{"id":40446,"date":"2017-10-06T08:44:19","date_gmt":"2017-10-06T06:44:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40446"},"modified":"2017-10-06T08:44:19","modified_gmt":"2017-10-06T06:44:19","slug":"hinweise-des-tages-2974","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40446","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Fachkr&auml;ftemangel Jeder neunte Arzt kommt aus dem Ausland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Die Angst endlich ernst nehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Europa st&auml;rken: Warum die SPD den Vorschl&auml;gen Macrons folgen sollte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Grenzenlos prek&auml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Ethnic Conflict at Home<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Strengerer Abgastest bringt offenbar keine Vorteile f&uuml;rs Klima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Keine konkreten Hinweise auf NSA-Spionage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Einleitung: Mit Tempo in die Privatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Post nur noch jeden zweiten Tag?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Der Pr&auml;sident knechtet die Schw&auml;chsten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Referendum der Kurden: Der Iran und die T&uuml;rkei n&auml;hern sich wieder an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">US-Airbase Spangdahlem: 300 Mio &euro; f&uuml;r den Umbau gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Wei&szlig;e Vorherrschaft f&uuml;r manche, aber nicht f&uuml;r alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Zu guter Letzt: Spitzberg Partners: Guttenbergs Firma ist weltweit pr&auml;sent &ndash; aber kaum zu finden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel Jeder neunte Arzt kommt aus dem Ausland<\/strong><br>\nDie Zahl der ausl&auml;ndischen &Auml;rzte hat sich binnen sieben Jahren mehr als verdoppelt. Sie machen laut &Auml;rztekammer nun elf Prozent der &Auml;rzteschaft aus. Besonders oft werden sie in Provinzkrankenh&auml;usern gebraucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/fachkraeftemangel-jeder-neunte-arzt-kommt-aus-dem-ausland-a-1171240.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Klar muss man hier wieder von Fachkr&auml;ftemangel reden. Aber auch hier gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage. W&auml;hrend deutsche &Auml;rzte nach Norwegen, Gro&szlig;britannien oder in die Schweiz gehen, da dort die Bezahlung besser und Arbeitsbedingungen weniger schlecht sind als hier, holt man sich dann &Auml;rzte lieber aus dem Ausland, als Bedingungen an deutschen Krankenh&auml;usern zu verbessern.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Gef&auml;hrlicher Ort Klinik<\/strong><br>\nNeuer Bericht: Heute ein Drittel mehr Patienten in deutschen Krankenh&auml;usern, zugleich weniger Pflegepersonal als Anfang der 1990er<br>\nMan sollte m&ouml;glichst nicht schwer krank werden &ndash; und Obacht bei Glatteis! Denn ein Krankenhausaufenthalt k&ouml;nnte zus&auml;tzliche Probleme bringen. Wenige Tage vor der Bundestagswahl hatte der angehende Krankenpfleger Alexander Jorde Bundeskanzlerin Angela Merkel etwas von den Zust&auml;nden in deutschen Kliniken erz&auml;hlt &ndash; von Dauer&uuml;berlastung der Fachkr&auml;fte und &raquo;tausendfacher Verletzung der Menschenw&uuml;rde&laquo; aufgrund des Personalmangels. Merkel habe in den vergangenen zw&ouml;lf Jahren nicht viel dagegen getan, kritisierte der Auszubildende. Im Wahlkampf war das Thema zuvor nicht vorgekommen, ebensowenig die schlechte Bezahlung von Schwestern und Pflegern.<br>\nAm Donnerstag legte die Deutsche Stiftung Patientenschutz (DSP) Daten des Statistischen Bundesamtes vor, die das Ausma&szlig; der Misere deutlich machen. Die Zahl der Pflegekr&auml;fte in hiesigen Krankenh&auml;usern ist demnach seit Anfang der 90er Jahre leicht auf 325.000 zur&uuml;ckgegangen. Zugleich m&uuml;ssen heute pro Jahr im Schnitt aber fast eine halbe Million Menschen mehr in Kliniken betreut werden als damals. Das entspricht einem Anstieg &ndash; und damit einer Erh&ouml;hung der Belastung des Pflegepersonals &ndash; um 34 Prozent. Es komme hinzu, dass immer mehr Patienten hochbetagt und chronisch krank seien, mahnte Stiftungsvorstand Eugen Brysch gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur dpa. Jeder sechste im Krankenhaus Betreute sei &uuml;ber 80 Jahre alt.<br>\nDie von der DSP vorgelegte Aufschl&uuml;sselung nach Bundesl&auml;ndern zeigt zudem, dass die Situation in einzelnen Regionen noch weitaus schlimmer ist. So musste eine Vollzeitkraft in Berlin 2016 durchschnittlich 63 F&auml;lle betreuen, fast doppelt so viele wie 1991 (32). Im Bundesdurchschnitt kommen auf einen Pfleger aktuelle 60 Patienten, vor 25 Jahren waren es 44. Zum Vergleich: In den Niederlanden, in Schweden oder der Schweiz kommen auf eine Fachkraft in der Krankenhauspflege laut einer aktuellen Studie sieben bis acht Betreute.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/319452.gef%C3%A4hrlicher-ort-klinik.html\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Angst endlich ernst nehmen<\/strong><br>\nF&uuml;r nicht wenige aber wirken die globalen Ver&auml;nderungen vor allem bedrohlich. Sie f&uuml;rchten um ihre Lebens- und Zukunftsperspektiven, ihre Qualifikation, ihren Job, ihre Familie, ihr Sicherheitsgef&uuml;hl. Kurz: ihre private, heimatliche Scholle. F&uuml;r sie bedeutet Globalisierung vor allem eins: Konkurrenz und Angst.