{"id":3993,"date":"2009-06-08T21:33:22","date_gmt":"2009-06-08T19:33:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3993"},"modified":"2014-01-28T10:08:51","modified_gmt":"2014-01-28T09:08:51","slug":"der-fahrstuhl-kennt-noch-ein-paar-etagen-nach-unten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3993","title":{"rendered":"Der Fahrstuhl kennt noch ein paar Etagen nach unten"},"content":{"rendered":"<p>In Deutschland kommen CDU\/CSU zusammen mit der FDP auf rund 49%, in Europa ist die Rechte auf dem Vormarsch. Und das in einer der tiefgreifendsten Krisen, die das Scheitern der wirtschaftsliberalen und konservativen Ideologien jedermann vor Augen f&uuml;hren m&uuml;sste.<br>\nDas scheint Gegenintuitiv, ist jedoch leicht erkl&auml;rbar: In einer Zeit, in der sich sozialdemokratische Parteien in Deutschland, aber auch in Gro&szlig;britannien vor allem durch ihr politisches Handeln zum Exekutor der neoliberalen Doktrinen gemacht hat, k&ouml;nnen sie ihre W&auml;hler nicht mehr mobilisieren.<br>\nDie Konservativen verlieren zwar auch, aber sie k&ouml;nnen immer noch auf einen gr&ouml;&szlig;eren Teil ihrer Stammw&auml;hlerschaft bauen, ja sie haben es sogar geschafft, dass ver&auml;ngstigte potentielle W&auml;hlerinnen und W&auml;hler der Linken, wie etwa Arbeiter, auf die zynischen Spr&uuml;che wie &bdquo;Vorrang f&uuml;r Arbeit&ldquo; oder das Gerede von der &bdquo;sozialen Marktwirtschaft&ldquo; hereinfallen. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\nWenn Parteien &bdquo;links der Mitte&ldquo; ihre politischen Hauptgegner nicht mehr bei den Wirtschaftsliberalen und den konservativen Interessenvertretern der Finanz- und Wirtschaftslobby sehen, sondern sich vor allem gegen alles, was links von ihnen steht, abgrenzen, so schw&auml;cht das die Linke insgesamt.<\/p><p>Die SPD in Deutschland hat nicht begriffen, dass sie von der Union und die sie unterst&uuml;tzende Mehrheit der Medien nur Kanonenfutter zur Abwehr eines politischen Kurswechsels missbraucht wird und sobald sie &ndash; und sei es nur verbal &ndash; vom Weiter-so abweicht oder gar wenn die Gefahr besteht, dass die Konservativen ihre Regierungsmacht verlieren k&ouml;nnten, sie selbst mit &bdquo;Roten-Socken&ldquo;- Kampagnen bek&auml;mpft wird. Diese Methode der Stigmatisierung jeglicher auch nur im Ton sozialer ausgerichteten Politik funktioniert ja schon so weit, dass selbst Kanzlerin Merkel, von wirtschaftsliberaler Seite als <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/weimers-woche\/warum-zerfaellt-die-spd;1388285\">&bdquo;Sozialdemokratin&ldquo;<\/a> kritisiert wird.<\/p><p>Die SPD in Deutschland hat nicht begriffen, dass sie mit der Gretchenfrage &bdquo;Wie h&auml;ltst Du es mit der Linken&ldquo; von den &bdquo;b&uuml;rgerlichen Parteien&ldquo; am Nasenring in der politischen Arena herumgef&uuml;hrt wird und sich als domestiziertes Biest zum Gesp&ouml;tt das Publikums macht. Das belegt z.B. die Nachwahl in Hessen mit dem Triumph von Roland Koch, das zeigt sich etwa auch in der &Auml;ngstlichkeit der SPD, dass die eigene Kandidatin f&uuml;r