{"id":40108,"date":"2017-09-15T08:26:05","date_gmt":"2017-09-15T06:26:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40108"},"modified":"2017-09-15T08:26:05","modified_gmt":"2017-09-15T06:26:05","slug":"hinweise-des-tages-2960","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40108","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40108#h01\">&Ouml;konom Schulmeister: &ldquo;Die Politik hat sich entm&uuml;ndigen lassen&rdquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40108#h02\">&ldquo;Zynisch und menschenverachtend&rdquo; &ndash; Facharbeiter landet viralen Hit mit Brief an CDU zu Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40108#h03\">St&uuml;rzende Berge, Merkel, Sahra Wagenknecht, Senioren am Steuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40108#h04\">Stefan Dietl: &bdquo;Die AfD ist nach wie vor eine marktextremistische Partei&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40108#h05\">Frankreich: Auftakt der Opposition auf der Stra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40108#h06\">Protektionismus light<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40108#h07\">Vorbild Deutschland? Diese 7 Grafiken zeigen, dass sich &Ouml;sterreich besser entwickelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40108#h08\">&Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften: Mehr Schaden als Nutzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40108#h09\">Friede, du billiges W&uuml;rstchen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40108#h10\">Kriminalisierte Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40108#h11\">Syrien: Warum das russische Milit&auml;r erfolgreicher vorgeht als die US-Koalition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40108#h12\">Bundestagswahlen und Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40108#h13\">Gabriel gibt Merkel Mitschuld am Erfolg der AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40108#h14\">Neue Datenbank: So viel spenden Konzerne an Parteien<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&Ouml;konom Schulmeister: &ldquo;Die Politik hat sich entm&uuml;ndigen lassen&rdquo;<\/strong><br>\nWirtschaftsforscher Stephan Schulmeister sieht Europa in einer Strangulierungskrise &ndash; und f&uuml;rchtet, dass die Leidtragenden in &Ouml;sterreich ihren Metzger einmal mehr selbst w&auml;hlen<br>\nSchulmeister: Begonnen hat es mit der Liberalisierung der Finanzm&auml;rkte. Seither schwanken Rohstoffpreise, Aktienkurse und Wechselkurse massiv, was Investitionen in die Realwirtschaft enorm erschwert. Verst&auml;ndlicherweise haben sich viele Unternehmer auf Finanzspekulationen verlegt, weil sie dank der Kursschwankungen attraktiv sind. Das allein bremst bereits die Wirtschaft und l&auml;sst die Arbeitslosigkeit steigen. Wenn dann auch noch der Staat mit Sparprogrammen die Nachfrage einschr&auml;nkt, f&uuml;hrt das ein System immer tiefer in den Abgrund. Europa hat seit zehn Jahren kein nennenswertes Wachstum mehr erreicht. Der Kontinent steckt in einer historisch einzigartigen Krise &ndash; und da setzen die Rechtspopulisten an, indem sie die soziale W&auml;rme der Volksgemeinschaft versprechen.<br>\nSTANDARD: Erholt sich Europa nicht langsam vom Absturz von 2008?