{"id":3980,"date":"2009-06-02T09:36:20","date_gmt":"2009-06-02T07:36:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3980"},"modified":"2009-06-02T09:36:22","modified_gmt":"2009-06-02T07:36:22","slug":"hinweise-des-tages-902","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3980","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=3980#h01\">Moralische Schulden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h02\">Thomas Fricke &ndash; Nach uns die Schuldenbremse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h03\">Pers&ouml;nliche Erkl&auml;rung Ortwin Runde &ndash; Entschlie&szlig;ungsantrag &ndash; Wer stimmte wie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h04\">IMK: Ohne weiteres Konjunkturprogramm droht lang anhaltende Stagnation <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h05\">Jens Berger: Die Karstadtretter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h06\">Mehr als 1100 Firmen wollen Staatsgeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h07\">Hypo Real Estate: Kontrolle kurios<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h08\">Sanio gei&szlig;elt sich und seine Kollegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h09\">Time Warner und AOL &ndash; Das Ende einer M&auml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h10\">DGB-Studie: Ein-Euro-Jobs verdr&auml;ngen regul&auml;re Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h11\">Psychische Gesundheit in der Arbeit &ndash; eine gemeinsame Herausforderung der Arbeitswelt von morgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h12\">Vier von zehn Alleinerziehenden beziehen Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h13\">F&uuml;r Viele wird es im Alter knapp<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h14\">Bund zahlt nicht f&uuml;r Rentengarantie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h15\">Christoph Schwennicke: Konterrevolution im Krisenkampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h16\">Deutsche Bank &ndash; Externe Kritiker, Vorst&auml;nde und Ehefrau bespitzelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h17\">Datensucht als Ersatz f&uuml;r Gesinnungskontrolle: Die Dimension der &Uuml;berwachung, Kontrolle und Einsch&uuml;chterung im Betrieb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h18\">Berlinpolis streitet ab &ndash; aber nicht den Kern: die Verwicklung in die PR-Aff&auml;re der Deutschen Bahn AG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h19\">Bahn manipulierte auch Internet-Foren &ndash; Prominente warben verdeckt f&uuml;r das Unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h20\">Aufstand der Graswurzeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h21\">Die heimlichen Botschaften der Konzerne \/ Typisches Beispiel Bertelsmann \/ ZAPP &ndash; Arbeitgeber finanzieren journalistische Inhalte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h22\">Bahn-Chef Grube sieht B&ouml;rsengang f&uuml;r 2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h23\">Streit um die Absenzen der FDP-Europapolitikerin Koch-Mehrin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h24\">Generation D. Ideen f&uuml;r Deutschland. Gemeinsam anpacken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h25\">Hochschulen: F&uuml;r die Forschung ist dieser jetzt aufgen&ouml;tigter Wettbewerb der falsche Anreiz, um den wissenschaftlichen Fortschritt voranzubringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h26\">Bildungsstreik vom 15. bis 19. Juni<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h27\">Nochmals: ZDF d&uuml;nnt Internetangebote aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h28\">Fr&eacute;d&eacute;ric Lema&icirc;tre: Die n&auml;chste Wirtschaftskrise hat schon begonnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h29\">Tipp: 60 Jahre Bundesrepublik &ndash; Stefan Reusch bedankt sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h30\">Zu guter Letzt: Der europ&auml;ische Durchschnittsarbeiter<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3980&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Moralische Schulden<\/strong><br>\nGerade hat eine aktive Finanzpolitik in der Krise bewiesen, was sie zum Wohl der Menschen beitragen kann, da wird sie per Grundgesetz verboten. Das ist Irrsinn.\n<p>Wenn es um &ouml;ffentliche Schulden geht, ist die Welt in Deutschland sch&ouml;n einfach. Sie teilt sich sauber in zwei H&auml;lften. Da gibt es die Guten, die nicht an sich denken, sondern an die Kinder und Enkel, die sich nicht wehren k&ouml;nnen. Als deren Anwalt legen sie den Regierungen von heute Fesseln an, um das Leben auf Pump zu beenden.<\/p>\n<p>Doch da gibt es auch B&ouml;sewichte. Diese selbsts&uuml;chtigen Verschwender wollen immer weiter Defizite anh&auml;ufen, weil es sich bequemer leben l&auml;sst, wenn man nicht sparen muss. Ihnen ist egal, welch gigantische Schuldenberge sie hinterlassen.<\/p>\n<p>Mit diesem moralischen Impetus behandeln gro&szlig;e Teile der Politik, der Wissenschaft und besonders der Medien das Thema.<\/p>\n<p>Dies ist der Irrsinn an dieser Verfassungs&auml;nderung: Gerade hat eine aktive, gestaltende Finanzpolitik in der Krise bewiesen, was sie zum Wohl der Menschen beitragen kann, da wird sie per Grundgesetz verboten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/1777827_Leitartikel-Moralische-Schulden.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Nach uns die Schuldenbremse<\/strong><br>\nDas Problem liegt weniger darin, dass die neuen Regeln gar nicht so rabiat formuliert sind, wie es Schuldenabbauapostel &agrave; la Oettinger vermitteln. Wenn der Bund k&uuml;nftig nur noch 0,35 Prozent Defizit machen darf, ist das strukturelle Defizit gemeint, das Defizit zu (konjunkturellen) &ldquo;Normalzeiten&rdquo;. Konjunkturbedingte Schulden d&uuml;rfen obendrauf kommen. Oder Schulden, die sich aus falsch eingesch&auml;tzten Steuereinnahmen im Etatvollzug ergeben. Oder die n&ouml;tig sind, um auf Katastrophen zu reagieren. Selbst die, mit denen man bei gravierenden Krisen wie jetzt konjunkturpolitisch gegensteuern soll (Keynes im Grundgesetz &ndash; wer h&auml;tte das vor einem Jahr gedacht). In der Verfassung soll k&uuml;nftig sogar stehen, dass untersch&auml;tzte Defizite nur in Zeiten konjunktureller Besserung abgebaut werden m&uuml;ssen. \n<p>All das ist im Grunde sinnvoll. Selbst eifrigste Haush&auml;lter haben in der aktuellen Krise gemerkt, wie schnell gewissenhaft aufgestellte Etats dahin sind, wenn die Konjunktur st&uuml;rzt; gesch&auml;tzte 35 der j&uuml;ngst berichteten 45 Mrd. Euro Steuerausf&auml;lle f&uuml;r 2009 haben einzig mit der Rezession zu tun. Die l&auml;sst sich ja nicht verbieten. <\/p>\n<p>Grotesk ist, dass sich k&uuml;nftige Schuldenbremser heillos darin verlieren werden zu bestimmen, was &ldquo;normale Zeiten&rdquo; sind; welche Schulden konjunkturell und strukturell sind; und wie lang so ein Konjunkturzyklus ist, &uuml;ber den der Staatsetat im Schnitt (fast) ausgeglichen sein soll. Was ist, wenn ein Konjunkturzyklus abrupt und unvorhergesehen in der Krise endet &ndash; und der Etat noch gar nicht zyklen-durchschnittlich ausgeglichen war? So wie bei Steinbr&uuml;ck 2008. Da war der Zyklus viel k&uuml;rzer. Das l&auml;sst sich nachtr&auml;glich ja schlecht &auml;ndern.<\/p>\n<p>Das Problem scheint auch den Bremsvordenkern aufgefallen und dann an die Fachebene delegiert worden zu sein. Jetzt sollen die n&ouml;tigen Sch&auml;tzwerte von der EU &uuml;bernommen werden, die so was ohnehin berechnet. Klingt schlau, macht es aber auch nicht besser. Im Gegenteil. Nur grotesker. Um zu bestimmen, was normal ist, machen die Br&uuml;sseler mangels genauer Messbarkeit auch nichts anderes, als behelfsm&auml;&szlig;ig die (mehr oder weniger kompliziert berechneten) Durchschnitte vergangener Jahre zugrunde zu legen. Und ein Schnitt schwankt halt, wenn neue Werte dazukommen &ndash; mit der Folge, dass die Zahlen, die jetzt deutschen Verfassungsrang bekommen, immer mal nach oben, mal nach unten revidiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Fricke-Nach-uns-die-Schuldenbremse\/520100.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ortwin Runde, Erkl&auml;rung zum Gesetzentwurf f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer Schuldenbremse<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ortwin-runde.de\/media\/file\/161.090529_Ortwin_Runde_-__Erklaerung_nach_31_GO_-_Foederalismus%E2%80%A6.pdf\">Ortwin Runde [PDF &ndash; 35 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Entschlie&szlig;ungsantrag der Fraktion Die Linke zur Einf&uuml;hrung einer Schuldenbremse im Grundgesetz<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/090601_hinweise_grundgesetza%CC%88nderung_schuldenbremse_16_13231.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 104 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Wer stimmte wie ab? Ergebnisse der namentlichen Abstimmung im Bundestag zur Schuldenbremse<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/090601_ergebnis_namentliche_abstimmung_schuldenbremse.