{"id":40204,"date":"2017-09-21T08:30:53","date_gmt":"2017-09-21T06:30:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204"},"modified":"2017-09-22T13:48:15","modified_gmt":"2017-09-22T11:48:15","slug":"hinweise-des-tages-2964","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204#h01\">Jung sein in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204#h02\">Who&rsquo;s the world&rsquo;s leading eco-vandal? It&rsquo;s Angela Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204#h03\">Trump vor der UNO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204#h04\">Mehr als ein Verkehrsunfall: &Ouml;PP kracht gegen die Wand des Finanzministeriums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204#h05\">Gutes Urteil f&uuml;r Schichtarbeiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204#h06\">Deutlich mehr Verst&ouml;&szlig;e gegen den Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204#h07\">SPD und Hartz IV: Ignoranz gegen Arme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204#h08\">Kinderarmut endlich den Kampf ansagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204#h09\">Regierung f&uuml;hrte vor Air-Berlin-Pleite Geheimgespr&auml;che mit Lufthansa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204#h10\">Chronik des &Uuml;berwachungsstaates<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204#h11\">CETA: Er hat uns verraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204#h12\">Trumps Syrien-Bilanz: Mehr Krieg &ndash; Mehr Opfer &ndash; Mehr Waffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204#h13\">CIA-Drohnenangriffe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204#h14\">Die nordkoreanische Atombombe und der blinde Fleck der Wahrnehmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204#h15\">Entscheidung f&uuml;r Hamburg fiel ohne R&uuml;cksprache mit Beh&ouml;rden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40204#h16\">Das deutsche Volk kocht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Jung sein in Europa<\/strong><br>\nEurostat hat im letzten Monat anl&auml;sslich des &bdquo;Internationalen Tages der Jugend&ldquo; einen Bericht zur Besch&auml;ftigungslage junger Erwachsener in der EU ver&ouml;ffentlicht. Obwohl in den Medien kaum beachtet, sind die publizierten Zahlen mehr als erschreckend.<br>\nViele ver&ouml;ffentlichte statistische Daten erhalten nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Dazu geh&ouml;ren zweifellos auch die von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europ&auml;ischen Union, im letzten Monat publizierten Zahlen zur Ausbildungs- und Besch&auml;ftigungssituation junger Menschen in der EU (hier, erg&auml;nzend hier). Eurostat konzentriert sich in seiner Ver&ouml;ffentlichung auf die sog. &bdquo;NEET-Rate&ldquo;, das ist der Anteil junger Erwachsener, die sich nicht in Ausbildung oder Fortbildung befinden und die keiner Arbeit nachgehen (NEET = Not in Education, Employment or Training).[1]<br>\nDas europ&auml;ische Statistikamt unterscheidet zwischen drei Altersklassen, n&auml;mlich den 15- bis 19-J&auml;hrigen, den 20- bis 24-J&auml;hrigen und den 25- bis 29-J&auml;hrigen. Der Anteil der nichterwerbst&auml;tigen j&uuml;ngeren Menschen, die weder an Aus- noch an Fortbildung teilnehmen, steigt in der EU nach Angaben von Eurostat mit dem Alter deutlich an: F&uuml;r die Altersgruppe der 15- bis 19-J&auml;hrigen liegt die NEET-Rate im Jahr 2016 bei 6,1 Prozent, bei den 25- bis 29-J&auml;hrigen erreicht sie mit 18,8 Prozent den dreifachen Wert.<br>\nEurostat richtet das Hauptaugenmerk auf die mittlere Altersklasse, also die 20- bis 24-J&auml;hrigen. Ihre NEET-Rate betr&auml;gt auf EU-Ebene 16,7 Prozent (wiederum 2016). Das sind fast 5 Millionen junge Menschen, eine Zahl, die in etwa der Gesamtbev&ouml;lkerung von Irland entspricht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/09\/jung-sein-europa\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Who&rsquo;s the world&rsquo;s leading eco-vandal? It&rsquo;s Angela Merkel<\/strong><br>\nWhich living person has done most to destroy the natural world and the future wellbeing of humanity? Donald Trump will soon be the correct answer, when the full force of his havoc has been felt. But for now I would place another name in the frame: Angela Merkel.<br>\nWhat? Have I lost my mind? Angela Merkel, the &ldquo;climate chancellor&rdquo;? The person who, as German environment minister, brokered the first UN climate agreement, through sheer force of will? The chancellor who persuaded the G7 leaders to promise to phase out fossil fuels by the end of this century? The architect of Germany&rsquo;s Energiewende &ndash; its famous energy transition? Yes, the very same.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2017\/sep\/19\/world-leading-eco-vandal-angela-merkel-german-environmental\">The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.S.:<\/strong> George Montbiot, der bekannte Kolumnist des Guardian, hat in der aktuellen Ausgabe eine fulminante Abrechnung mit der &ldquo;Umweltpolitik&rdquo; Angela Merkels ver&ouml;ffentlicht. Sie stellt Absichtserkl&auml;rungen und politisches Tun gegen&uuml;ber, hebt ihr Agieren auf europ&auml;ischer Ebene zur Durchsetzung deutscher Industrieinteressen hervor und gipfelt dann, wenig &uuml;berraschend, in der Schlu&szlig;folgerung: &ldquo;All these (i.e. Merkels umweltpolitisches Handeln) are real impacts, while the paper agreements she helped to broker have foundered and dissipated as a result of special favours and dirty deals of the kind I have listed in this article. Yet still she attracts an aura of sanctity. This is quite an achievement, for the world&rsquo;s leading environmental vandal.