<br>\nSchulmeister: Das ist nicht nachhaltig. Das Besondere an der Situation ist ja: W&auml;hrend die B&ouml;rsenkrachs von 1873 und 1929 Keulenschlagkrisen waren, steckt Europa seit 1971 in einer Strangulierungskrise. Es wird langsam immer enger, das gibt der Entwicklung den Anschein eines Sachzwangs. W&auml;ren Arbeitslosigkeit und prek&auml;re Besch&auml;ftigung innerhalb von drei Jahren so stark gestiegen wie in den letzten 40 Jahren, w&auml;re die H&ouml;lle los. L&auml;uft das aber gestreckt ab, beginnen sich die Menschen anzupassen. Sie gew&ouml;hnen sich ans Durchwurschteln, sind allm&auml;hlich mit einem Praktikum nach dem Studium zufrieden, wo es fr&uuml;her ein Vollzeitjob sein musste. So erreicht die neoliberale Ideologie einen Sieg in den K&ouml;pfen ihrer Opfer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000063450939\/Schulmeister-Neoliberalismus-ist-die-erfolgreichsten-Ideologie-der-Gegenaufklaerung\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Zynisch und menschenverachtend&rdquo; &ndash; Facharbeiter landet viralen Hit mit Brief an CDU zu Leiharbeit<\/strong><br>\nDaniel Gr&uuml;neke ist 32 Jahre alt, Vater eines kleinen Sohnes und Konstruktionsmechaniker Schiffbau im Norden Niedersachsens. Seit Jahren erlebt er am eigenen Leib die Auswirkungen von Leiharbeit. Der CDU-Standpunkt zu dem Thema im Wahl-O-Mat irritiert ihn.<br>\nIm eingeschlafenen Wahlkampf der Bundesrepublik scheinen nicht mehr parlamentarische Oppositionsparteien oder Journalisten den Finger auf die sozialen Wunden dieser Republik zu legen, sondern der so genannte Normalb&uuml;rger. So etwa der Auszubildende zum Gesundheits- und Krankenpfleger Alexander Jorde, der bei der ARD-Wahlarena am 11. September Bundeskanzlerin Angela Merkel in die argumentative Ecke dr&auml;ngte, indem er sie mit der harten Realit&auml;t in deutschen Altenheimen konfrontierte und res&uuml;mierte, dass sie in den 12 Jahren ihrer Regierungszeit nicht viel f&uuml;r die Pflege getan hat.<br>\nNun folgt der Brief des Facharbeiters Gr&uuml;neke an die CDU. Ein Zeugnis &uuml;ber Zukunftsangst, am Boden liegende Arbeitnehmerrechte, Bedrohung, N&ouml;tigung und eine immer st&auml;rkere Radikalisierung in der deutschen Arbeiterschaft.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/57298-zynisch-und-menschenverachtend-facharbeiter-brief-an-cdu\/\">RT deutsch<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/photo.php?fbid=1534800759922419&amp;set=a.252176098184898.59748.100001775298765&amp;type=3&amp;theater\">Daniel Gr&uuml;neke via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Arbeitnehmerschutzgesetze st&auml;rken<\/strong><br>\nMit ihrer Agenda der Deregulierung und Flexibilisierung haben die letzten Bundesregierungen ma&szlig;geblich dazu beigetragen, dass Arbeit Menschen krank macht. Der neueste Vorsto&szlig;, das Arbeitszeitgesetz zu &ouml;ffnen, kommt daher der vors&auml;tzlichen K&ouml;rperverletzung nahe&ldquo;, kommentiert Jutta Krellmann, gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die AOK-Studie &bdquo;Fehlzeit-Report 2017&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/arbeitnehmerschutzgesetze-staerken\/\">die Linke im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Merkel in ZDF-Sendung: &ldquo;Das ist ein Witz, was Sie erz&auml;hlen&rdquo;<\/strong><br>\nZwei Tage nach Herausforderer Martin Schulz hat sich auch Kanzlerin Angela Merkel im ZDF den W&auml;hlern gestellt. Die Bundeskanzlerin wurde teilweise scharf kritisiert. [&hellip;]<br>\nGleich am Anfang geriet sie unter Druck, beim Thema Rente. Eine Frau, die als Krankenhaus-Reinigungskraft arbeitet, schilderte, dass sie trotz 40 Jahren im Beruf als Rentnerin arm sein werde. Sie verstehe nicht, warum es in Deutschland keinen staatlichen Schutz vor Altersarmut gebe. Als es um eine Zusatzsicherung f&uuml;rs Alter ging, verteidigte die CDU-Chefin die umstrittene Riester-Rente. Daraufhin hielt ihr eine weitere Frau im Publikum vor, die Antwort sei eine Unversch&auml;mtheit: &ldquo;Das ist ein Witz, was Sie erz&auml;hlen.&rdquo;<br>\nIn einer anschlie&szlig;enden Fragerunde zum Zustand der Pflege in Deutschland sagte die Kanzlerin einem Altenpfleger aus Paderborn zu, der Einladung in dessen Pflegeeinrichtung zu folgen, um sich selbst ein Bild von den Zust&auml;nden zu machen. Der Mann hatte beklagt, Pfleger und viele &Auml;ltere f&uuml;hlten sich angesichts der Probleme in diesem Bereich von der Politik alleine gelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/angela-merkel-bundeskanzlerin-bekommt-in-zdf-wahlsendung-gegenwind-a-1167747.