{"id":4020,"date":"2009-06-25T09:15:43","date_gmt":"2009-06-25T07:15:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4020"},"modified":"2009-06-25T09:20:37","modified_gmt":"2009-06-25T07:20:37","slug":"hinweise-des-tages-918","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4020","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(RS\/WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4020#h01\">Europ&auml;ische Zentralbank flutet den Geldmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h02\">Hypo Real Estate &ndash; die Wahrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h03\">Reiche verlieren ein F&uuml;nftel ihres Verm&ouml;gens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h04\">Versteckte Boni<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h05\">Schuldenrekord : Armes Deutschland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h06\">Peer Steinbr&uuml;ck: &bdquo;Es wird erhebliche Verteilungskonflikte geben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h07\">Attac warnt vor &ldquo;Liste der Grausamkeiten&rdquo; nach der Bundestagswahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h08\">Milliardenentlastung f&uuml;r Unternehmen: Kurzarbeit f&uuml;r Gro&szlig;betriebe noch g&uuml;nstiger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h09\">Heuschrecke im eigenen Haus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h10\">Thomas Fricke &ndash; Volkswirte im Dschungelcamp<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h11\">Peter Grottian\/Benedict Ugarte Cchac&oacute;n: Vergesst Landowsky!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h12\">WEED: Liberalisierung von Finanz&shy;dienstleistungen in neuen EU-Handelsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h13\">St&uuml;rzt das Mahnmal Rente mit 67!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h14\">TK-Gesundheitsreport 2009: Deutlich h&ouml;here Fehlzeiten bei Zeitarbeitern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h15\">Gesundheitsreform: Jeder Zweite f&uuml;hlt sich schlechter abgesichert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h16\">Zur UN-Finanzkonferenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h17\">In Afghanistan f&uuml;hrt die Bundeswehr nach Verteidigungsminister Jung noch immer keinen Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h18\">Warum die Bundeswehr in Afghanistan nichts zu suchen hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h19\">L&auml;sst das BVerfG den Lissabon Vertrag passieren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h20\">Lobbyregister der Europ&auml;ischen Kommission feiert einj&auml;hrigen Geburtstag &ndash; und bleibt ein ungeliebtes Kind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h21\">CSU &ndash; Die Kraft der zwei Herzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h22\">Entzauberung eines Berufs &ndash; Was die Deutschen vom Journalismus erwarten und wie sie entt&auml;uscht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h23\">Exzellenz nach Masterplan<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4020&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Zentralbank flutet den Geldmarkt<\/strong><br>\nBilliggeld f&uuml;r die Banken: Die Europ&auml;ische Zentralbank pumpt mehr als 440 Milliarden Euro in den Markt &ndash; f&uuml;r gerade mal ein Prozent Zinsen. Trotzdem geben die Finanzinstitute kaum Kredite an Firmen weiter. Der Kommentar eines H&auml;ndlers: &ldquo;Wir ersaufen in Geld.&rdquo;\n<p>Die Offerte fand rei&szlig;enden Absatz. 1121 Banken aus der Euro-Zone nahmen das Angebot an. Die Notenbank konnte auf diese Weise 442,241 Milliarden Euro verteilen. Laut Goldman Sachs sind das etwa 1300 Euro je Euro-Zonen-B&uuml;rger. &ldquo;Das war ein extrem gro&szlig;z&uuml;giges Angebot der EZB&rdquo;, sagte Analyst Julian Callow von Barclays Capital.<br>\nAllerdings ist fraglich, inwiefern das Geld tats&auml;chlich in der realen Wirtschaft ankommt. Bundesregierung, Wirtschaft und Gewerkschaften forderten, dass die Banken die Liquidit&auml;t an Unternehmen und Verbraucher weitergeben.<\/p>\n<p>Commerzbank-Analyst Michael Schubert warnte hingegen: &ldquo;Diese Liquidit&auml;tszufuhr kann das Grundproblem nicht l&ouml;sen. Man traut bestimmten Adressen nicht.&rdquo; Auch H&auml;ndler zweifelten, dass die Banken nunmehr mit der Vergabe von Krediten an Unternehmen und Verbraucher gro&szlig;z&uuml;giger werden. &ldquo;Wenn ein Kreditnehmer vertrauensw&uuml;rdig ist, bekommt er ja Geld&rdquo;, sagte ein H&auml;ndler. &ldquo;Aber zu viele Unternehmen sind in der Insolvenz oder sonst wie angeschlagen. Die bekommen weiter nichts.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-632359,00.html\">Spiegel Online<\/a> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hypo Real Estate &ndash; die Wahrheit<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PSJA1Qx_F34&amp;feature=related\">Report M&uuml;nchen auf YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Reiche verlieren ein F&uuml;nftel ihres Verm&ouml;gens<\/strong><br>\nDie zehn Millionen reichsten Menschen der Welt haben im vergangenen Jahr ein F&uuml;nftel ihres Verm&ouml;gens verloren. Wie aus dem von Merrill Lynch und Capgemini am Mittwoch vorgelegten &bdquo;World Wealth Report&ldquo; hervorgeht, sank deren Verm&ouml;gen vor allem wegen gefallener Aktienkurse im Jahr 2008 von 40,7 auf 32,8 Billionen Dollar. Durchschnittlich verf&uuml;gten die Reichen somit &uuml;ber ein Verm&ouml;gen von knapp 3,3 Millionen Dollar. Selbstgenutzte Immobilien werden in dieser Rechnung nicht ber&uuml;cksichtigt.