das Amt des Bundespr&auml;sidenten von der Linken h&auml;tte mitgew&auml;hlt werden k&ouml;nnen. Der Holzhammer der Konservativen ist seit Adenauer der Antikommunismus, und damit wird auf alles geh&auml;mmert, was sich auch nur ein St&uuml;ck weit nach links bewegen k&ouml;nnte. Welche Rolle sollte denn sonst, die gerade im Vorwahlkampf hochgezogene Frage spielen, ob denn nun die DDR ein &bdquo;Unrechtsstaat&ldquo; sei. Noch zwanzig Jahre nach dem Untergang der DDR wird in Deutschland gegen alles, was auch nur entfernt in den Geruch von sozialer Demokratie oder gar demokratischen Sozialismus ger&auml;t, mit der abgewandelten Adenauer-Kampagne &bdquo;Alle Wege des Sozialismus f&uuml;hren nach Moskau&ldquo; bek&auml;mpft.<\/p><p>Man mag ja die Linke als politischen Gegner betrachten, aber so lange die Sozialdemokraten selbst an der Verteufelung all jener politischen Kr&auml;fte, die links von ihr stehen (und das geht ja bis weit in die Gewerkschaften hinein) tatkr&auml;ftig mitwirken, wird sie der Linken in Deutschland insgesamt und dabei noch sich selbst weiter das Wasser abgraben.<\/p><p>Am 14. Juni 2004, einen Tag <a href=\"?p=332\">nach der letzten Wahl zum Europ&auml;ischen Parlament habe ich in den NachDenkSeiten geschrieben<\/a>:<\/p><blockquote><p>Nach dem weitaus schlechtesten Wahlergebnis f&uuml;r die SPD bei einer bundesweiten Wahl kann man die Reaktionen ihrer Spitzenpolitiker &uuml;ber dieses W&auml;hlervotum eigentlich nur noch entweder als ignorant oder &ndash; schlimmer &ndash; als arrogant einstufen. Ignorant, weil offenbar nicht mehr zur Kenntnis genommen wird (oder werden darf), dass die weit &uuml;berwiegende Mehrheit den &ldquo;Agenda&rdquo;-Kurs ablehnt. Arrogant, weil man offenbar nicht mehr bereit (oder ideologisch, zu borniert) ist, demokratische Voten, d.h. die Meinung der Mehrzahl der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger ernst zu nehmen. Wer in der SPD nach diesem k.o.-Schlag immer noch meint, &bdquo;es sei nicht gelungen die Menschen auf dem notwendigen Weg mitzunehmen&ldquo; und dass eine Korrektur des Agenda-Kurses die &bdquo;Glaubw&uuml;rdigkeit&ldquo; (Christoph Matschie) in Frage stelle, erinnert an die Witzfigur, die sich immer wieder ihren Sch&auml;del gegen die Mauer schl&auml;gt, um sich dar&uuml;ber zu freuen, dass der Schmerz nachl&auml;sst.<\/p><\/blockquote><p>Und gleichfalls noch <a href=\"?p=30\">vor der letzten Europawahl sagte Albrecht M&uuml;ller voraus<\/a>:<\/p><blockquote><p>Die in den sozialdemokratischen Parteien bestimmenden Kr&auml;fte, jene, die sich auch Modernisierer nennen, sind Gefangene ihrer Anpassung an das konservative Milieu und an die dort virulenten Ideologien. Sie sind deshalb blind daf&uuml;r, dass Millionen Menschen Orientierung suchen. Und sie merken gar nicht, wie modern die traditionellen Erkenntnisse der Sozialdemokratie, ihre Werte und Konzeptionen sind, und wie desavouiert und gescheitert die Wirtschaftsliberalen und Konservativen mit ihrer Ideologie sind. &ndash; Das ist schon ein Treppenwitz der Weltgeschichte: die Linke w&uuml;rde gerade heute als orientierende Kraft gebraucht &ndash; und hat sich als solche davongemacht. &Auml;ngstlich, defensiv, selbstkasteiend.