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist seit vielen Jahren &uuml;berf&auml;llig, dass Merkel f&uuml;r ihre asoziale, sch&auml;dliche Politik richtig hart angegangen wird. Die Journalisten trauen sich ja nicht oder wollen nicht. Und die Bemerkung, &ldquo;[es ergibt] keinen Sinn [&hellip;], Krankenh&auml;user oder den Bahnverkehr lahmzulegen&rdquo;, zeugt nur von tiefster Ignoranz und schlimmstem Sch&ouml;nreden. Immerhin hat es vor ein paar Monaten erst genau so <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/WannaCry-Angriff-mit-Ransomware-legt-weltweit-Zehntausende-Rechner-lahm-3713235.html\">einen Angriff<\/a> auf Krankenh&auml;user in Gro&szlig;britannien und <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/WannaCry-Was-wir-bisher-ueber-die-Ransomware-Attacke-wissen-3713502.html\">die Bahn-IT<\/a> in Deutschland gegeben. Leugnen, l&uuml;gen, abstreiten, nicht wissen: wieso ist diese Frau im wichtigsten Amt in Deutschland damit 12 Jahre lang durchgekommen???<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>St&uuml;rzende Berge, Merkel, Sahra Wagenknecht, Senioren am Steuer<\/strong><br>\n&ldquo;Wenn die Macht nur unter der Bedingung greifbar w&auml;re, dass wir auch noch diese gleiche schlechte Politik fortsetzen, die in Deutschland seit 20 Jahren gemacht wird, dann will ich nicht an die Macht. Ich m&ouml;chte, dass wir dieses Land ver&auml;ndern. Ich m&ouml;chte den Sozialstaat wiederherstellen. Ich m&ouml;chte auch au&szlig;enpolitisch zur alten Entspannungspolitik zur&uuml;ck. Und nur wenn wir daf&uuml;r Partner haben, nur dann wollen wir auch regieren. Das ist v&ouml;llig klar. Die Tradition der Entspannungspolitik ist die Tradition eines SPD-Kanzlers, n&auml;mlich von Willy Brandt. Der Kampf um die Herstellung eines Sozialstaates ist eine alte sozialdemokratische Tradition. Ohne die sozialdemokratischen Parteien h&auml;tte es nie Sozialstaaten gegeben. Also wenn das jetzt alles f&uuml;r die SPD zu radikal ist, dann muss ich sagen, muss sie sich wahrscheinlich darauf einstellen, dass sie den gleichen Weg geht wie die Sozialdemokratie in Frankreich oder in den Niederlanden, weil solche Parteien braucht man dann auch nicht mehr.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.srf.ch\/sendungen\/rundschau\/stuerzende-berge-merkel-sahra-wagenknecht-senioren-am-steuer\">SRF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Stefan Dietl: &bdquo;Die AfD ist nach wie vor eine marktextremistische Partei&ldquo;<\/strong><br>\nEin Interview mit Stefan Dietl zur Debatte um eine m&ouml;glicherweise zuk&uuml;nftig &bdquo;sozialere&ldquo; Ausrichtung der AfD. Dietl ist freier Autor und ehrenamtlicher Gewerkschafter. K&uuml;rzlich erschien zum Thema sein Buch &bdquo;Die AfD und die soziale Frage&ldquo;.<br>\nDie bisweilen zu lesende These, die AfD &ouml;ffne sich langsam gegen&uuml;ber den Belangen und Interessen der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten und der sozial Benachteiligten, teilen Sie ausdr&uuml;cklich nicht. Was macht Sie diesbez&uuml;glich skeptisch?