<br>\nDie Sorge vor den vielen Fl&uuml;chtlingen und Migranten tritt hinzu. Durch sie ist die Kehrseite der Globalisierung unmittelbar ins Land und zum Teil auch in ihr Leben getreten. Die Konkurrenz um den Arbeitsplatz &ndash; bei der Verlagerung von Produktion in billige Entwicklungsl&auml;nder bislang oftmals nur virtuell bemerkbar &ndash; wird nun scheinbar greifbar: Entwurzelte Menschen aus dem globalen S&uuml;den kommen auch aufgrund der erzwungenen &Ouml;ffnung der M&auml;rkte nach Deutschland. Und bilden dort in den Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nften eine Billig-Reservearmee f&uuml;r die Industrie und den wachsenden Dienstleistungssektor.<br>\nWer f&uuml;rchtet, dass ein Neuank&ouml;mmling ihm seinen Job oder seine Wohnung abspenstig macht, hat f&uuml;r die viel gepriesene Willkommenskultur wenig bis nichts &uuml;brig. Zumal die Migranten in der Regel nicht dort untergebracht werden, wo die Lobsinger der Fl&uuml;chtlingsaufnahme leben, sondern in sozial schwachen Vierteln. Dort treten sie in Wettbewerb mit denen, die selbst dringend eine erschwingliche Bleibe brauchen.<br>\nDas ist die unmittelbare Seite des Fl&uuml;chtlingsproblems. Die Abstiegsangst hat aber l&auml;ngst nicht nur Arbeiter und Arbeitslose ergriffen, die bei der Bundestagswahl millionenfach von Union, SPD und der Linken zur AfD abgewandert sind. Sie reicht inzwischen weit in die arbeitende Mitte hinein. Auch dort greift die Verunsicherung und die Angst vor dem Verlust der vertrauten Sicherheit um sich.<br>\nWeder die Union noch die linken Parteien oder linke Intellektuelle haben bislang darauf eine Antwort gefunden. &hellip;<br>\nDie Gr&uuml;nen haben keine Antwort auf die Sorgen der kleinen Leute, weil ihre F&uuml;hrung ebenfalls abgehoben ist. Und weil ihre gut verdienende &Ouml;ko-Klientel ebenso wie die der FDP &uuml;berwiegend zu den Globalisierungsgewinnern z&auml;hlt.<br>\nAber auch die SPD und selbst die Linke tun sich schwer. Auch ihnen ist ihre ureigenste Klientel aus dem Blick geraten, wie Oskar Lafontaine, der fr&uuml;here SPD- und Linken-Vorsitzende, nach der Wahl zu Recht kritisiert hat. Die soziale Gerechtigkeit verpflichte dazu, denen zu helfen, die darauf am meisten angewiesen sind, schrieb er. Man d&uuml;rfe die Lasten der Zuwanderung &uuml;ber versch&auml;rfte Konkurrenz im Niedriglohnsektor, steigende Mieten in Stadtteilen mit preiswertem Wohnraum und zunehmende Schwierigkeiten in Schulen mit wachsendem Anteil von Sch&uuml;lern mit mangelnden Sprachkenntnissen nicht vor allem denen aufb&uuml;rden, die ohnehin die Verlierer der steigenden Ungleichheit bei Einkommen und Verm&ouml;gen seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-10\/nationalismus-frank-walter-steinmeier-globalisierung-heimat\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Europa st&auml;rken: Warum die SPD den Vorschl&auml;gen Macrons folgen sollte<\/strong><br>\nEin gemeinsamer Haushalt f&uuml;r Europa? Der &Ouml;konom Gustav Horn sieht im Vorschlag des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron Vorteile auch f&uuml;r Europas Besch&auml;ftigte. Allerdings kommt es darauf an, was politisch gewollt ist, betont er im Interview.<br>\nFrankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat in seiner Europa-Rede auch einen gemeinsamen Haushalt f&uuml;r 19 Eurol&auml;nder vorgeschlagen. Herr Horn, wo sehen Sie Vorteile?<br>\nEin entscheidender Vorteil ist, dass man so eine Wirtschaftspolitik aus einer europ&auml;ischen Perspektive betreiben kann. Der bisherige Blick aus L&auml;nderperspektive hat eine Menge Koordinationsprobleme geschaffen, vielleicht auch eine falsche Sichtweise.<br>\nK&ouml;nnte das auch ein Ende der einseitigen Sparpolitik einleiten?<br>\nWenn man die Aufgabe eines europ&auml;ischen Finanzministers &ndash; &auml;hnlich wie es der fr&uuml;here Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble gesehen hat &ndash; mehr als obersten Sparminister sieht, dann sicherlich nicht. Andererseits schafft ein gemeinsamer Haushalt eine finanzielle M&ouml;glichkeit, gerade Krisenl&auml;nder besser unter die Arme zu greifen. Aus europ&auml;ischer Perspektive w&auml;re das zu rechtfertigen, denn ein Land, das wirtschaftlich wegbricht, strahlt auf die ganze W&auml;hrungsunion aus. Deshalb kommt es darauf an, wie man das Amt politisch ausf&uuml;llt.<br>\nMacron fordert einen gemeinsamen Mindestlohn in Europa und eine Angleichung der Unternehmensbesteuerung. Hilft es im Kampf gegen Lohn- und Steuerdumping?<br>\nDahinter steckt vor allem der Gedanke, dass wir den europ&auml;ischen Integrationsprozess h&auml;ufig zu Lasten der Besch&auml;ftigten gestalten. Denn enge Handels- und W&auml;hrungsbeziehungen f&uuml;hren dazu, dass Unterschiede in der Arbeitsmarktregulierung von gro&szlig;en Unternehmen ausgenutzt werden k&ouml;nnen. Es ist der erste Versuch, diese M&ouml;glichkeiten des Ausnutzens zu begrenzen und damit Europa auch als etwas Positives f&uuml;r Besch&auml;ftigte erfahrbar zu machen. Wenn Unternehmen jetzt nicht mehr ohne weiteres von einem Land in das andere wechseln k&ouml;nnen, weil dort der Mindestlohn deutlich niedriger oder die Besteuerung deutlich g&uuml;nstiger ist, finde ich diesen Vorschlag sehr hilfreich. Er muss nat&uuml;rlich auch politische Zustimmung finden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.vorwaerts.de\/artikel\/europa-staerken-spd-vorschlaegen-macrons-folgen-sollte\">vorw&auml;rts<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass