{"id":40000,"date":"2017-09-08T15:35:31","date_gmt":"2017-09-08T13:35:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000"},"modified":"2017-09-08T15:35:31","modified_gmt":"2017-09-08T13:35:31","slug":"hinweise-des-tages-ii-311","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h01\">Schmutz statt Argumente: Bericht dokumentiert Diffamierungskampagne gegen TTIP-Kritiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h02\">GroKo Checkliste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h03\">Ende der Russland-Sanktionen &ndash; Nato-Generalsekret&auml;r lehnt Gabriel-Vorschlag ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h04\">Journalist Interrogated, Fired For Story Linking CIA And Syria Weapons Flights<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h05\">Die New York Times &uuml;ber den &ldquo;russischen Informationsangriff&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h06\">Niedrigzinspolitik: Warum sie richtig ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h07\">Kurz &uuml;ber sein Wahlprogramm: &bdquo;Die Friseurin und der Kellner bekommen nichts. Selbstredend&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h08\">Hier zerbr&ouml;seln Deutschlands Eisenbahnbr&uuml;cken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h09\">Das Abkommen Mercosur &ndash; Europ&auml;ische Union<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h10\">Angst vor Terror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h11\">Stille Revolution in Amerika: Trump-Show verdeckt Revolution in Amerika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h12\">Peitsche ohne Zuckerbrot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h13\">Verfolgung in Birma &ndash; Schon 270.000 Rohingya geflohen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h14\">Programm der FDP &ndash; Warum uns mit Merkels Praktikant die Krise droht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h15\">Gr&uuml;ne vor der Bundestagswahl Das gr&ouml;&szlig;te Risiko ist eine Revoluzzerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h16\">Empfehlung zur Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40000#h17\">Das Allerletzte: Erinnerungsbuch &bdquo;What Happened&ldquo; &ndash; Clintons Breitseite gegen den linken Sanders<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schmutz statt Argumente: Bericht dokumentiert Diffamierungskampagne gegen TTIP-Kritiker<\/strong><br>\n&bdquo;Panikmache&ldquo;, &bdquo;Desinformation&ldquo;, &bdquo;Anti-Amerikanismus&ldquo;: Als Konzernlobbyisten die Argumente gegen die Kritik an TTIP und CETA ausgingen, versuchten einige von ihnen, die handelskritische Bewegung mit anderen Mitteln zu diskreditieren. Das zeigt unser neuer Bericht &bdquo;Blaming the Messenger&ldquo;, den wir gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Corporate Europe Observatory ver&ouml;ffentlicht haben. Bei den Diffamierungen machten Lobbyisten vor dreisten, unhaltbaren Unterstellungen, wie etwa der Finanzierung der Bewegung durch Russland, nicht halt. Andere Vorw&uuml;rfe lauteten, die zivilgesellschaftlichen Akteure seien &bdquo;Anti-Amerikanisch&ldquo;, verfolgten finanzielle Interessen oder betrieben das Gesch&auml;ft von Populisten und Nationalisten. Besorgniserrend: Die EU-Kommission &uuml;bernahm teilweise den Ton der Konzernlobbyisten.<br>\nWer steckt hinter den Diffamierungsversuchen?<br>\nBeteiligt haben sich an den Versuchen, die handelskritische Bewegung in ein schlechtes Licht zu bringen, in erster Linie Unternehmensverb&auml;nde. Darunter sind der m&auml;chtige europ&auml;ische Arbeitgeberverband BusinessEurope und der Europ&auml;ische Dienstleistungsindustrieverband ESF, aber auch die Amerikanische Handelskammer AmCham EU. AmCham etwa warf den TTIP-Gegnern vor, eine &bdquo;permanente Armee von Trollen&ldquo; zu sein und &bdquo;unangebrachte &Auml;ngste&ldquo; zu sch&uuml;ren. Der Verband der Europ&auml;ischen chemischen Industrie wiederum sprach von &bdquo;Schwachsinn&ldquo; und warf der Bewegung vor, &bdquo;die Menschheit zu verdummen&ldquo;.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170908-Trumpelpfad.