{"id":39965,"date":"2017-09-07T08:34:07","date_gmt":"2017-09-07T06:34:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965"},"modified":"2017-09-07T08:34:07","modified_gmt":"2017-09-07T06:34:07","slug":"hinweise-des-tages-2954","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965#h01\">Hartz-IV-Satz steigt &ndash; um 1,7 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965#h02\">Jeder Zweite wird nur befristet eingestellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965#h03\">Auf zur n&auml;chsten Agenda<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965#h04\">Arm leben hei&szlig;t fr&uuml;her sterben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965#h05\">Akademikerkinder sind deutlich entspannter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965#h06\">Frankfurter Tor: 635 Euro Miete f&uuml;r 18 Quadratmeter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965#h07\">&raquo;Alle Beteiligten haben dichtgehalten&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965#h08\">&ldquo;&Uuml;berfl&uuml;ssige Subvention&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965#h09\">Menschenrechtler fordern Ende der Aufweichung des V&ouml;lkerrechts bei Kampfdrohnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965#h10\">Nordkorea droht bei neuen Sanktionen mit &bdquo;Gegenoffensive&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965#h11\">Nachschlag: Ach, Andrea!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965#h12\">So viel AfD steckt in der CDU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965#h13\">Skurrile TV-Doku &uuml;ber linke Gewalt: Mit dem Zweiten basht es sich besser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965#h14\">Wieso die Medien mal wieder &uuml;ber das AfD-St&ouml;ckchen springen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39965#h15\">Zu guter Letzt: &ldquo;Fl&uuml;chtlinge sind bei uns unerw&uuml;nscht!&rdquo;: AfD will Alice Weidel aus Partei ausschlie&szlig;en<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hartz-IV-Satz steigt &ndash; um 1,7 Prozent<\/strong><br>\nHartz-IV-Bezieher bekommen vom kommenden Jahr an etwas mehr Geld. Der monatliche Regelsatz f&uuml;r Alleinstehende steigt von derzeit 409 Euro auf 416 Euro im Monat &ndash; 7 Euro mehr. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine entsprechende Verordnung, wie das Bundessozialministerium in Berlin mitteilte.<br>\nF&uuml;r Paare gibt es ab 1. Januar 2018 statt 368 Euro 374 Euro pro Partner. Der Regelsatz f&uuml;r Kinder bis zu sechs Jahren steigt um 3 auf 240 Euro im Monat. F&uuml;r die 6- bis 13-J&auml;hrigen gibt es 296 statt 291 Euro im Monat. Jugendliche bis 18 Jahren bekommen 316 statt 311 Euro.<br>\nBundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) sagte, die Erh&ouml;hung folge &bdquo;einem klaren und transparenten Mechanismus&ldquo;. Somit n&auml;hmen die Empf&auml;nger von Grundsicherung und Sozialhilfe an der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung teil. Der Bundesrat muss der Verordnung noch zustimmen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/sieben-euro-mehr-hartz-iv-satz-steigt-um-1-7-prozent-a-1346205\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dass eine Bundessozialministerin von der SPD auch daf&uuml;r lobende Worte findet, verdeutlicht a) die Entfernung von Frau Nahles zu den Hartz-IV-beziehenden Personen und b) den schlimmen Zustand ihrer Partei.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &bdquo;Zeit f&uuml;r mehr Gerechtigkeit. Zeit f&uuml;r Martin Schulz. Es ist Zeit f&uuml;r mehr Gerechtigkeit. Wir wollen, dass alle in unserem Land die Chance auf ein gutes Leben haben.&ldquo; <\/em><br>\n<em>Noch Fragen? Weshalb glaubt die SPD-F&uuml;hrung, die Menschen in diesem Land seien nicht in der Lage den Widerspruch zwischen der Meldung (Der monatliche Regelsatz &hellip; steigt von derzeit 409 Euro auf 416 Euro im Monat) und diesen Parolen zu entlarven? Dass sie dazu in der Lage sind zeigt dies: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article168361072\/Fuer-Schulz-und-die-SPD-geht-es-weiter-bergab.html\">F&uuml;r Schulz und die SPD geht es weiter bergab<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Armutszeugnis f&uuml;r Frau Nahles<\/strong><br>\n&bdquo;Die Mini-Erh&ouml;hung des Hartz-IV-Satzes durch die Gro&szlig;e Koalition zementiert die Armut von Millionen Menschen und Familien. Die prozentuale Erh&ouml;hung liegt unter der Preissteigerung f&uuml;r Lebensmittel in diesem Jahr. Mit dieser Entscheidung werden auch weiterhin Millionen Kinder dazu verdammt, in Armut aufzuwachsen. N&ouml;tig w&auml;re mindestens eine Grundsicherung in H&ouml;he von 556 Euro monatlich, so wie es auch der Wohlfahrtsverband Diakonie fordert&ldquo;, kommentiert Sahra Wagenknecht die vom Bundeskabinett beschlossene Erh&ouml;hung des ALG-II Regelsatzes auf 416 Euro im Jahr 2018. Die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE und Spitzenkandidatin f&uuml;r die Bundestagswahl weiter:<br>\n&bdquo;Das von CDU\/CSU bis zur SPD gefeierte Hartz-IV ist und bleibt Armut per Gesetz. Wir wollen keine menschenunw&uuml;rdige Zwangsm&uuml;hle, die Lohndumping bef&ouml;rdert, indem sie Erwerbslose in Billigjobs und Leiharbeit