{"id":39993,"date":"2017-09-10T09:30:19","date_gmt":"2017-09-10T07:30:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39993"},"modified":"2017-09-08T14:14:21","modified_gmt":"2017-09-08T12:14:21","slug":"hinweise-der-woche-29","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39993","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39993#h01\">Portugal: Vom Sorgenkind zum Wunderkind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39993#h02\">Die Propaganda-Matrix<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39993#h03\">Nordkoreas j&uuml;ngste Provokation verst&auml;rkt die Stabilit&auml;t und nicht die unmittelbare Kriegsgefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39993#h04\">Der europ&auml;ische Lohnskandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39993#h05\">Der Faktencheck zur Rente in &Ouml;sterreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39993#h06\">Knapp die H&auml;lfte der Neueinstellungen nur noch befristet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39993#h07\">Studie: Deutschland verfehlt Klimaziele 2020 drastisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39993#h08\">In Europe, Hate Speech Laws are Often Used to Suppress and Punish Left-Wing Viewpoints<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39993#h09\">Ist ja nur Afrika &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39993#h10\">Tr&uuml;be Finanzquellen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Portugal: Vom Sorgenkind zum Wunderkind<\/strong><br>\nNicht mehr als 100 Tage gaben internationale Beobachter der sozialistischen Minderheitsregierung unter Ant&oacute;nio Costa in Portugal. Jetzt arbeitet die Linksregierung schon zwei Jahre erfolgreich und f&uuml;hrt vor Augen wie scheinbar Unm&ouml;gliches bewerkstelligt werden kann: Die Wirtschaft w&auml;chst, die Arbeitslosigkeit sinkt und die Schulden werden abgebaut. Was ist in diesen zwei Jahren geschehen, in denen Portugal vom Sorgenkind zum Vorzeigeland wurde? Und was kann Europa aus dem Erfolg der portugiesischen Regierung lernen? (&hellip;)<br>\nDas von der EU beschlossene Stablilit&auml;tsprogramm hat Portugal einen rigiden Sparkurs aufgezwungen. Die sozialistische Regierung hat sich allerdings nicht mit den neoliberalen Vorgaben abgefunden. Stattdessen setzt man &ndash; in keynesianischer Art &ndash; auf Investitionen, h&ouml;here Mindestl&ouml;hne und Investitionen in den Sozialstaat.<br>\nUnd die Ergebnisse sind erstaunlich: Die Wirtschaft w&auml;chst &ndash; 2017 aller Voraussicht nach um 2,5% &ndash; und die Arbeitslosigkeit geht zur&uuml;ck: von 12% auf 9%, bei jungen Menschen von 30% auf 23%.<br>\nZus&auml;tzlich investiert die Regierung verst&auml;rkt in den Sozialstaat: Mindestl&ouml;hne werden erh&ouml;ht und in das &ouml;ffentliche Bildung- und Gesundheitssystem wird investiert. Dank der Zusammenarbeit mit Gewerkschaften, lokalen und sozialen Initiativen, die ihre Ideen und Vorstellungen selbst einbringen k&ouml;nnen, hat die Regierung ein solides Fundament f&uuml;r ihre Arbeit geschaffen.<br>\nEntgegen dem Dogma, dass es zum Abbau des Sozialstaates keine Alternative g&auml;be, beweist die portugiesische Regierung, dass sozial ausgewogene Politik nicht nur m&ouml;glich ist &ndash; sondern auch &ouml;konomisch sinnvoll. Erstmals seit vielen Jahren kann jetzt auch das Budgetdefizit reduziert werden: Es ist auf den niedrigsten Stand seit 40 Jahren gesunken (auf 2,1%). (&hellip;)<br>\nVor zwei Jahren warnte der deutsche Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble: &bdquo;Portugal macht einen schweren Fehler&ldquo; und werde bald wieder Hilfe von der EU brauchen. Heute ist das Gegenteil der Fall &ndash; Portugal ist der lebende Beweis, dass man mit dem Austerit&auml;tskurs brechen kann, zugunsten von Investitionen und eines Ausbaus des Wohlfahrtsstaates.