Herr Horn die Absichten des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten &ndash; wohlwollend formuliert &ndash; zu optimistisch einsch&auml;tzt? K&ouml;nnte es nicht vielmehr Macrons Intention sein, mittels gemeinsamen Mindestlohn und Angleichung der Unternehmensbesteuerung in der EU (nicht identisch mit Europa), die Arbeitgeberseite zu st&auml;rken? Denn: Sind nicht Unternehmensbesteuerungen und Mindestl&ouml;hne in den s&uuml;d&ouml;stlichen Regionen der EU zumindest teilweise deutlich niedriger als in den nordwestlichen Regionen? Der politische Wille in der EU, sich mehr und besser f&uuml;r die Arbeitnehmerschaft einzusetzen, d&uuml;rfte jedenfalls insbesondere durch das aktuelle deutsche Ergebnis bei der Bundestagswahl eher geschw&auml;cht denn gest&auml;rkt sein.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Im Super-Sozial-Europa<\/strong><br>\nProtektionismus nach au&szlig;en, Schutz vor &bdquo;Sozialdumping&ldquo; nach innen: So lautet die Formel des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macrons f&uuml;r die europ&auml;ische Wirtschaftspolitik.<br>\nOffenen Widerspruch muss die neue Lichtgestalt der Europ&auml;ischen Union momentan nicht f&uuml;rchten. Als sich die EU-Staats- und -Regierungschefs Ende vergangener Woche in der estnischen Hauptstadt Tallinn trafen, &uuml;bersch&uuml;tteten sie den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron mit Lob f&uuml;r seine leidenschaftliche EU-Rede an der Sorbonne. Auch die nach der Wahlniederlage angeschlagene und faktisch handlungsunf&auml;hige Bundeskanzlerin Angela Merkel konnte und wollte Macrons &bdquo;europ&auml;ischen Horizonten&ldquo; keine &bdquo;deutschen roten Linien&ldquo; entgegensetzen.<br>\nDie Rezeption der Rede Macrons hat sich bisher auf drei Themen konzentriert: die Verteidigungs- und die Migrationspolitik sowie die Zukunft der W&auml;hrungsunion. Dabei ist der Pr&auml;sident gerade beim letzten Thema kaum in die Tiefe gegangen. Anders sieht das bei einem anderen Thema aus, das im ersten Begeisterungstaumel &uuml;ber Macrons Rede bisher untergegangen ist: der Versuch des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten, die europ&auml;ische Wirtschaftspolitik auf eine neue Grundlage zu stellen und die europ&auml;ische Sozialunion auszurufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/macron-im-super-sozial-europa-15232087.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Die FAZ hat es wirklich schwer in diesen Tagen. Jetzt outen sich auch noch Macron und Juncker als Sozialdemokraten. Obwohl die FAZ regelm&auml;&szlig;ig darauf hingewiesen hat, was Wettbewerb bedeutet und jetzt mal wieder in Frage gestellt wird. Es lautet so: &lsquo;Die Idee, dass innerhalb des Binnenmarkts der EU nicht nur Unternehmen, sondern auch Systeme &ndash; zum Wohle aller &ndash; miteinander konkurrieren, ist Macron und Juncker fremd.&rsquo; Das m&uuml;ssen die franz&ouml;sischen Gewerkschaften wohl &uuml;berh&ouml;rt und &uuml;berlesen haben. Die wehren sich gerade gegen die Zertr&uuml;mmerung des Lohnfindungssystems in Frankreich. Aber daf&uuml;r soll es ja einen bulgarischen Mindestlohn geben. Diese EU rennt blindlings in den Sozialismus.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Macron tappt in die Arroganzfalle<\/strong><br>\nEr h&auml;tte es wissen k&ouml;nnen. Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron h&auml;tte sich dazu nur an seinen Vorvorg&auml;nger Nicolas Sarkozy erinnern m&uuml;ssen. Sarkozy hatte einst einem aufgebrachten B&uuml;rger, der ihm den Handschlag verweigerte, zugerufen: &ldquo;Hau ab, armer Idiot.&rdquo; Den Satz wurde er nicht mehr los. Er wurde zur Chiffre daf&uuml;r, dass Sarkozy ein arrogant-aggressiver Machtmensch sei, der sich nicht unter Kontrolle habe.<br>\nAm Mittwoch leistete sich Macron einen &auml;hnlichen Fauxpas, als er bei einem Besuch in Zentralfrankreich in derben Worten zum Ausdruck brachte, protestierende Arbeiter und Arbeitslose sollten lieber dahin gehen, wo es Jobs gebe, statt Chaos anzurichten. Das kritische Echo von ganz links bis ganz rechts ist nun ohrenbet&auml;ubend. Es gipfelt in dem Satz, Macron sei ein &ldquo;pr&eacute;sident des riches&rdquo;, ein Pr&auml;sident der Reichen. Schlimmer kann ein Vorwurf in Frankreichkaum sein.<br>\nErschwerend kommt hinzu: Der 39 Jahre junge Pr&auml;sident, fr&uuml;here Investment-Banker und Elitesch&uuml;ler aus einer &Auml;rztefamilie ist schon &ouml;fter verbal auff&auml;llig geworden. Mal wetterte der forsche Reformer, er werde den &ldquo;Faulen&rdquo; nicht nachgeben. Mal sprach er abwertend &uuml;ber &ldquo;analphabetische Arbeiter&rdquo;. Ein andermal unterschied er zwischen denen, die Erfolg haben, und jenen, &ldquo;die nichts sind&rdquo;. Mal riet er Protestierern, die auf seine teuren Anz&uuml;ge anspielten: &ldquo;Die beste Methode, um sich einen Anzug leisten zu k&ouml;nnen, ist es zu arbeiten.