;ckungskredit und andere Hilfen ist nicht einfach gewesen. Warum Opel retten und nicht Arcandor? Sind Arbeitspl&auml;tze bei der Automobilindustrie wertvoller als Arbeitspl&auml;tze im mittelst&auml;ndischen Gewerbe, beim Handwerk und beim Au&szlig;enhandel? Meines Erachtens Nein. Wie weit reicht die Kraft zur Rettung? Warum keine Staatsbeteiligung, wenn schon &ouml;ffentliches Geld flie&szlig;t? Das sind durchweg berechtigte Fragen. Aber diese Fragen und Zweifel rechtfertigen keineswegs die jetzt begonnene Profilierung des Bundeswirtschaftsministers Guttenberg. Er l&auml;sst sich mit Polemik gegen die &bdquo;Freibier-f&uuml;r-alle-Mentalit&auml;t&ldquo; in Bayern feiern (siehe im Anhang zwei Beitr&auml;ge von Spiegel Online), war aber in Berlin nicht konsequent genug, zur&uuml;ckzutreten, als sich seine Forderung nach Insolvenz nicht durchsetzen lie&szlig;. Und zu Guttenberg l&auml;sst bei seiner Wertung au&szlig;en vor, wie sehr gerade Unternehmen in Bayern von der von ihm gegei&szlig;elten Freibiermentalit&auml;t profitiert haben und profitieren. Albrecht M&uuml;ller<br>\n<!--more--><br>\nDie Bayern und verschiedene Kollegen aus der Unionsfraktion feiern ihren Baron wegen seines angeblich heldenhaften Kampfes gegen Subventionen. Sie sollten vorsichtig sein. Bayern ist sp&auml;testens seit Franz Josef Strau&szlig; eines der am h&ouml;chsten subventionierten Bundesl&auml;nder. Dorthin flie&szlig;en Milliarden an Bundesmittel f&uuml;r Forschung und Technologie, f&uuml;r R&uuml;stungsausgaben und die Flugzeugindustrie.<br>\nAuch der Rettungsschirm f&uuml;r die Finanzindustrie kommt hochgradig Banken und Versicherungen in Bayern zugute, und zwar in Betr&auml;gen, die die 1,6 Milliarden &Uuml;berbr&uuml;ckungskredit f&uuml;r Opel\/Magna als l&auml;cherlich erscheinen lassen:<\/p><ul>\n<li>Der in M&uuml;nchen ans&auml;ssigen Hypo Real Estate (HRE) sind schon 102 Milliarden als Garantiesumme und als Zuschuss zur Verf&uuml;gung gestellt worden.<\/li>\n<li>Die in M&uuml;nchen ans&auml;ssige Allianz AG hat offensichtlich ganz wesentlich von den 18,2 Milliarden &euro; profitiert, die der Bund f&uuml;r einen l&auml;cherlich geringen Anteil von 25 % der Commerzbank AG hat zukommen lassen. Diese hat n&auml;mlich damit die &Uuml;bernahme der Dresdner Bank finanziert, die sie der Allianz AG abgenommen hat. Vermutlich hat die Allianz AG eine Menge von schlechten Forderungen in der Dresdner Bank untergebracht, so dass man mit Recht vermutet, dass die Subventionen f&uuml;r die Commerzbank hochgradig der Allianz AG zugute kamen.<\/li>\n<\/ul><p>18,2 Milliarden und 102 Milliarden sind so weit jenseits der Dimension der 1,6-Milliarden-Hilfe f&uuml;r Opel, dass die Bayern einschlie&szlig;lich des Franken zu Guttenberg m&ouml;glichst schnell das &bdquo;Maul halten sollten&ldquo;. Man muss es so drastisch sagen, weil die erkennbare Doppelstrategie der Union &ndash; hier Merkel, R&uuml;ttgers, Koch und Althaus, die dem Opel-Rettungsplan zugestimmt haben, dort zu Guttenberg, die bayerische Staatsregierung und einige CDU\/CSU-Mittelst&auml;ndler, die sich aus dem Staub machen &ndash; dem Rettungsversuch sachlich nicht dient. Es ist schlicht der Versuch, an allen Ecken Beifall zu ernten &ndash; ohne R&uuml;cksicht auf das, was sachlich geboten ist.<br>\nMan kann, siehe zu Anfang, sehr viel kritisches zu der gefundenen L&ouml;sung sagen. Dann h&auml;tte der Bundeswirtschaftsminister dies aber vor der Entscheidung massiv tun m&uuml;ssen. Das hat er nicht getan. Er hat gespielt.<\/p><p><strong>Anhang:<br>\nZwei Beitr&auml;ge von Spiegel Online &uuml;ber den &bdquo;heldenhaften&ldquo; Kampf des Karl-Theodor zu Guttenberg:<\/strong><\/p><p><strong>30. Mai 2009<br>\nGUTTENBERGS OPEL-KAMPF<br>\nDer Insolvenz-Minister schl&auml;gt zur&uuml;ck<\/strong><br>\n<em>Aus Straubing berichtet Sebastian Fischer<\/em><br>\nEin Tag der Einigkeit sollte es werden, doch dann kam Karl-Theodor zu Guttenberg. Insolvenz statt Magna forderte der Minister beim Opel-Spitzentreffen im Kanzleramt &ndash; ob er dabei an R&uuml;cktritt dachte, l&auml;sst er offen und setzt stattdessen zur Offensive gegen seine Kritiker an. Die CSU-Basis bejubelt ihn.