{"id":39904,"date":"2017-09-01T16:23:01","date_gmt":"2017-09-01T14:23:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904"},"modified":"2017-09-01T16:23:01","modified_gmt":"2017-09-01T14:23:01","slug":"hinweise-des-tages-ii-310","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h01\">Deutschland am Antikriegstag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h02\">Es ist verst&ouml;rend, wie unterschiedlich der Westen Leid wahrnimmt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h03\">Deutschland braucht neue wirtschaftspolitische Berater!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h04\">L&ouml;hne in Europa steigen real nur sehr langsam &ndash; 2017 droht in etlichen L&auml;ndern wieder Stagnation oder sogar R&uuml;ckgang <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h05\">Auswirkungen des Mindestlohns aus der betrieblichen Perspektive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h06\">Bessere Verzinsung als am Kapitalmarkt: Geld verdienen mit der Rentenversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h07\">Kinderfreibetrag und Steuergerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h08\">Privatisierung in Griechenland: Invasoren oder Investoren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h09\">Finanzkrise: Am Beginn standen Immobilienspekulanten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h10\">Warum das BKA h&auml;ufig nicht mitkriegt, dass sich Daten &auml;ndern &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h11\">Ein Jahr Brasilien unter Temer: Absturz ins Bodenlose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h12\">Trumps Sanktionen gegen Venezuela werden noch mehr Schaden anrichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h13\">Google verschlingt das Internet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h14\">Und jetzt sagen Sie uns doch mal, warum Sie Verschw&ouml;rungspraxisanleiter waren, Herr Scholz!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h15\">&bdquo;Dann k&ouml;nnen Sie nicht SPD w&auml;hlen&ldquo;: So watschte Martin Schulz die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der L&uuml;becker Nachrichten ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h16\">CDU-Gesundheitsexperte: brisante Nebeneink&uuml;nfte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39904#h17\">Zu guter Letzt: Ratgeber: Alles, was Sie &uuml;ber den &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; wissen m&uuml;ssen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutschland am Antikriegstag<\/strong><br>\nAm heutigen Antikriegstag befindet sich die Bundesrepublik Deutschland in einer in ihrer j&uuml;ngeren Geschichte beispiellosen Militarisierung. Nicht nur die Bundeswehr wird mit neuem Milit&auml;rger&auml;t in hoher Zahl ausgestattet und f&uuml;r k&uuml;nftige Eins&auml;tze in aller Welt optimiert; in Arbeit sind etwa neben einer Personalaufstockung in der Truppe eine Vervielfachung der deutschen Kampf- und Transportpanzerbest&auml;nde, die Neubeschaffung teurer Kriegsschiffe sowie Vorbereitungen auf den Cyber- und den Weltraumkrieg. Gleichzeitig dr&auml;ngt Berlin auf die Militarisierung der Europ&auml;ischen Union, die schlagkr&auml;ftige, eng verschmolzene multinationale Truppen, ein gemeinsames milit&auml;risches Hauptquartier und weitere Mittel f&uuml;r die k&uuml;nftige Kriegf&uuml;hrung erhalten soll. Zudem beteiligt sich die Bundeswehr an vorderster Front an einer offensiven Stationierung von NATO-Einheiten in gro&szlig;er N&auml;he zur russischen Westgrenze. Grundlage des Militarisierungsprozesses ist das &ouml;konomische und politische Erstarken der Bundesrepublik seit der &Uuml;bernahme der DDR 1990, das die offene deutsche F&uuml;hrung in der EU sowie neue Berliner Anspr&uuml;che auf eine auch globale F&uuml;hrungsrolle erm&ouml;glicht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59664\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Bomber zum Weltfriedenstag<\/strong><br>\nVon Frieden ist die Welt jedoch nach wie vor weit entfernt &ndash; und gerade die USA gie&szlig;en weiter &Ouml;l ins Feuer. Am Donnerstag provozierten Kampfflugzeuge aus den Vereinigten Staaten und S&uuml;dkorea &uuml;ber der Koreanischen Halbinsel. Begr&uuml;ndet wurde das mit dem Abschuss einer Mittelstreckenrakete am Dienstag durch Pj&ouml;ngjang. Sie war &uuml;ber Japan hinweggeflogen und ins Meer gest&uuml;rzt. Als Reaktion darauf beteiligten sich am Donnerstag nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP zwei US-Langstreckenbomber vom Typ B-1B &raquo;Lancer&laquo; und vier Tarnkappenflugzeuge vom Typ F-35&thinsp;B an dem nicht angek&uuml;ndigten Man&ouml;ver in der Umgebung des &Uuml;bungsplatzes Pilseung, rund 150 Kilometer s&uuml;dlich der Grenze zu Nordkorea. Von dort aus k&ouml;nnten zum Beispiel die B-1B innerhalb von sechs Minuten das Staatsgebiet der Demokratischen Volksrepublik erreichen.