{"id":40509,"date":"2017-10-10T08:31:17","date_gmt":"2017-10-10T06:31:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509"},"modified":"2017-10-10T08:31:17","modified_gmt":"2017-10-10T06:31:17","slug":"hinweise-des-tages-2976","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509#h01\">Faust aufs Auge der Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509#h02\">Hipster statt Ossis ist auch keine L&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509#h03\">AfD-Strategiepapier der Union ist Kramp-Karrenbauer unangenehm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509#h04\">Eine neue Kultur der Kooperation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509#h05\">Sie hat Heimat gesagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509#h06\">Arbeiten oder Erben &ndash; was f&uuml;hrt zu Reichtum?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509#h07\">Ryanair: Der hohe Preis des billigen Fliegens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509#h08\">Nahe Ramstein im Bau Gr&ouml;&szlig;tes amerikanische Krankenhaus au&szlig;erhalb der USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509#h09\">Groteske Kluft zwischen Terroropfern und mit Schusswaffen Get&ouml;teten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509#h10\">Manipulation im Dienst der Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509#h11\">Die Herrschaft &uuml;ber die Wirklichkeit hat die Polizei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509#h12\">Tod in den Anden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509#h13\">Die Burschenschaften innerhalb der FP&Ouml;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509#h14\">Der &uuml;berforderte Pr&auml;sident<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40509#h15\">Neue Veranstaltungsreihe: &ldquo;Forum Bellevue zur Zukunft der Demokratie&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Faust aufs Auge der Demokratie<\/strong><br>\nEs h&auml;tte nicht der AfD bedurft, um den sozialen und mentalen Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu besch&auml;digen. Um was es jetzt geht, ist eine glaubw&uuml;rdige Alternative zum Status quo. [&hellip;]<br>\nIch muss gestehen, der Erregungen &uuml;ber die AfD &uuml;berdr&uuml;ssig zu sein, &uuml;berdr&uuml;ssig allerdings nicht, weil ich sie f&uuml;r ungef&auml;hrlich hielte oder gar Verst&auml;ndnis h&auml;tte f&uuml;r deren Argumente. Aber es ist ja nicht so, dass es der AfD bedurft h&auml;tte, um den sozialen und mentalen Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu besch&auml;digen und zu gef&auml;hrden. Es kann auch nicht darum gehen, den Osten zu erkl&auml;ren (welchen Osten &uuml;berhaupt? Wem eigentlich?). Im Osten zeigten sich bisher die Probleme, die bald das ganze Land hatte, immer nur fr&uuml;her und deutlicher. [&hellip;]<br>\nDer Selbstdemontage des Sozialstaates steht die ideelle Selbstdemontage des Westens gegen&uuml;ber. Durch den Wegfall des &ouml;stlichen Widerparts verstummte allm&auml;hlich auch die Kritik am eigenen System. Daf&uuml;r gab es entweder das &bdquo;Ende der Geschichte&ldquo; oder den &bdquo;Kampf der Kulturen&ldquo;. Beides eignet sich bestens dazu, um unsere Welt als die beste aller Welten zu definieren, in der der Existenzkampf jedes Einzelnen, Marktgl&auml;ubigkeit, Privatisierung und &Ouml;konomisierung aller Lebensbereiche wie auch die westliche Hegemonie in der Welt als selbstverst&auml;ndlich und segensreich vorausgesetzt werden. Die Vision Europa, die selbstaufkl&auml;rerisch kritisch h&auml;tte ausfallen m&uuml;ssen, verkam nicht zuletzt durch Mithilfe des Europ&auml;ischen Gerichtshofes zur neoliberalen Quasi-Verfassung, in der alles dem Markt untergeordnet wird, ganz zu schweigen davon, was EU-Subventionen und neokoloniale Kredit- und Handelsabkommen vor allem im s&uuml;dlichen Teil der Welt anrichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/kultur\/demontage-des-sozialstaates-faust-aufs-auge-der-demokratie-a-1364757,0\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr lesenswert. Besonders interessant der Hinweis auf die geistige &Ouml;de kombiniert mit wirtschaftlicher und sozialer Not. Und in diesem Zusammenhang auch der Hinweis auf die Konstellation: Es geht einem schlecht und man h&ouml;rt st&auml;ndig, es geht allen gut. Die Nachricht von den 80 % angeblichen &ldquo;Gutgehern&rdquo; in Kombination mit der eigenen Lebenslage konnte nur im Protest enden.<\/em><br>\n<em>In diesem Land wird sich viel &auml;ndern m&uuml;ssen, sollte es wieder auf einen guten demokratischen Weg kommen wollen. Das wichtigste ist die R&uuml;ckeroberung der Sozialstaatlichkeit. Ingo Schulze nennt ein kleines Detail, das aber wie ein Spaltpilz in dieser Gesellschaft wirkt: die Zwei-Klassen-Medizin.