{"id":40063,"date":"2017-09-13T08:41:48","date_gmt":"2017-09-13T06:41:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063"},"modified":"2017-09-13T08:44:09","modified_gmt":"2017-09-13T06:44:09","slug":"hinweise-des-tages-2958","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h01\">AfD vor Einzug in den Bundestag T&uuml;chtig aufgeregt, wenig &uuml;berlegt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h02\">Satire, die weh tut: das bitterb&ouml;se Plakat der Sonneborn-PARTEI zur Fl&uuml;chtlingspolitik der CDU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h03\">&bdquo;Der junge Pfleger grillt die Kanzlerin besser als alle TV-Duell-Moderatoren&ldquo;: Azubi wird nach ARD-&bdquo;Wahlarena&ldquo; im Netz gefeiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h04\">Season of Smoke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h05\">Strategiestreit in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h06\">Frankreich sagt: &raquo;Non!&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h07\">Pl&auml;ne zur EU-Reform : Wie eine &bdquo;Neugr&uuml;ndung Europas&ldquo; aussehen k&ouml;nnte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h08\">&Ouml;ffentliche Verm&ouml;gen &ndash; abseits der Schuldenparanoia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h09\">Welche Partei gut f&uuml;r Ihren Geldbeutel ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h10\">Skandal bei LKW-Maut: &ldquo;Probleme wurden nicht dargelegt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h11\">Nebenklage-Anwalt &uuml;ber Ankl&auml;ger im NSU-Prozess: &ldquo;Keine einzige kritische Frage&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h12\">Alles unter Kontrolle? Kanzleramt wei&szlig; nicht, wie oft BND mit anderen kooperiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h13\">Debatte Asyl f&uuml;r G&uuml;len-nahe Funktion&auml;re: Wo Erdogan Recht hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h14\">Klartext im TV: Deutschland und die R&uuml;stungsausgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h15\">ZDF verl&auml;ngert Vertrag mit &bdquo;Heute Journal&ldquo; Moderator Claus Kleber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h16\">iPhone X-Keynote: So feiern Journalisten im Social Web den neuen Apple Park<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h17\">ZDFinfo-Doku &bdquo;Radikale von Links&ldquo;: Nur ein Experte?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40063#h18\">Merkel &ndash; kleines Trumpel?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=posturl&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>AfD vor Einzug in den Bundestag T&uuml;chtig aufgeregt, wenig &uuml;berlegt<\/strong><br>\nEs geht &ldquo;uns&rdquo; doch so gut. &ldquo;Deutschland boomt&rdquo;, hatte Sandra Maischberger beim TV-Duell im Vorwurfston zu Martin Schulz gesagt, &ldquo;es gibt ein Wirtschaftswachstum, das sich gewaschen hat&hellip;, und doch sagen Sie: Es geht ein tiefer Riss durch unsere Gesellschaft. Leben Sie vielleicht in einem anderen Land, mit anderen Nachbarn?&rdquo;<br>\nWenn Martin Schulz ein mutiger Kandidat w&auml;re, h&auml;tte er geantwortet: Liebe Frau Maischberger, kann es sein, dass Sie das nur deshalb fragen, weil Leute wie Sie und ich, die gut verdienen &ndash; im Fall von Frau Maischberger sogar sehr gut -, gar nicht mehr wissen, wie es den sogenannten normalen Menschen geht? Was sie besch&auml;ftigt? Wovor sie Angst haben? [&hellip;]<br>\nWer sich mit gesellschaftlichen Gr&uuml;nden nicht befassen will, muss auf anthropologische Erkl&auml;rungen ausweichen. Dann wird Rassismus zu einer bedauerlichen menschlichen Konstante erkl&auml;rt, die man zwar bek&auml;mpfen kann, aber nicht beeinflussen. So wird die Auseinandersetzung mit der AfD zu einer unpolitischen Veranstaltung. Die liberale Gesellschaft verf&auml;hrt &uuml;brigens mit der AfD nicht anders als mit dem Terrorismus oder Donald Trump oder allen anderen Ph&auml;nomenen, die ihr zu sehr auf den Leib r&uuml;cken: T&uuml;chtig aufregen, aber um Gottes Willen nicht die Frage zulassen, was das mit uns zu tun hat.<br>\nIn Wahrheit kommt das alles nicht so &uuml;berraschend. Es h&auml;tte schon gen&uuml;gt, den Soziologen Wilhelm Heitmeyer zu lesen, der zwischen den Jahren 2002 und 2011 in seiner Bielefelder Langzeitstudie &ldquo;Deutsche Zust&auml;nde&rdquo; zeigte, was aus einer Gesellschaft wird, in der sich die prek&auml;re Teilhabe an den materiellen G&uuml;tern der Gesellschaft ausbreitet und der Mangel an politischer Partizipation und moralischer Anerkennung zunimmt. Wenn man heute Interviews mit Heitmeyer liest, merkt man: Der Mann hat richtig schlechte Laune. Er hatte gewarnt. Aber man hat nicht auf ihn geh&ouml;rt. Er sagt: &ldquo;Es gab und gibt einen weitverbreiteten politischen Autismus. Die prek&auml;re Zivilit&auml;t wollte man nicht wahrnehmen.&rdquo;<br>\nDie AfD ist der Kollateralschaden einer Politik, zu der sich dieses Land mit voller Absicht entschieden hat. Die Nazis &ndash; das sind wir.