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Anzeige der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Foto\/ Screenshot: INSM<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2017\/09\/schmutz-statt-argumente-bericht-dokumentiert-diffamierungskampagne-gegen-ttip-kritiker\/\">Lobbycontrol<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/wp-content\/uploads\/Bericht_Blaming-the-messenger.pdf\">Blaming the mesenger (Der Bericht als PDF)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Sehr lesenswert! Derartige Schmutzkampagnen kamen &uuml;brigens nicht nur von Seiten der Wirtschaftslobby, sondern auch von einigen verwirrten Kommentatoren, die sich selbst &bdquo;links&ldquo; einordnen, wie beispielsweise die ehemalige Gr&uuml;nen-Politikerin <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27911\">Jutta Ditfuth<\/a> &ndash; die simple &bdquo;Logik&ldquo;: wer gegen TTIP ist, ist gegen Amerika und wer gegen Amerika ist, ist Nazi. Klingt bl&ouml;d? Ist es auch. Dennoch haben solche Leute immer noch einige lautstarke Anh&auml;nger.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>GroKo Checkliste<\/strong><br>\nEin Einsender, der mit der Politik der gro&szlig;en Koalition augenscheinlich nicht zufrieden ist, schickte mir folgenden Leserbrief: [&hellip;] Zur Sache: Ich habe keinen Blog \/ keine Webseite. K&ouml;nntest du (mit anderen zusammen) eine Zusammenstellung der GroKo-Arbeit sammeln und bereitstellen? Ich liste mal alleine die Sachen auf, die mir aus dem Stegreif einfallen:\n<ul>\n<li>Panamapapers. Deutschland ist (oder war) Steueroase Nummer 8 weltweit. Soweit ich das wei&szlig;, ist nichts passiert. Wohl auch dank Sch&auml;uble<\/li>\n<li>Dieselskandel. Politiker (schon vor der GroKo) wussten Bescheid und tragen daher eine Mitschuld. Dobrindt verhindert Sammelklagen in Deutschland. Die Gesundheit der B&uuml;rger wird nicht vor Abgasen gesch&uuml;tzt, sondern die Autoindustrie vor Verlusten. Nachtr&auml;gliche Legitimation durch Anhebung der Grenzwerte. Keine Strafverfolgung bei &Uuml;bertretung der Grenzwerte<\/li>\n<li>NSU-Morde. Keine Aufkl&auml;rung. Vertuschungen. Verstrickungen bleiben bestehen<\/li>\n<li>NSA-Skandal. Kein Schutz der B&uuml;rger. Abh&ouml;ren wird nachtr&auml;glich legitimiert. Befugnisse des BND erweitert &Uuml;berwachung. B&uuml;rgerrechte eingeschr&auml;nkt. &Uuml;berwachung massiv ausgeweitet<\/li>\n<li>Polizei. Sinnlose Versch&auml;rfung des Strafrechts statt personeller Aufstockung oder Investition in F&ouml;rderung von Deeskalationsstrategien<\/li>\n<li>Maut. Absolutes Schwachsinnsprojekt. Kostet nur Geld. Kein Kommentar<\/li>\n<li>Autobahnprivatisierung. Durch die Hintert&uuml;r (Grundgesetz&auml;nderung). Scheingesetz gegen Autobahnprivatisierung, das jede Regierung ohne 2\/3-Mehrheit wieder &auml;ndern kann<\/li>\n<\/ul>\n<p>[&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.fefe.de\/?ts=a74f4089\">Fefe<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wenn Sie noch Argumente f&uuml;r die Wahl suchen &hellip; auch bei Fefe werden Sie f&uuml;ndig. Sch&ouml;n, dass nicht nur wir derartige kritische und engagierte Leser haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ende der Russland-Sanktionen &ndash; Nato-Generalsekret&auml;r lehnt Gabriel-Vorschlag ab<\/strong><br>\nanktionen gegen Russland aufheben als Gegenleistung f&uuml;r einen Waffenstillstand in der Ostukraine? Dem Vorschlag von Au&szlig;enminister Gabriel widerspricht nach SPIEGEL-Informationen der Nato-Generalsekret&auml;r.<br>\nF&uuml;r Nato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg ist ein Waffenstillstand in der Ostukraine allein keine Grundlage daf&uuml;r, die gegen Russland verh&auml;ngten Sanktionen aufzuheben. &ldquo;Voraussetzung ist die vollst&auml;ndige Umsetzung des Minsker Abkommens&rdquo;, sagte Stoltenberg nach Informationen des SPIEGEL auf einem Treffen mit dem erweiterten Fraktionsvorstand der Europ&auml;ischen Volkspartei im Europaparlament, der im estl&auml;ndischen Tallinn tagte.<br>\nStoltenberg widerspricht damit dem deutschen Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel (SPD), der sich zuletzt f&uuml;r ein Ende der Sanktionen im Fall eines Waffenstillstands ausgesprochen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/jens-stoltenberg-widerspricht-sigmar-gabriel-bei-russland-sanktionen-a-1166709.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Stellt sich die Frage, was ein Funktion&auml;r eines Milit&auml;rb&uuml;ndnisses &uuml;berhaupt zu wirtschaftspolitischen Abkommen &ndash; als solche kann man die Sanktionen wohl bezeichnen &ndash; zu melden hat? Die Sanktionen, um die es hier geht, wurden von der EU ausgesprochen und nicht von der NATO.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Journalist Interrogated, Fired For Story Linking CIA And Syria Weapons Flights<\/strong><br>\nA months-long investigation which tracked and exposed a massive covert weapons shipment network to terror groups in Syria via diplomatic flights originating in the Caucuses and Eastern Europe under the watch of the CIA and other intelligence agencies has resulted in the interrogation and firing of the Bulgarian journalist who first broke the story. This comes as the original report is finally breaking into mainstream international coverage.