{"id":4017,"date":"2009-06-23T09:27:47","date_gmt":"2009-06-23T07:27:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4017"},"modified":"2009-06-23T10:19:36","modified_gmt":"2009-06-23T08:19:36","slug":"hinweise-des-tages-916","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4017","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4017#h01\">Von Inflation keine Spur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h02\">Sechs Fragen an Wolfgang Wiegard <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h03\">A General Financial Transaction Tax. Motives, Revenues, Feasibility and Effects <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h04\">Berliner Bankenskandal: Zw&ouml;lf Ex-Manager wegen Untreue vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h05\">Rente mit 67 zur&uuml;cknehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h06\">Berater von Staates Gnaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h07\">Studie: Neue Unternehmensstrategien und Mitbestimmungskulturen angesichts liberalisierter Rahmenbedingungen in der Elektrizit&auml;tswirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h08\">2008 weiterer Personalr&uuml;ckgang im &ouml;ffentlichen Dienst <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h09\">Kein Geld zum Abwracken von US-Atommeilern <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h10\">EU will &ldquo;Klonfleisch&rdquo; erlauben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h11\">Vorschl&auml;ge der Bertelsmann-Stiftung f&uuml;r Berlin und EU: &ldquo;Wer regiert die Welt?&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h12\">Somalia: &ldquo;Der Einsatz von Milit&auml;r ist nicht gerechtfertigt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h13\">Iranische Internet-Zensur: Powered by Nokia Siemens?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h14\">Journalisten-Ranking: &bdquo;Spiegel&ldquo;, &bdquo;Bild&ldquo; und &bdquo;Handelsblatt&ldquo; sind die meistzitierten Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h15\">&ldquo;Partei der Sektierer und Spinner&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h16\">Glosse von Mario M&uuml;ller: Weltretter Westerwelle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h17\">HIS-Studie: Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsf&auml;higkeit Deutschlands<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h18\">Die Linke: Bewertung der Vereinbarungen zum Hochschulpakt II und zur Fortsetzung der Exzellenzinitiative<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h19\">Ja, ich bin ein ewig Gestriger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h20\">Fernsehtipp: Neues aus der Anstalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h21\">Zu guter Letzt: Mitternachtsspitzen &ndash; Wilfried Schmickler&acute;s Schlusstirade<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4017&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Von Inflation keine Spur<\/strong><br>\nObwohl die Zentralbanken also soviel Kredit vergeben, wie sie k&ouml;nnen und das zu rekordniedrigen Zinsen, ist das Kredit- und Geldvolumen nach Ausbruch der Finanzkrise zun&auml;chst geschrumpft und w&auml;chst auch jetzt nur verhalten. Wer meint, die ungewohnte Freiz&uuml;gigkeit der Zentralbanken jetzt m&uuml;sse zu einer Geldschwemme im System f&uuml;hren und damit fr&uuml;her oder sp&auml;ter zur Geldentwertung, kann und sollte sich beruhigt zur&uuml;cklehnen. Verglichen mit der Geldausweitung vor Ausbruch der Krise ist das aktuelle &raquo;Gelddrucken&laquo; harmlos. Es federt gerade mal die Kreditschrumpfung ab, die dadurch entsteht, dass schlechte Schuldner pleite gehen und gute alles tun, um ihre Schulden zu reduzieren und sie zur&uuml;ckzuzahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/06-23\/003.php\">JungeWelt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sechs Fragen an Wolfgang Wiegard <\/strong><br>\nu.a. diese:<br>\nW&auml;re es sinnvoll, den Einkommensteuertarif zu senken und dieses Geld &uuml;ber andere Steuererh&ouml;hungen wieder einzusammeln?<br>\nWenn man eine wachstums- und besch&auml;ftigungsorientierte Steuerpolitik betreiben will, sollte die Steuerbelastung von Eigenkapitalertr&auml;gen reduziert werden. Hier besteht Nachbesserungsbedarf bei der Unternehmensteuerreform. Im Hinblick auf Wachstumseffekte w&auml;re eine Gegenfinanzierung &uuml;ber eine Mehrwertsteuer am g&uuml;nstigsten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur-nachrichten\/die-wahlversprechen-sind-unserioes;2383014\">Handelsblatt<\/a>\n<p>\t<em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Dazu passt ein Zitat aus dem Film &bdquo;American Airplane&ldquo;: &bdquo;Es gibt &uuml;berhaupt keinen Grund, eine gute Theorie aufzugeben, nur weil sie nicht stimmt.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Es irritiert den &bdquo;Wirtschaftsweisen&ldquo; Wolfgang Wiegard nicht im Geringsten, dass sogar Jahrzehnte der  Unternehmenssteuersenkungen die Investitionsbereitschaft der Unternehmen nicht steigern konnten. Der Grund ist einfach: Empirische Ergebnisse tangieren den Wert solcher &bdquo;Theorie&ldquo; nicht. Dieser besteht darin, die Umverteilung von unten (also den Einkommensgruppen, die einen gro&szlig;en Teil ihres Einkommens f&uuml;r Mehrwertsteuer ausgeben m&uuml;ssen) nach oben zu legitimieren.