&rdquo; Diese elit&auml;re Attitude kommt sehr schlecht an in einem Land, das die &ldquo;&Eacute;galit&eacute;&rdquo;, das Prinzip der Gleichheit der B&uuml;rger, auf jedes Rathaus geschrieben hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/frankreichs-praesident-macron-tappt-in-die-arroganzfalle-1.3696313\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> War vom neoliberalen Posterboy und Elitez&ouml;gling Macron wirklich etwas Anderes zu erwarten? Nur die deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; haben diese Marionette der franz&ouml;sischen Oligarchie zum neuen Messias stilisiert, siehe <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40348\">Macrons &bdquo;Weltregierungserkl&auml;rung&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Grenzenlos prek&auml;r<\/strong><br>\nDer regul&auml;re deutsche Arbeitsmarkt war Osteurop&auml;ern lange Zeit versperrt. Stattdessen haben sich viele als Saisonarbeiter, entsandte Arbeitnehmer oder Soloselbstst&auml;ndige verdingt.<br>\nAls mehrere osteurop&auml;ische L&auml;nder in den 2000er-Jahren in die EU eintraten, herrschte gro&szlig;e Furcht vor einem Zustrom billiger Arbeitskr&auml;fte. Um den deutschen Arbeitsmarkt abzuschotten, wurde die Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit f&uuml;r B&uuml;rger der neuen Mitgliedsstaaten durch &Uuml;bergangsregelungen eingeschr&auml;nkt. Die Restriktionen hatten jedoch eine unerw&uuml;nschte Nebenwirkung, wie eine Studie der Politologin Bettina Wagner von der Hertie School of Governance und der WSI-Direktorin Anke Hassel zeigt. Zahlreiche Migranten mussten in atypische Jobs ausweichen &ndash; und landeten damit oft in einer Grauzone des Arbeitsmarkts.<br>\nDer Untersuchung zufolge, f&uuml;r die Wagner und Hassel Daten des Statistischen Bundesamts und der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ausgewertet haben, waren 2014 in Deutschland 3,6 Millionen B&uuml;rger aus dem EU-Ausland registriert. Der Anteil der Osteurop&auml;er hat &uuml;ber die Jahre deutlich zugenommen, insbesondere nach den Erweiterungsrunden 2004 und 2007. B&uuml;rger aus den 2004 beigetretenen Staaten &ndash; Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn &ndash; machten 2005 etwa 60 Prozent der Neuanmeldungen von EU-Ausl&auml;ndern aus. Nach dem Beitritt von Bulgarien und Rum&auml;nien im Jahr 2007 verdoppelte sich der Anteil aus diesen beiden Staaten, 2015 entfiel gut ein Drittel der Neuanmeldungen auf sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/110980_110990.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ethnic Conflict at Home<\/strong>\n<p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Hannes Mueller forscht zusammen mit Kolleginnen und Kollegen in einem Institut in Barcelona zu den Ursachen gewaltsamer Konflikte und L&ouml;sungsm&ouml;glichkeiten. Er hat zum Konflikt um die Katalonien Unabh&auml;ngigkeit einen Text geschrieben und in spanischer, katalanischer und englischer Sprache ver&ouml;ffentlicht. Siehe hier den Einstieg des Textes in Englisch:<\/em><\/p>\n<p>I am writing this with the noise of helicopters and masses of people screaming their lungs out of anger. I write this after talking to more and more people who are scared or desperate or both.<br>\nI study violent conflict &ndash; it&rsquo;s my job as a researcher. What researchers in this field do is, in essence, to collect all cases where the social fabric of society was broken and society descended into the hell of political violence. We try to understand why this happens and how this happens. And right now, I am very worried.<br>\nThe conflict we see rising right now in Catalunya is what is called an ethnic conflict. A key article on ethnic conflict was written by James Fearon and David Laitin &ndash; two of the best-known researchers on this issue. They explain why the rise of categories like &ldquo;Croat&rdquo; and &ldquo;Serb&rdquo;, &ldquo;Hutu&rdquo; and &ldquo;Tutsi&rdquo; are so often closely linked to mass violence. Their argument has three steps &ndash; please bear with me.<br>\nFirst, the categories are constructed. This is obvious as when you go back long enough in time then virtually all group boundaries were &ldquo;created&rdquo; at some stage. So, the question becomes how categories are constructed and who does the construction.<br>\nSecond, the construction of identities is linked to strategic actions by elites. In this view violence is explained as both a means and a by-product of the political elites&rsquo; efforts to hold or acquire power. Elites foment ethnic tensions to build political support. This process has the effect of constructing more antagonistic identities, which favours more tensions. The motivation to &ldquo;play the ethnic card&rdquo; always emerges out of political calculus within each of the groups. Moderates are side-lined and leaders use the conflict with &ldquo;outside&rdquo; to secure their power.<br>\nThird, the question arises for how elites can convince their followers to adopt false beliefs and take actions that the followers would not want to take if they understood what the leaders were up to. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.politik-salon.de\/ethnicconflict.html\">Politik Salon<\/a><\/p>\n<p>dazu: <strong>RT Deutsch-Interview mit Prof. R. Merkel: Von Recht und Unrecht in der Causa Katalonien<\/strong><br>\nSowohl Madrid als auch Barcelona sehen sich derzeit im Recht. Doch wie ist es in der Causa Katalonien um Recht und Unrecht aus juristischer und v&ouml;lkerrechtlicher Sicht tats&auml;chlich bestellt? RT Deutsch hat sich dazu mit dem Strafrechtler und Rechtsphilosophen Prof. Dr. Reinhard Merkel unterhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/58470-rt-interview-mit-prof-merkel\/\">RT deutsch<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Sie reden von B&uuml;rgerkrieg<\/strong><br>\nJa, wie unverantwortlich ist das denn? Ausgerechnet die deutschen Anh&auml;nger des spanischen Premiers Rajoy warnen jetzt vor einem &bdquo;B&uuml;rgerkrieg&ldquo;, sollte Katalonien die Unabh&auml;ngigkeit erkl&auml;ren. &bdquo;Die Lage ist sehr, sehr besorgniserregend. Da ist ein B&uuml;rgerkrieg vorstellbar, mitten in Europa&ldquo; schwadronierte unser Experte f&uuml;r alles, der deutsche EU-Kommissar G. Oettinger (CDU). Sein Parteifreund Brok, neuerdings Berater von Kommissionschef Juncker, warnt ebenfalls vor einem B&uuml;rgerkrieg.  &bdquo;Konflikte, die fast b&uuml;rgerkriegs&auml;hnlichen Charakter&ldquo; haben k&ouml;nnten, st&uuml;nden ins Haus. Selten hat man eine solch sinnlose Dramatisierung eines Konflikts gesehen. [&hellip;]<br>\nDie Warnung vor &bdquo;B&uuml;rgerkrieg&ldquo; geht also nur von einer Seite aus, der (in Spanien besonders korrupten) Seite der Macht. Offenbar geht dort die Angst um &ndash; die Angst vor Kontrollverlust und Neuwahlen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/sie-reden-von-buergerkrieg\/\">Lost in Europe<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Strengerer Abgastest bringt offenbar keine Vorteile f&uuml;rs Klima<\/strong><br>\nDie Einf&uuml;hrung eines strengeren Abgastests auf EU-Ebene Anfang September zwingt die Autoindustrie offenbar nicht dazu, deutlich verbrauchs&auml;rmere Autos zu bauen. Wie aus internen Dokumenten hervorgeht, &uuml;ber die die ARD-Sendung &bdquo;Panorama&ldquo; am Donnerstagabend berichten wollte, hat das vor allem die deutsche Autolobby mithilfe der Bundesregierung bei der Europ&auml;ischen Union durchgesetzt.<br>\nAls der sogenannte WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) am 1. September eingef&uuml;hrt wurde, versprachen Regierungen und Hersteller realistischere Verbrauchs- und Abgaswerte. Diese Angaben gelten zun&auml;chst aber nur f&uuml;r die Verbraucherkennzeichnung. F&uuml;r die EU-Klimaziele werden die Werte in den alten Test NEFZ (Neuer Europ&auml;ischer Fahrzyklus) umgerechnet. Der NEFZ wird von Umweltverb&auml;nden und Politik wegen seiner vielen Schlupfl&ouml;cher und zunehmend unrealistisch niedriger Verbrauchsangaben stark kritisiert.<br>\nDen Dokumenten der Autolobby sowie der Bundesregierung zufolge dr&auml;ngten Regierung und Autoindustrie die EU-Kommission dazu, dass die Autobauer mithilfe einer EU-Software die alten Schlupfl&ouml;cher k&uuml;nstlich in den neuen Test einrechnen d&uuml;rfen. Und sie hatten offenbar Erfolg: Bis ins Jahr 2021 gelten kleingerechnete Abgaswerte f&uuml;r den Klimaschutz. Die Dokumente liegen auch der Nachrichtenagentur AFP vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/energie-und-umwelt\/news\/strengerer-abgastest-bringt-offenbar-keine-vorteile-fuers-klima\/\">Euractiv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>NSA-Aff&auml;re Bundesanwaltschaft findet keine Hinweise auf Spionage in Deutschland<\/strong><br>\nDie NSA-Aff&auml;re hat in Deutschland f&uuml;r gro&szlig;es Aufsehen gesorgt. Die Ermittlungen haben nun ergeben, dass es hier wohl keine Spionage der amerikanischen Geheimdienste gegeben hat. [&hellip;]<br>\nDer fr&uuml;here US-Geheimdienstmitarbeiter Snowden hatte mit seinen Enth&uuml;llungen &uuml;ber NSA-Sp&auml;hprogramme f&uuml;r erhebliches Aufsehen gesorgt. Daraufhin wurde im Untersuchungsausschuss untersucht, inwieweit B&uuml;rger und Politiker in Deutschland von der NSA und verb&uuml;ndeten Geheimdiensten ausspioniert wurden. Die NSA soll auch das Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angezapft haben. (Lesen Sie hierdie umfangreichen Hintergr&uuml;nde des Skandals).<br>\nDen vorliegenden Unterlagen ist laut Bundesanwaltschaft zwar zu entnehmen, &uuml;ber welche Techniken und F&auml;higkeiten US-Dienste verf&uuml;gen. Es gab demnach aber keine Belege daf&uuml;r, dass diese Techniken &ldquo;zielgerichtet&rdquo; gegen Deutschland eingesetzt wurden. Die Dokumente erg&auml;ben insbesondere &ldquo;keinen Aufschluss &uuml;ber konkret beschreibbare, tats&auml;chlich durchgef&uuml;hrte Abh&ouml;rma&szlig;nahmen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/nsa-affaere-bundesanwaltschaft-findet-keine-hinweise-auf-spionage-in-deutschland-a-1171356.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> &Uuml;berraschung! Wer h&auml;tte das gedacht? Nun wei&szlig; doch wirklich jeder, dass die NSA Spionage &ndash; legal oder illegal &ndash; eine russische Erfindung ist und die deutsche Regierung zur Kooperation mit befreundeten Diensten keine Alternative hat (TINA). Wer der Einsch&auml;tzung unterliegt, dass die deutsche Bev&ouml;lkerung eines besonderen Schutzes ihrer Daten bedarf, der ist bei NSA und Co. in guten H&auml;nden. Ein besonderer Hinweis auf den Datenhandel durch kommerzielle Datenverarbeiter, z.B. in der sharing economy, w&auml;re in diesem Zusammenhang auch eher st&ouml;rend. Daraus k&ouml;nnten boshafte Beobachter die Vermutung ableiten, dass es zwischen staatlichen und kommerziellen Daten-Dealern eine Kooperation geben k&ouml;nnte. Damit h&auml;tte die russische Propaganda mal wieder gesiegt.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Bundesanwaltschaft scheitert am Internet<\/strong><br>\nDie deutschen Ermittlungsbeh&ouml;rden stellen keine systematische &Uuml;berwachung von Bundesb&uuml;rgern durch ausl&auml;ndische Geheimdienste fest &ndash; in Deutschland. Das hei&szlig;t nicht viel. Und &auml;ndert wohl noch weniger. [&hellip;]<br>\nDie Bundesanwaltschaft argumentiert nun, sie sei bei ihrer Untersuchung erfolglos geblieben; weil der entsprechende Untersuchungsausschuss im Bundestag nichts Entscheidendes habe in Erfahrung bringen k&ouml;nnen; weil das mit Spionageabwehr befasste Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz ebenso herausfand; und weil auch der Betreiber des wichtigsten deutschen Internetknoten DE-CIX in Frankfurt am Main keine systematische &Uuml;berwachung feststellen konnte.