{"id":3997,"date":"2009-06-12T09:24:18","date_gmt":"2009-06-12T07:24:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3997"},"modified":"2009-06-12T09:24:19","modified_gmt":"2009-06-12T07:24:19","slug":"hinweise-des-tages-909","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3997","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(MB\/AM)<br>\nHeute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=3997#h01\">Alter Wein in gr&uuml;nen Schl&auml;uchen: die neuen &Ouml;ko-L&uuml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h02\">Kajo Wasserh&ouml;vel: SPD steckt nicht in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h03\">Nach der Europawahl: SPD-Linke dringt auf Kurswechsel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h04\">Was haben die Kaufhausbetreiber in der Vergangenheit falsch gemacht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h05\">Erheblicher Finanzbedarf f&uuml;r den &Ouml;PNV &ndash; In der n&auml;chsten Legislaturperiode politischen Konsens erarbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h06\">Munoz ermahnt Deutschland: Menschenrechte nicht f&uuml;r den Mond<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h07\">Mitarbeiter laufen Sturm gegen Heuschrecke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h08\">Schafft die Private Krankenversicherung ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h09\">Drei Jobs und trotzdem arm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h10\">30.000 Euro f&uuml;r ein Auge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h11\">Hannover will Verluste aus Cross-Border-Leasing-Gesch&auml;ft sozialisieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h12\">Zahl der Tafel-Empf&auml;nger auf eine Million gewachsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h13\">Verdeckte PR &ndash; Wie Firmen ihr Image sch&ouml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h14\">Forscher best&auml;tigen indirekt Wirkungslosigkeit der Hartz-Reformen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h15\">Betr. Haftung der Pr&uuml;fer<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3997&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Alter Wein in gr&uuml;nen Schl&auml;uchen: die neuen &Ouml;ko-L&uuml;gen<\/strong><br>\n&Ouml;ko ist in. Nicht nur bei der Bionade-Bourgeoisie, den Wellness-Gr&uuml;nen, die sich schon immer etwas Besseres leisten wollten. &Ouml;ko ist einfach in Mode. Man kleidet sich in Green Cotton, geht zum Einkaufen in den Bio-Supermarkt und achtet auch darauf, dass die Aktien gr&uuml;n sind. Das haben nicht nur die Handelsketten gemerkt, sondern auch die Industrie. Lufthansa fliegt CO2-bewusst, Porsche baut Hybrid, und der Strom ist gr&uuml;n. Auch sonst wird gelogen, dass es eine Art hat &ndash; eine gr&uuml;n get&uuml;nchte vom Art-Director. Denn allzu oft sind es nur die PR-Abteilungen der Unternehmen, die umgedacht haben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/radio\/hr2\/index.jsp?rubrik=14224&amp;key=standard_podcasting_derTag&amp;mediakey=podcast\/derTag\/derTag_20090609&amp;type=a\">hr2 &ndash; Der Tag (Einleitungstext und Abspielfunktion)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/derTag\/derTag_20090609.mp3?tl=html\">hr2 &ndash; Der Tag (Audio-Podcast, mp3, ca. 53 min, ca. 25 MB)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kajo Wasserh&ouml;vel: SPD steckt nicht in der Krise<\/strong><br>\nDer SPD-Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Kajo Wasserh&ouml;vel sieht nach dem Europawahlergebnis keinen Anlass f&uuml;r Inhalts- oder Personaldiskussionen in seiner Partei. Wasserh&ouml;vel sagte, die Partei gehe geschlossen in den Wahlkampf. Sie habe ein gutes Regierungsprogramm, in dem die Alternativen sehr deutlich w&uuml;rden. Als Beispiele nannte er den Mindestlohn, die Studiengeb&uuml;hren und die Begrenzung von Managergeh&auml;ltern.