{"id":3983,"date":"2009-06-03T16:21:45","date_gmt":"2009-06-03T14:21:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3983"},"modified":"2014-01-28T10:13:53","modified_gmt":"2014-01-28T09:13:53","slug":"agrardiesel-bauernverband-sorgt-fuer-500-millionen-geschenk-fuer-grossbauern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3983","title":{"rendered":"Agrardiesel: Bauernverband sorgt f\u00fcr 500-Millionen-Geschenk f\u00fcr Gro\u00dfbauern"},"content":{"rendered":"<p>Lutz Ribbe, Direktor der Naturschutzpolitischen Abteilung von EURONATUR schickt mir einen Vermerk zur am 25.5. beschlossenen Aufstockung der Agrardiesel-Subvention. Hier wird gezeigt, wie der Bauernverband &ndash; mit Hilfe von Union und SPD &ndash; im Dunste der Debatte um die Milch Steuergeld an die gro&szlig;en Ackerbauern im Osten umlenkt. Eine Sauerei. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><\/p><p><strong>Thema: Agrardiesel<\/strong><\/p><p>Kurzinformationen von Lutz Ribbe, EuroNatur<br>\nStand: 3.6.2009<\/p><p>Der Beschluss vom 25.5.09 zum &bdquo;Agrardiesel&ldquo; hat bei vielen Umweltsch&uuml;tzern, aber auch Bauern, einige Fragen aufgeworfen. Im Folgenden soll versucht werden, zumindest einige Antworten zu geben.<\/p><ol>\n<li><strong>Die Situation bis zum Beschluss vom 25.5.:<\/strong>\n<ul>\n<li>Ein Bauer kauft an einer Tankstelle ganz normalen Dieselkraftstoff1, der ganz normal mit 470,40 &euro;\/ 1000 Liter versteuert wurde. Steuersatz also: 47,04 ct\/ l. Er reicht dann sp&auml;ter die Belege ein, und bekommt pro 1000 Liter eine R&uuml;ckerstattung von 214,80 &euro;., spr.: 21,48 ct\/ l.\n<\/li>\n<li>D.h. dadurch wird der Steuersatz f&uuml;r Diesel, der im Agrarbereich eingesetzt wird, auf 255,60 &euro;\/ 1000 Liter, sprich auf 25,56 ct\/ l reduziert (siehe Anlage 1). Hieran hat sich auch mit dem Beschluss vom 25.5.09 nichts ge&auml;ndert!\n<\/li>\n<li>Wichtig:<br>\n<strong>1. Regel:<\/strong> bislang: es gab den sog. &ldquo;Selbstbehalt&rdquo; (bl&ouml;des Wort, bei einer Autoversicherung w&uuml;rde man von &bdquo;Selbstbeteiligung&ldquo; sprechen). Das bedeutet: die rechnerisch ersten 350.- &euro; werden nicht erstattet, sondern einbehalten. Oder anders gerechnet: f&uuml;r die ersten 1.635 Liter Diesel, die ein Bauer verbraucht, bekommt er bislang keine R&uuml;ckerstattung. \n<p><strong>2. Regel:<\/strong> eine Erstattung von &uuml;ber 10.000 Litern gibt es auch nicht (Obergrenze).\n<\/p><\/li>\n<li>Wenn der Bauernverband derzeit auf seiner Internetseite behauptet, der Steuersatz bei Agrardiesel liege bei 40 ct\/ l2, so ist das sachlich falsch. Der reduzierte Steuersatz liegt, siehe oben, bei 25,56 ct\/ l. Aus der Tatsache, dass pro Betrieb die ersten ca. 1.600 l sowie die Menge oberhalb von 10.000 l nicht steuerreduziert wird, entwickelt der DBV eine Art Mischkalkulation und kommt so auf den Betrag von rund 40 ct. D.h. aber: der z.T. extrem hohe Verbrauch der fl&auml;chenstarken Ackerbaubetriebe (von mehr als 10.000 l, f&uuml;r die der volle Steuersatz von 47,04 ct\/l gezahlt werden muss) wird so vom DBV rechnerisch auch auf die kleineren Betriebe &bdquo;umgelegt&ldquo;; so t&uuml;rkt der DBV die Zahlen und versucht, unter den Bauern eine Solidarisierung zu erreichen, die letztlich den Gro&szlig;bauern mehr n&uuml;tzt als den kleinen. Schon geschickt!