<br>\nIn den vergangenen zwei Wochen hatten Zehntausende Soldaten aus den USA und S&uuml;dkorea zudem ihr j&auml;hrliches Man&ouml;ver &raquo;Ulchi Freedom Guardian&laquo; (W&auml;chter der Freiheit) durchgef&uuml;hrt. Dabei wurde mit Hilfe von Computern ein Krieg simuliert, der offiziell durch den Angriff einer namentlich nicht genannten Macht ausgel&ouml;st worden sei. (&hellip;)<br>\nDie Sprecherin des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Hua Chunying, betonte in Beijing jedoch, dass die Resolution der Vereinten Nationen zwei Teile beinhalte. Einerseits gehe es darum, die nordkoreanische Raketenentwicklung zu stoppen. Andererseits verlange die Erkl&auml;rung jedoch die L&ouml;sung der Korea-Frage durch friedliche, politische und diplomatische Anstrengungen und durch den Verzicht auf alle Handlungen, durch die weitere Spannungen gesch&uuml;rt werden k&ouml;nnen. Die Verantwortung f&uuml;r eine L&ouml;sung liege in Nord- und S&uuml;dkorea und in den USA: &raquo;Sie halten den Schl&uuml;ssel in der Hand. Aber immer, wenn sie einen Schritt nach vorn tun, um die T&uuml;r zu &ouml;ffnen, treten sie drei Schritte zur&uuml;ck und zeigen keine Bereitschaft, die T&uuml;r auch zu &ouml;ffnen.&laquo; Es reiche nicht aus, einseitig auf Sanktionen zu setzen: &raquo;Wenn diese Angelegenheit einfach durch Druck und Sanktionen geregelt werden k&ouml;nnte, wie sind wir dann in diesen Teufelskreis geraten, in dem die Lage immer schlechter und schlechter wird?&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/317371.bomber-zum-weltfriedenstag.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Es ist verst&ouml;rend, wie unterschiedlich der Westen Leid wahrnimmt<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Hochwasseropfer in Texas die Schlagzeilen der westlichen Medien f&uuml;llen, bekommen die Flutgeplagten in Asien nur Randnotizen. Offenbar reicht Leid nicht, um Interesse auszul&ouml;sen.<br>\nWer die Aufgabe hat, aus fernen Welten zu berichten, macht manchmal irritierende Erfahrungen. Man sieht bei der Arbeit in armen L&auml;ndern vieles, was zum Himmel schreit. Aber will das zu Hause, im fernen Europa, jemand lesen, h&ouml;ren, sehen? Klar, es gibt die sogenannten nachrichtenarmen Zeiten, das ber&uuml;chtigte Sommerloch, in dem die Gesellschaften in den Wohlstandszonen samt ihrem Politikbetrieb in Ferien sind. Zeitungen haben dann auf einmal Platz f&uuml;r nahezu alles, sogar den Krieg in den Savannen des Sudan. Oder f&uuml;r Naturgewalten, die indische Kinder fortrei&szlig;en oder D&ouml;rfer in Sri Lanka unter Schlamm begraben.<br>\nDie Lehre aus diesen schwankenden Erfahrungen lautet: Existenzielles Leid per se reicht nicht, um konsequentes Interesse auszul&ouml;sen. Viele Faktoren entscheiden dar&uuml;ber, ob es eine Katastrophe in die Abendnachrichten schafft. In der Vermittlung von Informationen ist das Ausma&szlig; der Gef&auml;hrdung von Menschen kein allgemeing&uuml;ltiges Kriterium. Ansonsten w&auml;re alles einfach. Dann w&uuml;rde die Regel gelten: Die Fluten in Asien sind derzeit besonders gro&szlig;, also wird gro&szlig; dar&uuml;ber berichtet.<br>\nStattdessen wirken andere Reflexe meistens st&auml;rker: Nichts zeigt dies besser als das krasse Gef&auml;lle, das sich nun in der europ&auml;ischen Wahrnehmung zweier gro&szlig;er Naturkatastrophen aufgebaut hat. In Texas\/USA tobt Hurrikan Harvey. Und das s&uuml;dliche Asien versinkt in den Fluten des Monsuns. In Indien, Nepal und Bangladesch haben die Naturgewalten weit mehr als tausend Menschen in den Tod gerissen, in den USA haben bislang drei Dutzend Bewohner ihr Leben gelassen. Harvey l&auml;uft auf allen Kan&auml;len, die Reportagen aus Houston &uuml;berschlagen sich. Und die Flutopfer in S&uuml;dasien?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/hochwasser-in-suedasien-und-texas-es-ist-verstoerend-wie-unterschiedlich-der-westen-leid-wahrnimmt-1.3647569\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.J.:<\/strong> Endlich mal ein Artikel, der wenigstens ansatzweise beleuchtet, warum unsere Sichtweise so einseitig zu sein scheint.