<br>\nBerlin\/M&uuml;nchen &ndash; Ein klares Dementi h&ouml;rt sich anders an. &ldquo;N&auml;chte muss man nicht kommentieren&rdquo;, sagt Karl-Theodor zu Guttenberg zu SPIEGEL ONLINE, als er an diesem Samstagnachmittag f&uuml;r die CSU in Niederbayern unterwegs ist.<br>\nDie Nacht, die er meint, ist die bisher dramatischste im Lauf der noch jungen Politikerkarriere des Bundeswirtschaftsministers.<br>\nEine Nacht, in der er laut &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; das Wort &ldquo;R&uuml;cktritt&rdquo; in den Mund genommen hat.<br>\nEs geht um die n&auml;chtliche Opel-Rettung beim Gipfel im Kanzleramt, bei der Guttenberg rebellierte. Als einziger forderte er vehement, das Unternehmen lieber in die Insolvenz gehen zu lassen, als es an den Investor Magna zu verkaufen. Schon direkt nach Ende des Spitzentreffens machte er klar, dass er bis zuletzt gegen die beschlossene L&ouml;sung war. Er hatte seine erste gro&szlig;e politische Schlacht verloren. Sofort gingen unter den Journalisten Ger&uuml;chte um, der CSU-Politiker habe angeblich mit dem R&uuml;ckzug vom Amt gedroht.<br>\nTats&auml;chlich berichtet dann die &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; unter Berufung auf Teilnehmer des Treffens, dass Guttenberg in internen Beratungen der Union vor Mitternacht unmissverst&auml;ndlich klargemacht habe, dass er die Magna-L&ouml;sung &ldquo;f&uuml;r nicht tragf&auml;hig&rdquo; halte. Wegen der Risiken f&uuml;r den Steuerzahler werde er sie &ldquo;nicht mittragen&rdquo;. Der Investor Magna trage null Risiko, im Gegensatz zum Ausfallrisiko f&uuml;r den Steuerzahler. Guttenberg habe die Koalition &ldquo;vor einem Weg in die Erpressbarkeit&rdquo; gewarnt &ndash; und dabei sei dann auch das Wort R&uuml;cktritt gefallen. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe ihren Minister von diesem Schritt abhalten k&ouml;nnen, schreibt die Zeitung.<br>\nAm Samstagnachmittag &auml;u&szlig;ert sich auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE kein Sprecher der Beteiligten zu dem Vorgang. Und Guttenberg selbst bleibt nebul&ouml;s. Au&szlig;er dem Kommentar zu den N&auml;chten, &uuml;ber die man schweige, f&auml;llt auf einer CSU-Veranstaltung der Satz: &ldquo;Man darf auch mal divergierende Meinungen vertreten und sich nicht sofort der Forderung ausgesetzt sehen: Treten Sie zur&uuml;ck?&rdquo; Noch so ein Satz, der weder klares Dementi noch Best&auml;tigung ist.<br>\nDann erz&auml;hlt er auf einer weiteren Veranstaltung in Straubing, manche h&auml;tten ihn gefragt, wenn man die Minderheitenposition vertrete &ndash; m&uuml;sse man dann nicht zur&uuml;cktreten? Seine Antwort: &ldquo;Nein. Und erst recht deswegen nein. Wo k&auml;men wir hin, wenn es in der Politik nicht mehr m&ouml;glich w&auml;re, mit Argumenten auch mal eine andere Meinung vertreten zu k&ouml;nnen!&rdquo; Und: Es k&ouml;nne durchaus geboten sein, &ldquo;dass meine gestrige Meinung auch in Folgeprozessen wichtig ist&rdquo;. Gemeint: Da kommen noch andere F&auml;lle, die Opel &auml;hneln. &hellip;<br>\nBerlin sei ja auf m&auml;rkischem Sand erbaut, sagt er. Und f&uuml;gt an: &ldquo;In den letzten Tagen habe ich gemerkt, dass es m&auml;rkischer Treibsand ist. Da tut es richtig gut, mal wieder festen niederbayerischen Boden unter den F&uuml;&szlig;en zu haben.&rdquo; Gro&szlig;er Applaus. Guttenberg wirbt f&uuml;r &ldquo;in Deutschland stigmatisierte Instrumente&rdquo; wie die Insolvenz, die Jobs und Marken retten k&ouml;nnten. Er wird gefeiert. 600 Leute sind in der Halle in Straubing und jubeln, nur die H&auml;lfte passt eigentlich hinein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-627829,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><p><strong>31. Mai 2009, 09:59&nbsp;Uhr<br>\nMILLIARDENB&Uuml;RGSCHAFT F&Uuml;R OPEL<br>\nUnionspolitiker verb&uuml;nden sich mit Rebell Guttenberg<\/strong><br>\n&ldquo;Freibier-f&uuml;r-alle-Mentalit&auml;t&rdquo;, &ldquo;verheerender Zeitdruck&rdquo;: Nach der Einigung auf ein Rettungskonzept f&uuml;r Opel warnen f&uuml;hrende Unionspolitiker vor einer Milliardenb&uuml;rgschaft &ndash; und geben Wirtschaftsminister Guttenberg R&uuml;ckendeckung. Der CSU-Politiker erneuerte seine Kritik an dem Magna-Deal.