{"id":40315,"date":"2017-09-27T08:33:23","date_gmt":"2017-09-27T06:33:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315"},"modified":"2017-09-27T14:10:52","modified_gmt":"2017-09-27T12:10:52","slug":"hinweise-des-tages-2968","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h01\">DIE LINKE und die soziale Gerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h02\">Warum schont ihr Merkel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h03\">So haben GewerkschafterInnen gew&auml;hlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h04\">SPD-Bezirksvorsitzender Franz Schindler fordert eine parteiinterne Aufarbeitung &ndash; Fusion mit Linken im Visier <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h05\">Linkspartei nach der Wahl: Krasser Shit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h06\">Labour-Partei macht in Gro&szlig;britannien Schluss mit &Ouml;PP &ndash; wann zieht die SPD nach?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h07\">The AfD&rsquo;s breakthrough shows that parties of the left must get radical<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h08\">Existenzminimum wird bei Umzug gek&uuml;rzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h09\">Alternativer Nobelpreis: Drei Preistr&auml;ger mit &auml;hnlicher Mission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h10\">Schlafwandelnd in den Atomkrieg: Wie sich die USA auf den Erstschlag vorbereiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h11\">R&uuml;stung: Industrie erwartet steigende Etats<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h12\">NATO-Hauptquartier f&uuml;r Spezialoperationen geplant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h13\">Arme Bauern und globales Business: Ein Feature &uuml;ber Entwicklungshilfe in Mosambik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h14\">Vorbild statt Interventionismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h15\">Panikmache vor &bdquo;russischen AfD-Bots&ldquo;: Nullnummer und Feindbildpflege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h16\">Studierende?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h17\">Veranstaltungshinweis:  Willy Wimmer udn Wolfgang Bittner &ndash; Der Einfluss der USA auf Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40315#h18\">Das Allerletzte: Es war ein Fehler, Dresden wieder aufzubauen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>DIE LINKE und die soziale Gerechtigkeit<\/strong><br>\nAllen Grund nachzudenken hat DIE LINKE trotz ihres guten Ergebnisses dar&uuml;ber, dass nur 11 Prozent der Arbeitslosen sie unterst&uuml;tzt haben &ndash; weniger als SPD (23 Prozent), AfD (22 Prozent) und Union (20 Prozent) und gerade mal etwas mehr als FDP und Gr&uuml;ne (je 7 Prozent) &ndash; und nur 10 Prozent der Arbeiter (Union 25 Prozent, SPD 24, AfD 21). Das sind zwei Prozent mehr als bei der FDP(!), die von acht Prozent der Arbeitern gew&auml;hlt wurde. Der Schl&uuml;ssel f&uuml;r diese mangelnde Unterst&uuml;tzung durch diejenigen, die sich am unteren Ende der Einkommensskala befinden, ist die verfehlte &bdquo;Fl&uuml;chtlingspolitik&ldquo;. Dieser Vorwurf trifft nicht nur DIE LINKE, sondern alle bisher im Bundestag vertretenen Parteien, weil bei ihren Antworten auf die weltweite Fl&uuml;chtlingsproblematik das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit au&szlig;er Kraft gesetzt wurde. Und das auf doppelte Weise: Die soziale Gerechtigkeit verpflichtet dazu, denen zu helfen, die darauf am meisten angewiesen sind. Man darf die Lasten der Zuwanderung &uuml;ber versch&auml;rfte Konkurrenz im Niedriglohnsektor, steigende Mieten in Stadtteilen mit preiswertem Wohnraum und zunehmende Schwierigkeiten in Schulen mit wachsendem Anteil von Sch&uuml;lern mit mangelnden Sprachkenntnissen nicht vor allem denen aufb&uuml;rden, die ohnehin bereits die Verlierer der steigenden Ungleichheit bei Einkommen und Verm&ouml;gen sind. Die Erfahrung in Europa lehrt: Wenn diese Menschen sich nicht mehr durch linke