{"id":40386,"date":"2017-10-02T08:53:51","date_gmt":"2017-10-02T06:53:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386"},"modified":"2017-10-09T08:41:11","modified_gmt":"2017-10-09T06:41:11","slug":"hinweise-des-tages-2971","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h01\">Sie hat uns verkohlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h02\">Katalonien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h03\">Doppelt so viele Unternehmer im neuen Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h04\">Die USA sind die wichtigste Steueroase der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h05\">Mit Vater Staat aus den Schulden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h06\">Berlin fehlen 4000 Kr&auml;fte f&uuml;r Kliniken und Heime<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h07\">Monsanto-Vertreter d&uuml;rfen nicht mehr ins EU-Parlament<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h08\">Saudi-Arabien steuert auf den Abgrund zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h09\">Trumps brandgef&auml;hrliches S&auml;belrasseln gegen den Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h10\">AfD-W&auml;hler: Nahezu 68 Prozent lebt in Westdeutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h11\">Merkel regiert einfach mal weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h12\">CDU stimmt mit AfD gegen Gedenkst&auml;tte f&uuml;r NSU-Opfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h13\">Gr&uuml;ne und FDP bereiten Jamaika-Koalition vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h14\">Die AfD in den Medien: Aufgeblasen am rechten Rand?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h15\">Jan Fleischhauer, die Atlantik-Br&uuml;cke und die CIA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h16\">&ldquo;Breitbart&rdquo; aus den Alpen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h17\">Russland und USA im Medienkrieg &uuml;ber den Sender RT<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40386#h18\">&Ouml;sterreichs Politik dreht durch<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sie hat uns verkohlt<\/strong><br>\nDie ganze Kraft, &uuml;ber die Angela Merkel noch verf&uuml;gt, wird in die Stabilisierung der neuen Koalition flie&szlig;en (&hellip;)<br>\nWer an einer &bdquo;Jamaika&ldquo;-Koalition zweifelt, weil die Entfernungen der beteiligten Parteien untereinander zu gro&szlig; seien, der hat den Glauben an die Integrit&auml;t der handelnden Personen offenbar noch nicht aufgegeben. Wir anderen, Ern&uuml;chterten, m&uuml;ssen hingegen feststellen: Es gibt buchst&auml;blich kein Thema, bei dem sich selbst CSU und Gr&uuml;ne am Ende nicht doch einig w&uuml;rden, wenn der Preis die Macht ist.<br>\nMan sollte also die Standhaftigkeit sowohl der Gr&uuml;nen als auch der CSU nicht &uuml;bersch&auml;tzen. F&uuml;r die CSU steht mehr auf dem Spiel als f&uuml;r die Gr&uuml;nen &ndash; was die Macht kostet, dar&uuml;ber wird darum eher CSU-Chef Horst Seehofer bestimmen als Cem &Ouml;zdemir. Nat&uuml;rlich h&ouml;rt man jetzt aus Bayern, dass es ohne die ber&uuml;chtigte &bdquo;Obergrenze&ldquo; keine Koalition geben werde. Aber am Ende ist das auch nur ein Wort und die Koalitionsvereinbarung eine Frage der Formulierung. Es ist gut vorstellbar, dass die Gr&uuml;nen der CSU das Wort &bdquo;Heimat&ldquo; schenken und daf&uuml;r im Gegenzug das Wort &bdquo;Klimaschutz&ldquo; bekommen &ndash; und Merkel supervidiert den Tausch.<br>\nWie flexibel die Gr&uuml;nen selbst in Menschenrechtsfragen sein k&ouml;nnen, hat sich vor drei Jahren gezeigt, als mit der Zustimmung des gr&uuml;nen Ministerpr&auml;sidenten Baden-W&uuml;rttembergs, Winfried Kretschmann, das Asylrecht versch&auml;rft wurde und der westliche Balkan wider besseres Wissen zur &bdquo;sicheren&ldquo; Herkunftsregion erkl&auml;rt wurde. Wenn sie eines Morgens im B&uuml;ndnis mit der FDP aufwachen, dann werden die Gr&uuml;nen ihre lange Reise aus dem Scho&szlig; des B&uuml;rgertums &uuml;ber einige Umwege des politischen Aufbegehrens zur&uuml;ck zum Ort ihres Ursprungs vollendet haben. Mutlangen, Gorleben, selbst Stuttgart 21 &ndash; all das erscheint ja schon heute wie der lang zur&uuml;ckliegende Mittsommernachtstraum einer fernen Jugend.<br>\nEs gibt also derzeit keinen Grund, an der &auml;u&szlig;eren Stabilit&auml;t von &bdquo;Jamaika&ldquo; zu zweifeln, auch wenn eine solche Regierung aus CDU, CSU, FDP und Gr&uuml;nen kaum so ger&auml;uschlos &ndash; ja so totenstill &ndash; funktionieren w&uuml;rde wie die Gro&szlig;e Koalition. Aber die ganze Kraft, &uuml;ber die Merkel noch verf&uuml;gt, wird in die Aufrechterhaltung dieser komplizierteren Koalition flie&szlig;en. F&uuml;r alles andere &ndash; Bildung, Digitalisierung, B&uuml;rgerrechte, Chancengleichheit, Steuergerechtigkeit, Europa &ndash; wird es an Lust und Laune fehlen. &bdquo;Jamaika&ldquo; wird damit das Gegenteil eines politischen Projekts sein. Die Wiederauferstehung des alten Westdeutschlands von den Toten. Ruhe ist die erste Regierungspflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/jaugstein\/sie-hat-uns-verkohlt\">Jakob Augstein in der Freitag<\/a>\n<p><strong><em>Anmerkung Werner R&uuml;gemer:<\/em><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Hallo Jakob Augstein,<\/p>\n<p>in unserer Situation sollte man sich so viel Oberfl&auml;chlichkeit wie Sie in Ihrem Kommentar zu Merkel und zum Wahlausgang nicht leisten. Sehen wir uns einige Ihrer Behauptungen an:<\/p>\n<p>*Merkel habe &ldquo;den Augenblick eines Abschieds in W&uuml;rde verpasst&rdquo;: Sie lie&szlig; sich w&uuml;rdelos ins Amt der