<br>\nInvestigative reporter Dilyana Gaytandzhieva authored a bombshell report for Trud Newspaper, based in Sofia, Bulgaria, which found that an Azerbaijan state airline company was regularly transporting tons of weaponry to Saudi Arabia, United Arab Emirates (UAE), and Turkey under diplomatic cover as part of the CIA covert program to supply anti-Assad fighters in Syria. Those weapons, Gaytandzhieva found, ended up in the hands of ISIS and al-Qaeda terrorists in Iraq and Syria.<br>\nWhile it&rsquo;s long been understood that the US-Gulf-NATO coalition arming rebels inside Syria facilitated the rapid rise of the Islamic State as the group had steady access to a &ldquo;jihadi Wal-Mart&rdquo; of weapons (in the words of one former spy and British diplomat), the Trud Newspaper report is the first to provide exhaustive documentation detailing the precise logistical chain of the weapons as they flowed from their country of origin to the battlefield in Syria and Iraq. Gaytandzhieva even traveled to Aleppo where she filmed and examined labeled weapons shipping containers held in underground jihadist storehouses.<br>\nThe Bulgaria-based journalist obtained and published dozens of secret internal memos which were leaked to her by an anonymous source as part of the report. The leaked documents appear to be internal communications between the Bulgarian government and Azerbaijan&rsquo;s Embassy in Sofia detailing flight plans for Silk Way Airlines, which was essentially operating an &ldquo;off the books&rdquo; weapons transport service (not subject to inspections or tax under diplomatic cover) for the US Special Operations Command (USSOCOM), Saudi Arabia, Israel, Germany, Denmark, and Sweden. Silk Way Airlines has been the subject of other recent investigations involving weapons supplies for the Saudi war on Yemen. In addition, the military monitoring site Balkan Insight has exposed similar weapons cargo flights in and out of neighboring Serbia.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zerohedge.com\/news\/2017-08-28\/journalist-interrogated-fired-story-linking-cia-and-syria-weapons-flights\">Zero Hedge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Den Original-Artikel k&ouml;nnen Sie <a href=\"https:\/\/trud.bg\/350-diplomatic-flights-carry-weapons-for-terrorists\/\">hier<\/a> (auf Englisch) nachlesen. Es w&auml;re interessant, wenn die gro&szlig;en westlichen Zeitungen mit ihren Investigativteams dieser Sache mal nachgehen w&uuml;rden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die New York Times &uuml;ber den &ldquo;russischen Informationsangriff&rdquo;<\/strong><br>\nDie russische &ldquo;Kampagne zur St&ouml;rung der amerikanischen Wahlen&rdquo; sei untersch&auml;tzt worden, die NYT webt aus Vermutungen ein Verdachts- und Bedrohungsszenario mit verschw&ouml;rungstheoretischen Ausma&szlig;en<br>\nNoch immer wird in den USA nach Hinweisen auf die angebliche russische Kampagne vor den Pr&auml;sidentschaftswahlen gesucht. Irgendwie scheint man auf der liberalen Anti-Trump-Seite davon &uuml;berzeugt zu sein, dass ohne das geschickte Einwirken vom Ausland ein Donald Trump nicht h&auml;tte gewinnen bzw. Hillary Clinton nicht h&auml;tte verlieren k&ouml;nnen. Die New York Times hat nun einen gro&szlig;en Bericht &uuml;ber die angeblich untersch&auml;tzte &ldquo;russische Kampagne zur St&ouml;rung der amerikanischen Wahlen&rdquo; ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-New-York-Times-ueber-den-russischen-Informationsangriff-3824598.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Google says it found no trace of Russia&rsquo;s interference in US election on its ad platforms<\/strong><br>\nGoogle has said it has failed to unearth any facts that would implicate Moscow in exploiting its advertising tools to manipulate the US elections. It comes after Facebook said it had found dozens of Russia-linked fake pages promoting divisive US-related issues. [&hellip;]<br>\nIn its report Wednesday, Facebook appeared to link Moscow to some 3,000 political ads run by 470 &ldquo;inauthentic&rdquo; accounts between June 2015 and May 2017 that touched on US topics ranging from gun right to LGBT rights and immigration. The only grounds given for the claim was that the pages were &ldquo;affiliated with one another and likely operated out of Russia.&rdquo;<br>\nWhile Facebook noted that the most part of the said advertisements did not promote any candidate or even did not include any specific reference to the US presidential campaign, some of the US lawmakers have already jumped to conclusions.