\n<p>Von den 2007 noch als reich definierten Personen haben 1,5 Millionen diesen Status im Laufe des Jahres 2008 verloren. Am Jahresende verf&uuml;gten auf der Welt nur noch 8,6 Millionen Menschen &uuml;ber ein Finanzverm&ouml;gen von mehr als einer Million Dollar (gut 700.000 Euro).<\/p>\n<p>Am besten hielt sich Deutschland unter den L&auml;ndern mit einer nennenswerten Anzahl an Reichen. Hier sank die Zahl derjenigen mit einem Finanzverm&ouml;gen von mehr als einer Million Dollar nur um 3 Prozent auf 810.000. Auch der Verm&ouml;gensverlust fiel mit 10 Prozent deutlich geringer aus als im Durchschnitt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub48D1CBFB8D984684AF5F46CE28AC585D\/Doc~E0CEECA4091EF421E8BA7BDED8CE03DA8~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da kommen einen fast die Tr&auml;nen. Bald werden wir den Reichen wohl an den Tafeln begegnen. Da sage noch einer, die Reichen seien nicht Opfer der Krise.<\/em><\/p>\n<p>Auf die Frage, wie diese Leute bis vor einem Jahr ihr Verm&ouml;gen vermehrt haben, geht der Beitrag leider nicht ein.<br>\nLaut der Weltern&auml;hrungsorganisation FAO steigt die Zahl der Hungernden durch die Finanzkrise erstmals auf &uuml;ber eine Milliarde. Das sind elf Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr &ndash; damit ist jeder sechste Mensch <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-631284,00.html\">nicht ausreichend versorgt<\/a>. Und hat die FAZ nichts Wichtigeres zu berichten, als dass das Verm&ouml;gen der Reichen auf durchschnittlich 3,3 Millionen Doller geschrumpft ist.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Versteckte Boni<\/strong><br>\nKein Erfolg, kein Bonus: Ginge es danach, m&uuml;ssten viele Banker auf die &uuml;ppigen Zusatzzahlungen verzichten. Doch die Institute arbeiten mit allen Tricks, die Mitarbeiter anders zu entlohnen. Auch in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/690\/473207\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schuldenrekord : Armes Deutschland?<\/strong><br>\nSorgen muss man sich also um den Staat machen, der kein Gewinner, sondern Opfer dieser Krise ist. Viele andere &Auml;ngste die interessierte Kreise im Zusammenhang mit den &ouml;ffentlichen Defiziten sch&uuml;ren, sind dagegen unbegr&uuml;ndet und beruhen auf Mythen.\n<p>&ldquo;Wir leben auf Kosten unserer Kinder und Enkel&rdquo;. Oder : &ldquo;Das ist ein Versto&szlig; gegen die Generationengerechtigkeit&rdquo;. Diese Floskeln sind in Deutschland immer wieder zu lesen und zu h&ouml;ren. Sie haben mit der &ouml;konomischen Realit&auml;t nichts zu tun (&hellip;)<\/p>\n<p>Wie absurd die Klage &uuml;ber eine angebliche Ausbeutung der Jungen ist, zeigt die gesamtwirtschaftliche Perspektive. Wenn der Staat etwa im Jahr 2050 Kredite zur&uuml;ckzahlt, belastet er nicht nur die die Steuerzahler von 2050. Es n&uuml;tzt auch den Anlegern von 2050. Sie werden, wenn ihre Eltern l&auml;mgst tot sind, die Ertr&auml;ge aus den Staatspapieren einstreichen. &ldquo;Die n&auml;chste Geneartion erbt die Schulden ebenso wie die Forderungen&rdquo;, beschreibt Michael Dauderst&auml;dt von der Friedrich-Ebert-Stiftung die alte &ouml;konomische Erkenntnis.<\/p>\n<p>Anders fiele das Urteil aus, w&uuml;rde sich Deutschland im Ausland verschulden. Das ist nicht der Fall. Gesamtwirtschaftlich gesehen baut die Republik Verm&ouml;gen auf, weil sie mehr Waren und Dienstleistungen verkauft als einkauft. Anders die USA. Die Amerikaner leben mit ihrer Auslansverschuldung tats&auml;chlich &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse. &ldquo;Hier h&auml;tte die junge Generation Grund zum Klagen&rdquo;,&nbsp;sagt der Wirtschaftsweise Peter Bofinger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1809300_Schuldenrekord-Armes-Deutschland.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Peer Steinbr&uuml;ck: &bdquo;Es wird erhebliche Verteilungskonflikte geben&ldquo;<\/strong><br>\n<blockquote><p><strong>Steinbr&uuml;ck:<\/strong> F&uuml;r den Bundeshaushalt planen wir eine Nettokreditaufnahme von 86,1 Milliarden Euro. Und Sie haben recht: N&auml;chstes Jahr nehmen wir dar&uuml;ber hinaus auch Kredite f&uuml;r die beiden Sonderverm&ouml;gen zur Konjunkturst&uuml;tzung und zur Bankenrettung auf. Wie hoch diese in den n&auml;chsten Jahren sein werden, kann derzeit niemand genau sagen. Es w&auml;re aber durchaus ein Erfolg, wenn wir die Schuldenaufnahme bis 2013 auf rund 40 Milliarden Euro zur&uuml;ckf&uuml;hren. Das ist mein Ziel (&hellip;)<\/p>\n<p>Eins ist deshalb schon jetzt klar: wie immer die Regierungskonstellation nach dem 27. September aussehen wird &ndash; es wird erhebliche Verteilungskonflikte geben (&hellip;)<\/p>\n<p>Ich werde hier keine Ank&uuml;ndigung machen, die die Tagespolitik vor dem 27. September aufmischen wird (&hellip;)\n<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p><strong>FAZ:<\/strong> Aber wo wollen Sie dann das Geld herholen?