{"id":3994,"date":"2009-06-09T09:01:29","date_gmt":"2009-06-09T07:01:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3994"},"modified":"2009-06-09T09:01:29","modified_gmt":"2009-06-09T07:01:29","slug":"hinweise-des-tages-907","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3994","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=3994#h01\">War es das mit links?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h02\">Ergebnis der Europawahl mit Nichtw&auml;hlern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h03\">Zu billige Parolen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h04\">Stuttgart ergr&uuml;nt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h05\">Wo sind die Alternativen? &Uuml;ber den Siegeszug der neoliberalen Wirtschaftstheorie  <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h06\">Die W&uuml;rde des Kanzlerkandidaten ist antastbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h07\">Arcandor: Justiz &uuml;berpr&uuml;ft Middelhoff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h08\">Lauge strahlt schon seit 60er-Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h09\">L&uuml;gen und Widerspr&uuml;che &ndash; Die offiziellen Netzsperren-FAQs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h10\">Nochmals zu Wiefelsp&uuml;tz will Internet-Sperren ausweiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h11\">Bachelor braucht dringend Hilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h12\">Tipp: Sch&ouml;n reich &ndash; Steuern zahlen die anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h13\">Zu guter Letzt:  Gerechtigkeit sieht anders aus<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3994&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>War es das mit links?<\/strong><br>\nSelten ging es f&uuml;r Sozialdemokraten so mies aus wie an diesem Sonntag bei der Europawahl. F&uuml;r diesen historischen Absturz gibt es drei Gr&uuml;nde.<br>\nBei allen lokalen Eigenheiten gibt es heute einen pathologischen &ldquo;Internationalismus&rdquo;, etwas, was die zeitgen&ouml;ssischen Sozialdemokraten in Europa eint: Man wei&szlig; nicht, wof&uuml;r sie stehen, weil sie nicht wissen, wof&uuml;r sie stehen sollen. Die neoliberal gef&auml;rbte Modernisierungsideologie funktioniert nicht mehr, eine andere Idee haben sie aber nicht zur Hand. Sie sind unf&auml;hig, eine neue zu entwickeln, auch weil sie intellektuell ausgezehrt sind.\n<p>Nicht zuletzt personell: Als Apparatpartei ist ihre Personalrekrutierung seit sehr langer Zeit schon eine Negativauslese. Noch gibt es zwanzig Prozent, die sie trotzdem w&auml;hlen. W&auml;ren sie auf den Anteil derer angewiesen, die sie nicht trotz ihrer Politik, sondern wegen ihrer Politik w&auml;hlen, die F&uuml;nf-Prozent-Marke w&auml;re wohl eine ernste H&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/europa\/artikel\/1\/wars-das-mit-links\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ergebnis der Europawahl mit Nichtw&auml;hlern<\/strong><br>\nBei den sch&ouml;nen Grafiken &uuml;ber die Wahlergebnisse ist leider nie ersichtlich wie gro&szlig; eigentlich die Wahlbeteiligung war. Leider sieht man nirgends wie das Wahlergebnis im Verh&auml;ltnis zu den Wahlberechtigten aussieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blogwuerdig.de\/ergebnis-der-europawahl-mit-nichtwaehlern\">blogw&uuml;rdig<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zu billige Parolen<\/strong><br>\nLinksliberale Politiker h&auml;tten aus der Wirtschaftskrise politisches Kapital schlagen m&uuml;ssen. Sie haben auf ganzer Linie versagt.