<br>\nEs liegt auf der Hand, dass es schwer ist, illegale Aktivit&auml;ten von Geheimdiensten nachzuweisen. Ihr Gesch&auml;ft ist es, Informationen zu verstecken, zu verschleiern oder zumindest zu verf&auml;lschen. Die Bundesanwaltschaft schrieb in ihrer Begr&uuml;ndung an die Kl&auml;ger, die Snowden-Enth&uuml;llungen schilderten blo&szlig; &ldquo;allgemeine technische F&auml;higkeiten&rdquo; und k&ouml;nnten solche Sachverhalte &ldquo;mit Bezug zu Deutschland&rdquo; nicht belegen. Im &Uuml;brigen k&ouml;nne die Authentizit&auml;t und der Wahrheitsgehalt der Dokumente &ldquo;in einem konkreten Fall&rdquo; nicht gepr&uuml;ft werden.<br>\nDie Abwehranlagen der Geheimdienste f&uuml;r Unbefugte sind nach au&szlig;en gerichtet. Edward Snowden konnte die Blockade im Jahr 2013 von innen durchbrechen. Er beschrieb, wie und mit welcher Software die kooperierenden Geheimdienste der USA, Kanadas, Neuseelands, Australiens und Gro&szlig;britanniens, der &ldquo;Five Eyes&rdquo;, massenhaft Kommunikationsdaten abgreifen und auswerten konnten. Der Gro&szlig;teil der Internetdaten aus Deutschland in Richtung USA werden Snowdens Aussagen zufolge auf britischen Servern des GCHQ gespeichert und &uuml;ber die &ldquo;Five Eyes&rdquo; auch der NSA zur Verf&uuml;gung gestellt.<br>\nEs ist damit nicht n&ouml;tig, die Daten von Deutschen direkt in Deutschland abzugreifen. Seit dem Beginn von Snowdens Enth&uuml;llungen war klar, dass es um die Briten geht, die dies verdachtsunabh&auml;ngig tun, da ohnehin ein Gro&szlig;teil der Internetkommunikation &uuml;ber sie in die USA flie&szlig;t, zu Google, Microsoft, Apple, oder auch zu Facebook und Skype. Der erfolglose Abschluss der Untersuchung zeigt lediglich, dass das Informationsbollwerk der beiden Geheimdienste h&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bundesanwaltschaft-scheitert-am-Internet-article20067630.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Maa&szlig;en fordert mehr technische M&ouml;glichkeiten<\/strong><br>\nDer Verfassungsschutzpr&auml;sident verlangt bei einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung mehr Befugnisse f&uuml;r die Nachrichtendienste. &bdquo;Wir brauchen einen vollen Werkzeugkasten&rdquo;, sagt Maa&szlig;en.<br>\nPl&ouml;tzlich wird Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maa&szlig;en vehement. Man k&ouml;nne beim Fall des Berliner Attent&auml;ters Anis Amri zwar von Versagen sprechen. &bdquo;Aber das&ldquo;, schimpft er, &bdquo;betrifft nicht meine Beh&ouml;rde!&ldquo; Schlie&szlig;lich st&uuml;nde ja die Frage im Raum: Warum erhielt Amri ein Asylverfahren, obwohl er aus einem sicheren Drittstaat kam? Warum konnte er mit Drogen handeln, ohne festgenommen zu werden? Warum wurde er nicht als Gef&auml;hrder abgeschoben? Der Verfassungsschutz, sagt Maa&szlig;en, sei weder f&uuml;r Drogenh&auml;ndler noch f&uuml;r Abschiebungen zust&auml;ndig. Gef&auml;hrder seien Sache der Polizei.<br>\nMaa&szlig;en sitzt an diesem Donnerstag gemeinsam mit Christof Gramm, dem Chef des Milit&auml;rischen Abschirmdienstes (BAMAD), und Bruno Kahl, dem Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND), in einem Anh&ouml;rungssaal des Bundestages. Vor ihm im Halbrund die Mitglieder des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) &ndash; jenem ansonsten geheim tagenden Gremium, das in Deutschland f&uuml;r die Geheimdienstkontrolle zust&auml;ndig ist. Dass die drei Geheimdienstchefs hier auftreten und dass die Anh&ouml;rung durch das PKGr &ouml;ffentlich ist, ist eine Premiere. &bdquo;Eine doppelte&ldquo;, wie der Ausschussvorsitzende Clemens Binninger (CDU) gleich zu Beginn betont.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/anhoerung-im-bundestag-maassen-fordert-mehr-technische-moeglichkeiten\/20417194.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Einleitung: Mit Tempo in die Privatisierung<\/strong><br>\nIm September 2017 erschien beim Papyrossa-Verlag ein Buch mit dem Titel &ldquo;Mit Tempo in die Privatisierung&rdquo;, geschrieben von Kai Eicker-Wolf und Patrick Schreiner. Die Ver&ouml;ffentlichung widmet sich den bundespolitischen Auseinandersetzungen um die Privatisierung von Autobahnen und Schulgeb&auml;uden, die Ende 2016 sowie im ersten Halbjahr 2017 ihren H&ouml;hepunkt erreichten und die in einer &Auml;nderung des Grundgesetzes endeten. Dabei stellen die Autoren insbesondere die weiteren Hintergr&uuml;nde dieses Privatisierungsbestrebens dar, die sie in der Schuldenbremse, der zur&uuml;ckliegenden Rentenpolitik sowie der F&ouml;rderung von &Ouml;ffentlich-Privaten Partnerschaften (&Ouml;PP) erkennen. Im Folgenden ist eine leicht gek&uuml;rzte Fassung der Einleitung dokumentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/2096\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Post nur noch jeden zweiten Tag?<\/strong><br>\nDie Deutsche Post hat ein Pilotprojekt gestartet. Briefpost soll k&uuml;nftig unter Umst&auml;nden nicht mehr montags bis samstags, sondern nur noch an drei Tagen oder gar nur noch an einem Tag pro Woche zugestellt werden. Deutliche Kritik kommt von den Gewerkschaften.