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rt.com\/usa\/402410-google-no-russia-election-ads\/\">RT internaional<\/a><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39981\">Einflussnahme aus Russland, Einflussnahme aus den USA &hellip; von &Auml;pfeln und Birnen und Splittern und Balken<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Niedrigzinspolitik: Warum sie richtig ist<\/strong><br>\nm November 2016 befragte die &ldquo;Bild&rdquo; den neoliberalen Wirtschaftswissenschaftler und Ex-Chef des M&uuml;nchener ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, zu den Auswirkungen der EZB-Niedrigzinspolitik. Dieser gab zum Besten, was zu erwarten war: Wer fr&uuml;her &uuml;ber 30 Jahre eine Rente angespart habe, dessen Rentenzahlungen setzten sich am Ende zu zwei Dritteln aus Zinsen und einem Drittel aus dem eigentlich Ersparten zusammen. Heute sei dies anders. Dem deutschen Sparer bleibe wegen der Niedrigzinsen lediglich noch das eine Drittel, &ldquo;aber selbst das ist nicht sicher, weil die EZB Deutschland inflationieren will.&rdquo;<br>\nDiese &Auml;u&szlig;erung ist nicht nur wegen ihres nationalistischen Zungenschlags fragw&uuml;rdig, sondern auch in der Sache falsch. Zwar betrug der durchschnittliche Realzins in den letzten sechs Jahren minus 0,1 Prozent (&ldquo;Realzins&rdquo; bezeichnet den um die Inflation bereinigten Zins, der dann die tats&auml;chliche Wertver&auml;nderung etwa eines Sparguthabens beziffert.) Allerdings sind negative Realzinsen nichts Neues. Seit 1970 lag der Realzins in 28 von 47 Jahren im negativen Bereich. Was wir derzeit erleben, ist also eher Normalit&auml;t als Ausnahme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/2068\">annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kurz &uuml;ber sein Wahlprogramm: &bdquo;Die Friseurin und der Kellner bekommen nichts. Selbstredend&ldquo;<\/strong><br>\nDie &Ouml;VP hat ihr Wahlprogramm vorgelegt. Es verspricht Milliarden an Entlastungen f&uuml;r Besserverdiener und Unternehmen. Die Finanzierung bleibt nach wie vor offen. &Ouml;VP-Obmann Kurz fehlen bei einer seri&ouml;sen Rechnung 14 Milliarden Euro. Wer die am Schluss zahlen wird?<br>\nAnfang Juni hat &Ouml;VP-Obmann Sebastian angek&uuml;ndigt, dass er die Steuer- und Abgabenquote von derzeit 43 Prozent auf 40 Prozent senken will, also 14 Milliarden Euro pro Jahr einsparen will. Woher sollen die 14 Mrd. kommen? Seine vagen Andeutungen damals, wie er die 14 Mrd. Euro zusammenbekommen will: K&uuml;rzen bei den F&ouml;rderungen und bei der Mindestsicherung und Familienbeihilfe f&uuml;r Ausl&auml;nder.<br>\nGanze drei Monate hat die &Ouml;VP gebraucht, um jetzt in ihrem Wahlprogramm zum ersten Mal ein bisschen genauer zu erkl&auml;ren, wie sie sich das vorstellen. Kurz hat es am Dienstag pr&auml;sentiert und es hei&szlig;t &bdquo;Neue Gerechtigkeit &amp; Verantwortung&ldquo;. Was will die &Ouml;VP?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/kurz-ueber-sein-wahlprogramm-die-friseurin-und-der-kellner-bekommen-nichts-selbstredend\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hier zerbr&ouml;seln Deutschlands Eisenbahnbr&uuml;cken<\/strong><br>\nMehr als 1000 deutsche Eisenbahnbr&uuml;cken sind laut einer Datenerhebung der Gr&uuml;nen so bauf&auml;llig, dass sich eine Reparatur nicht mehr lohnt. Hier k&ouml;nnen Sie nachschauen, welche Br&uuml;cken in Ihrer N&auml;he betroffen sind.<br>\nDeutschlands Eisenbahnbr&uuml;cken sind teils in desolatem Zustand. Das geht aus einer umfassenden Datenerhebung der Gr&uuml;nenfraktion hervor, die dem SPIEGEL vorliegt. 1086 Br&uuml;cken weisen demnach so gravierende Sch&auml;den auf, dass sich eine Renovierung nicht mehr rechnet. Und das nicht erst seit gestern: Der &uuml;berwiegende Teil sei schon 2014 nicht mehr zu sanieren gewesen. Fast die H&auml;lfte der insgesamt 25.682 Br&uuml;cken in Deutschland ist der Erhebung zufolge &auml;lter als 80 Jahre. Die &auml;lteste Br&uuml;cke steht demnach in Saalfeld an der Saale. Ihr Alter: 146 Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/eisenbahnbruecken-hier-zerbroeselt-deutschlands-infrastruktur-a-1165451.