\n<p>Nach den gef&uuml;hlten Gesetzen einer reinen Logik h&auml;tten die Wahlen in Europa ganz anders ausgehen m&uuml;ssen. Bankvorst&auml;nde, die nat&uuml;rlichen Alliierten konservativer Politik, sind verantwortlich f&uuml;r eine gigantische Finanzkrise, die das Wirtschaftsgef&uuml;ge des Kontinents ersch&uuml;ttert und Millionen B&uuml;rger in die Arbeitslosigkeit zwingt. Gierige und planlose Manager, die zuvor noch im Duett mit b&uuml;rgerlichen Politikern das Lied von v&ouml;llig freien Weltm&auml;rkten gesungen haben, betteln nun beim Staat um Milliarden. <\/p>\n<p>Auf der anderen Seite d&auml;mpfen die Errungenschaften gewerkschaftlicher und sozialdemokratischer Politik die h&auml;rtesten Schl&auml;ge der Krise. Das Soziale in der sozialen Marktwirtschaft &ndash; wie Kurzarbeit, Mitbestimmung und ein starker K&uuml;ndigungsschutz &ndash; sollte den linksliberalen Volksparteien in der Europ&auml;ischen Union eigentlich gerade jetzt Punkte gebracht haben.<br>\nDas Gegenteil ist passiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/872\/471412\/text\/\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung D.R.:<\/strong> Nun geh&ouml;rt scheinbar auch die einst so urdemokratische SZ zum medialen Rechtskartell.<\/em><\/p>\n<p><strong>Beweis:<\/strong><\/p>\n<p>&ldquo;Die Sozialdemokraten sind bei der Wahl europaweit eingebrochen, das b&uuml;rgerliche Lager triumphiert. Frankreichs Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy, der eine an Europa offen uninteressierte Justizministerin Rachida Dati ins EU-Parlament abschieben wird, gewinnt locker gegen die Sozialisten.&rdquo;<\/p>\n<p>Der Journalist(?) muss des Franz&ouml;sischen unkundig sein und Frankreich nicht kennen! Im Franz&ouml;sischen von einem &ldquo;b&uuml;rgerlichen Lager&rdquo; sprechen zu wollen, ist ein Ding der Unm&ouml;glichkeit, das so allenfalls in der Vorstellung eines bourgeoisen deutschen Journalisten der SZ besteht. Nicht Sarkozy hat gegen die Sozialisten gewonnen, sondern die UMP, die dem Pr&auml;sidenten nahe steht. Wer die Abgeordneten der UMP am Wahlabend im franz&ouml;sischen Fernsehen gesehen hat, musste &uuml;berrascht sein, dass gerade von Triumphalismus der UMP &uuml;berhaupt nicht die Rede sein konnte. Wie bar jeder Kenntnis franz&ouml;sischer politischer Zust&auml;nde muss jemand sein, der ein Duell zwischen UMP und der Parti Socialiste ausmacht? Die<br>\neigentliche &Uuml;berraschung des franz&ouml;sischen Ergebnisses liegt in dem Stimmenanteil von Europe-Ecologie: 16,28%, dicht hinter der Parti Socialiste mit l&auml;cherlichen 16,48%, w&auml;hrend die UMP es auf &ldquo;nur&rdquo; 27,87% bringt. Man brauchte nur Parti Socialiste und Europe-Ecologie zu addieren, um festzustellen, dass die nur sehr ma&szlig;volle Freude der UMP Abgeordneten mehr als verst&auml;ndlich war. <\/p>\n<p>Die Berichterstattung der SZ im Hinblick auf Frankreich stellt das Ergebnis also geradezu auf den Kopf. Kein Zweifel: die Parti Socialiste steckt in einer Zerrei&szlig;probe! Zugleich begegnen z.T. neue Parteien, die f&uuml;r neue Probleme neue L&ouml;sungen zum Thema machen, so dieser Aufstieg der franz&ouml;sischen Gr&uuml;nen, was vor Jahren noch v&ouml;llig undenkbar gewesen w&auml;re!&nbsp;Kein Wort davon in der SZ, die dem deutschen Leser suggeriert, dass Sarkozy, sonst eher der deutschen Presseh&auml;me preisgegeben, &ldquo;locker gegen die Sozialisten gewonnen habe&rdquo; und damit das &ldquo;b&uuml;rgerliche Lager&rdquo; in Europa! <\/p>\n<p>&ldquo;Das b&uuml;rgerliche Lager&rdquo;! Genau darum geht es der Rechtspresse, insinuierend, dass hier schlie&szlig;lich jeder Recht(s)denkende seine nat&uuml;rliche Heimstatt haben m&uuml;sse. Mitnichten! In Frankreich wird kurz und b&uuml;ndig zwischen la Droite\/la Gauche unterschieden &ndash; damit sind die weltanschaulichen Fronten zun&auml;chst einmal bezeichnet. Frau Merkel und Herr Westerwelle als &ldquo;b&uuml;rgerliches Paar&rdquo;, das mag im privaten Leben der BRD angehen, im politischen Kampf geht es wie in der P&auml;dagogik darum, &ldquo;die Sachen zu kl&auml;ren, die Menschen zu st&auml;rken&rdquo;(Hartmut von Hentig). CDU\/CSU und FDP bilden das rechte Lager und nichts sonst. Ob die Leser nicht nur der SZ sich&nbsp;nach den Rezepten der &ldquo;gut b&uuml;rgerlichen K&uuml;che&rdquo; dieser drei Parteien abspeisen lassen wollen, werden sie sp&auml;testens am Wahltag zu entscheiden haben. Die &ldquo;Nouvelle Cuisine&rdquo; der Linken bietet so manchen plat de r&eacute;sistance, den es zuvor wirklich zu kosten gilt, bevor der chef de cuisine beautragt wird.