{"id":3992,"date":"2009-06-08T09:55:11","date_gmt":"2009-06-08T07:55:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3992"},"modified":"2009-06-08T09:55:11","modified_gmt":"2009-06-08T07:55:11","slug":"hinweise-des-tages-906","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3992","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=3992#h01\">Zur Wahl des Europ&auml;ischen Parlaments<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h02\">EZB hat l&auml;ngst die Funktion einer &ldquo;Bad Bank&rdquo; &uuml;bernommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h03\">Geldspritze f&uuml;rs Finanzsystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h04\">Regierung gab HRE ungepr&uuml;ft Milliardenhilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h05\">Hedge-Fonds entern Rohstoffmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h06\">US-Bank fordert von der BVG 112 Millionen Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h07\">Untreue-Anklage gegen Klaus Landowsky und elf Bank-Manager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h08\">Bundesbank: BIP sinkt um 6,2 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h09\">Der kranke Tiger &ndash; Das Ende des Wirtschaftswunders in Irland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h10\">Abschied vom Imperium der Familie Schickedanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h11\">Opelaner gr&uuml;nden AG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h12\">Jens Berger: Der Lichtstrahl aus dem Osten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h13\">Thomas Fricke &ndash; Germany&rsquo;s Flopmodel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h14\">R&uuml;ckkehr des Keynesianismus: Anmerkungen aus ordnungspolitischer Sicht <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h15\">Oskar Lafontaine: Hartz IV ist ein ungeheuer europafeindliches Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h16\">&ldquo;Die Politik muss das Europarecht in Schranken weisen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h17\">Im Griff der Lobbyisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h18\">Scheinforscher: Bestochene &Auml;rzte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h19\">LobbyControl: weiteres Medienecho auf PR-Skandal der Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h20\">Wiefelsp&uuml;tz will Internet-Sperren ausweiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h21\">Sch&auml;uble &uuml;bernimmt GSG-9-Kommando<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h22\">Auf die Lehrer kommt es an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h23\">Leere bei Lehrstellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h24\">Berlusconi tobt gegen Zeitung und fragt: &laquo;Duschen Sie bekleidet?&raquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3992&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wahl zum Europ&auml;ischen Parlament<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die EU r&uuml;ckt nach rechts<\/strong><br>\nMit gut hundert Parlamentssitzen Vorsprung haben die Konservativen die Europawahl f&uuml;r sich entschieden. Sie schnitten ersten offiziellen Ergebnissen zufolge zwar etwas schlechter ab als 2004 &ndash; doch die Sozialdemokraten st&uuml;rzten regelrecht ab.<\/li>\n<li><strong>Europawahl &ndash; neuer Schlag f&uuml;r die SPD<\/strong><br>\nCDU verliert Stimmen, bleibt aberst&auml;rkste Kraft Gr&uuml;ne vor erstarkten Liberalen, Linke unter zehn Prozent Wahlbeteiligung noch schlechter als vor f&uuml;nf Jahren. Europaweit liegen Konservative vorn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Titelseite;art692,2817716\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>M&uuml;nteferings schwerer Gang<\/strong><br>\nTats&auml;chlich allerdings ist das Ergebnis ist f&uuml;r die SPD mehr als eine weitere Niederlage. Es ist, gut drei Monate vor der Bundestagswahl, ein Desaster&hellip;<br>\nDoch M&uuml;ntefering will sich lieber nicht lange bei der Europawahl aufhalten, sondern den Blick nach vorne richten. &bdquo;Der Kampf um die Bundestagswahl beginnt morgen fr&uuml;h&ldquo;, sagt der Parteichef, &bdquo;es sind noch 112 Tage&ldquo;. Nichts sei entschieden. Und weil er wohl ahnt, dass nach einem solchen Wahlergebnis die innerparteilichen Konflikte und der Richtungsstreit wieder aufflammen werden, mahnt er seine Parteifreunde &bdquo;ohne zu z&ouml;gern und ohne uns beeindrucken zu lassen, unseren Weg zu gehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2009\/24\/spd-europawahl-analyse\">Die Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das h&ouml;ren wir nun seit 1998 und vor allem seit 2003 nach einer Wahlniederlage nach der anderen. Die SPD rennt st&auml;ndig mit dem Kopf gegen die Wand und hofft offenbar nur noch darauf, dass der Schmerz nachl&auml;sst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>G&uuml;nter Bannas: Die Gl&uuml;ckseligkeit des einen<\/strong><br>\nSchlimmer als vor f&uuml;nf Jahren &ndash; 21,5 Prozent &ndash; k&ouml;nne es nicht kommen, hatten zuvor die Prognosen gelautet. Auf der Schlussveranstaltung der SPD, 37 Stunden vor &Ouml;ffnung der Wahllokale, rief Frank-Walter Steinmeier, der SPD-Kanzlerkandidat: &bdquo;Noch nie waren so viele Leute bei unseren Veranstaltungen. Wenn jeder von denen zur Wahl geht und Oma, Opa, Onkel und Tante, Freunde und Bekannte mitnimmt, dann freue ich mich auf den Sonntagabend &ndash; die erste Hochrechnung, wenn die roten Balken weit nach oben und die schwarzen noch weiter nach unten gehen.&ldquo; Alle hatten diese Rechnungen gemacht. M&uuml;ntefering auch. Die Hoffnungen werden getrogen. Es kommt schlimmer. &bdquo;Ich bin im Moment ratlos&ldquo;, sagt Michael M&uuml;ller, der in der Stadt Berlin Landesvorsitzender ist. Das sind die Leute aus den Beraterst&auml;ben auch. Sie sehen keine Fehler in der Wahlkampff&uuml;hrung. Sie wissen nicht, was das Management anders h&auml;tte machen k&ouml;nnen. Jemand versucht es mit einer Art Galgenhumor. &bdquo;Das b&uuml;rgerliche Lager hat deutlich verloren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub4D092B53EEAA4A45A7708962A9AD06AF\/Doc~E7C3A3871C44B45A797EAC05FE10098C1~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Hinweis WL:<\/strong> Wir werden heute im Laufe des Tages zur Wahl des Europ&auml;ischen Parlaments Stellung nehmen. Im Augenblick nur so viel: Ich habe in der letzten Zeit mit vielen &ndash; auch politisch Interessierten gesprochen &ndash; kaum jemand war der Meinung, dass diese Wahl wichtig w&auml;re, denn kaum jemand hat den Eindruck, dass dieses Parlament viel zu sagen hat.<br>\nEs sind eher &auml;ltere und konservative W&auml;hler, die im W&auml;hlengehen noch eine Pflicht sehen, die CDU hat es vor allem dieser W&auml;hlergruppe zu verdanken, dass sie nicht noch weiter abgest&uuml;rzt ist.<br>\nDie FDP gewinnt von den Wirtschaftsliberalen der Union und von der W&auml;hlerklientel, die wei&szlig;, dass sie gerade angesichts der Krise ihre Pfr&uuml;nde massiv verteidigen muss<br>\nDer SPD sind endg&uuml;ltig ihre Stammw&auml;hler abhanden gekommen. Den sozialen T&ouml;nen im Wahlkampf wird kein Vertrauen mehr geschenkt, weil Sagen und Tun nicht &uuml;bereinstimmen. Ein klares Profil zu CDU oder Gr&uuml;nen ist abgeschliffen. Die letzte Europawahl hat Schr&ouml;der mit seinen &bdquo;Reformen&ldquo; verloren, man glaubte kaum noch, dass die SPD tiefer sinken k&ouml;nnte. Der neue Parteivorsitzende M&uuml;ntefering und der Kanzlerkandidat Steinmeier haben das damalige Desaster noch unterboten.