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutschland braucht neue wirtschaftspolitische Berater!<\/strong><br>\nDigitalisierung, Globalisierung, Klimawandel: Auf die deutsche Wirtschaft kommen gro&szlig;e Herausforderungen zu. Eine kluge Politik kann die notwendigen Weichen stellen und so den Strukturwandel gestalten und unterst&uuml;tzen. Doch wenn man die Empfehlungen der wirtschaftspolitischen Berater liest, bekommt man Angst um die Zukunft, schreibt der DGB klartext. [&hellip;]<br>\nNachdem der Wirtschafts&shy;weise Prof. Peter Bofinger k&uuml;rzlich zu Recht angeregt hatte, &uuml;ber staatliche M&ouml;glichkeiten der Zukunftssiche&shy;rung nachzudenken, reagierten die anderen Mitglieder des Sachverst&auml;ndigenrates mit einem pers&ouml;nlichen An&shy;griff. Sie betonten ihre &bdquo;Liebe zum Markt&ldquo; und empfah&shy;len der Politik, sich besser aus den wirtschaftlichen Zu&shy;kunftsfragen rauszuhalten. Der Staat solle im Wesentlichen ein &bdquo;attraktives Umfeld&ldquo; f&uuml;r die Unterneh&shy;men setzen und dann auf die &bdquo;kreativen Kr&auml;fte des Wett&shy;bewerbs&ldquo; vertrauen, so die wirtschaftspolitischen Top-Berater.<br>\nDoch solche Empfehlungen sind gef&auml;hrlich &ndash; gerade auch, weil andere L&auml;nder l&auml;ngst neue Wege einschlagen, industriepolitisch wieder aktiver sind und mehr investie&shy;ren. Was die Mehrheit der Wirtschaftsweisen mit &bdquo;bes&shy;seren Rahmenbedingungen&ldquo; meint, ist eine weitere Kostensenkung f&uuml;r Unternehmen, durch Steuerent&shy;lastung oder Abbau von Regeln beispielsweise. Aber genau diese Strategie wurde bereits in den letzten Jahrzehnten ziemlich erfolglos gefahren. Regulierungen wurden abgebaut, Privatisierungen vorangetrieben und der Wettbewerb versch&auml;rft. Reformen am Arbeitsmarkt und der sozialen Sicherung senkten Beitragss&auml;tze f&uuml;r Ar&shy;beitgeber und f&uuml;hrten zu Druck auf die Lohnkosten. Auch die Unternehmenssteuern wurden mehrfach gesenkt &ndash; in der Hoffnung, so die Investitionen antreiben zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++bab8cfde-8ef2-11e7-99c8-525400e5a74a\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>L&ouml;hne in Europa steigen real nur sehr langsam &ndash; 2017 droht in etlichen L&auml;ndern wieder Stagnation oder sogar R&uuml;ckgang<\/strong><br>\nObwohl sich das wirtschaftliche Umfeld in Europa weiter verbessert hat, steigen die L&ouml;hne in Europa nur langsam. Im vergangenen Jahr legten die realen Effektivl&ouml;hne im EU-Schnitt um 1,5 Prozent zu, im laufenden Jahr d&uuml;rfte der Zuwachs durchschnittlich lediglich 0,4 Prozent betragen. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Europ&auml;ische Tarifbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Deutschland liegt mit einem Reallohnzuwachs von 1,9 Prozent 2016 und prognostizierten 0,8 Prozent 2017 zwar &uuml;ber dem europ&auml;ischen Durchschnitt, angesichts des stabilen Aufschwungs sind die inflationsbereinigten Zuw&auml;chse aber auch hier sehr moderat.<br>\nUm die Binnennachfrage und das Wachstum zu beleben, w&auml;ren EU-weit deutlich st&auml;rkere Steigerungen notwendig. Auch in Deutschland besteht nach Ansicht der WSI-Forscher Prof. Dr. Thorsten Schulten und Malte L&uuml;bker Spielraum f&uuml;r eine st&auml;rkere Lohndynamik. Eine Reihe von &Ouml;konomen und internationalen Institutionen sieht das mittlerweile genauso: Eine positive Lohnentwicklung sei entscheidend f&uuml;r die Nachhaltigkeit des Aufschwungs, hei&szlig;t es von Seiten der Europ&auml;ischen Kommission. Weitere Lohnsteigerungen w&uuml;rden nicht nur die private Nachfrage st&auml;rken, sondern auch zur Normalisierung der Inflationsrate beitragen. Auch die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) pl&auml;diert seit einiger Zeit offen f&uuml;r h&ouml;here Lohnzuw&auml;chse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/106575_110594.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Auswirkungen des Mindestlohns aus der betrieblichen Perspektive<\/strong><br>\nAnders als von seinen Gegnern bef&uuml;rchtet, hat der Mindestlohn nicht zu massiven Besch&auml;ftigungsverlusten gef&uuml;hrt. Auswirkungen auf die Zahl der Besch&auml;ftigten in den Betrieben hatte der Mindestlohn am ehesten in Form von verhalteneren Neueinstellungen. Dar&uuml;ber hinaus z&auml;hlen zu den vergleichsweise h&auml;ufigsten Reaktionen der Betriebe auf den Mindestlohn nach deren eigenen Angaben eine Verdichtung der Arbeit, eine Erh&ouml;hung der Absatzpreise und eine Zur&uuml;ckstellung von Investitionen. Allerdings betreffen diese Ma&szlig;nahmen auch jeweils nur eine Minderheit der Betriebe.