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 80 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>IMK: Ohne weiteres Konjunkturprogramm droht lang anhaltende Stagnation<\/strong><br>\nDeutschland hat noch nicht genug getan, um zu verhindern, dass auf den dramatischen Abschwung in diesem Jahr ab 2010 eine hartn&auml;ckige wirtschaftliche Stagnationsphase folgt. Das konstatiert das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung in einer neuen Studie. &ldquo;Wir freuen uns &uuml;ber jeden Hoffnungsschimmer. Aber wir d&uuml;rfen uns nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen: Die schlimmsten Auswirkungen der Krise, vor allem auf dem Arbeitsmarkt, sind noch gar nicht bei uns angekommen&rdquo;, sagt Prof. Dr. Gustav A. Horn, der Wissenschaftliche Direktor des IMK. &ldquo;Deshalb sollten wir uns weiter um die wirklich vordringlichen Themen k&uuml;mmern: Es geht darum, Konjunktur und Besch&auml;ftigung effektiv zu st&uuml;tzen, nicht um Haushaltskonsolidierung und schon gar nicht um Steuersenkungen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/320_95458.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Jens Berger: Die Karstadtretter<\/strong><br>\nObgleich der Konzern seit Jahren steigende operative Gewinne einfahren kann, haben vor allem Management-Fehler und eine hohe Schuldenlast dazu gef&uuml;hrt, dass dem Konzern am 12. Juni die Insolvenz droht, wenn auslaufende Kredite nicht verl&auml;ngert werden. Die Kreditgeber Royal Bank of Scotland, Commerzbank und BayernLB machen nach Angaben von Arcandor eine Verl&auml;ngerung der Kreditlinien von Staatsb&uuml;rgschaften &uuml;ber 650 Mio. Euro abh&auml;ngig. Zus&auml;tzlich ben&ouml;tigt der Konzern noch einen Kredit der staatlichen KfW in H&ouml;he von 200 Mio. Euro.<br>\nF&uuml;r die akute Schieflage ist allerdings nicht die Finanzkrise verantwortlich. Die Sucht nach Gr&ouml;&szlig;e wurde dem Konzern zum Verh&auml;ngnis. Wie Management-Fehler den Konzern erst in die Krise brachten, l&auml;sst sich am Beispiel der Karstadt-Immobilien verdeutlichen. Geh&ouml;rten die H&auml;user in bester City-Lage fr&uuml;her dem Konzern, so hat Arcandor sie mittlerweile an Finanzinvestoren verkauft. 350 Mio. Euro Miete m&uuml;ssen so Jahr f&uuml;r Jahr an das Highstreet-Konsortium &uuml;berwiesen werden, hinter dem neben Goldman Sachs auch noch die Deutsche Bank und der italienische Pirelli-Konzern stehen. \n<p>Mit jeweils fast 30 Prozent sind Madeleine Schickedanz und die Privatbank Sal. Oppenheim, hinter der 40 Familienaktion&auml;re stehen, die tonangebenden Eigent&uuml;mer des Arcandor-Imperiums. Die Profiteure von Staatshilfen geh&ouml;ren somit nicht eben zu den &Auml;rmsten des Landes. Sollte der Konzern Insolvenz anmelden m&uuml;ssen, so w&uuml;rden nicht automatisch alle Karstadt-Filialen die Pforten schlie&szlig;en. Im Falle einer Insolvenz w&uuml;rden sich allerdings die Eigentumsverh&auml;ltnisse &auml;ndern. Schickedanz und Sal. Oppenheim w&uuml;rden ihre Anteile verlieren und die Gl&auml;ubigerbanken w&auml;ren die neuen Besitzer des Konzerns. Was letztendlich mit den Karstadt-Warenh&auml;usern passieren w&uuml;rde, l&auml;ge also in der Hand der Banken und es erscheint fraglich, ob diese ein im Kern profitables Unternehmen wirklich aufgeben w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/0922-karstadt-staatshilfen-opel-arcandor\">der Freitag<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mehr als 1100 Firmen wollen Staatsgeld<\/strong><br>\nSeit die Politik mit Steuermilliarden gegen die Krise k&auml;mpft, gibt es geradezu einen Sturmlauf auf die staatlichen T&ouml;pfe. Mehr als 1100 Unternehmen haben in den vergangenen Monaten Kredite aus dem KfW-Sonderprogramm beantragt, das mit dem ersten Konjunkturpaket eingerichtet wurde. 345 Antr&auml;ge wurden schon bewilligt und damit 640 Millionen Euro Staatskredite zugestanden. Doch der wesentliche Teil steht noch aus. Sollten alle Antragsteller einen positiven Bescheid bekommen, m&uuml;sste der Steuerzahler Kredite in H&ouml;he von ann&auml;hernd f&uuml;nf Milliarden Euro finanzieren.\n<p>Bereits jetzt wurden krisenbedingt zwanzig Antr&auml;ge auf Gro&szlig;b&uuml;rgschaften gestellt mit einem Umfang von sieben Milliarden Euro. Da sind zum Beispiel Porsche und Schaeffler dabei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubCE844206AD5543959580E21EDC440854\/Doc~E4B35A85B0B6945BD93DA846AB62104D6~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Zahlen sind ganz interessant, ansonsten eben wieder das &Uuml;bliche der Frankfurter: Kapitalanleihen und B&uuml;rgschaften f&uuml;r die Frankfurter Banken sind gut, &Uuml;berbr&uuml;ckungshilfen f&uuml;r Unternehmen sind schlecht und die Sozialleistungen sind ohnehin zu hoch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hypo Real Estate: Kontrolle kurios<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Risiken bei der Hypo Real Estate, (HRE), die den Staat inzwischen Milliarden kostet, war die deutsche Bankenaufsicht schon Wochen und Monate vor der drohenden Pleite der Skandalbank im Bilde gewesen. Eine Sonderpr&uuml;fung hatte, wie die Kontrolleure Ende Juli 2007 notierten, &ldquo;gravierende Defizite&rdquo; ans Tageslicht gebracht.\n<p>Als sich die Lage bei der HRE im Sommer 2008 zuspitzte, versuchten die Finanzw&auml;chter dieses Problem auf ungew&ouml;hnliche Art und Weise zu l&ouml;sen. Die HRE selbst sollte beim Bundesfinanzministerium vorstellig werden und daf&uuml;r sorgen, dass die Gesetzesl&uuml;cke endlich geschlossen wird. Das von Peer Steinbr&uuml;ck (SPD) geleitete Ministerium soll sich zuvor bereit erkl&auml;rt haben, etwas zu unternehmen, diese Zusage aber nicht eingehalten haben.<\/p>\n<p>So steht es im Protokoll einer Krisensitzung vom 31. Juli 2008 bei der Bafin in Bonn, das der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt. Ein seltsamer Vorschlag. Genauso gut k&ouml;nnte man wohl einen Alkoholiker auffordern, f&uuml;r mehr Polizeikontrollen zu sorgen, damit er bei Trunkenheit am Steuer erwischt und ihm der F&uuml;hrerschein abgenommen werde (&hellip;)<br>\n&Uuml;ber die Inhalte des Krisengespr&auml;chs hat die Bafin nach eigenen Angaben das Finanzministerium damals rasch unterrichtet. &ldquo;Die Bank war gl&auml;sern f&uuml;r den Staat&rdquo;, glaubt der FDP-Abgeordnete Wissing. &ldquo;Aber Steinbr&uuml;ck und seine Leute wollten von den Problemen nichts wissen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/845\/470395\/text\/\">SZ<\/a><\/p>\n<p><strong>Erg&auml;nzung:<\/strong><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch <a href=\"?p=3736\">Hinweis Nr. 7 vom 2.2.2009<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sanio gei&szlig;elt sich und seine Kollegen<\/strong><br>\nDeutschlands oberster Finanzkontrolleur r&auml;umt schwere Vers&auml;umnisse ein, weil er und seine Kollegen weltweit &ldquo;den M&uuml;ll&rdquo; in den Banken nicht entdeckt hatten. Zugleich warnt Sanio vor &ldquo;gef&auml;hrlichen L&uuml;cken und Unzul&auml;nglichkeiten&rdquo; im deutschen Regulierungssystem.\n<p>&ldquo;Wir Aufseher haben nicht erkannt, welcher M&uuml;ll sich bei den Banken rund um den Globus aufget&uuml;rmt hat&rdquo;, sagte Sanio in Frankfurt.<\/p>\n<p>Gleichzeitig schob der Chef der der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht Verantwortung ab: Bei der Kontrolle der Finanzm&auml;rkte, in Deutschland Sache von BaFin und Bundesbank, habe er nicht genug Handlungsspielraum gehabt, weil die gesetzlichen Regeln unzureichend gewesen seien. &ldquo;In der jetzigen Finanzkrise hat sich in dramatischer Weise gezeigt, welche gef&auml;hrlichen L&uuml;cken und Unzul&auml;nglichkeiten das Regulierungssystem hat&rdquo;, sagte Sanio. <\/p>\n<p>Vor allem die Ratingagenturen sind f&uuml;r den Finanzkontrolleur f&uuml;r die Krise verantwortlich. &ldquo;Sie sind f&uuml;r mich die Hauptschuldigen und m&uuml;ssten mit Strafen belegt werden&rdquo;, sagte er. Agenturen wie Standard &amp; Poor&rsquo;s und Fitch h&auml;tten Papiere, bei denen im Nachhinein gro&szlig;e Risiken sichtbar geworden seien, oft mit Top-Noten versehen und Banken damit glauben lassen, sie kauften solide Papiere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Brandrede-des-BaFin-Chefs-Sanio-gei%DFelt-sich-und-seine-Kollegen\/519845.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Time Warner und AOL &ndash; Das Ende einer M&auml;r<\/strong><br>\nTime Warner trennt sich endg&uuml;ltig von seiner Internet-Abteilung. Damit endet eines der gr&ouml;&szlig;ten Geldvernichtungs-Trauerspiele der amerikanischen Fusionsgeschichte<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/672\/470223\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>DGB-Studie: Ein-Euro-Jobs verdr&auml;ngen regul&auml;re Arbeit<\/strong><br>\nNahezu jeder zweite Ein-Euro-Jobber arbeitet in den gleichen T&auml;tigkeiten wie Festangestellte. Das ist ein Ergebnis der ersten repr&auml;sentativen Befragung von Ein-Euro-Jobbern. Der DGB hat daf&uuml;r Daten aus der Umfrage Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS) des IAB ausgewertet und die Ergebnisse im neuen Arbeitsmarkt aktuell zusammengefasst.