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trump vor der UNO<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Sprache des Faschismus<\/strong><br>\nDer legend&auml;re Bundespr&auml;sident Gustav Heinemann sagte einmal, &bdquo;Wer mit dem Zeigefinger&hellip; auf die vermeintlichen Anstifter zeigt, sollte daran denken, dass in der Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger zugleich drei andere Finger auf ihn selbst zur&uuml;ckweisen.&ldquo; Die Antrittsrede Donald Trumps vor den Vereinten Nationen, in der er andere Staaten mit erhobenem Zeigefinger auf die Anklagebank setzte, best&auml;tigte diesen Satz des ehemaligen Bundespr&auml;sidenten, der wegen der Wiederbewaffnung die CDU Konrad Adenauers verlie&szlig; und zur SPD wechselte:<br>\n&bdquo;Die Gei&szlig;el unseres Planeten ist eine Gruppe von Schurkenstaaten&hellip;&ldquo; Dabei nahm der US-Pr&auml;sident die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen Nordkorea, Iran, Kuba, Venezuela usw. ins Visier. Er &uuml;bersah aber, dass die Vereinigten Staaten, gemessen an den Millionen Opfern ihrer Kriege nach dem Zweiten Weltkrieg, der mit Abstand gr&ouml;&szlig;te &bdquo;Schurkenstaat&ldquo; sind und zu &bdquo;einer wahren Gei&szlig;el unseres Planeten&ldquo; wurden.<br>\n&bdquo;Wir k&ouml;nnen einem m&ouml;rderischen Regime nicht erlauben, seine destabilisierende Politik (im Nahen Osten) fortzusetzen.&ldquo; Trump meinte zwar den Iran, aber in noch gr&ouml;&szlig;erem Umfang ist die Weltgemeinschaft aufgerufen, dem &bdquo;m&ouml;rderischen Regime&ldquo; der USA nicht weiter zu erlauben, seine destabilisierende Politik in Form von &Ouml;l- und Gaskriegen im Nahen Osten fortzusetzen.<br>\n&bdquo;Aber wenn sie (die USA) gezwungen werden, sich selbst oder ihre Verb&uuml;ndeten zu verteidigen, dann haben wir keine Wahl, als Nordkorea total zu zerst&ouml;ren.&ldquo; Diese Formulierung erinnert fatal an die Sprache des Faschismus. &bdquo;Wollt Ihr den totalen Krieg?&ldquo;, fragte schon Goebbels 1943 im Berliner Sportpalast. Die Sprache des Faschismus legt es darauf an, die konkreten Auswirkungen ihrer Forderungen auf den einzelnen Menschen zu verschleiern. Deshalb droht Trump heute, er wolle &bdquo;Nordkorea total zerst&ouml;ren&ldquo; &ndash; und sagt selbstverst&auml;ndlich nicht, er wolle 25 Millionen Menschen ermorden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1547142288680566\/?type=3&amp;theater&amp;notif_t=notify_me_page&amp;notif_id=1505843090050482\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Trump belebt die Achse des B&ouml;sen neu<\/strong><br>\nVor der UN-Generalversammlung droht US-Pr&auml;sident Trump, Nordkorea total zu zerst&ouml;ren<br>\nZur &ldquo;Achse des B&ouml;sen&rdquo; z&auml;hlten urspr&uuml;nglich Nordkorea, Iran und Irak: Sie exportieren Terror und bedrohen den Frieden in der Welt, behauptete 2002 der damalige US-Pr&auml;sident George W. Bush. Sein Parteifreund und zweiter Amtsnachfolger Donald Trump hat daran am Dienstag bei den Vereinten Nationen in New York wieder angekn&uuml;pft: Eine kleine Gruppe von &ldquo;Schurkenstaaten&rdquo; sei die &ldquo;Gei&szlig;el unseres Planeten&rdquo;, behauptete er vor der Generalversammlung. Nordkorea ist wieder dabei auf der Liste der Schurkenstaaten, die der Pr&auml;sident als Problemf&auml;lle pr&auml;sentierte, ebenso der Iran. Neu hinzu kamen &ldquo;sozialistische Regime&rdquo; wie Venezuela und Kuba. Der Irak schlie&szlig;lich geh&ouml;rt aus naheliegenden Gr&uuml;nden nicht mehr dazu: Operation gelungen, Patient tot.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Trump-belebt-die-Achse-des-Boesen-neu-3835935.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40191\">Nach der UNO-Rede Trumps m&uuml;sste eigentlich auch dem letzten US-Fan klar sein, dass die Weltmacht USA gef&auml;hrlich ist &hellip;<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Feuer frei f&uuml;r Trump<\/strong><br>\nDie Zeichen stehen auf noch mehr Krieg. Etwa 700 Milliarden Dollar sollen die USA im Haushaltsjahr 2018 f&uuml;r &raquo;Verteidigung&laquo; ausgeben. Das sieht der am Montag abend vom Senat verabschiedete Gesetzentwurf zum Haushalt vor. Wird der Plan verwirklicht, bekommen die Streitkr&auml;fte rund 15 Prozent mehr Mittel als im Haushaltsjahr 2016 und sechs Prozent mehr als 2017. Mit dem neuen Etat soll nicht nur die Anschaffung von neuen F-35-Kampfjets, Schiffen und Panzern finanziert werden. Darin enthalten sind unter anderem auch 500 Millionen Dollar an &raquo;Sicherheitshilfe&laquo; f&uuml;r die Ukraine, die auch Waffenlieferungen einschlie&szlig;t. Au&szlig;erdem schicken die USA mehr als 3.000 zus&auml;tzliche Soldaten nach Afghanistan. Die meisten von ihnen seien bereits auf dem Weg dorthin oder h&auml;tten ihren Marschbefehl erhalten, sagte US-Verteidigungsminister James Mattis am Montag abend.<br>\nDie mehr als 1.000 Seiten umfassende Vorlage des Senats muss noch mit der Fassung vereinheitlicht werden, die vom Abgeordnetenhaus schon am 27. Juli beschlossen wurde. Offiziell beginnt das neue Haushaltsjahr am 1. Oktober. In beiden Versionen wird mehr bewilligt, als Pr&auml;sident Donald Trump gefordert hatte. Die Senatoren billigten den Gesetzentwurf mit der gro&szlig;en Mehrheit von 89 gegen neun Stimmen. Das Abstimmungsergebnis im Abgeordnetenhaus war 235 gegen 192.