bzw. sozialdemokratische Parteien vertreten f&uuml;hlen, w&auml;hlen sie in zunehmendem Ma&szlig;e rechte Parteien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1552417534819708\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Hinzuzuf&uuml;gen w&auml;re, dass die Linke gerade im Westen und dort vor allem bei jungen W&auml;hlern in den St&auml;dten ordentliche Zugewinne verbuchen konnte. So gewann die Linke in Hamburg 3,4 Prozentpunkte und liegt dort bei 12,2%. Und sogar in den Fl&auml;chenl&auml;ndern Bayern und Niedersachen konnte die Linke die 5%-H&uuml;rde meistern. Das sind mehr als Achtungserfolge. 2017 ist die Linke endg&uuml;ltig eine gesamtdeutsche Partei.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Warum schont ihr Merkel?<\/strong><br>\nAm Tag zwei nach der Bundestagswahl schie&szlig;en sich die Medien ein &ndash; auf Seehofer und Schulz. Doch die Frau, die die gr&ouml;&szlig;te Klatsche von den W&auml;hlern bekommen hat, wird geschont: Kanzlerin Merkel. Warum? Wieso finden SPON, ZEIT &amp; Co. kein Wort der Kritik an einer Politikerin, die am Tag nach ihrer gr&ouml;&szlig;ten Wahlniederlage sagt, sie habe alles richtig gemacht und w&uuml;rde auch niemals nichts &auml;ndern? (&hellip;) Hinter dieser Berichterstattung steckt System. Denn Merkel &amp; ihre Medien versuchen genau diesen Eindruck zu erwecken: Sollen die anderen zappeln, sie ist und bleibt der ruhende Pol. Sollen die anderen Vorschl&auml;ge machen, sie sucht sich die besten aus. F&uuml;r unsere Hauptstadt-Presse scheint dies das Normalste der Welt, sie h&auml;lt Merkels Politik-Verweigerung f&uuml;r die h&ouml;chste Form der Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/warum-schont-ihr-merkel\/\">Eric Bonse<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>So haben GewerkschafterInnen gew&auml;hlt<\/strong><br>\nMehr als 50 000 Menschen hat die Forschungsgruppe Wahlen am Tag der Bundestagswahl 2017 zu ihrer Stimmabgabe interviewt. Ein gro&szlig;er Teil der Befragten hat den MeinungsforscherInnen zudem Auskunft &uuml;ber Gewerkschaftsmitgliedschaft, Erwerbsstatus und Berufsgruppe gegeben. Diese Zahlen bilden die Basis f&uuml;r die einblick-Wahlgrafiken zur Bundestagswahl, die nun zum f&uuml;nften Mal ver&ouml;ffentlicht werden. Sie zeichnen ein Bild davon, wem die GewerkschafterInnen in Deutschland bei der Bundestagswahl am 24. September ihre Stimme gegeben haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++1aca2e9e-a209-11e7-99c0-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Demnach haben auch mehr Gewerkschaftsmitglieder (!) f&uuml;r die AfD (15%) als f&uuml;r die Linke (12%) gestimmt. Nicht nur die SPD hat ein Problem, auch die Linke.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Man k&ouml;nnte noch erg&auml;nzend hinzuf&uuml;gen: Vielleicht haben auch die Gewerkschaften und ihre Medien ein Problem. Am Montag habe ich n&auml;mlich die Gegenblende gelesen und einen <a href=\"http:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++685e2fa8-9d17-11e7-bce0-525400e5a74a\">Beitrag des dortigen Chefredakteurs<\/a>. Da zog es mir &ndash; alltagssprachlich formuliert &ndash; die Schuhe aus. Wenn der Chefredakteur eines wichtigen Organs des DGB nichts anderes als solche formal demokratischen T&ouml;ne von sich geben kann und nichts zur arbeitnehmerfeindlichen Politik von schwarz und rot, von gr&uuml;n und gelb zu sagen vermag, dann muss man sich nicht wundern, dass viele Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen bei der AfD landen. Und dort dann noch schlechter bedient werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>SPD-Bezirksvorsitzender Franz Schindler fordert eine parteiinterne Aufarbeitung &ndash; Fusion mit Linken im Visier<\/strong><br>\nWer das Bundestagswahlergebnis der SPD verstehen will, muss rund 15 Jahre zur&uuml;ckblicken. Davon ist der Oberpf&auml;lzer Bezirksvorsitzende Franz Schindler aus Schwandorf &uuml;berzeugt.  [&hellip;]<br>\nDie Sozialdemokraten m&uuml;ssen nach Schindlers Auffassung nun vor allem an sich selbst arbeiten. Was aber sollten sie tun, um das Vertrauen der W&auml;hler zur&uuml;ckzugewinnen? &ldquo;Die SPD muss sich eingestehen, dass die Agenda-Politik von Schr&ouml;der falsch war. Wer behauptet, das war wichtig, um das Land nach vorne zu bringen, l&uuml;gt die Menschen an&rdquo;, erkl&auml;rt Schindler. Der Aufschwung nach 2005 sei ein Zyklus der Weltwirtschaft gewesen, mit der Agenda 2010 habe das nichts zu tun gehabt. &ldquo;Diesen Fehler m&uuml;ssen wir einr&auml;umen, bekennen.&rdquo;<br>\nSchindler fordert von seiner Partei wieder &ldquo;eine Politik, die von Menschen auch verstanden wird&rdquo;. Dazu m&uuml;ssen die Hartz-IV-Gesetzgebung abgeschafft und Fehler in der Rentenpolitik, wie die Anhebung des Renten-Alters, r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden. Diese Entscheidungen aus der rot-gr&uuml;nen Schr&ouml;der-Regierung verfolgten die SPD bis heute. Die Wahlentscheidung vieler Menschen sei von Unsicherheit getrieben gewesen, zum Beispiel durch befristete Arbeitsvertr&auml;ge oder Hartz IV. &ldquo;Auch wenn viele Menschen in Wohlstand leben, haben sie Angst.&rdquo; Die SPD m&uuml;sse &ldquo;nachhaltig eine andere Politik formulieren&rdquo;. Und das &ldquo;auch in einer Weise, dass es die Menschen glauben.&rdquo; Dazu d&uuml;rften sich die Sozialdemokraten auch &ldquo;nicht zu fein sein, auf den D&ouml;rfern wieder mit den Leuten zu reden und in der analogen Welt pr&auml;sent zu sein.&rdquo; Eine Ann&auml;herung an die Linke ist f&uuml;r Schindler mittelfristig unumg&auml;nglich. &ldquo;Wir m&uuml;ssen uns nicht nur f&uuml;r eine Zusammenarbeit mit den Linken &ouml;ffnen, ich bin auch f&uuml;r eine Fusion. Nicht morgen, aber bald.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.onetz.de\/deutschland-und-die-welt-r\/politik-de-welt\/spd-bezirksvorsitzender-franz-schindler-fordert-eine-parteiinterne-aufarbeitung-fusion-mit-linken-im-visier-d1782892.html\/action\/recommend\/1\/\">Onetz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Die Bezirke und damit die Bezirksvorsitzenden waren in der SPD fr&uuml;her die entscheidenden Machtfaktoren. Das ist durch die Gr&uuml;ndung von Landesverb&auml;nden und ihre Bedeutungserh&ouml;hung etwas reduziert, aber immer noch sind die Bezirke und die Bezirksvorsitzenden wichtig. Die &Auml;u&szlig;erungen des Bezirksvorsitzenden Franz Schindler k&ouml;nnten in mehrfacher Hinsicht ein Signal sein: unter anderem f&uuml;r den Abschied von der Agenda 2010 und f&uuml;r die Zusammenarbeit mit der Linkspartei bis hin zur Fusion. Seine &Auml;u&szlig;erung ist jedenfalls ein Anfang f&uuml;r einen Weg in die richtige Richtung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Linkspartei nach der Wahl: Krasser Shit<\/strong><br>\nDie Linkspartei freut sich nach der Wahl &uuml;ber viele Neueintritte &ndash; und hat viel zu debattieren: Wie weiter im Osten, wie weiter mit der SPD, wie weiter gegen die AfD? (&hellip;) &raquo;Der Erfolg der AfD straft all jene Strategen der Unionsparteien L&uuml;gen, die hofften, durch eine fl&uuml;chtlingsfeindliche Politik rechtsau&szlig;en wieder Stimmen gut zu machen. Wer rechts w&auml;hlen wollte, w&auml;hlte lieber das Original&laquo;, so kommentiert die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke das Ergebnis &ndash; und man kann das auch als Wortmeldung nach innen verstehen &ndash; als Reaktion auf eine &Auml;u&szlig;erung von Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht am Wahlabend. Die hatte mit Blick auf das Fl&uuml;chtlingsthema erkl&auml;rt, man habe &raquo;dort auch vielleicht bestimmte Probleme ausgeklammert, in der Sorge, dass man damit Ressentiments sch&uuml;rt&laquo;. Damit habe man es &raquo;am Ende&laquo; der AfD &uuml;berlassen, &raquo;bestimmte Dinge anzusprechen, von denen die Menschen einfach erleben, dass sie so sind&laquo;. Nicht nur der Berliner Kultursenator Klaus Lederer hielt dagegen: &raquo;Eine ernsthafte Linke kann einpacken, wenn sie sich die politische Agenda von 12,6-Prozent-Rechtsextremen diktieren l&auml;sst. Aber das tun wir nicht.