{"id":4004,"date":"2009-06-16T09:22:31","date_gmt":"2009-06-16T07:22:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4004"},"modified":"2014-01-28T10:01:27","modified_gmt":"2014-01-28T09:01:27","slug":"frank-walter-steinmeiers-mythomanie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4004","title":{"rendered":"Frank-Walter Steinmeiers Mythomanie"},"content":{"rendered":"<p>Wie nach jeder der verlorenen Wahlen, lassen sich die Delegierten auf dem au&szlig;erordentlichen SPD-Bundesparteitag in die Traumwelt vom n&auml;chsten Wahlsieg entr&uuml;cken.<br>\nDer Parteitag erinnerte stark an die Wahlkonvente der amerikanischen Parteien, wo die Delegierten die Rolle einer Fan-Gemeinde einnehmen und jubelnd ihre Pappschilder schwenken.  Da <a href=\"http:\/\/www.frankwaltersteinmeier.de\/aktuelles\/reden\/detail\/090614_parteitag.html\">redet Steinmeier<\/a> seine zur&uuml;ckliegende Politik sch&ouml;n und tut so, als m&uuml;ssten die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler nur noch davon &uuml;berzeugt werden, dass sie sich bisher st&auml;ndig geirrt h&auml;tten. Da wird die n&auml;chste Wahl als Richtungsentscheidung hochgespielt und gleichzeitig verk&uuml;ndet, dass man die Richtung gar nicht &auml;ndern will, sondern in die &bdquo;Mitte&ldquo; strebt. Der Euphorie der Delegierten &uuml;ber eine einzige Rede d&uuml;rfte bald die Ern&uuml;chterung folgen, wenn es darum geht die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler anzusprechen. Selbst die konservative Presse jubelt &uuml;ber Steinmeier, ob aus Mitleid oder aus der Gewissheit heraus, dass diese SPD keine Gefahr mehr f&uuml;r das &bdquo;Weiter-so&ldquo; der kommenden Regierung darstellt. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><\/p><p>Damit kein Missverst&auml;ndnis aufkommt: Ich verstehe es nur zu gut, dass eine Partei vor einer Wahl zusammensteht und dass sie sich in Siegesstimmung versetzen m&ouml;chte, aber wenn man so tut, als k&ouml;nne eine einzige Rede alles Zur&uuml;ckliegende vergessen machen und als k&ouml;nne eine gute Rhetorik Vertrauen in die Zukunft schaffen, dann grenzt das an Realit&auml;tsverlust.<\/p><p><strong>Partei als Fu&szlig;ballverein<\/strong><\/p><blockquote><p><strong>Steinmeier:<\/strong> Der letzte Sonntag war kein guter Tag f&uuml;r uns! Das war Mist! Mich &auml;rgert es wie Euch!<\/p>\n<p>Aber heute ist ein neuer Sonntag. Heute sind wir hier, um auf die n&auml;chste Wegstrecke nach vorn zu blicken. Orientierung zeigen, Kr&auml;fte b&uuml;ndeln. Vor allen Dingen aber, um Grund zu legen f&uuml;r einen fulminanten Wahlkampf. Gemeinsam mit Euch, liebe Genossinnen und Genossen.<\/p>\n<p>Europawahl ist das eine, Bundestagswahl ist was anderes. Nichts ist entschieden f&uuml;r den 27. September. <\/p><\/blockquote><p>Wie ein Fu&szlig;balltrainer einer Zweitliga-Mannschaft nach einer katastrophalen Niederlage gegen ein Erstliga-Team versuchte Steinmeier seiner Mannschaft Hoffnung auf einen unm&ouml;glich erscheinenden Sieg im  R&uuml;ckspiel einzureden. Er sprach nicht von seinen eigenen taktischen und strategischen Fehlern bei den bisherigen Niederlagen und schon gar nicht dar&uuml;ber, ob das spielerische Potential seiner Mannschaft ausreicht, dem Gegner beim n&auml;chsten Aufeinandertreffen Paroli bieten zu k&ouml;nnen. <\/p><p>Offenbar scheinen die Motivationsk&uuml;nste im fensterlosen Saal gewirkt zu haben, die Delegierten brachen wie die unersch&uuml;tterlichen Fans eines Absteigers in Begeisterungsst&uuml;rme aus, hielten ihre Jubelschilder in die H&ouml;he und sangen abschlie&szlig;end das Vereinslied.