{"id":40398,"date":"2017-10-03T08:02:40","date_gmt":"2017-10-03T06:02:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40398"},"modified":"2018-12-30T17:44:37","modified_gmt":"2018-12-30T16:44:37","slug":"militaerputsch-in-brasilien-nach-zertruemmerung-des-rechtsstaats-nun-das-saebelrasseln-der-generaele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40398","title":{"rendered":"Milit\u00e4rputsch in Brasilien? \u2013 Nach Zertr\u00fcmmerung des Rechtsstaats nun das S\u00e4belrasseln der Gener\u00e4le"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:left;margin: 0 15px 15px 0\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171020_bra1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Bras&iacute;lia, den 15. September. W&auml;hrend einer Gastrede bei einer Freimaurer-Loge in der brasilianischen Hauptstadt wird General Antonio Hamilton Mour&atilde;o, Finanzsekret&auml;r des brasilianischen Heeres, von einem Zuh&ouml;rer gefragt, was er von der immer wieder vorgetragenen Forderung nach einem Eingreifen der Streitkr&auml;fte &bdquo;zur Wiederherstellung der Ordnung&rdquo; in Brasilien halte. Der Frager bezog sich auf rechtsextreme Gr&uuml;ppchen, die sich seit 2014 an den Aufm&auml;rschen gegen Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff beteiligten. Von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong><br>\n<!--more--><br>\n&bdquo;Sehr gute Frage!&ldquo;, beginnt Mour&atilde;o seine Antwort und erkl&auml;rt, bezugnehmend auf die wegen landesweiter, endemischer Korruption Angeklagten, die noch auf freiem Fu&szlig; sind: &bdquo;Meine Meinung ist, und sie stimmt mit der meiner Kollegen im Hohen Heereskommando &uuml;berein, wir befinden uns in einer Lage, die wir aus der Logarithmentafel als &acute;sich wiederholende Ann&auml;herungen&acute; kennen. Bis der Moment erreicht ist, an dem entweder die Institutionen das politische Problem l&ouml;sen &ndash; genauer: die Justiz alle in Delikte Involvierten aus dem politischen Leben entfernt &ndash; oder wir m&uuml;ssen das eben erzwingen. Solch ein Zwang wird nicht leicht sein, wir haben aber unsere Planungen&ldquo;.<\/p><p>&bdquo;Erzwingen&ldquo;, &bdquo;Planungen&ldquo;? Das h&ouml;rte sich nach Androhung eines Milit&auml;rputschs an.<br>\nDie Rede l&ouml;ste landesweiten Alarm aus und war auch bis Ende September das beherrschende Thema auf den Trib&uuml;nen des Bundes- und der Landesparlamente, in den Medien, den sozialen Netzwerken und auf der Stra&szlig;e. So beunruhigend, dass die beherrschende Mediengruppe Globo &ndash; die sich noch in einem Leitartikel in O Globo vom 31. M&auml;rz 2013 &ouml;ffentlich f&uuml;r ihre Bef&uuml;rwortung des Milit&auml;rputschs von 1964 entschuldigte, der eine 21 Jahre lange Diktatur zur Folge hatte &ndash; am vergangenen 19. September Heereskommandant General Eduardo Villas B&ocirc;as zu einem <a href=\"https:\/\/globoplay.globo.com\/v\/6160237\/\">einst&uuml;ndigen Interview<\/a> ins Studio holen und fragen lie&szlig;, ob sein Kollege und Untergebener nicht etwa gegen die Befehlshierarchie versto&szlig;en, ja sich gar verfassungswidrig bet&auml;tigt habe.<\/p><p><strong>Die Verfassungsfalle<\/strong><\/p><div style=\"float:left;margin: 0 15px 15px 0\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171020_bra2.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Der zivile Verteidigungsminister und konvertierte Ex-Kommunist Raul Jungmann hatte einen Tag zuvor Villas B&ocirc;as zum Fall Mour&atilde;o zur Rede gestellt. General Mour&atilde;o habe sich zwar so ausgedr&uuml;ckt, dass man dieses und jenes interpretieren k&ouml;nne, er sei aber ein patriotischer Soldat! Bestrafen werde er ihn nicht, versuchte der Heereschef den Minister zu beschwichtigen und wiederholte die gleiche Bes&auml;nftigungstaktik in seinem Fernsehauftritt. <\/p><p>Jungmann gab sich zufrieden und lie&szlig; seine Pressestelle verbreiten: &bdquo;Der Verteidigungsminister bekr&auml;ftigt, dass die Streitkr&auml;fte den verfassungsm&auml;&szlig;igen und demokratischen Grunds&auml;tzen vollkommen untergeordnet sind. Es herrscht ein Klima der absoluten Ruhe und Einhaltung der Prinzipien der Disziplin und Hierarchie&rdquo;.