<br>\nWuttke (Moderatorin): Man schreibt &uuml;ber Sie, Sie seien ein M&uuml;ntefering im Quadrat. Trotzdem: Kann die SPD ernsthaft auf eine neue Regierungsverantwortung zustreben ohne die Linkspartei?<br>\nWasserh&ouml;vel: Ja, ganz eindeutig. Das geht mit denen &uuml;berhaupt nicht. Es gibt ja immer mehr nachdenkliche Menschen, die die Linkspartei verlassen und diesen sektiererischen Kurs auch von Lafontaine nicht mitmachen wollen. Die Linkspartei ist sozialpolitisch illusion&auml;r, weil sie allen alles verspricht. Die Linkspartei ist au&szlig;enpolitisch vollkommen unzuverl&auml;ssig &hellip;<br>\nWuttke: Und Sie sind sich sicher, dass ich Sie an dieses Versprechen jetzt am 28. September nicht erinnern muss?<br>\nWasserh&ouml;vel: Das k&ouml;nnen Sie gerne machen, aber Sie werden keinen Anlass dazu haben, weil die Haltung der SPD dazu eindeutig ist. Und ich kenne da wirklich auch keine anderen Meinungen. Das ist eindeutig bei Frank-Walter Steinmeier, bei Peer Steinbr&uuml;ck, bei Franz M&uuml;ntefering, in der gesamten SPD-Spitze, und das wird der Parteitag am Sonntag auch noch mal deutlich machen.<br>\nWuttke: Andrea Ypsilanti hat das auch mal gesagt.<br>\nWasserh&ouml;vel: Ich glaube, dass viele aus dem gelernt haben, was da in Hessen abgelaufen ist. Wir sagen klipp und klar vor der Wahl, was geht und was nicht geht. Und Sie k&ouml;nnen sich darauf verlassen, daran werden wir uns auch halten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/interview\/979563\/\">Deutschlandradio Kultur (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2009\/06\/10\/drk_20090610_0750_caad1785.mp3\">Deutschlandradio Kultur (Audio-Podcast)<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Die Abgrenzung gegen die Linke ist offenbar das gravierendste Problem des SPD-Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer. Da ist Hopfen und Malz verloren. Auch die Logik dieses leitenden Herrn ist beachtlich. Aus den Abl&auml;ufen in Hessen lernt er, dass die SPD mit der Linkspartei nicht zusammengehen darf. Genau diese Linie hatte der SPD bei der erneuten Wahl im Januar einen Riesenverlust gebracht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nach der Europawahl: SPD-Linke dringt auf Kurswechsel?<\/strong><br>\nHat das Europawahl-Debakel den SPD-Linken die Stimme verschlagen? Lammfromm kommentieren ihre f&uuml;hrenden K&ouml;pfe die Schlappe: Die Wahlbeteiligung sei Schuld. Doch das ist nur Fassade. Intern sch&auml;umt der linke Parteifl&uuml;gel &ndash; auf dem SPD-Parteitag am Wochenende werden seine Wortf&uuml;hrer Kurskorrekturen fordern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/:Nach-Europawahl-SPD-Linke-Kurswechsel\/703267.html?pr=1\">Stern<\/a>\n<p><strong>Bei der SPD ist die Stimmung im Keller.<\/strong><br>\nWer von den Parteigranden in diesen Tagen auf das Parteivolk trifft, muss sich warm anziehen &ndash; so wie Andrea Nahles am Mittwochabend in Stuttgart. Sie redete das EU-Wahlergebnis sch&ouml;n. Die Basis sagte: &ldquo;Wir k&ouml;nnen es nicht mehr h&ouml;ren.&rdquo; Ortstermin in der ideologischen Kampfzone der SPD.<br>\n[&hellip;]<br>\n&ldquo;Werde konkret, Andrea!&rdquo;<br>\nEine halbe Stunde lang referierte die stellvertretende Parteivorsitzende &uuml;ber verantwortlichen Kapitalismus, amerikanische Rating-Agenturen und fairen Lastenausgleich. Die Leute im Waldheim wollten anderes h&ouml;ren. &ldquo;Das haben wir alles schon tausendmal geh&ouml;rt. Wir k&ouml;nnen&rsquo;s nicht mehr h&ouml;ren. Jetzt werd&rsquo; doch mal konkret, Andrea&rdquo; &ndash; doch von den Zwischenrufen lie&szlig; sich Kampfl&auml;chlerin Nahles, die Positive, nicht beirren.