<br>\n&Uuml;ber wenig andere arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen wurde und wird in Deutschland so heftig diskutiert wie &uuml;ber den zum 1. Januar 2015 eingef&uuml;hrten allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn. Seine Bef&uuml;rworter sehen darin einen l&auml;ngst &uuml;berf&auml;lligen Schritt zur Einf&uuml;hrung einer unteren Haltelinie bei den L&ouml;hnen. Seine Gegner warnen weiterhin vor m&ouml;glichen negativen Folgen. Im Zentrum der Auseinandersetzungen steht regelm&auml;&szlig;ig die Frage, ob der Mindestlohn sch&auml;dlich f&uuml;r die Besch&auml;ftigung ist oder nicht.<br>\nIn dem Ma&szlig;e, so das Argument der Mindestlohngegner, in dem die Besch&auml;ftigten von einer mindestlohnbedingten Lohnerh&ouml;hung profitieren, steigen auch die Lohnkosten, was &ndash; unter sonst gleichen Bedingungen &ndash; zu einer geringeren Arbeitsnachfrage f&uuml;hre. Diese Argumentation ist jedoch umstritten. Die Bef&uuml;rworter von Mindestl&ouml;hnen vertreten die Auffassung, dass dadurch in erster Linie nur eine Umverteilung zwischen Unternehmensgewinnen und Besch&auml;ftigteneinkommen erfolgt, ohne dass die Arbeitsnachfrage sinkt. Welche These f&uuml;r den deutschen Arbeitsmarkt eher zutrifft, kann theoretisch kaum eindeutig beantwortet werden. Dies muss vielmehr empirisch gekl&auml;rt werden.<br>\nZu diesem Zweck wurden in den Jahren 2014 und 2015 entsprechende Fragen in das IAB-Betriebspanel aufgenommen. Die ersten Ergebnisse dieser Befragungen, die bereits in verschiedenen Publikationen des IAB pr&auml;sentiert worden sind, sollen im Folgenden zusammengefasst werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.iab-forum.de\/auswirkungen-des-mindestlohns-aus-der-betrieblichen-perspektive\/\">IAB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bessere Verzinsung als am Kapitalmarkt: Geld verdienen mit der Rentenversicherung<\/strong><br>\nWer fr&uuml;her in Rente geht, muss Abschl&auml;ge hinnehmen &ndash; oder er zahlt Sonderbeitr&auml;ge. Zudem: Freiwillige Beitr&auml;ge in die gesetzliche Rentenversicherung bringen derzeit eine gute Rendite. Aber auch Nachteile f&uuml;r das Rentensystem. [&hellip;]<br>\nRentenexperte Werner Siepe &auml;rgert diese tendenzi&ouml;se Positionierung des DIA zugunsten einer Kapitalanlage. Weitaus wichtiger f&uuml;r Rentenversicherte sei n&auml;mlich das, was das DIA hier offenbar bewusst verschweige: &bdquo;Zumindest zurzeit sind Zahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung zum Ausgleich von Rentenabschl&auml;gen ein sehr gutes Gesch&auml;ft. Das Mehr an gesetzlicher Rente schl&auml;gt angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase eine vergleichbare R&uuml;rup-Rente oder auch eine Rente aus der privaten Rentenversicherung&ldquo;, so Siepe.<br>\nBest&auml;tigt wird diese Sicht auch von Michael Huber vom VZ Verm&ouml;genszentrum. Er kommt in einem Beitrag f&uuml;r die aktuelle Ausgabe von &bdquo;Focus Money&ldquo; zu folgendem Ergebnis: Selbst wenn man konservativ bis zum Ruhestandsbeginn mit 63 nur ein Prozent Rentenanpassung pro Jahr unterstellt, kommt bei einer Einzahlung in die Rentenversicherung mehr heraus als bei einer privaten Police. Zumindest, was die erreichbare monatliche Brutto-Rente betrifft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/bessere-verzinsung-als-am-kapitalmarkt-geld-verdienen-mit-der-rentenversicherung\/20265792.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Hier noch mal der gute Tipp, &uuml;ber die Gesetzliche Rente zus&auml;tzlich f&uuml;r das Alter vorzusorgen. Und die erw&auml;hnten &ldquo;Nachteile&rdquo; bestehen in der logischen Folgerung, dass die erworbenen Anspr&uuml;che von den aktiven Arbeitnehmern erarbeitet werden m&uuml;ssen &ndash; aber das ist bei der Altersvorsorge immer so.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kinderfreibetrag und Steuergerechtigkeit<\/strong><br>\nVor jeder Bundestagswahl dominieren andere Themen den Wahlkampf. Doch stets auf der Agenda: Steuern. An Steuern werden die Anforderungen nach Einfachheit, Effizienz, Transparenz und Gerechtigkeit gestellt. Insbesondere mit der Gerechtigkeit ist das aber so eine Sache.