<\/p><p>F&uuml;r den Verteidigungsminister war die Aff&auml;re damit erledigt. Doch als Globo-Interviewer Pedro Bial einen Tag sp&auml;ter dazu nachhakte, was Mour&atilde;o wohl mit &bdquo;unseren Planungen&ldquo; gemeint habe, lie&szlig; Villas B&ocirc;as die Katze aus dem Sack: Im Ernstfall, sollte also die &ouml;ffentliche Ordnung in extremer Weise gef&auml;hrdet sein, m&uuml;ssten die Streitkr&auml;fte sehr wohl den &bdquo;Verfassungsauftrag&ldquo; erf&uuml;llen und eingreifen, erkl&auml;rte der Heereschef mit dem vertrauensseligen Blick eines Schicksalsgef&uuml;gigen.<\/p><p>Der General bezog sich auf Art.142 der brasilianischen Verfassung von 1988 als angeblichen Blankoscheck f&uuml;r eine milit&auml;rische Intervention. Besagter Artikel beschreibt den Verteidigungsauftrag, jedoch auch &bdquo;den Schutz der verfassungsm&auml;&szlig;igen Staatsgewalten [und erw&auml;gt] entsprechend der Initiative irgendeiner dieser Gewalten, f&uuml;r Recht und Ordnung zu sorgen&rdquo;. <\/p><p>Legale Voraussetzung f&uuml;r milit&auml;risches Eingreifen ist demnach ein ausdr&uuml;ckliches Ersuchen der Exekutive, Legislative oder der Justiz, jedoch macht der Anspruch der Milit&auml;rs auf die Bewachung nicht nur der &auml;u&szlig;eren, sondern auch der inneren Sicherheit deutlich, dass die Verfassungsv&auml;ter von 1988 &ndash; darunter auch Parlamentarier der Arbeiterpartei (PT) &ndash; entweder nicht wachsam genug waren oder den milit&auml;rischen Januskopf als &Uuml;bergangsfahrschein zur Demokratie gebucht haben, denn der Text bedeutet die milit&auml;rische Bevormundung mit einer subtilen Geiselnahme des Rechtsstaats.<\/p><p><strong>Der rechtsextreme Fl&uuml;gel der Milit&auml;rs<\/strong><\/p><div style=\"float:left;margin: 0 15px 15px 0\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171020_bra3.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>&Uuml;ber die Kontroverse um Mour&atilde;o hatte die Pressestelle Villas B&ocirc;as&acute; dann am 21. September ein Kommuniqu&eacute; mit zwei Mementi verbreitet:<br>\n&bdquo;1. Die brasilianische Armee ist eine Institution, die sich f&uuml;r die Konsolidierung der Demokratie in unserem Land einsetzt&ldquo;, und &bdquo;2. Die f&uuml;r institutionelle Erkl&auml;rungen der Armee zust&auml;ndige F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeit ist der Kommandant dieser Waffengattung, der sich &ouml;ffentlich zu den von ihm f&uuml;r notwendig erachteten Fragen ge&auml;u&szlig;ert hat&hellip;.&ldquo;<br>\nLetztgenanntes war ein Denkzettel, adressiert an Mour&atilde;o, jedoch selbstverst&auml;ndlich auch an die Adresse des ehemaligen Befehlshabers im brasilianischen Amazonien und der UN-Truppen im erdbebengesch&auml;digten Haiti, General Augusto Heleno (siehe Foto mit Jaguar), der bereits 2014 als potentieller Pr&auml;sidentschaftskandidat der extremen Rechten ins Gespr&auml;ch gebracht worden war und sich jetzt &ouml;ffentlich mit Mour&atilde;o solidarisierte.<br>\nEine knappe Woche nach seinem Fernsehauftritt berief der an einer degenerativen, neuromotorischen Erkrankung leidende, mit Hilfe von Kr&uuml;cken laufende und bald aus dem Heereskommando scheidende Villas B&ocirc;as am 25. September eine Sitzung mit einer Hundertschaft dienstaktiver und pensionierter Gener&auml;le in Rio de Janeiro mit dem Ziel ein, &ldquo;die Mitglieder der Armee pers&ouml;nlich zu f&uuml;hren&ldquo;. Seinem Kommuniqu&eacute; f&uuml;gte der Heereskommandant den Hashtag &ldquo;Zusammenhalt&rdquo; hinzu. An dem Treffen nahmen drei ehemalige Armeekommandeure und der ehemalige Chef des Geheimdienstes GSI (Kabinett f&uuml;r Institutionelle Sicherheit) w&auml;hrend der Administration Luis In&aacute;cio Lula da Silva (2003-2010), General Jorge F&eacute;lix, teil. <\/p><p>Der dem Kameradschaftsgeist verliehene Nachdruck des Heereskommandanten verweist allerdings auf politische Risse in der inneren F&uuml;hrung, genauer: auf die Gefahr, dass die Rechtsextremen mit Provokationen wie die Mour&atilde;os in den Kasernen gr&ouml;&szlig;eren Zulauf bekommen. Aufhalten kann sie Villas B&ocirc;as nicht, er kann sie h&ouml;chstens vor&uuml;bergehend eind&auml;mmen und die Truppe auf die Legalit&auml;t einschw&ouml;ren. <\/p><p>Die Gener&auml;le Heleno und Mour&atilde;o sind Wiederholungst&auml;ter. Als Kommandant des Heeresbezirks Amazonien hatte Heleno Pr&auml;sident Luis In&aacute;cio Lula da Silvas indianerfreundliche Territorialzugest&auml;ndnisse als &bdquo;katastrophal bis zum geht-nicht -mehr&ldquo; und als &bdquo;Hindernisse f&uuml;r die wirtschaftliche Entwicklung&ldquo; bezeichnet und verlor selten eine Gelegenheit, sich despektierlich &uuml;ber die Arbeiterpartei zu &auml;u&szlig;ern.