\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>A General Financial Transaction Tax. Motives, Revenues, Feasibility and Effects <\/strong><br>\nSpeculative trading, especially in the financial derivatives markets, not only increases the volatility of exchange rates, prices for raw materials and share prices over the short run but also over the long run, driving these prices away from their &ldquo;fundamental&rdquo; equilibriums: long-term upward or downward trends are the result of an accumulation of very short-term price &ldquo;runs&rdquo;. A general financial transaction tax (FTT) would make short-term transactions in the derivatives markets more expensive and thus help stabilise exchange rates, raw material prices and share prices. The study estimates the revenues to be obtained from a general FTT for European countries, major regions and on a global scale. For Austria, a tax rate of 0.1 percent should yield 0.62 percent of GDP; a tax rate of 0.01 percent would produce 0.21 percent of GDP. In Germany, revenues from tax rates of 0.1 percent, 0.05 percent and 0.01 percent would be 1.50 percent, 1.07 percent and 0.47 percent of GDP, respectively. For the global eonomy in total, a tax rate of 0.1 percent or 0.01 percent would produce 1.52 percent or 0.49 percent of the global GDP. In Europe and North America, a general FTT would yield approximately the same amount (between 2.2 percent and 0.7 percent of GDP).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wifo.ac.at\/wwa\/jsp\/index.jsp?fid=23923&amp;id=31819&amp;typeid=8&amp;display_mode=2\">&Ouml;sterreichisches Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Berliner Bankenskandal: Zw&ouml;lf Ex-Manager wegen Untreue vor Gericht<\/strong><br>\nDer vorerst letzte Prozess gegen fr&uuml;here Manager der Berliner Bankgesellschaft hat am Montag mit Befangenheitsantr&auml;gen begonnen. Zehn der zw&ouml;lf Angeklagten, unter ihnen der fr&uuml;here CDU-Fraktionschef Klaus-R&uuml;diger Landowsky, halten die drei Richter f&uuml;r voreingenommen. \n<p>Den Angeklagten wird Untreue vorgeworfen. In dem Verfahren geht es um zwei so genannte Rundum-Sorglos-Fonds, bei denen die Bankgesellschaft den Zeichnern Renditegarantien und erhebliche Steuervorteile versprach. Die Risiken wurden dabei auf die Bank und damit auf die Steuerzahler abgew&auml;lzt. <\/p>\n<p>Nach 25 Jahren sollten die Investoren dem Gesch&auml;ftsmodell zufolge ihre Anteile noch zum vollen Einstandspreis wieder zur&uuml;ckgeben k&ouml;nnen. Die Angeklagten sollen durch die Konstruktion oder Genehmigung dieser Fonds laut Staatsanwaltschaft ihre Verm&ouml;gensbetreuungspflicht verletzt haben.<\/p>\n<p>Der Berliner Skandal habe durchaus Parallelen zur aktuellen Banken- und Finanzkrise. Die Prinzipien seien &auml;hnlich gewesen, so (Frank) Zimmermann (Vorsitzender des Untersuchungsausschusses). Expandierende Banken h&auml;tten versucht, eine gro&szlig;e Nachfrage nach Anlageformen zu befriedigen. Dies sei mit seri&ouml;sen Mitteln aber offenbar nicht m&ouml;glich gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/nachrichten\/politik\/2009_06\/zwoelf_ex_manager.html\">rbb<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nur nebenbei Peter Kurth, der bis zur Aufdeckung des Skandals im Jahre 2001 von 1999 bis zum Ende des Diepgen-Senats 2001 Finanzsenator war, wird inzwischen von seiner Partei wieder f&uuml;r w&uuml;rdig befunden, f&uuml;r das Amt des K&ouml;lner Oberb&uuml;rgermeisters zu kandidieren. Seit 2001 geh&ouml;rt Kurth dem Vorstand der Alba AG an, zu der auch das K&ouml;lner Recyclingunternehmen Interseroh geh&ouml;rt. Da h&auml;tte ja der K&ouml;lner M&uuml;llkl&uuml;ngel gleich wieder einen kompetenten Ansprechpartner. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Rente mit 67 zur&uuml;cknehmen<\/strong><br>\n&ldquo;Die Volkssolidarit&auml;t unterst&uuml;tzt die Forderung, angesichts der Wirtschaftskrise die Rente mit 67 aufzugeben&rdquo;, erkl&auml;rte der Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarit&auml;t Dr. Bernd Niederland am Montag. &ldquo;Die Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt, dass man nicht bis 2010 warten muss, um die Anhebung der Altersgrenzen zu &uuml;berpr&uuml;fen.&rdquo; \n<p>Die steigende Arbeitslosigkeit treffe schon jetzt viele &auml;ltere Arbeitnehmer, so der Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer. &ldquo;F&uuml;r sie w&auml;re es wichtig, dass die Gefahrenschwelle eines Absturzes in Hartz IV und einer Minderung ihrer k&uuml;nftigen Rentenbez&uuml;ge abgesenkt wird. Dazu muss die Rente mit 67 vom Tisch, um bei steigender Arbeitslosigkeit den Druck von den Betroffenen zu nehmen. Wir wollen keine Fr&uuml;hverrentungen, wir wollen aber ebenso, dass Menschen nicht wegen Arbeitslosigkeit zus&auml;tzlich mit Rentenabz&uuml;gen bestraft werden.