<br>\nNach einem weiteren Vortrag des ehemaligen Bundesministers f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und schw&auml;bischen SPD-Lokalhelden Erhard Eppler durften dann endlich die Basis-Mitglieder ans Mikro. Und die wurden so konkret, dass es Andrea Nahles sichtlich die Laune verhagelte. <\/p>\n<p><strong>Nahles&rsquo; L&auml;cheln verschwindet<\/strong><br>\n&ldquo;Das Wort Niederlage kam bei dir gar nicht vor, Andrea, und das bei nur zw&ouml;lf Prozent, die wir in Bayern erreicht haben&rdquo;, br&uuml;llte Thomas Volkmann, erster Vorsitzender vom Ortsverein T&uuml;bingen, ins Mikrofon. &ldquo;Will der Parteivorstand da einfach durch oder wie stellt der sich das vor?&rdquo; Und Rainer Nase, Vorstand vom Ortsverein Weikersheim, legte nach. &ldquo;Wir brauchen klare eindeutige Worte. Die Parteispitze in Berlin, die macht konsequent das Gegenteil davon. Andrea, wo hast du denn mal einen Standpunkt und stehst dann auch dazu?&rdquo; Das L&auml;cheln auf dem Gesicht von Andrea Nahles war jetzt verschwunden.<br>\nMit verschr&auml;nkten Armen, grimmig Kaugummi kauend, verfolgte die Vize-Parteivorsitzende die Anschuldigungen, die auch aus Schorndorf, Stuttgart und G&ouml;ppingen auf sie einprasselten. &ldquo;Die Leute auf der Stra&szlig;e glauben uns nicht mehr&rdquo;, erkl&auml;rte Rita Haller-Heid, Landtagsabgeordnete aus T&uuml;bingen. &ldquo;Wir m&uuml;ssen unsere Fehler endlich eingestehen, damit wir unsere Glaubw&uuml;rdigkeit wieder bekommen. Der erste w&auml;re zum Beispiel, die Rente mit 67 r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen.&rdquo; Schlimmer h&auml;tte es f&uuml;r Andrea Nahles auf einer Versammlung der CDU, wo sie Stimmen f&uuml;r das Wahlprogramm der SPD werben sollte, auch nicht kommen k&ouml;nnen. <\/p>\n<p><strong>Debatte? Nicht erw&uuml;nscht<\/strong><br>\n&ldquo;Ich verstehe ja Eure Emotionen&rdquo;, versuchte die die Parteivorsitzende die Stimmung zu bes&auml;nftigen. &ldquo;Aber jetzt ist einfach der falsche Zeitpunkt daf&uuml;r.&rdquo; Und damit war klar, worum es eigentlich geht: n&auml;mlich um den Bundesparteitag am kommenden Sonntag und damit um die Bundestagswahl im Herbst. Sollte es jetzt zu gr&ouml;&szlig;eren Diskussionen innerhalb der Partei kommen, f&uuml;rchten die Sozialdemokraten noch mehr Stimmen zu verlieren. &ldquo;Kapiert Ihr denn nicht, dass wir am Sonntag ein gutes Wahlprogramm verabschieden m&uuml;ssen?&rdquo;, flehte Andrea Nahles fast schon die etwa einhundert anwesenden Genossen an. &ldquo;Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass wir sagen k&ouml;nnen, was wir in den letzten Jahren alles falsch gemacht haben und uns dann die Leute w&auml;hlen! Das interessiert die Leute doch auch nicht, wenn wir in den Eingeweiden der SPD rumw&uuml;hlen.&rdquo;<br>\n[&hellip;]<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wahl-2009\/europawahl\/:SPD-Linke-Die-Basis-Andrea-Nahles\/703350.html\">Stern<\/a><\/p>\n<p><em>Der Einsatz von Andrea Nahles zeigt erste &bdquo;Erfolge&ldquo;:<\/em><\/p>\n<p><strong>Die blanke Not eint die SPD<\/strong><br>\nDie v&ouml;llig unerwartete Niederlage <em>(???, KR)<\/em> hat die SPD geeint &ndash; in der Angst, noch tiefer zu fallen. Jetzt blo&szlig; keine Kritik an Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier, blo&szlig; kein &ouml;ffentliches Zerw&uuml;rfnis &ndash; das ist die Botschaft aller Parteifl&uuml;gel vor dem Wahlparteitag am Sonntag in Berlin. Johannes