{"id":40263,"date":"2017-09-22T15:48:54","date_gmt":"2017-09-22T13:48:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40263"},"modified":"2017-09-22T15:48:54","modified_gmt":"2017-09-22T13:48:54","slug":"hinweise-des-tages-ii-313","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40263","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40263#h01\">Bitte w&auml;hlen Sie, aber richtig!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40263#h02\">&raquo;Dieses Mal ist es wirklich anders!&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40263#h03\">Pensionen &ndash; Das &ouml;sterreichische System aus deutscher Perspektive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40263#h04\">Arbeitslosengeld II und Sozialgeld: Ausgaben &uuml;bersteigen gek&uuml;rztes Soll im Bundeshaushalt 2017 deutlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40263#h05\">Ene, mene, muh: Wie eine Million Menschen ohne Job in der Statistik versteckt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40263#h06\">Das Gesch&auml;ftsmodell der Bundesregierung-AG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40263#h07\">Neue Proteste gegen Arbeitsmarktreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40263#h08\">Wir schweigen uns zu Tode<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40263#h09\">EU-Kommission versteckte unbequeme Piraterie-Studie zwei Jahre vor der &Ouml;ffentlichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40263#h10\">Syrien: Bahn frei f&uuml;r China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40263#h11\">Vergewaltigungen in Bayern: Herrmann muss &ldquo;Schockzahlen&rdquo; zurechtr&uuml;cken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40263#h12\">Von McDonald&rsquo;s bis Bundeswehr: Lobbyismus im Klassenzimmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40263#h13\">Zu guter Letzt: Crazy Rocket Man<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bitte w&auml;hlen Sie, aber richtig!<\/strong><br>\nNicht zu w&auml;hlen, ist keine Alternative. Richtig zu w&auml;hlen, ist schwer, aber mit ein wenig Nachdenken kommt man doch zu einem Ergebnis. Nur die Frage, ob das Ergebnis links ist, die ist nicht so einfach zu beantworten.<br>\nVorab das Wichtigste: Gehen Sie bitte, soweit Sie in Deutschland stimmberechtigt sind, am Sonntag zur Wahl! Nicht zu w&auml;hlen, wie das einige schick finden, ist das D&uuml;mmste, was man machen kann. Oft h&ouml;rt man, auch die Nicht-W&auml;hler w&uuml;rden eine starke politische Botschaft senden, n&auml;mlich die der Unzufriedenheit mit dem System oder des Protests gegen den langweiligen Wahlkampf. Doch das, mit Verlaub, ist Unsinn. Der Nicht-W&auml;hler sendet genau nichts. Ob diejenigen, die am Sonntag in den Bundestag gew&auml;hlt werden, 51 Prozent der wahlberechtigten Bev&ouml;lkerung repr&auml;sentieren oder 61 Prozent, ist sp&auml;testens n&auml;chsten Mittwoch vergessen.<br>\nW&auml;hlen allein n&uuml;tzt aber auch nichts, wenn Sie nicht richtig w&auml;hlen. Hier haben wir &ndash; aus unserer subjektiven Sicht &ndash; in den letzten beiden Wochen versucht, Ihnen Hilfestellung zu geben. Unsere &Uuml;berpr&uuml;fung der Wahlprogramme der gro&szlig;en Parteien hat schlie&szlig;lich ein klares Ergebnis erbracht: Die Linke hat mit erheblichem Abstand vor den Gr&uuml;nen gesiegt. Ich habe schon vergangene Woche gew&auml;hlt und, oh Wunder, genau bei der Partei mein Kreuzchen gemacht. Klar, werden jetzt viele sagen, bei Kommentatoren, die politisch links zu verorten sind, muss Die Linke ja siegen.<br>\nWas ist links?<br>\nDoch vielleicht lohnt es, bevor Sie am Sonntag ihr Kreuzchen an der falschen Stelle machen, einen Moment dar&uuml;ber nachzudenken, was in diesem Fall eigentlich links bedeutet. Ich will das an drei Beispielen erl&auml;utern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/09\/bitte-waehlen-sie-aber-richtig\/\">Makroskop<\/a>\n<p><strong>passend dazu: F&uuml;r ein soziales Europa steht nur die Linke: Eine Wahlempfehlung<\/strong><br>\n&bdquo;Die Europ&auml;erinnen und Europ&auml;er haben ein Recht auf eine friedliche Zukunft ohne Aufr&uuml;stung und Kriegsabenteuer. Sie haben ein Recht auf soziale Sicherheit, Wohlstand und Demokratie in einem Europa guter Nachbarschaft, ohne deutsche Dominanz. Das war die europ&auml;ische Idee der Gr&uuml;nderv&auml;ter Europas, und das ist das Europa, f&uuml;r das die Linke sich engagiert&ldquo;, sagte Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag und Spitzenkandidatin f&uuml;r die Bundestagswahl 2017 in ihrer Antwort auf die Regierungserkl&auml;rung von Kanzlerin Merkel zum Europ&auml;ischen Rat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neulandrebellen.de\/2017\/09\/fuer-ein-soziales-europa-steht-nur-die-linke-eine-wahlempfehlung\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Dieses Mal ist es wirklich anders!