&laquo; Auch von au&szlig;erhalb kam Kritik. Die fr&uuml;here Gr&uuml;nen-Politikerin Jutta Ditfurth forderte die Linkspartei auf, sie solle &raquo;selbstkritisch analysieren, dass eine nationale &sbquo;Linke&lsquo; als Spitzenkandidatin, die auf Kosten von Fl&uuml;chtlingen in den Gew&auml;ssern der AfD fischt, dazu f&uuml;hrt, dass Tausende von linken Menschen sie noch nicht einmal mehr aus taktischen Gr&uuml;nden zu w&auml;hlen bereit waren&laquo;. (&hellip;) Die Zustimmung unter denen, die bei Nachwahlbefragungen angeben, sie seien erwerbslos oder Arbeiter, ist am Sonntag zur&uuml;ckgegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1064929.krasser-shit.html\">Tom Strohschneider im Neuen Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Udo Brandes:<\/strong> Bezeichnend die Reaktion von dem Berliner Linkenpolitiker Klaus Lederer und noch schlimmer von Jutta Dithfurth, die schlicht nicht wollen, dass real vorhandene Konflikte thematisiert werden. Lederer h&auml;tte genau so gut sagen k&ouml;nnen &bdquo;Wir lassen uns nicht von der Realit&auml;t unsere politische Agenda diktieren.&ldquo; Dies sind alles Anzeichen daf&uuml;r, dass die Linkspartei &bdquo;gr&uuml;nifiziert&ldquo;, man k&ouml;nnte auch sagen, &bdquo;verb&uuml;rgerlicht&ldquo; und immer weniger dazu in der Lage ist, die Probleme und Sorgen der Arbeiterklasse aufzugreifen und so zu formulieren, dass es dort auch ankommt. Damit w&uuml;rde sie dann genau das tun, was Didier Eribon in seinem Buch &ldquo;R&uuml;ckkehr nach Reims&ldquo; beschrieben hat: Die Arbeiterklasse im Stich lassen. Und diese sucht sich dann woanders eine politische Heimat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Labour-Partei macht in Gro&szlig;britannien Schluss mit &Ouml;PP &ndash; wann zieht die SPD nach?<\/strong><br>\nAuf dem gestrigen Parteitag hat die britische Labour-Partei den Stopp von &ouml;ffentlich-privaten Partnerschaften (&Ouml;PP) beschlossen. Gleichzeitig wollen die britischen Sozialdemokraten bestehende &Ouml;PP-Vertr&auml;ge zur&uuml;ck in die &ouml;ffentliche Hand bringen. Dazu Carl Wa&szlig;muth, Sprecher von Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand (GiB): &bdquo;Labour macht Schluss mit Privatisierung und ist damit richtig erfolgreich. Jetzt ist &Ouml;PP dran: Nirgendwo auf der Welt wurden schon so lange und auch so viele &Ouml;PP-Vertr&auml;ge abgeschlossen wie in Gro&szlig;britannien. Die Menschen dort kennen die fatalen Folgen dieser Privatisierungsform bestens, sie hassen &Ouml;PP. Labour hat das gestern aufgegriffen und Schluss gemacht mit &Ouml;PP. Wir begl&uuml;ckw&uuml;nschen sie zu diesem Schritt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/labour-partei-macht-in-grossbritannien-schluss-mit-oepp-wann-zieht-die-spd-nach\/\">GiB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>The AfD&rsquo;s breakthrough shows that parties of the left must get radical<\/strong><br>\nGermany&rsquo;s SPD is not alone &ndash; social democracy is in crisis across Europe. As Jeremy Corbyn&rsquo;s Labour understands, we need a complete break with the neoliberal model (&hellip;) The starting point is to stop characterising the small but vibrant leftist parties as &ldquo;populist&rdquo;, or &ldquo;just as bad as the right&rdquo;. Instead, social democrats need to learn from the radical left, and engage with them both ideologically and tactically. (&hellip;) As they start work this morning to rebuild, the first task of German social democrats is to scrap the Lisbon treaty inside their heads. Amending it in practice will be easy once they can imagine a future in which the state defends the people and the planet, not the financial elite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2017\/sep\/25\/afd-germany-sdp-social-democracy-jeremy-corbyn\">Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Existenzminimum wird bei Umzug gek&uuml;rzt<\/strong><br>\nWenn Leistungsberechtigte des Arbeitslosengelds II