<br>\nStefan Dietl: Ich halte es keinesfalls f&uuml;r ausgeschlossen, dass sich die AfD so entwickelt, wie es zahlreiche Beobachter vermuten. Dass sie also vermehrt ihre nationalistische und rassistische Hetze mit sozialer Demagogie kombiniert. Ich denke auch, die Chancen f&uuml;r eine solche national-sozial ausgerichtete Partei st&uuml;nden in Deutschland leider gut. Wogegen ich jedoch anschreibe, ist, dass eine solche Entwicklung als beinahe schon zwangsl&auml;ufig angesehen wird. Die AfD ist nach wie vor eine marktextremistische Partei. Derzeit besetzen immer noch die marktradikalen Hardliner die entscheidenden Stellen in der Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/2111\">annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frankreich: Auftakt der Opposition auf der Stra&szlig;e<\/strong><br>\nZwischen 200.000 und 500.000 demonstrierten gegen neue unternehmerfreundliche gesetzliche Arbeitsregelungen<br>\nWas wird die Opposition auf die Stra&szlig;e bringen k&ouml;nnen, um Pr&auml;sident Macron ihre Macht zu zeigen? Das war die Frage zum Auftakt der Demonstrationen gegen die Umgestaltung des Arbeitsrechts durch die neue Regierung am gestrigen Dienstag. Ein hei&szlig;er Herbst soll es werden, der Macrons Politik Grenzen des Machbaren aufzeigt, hofft man auf der Seite der linken Opposition.<br>\nTrotz der Twitter -Meldung &uuml;ber den &ldquo;totalen Erfolg wider sozialen Staatsstreich&rdquo; (an dieser Stelle wurde die urspr&uuml;ngliche &Uuml;bersetzung verbessert, Anm. d. A.), die Jean-Luc M&eacute;lenchon am Dienstagabend losschickte, dr&auml;ngt sich der Erfolg nicht wirklich auf. Immerhin hatte der Chef des Gewerkschaftsbundes CGT, Philippe Martinez, alle Franzosen aufgerufen zu streiken und in ganz Frankreich auf die Stra&szlig;e zu gehen. So &uuml;bermittelt es der Figaro.<br>\nDie traditionell Anti-Linke-Zeitung, die sich in der letzten Zeit noch konservativer als je zuvor gibt und sich noch enger mit den Interessen der Unternehmen verb&uuml;ndet, berichtet im h&ouml;hnischen Ton von einer Niederlage des Gewerkschaftsf&uuml;hrers, die dieser nur nicht einsehen wolle. Lediglich 200 Demonstrationen in ganz Frankreich nach einer solchen Ank&uuml;ndigung, das l&auml;&szlig;t in den Augen des erzkonservativen Blatts nur den Schluss zu, dass Martinez auf verlorenem Posten steht, wenn er dies als Erfolg feiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Frankreich-Auftakt-der-Opposition-auf-der-Strasse-3829774.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Protektionismus light<\/strong><br>\nDie EU will sich vor chinesischen Investoren sch&uuml;tzen, gleichzeitig aber den Freihandel ausweiten. Das erkl&auml;rte Kommissionspr&auml;sident Juncker. [&hellip;]<br>\nGleichzeitig weitet Br&uuml;ssel die Kampfzone des Freihandels aus. Nach Kanada und Japan sollen nun Abkommen mit Australien und Neuseeland ausgehandelt werden. Mexiko und die s&uuml;damerikanische Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur st&uuml;nden auf der Warteliste, sagte Malmstr&ouml;m. &bdquo;Andere L&auml;nder ziehen sich zur&uuml;ck, wir schauen uns nach neuen M&ouml;glichkeiten um&ldquo;, sagte sie mit einem Seitenhieb auf die USA.<br>\nDabei geht es auch um neue Wege, die nationalen und regio&shy;nalen Parlamente auszuschalten. Malmstr&ouml;m m&ouml;chte vermeiden, dass sich das Debakel vom Ceta-Abkommen mit Kanada wiederholt, das im vergangenen Herbst kurzzeitig von der belgischen Region Wallonie gestoppt worden war. Daf&uuml;r hat sie sich einen besonderen Trick ausgedacht.<br>\nAb sofort w&uuml;rden Freihandel und Investorenschutz voneinander getrennt, so Malmstr&ouml;m. Die Handelsabkommen werden nach dem &bdquo;EU only&ldquo;-Verfahren &ndash; ohne nationale und regionale Parlamente &ndash; beschlossen. Die Klagem&ouml;glichkeiten f&uuml;r Investoren sollen anderweitig geregelt werden. Die Kommission forderte die EU-Staaten zu Verhandlungen &uuml;ber einen multilateralen Gerichtshof auf. Das neue Verfahren soll schon bei Australien und Neuseeland angewandt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Handelsabkommen-der-EU\/!5444868\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vorbild Deutschland? Diese 7 Grafiken zeigen, dass sich &Ouml;sterreich besser entwickelt<\/strong><br>\nWir zeigen in 7 Grafiken, warum man sich Deutschland nicht zum Vorbild nehmen sollte, dass sich &Ouml;sterreich bei Wohlstand, Industrieproduktion und auch der Besch&auml;ftigung besser entwickelt und wo das &bdquo;deutsche Wirtschaftswunder&ldquo; br&ouml;ckelt.