<br>\nStellen Sie sich zwei Ehepaare mit jeweils einem Kind vor. Das erste Ehepaar hat im Veranlagungszeitraum 2017 ein zu versteuerndes Einkommen von 50.000 Euro. F&uuml;r dieses Ehepaar lohnt es sich nicht den Freibetrag f&uuml;r Kinder zu nutzen. Durch das Kindergeld (192 Euro im Monat) bezieht es f&uuml;r ihr Kind 2.304 Euro im Jahr.<br>\nDas zweite Ehepaar muss 100.000 Euro versteuern. Das Finanzamt wird im Rahmen der G&uuml;nstigerpr&uuml;fung feststellen, dass es f&uuml;r dieses Ehepaar lohnenswerter ist, auf den Freibetrag f&uuml;r Kinder zur&uuml;ckzugreifen. Durch diesen kann es sein zu versteuerndes Einkommen mindern und 2.896 Euro im Jahr einsparen (zur Vereinfachung an dieser Stelle lediglich auf die Einkommensteuer bezogen. Beim Solidarit&auml;tszuschlag und der Kirchensteuer wird der Kinderfreibetrag auch ber&uuml;cksichtigt, sofern die Eltern Kindergeld beziehen).<br>\nDen Besserverdienenden stehen in diesem Beispiel j&auml;hrlich also fast 600 Euro mehr f&uuml;r ihr Kind zur Verf&uuml;gung. Unter der Annahme, dass die Einkommensverh&auml;ltnisse der Ehepaare bis zum Erwachsenwerden des Kindes gleich bleiben, k&ouml;nnten die Besserverdienenden zum 18. Geburtstag einen brandneuen Kleinwagen springen lassen. Nur die Wenigsten d&uuml;rften das als gerecht empfinden. Doch wie wird diese Ungleichbehandlung gerechtfertigt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/09\/kinderfreibetrag-und-steuergerechtigkeit\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Privatisierung in Griechenland: Invasoren oder Investoren?<\/strong><br>\nDie Privatisierung der griechischen Infrastruktur war eine zentrale Reformauflage der Troika. Nun profitiert davon ausgerechnet ein deutsches Unternehmen: Der Flughafenbetreiber Fraport. W&auml;hrend dieser den Deal als &ldquo;ausgewogen und fair&rdquo; bezeichnet, ist er f&uuml;r Kritiker zum Sinnbild daf&uuml;r geworden, was bei der Privatisierung falsch l&auml;uft.<br>\nGewerkschafter Dimitris Nanouris zeigt &uuml;ber das Rollfeld des Flughafens Thessaloniki hinweg auf Kr&auml;ne und Bagger. Die Landebahn wird gerade verl&auml;ngert. F&uuml;r zwei Milliarden Euro &ndash; bezahlt von der EU und dem griechischen Staat. Nutznie&szlig;er wird jedoch eine deutsche Firma sein: Fraport. Der Flughafenkonzern, der mehrheitlich dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt geh&ouml;rt, betreibt den Airport seit April.  \n<blockquote><p>\n&ldquo;Es ist schon &uuml;berraschend, dass der deutsche Staat nach Griechenland kommt und dem griechischen Staat vorschreibt, Staatseigentum zu privatisieren. Und das landet dann beim deutschen Staat.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/privatisierung-in-griechenland-invasoren-oder-investoren.795.de.html?dram:article_id=394843\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Finanzkrise: Am Beginn standen Immobilienspekulanten<\/strong><br>\nEine neue Studie des National Bureau of Economic Research, eines Forschungsinstituts mit Sitz in Cambridge, Massachusetts, kommt zum Ergebnis, dass die Geschichte der Weltwirtschaftskrise neu geschrieben werden muss. Zumindest, was ihren Ausgangspunkt betrifft. Bisher war es eine Art Konsens, dass viele der Immobiliendarlehen in den USA in der Boomphase an Schuldner mit zweifelhafter Bonit&auml;t vergeben wurden. Die &uuml;berforderten Familien, oft aus armen Verh&auml;ltnissen, konnten sich ihre Eigenheime auf Dauer demnach nicht leisten. Die &Ouml;konomen Stefania Albanesi, Giacomo De Giorgi und Jaromir Nosal, die auf Universit&auml;ten in Pittsbourgh, Boston und Genf forschen, kommen zu einem ganz anderen Ergebnis. Demnach waren viel mehr gut situierte Kreditnehmer von Florida bis Kalifornien, die H&auml;user oft als spekulative Anlageobjekte nutzten, Ausl&ouml;ser f&uuml;r die Krise. [&hellip;]<br>\nAnalysiert wurde die Rolle von Immobilienspekulanten. Als solche werden von den Autoren des Papers Personen definiert, die zwei oder mehr Immobilien im untersuchten Zeitraum auf Kredit erworben hatten. Die H&auml;userpreise sind in den USA zwischen 2000 und 2007 stark gestiegen. Eine Immobilie war eine gute Wertanlage f&uuml;r viele Familien und Privatpersonen. Spekulationsobjekt Viele Amerikaner sahen das &auml;hnlich. Der Anteil der Immobilienspekulanten an den Kreditnehmern ist bis 2007 stark gestiegen. Genau hier wurden die Probleme virulent. So waren es vor allem Personen mit zwei oder mehr offenen Krediten, die zwischen Anfang 2006 und Anfang 2008 aufgeh&ouml;rt haben ihre Darlehen abzubezahlen. Die Zahl der Zwangsr&auml;umungen hat sich vervierfacht, unter Spekulanten in der h&ouml;chsten