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/wie-der-politische-autismus-den-aufstieg-der-afd-befoerdert-kolumne-a-1167087.html\">Jakob Augstein auf Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Satire, die weh tut: das bitterb&ouml;se Plakat der Sonneborn-PARTEI zur Fl&uuml;chtlingspolitik der CDU<\/strong><br>\nDie Satire-Profis von der Partei haben es geschafft, das bislang h&auml;rteste Plakat dieses Wahlkampfes aufzuh&auml;ngen. Der Kreisverband Dresden plakatierte ein Motiv, das vom Layout her an die aktuelle CDU-Kampagne erinnert. Nur: Auf den Foto ist der tote Fl&uuml;chtlingsjunge Aylan Kurdi zu sehen. In Anspielung an den Unions-Slogan hei&szlig;t es dann: &ldquo;F&uuml;r einen Strand, an dem wir gut und gerne liegen&rdquo;. In einer ersten Reaktion l&ouml;schte Facebook erst einmal alle Kopien des Plakates.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170913-Die-Partei-Plakat.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/09\/12\/satire-die-weh-tut-das-bitterboese-plakat-der-sonneborn-partei-zur-fluechtlingspolitik-der-cdu\/\">Meedia<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Zugegeben &hellip; das Bild tut wirklich weh. Und das ist gut so! Wie soll man denn einer &uuml;bers&auml;ttigten Mehrheit, die beim Thema Fl&uuml;chtlinge nur noch an &bdquo;Abwehr&ldquo; denkt, klarmachen, dass es um Menschenleben geht? Alleine auf der zentralen Mittelmeerroute sind in diesem Jahr bereits nachweislich <a href=\"http:\/\/migration.iom.int\/europe\/\">mindestens 2.369 Menschen ersoffen<\/a>. Das ist &bdquo;bitterb&ouml;se&ldquo; und nicht, darauf hinzuweisen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass Angela Merkel die Chuzpe besitzt, sich im Wahlkampf als Menschenfreundin darzustellen und die versammelten Top-Journalisten nicht den Mut aufbringen, ihr die Maske vom Gesicht zu rei&szlig;en und sie mit den Folgen ihrer Fl&uuml;chtlingspolitik zu konfrontieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Der junge Pfleger grillt die Kanzlerin besser als alle TV-Duell-Moderatoren&ldquo;: Azubi wird nach ARD-&bdquo;Wahlarena&ldquo; im Netz gefeiert<\/strong><br>\nAm Montagabend fand im Ersten die &ldquo;Wahlarena&rdquo; mit Angela Merkel statt. Die Kanzlerin stellte sich in dem Format den Fragen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. Zu Wort kam unter anderem auch ein junger Azubi, der Merkel mit dem gravierenden Fachkr&auml;ftemangel in der Krankenpflege konfrontierte. Dabei lie&szlig; er sich von ihr nicht abwimmeln, gab sich mit keinen Phrasen zufrieden &ndash; und wurde daf&uuml;r von den Zuschauern der Sendung im Netz gefeiert.<br>\n&bdquo;In Artikel 1 des Grundgesetztes steht: Die W&uuml;rde des Menschen ist unantastbar&ldquo;, begann der Alexander Jorde seine Frage. Jorde macht eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Er arbeite jetzt seit einem Jahr in Krankenh&auml;usern und Altenheimen, erz&auml;hlt er, und habe erlebt, &bdquo;dass diese W&uuml;rde tagt&auml;glich in Deutschland tausendfach verletzt wird.&ldquo; So m&uuml;ssten Menschen zum Teil stundenlang in ihren Ausscheidungen liegen, klagt der junge Mann an.<br>\nAngela Merkel wirft er vor, in den zw&ouml;lf Jahren ihrer Amtszeit &bdquo;nicht viel f&uuml;r die Krankenpflege&ldquo; getan zu haben. Die Bundeskanzlerin versprach, sich f&uuml;r die &Uuml;berwindung des Fachkr&auml;ftemangels und eine Verbesserung der Bezahlung einzusetzen. Au&szlig;erdem rief sie die Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger dazu auf, in Tarifverhandlungen &bdquo;selbstbewusst&ldquo; f&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne zu k&auml;mpfen. &bdquo;Ich hoffe, dass es in zwei Jahren besser ist&ldquo;, sagte Angela Merkel zu Alexander Jorde und gab allerdings auch zu: &bdquo;Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass zum Schluss alles zu bester Zufriedenheit ist, aber es wird mehr Standard da reinkommen.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/09\/12\/der-junge-pfleger-grillt-die-kanzlerin-besser-als-alle-tv-duell-moderatoren-azubi-wird-nach-ard-wahlarena-im-netz-gefeiert\/\">Meedia<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ojt1JH1hYl4\">Der Auftritt auf Video (ab 2:55)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Erstaunlich &ndash; ein junger Mann hat mehr Kompetenz in Sachen Pflegepolitik als CDU und SPD zusammen. Ganz nebenbei zeigt der &bdquo;Pflege-Azubi&ldquo; den Damen und Herren Qualit&auml;tsjournalisten auch, wie man die Kanzlerin in die Ecke treiben kann. H&auml;tten die beiden ARD-Profis Alexander Jorde nicht so drastisch abgew&uuml;rgt, w&auml;re daraus sicher noch eine sehr interessante Debatte geworden. Aber so was darf es im harmonies&uuml;chtigen deutschen Fernsehen ja nicht geben. Vielleicht sollte man den lieben Kollegen f&uuml;r ihre Performance die &bdquo;<a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/panorama\/20170905317321011-nordkoreas-emotionalste-moderatorin\/\">Ri-Chun-hee-Ged&auml;chtnismedaille<\/a>&ldquo; verleihen ;-)<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Pflegefall Merkel<\/strong><br>\nPolitisch gesehen ist Angela Merkel l&auml;ngst ein Pflegefall, weil sie Zusammenh&auml;nge oft nicht erkennt und auch nicht vom Ende her denkt. Beispiele: Dass der Export-Weltmeister dazu verpflichtet ist, auch Import-Weltmeister zu sein, weil er sonst Arbeitslosigkeit exportiert, wird sie wohl nie begreifen.