<br>\nDie Linke ist von den &uuml;brigen Parteien und von den Medien als der &bdquo;Leibhaftige&ldquo; abgestempelt, so dass sie keine Chance hat durchzudringen. Selbst bei Menschen, die mit ihren Positionen sympathisieren, bestehen Ber&uuml;hrungs&auml;ngste. Die Tabuisierung scheint gelungen.<br>\nAu&szlig;erdem herrscht eine ziemliche Politikverdrossenheit. Jenseits der &uuml;blichen &bdquo;Erfolgsmeldungen&ldquo; der Parteigr&ouml;&szlig;en am gestrigen Abends muss man sich klar machen, dass die Union gerade mal von um die 16% und die SPD nur von weniger als 10% der Wahlberechtigten eine Stimme erhalten haben.<br>\nPositiv ist, dass anders als etwa in den Niederlanden, Chauvinisten und fremdenfeindliche Minderheitenhetzer noch keine Anlaufstelle gefunden haben.<br>\nEuropa r&uuml;ckt nach rechts, weil die europ&auml;ische Linke versagt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EZB hat l&auml;ngst die Funktion einer &ldquo;Bad Bank&rdquo; &uuml;bernommen &ndash; &lsquo;Toxische Wertpapiere&rsquo; als Sicherheit der EZB f&uuml;r ihre Ausleihungen an die Banken<\/strong><br>\n<em>Professor Schmelz macht uns auf einen Sachverhalt aufmerksam, der seines Erachtens nach noch nicht hinreichend zur Kenntnis genommen oder untersucht wurde. N&auml;mlich, dass die Banken seit 2007 in vielen Mitgliedsstaaten, insbesondere auch in Deutschland dazu &uuml;bergegangen waren, am Markt nicht mehr verk&auml;ufliche (&bdquo;nicht marktf&auml;hige&ldquo;) Schrottpapiere als &bdquo;Sicherheiten&ldquo; f&uuml;r ihre Ausleihungen bei der EZB abzuliefern. Lesen Sie dazu seine Hypothesen und Nachfragen:<\/em>\n<p><strong>Hintergrund I: Die Ausleihungen der Banken bei der EZB<\/strong><br>\nBanken waren schon immer darauf angewiesen, dass die Zentralbank ihnen Liquidit&auml;t zur Verf&uuml;gung stellt. Dieses sogenannte &sbquo;Zentralbankgeld&rsquo; ben&ouml;tigen sie zur Erf&uuml;llung ihrer Pflicht, bei der Zentralbank eine &sbquo;Mindestreserve&rsquo; zu unterhalten, um den Bedarf der Wirtschaft an Bargeld zu decken (das nur die Notenbank in Umlauf bringen darf) und zur technischen Abwicklung des Zahlungsverkehrs.<br>\nDie Gesch&auml;ftsbanken besorgen sich diese Liquidit&auml;t schon immer, indem sie bei der Zentralbank gegen Stellung von Sicherheiten verzinsliche Kredite aufnehmen.<br>\nDie EZB vergab solche Kredite im Rahmen w&ouml;chentlicher &sbquo;Refinanzierungsgesch&auml;fte&rsquo;, wobei diese &bdquo;Refis&ldquo; urspr&uuml;nglich eine Laufzeit von einer Woche hatten. Unterw&ouml;chig wurde diese Liquidit&auml;t &uuml;ber den t&auml;glichen Interbanken-Geldhandel auf die Geldinstitute verteilt, die gerade Bedarf hatten.<br>\nDieser Handel ist bekanntlich seit 2007 zun&auml;chst ins Stocken geraten und schlie&szlig;lich praktisch zum Erliegen gekommen, weil die Banken einander misstrauen und keinen Kredit mehr geben.<br>\nDieses &bdquo;Austrocknen der Liquidit&auml;t&ldquo; kann dazu f&uuml;hren, dass ein Institut illiquide wird, wenn beispielsweise Gro&szlig;kunden gr&ouml;&szlig;ere Betr&auml;ge von ihren Konten bei einer Bank abziehen und dadurch deren t&auml;gliche &sbquo;Liquidit&auml;tsreserve&rsquo; &uuml;berschritten wird.<br>\nSeit Beginn der Finanzkrise (Sommer 2007) stellt die EZB den Banken bekanntlich Liquidit&auml;t verst&auml;rkt &uuml;ber &sbquo;Refis&rsquo; mit dreimonatiger Laufzeit zur Verf&uuml;gung, inzwischen auch mit noch l&auml;ngeren Laufzeiten und in einem praktisch unbeschr&auml;nkten Volumen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375\/Doc~EF3A20A083BEE4A6B82B3488E1A2104BB~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><strong>Hintergrund II: Die &bdquo;Sicherheiten&ldquo; f&uuml;r diese Ausleihungen bei der EZB<\/strong><br>\nDiese &sbquo;Ausleihungen der EZB an die Banken&rsquo; (die einschlie&szlig;lich der zugeh&ouml;rigen Sicherheitengesch&auml;fte &uuml;ber die Deutsche Bundesbank abgewickelt werden) erfolgen nur gegen Sicherheiten.<br>\nWas als Sicherheit akzeptiert wird, ist in den Regularien der EZB geregelt. Diese EZB-Regularien sind &sbquo;Rahmenvorschriften&rsquo; und wenden sich nicht an die Banken direkt, sondern an die nationalen Zentralbanken des &sbquo;Euro-Systems&rsquo;. Diese haben bei der Umsetzung (z.B. in den AGB der Bundesbank) einen erheblichen Spielraum.<br>\nBereits seit dem Jahr 2002 lief ein sog. &sbquo;Konsultationsverfahren der EZB&rsquo; mit dem Ziel einer &sbquo;Erweiterung des Sicherheiten-Katalogs&rsquo;. Nicht nur die deutschen Banken verlangten in diesem Verfahren die Zulassung von &sbquo;Kreditforderungen aller Art&rsquo;, sowie auch die Zulassung von &sbquo;ABS-Papieren und verwandten Wertpapieren&rsquo; als weitere &bdquo;Sicherheiten&ldquo; f&uuml;r ihre Ausleihungen bei der EZB.<br>\nIm Jahr&nbsp;2004 beschloss der EZB-Rat, das bestehende, zwei Kategorien von &bdquo;notenbankf&auml;higen Sicherheiten&ldquo; umfassende System schrittweise durch ein einheitliches &sbquo;Sicherheitenverzeichnis&rsquo; zu ersetzen.<br>\nNach diesem Beschluss des EZB-Rats wurde im ersten Schritt eine neue Kategorie zuvor nicht notenbankf&auml;higer Instrumente in den Sicherheitenrahmen des Eurosystems aufgenommen. Am 1.&nbsp;Juli&nbsp;2005 wurden ausgew&auml;hlte Schuldtitel in das Verzeichnis der notenbankf&auml;higen Sicherheiten aufgenommen und das Verzeichnis der zul&auml;ssigen nicht geregelten M&auml;rkte &uuml;berarbeitet.<br>\nIn einem zweiten Schritt hat der EZB-Rat den Rahmen f&uuml;r die Aufnahme nicht marktf&auml;higer Sicherheiten aus Mitgliedstaaten des Euro-W&auml;hrungs&shy;gebiets in das einheitliche Verzeichnis der notenbankf&auml;higen Sicherheiten verabschiedet. Dieser Rahmen wird f&uuml;r Kreditforderungen und f&uuml;r nicht marktf&auml;hige Schuldtitel gelten, die mit hypothekarischen Darlehen an Privatkunden besichert sind.<br>\nDie Zulassungskriterien f&uuml;r nicht marktf&auml;hige Sicherheiten wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2007 in der EZB-Publikation (2006) &bdquo;Durchf&uuml;hrung der Geldpolitik im Euro-W&auml;hrungsgebiet: Allgemeine Regelungen f&uuml;r die geldpolitischen Instrumente und Verfahren des Eurosystems&rdquo; beschrieben. Dort hei&szlig;t es unter anderem:<\/p>\n<blockquote><p>Jeder Gesch&auml;ftspartner muss angeben, welche verf&uuml;gbare Quelle f&uuml;r die Bonit&auml;tsbeurteilung er als Prim&auml;rquelle f&uuml;r die Beurteilung der Schuldner\/Garanten der als Sicherheiten zu hinterlegenden Kreditforderungen nutzen wird. Danach wird er f&uuml;r eine vorab festgelegte Frist (z.&nbsp;B. ein Jahr) an das gew&auml;hlte Bonit&auml;tsbeurteilungsverfahren gebunden sein. Das von einem Gesch&auml;ftspartner eingereichte Verzeichnis der notenbankf&auml;higen Schuldner \/ Garanten wird streng vertraulich behandelt und nur dem Eurosystem und dem Gesch&auml;ftspartner bekannt sein.