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast-blog.at\/portugal-vom-sorgen-zum-wunderkind\/\">Kontrast Blog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Und das, obwohl sich die portugiesische Regierung von der neoliberalen Austerit&auml;tspolitk verabschiedet hat. In den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; findet man dazu nichts. Lieber bejubelt man die Durchsetzung der neoliberalen Agenda durch Macron in Frankreich.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nicht &bdquo;obwohl&ldquo;, sondern &bdquo;weil&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein trauriges Gegenspiel zu Portugal sind die Entwicklungen in Griechenland &ndash; trotz einer &bdquo;linken&ldquo; griechischen Regierungspartei und vor allem durch deutschen Einfluss.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Propaganda-Matrix<\/strong><br>\nOb Russland, Syrien oder Donald Trump: Um die geopolitische Bericht&shy;erstattung westlicher Medien zu verstehen, muss man die Schl&uuml;ssel&shy;rolle des amerikanischen Council on Foreign Relations (CFR) kennen.<br>\nIm folgenden Beitrag wird erstmals dargestellt, wie das Netzwerk des Councils einen in sich weitgehend geschlossenen, trans&shy;atlantischen Informations&shy;&shy;kreislauf schuf, in dem nahezu alle relevanten Quellen und Bezugs&shy;punkte von Mitgliedern des CFR und seiner Partner&shy;&shy;organisationen kontrolliert werden.<br>\nAuf diese Weise entstand eine historisch einzigartige Informations&shy;&shy;matrix, die klassischer Regierungs&shy;propaganda autorit&auml;rer Staaten deutlich &uuml;berlegen ist, indes durch den Erfolg unabh&auml;ngiger Medien zunehmend an Wirksamkeit verliert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/swprs.org\/die-propaganda-matrix\/\">Swiss Propaganda Research<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nordkoreas j&uuml;ngste Provokation verst&auml;rkt die Stabilit&auml;t und nicht die unmittelbare Kriegsgefahr<\/strong><br>\nNordkorea demonstriert mit dem j&uuml;ngsten Atombombentest seine F&auml;higkeit zur atomaren Abschreckung. Das k&uuml;ndet nicht einen bevorstehenden Atomkrieg an, sondern zementiert Kims Schreckensregime.<br>\nKim Jong Un weiss, wie ein kleiner, verarmter Staat von sich reden macht. Just an dem Tag, als in China der mit grossem Propaganda-Aufwand inszenierte Brics-Gipfel er&ouml;ffnet wird, als die USA mit der Bew&auml;ltigung der Folgen des Wirbelsturms in Texas besch&auml;ftigt sind und sich in Europa viele Augen auf das einzige TV-Duell der Kanzlerkandidaten Merkel und Schulz richten, schiebt sich der nordkoreanische Herrscher mit der Detonation der sechsten Atombombe aus Eigenproduktion auf die grosse B&uuml;hne der Welt&ouml;ffentlichkeit. Der Bombentest wird sekundiert durch Propagandabilder von Kim neben einer angeblichen Wasserstoffbombe im Miniaturformat, die in den Gefechtskopf einer Interkontinentalrakete passen soll. Erst vor wenigen Tagen hat Nordkorea zudem mit dem Entsenden einer Rakete hoch &uuml;ber Japan demonstriert, dass auch die Tr&auml;gertechnik f&uuml;r Atombomben grosse Fortschritte gemacht hat. [&hellip;]<br>\nAlles deutet darauf hin, dass Kim genau dieses Ziel erreicht. Der Test einer Bombe mit offensichtlich sehr hoher Sprengkraft macht eine milit&auml;rische Intervention der Grossm&auml;chte noch riskanter und damit unwahrscheinlicher. Er zementiert Kims Regime in Nordkorea. Deshalb ist auch der neueste Atombombentest kein Grund, einen bevorstehenden Atomkrieg zu bef&uuml;rchten. Kim hat alles Interesse daran, den f&uuml;r ihn idealen Zustand der stetig im Bewusstsein der Welt&ouml;ffentlichkeit gehaltenen Abschreckung aufrechtzuerhalten. Ein Atomangriff auf eine der Grossm&auml;chte oder das von den USA protegierte S&uuml;dkorea w&auml;re dagegen selbstm&ouml;rderisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/test-einer-atombombe-nordkoreas-juengste-provokation-verstaerkt-die-stabilitaet-und-nicht-die-unmittelbare-kriegsgefahr-ld.1314136\">NZZ<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Die F&uuml;hrung