\n<p>1-Euro-Jobs werden zunehmend Sache der 25- bis 50-J&auml;hrigen M&auml;nner, mit einem regionalen Schwerpunkt in Ostdeutschland. Die Befragungsergebnisse aus dem &bdquo;PASS&ldquo; zeigen, dass 1- Euro-Jobs mitnichten auf den Personenkreis mit sog. mehrfachen Vermittlungshemmnissen begrenzt sind, bei denen eine pers&ouml;nliche Stabilisierung und Heranf&uuml;hrung an Arbeit notwendig<br>\nist. <\/p>\n<p>1-Euro-Jobs werden demnach oft nicht zielgruppengenau eingesetzt. Obwohl die Befragten die Betreuung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ARGE bzw. Optionskommune eher positiv einsch&auml;tzen, ist der Gro&szlig;teil hinsichtlich des Erfolgs der Betreuung sowie der Wirkung der 1-Euro-Jobs als Br&uuml;cke in Besch&auml;ftigung skeptisch. Dies verwundert nicht, wenn man sich anschaut, wie selten die Befragten &uuml;berhaupt Arbeitsangebote durch die ARGE erhalten haben.<\/p>\n<p>Die Arbeitslosigkeit der Hartz IVBed&uuml;rftigen resultiert haupts&auml;chlich aus dem Mangel an Arbeitsangeboten. Pers&ouml;nliche Probleme scheinen dagegen ein deutlich geringeres Besch&auml;ftigungsproblem zu sein.<\/p>\n<p>68 Prozent der 1-Euro-Jobber haben eine abgeschlossene Ausbildung. Die Befragung unterstreicht damit und insbesondere mit der Aussage zur Art der T&auml;tigkeiten (&bdquo;entspricht regul&auml;rer Arbeit&ldquo;) die Aussage des IAB-Kurzberichts, dass die H&auml;lfte der 1-Euro-Jobber fit ist f&uuml;r den ersten Arbeitsmarkt und 1-Euro-Jobs regul&auml;re Besch&auml;ftigung &bdquo;in nicht zu vernachl&auml;ssigendem Umfang&ldquo; ersetzen.<br>\nQuelle: DGB zum Download &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/themen_a_z\/abisz_doks\/a\/arbeitsmarkt_aktuell_04_09.pdf\">Praxis und neue Entwicklung bei 1-Euro-Jobs [PDF &ndash; 120 KB]<\/a>&ldquo;\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Psychische Gesundheit in der Arbeit &ndash; eine gemeinsame Herausforderung der Arbeitswelt von morgen<\/strong><br>\nAngesichts dramatisch steigender Zahlen psychischer Erkrankungen und Beeintr&auml;chtigungen bei berufst&auml;tigen Menschen stehen die Betriebe vor gro&szlig;en Herausforderungen. Betriebs&auml;rzte und IG Metall setzen sich f&uuml;r die nachhaltige Verbesserung der psychischen Gesundheit  in den Betrieben ein. \n<p>F&uuml;r die IG Metall und den Verband Deutscher Betriebs- und Werks&auml;rzte e.V. (VDBW) ist dies zu einem Schwerpunktthema geworden.<\/p>\n<p>IG Metall und VDBW sehen Gr&uuml;nde dieser Gef&auml;hrdungen auch in den neuen Belastungen in der Arbeitswelt. Diese werden angesichts der Krise noch versch&auml;rft. Permanente Reorganisationsprozesse in den Unternehmen, die Weitergabe des Markt- und Kostendrucks an die Besch&auml;ftigten, der Einsatz von Informationstechnologien, die eine permanente Erreichbarkeit der Besch&auml;ftigten gew&auml;hrleisten, tragen zu einer Entgrenzung von Arbeitszeiten und Leistung bei. Sie erh&ouml;hen insbesondere auch in den indirekten T&auml;tigkeitsbereichen und in den B&uuml;roberufen den arbeitsbedingten Stress.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitnehmerkammer.de\/sozialpolitik\/dukumente\/2009-05-28-igm-vdbw.pdf\">Gemeinsames Positionspapier von IG Metall und VDB [PDF &ndash; 25 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Vier von zehn Alleinerziehenden beziehen Hartz IV<\/strong><br>\nRund 650.000 Alleinerziehende sind auf Hartz IV angewiesen, berichtet das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Vier von zehn Alleinerziehenden beziehen die Leistungen der Grundsicherung. Zudem ben&ouml;tigen sie vergleichsweise lange die staatliche Unterst&uuml;tzung: Innerhalb von zweieinhalb Jahren konnten nur die H&auml;lfte der Alleinerziehenden, aber mehr als zwei Drittel der anderen Haushalte den Leistungsbezug beenden.<br>\nAlleinerziehende, die Hartz IV beziehen, sind zu rund 95 Prozent Frauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/kb1209.aspx\">IAB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>F&uuml;r Viele wird es im Alter knapp<\/strong><br>\n&Auml;ltere Menschen sind heute seltener arm als j&uuml;ngere. Ende 2006 bekamen lediglich 2,3 Prozent der &uuml;ber 65-J&auml;hrigen in Deutschland Grundsicherung im Alter. Ist Altersarmut also kein Problem? Simone Leiber vom WSI warnt davor, die Situation der heutigen Rentnergeneration mit der k&uuml;nftiger Ruhest&auml;ndler zu verwechseln. Die niedrige Armutsquote der Rentner belegt zwar, dass das Rentensystem in der Vergangenheit vergleichsweise gut funktioniert hat &ndash; also als die heutigen Rentner ihre Anwartschaften erworben haben. Das gelte f&uuml;r k&uuml;nftige Rentner aber nicht mehr. Einem gro&szlig;en Teil der heute Erwerbst&auml;tigen f&auml;llt es schwer, Rentenanspr&uuml;che oberhalb des Sozialhilfeniveaus anzusammeln. Das betrifft vor allem Besch&auml;ftigte, die lange wenig verdienen oder wegen Arbeitslosigkeit, Pflegearbeit oder vor&uuml;bergehender Selbstst&auml;ndigkeit nicht konstant in die Rentenkasse einzahlen. Ihnen droht im Alter ein Leben in Armut.<br>\nDas Thema Altersarmut kehrt zur&uuml;ck. Das hat vor allem zwei Gr&uuml;nde: Die Ver&auml;nderungen auf dem Arbeitsmarkt &ndash; mehr atypische Jobs und mehr Niedrigl&ouml;hne &ndash; machen sich bemerkbar. Aber auch die Rentenreformen der vergangenen Dekade tragen dazu bei. Sie haben die Leistungsf&auml;higkeit des gesetzlichen Alterssicherungssystems deutlich eingeschr&auml;nkt.\n<p>Leiber verweist auf L&auml;nder, die Ausgleichsmechanismen speziell f&uuml;r Geringverdiener haben. Grund- oder Mindestrenten seien in Europa g&auml;ngig. Leiber empfielt ein Mindestsicherung auch f&uuml;r die deutsche Rentenversicherung.&nbsp;<\/p>\n<p>Leiber (r&auml;t) zu einer Ausweitung der gesetzlichen Rentenversicherung auf alle &shy;Erwerbst&auml;tigen, insbesondere auf Solo-Selbstst&auml;ndige mit geringem Einkommen. Zudem k&ouml;nnten die Rentenanwartschaften von Arbeitslosen, Auszubildenden und Pflegepersonen erh&ouml;ht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_95456.html\">B&ouml;ckler Impuls 09\/2009<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bund zahlt nicht f&uuml;r Rentengarantie<\/strong><br>\nDie Sozialexperten haben das Kleingedruckte studiert und festgestellt, wer f&uuml;r den gro&szlig;z&uuml;gigen Verzicht auf m&ouml;gliche Einbu&szlig;en der Senioren bezahlen soll &ndash; allein die Beitragszahler. Der Finanzminister, der ein Drittel der Rentenkasse finanziert, kommt hingegen ungeschoren davon. Mehr noch: Er w&uuml;rde sogar Geld sparen, falls die Garantie greift.\n<p>Der gr&ouml;&szlig;te Teil der Bundes-Gelder aber ist durch das Sozialgesetzbuch an die Entwicklung der L&ouml;hne gekoppelt. 2008 betraf dies 59 Milliarden Euro. Steigen die L&ouml;hne, muss der Bund mehr &uuml;berweisen. W&uuml;rden die L&ouml;hne sinken, dann f&auml;llt der Scheck kleiner aus. Sollten die Erwartungen der Forschungsinstitute zutreffen, k&ouml;nnte der Bund in der Rezession seine Zuwendungen daher um 1,3 Milliarden Euro k&uuml;rzen.<\/p>\n<p>Mit der gesetzlichen Rentengarantie wird der entsprechende Automatismus nicht angetastet. Die Bundesregierung will lediglich ausschlie&szlig;en, dass die Rentenformel bei sinkenden Einnahmen zu geringeren Leistungen f&uuml;hrt.<\/p>\n<p>Es gebe &ldquo;keinerlei plausible Grundlage&rdquo; f&uuml;r die &ldquo;h&ouml;chst hypothetische&rdquo; Annahme, dass die L&ouml;hne sinken. Dann freilich br&auml;uchte man auch kein Renten-Garantiegesetz.