{"id":39893,"date":"2017-09-03T11:30:30","date_gmt":"2017-09-03T09:30:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39893"},"modified":"2019-01-12T11:09:10","modified_gmt":"2019-01-12T10:09:10","slug":"liebe-union-wir-muessen-mal-reden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39893","title":{"rendered":"Liebe Union \u2013 Wir m\u00fcssen mal reden"},"content":{"rendered":"<p>Auch wenn die Bundestagswahl schon in drei Wochen ist, ist der Wahlkampf z&auml;h wie Tapetenkleister. Der &bdquo;gro&szlig;e&ldquo; Konkurrent um den Sieg bei der Wahl, die SPD samt ihres Kanzlerkandidaten Martin Schulz, ist trotz eines kurzzeitigen H&ouml;henfluges zu Beginn des Jahres inzwischen wieder zur Schwalbe geworden, die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38854\">in geringer H&ouml;he<\/a> &uuml;ber den Boden streift. Schulz&acute; SPD bekommt nicht nur in den etablierten Medien ordentlich Zunder, auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?s=Martin+Schulz+Kanzlerkandidat&amp;Submit.x=10&amp;Submit.y=12\">auf den NachDenkSeiten<\/a> h&auml;lt man ihm seine Verweigerung eines inhaltlich fundierten, sich von Dir deutlich abgrenzenden Wahlprogramms immer wieder vor. Und das auch v&ouml;llig zu Recht, wie ich meine. Von <strong>Lutz Hausstein<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39893#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6507\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-39893-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170904_Liebe_Union_Wir_muessen_mal_reden_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170904_Liebe_Union_Wir_muessen_mal_reden_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170904_Liebe_Union_Wir_muessen_mal_reden_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170904_Liebe_Union_Wir_muessen_mal_reden_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=39893-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170904_Liebe_Union_Wir_muessen_mal_reden_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"170904_Liebe_Union_Wir_muessen_mal_reden_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Deine Kanzlerkandidatin, Angela Merkel, kann es sich sogar leisten, Schulz zu ignorieren oder ihn sogar auch mal <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-06\/angela-merkel-brigitte-live-martin-schulz?action=comment&amp;pid=13690193\">zu loben<\/a>. Gerade in Zeiten eines Wahlkampfes ist das eigentlich die H&ouml;chststrafe der Missachtung f&uuml;r einen gegnerischen Kandidaten. Das Bettchen ist also f&uuml;r Dich bereitet &ndash; Du brauchst Dich nur noch zu entscheiden, mit welcher Partei Du Dich hineinlegst. Auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39566\">dein aktueller Wahlslogan<\/a> &bdquo;F&uuml;r ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben&ldquo; erinnert mich ein wenig an Merkels <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Kein-Sieger-ein-Verlierer-article11281691.html\">br&auml;siges Abschluss-Statement<\/a> im TV-Duell von 2013: &bdquo;Sie kennen mich, wir hatten vier gute Jahre in Deutschland&ldquo;. Alles perfekt also f&uuml;r Dich. Schulz bekommt von allen Seiten Pr&uuml;gel, w&auml;hrend Du, au&szlig;er der sowieso best&auml;ndig wiederkehrenden Kritik von links ebenso wie von weit rechtsau&szlig;en, die man genau deswegen ja auch ignorieren kann, wie Du meinst, &uuml;ber s&auml;mtliche Untiefen unbeirrbar dahinsegelst.