&laquo;<\/strong><br>\nAlban Werner &uuml;ber das Elend der sozialdemokratischen Linken und seine Folgen [&hellip;]<br>\nEs entbehrt nicht eines gewissen Zynismus, wenn man dar&uuml;ber liest, dass vor allem auf Seiten der SPD-Rechten bereits verschiedene Schlachtordnungen f&uuml;r die Zeit nach der Bundestagswahl diskutiert werden, w&auml;hrend zeitgleich die Bodentruppen an AktivistInnen sich noch bei Steckaktionen, Infost&auml;nden, Plakatierungen und Hausbesuchen abrackern, um Martin Schulz immer wahnwitziger werdende Beschw&ouml;rungen eines SPD-Wahlsieges wahr werden zu lassen.<br>\nWer jedoch bereits &raquo;Kungelrunden&laquo;, Hinterzimmergespr&auml;che oder &raquo;K&uuml;chenkabinette&laquo; etwa vor Parteitagen miterlebt hat, wei&szlig;, dass diese demokratiepolitisch nicht gerade lupenreinen Zirkel aus der politischen Realit&auml;t kaum wegzudenken sind, auch nicht vor und w&auml;hrend Wahlk&auml;mpfen. In der SPD jedoch scheint die kalte machtpolitische Kalkulation nur auf einer Seite des innerparteilichen Spektrums vorhanden, n&auml;mlich der Rechten.<br>\nMartin Schulz angesichts der Umfragen immer abenteuerlicher wirkende Erfolgsbeschw&ouml;rungen offenbare, so Majid Sattar in der FAZ, &raquo;das Interesse der gegenw&auml;rtigen F&uuml;hrung &ndash; also des Parteivorsitzenden, des Vizekanzlers und des Fraktionsvorsitzenden &ndash;, sich irgendwie in die gro&szlig;e Koalition zu retten&laquo;. Insgeheim hoffe man dort, dass denkbare schwarz-gr&uuml;ne oder Jamaica-Sondierungen scheiterten, weil nur durch Eintritt in einer neuerlich GroKo Personal- und Richtungsdebatten in den eigenen Reihen unterbinden k&ouml;nnten.<br>\nIn diesem Sinne wird verbl&uuml;ffend n&uuml;chtern durchgerechnet: &raquo;Die SPD m&uuml;sste den Widerstand der Funktion&auml;re brechen. Argumente daf&uuml;r liegen in der Schublade: Neuwahlen m&uuml;ssten unbedingt verhindert werden; diese nutzten doch nur der AfD, die SPD w&uuml;rde weiter verlieren. Das k&ouml;nne doch keiner wollen. Mancher d&uuml;rfte an Weimar erinnern. Andere daran, dass es Merkels letztes Spiel sei. Diesmal werde also alles ganz anders. Letzteres sagte Gabriel freilich auch schon im Herbst 2013&laquo;.<br>\nWer dieses Szenario f&uuml;r Anschw&auml;rzen oder Panikmache h&auml;lt, sei daran erinnert, dass der Wahlausgang 2009, der der SPD mit nur 23 Prozent das schlechteste Ergebnis der Nachkriegsgeschichte beschert hatte, nach ziemlich genau dem gleichen Drehbuch inszeniert wurde. Ausgerechnet der haushohe Wahlverlierer, Gerhard Schr&ouml;ders Vertrauter Frank-Walter Steinmeier wurde ohne jegliche Debatte wieder zum SPD-Fraktionsvorsitzenden gew&auml;hlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1063976.dieses-mal-ist-es-wirklich-anders.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><strong>dazu: Linke in der SPD: Streiter und Mittler<\/strong><br>\nFr&uuml;her hatten die Sozialdemokraten zwei m&auml;chtige Fl&uuml;gel. Heute d&uuml;mpelt die Parteilinke vor sich hin &ndash; gro&szlig;en Einfluss hat sie nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Linke-in-der-SPD\/!5449202\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein Bericht &uuml;ber ein Phantom. Wie im Artikel beschrieben, haben *alle* SPD-Bundestagsabgeordneten, sogar die sogenannten linken, 2003 der Agenda 2010 inklusive Hartz IV zugestimmt. Und wie es am Ende hei&szlig;t, gibt es nicht einmal minimale Ans&auml;tze zur Umkehr: &ldquo;Die Verm&ouml;gensteuer hat es nicht ins Wahlprogramm geschafft. [&hellip;] Eine Abkehr von Hartz IV wird selbst in linken Parteikreisen nicht mehr diskutiert.&rdquo; Und wenn man so etwas lesen muss, &ldquo;Der rechte Fl&uuml;gel ist pragmatisch, seine Themen sind Wirtschaft, Innovationen, Zukunft der Arbeit.