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Stuttgart ergr&uuml;nt<\/strong><br>\n&Auml;hnlich wie bei der Europawahl m&uuml;ssen CDU und SPD bei den Kommunalwahlen in mehreren Bundesl&auml;ndern herbe Verluste hinnehmen, w&auml;hrend die FDP stark zulegt.<br>\nIm Saarland ist die CDU trotz deutlicher Verluste st&auml;rkste Kraft geblieben. Bei den Kreistagswahlen kam die CDU auf 36,7 Prozent und b&uuml;&szlig;te damit 10,3 Prozentpunkte im Vergleich zu den Wahlen 2004 ein. Die SPD konnte davon nicht profitieren und musste ebenfalls Federn lassen; sie verlor 3,8 Prozentpunkte und lag bei 32,3 Prozent. Vor allem die Linke konnte im kleinsten Fl&auml;chenland beim ersten Antreten in ihrer heutigen Form genau 86 Tage vor der Landtagswahl in vielen Gemeinden aus dem Stand Erfolge verbuchen: Die Linken legten auf 12,9 Prozent zu. Die FDP kam auf 7,2 Prozent und die Gr&uuml;nen auf 6,5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/meldungen\/Stuttgart-ergruent-article325533.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wo sind die Alternativen? &Uuml;ber den Siegeszug der neoliberalen Wirtschaftstheorie  <\/strong><br>\nKaum ein Akteur des politischen und wirtschaftlichen Mainstream hat in den vergangenen Jahren die marktorientierte Lehre vom richtigen Wirtschaften infrage gestellt. Kritiker dieser Theorie, die meist mit dem unscharfen Begriff Neoliberalismus umschrieben wird, hatten es schwer mit ihren Argumenten durchzukommen. Seit weltweit Banken und Unternehmen mit gro&szlig;en staatlichen Summen vor dem Zusammenbruch gerettet werden, muss sich der Neoliberalismus rechtfertigen. Doch wo sind die Alternativen? Und wie ist es &uuml;berhaupt dazu gekommen, dass sich eine Theorie der VWL sich so konkurrenzlos gegen alle wohlfahrtstaatlichen Modelle durchgesetzt hat?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/podcast\/mp3-download\/bayern2\/mp3-download-podcast-zuendfunk-generator.shtml\">BR Online Bayern 2 Z&uuml;ndfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die W&uuml;rde des Kanzlerkandidaten ist antastbar<\/strong><br>\nAnne Will hat eine Sendung, die vorgibt, der politischen Information zu dienen, die aber vor allem dazu dient, ihresgleichen zu bewerben.\n<p>Um uns recht zu verstehen: Vieles von dem, was Steinmeier zur Krise sagte, zur Rettung von Opel und eventuell Karstadt, zu Mindestl&ouml;hnen und Insolvenzen und der Agenda 2010 war, vorsichtig formuliert, diskussions- und fragw&uuml;rdig. Aber nichts davon h&auml;tte man in dieser Sendung diskutieren und befragen k&ouml;nnen. Nicht einmal mit einem so sachlichen, jeder Show abholden Politiker wie Steinmeier. Denn darum geht es Will und Konsorten gar nicht. Wen immer sie einladen, missbrauchen sie zu eigenen Zwecken: und das sind eben solche der Show und des blo&szlig;en Anscheins kritischer Nachfrage. Das Ziel dieser Sendung ist, dass am Ende alle Anne Will f&uuml;r eine Journalistin halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub510A2EDA82CA4A8482E6C38BC79C4911\/Doc~EBA86C2A6B4BC45929CD5E3BF20962133~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ.Net<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist immer dieselbe Methode: Zuerst hat man den (parteirechten) Steinmeier gegen Beck, der f&uuml;r die konservativen Medien ein Unsicherheitsfaktor war, hochgeschrieben, um ihn jetzt niederzumachen. Jetzt spielen die Medien mit Steinmeier das gleiche Spiel, dass sie vorher mit Kurt Beck gespielt haben. Er wird l&auml;cherlich gemacht und erf&auml;hrt &bdquo;offene Missachtung&ldquo; (FAZ). Wie &bdquo;Journalisten&ldquo; mit Lafontaine, Gysi oder wem auch immer von der Linkspartei st&auml;ndig umgehen, das passiert nun eben auch Steinmeier. Sogar die konservative FAZ bekommt Mitleid. Steinmeier, der dem Medienmainstream st&auml;ndig hinterher schwamm, muss nun am eigenen Leibe erfahren, dass er sich damit selbst zum politischen Treibholz gemacht hat.