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hipster statt Ossis ist auch keine L&ouml;sung<\/strong><br>\nLiebe gebildete, kosmopolitische LINKE,<br>\nAuf den ersten Blick bin ich eine von denen, auf deren Stimmen ihr jetzt verst&auml;rkt setzt: aus dem Westen stammend, relativ jung, nicht gerade klassisches Proletariat und bewusst in einen multikulturell gepr&auml;gten Stadtteil gezogen. Was ich in letzter Zeit so oft h&ouml;re und lese, aus Parteikreisen sowie von scharfen Beobachtern, das sollte mich eigentlich nicht beleidigen, denn ich bin ja scheinbar eine von den Guten, von denen ihr meint, dass sie zu euch passen. Keine von diesen abgeh&auml;ngten Ostdeutschen, deren &Auml;ngste die AfD so gerne instrumentalisiert, 27 Jahre nach Aufl&ouml;sung der DDR, die jetzt nach gutb&uuml;rgerlicher Lesart schuld am Rechtsruck sein soll. Dieser antikommunistischen Erkl&auml;rung wollt ihr euch zwar nicht anschlie&szlig;en, aber hinter vorgehaltener Hand &ndash; so hei&szlig;t es nicht nur in der taz, ich kann es best&auml;tigen &ndash; sprecht ihr zum Teil von einem &bdquo;Reinigungsprozess&ldquo;, weil euch diese uncoolen Ossis, die immer noch irgendwas nachtrauern, jetzt weniger Stimmen geben.<br>\nVon denen grenzt ihr euch gerne ab. Nicht nur als Westlinke, sondern auch und gerade, wenn ihr &uuml;berdurchschnittlich coole, j&uuml;ngere, kosmopolitische Ossis seid. Diese Wendeverlierer sind nicht euer Stil. Genauso wenig wie die junge Friseurin, die mit gegenderter Sprache nichts anfangen kann und abends auf dem Heimweg Angst hat, oder ein 50j&auml;hriger Arbeiter mit &bdquo;&Ouml;z&ldquo; im Namen, der mittlerweile Deutscher ist und fast ein bisschen stolz drauf, weil er &lsquo;s nicht geschenkt bekommen hat. Ihr liebt das hippe, formal gebildete Gro&szlig;tstadtmilieu, in dem Leute mit deutschen Namen m&ouml;glichst viele Fremdw&ouml;rter in einen Satz packen. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/notes\/claudia-wangerin\/hipster-statt-ossis-ist-auch-keine-l%C3%B6sung\/1716153431737344\/?pnref=story.unseen-section\">Claudia Wangerin via Facebook<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein wirklich sehr lesenswerter Beitrag, der vor allem innerhalb der Linkspartei Debatten ausl&ouml;sen sollte.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Chapeau! Dieser Beitrag entlarvt die ganze Abgehobenheit vieler linker Diskurse in welchen mit pseudointellektuellen Todernst tats&auml;chlich behauptet wird, dass etwa ein wei&szlig;er, m&auml;nnlicher Hartz IV Empf&auml;nger privilegiert sei.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>AfD-Strategiepapier der Union ist Kramp-Karrenbauer unangenehm<\/strong><br>\n[&hellip;] Robin Alexander analysierte zum Krach von CDU und CSU, &bdquo;durch diesen Streit Obergrenze oder nicht ist ja die ganze Gesellschaft auseinandergetrieben worden&rdquo;. Es sei eine &bdquo;Ironie&rdquo;, dass nun zum ersten Mal CDU und CSU praktisch ihre eigenen Koalitionsgespr&auml;che f&uuml;hren m&uuml;ssen, bevor sie die eigentlichen Koalitionsgespr&auml;che angehen k&ouml;nnen.<br>\nAlexander brachte Kramp-Karrenbauer mit seinen Analysen mehrmals auf. Vor allem aber setzte er einen Punkt, der dem CDU-Pr&auml;sidiumsmitglied erkennbar &auml;u&szlig;erst unangenehm war. 2015 sei die AfD doch eigentlich schon weg vom Fenster gewesen, erinnerte Alexander. Im April 2016 habe es dann aber eine Strategiesitzung des CDU-Pr&auml;sidiums zum Wahlkampf gegeben, bei der es auch um den Umgang mit der AfD gegangen sei.<br>\nDer Wahlforscher Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen habe dort im Konrad-Adenauer-Haus eine Analyse vorgelegt mit dem Titel &bdquo;Die AfD als Chance f&uuml;r die Union&rdquo;. Jung habe der CDU-Spitze gezeigt, wie durch die AfD die bisher im Bundestag vorhandene Stimmenmehrheit von SPD, Linker und Gr&uuml;nen beendet werden k&ouml;nne &ndash; wozu es ja auch am Wahlsonntag kam.<br>\nKramp-Karrenbauer versuchte zun&auml;chst noch, den Hinweis des Journalisten auf das brisante Papier wegzudiskutieren. Es sei in der Sitzung dort nie festgelegt worden, eine Strategie zu w&auml;hlen, die sich nicht mit der AfD auseinandersetzt. Doch tats&auml;chlich gibt es die Studie, und tats&auml;chlich ist ja bei der Wahl das rausgekommen, was Jung beschrieben hat: SPD, Linke und Gr&uuml;ne k&ouml;nnten anders als in den vorherigen Legislaturperioden gar nicht zusammen eine Mehrheit bilden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article169433297\/AfD-Strategiepapier-der-Union-ist-Kramp-Karrenbauer-unangenehm.html\">WELT<\/a>\n<p><strong>dazu das &bdquo;Strategiepapier&ldquo;: Die AfD als Chance f&uuml;r die Union <\/strong><br>\nDie Etablierung der AfD geht bisher zu Lasten aller Parteien. Insofern kann ihr Erfolg keineswegs prim&auml;r als Reaktion von W&auml;hlerschichten erkl&auml;rt werden, die vom Modernisierungskurs der Union verschreckt sind. Eine Etablierung der AfD bietet f&uuml;r die Union sogar eine doppelte Chance: Zum einen wird ihre Fokussierung auf die politische Mitte glaubw&uuml;rdiger, wenn rechtspopulistische Positionen au&szlig;erhalb der Union ihre Heimat finden. Und zum anderen wird es schwerer f&uuml;r Rot-(Rot-)Gr&uuml;n, zu parlamentarischen Mehrheiten zu kommen.