&rdquo;, dann steht hier &ldquo;Pragmatismus&rdquo;, wie gehabt, f&uuml;r &ldquo;Wirtschaftsverstehertum&rdquo; im Sinne von Unternehmensteuersenkung, Lohndumping und Sozialabbau. Wenn das der nicht mehr nur dominierende, sondern inzwischen allein bestimmende Fl&uuml;gel ist, dann hat die SPD schon lange aufgeh&ouml;rt, eine sozialdemokratische Partei zu sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Pensionen &ndash; Das &ouml;sterreichische System aus deutscher Perspektive<\/strong><br>\nDas &ouml;sterreichische Beispiel ist aus deutscher Sicht faszinierend, weil mit dem gleichen &bdquo;Rohmaterial&ldquo;, der Sozialversicherung, anders verfahren wurde. Auch in &Ouml;sterreich gab es eine Vielzahl von &Auml;nderungen, auch Einschnitte und damit Verlierer von Reformen. Zugleich wurde aber in einem langen Prozess der Versichertenkreis in der Pensionsversicherung auf alle Berufsgruppen ausgeweitet, was in Deutschland als &bdquo;Erwerbst&auml;tigenversicherung&ldquo; immer wieder diskutiert, aber bisher nicht umgesetzt wurde. Breiter angelegt wurde der Reformprozess in &Ouml;sterreich auch insofern, als die Beamtenpensionen mit einbezogen wurden. Und: Eine Teilverlagerung der Alterssicherung von den gesetzlichen Pensionen hin zur privaten Vorsorge wurde zu Beginn der 2000er-Jahre auch in &Ouml;sterreich angestrebt, aber letzten Endes wieder zur&uuml;ckgenommen.<br>\nAnders als in Deutschland hat in &Ouml;sterreich das Grundkonzept, dass das &ouml;ffentliche Rentensystem allein f&uuml;r Durchschnittsverdiener den Lebensstandard im Alter sichern soll und kann, nach wie vor Bestand. Auch das niedrigere Pensionsantrittsalter und die Ausgleichszulagen &uuml;berraschen aus deutscher Perspektive. Letztere, da &ndash; auf den ersten Blick systemwidrig &ndash; einkommensgepr&uuml;fte Mindestsicherungsleistungen durch die gesetzliche Pensionsversicherung administriert werden.<br>\nAus deutscher Sicht profitieren Besch&auml;ftigte damit zweifach: Durch ein h&ouml;heres Leistungsniveau, das insbesondere f&uuml;r Bezieherinnen und Bezieher mittlerer Einkommen wichtig ist und durch die Mindestsicherung, die in erster Linie Menschen mit geringen Einkommen nutzt, aber auch das Versprechen f&uuml;r andere Gruppen beinhaltet, bei Wechself&auml;llen des Lebens durch ein Auffangnetz abgesichert zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/18326-2\/\">Blog Arbeit und Wirtschaft<\/a>\n<p><strong>dazu: Breite Mehrheit f&uuml;r Generationenvertrag<\/strong><br>\nUmfrage: Auch sieben von zehn der unter 30-J&auml;hrigen bef&uuml;rworten das umlagefinanzierte Rentensystem.<br>\nMit knapp 70 Prozent h&auml;lt die Mehrheit der deutschen Bev&ouml;lkerung das deutsche Rentensystem &uuml;ber den sogenannten Generationenvertrag f&uuml;r gerecht. Insbesondere Bundesb&uuml;rger, die sich bereits im Ruhestand befinden, bef&uuml;rworten diese solidarische Vereinbarung. Aber auch viele der unter 30-J&auml;hrigen halten das umlagefinanzierte Rentenverfahren laut den am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Ergebnissen einer Studie im Auftrag des Kreditfinanzierers easyCredit &bdquo;f&uuml;r gerecht&ldquo;. Beim Umlageverfahren finanzieren die Erwerbst&auml;tigen mit ihren Rentenbeitr&auml;gen die Renten der aus dem Arbeitsleben Ausgeschiedenen und erwerben gleichzeitig Anspr&uuml;che auf eine eigene Rente im Alter oder bei Erwerbsminderung.<br>\nUnzufrieden ist die gro&szlig;e Mehrheit der Bundesb&uuml;rger der Studie zufolge jedoch mit der derzeit laufenden Anhebung der Altersgrenze auf 67 Jahre. Nur 15 Prozent der Deutschen hielten dies f&uuml;r richtig, hei&szlig;t es in einer Mitteilung des N&uuml;rnberger Finanzdienstleisters. Knapp drei Viertel der Deutschen seien zudem &ldquo;gegen eine verbindliche Altersgrenze&rdquo;. Das Wunsch-Renteneintrittsalter der meisten Deutschen liege demnach zwischen 60 und 63 Jahren. Mehr als ein Drittel der B&uuml;rger sei sogar der Ansicht, dass &bdquo;das Renteneintrittsalter gesenkt werden sollte, wenn das Rentenniveau stabil&ldquo; bleibe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/nachrichten\/lesen\/breite-mehrheit-fuer-generationenvertrag.html\">Ihre Vorsorge<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Die Frage ist nur, ob unsere Parteien endlich anfangen, Politik gem&auml;&szlig; dem Mehrheitswillen des Volkes zu machen oder ob sie andere &ldquo;Stakeholder&rdquo; bevorzugen. Es sei an Michael H&uuml;ther erinnert, der sich zur Rente mit 67 wie folgt &auml;u&szlig;erte &ldquo;F&uuml;r die Investoren ist entscheidend, dass es der Regierung gelungen ist, ein Projekt gegen die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung durchzusetzen.