&rdquo;<br>\nNiederland verwies auf den von Gewerkschaften und Sozialverb&auml;nden k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten zweiten Monitoring-Bericht zur Rente mit 67. &ldquo;Angesicht von weniger als 18 Prozent der &Auml;lteren, die 2007 direkt aus einer versicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung in die Rente gingen, ist es erst recht in Krisenzeiten angebracht, die Rente mit 67 nicht in Kraft zu setzen. Noch besser w&auml;re es, sie zur&uuml;ckzunehmen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.volkssolidaritaet.de\/cms\/Presse___Medien-p-4363\/Presse_aktuell-p-1951\/Rente_mit_67_zur%C3%BCcknehmen.html\">Volkssolidarit&auml;t<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Berater von Staates Gnaden<\/strong><br>\nDie Wirtschaftspr&uuml;fer von PricewaterhouseCoopers sind bei Bund und L&auml;ndern extrem gut im Gesch&auml;ft. Die B&uuml;rgschaftsorgie sp&uuml;lt ihnen viel Geld in die Kasse. Zwar sch&auml;umt die Konkurrenz &ndash; doch die Regierungen sehen wenig Handlungsbedarf (&hellip;)\n<p>Um ihre Geldmaschine am Laufen zu halten, haben die Pr&uuml;fer ein effizientes System aufgebaut. In den Landeshauptst&auml;dten haben sie Teams von Fachleuten sitzen, die die B&uuml;rgschaften von Anfang an begleiten. Bei gro&szlig;en F&auml;llen, &uuml;ber die der Lenkungsrat und der Lenkungsausschuss der Bundesregierung entscheiden m&uuml;ssen, wird in Berlin verhandelt (&hellip;)<\/p>\n<p>Zuvor hatte die FTD berichtet, dass PwC nicht nur f&uuml;r die Pr&uuml;fung der Antr&auml;ge eine Zahlung bekommt, sondern auch f&uuml;r jeden angenommenen Antrag. &ldquo;PwC bekommt einen Teil der Summe, die das Unternehmen f&uuml;r die Bereitstellung der B&uuml;rgschaft zahlen muss&rdquo;, sagt Hansen (Gruppenleiter im NRW-Finanzministerium WL).<\/p>\n<p>In der Bundesregierung wird die Sonderstellung von PwC mit der Geschichte des Unternehmens begr&uuml;ndet. Die staatlichen Pr&uuml;fer Deutsche Treuarbeit und Deutsche Revisions- und Treuhand gingen mit der Zwischenstation Coopers &amp; Lybrand in PwC auf. So pr&uuml;ft die Firma heute auch die ehemaligen Bundesunternehmen Post und Telekom. H&auml;ufig bekommt sie vom Bund auch lukrative Auftr&auml;ge f&uuml;r Gutachten. So erhielt sie f&uuml;r acht Seiten zur Fusion der KfW Bankengruppe und der Entwicklungshilfeorganisation GTZ 168.000 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:%D6ffentlicher-Sektor-als-Klient-Berater-von-Staates-Gnaden\/530528.html?mode=print%20\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> So ist das halt, wenn man keine staatlichen Pr&uuml;fer mehr hat, weil sie privatisiert oder outgesourct wurden, begibt man sich in die Hand der privaten Pr&uuml;fer und die verdienen sich eine goldene Nase. Es gilt der alte Satz der NachDenkSeiten: Bei Privatisierungen muss man immer zuerst danach fragen, wer daran verdient. <\/em><\/p>\n<p>Jetzt regt man sich nur noch dar&uuml;ber auf, dass PwC gegen&uuml;ber anderen Beratern bevorzugt werde.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Studie: Neue Unternehmensstrategien und Mitbestimmungskulturen angesichts liberalisierter Rahmenbedingungen in der Elektrizit&auml;tswirtschaft<\/strong><br>\nZwar stellten sich in den EVUs bei massivem Arbeitsplatzabbau zwischen 1998 und 2007 Produktivit&auml;tsfortschritte von &uuml;ber 70 % ein. An die Kunden weitergegeben wurden sie aber nicht. Nach Abzug staatlicher Belastungen kamen lediglich Preissenkungen von unter 5 % zustande. Einer kurzen Phase intensivierten Wettbewerbs folgte n&auml;mlich dessen Aufhebung durch Machtkonzentration in den H&auml;nden der &bdquo;Big-4&ldquo; (E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall). Obwohl der Wettbewerb unterbunden wurde, diente die Drohung damit intern als Menetekel f&uuml;r eine Rationalisierung und eine Umverteilung von den Besch&auml;ftigten hin zur Kapitalseite. Die Shareholder waren so bislang die eigentlichen Beg&uuml;nstigten der Liberalisierung. Branchenweit legten die Gewinne nach Steuern bis 2006 um 118 % zu. Besonders gut erging es dabei den Anteilseignern der &bdquo;Big-4&ldquo;. Das kl&auml;gliche Scheitern dieser naiven Politik war vorhersehbar. Denn wer bereits vermachtete, bis dahin aber wenigstens regulierte M&auml;rkte &ouml;ffnet und dann aus ideologischer &Uuml;berzeugung den Staat aus der Regulierung zur&uuml;ckzieht und wer dar&uuml;ber hinaus auf ein weichgesp&uuml;ltes Wettbewerbsrecht vertrauen muss, darf sich nicht wundern, wenn der Wettbewerb als Selbstregulativ einer marktwirtschaftlichen Ordnung versagt. Liberalisierung braucht Regulierung! Diese Lektion scheint &ndash; allerdings viel zu sp&auml;t &ndash; auch bei der Politik angekommen zu sein.<br>\nQuelle 1: <a href=\"upload\/pdf\/090623_studie_energiewirtschaft.pdf\">Fachhochschule Gelsenkirchen\/Hans B&ouml;ckler Stiftung [PDF &ndash; 36 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"upload\/pdf\/090623_hinweise_symposium_e_wirtschaft.pdf\">Symposium &bdquo;Liberalisierung in der Elektrizit&auml;tswirtschaft&ldquo; [PDF &ndash; 364 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>2008 weiterer Personalr&uuml;ckgang im &ouml;ffentlichen Dienst <\/strong><br>\nam 23. Juni, ist der internationale Tag des &ouml;ffentlichen Dienstes. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aus diesem Anlass mitteilt, waren Mitte 2008 in Deutschland 4,5 Millionen Menschen im &ouml;ffentlichen Dienst besch&auml;ftigt; zehn Jahre zuvor waren es noch fast 5,1 Millionen gewesen. Gegen&uuml;ber dem Vorjahr ging die Zahl der Besch&auml;ftigten um 35&nbsp;500 oder 0,8% zur&uuml;ck; dies war auch 2008 &uuml;berwiegend auf die anhaltende &Uuml;berf&uuml;hrung von kommunalen Krankenh&auml;usern in eine private Rechtsform zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<br>\n&nbsp;Der Gro&szlig;teil der Besch&auml;ftigten (30%) arbeitete im Bildungswesen (Schulen und Hochschulen). Weitere personalintensive Aufgabenbereiche der &ouml;ffentlichen Hand waren die Soziale Sicherung mit einem Anteil von 16% und der Bereich der &Ouml;ffentlichen Sicherheit und Ordnung (Polizei, Feuerwehr) sowie des Rechtsschutzes mit 14%.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/090623_statistik.jpg\" alt=\"tatistik\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2009\/06\/PD09__229__741,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kein Geld zum Abwracken von US-Atommeilern <\/strong><br>\nF&uuml;r das Abwracken und Entsorgen von Atomkraftwerken in den USA fehlt den Betreibern die Kohle.<br>\nDie US-Aufsichtsbeh&ouml;rde Nuclear Regulatory Commission (NRC) ist in einer Untersuchung zu dem Ergebnis gelangt, dass den US-Energiekonzernen das Geld fehlt, um alte Atomkraftwerke zu entsorgen. Betroffen sind insgesamt 26 Reaktoren an 18 Standorten. Das ist jede vierte Anlage des Landes. Die NRC hat sich mit den Betreibern in Verbindung gesetzt, die nun erkl&auml;ren m&uuml;ssen, wie sie die R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Anlagenstilllegungen aufbringen wollen. Die Frage werde in den n&auml;chsten Wochen mit den Betreibern diskutiert, hei&szlig;t es in einer Presseerkl&auml;rung des NRC.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/2\/140903\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EU will &ldquo;Klonfleisch&rdquo; erlauben<\/strong><br>\nBeim Agrarministerrat an diesem Montag in Luxemburg steht eine &Auml;nderung der EU-Verordnung f&uuml;r neuartige Lebensmittel auf der Tagesordnung. Darin sei die Freigabe f&uuml;r den Verkauf von Fleisch und von Milch von direkten Nachkommen geklonter Tiere enthalten. Eine von der EU-Kommission eingesetzte Ethikgruppe f&uuml;r Wissenschaft und neue Technologien war zuvor zu dem Schluss gekommen, es gebe keine &uuml;berzeugenden Argumente f&uuml;r die Nahrungsmittelerzeugung mit Hilfe geklonter Tiere.\n<p>Die Bundesregierung habe ihren Widerstand gegen die Neuregelung aufgegeben, sonst drohe eine &ldquo;Regelungsl&uuml;cke&rdquo;.<\/p>\n<p>Keine Bedenken, was den Verzehr von Fleisch von Nachfahren geklonter Tiere betrifft, hat dem Blatt (FAZ) zufolge die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch. Weil aber viele Verbraucher aus ethischen Gr&uuml;nden gegen Klonfleisch seien, fordere Foodwatch, solche Lebensmittel klar zu kennzeichnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wissenschaft\/ernaehrung\/:Neue-Lebensmittelverordnung-EU-Klonfleisch\/704219.html\">stern<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe dazu Foodwatch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Klon-Fleisch: Kein Nutzen f&uuml;r die Verbraucher<\/strong><br>\nEigentlich besteht keinerlei Notwendigkeit, den Verkauf von Klon-Fleisch zu erlauben: In Europa haben wir keine Probleme, auf herk&ouml;mmlichem Wege ausreichend Fleisch zu erzeugen, Verbraucher lehnen diese Technik mehrheitlich ab. Profitieren w&uuml;rden lediglich Konzerne, die Patente auf die entsprechenden Techniken halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.foodwatch.de\/nachrichten\/debatte_um_eu_weite_zulassung\/index_ger.html\">Foodwatch<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu auch noch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Eurobarometer: Europ&auml;er sehr skeptisch gegen&uuml;ber dem Klonen von Tieren zur Lebensmittelerzeugung<\/strong><br>\n58&nbsp;% der Befragten halten das Klonen von Tieren zur Lebensmittelherstellung in keinem Fall f&uuml;r vertretbar. 43&nbsp;% der B&uuml;rger schlie&szlig;en den Kauf von Lebensmitteln, die von geklonten Tieren stammen, vollkommen aus. Erzeugnisse von durch nat&uuml;rliche Fortpflanzung gezeugten Nachkommen geklonter Tiere w&uuml;rden 41&nbsp;% nicht erstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/europa.eu\/rapid\/pressReleasesAction.do?reference=IP\/08\/1478&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=de\">Eurobarometer<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vorschl&auml;ge der Bertelsmann-Stiftung f&uuml;r Berlin und EU: &ldquo;Wer regiert die Welt?&rdquo;<\/strong><br>\nDie deutsche Bertelsmann-Stiftung sagt das baldige Ende der globalen US-Dominanz voraus und verlangt eine dramatische Aufr&uuml;stung der Europ&auml;ischen Union. Wenn der Kontinent den &ldquo;European Way of Life&rdquo; beibehalten wolle, m&uuml;sse sich &ldquo;Europa&rdquo; auf dem gesamten Planeten milit&auml;risch behaupten, verlautbart das Politik-Institut des international f&uuml;hrenden Medienkonzerns. F&uuml;r &ldquo;Krisengebiete weltweit&rdquo; habe &ldquo;eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl (&hellip;) von einsatzf&auml;higen Kr&auml;ften&rdquo; bereitzustehen.