<br>\n1. &Ouml;sterreichs Wirtschaft w&auml;chst st&auml;rker<br>\nVergleicht man die Wirtschaftskraft der beiden L&auml;nder, also die Entwicklung des BIP, zeigt sich: In beiden L&auml;ndern wuchs die Wirtschaft, doch &Ouml;sterreich legte st&auml;rker zu. Zwischen 2005 und 2016 hat sich das deutsche BIP um 36,5 Prozent gesteigert, das &ouml;sterreichische um 38,1 Prozent. Auch beim BIP pro Kopf liegt &Ouml;sterreich vorne und hat sich im vergangenen Jahrzehnt besser entwickelt. F&uuml;r Deutschland betrug das BIP pro Einwohner 38.100 Euro (2016), f&uuml;r &Ouml;sterreich 40.000 Euro. [&hellip;]<br>\n5. In Deutschland verf&auml;llt die Infrastruktur<br>\nDeutschland investiert von Jahr zu Jahr weniger in seine Infrastruktur. Hat der Staat 1992 noch 0,73 Prozent der Wirtschaftsleistung in die Infrastruktur gesteckt, lag der Anteil im Jahr 2015 nur noch bei 0,41 Prozent. Deutschland investiert um 0,9 Prozentpunkte weniger in die &ouml;ffentliche Infrastruktur als &Ouml;sterreich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/vorbild-deutschland-diese-7-grafiken-zeigen-dass-sich-oesterreich-besser-entwickelt\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften: Mehr Schaden als Nutzen<\/strong><br>\n&Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften (&Ouml;PP) werden gerne als Wunderwaffe gegen den Investionsstau gepriesen. Die j&uuml;ngsten Skandale bei den Autobahnprivatisierungen zeigen: auf den Staat kommen dabei oft schwer kalkulierbare Risiken und Kosten zu. Der DGB-klartext kl&auml;rt &uuml;ber die Nebenwirkungen der Privatisierung auf.<br>\nGef&auml;hrlich, undurchsichtig, teuer &ndash; so l&auml;sst sich die Kritik an &Ouml;ffentlich-Privaten Partnerschaften (&Ouml;PP) auf den Punkt bringen. Bei &Ouml;PP besorgt ein privater Partner ganz oder teilweise die Finanzierung &ouml;ffentlicher Infrastruktur, l&auml;sst die Bauarbeiten erledigen und ist mitunter f&uuml;r die Wartung verantwortlich. Der Staat hat dabei bestimmte Eingriffs-, Kontroll- und R&uuml;ckkaufrechte. Genaues wei&szlig; man aber oft nicht, weil die Vertr&auml;ge f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit und die Parlamente kaum zug&auml;nglich sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++83947858-992b-11e7-96c2-525400e5a74a\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Friede, du billiges W&uuml;rstchen!<\/strong><br>\nSeit vergangener Woche wissen wir: Die Butter ist teuer wie nie. 1,99 Euro bei Aldi wird sie fortan kosten. Das hat wenig mit der Kulanz des Discounters gegen&uuml;ber den Erzeugern zu tun, als mit der Produktionsrealit&auml;t. Die Butter, das hei&szlig;t eigentlich das Milchfett, ist momentan ein knappes Gut. Das will bezahlt sein. Nat&uuml;rlich besch&auml;ftigte das Thema auch die Wirtschaftsressorts der Quantit&auml;tsmedien. Da w&uuml;rde einem ja die Butter vom Brot genommen, unkten sie. Erst gehe es an die gute deutsche Butter, dann ans Eingemachte. Wir haben uns in Deutschland ja mittlerweile auch an g&uuml;nstige Discounterpreise f&uuml;r Lebensmittel gew&ouml;hnt.<br>\nDas deutsche Zufriedenheitswunder (Weiter so! trotz Gemotze) hat auch mit diesen g&uuml;nstigen Lebensmittelpreisen zu tun. Wenn nun die Butter teurer wird, dann ist das gar kein Angriff auf das Butterbrot der Deutschen &ndash; eigentlich ist das Normalit&auml;t. Denn zwar sind Lebensmittel in Deutschland teurer als im EU-Durchschnitt &ndash; diese Statistik t&auml;uscht aber dar&uuml;ber hinweg, dass sie im Vergleich zu den westlichen Nachbarl&auml;ndern weitaus g&uuml;nstiger sind. Nur wegen der osteurop&auml;ischen Staaten wird das durchschnittliche Niveau derart gesenkt. Dort ist es teilweise so g&uuml;nstig, dass Deutschlands Discounterkultur wie Wucher aussieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1063738.friede-du-billiges-wuerstchen.