{"id":40319,"date":"2017-09-27T08:47:29","date_gmt":"2017-09-27T06:47:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40319"},"modified":"2017-09-27T10:57:24","modified_gmt":"2017-09-27T08:57:24","slug":"untenrum-freimachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40319","title":{"rendered":"Untenrum freimachen"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161114_horn.jpg\" alt=\"Florian Horn\" title=\"Florian Horn\"><\/div><p>Der Wirtschaftswissenschaftler Dani Rodrik hat neulich eine Studie vorgelegt, in der er den Zusammenhang zwischen fortgeschrittener Globalisierung, wachsender gesellschaftlicher Spaltung und dem Erstarken populistischer Parteien untersucht. Laut Rodrik ist die politische Linke dort erfolgreich, wo die soziale Dimension der Globalisierung sichtbar werde und die politische Linke entsprechend Klassenpolitik betreibt. Die politische Rechte hingegen sei dort erfolgreich, wo die kulturellen Auswirkungen der Globalisierung in den Vordergrund r&uuml;cken und die politische Rechte Identit&auml;tspolitik betreibe. F&uuml;r Ersteres nennt Rodrik Lateinamerika sowie Teile S&uuml;deuropas als Beispiele, f&uuml;r Letzteres insbesondere Europa. Unter welchen Vorzeichen die Globalisierungsdebatte in Europa derzeit gef&uuml;hrt wird und was das f&uuml;r die politische Linke bedeutet, soll im Folgenden er&ouml;rtert werden. Von <strong>Florian Horn<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40319#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<br>\n<!--more--><br>\nRodrik schreibt <a href=\"https:\/\/drodrik.scholar.harvard.edu\/files\/dani-rodrik\/files\/populism_and_the_economics_of_globalization.pdf\">in seiner Studie<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Globalisierung hat mehrere, zum Teil &uuml;berlappende Keile in die Gesellschaft getrieben: Zwischen Kapital und Arbeit, gelernte und ungelernte Arbeiter, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, global mobile Berufst&auml;tige und lokale Produzenten, zwischen Industrien und Regionen mit Wettbewerbsvorteilen und solchen ohne, zwischen Stadt und Land, Kosmopoliten und Kommunitaristen, Eliten und gew&ouml;hnliche Leute. Sie hat viele L&auml;nder verw&uuml;stet von Finanzkrisen und der darauf folgenden Austerit&auml;tspolitik zur&uuml;ckgelassen&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Zu dem Zitat ist anzumerken, dass nat&uuml;rlich nicht die omin&ouml;se Globalisierung politische Entscheidungen getroffen hat, sondern Politiker vieler Parteien, die Globalisierung als Argument f&uuml;r ihre angeblich alternativlosen Entscheidungen genannt haben.  <\/p><p>Handels- und Investitionsabkommen sind ein zentraler Pfeiler fortgeschrittener Globalisierung. Durch sie werden Regeln f&uuml;r die globale Wirtschaft festgeschrieben. Regeln, die inzwischen weit &uuml;ber klassische Ma&szlig;nahmen zur Handelsliberalisierung, wie zum Beispiel den Abbau von Z&ouml;llen, hinausgehen, und stattdessen den Abbau von Arbeitnehmerrechten, Umweltstandards und politischen Steuerungsm&ouml;glichkeiten auf regionaler sowie nationalstaatlicher Ebene erm&ouml;glichen. Deshalb sind Handelsabkommen ein zentrales Element in der Diskussion &uuml;ber die Auswirkungen von Globalisierung. <\/p><p>F&uuml;r viele Diskussionen sorgte zuletzt das geplante TTIP-Abkommen zwischen den USA und der EU. Es stie&szlig; insbesondere in Teilen Europas auf breite Ablehnung und die linke kapitalismus- und globalisierungskritische Bewegung in Europa wurde im Widerstand gegen TTIP zun&auml;chst gest&auml;rkt. <\/p><p>2017 ist TTIP als Symbol des Widerstands gegen fortgeschrittene Globalisierung abhandengekommen. Dies zeigte sich zuletzt bei dem G20-Gipfel in Hamburg, wo ein gemeinsamer Adressat, an den sich der Protest richtete, kaum zu erkennen war. Globalisierungskritiker sind mit ihren konkreten Botschaften nicht durchgedrungen, obwohl das Thema Freihandel weit oben auf der Agenda des Gipfels stand. <\/p><p>Stattdessen &bdquo;verspeist die extreme Rechte inzwischen unser Mittagessen&ldquo;, wie es Walden Bello bei einer Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Br&uuml;ssel