<\/p><\/blockquote>\n<p>Am 10.09.2008 erkl&auml;rte EZB-Pr&auml;sident Trichet vor dem AUSSCHUSS F&Uuml;R WIRTSCHAFT UND W&Auml;HRUNG des Europ&auml;ischen Parlaments (im September 2008 noch ersichtlich bem&uuml;ht, das Problem &sbquo;kleinzuhalten&rsquo;):<\/p>\n<blockquote><p>Der Sicherheitenrahmen des Eurosystems hat sich im Verlauf der Jahre und w&auml;hrend der j&uuml;ngsten Turbulenzen an den Finanzm&auml;rkten als robust und effizient erwiesen. Zur Widerstandsf&auml;higkeit der Finanzm&auml;rkte im Euroraum tr&auml;gt vor allem bei, dass ein breites Spektrum von Sicherheiten akzeptiert wird.<br>\nUnter vollst&auml;ndiger Beibehaltung dieses Merkmals hat die EZB im Rahmen ihrer alle zwei Jahre stattfindenden Pr&uuml;fung einige technische Anpassungen der Risikokontrollma&szlig;nahmen f&uuml;r Kreditgesch&auml;fte des Eurosystems beschlossen. Diese technischen Pr&auml;zisierungen, die am 4. September 2008 bekanntgegeben wurden, beinhalten unter anderem Verbesserungen des methodischen Rahmens, die Bewertung der Markt- und Liquidit&auml;tsrisikomerkmale der notenbankf&auml;higen Sicherheiten, die tats&auml;chliche Nutzung notenbankf&auml;higer Sicherheiten durch die Gesch&auml;ftspartner und neue Entwicklungen bei den Finanzinstrumenten. All diese Anpassungen werden am 1. Februar 2009 in Kraft treten, um den Banken ausreichend Zeit zu geben, sich auf die Beschl&uuml;sse vom 4. September einzustellen.<br>\nKonkret beinhalten diese Ma&szlig;nahmen die Anwendung neuer Bewertungsabschl&auml;ge f&uuml;r Asset-Backed Securities (ABS) und ungedeckte Bankschuldverschreibungen sowie die Anwendung eines zus&auml;tzlichen Abschlags f&uuml;r ABS ohne Marktpreis. &Uuml;berdies wurde die bestehende &bdquo;Bestimmung &uuml;ber enge Verbindungen&ldquo; f&uuml;r die Nutzung notenbankf&auml;higer Sicherheiten pr&auml;zisiert.<br>\nEs wird nicht damit gerechnet, dass die Auswirkungen der neuen Abschl&auml;ge f&uuml;r ungedeckte Bankschuldverschreibungen und ABS auf die Verf&uuml;gbarkeit von Sicherheiten insgesamt die F&auml;higkeiten der Banken beeintr&auml;chtigt, sich an Kreditgesch&auml;ften des Eurosystems zu beteiligen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quellen: <\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/document\/activities\/cont\/200809\/20080930ATT38423\/20080930ATT38423DE.pdf\">www.europarl.europa.eu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/217.110.182.54\/gm\/gm_sicherheiten.php\">http:\/\/217.110.182.54\/gm\/gm_sicherheiten.php<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.fh-bundesbank.de\/en\/aktuell\/festschrift\/20%20ZBL%20Langner.pdf\">www.fh-bundesbank.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.news-ticker.org\/pm.php?news_id=4435126&amp;aktion=nf\">www.news-ticker.org<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/ezb\/pressenotizen\/2002\/20020426ezb2.pdf\">www.bundesbank.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.zka-online.de\/uploads\/media\/030918_Sicherheitenrahmen.pdf\">www.zka-online.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/paym\/pdf\/cons\/impframew\/pc030611de.pdf\">www.ecb.int<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/aufgaben\/mitteilungen\/organisation\/04_2003.mitteilung.pdf\">www.bundesbank.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.oenb.at\/de\/presse_pub\/aussendungen\/2003\/q2\/pa_20030611_oeffentliches_konsultationsverfahren_massnahme_.jsp\">www.oenb.at<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/aufgaben\/mitteilungen\/organisation\/06_2004.mitteilung.pdf\">www.bundesbank.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/press\/pr\/date\/2005\/html\/pr050722.de.html\">www.ecb.int<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/gm\/tender\/2008\/20081013_taf_bedingungen.pdf\">www.bundesbank.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/pub\/pdf\/other\/gendoc2008de.pdf\">www.ecb.int<\/a> (Dieser Link f&uuml;hrt zur Fassung &sbquo;November 2008&rsquo;; fr&uuml;here Fassungen im Internet.)<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/document\/activities\/cont\/200901\/20090109ATT45759\/20090109ATT45759DE.pdf\">www.europarl.europa.eu<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Problem: Die Fakten und die tats&auml;chliche Entwicklung<\/strong><br>\nAus mehreren Meldungen seit Mitte 2008 (m&uuml;ssten den Fachredaktionen bekannt sein) ergab sich erstaunlicherweise, dass trotz des &bdquo;vollst&auml;ndigen Zusammenbruchs der M&auml;rkte&ldquo; (der nicht nur auch die &sbquo;covered bonds&rsquo; allgemein, sondern zeitweise sogar die deutschen Pfandbriefe erfasste), das &sbquo;Volumen der Verbriefungen&rsquo; zwar (von einem extrem hohen Niveau ausgehend) stark abnahm, diese aber in Europa immer noch in dreistelliger Milliarden-H&ouml;he get&auml;tigt wurden.<br>\nSoweit ersichtlich niemand (jedenfalls nicht &ouml;ffentlich) stellte die Frage, warum dies trotzdem geschieht, d.h. wer diese &sbquo;unverk&auml;uflichen&rsquo; Papiere denn trotzdem kauft?<br>\nWie so oft wurden selbst von der &sbquo;kritischen &Ouml;ffentlichkeit&rsquo; (von den &sbquo;Finanzwissenschaftlern&rsquo; ganz zu schweigen) auf der Hand liegende tats&auml;chliche Widerspr&uuml;che und Unklarheiten einfach ignoriert oder &uuml;bergangen (&sbquo;Nichterkennen&rsquo; will ich nicht unterstellen).<br>\nMich an die Diskussion um den &bdquo;Sicherheitsrahmen der EZB&ldquo; erinnernd, stellte ich Ende 2008 fest, dass (meines Wissens beginnend in Spanien bereits Ende 2007, mit dramatisch steigender Tendenz in 2008) die Banken in vielen Mitgliedsstaaten, insbesondere auch in Deutschland dazu &uuml;bergegangen waren, am Markt nicht mehr verk&auml;ufliche (&bdquo;nicht marktf&auml;hige&ldquo;) Schrottpapiere als &bdquo;Sicherheiten&ldquo; f&uuml;r ihre Ausleihungen bei der EZB abzuliefern. Etwa ab Fr&uuml;hjahr 2008 (meine Sch&auml;tzung) waren die M&auml;rkte f&uuml;r &sbquo;Kreditforderungen&rsquo; und &sbquo;Verbriefungen&rsquo; n&auml;mlich schlicht &bdquo;tot&ldquo; (so die &uuml;bereinstimmenden Meldungen, soweit sich nicht von &sbquo;interessierten Kreisen&rsquo; stammen). Alle diese Papiere waren praktisch unverk&auml;uflich und deswegen nicht mehr nach Marktkriterien bewertbar.<\/p>\n<p>Aber nicht nur das:<br>\n<strong>Es stellte sich heraus, dass &sbquo;Verbriefungen&rsquo; gar nicht mehr &sbquo;f&uuml;r den Markt&rsquo; erfolg(t)en, da die Verbriefungs-Wertpapiere ja unverk&auml;uflich waren und sind, sondern ausschlie&szlig;lich und von vornherein nur zu dem Zweck, bei der EZB als &bdquo;Sicherheiten&ldquo; f&uuml;r eigene Ausleihungen eingesetzt zu werden.<\/strong><br>\n(Schon hierbei stellen sich eine ganze F&uuml;lle von Fragen, z.B.: Wie kann eine Bank, die ihre Forderungen an&nbsp; eine Zweckgesellschaft verkauft, daf&uuml;r einen &sbquo;Kaufpreis&rsquo; erhalten und damit angeblich ihre &sbquo;Bilanz bereinigt&rsquo; hat, dann pl&ouml;tzlich &uuml;ber die von der Zweckgesellschaft emmitierten &sbquo;Wertpapiere&rsquo; verf&uuml;gen und diese als &sbquo;Sicherheit&rsquo; hinterlegen ? Offensichtlich muss die Bank also Eigent&uuml;mer (juristisch: Inhaber) dieser &sbquo;Verbriefungs-Wertpapiere&rsquo; geworden sein, zumindest die &sbquo;Verf&uuml;gungsbefugnis&rsquo; dar&uuml;ber erhalten haben. Das kann nicht ohne &sbquo;Gegenleistung&rsquo; geschehen sein &ndash; was ist dann aber mit der &sbquo;Bilanzbereinigung&rsquo;?)