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kriminalisierte Kritik<\/strong><br>\nGesetzgeber, Polizei und Justiz Hand in Hand: Repression gegen Linke vor und nach G-20-Protesten hat Vorgeschichte<br>\n&raquo;Das ist Hamburgs Knallhart-Richter&laquo;, jubelte Bild am 29. August und stellte seinen Lesern den Richter vor, &raquo;der der linken Szene zeigt, wo der Hammer h&auml;ngt&laquo;. Offenbar ein dufter Typ, wenn man dem Boulevardblatt glaubt: &raquo;Johann Krieten, Richter am Amtsgericht Mitte, Brille, Bart, Rockmusik-Fan. Tr&auml;gt gern Karohemden und ist bekannt f&uuml;r harte Urteile und deutliche Worte.&laquo;<br>\nJohann Krieten hatte sich das Portr&auml;t in Bild, das einst seinen Kollegen &raquo;Richter Gnadenlos&laquo; und sp&auml;teren Innensenator Ronald Schill &auml;hnlich euphorisch begleitete, durch ein Urteil am Vortag redlich verdient. Sieben Wochen nach dem G-20-Gipfel verurteilte er Gipfelgegner Peike S. (21) aus Amsterdam zu zwei Jahren und sieben Monaten Haft &ndash; f&uuml;r zwei W&uuml;rfe leerer Flaschen gegen Helm und Schienbeinschoner eines Berliner Bereitschaftspolizisten.<br>\nDas &uuml;berharte Urteil ordnet sich ein in den Feldzug von Justiz, Sicherheitsbeh&ouml;rden und etlichen Medien gegen Linke, f&uuml;r den G&thinsp;20 auf den ersten Blick der Startschuss war. Bei n&auml;herem Hinsehen zeigt sich, dass die Weichen bereits im Vorfeld des Gipfels gestellt waren, die &raquo;Krawallnacht&laquo; im Schanzenviertel vom 7. auf den 8. Juli nur willkommenes Signal f&uuml;r das Kessel&shy;treiben war, und zwar im Sinne einer sich selbst erf&uuml;llenden Prophezeihung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/318164.kriminalisierte-kritik.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Syrien: Warum das russische Milit&auml;r erfolgreicher vorgeht als die US-Koalition<\/strong><br>\nDie Analyse des franz&ouml;sischen Milit&auml;rhistoriker Michel Goya weicht ab von den Standards der &uuml;blichen Wahrnehmung<br>\nEs ist, &auml;hnlich wie in Deutschland, in den tonangebenden franz&ouml;sischen Medien eine Ausnahme, wenn Positives &uuml;ber den russischen Milit&auml;reinsatz in Syrien zu lesen ist. In Frankreich herrschte ebenfalls der Konsens, das Brachiale des Einsatzes zu betonen, die Opfer, die russische Luftangriffe unter der Zivilbev&ouml;lkerung verursachten, die moralisch verwerfliche Zusammenarbeit mit dem Machthaber Baschar al-Assad, der r&uuml;cksichtslos gegen eine milit&auml;rische Opposition vorgeht, mit der die franz&ouml;sische Regierung und die Leitmedien offen und pauschal, also wenig differenziert, sympathisierten.<br>\nAm Mittwoch, dem 13. September, erschien in Le Monde ein Artikel &uuml;ber eine Analyse des Milit&auml;rhistorikers Michel Goya, der einen anderen Blick auf den russischen Milit&auml;reinsatz wirft. Die &Uuml;berschrift gibt die Richtung vor: &ldquo;Warum die russische Milit&auml;rintervention in Syrien ein Erfolg ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Syrien-Warum-das-russische-Militaer-erfolgreicher-vorgeht-als-die-US-Koalition-3831927.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em>Aus den Kommentaren: Die milit&auml;rischen Aspekte vermag ich nicht zu beurteilen. Das kann der Autor des hier vorgestellten Artikels sicher besser. Falls er nicht sowie so eine ganz andere Agenda verfolgt. Und der Sauhund Assad? Die wenigsten von uns waren da und wenn, dann meist als Touristen mit sehr beschr&auml;nkten Einblicken. Alles was wir zu wissen glauben, ist uns vermittelt worden und es gibt kaum etwas, was durch uns &uuml;berpr&uuml;ft werden kann.