handelt &bdquo;sehr rational&ldquo;<\/strong><br>\nAngesichts der milit&auml;rischen &Uuml;berlegenheit S&uuml;dkoreas und der USA setze Nordkorea auf Atomwaffen als &bdquo;Versicherung f&uuml;r Bestand des Landes und des Regimes&ldquo;, erkl&auml;rt Nordkorea-Kenner Wolfgang Nowak. Es liege ein Verhandlungsangebot Chinas auf dem Tisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute-journal\/die-fuehrung-handelt-sehr-rational-100.html\">ZDF heute-journal<\/a><\/p>\n<p><strong>und: What the Media isn&rsquo;t Telling You About North Korea&rsquo;s Missile Tests<\/strong><br>\nWhat the media failed to mention was that, for the last three weeks, Japan, South Korea and the US have been engaged in large-scale joint-military drills on Hokkaido Island and in South Korea. These needlessly provocative war games are designed to simulate an invasion of North Korea and a &ldquo;decapitation&rdquo; operation to remove (Re: Kill) the regime. North Korea&rsquo;s supreme leader, Kim Jong-un has asked the US repeatedly to end these military exercises, but the US has stubbornly refused. The US reserves the right to threaten anyone, anytime and anywhere even right on their doorstep. It&rsquo;s part of what makes the US exceptional. (&hellip;) Bottom line: The North is ready to deal. They want negotiations. They want to end the war. They want to put this whole nightmare behind them and get on with their lives. But Washington won&rsquo;t let them because Washington likes the status quo. Washington wants to be a permanent feature in South Korea so it can encircle Russia and China with lethal missile systems and expand its geopolitical grip bringing the world closer to nuclear Armageddon. That&rsquo;s what Washington wants, and that&rsquo;s why the crisis on the peninsula will continue to boil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.counterpunch.org\/2017\/09\/04\/what-the-media-isnt-telling-you-about-north-koreas-missile-tests\/\">Counterpunch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der europ&auml;ische Lohnskandal<\/strong><br>\nDie Lohnentwicklung in der Eurozone ist weiter extrem schwach. Es ist ein Skandal, dass die europ&auml;ischen Gewerkschaften zwar&bdquo;pay-rise&ldquo; Kampagnen machen, &uuml;ber die konkreten Ergebnisse ihrer eigenen Verhandlungen aber praktisch nicht reden.<br>\nEs ist nicht einfach, hinsichtlich der Lohnentwicklung in Europa die &Uuml;bersicht zu behalten. Die Verh&auml;ltnisse sind doch von Land zu Land sehr unterschiedlich, sowohl, was die gewerkschaftlichen Strukturen als auch, was die Art der Verhandlungen und die Allgemeing&uuml;ltigkeit der Abschl&uuml;sse angeht. Insofern ist es sehr zu begr&uuml;&szlig;en, dass die EZB, die ja mehr und mehr zu verstehen scheint, wie wichtig die Lohnabschl&uuml;sse f&uuml;r die Inflationsrate sind, einen Tariflohnindex entwickelt hat, anhand dessen man f&uuml;r die gesamte Eurozone die Tariflohnentwicklung zeitnah (der letzte Wert stammt aus dem ersten Quartal 2017) nachvollziehen kann (hier zu finden).<br>\nDas Ergebnis f&uuml;r den Zeitraum von 1995 bis 2017, wie es die unten stehende Abbildung 1 zeigt, ist allerdings katastrophal. Seit dem Ende der gro&szlig;en globalen Rezession sind die ausgehandelten Tarifl&ouml;hne fast nicht mehr jenseits der zwei-Prozent-Grenze gestiegen, die durch das Inflationsziel der EZB von knapp unter zwei Prozent eigentlich als unterste Schwelle f&uuml;r die nominalen Lohnsteigerungen vorgegeben ist. Seit Beginn des Jahres 2015 liegt die Zuwachsrate ziemlich konstant bei 1,5 Prozent. Im vergangenen Jahr war das wegen der vor allem &ouml;lpreisbedingt schwachen Inflationsrate noch ein Reallohnzuwachs. In diesem Jahr wird es real wohl weniger als Null sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/09\/der-europaeische-lohnskandal\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Faktencheck zur Rente in &Ouml;sterreich<\/strong><br>\nEine gute gesetzliche Rente ist