\n<p>Als &ldquo;Faustregel&rdquo; nennt die Bertelsmann-Stiftung &ldquo;zehn Soldaten je 1000 Einwohner der Krisenregion&rdquo;; dies entspricht 280.000 Milit&auml;rs allein f&uuml;r die Besetzung Afghanistans und einer halben Million f&uuml;r ein vergleichbares Vorgehen im Kongo. Die Eins&auml;tze sollen insbesondere zur Sicherung der europ&auml;ischen Energieversorgung durchgef&uuml;hrt werden. &Auml;hnliche Forderungen finden sich in aktuellen staatlichen Strategiepapieren, so im Entwurf f&uuml;r ein &ldquo;Bundeswehr-Wei&szlig;buch&rdquo;. Laut &ldquo;Wei&szlig;buch&rdquo; kommt als Ausl&ouml;ser internationaler Bundeswehr-Operationen die Gef&auml;hrdung des deutschen &ldquo;Wohlstand(s)&rdquo; in Betracht. Die immer offeneren Bekenntnisse zu einem reichtumssichernden Gewaltregime l&auml;uten das bevorstehende EU-Gipfeltreffen in Br&uuml;ssel ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=1692\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Somalia: &ldquo;Der Einsatz von Milit&auml;r ist nicht gerechtfertigt&rdquo;<\/strong><br>\nDer Bundestag hat das Einsatzgebiet der Marine vor Somalia ausgedehnt. Doch die Mission ist ethisch bedenklich, sagt Volker St&uuml;mke von der F&uuml;hrungsakademie der Bundeswehr: &bdquo;Es gibt vier klassische Kriterien, um zu pr&uuml;fen, ob ein gerechter Krieg vorliegt. Und aus Sicht des Ethikers bestehen Einw&auml;nde gegen diese Milit&auml;rmission, da ein Kriterium nicht erf&uuml;llt wird: Die ultima ratio sehe ich nicht. Milit&auml;rische Gewalt muss das &auml;u&szlig;erste Mittel sein &ndash; und das ist hier nicht der Fall.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/international\/Bundeswehr-Piraten-Somalia-Volker-Stuemke;art123,2829767\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Iranische Internet-Zensur: Powered by Nokia Siemens?<\/strong><br>\nUmfassende &Uuml;berwachungstech&shy;nologie des Konzerns wurde 2008 installiert &ndash; Konzern schr&auml;nkt ein.\n<p>Eine Situation, wie sie sich aktuell anhand der Situation im Iran verdeutlicht, mit massivem Aufwand wird dort der Internetverkehr gefiltert, um die Koordination der Proteste und die Berichterstattung dar&uuml;ber zu verhindern. Und auch wenn dies noch nicht vollst&auml;ndig gelingt, so wird doch die Benutzung des Internets im Iran zumindest erheblich erschwert.<br>\nAll dies mit massiver Unterst&uuml;tzung westlicher Konzerne: So berichtet das Wall Street Journal, dass zumindest ein Teil der &Uuml;berwachungstechnologie vom Nokia Siemens Network geliefert wurde. Das Joint Venture der beiden Telekommunikationskonzerne hat erst in der zweiten H&auml;lfte 2008 die entsprechende Technologie an den Iran geliefert und installiert, wie ein Sprecher des Unternehmens best&auml;tigt.<\/p>\n<p>&ldquo;Das Monitoring Center war Teil eines gr&ouml;&szlig;eren Vertrags mit dem Iran, in dem es vor allem um Mobilfunktechnologie ging&rdquo;, so Ben Roome, Sprecher von Nokia Siemens. Der Problematik sei man sich zwar durchaus bewusst, aber wenn man Netzwerke verkaufe, bedeute dies automatisch auch, dass sich diese &uuml;berwachen lassen, rechtfertigt sich Roome. Au&szlig;erdem gebe es das international anerkannte Konzept der &ldquo;rechtm&auml;&szlig;igen Eingriffe&rdquo;, die etwa gegen Kinderpornographie, Terrorismus und Drogenhandel helfen sollen.<br>\nDie Methoden, die man den iranischen Machthaber dabei an die Hand gegeben hat, scheinen jedenfalls weit jenseits von dem zu sein, was ExpertInnen bisher angenommen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/fs\/r1244460821065\/Infowar-Iran\">der standard.at<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Journalisten-Ranking: &bdquo;Spiegel&ldquo;, &bdquo;Bild&ldquo; und &bdquo;Handelsblatt&ldquo; sind die meistzitierten Medien<\/strong><br>\n&bdquo;Spiegel&ldquo;, &bdquo;Bild&ldquo; und &bdquo;Handelsblatt&ldquo; ver&ouml;ffentlichten im ersten Quartal 2009 die meistzitierten Nachrichten Deutschlands. Mit 709 Nennungen in deutschen Printtiteln behauptet der &bdquo;Spiegel&ldquo; seine Stellung als Leitmedium. Dahinter folgt mit gro&szlig;em Abstand Deutschlands Boulevardblatt Nr. 1 &ndash; die &bdquo;Bild Zeitung&ldquo; (249 Nennungen). Das &bdquo;Handelsblatt&ldquo; sicherte sich den dritten Rang. &Uuml;berraschend: Die Qualit&auml;tsmedien &bdquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&ldquo; und &bdquo;Die Zeit&ldquo; schafften es nicht unter die Top 10. Das ergibt das aktuelle &bdquo;Journalisten-Ranking&ldquo; der Landau Media AG. Dazu wurde die Berichterstattung von 40 meinungsf&uuml;hrenden deutschen Zeitungen und Zeitschriften analysiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.landaumedia.de\/startseite\/pressemitteilungen\/2009\/journalistenranking-1q-2009.html#c1926\">Landau Media<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Im Aufsichtsrat von Landau Media sitzt &uuml;brigens der fr&uuml;here Superminister Wolfgang Clement.