<\/p>\n<p>Recherche-Bem&uuml;hungen befreundeter Medien hinsichtlich des Volumens dieser &sbquo;Sicherheiten-Gesch&auml;fte&rsquo; bei der Deutschen Bundesbank und bei der EZB wurden zun&auml;chst nicht beantwortet, sp&auml;ter wurden pauschale Prozent-Angaben gemacht; pr&auml;zise Angaben in absoluten Zahlen und sachlich, zeitlich und national differenziert wurden aber weiterhin verweigert. Entsprechend verh&auml;lt es sich mit den Mitteilungen, welche sp&auml;ter ver&ouml;ffentlich wurden: es erfolgen keine differenzierten Angaben in absoluten Zahlen, auf die man verweisen k&ouml;nnte und f&uuml;r die Bundesbank und EZB &sbquo;geradestehen&rsquo; m&uuml;ssten. Unrichtige, zudem nur pauschale Prozent-Angaben (abgesehen davon, dass solche wenig aussagekr&auml;ftig sind) lassen sich notfalls halt immer noch durch &sbquo;Missverst&auml;ndnisse bei den Bezugsgr&ouml;&szlig;en&rsquo; usw. &sbquo;erkl&auml;ren&rsquo;.<\/p>\n<p>Aber nicht nur das:<br>\n<strong>Schlie&szlig;lich wurde im Nachgang telefonisch darum gebeten, doch sorgf&auml;ltig zu pr&uuml;fen, ob und inwieweit man das denn wirklich ver&ouml;ffentlichen wolle, denn es handle sich um ein &auml;u&szlig;erst sensibles Thema, das in der &Ouml;ffentlichkeit leicht &sbquo;mi&szlig;verstanden&rsquo; werden k&ouml;nne.<\/strong><br>\nDa das f&uuml;r mich seinerzeit kein &sbquo;Hauptthema&rsquo; war, sondern nur eine der vielen Facetten der Finanzkrise, und ich &uuml;ber keinen professionellen Rechercheapparat und auch keine personellen Ressourcen daf&uuml;r verf&uuml;ge, stellte ich erst sp&auml;ter fest:<\/p>\n<p>Die Problematik (Produktion von &sbquo;Unsicherheiten&rsquo; als &sbquo;Sicherheiten&rsquo; f&uuml;r die EZB) war bereits seit Sp&auml;tsommer 2008 in EZB und Bundesbank erkannt und wurde dort heftig diskutiert. Im Ergebnis wurden von der EZB, wohl mit Wirkung ab 1.2.2009, &bdquo;Risikoabschl&auml;ge&ldquo; erh&ouml;ht und weitere neu eingef&uuml;hrt. Mit welchen Bewertungs-Ans&auml;tzen diese &bdquo;Sicherheiten&ldquo; vorher tats&auml;chlich von der Bundesbank hereingenommen wurden, konnte ich nicht ermitteln. Das Thema &bdquo;Bewertung&ldquo; ist bekanntlich ein &sbquo;weites Feld&rsquo;. Durch die neuen Regelungen wurde aber offensichtlich der Spielraum der nationalen Zentralbanken des Eurosystems, welche die Ausleihungen und die Sicherheiten-Hereinnahme f&uuml;r die EZB abwickeln, erheblich eingeschr&auml;nkt. Daf&uuml;r d&uuml;rfte es einen Grund gegeben haben.<\/p>\n<p>Quelle: <\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.premiumpresse.de\/getPDF.php?prid=438860\">www.premiumpresse.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur-nachrichten\/notenbanker-aergern-sich-ueber-indiskretion;2028147\">www.handelsblatt.com<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/presse\/publikationen\/agb_aenderungen_2009_02.pdf\">www.bundesbank.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/aufgaben\/mitteilungen\/meldebestimmungen\/09_8002.mitteilung.pdf\">www.bundesbank.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/aufgaben\/mitteilungen\/jahresabschluss\/09_10001.mitteilung.pdf\">www.bundesbank.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.moneyspecial.de\/126\/news.htm?id=27988326&amp;r=0&amp;sektion=ticker&amp;awert=&amp;u=0&amp;p=0&amp;k=0\">www.moneyspecial.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p>Durch die Ausweitung des Sicherheitenrahmens f&uuml;r Kreditgesch&auml;fte zur Bereitstellung zus&auml;tzlicher Liquidit&auml;t ist Trichet zufolge die EZB einem gr&ouml;&szlig;eren Risiko ausgesetzt. In den vergangenen zw&ouml;lf Monaten habe sich die Bilanz in der Folge um 55% ausgeweitet. Ein verbessertes Risikomanagement der Notenbank sei deshalb n&ouml;tig, so Trichet.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.postbank.de\/privatkunden\/et_mis_nachrichten_anzeige.html;jsessionid=AA096D5C379E369A554829A221BD0C170EB2.b127?mis_newsid=rcnyucn7okgt\">www.postbank.de<\/a><\/p>\n<p>Nach allem gelange ich zu folgenden Feststellungen (&sbquo;Hypothesen&rsquo; trifft es meines Erachtens nicht mehr hinreichend):<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Die EZB hat im Zusammenwirken mit den nationalen Zentralbanken des Eurosystems bereits ab 2007, massiv zunehmend im Jahr 2008 funktional (und ohne dies &ouml;ffentlich zu kommunizieren) die Rolle einer europ&auml;ischen &bdquo;Bad Bank&ldquo; &uuml;bernommen, indem sie unverk&auml;ufliche und marktm&auml;&szlig;ig nicht bewertbare Wertpapiere als &bdquo;Sicherheiten&ldquo; f&uuml;r ihre Ausleihungen an die europ&auml;ischen Banken hereingenommen hat.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Diese &bdquo;Sicherheiten&ldquo;-Hereinnahme durch die EZB im Zusammenwirken mit den nationalen Zentralbanken des Eurosystems erfolgte (ohne dies &ouml;ffentlich zu kommunizieren) in einem Volumen eines mittleren dreistelligen Milliarden-Euro-Betrages und wohl zu weit &uuml;berh&ouml;hten Bewertungs-Ans&auml;tzen.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Durch dieses Vorgehen hat die EZB im Zusammenwirken mit den nationalen Zentralbanken des Eurosystems die ansonsten wegen der &sbquo;Marktbedingungen&rsquo; nicht mehr m&ouml;gliche Produktion &sbquo;toxischer Wertpapiere&rsquo; aufrechterhalten und gef&ouml;rdert, die als eine der technischen Hauptursachen der &sbquo;globalen Finanzkrise&rsquo; angesehen werden.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Die Fragen, die ich mir stelle:<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wer entscheidet in Europa und im &sbquo;Eurosystem&rsquo; auf welche Rechtsgrundlage dar&uuml;ber, ob &sbquo;Drogenhersteller&rsquo; dadurch k&uuml;nstlich gesch&auml;ftsf&auml;hig erhalten werden, dass ihre Produktion durch verborgene, nicht &ouml;ffentlich kommunizierte, nicht politisch entschiedene Ma&szlig;nahmen gef&ouml;rdert wird?<\/strong><\/li>\n<li><strong>Wenn von den Banken bereits ein wesentlicher Teil der &sbquo;toxischen Wertpapiere&rsquo; &uuml;ber die nationalen Zentralbanken des Eurosystems bei der EZB &sbquo;entsorgt&rsquo; wurde &nbsp;&ndash; &nbsp;was und wieviel davon haben die europ&auml;ischen Banken dann noch in ihren &sbquo;Giftschr&auml;nken&rsquo;, wof&uuml;r sie (weitere) &sbquo;Bad Banks&rsquo; ben&ouml;tigen?<\/strong><\/li>\n<li><strong>F&uuml;r die (nicht &sbquo;insolvenfeste&rsquo;) EZB gibt es keine &sbquo;Nachschusspflicht&rsquo; der &sbquo;Mitgliedsstaaten des Eurosystems&rsquo;. Was wird geschehen, wenn die angeblichen &bdquo;Sicherheiten&ldquo; sich als ganz oder weitgehend wertlos erweisen (und das ist so gut wie sicher) und entsprechende Verluste bei der EZB anfallen?<\/strong><\/li>\n<li><strong><strong>Ist es um das &sbquo;Eurosystem&rsquo; tats&auml;chlich schon so schlecht bestellt, dass EZB und nationale Zentralbanken nur noch durch &sbquo;Intransparenz&rsquo; handlungsf&auml;hig bleiben?<\/strong><\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Geldspritze f&uuml;rs Finanzsystem<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) wird in den kommenden Monaten Pfandbriefe im Volumen von maximal 60 Milliarden Euro ankaufen. Dies geschehe &uuml;ber direkte K&auml;ufe in ganz Europa auf dem Prim&auml;r- und Sekund&auml;rmarkt, sagte EZB-Pr&auml;sident Jean-Claude Trichet am Donnerstag in Frankfurt.<br>\nDie Papiere m&uuml;ssten als Sicherheiten f&uuml;r die Zentralbank akzeptabel sein. Die Pfandbriefe der Banken m&uuml;ssten &uuml;ber ein Rating von &ldquo;AA&rdquo; oder &Auml;hnlichem verf&uuml;gen und sollten ein Volumen von jeweils etwa 500 Millionen Euro haben. Die K&auml;ufe sollen im Juli beginnen und sp&auml;testens Ende Juni 2010 umgesetzt sein, sagte Trichet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1785414_EZB-Geldspritze-fuers-Finanzsystem.