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Rentnerin (76) sammelt Flaschen &ndash; Jetzt ist sie vorbestraft<\/strong><br>\nMit Pfandflaschen wollte Anna Leeb ihre Rente aufbessern. Jetzt ist sie vorbestraft. Eine 76-j&auml;hrige Frau ist jetzt vorbestraft, weil sie am M&uuml;nchner Hauptbahnhof ihre Rente aufbessern wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tz.de\/muenchen\/stadt\/ludwigsvorstadt-isarvorstadt-ort43328\/rentnerin-76-am-hauptbahnhof-beim-flaschensammeln-erwischt-jetzt-ist-sie-vorbestraft-8697128.html\">tz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arbeitslosengeld II und Sozialgeld: Ausgaben &uuml;bersteigen gek&uuml;rztes Soll im Bundeshaushalt 2017 deutlich<\/strong><br>\n&bdquo;Die im Bundeshaushalt 2017 veranschlagten 21,0 Milliarden Euro (nach geplanten 22,2 Milliarden Euro im urspr&uuml;nglichen Entwurf der Bundesregierung) werden nicht ausreichen, um die Ausgaben der Jobcenter f&uuml;r das Arbeitslosengeld II (einschlie&szlig;lich Sozialgeld) zu decken.&ldquo; (BIAJ-Kurzmitteilung &bdquo;Arbeitslosengeld II und Sozialgeld: Im Bundeshaushalt 2017 sind zu wenig Ausgabemittel veranschlagt&ldquo; vom 26. Mai 2017: hier) Die Aktualisierung bis zum Abrechnungsmonat August 2017 zeigt: In den vergangenen 12 Monaten, von September 2016 bis August 2017, wurden vom Bund insgesamt 21,228 Milliarden Euro f&uuml;r das Arbeitslosengeld II (einschlie&szlig;lich Sozialgeld) ausgegeben. In den ersten acht Monaten 2017 stieg die (gleitende) Jahressumme der Ausgaben monatlich um durchschnittlich etwa 110 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/974-arbeitslosengeld-ii-und-sozialgeld-ausgaben-uebersteigen-gekuerztes-soll-im-bundeshaushalt-2017-deutlich.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ene, mene, muh: Wie eine Million Menschen ohne Job in der Statistik versteckt werden<\/strong><br>\nSeit Mai macht eine Rekordzahl die Runde. 2,5 Millionen Arbeitslose seien es nur noch. Auch im Wahlkampf ist der &raquo;niedrigste Wert seit 1991&laquo; eine gern kolportierte Erfolgsbotschaft. Angela Merkel, Andrea Nahles, Detlef Scheele &ndash; alle geben damit an, gilt die Zahl doch wahlweise als Beweis erfolgreicher Kanzlerschaft, wirksamer sozialdemokratischer Arbeitsmarktpolitik oder gelungener Vermittlungsarbeit der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Denn die Erfolgsgeschichte habe 2005 mit dem ersten Kabinett Merkel begonnen, zusammen mit der SPD. Seither habe sich die Zahl der Arbeitslosen von &uuml;ber f&uuml;nf Millionen auf 2,5 Millionen halbiert.<br>\nSie m&uuml;ssten es besser wissen: Arbeitslos im landl&auml;ufigen Sinne sind derzeit in Wahrheit eine Million Menschen mehr, also rund 3,5 Millionen. Sie werden nur nicht so genannt, sondern tauchen in der separaten Rubrik &raquo;Unterbesch&auml;ftigung&laquo; auf. Die ist in den Mitteilungen der Arbeitsagentur immer unter der offiziellen Arbeitslosenzahl angeordnet. Dazu werden alle Arbeitssuchenden gez&auml;hlt, die wie Margitta Lange aus L&ouml;bau an arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen teilnehmen (August: 680 000), also Bewerbungstrainings, Lehrg&auml;nge, aber auch Sprachkurse oder Ein-Euro-Jobs wahrnehmen. Aus der offiziellen Arbeitslosenzahl herausgerechnet werden auch Menschen ohne Job, die zum Stichtag krank sind (August: 70 000) sowie alle &Uuml;ber-58-J&auml;hrigen, die Hartz IV beziehen &ndash; aktuell fast 164 000. Die echte Arbeitslosenzahl, sie wird nicht verschwiegen, sondern gut getarnt.