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/318493.feuer-frei-f%C3%BCr-trump.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offenbar haben die Lobbyvertreter der US-R&uuml;stungsindustrie bei den Senatoren ganze Arbeit geleistet und so viel Angst &ndash; vor Staaten der &ldquo;Achse des B&ouml;sen&rdquo; und hier ist insbesondere Nordkorea zu nennen &ndash; erzeugt, dass sogar mehr Geld als von Pr&auml;sident Trump gefordert bewilligt worden ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Trump hat gegen die Charta der UNO versto&szlig;en&rdquo;<\/strong><br>\nDer ehemalige UNO-Diplomat Gunter Pleuger hat die Rede von US-Pr&auml;sident Donald Trump vor den Vereinten Nationen kritisiert. Mit dessen Drohung, Nordkorea m&ouml;glicherweise anzugreifen, versto&szlig;e er gegen die Charta der UNO, sagte er im Dlf. Pr&auml;ventive Selbstverteidigung sei nicht zul&auml;ssig.<br>\nVon dem &ldquo;Gewalt- und Gewaltandrohungsverbot&rdquo; in der UNO-Charte gibt es Pleuger zufolge nur zwei Ausnahmen: Einmal die Selbstverteidigung nach Art. 51 der Charta &ndash; darin stehe, man d&uuml;rfe sich verteidigen, wenn ein Angriff auf einen selbst bereits erfolgt sei. Und zweitens die Befugnis des Sicherheitsrates, Ma&szlig;nahmen gegen die Bedrohung gegen den Weltfrieden zu ergreifen. Deswegen m&uuml;sse dem Sicherheitsrat sofort mitgeteilt werden, wenn man zur Selbstverteidigung greife. Pleugner kritisierte grunds&auml;tzlich Milit&auml;reins&auml;tze zur L&ouml;sung von politischen Problemen. Man k&ouml;nne mit milit&auml;rischen Mitteln vielleicht einen Konflikt stoppen &ndash; das poltische Problem dahinter k&ouml;nne jedoch nur mit Diplomatie gel&ouml;st werden, so Pleuger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/rede-vor-der-generalversammlung-trump-hat-gegen-die-charta.694.de.html?dram:article_id=396274\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Furor des Wahns<\/strong><br>\nAuf Anstiftung zum Massenmord lief hinaus, was Donald Trump in seiner Brandrede vor der diesj&auml;hrigen UN-Generalversammlung verk&uuml;ndet hat. Einen solchen Auftritt gab es vor diesem Forum bisher wohl noch nie. Der Redner schien auf vors&auml;tzlichen Tabubruch erpicht, um zivilisatorische Normen zu verh&ouml;hnen, wie sie menschlicher Kriegs- und Leiderfahrung &uuml;ber die Jahrhunderte hinweg zu verdanken sind.<br>\nDie Weltorganisation wie ihre Charta sind 1945 unter dem Eindruck eines Weltkrieges entstanden, der zu menschlichen Verlusten und einer Vernichtung materieller Werte gef&uuml;hrt hatte wie nie zuvor in der Geschichte. Wer das mit ignorantem Hass bedenkt, um es demonstrativ zu missachten, h&auml;tte es verdient, unterbrochen und des Saals verwiesen zu werden. Die Vollversammlung &ndash; die Vereinten Nationen als Instanz des Friedens und des Rechts &ndash; w&auml;ren dem gerecht geworden, was ganz am Anfang ihrer Magna Charta zu lesen ist: &bdquo;k&uuml;nftige Geschlechter vor der Gei&szlig;el des Krieges zu bewahren &hellip; Duldsamkeit zu &uuml;ben und als gute Nachbarn in Frieden miteinander zu leben, unsere Kr&auml;fte zu vereinen, um den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/furor-des-wahns\">der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mehr als ein Verkehrsunfall: &Ouml;PP kracht gegen die Wand des Finanzministeriums<\/strong><br>\nWie bekannt wurde, wusste die Bundesregierung schon seit Jahren, dass ihr Pilotprojekt auf der A1 ein gewaltiger Flop ist. Gl&auml;ubiger und Kapitalanleger fordern von der Bundesrepublik &uuml;ber 800 Millionen Euro Nachzahlung. Internationale Hedgefonds wittern schon ihr Gesch&auml;ft und wollen die Forderungen der Gl&auml;ubigerbanken aufkaufen: ein Hinweis darauf, dass dem Bund ein hartes und verlustreiches Gerichtsverfahren bevorsteht. Bereits zwei Gl&auml;ubigerbanken haben ihre Forderungen weiterverkauft. &bdquo;Hier zeigt sich besonders drastisch der b&ouml;sartige Charakter von &Ouml;PP&ldquo;, sagt Carl Wa&szlig;muth von GiB, &bdquo;es geht immer nur um Zinszahlungen an die Banken und um hohe risikofreie Renditen f&uuml;r Private. Die Zeche zahlen die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &ndash; zwangsweise. Sie bekommen das tagt&auml;glich durch verschlechterte &ouml;ffentliche Leistungen zu sp&uuml;ren.&ldquo;<br>\nGemeingut in B&uuml;rgerInnenhand kritisiert auch die Hintergehung von Bundestag und Bundesrat. Wider besseres Wissen warb die Bundesregierung daf&uuml;r, &Ouml;PP beim Autobahnbau ins Grundgesetz zu schreiben. &bdquo;Es ist kaum vorstellbar, dass Finanzminister Sch&auml;uble nicht schon seit Jahren vom A1-Debakel wei&szlig;&ldquo;, sagt Dr. Ulrike K&ouml;lver. &bdquo;Schlie&szlig;lich geht es um Milliardenrisiken in seinem Haushalt.&ldquo; Der Grundgesetz&auml;nderung haben Regierungsfraktionen im Bundestag am 1. Juni zugestimmt, der Bundesrat folgte einen Tag sp&auml;ter. Dr. K&ouml;lver weiter: &bdquo;Angesichts des jetzigen Skandals bei der A1 w&auml;re die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit wohl kaum zustande gekommen. Das Abstimmungsergebnis ist also nur durch T&auml;uschung zustande gekommen.