<\/p><\/blockquote><p>Bis gestern haben sich die f&uuml;hrenden Sozialdemokraten eingeredet, dass der Absturz vor f&uuml;nf Jahren und der gewaltige Abstand zur Union nur ein spontaner Denkzettel der W&auml;hlerinnen und W&auml;hler f&uuml;r die schr&ouml;dersche Agenda-Politik gewesen sei. Sie haben wie nach allen Wahlniederlagen immer darauf gehofft, dass die Menschen diesen damaligen Kurswechsel endlich vergessen haben m&ouml;gen, ja dass sie ihre W&auml;hlerschaft von der Richtigkeit h&auml;tten &uuml;berzeugen k&ouml;nnen. Wenn es noch eines letzten Beweises f&uuml;r diese Wahnvorstellung bedurft h&auml;tte, dann ist es die Tatsache, dass die SPD noch tiefer gesunken ist als bei der letzten Wahl zum Europ&auml;ischen Parlament.<br>\n&bdquo;Wir sehen jetzt, dass der Fahrstuhl noch ein paar Etagen kennt&ldquo;, sage Bayerns scheidender SPD-Chef Ludwig Stiegler zum schlechtesten Ergebnis der SPD in Bayern seit 1945. Und die Etage weiter unten d&uuml;rfte am 27. September erreicht werden.<\/p><p>Die Union ist zwar der Wahlverlierer des Abends, sie verlor 6,6% Stimmenanteile bzw. 13,2% ihrer W&auml;hlerschaft des Jahre 2004 und sieben Mandate im Europ&auml;ischen Parlament, doch dieser Verlust wurde &uuml;berlagert, dass die SPD von ihrem schlechtesten Ergebnis noch weiter auf 20,8 % abgesackt ist.<\/p><p>Die CDU mit 37,9 % (CDU 30,7 % \/ CSU 7,2) und die FDP mit 11 % (+ 4,9 %) h&auml;tten zusammen mit fast 49 % eine Regierungsmehrheit. Selbst Rot-Rot-Gr&uuml;n zusammen k&auml;me nur auf knapp &uuml;ber vierzig Prozent. F&uuml;r jede Alternative zur CDU-Kanzlerin ist die SPD zu schwach und selbst der Rettungsanker f&uuml;r eine gro&szlig;e Koalition hat sich gel&ouml;st. Die CDU ist in 14 von 16 Bundesl&auml;ndern st&auml;rkste Partei geblieben nur in Bremen liegt die SPD noch vorne. In Brandenburg kam die CDU mit 22,5% gegen&uuml;ber 26% f&uuml;r DIE LINKE lediglich auf den zweiten Platz. Die SPD landete in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th&uuml;ringen auf dem dritten Platz.<\/p><p>Da wird von der SPD-F&uuml;hrung &ndash; wie nach allen vorausgegangenen Wahlniederlagen &ndash; wieder einmal dar&uuml;ber geklagt, dass die SPD &bdquo;ihre&ldquo; W&auml;hlerinnen und W&auml;hler nicht mobilisieren konnte und man klammert sich an den Strohhalm, dass dies in den kommenden 110 Tagen bis zur Bundestagswahl anders werden w&uuml;rde.<br>\nAber welche W&auml;hlerschicht will die SPD eigentlich bis dahin mobilisieren?<br>\nSicher, die Wahlbeteiligung im September wird h&ouml;her sein, aber kann man wirklich noch damit Spannung erzeugen, dass es um die Kanzlerschaft gehen k&ouml;nnte? Ist die Alternative Schwarz-gelb oder weiter so in einer Gro&szlig;en Koalition noch ein Antrieb potentielle SPD-W&auml;hlerinnen und W&auml;hler an die Wahlurnen zu treiben? Die Kanzlerin kann jedoch entspannt der Bundestagswahl entgegensehen.