Kahrs, der Sprecher des rechten Seeheimer Kreises, warnt, &ldquo;den Kurs zu &auml;ndern&rdquo;. Bj&ouml;rn B&ouml;hning, der Sprecher der SPD-Linken, klingt, was selten passiert, &auml;hnlich wie Kahrs. Auf dem Parteitag, meint B&ouml;hning, werde es &ldquo;kaum kontroverse Debatten oder Nachhutgefechte geben&rdquo;. Die zahlreichen &Auml;nderungsantr&auml;ge f&uuml;r den Wahlparteitag hat die SPD-Linke eigenh&auml;ndig abger&auml;umt. Alle Antragsteller, so Karl Lauterbach, seien &ldquo;sehr kooperativ&rdquo; gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/die-blanke-not-eint-die-spd\/?type=98\">TAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Was haben die Kaufhausbetreiber in der Vergangenheit falsch gemacht? <\/strong><br>\nAlles unter einem Dach von einer Marke zu bekommen, ist nicht mehr gefragt. Die Konsumenten fokussieren mehr auf bestimmte Marken und Themen. Das haben die Warenhausbetreiber im Gegensatz zu den Shopping Malls nicht umgesetzt. Die neuen Shopping Center haben sehr attraktive Angebote, zum Beispiel das Sevens in D&uuml;sseldorf, mit einem Elektronikangebot auf der obersten Etage bis hin zur Entertainment- und Gastro-Meile im Untergeschoss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1792066&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=wir_debat\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die in der &ouml;ffentlichen Diskussion aufgeworfene Frage, ob das Kaufhaus-Konzept &ldquo;Alles unter einem Dach&rdquo; noch zeitgem&auml;&szlig; ist, hat durchaus ihre Berechtigung. Bei einer Verdichtung der zuk&uuml;nftig noch verbleibenden Kaufh&auml;user in einer &ldquo;Deutschen Warenhaus AG&rdquo; ist jedoch ebenso der kartellrechtliche Aspekt zu bedenken: Es w&uuml;rde zuk&uuml;nftig wahrscheinlich ein Weniger an Wettbewerb im Warenhaussektor und generell im Einzelhandel herrschen. Dies auch unter dem Blickwinkel, dass beispielsweise die Elektronikm&auml;rkte Saturn und Media-Markt zum Konzerngebilde der Kaufhof-Muttergesellschaft (Metro) geh&ouml;ren. Die (unabh&auml;ngig von Arcandor) auch im europ&auml;ischen Vergleich sehr schlechte Entwicklung der deutschen Einzelhandelsums&auml;tze ist vor allem eine Folge des seit vielen Jahren in Deutschland betriebenen Lohndumping. Auch im Zeitraum Januar bis April 2009 ist der reale Einzelhandelsumsatz lt. Mitteilung des Statistischen Bundesamtes gegen&uuml;ber dem Vorjahreszeitraum erneut um 2,4 Prozent gesunken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Erheblicher Finanzbedarf f&uuml;r den &Ouml;PNV &ndash; In der n&auml;chsten Legislaturperiode politischen Konsens erarbeiten<\/strong><br>\nF&uuml;r den &Ouml;ffentlichen Personennahverkehr (&Ouml;PNV) besteht in den kommenden Jahren ein erheblicher Finanzbedarf, um Infrastruktur und Betrieb zu sichern und weiterzuentwickeln. Das hat die Studie &bdquo;Finanzierungsbedarf des &Ouml;PNV bis 2025&ldquo; ergeben, die gemeinsam vom Deutschen St&auml;dtetag, den L&auml;ndern Baden-W&uuml;rttemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Th&uuml;ringen sowie dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) in Auftrag gegeben und heute in Frankfurt vorgestellt wurde. &bdquo;Der &Ouml;PNV in Deutschland hat heute einen im internationalen Vergleich herausragenden Standard. Die vorhandenen Standards wollen und m&uuml;ssen erhalten und in Anbetracht des Klimawandels und der Ressourcenknappheit effizient weiterentwickelt werden&ldquo;, sagten f&uuml;r die Auftraggeber der Studie Petra Roth, Pr&auml;sidentin des Deutschen St&auml;dtetages und Oberb&uuml;rgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Lutz