m&ouml;glich, wenn alle &ndash; also auch Beamte, Selbst&auml;ndige und Politiker &ndash; fair einzahlen! So habe ich Anfang der Woche in der ARD-Sendung &bdquo;F&uuml;nfkampf&ldquo; argumentiert &ndash; mit dem Verweis auf &Ouml;sterreich, wo die gesetzliche Rente im Durchschnitt 800 Euro h&ouml;her ausf&auml;llt. Die Moderatorin widersprach vehement. Zu Recht? Hier kommt mein Faktencheck f&uuml;r Euch, um zu belegen: &Ouml;sterreich kann bei der Rente durchaus als Beispiel f&uuml;r Deutschland gelten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/a.220243721326366.71218.206307219386683\/1848304358520286\/?type=3&amp;theater\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.team-sahra.de\/sites\/default\/files\/Faktencheck.pdf\">Team Sahra<\/a>\n<p><strong>dazu: Buchtipp: Die gro&szlig;e Rentenl&uuml;ge &ndash; Warum eine gute und bezahlbare Alterssicherung f&uuml;r alle m&ouml;glich ist<\/strong><br>\nDer Titel wirkt rei&szlig;erisch, aber der Inhalt tr&auml;gt ihn zumindest der Richtung nach &ndash; wobei das Buch selbst deutlich macht, dass es nicht die eine gro&szlig;e L&uuml;ge gibt, sondern ein ganzes Geflecht von L&uuml;gen, mit denen interessierte Kreise aus Wirtschaft, &bdquo;Wissenschaft&ldquo;, Politik und Medien die gesetzliche Rente schlecht machen und f&uuml;r Alternativen werben, an denen die private Finanzwirtschaft verdient.<br>\nDa gibt es das &bdquo;M&auml;rchen von den guten Betriebsrenten&lsquo;&ldquo;, das &uuml;berzeugend entzaubert wird, unter anderem weil die staatliche F&ouml;rderung so gestaltet ist, dass sie die gesetzliche Rente weiter schw&auml;cht. Ganz abseits vom politischen Hickhack der Argumente liefern Holger Balodis und Dagmar H&uuml;hne dar&uuml;ber hinaus auch wertvolle Klarstellungen und Erl&auml;uterungen zu dehnbaren Begriffen wie Rentenniveau, die f&uuml;r alle n&uuml;tzlich sein d&uuml;rften, die nicht schon von Berufs wegen die verwirrenden Regeln und Begrifflichkeiten der Rente beherrschen. Die Autoren skizzieren pr&auml;gnant ihre Vorstellungen von einem funktionst&uuml;chtigen Rentensystem zum Wohle der (Mehrheit der B&uuml;rger) und stellen das dem deutschen weit &uuml;berlegene &ouml;sterreichische System vor, das ihnen in vielem als Vorbild dient.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/buchtipps\/886-rentenluege\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Knapp die H&auml;lfte der Neueinstellungen nur noch befristet<\/strong><br>\nDie Wirtschaft brummt, Betriebe suchen h&auml;nderingend Arbeitskr&auml;fte, aber bitte ohne Risiko. Arbeitnehmer werden immer weniger unbefristet eingestellt. Besonders betroffen sind 30- bis 39-J&auml;hrige.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/nur-jeder-zweite-bekommt-einen-unbefristeten-job-a-1166300.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Am Samstag hie&szlig; es noch beim SPIEGEL, Befristungen w&auml;ren ein Randproblem, das vor allem ganz junge Menschen am Anfang ihres Berufslebens <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/befristungen-im-check-haben-junge-nur-noch-befristete-arbeitsvertraege-a-1162794.html\">betr&auml;fe<\/a>. Nach diesem Artikel ist also der Fachkr&auml;ftemangel so schlimm, dass die Arbeitskr&auml;fte nach M&ouml;glichkeit nur befristet eingestellt werden, jetzt schon die H&auml;lfte, Tendenz steigend. Und von den befristet Eingestellten wird nur eine Minderheit dauerhaft &bdquo;&uuml;bernommen&ldquo; (anscheinend sind 2 Jahre Befristung die neue Probezeit) und 60 Prozent eben nicht (oder suchen selber eine andere Stelle). So &bdquo;h&auml;nderingend&ldquo; suchen die Unternehmen. Ist es wirklich zu viel verlangt, dass der SPIEGEL seine Artikel auf logische Konsistenz pr&uuml;ft??? Wozu brauchen die Firmen eigentlich noch mehr Zuwanderung, wenn sie das bestehende Arbeitskr&auml;fteangebot schon nicht wollen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Studie: Deutschland verfehlt Klimaziele 2020 drastisch<\/strong><br>\nDeutschland wird sein Klimaziel f&uuml;r 2020 einer Studie zufolge viel weiter verfehlen als bislang gedacht.