<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p><strong>Steinbr&uuml;ck:<\/strong> Das ergibt sich aus den Vorrangigkeiten und vor allem Nachrangigkeiten, die im Zuge einer Regierungsbildung gesetzt werden und die Einnahmen- wie Ausgabenseite des Bundeshaushaltes bestimmen. Dar&uuml;ber spekuliere ich jetzt nicht.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~E8D3177272D274D51B490D5C0DBEF0194~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.R.:<\/strong> Das ist Null-Semantik, bar jeder greifbaren sachlichen Festlegung. &ldquo;Vorrangigkeiten und vor allem Nachrangigkeiten&rdquo;, die die neue Bundesregierung festlegen wird: welch eine W&auml;hlerverdummung! Wir haben zu w&auml;hlen zwischen VOR &ndash; NACH! Was sich dahinter verbergen wird, erfahren wir erst nach dem 27.September.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Attac warnt vor &ldquo;Liste der Grausamkeiten&rdquo; nach der Bundestagswahl<\/strong><br>\nWeitere Umverteilung von Arm zu Reich zerst&ouml;rt sozialen Frieden.\n<p>Anl&auml;sslich der mit dem Haushaltsentwurf 2010 im Bundeskabinett beschlossenen Neuverschuldung des Bundes in H&ouml;he von 86,1 Milliarden Euro hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac gefordert, endlich eine einmalige Sonderabgabe auf gro&szlig;e Verm&ouml;gen einzuf&uuml;hren.<\/p>\n<p>&ldquo;Das Problem ist nicht die H&ouml;he der Neuverschuldung. Die USA und andere L&auml;nder verschulden sich weit h&ouml;her. Verheerend sind die absehbaren sozialen Konsequenzen, &uuml;ber die die Politiker jedoch erst nach der Bundestagswahl &ouml;ffentlich sprechen werden&rdquo;, sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.<\/p>\n<p>Derzeit strebt die Bundesregierung angeblich noch Entlastungen f&uuml;r private Haushalte in H&ouml;he von 20 Milliarden Euro an; CSU und FDP versprechen gar starke Steuersenkungen. &ldquo;Doch nach der Wahl werden sie &uuml;ber die Schuldenbremse sprechen, die sie ins Grundgesetz geschrieben haben. Dann werden sie uns erkl&auml;ren, dass f&uuml;r notwendige soziale Aufgaben, f&uuml;r Bildung und Umweltschutz das Geld fehlt und drastische Einsparungen auf Kosten der Empf&auml;nger von Sozialleistungen und einen rigorosem Stellenabbau im &ouml;ffentlichen Dienst als unvermeidlich hinstellen&rdquo;, prognostizierte Detlev von Larcher. Der Pr&auml;sident des Deutschen Institutes f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, propagiert bereits eine Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer auf 25 Prozent.<\/p>\n<p>Als Ursachen f&uuml;r die hohe Neuverschuldung nennt Steinbr&uuml;ck das Bankenrettungspaket und die Ausgaben zur St&uuml;tzung der Konjunktur.<\/p>\n<blockquote><p>Zusammen mit der Schuldenbremse wird damit klar: F&uuml;r die Kosten der Krise aufkommen sollen Arbeitnehmerinnen, Konsumenten und alle, die auf staatliche Sozialleistungen angewiesen sind &ndash; nicht etwa diejenigen, die vor der Krise hohe Gewinne an den liberalisierten Finanzm&auml;rkten gemacht haben<\/p><\/blockquote>\n<p>stellte Hendrik Auhagen, ebenfalls Mitglied im Attac-Koordinierungskreis fest. Dabei sei die Ungleichverteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen in Deutschland bereits heute gr&ouml;&szlig;er als im Mittelalter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/krisen\/pressemitteilungen\/detailansicht\/datum\/2009\/06\/24\/attac-warnt-vor-liste-der-grausamkeiten-nach-der-bundestagswahl\/?cHash=cc93269abe\">attac<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Milliardenentlastung f&uuml;r Unternehmen: Kurzarbeit f&uuml;r Gro&szlig;betriebe noch g&uuml;nstiger<\/strong><br>\nUm Massenentlassungen in den n&auml;chsten Monaten zu vermeiden, will die Koalition die Arbeitgeber beim Kurzarbeitergeld noch st&auml;rker entlasten als bisher geplant. So soll die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit in weit gr&ouml;&szlig;erem Ausma&szlig; die Sozialbeitr&auml;ge f&uuml;r Kurzarbeiter &uuml;bernehmen. In letzter Minute hat der Bundestagsausschuss f&uuml;r Arbeit und Soziales mit den Stimmen der Koalitionsabgeordneten entsprechende &Auml;nderungen beschlossen. Aus Protest gegen die Erweiterung, die vor allem Gro&szlig;unternehmen zugute kommen d&uuml;rfte, legte der Unions-Berichterstatter Peter Rauen (CDU) sein Amt nieder und stimmte gegen die Einf&uuml;gung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~E822EE2D2E5524EFF89559C742B7D2EE8~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein recht kritischer Bericht f&uuml;r die&nbsp; FAZ. Die Lobbyisten&nbsp; der Gro&szlig;unternehmen haben die Gunst der Stunde erkannt und die Furcht der Koalition vor einer hohen Arbeitslosenzahl&nbsp; kurz vor der Wahl optimal&nbsp; genutzt. Dies kommt vor allem den Gro&szlig;unternehmen zugute, da nur noch in einem Betrieb sechs Monate lang kurzgearbeitet werden muss, damit dann&nbsp; nicht nur dort, sondern in allen Betrieben des Unternehmens der Staat die Sozialbeitr&auml;ge f&uuml;r Kurzarbeiter &uuml;bernimmt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Heuschrecke im eigenen Haus<\/strong><br>\nWas ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gr&uuml;ndung einer Bank? Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie?&ldquo; erkennt Ber&shy;tolt Brechts ber&uuml;hmter Gangsterboss Macheath, genannt &bdquo;das Messer&ldquo;. Statt weiter zu morden und zu stehlen, &uuml;bernimmt er im &bdquo;Dreigroschenroman&ldquo; eine Billigwaren-Ladenkette, deren Verkaufsregale er mit Diebesgut f&uuml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vorwaerts.de\/artikel\/heuschrecke-im-eigenen-haus\">Vorw&auml;rts<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Volkswirte im Dschungelcamp<\/strong><br>\nWenn &Ouml;konomen streiten, klingt das normalerweise nicht sonderlich aufregend. Da geht es um bedingt belastbare Annahmen oder ungen&uuml;gend stringente Schl&uuml;sse. Umso atemberaubender ist, was deutsche Wirtschaftsprofessoren gerade vorf&uuml;hren. Was die Kollegen bringen, sei &ldquo;von begrenztem Nutzen&rdquo;, schimpfen altgediente Gralsh&uuml;ter der Ordnungspolitik. Da werde Zeit mit der &ldquo;Zurschaustellung logischer Virtuosit&auml;t&rdquo; verplempert. Huch. Worauf die begrenzt N&uuml;tzlichen kontern, sie seien &ldquo;modern&rdquo; und die anderen international &ldquo;nicht wichtig&rdquo;. Die schmorten im eigenen Saft und verbreiteten &ldquo;Binsenweisheiten&rdquo;. Wie im Dschungelcamp. Das klingt lustig. Schlimm ist, dass der Streit merkw&uuml;rdig an der globalen Wirtschaftskrise 2009 vorbeigeht. Und dass beide Seiten wom&ouml;glich recht haben, wenn sie der jeweils anderen ihren Zweck absprechen. Das Problem ist ja nicht, dass sich Tante Erna &uuml;ber den Grad mathematischer Formeln in &ouml;konometrischen Modellen sorgt &ndash; oder dar&uuml;ber, ob deutsche Ordnungsh&uuml;ter international wichtig sind. Sondern dass &Ouml;konomen in der aktuellen Krise ziemlich ratlos wirken und viel Unsinn reden. Da wird viel Zeit mit dem Versuch verbracht, menschliches Verhalten in mathematische Modelle zu stecken &ndash; was am Ende oft erschreckend banale Ergebnisse bringt. Teile der Zunft steuern in der Krise auf einen Rekord im Fehldiagnostizieren zu. Selbst als die Auftr&auml;ge deutscher Unternehmen Ende 2008 schon mit zweistelligen Raten fielen, tingelten Topvertreter wie DIW-Chef Klaus Zimmermann und Steuerprofessor Stefan Homburg noch mit dem Befund durch Talkshows und Merkel-Runden, es sei gar nicht ausgemacht, dass es kriselt. Peinlich. Da wurden Konjunkturpakete erst verteufelt, dann empfohlen, irgendwie, und Abwrackpr&auml;mien als nutzlos beschimpft, die dann weltweit zum konjunkturpolitischen Renner wurden. Im Sommer 2008 fabulierten Experten noch, wie robust die deutsche Wirtschaft dank Agenda 2010 sei. Jetzt steuert die Arbeitslosenzahl wieder auf f&uuml;nf Millionen zu. K&uuml;rzlich wurde noch gelobt, dass Firmen nun schneller entlassen k&ouml;nnen; jetzt sorgt die Regierung via Kurzarbeitergeld f&uuml;rs Gegenteil. Auch gut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Fricke-Volkswirte-im-Dschungelcamp\/529013.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Methodenstreit, der mit den Aufrufen in der F.A.Z. und im &bdquo;Handelsblatt&ldquo; begann, vermittelt f&auml;lschlicherweise den Eindruck von einer Vielfalt in den deutschen Wirtschaftswissenschaften. Auf das Hauptproblem der deutscher &Ouml;konomen geht Thomas Fricke leider nicht ein: Auf den Siegeszug des mit dem Neoliberalismus weit &uuml;ber die Wirtschaftswissenschaften hinausgehenden neoklassischen Modells. In der Hauptsache glaubt die Zunft der deutschen &Ouml;konomen mit absoluter Mehrheit immer noch an das rationale, d.h. nutzenmaximierenden Verhalten der Marktteilnehmer, an die segensreichen Wirkungen unbegrenzter Konkurrenz und an die nat&uuml;rlichen Tendenz der M&auml;rkte, alles, bis hin zur Verteilungsfrage, ins Gleichgewicht zu bringen. Das aktuelle Eingest&auml;ndnis, dass der Finanzmarkt versagt habe, &auml;ndert nichts daran, dass der deutsche Mainstream immer noch glaubt und folgenreich propagiert dass Armut, niedrige L&ouml;hne, Arbeitslosigkeit usw. existieren, weil man den Markt nicht richtig arbeiten lasse. <\/em><\/p>\n<p>Wer sich f&uuml;r den Streit der &Ouml;konomen interessiert, findet hier <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubB8DFB31915A443D98590B0D538FC0BEC\/Doc~ED0E756B38C3244DFB2F86D4DCA9E1302~ATpl~Ecommon~Sspezial.html\">einige Artikel<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Peter Grottian\/ Benedict Ugarte Cchac&oacute;n: Vergesst Landowsky!<\/strong><br>\nDie Finanzmarktkrise zeigt: Politik und Wirtschaft haben nichts aus dem Berliner Bankenskandal gelernt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/regional\/berlin\/aktuell\/artikel\/1\/vergesst-landowsky\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>WEED: Liberalisierung von Finanz&shy;dienstleistungen in neuen EU-Handelsabkommen<\/strong><br>\nEinen spannenden handelspolitischen Beitrag zur gegenw&auml;rtigen Krisendiskussion leisten das&nbsp;Forum Umwelt &amp; Entwicklung und WEED mit dem&nbsp;neuen Arbeitspapier&nbsp;&ldquo;Aus der Krise nichts gelernt?&rdquo;. Der Text legt einen grundlegenden Widerspruch&nbsp;offen: Einerseits sind sich Experten und Staatschefs einig, dass es&nbsp;einer Re-Regulierung der Finanzm&auml;rkte&nbsp;bedarf. Andererseits&nbsp;dr&auml;ngt die EU in neuen&nbsp;Handelsabkommen&nbsp;auch bei den Finanzdienstleistungen&nbsp;(also den Dienstleistungen der Banken, Versicherungen, Finanzbroker etc.) auf&nbsp;weitere&nbsp;Liberalisierungen.&nbsp;&nbsp;\n<p>Zun&auml;chst&nbsp;zeigt das Arbeitspapier&nbsp;bestehende Verpflichtungen im Handel mit Finanzdienstleistungen nach dem GATS&nbsp;(dem Dienstleistungsabkommen in der WTO) auf.