<\/p><p>Eben genau aus diesem Grund sollte man vielleicht doch einmal etwas exakter hinschauen, was &bdquo;uns&ldquo;, denen es laut Deiner Behauptung ja &bdquo;gut geht&ldquo;, denn so bl&uuml;hen mag, wenn Du und Deine Kandidatin f&uuml;r weitere vier Jahre den Kurs der Regierung bestimmen werden. Da Merkel sich jedoch allzu gern im rhetorischen Irgendwo-Nirgendwo aufh&auml;lt, kann da ein Blick auf den zweiten Parteivorsitzenden Deines Gespanns recht hilfreich sein. Und Horst Seehofer zeigt die Richtung an, in die es nach der Bundestagswahl gehen soll: Vorw&auml;rts immer &ndash; r&uuml;ckw&auml;rts nimmer. Ein deutliches Weiter-so ist die Marschrichtung, die Seehofer im <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9Euif_ujsG8\">Sommerinterview mit der ARD<\/a> ausgab. Nach Deiner Logik ist das ja auch nur konsistent. Wenn es uns allen gut geht, muss man nat&uuml;rlich auch nichts &auml;ndern.<\/p><p>Das Problem ist: Das stimmt so nicht. Sicher, die <a href=\"http:\/\/www.finanzen.net\/index\/DAX\/30-Werte\">gro&szlig;en DAX-Unternehmen<\/a> k&ouml;nnen nicht klagen. Ihnen geht es wirklich gut. Ihre Kursentwicklungen gehen &ndash; trotz diverser, auch wiederkehrender Skandale &ndash; best&auml;ndig weiter aufw&auml;rts. Und davon profitieren nat&uuml;rlich haupts&auml;chlich deren Eigent&uuml;mer. Und so ist es auch kein Zufall, wenn die Hauptaktion&auml;re von BMW, die Geschwister Quandt\/Klatten, die 46,7 Prozent der Aktien halten, allein f&uuml;r das Jahr 2016 eine Dividende von <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/artikel\/bmw-eine-milliarde-euro-fuer-stefan-quandt-und-susanne-klatten-a-1139896.html\">mehr als einer Milliarde Euro<\/a> einsacken. Nach den <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/dividende-rekordgewinn-bei-bmw-macht-familie-quandt-reicher-a-888909.html\">700 Millionen Euro<\/a> (f&uuml;r 2012), <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/BMW-laesst-Geld-auf-die-Quandts-regnen-article12836576.html\">&uuml;ber 700 Millionen Euro<\/a> (f&uuml;r 2013), <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/koepfe\/quandts-sacken-815-millionen-euro-bmw-dividende-ein-a-1023190.html\">&uuml;ber 800 Millionen Euro<\/a> (f&uuml;r 2014) und <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.de\/2017\/04\/12\/armutsbericht-armut-deutschland-butterwege_n_15959112.html?utm_hp_ref=germany&amp;ir=Germany\">knapp einer Milliarde Euro<\/a> (f&uuml;r 2015) lassen sich da f&uuml;r die beiden Multimilliard&auml;re auch wenig Gr&uuml;nde zur Klage finden. Auch als das langj&auml;hrige Familienoberhaupt, Johanna Quandt, im Jahr 2015 verstarb und ihre BMW-Anteile ihren beiden Kindern &uuml;bertrug, geriet der Automobilkonzern dar&uuml;ber nicht ins Schleudern, wie Du es gern immer wieder in Deinen Polemiken gegen die Verm&ouml;genssteuer behauptest, denn die &Uuml;bertragung der Anteile fand schon lang zuvor und <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/nachlass-von-johanna-quandt-die-stille-erbschaft-13737584.html\">&uuml;ber Jahre gestreckt mittels diverser Firmenkonstrukte durch Schenkungen<\/a> statt. Stattdessen konzentriert sich aufgrund der j&auml;hrlichen Milliarden-Einkommen nun auch immer mehr Verm&ouml;gen in den H&auml;nden dieser Wenigen. Und das allein nur aufgrund ihrer BMW-Anteile, weitere Einkommensquellen bleiben da sogar noch unber&uuml;cksichtigt.