<br>\nDie Etablierung der AfD kann sich dabei als hilfreich f&uuml;r die Verbesserung der Glaubw&uuml;rdigkeit der Union erweisen. Sie kann rechtspopulistische Positionen und Personen au&szlig;erhalb einer sich von der AfD entschieden abgrenzenden Union binden. Die CDU\/CSU ist durch die blo&szlig;e Existenz der AfD vom latenten Vorwurf befreit, rechts zu sein, was anders als in den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern in Deutschland einen stigmatisierenden Charakter hat.<br>\nNeben der unfreiwilligen Unterst&uuml;tzung der AfD f&uuml;r die programmatische Modernisierung der Union spricht einiges daf&uuml;r, dass sich durch einen Einzug der AfD in wichtige westliche Landtage &hellip; die Chancen f&uuml;r parlamentarische Mehrheiten von Rot-Gr&uuml;n oder sogar Rot-Rot-Gr&uuml;n deutlich verringern. Dies ist jedenfalls dann der Fall, wenn weiterhin wesentliche Teile der AfD-W&auml;hlerschaft nicht nur aus dem Unionsw&auml;hlerlager kommen. Diese beiden positiven Effekte f&uuml;r die Union kommen aber nur zum Tragen,mwenn die CDU und die CSU eine geschlossene und eindeutige Abgrenzung von der AfD vornehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hss.de\/download\/publications\/PS_460_SPORT_07.pdf\">Matthias Jung via Hans Seidel Stiftung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> So, so die AfD als Chance eine linke Mehrheit zu verhindern. Wie gesagt, die deutschen Eliten hatte noch nie ein Problem mit dem Faschismus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eine neue Kultur der Kooperation<\/strong><br>\nEine Jamaika-Koalition k&ouml;nnte Deutschland Chancen er&ouml;ffnen. Wir k&ouml;nnten zum Beispiel Trendsetter einer gr&uuml;nen Au&szlig;enpolitik werden.<br>\nWas die Gr&uuml;nen in einem Kabinett verantwortungsbewusster B&uuml;rgerlichkeit tun k&ouml;nnen? Die nat&uuml;rliche Wahl ist das Umwelt- und Bauministerium, am besten erg&auml;nzt um Bereiche der Verkehrs- und Verbraucherpolitik, die die Energiewende voranbringen und der Stadtplanung eine sozialpolitische Komponente verleihen. Denn Wohnungsfrage und Wiederbelebung l&auml;ndlich-d&ouml;rflicher Regionen sind die soziale Frage von heute.<br>\nDes Weiteren streben die Gr&uuml;nen das Ausw&auml;rtige Amt an, wo Joschka Fischer nach dem Fall der Mauer Akzente setzen konnte. Diese &Auml;ra ist definitiv vor&uuml;ber. Ins Zentrum r&uuml;ckt so ein in seiner Bedeutung gegen&uuml;ber dem bisherigen Zuschnitt des Entwicklungsministeriums erheblich aufgewertetes &bdquo;Ministerium f&uuml;r globale Entwicklung&ldquo; (Dirk Messner), das im Blick auf eine gerechtere Globalisierung und globale Solidarit&auml;t Beitr&auml;ge leisten kann: mit einer veritablen Afrika-Initiative und einer Konferenz f&uuml;r Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren Osten, die Iran, Saudi-Arabien und die Golfstaaten unter europ&auml;ischer Vermittlung zur Kooperation bewegt &ndash; und im &Uuml;brigen gemeinsam mit Frankreich und den s&uuml;deurop&auml;ischen EU-Staaten die mediterrane Welt in den Fokus r&uuml;ckt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Jamaika-und-die-Gruenen\/!5451932\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Hier wird ja wirklich aus vollen Rohren geschossen, um Appetit auf Jamaika zu machen&hellip; Zu einer &ldquo;verantwortungsbewusste[n] B&uuml;rgerlichkeit&rdquo; k&ouml;nnen die noch verbliebenen Reste von linken Gr&uuml;nen kaum Nein sagen, oder doch? &ldquo;[G]erechtere Globalisierung und globale Solidarit&auml;t&rdquo;. &ldquo;Afrika-Initiative&rdquo; und &ldquo;Konferenz f&uuml;r Sicherheit und Zusammenarbeit im mittleren Osten&rdquo; klingen nat&uuml;rlich viel sch&ouml;ner als &ldquo;Kosovo-Krieg&rdquo; und &ldquo;US-Intervention in Afghanistan&rdquo;, schlie&szlig;en Letzteres aber nicht aus. Das sieht mir ziemlich wolkig und wenig konkret aus. Von Verbesserungen im sozialen Bereich (Hartz IV, Massenarbeitslosigkeit, Niedrigl&ouml;hne, Umverteilung durch h&ouml;here Steuern auf Verm&ouml;gen&hellip;) ist &uuml;berhaupt keine Rede, Privatisierungen (Autobahnen, Ceta, TTIP&hellip;) sollen nicht verhindert werden und die Obergrenze f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge m&uuml;&szlig;ten die Gr&uuml;nen auch schlucken &ndash; das alles daf&uuml;r, da&szlig; sie sich praktisch folgenlos im Entwicklungsministerium austoben d&uuml;rften, w&auml;hrend Schwarz-Gelb die knallharte neoliberale Politik zulasten der Bev&ouml;lkerungsmehrheit weiter versch&auml;rft.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das zeigt wieder wo die &bdquo;linke&ldquo; taz steht. Einerseits werden diffamierende Artikel &uuml;ber Oscar Lafontaine publiziert weil er es wagt die Fl&uuml;chtlingspolitik kritisch zuhinterfragen, anderseits wird eine neoliberale Jamaika-Koalition hochgeschrieben.