<br>\nAber auch die 3,5 Millionen Arbeitslosen zeichnen noch nicht das gesamte Bild. Denn darin fehlen all jene Menschen, die sich gar nicht arbeitslos melden, weil sie zum Beispiel keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben oder sich von Praktikum zu Praktikum hangeln. Andere haben die Hoffnung auf eine bezahlte Stelle aufgegeben und gehen vorzeitig in Rente. Wie viele Menschen zu dieser Gruppe geh&ouml;ren, ist schwer zu berechnen. Das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung nennt sie &raquo;stille Reserve im engeren Sinne&laquo; und sch&auml;tzt die Zahl aktuell auf etwa 130 000 Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1064467.ene-mene-muh.html?sstr=Viele|Ma%C3%9Fnahmen|aber|kein|Job\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Gesch&auml;ftsmodell der Bundesregierung-AG<\/strong><br>\nAm Ende der dritten Amtsperiode in Folge, die Wolfgang Sch. dem Vorstand der Bundesregierungs-AG (nachfolgend BuReg-AG) angeh&ouml;rt, ist es nur angemessen, dem Architekten des Gesch&auml;ftsmodells der Bundesregierung eine Widmung zukommen zu lassen. Wir beleuchten die Situation vor der Gr&uuml;ndung dieses hoch-erfolgreichen Unternehmens und stellen die wesentliche Konzepte ihres Gesch&auml;ftsmodells dar, das vor allem Wolfgang Sch. zu verdanken ist, dem ingeni&ouml;sen Erschaffer des Modells von der Zwangsbewirtschaftung des Individualobjekts durch staatliche und private Akteure.<br>\nWir wollen nicht zu weit zur&uuml;ckgreifen, also nicht weiter als bis in die Neunzigerjahre, um die Grundz&uuml;ge der Gesch&auml;ftsstrategie der BuReg-AG ausfindig zu machen. Die Suche macht uns schnell bekannt mit Wolfgang Sch., dem einzigen, nachhaltig und andauernd wirkenden Mitglied der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der BuReg-AG aus diesen Zeiten und bis heute.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cives.de\/das-geschaeftsmodell-der-bundesregierung-ag-6334\">Cives<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Neue Proteste gegen Arbeitsmarktreform<\/strong><br>\nF&uuml;r Frankreichs Pr&auml;sident Macron ist sie das wichtigste Projekt und heute soll sie durchs Kabinett: die Arbeitsmarktreform. Doch erneut mobilisierten die Gewerkschaften Zehntausende, die im ganzen Land gegen die Lockerung des Arbeitsmarktes demonstrierten. Die geplante Arbeitsmarktreform in Frankreich ist erneut Anlass f&uuml;r Zehntausende gewesen, zum Protest auf die Stra&szlig;e zu gehen. Sie folgten einem Aufruf mehrerer Gewerkschaften zu Demonstrationen in mehreren St&auml;dten. Demonstranten trugen Banner mit Aufschriften wie &ldquo;Nein zur Arbeitsmarktreform&rdquo;, &ldquo;Macron &ndash; Marionette der Arbeitgeber&rdquo; oder &ldquo;Die Verordnungen t&ouml;ten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/frankreich-arbeitsmarkt-protest-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Eine Tasse hei&szlig;en Kaffee f&uuml;r die SPD<\/strong><br>\nIn letzter Zeit erz&auml;hlen alle, was ihnen der Wahl-O-Mat geraten hat. Doch ist das wirklich eine Entscheidungshilfe? Nicht bei mir. Schlie&szlig;lich will ich meine Stimme nicht verschenken. Mein Problem lie&szlig;e sich nur l&ouml;sen, wenn wir gr&ouml;&szlig;er, europ&auml;ischer denken.<br>\nW&auml;re ich doch Franz&ouml;sin. Dann h&auml;tte ich meinen Pr&auml;sidenten Emanuel (&ldquo;Gott mit uns&rdquo;) Macron und m&uuml;sste nicht mehr wochenlang &uuml;berlegen, wer meine Zweitstimme bekommt. Ein Privileg von EU-B&uuml;rgern sollte sein, dass man sich eine Regierung aus den zur Verf&uuml;gung stehenden europ&auml;ischen Politikern  zusammenbasteln kann. Dann w&uuml;rde ich selbstverst&auml;ndlich Macron w&auml;hlen. Er ist so sch&ouml;n und scheint so ehrlich. Seine Anz&uuml;ge sitzen so selbstverst&auml;ndlich perfekt, wie sein L&auml;cheln unangestrengt unwiderstehlich ist. Es irritiert ihn kaum, dass ihn die Mehrheit der Franzosen richtig doof findet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++2afa019c-9f6e-11e7-a0b3-525400e5a74a\">Gegenblende<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Der Debattenblog &ldquo;Gegenblende&rdquo; verliert zunehmend an politisch-intellektuellem Niveau. Da begeistert sich die Kolumnistin auf einem gewerkschaftlichen Debattenblog f&uuml;r Emanuel Macron: &ldquo;engelsgleich&rdquo;, w&auml;hrend die Gewerkschaften in Frankreich gegen dessen neoliberale &ldquo;Arbeitsmarktreformen&rdquo; mobilisieren und k&auml;mpfen. Was mutet der verantwortliche Redakteur den Lesern zu, wenn er solche Beitr&auml;ge auf dem Blog einstellt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wir schweigen uns zu Tode<\/strong><br>\nDer Klimawandel sei zu fern und abstrakt f&uuml;r den Wahlkampf, hei&szlig;t es. Das ist grundfalsch. Beim dringendsten Thema unserer Zeit versagen Medien und Politik.