<\/em><\/p>\n<p>Man muss ja keine gro&szlig;e politische Sympathie mit Steinmeier haben, aber es ist be&auml;ngstigend, zu beobachten, wie &uuml;ber ihn  &ndash; so als h&auml;tte jemand das Signal gegeben &ndash; der Daumen gesenkt wird. <\/p>\n<p><em>Siehe:<\/em><\/p>\n<p><strong>Ende einer Dienstfahrt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,629083,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><strong>&ldquo;Frank-Walter Steinmeier sehr allein bei Anne Will&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/fernsehen\/article3882443\/Frank-Walter-Steinmeier-sehr-allein-bei-Anne-Will.html\">Die Welt<\/a><\/p>\n<p><strong>Der Anfang vom Ende?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1789796_Steinmeier-und-die-SPD-im-Stimmungstief-Der-Anfang-vom-Ende.html\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &Auml;hnlich wie es damals bei Beck war, beginnt sogar schon eine Nachfolge-Diskussion.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arcandor: Justiz &uuml;berpr&uuml;ft Middelhoff<\/strong><br>\nDer ehemalige Arcandor-Chef Thomas Middelhoff ger&auml;t ins Visier der Justiz: Dem im Februar entlassenen Manager k&ouml;nnten nun private Verflechtungen mit dem Immobiliengesch&auml;ft von Arcandor zum Verh&auml;ngnis werden. Die zust&auml;ndige Staatsanwaltschaft Essen ist eingeschaltet. Dabei sind die Vorg&auml;nge seit Jahren bekannt.\n<p>Dem gescheiterten Sanierer, der Ende Februar vorzeitig seinen Stuhl f&uuml;r den Nachfolger Karl-Gerhard Eick r&auml;umen musste, k&ouml;nnten nun seine privaten Verflechtungen mit dem Immobiliengesch&auml;ft von Arcandor zum Verh&auml;ngnis werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/handel-dienstleister\/arcandor-justiz-ueberprueft-middelhoff;2338200\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Lauge strahlt schon seit 60er-Jahren<\/strong><br>\nIm nieders&auml;chsischen Lager Asse wurde von Anfang an eine zu hohe Tritiumkonzentration festgestellt. Der Betrieb h&auml;tte schon vor 30 Jahren eingestellt werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/umwelt\/artikel\/1\/lauge-strahlt-schon-seit-60er-jahren\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ob mit dieser Meldung nicht nur Frau Merkel als Umweltministerin entlasten will. Siehe den <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste_vom_28_5\/beitrag_1.html\">Bericht in Kontraste<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>L&uuml;gen und Widerspr&uuml;che &ndash; Die offiziellen Netzsperren-FAQs<\/strong><br>\nDas Bundesfamilienministerium verweist bei Anfragen zum Netzsperren-Komplex auf die offizielle Fragen-und-Antworten-Seite (FAQ). Diese enth&auml;lt nicht nur die bekannten L&uuml;gen, sondern l&auml;sst durch einige Widerspr&uuml;che und eine beklemmende Mitteilung aufhorchen.\n<p>Wer sich derzeit an das Bundesfamilienministerium wendet, hat schlechte Chancen, wenn es darum geht, Antworten auf konkrete Fragen zu erhalten. Da so viele Eingaben get&auml;tigt werden, hei&szlig;t es in der Aneinanderreihung von Textbausteinen, sind konkrete Antworten nicht mehr m&ouml;glich. Um die wichtigsten Fragen zum Thema &ldquo;Netzsperren gegen Kinderpornographie&rdquo; zu beantworten, gibt es jedoch offizielle FAQs (Frequently Asked Questions = regelm&auml;&szlig;ig gestellte Fragen), welche st&auml;ndig aktualisiert werden. Wer sich diese FAQs einmal in Ruhe durchliest, bleibt nicht nur irritiert, sondern auch fassungslos zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30460\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nochmals zu Wiefelsp&uuml;tz will <a href=\"?p=3992#h20\">Internet-Sperren ausweiten<\/a> <\/strong>\n<p>In Abgeordnetenwatch nimmt Wiefelsp&uuml;tz wie folgt Stellung:<\/p>\n<p>Der Bericht der Berliner Zeitung &uuml;berrascht mich nicht nur. Ich halte den Artikel f&uuml;r eine b&ouml;sartige F&auml;lschung meiner Auffassungen. So etwas ist mir bislang nicht untergekommen. Der Bericht gibt an keiner Stelle meine Meinung wieder, schon gar