umziehen, erhalten sie vom Jobcenter Darlehen f&uuml;r die Mietkaution. Zur R&uuml;ckzahlung dieser Darlehen wird der monatliche ALG-II-Satz um 10 Prozent gek&uuml;rzt &ndash; so lange, bis das Darlehen getilgt ist. Bei einer Kaution von drei Monatsmieten und einer Miete von 500 Euro dauert das drei Jahre; noch l&auml;nger ist es bei Anteilen f&uuml;r Wohnungsbaugenossenschaften. W&auml;hrend dieser Zeit erhalten ALG-II-Beziehende also nicht die &ndash; ohnehin minimalen &ndash; 409 Euro, sondern nur 368 Euro. Damit soll jahrelang sowohl der Lebensunterhalt bestritten als auch gesellschaftliche Teilhabe garantiert werden. Eine Kleine Anfrage [PDF] der Linksfraktion zeigt, dass die Bundesregierung diese Existenzgef&auml;hrdung komplett ignoriert.Die Bundesregierung zeigt sich in ihrer Antwort [PDF] fachlich komplett uninformiert. Das Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) kennt weder die Zahl der Betroffenen noch die Zeitr&auml;ume der Leistungsk&uuml;rzungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/existenzminimum-wird-bei-umzug-gekuerzt\/\">Die Linke im Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und wie eine Belohnung f&uuml;r diese Aktion &ndash; aber auch andere Handlungen, die Konzernen n&uuml;tzen, aber unter denen viele Menschen hierzulande zu leiden haben &ndash; soll Frau Nahles wohl die Funktion der Oppositionsf&uuml;hrerin erhalten, falls die SPD tats&auml;chlich in die Opposition gehen sollte. Es deutet sich also an, dass ein inhaltlich-programmatischer Neuanfang innerhalb der SPD verhindert werden soll, denn mit so einer Personalie wird quasi der &ldquo;Bock zum G&auml;rtner&rdquo; gemacht. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40285\">Eindr&uuml;cke vom Wahlabend und Bemerkenswertes am Wahlergebnis und seiner Interpretation<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Alternativer Nobelpreis: Drei Preistr&auml;ger mit &auml;hnlicher Mission<\/strong><br>\nDer Alternative Nobelpreis wird in diesem Jahr dreigeteilt: Geehrt werden ein Anwalt, eine Journalistin und eine Aktivistin. In unterschiedlichen L&auml;ndern finden sie &ldquo;praktische L&ouml;sungen f&uuml;r globale Probleme&rdquo;, urteilt das Komitee. (&hellip;) Bei der Preisvergabe wird nach den Worten des Chefs der Stiftungsleiters Ole von Uexk&uuml;ll besonders auf die &ldquo;Signalwirkung&rdquo; der Preistr&auml;ger geachtet. Die sollen eben nicht nur f&uuml;r ihre individuellen Leistungen ausgezeichnet werden. Die von ihnen gefundenen und gelebten &ldquo;pra nun ktischen L&ouml;sungen f&uuml;r globale Probleme&rdquo; sollen andere dazu ermutigen, ihrem Beispiel zu folgen. Etwa, wenn es darum geht, grundlegende Menschenrechte von B&uuml;rgern am Rand einer Gesellschaft zu sch&uuml;tzen. Das habe der diesj&auml;hrige Preistr&auml;ger &ndash; der indische Anwalt Colin Gonsalves &ndash; getan:  &ldquo;Ein Beispiel daf&uuml;r war der &lsquo;Right To Food&rsquo;-case, wo er vor dem Obersten Gerichtshof das Recht auf Nahrung erstritten hat. Dadurch hat sich dann f&uuml;r 400 Millionen Menschen der Alltag dahingehend ge&auml;ndert, dass jetzt ihre Nahrungsmittel anders subventioniert werden als vorher und dass jeder Sch&uuml;ler und jeder Student in Indien das Recht auf ein freies Mittagessen hat&rdquo;, erkl&auml;rt von Uexk&uuml;ll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/alternativer-nobelpreis-119.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schlafwandelnd in den Atomkrieg: Wie sich die USA auf den Erstschlag vorbereiten<\/strong><br>\nErneut warnen prominente amerikanische Wissenschaftler davor, dass die USA ihre Atomwaffen modernisieren. Schnell, genauer und leichter werden die neuen Atomwaffen. Damit steigt die Gefahr f&uuml;r einen atomaren Erstschlag. In den Konzepten mancher US-Strategen ist er bereits eingeplant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/57697-schlafwandelnd-in-atomkrieg\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>R&uuml;stung: Industrie erwartet steigende