Bonit&auml;tsstufe sogar verzehnfacht. Bei H&auml;uslbauern, die nur &uuml;ber einen Kredit verf&uuml;gten, fand &ldquo;nur&rdquo; eine Verdoppelung statt. Warum Investoren ihre Banken &ouml;fter nicht mehr ausbezahlten, dar&uuml;ber k&ouml;nnen die &Ouml;konomen nur spekulieren. Eine Theorie lautet wie folgt: In vielen US-Bundesstaaten haften Hypotheken nur am Haus, nicht aber am Schuldner. Wer wegzieht und seine Immobilie der Bank &uuml;bergibt, ist schuldenfrei. Dieses Vorgehen macht aus Sicht eines H&auml;uslbauers Sinn, wenn der Wert des Hauses geringer ist, als die H&ouml;he der Bankverbindlichkeiten. Als die Immobilienpreise ab 2007 in vielen Regionen fielen, d&uuml;rften viele Spekulanten ihrem Haus den R&uuml;cken gekehrt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/derstandard.at\/2000063437586\/Finanzkrise-Am-Beginn-standen-Immobilienspekulanten\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Warum das BKA h&auml;ufig nicht mitkriegt, dass sich Daten &auml;ndern &hellip;<\/strong><br>\nPolitische Forderungen l&ouml;sen die Probleme nicht. Notwendig ist vielmehr die Erkenntnis, dass die IT-Ausstattung der Mehrzahl der Polizeibeh&ouml;rden weder in der Lage, noch daf&uuml;r ausgelegt ist, sich zu merken, wer wann was an wen &uuml;bermittelt hat. Das w&auml;re aber notwendig, wenn man hinterher Daten &auml;ndern oder wieder l&ouml;schen will.<br>\nEs gibt polizeiliche IT-Systeme, die das k&ouml;nnten. Doch die sollen nach dem Willen der politischen Entscheider abgeschafft werden. Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte ist schon seit 2010 &uuml;ber diese Probleme informiert. Ich hatte ihm einen entsprechenden Brief geschrieben. Der blieb allerdings ohne Folgen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.org\/warum-das-bka-haeufig-nicht-mitkriegt-dass-sich-daten-aendern\">Police-IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein Jahr Brasilien unter Temer: Absturz ins Bodenlose<\/strong><br>\nEnde August 2016 wurde Brasiliens linke Staatschefin Dilma Rousseff gest&uuml;rzt. Das Land versinkt in Hunger, Gewalt und globale Bedeutungslosigkeit. [&hellip;]<br>\nGro&szlig; war der Jubel unter Konservativen, Wirtschaftsliberalen und vielen anderen Unzufriedenen, als der lang ersehnte Machtwechsel vollzogen wurde. Ein Jahr danach ist es still geworden. Brasilien befindet sich im freien Fall. Armut und Hunger sind zur&uuml;ckgekehrt, die zu Fu&szlig;ball-WM und Olympia verbannte Gewalt kehrt in die Favelas zur&uuml;ck und der einstige Global Player versinkt erneut in internationaler Bedeutungslosigkeit. &Uuml;bergangspr&auml;sident Michel Temer setzt auf Sparpolitik und einen schlanken Staat, doch die Wirtschaftskrise bekommt er nicht in den Griff.<br>\nSeine Beliebtheit liegt im einstelligen Bereich. Temer und seinen engsten Vertrauten drohen jetzt ihrerseits Korruptionsprozesse vor dem obersten Gericht. Niemand wei&szlig;, wie viele der damaligen DemonstrantInnen inzwischen bereuen, ihr Land in dieses Abenteuer getrieben zu haben. Konsens aber ist: Die Stimmung im Land ist schlecht bis hoffnungslos.<br>\nDa ist es wenig hilfreich, wenn die geschasste Arbeiterpartei, ihr nahestehende Gewerkschaften, viele soziale Bewegungen und ihre Unterst&uuml;tzer nur die Untaten der neuen Machthaber anprangern. Ohne Selbstkritik und kreative Debatte der eigenen Fehler wird keine neue fortschrittliche Kraft entstehen, die den Rollback aufhalten kann. Das ist auch der Grund, warum die desolate Lage im Land nicht zu breiteren Protesten f&uuml;hrt. Zwar gibt es Widerstand gegen den R&uuml;ckbau des Sozialstaats oder die Preisgabe des Naturschutzes im Amazonasgebiet. Doch statt der Linken profitiert vor allem die radikale Rechte von der Frustration im Land. Der Exmilit&auml;r Jair Bolsonaro, auch &bdquo;Brasiliens Trump&ldquo; genannt, liegt trotz oder gerade wegen rassistischer und sexistischer Spr&uuml;che in Wahlumfragen bereits an zweiter Stelle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Ein-Jahr-Brasilien-unter-Temer\/!5440588\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Trumps Sanktionen gegen Venezuela werden noch mehr Schaden anrichten<\/strong><br>\nDie Strafma&szlig;nahmen werden den Mangel an Lebensmitteln und Medikamenten verschlimmern und das Land weiter polarisieren<br>\nDie Regierung von Donald Trump hat am Freitag neue, noch nie dagewesene Sanktionen gegen Venezuela angek&uuml;ndigt, die darauf angelegt sind, das Land von Finanzierung abzuschneiden. Das Team von Trump gibt vor, dass die Sanktionen sich nur gegen die Regierung richten. Aber wie jeder &Ouml;konom wei&szlig;, ist das ganz klar falsch. Da die Wirtschaft von Devisen ausgehungert wird, wird diese Aktion dem Privatsektor, den meisten Venezolanern, den Armen und Verletzlichen schaden.