<br>\nUnser Leser D.K. schreibt dazu: Kaum &uuml;berraschend sind auf Platz 1 und 2 ausgesprochen neoliberal (der guten alten Kategorie &ldquo;konservativ&rdquo; entziehen sich diese Publikationen ja wohl) ausgerichtete Bl&auml;tter zu finden, n&auml;mlich SPIEGEL und BILD. Der SPIEGEL f&uuml;hrt nat&uuml;rlich mit enormem Abstand. Rein quantitativ gesehen k&ouml;nnen sich die Redakteure also immer im Recht f&uuml;hlen, wenn sie sich f&uuml;r das Flaggschiff des deutschen Journalismus halten. Eigentlich auch kaum &uuml;berraschend, nichtsdestotrotz doch etwas besorgniserregend: erst auf Platz 5 findet sich ein Blatt, welches ein wenig aus dem neoliberalen Mainstream herausragt &ndash; die S&Uuml;DDEUTSCHE (Auch wenn das f&uuml;r den Wirtschaftsteil nicht zutrifft (WL)). &Uuml;berhaupt sind solche Publikationen rar in den Top 10, also Zeitungen und Zeitschriften bei denen man noch den Eindruck haben kann, sie versuchen nicht st&auml;ndig, ausgewogene Berichterstattung und ergebnisoffene Analyse konsequent einem unausgesprochenen Standard in der Beurteilung unterzuordnen. Ich f&uuml;r meinen Teil sehe davon nur 3 vertreten und das auch noch auf hinteren Pl&auml;tzen. Einziger Anlass zu kaum verhohlener Schadenfreude im Ranking bleibt mir die Tatsache, dass die ZEIT keine Rolle zu spielen scheint. <\/em><\/p>\n<p>Ich halte dieses Blatt schon seit l&auml;ngerem f&uuml;r an sich &uuml;berfl&uuml;ssig, ein Feigenblatt f&uuml;r wohlmeinende, aber fehlgeleitete Akademiker. Insgesamt zeigt mir das Ranking ein Bild, welches sich auch stetig aus den Hinweisen des Tages ergibt &ndash; wie einheitsbreiig, undifferenziert, unselbstst&auml;ndig und analysefaul die deutsche Journalistenkaste tickt.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Partei der Sektierer und Spinner&rdquo;<\/strong><br>\nDas Wahlprogramm der Linkspartei verspricht vieles und wird wohl wenig halten &ndash; Deutschlands Kommentatoren gehen hart ins Gericht mit der Partei und sprechen ihr jeden Realit&auml;tsbezug ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Pressestimmen-Partei-der-Sektierer-und-Spinner\/529480.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In seinem gestrigen Beitrag <a href=\"?p=4015\">&bdquo;Immer wieder das gleiche &ndash; jetzt im Umgang mit der Linkspartei&ldquo;<\/a> hat Albrecht M&uuml;ller die Meinungsbildungsstrategien der Medien gegen alles Linke analysiert. Wie zum Beweis daf&uuml;r, k&ouml;nnen Sie in der FTD geballt Pressestimmen zum Parteitag der Linken nachlesen. Wenn &ndash; vor allem im Osten &ndash; die SED-Vorw&uuml;rfe nicht mehr so richtig ziehen und die ehemalige PDS pl&ouml;tzlich als Partei der &bdquo;Pragmatiker&ldquo; gelobt werden, sind es jetzt die Sektierer, Traditionalisten und Spinner aus dem Westen und nat&uuml;rlich Oskar Lafontaine, die als Buhm&auml;nner herhalten m&uuml;ssen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Glosse von Mario M&uuml;ller: Weltretter Westerwelle<\/strong><br>\nSchade, dass wir nicht bereits eine blau-gelbe Alleinregierung haben. Mit Guido &ldquo;Und das bin ich&rdquo; Westerwelle als Bundeskanzler und Peter &ldquo;Die Sph&auml;re&rdquo; Sloterdijk an der Spitze des Finanzministeriums (in Abwicklung) w&auml;re der Republik der ganze Schlamassel erspart geblieben. Statt im Semi-Sozialismus zu verk&uuml;mmern, k&ouml;nnten wir in der besten aller Welten leben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/1806279_Kolumne-Weltretter-Westerwelle.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>HIS-Studie: Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsf&auml;higkeit Deutschlands<\/strong><br>\nDie voranschreitende Qualifikationsintensivierung zeigt sich u. a. daran, dass in Deutschland die Zahl der Akademiker\/innen in der gewerblichen Wirtschaft von 1998 bis 2007 um gut 355.000 Personen zunahm, w&auml;hrend die der &uuml;brigen Besch&auml;ftigten im gleichen Zeitraum um ca. 770.000 zur&uuml;ckging. Der Akademikeranteil stieg dadurch im genannten Zeitraum von 6,9 % auf 8,6 %.\n<p>Im europ&auml;ischen Vergleich zeigt sich allerdings, dass die Qualifikationsintensivierung in anderen L&auml;ndern in der j&uuml;ngeren Vergangenheit (noch) deutlicher vorangeschritten ist. W&auml;hrend Deutschland in den 1990er Jahren noch &auml;hnlich hohe Anteile von Hochqualifizierten an den Erwerbst&auml;tigen aufweisen konnte wie die anderen europ&auml;ischen Staaten, hat es bis 2007 den Anschluss an die Spitzengruppe verloren. <\/p>\n<p>Im europaweiten Besch&auml;ftigungsaufschwung der Jahre 2005 bis 2007 zeigen sich allerdings gerade aus deutscher Sicht z. T. deutliche Abweichungen von fr&uuml;heren Trends, die darauf hinweisen, dass die &bdquo;wissensintensivierungsbedingte&ldquo; Zusatznachfrage nach Hochqualifizierten, insbesondere nach Naturwissenschaftler\/innen und Ingenieur\/innen, nicht mehr ausreichend befriedigt werden kann. So ist die Zahl der Hochqualifizierten in Deutschland erstmals weniger stark ausgeweitet worden als die der Besch&auml;ftigten insgesamt.<\/p>\n<p>W&auml;hrend in fr&uuml;heren Jahren die strukturell und wissensintensivierungs-bedingte Zusatznachfrage nach diesen Kompetenzen insgesamt noch recht gut befriedigt werden konnte, war dies im Besch&auml;ftigungsaufschwung der Jahre 2005 bis 2007 nicht mehr m&ouml;glich. Dies muss als Indiz daf&uuml;r gewertet werden, dass der Mangel an Naturwissenschaftler\/innen und Ingenieur\/innen bereits gravierende, Wachstum und Innovation hemmende Ausma&szlig;e angenommen hat.<\/p>\n<p>Der internationale Vergleich offenbart jedoch, dass Deutschland im Hinblick auf die Relation von Absolvent\/innen zu absehbar sicheren Verrentungen ebenso wie Nord- und Kerneuropa schlechter positioniert ist als Frankreich und Gro&szlig;britannien&hellip; Das bedeutet, dass beide L&auml;nder den Strukturwandel zur Wissenswirtschaft und die damit einhergehende Qualifikationsintensivierung leichter werden fortsetzen k&ouml;nnen als Deutschland, das derzeit nicht in der Lage zu sein scheint, die zu erwartenden Engp&auml;sse kurzfristig aus eigener Kraft zu beseitigen.