<br>\nStatt den Treibhausgas-Aussto&szlig; bis dahin wie geplant um 40 Prozent gegen&uuml;ber 1990 zu reduzieren, werde Deutschland nur rund 30 Prozent erreichen, hei&szlig;t es in einer am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Studie des Instituts Agora-Energiewende. Die Bundesregierung hatte zwar bereits einger&auml;umt, das 40-Prozent-Ziel sei ohne zus&auml;tzliche CO2-Einsparungen nicht zu erreichen. Allerdings war man nur von einer L&uuml;cke von etwa f&uuml;nf Prozentpunkten ausgegangen. Agora zufolge ist der Grund f&uuml;r die neue Berechnung, dass die Wirtschaft st&auml;rker als erwartet zulege und die Bev&ouml;lkerung wegen der Zuwanderung kr&auml;ftig gewachsen sei.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/energie-und-umwelt\/news\/studi-deutschland-verfehlt-klimaziele-2020-drastisch\/\">Euroactiv<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.agora-energiewende.de\/fileadmin\/Projekte\/2015\/Kohlekonsens\/Agora_Analyse_Klimaschutzziel_2020_07092016.pdf\">Der Link zur Studie<\/a>\n<p><strong>dazu: Merkel ist keine Klimakanzlerin<\/strong><br>\n&bdquo;Die Klimaschutzpolitik der Bundeskanzlerin zerplatzt wie eine Seifenblase. Im Wahljahr st&ouml;&szlig;t Deutschland fast genauso viel Klimagase in die Luft wie 2009; das nationale Klimaschutzziel wird krachend verfehlt. Statt endlich ein Klimaschutzgesetz zu verabschieden, stellt sich Angela Merkel weiter sch&uuml;tzend vor betr&uuml;gerische Automobilkonzerne, verhindert in Br&uuml;ssel starke CO2-Grenzwerte f&uuml;r Autos und s&auml;gt den Ausbau der sauberen Windenergie ab&ldquo;, erkl&auml;rt Eva Bulling-Schr&ouml;ter, klima- und energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf eine aktuelle Studie zum deutlichen Verfehlen des deutschen Klimaschutzziels 2020. Bulling-Schr&ouml;ter weiter:<br>\n&bdquo;Das Ziel der Bundesregierung, die Treibhausgasemissionen in Deutschland gegen&uuml;ber 1990 bis 2020 um 40 Prozent zu senken, wird ohne echte Ma&szlig;nahmen in Industrie, Energiegewinnung, Bauwirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft um bis zu zehn Prozent verfehlt. Entgegen ihres Sauberfrau-Images geht der Kampf gegen den Klimawandel in Deutschland mit der ehemaligen Umweltministerin Merkel seit Jahren bestenfalls im Schneckentempo vorw&auml;rts. F&uuml;r die Erf&uuml;llung des Pariser Klimaabkommens ist der klimapolitische Schlaftablettenkurs nicht ausreichend.<br>\nGerade der Ausbau der Erneuerbaren Energien kann gro&szlig;e CO2-Minderungen erzielen. Mit der letzten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes hat die Gro&szlig;e Koalition das Ausbautempo jedoch massiv gedrosselt, erste Windkraftunternehmen haben bereits die Verlagerung ins Ausland und den Abbau hunderter Arbeitspl&auml;tze angek&uuml;ndigt. Der Ausbau des &ouml;ffentlichen Nahverkehrs auf der Schiene stottert, derweil bleiben Steuerprivilegien von Flugverkehr und Dieselautos unangetastet. Auch die energetische Geb&auml;udesanierung bleibt ein schlafender Riese. Klimaschutz braucht Gesetze, denn allein mit Willenserkl&auml;rungen und Marktglauben wird der Klimawandel nicht aufgehalten. DIE LINKE fordert deshalb ein Kohleausstiegsgesetz und verbindliche Klimaschutzziele per Gesetz.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/merkel-ist-keine-klimakanzlerin\/\">Die Linke im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>In Europe, Hate Speech Laws are Often Used to Suppress and Punish Left-Wing Viewpoints<\/strong><br>\nBut hate speech restrictions are used in those countries to suppress, outlaw, and punish more than far-right bigotry. Those laws have frequently been used to constrain and sanction a wide range of political views that many left-wing censorship advocates would never dream could be deemed &ldquo;hateful,&rdquo; and even against opinions which many of them