zwingt. Stattdessen brauchen wir gute Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r alle. Au&szlig;erdem muss das Arbeitslosengeld I deutlich l&auml;nger gezahlt werden, denn es ist und bleibt ein Skandal, dass Menschen, die viele Jahre in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben, bereits nach einem Jahr in Hartz IV landen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/armutszeugnis-fuer-frau-nahles\/\">die Linke im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Hartz IV: Parit&auml;tischer fordert Regelsatz von 529 Euro<\/strong><br>\nAls viel zu niedrig und &bdquo;in keiner Weise bedarfsdeckend&ldquo; kritisiert der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband die geplante Erh&ouml;hung der Hartz-IV-Regels&auml;tze zum 1.1.2018 um lediglich 7 Euro auf dann 416 Euro. In einer Studie hatte der Verband der Bundesregierung zuletzt manipulative Eingriffe in die statistischen Berechnungen nachgewiesen, die aktuell zu einer massiven Unterdeckung der Regels&auml;tze in Hartz IV f&uuml;hren. Ohne jegliche Korrektur w&uuml;rden die viel zu niedrigen Regels&auml;tze nun schlicht entsprechend der Preis- und Lohnentwicklung fortgeschrieben. Nach den Berechnungen des Parit&auml;tischen m&uuml;sste der Regelsatz f&uuml;r Erwachsene bei sachgerechter Herleitung von derzeit 409 um mindestens 120 Euro auf dann 529 Euro angehoben werden.<br>\n&bdquo;Der jetzige Regelsatz ist Ausdruck von kleinlicher Missgunst und armutspolitischer Ignoranz. Diese Bundesregierung hat f&uuml;r arme Menschen ganz offensichtlich und im wahrsten Sinne des Wortes nicht viel &uuml;brig. Im Koalitionsvertrag der n&auml;chsten Bundesregierung muss zwingend eine Reform der Regelsatzberechnung sowie die Schaffung einer bedarfsgerechten Mindestsicherung verankert sein&ldquo;, fordert Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes.<br>\nInsbesondere die Kinderregels&auml;tze seien absolut unzureichend. &bdquo;Die Erh&ouml;hung der Kinderregels&auml;tze um lediglich drei bis f&uuml;nf Euro sind ein kinder- und familienpolitischer Skandal. Die Bek&auml;mpfung von Kinderarmut hat offenbar nur in Sonntagsreden Platz&ldquo;, kritisiert Schneider. Der Parit&auml;tische fordert von der kommenden Bundesregierung die sofortige Einsetzung einer Expertenkommission, um die Frage zu beantworten, was ein Kind braucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/hartz-iv-paritaetischer-fordert-regelsatz-von-529-euro\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Jeder Zweite wird nur befristet eingestellt<\/strong><br>\nDer Anteil befristeter Jobs bei sozialversicherungspflichtigen Neueinstellungen ist 2016 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Betroffen sind nicht mehr nur J&uuml;ngere, sondern zunehmend auch &Auml;ltere.<br>\nTrotz des zunehmenden Fachkr&auml;ftemangels in vielen Regionen ist der Anteil der Befristungen an allen sozialversicherungspflichtigen Neueinstellungen in deutschen Unternehmen zuletzt gestiegen: 45 Prozent der neu eingestellten sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten und damit fast jeder Zweite hat im vergangenen Jahr nur einen befristeten Arbeitsvertrag erhalten.<br>\n2015 waren dagegen 41 Prozent aller Neueinstellungen befristet. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der Gr&uuml;nen-Bundestagsfraktion hervor, die unserer Zeitung vorliegt. Demnach gab es 2016 &ndash; ohne Auszubildende und Mini-Jobber &ndash; rund 3,4 Millionen sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen. &ldquo;Hiervon waren rund 45 Prozent, also etwa 1,6 Millionen Stellen, befristet&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Papier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/auch-viele-aeltere-betroffen-jeder-zweite-nur-befristet-eingestellt-aid-1.7062710\">RP-online<\/a>\n<p><strong>dazu: Knapp die H&auml;lfte der Neueinstellungen nur noch befristet<\/strong><br>\nDie Wirtschaft brummt, Betriebe suchen h&auml;nderingend Arbeitskr&auml;fte, aber bitte ohne Risiko. Arbeitnehmer werden immer weniger unbefristet eingestellt. Besonders betroffen sind 30- bis 39-J&auml;hrige.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/nur-jeder-zweite-bekommt-einen-unbefristeten-job-a-1166300.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Am Samstag hie&szlig; es noch beim SPIEGEL, Befristungen w&auml;ren ein Randproblem, das vor allem ganz junge Menschen am Anfang ihres Berufslebens <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/befristungen-im-check-haben-junge-nur-noch-befristete-arbeitsvertraege-a-1162794.html\">betr&auml;fe<\/a>. Nach diesem Artikel ist also der Fachkr&auml;ftemangel so schlimm, dass die Arbeitskr&auml;fte nach M&ouml;glichkeit nur befristet eingestellt werden, jetzt schon die H&auml;lfte, Tendenz steigend. Und von den befristet Eingestellten wird nur eine Minderheit dauerhaft &ldquo;&uuml;bernommen&rdquo; (anscheinend sind 2 Jahre Befristung die neue Probezeit) und 60 Prozent eben nicht (oder suchen selber eine andere Stelle). So &ldquo;h&auml;nderingend&rdquo; suchen die Unternehmen. Ist es wirklich zu viel verlangt, dass der SPIEGEL seine Artikel auf logische Konsistenz pr&uuml;ft??? Wozu brauchen die Firmen eigentlich noch mehr Zuwanderung, wenn