<br>\nDiese Sanktionen werden die schwere Depression vertiefen, in der sich die venezolanische Wirtschaft schon seit mehr als dreieinhalb Jahren befindet und die das Pro-Kopf-Einkommen bereits um mehr als ein Drittel hat schrumpfen lassen. Sie werden den Mangel an Lebensmitteln und unverzichtbaren Medikamenten verschlimmern. Sie werden dazu f&uuml;hren, dass sich die Krise der Zahlungsbilanz des Landes versch&auml;rft und sie bef&ouml;rdern die Spirale der Inflation (600 Prozent im vergangenen Jahr) und die Entwertung der W&auml;hrung (auf dem Schwarzmarkt), die sich seit Ende 2012 beschleunigt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/blog\/2017\/08\/183717\/us-sanktionen-venezuela-schaden\">amerika21<\/a>\n<p><strong>dazu: Milit&auml;rische Interventionen<\/strong><br>\nEs vergeht kaum eine Woche, in der in den USA nicht grundlegende Prinzipien des V&ouml;lkerrechts in Frage gestellt w&uuml;rden.<br>\nSeit dem Amtsantritt von US-Pr&auml;sident Donald Trump haben aus v&ouml;lkerrechtlicher Sicht ungemein spannende Zeiten begonnen. Das mag einerseits am ver&auml;nderten weltpolitischen Gef&uuml;ge liegen, andererseits hat der Pr&auml;sident selbst sicherlich ebenfalls Wesentliches dazu beigetragen. Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht grundlegende und konsolidierte Prinzipien des V&ouml;lkerrechts in Frage gestellt w&uuml;rden. Dazu gesellt sich eine beunruhigende Geschichtsvergessenheit.<br>\nDie neueste Entwicklung betrifft das Verh&auml;ltnis der USA zu Venezuela. Da deutete das Wei&szlig;e Haus unter Bezugnahme auf die Verletzung der Menschenrechte und grundlegender demokratischer Spielregeln &ndash; aber auch angeblich zum Schutz der nationalen Interessen sowie jener von US-B&uuml;rgern &ndash; unverhohlen die M&ouml;glichkeit einer milit&auml;rischen Intervention in diesem Land an. Die Tragweite einer solchen Aussage kann gar nicht &uuml;bersch&auml;tzt werden. Es ist nicht klar, ob dem US-Pr&auml;sidenten die rechtliche und die historische Brisanz seiner Aussagen bekannt waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/themen_channel\/recht\/recht\/914081_Militaerische-Interventionen.html\">Wiener Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Google verschlingt das Internet<\/strong><br>\nGoogle experimentiert momentan mit der Darstellung seiner Suchergebnisse. Die Quellen von Informationen treten dabei in den Hintergrund. Will Google die Hyperlinkstruktur des Internets demontieren?<br>\nSmartphone-Nutzer mit Googles Betriebssystem Android rieben sich k&uuml;rzlich verwundert die Augen: Als sie in Googles mobiler Suche nach Begriffen suchten, spuckte die Suchmaschine in der Trefferliste nur noch Suchergebnisse ohne Link aus. Normalerweise wird unter dem Titel die URL (Uniform Resource Locator) angezeigt, die auf die Quelle des Suchtreffers verweist. Doch Google verzichtete auf den Quellenverweis und wies das Material quasi als eigenen Inhalt aus. Nach Darstellung des Internetmagazins &bdquo;The Next Web&ldquo;, dem die Sache auffiel, ist unklar, ob Google nur einen Testlauf unternimmt oder so schrittweise ein neues Angebot ausrollt. Vor allem diene das Experiment dazu, die Schnittstelle aufger&auml;umter und &uuml;bersichtlicher zu gestalten. Doch k&ouml;nnte auch der Versuch dahinterstecken, sukzessive die Hyperlinkstruktur des Internets zu demontieren und den Informationsverkehr im Netz zu dominieren.<br>\nDie Vorstellung, dass Google der nette T&uuml;rh&uuml;ter ist, der uns den Weg in die Magistrale der Wissenswelt weist, war schon immer naiv. Google verfolgt Gesch&auml;ftsinteressen, und das ist per se nicht illegitim. Bedenklich ist jedoch, dass die Tech-Giganten aus dem Silicon Valley immer mehr Informationen aggregieren und die Distributionskan&auml;le kontrollieren. Auch Medienunternehmen, die mit Instant Articles eigene Inhalte auf Facebook publizieren, geben ihre Marken preis, weil den Nutzer nicht interessiert, ob der Artikel von einer bestimmten Zeitung oder einem Sender stammt. Es steht die Marke Facebook drauf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/google-zeigt-in-mobiler-suche-keine-urls-mehr-15161747.