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Regierung gab HRE ungepr&uuml;ft Milliardenhilfe<\/strong><br>\n&Uuml;berraschende Aussagen im HRE-Untersuchungsausschuss: Bei der ersten Rettungsaktion f&uuml;r die angeschlagene Bank billigte der Bund im September 35 Milliarden Euro an Garantien &ndash; ohne eigene Pr&uuml;fung. Gr&uuml;ne und Union &uuml;ben harsche Kritik am Bundesfinanzministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,628802,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hedge-Fonds entern Rohstoffmarkt<\/strong><br>\nSie sind wieder zur&uuml;ck: Hedge-Fonds haben in den vergangenen Monaten ihre Positionen auf dem Rohstoffmarkt deutlich ausgeweitet. Ihr Engagement ist derzeit so gro&szlig; wie zu Hochzeiten des Booms 2008. Die Aufsicht ist beunruhigt.<br>\nHedge-Fonds haben ihr Rohstoffengagement in den vergangenen Wochen enorm ausgebaut. Laut Barclays Capital halten die Fonds inzwischen 13 Prozent der offenen Positionen an den amerikanischen Rohstoffm&auml;rkten. Das ist der h&ouml;chste Anteil seit Mitte Juli 2008, als die Notierungen Rekordst&auml;nde erreichten, und doppelt so viel wie seit Mitte M&auml;rz. Einher geht das mit den steigenden Preisen: Der Rohstoffindex S&amp;P GSCI kletterte seit Februar um mehr als 40 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/aktien\/rohstoffe\/:R%FCckkehr-der-Spekulanten-Hedge-Fonds-entern-Rohstoffmarkt\/523072.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>US-Bank fordert von der BVG 112 Millionen Dollar<\/strong><br>\nJP Morgan fordert von den Berliner Verkehrsbetrieben 112 Millionen US-Dollar (80 Mio. Euro) f&uuml;r Verluste aus Wertpapiergesch&auml;ften. Die amerikanische Bank strengt nun sogar eine Klage gegen die BVG an.<br>\nBVG-Chef Andreas Sturmowski hat stets betont, noch sei kein Schaden entstanden und setzt darauf, dass das Landgericht Berlin das ganze CDO-Gesch&auml;ft f&uuml;r ung&uuml;ltig erkl&auml;rt. Die BVG f&uuml;hlt sich von JP Morgan falsch beraten, sie habe deshalb die in dem Paket schlummernden Risiken untersch&auml;tzt. Die Berater von JP Morgan h&auml;tten den Kunden warnen m&uuml;ssen, was aber unterblieb. Die Verkehrsbetriebe aus Berlin sind aber in dem sich abzeichnenden Rechtsstreit zwei Schritte hinter den Angelsachsen zur&uuml;ck. Schon im Oktober vergangenen Jahres hat JP Morgan in London Feststellungsklage eingereicht, um grunds&auml;tzliche Anspr&uuml;che zu begr&uuml;nden und den Gerichtsstand London zu sichern. Die BVG reagierte erst, nachdem die Rechnung &uuml;ber 112 Millionen Dollar auf ihren Tisch flatterte und klagte im M&auml;rz 2009 in Berlin in der Hoffnung, hier die Anspr&uuml;che der Banker eher abwehren zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article1107154\/US_Bank_fordert_von_der_BVG_112_Millionen_Dollar.html\">Berliner Morgenpost<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Untreue-Anklage gegen Klaus Landowsky und elf Bank-Manager<\/strong><br>\nNeben Landowsky, der bereits im Zusammenhang mit Untreuehandlungen bei der Gew&auml;hrung millionenschwerer Kredite an die Aubis-Immobiliengruppe zu einer Bew&auml;hrungsstrafe von 16 Monaten verurteilt wurde, sind elf weitere Manager angeklagt. Darunter befinden sich der ehemalige Bankgesellschaftschef Wolfgang Rupf, der fr&uuml;here Chef der Landesbank Berlin, Ulf Decken, und dessen ehemaliger Vorstandskollege Jochem Zeelen, die Ex-Vorst&auml;nde der Berliner Bank, Klaus von der Heyde und Peter Klein, sowie Ex-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Manfred Schoeps und leitende Mitarbeiter der einstigen Immobilien- und Baumanagement-Tochter IBG der Bankgesellschaft. Laut Staatsanwaltschaft sollen die Angeklagten durch unhaltbare Garantiezusagen bei der Auflage von Immobilienfonds Sch&auml;den f&uuml;r die damals landeseigene Bankgesellschaft in einer H&ouml;he von mindestens 116 Millionen Euro verursacht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Bankenaffaere-Klaus-Landowsky;art270,2816714\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>BIP sinkt um 6,2 Prozent<\/strong><br>\nUm 6,2 Prozent wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland in diesem Jahr sinken. So lautet die aktuelle halbj&auml;hrliche Prognose der Bundesbank f&uuml;r die wirtschaftliche Entwicklung im Lande. Damit senken die Notenbanker ihre eigene Vorausschau drastisch &ndash; im Dezember hatten sie noch einen BIP-R&uuml;ckgang f&uuml;r 2009 um 0,8 Prozent in Aussicht gestellt &ndash; und sind sogar pessimistischer als die Bundesregierung und f&uuml;hrende Wirtschaftsinstitute, die lediglich mit einem BIP-Minus von sechs Prozent rechnen.<br>\nGrund f&uuml;r den enormen R&uuml;ckgang sei der Konjunktureinbruch im Winterhalbjahr 2008\/09, so die Bundesbank-&Ouml;konomen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1787093_Prognose-BIP-sinkt-um-62-Prozent.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der kranke Tiger &ndash; Das Ende des Wirtschaftswunders in Irland<\/strong><br>\nNoch im Fr&uuml;hjahr 2008 schilderten &ldquo;Gesichter Europas&rdquo; im Deutschlandfunk &ldquo;Irlands neuen Reichtum&rdquo;. Das ungest&uuml;me Wachstum der Wirtschaft auf der gr&uuml;nen Insel hatte einen vorl&auml;ufigen H&ouml;hepunkt erreicht. Erste Risse in der Wohlstandsfassade waren erkennbar. Die internationale Finanzkrise allerdings brachte den j&auml;hen Absturz binnen Jahresfrist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/gesichtereuropas\/974715\/\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.E.:<\/strong> Wenn Sie mal im neuen Buch von Friedrich Merz st&ouml;bern und auf seine <a href=\"http:\/\/www.friedrich-merz.de\/startseite.asp?ID=1&amp;tmpl=aktuell\">Webseite<\/a> schauen k&ouml;nnen Sie zum Schluss kommen, dass der unten als &ldquo;kranker Tiger&rdquo; beschriebene Tiger Irland all die Reformrezepte verwirklichte, die marktradikale Heilsbringer wie Friedrich M&auml;rz eigentlich auch Deutschland als Gesundungstherapie verschrieben hatten.<br>\nFriedrich Merz ist in diesem Zusammenhang interessant, weil er als m&ouml;glicher Nachfolger des irischen Marktreformers McCreevy gehandelt wird. McCreevy war einer der ma&szlig;geblichen neoliberalen Architekten des irischen Desasters.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Abschied vom Imperium der Familie Schickedanz<\/strong><br>\nArcandor hei&szlig;t der Konzern, der die Traditionsh&auml;user Quelle, Karstadt und weitere Unternehmen vereinigt. Es ist nicht mehr sicher, ob man sich den Namen noch merken muss. Die Spitzenmanager des Handelsunternehmens machen den &bdquo;Opel&ldquo; in Berlin, doch mit weniger Erfolg. Am Freitag fand ein veritabler Warenhausgipfel im Bundeswirtschaftsministerium statt unter der Leitung des Staatssekret&auml;rs Walter Otremba. Der forsche Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick samt Finanzchef war dabei, sein Konkurrent von der Metro Eckhard Cordes und Vertreter ziemlich vieler Gl&auml;ubigerbanken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9\/Doc~EE5C69859A1B84909A0E754CCBFE912FD~ATpl~Ecommon~Sspezial.html\">FAZ.Net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung D.R.:<\/strong> Die FAZ schreibt den Nekrolog f&uuml;r Arcandor et alii! Wer h&auml;tte das vor einem Jahr zu denken gewagt?! M&ouml;gliche Schuldige des Untergangs werden ausfindig gemacht: Middelhoff, die, ach, so ungl&uuml;ckliche Frau Schickedanz etc. Die Frage nach pers&ouml;nlicher Haftung wird nicht einmal gestellt, da Frau Schickedanz wohl zur &ldquo;Tafel&rdquo; gehen muss, um nicht zu darben. Von den menschlichen Schicksalen, um die es hier geht, kein Sterbenswort!