<br>\nDass, wer sich an &Ouml;l- und Gaskriegen beteiligt, die Terroranschlagsgefahr im eigenen Land erh&ouml;ht, ebenso wenig. Dass nicht Russland die USA einkreist, sondern die USA Russland und China (siehe Korea), ist ihr zu hoch. Dass die Entspannungspolitik Willy Brandts Europa sicher gemacht hat, hat sie scheinbar ebenso vergessen wie die Versprechungen, die Deutschland Gorbatschow gemacht hat. Dass ein funktionierender Sozialstaat Voraussetzung f&uuml;r eine stabile Demokratie ist, versteht sie nicht. Dass man das Gl&uuml;ck nicht auf Kosten anderer finden kann, wei&szlig; sie nicht, wie ein vielbeachteter Dialog des Pflege-Azubis Alexander Jorde mit der Kanzlerin in der ARD zeigt &ndash; der junge Mann h&auml;tte als Fragesteller im sogenannten Kanzlerduell f&uuml;r Spannung gesorgt. Auf die Vorhaltung Jordes, dass &auml;ltere Menschen &bdquo;stundenlang in ihren Ausscheidungen&ldquo; liegen, weil zu wenig Pflegekr&auml;fte da sind, und den Einwand, Pflegekr&auml;fte &bdquo;fallen nicht vom Himmel&ldquo;, f&auml;llt ihr ein: &bdquo;Notfalls m&uuml;ssen wir eben auch Pflegekr&auml;fte aus europ&auml;ischen L&auml;ndern dazu nehmen.&ldquo; Die Pflegebed&uuml;rftigen in unseren europ&auml;ischen Nachbarl&auml;ndern k&ouml;nnen ja ruhig in ihren Ausscheidungen liegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/1539850826076379\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Season of Smoke<\/strong><br>\nIn a Summer of Wildfires and Hurricanes, My Son Asks &ldquo;Why Is Everything Going Wrong?&rdquo;<br>\nWe hear about the record-setting amounts of water that Hurricane Harvey dumped on Houston and other Gulf cities and towns, mixing with petrochemicals to pollute and poison on an unfathomable scale. We hear too about the epic floods that have displaced hundreds of thousands of people from Bangladesh to Nigeria (though we don&rsquo;t hear enough). And we are witnessing, yet again, the fearsome force of water and wind as Hurricane Irma &mdash; one of the most powerful storms ever recorded &mdash; leaves devastation behind in the Caribbean, with Florida now in its sights.<br>\nYet for large parts of North America, Europe, and Africa, this summer has not been about water at all. In fact it has been about its absence; it&rsquo;s been about land so dry and heat so oppressive that forested mountains exploded into smoke like volcanoes. It&rsquo;s been about fires fierce enough to jump the Columbia River; fast enough to light up the outskirts of Los Angeles like an invading army; and pervasive enough to threaten natural treasures, like the tallest and most ancient sequoia trees and Glacier National Park.<br>\nFor millions of people from California to Greenland, Oregon to Portugal, British Columbia to Montana, Siberia to South Africa, the summer of 2017 has been the summer of fire. And more than anything else, it&rsquo;s been the summer of ubiquitous, inescapable smoke.<br>\nFor years, climate scientists have warned us that a warming world is an extreme world, in which humanity is buffeted by both brutalizing excesses and stifling absences of the core elements that have kept fragile life in equilibrium for millennia. At the end of the summer of 2017 &mdash; with major cities submerged in water and others licked by flames &mdash; we are currently living through Exhibit A of this extreme world, one in which natural extremes come head-to-head with social, racial, and economic ones.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2017\/09\/09\/in-a-summer-of-wildfires-and-hurricanes-my-son-asks-why-is-everything-going-wrong\/\">Naomi Klein, The Intercept<\/a>\n<p><strong>dazu: Chronicle of a Flood Foretold<\/strong><br>\nHouston didn&rsquo;t need to be warned. The city had already been sunk by four major hurricanes, each less powerful than Harvey, in the last 80 years. Generational storms. But boomtowns have short memories. After each epochal deluge, Houston rebuilt on the ruins. Rebuilt in a Texas way: Bigger. Brasher. Gaudier. Rebuilt on the very same vulnerable grounds. In the same pathway of destruction.<br>\nAfter each inundation, Houston got larger, as if to defy the mutating atmosphere gathering against it. It grew, it bulged and it sprawled. Into bayous. Into swamps. Into brownfields and floodplains.  Into coastal prairies. Ripping up the last natural defenses between the city and the well-beaten storm track. Houston absorbed oil men, ex-presidents and immigrants, retirees, hedge funders and refugees from Katrina. Forty thousand new residents stream into the city every year. Houston grew and grew until it swelled into the second largest city in the nation in terms of land area it consumed and the fourth in terms of population.  Bigger than Dallas, bigger than Boston, bigger than Phoenix, bigger than Philly.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.counterpunch.org\/2017\/09\/08\/chronicle-of-a-flood-foretold\/\">Counterpunch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Strategiestreit in den USA<\/strong><br>\nDer &bdquo;Running Mate&ldquo; der demokratischen Pr&auml;sidentschaftskandidatin Hillary Clinton, Tim Kaine, hat in der Sommerausgabe der einflussreichen au&szlig;enpolitischen Zeitschrift Foreign Affairs eine neue Gro&szlig;strategie der US-amerikanischen Au&szlig;enpolitik gefordert. Die Wahlen sind vorbei und Donald Trump ist Pr&auml;sident. Kaine meint: Die Demokraten sollten sich endlich damit abfinden und nach vorn schauen. Die Wahl Trumps habe gezeigt, dass eine Neubewertung der globalen Rolle der USA n&ouml;tig wurde. Dies m&uuml;sse das grundlegendste Neubedenken seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sein.