CDU-Parteivorsitzenden schieben, gefeatured von der FAZ und mit Kassen&uuml;bergabe an den neuen Schatzmeister, der nun ganz direkt vom Haupt- und Dauersponsor gestellt wurde und extra seinen Vorstandsposten in der Deutschen Bank abgab (er hie&szlig; Cartellieri). <\/p>\n<p>Aus &ldquo;Kohls M&auml;dchen&rdquo; wurde dann &ldquo;Ackermanns M&auml;dchen&rdquo;. <\/p>\n<p>Sie lie&szlig; sich w&uuml;rdelos von jedem dahergelaufenen Automobil-, Energie-, R&uuml;stungs- und Finanzkonzern erpressen und lernte, das dann alles freiwillig zu machen und als ihre Dienstaufgabe, den Amtseid verletzend, betrieb. <\/p>\n<p>Jedem US-Pr&auml;sidenten, welcher Partei auch immer und f&uuml;r welchen Krieg auch immer, stand sie w&uuml;rdelos zu Diensten. <\/p>\n<p>Sie l&auml;sst sich abh&ouml;ren, widerstands- und w&uuml;rdelos. Beim Antrittsbesuch bei Trump wiederholte sie unterw&uuml;rfig &ndash; gebeten oder ungebeten &ndash; das Versprechen der Aufr&uuml;stung, das sie schon Obama gegeben hatte.<\/p>\n<p>*Merkel schleppe sich &ldquo;in ihre vierte Amtszeit, gest&uuml;tzt von zwei kleinen Parteien&rdquo;: nein, das ist die &ouml;ffentliche Inszenierung. <\/p>\n<p>Geschleppt wird sie von den Automobil- usw. Konzernen, aufgepeppt als politische Symbol- und Kunstfigur, um jegliche Demokratisierung der Gesellschaft und der Wirtschaft zu verhindern, n&auml;mlich um die antidemokratische, privatprofit-kompatible &ldquo;marktkonforme Demokratie&rdquo; zu repr&auml;sentieren und mit scheinbarem Nicht-Regieren abzusichern, die Bev&ouml;lkerung zu verdummen und die Politik zu entpolitisieren. Sich vordergr&uuml;ndung ein bi&szlig;chen zu sozialdemokratisieren, um sogar das unm&ouml;glich zu machen, was sozialdemokratische Politik wollen k&ouml;nnte.<\/p>\n<p>*die jetzige Wahl bedeute eine &ldquo;Zeitenwende: Nazis im Parlament!&rdquo;, so pflichten Sie dem Spiegel-Autor zu. Bei der Wahl des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland, eines gewissen Konrad Adenauer, waren sehr viel mehr Nazis im Parlament, in der Adenauer-Regierung und in Verwaltungen und Konzernen und Banken sowieso. <\/p>\n<p>Der erste Vorsitzende der christlich lackierten CDU wird bis heute legendenumwoben und vorbildhaft hochgehalten, mithilfe einer staatlich alimentierten Legendenverwaltung, der Stiftung, die seinen Namen tr&auml;gt. <\/p>\n<p>Der hat in der Bundesrepublik einge&uuml;bt, was Merkel bei ihrem w&uuml;rdelosen Einschleichen in die Adenauer-Demokratie offensichtlich m&uuml;helos gelernt bekam: In dieser Art parlamentarischer Demokratie kannst du als Gew&auml;hlter und Gew&auml;hlte mit den W&auml;hlerstimmen machen, was du willst &ndash; du hast ja M&auml;chtigere neben und hinter dir, und zwar nicht nur an einem Tag alle vier Jahre. <\/p>\n<p>Sie schlie&szlig;en, Jakob Augstein, mit einem lustlosen und desillusionierten Ausblick auf die vermutlich dann hingemauschelte &ldquo;Jamaika&rdquo;-Koalition. Was halten Sie davon, dass wir uns wesentlich um Folgendes k&uuml;mmern: die Selbstorganisation der Demokraten!<\/p>\n<p>Werner R&uuml;gemer<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Katalonien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Spanische Regierung ist an Kataloniens B&uuml;rgern gescheitert<\/strong><br>\nDie St&uuml;rmung einiger Wahllokale hatte neben Hunderten von Verletzten keine Auswirkung auf das Referendum, noch aber ist es nicht ausgestanden<br>\nDie Situation ist weiterhin weitgehend ruhig, am sp&auml;ten Nachmittag setzte sich zusehends eine Stimmung durch, dass man gewonnen hat, egal welches Ergebnis nun noch ausgez&auml;hlt wird. Denn es ist gelungen, gegen massive Gewalt eine Abstimmung durchzusetzen, an der sich ein gro&szlig;er Teil der Bev&ouml;lkerung beteiligt haben d&uuml;rfte oder es zumindest versucht hat. Die blutigen Vorg&auml;nge am Morgen haben auch nur dazu gef&uuml;hrt, dass noch mehr Leute aufgestanden sind, um abstimmen zu gehen. Ohnehin sind von den brutalen Angriffen nur ein kleiner Teil der gut 2000 Wahllokale betroffen. Die spanischen Sicherheitskr&auml;fte r&auml;umen ein, dass nicht einmal in 100 die Wahlurnen beschlagnahmt wurden.<br>\nMit gewaltfreiem aktiven Widerstand ist an einigen Orten auch gelungen zu verhindern, dass die Guardia Civil oder Nationalpolizei in Wahllokale eindringen konnten. Sie mussten unverrichteter Dinge abziehen, in ihnen wird weiter abgestimmt. Die Regionalpolizei hat sich zum Teil inzwischen auch eingemischt, allerdings nicht um Wahlurnen zu beschlagnahmen, sondern um ihre Bev&ouml;lkerung zu sch&uuml;tzen und die &ouml;ffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten. Das ist die Aufgabe der Mossos. Gegen sie wird nun ermittel<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Spanische-Regierung-ist-an-Kataloniens-Buergern-gescheitert-3848216.