Lienenk&auml;mper, Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen, und Volker Sparmann, VDV-Vizepr&auml;sident und Sprecher der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV). Mit der Studie sei Basismaterial f&uuml;r eine faktenbasierte politische Diskussion &uuml;ber die Zukunft der Finanzierung des &Ouml;PNV in Deutschland erarbeitet worden. Losgel&ouml;st von allen aktuellen Einzelinstrumenten der &Ouml;PNV-Finanzierung liege jetzt der Gesamtmittelbedarf f&uuml;r ein angemessenes und effektiv bedientes bundesweites Angebot vor. &bdquo;Diese objektive Ermittlung stellt damit die umfassendste Untersuchung zu dieser Thematik dar, die jemals in Deutschland durchgef&uuml;hrt wurde&ldquo;, betonten die Auftraggeber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.staedtetag.de\/10\/presseecke\/pressedienst\/artikel\/2009\/06\/08\/00635\/index.html\">Deutscher St&auml;dtetag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Irgendwie klingt das verd&auml;chtig nach PPP in spe.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Munoz ermahnt Deutschland: Menschenrechte nicht f&uuml;r den Mond<\/strong><br>\nDer UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r Das Menschenrecht auf Bildung, Vernor Munoz, hat sich erneut sehr kritisch &uuml;ber den Umgang mit behinderten Sch&uuml;lern in Deutschland ge&auml;u&szlig;ert. Munoz sagte der taz, &ldquo;das Menschenrecht auf Bildung ist nicht f&uuml;r den Mond gemacht!&rdquo; Er reagierte damit auf die &Auml;u&szlig;erung eines Marburger Schulrats, der sagte: Die Konvention der Vereinten Nationen f&uuml;r behinderte Menschen habe in Hessen keine G&uuml;ltigkeit. Wie die taz berichtet hatte, verweigert das Schulamt mit diesem Hinweis einem 15-j&auml;hrigen Jugendlichen mit Down-Syndrom den Zugang zu einer Gesamtschule &ndash; obwohl diese ihn aufnehmen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wissen\/artikel\/1\/menschenrechte-nicht-fuer-den-mond\/?type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mitarbeiter laufen Sturm gegen Heuschrecke<\/strong><br>\nDas kleine St&auml;dtchen Herborn am Fu&szlig; des Westerwalds geh&ouml;rt zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen St&auml;dten Deutschlands. Schloss, Stadtbefestigung mit vielen T&uuml;rmchen, gem&uuml;tliche Cafes, Fachwerkh&auml;user und eine Stadtkirche mit gotischem Chor. Mitten in der Idylle sitzt ein Mittelst&auml;ndler, der f&uuml;r seine Eigent&uuml;mer ein Bilderbuchbetrieb sein sollte: Seit 1954 fertigt der Luftfahrtzulieferer Sell dort K&uuml;chen, Bars und Schlafkojen f&uuml;r Gro&szlig;flugzeuge. Weltmarktf&uuml;hrer, jahrzehntelange Kundenbeziehungen und innovative Produkte &ndash; kurz das, was Politiker f&uuml;r gew&ouml;hnlich als Vorzeigefirma feiern. Doch zum Feiern ist den rund 1250 Besch&auml;ftigten kaum zumute: Gut jede vierte Stelle soll wegfallen. Gewerkschaft und Arbeitnehmervertreter laufen Sturm. Sie sehen sich als Opfer einer Heuschrecke und deren riskanter Finanzierungspraktiken. Mit am Pranger steht die britische Royal Bank of Scotland (RBS). Sie verwaltet einen Fonds unter dem Namen &bdquo;RBS Special Opportunities Fund&ldquo;, der Eigent&uuml;mer der britischen Sell-Mutter Premium Aircraft Interiors Group (PAIG). Insidern zufolge sind oder waren die Schotten, die derzeit massiv mit dem Geld des britischen Steuerzahlers gest&uuml;tzt werden, sogar in den Fonds investiert. RBS lehnt eine Stellungnahme in der Angelegenheit ab.<br>\nIn den letzten Jahren wurde Insidern zufolge auf Neuinvestitionen fast durchg&auml;ngig verzichtet. Daf&uuml;r gab es zigfach Wechsel in der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung. &bdquo;Dazu kamen zweistellige Millionenhonorare f&uuml;r Berater&ldquo;, sagt ein hochrangiger Mitarbeiter. &bdquo;Genutzt hat es nichts, nur das Chaos wird von Monat zu Monat gr&ouml;&szlig;er.