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu nochmals: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40429\">Jamaika bedeutet auch, dass wir einen Transatlantiker als Au&szlig;enminister bekommen<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sie hat Heimat gesagt<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen streiten &uuml;ber &ldquo;Heimat&rdquo;. Das ist l&auml;cherlich aber lehrreich: Es geht um alte deutsche Neurosen und neue gr&uuml;ne Unsicherheiten. Denn die Deutschen sind kein normales Volk. Und die Gr&uuml;nen suchen den Weg nach Rechts. [&hellip;]<br>\nDie Gr&uuml;nen sind &ndash; das kann auf dem Weg in eine Koalition mit der CDU nicht schaden &ndash; bei ihrer Heimatsuche also auf treudeutscher Spur. Au&szlig;erdem aber hat die ganze Wortklauberei f&uuml;r die Gr&uuml;nen noch eine einigende Wirkung: die viel interessantere Frage, ob man wirklich mit Horst Seehofer und der FDP eine Koalition bilden soll, ist n&auml;mlich stillschweigend l&auml;ngst erledigt worden. Klar soll man. Opposition ist Mist.<br>\nGr&uuml;ne Selbstvergewisserung bleibt also einstweilen auf vergleichsweise harmlose Randthemen beschr&auml;nkt.<br>\nManchmal f&uuml;hrt aber die Befassung mit den Randthemen &ndash; mit den Nebenkonflikten &ndash; zum Kern der Wahrheit. Als Katrin G&ouml;ring-Eckardt sich gen&ouml;tigt sah, ihren Heimat-Urlaub zu rechtfertigen, schrieb sie in der &ldquo;taz&rdquo;: &ldquo;Die Antworten auf das Gef&uuml;hl der Unbehaustheit, das viele Menschen angesichts der rasanten Ver&auml;nderungen unserer Lebens- und Arbeitswelt heimsucht, d&uuml;rfen deshalb nicht den Rechten &uuml;berlassen werden.&rdquo;<br>\nDieser Satz ist in Wahrheit das Eingest&auml;ndnis eines Versagens. Er sagt: Uns war das &ldquo;Gef&uuml;hl der Unbehaustheit&rdquo; vieler Menschen schnuppe, bis die Rechten kamen und damit ihre braune Suppe kochten. Von dem, was man fr&uuml;her die soziale Frage nannte, haben sich die Gr&uuml;nen n&auml;mlich vor langer Zeit abgewendet. Erst jetzt, da die Rechten den Zufriedenen den ganzen Spa&szlig; am Kapitalismus versauen, wendet man sich notgedrungen dem Thema wieder zu. Das ist arg sp&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/katrin-goering-eckardt-die-gruenen-suchen-den-weg-nach-rechts-kolumne-a-1172047.html\">Jakob Augstein auf SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Und bei den Gr&uuml;nen sollen die Grenzen nicht nur f&uuml;r Waren und Geld, sondern auch f&uuml;r &ldquo;Humankapital&rdquo; offen sein. Deshalb wird ein &ldquo;Fachkr&auml;fteeinwanderungsgesetz&rdquo; gefordert, obwohl mindestens vier Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos sind, deren Interessen die Gr&uuml;nen aber nicht so interessieren. Was will man auch sonst von Katrin G&ouml;ring-Eckardt erwarten, die als Fraktionsvorsitzende unter Rot-Gr&uuml;n Hartz IV und die Agenda 2010 gegen die gr&uuml;nen Restlinken durchgesetzt hat?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wenn Jamaika kommt d&uuml;rfen wir uns schon einmal alle warm anziehen und auf eine Agenda 2020 freuen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeiten oder Erben &ndash; was f&uuml;hrt zu Reichtum?<\/strong><br>\nVor einem Jahr erschien eine Studie des WU-Forschungsinstituts INEQ und der AK Wien, die sich mit den Einfl&uuml;ssen erhaltener Erbschaften auf die Verm&ouml;gensverteilung besch&auml;ftigt. Dabei stellt sich die Frage, ob Verm&ouml;gen durch erwirtschaftetes Einkommen oder durch Erbschaften aufgebaut wird? Die Studie zeigt, dass &Ouml;sterreich zu jenen L&auml;ndern der Eurozone geh&ouml;rt, in denen das Erben einen ma&szlig;gebenden Einfluss auf die Verm&ouml;gensbildung nimmt.<br>\nDas Erhalten einer Erbschaft f&uuml;hre im Durchschnitt zu einer Verbesserung der eigenen Position innerhalb der Verm&ouml;gensverteilung um rund 18 Perzentile. Eine Erh&ouml;hung des Einkommens, die dem Anstieg um ein Perzentil in der Einkommensverteilung gleich kommt, f&uuml;hre im Vergleich jedoch nur zu einer vernachl&auml;ssigbaren Verbesserung von rund 0,4 Perzentil in der Position des Haushalts in der Verm&ouml;gensverteilung. Demnach muss ein Haushalt somit knapp 49 Perzentile &ndash; fast die H&auml;lfte der Einkommensverteilung &ndash; &uuml;berspringen, um die gleiche Position in der Verm&ouml;gensverteilung zu erreichen, wie ein Haushalt, der eine Erbschaft erh&auml;lt.<br>\nIm Lichte dieser Betrachtung kann gesagt werden, dass das Erhalten einer Erbschaft ma&szlig;gebend f&uuml;r die Verm&ouml;gensbildung ist. Zudem werden oftmals nicht nur Geldsummen oder Sachgegenst&auml;nde vererbt. Auch nicht monet&auml;re Unterst&uuml;tzungen wie beispielsweise die Bildung werden weitergegeben, welche sich ebenfalls auf den Verm&ouml;gensaufbau auswirken. Somit stellt die Geburt in eine wohlhabende Familie einen entscheidenden Faktor f&uuml;r das Ausma&szlig; des zuk&uuml;nftigen Eigentums dar. Es besteht daher die Gefahr, dass so Familiendynastien entstehen, welche das Verm&ouml;gen b&uuml;ndeln und noch weiter ausbauen. Viele Merkmale einer Refeudalisierung der &Ouml;konomie sind nach und nach beobachtbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/arbeiten-oder-erben-was-fuehrt-zu-reichtum\/#more-18401\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ryanair: Der hohe Preis des billigen