{"id":39852,"date":"2017-08-31T08:35:54","date_gmt":"2017-08-31T06:35:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852"},"modified":"2017-08-31T08:35:54","modified_gmt":"2017-08-31T06:35:54","slug":"hinweise-des-tages-2949","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h01\">G-20: Der Rechtsstaat zeigt, was er kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h02\">Indymedia-Betreiber klagen vor Bundesgericht gegen Beh&ouml;rden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h03\">Frau Bundeskanzlerin, empfinden Sie sich selbst auch als langweilig?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h04\">Fake News von Kanzlerin Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h05\">Autobahn-Privatisierung Wusste die SPD vom A1-Desaster?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h06\">Das Bundesverfassungsgericht und die &bdquo;Direktionskraft&ldquo; der Normen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h07\">Wir k&ouml;nnen uns eine gute Rente leisten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h08\">Forscher: Deutschland droht bis 2040 gro&szlig;er Fachkr&auml;ftemangel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h09\">70-Stunden-Woche f&uuml;r Auszubildende: Ausbeutung im Gastgewerbe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h10\">Datenskandal bei der Polizei: Offenbar zehntausende Unschuldige gespeichert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h11\">Ohne Ber&uuml;hrungs&auml;ngste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h12\">At least 41 million people affected in floods in India, Bangladesh and Nepal, UN says<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h13\">Von Santiago Maldonado keine Spur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h14\">&raquo;Feuert auf sie! T&ouml;tet sie alle!&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h15\">No MUOS erh&auml;lt den Aachener Friedenspreis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h16\">&bdquo;Spahn will Leute umerziehen. Wie Gr&uuml;ne in ihren schlechtesten Tagen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39852#h17\">Das Letzte: Abenteuer-Camps sollen Jugendliche zur Bundeswehr locken<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>G-20: Der Rechtsstaat zeigt, was er kann<\/strong><br>\nZwei G-20-Gegner wurden vor dem Amtsgericht zu harten Strafen verurteilt. Dass sie Straftaten begangen haben, konnte jedoch nicht zweifelsfrei bewiesen werden &ndash; Ein Kommentar [&hellip;]<br>\nDas einzige nachweisbare &ldquo;Vergehen&rdquo; ist, dass der Niederl&auml;nder bei seiner Festnahme eine &ldquo;Embryonalstellung&rdquo; einnahm und &ldquo;die Muskeln anspannte&rdquo;. Das brachte ihm eine Haftstrafe von 2 Jahren und 7 Monaten wegen &ldquo;gef&auml;hrlicher K&ouml;rperverletzung&rdquo;, &ldquo;schweren Landfriedensbruchs&rdquo; und &ldquo;Widerstands gegen die Staatsgewalt&rdquo; ein. Diese kann nicht zur Bew&auml;hrung ausgesetzt werden und der junge Mann wird die n&auml;chsten 2,5 Jahre in einer bundesdeutschen Haftanstalt verbringen. Zumindest sofern ein &uuml;bergeordnetes Gericht in einem Berufungsverfahren das Urteil nicht kassiert. Das Gericht ist weit &uuml;ber die Forderung der Staatsanwaltschaft, ein Jahr und neun Monate Haft, hinausgegangen. [&hellip;]<br>\nDie Urteile wurden hart kritisiert. Aber wir alle sollten froh sein, dass der Rechtsstaat so wachsam ist. Am Ende w&uuml;rde sonst ein Trupp Nazis 10 Jahre lang quer durchs Land reisen und Migranten ermorden, fundamental-islamische Terroristen von Geheimdienstmitarbeitern durch die Gegend kutschiert, bevor sie Attentate auf belebten Pl&auml;tzen ver&uuml;ben, und wom&ouml;glich Rechtsradikale im Verbund mit Polizeibeamten und Politikern Todeslisten von Linken und aktiven Antifaschisten erstellen, die sie in einem zeitnah erwarteten B&uuml;rgerkrieg umbringen wollen. Das kann doch niemand ernsthaft wollen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/G-20-Der-Rechtsstaat-zeigt-was-er-kann-3816679.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Bluten f&uuml;r die anderen<\/strong><br>\nWegen einer Taucherbrille verurteilt: Die Strafen f&uuml;r zwei Menschen, die am Rand der G20-Krawalle festgenommen wurden, sind l&auml;cherlich.<br>\nEine &bdquo;harte Bestrafung der T&auml;ter&ldquo;, die an den Ausschreitungen zum G20-Protest Schuld sind, hat Hamburgs B&uuml;rgermeister Olaf Scholz (SPD) gleich mehrfach &ouml;ffentlich gefordert. Jetzt bekommt er sie: Die Gerichte liefern wie bestellt. Die beiden Haftstrafen, die bei den Verfahren gegen G20-Gegner am Montag und Dienstag verh&auml;ngt wurden, sollen Exempel statuieren: &bdquo;Wer sich an den Ausschreitungen beteiligt hat, geht in den Knast.&ldquo;<br>\nDabei haben sich die beiden Verurteilten, der 21-j&auml;hrige Peike S. und der 24-j&auml;hrige Stanislaw B., wahrscheinlich gar nicht an den Ausschreitungen beteiligt. S. sogar ganz sicher nicht &ndash; er wurde am Donnerstagabend festgenommen, sa&szlig; also in Untersuchungshaft, als es zu den Krawallen im Schanzenviertel kam. Trotzdem wurde er explizit f&uuml;r die &bdquo;b&uuml;rgerkriegs&auml;hnlichen Zust&auml;nde&ldquo; verantwortlich gemacht, die er aus der U-Haft verfolgen konnte. Das ist Hohn und Spott f&uuml;r ein Justizsystem, das individuelle Strafen f&uuml;r individuell nachweisbare Taten zur Pr&auml;misse hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-G20-Prozesse-in-Hamburg\/!5443801\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ist das bereits politische Justiz, wie in den dunkelsten Zeiten deutscher Geschichte?