zu Freihandelsabkommen der EU mit Lateinamerika <a href=\"http:\/\/www.rosalux.eu\/topics\/global-power-and-resistance\/four-challenges-to-global-trade-activists\/\">ausgedr&uuml;ckt hatte<\/a>. Gemeint ist, dass die extreme Rechte in Europa versucht, sich die jahrelange Arbeit der linken globalisierungskritischen Bewegung zu eigen zu machen. Das erreicht sie, indem sie Globalisierungskritik mit identit&auml;tspolitischen Forderungen verbindet und zum Teil auch den klassenpolitischen Diskurs damit verkn&uuml;pft. Diese Entwicklung wird wiederum von den Verfechtern der Freihandelsideologie wohlwollend aufgegriffen, die darin eine Chance sehen, die Kritik an neoliberaler Globalisierung zu diffamieren und zu schw&auml;chen. <\/p><p>Dabei machen sich die Spin-Doktoren des Freihandels eben jene Keile zunutze, welche ihre eigene Politik in den vergangenen Jahren in die Gesellschaften getrieben hat. Sie ziehen imagin&auml;re Linien, entlang welcher sie eine Positionierung zum Freihandel erzwingen m&ouml;chten. Diese Kommunikationsstrategie der Neoliberalen zeigt sich zum Beispiel in der Darstellung von wichtigen Abstimmungen der letzten Zeit, bei denen Globalisierung und Freihandel eine gro&szlig;e Rolle spielten: Beim Brexit-Votum sowie bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen in den USA und in Frankreich. <\/p><p>Die EU ist vor allem eine Freihandelszone, die den freien Fluss von Kapital, Waren, Dienstleistungen und Personen garantieren soll. Beim EU-Referendum in Gro&szlig;britannien ging es daher auch um Freihandel und Globalisierung. Die extreme Rechte stellte die angebliche Gefahr durch den Zustrom von EU-Migranten in das Zentrum ihrer &bdquo;Leave&ldquo;-Kampagne. Die politische Linke war hingegen verunsichert und schloss sich in weiten Teilen dem &bdquo;Remain&ldquo;-Lager an. Was letztlich ausschlaggebend f&uuml;r die Mehrheit zum Brexit war, dar&uuml;ber wird seitdem viel gestritten. Fest steht allerdings, dass sich das Votum entlang vieler der Keile entschied, welche von Rodrik eingangs genannt wurden. Interessant ist auch, dass sich die Leave-Kampagne mit Haut und Haaren dem Freihandel verschrieben hatte und das Stocken der EU-Verhandlungen beim Freihandel als einen Grund f&uuml;r einen Austritt aus der EU auff&uuml;hrte. Die extreme Rechte stand in Gro&szlig;britannien also an der Seite der extremen EU-Freihandelsideologen. Dies wurde jedoch, zumindest international, kaum berichtet. Stattdessen werden Freihandelskritiker, die die von der EU nach innen und au&szlig;en vorangetriebene Freihandelsagenda kritisieren, gerne als Anti- Europ&auml;er diffamiert. <\/p><p>Vor dem Hintergrund der Erfahrung mit dem nordamerikanischen NAFTA-Abkommen war im US-Wahlkampf mit dem Bekenntnis zu Freihandelsabkommen nicht zu punkten. Denn die verheerenden Auswirkungen des NAFTA-Abkommens auf Teile der US-amerikanischen Bev&ouml;lkerung waren nicht sch&ouml;nzureden. Nicht zuletzt die Unglaubw&uuml;rdigkeit von Hillary Clinton bei ihrer Ablehnung von TPP, dem transpazifischen Freihandelsabkommen, und das Versprechen von Donald Trump, NAFTA korrigieren zu wollen, trug zu Clintons Wahlniederlage bei. <\/p><p>Entsprechend seiner Ank&uuml;ndigung, die anhaltende Deindustrialisierung und damit verbundene Arbeitsplatzverluste in den USA zugunsten &bdquo;wettbewerbsf&auml;higerer&ldquo; L&auml;nder zu verhindern, ist es nun paradoxerweise Trump zu verdanken, dass TTIP derzeit gestoppt ist. Ebenso sind die USA aus dem transpazifischen Handelsabkommen TPP ausgestiegen. Und TiSA, das Freihandelsabkommen des Dienstleistungssektors, macht derweil ein Nickerchen. Diesen von Trump angedeuteten Kurswechsel der US-Regierung (wie es mit all diesen Abkommen weitergeht, bleibt derzeit unklar) nutzen die Freihandelsfanatiker der EU nun propagandistisch aus. Die EU-Eliten hoffen in jedem Fall, dass jegliche Kritik an ihrer Handelspolitik verstummt, um bei Freihandelsabkommen mit Japan (JEFTA), Kanada (CETA), Mexico und dem Mercosur- Raum mit gro&szlig;en Schritten z&uuml;gig voranzukommen. <\/p><p>Daf&uuml;r wird eine weitere imagin&auml;re