<br>\nDie westliche Welt ist offenbar eingenickt: Klimawandel? Langweilig. So seltsam das ist, noch mehr erstaunt der Zeitpunkt: als w&uuml;rde man mit dem Auto auf eine Wand zurasen und dann, statt auf die Bremse zu treten, pl&ouml;tzlich in den Schlaf sinken. In vielen L&auml;ndern f&uuml;rchten sich sogenannte besorgte B&uuml;rger vor einer &Uuml;berfremdung, aber nicht vor der &Uuml;berhitzung des Planeten, die l&auml;ngst Realit&auml;t ist. Man hat Angst, irgendwelche Traditionen, die wie der Weihnachtsmann meist gerade erst erfunden wurden, k&ouml;nnten durch die derzeitigen Migrationsbewegungen verloren gehen. Dabei geht l&auml;ngst ganz anderes verloren: Unz&auml;hlige Lebensformen, die in einem Zeitraum von 65 Millionen Jahren entstanden sind, werden zurzeit ausgel&ouml;scht. Durch extreme Wetterlagen wie D&uuml;rre, Taifune, &Uuml;berschwemmungen sterben vor allem auf der s&uuml;dlichen Halbkugel Tausende Menschen und Hunderttausende ergreifen die Flucht.<br>\nIn der deutschen Debatte ist der Klimawandel aber nur eine Randnotiz. Fast jede zweite Talkshow besch&auml;ftigt sich mit dem Islam-Komplex, &uuml;ber die Erderw&auml;rmung oder den Ausstieg aus der fossilen Energie wird in diesem popul&auml;ren Medienformat aber seit Jahren kaum noch gestritten. Das Thema k&ouml;nnte relevanter nicht sein, gerade jetzt, da die USA unter Donald Trump aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten sind; gerade jetzt, da absehbar wird, dass sich das vereinbarte Ziel, den globalen Temperaturanstieg weltweit unter zwei Grad zu halten, kaum noch erreichen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2017-09\/klimawandel-debatte-wahlkampf-zwischenruf\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>EU-Kommission versteckte unbequeme Piraterie-Studie zwei Jahre vor der &Ouml;ffentlichkeit<\/strong><br>\nEine von der EU-Kommission im Jahr 2013 ausgeschriebene Piraterie-Studie brachte offenbar nicht das gew&uuml;nschte Ergebnis und wurde deshalb nie ver&ouml;ffentlicht. Erst nach einer Informationsfreiheitsanfrage der EU-Abgeordneten Julia Reda ist die Studie jetzt zug&auml;nglich.<br>\nEinziges Indiz f&uuml;r die Existenz der Piraterie-Studie war eine Ausschreibung der EU-Kommission im Jahr 2013. Unter Berufung auf den Ausschreibungstext lie&szlig; die deutsche EU-Abgeordnete Julia Reda (Piraten\/Gr&uuml;ne Fraktion) nachforschen und erhielt letztlich Zugang zur Studie (PDF), die 2015 fertig geworden und seither unter Verschluss gehalten wurde. Hauptgrund daf&uuml;r d&uuml;rfte der Umstand sein, dass die Studie keine Rechtfertigung f&uuml;r die Kommissionspl&auml;ne zur Versch&auml;rfung des EU-Urheberrechts des damals zust&auml;ndigen Kommissars G&uuml;nther Oettinger liefert.<br>\nDie Studie beginnt mit der Feststellung, dass der Zusammenhang zwischen dem Konsum von illegal kopierten und legalem Erwerb von Inhalten von grunds&auml;tzlicher Bedeutung (&bdquo;fundamental importance&ldquo;, S. 7) f&uuml;r die Ausrichtung der EU-Urheberrechtspolitik ist. Zur Untersuchung der Folgen von Piraterie f&uuml;r legale Angebote wurden vier Branchen (Musik, Film\/Serien, B&uuml;cher und Games) in sechs nach Repr&auml;sentativit&auml;tskriterien ausgew&auml;hlten Mitgliedsl&auml;ndern (Deutschland, Frankreich, Polen, Spanien, Schweden, UK) vergleichend untersucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/eu-kommission-versteckte-unbequeme-piraterie-studie-zwei-jahre-vor-der-oeffentlichkeit\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Syrien: Bahn frei f&uuml;r China<\/strong><br>\nDie Morgenpost berichtet, eine Gruppe von 18 Staaten habe das Ziel bekr&auml;ftigt, den syrischen Machthaber Baschar-al-Assad st&uuml;rzen und sich bis dahin nicht am Wiederaufbau des Landes beteiligen wollen (f&uuml;r dessen Zerst&ouml;rung sie ma&szlig;geblich mitverantwortlich sind): &bdquo;Die USA, Gro&szlig;britannien sowie andere westliche und arabische Staaten wollen einen Wiederaufbau Syriens nicht unterst&uuml;tzen, solange Pr&auml;sident Baschar al-Assad an der Macht ist. Voraussetzung sei ein politischer Wandel &sbquo;weg von Assad&lsquo;&ldquo;, sagte der britische Au&szlig;enminister Boris Johnson am Montag in New York.