&nbsp;Anschlie&szlig;end werden&nbsp;die Verhandlungsziele der EU f&uuml;r die laufenden bilateralen Freihandelsverhandlungen analysiert, um dann konkret einzelne Problemfelder zu benennen.<br>\nAus dem Inhalt:&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>GATS-Verpflichtungen im Handel mit Finanzdienstleistungen&nbsp;&nbsp;<\/li>\n<li>Finanzdienstleistungsforderungen der EU in laufenden Freihandelsverhandlungen als &bdquo;GATS plus&ldquo;&nbsp;&nbsp;<\/li>\n<li>Widerspr&uuml;che zwischen den EU-Forderungen und der erforderlichen Re-Regulierung der Finanzm&auml;rkte&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/li>\n<li>Fazit: Stopp der Liberalisierung von Finanzdienstleistungen im Rahmen von Freihandelsabkommen&nbsp;&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: Das Arbeitspapier&nbsp;steht&nbsp;kostenlos&nbsp;zum <a href=\"http:\/\/www2.weed-online.org\/uploads\/weedforumue_finanzdienstleistungslib_in_eu_handelsabkommen_juni2009.pdf\">Download bei WEED [PDF &ndash; 123 KB]<\/a><\/p>\n<p>und beim <a href=\"http:\/\/www.forum-ue.de\/fileadmin\/userupload\/publikationen\/han_2009_finanzdienstleistungen.pdf\">Forum Umwelt&nbsp;&amp; Entwicklung [PDF &ndash; 134 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>St&uuml;rzt das Mahnmal!<\/strong><br>\nWenn man sich die j&uuml;ngste Renten-Debatte anschaut, entsteht der Eindruck, der bayerische SPD-Abgeordnete Florian Pronold habe einen der Grundpfeiler der Bundesrepublik anges&auml;gt. Nur nicht an der Rente mit 67 r&uuml;tteln, ruft es aus allen Richtungen. Die Arbeitgeber warnen, die CDU pocht &bdquo;ohne jeden Vorbehalt&ldquo; auf Umsetzung der Reform und die SPD-Spitze versammelt sich fast geschlossen zur Verteidigung eines der Mahnmale ihrer Regierungszeit. Dabei hat Pronold nur auf etwas aufmerksam gemacht, was ohnehin in dem 2007 beschlossenen Gesetz steht &ndash; und einen m&ouml;glichen Schluss daraus gezogen: Ab 2010 muss die Bundesregierung regelm&auml;&szlig;ig pr&uuml;fen, &bdquo;ob die Anhebung der Regelaltersgrenze unter Ber&uuml;cksichtigung der Entwicklung der Arbeitsmarktlage sowie der wirtschaftlichen und sozialen Situation &auml;lterer Arbeitnehmer weiterhin vertretbar erscheint und die getroffenen gesetzlichen Regelungen bestehen bleiben k&ouml;nnen&ldquo;.\n<p>Es bringt der SPD &uuml;berhaupt nichts, an einer schematischen und sozial haarstr&auml;ubenden Regelung festzuhalten. Die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung signalisiert in Umfragen, was sie von der Rente mit 67 h&auml;lt. Was sich Leute wie Franz M&uuml;ntefering als Standhaftigkeit sch&ouml;nreden, entpuppt sich als unhistorischer Starrsinn. Allerdings ist es ebenso wenig hilfreich, wenn Linke in jedem selbstkritischen Vorsto&szlig; innerhalb der SPD immer nur &bdquo;unglaubw&uuml;rdiges Wahlkampfget&ouml;se&ldquo; sehen, wie jetzt wieder der Parteivize Klaus Ernst. Eine f&uuml;r die kommende Woche geplante Bundestagsabstimmung &uuml;ber einen Antrag der Linken, der mehr auf Vorf&uuml;hrung der SPD aus ist als auf eine zukunftsf&auml;hige Alterssicherung, bringt nichts &ndash; im Gegenteil. So etwas isoliert die Rentenkritiker innerhalb der SPD. Und die Bereitschaft zur Diskussion wird auch nicht gr&ouml;&szlig;er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2009\/25\/rente-67-wahlkampf-alterssicherung\/print\">Der Freitag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Frage ist nur, wie man die Debatte dar&uuml;ber tats&auml;chlich ansto&szlig;en k&ouml;nnte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>TK-Gesundheitsreport 2009: Deutlich h&ouml;here Fehlzeiten bei Zeitarbeitern<\/strong><br>\nBesch&auml;ftigte in Zeitarbeit sind mit durchschnittlich 14,7 Fehltagen im Jahr 2008 vier Tage mehr krankgeschrieben als Besch&auml;ftigte in anderen Branchen. Der Krankenstand in der Zeitarbeitsbranche liegt bei 4 Prozent und damit 1,1 Prozentpunkte h&ouml;her als im Bundesdurchschnitt. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport hervor, den die Techniker Krankenkasse (TK) heute zusammen mit dem Bundesverband Zeitarbeit (BZA) vorgestellt hat. Danach sind Zeitarbeiter nahezu von allen Diagnosen h&auml;ufiger betroffen als Besch&auml;ftigte in anderen Branchen, besonders gro&szlig; sind die Unterschiede in den Bereichen Muskel-Skelett-Erkrankungen (plus 60 Prozent), Verletzungen (plus 64 Prozent), Atemwegserkrankungen (plus 23 Prozent) und psychischer Beschwerden (plus 34 Prozent). Der Gro&szlig;teil der Abweichung ist darin begr&uuml;ndet,&nbsp; dass Zeitarbeiter oftmals in k&ouml;rperlich belastenden T&auml;tigkeiten besch&auml;ftigt sind, die erfahrungsgem&auml;&szlig; mit erh&ouml;hten Fehlzeiten einhergehen. Etwa ein Drittel der Differenz hat seine Ursachen in der Zeitarbeit selbst. Eine Befragung der TK unter Zeitarbeitern zeige, dass diese vor allem eine hohe Arbeitsplatzunsicherheit, ihre Einkommenssituation, die Diskrepanz zwischen ihrer Qualifikation und der ausge&uuml;bten T&auml;tigkeit sowie die fehlenden Entwicklungsm&ouml;glichkeiten als Belastung empfinden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tk-online.de\/tk\/pressemitteilungen\/gesundheit-und-service\/167730?view=renderPrint\">tk-online<\/a><br>\nQuelle 2:  <a href=\"http:\/\/www.tk-online.de\/centaurus\/servlet\/contentblob\/157354\/Datei\/19396\/Gesundheitsreport-8.pdf\">TK Gesundheitsreport [PDF &ndash; 2.3 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gesundheitsreform: Jeder Zweite f&uuml;hlt sich schlechter abgesichert<\/strong><br>\nSeit der Gesundheitsreform f&uuml;hlt sich jeder Zweite f&uuml;r den Krankheitsfall schlechter abgesichert als vorher. Dies geht aus einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen hervor, die die Kassen&auml;rztliche Bundesvereinigung am Montag ver&ouml;ffentlichte. &bdquo;Die Versichertenbefragung 2009 zeigt deutlich, dass die Versicherten weit &uuml;berwiegend nicht an Verbesserungen ihrer gesundheitlichen Versorgung glauben&ldquo;, sagte KBV-Chef Andreas K&ouml;hler. 51 Prozent der 2.000 Befragten sagten, die gesundheitspolitischen Ver&auml;nderungen h&auml;tten sich negativ auf ihre Absicherung ausgewirkt. 