Linie gezogen, zwischen Trumps angeblichem &bdquo;Protektionismus&ldquo; und dem &bdquo;Freihandel&ldquo; der EU. Wenn Trump dagegen ist, m&uuml;ssen wir daf&uuml;r sein. Ein Bauerntrick, auf den insbesondere naive Trump-Gegner hereinzufallen drohen. Dabei wird gerne unterschlagen, dass sich Trump f&uuml;r Freihandel ausspricht, und lediglich betont, dass er diesen unter angeblich &bdquo;fairen&ldquo; Bedingungen austragen m&ouml;chte. Vergessen wird auch, dass Angela Merkel und Sigmar Gabriel zuletzt auch gerne von fairem Handel gesprochen haben, wenn es darum ging, CETA zu verteidigen. &bdquo;Fairer und freier Handel&ldquo;, wie Trump es ja selbst sagt, sind aber Teil derselben tr&uuml;ben Br&uuml;he. Trumps Protektionismus ist eher als ein Strategiewechsel in der internationalen Politik insbesondere hinsichtlich China zu verstehen. Anstelle sich an die EU zu binden und mit TTIP gemeinsam gegen China vorzugehen, k&uuml;ndigt er Strafz&ouml;lle gegen China an. &Auml;hnlich geht auch die EU vor, wenn sie Strafz&ouml;lle auf &bdquo;unfaire Dumping-Handelspraktiken&ldquo; erheben will. Dennoch werden Freihandelskritiker in den Mainstream-Medien gerne als Partner im Geiste von Trump diffamiert. <\/p><p>Im franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahlkampf sprachen sich sowohl Jean-Luc M&eacute;lenchon von der franz&ouml;sischen Linken als auch Marine Le Pen von der extremen Rechten gegen die EU-Freihandelsabkommen CETA und TTIP aus. W&auml;hrend M&eacute;lenchon sich an den Diskursen der globalisierungskritischen Linken orientierte und diese mit der Ablehnung der inneren und &auml;u&szlig;eren EU-Freihandelspolitik verband, griff Le Pen diese Kritik zum Teil auf, aber verband sie mit rassistischer Identit&auml;tspolitik. Ungeachtet der Tatsache, dass sich zahlreiche weltbekannte &Ouml;konomen sehr kritisch gegen&uuml;ber diesen Abkommen &auml;u&szlig;erten und zum Teil auch grunds&auml;tzliche Kritik an der Freihandelstheorie &uuml;bten, wurde in der internationalen Berichterstattung die Kritik der Linken an Globalisierung mit jener der extremen Rechten oft vermischt oder gar gleichgesetzt. Und im Geiste der Extremismustheorie wurde das gemeinsame &Uuml;bel des sogenannten Linkspopulismus und Rechtspopulismus heraufbeschworen. Eine Linie zwischen &bdquo;populistischen&ldquo; Parteien und &bdquo;nicht-populistischen&ldquo; Parteien wurde dabei gezogen, wobei die Freunde von TTIP und CETA sich nat&uuml;rlich auf der angeblich nicht- populistischen Seite einordneten. Trotz dieser enormen Kampagne schnitt M&eacute;lenchon unerwartet gut ab und vermied auch nach der ersten Runde der Wahl ein sch&auml;dliches Bekenntnis zu dem Kandidaten des fortgeschrittenen EU-Freihandels, Emmanuel Macron. <\/p><p>In dieser Gemengelage werden die Kr&auml;fte der Anti-Freihandelsbewegung zu einem gro&szlig;en Teil in Abgrenzungsk&auml;mpfen gegen&uuml;ber der Freihandels- und Globalisierungskritik der extremen Rechten gebunden. &Uuml;ber dieses St&ouml;ckchen sollten Linke aber nicht springen, denn die Keile der fortgeschrittenen Globalisierung werden die Spaltung der Gesellschaft weiter vorantreiben. Schlie&szlig;lich wird der Wohlstand, den der Freihandel verspricht, auch weiterhin nur bei einem kleinen Teil der Gesellschaft ankommen, w&auml;hrend mittlere und niedrige Einkommensschichten auch weiterhin &uuml;ber kurz oder lang verlieren werden. Sehr fragw&uuml;rdig ist auch die Idee mancher Linker, das herrschende Freihandels-Modell mitzutragen, sich aber zugleich f&uuml;r Kompensationen f&uuml;r Freihandelsverlierer auszusprechen. Marx hat bereits in seiner Br&uuml;sseler Rede von 1848 zum Freihandel davor gewarnt, sich darauf auszuruhen, dass die Arbeiterklasse durch Freihandel &bdquo;zeitweilig gl&uuml;cklicher&ldquo; werden m&ouml;ge. Denn Freihandelsabkommen und die damit verbundene massenhafte globale Verschiebung von Arbeitspl&auml;tzen schw&auml;chten die Position der Arbeiterinnen und Arbeiter. Und eine Schw&auml;chung der Arbeiterklasse gehe nun mal nicht mit einer St&auml;rkung ihrer Position im Klassenkampf einher. Soweit, so logisch. Marx schloss seine <a href=\"http:\/\/www.mlwerke.de\/me\/me04\/me04_444.htm\">Br&uuml;sseler Rede<\/a> mit einer geh&ouml;rigen Portion Marx&rsquo;schen Humor: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Mit einem Wort, das System der Handelsfreiheit beschleunigt die soziale Revolution. Und nur in diesem revolution&auml;ren Sinne, meine Herren, stimme ich f&uuml;r den Freihandel.