<\/p><p>Infratest-dimap ermittelte, dass 50% der W&auml;hlerinnen und W&auml;hler der Meinung sind, dass es derzeit keine Partei gebe, &bdquo;die meine Interessen&ldquo; vertritt. Das deutet darauf hin, dass die Wahlbeteiligung auch bei der Bundestagswahl zu w&uuml;nschen &uuml;brig lassen wird. Bei den sog. Kompetenzwerten liegt die SPD bei der ihr zuerkannten L&ouml;sungskompetenz fast durchweg weit abgeschlagen hinter der Union. Das gilt sowohl f&uuml;r die L&ouml;sungskompetenz bei der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise, bei der Haushalts- und Finanzpolitik oder bei der L&ouml;sung der wichtigsten Probleme Deutschlands. Nur bei der Frage, wer sich am ehesten um die Arbeitnehmer k&uuml;mmere hat die SPD noch einen deutlichen Vorsprung.<\/p><p>Bei den W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern im Alter von &uuml;ber 60 Jahren liegt die CDU mit 47 Prozent deutlich &uuml;ber ihrem Durchschnitt und die SPD liegt bei mageren 24 % Zustimmung. Die Zerst&ouml;rung der gesetzlichen Rente und die Rente mit 67 werden offenbar &uuml;berwiegend der SPD angelastet. Bei den 30 &ndash; 44j&auml;hrigen erreicht die SPD mit 17 % ihr schw&auml;chstes Resultat, die Union schaffte den doppelten Wert. Das war ehemals die Altersgruppe, die am st&auml;rksten auf die SPD baute.<\/p><p>Bei den Arbeitern hat die CDU 38 % und die SPD nur 23 % W&auml;hlerstimmen erhalten. (Die Forschungsgruppe Wahlen ermittelte immerhin noch 37 % CDU und 28 % SPD.) Bei den Arbeitslosen hat die Linke mit 22 % die SPD mit 20 % &uuml;berholt.<br>\nBei den Hauptschulabsolventen schafft die Union mit 45 % ihren h&ouml;chsten Wert und bei W&auml;hlern mit einem Studium wurde die SPD mit 18 % gar von den Gr&uuml;nen mit 23 % &uuml;berholt. Im Osten w&auml;hlten sogar 29 % der Akademiker Die Linke.<br>\nDie  SPD hat offenbar eine dauerhaft abgeschmolzene Stammw&auml;hlerschaft.<br>\nWo sollte da noch Mobilisierungspotential sein? <\/p><p>(Alle diese Daten und eine detailliertere Wahlanalyse finden Sie bei Hoff\/Kahrs, <a href=\"http:\/\/www.benjamin-hoff.de\/article\/3397.wahl-zum-europaeischen-parlament-2009.html\">Ergebnisse der Direktwahl zum Europ&auml;ischen Parlament am 07. Juni 2009<\/a>)<\/p><p>Die einzige Hoffnung von Steinmeier kann noch in einer Fortsetzung der Gro&szlig;en Koalition liegen. Interessant am gestrigen Wahltag war n&auml;mlich, das in den Bundesl&auml;ndern in denen aufgrund der zeitgleich stattfindenden Kommunalwahlen die Wahlbeteiligung geringf&uuml;gig h&ouml;her lag als 2004, die Verluste der Union h&ouml;her lagen als im Durchschnitt. Doch die &uuml;berdurchschnittlichen Verluste der Union in ihren &bdquo;Stamml&auml;ndern&ldquo; f&uuml;hrten jedoch fast &uuml;berall zu &uuml;berdurchschnittlichen Gewinnen der FDP.<br>\nDie Liberalen sind zweifellos Gewinner des Wahltages. Die FDP gewinnt 4,9% und f&uuml;nf Mandate hinzu. Sie profitiert von den Verlusten der CDU. Es gelang ihr wirtschaftsliberale W&auml;hler und W&auml;hlerinnen von der CDU zu gewinnen. <\/p><p>In Deutschland haben zwar die Rechtsparteien anders als in den Niederlanden, in &Ouml;sterreich, in D&auml;nemark oder Ungarn keine Rolle gespielt. Es darf jedoch nicht &uuml;bersehen werden, dass das &uuml;berraschend gute Abschneiden der CSU mit &uuml;ber 49 % und damit das &Uuml;berspringen der 5 %-Klausel sicherlich auch mit der Kampagne gegen eine Aufhebung der Visumpflicht f&uuml;r T&uuml;rken und der Ablehnung einer EU-Mitgliedschaft der T&uuml;rkei zu tun hatte.