nicht die Auffassung der SPD. Was die Berliner Zeitung mir in den Mund legt, ist nahezu komplett Schwachsinn. Keine Silbe ist von mir autorisiert. Ich werde mich baldm&ouml;glichst an die Chefredaktion der Berliner Zeitung zwecks Richtigstellung wenden. Zu dem groben politischen Unfug, den die Berliner Zeitung mir andichtet, bin ich nicht f&auml;hig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/dr_dieter_wiefelspuetz-650-5785--f192984.html#q192984\">Abgeordnetenwatch<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bachelor braucht dringend Hilfe<\/strong><br>\nDie Umstellung auf die neuen Studienabschl&uuml;sse Bachelor und Master l&ouml;st sowohl bei den Hochschulen als auch bei den Studenten Stress aus. Immer mehr Studenten brauchen psychologische Beratung, Grund sind die neuen Abschl&uuml;sse, in denen keine Auszeit mehr m&ouml;glich ist. Auch die Unternehmen fordern zunehmend Unterst&uuml;tzung.\n<p>Christian Schutz, Personalverantwortlicher der BMW Group, sieht dringenden Handlungsbedarf: &bdquo;Es ist mehr Beratung an den Hochschulen n&ouml;tig.&ldquo; Schutz ist auch f&uuml;r Bachelor- und Masterthemen beim Arbeitskreis Personalmarketing zust&auml;ndig und stellt fest: &bdquo;Viele Studieng&auml;nge wurden lediglich umetikettiert. Dass das nicht gehen kann, ist klar.&ldquo;<br>\nSymptome wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Niedergeschlagenheit zeigen sich bei den Studenten, die den Stress des Studiums nicht mehr allein bew&auml;ltigen k&ouml;nnen und Hilfe suchen. Zum Beispiel bei der psychologischen Beratungsstelle der Universit&auml;t Bonn. Sie ist klein, aber eine Institution.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/karriere\/bachelor-braucht-dringend-hilfe;2338904\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Tipp: Sch&ouml;n reich &ndash; Steuern zahlen die anderen<\/strong><br>\nWer zahlt schon gerne Steuern? Schon gar nicht die Sch&ouml;nen und Reichen. Klaus Barski aus K&ouml;nigsstein im Taunus ist Million&auml;r. Er lebt von seinem Verm&ouml;gen. Das sch&auml;tzt er auf f&uuml;nf Millionen Euro. Sein letzter Jahressteuerbescheid aber betrug nur 2.300 Euro. Dagmar und J&uuml;rgen Drawitsch sind Arbeitnehmer. Sie haben drei S&ouml;hne. Sie zahlen im Jahr 16.000 Euro Steuern und damit sieben mal mehr als der Million&auml;r.<br>\nMittwoch, 10. Juni 2009, 12.00 &ndash; 12.45 Uhr (Wdh.)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/diestory\/sendungsbeitraege\/2009\/0608\/index.jsp\">wdr die Story<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt:<br>\nGerechtigkeit sieht anders aus<br>\n<\/strong>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gCgFJS2iXuw\">YouToube<\/a><\/li>\n\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=3994#h01\">War es das mit links?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h02\">Ergebnis der Europawahl mit Nichtw&auml;hlern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h03\">Zu billige Parolen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h04\">Stuttgart ergr&uuml;nt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h05\">Wo sind die Alternativen? &Uuml;ber den Siegeszug der neoliberalen Wirtschaftstheorie <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h06\">Die W&uuml;rde des Kanzlerkandidaten ist antastbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h07\">Arcandor: Justiz &uuml;berpr&uuml;ft Middelhoff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3994#h08\">Lauge strahlt schon seit 60er-Jahren<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3994\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3994","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3994","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3994"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3994\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3994"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3994"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3994"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}