sie das bestehende Arbeitskr&auml;fteangebot schon nicht wollen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Auf zur n&auml;chsten Agenda<\/strong><br>\nBundesverband mittelst&auml;ndische Wirtschaft beklagt &raquo;B&uuml;rokratie&laquo; und w&uuml;nscht sich f&uuml;r die Zukunft eine Koalition aus CDU und FDP<br>\nDer deutsche Mittelstand ist mit der Politik der gro&szlig;en Koalition unzufrieden und warnt davor sich auf den &raquo;Erfolgen&laquo; der Agenda 2010 auszuruhen. Um dies auch der interessierten &Ouml;ffentlichkeit kundzutun hatte der Bundesverband mittelst&auml;ndische Wirtschaft e. V. (BVMW), der sich selbst als &raquo;die Stimme des Mittelstands&laquo; sieht, am Mittwoch zu einem &raquo;Pressegespr&auml;ch&laquo; in ein K&ouml;lsch-Lokal in Berlin-Mitte eingeladen. [&hellip;]<br>\nIn seiner Bewertung der Regierungspolitik schreibt der Unternehmerverband, der Mindestlohn sei &raquo;im allgemeinen zu verneinen&laquo; und &raquo;Werk- und Dienstvertr&auml;ge sowie Arbeitnehmer&uuml;berlassungen sind wichtige Instrumente f&uuml;r Flexibilit&auml;t und mehr Dynamik am Arbeitsmarkt&laquo;. Zu starke Regulierung sei hier &raquo;nicht zielf&uuml;hrend&laquo;. [&hellip;]<br>\nKlartext kam abschlie&szlig;end von BVMW-Chef&ouml;konom Hans-J&uuml;rgen V&ouml;lz: Es laufe zwar gut f&uuml;r die Wirtschaft in der BRD. Die Agenda 2010 habe das Land zukunftsf&auml;hig gemacht. &raquo;Man darf jetzt aber nicht den Fehler machen und sich darauf ausruhen&laquo;. Frankreich habe unter Pr&auml;sident Emmanuel Macron mit den &raquo;Arbeitsmarkt&shy;reformen&laquo; aus der Agenda 2010 gelernt. Mit dem Nachbarland erwachse nun ein gro&szlig;er Konkurrent f&uuml;r die Bundesrepublik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/317741.auf-zur-n%C3%A4chsten-agenda.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Besonders der letzte Absatz zeigt, worum es geht. Wenn Frankreich auch eine Agenda macht, den Sozialstaat schleift und Lohndumping erm&ouml;glicht, ist das ja eine Konkurrenz f&uuml;r Deutschland. Darauf m&uuml;sse dann nat&uuml;rlich mit noch sch&auml;rferen Ma&szlig;nahmen reagiert werden, um im Abw&auml;rtswettlauf weiterhin bestehen zu k&ouml;nnen. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Die Freiheiten des Juniorpartners<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron startet eine Offensive f&uuml;r eine in Berlin unerw&uuml;nschte Umgestaltung der Eurozone. Macron schl&auml;gt vor, einen Euro-Finanzminister und ein Euro-Parlament zu etablieren und ihnen einen milliardenschweren Euro-Haushalt zur Verf&uuml;gung zu stellen, um die Ungleichgewichte in der Eurozone einzud&auml;mmen und den Euro zu stabilisieren. Daf&uuml;r wird er heute und morgen bei einem Besuch in Griechenland werben. Berlin lehnt das Vorhaben ab, da es dazu f&uuml;hren k&ouml;nnte, Mittel aus dem EU-Wohlstandszentrum in &auml;rmere Staaten der Union umzuverteilen. Macron erh&auml;lt Unterst&uuml;tzung von EU-W&auml;hrungskommissar Pierre Moscovici, der am Wochenende in ungewohnt deutlicher Form die deutsch inspirierte EU-Krisenpolitik als &ldquo;undemokratisch&rdquo; und als einen &ldquo;Skandal&rdquo; angeprangert hat. Berliner Regierungsberater empfehlen, Macron, der aktuell Frankreich nach dem Modell der Agenda 2010 an deutsche Vorgaben anpassen will, gew&auml;hren zu lassen, um ihm den R&uuml;cken f&uuml;r die K&auml;mpfe an der Heimatfront freizuhalten: Die Bundesregierung solle, hei&szlig;t es, in Zukunft nicht so sehr als &ldquo;Oberlehrer&rdquo; auftreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59668\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arm leben hei&szlig;t fr&uuml;her sterben<\/strong><br>\nErst einmal ist es eine gute Nachricht, eine Geschichte von medizinischem Fortschritt und steigendem Wohlstand: Die Menschen in Deutschland leben immer l&auml;nger. Seit 1945 ist die mittlere Lebenserwartung eines m&auml;nnlichen Neugeborenen um 17 Jahre gestiegen, auf nun 84,3 Jahre. Wer im Jahr 2017 in Deutschland als M&auml;dchen zur Welt kommt, kann sich im Durchschnitt sogar auf 88 Lebensjahre freuen, ein Plus von 13 Jahren seit dem Krieg.<br>\nEs ist anzunehmen, dass sich auch die meisten &Ouml;konomen &uuml;ber diese Entwicklung freuen. Zugleich nutzen sie die Zahlen aber als Argument, um eine durchaus unangehmene Forderung aufzustellen: Wer l&auml;nger lebt, soll auch l&auml;nger arbeiten. Seit dem TV-Duell vom Wochenende diskutiert ganz Deutschland wieder &uuml;ber die Rente mit 70. (&hellip;)<br>\nIn den vergangenen 20 Jahren ist die Lebenserwartung f&uuml;r 65-J&auml;hrige allerdings kaum noch gestiegen. Au&szlig;erdem: Nicht alle Menschen leben gleich lang. Viele Studien belegen, dass die Lebenserwartung stark vom sozialen Status abh&auml;ngt. Zwischen der untersten Einkommensgruppe, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verdient, und den Spitzenverdienern liegen mehr als acht Jahre bei Frauen und mehr als zehn Jahre bei den M&auml;nnern. Das haben Wissenschaftler des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit Daten des sozio-&ouml;konomischen Panels errechnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/lebenserwartung-arm-leben-heisst-frueher-sterben-1.3654958\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist doch ein Beleg daf&uuml;r, dass Bundeskanzlerin Merkel die Unwahrheit sagt, wenn sie behauptet, uns in Deutschland gehe es gut, oder?