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Indymedia-Betreiber klagen vor Bundesgericht gegen Beh&ouml;rden<\/strong><br>\nDie vermeintlichen Betreiber von linksunten.indymedia haben am Mittwoch mehrere Klagen eingereicht. Vor dem Bundesverwaltungsgericht wendeten sich die Betroffenen gegen das angewendete &raquo;Konstrukt eines Vereins&laquo; durch das Bundesinnenministerium. Parallel dazu gehen die Beschuldigten vor dem Verwaltungsgericht Freiburg juristisch gegen die Hausdurchsuchungen Ende letzter Woche vor. (&hellip;)<br>\nDer Rechtsanwalt Sven Adam bezweifelt in einer Pressemitteilung zur Klage die Einordnung von &raquo;Linksunten Indymedia&laquo; als Verein. Au&szlig;erdem sei nicht ersichtlich, ob die Betroffenen der Untersuchungen tats&auml;chlich mit dem linken Nachrichtenportal in Verbindung stehen. Die beantragte Akteneinsicht solle Klarheit bringen. &raquo;Aus den uns bislang vorliegenden Unterlagen ist nicht ersichtlich, wie das Bundesinnenministerium die Einordnung von linksunten.indymedia.org als Verein belegen will geschweige denn was die Betroffenen der Durchsuchungen damit zu tun haben sollen&laquo;, so Adam. Sein Verdacht: Das Bundesinnenministerium &raquo;missbrauche&laquo; das Vereinsrecht, um gegen ein &raquo;unliebsames&laquo; Nachrichtenportal vorzugehen.<br>\nMit der zweiten Klage vor dem Amtsgericht Freiburg soll zun&auml;chst einmal die &raquo;schnelle Herausgabe&laquo; der w&auml;hrend der Durchsuchungen beschlagnahmen Habseligkeiten der Betroffenen, wie etwa Computer und Mobiltelefone, erwirkt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1062169.indymedia-betreiber-klagen-vor-bundesgericht-gegen-behoerden.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Frau Bundeskanzlerin, empfinden Sie sich selbst auch als langweilig?<\/strong><br>\n80 Fragesteller haben sich schon w&auml;hrend des Eingangsstatements gemeldet. Doch ausgerechnet die Pluralit&auml;t des Formats ist auch seine Schw&auml;che: Denn jeder Journalist m&ouml;chte der Kanzlerin unbedingt die Frage stellen, die er sich vorher &uuml;berlegt hat. So gibt es ein Themenhopping. Merkel muss keine Nachfragen f&uuml;rchten, es wird nicht &bdquo;nachgebohrt&ldquo; und schon gar nicht &bdquo;gegrillt&ldquo;, wie es in angels&auml;chsischen L&auml;ndern in solchen Situationen &uuml;blich ist. Als &bdquo;Meute&ldquo; werden die Hauptstadtjournalisten seit einem ber&uuml;hmten Dokumentarfilm von Herlinde Koelbl oft beschrieben, aber an diesem Morgen sind sie keine Raubtiere. Im Gegenteil: Bisweilen spielt Merkel sogar mit ihnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article168120057\/Frau-Bundeskanzlerin-empfinden-Sie-sich-selbst-auch-als-langweilig.html\">Welt Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Langweilig? Merkel ist es nicht allein<\/strong><br>\nMerkels Sommer-Pressekonferenz war langweilig. Routiniert spulte sie ihre Meinung zu den Themen ab, die im Moment als Aufreger-Themen gehandelt werden: Diesel-Skandal; Deals mit afrikanischen Staaten, damit weniger Fl&uuml;chtlinge nach Europa kommen; Umgang mit Erdogan; Zusammenarbeit der CDU mit der AfD; Gauland-&Auml;u&szlig;erungen usw. Sie juxte, dass sie jetzt auch den Namen Schulz erw&auml;hnt habe. Und offenbarte an dieser Stelle ihr doppeltes Gesicht: Hinter aufgesetzter Bescheidenheit und Freundlichkeit verbirgt sie ihre Arroganz. Die wichtigsten Themen, die die Menschen bewegen &ndash; Lohnentwicklung, Rentenentwicklung, Entwicklung der sozialen Sicherungssysteme &ndash; wurden in der Pressekonferenz der Frau, die die Richtlinienkompetenz besitzt, nicht aufgerufen.<br>\nViele Journalisten kritisieren, dass der Wahlkampf langweilig sei und Merkel die W&auml;hler einlulle. Wie die SPD &uuml;bersehen sie dabei, dass sie selbst daran gro&szlig;en Anteil haben.<br>\nDie SPD kann Merkel nicht kritisieren, weil sie alle gro&szlig;en Fehlentscheidungen &ndash; Lohndumping, Rentenk&uuml;rzungen, Abbau der sozialen Sicherungssysteme, Ver&auml;rgerung der europ&auml;ischen Nachbarn, Aufgabe der Ost- und Entspannungspolitik, Waffenexporte, Kriegseins&auml;tze der Bundeswehr, um nur die wichtigsten zu nennen &ndash; mit zu verantworten hat. Mit dem Satz, die SPD war doch daran beteiligt, wischt Merkel fast jede Wahlkampf-Attacke der Sozialdemokraten vom Tisch.<br>\nUnd die Journalisten? Der Spiegel-Reporter J&uuml;rgen Leinemann hat einmal gesagt: &bdquo;Jeder Bundeskanzler besitzt in der Bundespressekonferenz eine absolute Mehrheit&ldquo;. So ist es. Selbst wenn die Merkel schamlos l&uuml;gt (&bdquo;Ich unterst&uuml;tze nie einen Krieg. Ich habe auch den Irak-Krieg nicht unterst&uuml;tzt&ldquo;, als sie nach ihrer Unterst&uuml;tzung des Irak-Krieges gefragt wurde) schweigt das Pressekorps.