<br>\nHier muss noch einmal der historische Kontext erinnert werden. Nachdem Pr&auml;sident Franklin D. Roosevelt die USA in den Zweiten Weltkrieg gef&uuml;hrt hatte und unter seinem ma&szlig;geblichen Einfluss die UNO gegr&uuml;ndet wurde, begann die lange Phase &bdquo;internationalistischer&ldquo; Politik der USA, gekennzeichnet durch Globalstrategie und milit&auml;rische Interventionen. Es waren Demokraten, die die USA in Kriege f&uuml;hrten: Woodrow Wilson in den Ersten Weltkrieg, Roosevelt in den Zweiten Weltkrieg, Truman in den Korea-Krieg, Kennedy und Johnson in den Vietnam-Krieg. Und es waren &bdquo;reaktion&auml;re&ldquo; Republikaner, die diese Kriege beendeten: Eisenhower den Korea-Krieg, Nixon den Vietnam-Krieg. Insofern war George W. Bush unter dem Einfluss der neokonservativen Einfl&uuml;sterer und der &Ouml;l-Lobby mit den Kriegen gegen Afghanistan und Irak die Ausnahme, w&auml;hrend Barack Obama mit den Kriegen in Libyen und Syrien und der Druckpolitik gegen Russland wieder dem Muster entsprach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/strategiestreit-in-den-usa\/\">Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Frankreich sagt: &raquo;Non!&laquo;<\/strong><br>\nIn Paris und rund 180 anderen St&auml;dte Frankreichs werden am heutigen Dienstag voraussichtlich Hunderttausende Menschen gegen die von der Regierung unter Staatschef Emmanuel Macron und seinem Ministerpr&auml;sidenten &Eacute;douard Philippe geplante &Auml;nderung des Arbeitsrechts auf die Stra&szlig;e gehen. Bereits Macrons Vorg&auml;nger Fran&ccedil;ois Hollande hatte den &raquo;Code du Travail&laquo; im vergangenen Sommer per Verfassungsdekret am Parlament vorbei im Sinne der franz&ouml;sischen Bosse umgeschrieben. Macron, der als Hollandes Wirtschaftsminister bereits ma&szlig;geblich an der ersten Gesetzesnovelle beteiligt war, erkl&auml;rte am vergangenen Wochenende w&auml;hrend seines Besuchs in Athen, er sei &raquo;absolut entschlossen&laquo; und werde gegen&uuml;ber &raquo;den Faulpelzen, Zynikern und Extremen nicht klein beigeben&laquo;.<br>\nDie Arroganz des Absolventen der Eliteschule ENA und fr&uuml;heren Rothschild-Bankers Macron wird ihm bei der Durchsetzung seiner hochgesteckten wirtschaftsliberalen politischen Ziele vermutlich nicht hilfreich sein. Jean-Luc M&eacute;lenchon, linker Oppositionsf&uuml;hrer in der Nationalversammlung und Wortf&uuml;hrer der Bewegung &raquo;La France insoumise&laquo; forderte die vom Staatschef Geschm&auml;hten auf, am Dienstag &raquo;auf die Stra&szlig;en zu gehen&laquo; und es dem Mann im &Eacute;lys&eacute;e-Palast zu zeigen.<br>\nEs ist nicht das erste Mal, dass Macron seine vermeintliche intellektuelle &Uuml;berlegenheit zur Schau stellt. Die von Arbeitsplatzverlust bedrohten Lohnabh&auml;ngigen des bretonischen Fleischfabrikanten Louis Gad nannte er im September 2014 &ndash; damals Wirtschaftsminister &ndash; &raquo;Analphabeten&laquo;; die jetzt als &raquo;Nichtstuer&laquo; oder &raquo;Faulpelze&laquo; bezeichneten, mit Sozialhilfe vegetierenden Armen waren f&uuml;r ihn bisweilen die &raquo;Zahnlosen&laquo;. Eine f&uuml;r den Gro&szlig;teil der franz&ouml;sischen Politikelite durchaus &uuml;bliche Haltung.<br>\nDas h&auml;lt einen Teil der Gewerkschaften des Landes offenbar dennoch nicht davon ab, dem jungen Pr&auml;sidialmonarchen das Vertrauen auszusprechen. Jean-Claude Mailly, Generalsekret&auml;r der Force Ouvri&egrave;re (FO) &ndash; mit 500.000&thinsp;Mitgliedern drittst&auml;rkste Arbeitervertretung des Landes &ndash;, lobte Macron f&uuml;r dessen &raquo;wirkliche Gespr&auml;chsbereitschaft unter Sozialpartnern&laquo; und sagte die Teilnahme seiner Organisation an den landesweiten Kundgebungen ab. Die werden nun nahezu ausschlie&szlig;lich von der CGT und deren Sekret&auml;r Philippe Martinez organisiert. Unterst&uuml;tzt wird die CGT von den Solidaires und der CFE-CGC, dem Syndikat der h&ouml;heren und mittleren Angestellten. Allerdings haben auch die meisten regionalen FO-Gliederungen angek&uuml;ndigt, dem Beschluss des nationalen Vorstands nicht zu folgen und sich dem Protest anzuschlie&szlig;en. CGT-Chef Martinez hatte seinem FO-Kollegen Mailly bereits im Juli in einem Gespr&auml;ch mit junge Welt vorgeworfen, wie die deutschen Gewerkschaftsspitzen &raquo;Unternehmerpolitik&laquo; zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/318017.frankreich-sagt-non.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Hoffentlich werden die Proteste in Frankreich erfolgreicher sein als hierzulande. Die Folge der neoliberalen Politik durch Macron und seine Regierung d&uuml;rften weitere K&uuml;rzungen in Deutschland &ndash; und der gesamten EU &ndash; sein: Deutschland m&uuml;sse doch mit Frankreich weiterhin konkurrenzf&auml;hig bleiben, wird es dann wohl hei&szlig;en. Die soziale Rolltreppe d&uuml;rfte sich f&uuml;r viele &ldquo;Ottonormalmenschen&rdquo; weiter nach unten bewegen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pl&auml;ne zur EU-Reform : Wie eine &bdquo;Neugr&uuml;ndung Europas&ldquo; aussehen k&ouml;nnte<\/strong><br>\nParis und Br&uuml;ssel wollen die EU vertiefen &ndash; nicht zuletzt durch eine Reform der Euro-Zone. Und hoffen dabei auf eine neue Bundesregierung, die ihren Kurs mittr&auml;gt. Was plant die Kommission im Detail?