&ldquo; In Herborn vergleicht manch einer die eigene Lage bereits mit dem mittlerweile insolventen Modelleisenbahn-Hersteller M&auml;rklin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/_b=2343053,_p=5,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Bitte immer bedenken, dass die fr&uuml;here und die jetzige Bundesregierung diese sogenannten Investoren eingeladen und steuerlich gef&ouml;rdert hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schafft die Private Krankenversicherung ab<\/strong><br>\nUlla Schmidt kann jubeln. Die Karlsruher Richter haben ihre Gesundheitsreform gest&uuml;tzt, wonach auch die privaten Krankenversicherer solidarisch sein m&uuml;ssen. Zumindest etwas. Das ist der Kern des Verfassungsgerichtsurteils. Die Gesundheitsreform sieht vor, dass die Versicherer einen Basistarif anbieten m&uuml;ssen. Dieser Tarif ist anders als die &uuml;blichen Tarife. Die Versicherer d&uuml;rfen nicht pr&uuml;fen, wie gesund ein Kunde ist, f&uuml;r die Pr&auml;mien gelten H&ouml;chstgrenzen, Bed&uuml;rftige erhalten Nachlass, und die Unternehmen d&uuml;rfen den Basistarif keinem verweigern, der fr&uuml;her einmal privat versichert war. Die Vorgaben sind keine Revolution, sie bedeuten nur mehr Kundenfreundlichkeit. Die Firmen aber interpretierten sie als Kampfansage. Sie sagen, die Reform w&uuml;rde ihre Gesch&auml;fte zerst&ouml;ren, weil sie die Tarife stark subventionieren m&uuml;ssten. Und das k&ouml;nnten sie sich nicht leisten. Au&szlig;erdem w&uuml;rde die Regierung die Branche weiter in die Enge treiben. Besserverdiener k&ouml;nnten schlechter als fr&uuml;her von den gesetzlichen Kassen zu den Privaten wechseln. Beweise f&uuml;r die zerst&ouml;rende Wirkung der Reform legte die Branche in Karlsruhe nicht vor. Sie sind auch schwer zu finden. Es gibt keinen Run auf den Basistarif, bislang nutzen etwa 5000 Menschen dieses Angebot. Bei etwa acht Millionen Privatversicherten entspricht das 0,5 Prozent. Dass es viel mehr werden, ist nicht zu erwarten. Der Basistarif ist f&uuml;r viele Menschen zu teuer und zu unattraktiv. So ist es wenig verwunderlich, dass die Richter die Klage abschmetterten. Ein wenig Solidarit&auml;t muss die Privatbranche verkraften k&ouml;nnen. F&uuml;r die Privatpatienten &auml;ndert das Urteil nichts, die Reform bleibt bestehen.<br>\nDas ist auch richtig. Denn die Reform gef&auml;hrdet die Gesch&auml;fte der Privatversicherer nicht. Das &uuml;bernimmt die Branche selbst. Ihr Gesch&auml;ftsmodell ist nicht nachhaltig. Seit Jahrzehnten leben die Privatversicherer als Parasiten. Sie leben davon, dass Besserverdiener, Selbst&auml;ndige und Beamte zu ihnen fl&uuml;chten, und diese dann nicht mehr solidarisch sein m&uuml;ssen. Die Gesundheitskosten f&uuml;r Arme, Alte und Arbeitslose tragen die Kassenpatienten &ndash; nicht die Privatpatienten. Privatpatienten sind nur mit sich selbst solidarisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/finanzen-versicherung\/:Verfasssungsgerichtsurteil-Schafft-Private-Krankenversicherung\/703326.