Fliegens<\/strong><br>\nDie Ende der 1990er Jahre gegr&uuml;ndete Airline betreibt ihr Gesch&auml;ft mit einem hehren Anspruch: &bdquo;Wir haben das Fliegen demokratisiert&ldquo;, schw&auml;rmte O&rsquo;Leary vor ein paar Jahren und steht damit Pars pro Toto f&uuml;r das gesamte Billigfluggesch&auml;ft. Nicht mehr nur die Reichen stiegen heute ins Flugzeug, sondern auch die Schuhputzer aus dem Flughafenterminal. Und tats&auml;chlich hat sich durch die Billigairlines das Konsumverhalten enorm ver&auml;ndert: Gerade f&uuml;r viele junge Menschen aus der Mittelschicht geh&ouml;rt der Wochenendtrip nach Barcelona mittlerweile zum Lifestyle dazu wie das Smartphone oder das Tablet. M&ouml;glich wird das durch die extrem g&uuml;nstigen Ticketpreise, die mitunter weniger kosten als die Taxifahrt zum Flughafen: Einen einfachen Ryanair-Flug von K&ouml;ln nach Mailand bekommt man in dieser Herbstsaison bereits ab 9,79 Euro, freilich ohne Sitzplatz- und Gep&auml;ckgeb&uuml;hren. In nicht allzu ferner Zukunft will das Unternehmen Fl&uuml;ge sogar zum Nulltarif anbieten &ndash; querfinanziert durch an Bord verkaufte Parf&uuml;ms und Getr&auml;nke sowie durch die &uuml;ber die Ryanair-Webseite buchbaren Mietwagen und Hotels.<br>\nAngesichts solcher Angebote boomt europaweit der Flugverkehr. Allein in Deutschland stieg die Zahl der Passagiere zwischen 2000 und 2015 von 71 auf fast 110 Millionen im Jahr, 2030 k&ouml;nnte sie Prognosen zufolge auf 175 Millionen anwachsen.<br>\nMa&szlig;geblich dazu beigetragen hat die EU-Kommission, die den Flugverkehr ab Ende der 1980er Jahre liberalisiert und damit die einst national regulierten M&auml;rkte f&uuml;r ausl&auml;ndische Anbieter ge&ouml;ffnet hat. Seither sind Billigflieger europaweit auf dem Vormarsch. Gut ein Drittel aller Fl&uuml;ge in Europa wird mittlerweile von ihnen abgewickelt, in Deutschland sind es bereits 23 Prozent. An ihrer Spitze steht unangefochten Ryanair: Gemessen an den Passagierzahlen ist das Unternehmen mittlerweile sogar zur gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Fluggesellschaft aufgestiegen, noch vor der Lufthansa-Gruppe. Auch in Deutschland will die Airline expandieren und bedient seit diesem Jahr deshalb erstmals die gro&szlig;en Drehkreuze Frankfurt und &ndash; ab November &ndash; M&uuml;nchen.<br>\nDoch so &bdquo;sch&ouml;n&ldquo; die Idee von der Demokratisierung des Fliegens im Sinne der Gerechtigkeit sein mag &ndash; dahinter verbirgt sich ein gnadenloser Konkurrenzkampf der Airlines, dem k&uuml;rzlich auch die bis dato zweitgr&ouml;&szlig;te deutsche Fluggesellschaft Air Berlin zum Opfer fiel. Ausgetragen wird dieser nicht zuletzt auf dem R&uuml;cken der Besch&auml;ftigten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2017\/oktober\/ryanair-der-hohe-preis-des-billigen-fliegens\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nahe Ramstein im Bau Gr&ouml;&szlig;tes amerikanische Krankenhaus au&szlig;erhalb der USA<\/strong><br>\nFast unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit entsteht in der N&auml;he der Air Base im rheinland-pf&auml;lzischen Ramstein die gr&ouml;&szlig;te Milit&auml;rklinik der Amerikaner au&szlig;erhalb der USA. Deutsche Patienten haben keinen Zutritt, aber die Bundesregierung zahlt Millionen &ndash; im Rahmen der Nato-Verpflichtung.<br>\nVom gr&ouml;&szlig;ten amerikanische Milit&auml;rhospital au&szlig;erhalb der USA sieht man bislang nur rote, plattgewalzte Erde, wie ein Kuchenst&uuml;ck herausgeschnitten aus einem dunkelgr&uuml;nen Wald. Christoph Strohschneider &ndash; als Direktor des Amtes f&uuml;r Bundesbau federf&uuml;hrend auf der deutschen Seite &ndash; und Bradley Dunbar, sein Counterpart auf amerikanischer Seite stehen am Eingang der Baustelle.<br>\n49 Hektar &ndash; das entspricht der Fl&auml;che von 70 Fu&szlig;ballfeldern &ndash; f&uuml;r ein Mega-Projekt: Ein Hospital, angelegt f&uuml;r alle US-Soldaten und ihre Angeh&ouml;rigen in Europa, im Nahen Osten und in Afrika. Medizinische Anlaufstelle f&uuml;r 200.000 Amerikaner. Aber vor allem auch f&uuml;r die Verwundeten aus den amerikanischen Eins&auml;tzen im Irak und Afghanistan. Bislang wurden sie nach Landstuhl geflogen, knapp 13 Kilometer entfernt von der Air Base in Ramstein. Doch das Krankenhaus aus den 1950ern ist in die Jahre gekommen. 2009 beschloss der US-Senat einen Neubau. Kostenpunkt: Knapp eine Milliarde US-Dollar. Finanziert durch amerikanische Steuermittel.<br>\nWeitgehend unbemerkt von einer gro&szlig;en &Ouml;ffentlichkeit entsteht hier nicht nur die gr&ouml;&szlig;te, sondern auch die modernste amerikanische Milit&auml;r-Klinik: neun Operationss&auml;le, knapp 100 Betten, insgesamt &uuml;ber 4.500 R&auml;ume. Hier werden die besten Milit&auml;r-Chirurgen und Trauma-Spezialisten arbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/nahe-ramstein-im-bau-groesstes-amerikanische-krankenhaus.1001.de.html?dram:article_id=397090\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dies zeigt wieder wie wichtig Deutschland in der globalen strategischen Planung der USA ist. Da fragt man sich wie man nur darauf kommen kann gerade Merkel als europ&auml;ische Gegengewicht zu Trump zu stilisieren?