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Austerit&auml;t und Sezession<\/strong><br>\nDer eskalierende katalanische Sezessionskonflikt ersch&uuml;ttert mit Spanien ein von den Berliner Austerit&auml;tsdiktaten schwer getroffenes Land. Spanien, in deutschen Medien zuweilen als ein Vorzeigebeispiel einer angeblich erfolgreichen Sparpolitik gefeiert, ist trotz eines bescheidenen Wirtschaftswachstums weiterhin mit enormen sozialen und &ouml;konomischen Problemen konfrontiert; Arbeitslosigkeit und Armut verharren auf hohem Stand. Die Krisenpolitik der vergangenen Jahre lie&szlig; auch den &ouml;konomischen Abstand zu den Wohlstandszentren der Eurozone anwachsen. Von einem Schuldenabbau, der das offizielle Ziel der deutschen Austerit&auml;tspolitik in der EU ist, kann immer noch keine Rede sein. Zudem befeuert die schlechte &ouml;konomische Lage samt der &uuml;beraus hohen Schuldenlast den katalanischen Sezessionsstreit, in dem auch die Aufteilung der Staats- und Regionalschulden konfliktversch&auml;rfend wirkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59687\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Ausma&szlig; der Gewalt gegen Wahlwillige in Katalonien ist v&ouml;llig inakzeptabel<\/strong><br>\nIch verurteile sehr deutlich das Ausma&szlig; der Gewalt gegen Wahlwillige in Katalonien. In Barcelona war ich Zeuge der gewaltsamen Erst&uuml;rmung einer Schule durch die spanische Polizei. Kurz darauf konnte ich den Einsatz von in Katalonien verbotenen Gummigeschossen gegen Demonstranten beobachten. Auch in Girona war das Vorgehen v&ouml;llig unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig. Mittlerweile ist die Zahl der Verletzten auf 500 angestiegen.<br>\nUnabh&auml;ngig davon, wie man zu den Unabh&auml;ngigkeitsbestrebungen und zum heutigen Referendum steht: Demolierte Schulen, brutal erk&auml;mpfte Wahlurnen und insbesondere blut&uuml;berstr&ouml;mte W&auml;hler\/innen k&ouml;nnen kein Zeugnis eines modernen Rechtsstaats sein.<br>\nGerade wenn man die M&ouml;glichkeit einer f&ouml;deralen L&ouml;sung im Rahmen der spanischen Verfassung erhalten will, muss man klug und besonnen handeln. Das heutige Agieren der Regierung Rajoy ist das direkte Gegenteil davon. Ich erwarte von der Bundesregierung, insbesondere von Kanzlerin Angela Merkel und Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel, sowie von EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker eine unzweideutige Verurteilung des Vorgehens der spanischen Polizei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/andrej-hunko.de\/presse\/3769-ausmass-der-gewalt-gegen-wahlwillige-in-katalonien-ist-voellig-inakzeptabel\">Andrej Hunko, MdB (Die Linke)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Doppelt so viele Unternehmer im neuen Bundestag<\/strong><br>\nDer Einzug von AfD und FDP &auml;ndert den Bundestag nicht nur politisch, sondern auch mit Blick auf die vertretenen Berufsgruppen. Laut einer Auswertung sitzen k&uuml;nftig deutlich mehr Unternehmer im Parlament.<br>\nIm neuen Bundestag ist die Berufsgruppe der Unternehmer deutlich st&auml;rker vertreten als bisher. Sa&szlig;en in der abgelaufenen Legislaturperiode gerade einmal 35 Firmenbesitzer und Selbst&auml;ndige auf den Abgeordnetensesseln, werden es k&uuml;nftig 76 sein. Drei&szlig;ig davon geh&ouml;ren der Unionsfraktion an. Die AfD zieht mit 19 Unternehmern ein, die FDP bringt 13 mit. Die restlichen 14 verteilen sich auf Gr&uuml;ne, Linke und die SPD. Das geht aus einer Erhebung des Datendienstleisters K&uuml;rschner Politikkontakte im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen hervor, &uuml;ber die die &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&rdquo; berichtet.<br>\nDominiert wird der Bundestag aber weiterhin von Abgeordneten, die zuvor im &ouml;ffentlichen Dienst t&auml;tig waren. Das trifft laut der Auswertung auf 204 von 709 k&uuml;nftigen Mandatstr&auml;gern zu. . Weitere 110 kommen demnach &ldquo;aus dem Dunstkreis von Parteien, Gewerkschaften oder den Kirchen&rdquo;.<br>\nDeutlich unterrepr&auml;sentiert sind dagegen drei andere Gruppen: Im neuen Parlament finden sich nur 15 Auszubildende und Studenten, vier Arbeitslose und zwei Hausfrauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/einzug-von-fdp-und-afd-doppelt-so-viele-unternehmer-im-neuen-bundestag-a-1170791.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die USA sind die wichtigste Steueroase der Welt<\/strong><br>\nAm Wochenende startet der Bankdatenaustausch zwischen 50 Staaten. Problematisch sei, dass die USA und Entwicklungsl&auml;nder nicht mitmachten, sagte Markus Meinzer vom tax justice network im Dlf. Zudem sei die Zahl der Finanzbeamten in Deutschland massiv verringert worden. (&hellip;)<br>\nFr&ouml;hndrich: Wenn wir jetzt auf einzelne L&auml;nder schauen, welche L&auml;nder bleiben dann als private Oasen &uuml;brig? Welche L&auml;nder sehen Sie da?<br>\nMeinzer: Die USA sind die wichtigste Steueroase der Welt, die nicht mitmachen bei diesem System. Sie sorgen aber in diesem, ihrem eigenen Projekt daf&uuml;r, dass die Partnerstaaten nur ein Rinnsal an Informationen erhalten. Die USA sind auf dem besten Weg dazu, die gr&ouml;&szlig;te internationale Fluchtoase zu werden.<br>\nVerz&ouml;gern tun aber auch viele andere: die Schweiz etwa, &Ouml;sterreich, Singapur, Hongkong, also ich sage mal die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen. Die fangen erst ein Jahr sp&auml;ter an. Auch Deutschland ist ja, weil Deutschland zum Beispiel mit Entwicklungsl&auml;ndern bisher keinen Austausch vereinbart und sich seit Jahren dagegen sperrt, hier in ein etabliertes Pilotprogramm einzusteigen, &ndash; ist ja f&uuml;r viele Schwellen- und Entwicklungsl&auml;nder weiterhin eine attraktive Steuerfluchtoase, und so ist auch Deutschland im Sinne f&uuml;r viele Entwicklungsl&auml;nder weiterhin Steuerfluchtburg. (&hellip;)<br>\nFr&ouml;hndrich: Br&auml;uchte es da vielleicht auch mehr Steuerfahnder am Ende?