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1527773537284108\/?type=3&amp;theater&amp;notif_t=notify_me_page&amp;notif_id=1503920150096864\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fake News von Kanzlerin Merkel<\/strong><br>\nEs gibt gute Nachrichten von Angela Merkel. Ihre Fl&uuml;chtlingspolitik, sagte die Kanzlerin am Dienstag, sei &bdquo;davon geleitet, dass wir uns eben nicht einfach abschotten und einfach so weiter machen k&ouml;nnen&ldquo;. Und: Die Europ&auml;er k&ouml;nnten nur dann in Wohlstand und Sicherheit leben, &bdquo;wenn wir &uuml;ber den Tellerrand schauen und uns mit unserer Nachbarschaft und mit ihrer wirtschaftlichen Entwicklung befassen&ldquo;. Die schlechte Nachricht: In gewissem Sinne handelt es sich bei diesen Bekenntnissen um Fake News. Denn den Taten Deutschlands und der EU halten die Worte allenfalls in Spurenelementen stand. (&hellip;)<br>\nIn Wahrheit ist das Abschotten mehr denn je das Hauptziel des Handelns. Und &uuml;ber den Tellerrand schaut die Politik allenfalls, um darauf zu achten, dass m&ouml;glichst wenige Menschen ihn von au&szlig;en &uuml;berwinden. Das Schlimmste aber ist: Die Frage, wie sich die Bek&auml;mpfung von Fluchtursachen mit einer gro&szlig;z&uuml;gigen Auslegung des humanit&auml;ren Asylrechts verbinden lie&szlig;e, findet in der politischen Diskussion schon gar nicht mehr statt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/meinung\/leitartikel\/fluechtlingspolitik-fake-news-von-kanzlerin-merkel-a-1341089\">FR Online<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Das Ende wertegeleiteter Politik&rdquo;<\/strong><br>\nWir k&ouml;nnen unsere internationalen Partner nicht aussuchen. Aber wir k&ouml;nnen doch nicht mit Warlords, mit Militanten, mit Verbrechern Deals abschlie&szlig;en mit nur einem Ziel, dass die verhindern, dass die Menschen &uuml;berhaupt nach Europa kommen. Nat&uuml;rlich ist es richtig, Fluchtursachen zu bek&auml;mpfen. Ja, das ist richtig, mit einer richtigen Afrika-Politik, die Demokratie unterst&uuml;tzt, die versucht, die autokratischen Systeme zu &uuml;berwinden, die aufh&ouml;rt, R&uuml;stung zu liefern, die eine andere Handelspolitik macht von uns aus, denn diese Handelspolitik marginalisiert ja auch afrikanische L&auml;nder. Aber wie sieht heute der Paradigmenwechsel in der Entwicklungspolitik aus? Dass Entwicklungspolitik eingesetzt wird f&uuml;r milit&auml;rische Aufr&uuml;stung, f&uuml;r Grenzsicherung, dass man L&auml;nder sogar erpresst und sagt, ihr bekommt nur noch Hilfe, wenn ihr verhindert, dass Menschen eure L&auml;nder verlassen k&ouml;nnen, wie Niger oder wie der Tschad. Das ist noch nicht eine Fluchtursachenbek&auml;mpfung im Kern. Das ist doch nicht etwas, wo wir zum Beispiel aus Europa aufh&ouml;ren w&uuml;rden, unsere billigen Massen&uuml;berreste von Nahrungsmitteln, die man hier nicht mehr verkaufen kann, billig auf regionale M&auml;rkte zu werfen, sondern das ist tats&auml;chlich die Verlagerung, immer weiter die Verlagerung der europ&auml;ischen Au&szlig;engrenze nach Afrika. Man k&ouml;nnte auch sagen, wie es Pro Asyl sagt, man baut einen milit&auml;rischen Abschirmring, und das ist f&uuml;r mich nicht eine verantwortliche Fl&uuml;chtlingspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/migrationsgipfel-in-paris-das-ende-wertegeleiteter-politik.694.de.html?dram:article_id=394552\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.E.:<\/strong> Ich traute meinen Ohren nicht, als ich gestern das Interview mit Claudia Roth im Radio h&ouml;rte &ndash; und das noch beim DLF (!). Ist Frau Roth mit dieser Position noch in der richtigen Partei?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Sorge um Polizisten bei Abschiebe-Fl&uuml;gen<\/strong><br>\nDie Gefahr lauert &uuml;berall in Afghanistan, sobald man das Gel&auml;nde des Flughafens in der Hauptstadt Kabul verl&auml;sst. Daraus zieht die Bundesregierung Konsequenzen &ndash; f&uuml;r ihre Polizisten. W&auml;hrend offenbar im Hintergrund die n&auml;chsten Sammelabschiebungen von abgelehnten Asylbewerbern vorbereitet werden, sorgt sich das Innenministerium in Berlin um die Sicherheit der Polizisten, die Fl&uuml;chtlinge bei Einzelabschiebungen begleiten m&uuml;ssten. Man w&auml;hle Verbindungen, &ldquo;die nur einen kurzen Aufenthalt am Flughafen Kabul erforderlich machen&rdquo;, schreibt das Ministerium an die Gr&uuml;nen-Bundestagsabgeordnete Luise Amtsberg. &ldquo;Weder ist eine &Uuml;bernachtung noch ein Verlassen des Flughafengel&auml;ndes erforderlich.&rdquo; Bei Sammelabschiebungen fliegen die Beamten mit der Chartermaschine sofort zur&uuml;ck.<br>\n&ldquo;Nur wenn man den Flughafen nicht verl&auml;sst, nicht &uuml;bernachten muss und sofort zur&uuml;ckfliegen kann, ist es nicht gef&auml;hrlich&rdquo;, fasst Amtsberg zusammen. Neben der F&uuml;rsorgepflicht f&uuml;r Polizisten m&uuml;sse sich Berlin fragen, wie abgeschobene Afghanen nach Verlassen des Airports &ldquo;ohne Gefahr f&uuml;r Leib und Leben&rdquo; an andere Orte gelangen sollen. Amtsberg wiederholt die Forderung der Gr&uuml;nen, Abschiebungen nach Afghanistan komplett zu stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/afghanistan-sorge-um-polizisten-bei-abschiebe-fluegen-1.3644814\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Autobahn-Privatisierung Wusste die SPD vom A1-Desaster?<\/strong><br>\nLeitende Angestellte der nieders&auml;chsischen Landesbeh&ouml;rde f&uuml;r Stra&szlig;enbau und Verkehr waren in die Schlichtungsgespr&auml;che eingebunden, die wegen der drohenden Pleite des privaten Autobahnbetreibers A1 Mobil 2013 initiiert wurden. Die Schlichtung fand sogar in den R&auml;umen der Beh&ouml;rde statt, die dem Ministerium f&uuml;r Wirtschaft und Verkehr unterstellt ist. Minister ist Olaf Lies, ein Sozialdemokrat.