&ldquo;<br>\nDas T&auml;uschungsman&ouml;ver war nach Auffassung von GiB kein Versehen. Carl Wa&szlig;muth: &bdquo;Sch&auml;uble braucht &Ouml;PP, um die Politik der &sbquo;Schwarzen Null&lsquo; weiterzuf&uuml;hren. Denn mit &Ouml;PP kann die sogenannte Schuldenbremse umgangen werden. Mit anderen Worten: &Ouml;PP ist Umverteilung von unten nach oben. F&uuml;r dieses Prinzip will Sch&auml;uble nicht offen werben. Deswegen wird mit Tricks gearbeitet, in diesem Fall mit Verstecken und Verschweigen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/mehr-als-ein-verkehrsunfall-oepp-kracht-gegen-die-wand-des-finanzministeriums-gib-fordert-gesetzlichen-stopp-oeffentlich-privater-partnerschaften\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<p><strong>dazu auch: &Ouml;PP darf keine Zukunft haben<\/strong><br>\n&bdquo;Vor zwei Wochen hat der Verkehrsminister erkl&auml;rt, dass &Ouml;PP-Modelle neueren Zuschnitts wie bei der A8 v&ouml;llig unproblematisch laufen. Dass die Halbwertzeit von Alexander Dobrindts Aussagen inzwischen gen null l&auml;uft, rundet das fatale Bild seiner Amtszeit im schlechtesten Sinne des Wortes ab&ldquo;, erkl&auml;rt Herbert Behrens, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Verkehrsausschuss, zu Medienberichten, dass nach der Klage des privaten Autobahnbetreibers A1-Mobil nun auch das Bettreiberkonsortium eines Teilst&uuml;cks der A8 (Pansuevia) den Rechtsweg beschreitet. Behrens weiter:<br>\n&bdquo;Niemand kann jetzt noch behaupten, dass &Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften sich f&uuml;r die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler rechnen. Es ist ein Skandal, dass Prozessrisiken bei den Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu &Ouml;PP-Projekten keine Rolle spielen. Bei realistischer Betrachtung w&auml;ren dann alle Projekte glatt durchgefallen. Die Nebenbestimmungen zu den schlanken 100-seitigen &Ouml;PP-Vertr&auml;gen f&uuml;llen meist 50 Aktenordner, was ein Scheunentor f&uuml;r Nachforderungen darstellt. Dieser Segen f&uuml;r gro&szlig;e Anwaltskanzleien ist ein Fluch f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Haushalte. &Ouml;PP darf daher keine Zukunft haben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/oepp-darf-keine-zukunft-haben\/\">die Linke im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Bezeichnend ist auch ein Statement des haushaltspolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Kahrs, der pl&ouml;tzlich davor <a href=\"http:\/\/www.spdfraktion.de\/themen\/minister-dobrindt-verschleiert-fakten\">warnt<\/a>, dass eine neue Regierung ohne SPD-Beteiligung einen neuerlichen Anlauf unternehmen k&ouml;nnte, &Ouml;PP bei Autobahnen schamlos auszuweiten. Dabei geh&ouml;rte Kahrs doch zu den lautesten Genossen, die nach den Grundgesetz&auml;nderungen fortw&auml;hrend behaupteten, Privatisierungen wasserdicht ausgeschlossen zu haben. Schuld ist nat&uuml;rlich allein Verkehrsminister Dobrindt, der die Fakten verschleiert und dem Bundestag die Wahrheit vorenthalten hat. Die SPD will also seit 2008 nichts mitbekommen haben, obwohl sie in Bundes- und Landesregierungen vertreten war.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gutes Urteil f&uuml;r Schichtarbeiter<\/strong><br>\n&bdquo;Es ist gut, dass mit dem Urteil die Anspr&uuml;che von Geringverdienern zu deren Gunsten pr&auml;zisiert wurden. Dankenswerterweise korrigiert das Bundesarbeitsgericht die Fehler der Bundesregierung. Doch die Aufgabe, den Umgehungsstrategien der Arbeitgeber Einhalt zu gebieten, darf nicht allein auf die Rechtsprechung abgew&auml;lzt werden. Wir brauchen dringend Nachbesserungen im Mindestlohngesetz. Es darf nicht sein, dass der einzelne Besch&auml;ftigte die schlampige Arbeit des Bundesarbeitsministeriums ausbaden und sein Recht vor Gericht erstreiten muss&ldquo;, erkl&auml;rt Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf das heutige Urteil des Bundesarbeitsgerichts, wonach Nachtarbeitszuschl&auml;ge mindestens auf Grundlage des Mindestlohns berechnet werden m&uuml;ssen. Ernst weiter:<br>\n&bdquo;Es muss dringend klargestellt werden, dass der Mindestlohn dem reinen Stundenentgelt ohne Zuschl&auml;ge, Trinkgelder oder Boni entspricht. Zudem ist es notwendig, das Gesetz um eine Definition der verg&uuml;tungsrechtlichen Arbeitszeit zu erg&auml;nzen und dabei Kriterien festzulegen, die Arbeitsverh&auml;ltnisse besser von ehrenamtlichen T&auml;tigkeiten abgrenzen. Gleichzeitig m&uuml;ssen die Gewerkschaften ein Verbandsklagerecht erhalten. Au&szlig;erdem muss das Personal in der &sbquo;Finanzkontrolle Schwarzarbeit&lsquo; aufgestockt werden. Und wir brauchen einen Mindestlohn, der fl&auml;chendeckend ohne Ausnahmen f&uuml;r alle als untere Lohngrenze gilt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/gutes-urteil-fuer-schichtarbeiter\/\">die Linke im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutlich mehr Verst&ouml;&szlig;e gegen den Mindestlohn<\/strong><br>\nIm ersten Halbjahr er&ouml;ffnete die &ldquo;Finanzkontrolle Schwarzarbeit&rdquo; fast 2500 Verfahren. Grund f&uuml;r den Anstieg sind wohl auch die strengeren Kontrollen. [&hellip;]<br>\nDie Zahl der Kontrollen hat im ersten Halbjahr 2017 deutlich zugenommen. Zugleich haben die Beamten deutlich mehr Firmen beim illegalen Lohndr&uuml;cken erwischt. Dies geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen zur&uuml;ck, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt. Kommt es zu den &Uuml;berraschungsbesuchen der FKS, wird alles rund um das Thema Schwarzarbeit in den Blick genommen. Dazu z&auml;hlen auch m&ouml;gliche Verst&ouml;&szlig;e gegen den gesetzlichen Mindestlohn von derzeit 8,84 Euro die Stunde und gegen schon l&auml;nger bestehende tariflich vereinbarte Lohnuntergrenzen in einzelnen Branchen. 