41 Prozent sehen keine Ver&auml;nderung. Aber nur f&uuml;nf Prozent gaben an, die Absicherung habe sich verbessert.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/gesundheits-news\/gesundheitsreform-jeder-zweite-fuehlt-sich-schlechter-abgesichert_aid_410456.html?drucken=1\">Focus<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.kbv.de\/print\/23794.html\">Kassen&auml;rztliche Bundesvereinigung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist klar, dass die KBV die Schuld auf die Gesundheitsreform abw&auml;lzen will. Die selbstkritische Frage, welche Rolle diese Vereinigung etwa bei der Verteilung der zus&auml;tzlichen Gelder und f&uuml;r den Protest der &Auml;rzte gespielt hat, w&auml;re viel dringlicher.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Roland Bunzenthal: UN-Finanzkonferenz &ndash; Entwicklungsl&auml;nder wollen mitreden<\/strong><br>\nSchon wieder ein kostspieliges Politiker-Treffen, das den Armen wenig bringt. So mag mancher &uuml;ber die heute beginnende UN-Konferenz zur Finanzierung der Krisenfolgen denken. Vertreter von 192 Staaten diskutieren bis Freitag in New York &uuml;ber die Folgen der globalen Wirtschaftskrise f&uuml;r die &auml;rmsten Gruppen der Entwicklungsl&auml;nder und die Finanzierung von Gegenstrategien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1809275_UN-Finanzkonferenz-Entwicklungslaender-wollen-mitreden.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul : &ldquo;Neues Denken a la Stiglitz&rdquo;<\/strong><br>\nEntwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul im FR-Interview &uuml;ber Zusch&uuml;sse f&uuml;r arme L&auml;nder und unselige Agrarsubventionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1808761_Entwicklungsministerin-Wieczorek-Zeul-Neues-Denken-a-la-Stiglitz.html\">FR<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu Heiner Flassbeck:<\/em><\/p>\n<p><strong>&ldquo;Industriestaaten f&uuml;rchten Machtverlust&rdquo; <\/strong><br>\nDass der Weltfinanzgipfel der Vereinten Nationen weitreichende Beschl&uuml;sse fasst, wollen die Industriel&auml;nder verhindern, kritisiert UN-Chefvolkswirt Heiner Flassbeck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/industriestaaten-fuerchten-machtverlust\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>In Afghanistan f&uuml;hrt die Bundeswehr nach Verteidigungsminister Jung noch immer keinen Krieg<\/strong><br>\nNicht nur die vermehrten K&auml;mpfe und die toten und verletzten Soldaten, sondern allein schon die Ausgaben f&uuml;r milit&auml;rische und zivile Aufgaben zeigen ein anderes Bild.<br>\nVerteidigungsminister Jung (CDU) will noch immer nicht von einem Krieg in Afghanistan sprechen (Krieg, Kampf, robuster Friedenseinsatz &hellip;), an dem deutsche Soldaten beteiligt sind, auch wenn er von den bei dem Unfall Gestorbenen von Gefallenen spricht.\n<p>Reinhold Robbe (SPD), der Wehrbeauftragte der Bundeswehr, kritisierte das Herumlavieren des Ministers. In der deutschen &Ouml;ffentlichkeit werde &ldquo;noch immer verdr&auml;ngt&rdquo;, dass die Bundeswehr in Afghanistan Krieg f&uuml;hre: &ldquo;Da soll man auch nicht drumherum reden, sondern benennen, wie es ist.&rdquo;<br>\nDrumherum reden muss man auch nicht, wenn man sich die Ausgaben ansieht. Der Bund f&uuml;r Soziale Verteidigung (BSV) hat sich die Ausgaben f&uuml;r zivile Konfliktbearbeitung im Bundeshaushalt einmal angeschaut und kommt zu dem Ergebnis: &ldquo;Im Verteidigungsetat sind in diesem Jahr 31 Milliarden Euro eingeplant. Das ist mehr als das 30-Fache der Mittel f&uuml;r die Zivile Konfliktbearbeitung.&rdquo; F&uuml;r die gesamte Zivile Konfliktbearbeitung sind 2009 nach dem BSV 900 Millionen Euro vorgesehen. <\/p>\n<p>Was Afghanistan betrifft, so hat der Bundestag die Verl&auml;ngerung der deutschen Beteiligung am ISAF-Einsatz am 16. Oktober f&uuml;r weitere 14 Monate bis Ende 2009 gebilligt. Die Kosten f&uuml;r den milit&auml;rischen Einsatz betragen 688,1 Millionen Euro. Am 24.6. hat der Bundestag dem Einsatz von AWACS-Flugzeugen zugestimmt. Kosten: 4,29 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30592\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Warum die Bundeswehr in Afghanistan nichts zu suchen hat<\/strong><br>\nKritik der Argumentation der Bundesregierung von Christoph R. H&ouml;rstel<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/alles-schallundrauch.blogspot.com\/2009\/06\/warum-die-bundeswehr-in-afghanistan.html\">Alles Schall und Rauch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>L&auml;sst das BVerfG den Lissabon Vertrag passieren?