<br>\nSo vision&auml;r ging es schon l&auml;nger nicht mehr zu. Nachdem der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron am vergangenen Donnerstag vor pomp&ouml;ser Kulisse in Athen die &bdquo;Neugr&uuml;ndung Europas&ldquo; ausgerufen hat, will EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker am Mittwoch im Stra&szlig;burger Europaparlament mit seiner Rede zur &bdquo;Lage der Union&ldquo; nachlegen und pr&auml;zisieren, wie er sich die Zukunft der EU vorstellt. Macron will seinen EU-Kollegen demn&auml;chst einen &bdquo;Fahrplan&ldquo; f&uuml;r seine Ideen &uuml;bermitteln. Juncker hat schon vor zwei Wochen orakelt, er werde wohl seinen f&uuml;nf EU-Zukunfts-Optionen, die er im M&auml;rz in einem Papier (&bdquo;Wei&szlig;buch&ldquo;) vorgestellt hat, eine sechste hinzuf&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/plaene-der-eu-kommission-umgestaltung-der-waehrungsunion-15193845.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das kann nichts Gutes hei&szlig;en. Der Patron der Steuerhinterzieher und Steuervermeider und der neoliberale Posterboy Hand in Hand. Dabei kann es nur um versch&auml;rfte Durchsetzung der neoliberalen Agenda in der EU gehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Ouml;ffentliche Verm&ouml;gen &ndash; abseits der Schuldenparanoia<\/strong><br>\nLaufende Debatten &uuml;ber &ouml;ffentliche Haushalte drehen sich vor allem um eines: Schulden. Ausgeblendet bleibt die andere Seite der Bilanz, n&auml;mlich das Verm&ouml;gen der &ouml;ffentlichen Hand: Dieses setzt sich aus &ouml;ffentlicher Infrastruktur wie Schulen, Spit&auml;lern und anderen Geb&auml;uden, Verkehrswegen, &ouml;ffentlichen Transportmitteln, Grundst&uuml;cken, Seen, W&auml;ldern, Kunstgegenst&auml;nden, Wissen u. v. m. zusammen. In Summe &uuml;bersteigt dieses &ouml;ffentliche Verm&ouml;gen die Schulden um Milliarden. Aber warum wird die Verm&ouml;gensbilanz so ein&auml;ugig betrachtet, obwohl die Bruttoschulden f&uuml;r sich genommen wenig aussagen? Jedenfalls nicht &bdquo;f&uuml;r die Zukunft unserer Kinder&ldquo;, f&uuml;r die eine gute &ouml;ffentliche Infrastruktur relevanter ist.<br>\nWarum interessieren die Schulden der Unternehmen eigentlich kaum jemanden?<br>\nW&auml;hrend die Staatsschulden regelm&auml;&szlig;ig thematisiert werden, verh&auml;lt es sich bei den Unternehmen anders. &bdquo;Verbindlichkeiten der Unternehmen in nur zwei Jahrzehnten auf &uuml;ber 700 Mrd. Euro mehr als verdreifacht&ldquo; &ndash; derlei &Uuml;berschriften kl&auml;ngen dramatisch, w&auml;ren faktisch aber nicht falsch. Trotzdem sind sie in den Zeitungen nicht zu finden. Anders sieht es mit den Staatsschulden aus: Diese sind seit 1995 &bdquo;nur&ldquo; um mehr als das Doppelte gestiegen (Anfang 2017 auf knapp 292 Mrd. Euro), schaffen es aber st&auml;ndig in die Schlagzeilen. Und w&auml;hrend sich PolitikerInnen praktisch aller Couleurs &uuml;ber den hohen &ouml;ffentlichen Schuldenstand besorgt zeigen und Ma&szlig;nahmen einfordern, interessiert die Schuldenlast der Unternehmen zumeist niemanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/oeffentliche-vermoegen-abseits-der-schuldenparanoia\/\">Blog Arbeit und Wirtschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Welche Partei gut f&uuml;r Ihren Geldbeutel ist<\/strong><br>\nWie teuer k&auml;me Sie ein Wahlsieg der Linken? Was bedeuten die Vorschl&auml;ge der CDU f&uuml;r Ihre Finanzen? Mit dem Steuerrechner der F.A.Z. und des Ifo-Instituts k&ouml;nnen Sie genau das schnell und einfach ausrechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/steuerrechner-faz-bei-welcher-partei-spart-der-waehler-am-meisten-15187706.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sind das Fake News oder doch die gute alte Propaganda? Meines Erachtens sind hier die allermeisten Zahlen falsch mit dem Ergebnis (gewollt oder ungewollt), dass die Union und die FDP viel (!!!) zu gut dastehen. In diesem etwas primitiven Vergleich schneiden Union und FDP nur bei der FAZ &ldquo;besser&rdquo;, in der Realit&auml;t schlechter ab. Laut Steuer-O-Mat sind die Steuerpl&auml;ne der LINKEN sogar f&uuml;r einen unverheirateten Gutverdiener mit 75.000 Euro Jahresgehalt am vorteilhaftesten, beim Mittelverdiener mit 30.000 Euro mit gro&szlig;em Abstand sowieso. Immerhin merkt die FAZ an, dass jede Partei ihre Klientel hat &ndash; es fehlt der Hinweis, dass DIE LINKE bis ca. 85.000 Euro (verheiratet deutlich h&ouml;her), also f&uuml;r 90 bis 95 Prozent der Lohnsteuerzahler, die gr&ouml;&szlig;ten Steuerentlastungen verspricht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Skandal bei LKW-Maut: &ldquo;Probleme wurden nicht dargelegt&rdquo;<\/strong><br>\nDas Verkehrsministerium habe das Parlament nicht &uuml;ber m&ouml;gliche Probleme bei der Bezahlung von privaten Firmen bei der LKW-Maut informiert, kritisierte Kirsten L&uuml;hmann, die verkehrspolitische Sprecherin der SPD, im Dlf. L&uuml;hmann erwartet einen teuren Rechtsstreit.<br>\nM&uuml;ller: Frau L&uuml;hmann, seit wann wissen Sie davon?<br>\nL&uuml;hmann: Seit gestern, als ich es in der Zeitung gelesen habe.<br>\nM&uuml;ller: Das hei&szlig;t, vorher war Ihnen das v&ouml;llig unbekannt?<br>\nL&uuml;hmann: Richtig.<br>\nM&uuml;ller: Auch dem Ausschuss, Verkehrsausschuss, Kontrollausschuss, v&ouml;llig unbekannt?<br>\nL&uuml;hmann: V&ouml;llig unbekannt.<br>\nM&uuml;ller: Warum ist das so? Warum wei&szlig; man so was dann nicht?