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Opelaner gr&uuml;nden AG<\/strong><br>\nDer Opel-Betriebsrat will mit einer eigenen Firma in die Verhandlungen &uuml;ber eine Mitarbeiterbeteiligung an einer neuen, unabh&auml;ngigen Opel-Gesellschaft gehen. &ldquo;Der Gesamt- und Konzernbetriebsrat der Adam Opel GmbH hat in seiner heutigen Sitzung einstimmig den Beschluss gefasst, eine Aktiengesellschaft zu gr&uuml;nden&rdquo;, teilte Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz mit.<br>\nDiese Gesellschaft soll bei der Sanierung nicht nur &uuml;ber die Beteiligung der Arbeitnehmer verhandeln, sondern auch langfristig &ldquo;den Beitrag der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen verwalten&rdquo;. Die Besch&auml;ftigten sollten &uuml;ber die Gesellschaft &ldquo;mittelbar an New Opel beteiligt werden&rdquo;, so Franz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1787142_Beteiligung-Opelaner-gruenden-AG.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jens Berger: Der Lichtstrahl aus dem Osten<\/strong><br>\nSetzt sich Magna durch, hat bei Opel zuk&uuml;nftig die Russland-Connection das Sagen.<br>\n&ldquo;Beam&rdquo;, so lautet der Name des Zukunftskonzepts f&uuml;r Opel, mit dem der &ouml;sterreichisch-kanadische Magna-Eigner Frank Stronach die Herzen der deutschen Politik gewinnen konnte. Wenn deutsche Politiker vor die Mikrofone der Journalisten treten, sprechen sie dann auch am liebsten von einer deutsch-&ouml;sterreichisch-kanadischen Kooperation. Das verwundert, sieht das Konzept &ldquo;Beam&rdquo; doch lediglich eine 20%-Beteiligung von Magna vor. Die neuen starken M&auml;nner im Hintergrund von Opel sind die russischen Banker der staatlich kontrollierten Sberbank. Zusammen mit dem russischen Automobilproduzenten GAZ sind sie vor allem an der Technologie der R&uuml;sselsheimer interessiert. Ob der Deal mit der Russland-Connection f&uuml;r Opel ein Gl&uuml;cksfall ist, wird sich noch herausstellen. Besonders problematisch k&ouml;nnte sich die Zusammenarbeit f&uuml;r die in den deutschen Werken besch&auml;ftigten Opelaner herausstellen. Aber davon will die deutsche Politik nichts wissen &hellip;<br>\nEs gilt allerdings als wahrscheinlich, dass den Arbeitern in den deutschen Opel-Werken langfristig eine neue Konkurrenz im Osten entstehen k&ouml;nnte. Warum sollte Opel teuer in Deutschland fertigen, wenn in Russland neue, moderne Fabriken entstanden sind, die g&uuml;nstiger produzieren k&ouml;nnen? Von all dem will die deutsche Politik allerdings nichts wissen. Stattdessen werden aus wahlkampftaktischen Gr&uuml;nden Milliardenb&uuml;rgschaften gegeben, damit sich die Sberbank und Magna zu einem Spottpreis die Technologien von Opel kaufen k&ouml;nnen. Sberbank-Chef German Gref feierte den Entschluss der deutschen Regierung mit der Bemerkung, Russland &ldquo;[habe] einen der technologisch fortgeschrittensten europ&auml;ischen Produzenten zu einem beispiellos niedrigen Preis&rdquo; erhalten. Ob er auch ein Danktelegramm in die Zentralen der deutschen Volksparteien geschickt hat?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30468\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Germany&rsquo;s Flopmodel<\/strong><br>\nDie Kritik am deutschen Exportmodell l&ouml;st hierzulande tiefe Existenzangst und panische Verteidigungsreflexe aus. Dabei w&auml;re es nicht schwer, von der Droge Export loszukommen &ndash; und auch besser f&uuml;r das Land.<br>\nKein Land hat seit 2000 so massiv daran gearbeitet, Kosten zu reduzieren und Wettbewerbsf&auml;higkeit zu steigern. Kein Land hat daf&uuml;r allerdings auch so viel Kreativit&auml;t darin entwickelt, den Leuten zur Finanzierung Geld zu nehmen und damit &ndash; gewollt oder nicht &ndash; die Konsumlust zu senken: &uuml;ber &Ouml;kosteuern, Praxisgeb&uuml;hren, Niedrigl&ouml;hne, h&ouml;here Zuzahlungen, Riester-Anreize f&uuml;r Konsumverzicht, Steinbr&uuml;cksche Mehrwertsteuer-Hochspr&uuml;nge und so weiter.<br>\nErgebnis: Der Anteil des Exports ist seit 2000 von gut 30 auf knapp 50 Prozent des BIPs hochgeschnellt, die Konsumquote gefallen &ndash; und fast zwei Drittel des Wachstums kamen daher, dass die Exporte viel schneller stiegen als die (konsumged&auml;mpften) Importe. Da darf man sich nicht wundern, dass die Wirtschaft kollabiert, sobald das Ausland kein Geld mehr hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Thomas-Fricke-Germany-s-Flopmodel\/522775.html?p=1\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Warum Fricke allerdings nun gerade Frankreich als Vorbild nimmt, ist merkw&uuml;rdig. Hat nicht Frankreich &ndash; zumindest seit Sarkozy &ndash; die deutsche &bdquo;Reformpolitik&ldquo; auf nahezu allen Feldern geradezu kopiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>R&uuml;ckkehr des Keynesianismus: Anmerkungen aus ordnungspolitischer Sicht <\/strong><br>\nIm Ergebnis kann man &ndash; grob &ndash; festhalten, dass genau die Mittel und Wege, die nach (vulg&auml;r-) keynesianischer Rezeptur den Weg aus der Krise der 1930er Jahre f&uuml;hren sollten, diesmal den Weg in die derzeitige Krise gef&uuml;hrt haben. Tats&auml;chlich kann man zeigen, dass nicht nur und vielleicht nicht einmal vor allem &ldquo;Marktversagen&rdquo; den Weg in die aktuelle Krise gebahnt hat, sondern (ausgerechnet in den scheinbar &ldquo;neoliberal&rdquo; gepr&auml;gten USA) eine &uuml;berexpansive Politik nach (vulg&auml;r-) keynesianischem Muster. So unbestritten das Versagen vieler Marktteilnehmer besonders auf den Finanzm&auml;rkten auch ist, so wenig darf der Anteil des Staates an der Krise &uuml;bersehen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/publikationen\/8DKVJA,0,0,R%FCckkehr_des_Keynesianismus%3A_Anmerkungen_aus_ordnungspolitischer_Sicht.html#art0\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser H.R.:<\/strong> Mit diesem Aufsatz belegt Straubhaar, dass auch er nur zum Schein ein Gewendeter\/Gel&auml;uterte ist, wie man sonst aus seinen &ouml;ffentlichen Erkl&auml;rungen h&auml;tte schlie&szlig;en k&ouml;nnen.<br>\nDie Krise ist noch immer nicht richtig da, schon gar nicht auf dem Arbeitsmarkt, und doch segeln die Neoliberalen schon wieder unter Vollzeug, in voller Takelage.<br>\nStraubhaar &ldquo;belegt&rdquo;,  dass f&uuml;r diese Krise die keynsianisch bedingte Verschuldung urs&auml;chlich ist. Diese und kommende Krisen k&ouml;nnten nur durch konsequente Umsetzung der neoliberalen Rezepte vermieden werden.<br>\nAls h&auml;tte es 20 Jahre keinen Neoliberalismus gegeben sondern keynsianische Politik.<br>\nBesonders bemerkenswert ist seine Forderung, nie mehr Sozialpolitik gegen den Markt zu machen.<br>\nDie Verbindung zur IW-Studie des Herrn H&uuml;ther erh&auml;lt man durch das k&uuml;rzlich vorgestellte Buch der Herren Straubhaar\/H&uuml;ther: Die Gef&uuml;hlte Ungerechtigkeit.