<\/p><p>DIE LINKE (7,5 %) konnte ihre h&ouml;heren Umfragewerte nicht halten und nur auf niedrigem Niveau (1,4 %) zulegen. F&uuml;r die neu gegr&uuml;ndete LINKE ist es ihr erstes echtes bundesweites Wahlergebnis. Sie ist im Westen angekommen. Kamen 2004 noch fast 80% der Stimmen f&uuml;r die PDS aus den ostdeutschen L&auml;ndern, so waren es bei der Europawahl nur noch 59%. Allerdings konnte DIE LINKE gegen&uuml;ber dem Ergebnis der PDS von 2004 in den ostdeutschen L&auml;ndern weniger W&auml;hlerinnen und W&auml;hler mobilisieren. Auff&auml;llig sind Verluste in Brandenburg und deutlicher noch in Sachsen. In den westdeutschen L&auml;ndern konnte sie ihre Stimmenzahl allerdings mehr als verdoppelt werden, im Saarland sogar auf 12% verf&uuml;nffachen. Die st&auml;rksten Gewinne gab es dort, wo die SPD &uuml;berdurchschnittlich an Stimmen verlor.<\/p><p>Die Gr&uuml;nen konnten mit 12,1 % ihr Ergebnis gerade so halten (2004: 11,9 %). Sie wurden in Berlin erneut zur zweitst&auml;rksten Partei. In den beiden anderen Stadtstaaten erreichten sie ebenfalls deutlich &uuml;ber zwanzig Prozent der Stimmen.<\/p><p>Eine gef&auml;hrliche Entwicklung f&uuml;r ganz Europa spiegelt sich in der geringen Wahlbeteiligung von nur ca. 43 % der EU-B&uuml;rger insgesamt. (In Deutschland 43,3 gegen&uuml;ber 43,0 und das auch nur deshalb weil in mehreren Bundesl&auml;ndern gleichzeitig Kommunalwahlen stattfanden.) Das ist der tiefste Stand seit der ersten Wahl zum Europaparlament vor 30 Jahren. In Polen, der Slowakei oder Slowenien ging noch nicht einmal jeder F&uuml;nfte w&auml;hlen. Entgegen der Euphorie, dass nun der EU-Reformvertrag bis auf Irland fast &uuml;berall von den nationalen Parlamenten ratifiziert worden ist, m&uuml;sste das eigentlich als Alarmzeichen gelten. Doch mit der insgesamt gest&auml;rkten Mehrheit der konservativen &bdquo;Europ&auml;ischen Volkspartei&ldquo; d&uuml;rfte der konservative Manuel Barroso als Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Kommission genauso im Amt bleiben, wie die CDU voraussichtlich ihren Exponenten des Wirtschaftsfl&uuml;gels, Friedrich Merz, als Kommissar nach Br&uuml;ssel schicken d&uuml;rfte.<br>\nEs bedarf keiner prophetischen Gabe, wenn man vorhersagt, dass damit die Wahlbeteiligung bei der n&auml;chsten Wahl noch niedriger liegen d&uuml;rfte und Europa nicht nur die W&auml;hler sondern mehr und mehr auch die Europ&auml;er davonlaufen. Europa wird zunehmend nur noch ein Europa der wirtschaftsliberalen Eliten. Die Euroskeptiker werden ein &Uuml;briges tun.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Deutschland kommen CDU\/CSU zusammen mit der FDP auf rund 49%, in Europa ist die Rechte auf dem Vormarsch. 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