<\/p><p>Die SPD &uuml;bte mal wieder das, was sie seit Jahren am besten kann, n&auml;mlich Disziplin und Gefolgschaftstreue. Es gab kein kritisches Wort zum &bdquo;einstimmig&ldquo; verabschiedeten <a href=\"?p=3898\">&bdquo;Regierungsprogramm&ldquo;<\/a> , es herrscht <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wahl-2009\/aktuell\/:SPD-Parteitag-In-Not\/703591.html\">&bdquo;Ruhe in der Notgemeinschaft SPD&ldquo;<\/a>. <\/p><blockquote><p><strong>Steinmeier:<\/strong> Ein Signal der Geschlossenheit, ein Signal der Entschlossenheit, ein Signal des Aufbruchs. Das ist unsere Botschaft f&uuml;r den heutigen Tag.\n<\/p><\/blockquote><p>Egal wie der (politische) Tabellenstand auch sein mag, egal wie viel Spiele hintereinander verloren wurde, egal ob das letzte Spiel geradezu katastrophal verloren wurde, das spielt alles keine Rolle: Wir werden es schaffen. Es ging wie in einer Fu&szlig;ballkabine ausschlie&szlig;lich darum, Mut zu machen, so als k&ouml;nnten Worte Fl&uuml;gel verleihen.<\/p><p><strong>Der Kandidat als Mythomane<\/strong><\/p><blockquote><p><strong>Steinmeier:<\/strong> Alles, was Deutschland in den letzten Jahren vorangebracht hat, alles was dieses Land vor der Krise gest&auml;rkt und in der Krise zusammengehalten hat, kam von uns. <\/p><\/blockquote><p>Einen solchen Satz kann eigentlich nur jemand sagen, der sich seine eigene Traumwelt aufgebaut hat.<br>\nDa ist also die SPD auf &bdquo;Investitionen in Bildung&hellip; gekommen&ldquo;, obwohl die Bildungsausgaben in den letzten Jahren zur&uuml;ckgegangen sind. Da hat die SPD das &bdquo;Schulstarterpaket vorgeschlagen und umgesetzt&ldquo;, ohne dass dazu gesagt wird, wer eigentlich daf&uuml;r verantwortlich war, dass es die Hartz IV-Familien gibt, die f&uuml;r ihre Kinder keine Schulb&uuml;cher und Stifte mehr bezahlen k&ouml;nnen. Da hat die SPD die &bdquo;Umweltpr&auml;mie f&uuml;r Autos erfunden&ldquo;, obwohl das eine Erfindung der Automobillobby war, mit der auch noch die umweltsch&auml;dlichsten Spritfresser gef&ouml;rdert wurden. Da hat also die SPD &bdquo;die Begrenzung der Managergeh&auml;lter&hellip;durchgesetzt&ldquo;, man fragt sich nur wo? Da hat die SPD &bdquo;die Investoren f&uuml;r Opel&hellip;gesucht und gebracht&ldquo;, gerade so als h&auml;tte Steinmeier Magma und der russischen Sperbank aufgetrieben und als h&auml;tten diese mit ihren gerade mal 100 Millionen Investitionszusagen Opel schon gerettet.<\/p><p>In der Medizin bezeichnet man ein eine derartige systematische Tendenz zum ma&szlig;los &uuml;bertreibenden Fabulieren, wo es dem Betroffenen nicht mehr m&ouml;glich ist, zwischen seinen realen Erlebnissen und seinen imagin&auml;ren Vorstellungen zu unterscheiden, mit dem Krankheitsbild Mythomanie. Also einer narzistischen Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung, die ein mangelndes Selbstwertgef&uuml;hl gepaart mit einen &uuml;bertriebenen Geltungsdrang verbindet.<\/p><p><strong>Der W&auml;hler muss sich geirrt haben<\/strong><\/p><blockquote><p><strong>Steinmeier:<\/strong> Ohne uns s&auml;he das Land heute anders aus. Leute, wenn wir das nicht sagen, sagt das keiner. Sagt es laut, sagt es t&auml;glich, sagt es &uuml;berall. Sagt es mit Stolz. Dann werden wir auch andere &uuml;berzeugen.\n<\/p><\/blockquote><p>Gerade weil das Land heute anders aussieht und weil man das vor allem den Sozialdemokraten anlastet, haben die die Mitglieder geradezu fluchtartig die SPD verlassen und haben die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler die einstmalige Volkspartei abgestraft. Die Euphorie der Delegierten auf dem Parteitag d&uuml;rfte rasch in Depression umkippen, wenn sie diese Botschaft &bdquo;mit Stolz&ldquo; in &bdquo;die Wohngebiete und Einkaufszonen, zu den Stra&szlig;en- und Kinderfesten, zum Seniorennachmittag, vor die Betriebstore und in die Vereine, auf dem Arbeitsplatz oder im Bekanntenkreis&ldquo; zitieren. <\/p><p>Die SPD scheint offenbar die einzige Partei zu sein, die ihre W&auml;hler davon &uuml;berzeugen will, dass <a href=\"http:\/\/www.weissgarnix.de\/?p=2371#comments\">sie sich irren<\/a>.