<br>\nSeit Juli testet die Deutsche Post in einem Pilotprojekt, ob sie Briefpost nicht mehr wie bisher &uuml;blich sechs Tage pro Woche (montags bis samstags) zustellt &ndash; sondern nur noch f&uuml;nf, drei oder gar nur einen Tag. Getestet wird in Zustellbezirken in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. Laut einer Sprecherin des Konzerns ist das Ergebnis des Pilotprojekts &ldquo;ergebnisoffen&rdquo;. Die Teilnahme am Pilotprojekt ist f&uuml;r die Kunden freiwillig &ndash; noch. [&hellip;]<br>\nAu&szlig;erdem s&auml;ge die Post damit an dem Ast, auf dem sie selbst sitzt, sagt Kocsis: Erfahrungen aus anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern w&uuml;rden zeigen, dass eine seltenere Zustellung und eine l&auml;ngere Transportzeit der Briefe die Postdienstleistungen unattraktiv mache. Viele kleine und mittelst&auml;ndische Betriebe, Arztpraxen und Institutionen seien auf ein stabiles Postnetz angewiesen, so ver.di. Auch der Online-Handel profitiere nicht zuletzt in l&auml;ndlichen Regionen von der zuverl&auml;ssigen Zustellung an allen sechs Werktagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++e7f3c95a-a7b0-11e7-92a1-525400e5a74a\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Pr&auml;sident knechtet die Schw&auml;chsten<\/strong><br>\nMit Brasilien geht es bergab. Der Pr&auml;sident bedient die Landbesitzerelite und um die hohe Schuldenlast zu senken, streicht er vor allem Sozialprogramme.<br>\nBrasilien, einst Mustersch&uuml;ler in Sachen wirtschaftlicher Entwicklung, hat seit einigen Monaten ziemlich schlechte Presse. Demonstrationen gegen Sparma&szlig;nahmen arten zu Stra&szlig;enschlachten mit der Polizei aus, der Mann, der Rio die Olympischen Spiele brachte, wird der Korruption beschuldigt und dem amtierenden Pr&auml;sidenten Michel Temer werden Korruption und die Gr&uuml;ndung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Auch der ehemalige Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva wird der Korruption beschuldigt.<br>\nWeit entfernt scheint die glorreiche Zeit, als der Economist noch vor wenigen Jahren prophezeite, Brasilien werde &ldquo;durchstarten&rdquo;, und der Internationale W&auml;hrungsfonds das Land als &ldquo;f&uuml;hrenden Akteur auf der B&uuml;hne der Wirtschaft&rdquo; pries.<br>\nUnabh&auml;ngig davon, was an den Korruptionsvorw&uuml;rfen gegen Lula dran ist &ndash; er leugnet sie &ndash;, haben doch er und seine Nachfolgerin Dilma Rousseff ein Brasilien regiert, das zu einem Vorbild f&uuml;r wirtschaftliche Entwicklung wurde. Zwischen Lulas Amtseinf&uuml;hrung 2003 und Rousseffs Amtsenthebung 2016 ging die Armutsquote im Land stark zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-09\/brasilien-armut-favela-michel-temer\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Referendum der Kurden: Der Iran und die T&uuml;rkei n&auml;hern sich wieder an<\/strong><br>\nJahrelang herrschte Eiszeit zwischen Teheran und Ankara, vor allem, weil man in Bezug auf Syrien doch sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzte. Jetzt gibt es wieder Ann&auml;hrungsversuche und die ehemalige &ouml;sterreichische Diplomatin und Nahost-Expertin Karin Kneissl &uuml;berrascht das nicht. [&hellip;]<br>\nWelty: Erdogan und Rohani haben jetzt so etwas wie einen deutlichen Schulterschluss pr&auml;sentiert, der f&uuml;r viele &uuml;berraschend kam. F&uuml;r Sie auch?<br>\nKneissl: Nicht wirklich. Die beiden hatten eigentlich immer wieder gute Gr&uuml;nde, miteinander zusammenzuarbeiten. Zum einen sind die beiden die wesentlichen nicht-arabischen Staaten in der Region, und es gab immer wieder Kooperationen, sei es im Energiebereich, beispielsweise auch w&auml;hrend der ganz scharfen UNO-Sanktionen des Jahres 2012. Da hat die T&uuml;rkei Erdgas aus dem Iran gekauft, hat es teilweise sogar physische in Gold bezahlt. Das waren Zeiten, in denen Iran an sich jeden Verb&uuml;ndeten ben&ouml;tigte, und man versteht sich als zwei alte Nationalstaaten, die eben andere Kooperationsgr&uuml;nde aufweisen als die arabischen Golfstaaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/referendum-der-kurden-der-iran-und-die-tuerkei-naehern-sich.1008.de.html?dram:article_id=397466\">Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>US-Airbase Spangdahlem: 300 Mio &euro; f&uuml;r den Umbau gegen Russland<\/strong><br>\nF&uuml;r rund 300 Mio &euro; wird auf der Airbase Spangdahlem in der N&auml;he von Trier umgebaut: U.a. werden 43 Geb&auml;ude abgerissen und eine neue Flugzeugrampe, Wartungshallen, Verwaltungsgeb&auml;ude und ein Flugsimulator sowie das Einkaufszentrum, das Fitnesscenter und eine Zahnklinik gebaut. Damit k&ouml;nnen dann 1200 zus&auml;tzliche SoldatInnen auf dem Kriegsflughafen samt ihrer 20 Kriegsflugzeuge stationiert werden (zu den bisher 10.000 SoldatInnen). Es geht um die 352. Special Operations Group aus Mildenhall\/GB. Der Spangdahlemer CDU-B&uuml;rgermeister Rodens freut sich &uuml;ber die neuen Aufgaben der Airbase wegen Vermietungen und Arbeitspl&auml;tzen.<br>\nDiese Verlegung samt zehn MC-130J (Transportflugzeuge) und zehn CV-22 Ospreys (Kipprotor-Wandelflugzeug mit vertikaler Start- und Landef&auml;higkeit) soll jetzt um 2 Jahre von 2022 auf 2024 verschoben werden. Die CV-22 sind f&uuml;r Spezialeins&auml;tze des teilstreitkr&auml;fte-&uuml;bergreifenden United States Special Operations Command (USSOCOM) vorgesehen und sind noch in Mildenhall\/GB.