<\/em><br>\n<em>Ich kann nichts zum Agieren Assads sagen, das ich wirklich belegen k&ouml;nnte. Nur eins k&ouml;nnen wir alle &uuml;berpr&uuml;fen. Unter der Herrschaft des Sauhundes konnte jeder Syrer sein Land einfach verlassen. Einfach zu jeder beliebigen Grenze fahren, mit dem Linienbus nach Amman, wo ich dereinst viele Syrer traf, und schon war er seiner Schreckensherrschaft entkommen. Nur, die Syrer taten es nicht. Sie flohen nicht. Erst also tausende Kilometer entfernt beschlossen wurde, dass der Sauhund weg muss, als dazu die islamischen Bluthunde von der Kette gelassen wurden, mussten sie zu hunderttausend die Flucht ergreifen. <\/em><br>\n<em>Soviel zum Sauhund. Das ist f&uuml;r mich un&uuml;bersehbar und wenn die Brutkastenl&uuml;gner, die Erfinder Irakischer Massenvernichtungswaffen, die Macher der Tonkinginszenierung etwas Anderes vortragen, dann mag das glauben wer will. Nochmal, die Syrer flohen nicht vor Assad, als sie das mit dem Kauf einer Busfahrkarte h&auml;tten machen k&ouml;nnen&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Also sind die Russen nicht lediglich im Einklang mit V&ouml;lkerrecht in Syrien &ndash; auf ausdr&uuml;cklichen Wunsch der gew&auml;hlten Regierung -, sondern auch noch effizienter.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundestagswahlen und Russland<\/strong><br>\nWladimir Putin halte sich zur&uuml;ck, lobte die Nesawissimaja Gaseta den russischen Pr&auml;sidenten. Anders als der t&uuml;rkische Amtskollege, Recep Tayyip Erdogan, h&auml;tte Wladimir Putin den B&uuml;rgern mit russischsprachigem Hintergrund f&uuml;r die Bundestagswahlen keine Wahlempfehlung gegeben. Russland, so scheint es zumindest, tritt zurzeit vorsichtiger auf. Die Intervention bei den US-Pr&auml;sidentschaftswahlen 2016 zahlte sich politisch nicht aus. Im Gegenteil, sie verschlechterte Moskaus Verh&auml;ltnis zu den USA. Auch Russlands Kalk&uuml;l, Emmanuel Macron in Frankreich zu verhindern, ging in diesem Fr&uuml;hjahr nicht auf. Als einziger Gewinn blieb ein weltweites Staunen &uuml;ber die Schlagkraft russischer cyber warriors zur&uuml;ck. Deren Geschick rief unterdessen im Westen erh&ouml;hte Wachsamkeit hervor. Nicht nur deutsche W&auml;hler tun sich schwer, wem sie die Stimme geben sollen. Auch Moskau ist ratlos. (&hellip;) Moskau geht es nicht um einen alternativen Politikentwurf. Chaos stiften ist angesagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lr-online.de\/nachrichten\/Tagesthemen-Bundestagswahlen-und-Russland;art307853,6220186\">LR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> Der Artikel aus der Lausitzer Rundschau (&ldquo;Serie: Bundestagswahl 2017&rdquo;) vom 12.9. wurde am 14.4. von den Badischen Neuesten Nachrichten &uuml;bernommen, ohne die beiden letzten S&auml;tze. Autor ist Klaus-Helge Donath, Osteuroparedakteur der taz und Korrespondent der BNN. Der Informationsgehalt seines Beitrags ist vernachl&auml;ssigbar, Ziel ist Meinungsbeeinflussung. Das Mittel: Eine Aneinanderreihung unbelegter Behauptungen, suggestiver Wertungen, tendenzi&ouml;ser Andeutungen. Gleichzeitig (14.9.) erscheint in der <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Archiv-Suche\/!5444737&amp;s=&amp;SuchRahmen=Print\/\">taz ein Bericht<\/a> von Donath zum russisch-wei&szlig;russichen Man&ouml;ver Sapad 2017; im Kommentar schreibt er u.a.: &ldquo;Das russische Herrschaftssystem wird immer unberechenbarer. Woher wollen wir wissen, ob ein Kremlchef unter innenpolitischem Druck nicht eines Tages zum milit&auml;rischen Befreiungsschlag ausholt? Ausgeschlossen ist es nicht&hellip;&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gabriel gibt Merkel Mitschuld am Erfolg der AfD<\/strong><br>\nVizekanzler, Au&szlig;enminister &ndash; und nach der Wahl? Sigmar Gabriel spricht &uuml;ber seine politische Zukunft, den Dauereinsatz als Krisendiplomat und Vers&auml;umnisse der Kanzlerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sigmar-gabriel-gibt-angela-merkel-mitschuld-am-aufkommen-der-afd-a-1167451.