<br>\nDass leitende Angestellte seiner Stra&szlig;enbaubeh&ouml;rde anderthalb Jahre bei einer Schlichtung mit dem Konsortium anwesend sind, ohne den Minister zu informieren, ist schwer vorstellbar. Der Minister aber lie&szlig; am Mittwoch kurzfristig &uuml;ber seinen Sprecher mitteilen, dass er sich in der K&uuml;rze der Zeit nicht daran erinnern k&ouml;nne, mit der Frage A1 Mobil befasst gewesen zu sein. Die nieders&auml;chsische Staatskanzlei teilte mit, dass Ministerpr&auml;sident Stephan Weil (SPD) keine Kenntnis von der Schlichtung gehabt habe. Im Zuge der drohenden Insolvenz von A1 Mobil drohen dem Bund Belastungen bis zu einer H&ouml;he von 1,3 Milliarden Euro. Das w&auml;re dem Ministerpr&auml;sidenten verschwiegen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/autobahn-privatisierung-wusste-die-spd-vom-a1-desaster--28252662\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Bundesverfassungsgericht und die &bdquo;Direktionskraft&ldquo; der Normen<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht zeigt einmal mehr, dass es bei der Beurteilung &ouml;konomischer Zusammenh&auml;nge fundamental falsch liegt. Weiterbildungsma&szlig;nahmen sind also dringend erforderlich.<br>\nM&uuml;ssen sich Verfassungsrichter notwendiger Weise l&auml;cherlich machen, wenn sie &uuml;ber &ouml;konomische Zusammenh&auml;nge urteilen? Diese Frage muss man leider in aller H&auml;rte stellen, wenn man das j&uuml;ngste Urteil (bzw. Zwischenurteil) des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG) zur europ&auml;ischen Geldpolitik liest (hier zu finden, hier die Pressemitteilung).<br>\nDie Verfassungsrichter scheitern erwartungsgem&auml;&szlig; erneut an der Frage, ob die Europ&auml;ische Zentralbank mit ihrer Geldpolitik unzul&auml;ssige Staatsfinanzierung betrieben hat. Dieses Mal jedoch treibt sie insbesondere die Frage um, ob die EZB sich mit ihrer Geldpolitik unzul&auml;ssig wirtschaftspolitische Kompetenzen anma&szlig;t. &Uuml;berschreitet mit dem sogenannten Quantitative Easing, also dem Ankauf von Staatsanleihen und anderen Papieren am Kapitalmarkt, die EZB ihr in den einschl&auml;gigen Artikeln der Europ&auml;ischen Vertr&auml;ge erteiltes Mandat , die Wirtschaftspolitik der Mitgliedsl&auml;nder lediglich zu unterst&uuml;tzen?<br>\nZur Staatsfinanzierung haben Friederike Spiecker und ich schon vor einigen Jahren Stellung genommen und unsere damalige Position ist auch weiterhin g&uuml;ltig (hier). Die jetzt im Vordergrund stehende Frage geht allerdings viel weiter, weil, wie das Gericht schreibt, die EZB nicht zu einer eigenst&auml;ndigen Wirtschaftspolitik berechtigt ist (&hellip;)<br>\nDas ist starker Tobak, weil sich das Gericht nun implizit anma&szlig;t, entscheiden zu k&ouml;nnen, ob und wann die Mitgliedstaaten &uuml;ber Neuverschuldung ihre Wirtschaft in Schwung bringen k&ouml;nnen &ndash; und zwar auch dann, wenn die Mitgliedstaaten, wie das offenbar der Fall ist, die formalen Kriterien einhalten, die von den Vertr&auml;gen vorgegeben und von der Kommission &uuml;berpr&uuml;ft sind. Mit anderen Worten, das Bundesverfassungsgericht sagt, durch die vereinfachte Finanzierung der Staatsschulden im Zuge der EZB-Politik werde die &bdquo;Direktionskraft&ldquo; der Normen geschw&auml;cht, die verlangen, dass Mitgliedsl&auml;nder, die in Schwierigkeiten sind, Finanzhilfen vom ESM (also dem Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus) bekommen. (&hellip;)<br>\nDie Argumentation des h&ouml;chsten deutschen Gerichts in diesem Verfahren ist mit &bdquo;starker Tobak&ldquo; nicht richtig gekennzeichnet. Nein, die Ausf&uuml;hrungen des BVerfG sind kompletter Unsinn. Den Verfassungsrichtern, die so etwas in die Welt setzen, m&ouml;ge man bitte einen Grundkurs in unorthodoxer Volkswirtschaftslehre vermitteln, damit sie wenigstens die Grundbegriffe makro&ouml;konomischer Logik kennenlernen.<br>\nFalls Dozenten gesucht werden, ich stehe bereit, auch unentgeltlich, damit die Staatskasse nicht ungeb&uuml;hrlich belastet wird und die &ouml;ffentlichen Schulden nicht ungeb&uuml;hrlich ausgeweitet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/08\/das-bundesverfassungsgericht-und-die-direktionskraft-der-normen\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wir k&ouml;nnen uns eine gute Rente leisten!<\/strong><br>\nEnde Juli ver&ouml;ffentlichte die Bundesregierung ihren Sozialbericht. Sofort schossen die marktradikalen Prophet*innen aus allen Rohren: &ldquo;Sozialausgaben steigen bis 2021 auf &uuml;ber eine Billion!&rdquo; titelte zum Beispiel die Wochenzeitung DIE ZEIT und das Handelsblatt legte noch einen drauf: &ldquo;Sozialstaat per Gie&szlig;kanne&rdquo;.<br>\nErst kam die Panikmache. Dann kamen die K&uuml;rzungsvorschl&auml;ge f&uuml;r den vermeintlich gr&ouml;&szlig;ten &ldquo;Brocken&rdquo;: 294 Milliarden Euro Ausgaben f&uuml;r gesetzliche Renten im vergangenen Jahr! Wahnsinn, hei&szlig;t es da schnell bei den sogenannten Wirtschaftsforscher*innen. Das d&uuml;rfe so nicht bleiben, denn immer weniger Junge m&uuml;ssten f&uuml;r immer mehr Alte die Rechnung zahlen.