<\/p>\n<p>Die langfristige Entwicklung der Studienberechtigtenquote zeigt zwar einen nahezu kontinuierlichen Anstieg des Potenzials f&uuml;r eine Hochschulausbildung. So erh&ouml;hte sich die Beteiligung der altersgleichen Bev&ouml;lkerung (und hier insbesondere der jungen Frauen) an zur Hochschulreife f&uuml;hrender Schulbildung von 30,8 % im Jahr 1992 auf 44,5 % im Jahr 2007. Sie bleibt damit aber weit unter dem durchschnittlichen Niveau anderer OECD-L&auml;nder zur&uuml;ck.<\/p>\n<p>Auf einen kontinuierlichen Anstieg der Studienanf&auml;ngerzahlen zwischen 1995 und 2003 bis auf eine zuvor nicht erreichte Gesamtzahl von 377.500 Studienanf&auml;nger\/innen folgte ein R&uuml;ckgang bis 2006 auf 344.800 Studienanf&auml;nger\/innen; 2007 und 2008 stieg die Zahl der Erstsemester dann wieder an und zwar auf den bisherigen h&ouml;chsten Wert von 385.500 (vorl&auml;ufige Zahl). Dennoch weist Deutschland nicht nur im Vergleich ausgew&auml;hlter OECD-L&auml;nder durchg&auml;ngig die niedrigsten Studienanf&auml;ngerquoten auf, sondern liegt auch nach wie vor deutlich unterhalb des OECD-L&auml;nderdurchschnitts.<\/p>\n<p>Im europ&auml;ischen Vergleich sind die Bildungschancen in Deutschland &hellip; sozial weniger gerecht verteilt als z. B. in der Schweiz, den Niederlanden oder Finnland. Diesbez&uuml;glich besteht ein Zusammenhang mit der vergleichsweise niedrigen Studienbeteiligungsquote. Hochschulsysteme mit hohen Studienanf&auml;ngerquoten erm&ouml;glichen Studierenden aus allen sozialen Schichten einen gleichberechtigteren Hochschulzugang.<\/p>\n<p>Seit 2002 steigt der Anteil der Ingenieurwissenschaften &hellip; wieder an auf zuletzt 18,9 % im Jahr 2007, liegt damit dennoch immer noch deutlich unter den &bdquo;Ausgangswerten&ldquo; zu Beginn der 1990er Jahre.<\/p>\n<p>Leicht zur&uuml;ckgegangen sind auch die Studienabbruchquoten. Aktuell beendet etwa jeder f&uuml;nfte Studienanf&auml;nger eines Jahrgangs das begonnene Studium ohne einen hochschulischen Abschluss, bezogen auf den Jahrgang 2001 waren dies ca. 55.000 Studierende. Dabei steht allerdings einem R&uuml;ckgang der Abbruchquoten an den Universit&auml;ten um vier Prozentpunkte ein Anstieg an den Fachhochschulen um f&uuml;nf Prozentpunkte entgegen&hellip; Differenziert man nach F&auml;chergruppen und richtet sein Augenmerk v. a. auf die hier interessierenden MINT-F&auml;cher, so zeigt sich ein anhaltend hoher Wert des Studienabbruchs von aktuell 28 % in der F&auml;chergruppe Mathematik\/ Naturwissenschaften an den Universit&auml;ten. Besonders hohe Abbruchquoten weisen dabei die Studienbereiche Mathematik, Informatik, Physik, Geowissenschaften und Chemie (&uuml;ber 30 %) auf&hellip; Besonders starke Verluste durch Studienabbruch und Abwanderung m&uuml;ssen bei nur geringer Zuwanderung die F&auml;cher Mathematik, Physik, Chemie, Maschinenbau und Elektrotechnik hinnehmen. Nur etwa jede\/r zweite Studienanf&auml;nger\/in erwirbt hier das Examen in dem Bereich, f&uuml;r den er\/sie sich urspr&uuml;nglich immatrikuliert hat.<\/p>\n<p>Im OECD-L&auml;ndervergleich liegt die deutsche Absolventenquote mit 21 % im Jahr 2006 trotz der deutlichen Zunahme zwischen 1995 und 2006 am unteren Rand; dies auch (aber nicht nur) deshalb, weil das Berufsbildungssystem in Deutschland zumindest partiell als funktionales &Auml;quivalent zu kurzen Hochschulstudieng&auml;ngen anderer OECD-L&auml;nder angesehen werden kann.<\/p>\n<p>Durch einen erh&ouml;hten Betreuungsbedarf, steigende Nachfrage nach Lehrveranstaltungen, neue Lehr- und Lernformen sowie einen erh&ouml;hten Pr&uuml;fungsaufwand binden die neuen Bachelor- und Masterstudieng&auml;nge mehr Kapazit&auml;ten als die traditionellen Studieng&auml;nge. Um die Strukturreformen zu bew&auml;ltigen, die Qualit&auml;t in Lehre und Forschung aufrechtzuerhalten und ein der Nachfrage entsprechendes Angebot an Studienpl&auml;tzen zur Verf&uuml;gung zu stellen, ben&ouml;tigen die Hochschulen zus&auml;tzliche finanzielle Ressourcen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.his.de\/pdf\/pub_fh\/fh-200906.pdf\">HIS: Forum Hochschule 6\/2009 [PDF &ndash; 1,7 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die Linke: Bewertung der Vereinbarungen zum Hochschulpakt II und zur Fortsetzung der Exzellenzinitiative<\/strong><br>\nDie Erh&ouml;hung der Mittel pro Studienplatz von 22.000 auf 26.000 wird begr&uuml;&szlig;t, bedauert wird u.a., dass keine Differenzierung nach F&auml;chergruppen vorgenommen wird und der erh&ouml;hte Finanzbedarf durch die Bologna-Umstellung unber&uuml;cksichtigt bleibt.\n<p>Eine Kontrolle, ob die L&auml;nder tats&auml;chlich zus&auml;tzliche Landesmittel von 13.000 Euro je Studienplatz aufbringen findet nicht statt.<\/p>\n<p>Ein Aufwuchs von 40 % der Mittel f&uuml;r die Exzellenz-Inititative, die auf Dauer ein Zweiklassensystem in der Forschung festschreibt und die Zementierung des &bdquo;Elitestatus&ldquo; von 7 Universit&auml;ten wird kritisiert.<\/p>\n<p>F&uuml;r die F&ouml;rderung der Lehre findet sich nur eine nicht spezifizierte Protokollnotiz.