likely share. France is probably the most extreme case of hate speech laws being abused in this manner. In 2015, France&rsquo;s highest court upheld the criminal conviction of 12 pro-Palestinian activists for violating restrictions against hate speech. Their crime? Wearing T-shirts that advocated a boycott of Israel (&hellip;) As we reported at the time, France&rsquo;s use of hate speech laws to outlaw activism against Israeli policy &mdash; on the grounds that it constitutes &ldquo;anti-Semitism&rdquo; and hatred against people for their national origin &mdash; is part of a worldwide trend. (&hellip;) In the UK, &ldquo;hate speech&rdquo; has come to include anyone expressing virulent criticism of UK soldiers fighting in war. (&hellip;) Writing about the Ahmed case in The Independent, journalist Jerome Taylor documented how &ldquo;hate speech&rdquo; laws in the UK have rapidly expanded to include any opinions deemed upsetting: &ldquo;In recent years we have increasingly begun to criminalise the offensive, a precedent that should be deeply worrying for anyone who cares about the importance of free speech.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2017\/08\/29\/in-europe-hate-speech-laws-are-often-used-to-suppress-and-punish-left-wing-viewpoints\/\">Glenn Greenwald in Intercept<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ist ja nur Afrika &hellip;<\/strong><br>\nAfrika kommt in den Medien meist nur am Rande vor. Allzu oft mit falschen Darstellungen und &uuml;blichen Vorurteilen. Dabei g&auml;be es so viele Geschichten zu erz&auml;hlen. Hauptsache jemand klickt&rsquo;s an, dachte sich da wohl die Redaktion von Spiegel Online. Noch fix einen rei&szlig;erischen Titel rausgesucht &ndash; &bdquo;Verschenken wir eine Milliarde&ldquo; &ndash;, ein brennendes Fl&uuml;chtlingsboot als Bildchen gew&auml;hlt und schon sollten die Klickzahlen in die H&ouml;he schnellen. Argumente und faktische Richtigkeit spielen dabei nur eine nebens&auml;chliche Rolle. (&hellip;) Das Spiegel-Elaborat zeigt in peinlicher Weise unser westliches Afrikabild. Der Kontinent wird als Almosenempf&auml;nger mit korrupten Eliten dargestellt, dem wir g&ouml;nnerhaft eine Milliarde schenken k&ouml;nnten, um dann zauberhaft die dortige Armut zu mildern. Das ist Journalismus unterster Schublade. Auch im schnellen, auf Klickzahlen beruhenden Online-Journalismus muss es m&ouml;glich sein, mit Fakten statt Vorurteilen zu argumentieren. Der Spiegel d&uuml;rfte seine Leser gerne einmal mit den globalen Strukturen &bdquo;konfrontieren&ldquo;, die Armut auf der Welt verfestigen: Offene Finanzm&auml;rkte, die zu makro&ouml;konomischen Ungleichgewichten f&uuml;hren, W&auml;hrungs- und Rohstoffspekulation, Steuerflucht und die Strukturen dahinter &ndash; um nur einige zu nennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zebralogs.wordpress.com\/2017\/09\/04\/ist-ja-nur-afrika\/\">Zebralogs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Tr&uuml;be Finanzquellen<\/strong><br>\nEs ist immer noch unklar, wer einen gro&szlig;en Teil der Wahlk&auml;mpfe der AfD finanziert. Milionenschwere G&ouml;nner der Rechtspopulisten und Rechtsextremisten bleiben im Dunklen<br>\nDie AfD ist im Bundestagswahlkamp sehr pr&auml;sent. Nicht nur in den Massenmedien, wo etwa der wegen Volksverhetzung verklagte Alexander Gauland weiterhin Talkshow-Dauergast ist, sondern auch im Stra&szlig;enwahlkampf.<br>\nDem unbedarften Beobachter stellt sich nat&uuml;rlich unweigerlich die Frage, woher all das viele, viele Geld herkommt, das die AfD f&uuml;r diesen Wahlkampf aufwenden kann. Die &uuml;berraschende Antwort seitens der Rechtspopulisten: Offensichtlich wissen es die Parteif&uuml;hrer selber nicht so genau. Dies ist zumindest die offizielle Version der Parteioberen, mit der die &uuml;ppigen, millionenschweren Aufwendungen erkl&auml;rt werden, mit denen die Partei des &bdquo;kleinen (deutschen) Mannes&ldquo; von anonymen G&ouml;nnern regelrecht &uuml;bersch&uuml;ttet wird.