<\/p><p>Nun ist ja aber nicht jeder von &bdquo;uns&ldquo; Eigent&uuml;mer eines Viertels eines weltweiten Konzerns mit Milliardengewinnen. Mancher besitzt davon nur 10 Prozent, mancher gar nichts, aber er hat zumindest eine kleine Handwerksfirma mit 5 Besch&auml;ftigten, ganz viele tragen einfach nur ihre Haut, sprich ihre Arbeitskraft, zu Markte und noch andere k&ouml;nnen nicht einmal das, denn sie haben keine Arbeit. Geht es denen dann auch gut, weil es ja &bdquo;uns&ldquo; gut geht, und m&uuml;ssen wir deshalb auch nichts ver&auml;ndern? Die Unterschiede zwischen diesen Gruppen der Einkommensstarken und der Einkommensschwachen sind so gravierend, dass sich jegliche vereinheitlichende Betrachtungsweise zwangsl&auml;ufig verbieten muss. Der steuerliche Grundfreibetrag f&uuml;r 2017 liegt bei einer Jahressumme von 8.820 Euro und damit in einer Gr&ouml;&szlig;enordnung, die auch vielerorts als Gesamtsumme von Hartz-IV-Regelleistungen f&uuml;r eine einzelne Person inklusive ortsabh&auml;ngig als angemessen betrachteter Mieten erbracht wird (z.B. Leipzig: 409 Euro Regelsatz zzgl. max. 328 Euro Warmmiete pro Monat). Das betrifft also Arbeitslose, aber genauso arme, auf die Grundsicherung aufstockende Rentner oder aufstockende Berufst&auml;tige. Transferberechtigte erhalten also maximal diesen Gesamtbetrag bzw. der Steuerb&uuml;rger muss ab Erreichen dieser Grenze Einkommensteuer zahlen.<\/p><p>Nun flie&szlig;en diese oben genannten 8.820 Euro den beiden Quandt-Kindern aller nicht einmal &ndash; und jetzt bitte aufgemerkt &ndash;  f&uuml;nf Minuten kontinuierlich immer wieder neu zu. Oder wenn man jetzt sachlich korrekt argumentiert: Jeder dieser Beiden hat in weniger als 10 Minuten stets aufs Neue 8.820 Euro als Einkommen. Mehr als sechsmal jede Stunde, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Tags ebenso wie nachts, wochentags wie am Sonntag. W&auml;hrend dieser Betrag f&uuml;r die Einen als f&uuml;r ein ganzes Jahr ausreichend angenommen wird &ndash; was ja mit der Begrifflichkeit des Existenzminums verbunden werden muss &ndash; haben die Anderen also mehr als das 57.000-fache davon. Nur aus dieser einen Einkommensquelle. Und es wird von Jahr zu Jahr immer noch mehr. Denn aus nichtverbrauchtem Einkommen wird zwangsl&auml;ufig Verm&ouml;gen. So oder so. W&auml;hrend der eine, immer gr&ouml;&szlig;er werdende Teil unserer Gesellschaft also so wenig hat, dass es f&uuml;r ihn kaum zum N&ouml;tigsten reicht &ndash; und immer h&auml;ufiger nicht einmal daf&uuml;r, wie einerseits die steigende <a href=\"http:\/\/www.bagw.de\/media\/doc\/PRM_2015_10_5_Zahl_der_Wohnungslosen.pdf\">Anzahl Wohnungsloser von 335.000 (2014)<\/a> genauso zeigt wie Zahl von rund <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/pleifel02\/keine-verfestigte-armut-in-deutschland\">1,5 Millionen Menschen<\/a>, die sich ihre Nahrungsmittel bei den knapp 1.000 Lebensmittel-Tafeln besorgen (m&uuml;ssen) &ndash; wachsen Einkommen, vor allem aber <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/ungleichheit-waechst-erbschaften-in-deutschland-erreichen-rekordniveau-28214398\">darauf gr&uuml;ndendes Verm&ouml;gen der Hyperreichen<\/a> rasant weiter. Die Gesellschaft bricht vor unser aller Augen auseinander.<\/p><p>Drei Wochen vor der Bundestagswahl stellt sich daher die Frage, wie Du, liebe Union, mit diesem &ndash; um es mal sehr zur&uuml;ckhaltend auszudr&uuml;cken &ndash; Missstand zuk&uuml;nftig umzugehen gedenkst. Denn dass Du die Wahl gewinnen wirst und Deine Kandidatin, Angela Merkel, die alte und neue Bundeskanzlerin wird, steht ja v&ouml;llig au&szlig;er Zweifel. Wie also anschlie&szlig;end weiter bei diesem Pulverfass der kaum mehr verstandesm&auml;&szlig;ig zu begreifenden Ungleichheit? &bdquo;Zeit f&uuml;r mehr Gerechtigkeit&ldquo;, wie der SPD-Kandidat Martin Schulz seit Monaten plakativ wahlk&auml;mpft? Und das nicht nur in den Zeiten von Wahlkampf und Co., sondern auch danach in der regierungsamtlichen Umsetzung von Wahlkampfparolen? Deinem CSU-Vorsitzenden, Horst Seehofer, ist immer wieder daf&uuml;r