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Groteske Kluft zwischen Terroropfern und mit Schusswaffen Get&ouml;teten<\/strong><br>\nDas Risiko, von anderen Amerikanern wie zuletzt in Las Vegas get&ouml;tet zu werden, ist in den USA viel gr&ouml;&szlig;er als die Gefahr durch den &ldquo;internationalen Terrorismus&rdquo;. Warum wird das verdr&auml;ngt?<br>\nEnde September hatte FBI-Direktor Christopher Wray vor dem Innenausschuss des Senats zwar vor vielf&auml;ltigen bestehenden und sich entwickelnden Bedrohungen von &ldquo;heimischen (homegrown) gewaltt&auml;tigen Extremisten &uuml;ber Cyberkriminelle bis hin zu feindlichen ausl&auml;ndischen Geheimdiensten und deren Agenten&rdquo; gewarnt.<br>\nAn erster Stelle wies er aber auf die Bedrohung durch den Terrorismus hin, der vor allem vom Islamischen Staat und seinen Anh&auml;ngern, die &uuml;ber das Internet rekrutiert und aufgefordert werden, Anschl&auml;ge auszuf&uuml;hren. Deutlich weniger wichtig als ausl&auml;ndische Terrororganisationen befand er &ldquo;heimische extremistische Bewegungen&rdquo;. Auch hier sei man am meisten besorgt vor &ldquo;Angriffen, prim&auml;r mit Schusswaffen, einsamer W&ouml;lfe. Sie seien &ldquo;die vorherrschende Art der t&ouml;dlichen heimischen extremistischen Gewalt&rdquo;. Besonders im Ziel dieser Angriffe st&uuml;nden Polizisten, ethnische Minderheiten und die US-Regierung&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/USA-Groteske-Kluft-zwischen-Terroropfern-und-mit-Schusswaffen-Getoeteten-3852204.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Manipulation im Dienst der Politik<\/strong><br>\nDie g&auml;ngige Rede vom informierten B&uuml;rger lautet: Wer die Wahlprogramme liest, wei&szlig;, kann sich ein Urteil erlauben. Doch der Mensch ist erschreckend einfach zu beeinflussen. Selbst Menschen, die sich f&uuml;r rational halten, erliegen leicht unterschwelligen Einfl&uuml;ssen, die kaum wahrnehmbar sind.<br>\nMit dem US-&Ouml;konomen Richard H. Thaler bekommt nun ein Wissenschaftler den Wirtschaftsnobelpreis, der sich mit der Frage besch&auml;ftigt, welche Irrationalit&auml;ten das Verhalten der Menschen aufweist &ndash; und wie man das nutzen kann.<br>\nWie leicht der Mensch dazu gebracht werden kann, Dinge zu glauben oder f&uuml;r richtig zu halten, hat bereits der US-Psychologe Daniel Kahneman in einem atemberaubenden Buch nachgewiesen. Kahneman, der 2002 den Nobelpreis erhalten und zusammen mit Thaler Forschungsergebnisse ver&ouml;ffentlicht hat, unterscheidet zwischen zwei Denkweisen, die der Mensch in sich vereinige: System 1 ist schnell, st&auml;ndig aktiv und sch&auml;tzt Menschen und Situation aus dem Bauch heraus ein. System 2 ist dagegen analytisch, logisch, anstrengend und langsam. Eine Vielzahl von Experimenten, &uuml;ber die Kahneman berichtet, zeigt, dass die meisten Menschen von System 1 dominiert werden &ndash; auch diejenigen, die sich f&uuml;r rational halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.wirtschafts-nobelpreis-fuer-richard-thaler-manipulation-im-dienst-der-politik.58d13533-db3e-4dd8-ac1c-9a8cd01ae5b6.html\">Stuttgarter Nachrichten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Herrschaft &uuml;ber die Wirklichkeit hat die Polizei<\/strong><br>\nGespr&auml;ch mit dem Kriminologen Prof. Dr. Fritz Sack anl&auml;sslich der Ereignisse w&auml;hrend des G20-Gipfels &uuml;ber Gewalt und Polizei.<br>\nDer Ablauf des einw&ouml;chigen Protestgeschehens w&auml;hrend des G20-Gipfels in Hamburg hat die Frage der Gewalt auf die Tagesordnung gesetzt. Die Aufarbeitung der Ereignisse, wie sie im Nachgang vom Hamburger Innensenat beabsichtigt ist &ndash; n&auml;mlich eine Konzentration auf die Gewalt seitens der Demonstranten -, versucht vollst&auml;ndig auszublenden, dass die Polizei eine Strategie des &ldquo;konsequenten Durchsetzens&rdquo; verfolgt hat. Diese Strategie wurde im Vorfeld durch den &ldquo;Rahmenbefehl G20 &ndash; Gipfeltreffen&rdquo; schriftlich festgelegt und hat in nicht geringem Umfang zur Eskalation der Gewalt beigetragen.<br>\nFritz Sack: Die Polizei braucht nat&uuml;rlich Gewalt. Wenn man sich das Ganze als Eskalationsvorgang vorstellt, dann ist die Polizei auch &ldquo;anf&auml;llig&rdquo; f&uuml;r Vorw&uuml;rfe, dass sie &uuml;berreagiert hat. Durch eine &Uuml;berreaktion ger&auml;t die Polizei in eine missliche Lage. Vor die Klammer muss man nat&uuml;rlich setzen, dass unter allen nur denkbaren Umst&auml;nden Polizeigewalt gegen&uuml;ber Demonstrationsgewalt die &Uuml;berhand hat. Dass die Polizeigewalt immer in der Lage ist, mit ihren M&ouml;glichkeiten und Mitteln letztlich Widerstand zu brechen. Das wei&szlig; die Polizei nat&uuml;rlich auch.