<br>\nSo klingt die Begleitmusik f&uuml;r so absurde Vorschl&auml;ge aus der CDU wie der Rente erst ab 70. Und es ist die Begleitmusik zu den Vorschl&auml;gen von SPD und Gr&uuml;nen, eine &lsquo;Haltelinie&rsquo; einzuziehen und das Rentenniveau bei 48 Prozent zu stabilisieren. Nein, lieber Martin Schulz, ein Rentenniveau von 48 Prozent ist keine Haltelinie. Es stabilisiert auch nichts. Es schriebe nur jede einzelne Rentenk&uuml;rzung der vergangenen 15 Jahre f&uuml;r die Zukunft fest! Denn 48 Prozent Rentenniveau bedeuten, dass man schon heute mehr als 2000 Euro brutto im Monat verdienen muss, um nach 45 Jahren Arbeit nicht den Gang zum Sozialamt antreten zu m&uuml;ssen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/wir-koennen-uns-eine-gute-rente-leisten\/\">die Linke im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Forscher: Deutschland droht bis 2040 gro&szlig;er Fachkr&auml;ftemangel<\/strong><br>\nEs ist eine d&uuml;stere Prognose, die Experten abgeben: Die einen sind zu alt f&uuml;r einen Job, den anderen fehlt das Fachwissen. Bis 2040 k&ouml;nnten in Deutschland 3,3 Millionen qualifizierte Arbeitnehmer fehlen. Zeit zum Handeln, finden Wissenschaftler.<br>\nOhne schnelles Umsteuern droht der deutschen Wirtschaft nach Einsch&auml;tzung von Arbeitsmarkt- und Bev&ouml;lkerungsforschern langfristig eine gro&szlig;e Fachkr&auml;ftel&uuml;cke. Allein bis 2030 k&ouml;nnte sich die Zahl der fehlenden Facharbeiter, Techniker, Forscher und medizinischen Fachkr&auml;fte auf bis zu 3,0 Millionen belaufen und bis 2040 gar auf 3,3 Millionen, geht aus einer am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Studie des Basler Forschungsinstituts Prognos hervor. Politik und Wirtschaft verf&uuml;gten aber &uuml;ber die &ldquo;passenden Ma&szlig;nahmen&rdquo;, um dies rechtzeitig zu verhindern, hei&szlig;t es.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Forscher-Deutschland-droht-bis-2040-grosser-Fachkraeftemangel-3816764.html\">heise online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> K&ouml;nnen insbesondere vor dem Hintergrund von Arbeitslosigkeit und sehr niedrigen L&ouml;hnen hierzulande solche Studien &uuml;berhaupt noch ernst genommen werden?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dass das einschl&auml;gig bekannte Prognos-Institut in einer weiteren Arbeitgeber-finanzierten Studie die von den Auftraggebern gew&uuml;nschten Ergebnisse produziert, ist nicht erstaunlich; dass Zahlen, die mindestens mit extremer Unsicherheit belastet (der Arbeitsmarkt in 23 Jahren!!!), wenn nicht gar aus den Fingern gesogen sind, als Wahrheiten pr&auml;sentiert werden, auch nicht. Es verwundert h&ouml;chstens, dass tats&auml;chlich vern&uuml;nftige Forderungen aufgestellt werden: leichtere R&uuml;ckkehr in den Beruf nach Familienpause, &auml;ltere Menschen l&auml;nger im Beruf halten. Wie gut passt jetzt diese Forderung zu den extremen Schwierigkeiten gerade von Frauen, wieder in den Beruf zu kommen, und von &auml;lteren Arbeitslosen (alles &uuml;ber 50), &uuml;berhaupt eine neue Stelle zu finden? Warum gibt es so wenige Ausbildungsvertr&auml;ge wie noch <a href=\"https:\/\/bildungsklick.de\/aus-und-weiterbildung\/meldung\/zahl-der-auszubildenden-war-im-jahr-2016-so-niedrig-wie-nie\/\">nie<\/a> f&uuml;r die angeblich so wichtigen mittelqualifizierten Fachkr&auml;fte (z. B. Handwerker)? &Uuml;ber die L&auml;cherlichkeit, mit der zum x-ten Mal der Mangel an Fachkr&auml;ften mit sehr niedrigen Gehaltserwartungen bejammert wird, muss man nicht sprechen&hellip; Spannend aber, dass in dieser Studie der Wegfall von sogenannten niedrigqualifizierten Jobs prognostiziert wird, w&auml;hrend es bei SPIEGEL Online am selben Tag <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/zukunft-der-arbeit-kollege-computer-und-die-angst-vor-dem-maschinenwinter-a-1163946.html\">hei&szlig;t<\/a>, die Automatisierung w&uuml;rde geringqualifizierte Stellen bringen und mittelqualifizierte vernichten &ndash; vielleicht sollten sich die Arbeitgeberlobbyisten mal absprechen, damit ihre Propaganda wenigstens nicht total inkonsistent daherkommt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>70-Stunden-Woche f&uuml;r Auszubildende: Ausbeutung im Gastgewerbe<\/strong><br>\nAuszubildende im Gastro-Gewerbe haben oft lange Tage &ndash; bei harter Arbeit und schlechtem Lohn. Fast die H&auml;lfte bricht die Ausbildung ab. Azubis w&uuml;rden bisweilen geradezu ausgebeutet, sagt ein IHK-Vertreter. Doch auch TV-Koch-Shows weckten falsche Vorstellungen.<br>\nKlara Brenner hat eine Eisdiele in einer s&uuml;dhessischen Kleinstadt als Treffpunkt vorgeschlagen. Die fr&ouml;hliche junge Frau Anfang 20 hei&szlig;t in Wirklichkeit anders und war auch nicht immer so fr&ouml;hlich wie heute. Vor gut einem Jahr ist sie jeden Tag nur widerwillig zur Arbeit gegangen. Klara Brenner war Restaurantfachfrau-Auszubildende in einem kleinst&auml;dtischen Gastronomiebetrieb und f&uuml;hlte sich als eine Art &ldquo;Tellertaxi&rdquo; ausgenutzt, wie sie sagt. Das hei&szlig;t, sie musste den ganzen Tag Tische abr&auml;umen und wieder eindecken, als Hilfskellnerin. Einen Pausenraum gab es nicht, Mahlzeiten musste Klara Brenner hektisch auf einer Kegelbahn einnehmen.