27 323 Arbeitgeber wurden bei diesen Kontrollen in den ersten sechs Monaten des neuen Jahres &uuml;berpr&uuml;ft. Im ersten Halbjahr 2016 waren es laut den Zahlen des Bundesfinanzministeriums nur 19 564.<br>\nDiese st&auml;rkere Kontrolldichte zahlt sich aus: Allein wegen nicht gezahlter Mindestl&ouml;hne wurden im ersten Halbjahr 2017 2433 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zum Vergleich: 2016 waren es in diesem Zeitraum 1711 Verfahren, ein Anstieg um mehr als 40 Prozent. F&uuml;r Arbeitgeber k&ouml;nnen solche Ordnungswidrigkeiten teuer werden: Wegen des Nichteinhaltens von Mindestl&ouml;hnen wurden 2017 bis Mitte des Jahres Bu&szlig;gelder von fast 19 Millionen Euro f&auml;llig. Im ersten Halbjahr 2016 waren es noch knapp 11,4 Millionen Euro. [&hellip;]<br>\nBeate M&uuml;ller-Gemmeke, Sprecherin f&uuml;r Arbeitnehmerrechte bei den Gr&uuml;nen, ist damit aber nicht zufrieden: Sie weist darauf hin, dass immer noch weniger kontrolliert werde wie 2014, obwohl es damals noch keinen gesetzlichen Mindestlohn gab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/mindestlohn-deutlich-mehr-verstoesse-gegen-den-mindestlohn-1.3675716\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>SPD und Hartz IV: Ignoranz gegen Arme<\/strong><br>\nMit dem Slogan: &bdquo;Arbeit. Zeit f&uuml;r mehr Gerechtigkeit.&ldquo; wirbt die SPD auf ihrer Webseite zur Bundestagswahl. Auserkoren dazu ist Martin Schulz.<br>\nIn seiner Antrittsrede Ende Januar sprach Schulz von &bdquo;hart arbeitenden Menschen&ldquo;, die im Mittelpunkt des SPD-Wahlkampfes stehen sollen. Themen, wie Gerechtigkeit, Vertrauen und Zusammenhalt sollten so zentrale Inhalte sein. Nach dem Schulzhype sieht es jedoch erneut dunkel f&uuml;r die SPD aus. Die Wahlprognosen prophezeien nichts Gutes und schwanken, je nach Umfrageinstitut zwischen 20 und 24 Prozent &bdquo;wenn am n&auml;chsten Sonntag Bundestagswahl w&auml;re&ldquo;. Damit liegen die Sozialdemokraten unter dem Ergebnis aus 2013, wo sie 25,7 Prozent an Zweitstimmen erhielten. [&hellip;]<br>\nIm Regierungsprogramm gibt es den Begriff &bdquo;Hartz IV&ldquo; gar nicht, das zust&auml;ndige Sozialgesetzbuch II wird f&uuml;nfmal erw&auml;hnt und zu den Hartz-IV-Regels&auml;tzen &auml;u&szlig;ert sich das Programm ebenso wenig. Schulz, der dem rechten Fl&uuml;gel der SPD zugeh&ouml;rt, vertritt vielmehr die Ansicht, dass Sanktionen keine Schikanen seien und Bezieher von Hartz IV sich an bestimmte Spielregeln halten m&uuml;ssen. Stattdessen unterst&uuml;tzt er die Idee, dass die sch&auml;rferen Sanktionen f&uuml;r junge Menschen unter 25 Jahren entsch&auml;rft werden sollen. Kurz gesagt, die Sanktionsregelungen der &uuml;ber 25-j&auml;hrigen somit angepasst werden. Damit kann dann zwar nicht mehr beim ersten Pflichtversto&szlig; junger Menschen die Regelleistung auf Null gesetzt werden, jedoch ab der dritten Pflichtverletzung. Drohende Obdachlosigkeit, fehlendes Geld f&uuml;r Essen und Allt&auml;gliches oder die Abkehr aus der Gesellschaft bleiben somit bestehen. Dass das Thema Hartz IV kein Thema im Wahlkampf ist, &uuml;berrascht nicht. Schlie&szlig;lich waren es die Sozialdemokraten in Zusammenarbeit mit den Gr&uuml;nen, die die Agenda 2010 auf den Weg gebracht haben und bis heute daran festhalten. Die Gr&uuml;nen schwenkten nun in einem harten internen Kampf um und fordern die Abschaffung der Geldk&uuml;rzungen beim Arbeitslosengeld II.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/inge-hannemann.de\/spd-und-hartz-iv-ignoranz-gegen-arme\/\">Inge Hannemann<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kinderarmut endlich den Kampf ansagen<\/strong><br>\nEnde 2016 gab es 167.735 Kinder, deren Eltern den so genannten Kinderzuschlag1 bezogen, darunter waren 143.531 Kinder unter 15 Jahren.  Ein Jahr zuvor lag die Zahl der sogenannten KIZ-Kinder noch bei 152.299, darunter 131.469 unter 15-J&auml;hrige. Dies geht aus der Antwort der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit auf eine entsprechende Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervor. Die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE erkl&auml;rt dazu: &ldquo;F&uuml;r eines der reichsten L&auml;nder der Erde ist es besch&auml;mend, dass so viele Kinder von Armut betroffen sind. Statt unbeschwert aufwachsen zu k&ouml;nnen lernen sie Entbehrungen kennen. Die Bundesregierung war 4 Jahre lang unt&auml;tig und hat nichts gegen die hohe Kinderarmut unternommen. Ein umfassendes Konzept zur Bek&auml;mpfung von Kinderarmut ist l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig. Die Leistungen f&uuml;r Kinder m&uuml;ssen erh&ouml;ht und eine eigenst&auml;ndige Kindergrundsicherung eingef&uuml;hrt werden.&rdquo;<br>\nZimmermann weiter: &ldquo;Insbesondere geht es aber auch um gute Arbeit f&uuml;r die Eltern der Kinder. Prek&auml;re Besch&auml;ftigung wie Leiharbeit, Teilzeit und Minijobs muss zur&uuml;ck gedr&auml;ngt, der Mindestlohn auf 12 Euro erh&ouml;ht werden. Ebenso m&uuml;ssen aber auch bessere Kinderbetreuungsangebote geschaffen werden, insbesondere in den so genannten Randzeiten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/kinderarmut-endlich-den-kampf-ansagen\/\">die Linke im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Regierung f&uuml;hrte vor Air-Berlin-Pleite Geheimgespr&auml;che mit Lufthansa<\/strong>\n<ul>\n<li>Schon kurz, nachdem Air Berlin Insolvenz angemeldet hatte, gab es Vorw&uuml;rfe, wonach die Bundesregierung die Lufthansa im Bieterprozess bevorzuge.