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Maximales Lebensalter von etwa 115 Jahren?<\/strong><br>\nStatistisch werden die Menschen &auml;lter, aber es scheint eine nat&uuml;rliche Grenze zu geben. Aber bis zu 20 Jahre Lebenszeit trennen Reiche und Arme &ndash; ein Skandal<br>\nReichere Menschen leben deutlich l&auml;nger als &auml;rmere. Die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich ist auch eine zwischen der Lebenserwartung. Mehr als ein Jahrzehnt kann sich die Lebenserwartung unterscheiden, erstaunlich eigentlich, dass es dar&uuml;ber noch keine Revolte derjenigen gab, deren Leben nicht nur h&auml;rter ist, sondern auch k&uuml;rzer. Vielleicht funktioniert die neoliberal-kapitalistische Ideologie einfach zu gut, dass jeder angeblich Herr seines Schicksals ist und daher selbst zu verschulden hat, wenn er &auml;rmer ist und fr&uuml;her stirbt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Maximales-Lebensalter-von-etwa-115-Jahren-3822689.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Akademikerkinder sind deutlich entspannter<\/strong><br>\nDie Familie studiert mit: Wenn die Eltern Akademiker sind, gehen die Kinder leichter und mit weniger Pr&uuml;fungsangst durchs Studium. Das zeigt eine neue Untersuchung.<br>\nPr&uuml;fungsangst ist bei Kindern von Nicht-Akademikern besonders verbreitet. Oft kommen sie bereits mit gr&ouml;&szlig;erer Unsicherheit an die Hochschulen und f&uuml;hlen sich dadurch im Studium weniger wohl. Kinder von Akademikern sind dagegen oft durch das Bewusstsein gesch&uuml;tzt, dass ihre Eltern diesen Weg bereits gemeistert haben.<br>\nDas geht aus einer neuen Studie der Universit&auml;t Mannheim hervor. Psychologen hatten &uuml;ber 500 Erstsemester befragt &ndash; zun&auml;chst zu Beginn ihres Studiums, dann noch einmal nach einem Jahr. &ldquo;Die Ergebnisse zeigen, dass Akademikerkinder sich von Anfang an in starkem Ausma&szlig; als Akademiker identifizieren&rdquo;, sagt Stefan Janke, Leiter der Studie. &ldquo;Diese &Uuml;berzeugung sch&uuml;tzt sie vor Unzufriedenheit und davor, Pr&uuml;fungsangst zu entwickeln.&rdquo; Anders gesagt: Sie k&ouml;nnen mit dem Stress im Studium besser umgehen.<br>\nNicht-Akademikerkinder dagegen f&uuml;hlen eine schw&auml;chere Zugeh&ouml;rigkeit zum Universit&auml;ts-Milieu. Und das hat Folgen: Sie starten ihr Studium mit deutlich mehr Pr&uuml;fungsangst und werden diese Furcht auch w&auml;hrend des ersten Jahres nicht los. Das wirke sich &ldquo;&uuml;ber die Zeit negativ auf ihre Studienzufriedenheit aus&rdquo;, schreiben die Forscher. Bei der Analyse wurden auch die Abiturnoten der Befragten ber&uuml;cksichtigt. Die Ergebnisse lassen sich also nicht mit dem Leistungsniveau der Studierenden begr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/uni\/pruefungsangst-akademikerkinder-im-studium-sind-entspannter-a-1166371.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Frankfurter Tor: 635 Euro Miete f&uuml;r 18 Quadratmeter<\/strong><br>\nDass Cresco am Frankfurter Tor so teure Apartments anbieten kann, liegt daran, dass die Bundesanstalt f&uuml;r Immobilienaufgaben (Bima) das ehemals bundeseigene Filetgrundst&uuml;ck im Jahr 2013 privatisiert hat. Die 10.381 Quadratmeter gro&szlig;e Fl&auml;che ging damals nach einem Bieterverfahren f&uuml;r 15,75 Millionen Euro an die Cresco Capital Frankfurter Tor mit Sitz in Luxemburg.<br>\nForderungen Berliner Politiker, die Immobilie lieber an die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) zu verkaufen, damit diese dort bezahlbare Wohnungen anbieten kann, wurden vom Bund ignoriert. &bdquo;Bei bundespolitischen Entscheidungen seien lokale Interessen nicht zu ber&uuml;cksichtigen&ldquo;, wird der Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann (CDU\/CSU) in einem Protokoll &uuml;ber die Sitzung des Bundestags-Haushaltsausschusses vom 2. April 2014 zitiert.<br>\n&bdquo;Jetzt regen sich alle &uuml;ber die hohen Mieten auf und sind &uuml;ber den Investor emp&ouml;rt&ldquo;, sagt die Linken-Abgeordnete Gesine L&ouml;tzsch, Vorsitzende des Haushaltsausschusses. Das sei zwar gerechtfertigt, doch m&uuml;sse die Geschichte schon ganz erz&auml;hlt werden: &bdquo;Der Bundesfinanzminister verkauft zu H&ouml;chstpreisen Grundst&uuml;cke an Spekulanten und nicht an kommunale Wohnungsgesellschaften&ldquo;, sagt L&ouml;tzsch. &bdquo;Der CDU-Minister treibt zusammen mit Spekulanten die Mieten in Berlin in eine unerschwingliche H&ouml;he.&ldquo; Das sei verwerflich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/berlin\/frankfurter-tor-635-euro-miete-fuer-18-quadratmeter-28368958\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&raquo;Alle Beteiligten haben dichtgehalten&laquo;<\/strong><br>\nPolitiker bestreiten, dass sie von &Ouml;PP-Pleiten gewusst haben. Ein Gespr&auml;ch mit Carl Wa&szlig;muth<br>\nDie m&ouml;gliche Pleite der Autobahngesellschaft A1 Mobil, die die sogenannte Hansalinie zwischen Hamburg und Bremen bewirtschaftet, hat sich seit dem Jahr 2010 abgezeichnet. Dennoch hat angeblich keiner etwas von der Schieflage gewusst: weder der amtierende Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt noch sein Vorg&auml;nger Peter Ramsauer, beide CSU, ebensowenig Niedersachsens sozialdemokratischer Regierungschef Stephan Weil und dessen Finanzminister und Parteifreund Olaf Lies. Dabei fand die 2013 initiierte Schlichtung in dessen Beh&ouml;rde statt. Erstaunt Sie soviel Ahnungslosigkeit?