\n<blockquote><p>\n&ldquo;Der Ausbildungsrahmenplan wurde gar nicht ber&uuml;cksichtigt. Man hat mich quasi nur arbeiten lassen und das teilweise auch 14 Stunden am Tag. Ohne Pause. Zum Teil war es dann wirklich so, ich bin da mit Magenschmerzen hingegangen und es machte einfach keinen Spa&szlig; mehr. Und wenn man keinen Spa&szlig; an seinem Job hat, dann braucht man das auch nicht weitermachen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Klara Brenner berichtet, dass ihre Kritik am ewigen Tellerschleppen in ihrem ersten Ausbildungs-Betrieb ohne Resonanz geblieben sei: <\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Die haben da gar nicht drauf reagiert. Ich wollte ja gerne in die K&uuml;che, aufgrund der Zwischenpr&uuml;fung. Es wurde mir immer gesagt: Ja, machen wir, ja, machen wir, ja, machen wir. Und im Endeffekt ist nichts passiert.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/70-stunden-woche-fuer-auszubildende-ausbeutung-im.976.de.html?dram:article_id=394605\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Datenskandal bei der Polizei: Offenbar zehntausende Unschuldige gespeichert<\/strong><br>\nDurch die Recherchen rund um die G20-Presseakkreditierungen kommt heraus, dass offenbar zehntausende Menschen in Deutschland ungerechtfertigt in polizeilichen Datenbanken gespeichert werden. Es geht l&auml;ngst nicht mehr nur um ein paar Journalisten.<br>\n&Uuml;ber den Umweg des Skandals um den Entzug von 32 Presseakkreditierungen beim G20-Gipfel in Hamburg kommt jetzt heraus, dass offenbar zehntausende Menschen ungerechtfertigt in Datenbanken des Bundeskriminalamtes (BKA), der L&auml;nderpolizeien und der Verfassungsschutz&auml;mter gespeichert sind. Von den betroffenen Journalisten sind mittlerweile 23 Personen &uuml;ber die Gr&uuml;nde des massiven Eingriffs in die Pressefreiheit informiert worden. Schon jetzt ist klar, dass es beim Entzug der Akkreditierungen zu Fehlern und falschen Bewertungen kam. Neben einer Namensverwechslung waren &ndash; teils veraltete &ndash; Eintragungen in polizeiliche und geheimdienstliche Datenbanken Grund f&uuml;r die Beschneidung der Pressefreiheit.<br>\nDie F&auml;lle von f&uuml;nf betroffenen Journalisten zeigen, wie problematisch die Datenbanken sind und wie leicht Menschen ins (politische) Visier von Beh&ouml;rden geraten k&ouml;nnen. Wenn in mindestens f&uuml;nf von 23 F&auml;llen bei Journalisten solch massive Fehler enthalten sind, d&uuml;rften bundesweit zehntausende Menschen von einer Stigmatisierung durch polizeiliche Datenbankeintr&auml;ge betroffen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/datenskandal-bei-der-polizei-offenbar-zehntausende-ungerechtfertigt-gespeichert\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<p><strong>dazu: Warum werden Journalisten erst munter, wenn sie selbst betroffen sind?!<\/strong><br>\nJetzt auf einmal ist die Aufregung gro&szlig;. Jetzt, wo sich herausstellt, dass Informationen &uuml;ber Journalisten, man stelle sich das vor! JOURNALISTEN!, die H&uuml;ter der B&uuml;rgerrechte, in polizeilichen Informationssystemen zu Unrecht gespeichert wurden, dass falsche Informationen gespeichert wurden oder urspr&uuml;nglich einmal richtige Informationen nicht gel&ouml;scht wurden. Da erbebt die Szene und berichtet jetzt mit &uuml;berschwappender Emp&ouml;rung als die gro&szlig;e Neuigkeit, dass es einen &bdquo;Datenskandal&ldquo; bei der Polizei gibt und dass offenbar zehntausende Unschuldige gespeichert sind.<br>\nMit Verlaub, verehrte Kollegen, sowohl unter den Journalisten als auch aus dem netzpolitischen Lager: Das ist ziemlich scheinheilig! Und was Sie da berichten, ist bei weitem nicht der gr&ouml;&szlig;te Skandal im Bereich der polizeilichen Informationstechnik! Doch all diese Skandale haben &bdquo;die Medien&ldquo; bisher geflissentlich ignoriert, tot geschwiegen und ausgesessen. Kleine Aufz&auml;hlung gef&auml;llig?!<br>\nBei der Polizei gibt es nicht nur EINEN Datenskandal, sondern eine ganze F&uuml;lle, weil das Gros der polizeilichen Informationssysteme, die hier eine Rolle spielen, gar nicht in der Lage ist, die gesetzlich geforderten Anforderungen an den Datenschutz und die Kennzeichnung von Informationen mitzuf&uuml;hren und auszuwerten. Als jemand der fast zwei Jahrzehnte lang als Entwickler solcher Systeme gearbeitet hat, w&uuml;rde ich so weit gehen zu sagen, dass kein einziges der in der Bundesrepublik eingesetzten polizeilichen Informationssysteme derzeit die gesetzlichen Anforderungen erf&uuml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.org\/warum-werden-journalisten-erst-munter-wenn-sie-selbst-betroffen-sind\">Police-IT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ohne Ber&uuml;hrungs&auml;ngste<\/strong><br>\n&raquo;Mit Herrn Wruck w&uuml;rde ich mich gern mal treffen&laquo;: Wiederholt pflegen Bautzener CDU-Politiker Kontakt mit der NPD<br>\nEs klang so sch&ouml;n konsequent: Im Februar 2016 hatte der s&auml;chsische Ministerpr&auml;sident Stanislaw Tillich w&auml;hrend einer Sondersitzung des Landtags erkl&auml;rt: &raquo;Gemeinsam m&uuml;ssen wir Demokraten die widerlichen und immer wieder stattfindenden rechtsextremen Umtriebe in unserem Land bek&auml;mpfen, zur&uuml;ckdr&auml;ngen und stoppen.