<\/li>\n<li>Dokumente zeigen nun: Vertreter der Bundesregierung f&uuml;hrten schon vor der Air-Berlin-Pleite Gespr&auml;che mit beiden Airlines.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Nachricht lief am 15. August, einem Dienstag, &uuml;ber die Agenturen: Die Fluggesellschaft Air Berlin ist insolvent. Es war ein Schock f&uuml;r die Kunden, f&uuml;r die Piloten, das Kabinenpersonal. Doch es gab Menschen, die schon sehr viel fr&uuml;her dar&uuml;ber Bescheid wussten, was da dr&auml;ut: in der Bundesregierung &ndash; und auch beim Konkurrenten Lufthansa, jenem ehemaligen Staatskonzern, der nun anstrebt, die besten Teile von Air Berlin zu &uuml;bernehmen.<br>\nNachlesen kann man all dies in einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums an die Gr&uuml;nen-Bundestagsabgeordnete Katharina Dr&ouml;ge. In einer Liste wird dort aufgef&uuml;hrt, welche Kontakte es zwischen den Spitzen der Regierung und Vertretern von Air Berlin und Lufthansa vor der Pleite gab. Unterm Strich waren es viele. Demnach telefonierten Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann und Verkehrsminister Alexander Dobrindt erstmals am Freitag, 11. August. &Uuml;ber den Inhalt des Gespr&auml;chs steht nichts in der zweiseitigen Antwort der Regierung. Aber es d&uuml;rfte um die drohende Insolvenz gegangen sein. &Uuml;ber das Wochenende schn&uuml;rte die Regierung dann ein Rettungspaket f&uuml;r Air Berlin, mit drin: ein Notkredit &uuml;ber 150 Millionen Euro, der dazu diente, den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten. Winkelmann war, ehe er zu Air Berlin wechselte, unter anderem Chef von Eurowings, einer Tochterfirma der Lufthansa. Die Lufthansa wiederum hatte bereits zuvor etliche Maschinen von Air Berlin angemietet, die seit Monaten in ihrem Auftrag flogen. Dies war Teil der Bem&uuml;hungen, den kriselnden Konzern wieder aufzurichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/air-berlin-regierung-fuehrte-vor-air-berlin-pleite-geheimgespraeche-mit-lufthansa-1.3674618\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Chronik des &Uuml;berwachungsstaates<\/strong><br>\nSeit Gr&uuml;ndung der Bundesrepublik Deutschland erlassen Regierungskoalitionen vielfach Gesetze, die &Uuml;berwachung ausbauen und Freiheiten einschr&auml;nken. Die Chronik des &Uuml;berwachungsstaates dokumentiert diese Entwicklung.<br>\nVor allem seit der Jahrtausendwende erlassen Bundesregierungen Gesetze, die kontinuierlich Grund- und Freiheitsrechte abbauen, indem &Uuml;berwachung ausgedehnt wird. Diese Politik erfolgte h&auml;ufig im Namen der Sicherheit, wenn Politiker sich aufgefordert sahen, auf Gef&auml;hrdungslagen zu antworten: Anti-Terror-Dateien, massenhafte &Uuml;berwachung, Rasterfahndung, Vorratsdatenspeicherung, Video&uuml;berwachung &ndash; um nur einen Teil zu nennen.<br>\nJedoch finden sich keine Beweise, inwiefern sogenannte Sicherheitsma&szlig;nahmen ihrem Titel gerecht werden: Sie verhindern keine Taten, sondern &bdquo;[gaukeln] dies nur vor&ldquo;, wie Kai Biermann im neusprech.org-Blog argumentiert. Vielmehr stellen die hier genannten Gesetze B&uuml;rger unter Generalverdacht und beeinflussen die Dynamiken einer Demokratie: Menschen ver&auml;ndern ihr Verhalten, wenn sie sich beobachtet f&uuml;hlen. Freie Lebensentfaltung ist daraufhin weder im privaten noch &ouml;ffentlichen Raum gew&auml;hrleistet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/chronik-des-ueberwachungsstaates\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>CETA: Er hat uns verraten<\/strong><br>\nSPD-Kanzlerkandidat als Wegbereiter: EU-Kanada-Handelsabkommen tritt &raquo;vorl&auml;ufig&laquo; und zum Teil in Kraft<br>\nCETA steht f&uuml;r den weiteren Abbau von Besch&auml;ftigtenrechten sowie das Schleifen von Umwelt-, Sozial- und Verbraucherstandards. Bef&uuml;rworter wie Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) behaupten: &raquo;CETA bedeutet Fortschritt auf dem Weg zu einer sozialen und nachhaltigen Gestaltung der Globalisierung&laquo;. Ihr Amtsvorg&auml;nger Sigmar Gabriel hatte vor einem Jahr als damaliger SPD-Chef beim Wolfsburger Konvent die Parteibasis mit Zweidrittelmehrheit auf Linie gebracht. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz leistete bis zu seinem Abschied als EU-Parlamentspr&auml;sident die Vorarbeit daf&uuml;r, dass CETA Mitte Februar trotz verbreiteter &raquo;Kopfschmerzen&laquo; gr&uuml;nes Licht aus Strasbourg erhielt. Wer am Sonntag bei Schulz sein Kreuzchen macht, stimmt damit auch f&uuml;r Sondergerichte f&uuml;r Investoren, die Deutschland wegen Profitausf&auml;llen vor den Kadi zerren k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/318564.ceta-er-hat-uns-verraten.