<br>\nDas ist unglaubw&uuml;rdig. F&uuml;r Niedersachsen ist die A 1 ein gro&szlig;er verkehrspolitischer Brocken, f&uuml;r den Bund war das ein Pilotprojekt. Von der Schlichtung wussten sicher alle. Die Banken hatten sp&auml;testens 2012 ein Stillhalteabkommen mit dem Betreiber abgeschlossen, also ihren Verzicht auf Zins und Tilgung erkl&auml;rt, damit die Gesellschaft nicht untergeht. Stillhalten und Schlichtung folgen doch dem Kalk&uuml;l, dass der Staat dem Laden aus der Patsche hilft. Sonst w&auml;re vielleicht die A 1 zugemacht worden. Und das soll keinen interessiert haben?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/317589.alle-beteiligten-haben-dichtgehalten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;&Uuml;berfl&uuml;ssige Subvention&rdquo;<\/strong><br>\nIn der Debatte um die Konsequenzen ihrer lockeren Geldpolitik geht es meist um die Staatsanleihenk&auml;ufe der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB). Dabei wird gerne vergessen, dass die W&auml;hrungsh&uuml;ter seit Juni 2016 auch Unternehmensanleihen erwerben, bislang f&uuml;r 107 Milliarden Euro. Davon profitieren b&ouml;rsengehandelte Gro&szlig;konzerne in Europa, etwa die Deutsche Telekom, der Pharmakonzern Novartis, BMW oder auch der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestl&eacute;. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Diese Politik schafft Interessenkonflikte&rdquo;, meint De Masi. &Uuml;ber den Kauf von Nestl&eacute;-Anleihen w&uuml;rden Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe und somit Dividenden der Aktion&auml;re finanziert. &ldquo;Im letzten Jahr gab es gar mitten im Dieselskandal &uuml;ber das Unternehmensanleihenkaufprogramm der EZB sogar einen kleinen Bail-out f&uuml;r VW&rdquo;, sagt der EU-Parlamentarier mit dem Hinweis, dass die Notenbank auch Anleihen des Autoherstellers gekauft habe. Die EZB, so De Masi, solle lieber &ouml;ffentliche Investitionen unterst&uuml;tzen, etwa &uuml;ber den Kauf von Anleihen der Europ&auml;ischen Investitionsbank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/europaeische-zentralank-ueberfluessige-subvention-1.3655548\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Menschenrechtler fordern Ende der Aufweichung des V&ouml;lkerrechts bei Kampfdrohnen<\/strong><br>\nDas European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) hat ein Positionspapier zum Einsatz von bewaffneten Drohnen ver&ouml;ffentlicht, das sich mit v&ouml;lkerrechtlichen Fragen und der Verantwortung Deutschlands auseinandersetzt: &bdquo;Terrorismusbek&auml;mpfung in Syrien und unbegrenzter Einsatz von Kampfdrohnen? Deutschland muss der Aufweichung des V&ouml;lkerrechts ein Ende setzen&ldquo;.<br>\nIn Deutschland baut sich f&uuml;r alle Parteien Druck auf, in Sachen Drohnen eine politische Position zu beziehen und dabei das V&ouml;lkerrecht zu beachten. Denn Kampfdrohnen mit t&ouml;dlichen Waffen werden nicht nur von den Vereinigten Staaten eingesetzt, derzeit auch in Syrien und Irak, sondern sollen nach Willen der Unionsfraktion im Bundestag k&uuml;nftig von der Bundeswehr operiert werden. Zwar setzte der Haushaltsausschuss des Bundestages kurz vor Ende der Legislaturperiode im Juni 2017 die Entscheidung &uuml;ber die Anschaffung bewaffnungsf&auml;higer Drohnen doch nicht mehr auf die Tagesordnung. Aber nach der Wahl kommt das Thema unweigerlich wieder auf die Agenda.<br>\nAndreas Sch&uuml;ller, der Leiter des Programmbereichs V&ouml;lkerstraftaten und rechtliche Verantwortung beim ECCHR, fordert auf Grundlage der rechtlichen Analyse des ECCHR-Positionspapiers f&uuml;r die vorerst verschobene Entscheidung &uuml;ber Kampfdrohnen von einer neuen Bundesregierung nach der Wahl:\n<blockquote><p>\nEine Entscheidung &uuml;ber die Anschaffung bewaffneter Drohnen durch eine neue Bundesregierung sollte rechtliche Standards klar formulieren unter einer engen, restriktiven Auslegung des V&ouml;lkerrechts.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/menschenrechtler-fordern-ende-der-aufweichung-des-voelkerrechts-bei-kampfdrohnen\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nordkorea droht bei neuen Sanktionen mit &bdquo;Gegenoffensive&ldquo;<\/strong><br>\nNach seinem weltweit verurteilten Atomtest hat Nordkorea f&uuml;r den Fall neuer Sanktionen mit Gegenma&szlig;nahmen gedroht. Das Au&szlig;enministerium in Pj&ouml;ngjang unterstellte den Vereinigten Staaten, eine feindselige Politik und dazu eine &bdquo;hektische Sanktionskampagne&ldquo; zu betreiben. &bdquo;Wir werden auf die verabscheuungsw&uuml;rdigen Sanktionen und den Druck der Vereinigten Staaten mit unserer eigenen Art der Gegenoffensive antworten&ldquo;, wurde ein Ministeriumssprecher am Dienstagabend von den Staatsmedien zitiert. Welche Art von Ma&szlig;nahmen ergriffen werden sollen, blieb unklar.