&laquo; Anlass waren rassistische Ausschreitungen in Clausnitz und Bautzen. Inwieweit der CDU-Politiker nach dieser Maxime zu handeln gedenkt, bleibt auch gut eineinhalb Jahre nach diesen Worten fraglich. W&auml;hrend der langen Reihe &raquo;rechtsextremer Umtriebe&laquo; innerhalb des s&auml;chsischen Staatsapparates konnte man weder vor noch nach den Vorf&auml;llen in Clausnitz und Bautzen Tillichs Bem&uuml;hen feststellen, derlei Umtriebe zu stoppen. Auch im Angesicht der neuerlichen Vorf&auml;lle in Bautzen bleibt sich Tillich treu. Im Verlauf eines Jahres kam es in Bautzen wiederholt zu &Uuml;bergriffen rassistisch motivierter Schl&auml;ger auf nicht selten minderj&auml;hrige Gefl&uuml;chtete. Und so drehbuchartig diese &Uuml;bergriffe vor sich gehen, so scheint auch die staatliche Reaktion nach einem Skript abzulaufen. Die Gefl&uuml;chteten werden in Erkl&auml;rungen wenigstens zu Mitt&auml;tern gemacht, und CDU-Funktion&auml;re suchen das Gespr&auml;ch mit der neonazistischen NPD.<br>\nW&auml;hrend die Gefl&uuml;chteten zur Zielscheibe werden und &ndash; wie im Fall eines jungen Mannes aus Libyen &ndash; daran psychisch zerbrechen, geben sich die Stadtvertreter bei NPD-Kreischef Marco Wruck die Klinke in die Hand. Nachdem sich bereits 2016 der Bautzener B&uuml;rgermeister Alexander Ahrens (parteilos) mit besagtem NPD-Mann traf, folgte ihm 2017 Landrat Michael Harig (CDU) gleich zweimal &ndash; und nun dessen Vize und Parteifreund Udo Witschas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/317297.ohne-ber%C3%BChrungs%C3%A4ngste.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vermutlich wird sich &ldquo;Mutti&rdquo; Merkel auch zu diesem Verhalten ihrer Parteifreunde in &auml;hnlicher Weise &auml;u&szlig;ern wie bei der Zusammenarbeit von CDU-Leuten beim AfD-Antrag zum Linksextremismus in Sachsen-Anhalt. Letztere hatte sie ger&uuml;gt und erkl&auml;rt, dass sie sich unter &ldquo;nicht zusammenarbeiten&rdquo; etwas anderes vorstelle.<\/em><br>\n<em>Aber was ist eine derartige &ldquo;R&uuml;ge&rdquo; im Vergleich zur &ldquo;Rote-Socken-Kampagne&rdquo; gegen die SPD aus Furcht vor einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei? Und was unternimmt die SPD-Spitze? Sie hofft wohl auf eine Fortsetzung der Gro&szlig;en Koalition im Bund und unterl&auml;sst vermutlich auch deshalb entsprechende Offensiven gegen die Union. Wie w&auml;re es denn mit einer Braune-Socken-Kampagne?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>At least 41 million people affected in floods in India, Bangladesh and Nepal, UN says<\/strong><br>\n&lsquo;We live in a global world and there is a lot going on out there at the moment but people should know about what is happening here,&rsquo; Red Cross worker says.<br>\nMore than 40 million people have been affected by devastating floods and landslides in South Asia, UN humanitarian agencies have said.<br>\nTorrential monsoon rains have killed at least 1,200 people and left millions fleeing their homes in India, Bangladesh and Nepal over the last fortnight. [&hellip;]<br>\nAccording to the latest figures form the UN, more than 32 million people have been affected in India, 6.9 million in Bangladesh and 1.7 million in Nepal, bringing the total to around 41 million people.<br>\nHundreds of thousands of people have found refuge in emergency shelters, with numbers expected to grow.<br>\nFigures from the Red Cross released on Tuesday put the numbers of affected people in Bangladesh even higher, at 8.6 million, with over 3.5 million homes damaged or destroyed.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/asia\/india-floods-bangladesh-nepal-millions-affected-says-un-a7920721.html\">The Independent<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Tausende tote Inder sind den deutschen Medien &uuml;brigens nur eine Randnotiz wert, w&auml;hrend der Hurrikan Harvey in Houston tagelang Topmeldung ist. Man k&ouml;nnte es auch mit der Rockband Rammstein sagen &hellip; &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Rr8ljRgcJNM\">We&rsquo;re all living in Amerika<\/a>.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Von Santiago Maldonado keine Spur<\/strong><br>\nEin Aktivist, der sich f&uuml;r die Rechte der indigenen Mapuche einsetzt, wird bei einer R&auml;umungsaktion von Polizeikr&auml;ften verschleppt.<br>\nSantiago Maldonado bleibt verschwunden. Der 28-J&auml;hrige war bei einer R&auml;umungsaktion in der argentinischen Provinz Chubut von Polizeikr&auml;ften verschleppt worden. Mehrere Augenzeugen berichteten, wie Maldonado von Polizisten in ein Fahrzeug gesperrt und abtransportiert worden war. Mit ihren Protestaktionen k&auml;mpft die Mapuchegemeinschaft Lof Cushamen in Chubut um die R&uuml;ckgabe ihrer angestammten L&auml;ndereien, die sich heute im Besitz der Holding Tierras Sud Argentino befinden, besser bekannt unter dem Namen des Textilherstellers Benetton. Maldonado, selbst kein Mapuche, hatte sich den Protesten angeschlossen. Seit der R&auml;umungsaktion am 1. August fehlt von ihm jede Spur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Opposition-in-Argentinien\/!5437153\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Keine Emp&ouml;rung weit und breit. Gesch&auml;he das in Venezuela und tr&auml;fe vor allem Wohlsituierte, die Berichte w&uuml;rden sich &uuml;berschlagen. Aber der Kampf von ein paar am liebsten zum Aussterben verdammten Indios erregt doch keine westliche Wertegemeinschaft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&raquo;Feuert auf sie! T&ouml;tet sie alle!