Etats<\/strong><br>\nDie Unternehmen aus der R&uuml;stungsindustrie blicken optimistisch in die Zukunft; f&uuml;r Europa rechnen sie mit wachsenden Verteidigungsbudgets. Intern haben sie aber Nachholbedarf in Sachen Innovationskraft und Cyber-Security, so eine Studie. &Uuml;ber 90 Prozent der befragten Manager aus der R&uuml;stungsindustrie geht davon aus, dass aufgrund der aktuellen politischen Lage die Ausgaben der Verteidigungspolitik steigen werden. F&uuml;r 2018 und 2019 erwarten 36 Prozent ein Wachstum zwischen 2 und 5 Prozent. Mehrere Gr&uuml;nde kommen als Ursache f&uuml;r diese Prognose in Betracht: 57 Prozent nennen zunehmende Spannungen zwischen Ost und West, 49 Prozent geben den auftretenden Nationalismus an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.consulting.de\/nachrichten\/alle-nachrichten\/consulting\/ruestung-industrie-erwartet-steigende-etats\/\">Consulting.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wenn die politischen Entscheidungstr&auml;ger &ndash; wie j&uuml;ngst in der Gro&szlig;en Koalition &ndash; jahrelang R&uuml;stungsexporte zulassen und der Konfrontation mit Russland quasi freien Lauf lassen, d&uuml;rfen solche Erwartungen seitens der R&uuml;stungsindustrie nicht wundern. Au&szlig;erdem hat die Politik in Deutschland und der EU bereits zu Beginn dieses Jahres deutliche Signale f&uuml;r den Wunsch nach mehr R&uuml;stungsausgaben gegeben &ndash; bitte lesen Sie dazu:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36679\">H&ouml;here R&uuml;stungsausgaben wegen Trump? Es ist an der Zeit, die Weichen neu zu stellen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37094\">Trump, Trump, Trump &hellip; und wenn der Theaterdonner sich verzogen hat, bleibt uns vor allem eins: h&ouml;here R&uuml;stungsausgaben<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Zu bef&uuml;rchten ist, dass die neue Bundesregierung &ndash; vermutlich eine sog. Jamaika-Koalition &ndash; diese Erwartungen auch erf&uuml;llen wird und insbesondere die Spannungen mit Russland zunehmen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>NATO-Hauptquartier f&uuml;r Spezialoperationen geplant<\/strong><br>\nIn Hardheim (Neckar-Odenwald-Kreis) entsteht zur Zeit ein NATO-Gefechtsstand zur Koordinierung multinationaler Spezialeins&auml;tze. Schon Wochen vor dem geplanten Einzug einer F&uuml;hrungsunterst&uuml;tzungskompanie gab es Proteste. (&hellip;) Die Hauptaufgabe dieser neuen Einheit wird die Bereitstellung eines Gefechtsstands sein, in dem ab 2020 ein NATO Special Operations Component Command (SOCC) multinationale Spezialeins&auml;tze koordinieren soll. (&hellip;) Bis 2020 soll die Kaserne mit umfangreicher IT und Fernmeldetechnik ausgestattet werden, um dann von dort aus die Spezialkr&auml;fte mehrerer NATO-Mitgliedstaaten im Einsatz zu f&uuml;hren, wie die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) best&auml;tigte. F&uuml;r den Standort habe es &bdquo;&uuml;berzeugende Argumente&ldquo; gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/09\/26\/nato-hauptquartier-fuer-spezialoperationen-geplant\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Arme Bauern und globales Business: Ein Feature &uuml;ber Entwicklungshilfe in Mosambik<\/strong><br>\nMosambik, die Republik im S&uuml;dosten Afrikas, geh&ouml;rt zu den zehn &auml;rmsten L&auml;ndern der Welt. Auf dem Land, wo die meisten Mosambikaner leben, hat sich die Armut und der Hunger seit 2002 sogar noch versch&auml;rft. Doch Europas Entwicklungspolitik ist mehr Konjunkturprogramm f&uuml;r unsere Wirtschaft denn Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Afrikas Bauern. Die internationale Gemeinschaft vergibt Kredite an Firmen, die bereits Marktf&uuml;hrer sind. Sie unterst&uuml;tzt Gesellschaften mit Briefkastensitz auf Mauritius, die hunderte Bauern von ihrem Acker vertreiben, und Unternehmen, an denen korrupte Politiker beteiligt sind. Diese gie&szlig;en die Interessen der globalen Konzerne -wie strenge Saatgutrichtlinien- in nationale Gesetze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/sendungen\/radiofeature\/entwicklungshilfe-mosambik-100.html\">BR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vorbild statt Interventionismus<\/strong><br>\nBernie Sanders fordert zu einer neuen Au&szlig;enpolitik auf<br>\nLetzte Woche hielt Senator Bernie Sanders, der Herausforderer Hillary Clintons in den letzten Pr&auml;sidentschaftsvorwahlen der Demokratischen Partei, eine Rede zur Au&szlig;enpolitik in Fulton im US-Bundesstaat Missouri. Dort, wo Winston Churchill vor 71 Jahren seine ber&uuml;hmte Rede vom Eisernen Vorhang gehalten hatte.