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Es wird keinen lauten Knall geben&rdquo;<\/strong><br>\nAm Donnerstag wird das Freihandelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada in Teilen in Kraft treten. Der Europaabgeordnete der Linkspartei, Helmut Scholz, sagte im Dlf, die Handelsschranken fielen nicht auf einmal. Aber: Der Bund werde neue Kommunikationspflichten gegen&uuml;ber Kanada eingehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ceta-fast-in-kraft-es-wird-keinen-lauten-knall-geben.697.de.html?dram:article_id=396219\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Trumps Syrien-Bilanz: Mehr Krieg &ndash; Mehr Opfer &ndash; Mehr Waffen<\/strong><br>\nWer die Hoffnung hatte, der Wahlsieg Donald Trumps k&ouml;nnte sich m&auml;&szlig;igend auf die amerikanische Interventionsagenda auswirken, d&uuml;rfte nach den ersten Monaten sehr ern&uuml;chtert sein. Dies gilt auch und gerade f&uuml;r den Konflikt in Syrien: Die USA haben nicht nur die Luftschl&auml;ge noch weiter intensiviert und nehmen dabei augenscheinlich bewusst auch zunehmende Zivilopfer in Kauf, auch die die Unterst&uuml;tzung von K&auml;mpfern am Boden scheint &ndash; wenn auch in ver&auml;nderter Form &ndash; weiterzugehen, wie im September 2017 eine detaillierte Untersuchung des &bdquo;Organized Crime and Corruption Reporting Project&rdquo; (OCCRP) und des &bdquo;Balkan Investigative Reporting Network&ldquo; (BIRN) zutage f&ouml;rderte. Angesichts dieser Bilanz ist die Hoffnung aktuell leider auch nicht allzu gro&szlig;, dass die US-Regierung sich als positive Kraft f&uuml;r eine Verhandlungsl&ouml;sung erweisen k&ouml;nnte. (&hellip;)<br>\nZumindest f&uuml;r die Opfer, die unter Verwendung deutscher Tornado-Daten bei US-Bombardierungen ums Leben gekommen sind, ist Deutschland direkt mitverantwortlich. So berichtete tagesschau.de schon am 29. M&auml;rz 2017 &uuml;ber einen US-Luftangriff auf eine ehemalige Schule in Syrien, der wohl 33 Zivilisten das Leben gekostet hat: &bdquo;Erstmals haben Aufkl&auml;rungsbilder der Bundeswehr eine Rolle bei einem Luftangriff in Syrien gespielt, der zu einer sehr hohen Zahl ziviler Opfer gef&uuml;hrt haben soll. Nach Recherchen von NDR und WDR hatten deutsche Tornados am 19. M&auml;rz 2017 Bilder eines Geb&auml;udekomplexes in der syrischen Ortschaft al-Mansoura, westlich von Rakka, aufgenommen und an die internationale Koalition im Einsatz gegen den sogenannten IS geliefert. Diese Bilder sollen dann einen Tag sp&auml;ter mit verwendet worden sein, um den Geb&auml;udekomplex zu bombardieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/09\/20\/trumps-syrien-bilanz-mehr-krieg-mehr-opfer-mehr-waffen\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><strong>dazu: Aufstand des Westens gegen fast vollendete Tatsachen<\/strong><br>\n&ldquo;Der milit&auml;rische Sieg und Astana reichen nicht&rdquo;: Wie die USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich die Zukunft Syriens mitbestimmen wollen<br>\nWie viel westliche Unterst&uuml;tzung braucht eigentlich Syrien noch? Das ist die zentrale Frage, die sich nach j&uuml;ngsten US-amerikanischen, britischen und franz&ouml;sischen &Auml;u&szlig;erungen zur n&auml;chsten Zukunft des geostrategisch wichtigen Landes stellt, dessen Machthaber sich in eine ganz andere Richtung orientiert.<br>\nWie der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Macron, dessen Au&szlig;enminister Le Drian sowie der britische Au&szlig;enminister Johnson und der f&uuml;r den Nahen Osten zust&auml;ndige &ldquo;Referatsleiter&rdquo; (Assistant Secretary of State) des US-Au&szlig;enministeriums, David Satterfield, allesamt in ihren &Auml;u&szlig;erungen betonten, haben die &ldquo;Freunde Syriens&rdquo; ihren Kampf um Einfluss auf das Land l&auml;ngst nicht aufgegeben &ndash; auch wenn die milit&auml;rische Lage nicht daf&uuml;r spricht, dass diese Interessen noch mit gro&szlig;er St&auml;rke angemeldet werden k&ouml;nnen. Nun versucht man es mit politischen und wirtschaftlichen Hebeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Syrien-Aufstand-des-Westens-gegen-fast-vollendete-Tatsachen-3836461.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>CIA-Drohnenangriffe<\/strong><br>\nNach Meldungen, die USA beabsichtigten, die CIA erneut mit der Befugnis auszustatten, in Afghanistan Drohnenangriffe durchzuf&uuml;hren (siehe IMI-Aktuell 2017\/569), berichtet NBC News (via Bpb-Newsletter) nun, der US-Geheimdienst solle auch in allen anderen L&auml;ndern, wo dies f&uuml;r opportun erachtet wird, in dieser Hinsicht aktiv werden d&uuml;rfen. Dies ist insofern hochrelevant, als die CIA deutlich niedrigere H&uuml;rden zur Vermeidung von Zivilopfern &uuml;berspringen muss als das Milit&auml;r: &bdquo;The White House also is drafting a new written policy on counterterrorist operations outside of war zones that would supercede the so-called drone playbook that the Obama administration had hoped would govern the decisions of future presidents, several officials said. The drone playbook, known as the Presidential Policy Guidance, or PPG, includes a provision that no strike should go forward unless analysts determine that there is a near-certainty that no civilians will be harmed. And it includes a provision forbidding the addition of new detainees to the U.S. prison in Guantanamo Bay, Cuba. The Trump administration is contemplating removing both of those restrictions, officials involved in the planning told NBC News. These developments concern human rights activists, who argue that the CIA is less accountable than the military.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/09\/20\/cia-drohnenangriffe\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die nordkoreanische Atombombe und der blinde Fleck der Wahrnehmung<\/strong><br>\nDie zunehmende Gefahr der Weiterverbreitung von Atomwaffen durch den Export von neuen AKW in Spannungsgebiete und durch die Entwicklung und Verbreitung neuer, kleiner Reaktoren ist der gro&szlig;e blinde Fleck der aktuellen Berichterstattung. (&hellip;)<br>\nHeute stellen wir &ouml;ffentlich die Frage, warum sonnenreiche L&auml;nder (in politischen Spannungsgebieten) wie die T&uuml;rkei, Saudi-Arabien, Jordanien, &Auml;gypten und die Vereinigten Arabischen Emirate Atomkraftwerke bauen wollen, obwohl mit Photovoltaik und Windkraft doch zwischenzeitlich viel kosteng&uuml;nstiger Strom erzeugt werden kann. Geht es tats&auml;chlich um den teuren Atomstrom oder um einen Machtzuwachs nach nordkoreanischem Vorbild?