\n<p>Die folgende Tabelle zeigt, wie die heutige Situation in den unterschiedlichen Betriebsgr&ouml;&szlig;enstrukturen aussieht. Dabei wird ein durchschnittlicher Dieselaufwand von 110 l\/ ha unterstellt; diese Zahl wird vom Bauernverband verwendet, es ist klar, dass von diesem Durchschnitt teilweise stark abgewichen wird: so haben Gr&uuml;nlandbetriebe einen geringeren, reine Ackerbaubetriebe einen h&ouml;heren Aufwand; &Ouml;kobetriebe insgesamt haben einen geringeren Dieseleinsatz als konventionelle Betriebe:\n<\/p><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Tabelle 1:<\/strong> derzeitige Situation<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/090603_agradiesel_infos_tabelle_1.jpg\" alt=\"Agradiesel Infos Tabelle 1\"><\/p>\n<p><a href=\"upload\/pdf\/090603_agradiesel_infos_tabelle_1_bis_3.pdf\">Agradiesel Infos &ndash; Tabellen 1 &ndash; 3 [PDF &ndash; 60 KB]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Was wurde nun beschlossen? <\/strong><br>\nAn der H&ouml;he des eigentlichen steuerlichen Erstattungsbeitrags wurde nicht gedreht, lediglich der sog. &ldquo;Selbstbehalt&rdquo; als auch die Obergrenze (10.000 Liter) werden f&uuml;r 2 Jahre abgeschafft bzw. ausgesetzt. D.h. konkret: alle Betriebe bekommen f&uuml;r 2009 und 2010 die 350.- &euro; Selbstbehalt, jene Betriebe, die mehr als 10.000 l Diesel verbrauchen, sind die eigentlichen Gewinner.\n<p><strong>Tabelle 2:<\/strong> Auswirkungen der Aufhebung des Selbstbehalts und der Obergrenze von 10.000 l auf unterschiedliche Betriebsstrukturen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/090603_agradiesel_infos_tabelle_2.jpg\" alt=\"Agradiesel Infos Tabelle 2\"><\/p>\n<p><a href=\"upload\/pdf\/090603_agradiesel_infos_tabelle_1_bis_3.pdf\">Agradiesel Infos &ndash; Tabellen 1 &ndash; 3 [PDF &ndash; 60 KB]<\/a><\/p>\n<p>Laut BMELV werden mit dem Beschluss rund 280 Mio &euro; pro Jahr der Landwirtschaft zus&auml;tzlich zur Verf&uuml;gung gestellt. Damit soll &bdquo;Liquidit&auml;t&ldquo; auf die Betriebe kommen. Da laut Agrarbericht 2007 des BMELV in Deutschland nur rund 6% der Landwirtschaftlichen Betriebe eine Betriebsfl&auml;che von &uuml;ber 100 ha verf&uuml;gen, somit mehr als 10.000 l Diesel verbraucht, ist davon auszugehen, dass eben nur ein sehr kleiner Teil der der Betriebe (rund 6%) mit mehr als 350.- &euro; (= Selbstbehalt) profitiert. <\/p>\n<p><strong>Die Gewinner des Beschlusses: <\/strong><\/p>\n<p>Betriebe &hellip;.<\/p>\n<p>&hellip; bis zu 100 ha profitieren vom Beschluss mit: 350.- &euro;<br>\n&hellip; von 150 ha profitieren mit: 1.746.- &euro;<br>\n&hellip; von 200 ha mit: 2.927.- &euro;<br>\n&hellip; von 500 ha mit: 10.016.- &euro;<br>\n&hellip; von 1.000 ha mit: 21.830.- &euro;<br>\n&hellip; von 2.000 ha mit: 45.458.