&laquo;<\/strong><br>\nIm Koreakrieg (1950&ndash;53) ver&uuml;bten die US-amerikanischen Besatzungstruppen und ihre Verb&uuml;ndeten unter der Zivilbev&ouml;lkerung Massaker wie das von No Gun Ri. Jahrzehntelang wurden die Verbrechen tabuisiert<br>\nDer seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ungel&ouml;ste Korea-Konflikt beweist gerade wieder seine Gef&auml;hrlichkeit. Jederzeit kann es dort zu einer milit&auml;rischen Eskalation zwischen der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea und den USA kommen, in die unmittelbar auch andere L&auml;nder wie China, Russland oder Japan einbezogen w&auml;ren. Anders, als es &uuml;berwiegend dargestellt wird, waren bisher insbesondere Seoul und Washington nicht an einer Friedens&shy;ordnung f&uuml;r die Koreanische Halbinsel interessiert. Wie verzerrt die Berichterstattung &uuml;ber diese ist, zeigt sich auch an einem geradezu tabuisierten Thema: den Kriegsverbrechen der USA w&auml;hrend des Koreakriegs, dessen verheerende Folgen bis heute nicht &uuml;berwunden sind. (jW)<br>\n&raquo;Ich w&uuml;rde sagen, dass fast die ganze Halbinsel Korea ein einziger Schutthaufen ist&laquo;, erkl&auml;rt Emmett O&rsquo;Donnell. Mit dem Unterton des Bedauerns, als sei er gerade arbeitslos geworden, f&uuml;gt der US-amerikanische Luftwaffengeneral hinzu: &raquo;Alles ist zerst&ouml;rt. Nichts Nennenswertes ist stehengeblieben. Kurz bevor die Chinesen in den Krieg eintraten, wurden von unseren Bombern keine Angriffe mehr geflogen. Es gab in Korea halt keine Ziele mehr.&laquo; Drei lange Jahre, von Ende Juni 1950 bis Ende Juli 1953, setzt die US-Luftwaffe in Korea systematisch und fl&auml;chendeckend Napalm gegen Mensch und Natur ein. St&auml;dte und D&ouml;rfer sind davon ebenso betroffen wie ehedem dichtbewaldete Bergh&auml;nge, aus denen bald nur noch verdorrte Baumst&uuml;mpfe in den Himmel ragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/317292.feuert-auf-sie-t%C3%B6tet-sie-alle.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>No MUOS erh&auml;lt den Aachener Friedenspreis<\/strong><br>\nNo MUOS &ndash; Kein Mobile User Objektive System &ndash; so hei&szlig;t eine Initiative, die sich gegen eine milit&auml;rische Satellitenstation der USA auf Sizilien wehrt. Am 1. September 2017 bekommt sie den Aachener Friedenspreis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/audio\/wdr5\/wdr5-neugier-genuegt-das-feature\/audio-no-muos-erhaelt-den-aachener-friedenspreis-100.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein Download des Beitrages ist <a href=\"http:\/\/wdrmedien-a.akamaihd.net\/medp\/podcast\/weltweit\/fsk0\/146\/1461971\/wdr5neugiergenuegtdasfeature_2017-08-30_nomuoserhaeltdenaachenerfriedenspreis_wdr5.mp3\">hier<\/a> m&ouml;glich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Spahn will Leute umerziehen. Wie Gr&uuml;ne in ihren schlechtesten Tagen&ldquo;<\/strong><br>\nGr&uuml;nen-Politiker Robert Habeck kontert die &bdquo;Hipster-Theorie&ldquo; von CDU-Kollege Jens Spahn. Sie sei &bdquo;eine neue Version des alten Liedes &sbquo;Fr&uuml;her war alles besser&lsquo;&ldquo; und ein Zeichen f&uuml;r den &bdquo;vor sich hinmerkelnden Wahlkampf&ldquo;. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r Habeck ist die Debatte um Englisch sprechende Hipster in Metropolen wie Berlin ein Zeichen der Stimmung in Deutschland und ein Beleg f&uuml;r den &bdquo;vor sich hinmerkelnden Wahlkampf&ldquo;, in dem Kriege, Krisen, taumelndes Europa, Erderw&auml;rmung und die Zukunft der deutschen Industrie nur am Rande vorkommen &ndash; oder wie der Gr&uuml;ne es hipster-m&auml;&szlig;ig formuliert: &bdquo;Who cares?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article168136751\/Spahn-will-Leute-umerziehen-Wie-Gruene-in-ihren-schlechtesten-Tagen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Abenteuer-Camps sollen Jugendliche zur Bundeswehr locken<\/strong><br>\nSoldat spielen in den Schulferien: Im Kampf um Rekruten setzt die Bundeswehr auf Schnupperwochen f&uuml;r Jugendliche &ndash; mit Erfolg. Die Linke attackiert &bdquo;knallharte Werbepraktiken&ldquo;. Sie bef&uuml;rchtet die Verletzung von Kinderrechten. [&hellip;]<br>\nMit aufwendig produzierten Videos wirbt die Truppe in sozialen Netzwerken f&uuml;r &bdquo;Schnupperwochen&ldquo; und Abenteuercamps in den Schulferien. Die Zielgruppe laut Eigenwerbung: 15- bis 18-J&auml;hrige, die noch unentschlossen sind, was sie beruflich einmal machen wollen und sich mit dem Gedanken an eine Laufbahn bei der Bundeswehr tragen. Sie k&ouml;nnen kostenfrei an den mehrt&auml;tigen Camps teilnehmen und den &bdquo;attraktiven Arbeitgeber Bundeswehr&ldquo; aus der N&auml;he erleben, wie es etwa im Video zum &bdquo;Heidecamp&ldquo; am Standort Sch&ouml;newalde\/Holzdorf hei&szlig;t.<br>\nEine Strategie, die offenbar verf&auml;ngt. Das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion, die der WELT vorliegt. Die Nachfrage nach den Ferien-, Kennenlern-, IT- und Abenteuercamps ist betr&auml;chtlich: Mehr als 1000 Jugendliche haben seit 2012 Jahr f&uuml;r Jahr teilgenommen. Im vergangenen Jahr waren es 1544, und allein in den ersten sieben Monaten 2017 sogar bereits 2066 Teilnehmer. Angebote gab es an Standorten der Marine und Luftwaffe, vor allem aber beim Heer, etwa bei Panzereinheiten, Gebirgsj&auml;gern, im Sanit&auml;tsdienst oder bei den neu geschaffenen IT-Bataillonen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article168155238\/Abenteuer-Camps-sollen-Jugendliche-zur-Bundeswehr-locken.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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