<br>\nQuelle. <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1777941&amp;\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es wird immer klarer, dass es sich bei der &bdquo;Rentengarantie&ldquo; um einen reinen Wahlkampfrummel handelt. Wenn nicht, dann hat die Regierung eine Garantie zu Lasten Dritter gegeben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Christoph Schwennicke: Konterrevolution im Krisenkampf<\/strong><br>\nPolitiker giften gegen Manager, &Ouml;konomen gegen den ungez&uuml;gelten Markt, Gewerkschaften gelten als Hort der Vernunft: Der &ldquo;Kasino-Kapitalismus&rdquo; ist pl&ouml;tzlich pass&eacute; &ndash; binnen eines halben Jahres hat die Wirtschaftskrise die &ouml;ffentliche Debatte radikal ver&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/debatte\/0,1518,druck-627631,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Von ein paar richtigen Anmerkungen abgesehen wieder einmal ein armseliges St&uuml;ck. SpiegelOnline entdeckt den Schwenk der gesellschaftspolitischen Ideologie und ruft das Ende des Neoliberalismus aus. Dabei wird absichtlich oder aus Unwissenheit unterschlagen, dass das eigentlich erstaunliche Ph&auml;nomen die Tatsche ist, dass trotz Scheiterns auf den meisten Baustellen so neoliberal weitergemacht wird wie bisher. Dazu in K&uuml;rze ein ausf&uuml;hrlicherer Beitrag f&uuml;r die Rubrik Medienkritik\/Spiegel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Deutsche Bank &ndash; Externe Kritiker, Vorst&auml;nde und Ehefrau bespitzelt<\/strong><br>\nDie Spitzelaff&auml;re bei der Deutschen Bank nimmt immer gr&ouml;&szlig;ere Ausma&szlig;e an. Die Konzernsicherheit lie&szlig; offenbar im Rahmen einer &Uuml;berpr&uuml;fung des Sicherheitskonzepts der Bank mehrere Deutsche-Bank-Manager und -Aufsichtsr&auml;te sowie externe Kritiker durch eine Detektei bespitzeln. Die Anzahl der Betroffenen bewegt sich im einstelligen Bereich. Die beauftragten Ermittler gingen dabei &ldquo;entschieden zu weit&rdquo;, sagt ein Insider, &ldquo;sowohl bei den Personen wie auch bei den eingesetzten Mitteln&rdquo;. Unter anderem wurden offenbar von Vorst&auml;nden der Bank Bewegungsprofile erstellt sowie in einem Fall die Ehefrau ausgeforscht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/vorab\/0,1518,627588,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Datensucht als Ersatz f&uuml;r Gesinnungskontrolle: Die Dimension der &Uuml;berwachung, Kontrolle und Einsch&uuml;chterung im Betrieb<\/strong><br>\nArbeitnehmerdatenschutz &ndash; oder besser gesagt dessen Fehlen &ndash; ist momentan ein gro&szlig;es Thema: E-Mail-&Uuml;berwachung, Speicherung von Krankendaten, Aussp&auml;hen von Kontakten etc. Egal, ob unter dem Vorwand der Spionage- und Korruptionsabwehr (Airbus, Telekom, Bahn), als systematische Kontrolle aller Angestellten und vor allem der (potenziellen) Betriebsr&auml;te bis in das Privatleben (Lidl, Schlecker, Bahn, Siemens, Telekom) oder als vorsorgliches Sammeln von K&uuml;ndigungsgr&uuml;nden selbst bei sensitiven Daten wie Krankheitsarten (Lidl, Daimler und Drogeriekette M&uuml;ller) &ndash; die Skandale brechen nicht ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/de\/artikel\/24489\">Linksnet<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Berlinpolis streitet ab &ndash; aber nicht den Kern: die Verwicklung in die PR-Aff&auml;re der Deutschen Bahn AG<\/strong><br>\nBerlinpolis hat gestern eine Stellungnahme zu der Verwicklung in die PR-Aff&auml;re der Deutschen Bahn AG vorgelegt (nachdem sie zuvor unsere Fragen dazu ausdr&uuml;cklich nicht beantworten wollten). Die Stellungnahme mag zun&auml;chst wie ein Dementi wirken (wie es auch bei Spiegel Online leider klingt) &ndash; aber bei genauem Lesen zeigt sich, dass die (mittelbare) Verwicklung in die verdeckte PR-Arbeit f&uuml;r die Deutsche Bahn im Jahr 2007 nicht bestritten wird. Wir legen unten unsere Kommentierung der Berlinpolis-Stellungnahme vor.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/\">Lobby Control<\/a><br>\nQuelle: 2: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/die-verdeckte-einflussnahme-der-deutschen-bahn.pdf\">Die verdeckte Einflussnahme der Deutschen Bahn f&uuml;r die Bahnprivatisierung [PDF &ndash; 182 KB]<\/a>\n<p><em>Dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Bahn entl&auml;sst PR-Chef nach Skandal<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2009%2F05%2F30%2Fa0083&amp;cHash=2f4de8aa25&amp;type=98\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Bahn manipulierte auch Internet-Foren &ndash; Prominente warben verdeckt f&uuml;r das Unternehmen<\/strong><br>\nIm Medien-Manipulationsskandal der Bahn hat das Unternehmen Internet-Foren regelrecht unterwandert &ndash; und damit versucht, die &ouml;ffentliche Meinung f&uuml;r den Bahn- B&ouml;rsengang und gegen den Lokf&uuml;hrerstreik zu beeinflussen. Das hat die Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft KPMG im Rahmen der von Bahnchef R&uuml;diger Grube angeordneten Sonderpr&uuml;fung festgestellt. Betroffen waren davon neben dem ARD-Angebot tagesschau.de und etlichen Zeitungen und Zeitschriften auch SPIEGEL Online. Von insgesamt rund 2400 Beitr&auml;gen in drei Bahnforen des f&uuml;hrenden deutschen Online-Nachrichtendienstes waren etwa ein Viertel der Beitr&auml;ge verdeckt im Auftrag des bundeseigenen Konzerns gepostet.\n<p>Selbst Prominenten- Testimonials lie&szlig; die Bahn einsetzen: So br&uuml;stete sich die Agentur Allendorf mit Beitr&auml;gen, in denen sich die Sat.1-Moderatorin Barbara Eligmann und der ehemalige RTL-Talkmaster Hans Meiser ausgesprochen positiv &uuml;ber die Bahn &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/vorab\/0,1518,627594,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Immerhin waren Foren und Leserbriefseiten von SPON erheblich von den Manipulationen betroffen. Dies wird hoffentlich dazu f&uuml;hren, dass der SPIEGEL mit interessengeleiteten Studien und Umfragen seri&ouml;ser umgeht als in der Vergangenheit. Noch vor wenigen Tagen wurde noch total unkritisch &uuml;ber eine manipulative Studie von Berlinpolis berichtet.<\/em><\/p>\n<p>Die SAT.1-Moderatorin Barbara Eligmann ist &uuml;brigens auch als Bauchrednerpuppe (Verzeihung, h&ouml;flicher kann ich es nicht formulieren) f&uuml;r die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft t&auml;tig.<br>\nQuelle 2: <a href=\"?p=3967#h13\">Nachdenkseiten &ndash; Hinweise des Tages vom 27.05.2009<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/Wissen\/Vodcast-Wissen.html\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenn Sie unsere <a href=\"?p=1950\">Kritik an berlinpolis<\/a> auf den NachDenkSeiten gelesen haben oder wenn Sie unsere Rubriken &bdquo;Strategien der Meinungsmache&ldquo; oder &bdquo;Manipulation des Monats&ldquo; durchscrollen, dann werden Sie diese Manipulationen der Bahn nicht wundern. Wir sind jedoch LobbyControl sehr dankbar, dass Ulrich M&uuml;ller und Heidi Klein diesen konkreten Fall ans Tageslicht gebracht haben. Bemerkenswert ist nur, dass die Medien solche ganz &uuml;blichen Methoden der Meinungsmache nicht auch in vielen anderen Bereichen aufdecken. Das liegt wohl nur daran, dass dabei viele Peinlichkeiten bei den Medien selbst einzugestehen w&auml;ren oder noch mehr, dass es sogar in vielen F&auml;llen ein bewusstes Zusammenspiel zwischen Unternehmen, Wirtschaftsverb&auml;nden, Lobbygruppen und den Verantwortlichen in den Redaktionen gab.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung AM:<\/strong> Dettling von berlinpolis ist dick im Gesch&auml;ft, am 2.6.09 um&nbsp;22.15 in der PHOENIX RUNDE. Moderation: Gaby Dietzen &ldquo;Wie sozial ist Europa? &ndash; Gerechtigkeit in der EU&rdquo; u.a. mit Prof. Anke Hassel (Hertie School of Governance), Daniel Dettling (berlinpolis) und Ulrich Schneider (Deutscher Parit&auml;tischer Wohlfahrtsverband), Prof. Jens Alber (Soziologe) PhoenixRunde 2.6.2009. Mal sehen ob Dettling korrekt als PR-Schleichwerber vorgestellt wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Aufstand der Graswurzeln<\/strong><br>\n&bdquo;Vom Staate befreit sind Netz und Bahnen. Durch des Volkes einsichtigen, zukunftssicheren Blick. An der B&ouml;rse gr&uuml;net Aktiengl&uuml;ck&ldquo;, reimten noch vor knapp zwei Jahren vermeintliche Bef&uuml;rworter eines Bahn-B&ouml;rsengangs auf der Webseite meinebahndeinebahn.de. Die Seite gab sich als Forum f&uuml;r &bdquo;einfache B&uuml;rger, die regelm&auml;&szlig;ig Bahn fahren &ldquo; aus. So stand es in der Selbstdarstellung. Mittlerweile ist die Seite aus dem Netz verschwunden &ndash; trotzdem bringt sie den krisengesch&uuml;ttelten Bahn-Konzern schon wieder in die Schlagzeilen. Die Initiative Lobbycontrol deckte auf, dass die Deutsche Bahn im Jahr 2007 im Internet verdeckte PR-Ma&szlig;nahmen durchf&uuml;hren lie&szlig;. Der Konzern gab mittlerweile zu, 1,3 Millionen Euro f&uuml;r Blog-Beitr&auml;ge, Leserbriefe, Meinungs&auml;u&szlig;erungen in Foren, Meinungsumfragen oder vorproduzierte Medienbeitr&auml;ge ausgegeben zu haben, ohne dass der Geldgeber genannt worden w&auml;re. Der neue Bahn-Chef R&uuml;diger Grube reagierte und stellte dem verantwortlichen Manager, Ralf Klein-B&ouml;lting, den Stuhl vor die T&uuml;r.\n<p>Es ist nicht das erste Mal, dass der &Ouml;ffentlichkeit vorgef&uuml;hrt wird, wie Unternehmen oder Interessengruppen versuchen, mit vermeintlich b&uuml;rgerschaftlichem Engagement Druck auf die Politik auszu&uuml;ben. Zwei Beispiele: Vor knapp drei Jahren lie&szlig; die Kassen&auml;rztliche Bundesvereinigung bezahlte Arbeitslose und Studenten in wei&szlig;en Kitteln vor dem Reichstagsgeb&auml;ude aufmarschieren, um Druck auf die Gro&szlig;e Koalition auszu&uuml;ben. Kurz darauf startete die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ein angeblich studentisches Portal, das Stimmung pro Studiengeb&uuml;hren machte.