- &euro;\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Was hat das mit der Milch zu tun?<\/strong>\n<p>Nichts! Dies alles ist zwar sch&ouml;n in der Auseinandersetzung um sinkende Milchpreise und die Probleme der Milchbauern verpackt worden, hat aber mit der eigentlichen Milchkrise nicht im Geringsten zu tun; es ist vielmehr so, dass&ndash; mal wieder &ndash; die Ackerbauern mehr gef&ouml;rdert werden als Milch- bzw. Gr&uuml;nlandbauern. <\/p>\n<p>Bauern, die viel Energie verbrauchen (z.B. die gro&szlig;en Ackerbauern) bekommen &ldquo;viel&rdquo; zur&uuml;ck, die kleinen Bauern, die wenig verbrauchen (u.a. weil sie auf Gr&uuml;nland wirtschaften) weniger. <\/p>\n<p>Das ist Gerechtigkeit &agrave; la BMELV\/ CDU und SPD in Zeiten, in denen man eigentlich den Faktor Arbeit und nicht den Faktor Energie verbilligen sollte!1<\/p>\n<p>AbL und BDM haben in meinen Augen sehr zu recht argumentiert, dass damit sich nichts am Milchpreis &auml;ndert. Die &bdquo;Politik&ldquo; geht damit allerdings auf eine alte Forderung des DBV ein, stellt diesen damit etwas ruhiger und versucht zu dokumentieren, das man den Bauern helfen will.<\/p>\n<ul>\n<li>Bedenkt man, dass der Milchpreis derzeit um rund 20 ct\/ kg niedrigen liegt als die angestrebten 40 ct\/ kg, hei&szlig;t das f&uuml;r Milchbauern, dass durch den Wegfall des Selbstbehalts nun rechnerisch f&uuml;r rund 1600 kg Milch der dramatische Preisrutsch ausgeglichen wird; das entspricht ungef&auml;hr einem Viertel der durchschnittlichen Jahresleistung einer einzigen Milchkuh!2\n<\/li>\n<li>Selbst wenn man die 280 Mio &euro; einmal voll auf die Milchproduktion umlegen w&uuml;rde, erg&auml;be dies, bei rund 27 Mrd kg produzierter Milch in Deutschland, eine Summe von ca. 1 ct\/ kg Milch; aber wie gesagt: die Milchviehbetriebe sind nicht die Hauptverbraucher des Diesels (siehe unten)\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ministerin Aigner sagte in ihrer Rede vor den Bauern am 25.5.2009 u.a.: <strong>&bdquo;&hellip; Statt Preisdruck fordere ich &bdquo;faire&ldquo; Preise &hellip;&ldquo; <\/strong>Mit keiner Silbe hat sie dargestellt, was &bdquo;faire&ldquo; Preise sind &ndash; und wie die Politik dazu beitragen will, dass es dazu kommt.<\/p>\n<p>Der stv. Fraktionsvorsitzende der SPD Bundestagsfraktion, Ulrich Kelber, wird in der Berliner Zeitung vom 23.5. mit folgenden Worten zitiert: &bdquo;Niedrigere Steuern auf Agrardiesel entlasteten vor allem Gro&szlig;betriebe, nicht aber Kleinbauern wie etwa die Milchviehhalter. &ldquo;Statt das Geld sinnlos zu verschwenden, sollte die Kanzlerin die Agrarf&ouml;rderung zu Gunsten b&auml;uerlicher Kleinbetriebe umschichten&rdquo;, forderte Kelber&hellip;&ldquo;. Er hat damit sehr recht gehabt. Dennoch hat die SPD bekanntlich dem Konzept zugestimmt.