&ldquo; Dies ist insofern zynisch, da Berichten zufolge China (und andere BRICS-Staaten) f&uuml;r genau diesen Fall schon l&auml;nger bereitstehen sollen, um ihre Position im Mittleren Osten ausbauen zu k&ouml;nnen (siehe IMI-Aktuell 2017\/073)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/09\/21\/syrien-bahn-frei-fuer-china\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sollte der Bericht zutreffen, w&uuml;rde insbesondere der Westen &ndash; angef&uuml;hrt von den USA &ndash; im Umgang mit Syrien ein &ldquo;Eigentor&rdquo; begehen. Regime Change hat wohl auch bei der Trump-Administration einen sehr hohen Stellenwert. Lachender Dritte: China.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Russia Warns It Would Retaliate Against US Forces in Syria If Provoked<\/strong><br>\nUS, Russian Generals Talk Face-to-Face About Syria Problems<br>\nAccording to the Pentagon, US and Russian generals have held a face-to-face meeting this week about trying to avoid accidental conflict within Syria, with both sides are finding their forces increasingly in close proximity, and with contrary agendas.<br>\nAccording to spokesman Col. Ryan Dillon, both sides &ldquo;laid down maps and graphics&rdquo; suggesting an unusual increase in information sharing between the two sides. This comes amid warnings from Russia that they&rsquo;re prepared to retaliate against US troops if provoked.<br>\nIt&rsquo;s not just a theoretical problem either. Russian officials warn that twice in recent days their troops have come under fire from US-backed Kurdish forces, including a time when mortars were fired at them from a position held by US troops.<br>\nThe US offered no details on either of these incidents. US officials had, however, accused Syrian forces of attacking the Kurdish forces a few weeks ago. Both Russia and the US have tried to avoid direct conflict within Syria, but both view it at least in part as a proxy war against the other, risking such incidents leading to direct fighting.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/news.antiwar.com\/2017\/09\/21\/russia-warns-it-would-retaliate-against-us-forces-in-syria-if-provoked\/\">Antiwar.com<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vergewaltigungen in Bayern: Herrmann muss &ldquo;Schockzahlen&rdquo; zurechtr&uuml;cken<\/strong><br>\nMedien sprechen von einer Wahlkampfpanne. Vor einer Woche hatte der bayerische Innenminister Diskussionen &uuml;ber &ldquo;importierte Kriminalit&auml;t&rdquo; befeuert<br>\nVor gut einer Woche schickte der bayerische Innenminister Hermann &ldquo;Schockzahlen&rdquo; in den Nachrichtenkreislauf. Die Zahl der Vergewaltigungen in Bayern sei im ersten Halbjahr 2017 gegen&uuml;ber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr auff&auml;llig gestiegen, referierte der Innenminister aus der Polizeistatistik vor dem Landtags-Kabinett.<br>\nSie gelangte schnell in die Medien. Fast 50 Prozent mehr Vergewaltigungen und vor allem, dass die &ldquo;Zahl der Taten, die Zuwanderern zugeordnet wurden, gar um 91 Prozent stieg&rdquo;, das war ein wahlkampfrelevantes Thema (vgl. dazu Bayerische Polizeistatistik: Anstieg der Vergewaltigungen). (&hellip;)<br>\nGestern Nachmittag konnte die Zeitung aber manches zurechtr&uuml;cken. Das tat sie denn auch gleich im Vorspann zum Artikel: Dort hei&szlig;t es zum einen, dass Herrmann &ldquo;verk&uuml;rze&rdquo;, indem er von 685 Vergewaltigungen spreche, ohne darauf zu verweisen, dass es eine Gesetzesversch&auml;rfung (neuer &sect; 177 StGB) gab. Nun geh&ouml;ren auch sexuelle N&ouml;tigungen und sexuelle &Uuml;bergriffe zum Straftatbestand.<br>\nZum anderen wird pr&auml;zisiert, dass die Zahl der &ldquo;&uuml;berfallartigen Vergewaltigungen&rdquo; von 68 auf 71 gestiegen sei. Damit wird die Schlagzeile von der &ldquo;50-prozentigen Steigerung der Vergewaltigungen&rdquo; deutlich relativiert. Denn nun handelt es sich in diesem Bereich um eine Steigerung von nicht einmal 5 Prozent. Auch die andere konkrete Zahl ist weniger sensationell als die Schockzahlen-Schlagzeilen: &ldquo;Bei tatverd&auml;chtigen Zuwanderern wuchs die Zahl von neun auf 17&rdquo;.<br>\nDie genauen Zahlen, die das Innenministerium jetzt bekannt gab, lauten so:<br>\n&ldquo;Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 stiegen diese (&uuml;berfallartige Vergewaltigungen durch Einzelt&auml;ter, Einf. d.A.) in Bayern insgesamt von 68 auf 71 Delikte leicht an (+4,4 Prozent). W&auml;hrend hier im ersten Halbjahr 2017 bei den tatverd&auml;chtigen Deutschen und tatverd&auml;chtigen Nichtdeutschen ohne Zuwanderer ein leichter R&uuml;ckgang zu verzeichnen war (Deutsche TV von 25 auf 20 F&auml;lle, Nicht-Deutsche TV ohne Zuwanderer von elf auf acht F&auml;lle), stieg hingegen die Zahl der tatverd&auml;chtigen Zuwanderer von neun auf 17 F&auml;lle an.