<br>\nDie Vereinigten Staaten sollten nicht vergessen, dass Nordkorea eine &bdquo;voll entwickelte Atommacht ist, die im Besitz von Interkontinentalraketen (ICBM) wie auch einer Atom- und Wasserstoffbombe&ldquo; sei, hie&szlig; es. Der Sprecher habe auf eine Frage mit Blick auf neue Sanktionen geantwortet. Nordkorea hatte am Sonntag eigenen Angaben zufolge eine Wasserstoffbombe getestet, mit der eine ICBM best&uuml;ckt werden soll<br>\nDie Vereinigten Staaten werfen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un vor, einen Krieg provozieren zu wollen und dringen im UN-Sicherheitsrat auf &bdquo;gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Sanktionen&ldquo;. Der Rat war am Montag wegen des sechsten und bisher gr&ouml;&szlig;ten Atomtests durch Nordkorea auf Antrag der Vereinigten Staaten, Japans, Frankreichs, Gro&szlig;britanniens und S&uuml;dkoreas zun&auml;chst zu einer Sondersitzung zusammengekommen. UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres hatte den Atomwaffentest als weitere Verletzung internationaler Abkommen verurteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/atom-konflikt-nordkorea-droht-bei-neuen-sanktionen-mit-gegenoffensive-15185573.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ohne die Aktionen Nordkoreas erkl&auml;ren oder gar rechtfertigen zu wollen: K&ouml;nnte es nicht so sein, dass die USA zumindest Angst in der Region sch&uuml;ren &ndash; z.B. durch j&auml;hrlich stattfindende Milit&auml;rman&ouml;ver, von denen sich insbesondere Nordkorea provoziert f&uuml;hlt -, um auch besser ihre neuesten Waffensysteme an die B&uuml;ndnispartner (Japan und S&uuml;dkorea) verkaufen zu k&ouml;nnen? Das k&ouml;nnte ein weiteres Indiz daf&uuml;r sein, dass der US-Pr&auml;sident inzwischen vor seinem Milit&auml;rkomplex eingeknickt ist. Zur Erinnerung: US-Pr&auml;sident Eisenhower <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Milit%C3%A4risch-industrieller_Komplex\">warnte<\/a> &ldquo;in seiner Abschiedsrede vom 17. Januar 1961 ausdr&uuml;cklich vor den Verflechtungen und Einfl&uuml;ssen des milit&auml;risch-industriellen Komplexes in den USA&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Nordkorea: Resultat<\/strong><br>\nIm Guardian(via Bpb-Newsletter) wird v&ouml;llig zu Recht darauf hingewiesen, dass die Konflikte um die Atomwaffenprogramme diverser &bdquo;kleinerer&ldquo; Staaten nicht unwesentlich das Resultat dessen sind, dass die Atomm&auml;chte ihren Verpflichtungen aus dem Atomwaffensperrvertrag nicht nachgekommen sind &ndash; und dies wohl auch nie bebasichtigt hatten: &bdquo;To work fully, the NPT relies on keeping a crucial bargain: non-nuclear-armed states agree never to acquire the weapons, while nuclear-armed states agree to share the benefits of peaceful nuclear technology and pursue nuclear disarmament with the ultimate aim of eliminating them. This, in effect, was the guarantee offered to vulnerable, insecure outlier states such as North Korea. The guarantee was a dud, however, and the bargain has never been truly honoured. Rather than reducing their nuclear arsenals, the US, Russia and China have modernised and expanded them.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/09\/06\/nordkorea-resultat\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Medien im Schatten der Eskalation<\/strong><br>\nMitten im Atomkonflikt mit dem Nachbarn streiken die wichtigsten Medienh&auml;user S&uuml;dkoreas<br>\nDie sprichw&ouml;rtliche Stille im Auge des Sturmes herrscht, zumindest oberfl&auml;chlich betrachtet, derzeit in S&uuml;dkorea. Nach Jahrzehnten von Spannung, Drohungen und Eskalation reagiert niemand mit Panik auf die aktuell besonders explosive Sicherheitslage. Vielmehr tobt ein dramatischer Machtkampf um den zuk&uuml;nftigen politischen Kurs des Landes. Es geht um die Aufarbeitung der quasidiktatorischen Herrschaft der im M&auml;rz dieses Jahres des Amtes enthobenen Pr&auml;sidentin Park Geun Hye und ihrer Folgen, wie dem reaktion&auml;ren Management der f&uuml;hrenden korea&shy;nischen Rundfunkanstalten MBC und KBS. Gleichzeitig rutscht S&uuml;dkorea immer tiefer in eine regionale &ouml;konomische Isolation, w&auml;hrend das Milit&auml;r der Vereinigten Staaten die wesentlichen sicherheitspolitischen Entscheidungen diktiert. (&hellip;)<br>\nEine freie Presse ist gerade vor dem Hintergrund der steigenden Kriegsgefahr auf der koreanischen Halbinsel von unsch&auml;tzbarem Wert. Pr&auml;sident Moon Jae In hatte im Juli in Berlin angek&uuml;ndigt, st&auml;rker auf Dialog mit dem Norden zu setzen; eine Aussage die zur Zeit von konservativen, pro-US-amerikanischen Kr&auml;ften in Seoul heftig angegriffen wird. Die Vorsitzende von Moons Minju-Partei (Demokratische Partei des Miteinanders), Choo Mi Ae, hatte am Montag darauf gedr&auml;ngt, Sonderbotschafter nach Nordkorea und in die USA zu schicken, um zweigleisige Gespr&auml;che zwischen dem S&uuml;den und dem Norden einerseits und den USA und dem Norden andererseits auf den Weg zu bringen. Von der Opposition und f&uuml;hrenden Medien wurde sie daf&uuml;r als &raquo;naiv&laquo; bezeichnet. Gleichzeitig w&auml;chst in der Bev&ouml;lkerung die Sorge dar&uuml;ber, was der versprochene &raquo;Schutz&laquo; der USA wirklich bedeutet. Auch die &ouml;konomischen Auswirkungen der chinesischen Sanktionen gegen S&uuml;dkorea werden immer sp&uuml;rbarer. China hat wegen der Stationierung des US-Raketenabwehrsystems THAAD bereits erste Handelseinschr&auml;nkungen veranlasst, weitere sollen folgen. Das Exportvolumen von S&uuml;dkorea nach China war 2016 im Vergleich zu 2014 bereits um 15 Prozent geschrumpft. F&uuml;r die strauchelnde s&uuml;dkoreanische Wirtschaft ist das problematisch. Dennoch setzt das konservative Lager flankiert vom s&uuml;dkoreanischen Milit&auml;r auf Waffenk&auml;ufe aus den USA in Milliardenh&ouml;he.