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist einfach wieder unglaublich. Wer hat bitte in der gro&szlig;en Koalition von 2005 bis 2009 und nun seit 2013 wieder, die neoliberale Politik mitgetragen? Wieso lebt die SPD-F&uuml;hrung in dem irren Glauben, die W&auml;hler h&auml;tten das vergessen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Neue Datenbank: So viel spenden Konzerne an Parteien<\/strong><br>\nGeld ist f&uuml;r die Autolobby kein Problem &ndash; &uuml;ber 17 Millionen Euro spendeten Automobilhersteller, Zulieferer, Dienstleister und Verb&auml;nde seit 2009 an CDU\/CSU, FDP, SPD und Gr&uuml;ne. Fast vier F&uuml;nftel des Geldes gingen dabei an Schwarz-Gelb. [&hellip;]\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170915-hdt-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170915-hdt-01-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Auch im laufenden Wahlkampf schnellten die Gro&szlig;spenden an Parteien auf Rekordh&ouml;hen. So nahm die FDP seit Jahresbeginn schon doppelt so viel Gro&szlig;spenden von jeweils &uuml;ber 50.000 Euro ein wie im ganzen letzten Bundestags-Wahljahr 2013, n&auml;mlich &uuml;ber 1,6 Millionen Euro. Die Pr&auml;ferenzen der Gro&szlig;spender &ndash; Konzerne, Wirtschaftsverb&auml;nde und hochverm&ouml;gende Einzelpersonen &ndash; sind dabei noch klarer als in vergangenen Wahljahren: &uuml;ber 90 Prozent der Spendensumme ging an Schwarz-Gelb.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2017\/09\/neue-datenbank-so-viel-spenden-konzerne-an-parteien\/\">Lobby Control<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Haie w&uuml;rden Schwarz-Gelb w&auml;hlen<\/strong><br>\nCDU und FDP machen Politik f&uuml;r die Immobilienlobby. Werden sie gew&auml;hlt, sieht es schlecht aus f&uuml;r die Mietpreisbremse.<br>\nNoch eineinhalb Wochen dauert der vielleicht langweiligste Wahlkampf der bundesdeutschen Geschichte. Scheinbar geht es nur noch um die Frage, wer an der Seite von Angela Merkel regieren darf. Dabei geht es f&uuml;r Millionen Mieter in Deutschland um alles.<br>\nKommt es zu Schwarz-Gelb, d&uuml;rften inmitten einer Goldrauschphase f&uuml;r Vermieter die Mieterrechte reduziert werden. Schon jetzt kappt Schwarz-Gelb in Nordrhein-Westfalen die ohnehin eher symbolische Mietpreisbremse und erleichtert die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen. Doch Mieter br&auml;uchten heute mehr Schutz als je zuvor. Nach einer aktuellen Studie der B&ouml;ckler-Stiftung zahlen rund 40 Prozent der Haushalte mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens f&uuml;r die Miete. 1,3 Millionen Haushalten bleibt nach den Mietzahlungen nur noch ein monatlicher Betrag unterhalb des Hartz-IV-Satzes. Dabei h&auml;lt der Zuzug in die Gro&szlig;st&auml;dte unvermindert an, die Anlage in Betongold in Zeiten des Niedrigzinses ebenso.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Mietenpolitik-im-Wahlkampf\/!5444535\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-40108","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40108","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=40108"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40108\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40111,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40108\/revisions\/40111"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=40108"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=40108"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=40108"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}