<\/p><p>Mour&atilde;o wiederum hatte 2015 w&auml;hrend einer Rede im Offiziers-Ausbildungszentrum im s&uuml;dbrasilianischen Porto Alegre Pr&auml;sidentin Rousseff scharf kritisiert und zum &bdquo;Erwachen f&uuml;r den patriotischen Kampf&ldquo; aufgerufen, daraufhin seinen Posten als Kommandant des Heeresbezirks S&uuml;dbrasilien verloren und war ins b&uuml;rokratische Amt des Heeres-Beauftragten f&uuml;r Finanzen versetzt worden. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171020_bra4.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p><strong>Straflose Menschenrechtsverbrecher schw&auml;chten den Rechtsstaat<\/strong><\/p><p>Der Dritte im Bunde ist der Geheimdienstchef der de-facto-Regierung Michel Temers, General Sergio Etchegoyen, der sich ebenfalls mit Pr&auml;sidentin Rousseff &ouml;ffentlich anlegte. Der wie Villas B&ocirc;as und Mour&atilde;o geb&uuml;rtige S&uuml;dbrasilianer Etchegoyen befahl von 2011 bis 2012 die 3. Armee-Division in Santa Maria und war der erste dienstaktive General, der die Ermittlungen der von Pr&auml;sidentin Rousseff einberufenen Nationalen Kommission der Wahrheit zur Ahndung der Menschenrechtsverbrechen der Milit&auml;rdiktatur in den Medien als &bdquo;pathetisch&rdquo; und &bdquo;unredlich&ldquo; bezeichnete; dies insbesondere deshalb, weil die Kommission seinen Vater, General Leo Guedes Etchegoyen, als erwiesenen Folterer f&uuml;r extrem gewaltt&auml;tige Menschenrechtsverletzungen verantwortlich machte. F&uuml;r seine aggressive St&auml;nkerei, jedoch auch f&uuml;r seine wiederholten Drohungen, soziale Bewegungen mit einer neuen Doktrin der Nationalen Sicherheit zu kriminalisieren, wurde Etchegoyen wiederholt von einem Gro&szlig;teil des Offizierskorps und der rechtsradikalen Szene in Zivil applaudiert. <\/p><p>Mit der 1979 erlassenen Generalamnestie auf Gegenseitigkeit amnestierten sich die uniformierten Verbrecher gegen die Menschenrechte selbst. Jeder Versuch der brasilianischen Menschenrechtsverb&auml;nde, die Annullierung des t&uuml;ckischen Amnestiegesetzes zu erwirken, wurde systematisch vom Obersten Gerichtshof abgew&uuml;rgt.<\/p><p>Die Wahrheitskommission dokumentierte die F&auml;lle von nach wie vor mindestens 480 Verschwundenen und ihren Peinigern, insbesondere als Opfer des Guerillakampfes in Amazonien, doch weder r&uuml;ckte das Milit&auml;r Informationen an die Angeh&ouml;rigen &uuml;ber das Schicksal der angeblich Verschollenen heraus, noch mussten die f&uuml;r Folter und Mord beschuldigten Milit&auml;rs vor Gericht. <\/p><p>General Mour&atilde;o machte aber auch von sich reden, als er den 2015 straflos verstorbenen und f&uuml;r Massenmorde an politischen Gefangenen verantwortlichen, ehemaligen Oberst Carlos Alberto Brilhante Ustra mit einem Nachruf f&uuml;r sein Vorgehen lobte.<\/p><p>W&auml;hrend in Argentinien seit Ende der 1983 beendeten Diktatur insgesamt 703 Milit&auml;rs &ndash; darunter s&auml;mtliche Chefs der drei Waffengattungen und der 2016 hinter Gittern verstorbene Juntachef, General Jorge Rafael Videla  &ndash; verurteilt wurden und in Chile immerhin 344 hochrangige Milit&auml;rs von Augusto Pinochets Junta teilweise lebensl&auml;ngliche Doppelhaftstrafen f&uuml;r brutale Menschenrechtsverletzungen erhielten und weitere 1.300 Angeklagte auf ihr Urteil warten, wurde seit Ende der brasilianischen Diktatur im Jahr 1985 kein einziger der erwiesenen, hunderten von brasilianischen Folterern und Massenm&ouml;rdern vor Gericht gestellt. <\/p><p>In der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung ging die Straflosigkeit als Banalisierung der Gewalt ein und hatte die Schw&auml;chung der jungen brasilianischen Demokratie zur Folge.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:left;margin: 0 15px 15px 0\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171020_bra1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Bras&iacute;lia, den 15. 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