<\/p>\n<p>In einem Gespr&auml;ch mit Bundestagsabgeordneten der SPD Agrarier haben Vertreter der sog. Agrarplattform am 27.5. Kritik an diesem Vorgehen ge&uuml;bt. Der Kommentar der SPD Abgeordneten: ihr habt v&ouml;llig recht, das ist nicht gut gelaufen, aber wir wussten von nichts davon, das war eine Entscheidung des Fraktionsvorsitzenden Struck, der ohne Absprache entschieden hat. <\/p>\n<p>Bismarck soll mal gesagt haben: Die Menschen d&uuml;rfen nicht wissen, was in die Wurst kommt und wie Politik gemacht wird. Wie recht er hat (&hellip;)<\/p>\n<p>Dass im Dunste der Debatte um die Milch nun Steuergeld in Millionenh&ouml;he an die gro&szlig;en Ackerbauern, speziell im Osten, umgelenkt werden hat erfreulicherweise auch die Presse  aufgegriffen. Anbei die jeweiligen links zu zwei sehr kritischen Kommentaren, die in der <a href=\"http:\/\/fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/1774398_Leitartikel-Sand-statt-Milch-und-Honig.html\">FR<\/a>  bzw. im <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,627343,00.html\">Spiegel<\/a> erschienen sind..<\/p>\n<p><strong>Anlage 1: Die rechtliche Situation der R&uuml;ckerstattung derzeit <\/strong><\/p>\n<p><strong>Jahresverg&uuml;tung 2008<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Der Entlastungsabschnitt ist grunds&auml;tzlich das Kalenderjahr (Entlastungsjahr).<\/li>\n<li>Die Steuerentlastung ist mit einer Steueranmeldung nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck f&uuml;r die innerhalb eines Kalenderjahres zu beg&uuml;nstigten Zwecken verwendeten Gas&ouml;l-, Biodiesel- und Pflanzen&ouml;lmengen zu beantragen und selbst zu berechnen.<\/li>\n<li>Der Antragsteller hat in der Anmeldung alle f&uuml;r die Bemessung der Entlastung erforderlichen Angaben zu machen.<\/li>\n<li>Die Abgabefrist f&uuml;r Antr&auml;ge auf Steuerentlastung f&uuml;r Betriebe der Land- und Forstwirtschaft endet am 30.&nbsp;September eines Kalenderjahres.<\/li>\n<li>F&uuml;r den Jahresantrag&nbsp;2008 endet die Abgabefrist somit am 30.&nbsp;September&nbsp;2009. Bei Antr&auml;gen, die nach dem 30.&nbsp;September&nbsp;2009 eingehen, kann keine Steuerentlastung mehr gew&auml;hrt werden.\n<\/li>\n<li>Die Steuerentlastung wird f&uuml;r Dieselkraftstoff (Gas&ouml;l), f&uuml;r reinen Biodiesel und f&uuml;r Pflanzen&ouml;l gezahlt.\n<\/li>\n<li>Der Beg&uuml;nstigte hat seine Bezugsquittungen vom H&auml;ndler oder von der Tankstelle aufzubewahren.<\/li>\n<li>Der Entlastungssatz f&uuml;r Gas&ouml;l betr&auml;gt f&uuml;r land- und forstwirtschaftliche Betriebe f&uuml;r das Entlastungsjahr&nbsp;2008 214,80&nbsp;Euro\/1.000&nbsp;Liter.<\/li>\n<li>Der Entlastungsbetrag f&uuml;r reinen Biodiesel betr&auml;gt f&uuml;r land- und forstwirtschaftliche Betriebe f&uuml;r das Entlastungsjahr&nbsp;2008 150,00&nbsp;Euro\/1.000&nbsp;Liter.<\/li>\n<li>Der Entlastungsbetrag f&uuml;r Pflanzen&ouml;l betr&auml;gt f&uuml;r land- und forstwirtschaftliche Betriebe f&uuml;r das Entlastungsjahr&nbsp;2008 100,00&nbsp;Euro\/1.000&nbsp;Liter.<\/li>\n<li>Dem Entlastungsbetrag f&uuml;r Gas&ouml;l wird ein Selbstbehalt von 350&nbsp;Euro abgezogen.<\/li>\n<li>Gas&ouml;lverbr&auml;uche zu beg&uuml;nstigten Zwecken werden nur bis zu einer H&ouml;chstmenge von 10.000&nbsp;Litern Gas&ouml;l je Kalenderjahr und entlastungsberechtigtem Betrieb beg&uuml;nstigt.