<\/p>\n<p>Das Internet stellt sich dabei immer wieder als besonders brauchbares Instrument f&uuml;r diese verdeckte Form der PR heraus. So kopieren die Unternehmen die Strategien, die wirkliche Grasswurzelbewegungen im Internet nutzen, um ihren Anliegen Geh&ouml;r zu verschaffen. Deshalb nennt man solche verdeckt gesponserten PR-Aktionen auch &ldquo;Astroturf&rdquo;: Kunstrasen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2009\/22\/bahn-entlassung-marketing-public-relations-bezahlte-blogs\/print\">Der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Die heimlichen Botschaften der Konzerne<\/strong><br>\nL&auml;ngst haben die Unternehmen auch die wachsende Bedeutung des Internets erkannt, in dem sich immer mehr Menschen informieren. Nach einer Studie des Internetbeobachters Infospeed sind 95 Prozent aller Blogs und Foren zum Thema Versicherung reine Werbung.\n<p>Immer h&auml;ufiger schreiben Konzerne auch am Online-Lexikon Wikipedia mit. Fluggesellschaften &auml;ndern Eintr&auml;ge zu Flugl&auml;rm, &Ouml;lmultis zu Tankerunf&auml;llen.<\/p>\n<p>Gerne sponsern Unternehmen wissenschaftliche Arbeiten, die anschlie&szlig;end die &ouml;ffentliche Meinung beeinflussen&hellip;Ergebnis: Die gesponserten Arbeiten fielen grunds&auml;tzlich positiver aus.<br>\nZeitungen und Sender erhalten h&auml;ufiger kostenlose Artikel und Filme &uuml;ber neutral klingende Themen. Nicht immer ist der Geldgeber zu erkennen &ndash; und schon hat eine Firma ihre Sicht der Dinge transportiert oder unauff&auml;llig f&uuml;r ein Produkt geworben.<\/p>\n<p>Bei Privatsendern gibt es weiterhin h&auml;ufiger Hinweise auf verdeckte Reklame, die dem Zuschauer verborgen bleibt. Eine neue Welle der Schleichwerbung droht nach Ansicht des Journalistenverbands, wenn eine EU-Richtlinie unver&auml;ndert Gesetz wird. <\/p>\n<p>Das Werk aus Br&uuml;ssel erleichtert nach Ansicht von Kritikern die unauff&auml;llige Platzierung von Reklame.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/849\/470399\/text\/\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> F&uuml;r NachDenkSeiten-Leserinnen und &ndash;Leser eigentlich nichts Neues oder &Uuml;berraschendes.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu ein typisches und allt&auml;gliches Beispiel:<\/strong><\/p>\n<p><strong>CHE-Studienkredit-Test 2009<\/strong><br>\nNicht erst seit der Einf&uuml;hrung von Studienbeitr&auml;gen (in aktuell f&uuml;nf L&auml;ndern) besteht ein Bedarf an weiteren Finanzierungsquellen f&uuml;r Studierende &uuml;ber das BAf&ouml;G hinaus. W&auml;hrend das Stipendiensystem in Deutschland nach wie vor ausbauf&auml;hig ist, sind Studienkredite mittlerweile grunds&auml;tzlich eine gute und insbesondere f&uuml;r alle Studierenden verf&uuml;gbare Erg&auml;nzung zu herk&ouml;mmlichen Finanzierungsformen (Jobben, Unterst&uuml;tzung durch die Eltern, BAf&ouml;G, etc.).<\/p>\n<p>Das CHE hat 2009 zum vierten Mal eine bundesweite Erhebung von Studienkreditangeboten durchgef&uuml;hrt und die Angebote aus Perspektive der Studierenden bewertet.<\/p>\n<p>Als Medienpartner konnte erneut die Financial Times Deutschland gewonnen werden. Bewertet wurden die Studienkredite hinsichtlich folgender Kriterien: Zug&auml;nglichkeit, Kosten, Elternunabh&auml;ngigkeit, Risikobegrenzung sowie Flexibilit&auml;t. Insgesamt zeigt sich ein recht positives Bild. Die Anbieter verstehen es zunehmend besser, sich auf die speziellen Bed&uuml;rfnisse der Zielgruppe Studierende einzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.che.de\/downloads\/CHE_Studienkredit_Test_2009_AP120.pdf\">CHE-Studienkredit-Test 2009 [PDF &ndash; 1,1 MB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da geh&ouml;ren der Bertelsmann AG 74,9 Prozent des Gruner+Jahr-Verlags, dieser gibt wiederum die Financial Times Deutschland heraus und diese konnte vom ach so &bdquo;unabh&auml;ngigen&ldquo; und &bdquo;gemeinn&uuml;tzigen&ldquo; CHE als &bdquo;Medienpartner&ldquo; gewonnen werden.<\/em><\/p>\n<p>Ob die FTD auch nur mit einer Zeile darauf hinweist, dass das CHE der wirkungsm&auml;chtigste Motor f&uuml;r Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren war, die wiederum einen Schub f&uuml;r Studienkredite bewirkte? Ob angemerkt wird, dass damit ein neues Gesch&auml;ftsfeld f&uuml;r die getesteten Finanzdienstleister er&ouml;ffnet wurde? Ob kritisch eingewandt wird, dass mit diesem &bdquo;Test&ldquo; eigentlich nur Werbung f&uuml;r Studienkredite gemacht wird? Siehe z.B: Wer studiert, &bdquo;kommt auf seine Kosten&ldquo;. Studienkredite sind (noch) ein Gesch&auml;ftsfeld das offenbar noch nicht besonders floriert, da die Anbieter von Studienkrediten, -fonds oder -darlehen im Jahr 2008 nur 60.000 Vertragsabschl&uuml;sse zu verzeichnen hatten, bei immerhin knapp 2 Millionen Studierenden.<br>\nDa sind dann eben &bdquo;heimliche Botschaften&ldquo; dringend n&ouml;tig.<\/p>\n<p><em>Siehe vor allem:<\/em><\/p>\n<p><strong>ZAPP &ndash; Arbeitgeber finanzieren journalistische Inhalte<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Sj6hK-Kummk&amp;eurl=http%3A%2F%2Fwww.fixmbr.de%2Fzapp-zur-insm%2F&amp;feature=player_embedded\">Zapp<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Bahn-Chef Grube sieht B&ouml;rsengang f&uuml;r 2010<\/strong><br>\nDer B&ouml;rsengang der Deutschen Bahn k&ouml;nnte nach den Worten von Unternehmenschef R&uuml;diger Grube bald wieder auf der Tagesordnung stehen. &ldquo;Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise macht der Gang an die B&ouml;rse derzeit keinen Sinn. Wenn es 2010 oder 2011 hoffentlich wieder bergauf geht, sieht das aber anders aus&rdquo;, sagte Grube der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;.\n<p>Der B&ouml;rsengang sei kein Selbstzweck. &ldquo;F&uuml;r ein weltweit f&uuml;hrendes Transport- und Logistikunternehmen brauchen wir aber Geld, und das soll nicht vom Steuerzahler kommen. Wir m&uuml;ssen uns den B&ouml;rsengang als Option erhalten, um auch in Zukunft international investieren zu k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-627847,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man wartet also nur ab, bis sich der Wind wieder etwas gelegt hat, um dann weiter zu machen, wie bisher.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nachdem wir gerade m&uuml;hsam lernen, dass der Renditewahn der Banken die falschen Anreize gesetzt hat und zu einem systemischen Risiko nicht nur f&uuml;r die Bundesrepublik wurde, soll Renditemaximierung bei der Bahn immer noch das Beste f&uuml;r unser Verkehrssystem sein. Denn nichts anderes bedeutet die Herausgabe von Bahnaktien an private &bdquo;Anleger&ldquo;. Diese werden auf eine Gewinnmaximierung dr&auml;ngen, die die bisherigen Zumutungen f&uuml;r den Bahnnutzer und Steuerzahler weit in den Schatten stellen werden. Fahrpreiserh&ouml;hungen und Serviceabbau werden soweit getrieben, bis die Rendite stimmt. Fahrtrassen und die Bahnh&ouml;fe bleiben eh beim Bund, und die abzugebenden Nutzungsgeb&uuml;hren werden nie die &nbsp;Instandhaltung und Neubau der Infrastruktur decken. Hier springt wie heute der Steuerzahler ein. In der Folge wird wie gehabt Druck auf den weiteren Abbau des Streckennetzes ausge&uuml;bt. Die Folgen f&uuml;r die Sicherheit der Bahn und f&uuml;r die Besch&auml;ftigten bilden eine weitere Dimension. <\/em><\/p>\n<p>Das Gefasel von R&uuml;diger Grube, dass die Deutsche Bahn nicht zum Staat gehen und um Hilfen bitten soll, und deshalb Aktien bevorzuge, ist eine ganz vordergr&uuml;ndige T&auml;uschung der Bev&ouml;lkerung &ndash; hier des Bild-Lesers. Bis auf einige Aktion&auml;re werden wir alle die volle Last des B&ouml;rsenganges tragen. In Gro&szlig;britannien und in Schweden stiegen nach der Bahnprivatisierung die staatlichen Zahlungen auf das Dreifache und in Schweden auf das Doppelte. Wer in England mit der Bahn f&auml;hrt, zahlt das Doppelte des deutschen Fahrpreises. &ndash; Im Gegensatz zu den Hirngespinsten von Leuten wie Mehdorn oder Grube brauchen wir kein internationales Transport- und Logistikunternehmen sondern einen gut funktionierenden Personen- und G&uuml;terverkehr im Lande.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Koch-Mehrin im Clinch mit Blogger<\/strong><br>\nWie pr&auml;sent war Silvana Koch-Mehrin im EU-Parlament? Blogger David Schraven von ruhrbarone.de unterstellt der FDP-Europaabgeordneten, sie habe vor Gericht eine falsche eidesstaatliche Erkl&auml;rung zu dieser Frage abgegeben. Jetzt meldet sich ihr Anwalt zu Wort und bestreitet die Vorw&uuml;rfe.