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/09\/06\/medien-im-schatten-der-eskalation\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Leider wird in westlichen &ndash; auch deutschen &ndash; &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; kaum &uuml;ber diese Vorg&auml;nge berichtet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nachschlag: Ach, Andrea!<\/strong><br>\nAndrea Nahles (SPD), Arbeitsministerin, ist ein Treibhausgew&auml;chs des Parlamentarismus. Seit ihrer Wahl zur Juso-Chefin 1995 musste sich die Frau keinem ernsthaften Votum mehr stellen, ihr Mandat hat sie &uuml;ber die Liste sicher. Sie gedeiht im Hinterzimmer, w&auml;hrend einer informellen Absprache, beim Parteivorstandspoker. Und das teilt sie mit so gut wie allen SPD-Funktion&auml;ren. Das Volk &ndash; das sind die da drau&szlig;en.<br>\nBei Maybritt Illner hat sich Nahles der Aufgabe gestellt, die sozialdemokratische Selbstentleibung in der gro&szlig;en Koalition zu verteidigen. Da kommen dann Perlen wie &raquo;die Umwelthilfe darf jetzt nicht die deutsche Industriepolitik alleine bestimmen&laquo; heraus. Keine Bange, macht sie nicht: Das tut weiter die Autoindustrie, die sich eine gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Bundesregierung h&auml;lt. Oder: &raquo;Wir haben bei der Leiharbeit alles versucht, was mit der Union ging.&laquo; Aha. Dann vielleicht mal ohne Union versuchen? Nein, v&ouml;llig undenkbar. Ein Deutschland ohne Merkel, das kann sich Nahles nicht vorstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/317777.nachschlag-ach-andrea.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>So viel AfD steckt in der CDU<\/strong><br>\nWer die Merkel-CDU f&uuml;r eine sozialdemokratische Partei h&auml;lt, sollte diesen Text lesen.<br>\nEs sieht auf den ersten Blick nicht aus wie eine gro&szlig;e Liebesgeschichte. AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel m&ouml;chte Angela Merkel vor Gericht bringen. Die Kanzlerin nennt AfD-Aussagen &ldquo;rassistisch&rdquo; und sagt, sie wolle &ldquo;auf keinen Fall&rdquo; mit der AfD zusammenarbeiten. Rechnerisch m&ouml;glich w&auml;re es aber: AfD und Union kommen in Umfragen auf bis zu 48 Prozent &ndash; das w&uuml;rde knapp f&uuml;r eine Koalition reichen. Es stellt sich daher die Frage: Wie &auml;hnlich sind sich die beiden Parteien wirklich, die sich &ldquo;konservativ&rdquo; nennen und an christliche Werte appellieren? Spoiler: So &auml;hnlich, dass einem &uuml;bel werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.vice.com\/de\/article\/8xxpw4\/so-viel-afd-steckt-in-der-cdu\">Vice<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Skurrile TV-Doku &uuml;ber linke Gewalt: Mit dem Zweiten basht es sich besser<\/strong><br>\nPassend zu de Maizi&egrave;res Offensive gegen Links strahlt ZDFinfo &bdquo;Radikale von Links &ndash; Die untersch&auml;tzte Gefahr&ldquo; aus. Es ist eine Relativierung rechter Gewalt.<br>\nKnapp einen Monat sind der G20-Gipfel und die Proteste dagegen in Hamburg nun vorbei. Seitdem &uuml;berbieten sich einige Stimmen &ouml;ffentlich mit Warnungen vor Linksextremismus. Nun bedient auch ZDFinfo dieses Bashing mit einem Beitrag. Autor Rainer Fromm ist f&uuml;r kenntnisreiche Filme zum Rechtsextremismus bekannt. Am Mittwochabend um 20.15 zeigt ZDFinfo allerdings seine neue Dokumentation mit dem rei&szlig;erischen Titel &bdquo;Radikale von Links &ndash; Die untersch&auml;tzte Gefahr&ldquo;, die das Szenario eines vom Linksextremismus bedrohten Deutschlands kreiert.<br>\nIm Pressetext zur Dokumentation wird behauptet, linksextremer Terror sei im Jahr 2015 brutaler gewesen als der von RechtsextremistInnen. Dass in dem Jahr allein 924 Straftaten gegen Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte vom Bundeskriminalamt gez&auml;hlt wurden, wird nicht erw&auml;hnt. Der Text hebt hervor, linke Gewalt richte sich vor allem gegen &bdquo;Polizeibeamte, Unternehmer, Rechtsextremisten und alle anderen, die in der Szene mit dem verhassten &sbquo;Kapital&lsquo; verkn&uuml;pft werden&ldquo;.<br>\nUnabh&auml;ngig davon, dass Rechtsextreme wie selbstverst&auml;ndlich in einem Atemzug mit PolizistInnen und UnternehmerInnen genannt werden, unterschl&auml;gt diese Darstellung eins: Unter linker Gewalt gegen&uuml;ber PolizistInnen z&auml;hlen auch Bagatellen wie etwa ein Angriff mit einem Blumenstrau&szlig; oder auch verbale Gewalt und Widerstand gegen Beamte. Differenzierung und Kontext? Fehlanzeige.