<br>\nSanders&rsquo; Rede (die der Zeitschrift The Nation nach eine seiner besten &uuml;berhaupt war), richtete sich oberfl&auml;chlich betrachtet gegen die Au&szlig;enpolitik des amtierenden republikanischen Pr&auml;sidenten Donald Trump &ndash; das &ldquo;eigentliche Ziel&rdquo; waren der Washington Post nach aber die Demokraten, denen der lange unabh&auml;ngige Senator nur wenig indirekt zu einer Abkehr vom Interventionismus riet, dem das Establishment der Partei sp&auml;testens seit dem Kosovokrieg folgt (vgl. Klares Votum f&uuml;r ein unabh&auml;ngiges Mafiastan).<br>\n&ldquo;Viel zu oft&rdquo;, so Sanders, &ldquo;hatten amerikanische Interventionen und der Einsatz amerikanischer Milit&auml;rmacht nicht intendierte Konsequenzen, die unmessbaren Schaden anrichteten&rdquo;: &ldquo;Ja, es ist verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig leicht, den Sturz einer Regierung zu organisieren &ndash; aber es ist sehr viel schwerer, zu wissen, welche langfristigen Auswirkungen solche Handlungen haben werden.&rdquo; Er empfahl stattdessen ein Vorgehen, das die Washington Post nach Henry David Thoreaus Einsiedeleistandort eine &ldquo;Walden-Pond-Theorie der US-Au&szlig;enpolitik&rdquo; nennt: Amerika so zu verbessern, dass es der Welt ein Beispiel sein kann, den man seiner hohen Lebensqualit&auml;t und der vielen Freiheiten wegen freiwillig folgt. Pr&auml;sident Harry S. Truman, den Sanders in diesem Zusammenhang lobte, beschr&auml;nkte sich allerdings im Kalten Krieg nicht nur darauf, sondern unternahm auch erhebliche R&uuml;stungsanstrengungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Vorbild-statt-Interventionismus-3843270.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Panikmache vor &bdquo;russischen AfD-Bots&ldquo;: Nullnummer und Feindbildpflege<\/strong><br>\nMedien wie die Bild-Zeitung oder die &bdquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&ldquo; (FAZ) berichten von einem Social Bot-Net, das am Wahl-Sonntag und kurz davor die AfD unterst&uuml;tzt haben soll. Die Wirksamkeit von derartigen automatischen Twitter-Nutzern ist allerdings zu Recht umstritten, nicht nur in diesem Fall.<br>\n&bdquo;Nachdem die teils hysterischen Warnungen vor russischer Einflussnahme in den Wahlkampf sich als Nullnummer herausstellten, versucht man offenbar auf den letzten Metern nun doch noch die russischen Hacker ausfindig zu machen.&ldquo; So kommentierte Jens Berger vom Onlinemagazin &bdquo;Nachdenkseiten&ldquo; gegen&uuml;ber Sputnik die Meldungen. Die Medien beriefen sich auf einen Bericht des &bdquo;Digital Forensic Research Lab&ldquo; (DFRLab) &ndash; ein Projekt der Denkfabrik &bdquo;Atlantic Council&ldquo; &ndash;  zwei Tage vor der Wahl in einem Blogeintrag, laut dem ein Bot-Netzwerk Tweets mit dem Schlagwort &bdquo;Wahlbetrug&ldquo; besonders am Samstag massenhaft geteilt habe.<br>\nDie Bild-Zeitung nahm an, dass viele Posts mit dem Hashtag &bdquo;Wahlbetrug&ldquo;  von &bdquo;automatisierten Accounts vorgenommen wurden.&ldquo; Und fragte anschlie&szlig;end konspirativ: &bdquo;Unklar ist, ob es sich bei der Kampagne um mehr als blo&szlig;e Propaganda handelt.&ldquo; Auch das Magazin &bdquo;Der Spiegel&ldquo; berichtete online &uuml;ber die &bdquo;Last-Minute-Propagandawelle&ldquo;, kam aber zu dem Schluss, dass &bdquo;der Erfolg solcher Kampagnen bis zum Wahltag allerdings &uuml;berschaubar war.