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das Abkommen Mercosur &ndash; Europ&auml;ische Union<\/strong><br>\nDer Freihandelsvertrag w&uuml;rde ein Nord-S&uuml;d-Handelsschema verfestigen, bei dem die EU Industrieg&uuml;ter liefert und der Mercosur Rohstoffe und Derivate<br>\nGanz im Stillen wird &uuml;ber ein Abkommen verhandelt, das gro&szlig;e Auswirkungen auf die L&auml;nder des regionalen Wirtschaftsb&uuml;ndnisses Gemeinsamer Markt des S&uuml;dens (Mercosur)1 haben wird. Der argentinische Au&szlig;enminister Julio Fourie deutete an, dass damit gerechnet wird, Ende des Jahres ein Freihandelsabkommen zwischen der Europ&auml;ischen Union (EU) und Mercosur abzuschlie&szlig;en. 2 Angela Merkel bekr&auml;ftigte vor Kurzem bei einem Besuch in Buenos Aires, dass man hart verhandeln werde und nicht alle W&uuml;nsche der L&auml;nder dieser Region zufriedenstellend erf&uuml;llt werden w&uuml;rden. Aber die Drohungen aus Europa scheinen keine Bremswirkung zu zeitigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/183150\/abkommen-mercosur-europaeische-union\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Angst vor Terror<\/strong><br>\nDie Bundesb&uuml;rger haben gro&szlig;e Angst vor Terror, melden die Medien. Das hat Gr&uuml;nde. Der Schauspieler Peter Ustinov hatte mehr Verstand als die Staatsfrauen und Staatsm&auml;nner dieser Welt und die meisten Kommentatoren in den Medien: &bdquo;Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen. Beide sind gleicherma&szlig;en unmoralisch.&ldquo;<br>\nAber auch die weltweit geltende Maxime: &bdquo;Was Du nicht willst, das man Dir tu, das f&uuml;g auch keinem andern zu&ldquo; m&uuml;sste nur von der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; beherzigt werden, und der Terrorismus k&auml;me zum Erliegen.<br>\nSolange zur Eroberung von Rohstoffen und Absatzm&auml;rkten unter der verlogenen Formel &bdquo;f&uuml;r Demokratie und Menschenrechte&ldquo; &Ouml;l- und Gaskriege gef&uuml;hrt werden, werden die Terroranschl&auml;ge weiter zunehmen.<br>\nWir m&uuml;ssen uns nur vorstellen, wir h&auml;tten &Ouml;l- und Gasvorr&auml;te und &uuml;ber unseren St&auml;dten und D&ouml;rfern w&uuml;rden st&auml;ndig Bomber aus Afghanistan, dem Irak, Syrien oder Libyen kreisen und ihre t&ouml;dliche Fracht abwerfen. Und wenn wir eine Hochzeit feierten, w&uuml;rde pl&ouml;tzlich eine von einem Pr&auml;sidenten aus dem Vorderen Orient befohlene Drohne einschlagen und unsere Familie ausl&ouml;schen. Vielleicht w&uuml;rden dann auch bei uns junge M&auml;nner zu &bdquo;Dschihadisten&ldquo;<br>\nAber die L&uuml;genpropaganda l&auml;sst solche Vorstellungen zur Sicherheit gar nicht erst aufkommen. Allzu viele sind getreue Gefolgsleute der gro&szlig;en &bdquo;Menschheitslehrer&ldquo; und &bdquo;Moral-Philosophen&ldquo; George W. Bush und Donald Trump: Wir sind die Guten, die anderen sind die B&ouml;sen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1536207706440691\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Stille Revolution in Amerika: Trump-Show verdeckt Revolution in Amerika<\/strong><br>\nWenn Donald Trump twittert, dann drischt er bekanntlich mit besonderer Vorliebe auf die Medien ein. Die w&uuml;rden ihn ungerecht behandeln und seine Politik grunds&auml;tzlich mies machen.  In Wirklichkeit, so t&ouml;nt Trump, sei diese Politik die erfolgreichste, die je ein amerikanischer Pr&auml;sident ins Werk gesetzt habe. Richtig ist: Die Trump-Regierung hat die USA nach gut einem halben Jahr im Amt schon deutlich ver&auml;ndert. Nur wird diese Politik nicht auf der gro&szlig;en B&uuml;hne in Washington umgesetzt. Trumps politische Revolution wird in den Hinterzimmern von Ministerien und Bundesbeh&ouml;rden ausgeheckt. [&hellip;]<br>\nEinige Journalisten haben es sich inzwischen zur Aufgabe gemacht, diese Dunkelzone besser auszuleuchten. So pr&auml;sentiert das Magazin &bdquo;Politico&ldquo; w&ouml;chentlich &bdquo;Die f&uuml;nf Dinge, die Trump getan hat, w&auml;hrend Sie nicht hingeschaut haben&ldquo;. Dabei wird klar, welche Bereiche besonders stark von Trumps Abrissbirne getroffen werden.<br>\nDa w&auml;re vor allem die Umweltgesetzgebung. Seit der Pr&auml;sident den bekennenden Klima-Skeptiker Scott Pruitt zum Chef der Umweltbeh&ouml;rde EPA gemacht hat, wird alles aus dem Weg ger&auml;umt, was den Interessen der Industrie im Weg stehen k&ouml;nnte. Schon im Juni z&auml;hlte die &bdquo;New York Times&ldquo; mehr als 30 Umweltvorschriften, die von der EPA gekippt, verz&ouml;gert oder blockiert wurden &ndash; ein Rekord. Unter anderem soll es bald wieder m&ouml;glich sein, auch in der Arktis nach &Ouml;l zu bohren. Kraftwerke, Fabriken und Autos sollen wieder mehr Abgase aussto&szlig;en d&uuml;rfen, der Gew&auml;sserschutz wird gelockert, aber auch der Schutz von Arbeitern vor Schadstoffemissionen. Mehr Wachstum, mehr Profit, mehr Jobs &ndash; so begr&uuml;ndet Trump, warum er das Land von Obamas &bdquo;Fesseln&ldquo; befreien wolle.