<br>\nAtomenergie wird aus PR- und Durchsetzungsgr&uuml;nden gerne als emissionsarme, klimafreundliche Form der Energiegewinnung dargestellt, mit der die Ziele der Klimakonferenz aus Paris erreicht werden k&ouml;nnen. Doch es war gerade Saudi-Arabien, das sich vehement und am Ende vergeblich gegen das Pariser Klimaabkommen gestellt hatte.<br>\nDie nordkoreanische Atombombe entsteht (&uuml;ber Umwege) mit Hilfe kleiner Atomkraftwerke. Gleichzeitig l&auml;uft weltweit die Kampagne f&uuml;r neue, kleine AKW, f&uuml;r den Thorium-Reaktor. Kleine und kleinste &ldquo;umweltfreundliche &amp; gr&uuml;ne&rdquo; Thorium-Atomkraftwerke sollen zuk&uuml;nftig &uuml;berall auf der Welt gebaut werden und die Forschung wird mit EU-Geldern gef&ouml;rdert. Aus den alten, gro&szlig;en Druck- und Siedewasser-Reaktor w&uuml;rden unz&auml;hlige Klein- und Kleinstreaktoren in allen L&auml;ndern der Welt. In jedem dieser Mini-Reaktoren entsteht die Radioakivit&auml;t vieler Hiroshima-Bomben. F&uuml;r die heutigen und zuk&uuml;nftigen Diktatoren der Welt br&auml;chte schon die M&ouml;glichkeit, &ldquo;schmutzige Bomben&rdquo; zu bauen einen &ldquo;nordkoreanischen Machtzuwachs&rdquo;. Die Abscheidung von Protactinium in Thorium-Reaktoren ist technisch m&ouml;glich. 8 Kilogramm (waffenf&auml;higes) Uran 233 k&ouml;nnen aus 1,6 Tonnen Thorium innerhalb eines Jahres hergestellt werden. Die IAEO rechnet, dass diese Menge Uran f&uuml;r den Bau einer Nuklearwaffe gen&uuml;gt.<br>\nDie wiederbelebte Idee der Verbreitung von vielen kleinen &amp; gro&szlig;en AKW auf der Welt ist ein globales Selbstmordprogramm und ein atomarer Alptraum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bund-rvso.de\/nordkorea-atomwaffen-atombomben-atomtest-akw.html\">BUND<\/a>\n<p><strong>dazu: Saudis wollen Atomkraftwerke bauen<\/strong><br>\nBei der 2010 ins Leben gerufene saudische Atombeh&ouml;rde KACARE k&ouml;nnen sich Medienberichten nach ab Oktober Unternehmen f&uuml;r den Bau von zwei Kernkraftwerken bewerben. Die Beh&ouml;rde selbst best&auml;tigt bislang lediglich technische und &ouml;konomische Machbarkeits- und Standortstudien, deren Grundlage sein soll, dass die Kraftwerke in d&uuml;nn besiedelten Gebieten fernab gro&szlig;er St&auml;dte errichtet werden. Dort will man auch nach Uranvorkommen suchen, die das Land unabh&auml;ngig von Importen machen w&uuml;rden. Im n&auml;chsten Jahr soll au&szlig;erdem eine Atomsicherheitsbeh&ouml;rde eingerichtet werden, die die Saudis nach dem Vorbild der finnischen STUK gestalten wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Saudis-wollen-Atomkraftwerke-bauen-3836711.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Entscheidung f&uuml;r Hamburg fiel ohne R&uuml;cksprache mit Beh&ouml;rden<\/strong><br>\nDie Entscheidung f&uuml;r Hamburg als Austragungsort des G-20-Gipfels fiel ohne Einbeziehung von Bundespolizei und Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz. Das berichtet die WELT unter Berufung auf Sicherheitskreise. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte dagegen bei der Abschlusspressekonferenz des Treffens der Staats- und Regierungschefs im Juli erkl&auml;rt, der Ort sei &bdquo;gemeinsam mit den Sicherheitsbeh&ouml;rden&ldquo; ausgesucht worden.<br>\nAn diesem Donnerstag kommt in der Hansestadt der Sonderausschuss der B&uuml;rgerschaft zusammen. Er geht der Frage nach, wie es zu den gewaltt&auml;tigen Ausschreitungen am Rande des Gipfels kommen konnte. Hunderte Polizisten und Demonstranten wurden verletzt. Gewaltt&auml;ter hatten Autos in Brand gesetzt und daf&uuml;r gesorgt, dass die Polizei die Lage im Schanzenviertel f&uuml;r Stunden nicht unter Kontrolle bekam.<br>\nDie Bundesregierung dementierte die Informationen der WELT nicht. Ein Regierungssprecher erkl&auml;rte: Die Wahl Hamburgs sei &bdquo;aufgrund einer Entscheidung der Bundeskanzlerin in Absprache mit dem Ersten B&uuml;rgermeister der Stadt Hamburg&ldquo; getroffen worden. Bei der Entscheidung seien &bdquo;vielf&auml;ltige Aspekte wie Infrastruktur- und Sicherheitsfragen&ldquo; ber&uuml;cksichtigt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article168854692\/Entscheidung-fuer-Hamburg-fiel-ohne-Ruecksprache-mit-Behoerden.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das deutsche Volk kocht<\/strong><br>\nWilly Wimmer:&rdquo;Das deutsche Volk will den Frieden und es will die Zusammenarbeit in Europa, mit allen, die ihre Interessen auch in Europa haben&rsquo;&rsquo;\n<p>Man muss nat&uuml;rlich in Rechnung stellen, dass am Wahlsonntag selbst, die Parteif&uuml;hrungen und die &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten bereits gegen Mittag &uuml;ber die m&ouml;glichen Endergebnisse verf&uuml;gen. Sie k&ouml;nnen sich dann schon im Vorfeld darauf einstellen, was an diesem Wahltag das tats&auml;chliche Ergebnis sein wird. Das macht nat&uuml;rlich auch deutlich, dass wir in sehr interessanten und komplizierten Zeiten leben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.world-economy.eu\/details\/article\/das-deutsche-volk-kocht\/\">world-economy.eu<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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