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Die Werbung f&uuml;r die angeblich beste private Krankenkasse oben wirkt etwas deplatziert. Aber ein solcher Artikel ist sehr, sehr ungewohnt, nachdem wir den Stern wegen seiner Haltung zur gesetzlichen Sozialversicherung seit Jahren kaum noch mit der Pinzette anfassen wollen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Drei Jobs und trotzdem arm<\/strong><br>\nIn seiner Reportage stellt Thomas Karp Menschen vor, die sich nicht vorstellen k&ouml;nnen, dass man mit einem einzigen Beruf durchs Leben kommt. Er begleitet drei Multijobber in ihrem m&uuml;hevollen Alltag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.ndr.de\/flash\/mediathek\/mediathek.html?broadcastid=1321&amp;itemid=diereportage108\">NDR-Mediathek<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>30.000 Euro f&uuml;r ein Auge<\/strong><br>\nDer Strahl eines Wasserwerfers schoss Steffen Berger beim G-8-Gipfel in Heiligendamm 2007 ins Gesicht. Seitdem ist der zweifache Vater auf dem linken Auge blind. Jetzt verklagt er die Polizei auf Schmerzensgeld &ndash; auch, weil die Staatsanwaltschaft noch immer keine Anklage erhoben hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-629757,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hannover will Verluste aus Cross-Border-Leasing-Gesch&auml;ft sozialisieren<\/strong><br>\nDie Deutsche Messe AG in Hannover hat mit einem Cross-Border-Leasing-Gesch&auml;ft 25 ihrer insgesamt 27 Messehallen an US-Investoren verpachtet und zur&uuml;ckgemietet, um Steuern zu sparen. Jetzt aber steckt das Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten. Und den Besch&auml;ftigten der Stadt drohen deshalb Stellenabbau und Lohneinbu&szlig;en.<br>\nDie Messe AG muss j&auml;hrlich rund 60 Millionen Euro aufbringen, um das Ausstellungsgel&auml;nde abzuzahlen und zu unterhalten. Seit der Weltausstellung Expo 2000 stehen dort zu viele kaum genutzte Hallen. Gleichzeitig laufen die Gesch&auml;fte schlechter als fr&uuml;her. Wegen der sogenannten Cross-Border-Leasing-Vertr&auml;ge kann das Unternehmen &uuml;berfl&uuml;ssige Hallen weder abrei&szlig;en noch verkaufen. Die Vertr&auml;ge, die vor neun Jahren geschlossen wurden und eine Mindestlaufzeit von 28 Jahren haben, k&ouml;nnte die Messe AG zwar k&uuml;ndigen. Dann aber w&uuml;rden Vorf&auml;lligkeitszinsen an die Banken f&auml;llig, was noch teurer k&auml;me. Wie so oft, soll jetzt die Allgemeinheit f&uuml;r die roten Zahlen des Unternehmens aufkommen, das eine Finanzspritze in H&ouml;he von 250 Millionen Euro braucht. Die Stadt Hannover und das Land Niedersachsen als Hauptanteilseigner wollen das Geld je zur H&auml;lfte geben. Die Stadt muss daf&uuml;r Schulden machen. Die Kreditaufnahme &uuml;ber 125 Millionen Euro, die der Rat heute mit gro&szlig;er Mehrheit beschlie&szlig;en d&uuml;rfte, genehmigte das Land Niedersachsen im Schnellverfahren. G&uuml;nstige kommunale Kredite f&uuml;r die Sanierung von Schulen und Kindertagesst&auml;tten werden dagegen gedeckelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/150290.beschaeftigte-zahlen-die-zeche.html#\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zahl der Tafel-Empf&auml;nger auf eine Million gewachsen<\/strong><br>\nWegen der Wirtschaftskrise rechnen die Deutschen Tafeln mit einer wachsenden Zahl von Bed&uuml;rftigen, die auf regelm&auml;&szlig;ige Lebensmittelspenden angewiesen sind. Die Zahl der Tafel-Kunden sei nach Sch&auml;tzungen bereits in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten um 100.000 auf mehr als eine Million gestiegen, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutsche Tafel, Gerd H&auml;user, in G&ouml;ttingen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/tafeln106.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verdeckte PR &ndash; Wie Firmen ihr Image sch&ouml;nen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/sendungen\/zapp\/media\/zapp3334.html\">NDR Zapp<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Forscher best&auml;tigen indirekt Wirkungslosigkeit der Hartz-Reformen<\/strong><br>\n&ldquo;Mit ihrem Zwischenbericht zur Arbeitsmarktprojektion 2009 und 2010 haben Experten des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) indirekt best&auml;tigt, dass die seit 2002 unternommenen Reformen auf dem Arbeitsmarkt kaum Wirkung gezeigt haben&rdquo;, sagt Kornelia M&ouml;ller. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE erkl&auml;rt weiter:<br>\n&ldquo;Die IAB-Experten sehen die Hauptursache f&uuml;r das im Vergleich zu fr&uuml;heren Krisen langsamere Ansteigen der Erwerbslosigkeit vorrangig in Unternehmensstrategien zur Anpassung des Personaleinsatzes an die schlechtere Auftragslage. Hinzu kommt die umfangreiche Nutzung von Kurzarbeit. Zugleich erwarten die Forscher, dass trotz der Hartz-Reformen die Zahl der Erwerbslosen 2010 jene Rekordmarken von fast 5 Millionen erreichen wird, die Ausgangspunkt der Arbeitsmarktreformen von Rot-Gr&uuml;n und ihrer Weiterf&uuml;hrung durch Schwarz-Rot gewesen sind. Auf eine traurige Weise wirkungsvoll waren die Hartz-Reformen allerdings, indem sie zu einer gravierenden Verwerfung des deutschen Sozialsystems gef&uuml;hrt haben, zu einer Zunahme der Armut und zu einer Senkung des allgemeinen Lohn- und Einkommensniveaus.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilung.php?artikel=1255172883\">Die Linke im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Betr. Haftung der Pr&uuml;fer<\/strong><br>\nNoch am 12. August 2008, als die Subprime-Krise schon fast ein Jahr lang w&uuml;tete, schreiben die KMPG-Pr&uuml;fer in einem Zwischenbericht: &bdquo;Selbst bei einem Worst-Case-Szenario ist sichergestellt, dass die HRE-Gruppe und ihre Tochterunternehmen jederzeit uneingeschr&auml;nkt zahlungsf&auml;hig sind.&ldquo;<br>\nBislang ist die Verantwortung der Wirtschaftspr&uuml;fer an der Finanzkrise kein Thema. Doch wie lange geht der Kelch noch an ihnen vor&uuml;ber? In den USA hat der Konkursverwalter von New Century Financial, einem zusammengebrochenen Immobilienfinanzierer, k&uuml;rzlich eine Milliarden Dollar teure Klage gegen den Abschlusspr&uuml;fer erhoben. Der Name: KPMG.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/wie-sich-pwc-und-kpmg-die-baelle-zuspielen-399191\/\">wiwo<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines NDS-Lesers:<\/strong> In Deutschland haften Wirtschaftspr&uuml;fer auch. Wenn sie denn mal verurteilt werden &hellip; und dann mit sage und schreibe 4 Millionen Euro bei b&ouml;rsennotierten Mandaten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(MB\/AM)<br \/> Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=3997#h01\">Alter Wein in gr&uuml;nen Schl&auml;uchen: die neuen &Ouml;ko-L&uuml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h02\">Kajo Wasserh&ouml;vel: SPD steckt nicht in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h03\">Nach der Europawahl: SPD-Linke dringt auf Kurswechsel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h04\">Was haben die Kaufhausbetreiber in der Vergangenheit falsch gemacht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=3997#h05\">Erheblicher Finanzbedarf f&uuml;r den &Ouml;PNV &ndash; In der n&auml;chsten Legislaturperiode politischen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3997\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3997","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3997","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3997"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3997\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3997"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3997"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3997"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}