<\/p><blockquote><p><strong>Steinmeier:<\/strong> Gerd, weil ich Dich hier sitzen sehe, ich werde seit September immer wieder gefragt, ob die SPD nicht jetzt eine andere Politik macht als mit Schr&ouml;der. Nat&uuml;rlich wollen die h&ouml;ren, dass wir abschw&ouml;ren, der Reform von Arbeitsmarkt und Wirtschaft, die wir durchgek&auml;mpft haben; ja, auch mit viel schmerzhaftem Streit in den eigenen Reihen.\n<\/p><\/blockquote><p>Steinmeier tut gerade so als habe Gerhard Schr&ouml;der nicht die letzte Wahl verloren, er tut gerade so als h&auml;tte seine Politik nicht dazu beigetragen, dass die SPD in den L&auml;ndern und Kommunen eine Wahl nach der anderen verloren hat und eine Woche vor diesem Parteitag auf einem historischen Tiefpunkt angekommen ist.<\/p><p>Die Union braucht kein Programm, sie hat die SPD<\/p><blockquote><p><strong>Steinmeier:<\/strong> Die Union, die hat bis heute kein Programm. Nicht einmal einen Entwurf. Und das zeigt, wof&uuml;r die Union und ihre Vorsitzenden stehen. Ihr Motto lautet: Abwarten, Abgucken, Draufsetzen.\n<\/p><\/blockquote><p>Steinmeier scheint nicht zu erkennen, dass die Union gar kein Programm mehr braucht, solange sie solche Sozialdemokraten hat, die f&uuml;r das, was die Politik in den letzten Jahren f&uuml;r die Mehrheit der Menschen gebracht hat, die Verantwortung &uuml;bernimmt und darauf auch noch stolz ist. <\/p><p>Steinmeier hat nicht begriffen, dass &bdquo;Abwarten, Abgucken, Draufsetzen&ldquo; das Erfolgsrezept der CDU-Vorsitzenden und Kanzlerin ist. Ja, die CDU konnte &bdquo;abwarten&ldquo;, bis Schr&ouml;der die Hartz-Gesetze durchgezogen, die gesetzliche Rente ruiniert und das Vertrauen in das Vertrauen in die Arbeitslosenversicherung zerst&ouml;rt hat. Sie konnte die Agenda-Politik &bdquo;abgucken&ldquo; und dann noch einen &bdquo;draufsetzen&ldquo;, ohne dass die negativen Folgen f&uuml;r die Menschen der Union angelastet wurden. Die CDU konnte sich nach Gelb und nach <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article3930418\/Union-schliesst-Frieden-und-wendet-sich-Gruenen-zu.html\">Gr&uuml;n<\/a> offen halten, w&auml;hrend die SPD das Kanonenfutter f&uuml;r die Konservativen zur Abwehr eines politischen Kurswechsels und einer Politik links von der Mitte abgab.<\/p><p><strong>Die Mitte als Richtung<\/strong><\/p><p>Angesichts von elf Jahren sozialdemokratischer Regierungs(mit)verantwortung, zuletzt unter einer CDU-Kanzlerin will Steinmeier den Delegierten und den W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern die Bundestagswahl zur &bdquo;Richtungswahl&ldquo; erkl&auml;ren.<\/p><blockquote><p><strong>Steinmeier:<\/strong> Bei Richtungswahlen geht es um Richtungsfragen und Richtungsthemen&hellip;<br>\nIch habe den Opelanern in die Augen geschaut. Ich habe ihre Angst gesehen, ihre Hoffnung. Ich sage niemandem in Not: &ldquo;Du bist nicht systemrelevant.&rdquo; Keiner von uns w&uuml;rde das tun. Das ist der Unterschied zur Union!\n<\/p><\/blockquote><p>Hatte sich aber nicht die Kanzlerin bei Opel daf&uuml;r feiern lassen, dass sie ihren Insolvenzminister in die Schranken gewiesen hat?<\/p><blockquote><p>\n<strong>Steinmeier:<\/strong> Das ist der Unterschied zwischen mir und diesen Leuten: dass ich mich noch emp&ouml;re! Mir macht das was aus! Ich nehme die Sorgen der Menschen ernst. Und ich wei&szlig; genau, worum es geht.<\/p><\/blockquote><p>Ein emp&ouml;rter Steinmeier, ein Kanzlerkandidat, der Empathie zeigt, das h&auml;tte man sich schon lange gew&uuml;nscht, statt diplomatischer oder b&uuml;rokratischer Worth&uuml;lsen und emotionsloser Betroffenheitsrhetorik. Doch auch auf diesem Feld d&uuml;rfte er der zur &bdquo;Mutter der Nation&ldquo; hochstilisierten Merkel kaum das Wasser reichen k&ouml;nnen.