<br>\nDazu geh&ouml;rt auch, dass die Bankenregulierung wieder gelockert werden soll. Trumps Finanzminister Steven Mnuchin, ein ehemaliger Investmentbanker, hat bereits eine Liste mit 100 kreativen &Auml;nderungsvorschl&auml;gen vorgelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/trump-show-verdeckt-revolution-in-amerika_aid-4542846\">Saarbr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Peitsche ohne Zuckerbrot<\/strong><br>\nDie Zentralregierung in Madrid tut nichts, um das Problem zu entsch&auml;rfen und f&uuml;r die Einheit Spaniens zu werben.<br>\nKatalonien sorgt f&uuml;r fast ein Viertel der spanischen Wirtschaftsleistung. Es ist also verst&auml;ndlich, dass die Zentralregierung in Madrid die Abspaltung der Region von Spanien verhindern m&ouml;chte. Dass der konservative Premier Mariano Rajoy aber hier etwas sehr falsch macht, zeigt ein Blick auf das Regionalparlament in Barcelona: 2010 waren ganze 14 der 135 Abgeordneten f&uuml;r ein souver&auml;nes Katalonien. Nun haben 72 f&uuml;r das Referendum &uuml;ber die Unabh&auml;ngigkeit am 1. Oktober gestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/katalonien-peitsche-ohne-zuckerbrot-1.3656414\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Spaniens Verfassungsrichter stoppen Separatisten in Katalonien<\/strong><br>\nDie renitenten Katalanen bringen die spanische Zentralregierung in Rage. Ihre Abspaltungstendenzen besch&auml;ftigen immer wieder das h&ouml;chste Gericht des Landes. Nun hat es erneut geurteilt &ndash; in aller Eile.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/spaniens-verfassungsrichter-stoppen-separatisten-in-katalonien\/a-40401059\">Deutsche Welle<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Gesetz zum Unabh&auml;ngigkeitsreferendum f&uuml;r Katalonien beschlossen<\/strong><br>\nEs war eine auf Krawall geb&uuml;rstete Parlamentssitzung gestern in Barcelona, auf der am sp&auml;ten Abend nach fast 12 Stunden schlie&szlig;lich das Gesetz zur Durchf&uuml;hrung des Referendums &uuml;ber die Unabh&auml;ngigkeit von Spanien ohne Gegenstimmen schlie&szlig;lich beschlossen wurde. Die 72 Parlamentarier der Einheitsliste f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit &ldquo;Junts pel Si&rdquo; (JxSi) und der linksradikalen CUP stimmten daf&uuml;r, w&auml;hrend sich die 11 Parlamentarier der Sektion der linken Podemos (Wir k&ouml;nnen es) in Katalonien enthielten. Die klaren Gegner des Referendums am 1. Oktober verlie&szlig;en, nachdem es ihnen misslungen war, die Abstimmung zu verhindern, den Plenarsaal und nahmen nicht teil. An der klaren Mehrheit h&auml;tten sie ohnehin nichts &auml;ndern k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gesetz-zum-Unabhaengigkeitsreferendum-fuer-Katalonien-beschlossen-3824399.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verfolgung in Birma &ndash; Schon 270.000 Rohingya geflohen<\/strong><br>\nViel mehr birmesische Muslime als bisher angenommen fliehen nach Bagladesch. Seit Ende August sollen 400 Menschen get&ouml;tet worden sein.<br>\nDie Gewaltwelle in der Unruheregion Rakhine in Birma &ndash; offiziell Myanmar &ndash; hat schon mehr als eine Viertelmillion Menschen in die Flucht getrieben. In Bangladesch seien in den vergangenen zwei Wochen mindestens 270.000 Muslime aus dem Nachbarland eingetroffen, berichteten die Vereinten Nationen am Freitag in Genf. Das sind rund 100.000 mehr als bislang angenommen. Der Grund: Viele Menschen kampierten an Stra&szlig;en und in Feldern, und die Hilfsorganisationen h&auml;tten heute einen besseren &Uuml;berblick als noch vor wenigen Tagen, sagte eine Sprecherin des UN-Fl&uuml;chtlingshilfswerks (UNHCR).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Verfolgung-in-Birma\/!5446108\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ab wann darf man eigentlich von buddhistischen Terror sprechen? Das Thema ist ja <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/21\/myanmar-buddhisten-muslime\">nicht neu<\/a>. Nicht auszudenken, wie der mediale Tenor w&auml;re, wenn die Opfer Buddhisten und die T&auml;ter Muslime w&auml;ren?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Programm der FDP &ndash; Warum uns mit Merkels Praktikant die Krise droht<\/strong><br>\nWir wollen auch nicht kleinlich meckern, wenn die Liberalen ihre Wirtschaftskompetenz mit der Gaga-Weisheit darzulegen versuchen, dass man ja &ldquo;nicht mehr ausgeben kann als man hat&rdquo; &ndash; und an anderer Stelle im Programm eifrig den Erwerb vom H&auml;usle propagieren, was der gemeine Deutsche in der Regel ja nicht vom Sparbuch zahlt, sondern gro&szlig;teils auf Kredit kauft. Also mit Geld, das er noch nicht (selber erwirtschaftet) hat. Sonst br&auml;uchten wir ja auch keine Banken.