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Eine &uuml;berzeugende politische Strategie f&uuml;r die Linke zeigt der Satz nat&uuml;rlich nicht auf. Deshalb gilt: Die politische Linke sollte nicht darauf vertrauen, dass Marx Recht beh&auml;lt, sondern aktiv gegen Freihandel vorgehen. Ein klares &bdquo;Nein&ldquo; zu Freihandelsvertr&auml;gen ist derzeit auch das einzige verbindende Element, welches weite Teile der Zivilgesellschaften zum gemeinsamen Handeln zusammenbringt, wie der weite Protest gegen TTIP gezeigt hat. Die politische Linke sollte hier jene Stimmen unterst&uuml;tzen, die einen klaren Bruch mit dem &bdquo;weiter so&ldquo; der inneren (Binnenmarkt) und &auml;u&szlig;eren EU-Freihandelspolitik fordern, anstatt sich in einen scheinbaren Widerspruch zwischen Freihandel und Protektionismus zu verheddern. &Uuml;brigens haben sich obere Einkommens- und Berufsgruppen, also jene, die am lautesten den Freihandel predigen, seit jeher ausreichend Schutzmechanismen geschaffen, um ihre Branchen vor den Auswirkungen des Freihandel zu sch&uuml;tzen und so ihr St&uuml;ck vom Kuchen nicht zu gef&auml;hrden. Das hat Dean Baker vom amerikanischen Center for Economic and Policy Research (CEPR) ausf&uuml;hrlich <a href=\"http:\/\/cepr.net\/blogs\/beat-the-press\/protectionism-in-the-age-of-trump-the-case-of-dentists\">dargelegt<\/a>. Daf&uuml;r m&ouml;chte sich die Kapitalseite den Protektionismus, zum Beispiel Investorenschutz genannt, direkt in Freihandelsabkommen einschreiben lassen. Egal, ob Trump oder die EU, es gilt derzeit also: Protektionismus f&uuml;r die da oben, untenrum freihandeln. Aber nur, solange wir nicht dagegen vorgehen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Florian Horn ist Projektmanager im B&uuml;ro Br&uuml;ssel der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Im letzten November interviewten die NachDenkSeiten Horn zum Thema &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35802\">Wer vom Freihandel nicht reden will, sollte auch von Fluchtursachen schweigen<\/a>&ldquo;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161114_horn.jpg\" alt=\"Florian Horn\" title=\"Florian Horn\"\/><\/div>\n<p>Der Wirtschaftswissenschaftler Dani Rodrik hat neulich eine Studie vorgelegt, in der er den Zusammenhang zwischen fortgeschrittener Globalisierung, wachsender gesellschaftlicher Spaltung und dem Erstarken populistischer Parteien untersucht. Laut Rodrik ist die politische Linke dort erfolgreich, wo die soziale Dimension der Globalisierung sichtbar werde<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40319\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[37,123,125],"tags":[1843,1913,1090,895,593,401,2173,1994,1972,2040,315,2174,1254,1975,2046,1800,894],"class_list":["post-40319","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-globalisierung","category-kampagnentarnworteneusprech","category-rechte-gefahr","tag-brexit","tag-ceta","tag-clinton-hillary","tag-freihandel","tag-g7820","tag-gabriel-sigmar","tag-jefta","tag-le-pen-marine","tag-marx-karl","tag-melenchon-jean-luc","tag-merkel-angela","tag-protektionismus","tag-tina","tag-tisa","tag-tpp","tag-trump-donald","tag-ttip"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40319","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=40319"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40319\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40329,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40319\/revisions\/40329"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=40319"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=40319"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=40319"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}