<br>\nHierin legen die Autoren die Wichtigkeit der Ungleichheit f&uuml;r den Erhalt der Freiheit dar. Jetzt sollte es auch niemanden wundern, wie H&uuml;ther zu solch &ldquo;brillanten&rdquo; Einsichten in seiner IW-Studie kommt.<br>\nDie Ungleichheit ist nur gef&uuml;hlt, umverteilt wird stets von oben nach unten, und damit solle nun endlich Schluss sein.<br>\nIm &Uuml;brigen bereitet H&uuml;ther mit seiner Studie den N&auml;hrboden, die &ouml;ffentlichen Haushalte nur &uuml;ber die Verbrauchssteuern (Mehrwertsteuersatz 25%) zu sanieren. Die oberen Einkommen leisten ja schlie&szlig;lich schon &uuml;ber Geb&uuml;hr f&uuml;r das Gemeinwesen, da ist es an der Zeit,da&szlig; die breite Masse sich endlich auch mal beteiligt.<br>\nEs ist noch verdammt viel Aufkl&auml;rungsarbeit n&ouml;tig, damit die Gegen&ouml;ffentlichkeit endlich zum Tragen kommt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: Hartz IV ist ein ungeheuer europafeindliches Gesetz<\/strong><br>\nHartz IV als europafeindliches Gesetz zu bezeichnen, war notwendig und eine Antwort auf den Vorwurf unserer Gegner, wir seien &raquo;nationale Sozialisten&laquo;. Damit sollte ausgerechnet uns unterstellt werden, wir h&auml;tten mit der europ&auml;ischen Idee nichts am Hut. Hartz IV ist aber deshalb ein ungeheuer europafeindliches Gesetz, weil es das Lohndumping in Europa in Gang gesetzt hat. Die Tatsache, dass in Deutschland die Reall&ouml;hne sinken, &uuml;bt nat&uuml;rlich Druck auf die Nachbarl&auml;nder und die L&ouml;hne dort aus&hellip;<br>\nZun&auml;chst einmal hei&szlig;t Populismus, man will dem Volk aufs Maul schauen, ein bisschen auch nach dem Munde reden &ndash; also seine Interessen formulieren. Die Frage ist doch, wollen wir Politiker die Interessen der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung aufnehmen und politisch umsetzen, oder nicht? Leider ist ein Kriterium der Demokratie in der deutschen Politik nicht erf&uuml;llt. F&uuml;r die Griechen war Demokratie eine Gesellschaftsordnung, in der die Entscheidungen so fallen, dass die Interessen der Mehrheit ber&uuml;cksichtigt werden. In Deutschland werden L&ouml;hne, Renten und soziale Leistungen gek&uuml;rzt. Das hei&szlig;t, die Interessen der Mehrheit werden nicht ber&uuml;cksichtigt. Vielleicht h&auml;ngt das damit zusammen, dass die, die den Populismusvorwurf st&auml;ndig im Mund f&uuml;hren, glauben, sie seien schlauer als die Mehrheit und es sei in Ordnung, wenn die Ungleichheit in Deutschland mehr zunimmt als in allen anderen OECD-Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/rubrik\/inland\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Die Politik muss das Europarecht in Schranken weisen&rdquo;<\/strong><br>\nDer K&ouml;lner Politikwissenschaftler Martin H&ouml;pner warnt vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof, der das deutsche Grundgesetz &uuml;bergeht und ein neues Tarifrecht schafft.<br>\nDas nationale Arbeits- und Sozialrecht wird vom Binnenmarktrecht ausgehebelt.<br>\nDas deutsche Streikrecht hat Verfassungsrang. Niemand k&auml;me hierzulande auf die Idee, eine Gewerkschaft m&uuml;sste zuerst juristisch nachweisen, dass die Ziele eines Streiks inhaltlich gerechtfertigt sind.<br>\nNun sagt der EuGH: Streiks sind nicht zu rechtfertigen, wenn sie Ziele verfolgen, die geeignet sind, die in den europ&auml;ischen Vertr&auml;gen vereinbarten unternehmerischen Grundfreiheiten einzuschr&auml;nken. Damit werden rechtliche und politische D&auml;mme eingerissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/0923-europa-euopaeischer-gerichtshof-soziale-rechte\">Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der gestrige Wahlerfolg der Konservativen gibt wenig Anlass darauf zu hoffen, dass die Politik das Europarecht in seine Schranken wei&szlig;en w&uuml;rde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Im Griff der Lobbyisten<\/strong><br>\nDer Einfluss von Konzernen und Wirtschaftsverb&auml;nden auf die europ&auml;ische Politik.<br>\nEtwa zwei Drittel aller Gesetze, die in Deutschland verabschiedet werden, haben ihren Ursprung in Br&uuml;ssel oder Strasbourg. &Uuml;ber zentrale Fragen der Wirtschafts- und Finanzpolitik wird schon seit Jahren auf europ&auml;ischer Ebene entschieden, aber auch in der Au&szlig;enpolitik sowie der Innen- und Rechtspolitik nimmt die Bedeutung europ&auml;ischer Vorgaben stetig zu.<br>\nWelchen Einfluss hat die Wirtschafts- und Finanzlobby auf den europ&auml;ischen Gesetzgebungsprozess?<br>\nEine m&ouml;gliche Erkl&auml;rung lieferte das gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Vorstandsmitglied der IG Metall, Hans J&uuml;rgen Urban, in der Zeitschrift Mitbestimmung (Nr. 3\/2009). Ihm zufolge haben wir es inzwischen mit einem Europa zu tun, in dem die &raquo;Institutionen der repr&auml;sentativen Demokratie &auml;u&szlig;erlich intakt bleiben, w&auml;hrend demokratische Politik zunehmend untersp&uuml;lt wird durch eine Mixtur aus Passivit&auml;t frustrierter Bev&ouml;lkerungen, ausgekl&uuml;gelten Polittechniken der Eliten und einer ausufernden politischen Lobbymacht transnationaler Konzerne&laquo;. Ausgehend von dieser These soll im folgenden auf die Lobbymacht der Konzerne sowie die ausgekl&uuml;gelten Polittechniken der europ&auml;ischen Eliten ein Blick geworfen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/06-06\/006.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Scheinforscher: Bestochene &Auml;rzte<\/strong><br>\nEs ist schon erstaunlich: Da gibt es gut wirkende Medikamente, und trotzdem kann sich ein neues Pr&auml;parat, das zwar nicht besser wirkt aber erheblich teurer ist, auf dem Markt durchsetzen und gewaltige Ums&auml;tze machen. Mit Steigerungen von &uuml;ber 20 Prozent im Jahr. Wie kann den Pharmaunternehmen ein solcher Marketingcoup gelingen? Odysso ist dieser Frage nachgegangen, denn schlie&szlig;lich sind die Beitragszahler diejenigen, welche die etwa 26 Milliarden Euro aufbringen, f&uuml;r die allein bei uns pro Jahr Medikamente verkauft werden. Und die Kosten explodieren weiter. Es f&auml;llt ein schwerer Verdacht auf die Industrie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/odysso\/-\/id=1046894\/nid=1046894\/did=4772768\/f3pjlt\/index.html\">SWR Odysso<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>LobbyControl: weiteres Medienecho auf PR-Skandal der Bahn<\/strong><br>\nUnsere Enth&uuml;llungen &uuml;ber die verdeckte Pro-Privatisierungs-Propaganda der Bahn schl&auml;gt weiterhin Wellen in den Medien. Hier finden Sie eine Auswahl der Berichte, die online abrufbar sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2009\/06\/weiteres-medienecho-auf-pr-skandal-der-bahn\/\">LobbyControl<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Profit &ndash; Das Wirtschaftsmagazin vom 29.05.2009<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/medien.wdr.de\/m\/1243615038\/radio\/profit\/wdr5_profit_20090529_1830.mp3\">WDR 5 (Audio-Podcast, mp3, ab Minute 12:40)<\/a><\/p>\n<p><em>und:<\/em><\/p>\n<p><strong>SR2-Medienwelt: Gekaufte Blogger<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pcast.sr-online.de\/play\/medienwelt\/2009-06-02_medienwelt_30052009.mp3\">Saarl&auml;ndischer Rundfunk (Audio-Podcast, mp3)<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Wiefelsp&uuml;tz will Internet-Sperren ausweiten<\/strong><br>\n&ldquo;Eine Zeitung darf ja auch keinen Mordaufruf ver&ouml;ffentlichen&rdquo; begr&uuml;ndete Dieter Wiefelsp&uuml;tz , SPD-Bundestagsabgeordneter und Sprecher der Arbeitsgruppe Innenpolitik der SPD-Bundestagsfraktion gegen&uuml;ber der Berliner Zeitung, warum er sich Internet-Sperren auch abseits des Kampfes gegen Kinderpornographie vorstellen kann.