<\/strong><br>\nMehrere Indizien sprechen daf&uuml;r, dass das Bundesverfassungsgericht am 30.6. seine W&auml;chterfunktion substanziell aufgeben und uns mit dem EU-Vertrag in eine andere Republik entlassen wird, in der Demokratieprinzip und Gewaltenteilung vom EU-weiten, privatisierten Gew&auml;hrleistungsstaat abgel&ouml;st und der l&auml;stige Volkssouver&auml;n kaltgestellt werden soll.<br>\nJedenfalls kann zu diesem Schluss kommen, wer ausgerechnet bei der &ouml;ffentlichen Vorlesung der Rechtswissenschaftlichen Fakult&auml;t der Universit&auml;t Bonn im Rahmen der Ringveranstaltung 60 Jahre Grundgesetz am vergangenen Montag beim Vortrag des Vizepr&auml;sidenten des Bundesverfassungsgerichtes, Andreas Vo&szlig;kuhle (Vorsitzender des zust&auml;ndigen Zweiten Senats), zwischen den Zeilen lesen konnte. Denn mit einigem Hintergrundwissen musste sein Vortrag &uuml;ber die &ldquo;Pflege des verfassungsrechtlichen &lsquo;Quellcodes&rsquo; durch das Bundesverfassungsgericht&rdquo; &ldquo;im Interesse von Stabilit&auml;t, Zukunftsoffenheit und Vielfaltssicherung&rdquo; als klare programmatische Ansage f&uuml;r ein rein funktionales Verst&auml;ndnis des Bundesverfassungsgerichtes verstanden werden. Die bei der anschlie&szlig;enden Diskussion gleich von zwei prominenten Rechtsprofessoren im Vortrag vermisste Werte-sichernde Funktion, etwa die Garantenstellung des Gerichts f&uuml;r die Bewahrung von Freiheit, Demokratie und gar die Menschenw&uuml;rde, kam in seinem Vortrag erst gar nicht vor.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-blog.de\/blog\/last-das-bverfg-den-lissabon-vertrag-passieren\">T-blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Lobbyregister der Europ&auml;ischen Kommission feiert einj&auml;hrigen Geburtstag &ndash; und bleibt ein ungeliebtes Kind<\/strong><br>\nDas Lobbregister der Europ&auml;ischen Kommission feiert heute seinen ersten Geburtstag. Die Kommission hat sich das zum Anlass genommen, schon mal ein erstes Res&uuml;m&eacute; zu ziehen &ndash; eine ausf&uuml;hrliche Analyse soll im Juli folgen. Gestern erkl&auml;rte Jens Nymand Christensen, der zust&auml;ndige Direktor, den freiwilligen Ansatz f&uuml;r einen Erfolg, weil die Zahl der Registrierungen st&auml;ndig steige. Es gebe deshalb keinen akuten Bedarf f&uuml;r ein verpflichtendes Register.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2009\/06\/lobbyregister-der-europaischen-kommission-feiert-einjahrigen-geburtstag-%e2%80%93-und-bleibt-ein-ungeliebtes-kind\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>CSU &ndash; Die Kraft der zwei Herzen<\/strong><br>\nDer Fall Quelle zeigt, wie effizient die CSU gleichzeitig f&uuml;r und gegen staatliche Rettung von Unternehmen ist. F&uuml;r die Demokratie ist das eine schlechte Nachricht.<br>\nIn der Wirtschaftspolitik f&uuml;hren die Christsozialen eindrucksvoll vor, dass sie nicht nur gleichzeitig f&uuml;r und gegen die staatliche Rettung von Unternehmen sind &ndash; sondern dass sie damit auch noch Erfolg haben. So viel Erfolg, dass andere Parteien versucht sind, das Prinzip Prinzipienlosigkeit f&uuml;r sich zu &uuml;bernehmen. F&uuml;r die Demokratie, die von klaren Wahlm&ouml;glichkeiten lebt, ist das eine schlechte Nachricht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Leitartikel-CSU-Die-Kraft-der-zwei-Herzen\/530986.html\">FTD<\/a>\n<p>Das Doppelspiel gilt allerdings nicht nur f&uuml;r die CSU sondern auch f&uuml;r die CDU. Siehe:<\/p>\n<p><strong>Michael Sch&ouml;fer. So verwirrend ist heutzutage die Politik der Union<\/strong><br>\nAuffallend ist jedenfalls, dass Guttenberg eher zur generellen Ablehnung von Staatshilfe neigt (Insolvenz ist offenbar sein Lieblingswort). Roland Koch wiederum entscheidet sich &uuml;berraschenderweise daf&uuml;r. G&uuml;nther Oettinger ist gegen staatliche Hilfe &ndash; solange die betroffene Firma au&szlig;erhalb von Baden-W&uuml;rttemberg sitzt. Motto: &ldquo;Heiliger St. Florian, verschon&rsquo; mein Haus &ndash; z&uuml;nd&rsquo; andere an!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schoefer.de\/artikel\/ms0707.html\">Michael Sch&ouml;fer<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man mag es &bdquo;Prinzipienlosigkeit&ldquo; nennen, man kann es aber auch als eine raffinierte und gezielte Wahltaktik sehen. Die Union nimmt ihren politischen Gegnern den Wind aus den Segeln, weil sie immer einen ihrer Leute bieten kann, die f&uuml;r liberale, f&uuml;r gr&uuml;ne oder gar f&uuml;r eine sozialere Politik das Wort f&uuml;hren. Taten brauchen ja nicht zu folgen. Das beste Beispiel ist J&uuml;rgen R&uuml;ttgers, der sich gerne als &bdquo;Arbeiterf&uuml;hrer&ldquo; feiern l&auml;sst und immer abtaucht, wenn es zum Schwur kommt und dazu noch in seinem Land, das Gegenteil dessen macht, was er als Image verkauft. <\/em><\/p>\n<p>Die scharfe Kante der Union w&uuml;rde immer dann erkennbar, wenn sie zur Entscheidung gezwungen w&uuml;rde. Dann w&uuml;rde n&auml;mlich erkennbar, dass hinter der &bdquo;Prinzipienlosigkeit&ldquo; das Prinzip des Weiter-so steht. Die Union verf&auml;hrt in der Regierung die Methode, f&uuml;r die schlechte Nachricht ist die SPD verantwortlich und f&uuml;r die gute die Kanzlerin. Die SPD l&auml;sst das mit sich geschehen, weil sie &ndash; gerade jetzt in Wahlkampfzeiten &ndash; sozial redet, aber nicht entsprechend handelt oder gehandelt hat und letztlich nur an ihrem Agenda-Kurs festh&auml;lt, auf den die Union nur immer &bdquo;draufsatteln&ldquo; muss. Tun und Sagen gehen auseinander und deshalb gewinnt auch der Kanzlerkandidat Steinmeier kein Vertrauen. Davon kann nur die Union profitieren. Wie sagte doch Kanzlerin Merkel bei Anne Will so sch&ouml;n: &bdquo;Ich bin mal liberal, mal christlich sozial, mal konservativ&ldquo;.