<br>\nAber auf der anderen Seite darf sie nicht mit Kanonen auf Spatzen schie&szlig;en. Wenn sie das aber tut, dann ger&auml;t sie in die Defensive. Deshalb ist die Polizei daran interessiert, den Gewaltpegel in solchen Auseinandersetzungen derart zu eskalieren. Indem man Molotowcocktails verteilt bei solchen Demonstrationen wie gegen Springer damals. Wenn sie dann eingesetzt werden, kann die Polizei mit allen M&ouml;glichkeiten dagegen einschreiten. Um eine solche Situation herzustellen, dazu braucht sie den Agent provocateur. Und der Agent provocateur, das ist derjenige, der anheizt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Herrschaft-ueber-die-Wirklichkeit-hat-die-Polizei-3849174.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Tod in den Anden<\/strong><br>\nEr ist eine Ikone des 20. Jahrhunderts: Der geb&uuml;rtige Argentinier Ernesto &ldquo;Che&rdquo; Guevara widmete sein Leben dem militanten Kampf gegen die Unterdr&uuml;ckung. Noch heute wird der &ldquo;Commandante&rdquo; daf&uuml;r verehrt. Vor 50 Jahren wurde er in Bolivien erschossen.<br>\n&ldquo;Commandante&rdquo; Che Guevara &ndash; mit b&uuml;rgerlichem Namen: Ernesto Guevara de la Serna. Als er 1928 in Argentinien geboren wird, deutet zun&auml;chst nichts auf eine Zukunft als Guerilla-K&auml;mpfer und Revolution&auml;r hin. Seine Familie ist wohlhabend, er selbst studiert Medizin. Doch dann begibt er sich auf eine lange Reise durch Lateinamerika, die ihm seine eigenen Privilegien vor Augen f&uuml;hrt &ndash; und die Armut und Ausbeutung vor allem der Landbev&ouml;lkerung, so der Lateinamerika-Experte Roman Rhode:<br>\nIn Mexiko Begegnung mit Fidel Castro<br>\n&ldquo;Eine der bedeutenden Erfahrungen war der Putsch in Guatemala, als eine demokratisch gew&auml;hlte Regierung sich anschickte, eine Landreform durchzuf&uuml;hren, die allerdings gegen die Interessen der United Fruit Company stie&szlig;, und das f&uuml;hrte dann dazu, dass die CIA praktisch diesen unliebsamen Regierungschef  Arbenz st&uuml;rzte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/vor-50-jahren-wurde-che-guevara-erschossen-tod-in-den-anden.932.de.html?dram:article_id=397734\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Burschenschaften innerhalb der FP&Ouml;<\/strong><br>\n&ldquo;Stille Machtergreifung&rdquo; &ndash; so nennt Hans-Henning Scharsach die Umtriebe der &ouml;sterreichischen Burschenschaften innerhalb der FP&Ouml;. Aus der Verbundenheit zur NS-Zeit machten die Corps kaum ein Geheimnis, Dennoch werde die Gefahr im Land untersch&auml;tzt oder gar nicht erst thematisiert.<br>\nUnter den M&ouml;glichkeiten, sich mit dem neuen europ&auml;ischen Rechtstrend auseinanderzusetzen, gilt die sogenannte Nazi-Keule als die primitivste. Was aber, wenn in Parteien, die wir heute populistisch nennen, tats&auml;chlich noch oder wieder ein ausgesprochen nationalsozialistisches Denken gepflegt wird?<br>\nEs gibt solche Kreise offenbar, und wenn &Ouml;sterreich diese Woche ein neues Parlament w&auml;hlt, haben sie nach langer Zeit wieder Aussicht auf Zugang zur Regierungsgewalt. In Wien, in Rundfunk und Fernsehen ist das kein Thema, auch nicht seit das hier besprochene Buch auf der &ouml;sterreichischen Bestsellerliste steht. Die einen schweigen zu der braunen Subkultur, um ihre Wahl- oder ihre Koalitionschancen nicht zu gef&auml;hrden, die anderen erw&auml;hnen sie nicht, weil ihre Existenz angeblich ohnehin sattsam bekannt ist.<br>\n&ldquo;Ein rechtsextremer, demokratie- und verfassungsfeindlich agierender Akademikerkl&uuml;ngel hat die Freiheitliche Partei &Ouml;sterreichs unterwandert, danach dominiert und zuletzt in Besitz genommen. &Ouml;sterreichs Burschenschaften, aus denen die schlimmsten Nazi-Verbrecher, die brutalsten politischen Gewaltverbrecher der Nachkriegszeit und zahlreiche rechtskr&auml;ftig verurteilte Neonazis hervorgegangen sind, greifen nach der Macht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/rechtsaussen-die-burschenschaften-innerhalb-der-fpoe.1310.de.html?dram:article_id=397759\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der &uuml;berforderte Pr&auml;sident<\/strong><br>\nSteinmeier ist der Typ Politiker, der sich gerne reden h&ouml;rt, aber so, dass niemand daran Ansto&szlig; nimmt. Das ist in Zeiten, in denen es politisch um wenig oder nichts geht, nicht weiter tragisch. Dummerweise haben im Augenblick allerdings eine Menge Leute das Gef&uuml;hl, dass es nicht schaden k&ouml;nnte, wenn die Demokratie ein paar redegewandte Verteidiger h&auml;tte.<br>\nWer Steinmeiers Rede zum Tag der Einheit liest, entdeckt an jeder Ecke den Beraterstab, der zur Vorsicht r&auml;t, wenn etwas zu deutlich geraten ist. Klar, irgendwas gegen die AfD, das muss vorkommen. Aber auch nicht so unmissverst&auml;ndlich, dass sich die Leute, die AfD gew&auml;hlt haben, beleidigt f&uuml;hlen k&ouml;nnten. Also streicht man den Parteinamen besser ganz raus. Oder redet einfach von den neuen Mauern, die es im Lande gebe, und die wir gemeinsam schnell wieder beseitigen sollten. Wahrscheinlich fand Steinmeier schon das Bild der Mauer wahnsinnig gewagt. Seine &ldquo;bislang st&auml;rkste Rede&rdquo; urteilte die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; in einem Kommentar. So vernichtend kann Kritik sein.