\n<p>Darum geht es: Silvana Koch-Mehrin will vor Gericht eine einstweilige Verf&uuml;gung gegen einen Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)&nbsp;erwirken. Darin hatte die Zeitung &uuml;ber eine Untersuchung von mehr als 900 Europaabgeordneten und deren Anwesenheitsquoten berichtet. Die Quote der FDP-Politikerin wurde demnach unter Berufung auf die Parlamentsverwaltung auf 38,9 Prozent beziffert. <\/p>\n<p>Dagegen wehrte sich Koch-Mehrin, denn bei der Registrierung wurden die Tagungen w&auml;hrend des Mutterschutzes der Politikerin nicht mitgez&auml;hlt. Deshalb hat sie in einer eidesstaatlichen Erkl&auml;rung vor Gericht gesagt, dass sie bei rund 75 Prozent der Plenartagungen als anwesend registriert worden sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/nachrichten\/politik\/2009\/5\/30\/news-121291311\/detail.html\">Der Westen<\/a><\/p>\n<p><strong>Und hier der umstrittene Beitrag:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wirbel um Eid von FDP-Europaspitzenkandidatin Koch-Mehrin <\/strong><br>\nKoch-Mehrin hat in einer eidesstattlichen Versicherung behauptet, sie habe rund 75 Prozent der Plenartagungen des EU-Parlamentes besucht &ndash; wenn man ihre Fehlzeiten als Mutter ber&uuml;cksichtigt. Die eidesstattlichen Versicherung wurde dem Hamburger Landgericht vorgelegt. Das europ&auml;ische Parlament allerdings gibt an, Koch-Mehrin habe nur rund 62 Prozent der Sitzungen besucht &ndash; wenn man ihre Fehlzeiten als Mutter ber&uuml;cksichtigt.<\/p>\n<p>Aus dem Umfeld von Koch-Mehrin ist nun zu h&ouml;ren, dass der Druck auf die Verwaltung des Europaparlamentes erh&ouml;ht werden soll, die offiziellen Zahlen in den Dokumenten des Abgeordnetenhauses nach oben zu korrigieren. Die EU-Verwaltung soll Koch-Mehrin Recht geben. Auf jeden Fall sei es richtig, dass Koch-Mehrin rund 75 Prozent der Plenarsitzungen mitgemacht habe. Es sei halt nicht alles protokolliert werden.<\/p>\n<p>Aber auch das ist nur die halbe Wahrheit. Tats&auml;chlich hat Koch-Mehrin weniger Tage in den Plenarsitzungen des Abgeordnetenhauses gesessen. Irgendwas unter 45 Prozent. Das stand auch zun&auml;chst so auf der Internetseite des Europ&auml;ischen Parlamentes, doch wurde dies auf Druck aus der FDP ge&auml;ndert. Denn die FDP gab an, Koch-Mehrin habe schlie&szlig;lich entschuldigt und wegen ihrer Kinder gefehlt. Das m&uuml;sse ber&uuml;cksichtigt werden. Die Tagungen, die stattfanden als Koch-Mehrin in Mutterschutz war, d&uuml;rften nicht gez&auml;hlt werden. Das hat die Parlamentsverwaltung dann auch getan und 59 Tage ber&uuml;cksichtigt. Trotzdem wurden es nicht 75 Prozent, wie Koch-Mehrin in ihrer Versicherung an Eides statt gesagt hatte. Sondern nur 62 Prozent.<\/p>\n<p>Abgestimmt hat Koch-Mehrin laut EU-Parlament &uuml;brigens zudem nur 22 mal.<\/p>\n<p>Der Knackpunkt ist dabei ein ganz spezieller. Wenn man sich die Plakate von Koch-Mehrin ansieht, mit denen sie versucht, Stimmen f&uuml;r ihre Europaspitzenkandidatur zu gewinnen, dann sieht man das Bild einer stolzen Frau. Sie will den Eindruck erwecken, sie vertr&auml;te die Interessen der B&uuml;rger in Europa gut. In dieses Image scheint es nicht zu passen, wenn herauskommt, dass jemand nur irgendwas unter 45 Prozent der Plenarsitzungen in der EU besucht. Egal aus welchen Gr&uuml;nden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ruhrbarone.de\/hat-fpd-europaspitzenkdandidatin-koch-mehrin-falschen-eid-geleistet\/\">ruhrbarone<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/mepatt\/28241.pdf\">Europ&auml;isches Parlament, Anwesenheitsliste [PDF &ndash; 83 KB]<\/a><\/p>\n<p><strong>Siehe dazu den Beitrag in der FAZ gegen dessen Angaben Koch-Mehrin eine eidesstattliche Erkl&auml;rung abgegeben hat:<\/strong><\/p>\n<p><strong>FDP-Politikerin Koch-Mehrin: Falsche Zahlen<\/strong><br>\nDie Europaabgeordnete Koch-Mehrin hat gegen&uuml;ber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung darauf hinweisen lassen, dass sie von der Verwaltung des Europ&auml;ischen Parlaments w&auml;hrend der laufenden Wahlperiode bei 76,2 Prozent der Plenartagungen als anwesend registriert worden sei. Man d&uuml;rfe die Tagungen der acht Monate, in denen Frau Koch-Mehrin in Mutterschutz war, nicht mitz&auml;hlen. Selbst dann liege die Pr&auml;senzquote aber bei 54,6 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub99C3EECA60D84C08AD6B3E60C4EA807F\/Doc~E97867017EF3548F699A98E9BEE29B4A6~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bei Koch-Mehrin handelt es sich um eine typische FDP-Parlamentarierin, sprich Lobbyistin. Sie ist nat&uuml;rlich Mitglied des F&ouml;rdervereins der arbeitgeberfinanzierten PR-Organisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und beruflich Gr&uuml;nderin der Unternehmensberatung Conseill&eacute; + Partners, eine Unternehmensberatung f&uuml;r Strategieplanung und Europaberatung in Br&uuml;ssel; <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/Community\/Foerderverein\/Mitglieder-des-Foerdervereins\/Dr-Silvana-Koch-Mehrin.html\">seitdem gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Gesellschafterin<\/a>. &bdquo;Ich zeige Unternehmen, die keine Vertretung in Br&uuml;ssel haben, wie die Europ&auml;ische Union funktioniert&ldquo;, <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/europa-auf-nach-bruessel_aid_206908.html\">beschreibt die K&ouml;lnerin ihren Job<\/a>. Seit 2003 ist sie Partnerin der Br&uuml;sseler Agentur <a href=\"http:\/\/www.policyaction.com\/\">&ldquo;Policy Action Ltd.&rdquo;<\/a>. N&auml;heres siehe auch <a href=\"http:\/\/www.mein-parteibuch.com\/wiki\/Silvana_Koch-Mehrin\">Parteibuch-Lexikon<\/a>. Laut <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/detailsicht\/datum\/2005\/11\/29\/ausgerechnet-die-bruesseler-ober-lobbyistin-ua-fuer-initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-for\/?cHash=e9a6320262\"> attac<\/a> hat Koch-Mehrin sich bei ihrer ersten Nominierung auf dem Parteitag der FDP geweigert, eine Erkl&auml;rung zu unterzeichnen, dass sie als Abgeordnete auf Lobby-Auftr&auml;ge aus der Wirtschaft verzichten wird.<\/em><\/p>\n<p>Europa-Parlamentariern und Europa-Beraterin, das ist eine ideale Kombination einer FDP-&bdquo;Leistungstr&auml;gerin&ldquo;: Man kassiert die mit vielen Zulagen versehene &uuml;ppige Di&auml;t einer EU-Parlamentarierin und vermarktet dieses Mandat dann noch als Unternehmensberaterin zum Abkassieren von EU-F&ouml;rdergelder oder zur Einflussnahme auf Entscheidungen der EU-Gremien.<\/p>\n<p>(Die Entsch&auml;digung einer EU-Parlamentarierin setzt sich zusammen: Aus einem Gehalt, das 38,5 % der Grundbez&uuml;ge eines Richters am Europ&auml;ischen Gerichtshof entspricht und direkt von der EU bezahlt wird. Nach EU-Steuern entspricht dies circa 6.000 Euro netto. <\/p>\n<p>Aus einer allgemeinen Kostenverg&uuml;tung von monatlich 4.202 EUR. <\/p>\n<p>Aus einer Verg&uuml;tung von Reisekosten, die dem Mitglied bei Reisen innerhalb der Europ&auml;ischen Gemeinschaft f&uuml;r die Teilnahme an Sitzungen des Europ&auml;ischen Parlaments, wie Plenartagungen, Sitzungen der Aussch&uuml;sse, Fraktionssitzungen usw., entstehen.(Neuerdings gegen Belege)<\/p>\n<p>Aus einer j&auml;hrlichen Reisekostenverg&uuml;tung f&uuml;r andere Reisen von maximal 4.148 EUR. <\/p>\n<p>Dazu kommt eine Pauschalverg&uuml;tung in H&ouml;he von 298 EUR je Tag, an dem das Mitglied an offiziellen Sitzungen der Gremien des Europ&auml;ischen Parlaments teilnimmt.<br>\nHinzu kommen &Uuml;bergangsgelder und Zahlungen f&uuml;r das Ruhegehalt und die Hinterbliebenenversorgung die aus dem Haushalt der EU finanziert werden.<\/p>\n<p>Die Mitglieder des Europ&auml;ischen Parlaments haben Anspruch auf Unterst&uuml;tzung durch pers&ouml;nliche Mitarbeiter, die sie selbst ausw&auml;hlen. Das Parlament kommt f&uuml;r alle tats&auml;chlich entstandenen Kosten auf, die komplett und ausschlie&szlig;lich durch die Einstellung oder die Inanspruchnahme der Dienste eines oder mehrerer Assistenten entstehen. Es k&ouml;nnen maximal 17.540 EUR monatlich geltend gemacht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/parliament\/expert\/staticDisplay.do?language=DE&amp;id=39\">Europ&auml;isches Parlament<\/a> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Generation D. Ideen f&uuml;r Deutschland. Gemeinsam anpacken<\/strong><br>\nGENERATION-D ist ein bundesweiter interdisziplin&auml;rer Ideenwettbewerb von Studierenden f&uuml;r Studierende aller Fachrichtungen. Nach erfolgreichem Start in 2008 wird er zur Zeit wieder an allen Hochschulen in Deutschland ausgeschrieben. Die Projektpartner Bayerische EliteAkademie, S&uuml;ddeutsche Zeitung, Allianz SE und Stiftung Marktwirtschaft haben die Initiative GENERATION-D ins Leben gerufen, um Kreativit&auml;t und Mut zu gesellschaftlichen und sozialen Ver&auml;nderungen zu f&ouml;rdern. Mit diesem Wettbewerb m&ouml;chten wir Ideen und Projekte in Deutschland f&ouml;rdern, durch die eine gesellschaftlich relevante Fragestellung beispielhaft gel&ouml;st wird. Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen sollen in Teamarbeit Ideen f&uuml;r realisierbare Projekte zu den Themen &ldquo;Arbeit, Wirtschaft &amp; Umwelt&rdquo;, &ldquo;Soziale Gesellschaft&rdquo; und &ldquo;Bildung &amp; Kultur&rdquo; entwickeln. Das Projekt wird von der Hochschulrektorenkonferenz und vielen namhaften Professoren unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gemeinsam-anpacken.de\/\">Gemeinsam anpacken<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &Auml;hnlich wie &bdquo;Du bist Deutschland&ldquo; &ndash; nur diesmal auf den studierenden Nachwuchs bezogen &ndash; wieder einmal so eine &bdquo;Optimismus&ldquo;-Kampagne, die nichts an den Verh&auml;ltnissen &auml;ndern, sondern suggerieren will, wenn wir nur &bdquo;gemeinsam anpacken&ldquo;, dann wird alles wieder gut. Da wird nicht danach gefragt, welche &bdquo;Arbeit, Wirtschaft &amp; Umwelt&ldquo; wir derzeit haben oder ob wir &uuml;berhaupt noch eine &bdquo;soziale Gesellschaft&ldquo; sind  und was bei &bdquo;Bildung &amp; Kultur&ldquo; im Argen liegt. Es geht um &bdquo;Kreativit&auml;t und Mut zu gesellschaftlichen und sozialen Ver&auml;nderungen&ldquo; auf der Grundlage des vorherrschenden ideologischen Leitbildes. <\/em><\/p>\n<p>Um welches Leitbild es dabei nur gehen kann, belegen die <a href=\"http:\/\/www.gemeinsam-anpacken.de\/profil\/projektpartner.php\">Tr&auml;ger dieser Initiative<\/a>. Da ist zun&auml;chst der Finanzdienstleister Allianz, der j&uuml;ngst sein &bdquo;Problemkind&ldquo;, die Dresdner Bank, an die Commerzbank abgesto&szlig;en hat und als bei der &Uuml;bernahme erkannt wurde, dass das Geld nicht reicht, der Staat mit 18,2 Milliarden Euro in Haft genommen wurde. Da ist es f&uuml;r das Image ganz sch&ouml;n, wenn man sich gerade bei Studierenden als durch hehre Motive geleiteter Konzern pr&auml;sentieren kann. <\/p>\n<p>Dann haben wir die &bdquo;Bayerische Elite Akademie&ldquo;, eine Einrichtung der bayerischen Wirtschaft, die &ndash; wie schon der Name sagt &ndash; sich der Elitef&ouml;rderung und damit der ideologischen Beeinflussung der k&uuml;nftigen &bdquo;F&uuml;hrungs&ldquo;- Pers&ouml;nlichkeiten annimmt. <\/p>\n<p>Und da haben wir die erzliberale Stiftung Marktwirtschaft, den <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=archivseite&amp;dig=2005\/07\/20\/a0054\">Ideengeber f&uuml;r Schwarz-gelb<\/a>.<br>\nDass sich die S&uuml;ddeutsche Zeitung f&uuml;r die GenerationD als Medienplattform hergibt, belegt nur einmal mehr, die wirtschaftsliberale Schlagseite vor allem der Wirtschaftsredaktion.<br>\nWieder einmal bietet die Hochschulrektorenkonferenz, als Protagonist der &bdquo;unternehmerischen Hochschule&ldquo; ein unverd&auml;chtiges Entr&eacute;e &iacute;n die Hochschulen hinein.<\/p>\n<p>Verwundert ist man allerdings, wenn man liest, dass unter den unterst&uuml;tzenden Professoren nicht nur die &bdquo;&uuml;blichen Verd&auml;chtigen&ldquo;, wie etwa die INSM Haudegen Johann Eekhoff oder Bernd Raffelh&uuml;schen oder das langj&auml;hrige Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung Werner Weidenfeld anzutreffen sind, sondern auch das &bdquo;linke&ldquo; Sachverst&auml;ndigenratsmitglied Peter Bofinger oder der Kulturstaatsminister unter Rot-gr&uuml;n Julian Nida-R&uuml;melin.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>Hochschulen: F&uuml;r die Forschung ist dieser jetzt aufgen&ouml;tigter Wettbewerb der falsche Anreiz, um den wissenschaftlichen Fortschritt voranzubringen<\/strong><br>\nUniversit&auml;ten werden heute wie Unternehmen gef&uuml;hrt &ndash; mit Blick auf einen guten Platz im Hochschulranking. Aus der Wirtschaft entliehene Verfahren zur Bewertung von Forschungsleistungen sind jedoch nur bedingt geeignet, den wissenschaftlichen Fortschritt voranzubringen.\n<p>Der Kampf der Hochschulen um Marktanteile, &ldquo;die Logik des akademischen Kapitalismus&rdquo;, f&uuml;hre zu einer Konzentration der prominentesten Wissenschaftler und in der Folge der meisten Forschungsgelder an wenigen Standorten, hei&szlig;t es in der Studie. Der so genannte Matth&auml;us-Effekt: Wer hat, dem wird gegeben. Dies n&uuml;tzt dem wissenschaftlichen Fortschritt nach M&uuml;nch und Pechmann aber nicht unbedingt. Gr&ouml;&szlig;envorteile durch eine standardisierte Massenproduktion gebe es zwar in der Industrie. In der Wissenschaft gehe es jedoch &ldquo;um eine gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Zahl singul&auml;rer Produkte, die sich im Wettbewerb um Erkenntnisfortschritt durchsetzen m&uuml;ssen&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_95449.html\">Boeckler Impuls 09\/2009<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2009_09_7.pdf\">B&ouml;ckler [PDF &ndash; 66 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h26\"><\/a><strong>Bildungsstreik vom 15. bis 19. Juni<\/strong>\n<p><strong>Soziale &Ouml;ffnung der Hochschulen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>den Abbau von Zulassungsbeschr&auml;nkungen durch den Ausbau von Studienpl&auml;tzen!<\/li>\n<li>die Abschaffung von Studiengeb&uuml;hren und die gesetzlich verankerte Geb&uuml;hrenfreiheit von Bildung!<\/li>\n<li>die finanzielle Unabh&auml;ngigkeit der Studierenden &ndash; ohne Kredite!<\/li>\n<li>die Abschaffung jeglicher Diskriminierung, auch in ihrer institutionalisierten Form gegen&uuml;ber ausl&auml;ndischen Studierenden!<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Abschaffung von Bachelor\/Master in der derzeitigen Form<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>die Abkehr vom Bachelor als Regelabschluss!<\/li>\n<li>das Ende von Verschulung, Regelstudienzeit und Dauer&uuml;berpr&uuml;fung!<\/li>\n<li>die M&ouml;glichkeit individueller Schwerpunktsetzung im Studium!<\/li>\n<li>die tats&auml;chliche Umsetzung der Mobilit&auml;t zwischen den Hochschulen!<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Demokratisierung des Bildungssystems<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>den Abbau von wirtschaftlichen Zw&auml;ngen im Bildungsbereich!<\/li>\n<li>die Mitbestimmung aller Beteiligten im Bildungssystem, u.a. durch Viertelparit&auml;t in den Hochschulgremien!<\/li>\n<li>die Einf&uuml;hrung verfasster Studierendenschaften mit politischem Mandat in allen Bundesl&auml;ndern!<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>die Umsetzung freier alternativer Bildungskonzepte!<\/li>\n<li>die Beendigung prek&auml;rer Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse im Bildungsbereich!<\/li>\n<li>die Aufstockung des Lehrpersonals auf ein p&auml;dagogisch tragbares Niveau! Dazu sind in den n&auml;chsten drei Jahren mindestens 8.000 Professuren, 4.000 Mittelbaustellen und 10.000 <\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>TutorInnenstellen neu zu schaffen!<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>die F&ouml;rderung aller Studierenden statt einseitiger Elitenbildung!<\/li>\n<li>die Einheit von Forschung und Lehre statt der Exzellenzinitiative!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bildungsstreik2009.de\/\">Informationsplattform Bundesweiter Bildungsstreik 2009-06-01<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h27\"><\/a><strong>Nochmals: ZDF d&uuml;nnt Internetangebote aus<\/strong><br>\nIn den Hinweisen vom 28. Mai haben wir einen Beitrag des c`t magazins erw&auml;hnt, wonach das ZDF aufgrund des neuen Medienstaatsvertrages sein Internetangebot ausd&uuml;nnt.<br>\nDazu hat uns ein Leser eine erg&auml;nzende Information zukommen lassen, die die Bef&uuml;rchtungen, dass es zu weiteren Informationseinschr&auml;nkungen kommen wird, verst&auml;rkt:\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Zum oben genannten Beitrag m&ouml;chte ich Ihnen die Auskunft der Pressesprecherin der ARD auf meine Anfrage nach den Downloadm&ouml;glichkeiten von Fernsehbeitr&auml;gen &uuml;bermitteln.<\/em><\/p>\n<p>Seit ca. einem Jahr lade ich mir regelm&auml;&szlig;ig Beitr&auml;ge aus den Sendungen frontal21 (ZDF) plusminus (ARD) die sich kritisch mit der Finanzkrise befassen. Einerseits weil das abspielen auf dem PC st&ouml;rungsfreier gelingt als online &uuml;bers Internet, andererseits die Beitr&auml;ge nur begrenzte Zeit im Netz stehen. Eine geschichtliche Sichtweise wird dadurch verhindert. Das funktionierte bis vor ein paar Wochen noch relativ einfach, weil die Adresse des Beitrages kopiert und mit Hilfe von einfachen Download-Programmen &ldquo;live aufgenommen werden konnte. Aus dem E-Mail- Verkehr wird nun deutlich, dass ein Downloaden von Beitr&auml;gen nicht mehr gew&uuml;nscht wird, was durch Verstecken der entsprechenden Adresse mit Hilfe des Programms Adobe Flash Players in ZDF und ARD jetzt umgesetzt wird. Eine Ausnahme bildet zur Zeit noch die Sendung Monitor und Report Mainz die als gesamte Sendung bzw. beitragsweise  zum Download angeboten wird, es fragt sich wie lange noch. Das ganze passt in Ihre Einsch&auml;tzung eine kritische Aufarbeitung politischer Themen mit Hilfe von &ouml;ffentlich rechtlichen Medienbeitr&auml;gen soll verhindert werden.<\/p>\n<p>Hier die Auskunft der ARD:<\/p>\n<p>Es ist z.B. so, dass wir manche Beitr&auml;ge nur f&uuml;r einen bestimmten Zeitraum im Internet zeigen d&uuml;rfen. W&uuml;rde man diese zum Herunterladen anbieten, k&ouml;nnten wir die Verweildauer nicht mehr kontrollieren. <\/p>\n<p>Zudem ist eine Weiterverbreitung zu kommerziellen Zwecken nicht erlaubt &ndash; auch dies k&ouml;nnten wir nicht kontrollieren, wenn man die Videos herunterladen k&ouml;nnte.