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Skurrile-TV-Doku-ueber-linke-Gewalt\/!5445854\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Horch und Guck<\/strong><br>\nAnti-Links-Kampagne der CDU: Thomas de Maizi&egrave;re &shy;indoktriniert mittlerweile sogar Sch&uuml;ler<br>\nDer Kreuzzug des Bundesinnenministers gegen das, was er sich unter &raquo;Linksextremismus&laquo; vorstellt, geht weiter. Seine Direktkandidatur f&uuml;r den Wahlkreis 155, der AfD- und Pegida-Hochburg Mei&szlig;en, kommt schlie&szlig;lich nicht von allein. Und auch Joachim Herrmann (CSU) will als Anw&auml;rter auf seinen Ministerposten im Zaum gehalten werden. Nachdem Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) am Samstag beim Bund der Vertriebenen der &raquo;verlorenen Heimat in den ehemaligen Ostgebieten&laquo; nachgetrauert hatte, verschlug es ihn am Montag in die Gedenkst&auml;tte Berlin-Hohensch&ouml;nhausen. [&hellip;]<br>\nDabei hat de Maizi&egrave;re Gl&uuml;ck, dass es dieses Seminar &uuml;berhaupt noch gibt. Bereits zu Beginn der Regierungszeit sollte es auf Betreiben des SPD-Familienministeriums nicht mehr gef&ouml;rdert werden, CDU und CSU wussten dieses Bestreben allerdings zu verhindern. In einer Evaluation hatte das Deutsche Jugendinstitut 2014 attestiert, dass das Pauken in Hohensch&ouml;nhausen &raquo;stark gesteuert&laquo;, &raquo;suggestiv&laquo; und &raquo;undifferenziert&laquo; sei, gepr&auml;gt von &raquo;einseitiger Materialauswahl&laquo; wie auch einem &raquo;unausgesprochenen Totalitarismusverdacht&laquo; gegen Linke. Nach Angaben der Gedenkst&auml;tte waren seit 2011 insgesamt 21.000 Sch&uuml;ler Knabes P&auml;dagogik ausgesetzt. Das sei viel, aber immer noch zu wenig, es gebe ein &Uuml;bergewicht bei Projekten gegen Rechtsextremismus, sagte de Maizi&egrave;re laut Berliner Morgenpost nun am Montag und stellte der Gedenkst&auml;tte f&uuml;r die kommende Legislaturperiode weitaus h&ouml;here F&ouml;rdersummen als bisher in Aussicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/317653.horch-und-guck.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wieso die Medien mal wieder &uuml;ber das AfD-St&ouml;ckchen springen<\/strong><br>\nAlice Weidel verlie&szlig; eine ZDF-Talkshow im Protest. Zuvor verlor Wolfgang Bosbach die Nerven in der ARD. Eklats wie diese werden von Medien endlos ausgeschlachtet. Und helfen nur ihren Initiatoren. [&hellip;]<br>\nIn Kommentaren war sehr schnell die Rede davon, Weidels Abgang sei kalkuliert und inszeniert gewesen. Damit ist gemeint, dass der Entschluss der Politikerin nicht spontan fiel, sondern geplant gewesen sei. V&ouml;llig aus der Luft gegriffen ist diese &ndash; wohlgemerkt &ndash; Spekulation nicht. In einem AfD-Strategiepapier, das Ende des vergangenen Jahres verfasst wurde, ist die Rede davon, dass die Partei &bdquo;auch vor sorgf&auml;ltig geplanten Provokationen nicht zur&uuml;ckschrecken&ldquo; d&uuml;rfe. Einladungen in Talkshows n&auml;hmen Politiker darum an, selbst wenn diese nach Einsch&auml;tzung der Partei &bdquo;vor allem der Vorf&uuml;hrung der AfD&ldquo; dienten. Denn die Kritik der Gegner mache die Partei bei ihren Unterst&uuml;tzern nur st&auml;rker.<br>\nStory der ausgegrenzten Partei<br>\nEin Abgang im Protest zieht jeweils eine gro&szlig;e Menge an Folgeberichterstattung in anderen Medien nach sich. Schnell vermeldet, online, viral. F&uuml;r solche Vorf&auml;lle reserviert ist das E-Wort: Eklat! Die Assoziationskette ist schnell gebildet: Talkshow im &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen (Zwangsbeitrag, Staatsfernsehen, etc.), AfD-Politiker wird zum Nazi oder Rechtsradikalen erkl&auml;rt, kein Gast oder Moderator widerspricht unmittelbar &ndash; fertig ist der Eklat, wahlweise auch Skandal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/medien\/article168373840\/Wieso-die-Medien-mal-wieder-ueber-das-AfD-Stoeckchen-springen.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Alice Weidel flieht kalkuliert aus der Berliner Fernsehwerft und die Medien haben ihren &bdquo;Eklat&ldquo;. Eine Win-Win-Situation. Weidel, die AfD, ihre W&auml;hler und die, die es werden wollen, k&ouml;nnen sich wieder in ihrem absurden Opfer-Gehabe suhlen und die Onlineportale haben endlich wieder Schlagzeilen, die vor allem aufgrund der zu erwartenden Kommentarflut unterbesch&auml;ftigter AfD-Symathisanten ordentliche Werbeeinnahmen generieren. AfD und Medien bilden eine hervorragende Symbiose. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &ldquo;Fl&uuml;chtlinge sind bei uns unerw&uuml;nscht!&rdquo;: AfD will Alice Weidel aus Partei ausschlie&szlig;en<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Nachdem AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel gestern mitten in der ZDF-Sendung &ldquo;Wie geht&rsquo;s, Deutschland?&rdquo; aus dem Studio fl&uuml;chtete, ist heute ein Parteiausschlussverfahren gegen die 38-J&auml;hrige eingeleitet worden. Als migrationskritische Partei k&ouml;nne man keine Gefl&uuml;chtete als Spitzenkandidatin dulden, hei&szlig;t es in einer Mitteilung des AfD-Vorstands. &ldquo;Wir m&uuml;ssen hier leider konsequent bleiben, sonst machen wir uns unglaubw&uuml;rdig&rdquo;, so die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch heute Vormittag auf einer Pressekonferenz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2017\/09\/weidel.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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