<br>\nL&uuml;hmann: Weil das Ministerium eine Informationspolitik betreibt, die, sagen wir mal so, seltsam ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/skandal-bei-lkw-maut-probleme-wurden-nicht-dargelegt.694.de.html?dram:article_id=395655\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Nach SPD-Lesart ist der Fall also klar. Der Dobrindt hat es allein verbockt. Er und sein Ministerium haben das Parlament nicht richtig informiert. Damit hat die SPD-Fraktion nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Fertig. Oder wie Frau L&uuml;hmann in Bezug auf die Einf&uuml;hrung der Pkw-Maut vor ein paar Monaten <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/luehmann-spd-zur-pkw-maut-sie-schadet-den-buergern-auch.694.de.html?dram:article_id=382151\">dem selben Medium sagte<\/a>: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>\nHeuer: Haben Sie heute auch mit Ja gestimmt im Bundestag?<br>\nL&uuml;hmann: Ich habe mich koalitionstreu verhalten und mit Ja gestimmt.<br>\nHeuer: Die Gr&uuml;nen werfen der SPD deshalb Feigheit vor. Sind Sie feige?<br>\nL&uuml;hmann: Nein! Wir sind verantwortungsbewusst, denn wir haben einen Koalitionsvertrag geschlossen, der verschiedene Ma&szlig;nahmen vorsah. Die einen Ma&szlig;nahmen fand die CDU nicht so besonders witzig, wie zum Beispiel den Mindestlohn, und die Pkw-Maut ist von der SPD abgelehnt worden. Aber wenn man dann einmal Ja sagt zu so einem Vertrag, dann muss die CDU dem Mindestlohn zustimmen und die SPD dann aber auch der Pkw-Maut, wenn die Bedingungen des Koalitionsvertrages erf&uuml;llt sind.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Bleibt eigentlich nur die Frage: Wenn sich Teile der SPD-Fraktion aus angeblichem &bdquo;Verantwortungsbewusstsein&ldquo; vorrangig koalitionstreu verhalten und damit auch mal Gesetzen zustimmen, die sie eigentlich ablehnen, wieso sollte dann die Behauptung, ein Interesse an genaueren Informationen zu haben, glaubhaft sein?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Statt neuem &Ouml;PP-Spatenstich: Finanzkonstrukt &Ouml;PP gesetzlich stoppen<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich des heutigen &bdquo;Spatenstichs&ldquo; zum neuesten &Ouml;PP-Autobahnprojekt auf der A7 fordert Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand (GiB), &Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften (&Ouml;PP) gesetzlich zu stoppen und laufende &Ouml;PPs r&uuml;ckabzuwickeln. Dazu Carl Wa&szlig;muth, Sprecher von GiB:<br>\n&bdquo;Heute treffen sich Vertreter von Privatfirmen mit Staatssekret&auml;r Ferlemann vom Bundesverkehrsministerium zum &sbquo;Spatenstich&lsquo;, um das n&auml;chste &Ouml;PP-Projekt zu feiern. Morgen treffen sich Vertreter von Privatfirmen mit Staatssekret&auml;r Ferlemann vor Gericht, um das aktuelle &Ouml;PP-Desaster auf der A1 zu verhandeln. Das ist absurd. Ferlemann k&ouml;nnte Steuergeld und Mautgeb&uuml;hren mit seinem Spaten ebenso gut direkt vergraben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/statt-neuem-oepp-spatenstich-finanzkonstrukt-oepp-gesetzlich-stoppen\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nebenklage-Anwalt &uuml;ber Ankl&auml;ger im NSU-Prozess: &ldquo;Keine einzige kritische Frage&rdquo;<\/strong><br>\nBestand der NSU wirklich nur aus drei Mitgliedern? Nebenklage-Anwalt Stephan Kuhn erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen die Bundesanwaltschaft. Sie sch&uuml;tze staatliche Organe &ndash; auch vor einer zu weitgehenden Aufkl&auml;rung.<br>\nViereinhalb Jahre dauert der NSU-Prozess nun an. An diesem Dienstag wird Bundesanwalt Herbert Diemer in seinem Pl&auml;doyer das Strafma&szlig; f&uuml;r die Angeklagten Beate Zsch&auml;pe, Ralf Wohlleben, Holger G., Carsten S. und Andr&eacute; E. fordern. Im Anschluss werden die Nebenkl&auml;ger mit ihren Schlussvortr&auml;gen beginnen.<br>\nMeist liegen die Interessen von Anklage und Nebenklage in Hauptverhandlungen nahe beieinander, sie haben in der Regel das gleiche Ziel: Die Angeklagten f&uuml;r ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen. Doch im NSU-Prozess ist das Verh&auml;ltnis zwischen Bundesanwaltschaft und Nebenkl&auml;gern bemerkenswert angespannt. Wie ist das zu erkl&auml;ren? Und welche L&uuml;cken sehen Rechtsanw&auml;lte in den Ermittlungen? Nebenklage-Vertreter Stephan Kuhn gibt Antworten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/nsu-nebenklaeger-wirft-bundesanwaltschaft-staatsschutz-vor-a-1167134.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Alles unter Kontrolle? Kanzleramt wei&szlig; nicht, wie oft BND mit anderen kooperiert<\/strong><br>\nMit wem arbeitete der BND seit 2014 zusammen? Die &Ouml;ffentlichkeit erf&auml;hrt solche Dinge nicht, doch das Kanzleramt m&uuml;sste es wissen &ndash; immerhin kontrolliert es den Geheimdienst. Weit gefehlt: Bei der Frage nach der Anzahl der Kooperationen muss es passen. Und als Gesetzesgrundlage f&uuml;hrt es damals noch nicht existente Paragrafen heran.<br>\nDer NSA-Untersuchungsausschuss, konnte zwar nicht viele Aktivit&auml;ten des Bundesnachrichtendienstes aufkl&auml;ren &ndash; eines hat er jedoch gezeigt: Teile des BND f&uuml;hrten ein Eigenleben. Auch das Bundeskanzleramt behauptete, &uuml;ber einige Aktivit&auml;ten des ihm unterstellten Geheimdienstes nicht informiert zu sein. Das kann man nun nicht mehr nur in unseren Liveblogs, sondern auch in den offiziellen Protokollen nachlesen, die der Bundestag vor Kurzem ver&ouml;ffentlichte. Schenkt man den Verk&uuml;ndungen von Union und SPD Glauben, ist seit der Reform des BND-Gesetzes und des Gesetzes zum Parlamentarischen Kontrollgremiums alles in bester Ordnung und gut kontrolliert. Und die Realit&auml;t?