<\/p><blockquote><p><strong>Steinmeier: <\/strong>Zweite Richtungsfrage: Es geht um nachhaltige Industriepolitik, die gestaltet, statt ordnungspolitische Lehrbuchweisheiten. Volkswirtschaften wie die deutsche k&ouml;nnen nicht &uuml;berleben, wenn wir uns nur gegenseitig die Haare schneiden. Wir brauchen Dienstleistungen. Wir brauchen sogar mehr Dienstleistungen. Ja. Aber in Gro&szlig;britannien kann man gerade sehen, wohin das f&uuml;hrt, wenn man allein auf Dienstleistungen und den Finanzsektor setzt.\n<\/p><\/blockquote><p>Richtig erkannt, aber h&auml;tte es nicht zur Glaubw&uuml;rdigkeit beigetragen, wenn er hinzugef&uuml;gt h&auml;tte, dass man da aus Erfahrung klug geworden ist. Hat denn nicht bis vor einem Jahr der von Steinmeier in seiner Rede so hochgelobte Finanzminister Steinbr&uuml;ck verk&uuml;ndet: Was gut f&uuml;r den Finanzsektor ist, ist auch gut f&uuml;rs Land. Und galt f&uuml;r ihn der Anteil des Finanzsektors am BIP in Gro&szlig;britannien nicht bis vor kurzem noch als Zielgr&ouml;&szlig;e.<\/p><blockquote><p><strong>Steinmeier nennt noch drei weitere Richtungsfragen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Es geht um soziale Gerechtigkeit oder marktradikale Ideologie.<\/li>\n<li>Es geht um die Entscheidung, ob Deutschland eine sichere, erneuerbare Energiezukunft haben soll oder ob die Energiewende r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht wird.<\/li>\n<li>Es geht um Teilhabe und Chancen f&uuml;r viele statt Privilegien f&uuml;r wenige.<\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote><p>Das w&auml;ren durchaus Richtungsentscheidungen in unserem Land, doch um die von Steinmeier erkannte &bdquo;Richtung der Mehrheit in unserem Land&ldquo; einzuschlagen bed&uuml;rfte es eines Richtungswechsels der SPD selbst. Doch f&uuml;r Steinmeier ist und bleibt die politische Himmelsrichtung seiner Partei die &bdquo;neue Mitte&ldquo; und eben nicht die linke Volkspartei, wie das noch im Hamburger Grundsatzprogramm entschieden wurde.<\/p><p>&bdquo;Frank-Walter Steinmeier hat gestern an seinem Kurs keinen Zweifel gelassen, und dennoch ist es ihm gelungen, die verunsicherte Partei aufzur&uuml;tteln&hellip; Steinmeier hat die SPD wieder st&auml;rker in der Mitte positioniert&ldquo;, schreibt konservative &bdquo;Die Welt&ldquo; geradezu erleichtert, denn sie wei&szlig;, dass die Mitte l&auml;ngst von der Union besetzt ist und f&uuml;r die SPD am Wahltag nicht mehr viel Platz in der Mitte &uuml;brig bleiben wird. <\/p><p>Siehe dazu auch das <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/981925\/\">Interview mit Franz M&uuml;ntefering im DLF<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie nach jeder der verlorenen Wahlen, lassen sich die Delegierten auf dem au&szlig;erordentlichen SPD-Bundesparteitag in die Traumwelt vom n&auml;chsten Wahlsieg entr&uuml;cken.<br \/> Der Parteitag erinnerte stark an die Wahlkonvente der amerikanischen Parteien, wo die Delegierten die Rolle einer Fan-Gemeinde einnehmen und jubelnd ihre Pappschilder schwenken. Da <a href=\"http:\/\/www.frankwaltersteinmeier.de\/aktuelles\/reden\/detail\/090614_parteitag.html\">redet Steinmeier<\/a> seine zur&uuml;ckliegende Politik sch&ouml;n und tut so,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4004\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[191,11,190],"tags":[252],"class_list":["post-4004","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-spd","category-strategien-der-meinungsmache","category-wahlen","tag-steinmeier-frank-walter"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4004","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4004"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4004\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20340,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4004\/revisions\/20340"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4004"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4004"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4004"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}