<br>\n&ldquo;Nat&uuml;rlich werden wir mittel- und l&auml;ngerfristig auch &uuml;ber andere kriminelle Vorg&auml;nge reden&rdquo;, &auml;u&szlig;erte sich Wiefelsp&uuml;tz in Bezug auf Webseiten mit verfassungsfeindlichen oder islamistischen Inhalten und f&uuml;gte hinzu &ldquo;Es kann doch nicht sein, dass es im Internet eine Welt ohne Recht und Gesetz gibt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/Wiefelspuetz-will-Internet-Sperren-ausweiten--\/meldung\/140008\">heise Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist wie immer. Man setzt an einem Thema an, bei der man die Mehrheitsmeinung hinter sich hat  &ndash; wie hier bei der Kinderpornographie -, und wenn man erst einmal die T&uuml;r einen Spalt ge&ouml;ffnet hat, dann gibt es kein Halten mehr.<br>\nDiese Taktik beschreibt ganz offen Wolfgang Bosbach (CDU), der sagte: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2009\/0606\/politik\/0081\/index.html\">&ldquo;Ich halte es f&uuml;r richtig, sich erstmal nur mit dem Thema Kinderpornografie zu befassen, damit die &ouml;ffentliche Debatte nicht in eine Schieflage ger&auml;t.&rdquo;<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Sch&auml;uble &uuml;bernimmt GSG-9-Kommando<\/strong><br>\nLaut Medieninformationen entscheidet zuk&uuml;nftig Bundesinnenminister Wolfgang Sch&auml;uble &uuml;ber die GSG 9 zur Rettung deutscher Geiseln im Ausland. Das Bundespolizeipr&auml;sidium werde k&uuml;nftig lediglich beratende Aufgaben haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1244117760806.shtml\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Bill &amp; Melinda Gates Foundation shifts course without regret<\/strong><br>\nFor six years, the Bill &amp; Melinda Gates Foundation spent billions of dollars to test the idea that smaller high schools might result in higher graduation rates and better test scores. They found instead that the key was more effective teachers, according to The Associated Press, and the foundation is fine with that. &ldquo;Almost by definition, good philanthropy means we&rsquo;re going to have to do some risky things, some speculative things to try and see what works and what doesn&rsquo;t,&rdquo; explained the foundation&rsquo;s new CEO, Jeff Raikes. The responsibility for social innovation, according to Raikes, often falls on nonprofit organizations because the private sector doesn&rsquo;t see the profit margin in experimentation, and most citizens don&rsquo;t want the government speculating with their tax dollars. The foundation now sees, as a result of testing its hypothesis, that it must take a different direction with its education grants. As a result of its funding, it saw graduation rates rise in foundation-supported schools, but no significant improvements in student achievement or in the number of students who graduated ready for college. They now understand that the most effective path, Raikes said, is to support effective teachers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.google.com\/hostednews\/ap\/article\/ALeqM5gBfu1Zu7aIsLeH_NGiMaHbc4AEnQD98F58R80\">The Associated Press<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Georg Lind:<\/strong> Eine der gr&ouml;&szlig;ten und teuersten Schulexperimente zieht eine negative Bilanz &mdash; f&uuml;r sich selbst! Viele Milliarden US Dollar hat die Stiftung des Windows-Moguls Gates f&uuml;r Schulen und hilfsbed&uuml;rftige ausgegeben, aber keine messbaren Verbesserungen der Schulleistungen gefunden. Man hat vor allem auf die Verkleinerung der Schule und der Schulklassen gesetzt (der Bericht l&auml;sst leider offen, welche der beiden Ma&szlig;nahmen nun wirklich gef&ouml;rdert wurden) und keine Verbesserungen gefunden (siehe unten).<br>\nMan hat dagegen gefunden, dass es auf den Lehrer ankommt! (Nat&uuml;rlich ist das die meisten Menschen nichts Neues.) Es scheint auch klar zu sein, dass ein guter Lehrer nicht mit Tests gefunden werden kann. (Das ist wohl f&uuml;r viele Testgl&auml;ubige neu und auch f&uuml;r Testskeptiker ist dies so prominent noch nicht best&auml;tigt worden.) Die Zertifizierung aufgrund von Testwerten l&auml;sst nicht erkennen, ob ein Lehrer gut ist. Vielmehr zeigt erst die Unterrichtspraxis, was ein Lehrer kann: &ldquo;Gro&szlig;artige Lehrer schaffen es, den Notendurchschnitt in einem Jahr um 1,5 Noten anzuheben.&rdquo; Der Bericht sagt leider nicht, wie man diese gro&szlig;artigen Lehrer ausbildet und wie man sie entdeckt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Leere bei Lehrstellen<\/strong><br>\nJunge Leute drohen die gro&szlig;en Verlierer der Krise zu werden. Nach Bundesregierung und Gewerkschaften schl&auml;gt nun die deutsche Wirtschaft Alarm f&uuml;r den Ausbildungsmarkt. Im laufenden Lehrstellenjahr seien bei ihren Mitgliedern bis Ende Mai 168.552 Vertr&auml;ge abgeschlossen worden, berichten Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Das sind fast sieben Prozent weniger als zw&ouml;lf Monate zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1786397_Eingestaendnis-der-Wirtschaft-Leere-bei-Lehrstellen.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Berlusconi tobt gegen Zeitung und fragt: &laquo;Duschen Sie bekleidet?&raquo;<\/strong><br>\nDie spanische Zeitung &laquo;El Pa&iacute;s&raquo; ver&ouml;ffentlichte pikante Fotos, die Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi wegen der Aff&auml;re um die Sch&uuml;lerin Noemi hatte beschlagnahmen lassen. Nun zeigt er die Zeitung an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bazonline.ch\/ausland\/europa\/Berlusconi-tobt-gegen-Zeitung-und-fragt-Duschen-Sie-bekleidet\/story\/14223296\">Baseler Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=3992#h01\">Zur Wahl des Europ&auml;ischen Parlaments<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h02\">EZB hat l&auml;ngst die Funktion einer &ldquo;Bad Bank&rdquo; &uuml;bernommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h03\">Geldspritze f&uuml;rs Finanzsystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h04\">Regierung gab HRE ungepr&uuml;ft Milliardenhilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h05\">Hedge-Fonds entern Rohstoffmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h06\">US-Bank fordert von der BVG 112 Millionen Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h07\">Untreue-Anklage gegen Klaus Landowsky und elf Bank-Manager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3992#h08\">Bundesbank:<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3992\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3992","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3992","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3992"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3992\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3992"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3992"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3992"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}