<br>\nMeinzer: Ganz sicher haben wir in Deutschland ein Riesen-Problem mit der Ausstattung der Finanzbeh&ouml;rden. Wir sehen in den letzten Jahren, dass sich, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, die Anzahl der Finanzbeamten massiv verringert hat und dass wir hier in vielen Bundesl&auml;ndern auch eine unterschiedliche Ausstattung zu beklagen haben, die auch nicht von Ungef&auml;hr kommt. In Hamburg etwa ist die Anzahl der Steuerfahnder besonders niedrig, dort wo am meisten Million&auml;re leben, und ganz sicher brauchen wir da bundesweit deutlich mehr Personal, um diese F&auml;lle dann auch entsprechend aufzuarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kampf-gegen-steuerflucht-die-usa-sind-die-wichtigste.769.de.html?dram:article_id=397143\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mit Vater Staat aus den Schulden<\/strong><br>\nKredite zu Wucherkonditionen und ein deregulierter Markt: Tschechien litt lange unter einer hohen Privatverschuldung. Jetzt entdeckt die tschechische Politik das lange unbeachtete Thema &ndash; und will die Schulden &uuml;bernehmen. [&hellip;]<br>\nDas ist eine recht neue Situation: &Uuml;ber lange Jahre hatten viele Tschechen hohe Schulden, die Zahl der Zwangsvollstreckungen war astronomisch hoch. Auch heute noch sind im 10-Millionen-Einwohner-Land 4,5 Millionen Pf&auml;ndungen anh&auml;ngig &ndash; aber neu ist, dass die Politik das Thema f&uuml;r sich entdeckt hat. [&hellip;]<br>\nPetr Dolinek, ein Politiker der regierenden Sozialdemokraten, fordert, die Schulden quasi zu verstaatlichen. Wer in der Zwangsvollstreckung ist, dessen Schulden soll der Staat &uuml;bernehmen:<br>\n&ldquo;Wenn ein Gl&auml;ubiger offene Forderungen hat, kauft sie der Staat auf &ndash; bis zu 10.000 Kronen, also 400 Euro, zum vollen Preis &ndash; bei allem &uuml;ber 100.000 Kronen mit einer Pauschalzahlung von 20.000 Kronen.&rdquo;<br>\nDer Schuldner m&uuml;sse dann je nach H&ouml;he seiner Einnahmen die Schulden abstottern  &ndash; aber eben an den Staat. Der garantiere eine faire Abwicklung, die den Schuldnern ausreichend finanziellen Spielraum lie&szlig;e &ndash; das ist das Hauptargument von Petr Dolinek: [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/tschechien-mit-vater-staat-aus-den-schulden.795.de.html?dram:article_id=397049\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Berlin fehlen 4000 Kr&auml;fte f&uuml;r Kliniken und Heime<\/strong><br>\nDie Berliner Senatsverwaltung hat Zahlen vorgelegt, nach denen 2018 Tausende Pflegestellen neu besetzt werden m&uuml;ssen. F&uuml;r kommendes Jahr gibt es nach den Prognosen einen Bedarf von rund 47.700 Pflege- und Pflegehilfskr&auml;ften. Tats&auml;chlich gab es zuletzt 43.500 Arbeitnehmer in diesen Bereichen.<br>\nPflege- und Wohlfahrtsverb&auml;nde rechnen langfristig mit einem weitaus h&ouml;heren Bedarf. Die Gewerkschaft Ver.di wirft Arbeitgebern vor, das Problem selbst herbeigef&uuml;hrt zu haben.<br>\nNeun Kliniken werden in Berlin von Vivantes betrieben. Sprecherin Kristina Tschenett zufolge hat das Unternehmen vergangenes Jahr bereits 558 Mitarbeiter eingestellt, haupts&auml;chlich im Pflegebereich. Dennoch liefen diesen September noch 170 Ausschreibungen, teils f&uuml;r mehrere Stellen. Bei der Anwerbung im Ausland konzentriere man sich auf S&uuml;dostasien: 76 Vietnamesinnen h&auml;tten vergangenes Jahr ihre Ausbildung begonnen. Insgesamt besch&auml;ftigt Vivantes in Berlin 6150 Pflegekr&auml;fte.<br>\nAuch die zuletzt bestreikte Charit&eacute; hat eigenen Angaben zufolge zu wenig Pflegekr&auml;fte. 80 Pfleger werden noch im station&auml;ren Bereich gebraucht, auf den Intensivstationen fehlen 50 Vollzeitkr&auml;fte. Durch eine hohe Fluktuation m&uuml;sse die Charit&eacute; j&auml;hrlich allein 250 Menschen einstellen, um den Istzustand zu halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/pflegekraeftemangel-berlin-fehlen-4000-kraefte-a-1170841.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es bleibt dabei: es gibt keinen Fachkr&auml;ftemangel, sondern nur einen Mangel an Menschen, die ganz schlimme Arbeitsbedingungen zu Niedrigstl&ouml;hnen akzeptieren. Bessere Bezahlung, bessere Arbeitsbedingungen, vorausschauende Planung, dann gibt es keinen Mangel an ausgebildeten Arbeitskr&auml;ften. Die Helios Kliniken sind privat und gewinnorientiert, was an sich ein Problem ist; aber Vivantes geh&ouml;rt dem Land Berlin, dito die Charit&eacute;: das &uuml;berall dieselben Probleme herrschen, ist auch f&uuml;r das Land Berlin besch&auml;mend.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Monsanto-Vertreter d&uuml;rfen nicht mehr ins EU-Parlament<\/strong><br>\nErstmals hat das Europ&auml;ische Parlament Lobbyisten den Zugang zu ihren R&auml;umen verweigert. Es reagierte darauf, dass Monsanto eine Vorladung zum Thema Glyphosat ignorierte.<br>\nDas Europ&auml;ische Parlament hat beschlossen, Lobbyisten und andere Vertreter des US-Saatgutkonzerns Monsanto die Zugangsausweise zu entziehen. Das hat der Europaabgeordnete Sven Giegold mitgeteilt.<br>\nDer Konflikt zwischen dem Konzern und dem Parlament war eskaliert wegen des Skandals um die sogenannten Monsanto-Papers. Dabei war der Verdacht aufgekommen, das Unternehmen habe in Studien zum umstrittenen Wirkstoff Glyphosat eingegriffen. Das Parlament hatte dazu eine Anh&ouml;rung angesetzt. Doch Monsanto weigerte sich, dort zu erscheinen. Als Strafe wurde deshalb der Zugang zu den Parlamentsr&auml;umen gesperrt.<br>\nEs ist das erste Mal, dass das Europ&auml;ische Parlament einem Konzern die Zugangserlaubnis entzieht. Das ist nach neuen Regeln, die Anfang dieses Jahres in Kraft getreten sind, m&ouml;glich, wenn Firmen Vorladungen zu Parlamentsanh&ouml;rungen ignorieren. Vertreter von Monsanto d&uuml;rfen die Parlamentsgeb&auml;ude in Br&uuml;ssel und Stra&szlig;burg nun nicht mehr betreten, um dort beispielsweise Abgeordnete zu treffen oder Kabinettssitzungen beizuwohnen.