zu danken, dass es aus ihm ob seines Selbstbewusstseins, wie beim schon erw&auml;hnten ARD-Sommerinterview, gern mal <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9Euif_ujsG8&amp;feature=youtu.be&amp;t=1017\">heraussprudelt<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir k&ouml;nnen uns nicht verst&auml;ndigen auf eine Steuererh&ouml;hung, auf die Wiedereinf&uuml;hrung von Substanzsteuern, Verm&ouml;genssteuer oder Erh&ouml;hung der Erbschaftssteuer f&uuml;r Betriebsverm&ouml;gen &hellip; da k&ouml;nnten wir uns unter keinen Umst&auml;nden verst&auml;ndigen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Das ist also Deine Antwort in der Zeit von weiter steigender, gravierender Ungleichheit, von Alters- und Kinderarmut in einer auseinanderberstenden und trotzdem extrem reichen Gesellschaft? Genauso weiter wie bisher mit einer zunehmenden Zahl von armen Menschen auf der einen und einer kleinen, aber ob ihres Ausma&szlig;es kaum mehr zu begreifenden hyperreichen und immer noch reicher werdenden Elite? Und dabei sogar noch mit aller Macht jegliches verhindern, was diesen Riss durch unsere Gesellschaft verringern k&ouml;nnte? Ich m&ouml;chte hier jetzt gar nicht alle makro&ouml;konomischen, sozialen, innenpolitischen, moralischen oder sonstigen Gr&uuml;nde auff&uuml;hren, die allesamt nach deutlich mehr Gleichheit in der Gesellschaft verlangen. Und das w&auml;ren wahrhaftig sehr, sehr viele. Nein, ich hinterfrage direkt am Kern Deines Selbstverst&auml;ndnisses, Deinem Christentum. Wo ist Deine christliche N&auml;chstenliebe, wenn Du aktiv daf&uuml;r sorgst, dass Dein Bruder und Deine Schwester kein lebenswertes Leben mehr f&uuml;hren, sondern nur noch freudlos dahinvegetieren k&ouml;nnen? Wieso hilfst Du dabei, dem Armen sein letztes Hemd zu nehmen anstatt Deinen eigenen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Martin_von_Tours#Hagiographische_.C3.9Cberlieferung\">Mantel mit ihm zu teilen<\/a> und daf&uuml;r zu sorgen, dass diejenigen mit 10 M&auml;nteln ein paar davon abgeben m&uuml;ssen, die sie ohnehin gar nicht gebrauchen k&ouml;nnen?<\/p><p>Es reicht nicht, brav jeden Sonntag die Kirchbank zu dr&uuml;cken, das Vaterunser herunterzuleiern und ein paar fromme Lieder zu singen, um ein guter Christ zu sein. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <strong>Lutz Hausstein<\/strong>, Wirtschaftswissenschaftler, ist als Arbeits- und Sozialforscher t&auml;tig. Seit der Einf&uuml;hrung der Agenda 2010 beteiligt er sich aktiv am Kampf gegen Armut, Ungleichheit und f&uuml;r soziale Gerechtigkeit. In seinen 2010, 2011 und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/Studie_Was_der_Mensch_braucht_2015.pdf\">2015<\/a> erschienenen Untersuchungen &bdquo;Was der Mensch braucht&ldquo; ermittelte er einen alternativen Regelsatzbetrag f&uuml;r die soziale Mindestsicherung. Er ist u.a. Ko-Autor des Buches &bdquo;Wir sind emp&ouml;rt&ldquo; der Georg-Elser-Initiative Bremen (2012) sowie Verfasser des Buches &bdquo;Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r Gerechtigkeit&ldquo; (2012).<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch wenn die Bundestagswahl schon in drei Wochen ist, ist der Wahlkampf z&auml;h wie Tapetenkleister. Der &bdquo;gro&szlig;e&ldquo; Konkurrent um den Sieg bei der Wahl, die SPD samt ihres Kanzlerkandidaten Martin Schulz, ist trotz eines kurzzeitigen H&ouml;henfluges zu Beginn des Jahres inzwischen wieder zur Schwalbe geworden, die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38854\">in geringer H&ouml;he<\/a> &uuml;ber den Boden streift. 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