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Vergewaltigungen-in-Bayern-Herrmann-muss-Schockzahlen-zurechtruecken-3837889.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.W.:<\/strong> Ebnet die CSU mit solchen &ldquo;Fehlern&rdquo; den Weg in den Faschismus? Ein Spiel mit dem Feuer ist es allemal, weil garantiert wieder nicht die Richtigstellung bei den Leuten h&auml;ngen bleibt, sondern die Schockzahlen!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Meinungsmache in Wahlkampfzeiten mit Hilfe der Polizeilichen Kriminalstatistik<\/strong><br>\nPolizeiliche Kriminalstatistiken, das lernen wir in diesem Jahr zum zweiten Mal, eignen sich ganz hervorragend, wenn Innenminister im Wahlkampf stehen und die &ouml;ffentliche Meinung manipulieren wollen. Vorreiter war der Bundesinnenminister, unterst&uuml;tzt von der Welt am Sonntag, wo aus tats&auml;chlich 11% mehr tatverd&auml;chtigen NICHTDEUTSCHEN satte 53% mehr tatverd&auml;chtige FL&Uuml;CHTLINGE wurden. Der bayerische Innenminister griff dieser Tage zum gleichen Verfahren: Auch seine angeblichen &bdquo;685 Vergewaltigungen&ldquo; erwiesen sich als sehr aufgebl&auml;hte Behauptung, die dem Wahlk&auml;mpfer n&uuml;tzen soll und die Opfer im Regen stehen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.org\/meinungsmache-in-wahlkampfzeiten-mit-der-pks\">Police-IT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Von McDonald&rsquo;s bis Bundeswehr: Lobbyismus im Klassenzimmer<\/strong><br>\nKochkurse, Malwettbewerbe, Angebote zur Berufsorientierung: Unter dem Deckmantel der Bildungsf&ouml;rderung dr&auml;ngen Wirtschaftsunternehmen, Institutionen und Verb&auml;nde massiv in die Schulen. Tats&auml;chlich geht es den Akteuren um Werbung, Imagepflege und das Gewinnen neuer Kunden: Was einmal in den K&ouml;pfen der Kinder ist, wird langfristig Fr&uuml;chte tragen, so die Hoffnung der Lobbyisten. (&hellip;)<br>\nDoch nicht nur kommerzielle Anbieter dr&auml;ngen an die Schulen. Auch die Bundeswehr ist dort aktiv. Sie hat es deutlich leichter an Schulen zu kommen als andere Akteure. Mit acht Bundesl&auml;ndern hat die Bundeswehr Kooperationsvertr&auml;ge geschlossen, die ihr den Zugang zu Schulen sichern. Etwa 100 hauptamtliche und 300 nebenamtliche Jugendoffiziere sollen mit Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern Fragen zur Sicherheitspolitik er&ouml;rtern, wobei die Bundeswehr und ihre Eins&auml;tze als selbstverst&auml;ndlicher und notwendiger Teil deutscher Au&szlig;enpolitik vermittelt werden. Friedensinitiativen haben einen solchen Zugang nicht.<br>\nEs ist h&ouml;chst bedenklich, dass die Streitkr&auml;fte im Rahmen der politischen Bildung in Schule Einfluss auf junge Menschen nehmen k&ouml;nnen und gleichzeitig noch eine Exklusivstunde &bdquo;Berufsorientierung&ldquo; bekommen. In Zeiten gro&szlig;er Nachwuchsprobleme ist eine solche Stunde f&uuml;r den Arbeitgeber Bundeswehr &auml;u&szlig;erst attraktiv. Denn &uuml;ber Karrierewege oder ein Studium bei der Bundeswehr kann ebenfalls gesprochen werden.<br>\nDer DGB kritisiert den Einsatz der Jugendoffiziere an Schulen massiv. Die GEW fordert dar&uuml;ber hinaus die Aufhebung der Kooperationsvertr&auml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++4216c5b2-9ec0-11e7-b811-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Crazy Rocket Man<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170921-hdt2-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: Toronto Star\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-40263","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40263","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=40263"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40263\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40266,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40263\/revisions\/40266"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=40263"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=40263"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=40263"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}