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h28\"><\/a><strong>Fr&eacute;d&eacute;ric Lema&icirc;tre: Die n&auml;chste Wirtschaftskrise hat schon begonnen<\/strong><br>\nZusammenfassung wesentlicher Inhalte eines am 29.Mai 2009, Seite 2, erschienen Artikels in der Pariser Tageszeitung Le Monde; Originaltitel: &bdquo;La prochaine crise &eacute;conomique a d&eacute;j&agrave; commenc&eacute;&ldquo;, Autor: Fr&eacute;d&eacute;ric Lema&icirc;tre, Mitglied der Chefredaktion. &Uuml;bertragen von Gerhard Kilper<br>\n&nbsp;<br>\nDer &Ouml;lpreis stieg seit Dezember 2008 von damals 23 Euro pro Barrel auf jetzt &uuml;ber 60 Euro. Diese Preisentwicklung ist zwar schlecht f&uuml;r die Kaufkraft der Autofahrer, kann aber in Krisenzeiten als Zeichen daf&uuml;r angesehen werden, dass es wieder aufw&auml;rts geht. Ist nicht die Kauflust der Konsumenten zur&uuml;ckgekehrt und stellen nicht die Unternehmen auch wieder Leute ein? \n<p>Leider nicht, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage liegt am Boden, zum ersten Mal nach 1945 wird etwa der Stromverbrauch weltweit sinken. Ein anderes Ph&auml;nomen dieser Tage: in den H&auml;fen dr&auml;ngen sich &Ouml;ltanker, die ihre Millionen Tonnen Ladung nicht l&ouml;schen, weil ihre Trader auf h&ouml;here Preise warten. <\/p>\n<p>Warum hat sich der &Ouml;lpreis auf dem Weltmarkt innerhalb weniger Monate verdoppelt? Weil die Trader mit der Schwarzgold-Spekulation wieder begonnen haben &ndash; ganz so wie zu Beginn des Jahres 2008, als die Spekulation die Rohstoffpreise auf Rekordh&ouml;hen trieb. Durch die massiven staatlichen Hilfen hat sich inzwischen in den Banken das Gef&uuml;hl breit gemacht, das Schlimmste sei vor&uuml;ber, prim&auml;res Ziel sei jetzt die Wiederherstellung der alten Gewinnmargen inklusive erneutem Einstieg in riskante Gesch&auml;fte.<\/p>\n<p>Die Feststellung des G20-Gipfels von London, die nicht funktionierende Kontrolle des Bankensektors sei eine wesentliche Ursache der Krise gewesen oder die Feststellung des Pr&auml;sidenten der franz&ouml;sischen Finanzaufsicht, Jean-Pierre Jouyet, ein substantieller Teil der Finanzm&auml;rkte werde de facto nicht kontrolliert und agiere weiter im Dunkeln, hat in den K&ouml;pfen der Banker nie eine Rolle gespielt.<\/p>\n<p>Zwar diskreter als vor der Krise, aber mit gleicher Zielstrebigkeit wickeln heute die Trader &nbsp;wieder Finanzgesch&auml;fte jenseits jeglicher Kontrolle ab. Beispiel: fast jeden Monat gr&uuml;nden Banken oder&nbsp; B&ouml;rsen &bdquo;Alternativ-Plattformen&ldquo;, so genannte &bdquo;dark pools&ldquo; mit dem Ziel, &uuml;ber sie unkontrolliert Gesch&auml;fte nach altem Muster abzuwickeln zu k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Neben fehlender Kontrolle war Geldgier der zweite die Krise ausl&ouml;sende Faktor. Und auch hier hat sich trotz des Deckmantels des Neubeginns tats&auml;chlich &uuml;berhaupt nichts ge&auml;ndert. Zwar senkte man die variablen Teile der Geh&auml;lter im Finanzsektor leicht ab, aber je nach Bankenhaus wurden im Gegenzug die fixen Gehalts-Anteile um 50% bis 100 % erh&ouml;ht. Kenneth Lewis, Generaldirektor der mit 45 Milliarden Dollar Steuergeldern wieder aufgem&ouml;belten Bank of America, best&auml;tigte diesen Sachverhalt blau&auml;ugig in einem Interview mit Les Echos vom 25. Mai 2009. Die R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t bedeutet f&uuml;r ihn &ndash; neben der R&uuml;ckzahlung staatlicher Hilfen &ndash; dass&nbsp; Manager und alle diejenigen, die zur &bdquo;Generierung der Bankenums&auml;tze&ldquo; beitragen, wieder &bdquo;normal&ldquo; entlohnt werden. &Uuml;bersetzt hei&szlig;t das nichts anderes, als dass angestrebt wird, das alte Bonus-System wieder einzuf&uuml;hren.<\/p>\n<p>Was Kenneth Lewis als ein an exponierter oberer Stelle agierender Banker &ouml;ffentlich &auml;u&szlig;erte, denken auch seine Banker-Kollegen unten: dass es &bdquo;normal&ldquo; ist, dass man im Finanzsektor Millionen Dollar oder Millionen Euros verdient und dass es v&ouml;llig au&szlig;er jeder Diskussion steht, hieran etwas zu &auml;ndern.<br>\nWie diese Banker-Geisteshaltung erkl&auml;ren? <\/p>\n<p>In einem j&uuml;ngst erschienenen Buch schreibt Charles-Henri Philippi, fr&uuml;herer Mitarbeiter von Laurent Fabius und bis vor kurzem noch Direktor der franz&ouml;sischen Filiale von HSBC, das Geld sei in seinen Anf&auml;ngen noch ein Mittel gesellschaftlicher Emanzipation gewesen und habe sich erst im Laufe der Zeit zu einer die Gesellschaft beherrschende Religion der &bdquo;Gier nach mehr&ldquo; entwickelt.<\/p>\n<p>Wir stehen momentan an einem Scheitelpunkt der aktuellen Wirtschaftskrise. Die finanz- und wirtschaftspolitisch gebotenen Ma&szlig;nahmen (Rettung der Banken, Programme zur konjunkturellen Ankurbelung) wurden ergriffen, doch das Wichtigste bleibt noch zu leisten: die Wiederherstellung des &bdquo;verspielten&ldquo; Vertrauens der Sparer. <\/p>\n<p>Zwar hat die G20-Konferenz in London einige Leitlinien f&uuml;r eine neue Welt-Finanzordnung beschlossen, doch sie hat weder das monumentale Finanz-Ungleichgewicht zwischen den Weltm&auml;chten China und USA einer L&ouml;sung n&auml;her gebracht noch zwingende neue Finanz-Regeln beschlossen. <\/p>\n<p>&Uuml;ber die Ausgestaltung der neuen Finanzregeln sind auch die Europ&auml;er geteilter Meinung. Und niemand in Europa denkt zurzeit ernsthaft &uuml;ber eine substantielle Erh&ouml;hung der Einkommensteuerprogression nach, &uuml;ber die H&ouml;chstgrenzen bei den Managergeh&auml;ltern erreicht werden k&ouml;nnten. So gehen logischerweise auch die Finanzgesch&auml;fte weiter wie bisher: trotz des Risikos, die n&auml;chste Krise beschleunigt heraufzubeschw&ouml;ren, wird das Finanz-Spiel maximaler Bereicherung ungehemmt fortgesetzt.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h29\"><\/a><strong>Tipp: 60 Jahre Bundesrepublik &ndash; Stefan Reusch bedankt sich<\/strong><br>\n60 Jahre ist sie alt, unsere Republik. Gott sei Dank ist sie noch weit vom Rentenalter entfernt &ndash; an dieser Stelle m&ouml;chten sich die Autoren ausdr&uuml;cklich f&uuml;r die Erh&ouml;hung der Lebensarbeitszeit  bedanken &ndash; doch in ihrem kurzen Leben hat sie schon viel gesehen, hat sich entwickelt, wurde grundgesetzliche mehrmals geliftet, nahm anfangs der 90er erheblich an Umfang zu, wurde mehrmals Weltmeister (auch im Elefantenpolo), hatte stets ein offenes Ohr f&uuml;r seine Arbeitnehmer (vor allem in ehemals staatliche Betrieben wie Bundesbahn, Post und Telefongesellschaft), spendete und lie&szlig; spenden im In- und Ausland, exportierte ihre wohlverdienenden Politiker gerne nach Br&uuml;ssel oder an die Spitze ausl&auml;ndischer Energiekonzerne oder in die Leers&auml;le amerikanischer Universit&auml;ten, trat milit&auml;risch bescheiden bei Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr ins zweite Glied zur&uuml;ck und zeigte auf vielf&auml;ltige Art und Weise seine Verantwortung bei der Rettung des Welt-Klimas &ndash; zuletzt mit der Einf&uuml;hrung der Abwrackpr&auml;mie (&hellip;)<br>\nEine CD f&uuml;r Leute, die Spa&szlig; am Wort- und Sprachspiel haben; ein R&uuml;ckblick einmal anders<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stefanreusch.de\/veroeffentlichungen\/veroeffentlichungen.html\">Stefan Reusch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h30\"><\/a><strong>Zu guter Letzt:<\/strong><br>\n<strong>Der europ&auml;ische Durchschnittsarbeiter<\/strong><br>\nEin interessantes Video von ver.di<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dailymotion.com\/video\/x9foab_mindestlohn\">Dailymotion<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=3980#h01\">Moralische Schulden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h02\">Thomas Fricke &ndash; Nach uns die Schuldenbremse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h03\">Pers&ouml;nliche Erkl&auml;rung Ortwin Runde &ndash; Entschlie&szlig;ungsantrag &ndash; Wer stimmte wie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h04\">IMK: Ohne weiteres Konjunkturprogramm droht lang anhaltende Stagnation <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h05\">Jens Berger: Die Karstadtretter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h06\">Mehr als 1100 Firmen wollen Staatsgeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3980#h07\">Hypo Real Estate: Kontrolle<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3980\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3980","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3980","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3980"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3980\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3980"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3980"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3980"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}