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/alles-unter-kontrolle-kanzleramt-weiss-nicht-wie-oft-bnd-mit-anderen-kooperiert\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Debatte Asyl f&uuml;r G&uuml;len-nahe Funktion&auml;re: Wo Erdogan Recht hat<\/strong><br>\nAngesichts des autokratischen t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten neigen viele Deutsche zu Vereinfachungen &ndash; etwa bei der Wahrnehmung der G&uuml;len-Sekte. F&uuml;r manchen Leser in Deutschland mag es sich wie eine Provokation anh&ouml;ren, aber es ist trotzdem richtig: Nicht alles, was der t&uuml;rkische Pr&auml;sident sagt, ist von vornherein falsch.<br>\nEs gibt in Deutschland derzeit wohl keinen Politiker, der in weiten Teilen der Bev&ouml;lkerung so verhasst ist wie Recep Tayyip Erdogan. Es stimmt, Erdogan tut alles daf&uuml;r, sich unbeliebt zu machen, und die Kritik an seinem zunehmend totalit&auml;ren Verhalten als Pr&auml;sident ist vollkommen berechtigt. Doch diese Stimmung in Deutschland verf&uuml;hrt auch dazu, es sich allzu einfach zu machen und alles, was Erdogan f&uuml;r richtig erkl&auml;rt, automatisch f&uuml;r falsch zu halten. Das l&auml;sst sich an zwei Punkten gut festmachen. Das ist zum einen die Kritik Erdogans am Umgang der Europ&auml;ischen Union mit der T&uuml;rkei und zum anderen die unterschiedliche Analyse dar&uuml;ber, wer hinter dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 steckt.<br>\nBeginnen wir mit der EU. Nach dem Motto, jetzt reicht es aber wirklich, hat SPD Kanzlerkandidat Martin Schulz in seinem TV-Duell mit Merkel die Stimmung von mehr als 80 Prozent aller W&auml;hler in Deutschland aufgegriffen und ank&uuml;ndigt, er als Bundeskanzler w&uuml;rde die Beitrittsverhandlungen der EU mit der T&uuml;rkei endg&uuml;ltig abbrechen. Das Ganze ist selbstverst&auml;ndlich dem Wahlkampf geschuldet, zeigt aber auch, wie Mainstreamdenken zu politischen Dummheiten verleitet.<br>\nEinmal besteht innerhalb der EU keine Chance, ein notwendiges einstimmiges Votum zum Abbruch der Beitrittsverhandlungen herzustellen, was lediglich dazu f&uuml;hrt, dass Erdogan propagandistisch ausschlachten kann, wie isoliert die Bundesregierung in Europa dasteht. Au&szlig;erdem, und das ist viel alarmierender, demonstrieren sowohl Schulz wie Merkel, wie sehr ihnen die demokratische Opposition in der T&uuml;rkei egal ist, die durch die Bank gegen den Abbruch der Verhandlungen argumentiert.<br>\nDar&uuml;ber hinaus hat Erdogan Recht, wenn er der EU vorwirft, sie h&auml;tte im Verlauf des jahrzehntelangen Prozesses der Ann&auml;herung der T&uuml;rkei an Europa nie wirklich die Absicht gehabt, die T&uuml;rkei in ihre Reihen aufzunehmen. Sei es aus religi&ouml;sen und kulturellen Gr&uuml;nden, sei es aus machtpolitischen Erw&auml;gungen: Immerhin w&uuml;rde die T&uuml;rkei mit 80 Millionen Einwohnern die gesamte Machtbalance in Br&uuml;ssel ersch&uuml;ttern. Der Vorwurf, gegen&uuml;ber der T&uuml;rkei falschgespielt zu haben, gilt insbesondere f&uuml;r Angela Merkel, die sofort, als sie die Regierungsgesch&auml;fte 2005 von Gerhard Schr&ouml;der &uuml;bernommen hatte, begann, die Beitrittsverhandlungen mit der T&uuml;rkei auf allen Ebenen systematisch zu sabotieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Debatte-Asyl-fuer-Guelen-nahe-Funktionaere\/!5443390\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Klartext im TV: Deutschland und die R&uuml;stungsausgaben<\/strong><br>\nHeftige Kritik an der Aussage Kippings &uuml;bte Peter Altmaier (CDU), Chef des Bundeskanzleramtes, ebenfalls zu Gast bei &ldquo;Illner intensiv&rdquo;: &ldquo;Sie sollten diese Debatte nicht mit L&uuml;gen f&uuml;hren. Dieses Ziel, zwei Prozent bis 2024, hei&szlig;t, dass wir etwa zwischen zwei und drei Milliarden Euro j&auml;hrlich auf den Etat draufpacken m&uuml;ssen.&rdquo;<br>\nAber welche Zahlen stimmen? Der #ZDFcheck17 [&hellip;]<br>\nEine definitive Berechnung des BIP f&uuml;r das Jahr 2024 ist nicht m&ouml;glich. Katja Kipping kann sich somit nur auf Prognosen berufen. Allerdings rechnen Experten zumindest f&uuml;r die kommenden drei Jahre durchschnittlich mit einem Wirtschaftswachstum von knapp zwei Prozent. Das von der Linken erwartete Bruttoinlandsprodukt von 3,5 Billionen Euro ist nach diesen Prognosen realistisch. Demnach ist Kippings Aussage, dass der Verteidigungsetat 2024 um 35 Milliarden Euro h&ouml;her liegt als heute, nachvollziehbar und in der Argumentation stimmig.<br>\nPeter Altmaier rechnet vor, dass das NATO-Ziel bereits mit einer j&auml;hrlichen Aufstockung von zwei bis drei Milliarden Euro bis 2024 erreicht werden kann. Diese Aussage ist nicht schl&uuml;ssig. Selbst wenn man den Verteidigungsetat von 2018 bis 2024 j&auml;hrlich um drei Milliarden Euro erh&ouml;hen w&uuml;rde, kann das Ziel von mindestens 62,88 Milliarden Euro nicht erreicht werden. Denn nach Altmaiers Berechnung k&auml;me man maximal auf einen Verteidigungsetat von rund 55 Milliarden Euro. Hinzu kommt: Der bereits beschlossene Verteidigungshaushalt der Bundesregierung f&uuml;r 2021 liegt derzeit nur bei 42 Milliarden Euro. Um dann das NATO-Ziel von zwei Prozent zu erreichen, m&uuml;sste der Etat bis 2024 sogar um mindestens 20 Milliarden Euro aufgestockt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/deutschland-und-die-ruestungsausgaben-im-zdfcheck-47929722.html\">ZDF heute<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>ZDF verl&auml;ngert Vertrag mit &bdquo;Heute Journal&ldquo; Moderator Claus Kleber<\/strong><br>\nClaus Kleber wird auch in den kommenden Jahren im ZDF als Anchorman das &bdquo;Heute-Journal&ldquo; moderieren. Der Vertrag zwischen Kleber und dem ZDF sei bis Juli 2021 verl&auml;ngert worden, teilte der Sender am heutigen Dienstag auf MK-Nachfrage mit. Klebers aktueller Vertrag l&auml;uft noch bis zum 31. Januar 2018. ZDF-Intendant Thomas Bellut begr&uuml;&szlig;te die Vertragsverl&auml;ngerung: &bdquo;Ich freue mich, dass Claus Kleber weiter das &lsquo;Heute-Journal&rsquo; pr&auml;sentiert. Mit ihm und Marietta Slomka wurde das &lsquo;Heute-Journal&rsquo; das erfolgreichste Nachrichtenmagazin im deutschen Fernsehen.