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20170926317606416-russische-afd-bots-vorwuerfe-in-mainstream-medien\/\">Sputnik Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Studierende?<\/strong><br>\nWer an deutschen Universit&auml;ten noch von Studentinnen und Studenten spricht, steht unter Diskriminierungsverdacht. Ob damit aber Diskriminierung verhindert wird, steht auf einem anderen Blatt. (&hellip;) Wie ist es dazu gekommen? Ich erinnere mich noch, wie Anfang der achtziger Jahre die Studenten begannen, von sich selbst als &laquo;Studis&raquo; zu reden. Nie h&auml;tten wir Achtundsechziger, die wir eher zu theoretischer Grossspurigkeit neigten, uns auf diese Weise verkleinert. Parallel zu dieser &laquo;Selbst-Verhaustierlichung&raquo; (Andr&eacute; Kieserling) nahmen die Studenten nun oftmals eine Bittstellerhaltung ein: Man m&ouml;ge doch st&auml;rker auf ihre Betroffenheit eingehen und sie mit Diskussionsdruck verschonen. Dies hat sich in der Folgezeit, nun vermischt mit dem allgegenw&auml;rtigen Diskriminierungsverdacht, immer weiter versch&auml;rft. Dazu passt, dass es bei Konflikten zwischen Dozenten und Studenten heutzutage fast nur noch um Noten oder Terminfragen, jedoch nie um Inhalte geht. Und es ist nur die Kehrseite dieser Entwicklung, wenn Kritik von Studenten an Professoren nunmehr den Charakter feiger Denunziation annimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/studierende-ld.1318406\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweis: Willy Wimmer udn Wolfgang Bittner &ndash; Der Einfluss der USA auf Europa<\/strong><br>\nDie USA sind der bestimmende Faktor der politischen Entwicklung im Osten Europas. Seit langem bereiten sie mit geheimdienstlichen Mitteln Umstu&#776;rze vor, beeinflussen die zentralen Medien und entkernen die Souvera&#776;nita&#776;t europa&#776;ischer Staaten. Die verha&#776;ngnisvolle<br>\nEinflussnahme der US-amerikanischen Regierung auf die zentralen Medien und die Politik Europas schildern und analysieren Staatssekreta&#776;r a.D. Willy Wimmer und der Schriftsteller und Jurist Dr. Wolfgang Bittner kenntnisreich in ihren Bu&#776;chern &bdquo;Die Akte Moskau&ldquo; und &bdquo;Die Eroberung Europas durch die USA&ldquo;. Bereits 1961 warnte der US-Pra&#776;sident und ehemalige Generalstabschef der Armee, Dwight D. Eisenhower, vor den verha&#776;ngnisvollen Verflechtungen und Einflussnahmen des &bdquo;milita&#776;risch-industriellen Komplexes&ldquo; auf die Politik der USA. &bdquo;Das Potenzial fu&#776;r die katastrophale Zunahme fehlgeleiteter Kra&#776;fte ist vorhanden und wird weiterhin bestehen&ldquo;, sagte Eisenhower. &bdquo;Wir du&#776;rfen es nie zulassen, dass die Macht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unsere demokratischen Prozesse gefa&#776;hrdet.&ldquo; [&hellip;]<br>\nKino Babylon<br>\n4.Oktober 2017<br>\n19.00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)<br>\nEintritt \/ Ticket: 12,-&euro;<br>\n<a href=\"http:\/\/babylonberlin.de\">babylonberlin.de<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/170927-Babylon-41017lang.pdf\">Flyer<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Es war ein Fehler, Dresden wieder aufzubauen<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170927-hdt-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/jutta_ditfurth\/status\/912077863972728834\">Jutta Ditfurth via Twitter<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(PS\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-40315","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40315","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=40315"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40315\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40331,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40315\/revisions\/40331"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=40315"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=40315"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=40315"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}