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Und jetzt sagen Sie uns doch mal, warum Sie Verschw&ouml;rungspraxisanleiter waren, Herr Scholz!<\/strong><br>\nDer Niedriglohnsektor ist keine Verschw&ouml;rungstheorie, wie Olaf Scholz neulich behauptete: Er ist eine Verschw&ouml;rungspraxis. Und Herr Scholz war einer der Praxisanleiter dieser elit&auml;ren Verschw&ouml;rung gegen die Habenichtse ohne Lobby.<br>\nDie K&ouml;pfe der sozialdemokratischen Hydra, die zur schr&ouml;derianischen Agendazeit aus dem Rumpf der alten Gewerkschaftssozialdemokratie herauswucherten, sind schnell aufgez&auml;hlt: Da war der Kanzler himself, dazu sein Sidekick M&uuml;ntefering, Super-Minister Clement, die eiserne Eichel, der biometrische Schily und noch einer, den man nicht vergessen sollte &ndash; das Generalsekret Olaf Scholz. Wie viele aus seiner Partei verteidigte auch er damals den Kurs der Agenda 2010. Hartz IV und Niedriglohn: Nun, als General musste er das zwangsl&auml;ufig als absoluten Bringer verkaufen. Und das tat er freilich auch. Schon damals waren die Stimmen, die Kritik &uuml;bten, f&uuml;r ihn irgendwie verschw&ouml;rerisch am Werk. Als er neulich in der Will-Talkshow auftrat, in der er Sahra Wagenknechts Ausf&uuml;hrungen zum Niedriglohnsektor mit der Frage konterte, ob sie nicht Verschw&ouml;rungstheoretikerin sei, schl&uuml;pfte er erneut in die Rolle des biederen Generalsekret&auml;rs von dunnemals.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neulandrebellen.de\/2017\/09\/und-jetzt-sagen-sie-uns-doch-mal-warum-sie-verschwoerungspraxisanleiter-waren-herr-scholz\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Dann k&ouml;nnen Sie nicht SPD w&auml;hlen&ldquo;: So watschte Martin Schulz die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der L&uuml;becker Nachrichten ab<\/strong><br>\nDer Mindestlohn f&uuml;r Zeitungszusteller ist vielen Verlagen ein Dorn im Auge. Deshalb versuchen flei&szlig;ige Lobbyisten, die Politik von Entlastungen zu &uuml;berzeugen. Wie plump das ablaufen kann, offenbarte nun Stefanie Hauer, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der L&uuml;becker Nachrichten. Im Gespr&auml;ch mit Martin Schulz winselte sie f&ouml;rmlich um Hilfe &ndash; zum Leidwesen anwesender Redakteure, die sich in stiller Fremdscham wanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/09\/01\/dann-koennen-sie-nicht-spd-waehlen-so-watschte-martin-schulz-die-geschaeftsfuehrerin-der-luebecker-nachrichten-ab\">meedia<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>CDU-Gesundheitsexperte: brisante Nebeneink&uuml;nfte<\/strong><br>\nJens Spahn, Gesundheitsexperte der CDU, hielt jahrelang indirekt Anteile an der Lobby-Agentur Politas. Spahn gr&uuml;ndete 2006 mit einem befreundeten Lobbyisten und dem Leiter seines Abgeordnetenb&uuml;ros eine GbR, der wiederum Politas geh&ouml;rte. Laut Focus beriet diese schwerpunktm&auml;&szlig;ig Kunden aus dem Pharma- und Medizinsektor. Spahns Beteiligung an dieser Konstruktion blieb f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit undurchsichtig. Er erhielt so parallel zu seiner T&auml;tigkeit im Gesundheitsausschuss Geld aus der Lobby- und Beratungsarbeit eines engen Mitarbeiters.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2012\/11\/cdu-gesundheitsexperte-brisante-nebeneinkunfte\/\">Lobby Control<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Ratgeber: Alles, was Sie &uuml;ber den &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; wissen m&uuml;ssen<\/strong><br>\nWie kann die Wirtschaft den Fachkr&auml;ftemangel bek&auml;mpfen?<br>\nDie Wirtschaft m&uuml;sste entsprechende Anreize (gute Ausbildung, bessere Arbeitszeiten, h&ouml;here L&ouml;hne, Betriebsh&uuml;pfburg etc.) bieten, um mehr Bewerber anzulohohohocken&hellip; hoho&hellip; na gut, das ist nat&uuml;rlich extrem unrealistisch.<br>\nWie bek&auml;mpft die Wirtschaft stattdessen den Fachkr&auml;ftemangel?<br>\nWeil die im vorigen Punkt genannten Ma&szlig;nahmen zu teuer sind, geben die Arbeitgeber lieber eine Studie in Auftrag, die herausfinden soll, dass in Deutschland Fachkr&auml;ftemangel herrscht. Ist diese Studie hysterisch genug und geht durch gen&uuml;gend Medien, ergreift die Politik entsprechende Ma&szlig;nahmen (Zuwanderung ausl&auml;ndischer Fachkr&auml;fte, Studiengang &ldquo;Fachkraft&rdquo;, Hartz-IV-Sanktionen).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2017\/08\/ratgeber-fachkraeftemangel.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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