<br>\nQuelle 1: <a href=\"upload\/pdf\/090623_hinweise_bewertung_hochschulpakt_II.pdf\">&Uuml;berblick und Bewertung der Beschl&uuml;sse der Konferenz der Regierungschefs von Bund und L&auml;ndern vom 4. Juni 2009 [PDF &ndash; 108 KB]<\/a><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"upload\/pdf\/090623_hinweise_text_verwaltungsvereinbarung.pdf\">Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und L&auml;ndern Hochschulpakt II [PDF &ndash; 904 KB]<\/a> <\/p>\n<p>Quelle 3: <a href=\"upload\/pdf\/090623_hinweise_exzellenzinitiative.pdf\">Verwaltungsvereinbarung &bdquo;Exzellenzinitiative&ldquo; [PDF &ndash; 888 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist zwar erfreulich, dass die Einigung nicht hinter die Bundestagswahl verschoben wurde. Andererseits steht sie unter Haushaltsvorbehalt von Bund und L&auml;ndern. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Ja, ich bin ein ewig Gestriger<\/strong><br>\nKommentar unseres Lesers Joachim Stellhorn zur &Auml;u&szlig;erung von Bildungsministerin Schavan &uuml;ber den Bildungsstreik: \n<p>Mittwoch, der 17. Juni 2009 in Deutschland: Hunderttausende Sch&uuml;ler und Studenten demonstrieren in zahllosen St&auml;dten f&uuml;r bessere und kostenlose Bildung. Auch bei uns, im sonst so duckm&auml;userischen Paderborn, gingen 500 auf die Stra&szlig;e. Ich war einer von ihnen. Die Reaktion unserer Bildungsministerin Schavan: Die Streikenden und ihre Forderungen seien &bdquo;gestrig&ldquo;. Ich muss leider zugeben &ndash; damit hat sie vollkommen Recht. Ja, ich bin ein ewig Gestriger!<\/p>\n<p>Denn ich bin einer der so wenigen, die eine politische Meinung haben, ja, sogar einer der noch wenigeren, die diese Meinung offen kundtun. Ich bin einer des letzten Drittels aller deutschen Studenten, die sich selbst als &bdquo;politisch&ldquo; bezeichnen. Und damit geh&ouml;re ich zu einer aussterbenden Art, einer Spezies, die in Schavans Deutschland nicht mehr gebraucht wird.  Denn eine eigene, kritische Meinung zu haben, eine Einmischung in die Politik, gar ein &ouml;ffentlicher Protest &ndash; das ist heutzutage wirklich &bdquo;gestrig&ldquo;.<\/p>\n<p>All jene wirklichkeitsfernen Tr&auml;umer, die sich einbilden, ihr Leben solle nicht allein von der Wirtschaft bestimmt werden, die allen Ernstes glauben, noch in einem solidarischen Sozialstaat zu leben, in dem Bildung und Chancengleichheit f&uuml;r alle garantiert werden &ndash; all diese hoffnungslosen F&auml;lle sollten sich doch endlich der Realit&auml;t stellen: Demokratie, freie und kostenlose Bildung, Chancengleichheit &ndash; all das ist heute nicht mehr im Trend. Die neue Modedroge ist die Herrschaft des Marktes und Bildung ist nur noch f&uuml;r diejenigen da, die etwas damit anfangen k&ouml;nnen; mit anderen Worten, diejenigen, die sie sich leisten k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Was bleibt mir noch zu sagen? Eigentlich nur noch eines: Danke, Frau Schavan, dass sie mir die Augen ge&ouml;ffnet haben!<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Fernsehtipp: Neues aus der Anstalt<\/strong><br>\nKein Hitzefrei f&uuml;r Politiker! In der hei&szlig;en Wahlkampf- und Jahreszeit sind Urban Priol und Georg Schramm noch nicht in Urlaubsstimmung, vielmehr treiben sie so manchem Volksvertreter die Schwei&szlig;perlen auf die Stirn. In &ldquo;Neues aus der Anstalt&rdquo; k&uuml;hlen sie au&szlig;erdem erhitzte Gem&uuml;ter und verarzten den politischen Sonnenstich.<br>\nDienstag, 23. Juni um 22:15 Uhr im ZDF<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/anstalt.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/31\/0,1872,7122271,00.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Zu guter Letzt:<\/strong><br>\n<strong>Wilfried Schmickler&acute;s Schlusstirade<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Europawahl, die Zust&auml;nde in Kindertagesst&auml;tten und das Ozonloch<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/mitternachtsspitzen\/videos\/flashplayer.jsp?mid=43396\">WDR-Mitternachtsspitzen vom 20.06.2009<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4017#h01\">Von Inflation keine Spur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h02\">Sechs Fragen an Wolfgang Wiegard <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h03\">A General Financial Transaction Tax. Motives, Revenues, Feasibility and Effects <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h04\">Berliner Bankenskandal: Zw&ouml;lf Ex-Manager wegen Untreue vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h05\">Rente mit 67 zur&uuml;cknehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h06\">Berater von Staates Gnaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4017#h07\">Studie: Neue Unternehmensstrategien und Mitbestimmungskulturen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4017\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4017","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4017","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4017"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4017\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4017"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4017"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4017"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}