<\/li>\n<li>Dem Entlastungsbetrag f&uuml;r Biodiesel und Pflanzen&ouml;l wird kein Selbstbehalt abgezogen.<\/li>\n<li>Biodiesel- und Pflanzen&ouml;lverbr&auml;uche zu beg&uuml;nstigten Zwecken werden ohne Mengenbeschr&auml;nkung von der Steuer entlastet.<\/li>\n<li>Gesamtentlastungsbetr&auml;ge (Entlastungsbetrag Gas&ouml;l zzgl. des Entlastungsbetrags Biodiesel zzgl. des Entlastungsbetrages Pflanzen&ouml;l) unter 50&nbsp;Euro je Kalenderjahr werden nicht ausbezahlt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.zoll.de\/b0_zoll_und_steuern\/b0_verbrauchsteuern\/c0_energiesteuer\/d0_steuerbeguenstigungen\/c0_steuerentlastung\/c0_agrardieselinfo\/index.html\">zoll.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Anlage 2: Diesel-Verbrauch in der Landwirtschaft: <\/strong><\/p>\n<p>Verbrauch von Dieselkraftstoff (DIN 51601 in der Landwirtschaft  (lt. KTBL)<\/p>\n<p>Nach der Statistik des Mineral&ouml;lwirtschaftsverbandes (MWV) wurden 1992 (Achtung, alte Zahl. Der DBV geht heute von 110 l im Durchschnitt aus. Genaue Daten konnten aufgrund des Zeitdrucks nicht weiter recherchiert werden; Anm. LR)  in der deutschen Landwirtschaft 2,13 Mio Tonnen (ca. 2,5 Mio m&sup3;) Dieselkraftstoff verbraucht. Das sind etwa 9 % des Gesamtverbrauches von 23,738 Mio Tonnen (ca. 28 Mio m&sup3; oder 28 Mrd Liter).<\/p>\n<p>Damit liegt die Landwirtschaft nach dem Stra&szlig;enverkehr im sektoralen Verbrauch an zweiter Stelle. <\/p>\n<p>Der Gesamtverbrauch erh&ouml;hte in den letzten drei Jahren durchschnittlich um 5 % j&auml;hrlich, w&auml;hrend der Verbrauch der Landwirtschaft &uuml;ber die Jahre hinweg relativ konstant blieb.<\/p>\n<p>Wird der Dieselkraftstoffverbrauch jedoch auf die landwirtschaftlich genutzte Fl&auml;che (17 Mio ha LF in der BR) bezogen, so ist eine leichte Steigerung des spezifischen Verbrauches festzu-<br>\nstellen.  1992 betrug dieser 147 Liter\/ha. (Anm. LR: leider gibt es hier keine Differenzierung zwischen Acker und Gr&uuml;nland)<\/p>\n<p>Dieselkraftstoff-Durchschnittsverbr&auml;uche zur Erledigung verschiedener Arbeiten (Beispiele)<br>\nLohnunternehmen 12\/2001-22; W. Holz<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/090603_agradiesel_infos_tabelle_3.jpg\" alt=\"Agradiesel Infos Tabelle 3\"><\/p>\n<p><a href=\"upload\/pdf\/090603_agradiesel_infos_tabelle_1_bis_3.pdf\">Agradiesel Infos &ndash; Tabellen 1 &ndash; 3 [PDF &ndash; 60 KB]<\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.llh-hessen.de\/landwirtschaft\/bw_vtec\/vtec\/text63.htm\">LLH-Hessen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lutz Ribbe, Direktor der Naturschutzpolitischen Abteilung von EURONATUR schickt mir einen Vermerk zur am 25.5. beschlossenen Aufstockung der Agrardiesel-Subvention. Hier wird gezeigt, wie der Bauernverband &ndash; mit Hilfe von Union und SPD &ndash; im Dunste der Debatte um die Milch Steuergeld an die gro&szlig;en Ackerbauern im Osten umlenkt. Eine Sauerei. 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