<br>\nL&ouml;blich ist nat&uuml;rlich, dass die FDP nicht mehr so neoliberal sein will, also programmatisch nicht wie fr&uuml;her immer nur auf &ldquo;den Markt&rdquo; setzt. Ok, au&szlig;er bei der Verm&ouml;gensbildung, bei der Altersvorsorge, bei Arbeitszeitmodellen, zwischen Krankenkassen, im Handel, bei der Behandlung von Staatsanleihen, &uuml;berhaupt am Kapitalmarkt, bei der Forschungsf&ouml;rderung, im Emissionshandel, im technologischen Wettbewerb, bei der Versorgung mit Strom, beim Ausloten von CO2-Preisen, bei der Entwicklung von Elektroautos, beim Glasfaserausbau, bei den Mietpreisen, na ja, schon irgendwie &uuml;berall. Man sagt das halt heute nicht mehr so laut.<br>\nJetzt ist die Idee mit den Marktkr&auml;ften an sich nat&uuml;rlich in den vielen F&auml;llen toll, in denen es tats&auml;chlich besser klappt, die Leute frei machen zu lassen und staatliches Ged&ouml;ns abzubauen. Und vor zehn Jahren war das bei &Ouml;konomen ja auch noch ultrahip, f&uuml;r einfach alles den Markt zu lobpreisen.<br>\nDas Ding ist, dass auf der Welt seither eine Menge passiert ist, was bei Experten international die Erkenntnis hat reifen lassen, dass die Dinge nicht so einfach sind &ndash; und es manchmal, siehe Banken, sogar Katastrophen ausl&ouml;st, wenn man zu blind dem Markt vertraut.<br>\nVieles klingt mehr nach festgefahrenen Reflexen als nach Analyse<br>\nUmso bizarrer wirkt, was im FDP-Programm wie anno dazumal noch zu lesen ist &ndash; obwohl es durch die Realit&auml;t l&auml;ngst &uuml;berholt ist<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/fdp-wahlkampf-liberal-in-die-wirtschaftskrise-a-1166622.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist verdienstvoll, da&szlig; Fricke das FDP-Wahlprogramm detailliert auseinandernimmt und auf den ganzen Bl&ouml;dsinn hinweist; auch darauf, da&szlig; die &ldquo;neue&rdquo; Lindner-FDP ganz die &ldquo;alte&rdquo; Westerwelle-FDP ist: genauso dumm und neoliberal und auf die Interessen der Reichsten ausgerichtet. Leider mu&szlig; ich hinzuf&uuml;gen, da&szlig; die &ldquo;alte&rdquo; FDP vor zehn Jahren vielleicht besser zum Zeitgeist passte, aber die allermeisten ihrer Vorstellungen von Volkswirtschaft schon damals falsch waren. Und vor einer Krise zu warnen, die uns mit der FDP als kleinerem Koalitionspartner unter Merkel drohte, ist vollkommen merkw&uuml;rdig: erst durch die &ouml;konomisch falsche Gestaltung der deutschen Einheit, dann durch Niedriglohnstrategie, Sozialstaatszerst&ouml;rung, Privatisierungswahn und Exportfetischismus steckt Deutschland seit mindestens 1990 in der Dauerkrise, unterbrochen von ein paar besseren Jahren und zuget&uuml;ncht durch scheinbar gute Zahlen zu Wirtschaftswachstum und Arbeitslosigkeit, die sich beim n&auml;heren Hinsehen als extrem gesch&ouml;nt erweisen. Ja, FDP-Politik f&uuml;hrt in die Krise, wird aber seit Jahrzehnten von CDU\/CSU, SPD und Gr&uuml;nen &auml;hnlich bis gleich exekutiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne vor der Bundestagswahl Das gr&ouml;&szlig;te Risiko ist eine Revoluzzerin<\/strong><br>\nEine Berliner Gr&uuml;nen-Kandidatin wird in ihrer eigenen Partei als &ldquo;nicht w&auml;hlbar&rdquo; geschm&auml;ht. Der Fall zeigt, wie schnell die Harmonie-Show der Bundesspitze kollabieren kann.<br>\n&ldquo;Das ist alles &uuml;berhaupt nicht sch&ouml;n&rdquo;, schrieb Gr&uuml;nen-Chefin Simone Peter am Mittwochmorgen auf einer linksgr&uuml;nen Mailingliste, gefolgt von einer Bitte: den aktuellen Streit nicht &ldquo;weiter anzustacheln&rdquo;. Die interne Mahnung kommt zweieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl, und sie offenbart den Druck, unter dem die Gr&uuml;nen in dieser hochnerv&ouml;sen Phase stehen.<br>\nAllerdings ist der Streit, den die Partei unbedingt befrieden will, hausgemacht. Oberfl&auml;chlich geht es dabei um die Berliner Lokalpolitikerin Canan Bayram, die in ihrem Viertel mit radikalen Mitteln gegen steigende Mietpreise k&auml;mpfen will. Ihr Parteikollege Volker Ratzmann h&auml;lt die Kandidatin nicht nur deshalb f&uuml;r &ldquo;unw&auml;hlbar&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/mietpreise-unruhe-bei-den-gruenen-ueber-umstrittene-berliner-kandidatin-bayram-a-1166383.