<br>\nDie milit&auml;rpolitische und geopolitische Bedeutung der Umstrukturierung wird in aktuellen Presseberichten und Verlautbarungen der US-Airforce nicht behandelt. Dabei gibt es die letzten Jahre eine verwirrende Geschichte der milit&auml;rischen Umstrukturierungen und Vorbereitungen daf&uuml;r: Nachdem seit 2010 erst eine F-16-Staffel mit 18 Maschinen nach Duluth, Minnesota, verlegt wurde, dann 2013 die 81st Fighter Squadron &bdquo;Panthers&ldquo; aufgel&ouml;st und 18 A-10 Thunderbolt II Flugzeuge zur&uuml;ck in die USA kamen und schlie&szlig;lich 2016 die Flug&shy;&uuml;berwachungs-Staffel 606 nach Aviano, Italien verlegt wurde, fand Ende August 2017 ein Kommandowechsel statt, der weiterhin viele Fragen offenl&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/10\/05\/us-airbase-spangdahlem-300-mio-e-fuer-den-umbau-gegen-russland\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wei&szlig;e Vorherrschaft f&uuml;r manche, aber nicht f&uuml;r alle<\/strong><br>\nWie der Rassismus in den USA den gemeinsamen Kampf der Arbeiter_innen verhindert. &ndash; Wenn wei&szlig;e Arbeiter_innen von kapitalistischer Ausbeutung nicht profitieren, warum ist es dem Rassismus dann m&ouml;glich, sie von der Vereinigung mit nicht-wei&szlig;en Arbeiter_innen abzuhalten? Schlie&szlig;lich k&ouml;nnten sie mit diesen gemeinsam f&uuml;r das Wohl aller Arbeiter_innen k&auml;mpfen? Die Antwort liegt in der wei&szlig;en Identit&auml;t, die ein gegen Schwarze Menschen gerichteter Rassismus produziert.<br>\nDie Sklavenhalter und die herrschende Klasse der USA im Allgemeinen zogen vielfachen Nutzen aus der Sklaverei. Ein Nutzen war, dass eine auf Rassifizierung beruhende Sklaverei dabei half, Klassenkonflikte innerhalb der wei&szlig;en Gesellschaft im Zaum zu halten. Die Freiheit wei&szlig;er Amerikaner_innen war abh&auml;ngig von der Versklavung Schwarzer Menschen. Der Historiker Edmund Morgan beschrieb dies in seinem Buch &raquo;American Slavery, American Freedom&laquo; so:\n<p>&raquo;Die Sklaverei war das &Uuml;bel, von der die Menschen die Gesellschaft befreien wollten. Deshalb k&auml;mpften sie gegen die Monarchen und f&uuml;r die Republik. Die Sklaverei war aber auch die L&ouml;sung, um einem der gr&ouml;&szlig;ten Probleme der Gesellschaft Herr zu werden, n&auml;mlich der Armut. Die herrschende Klasse in Virginia hatte gegen&uuml;ber den Republikanern in England &ndash; oder im Neuen England (1) &ndash; einen entscheidenden Vorteil, weil sie das Problem gel&ouml;st hatte: Sie hatte eine Gesellschaft errichtet, in der die meisten Armen versklavt waren.&laquo;<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/2074\">annotazioni<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Spitzberg Partners: Guttenbergs Firma ist weltweit pr&auml;sent &ndash; aber kaum zu finden<\/strong><br>\nGuttenberg verweist bei Comeback-Spekulationen auf seine expandierende Firma. Stellt man dazu Fragen, kommt Post vom Anwalt.<br>\nSeit Wochen wird &uuml;ber ein politisches Comeback von Karl-Theodor zu Guttenberg spekuliert. Doch dieser will seine Wahlkampfauftritte f&uuml;r die CSU nur als kurzzeitige &bdquo;Hilfe&ldquo; verstanden wissen und verweist auf Verpflichtungen durch seine Investment- und Beratungsfirma &bdquo;Spitzberg Partners&ldquo; in New York. Am Rande einer Wahlkampfrede erkl&auml;rt ein Zuh&ouml;rer sich das so: &bdquo;Er kann ja auch nicht sagen: Ich will jetzt wiederkommen. Er muss gerufen werden.&ldquo; Und gerufen wird er. CSU-Chef Horst Seehofer kann sich Guttenberg sogar wieder als Bundesminister vorstellen. Doch der weist solche Gedankenspiele zur&uuml;ck. Der 45-J&auml;hrige, der 2011 wegen seiner plagiierten Doktorarbeit als Minister zur&uuml;cktrat, will zwar eine R&uuml;ckkehr nicht ausschlie&szlig;en. Er sagt aber, die &bdquo;Expansion&ldquo; seines Unternehmen f&uuml;lle ihn &bdquo;g&auml;nzlich aus&ldquo;.<br>\nLaut &bdquo;Spitzberg Partners&ldquo;-Homepage gibt es neben dem Hauptsitz in New York inzwischen &bdquo;B&uuml;ros und Personal&ldquo; in Toronto, Washington, Zagreb und Berlin. Will man sich vor Ort aber einmal umsehen, wird man entt&auml;uscht. Adressen und Telefonnummern dieser Standorte f&uuml;hrt die Seite nicht auf, &bdquo;Spitzberg&ldquo;-Mitarbeiter reagieren sehr zur&uuml;ckhaltend. Mehrere E-Mail-Anfragen der Berliner Morgenpost beim Hauptsitz in den USA, wo genau sich die Berliner Dependance befindet, bleiben zun&auml;chst unbeantwortet. Nach weiteren Nachfragen im Zuge der Recherche kommt letztlich Post von Anwalt Christian Schertz. Der Experte f&uuml;r Pers&ouml;nlichkeitsrecht von Prominenten schreibt von &bdquo;Betriebsinterna&ldquo;, &bdquo;warnt&ldquo; vor &bdquo;Falschberichterstattung&ldquo; und will &bdquo;notfalls&ldquo; Gegendarstellung und Unterlassung durchsetzen. [&hellip;]<br>\nGesch&auml;ftsf&uuml;hrer Ulf Gartzke erz&auml;hlte &uuml;brigens einmal dem &bdquo;Spiegel&ldquo;, woher der Name &bdquo;Spitzberg Partners&ldquo; stammt. So hei&szlig;t ein Berg in Guttenbergs einstigem Wahlkreis. F&uuml;r die Amerikaner klinge der Name nach Tradition, nach alteingesessener Kanzlei. Dabei handele sich eher um ein &bdquo;bewaldetes H&auml;ubchen&ldquo;. Der Spitzberg sei eigentlich gar kein Berg. Nur sein Name erweckt den Anschein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article212140255\/Guttenbergs-Firma-ist-weltweit-praesent-aber-kaum-zu-finden.html\">Berliner Morgenpost<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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