<br>\nWas soll man da auch machen, wenn man pl&ouml;tzlich mit millionenschweren Gef&auml;lligkeiten &uuml;berh&auml;uft wird? Ohne Absprachen und Koordination mit der Parteif&uuml;hrung soll ein finanziell &uuml;beraus &uuml;ppig ausgestatteter, dubioser Verein f&uuml;r die Rechtspopulisten im Bundestagswahlkampf werben &ndash; der &bdquo;Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und b&uuml;rgerlicher Freiheiten&ldquo;. Es best&uuml;nde aber &bdquo;kein Kontakt&ldquo; zwischen den Parteif&uuml;hrern der AfD und dem Verein, erkl&auml;rte AfD-Sprecher Christian L&uuml;th dem Handelsblatt. Aber man freue sich selbstverst&auml;ndlich &uuml;ber &bdquo;jede sinnvolle Unterst&uuml;tzung&ldquo;. Ein Vereinssprecher verweigerte gegen&uuml;ber dem Handelsblatt jedwede Ausk&uuml;nfte &uuml;ber die AfD-Spender. [&hellip;]<br>\nIn kaum einer anderen Personalie der AfD werden die flie&szlig;enden &Uuml;berg&auml;nge zwischen Neoliberalismus und Rechtsextremismus so deutlich wie bei Frau Weidel. F&uuml;r die ehemalige Goldman-Sachs-Bankerin sei vor allem Disziplin das &bdquo;Leitthema&ldquo; ihres politischen Engagements, so das Manager Magazin. Ein &bdquo;schlanker Staat&ldquo; setze &bdquo;sich selbst verantwortlichen Individuen einen klaren Rechtsrahmen&ldquo;, wobei jeder Versto&szlig; geahndet werde. Und zwar gnadenlos: &bdquo;Jede Missachtung f&uuml;hrt aus ihrer Sicht direkt in den Untergang.&ldquo;<br>\nDie AfD verf&uuml;gt nicht nur in Gestalt ihrer Frontfrau &uuml;ber eine neoliberale Hardlinerin. Lobbycontrol nennt drei Spitzenpolitiker der Rechtspopulisten, die zugleich bei der Friedrich A. von Hayek Gesellschaft Mitglieder sind. Neben der Schweizer Spitzenkandidatin Weidel sind es die ber&uuml;chtigte Beatrix von Storch sowie Peter Boehringer, der bei der Bundestagswahl auf dem zweiten Platz der bayerischen Landesliste kandidiert. Die Hayek-Gesellschaft hat sich der Propagierung &bdquo;marktradikaler Ideen&ldquo; verschrieben und spielt eine f&uuml;hrende Rolle bei der &bdquo;ideologischen Ausrichtung und Koordinierung einer Vielzahl neoliberaler Denkfabriken und Netzwerke&ldquo;, so Lobbywatch. Es best&uuml;nden &bdquo;enge Beziehungen&ldquo; auch &bdquo;zur Alternative f&uuml;r Deutschland.&ldquo;<br>\nDiese neoliberalen Taliban, denen die FDP zu weich ist, sind somit in der AfD gut aufgestellt. Die neoliberalen, sozialdarwinistischen Seilschaften in der AfD, die sich mit dem ordin&auml;ren Rassismus der offen rechtsextremistischen Kr&auml;fte anreichern, d&uuml;rften somit die &uuml;ppigen Zufl&uuml;sse anonymer Gro&szlig;spender bef&ouml;rdern.<br>\nKein Wunder, dass die AfD bereits vor ihrem eventuellen &ndash; und keineswegs gesicherten! &ndash; Einzug in den Bundestag schon bestens integriert ist im Korruptions- und Lobbyfilz der Hauptstadt, wie Campact berichtete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Truebe-Finanzquellen-3821330.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Lesenswert &hellip; vor allem f&uuml;r &bdquo;Protestw&auml;hler&ldquo;, die mit einer Stimme f&uuml;r die AfD ein Zeichen gegen den &bdquo;Lobbyismus&ldquo; setzen wollen. Der neoliberale Kern der AfD geht leider viel zu oft unter, da sich die meisten Kritiker stets auf den Rechtspopulismus konzentrieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39993\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-39993","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39993","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39993"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39993\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39996,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39993\/revisions\/39996"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39993"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39993"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39993"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}