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Sch&ouml;ner Beitrag, der das ganze Elend der Gr&uuml;nen, eigentlich aller im Bundestag vertretenen Parteien illustriert &ndash; leider kann auch &ldquo;Die Linke&rdquo; davon nicht ausgenommen werden. Wer sich wirklich f&uuml;r die Interessen der B&uuml;rger einsetzt ist &ldquo;unw&auml;hlbar&rdquo;. Dabei sind die Forderung Canan Bayrams nicht abwegig. Ein Dach &uuml;ber dem Kopf zu haben, ist ein fundamentales Grundbed&uuml;rfnis, das nicht dem &ldquo;Markt&rdquo; also den Immobilienspekulanten und der Finanzindustrie ausgeliefert werden darf. Wie der &ldquo;Markt&rdquo; funktioniert, sieht man in den St&auml;dten mit den h&ouml;chsten Mieten, M&uuml;nchen, Hamburg, Frankfurt, dort werden fast nur noch Luxusimmobilen gebaut, der einfache B&uuml;rger kann dann sehen, wie er zu einer bezahlbaren Wohnung kommt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Empfehlung zur Wahl<\/strong><br>\nDie Positionen der Parteien &auml;hneln einander immer mehr. Was soll man da nur w&auml;hlen? Die Entscheidung ist ganz leicht: Es gibt im Grunde f&uuml;r alle nur eine w&auml;hlbare Partei. [&hellip;]<br>\nWen also soll ich w&auml;hlen, wenn sich das inhaltlich beim besten Willen nicht entscheiden l&auml;sst? Es trifft sich gut, dass bei der anstehenden Bundestagswahl die Antwort ganz einfach ist: Wer auch nur ein bisschen nachdenkt, wird n&auml;mlich darauf kommen, dass gar kein Weg daran vorbeif&uuml;hrt, FDP zu w&auml;hlen. Und zwar ganz gleichg&uuml;ltig, welcher politischen Gesinnung man anh&auml;ngt und welche politischen Ziele man begr&uuml;&szlig;t. Die FDP ist f&uuml;r schlechterdings alle die richtige Wahl. [&hellip;]<br>\nWeshalb sollte eine Anh&auml;ngerin der Sozialdemokratie die FDP w&auml;hlen? Antwort: Es liegt auf der Hand, dass die SPD nur dann nicht zerf&auml;llt, wenn ihr die Oppositionsrolle zuf&auml;llt. Vier weitere Jahre als zustimmend knurrender Scho&szlig;hund der Kanzlerin wird sie nicht aushalten. Ihrer ganzen Tragikom&ouml;die mit beispielsweise einem Herausforderer, der nicht attackiert, nachdem ihm zuvor der Au&szlig;enminister, der attackiert, gesagt hatte, attackieren k&ouml;nne man nur, wenn man nicht Au&szlig;enminister sei, wird sie nur entrinnen, wenn sie sich vom Mitmachen aufs Dagegensein verlegt. Und also ist Schwarz-Gelb, was jeder verst&auml;ndige Sozialdemokrat erhoffen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/bundestagswahl-fdp-fuer-alle-waehlbar-15187994.html\">J&uuml;rgen Kaube in der FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nun werden sicher einige Leser toben. Zu Unrecht, wie ich finde. Im angloamerikanischen Kulturkreis ist es vollkommen normal, dass die Herausgeber gro&szlig;er Zeitungen eine &bdquo;Wahlempfehlung&ldquo; geben. Warum nicht auch in Deutschland? Dass J&uuml;rgen Kaube kein Linken-Sympathisant ist, ist klar und dass Schwarz-Gelb bei den Herausgebern der FAZ mehrheitsf&auml;hig ist, ebenfalls. Ich finde es sogar hilfreich, wenn namhafte Journalisten sich offen zu ihrer Wahlentscheidung bekennen. Da wei&szlig; man als Leser wenigstens, woran man ist. Und Kaubes Anmerkung zur SPD ist sogar wirklich treffend. Freilich hilft man der SPD aber gem&auml;&szlig; dieser Argumentation auch, wenn man die Linke oder die Gr&uuml;nen w&auml;hlt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Erinnerungsbuch &bdquo;What Happened&ldquo; &ndash; Clintons Breitseite gegen den linken Sanders<\/strong><br>\nHillary Clinton arbeitet ihre desastr&ouml;se Niederlage gegen Donald Trump auf. Sie verteilt die Schuld auf vielen Schultern. [&hellip;]<br>\nDen Berichten zufolge &uuml;bernimmt Clinton in gewissem Umfang die Verantwortung f&uuml;r die Wahlniederlage. Sie beklagt aber auch einen unterschwelligen Sexismus, der ihr geschadet habe. Eher vorsichtig kritisiert sie Ex-Pr&auml;sident Barack Obama und seinen Stellvertreter Joe Biden. Doch eine kaum verh&uuml;llte Breitseite feuert Clinton gegen den linken Senator Bernie Sanders ab, der unfreiwillig den Weg f&uuml;r Trump geebnet habe. [&hellip;]<br>\nDoch ganz l&auml;sst sich ihre mangelnde Popularit&auml;t auch nach Meinung von Clinton aus diesen Fehltritten nicht erkl&auml;ren. In einer aktuellen Umfrage des Senders NBC und des &bdquo;Wall Street Journals&ldquo; sinkt Pr&auml;sident Trump zwar auf ein neues Tief mit nur 36 Prozent Zustimmung. Aber seine einstige Gegenkandidatin wird nach sechs Chaos-Monaten im Wei&szlig;en Haus von gerade mal 30 Prozent der Befragten positiv beurteilt. &bdquo;Was macht mich zu einem solchen Blitzableiter f&uuml;r Zorn?&ldquo;, fragt Clinton in dem Buch: &bdquo;Ich bin ratlos. Ich denke, es h&auml;ngt teilweise damit zusammen, dass ich eine Frau bin.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/erinnerungsbuch-what-happened-clintons-breitseite-gegen-den-linken-sanders-a-1347036\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nat&uuml;rlich &hellip; Hillary Clinton hat verloren, &bdquo;weil sie eine Frau ist&ldquo;. Geht&acute;s eigentlich auch noch bl&ouml;der? Derartige Spr&uuml;che zeigen, dass Clinton nichts, aber auch gar nichts, verstanden hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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