<br>\nFrankfurt am Main\/Berlin &ndash; Bis zuletzt hatte Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg darauf beharrt, dass der sieche Autobauer Opel besser in die Insolvenz gegangen w&auml;re &ndash; und sich damit selbst in den eigenen Reihen isoliert. Sogar an R&uuml;cktritt soll er laut &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; in der Nacht des Krisengipfels im Kanzleramt gedacht haben. Jetzt, nachdem sich die Bundesregierung und der US-Mutterkonzern General Motors (GM) f&uuml;r Magna und seinen russischen Partnern als Opel-Eigner entschieden haben, erntet der Minister viel Lob f&uuml;r seine Rebellion. F&uuml;hrende Unionspolitiker bem&auml;ngeln das Opel-Rettungskonzept als kurzsichtig.<br>\n&hellip;<br>\nDer Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand, Michael Fuchs (CDU), sagte, mit der Opel-Rettung w&uuml;rden Steuergelder mit einer &ldquo;Freibier-f&uuml;r-alle-Mentalit&auml;t&rdquo; ausgegeben. Er sei sehr damit einverstanden, dass Guttenberg aufmerksam mache, welche Gefahren das jetzt vereinbarte Vorgehen berge, sagte Fuchs. Wenn das jetzt zugesagte Geld nicht ausreiche, um Opel zu retten, &ldquo;muss jedenfalls Feierabend sein mit den Rettungsversuchen&rdquo;.<br>\nAuch die CSU steht Guttenberg bei: Der Vorsitzende der CSU-Mittelstandsunion, Hans Michelbach, warnte vor erheblichen Gefahren f&uuml;r die mittelst&auml;ndischen Automobilzulieferer. &ldquo;Magna wird in erster Linie an der Auslastung seiner eigenen Zulieferkapazit&auml;ten interessiert sein&rdquo;, warnte Michelbach.<br>\nDer CDU-Finanzexperte Otto Bernhardt stellte sich ebenfalls hinter den Wirtschaftsminister und warnte vor Risiken. &ldquo;Mit diesem Konzept steht noch nicht fest, dass es Opel in drei Jahren noch geben wird&rdquo;, sagte Bernhardt der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der Zeitdruck f&uuml;r eine Opel-L&ouml;sung sei &ldquo;verheerend&rdquo; gewesen.<br>\nZudem bestehe die Gefahr, dass &ldquo;Magna intensiven Einblick in Entwicklungen der Konkurrenten erh&auml;lt und deren Innovationen auf dem internationalen Markt fr&uuml;hzeitig selbst verwertet&rdquo;. Eine von Guttenberg angestrebte geordnete Planinsolvenz h&auml;tte eine saubere L&ouml;sung f&uuml;r Opel gebracht.<br>\nGuttenberg selbst erneuerte seine Kritik am Sonntag: &ldquo;Der Staat l&auml;uft Gefahr, sich erpressbar zu machen, wenn er einmal gro&szlig;z&uuml;gig hilft&rdquo;, sagte der CSU-Politiker der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;. &ldquo;Bei der Bewertung der Risiken des vorliegenden Konzepts kam ich zu einer anderen Einsch&auml;tzung als meine Kollegen&rdquo;, bekr&auml;ftigte Guttenberg. &ldquo;Alle Seiten haben berechtigte Gr&uuml;nde f&uuml;r die jeweilige Einsch&auml;tzung. Es liegt in der Natur der Sache, dass man erst hinterher wei&szlig;, welche die richtige war.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-627842,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zugegeben, die Entscheidung &uuml;ber den Versuch zur Rettung von Opel mithilfe eines 1,5 Milliarden-&Uuml;berbr&uuml;ckungskredit und andere Hilfen ist nicht einfach gewesen. Warum Opel retten und nicht Arcandor? Sind Arbeitspl&auml;tze bei der Automobilindustrie wertvoller als Arbeitspl&auml;tze im mittelst&auml;ndischen Gewerbe, beim Handwerk und beim Au&szlig;enhandel? Meines Erachtens Nein. Wie weit reicht die Kraft zur Rettung? Warum keine<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3979\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[136,1,30],"tags":[224,225,544,543,554,394,348],"class_list":["post-3979","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-banken-boerse-spekulation","category-das-kritische-tagebuch","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-allianz","tag-hre","tag-insolvenz","tag-karstadt","tag-opel","tag-subventionen","tag-von-und-zu-guttenberg-karl-theodor"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3979","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3979"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3979\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20353,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3979\/revisions\/20353"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3979"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3979"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3979"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}