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Entzauberung eines Berufs &ndash; Was die Deutschen vom Journalismus erwarten und wie sie entt&auml;uscht werden<\/strong><br>\nErgebnisse aus mehreren L&auml;ndern lassen erkennen, dass der Journalismus bei den B&uuml;rgern an Vertrauen verliert. Dieses Vertrauen ist aber in einer Demokratie notwendig, damit die verschiedenen Teile einer Gesellschaft trotz vielf&auml;ltiger eigener Interessen und jeweils subjektiver Realit&auml;tssicht miteinander kommunizieren k&ouml;nnen. Kern der Studie war daher, wie es um das gesellschaftliche Ansehen des Berufs tats&auml;chlich bestellt ist und welche Wahrnehmungen der B&uuml;rger das Vertrauen bestimmen. In einer deutschlandweiten telefonischen Repr&auml;sentativbefragung haben die Autoren dazu 1.054 Deutsche ab 18 Jahren befragt.\n<p>Die B&uuml;rger kritisieren, dass ihnen der Nachrichtenjournalismus zu wenig Hintergr&uuml;nde, Fakten und konkurrierende Meinungen anbietet. Gleichzeitig klagen sie &uuml;ber eine zu starke subjektive F&auml;rbung und Emotionalisierung. Die B&uuml;rger fordern zentrale Leistungen des Journalismus ein und zeigen sich in vielerlei Hinsicht von dem entt&auml;uscht, was ihnen geboten wird.<br>\nF&uuml;r mehr als die H&auml;lfte sind Journalisten damit m&auml;chtiger als Politiker. Und fast alle finden das nicht gut. Die Politik-Berichterstattung wird dar&uuml;ber hinaus von fast zwei Dritteln der B&uuml;rger als zu wenig objektiv kritisiert, obwohl gerade Objektivit&auml;t von ebenfalls zwei Dritteln erwartet wird. Journalisten sind f&uuml;r sie keine ehrlichen Makler.<\/p>\n<p>Fast zwei Drittel glauben, Journalisten unterdr&uuml;ckten h&auml;ufig Stellungnahmen von Experten, die anderer Meinung sind als sie selbst. <\/p>\n<p>Die B&uuml;rger zeichnen auch das Bild eines Journalismus mit starken wirtschaftlichen Abh&auml;ngigkeiten. <\/p>\n<p>Es ist f&uuml;r die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Rolle des Journalismus &auml;u&szlig;erst bedenklich, dass eine deutliche Mehrheit Journalisten als k&auml;uflich beschreibt. Rund zwei Drittel glauben, dass bezahlte Recherchen h&auml;ufig vorkommen oder dass die Interessen von Anzeigenkunden auch in der redaktionellen Berichterstattung ber&uuml;cksichtig werden.<\/p>\n<p>Die &uuml;bergro&szlig;e Mehrheit der Deutschen w&uuml;nscht sich eine sachlichere Nachrichtenberichterstattung, die sich st&auml;rker an Fakten orientiert, Ereignisse und Entwicklungen ausf&uuml;hrlich und objektiv darstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.moeller-horcher.de\/de\/pressezentrum\/download\/News_WEEKLY\/KW22_Wolfang-Donsbach_vorschlag.pdf\">Wolfgang Donsbach, Mathias Rentsch, Anna-Maria Schielicke &amp; Sandra Degen [PDF &ndash; 18 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir k&ouml;nnen nur hoffen, dass unsere Leserinnen und Leser ein besseres Bild von uns haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Exzellenz nach Masterplan<\/strong><br>\nDie Exzellenzinitiative &ndash; finanziert vom Staat, durchgef&uuml;hrt vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft &ndash; wird zumeist als Segen f&uuml;r die deutsche universit&auml;re Forschung beschrieben. Dass sie ein gemischter Segen ist, daf&uuml;r gibt es viele Beispiele. Das j&uuml;ngste stammt aus Stuttgart.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubC3FFBF288EDC421F93E22EFA74003C4D\/Doc~E275C03F32194442FB542C76ED1BECC0B~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">Faz.net<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(RS\/WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4020#h01\">Europ&auml;ische Zentralbank flutet den Geldmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h02\">Hypo Real Estate &ndash; die Wahrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h03\">Reiche verlieren ein F&uuml;nftel ihres Verm&ouml;gens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h04\">Versteckte Boni<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h05\">Schuldenrekord : Armes Deutschland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h06\">Peer Steinbr&uuml;ck: &bdquo;Es wird erhebliche Verteilungskonflikte geben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h07\">Attac warnt vor &ldquo;Liste der Grausamkeiten&rdquo; nach der Bundestagswahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4020#h08\">Milliardenentlastung f&uuml;r<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4020\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4020","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4020","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4020"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4020\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4020"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4020"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4020"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}