<br>\n&ldquo;Wenn Monsanto in Europa Gesch&auml;fte macht, muss es sich auch vor dem EU-Parlament seiner Verantwortung stellen&rdquo;, sagte Giegold. Wer sich nicht an demokratische Regeln hielte, d&uuml;rfe auch keinen privilegierten Zugang zur Demokratie erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-09\/europaeisches-parlament-monsanto-papers-lobbyisten-zugang-entzogen\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diesen Job k&ouml;nnen ja nun bald die Bayer-Lobbyisten &uuml;bernehmen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Saudi-Arabien steuert auf den Abgrund zu<\/strong><br>\nAm 15. September 2017 war die Spannung in Saudi-Arabiens St&auml;dten f&ouml;rmlich mit den H&auml;nden zu greifen. &Uuml;berall war Polizei. Die &bdquo;Bewegung 15. September&ldquo; hatte zu landesweiten Protesten aufgerufen.<br>\nDie Bewegung fordert Arbeitspl&auml;tze, bezahlbaren Wohnraum, politische Freiheiten und die Beendigung der Unterdr&uuml;ckung der Frauen. In Videoclips, die von saudischen B&uuml;rger\/inne\/n im Vorfeld ins Netz gestellt worden waren, wurde au&szlig;erdem die Korruption der saudischen K&ouml;nigsfamilie und ihres Staatsapparates sowie die obsz&ouml;ne Kluft zwischen Armen und Reichen angeprangert. W&auml;hrend die Mitglieder der K&ouml;nigsfamilie goldene Autos fahren und K&ouml;nig Salman w&auml;hrend seines letzten Urlaubs in Marokko 100 Millionen Dollar ausgab, m&uuml;ssen zahlreiche Saudis ihr Essen im M&uuml;ll suchen und auf der Stra&szlig;e leben. (&hellip;)<br>\nMit dieser Politik k&uuml;ndigt die derzeitige saudische F&uuml;hrung den seit dem Beginn des Erd&ouml;lzeitalters geltenden Gesellschaftsvertrag auf. Die Bev&ouml;lkerung bekam in Gestalt von hochbezahlten Jobs im &ouml;ffentlichen Sektor und Subventionen einen Teil des &Ouml;lreichtums ab, und daf&uuml;r akzeptierte sie politische Entm&uuml;ndigung und Rechtlosigkeit. Ein Teil der Bev&ouml;lkerung wurde allerdings immer benachteiligt oder diskriminiert. Ersteres gilt vor allem f&uuml;r die Jugend, letzteres f&uuml;r die im Osten des Landes lebende schiitische Minderheit. Die Jugendarbeitslosigkeit betr&auml;gt 30 %. Das ist um so brisanter, als Saudi-Arabien ein sehr junges Land ist. Fast 2\/3 der Bev&ouml;lkerung sind unter 30 Jahren. F&uuml;r die unz&auml;hligen jungen Menschen, die jedes Jahr neu auf den Arbeitsmarkt dr&auml;ngen, gibt es keine Jobs und auch sonst keine Perspektiven.[5]<br>\nNun, da der Lebensstandard der Bev&ouml;lkerung massiv beschnitten wird, sie erstmals Steuern zahlen und die &ldquo;niederen&ldquo; Arbeiten &uuml;bernehmen soll, f&uuml;r deren Verrichtung in der Vergangenheit billige und rechtlose Arbeitskr&auml;fte aus der arabischen Welt und Asien importiert worden waren, fordert sie &bdquo;No taxation without representation.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/saudi-arabien-steuert-auf-den-abgrund-zu\/\">KenFM<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Trumps brandgef&auml;hrliches S&auml;belrasseln gegen den Iran<\/strong><br>\nSchrotte den Iran-Deal und mach&lsquo; so aus einer Atomkrise zwei Atomkrisen.<br>\nWenn sich Washington entschlie&szlig;t, den Weg der Hetze und der Konfrontation gegen den Iran weiterzugehen und sich tats&auml;chlich weigert, Teheran die Einhaltung des Iran-Nukleardeals aus dem Jahr 2015 zu bescheinigen, k&ouml;nnte sich die Welt bald neben Nordkorea einer zweiten Atomkrise gegen&uuml;bersehen.<br>\nW&auml;hrend seiner ersten Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in diesem Monat nutzte US-Pr&auml;sident Donald Trump die Gelegenheit, um vor allem gegen zwei L&auml;nder zu hetzen.<br>\nEr erkl&auml;rte Nordkorea &ndash; oder die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK), wie sich Pj&ouml;ngjang selbst bezeichnet &ndash; als &bdquo;verkommenes&ldquo; Regime mit einer &bdquo;verdorbenen&ldquo; Mentalit&auml;t, welches aus einer &bdquo;Bande von Verbrechern&ldquo; besteht und mit &bdquo;Atomwaffen und ballistischen Raketen&ldquo; ausgestattet ist. Trump drohte damit, das Land &bdquo;vollst&auml;ndig zu zerst&ouml;ren&ldquo;, wenn sich die USA in die Ecke gedr&auml;ngt f&uuml;hlen.<br>\nIn derselben Weise labelte er den Iran als &bdquo;korrupte Diktatur&ldquo; und bezeichnete den Iran-Nukleardeal &ndash; der auch als Gemeinsamer umfassender Aktionsplan bekannt ist (JCPOA) und im Juli 2015 zwischen Teheran und mehreren Weltm&auml;chten geschlossen wurde &ndash; als &bdquo;einen der schlechtesten und einseitigsten Deals, den die Vereinigten Staaten jemals eingegangen sind.&ldquo;<br>\nGanz offensichtlich sieht die US-Regierung eine enge Verbindung zwischen diesen beiden Aufgaben &ndash; wird die nordkoreanische Atomkrise ernsthafte politische Auswirkungen auf die Haltung Washingtons gegen&uuml;ber dem Iran-Deal haben?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/trumps-brandgefaehrliches-saebelrasseln-gegen-den-iran\/\">JusticeNow!<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>AfD-W&auml;hler: Nahezu 68 Prozent lebt in Westdeutschland<\/strong><br>\nNahezu 68 Prozent der AfD-W&auml;hler und -W&auml;hlerinnen lebt in Westdeutschland &ndash; nach vorl&auml;ufigen amtlichen Endergebnissen erhielt die AfD bei den Bundestagswahlen am 24. September 2017 in Westdeutschland 3,970 Millionen ihrer insgesamt 5,877 Millionen g&uuml;ltigen Zweitstimmen (67,6 Prozent). Dies wird unter &Uuml;berschriften wie &ldquo;Der typische AfD-W&auml;hler &ndash; Arbeiter, m&auml;nnlich, ostdeutsch&rdquo; (1) vergessen bzw. verdr&auml;ngt. Trotz der i.d.R. weit &uuml;berdurchschnittichen AfD-Stimmanteile in den ostdeutschen Wahlkreisen (siehe PDF_BIAJ20170930) h&auml;tten die ostdeutschen AfD-Stimmen allein nicht zum Einzug in den Deutschen Bundestag gereicht. 