&ldquo; Claus Kleber, 62, und Marietta Slomka, 48, moderieren seit Anfang 2003 abwechselnd das &bdquo;Heute-Journal&ldquo; (als dritter Moderator springt seit Januar 2013 vertretungsweise Christian Sievers ein). [&hellip;]<br>\nDem Personalausschuss legt der ZDF-Intendant laut Senderangaben &bdquo;die Konditionen von l&auml;ngerfristigen Honorarzeitvertr&auml;gen mit freien Mitarbeitern des Programms von besonderer Bedeutung [vor], die ein Jahreshonorar von 250.000 Euro oder mehr erhalten&ldquo; (vgl. MK 23\/16). Der Personalausschuss hat seit Juli dieses Jahres sechs Mitglieder (zuvor: vier). Das Jahreshonorar von Claus Kleber f&uuml;r die &bdquo;Heute-Journal&ldquo;-Moderation und die Dokumentationen wird auf einen mittleren sechsstelligen Gesamtbetrag gesch&auml;tzt. Das ZDF wollte sich zur H&ouml;he der Verg&uuml;tung Klebers nicht &auml;u&szlig;ern und verwies darauf, dass diese vertraulich sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.medienkorrespondenz.de\/fernsehen\/artikel\/zdf-verlaengert-vertrag-mit-heute8209journal8209moderator-claus-kleber.html\">Medien Korrespondenz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>iPhone X-Keynote: So feiern Journalisten im Social Web den neuen Apple Park<\/strong><br>\nGespannt blickt die Techwelt nach Cupertino: Endlich stellt Apple seine mit Spannung erwarteten neuen iPhones vor, darunter das neue Flaggschiff mit OLED-Display. Das Setting f&uuml;r den Launch zum zehnj&auml;hrigen Jubil&auml;um des Kultsmartphones ist zumindest ebenso geschichtstr&auml;chtig: Nach f&uuml;nfj&auml;hriger Bauzeit er&ouml;ffnet Apple n&auml;mlich seinen neuen Firmencampus und l&ouml;st Pressevertreter erstmals in sein neues Auditorium, das Steve Jobs Theater. Journalisten teilen begeistert ihre ersten Eindr&uuml;cke in den sozialen Medien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/09\/12\/iphone-8-keynote-so-feiern-journalisten-im-social-web-den-neuen-apple-campus\/\">Meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein Live-Ticker auf fast jedem gro&szlig;en Nachrichtenportal? F&uuml;r die Produktpr&auml;sentation eines Telefons? Den Apple-Aktion&auml;ren kann nat&uuml;rlich nichts besseres passieren. Der von den Kollegen freiwillig Jahr f&uuml;r Jahr veranstaltete Zirkus ist wohl der(!) gr&ouml;&szlig;te Aktivposten des Konzerns aus Cupertino. W&uuml;rde ein Konkurrent einen &auml;hnlichen PR-Zirkus erreichen wollen, m&uuml;sste er sicher eine zwei- oder gar dreistellige Milliardensumme ins Marketing investieren. Um die Produkte geht es dabei &uuml;brigens nur noch am Rande. Die Show ist es, die z&auml;hlt. Oder ist einem der livetickernden Fanboys aufgefallen, dass w&auml;hrend der gesamten Keynote der Begriff &bdquo;Akkulaufzeit&ldquo; kein einziges Mal vorkam? Daf&uuml;r k&ouml;nnen Sie das &uuml;ber 1.000 Euro teure Flaggschiff nun mit dem Gesicht entsperren &hellip; toll! Ob das auch mit leerem Akku funktioniert?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>ZDFinfo-Doku &bdquo;Radikale von Links&ldquo;: Nur ein Experte?<\/strong><br>\nIn einer ZDF-Doku durfte ein Politologe &uuml;ber eine Gefahr von Links sprechen. Was die Zuschauer nicht erfuhren: Der Mann sitzt f&uuml;r die AfD im Kreistag.<br>\nAm 06. September zeigte ZDFinfo die Dokumentation &bdquo;Radikale von Links &ndash; Die untersch&auml;tzte Gefahr&ldquo;. Als Experte zum Thema durfte Karsten Dustin Hoffmann ein bisschen was in die Kamera sagen. Er sprach mit Verwunderung davon, dass kein gesellschaftlicher Aufschrei komme, wenn Bands wie Fettes Brot oder Wir sind Helden in linken Zentren wie der roten Flora auftreten. Dem Publikum vorgestellt wurde Hoffmann, der &uuml;ber Hamburgs Rote Flora promovierte, als &bdquo;Politologe&ldquo;. Mehr nicht. Dabei ist Hoffmann mehr als nur Politologe, denn er sitzt nebenbei auch noch im Kreistag in Rotenburg an der W&uuml;mme &ndash; f&uuml;r die AfD. Er ist sogar Vorsitzender der Fraktion. Von seinem politischen Engagement erfahren die ZuschauerInnen allerdings: nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/ZDFinfo-Doku-Radikale-von-Links\/!5446437\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Merkel &ndash; kleines Trumpel?<\/strong><br>\nSie n&ouml;rgelt am b&ouml;sen Trump herum. Aber was tut die Auto- und Bankenkanzlerin? Wer w&auml;hlt so eine?<br>\nLesung von Werner R&uuml;gemer<br>\nSamstag 23. September 2017, 20.00 Uhr, Galerie Kunstknoten, Ehrenfeldg&uuml;rtel 157 a, K&ouml;ln-Ehrenfeld. \n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Auf diese Lesung weisen wir hin, nachdem Werner R&uuml;gemers St&uuml;ck auf den NachDenkSeiten &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39942\">Mir geht es gut, sonst ist mir alles schei&szlig;egal &ndash; Gl&uuml;ckwunsch! Sie w&auml;hlen die Merkel. 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