4,1 Prozentpunkte des AfD-Wahlergebnisses (12,6 Prozent der g&uuml;ltigen Zweitstimmen) kamen aus Ostdeutschland, 8,5 Prozentpunkte aus Westdeutschland.<br>\nUnd noch eine anregende BaSta-Information:\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171002_02.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/980-bundestagswahl-2017-nahezu-68-prozent-der-afd-waehler-lebt-in-westdeutschland.html\">BIAJ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein weiterer Beleg daf&uuml;r, dass formale Bildung nicht zwingend zu mehr Verst&auml;ndnis f&uuml;hrt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Merkel regiert einfach mal weiter<\/strong><br>\nDie Liberalen, die sich zu Beginn der Woche noch vor einem Eintritt in die Regierung zierten, wundern sich bereits, dass die Wahlverliererin noch zu keiner ersten Sondierungsrunde eingeladen hat. Da stimmt doch was nicht, denken sich vermutlich auch die Gr&uuml;nen, die ihr Verhandlungsteam als erstes in den Startl&ouml;chern hatten. Anrufe und Einladungen gab es aber nur von Talkshows, in denen es so aussah, als w&uuml;rden die Voraussetzungen f&uuml;r eine Koalition &ouml;ffentlich diskutiert. Inhalte, Inhalte und nochmals Inhalte, wusste jede Seite zu berichten. Was genau damit gemeint ist, bleibt aber eher im Ungef&auml;hren, wie das Kanzleramt selbst.<br>\nDessen Chef, Peter Altmaier, kommt auch mit Inhalten. Die seien wichtiger als das Datum der Regierungsbildung, sagt er. Tolle Sache, die Sache mit den Inhalten. Da scheinen sie alle genug von zu haben. Was es aber braucht, ist eine Regierung. Ein angebliches Geheimtreffen zwischen FDP und Gr&uuml;nen, wie die Rheinische Post berichtete, hat nicht stattgefunden, sagt Christian Lindner. Ist aber auch egal. Selbst wenn das Papier, dass die RP-Redaktion bereits als Quelle mehrfach verbreitete ein Fake ist, passen w&uuml;rde es doch sehr. Denn aus ihm geht hervor, dass nicht Inhalte, sondern der k&uuml;nftige Ressortzuschnitt und vor allem die &bdquo;Gesichtswahrung&ldquo; oberste Ziele der beiden kleineren Parteien sind. (&hellip;)<br>\nDas gilt auch f&uuml;r Thomas Oppermann, den Ex-SPD-Fraktionschef. Bei Lanz quatschte er aus dem N&auml;hk&auml;stchen. F&uuml;r den Fall, dass seine Partei mit einem &uuml;berragend besseren Ergebnis in der N&auml;he von 23 Prozent abgeschlossen h&auml;tte, w&auml;re die Fortsetzung der Gro&szlig;en Koalition eine sichere Sache gewesen. Er w&uuml;rde weiter Fraktionschef sein oder sogar Minister. Das w&uuml;rde auch erkl&auml;ren, warum Merkel in der Elefantenrunde so irritiert wirkte, als der Bundestagsneuling Martin Schulz Gespr&auml;chsangebote br&uuml;sk zur&uuml;ckwies. Da hat sie sich vielleicht gedacht, regiere ich einfach mal weiter und gucke, was die anderen so machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/170929merkel-regiert-einfach-mal-weiter\">TauBlog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Allen Dementis zum Trotz &ndash; eine Einigung auf der Ebene der parteipolitischen Eliten d&uuml;rfte kaum ein Problem darstellen. Problematischer d&uuml;rfte es vielmehr sein, den Gang in eine gemeinsame Koalition den jeweiligen Mitglied- und W&auml;hlerschaften zu vermitteln. Das d&uuml;rfte insbesondere bei FDP und B&uuml;ndnis 90\/Gr&uuml;nen der Fall, da diese Parteien eine Woche vor der BT-Wahl noch Parteitage abgehalten und die &ndash; zumindest angeblich &ndash; gro&szlig;en Unterschiede hervorgehoben hatten. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40152\">Bemerkenswertes kurz vor den Wahlen. Gespielter Konflikt zwischen FDP und Gr&uuml;nen. Viel Geld bei der AfD<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>CDU stimmt mit AfD gegen Gedenkst&auml;tte f&uuml;r NSU-Opfer<\/strong><br>\nTh&uuml;ringen will der Opfer des NSU-Terrors mit einem Mahnmal gedenken und einen Hilfsfonds f&uuml;r die Hinterbliebenen einrichten. Das hat der Landtag in Erfurt beschlossen. Keine Unterst&uuml;tzung bekam der Antrag von der AfD &ndash; und der CDU. (&hellip;)<br>\nDer Beschluss diene dazu, Verantwortung zu &uuml;bernehmen, die &uuml;ber die politische Aufarbeitung des NSU-Komplexes hinausgehe, hie&szlig; es in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung der rot-rot-gr&uuml;nen Regierungsfraktionen. &ldquo;Mit der St&auml;tte der Erinnerung und Mahnung wollen wir an die zehn get&ouml;teten Opfer und die Verletzten der NSU-Taten erinnern und mahnen, wozu Hass der extremen Rechten und Rassismus f&uuml;hren,&rdquo; sagte Madeleine Henfling von den Gr&uuml;nen.<br>\nCDU-Politiker J&ouml;rg Kellner sagte im Erfurter Landtag, er halte es f&uuml;r falsch, aus dem Thema ausschlie&szlig;lich ein Th&uuml;ringer Thema zu machen. &ldquo;Es ist nicht vermittelbar und in gewisser Weise makaber, wenn eine Entsch&auml;digung davon abh&auml;ngen sollte, wer die T&auml;ter waren&rdquo;, sagte der Abgeordnete. Kellner warnte davor, dass die Einrichtung eines Hilfsfonds, die unzureichende Arbeit der Th&uuml;ringer Sicherheitsbeh&ouml;rden in eine direkte Schuld umdeuten w&uuml;rde. Die CDU teilte mit, man habe den Antrag im Innenausschuss diskutieren wollen. Die Regierung habe dies jedoch abgelehnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/leute\/nsu-terror-cdu-und-afd-in-thueringen-stimmen-gegen-gedenkstaette-a-1170621.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Gemeinsamkeiten von Union und AfD h&auml;ufen sich. Sogar &uuml;ber Koalitionen wird &ouml;ffentlich diskutiert: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/CDU-Abgeordnete-Koalition-mit-AfD-moeglich-article18701161.html\">CDU-Abgeordnete: Koalition mit AfD m&ouml;glich<\/a>.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Willkommen im neuen alten Deutschland.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne und FDP bereiten Jamaika-Koalition vor<\/strong><br>\nDie offiziellen Sondierungen zur Jamaika-Koalition sollen erst nach der Niedersachsen-Wahl am 15. Oktober beginnen. Es gibt aber schon ein Papier, das f&uuml;r viel Wirbel sorgt\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171002_03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/koalitionsverhandlungen-2017-fdp-und-gruene-bereiten-jamaika-koalition-vor-aid-1.7113443\">Rheinische Post<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dazu passt eine sch&ouml;ne Passage aus dem Lied &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=SRZ7C01mDRI\">Zug der Opportunisten<\/a>&ldquo; von Marc-Uwe Kling &hellip;<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Fr&uuml;her, da gab&rsquo;s noch keine gr&uuml;n-gelbe Mitte<br>\nDa verteilte Professor Fischer noch pers&ouml;nlich Tritte<br>\nDoch die Blumenkinder, wer konnte das ahnen, gingen den Weg aller Bananen:<br>\nHeute gr&uuml;n und morgen gelb und &uuml;bermorgen schwarz<br>\nEin Kastor f&auml;hrt nach Kosovo<br>\nAm Steuer Peter Harz<br>\nSpring auf, spring auf<br>\nAuf den Zug der Opportunisten<br>\nSpring auf, spring auf<br>\nUnsere Ideale packen wir in Kisten<br>\nVersteigern die dann h&ouml;chstbietend bei eBay an den letzten Trend<br>\nSpring auf, spring auf<br>\nAuf den Zug der Opportunisten<br>\nUnsere Fahne h&auml;ngen wir in den Wind<br>\nWeil wir so &ouml;kologisch sind<br>\nSpring auf, spring auf<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die AfD in den Medien: Aufgeblasen am rechten Rand?<\/strong><br>\nWelchen Anteil in Zeitungen und rechten Blogs hat die AfD? Kanadische Forscher untersuchten &uuml;ber mehrere Monate die Erw&auml;hnungen der Rechtspopulisten im Parteien-Vergleich. Das Datenmaterial aus &uuml;ber siebentausend Einzelartikeln zeichnet ein anderes Bild als vielleicht erwartet: Die traditionellen Medien scheinen die AfD nicht mit &uuml;berproportionaler Frequenz hochgeschrieben zu haben. [&hellip;]<br>\nas Team unter der Leitung von Dr. Steven Weldon hat seit dem 1. Juli 2017 sowohl Posts von rechtsgeneigten Plattformen und Blogs als auch Meldungen aus g&auml;ngigen deutschen Medienh&auml;usern gesammelt und ausgewertet. &Uuml;ber den gesamten Wahlkampf-Sommer bis zum Tag der Wahl kamen &uuml;ber siebentausend Berichte, Artikel und Meldungen zusammen, mit denen der Verlauf der Kampagnen nachgezeichnet werden kann.<br>\nAls typische rechtspopulistische Websites im deutschsprachigen Raum wurden die bekannten Plattformen pi-news.net, jungefreiheit.de und compact-online.de, aber auch michael-mannheimer.net, politikstube.com und deutsche-stimme.de ausgew&auml;hlt, die allesamt w&auml;hrend des Wahlkampfes die Kampagnen der AfD offensiv unterst&uuml;tzten. Fast dreitausend Beitr&auml;ge wurden hier gesammelt.<br>\nAuf der Seite der sogenannten Mainstream-Medien wurden &uuml;ber 4.500 Artikel aus den Politikressorts von Bild, Welt, Handelsblatt und tageszeitung ausgewertet, jeweils aus den Printversionen der t&auml;glich erscheinenden Zeitungen. Ein breites politisches Spektrum von konservativen bis linken Bl&auml;ttern konnte damit abgebildet werden. [&hellip;]\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171002_01.gif\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/die-afd-in-den-medien-aufgeblasen-am-rechten-rand\/\">Netzpolitik.org<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Studie ist interessant, aber wenig geeignet, um die Vorw&uuml;rfe zu be- oder entkr&auml;ften, da sie schlicht den falschen Zeitraum untersucht. Niemand behauptet, dass die Medien im Sommer 2017 die AfD hochgeschrieben h&auml;tten. Das war aber im Jahr 2016 ganz massiv der Fall.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Jan Fleischhauer, die Atlantik-Br&uuml;cke und die CIA<\/strong><br>\nBlinde Flecken in transatlantischer Loge<br>\nSPIEGEL-Autor Jan Fleischhauer, stolzes Mitglied des transatlantischen Lobbyvereins Atlantik-Br&uuml;cke e.V., echauffierte sich vor geraumer Zeit &uuml;ber die Assoziation seiner Loge mit der CIA. Die Atlantik-Br&uuml;cke ist ein deutsch-amerikanischer Gesellschaftsverein, in dem hochgestellte Journalisten, Spitzenpolitiker und Industrielle vierstellige Mitgliedsbeitr&auml;ge bezahlen, um nett zueinander zu sein.<br>\nFleischhauer st&ouml;rte sich an einem Kapitel im unerw&uuml;nschten Bestseller &ldquo;Gekaufte Journalisten&rdquo; des umstrittenen Autors Udo Ulfkotte, der sich f&uuml;r seine Zeilen zur Atlantik-Br&uuml;cke ausgiebig aus dem Telepolis-Artikel Gr&uuml;ne und Linke auf der Atlantik-Br&uuml;cke von 2013 bedient hatte. Fleischhauer versuchte damals in erschreckender Naivit&auml;t, die Beziehung der Atlantik-Br&uuml;cke zur CIA mit Sarkasmus ins L&auml;cherliche zu ziehen.<br>\nDa der Telepolis-Autor Texte von Fleischhauer mit gleichem Eifer meidet wie solche von Ulfkotte, stie&szlig; er erst jetzt auf dieses humoristische Juwel des konservativen Kommentators. Dem transatlantisch verstrickten Journalisten ist insbesondere f&uuml;r seine historischen Defizite kein Vorwurf zu machen, da etwa die Urspr&uuml;nge der Atlantik-Br&uuml;cke und die tats&auml;chlichen Zusammenh&auml;nge mit der CIA gemeinhin unbekannt sind. W&auml;hrend Bundesbeh&ouml;rden inklusive Geheimdienste ihre Geschichte von unabh&auml;ngigen Historikerkommissionen aufarbeiten lassen, werden die Wurzeln der Atlantik-Br&uuml;cke gerne vernachl&auml;ssigt.<br>\nAuch die Medien lassen das Thema aus, denn Verleger und Rundfunkintendanten sind h&auml;ufig selbst Mitglied. Daher sind an der Atlantik-Br&uuml;cke etwa die 68er Jahre und die damals begonnene Vergangenheitsbew&auml;ltigung spurlos vor&uuml;bergegangen, so dass der unbedarfte SPIEGEL-Kolumnist in seiner transatlantischen Echochamber hilflos gefangen ist. Damit Fleischhauer k&uuml;nftig kompetenter spotten kann, soll ihm nachfolgend erkl&auml;rt werden, in welcher Gesellschaft er sich eigentlich befindet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Jan-Fleischhauer-die-Atlantik-Bruecke-und-die-CIA-3838580.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Breitbart&rdquo; aus den Alpen?<\/strong><br>\nRed-Bull-Gr&uuml;nder Dietrich Mateschitz startet sein lange erwartetes Internet-Portal &ldquo;Addendum&rdquo;. Statt um Meinungen soll es allein um Fakten gehen &ndash; oder ist es doch nur das Sprachrohr eines Milliard&auml;rs?<br>\nWenn so viele &uuml;ber die vermeintliche &ldquo;L&uuml;ckenpresse&rdquo; schimpfen, dann muss es einen geben, der die L&uuml;cke f&uuml;llt: Dietrich Mateschitz, der &ouml;sterreichische Red-Bull-Gr&uuml;nder und Milliard&auml;r, f&uuml;hlt sich dazu berufen. Zu Wochenbeginn hat der Fu&szlig;ball- und Formel-1-M&auml;zen deshalb den Medienmarkt mit einer von ihm finanzierten Plattform f&uuml;r &ldquo;investigative, journalistische Recherche&rdquo; bereichert. &ldquo;Addendum&rdquo; lautet der Name, und f&uuml;r Nicht-Lateiner wird das &ldquo;Hinzuzuf&uuml;gende&rdquo; im Untertitel frei &uuml;bersetzt: &ldquo;Das, was fehlt.&rdquo;<br>\nAn Selbstbewusstsein fehlt es den Addendum-Machern nicht. Per Video, das auf der Webseite (www.addendum.org) verbreitet wird, preisen sie ihr Projekt als &ldquo;multimediale Antwort auf die viel zitierte Krise des Journalismus&rdquo;. Die Medien st&uuml;nden bei den Menschen unter Manipulationsverdacht, dem Vertrauensverlust gelte es auf neuen Wegen entgegenzuwirken. Jede Woche soll dazu bei Addendum ein einzelnes Thema von allen Seiten beleuchtet werden. Statt um Meinungen soll es allein um Fakten gehen, unabh&auml;ngig und ohne Ideologie. (&hellip;)<br>\nDenn als er die neue Plattform in einem Interview mit der Kleinen Zeitung ank&uuml;ndigte, verband er dies mit einer Art Wutb&uuml;rger-Ausbruch. Er wetterte gegen das &ldquo;Meinungsdiktat des politisch Korrekten&rdquo;, kritisierte die europ&auml;ischen Regierungen f&uuml;r die &ldquo;Nichtbew&auml;ltigung der Fl&uuml;chtlingswelle&rdquo; und polterte ganz allgemein, die Obrigkeit wolle &ldquo;den unm&uuml;ndigen, kritiklosen und ver&auml;ngstigten Staatsb&uuml;rger&rdquo;. Spekuliert wurde danach, ob die Neugr&uuml;ndung eine austriakische Version des US-Magazins Breitbart werden wolle, gewitzelt wurde &uuml;ber &ldquo;Bullbart&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/neues-onlinemagazin-addendum-breitbart-aus-den-alpen-1.3683692\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> &lt;Ironie&gt;Man sollte nun auf jeden Fall erst einmal Mateschitz sehr gr&uuml;ndlich auf Russland-Kontakte &uuml;berpr&uuml;fen.&lt;\/Ironie&gt;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Russland und USA im Medienkrieg &uuml;ber den Sender RT<\/strong><br>\nDas US-Justizministerium verlangt, dass sich RT als &ldquo;ausl&auml;ndischer Agent&rdquo; registriert, die RT-Chefredakteurin schie&szlig;t nun zur&uuml;ck und warnt vor russischen Reaktionen gegen&uuml;ber US-Medien<br>\nAnfang September forderte das US-Justizministerium den russischen Auslandssender RT dazu auf, sich als &ldquo;ausl&auml;ndischer Agent&rdquo; zu registrieren, berichtete der russische Sender. RT hat Redaktionsniederlassungen in Washington und einigen europ&auml;ischen Staaten und sendet auf Englisch, Deutsch, Arabisch, Franz&ouml;sisch, Russisch und Spanisch, auf der Website werden Beitr&auml;ge in diesen Sprachen ver&ouml;ffentlicht. Mit der Versch&auml;rfung des Nato-Russland-Konflikts wird Russland der hybriden Kriegsf&uuml;hrung und des &ldquo;Informationskriegs&rdquo; bezichtigt. Dazu geh&ouml;ren auch die so genannten &ldquo;Beeinflussungskampagnen&rdquo; durch russische Sender wie RT oder Sputnik und prorussische Web- und Social-Media-Sites mitsamt Bots und Trollen. Im gemeinsamen Bericht der Geheimdienste, der kurz vor Amtsantritt von Trump ver&ouml;ffentlicht wurde, wird RT als &ldquo;staatliche Propagandamaschine&rdquo; bezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Russland-und-USA-im-Medienkrieg-ueber-den-Sender-RT-3848256.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&Ouml;sterreichs Politik dreht durch<\/strong><br>\nFacebook-Fakes, Slim-Fit-Feschismus und die abhanden gekommene Faktenwelt &ndash; Ein Kommentar<br>\nF&uuml;r die Leserinnen und Leser au&szlig;erhalb der Alpenrepublik: In &Ouml;sterreich spielt sich im Moment eine einmalige Story mit den Ingredienzen Geld, Macht und Manipulation ab (Schwarze Propaganda im Wahlkampf).<br>\nDie Keywords: Facebook-Fakeseiten, Israel-Connections, Slim-Fit-&ldquo;Feschismus&rdquo;, Energie-Start-up-Firmen, semikriminelle Milliard&auml;re.<br>\nDie Akteure: Es betrifft niemand Geringeren als die Spitzen des Staates und der Medien. Den Bundeskanzler, von dem niemand mehr wei&szlig;, was er wusste und wei&szlig;. Einen israelischen Politberater, der R&auml;tsel aufgibt, vielleicht sich &uuml;ber alles totlacht. Einen Medienmogul, der nicht ganz zu Unrecht beleidigt ist. Eine Bundeskanzler-Gattin. Einen jungen politischen Senkrechtstarter. Und viele sprachlose Journalisten und emp&ouml;rte B&uuml;rger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Oesterreichs-Politik-dreht-durch-3848248.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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