<br>\nDer Grund, warum Steinmeier unser Bundespr&auml;sident ist, ist ein Versehen. Die CDU hatte keinen Kandidaten, weil ihr alle absagten. Bei der SPD hatten die begabteren Leute andere Pl&auml;ne, also fiel die Wahl auf den Au&szlig;enminister. Steinmeier bleibt am Ende immer &uuml;brig, das ist seine St&auml;rke. Als Schr&ouml;der aus dem Amt kippte, war er da, um weiterzumachen. Als die Wahl 2009 mit ihm als Kandidaten schiefging, blieb er einfach sitzen; auch 2013, als die SPD mal wieder als Aushelfer in die Regierung wechselte, war er zur Stelle. Wenn sie morgen beschlie&szlig;en sollten, das Schloss Bellevue zu einem Museum zu machen und den Etat des Staatsoberhauptes ersatzlos einzusparen: Steinmeier hielte sich zur weiteren Verwendung zur Verf&uuml;gung, dann eben als Abwickler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/frank-walter-steinmeier-der-ueberforderte-praesident-a-1171352.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Zum Atlantik-Br&uuml;cken-Mitglied Fleischhauer ist eigentlich alles gesagt und es d&uuml;rfte bekannt sein, dass Fleischhauer und die NachDenkSeiten keine Freunde sind. Man muss Fleischhauer aber zugestehen, dass er Sachverhalte gelegentlich pointiert ausdr&uuml;cken kann. Steinmeier ist treffend charakterisiert und damit auch warum die SPD dort steht wo sie steht. Mit diesem Personal eigentlich kein Wunder.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Neue Veranstaltungsreihe: &ldquo;Forum Bellevue zur Zukunft der Demokratie&rdquo;<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier startet in Zusammenarbeit mit uns eine Veranstaltungsreihe zur Zukunft der Demokratie. Die Reihe beginnt am 19. September 2017 im Schloss Bellevue. Die erste Debatte besch&auml;ftigt sich mit der Frage: &ldquo;Welche Zukunft hat der Westen?&rdquo;<br>\nDie Demokratien des Westens erleben zurzeit eine Phase tiefgreifender politischer, technologischer, kultureller und sozialer Ver&auml;nderungen. &ldquo;Es ist eine der gro&szlig;en Herausforderungen f&uuml;r Politik, Wirtschaft und Gesellschaft den Wandel sozialvertr&auml;glich zu gestalten. Es gilt nicht nur m&ouml;glichst viele Menschen auf diesem Weg der Ver&auml;nderung mitzunehmen, sondern ihnen auch aktive Teilhabe an der Fortschreibung der Demokratie zu erm&ouml;glichen&rdquo;, sagt unsere stellvertretende Vorstandsvorsitzende Liz Mohn. &ldquo;Wir freuen uns daher sehr, dass wir mit dem Bundespr&auml;sidenten, mit B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern und herausragenden Denkern gemeinsam diskutieren k&ouml;nnen, wie wir in Zukunft auf Basis von Solidarit&auml;t, Freiheit und Menschlichkeit leben m&ouml;chten.&rdquo;Das erste &ldquo;Forum Bellevue zur Zukunft der Demokratie&rdquo; beginnt am Dienstag, den 19. September 2017 im Schloss Bellevue in Berlin um 19 Uhr mit einer Rede von Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/themen\/aktuelle-meldungen\/2017\/september\/neue-veranstaltungsreihe-forum-bellevue-zur-zukunft-der-demokratie\/\">Bertelsmann Stiftung<\/a>\n<p><strong>Dazu: Pressebriefing zur neuen Veranstaltungsreihe des Bundespr&auml;sidenten: &ldquo;Forum Bellevue zur Zukunft der Demokratie&rdquo;<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Steinmeier beginnt &ndash; in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung &ndash; am Dienstag, den 19. September 2017, eine neue Veranstaltungsreihe, das &ldquo;Forum Bellevue zur Zukunft der Demokratie&rdquo;. Der Bundespr&auml;sident diskutiert von nun an regelm&auml;&szlig;ig in Schloss Bellevue mit deutschen und internationalen Gespr&auml;chspartnern aus Wissenschaft, Politik, Kultur, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.<br>\nDie Reihe startet mit einer Diskussion &uuml;ber die Frage &ldquo;Welche Zukunft hat der Westen?&rdquo; mit Parag Khanna (Richard von Weizs&auml;cker Fellow, Robert Bosch Academy Berlin), Susan Neiman (Einstein Forum, Potsdam) und Heinrich August Winkler (Humboldt-Universit&auml;t zu Berlin), moderiert von Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/2017\/09\/170907-Forum-Bellevue-Pressebriefing.html\">Der Bundespr&auml;sident<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;re es nun nicht endlich an der Zeit, dieser Stiftung ihre Gemeinn&uuml;tzigkeit abzuerkennen? Bitte lesen Sie dazu erneut u.a.:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6589\">Ist die Bertelsmann Stiftung gemeinn&uuml;tzig?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9688\">&bdquo;B&uuml;rgerforum 2011&ldquo; &ndash; ein aufw&auml;ndiges Projekt der Bertelsmann Stiftung mit offenbar nicht ganz erw&uuml;nschten Ergebnissen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24148\">Bundesverdienstkreuz f&uuml;r Tugce A. ist gut, aber besser w&auml;re es, den Verantwortlichen f&uuml;r die hohe Gewaltbereitschaft die Gemeinn&uuml;tzigkeit abzuerkennen &ndash; der Bertelsmann Stiftung z.B.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Hier wird der Bock zum G&auml;rtner gemacht. Bertelsmann und die sie tragende Bertelsmann-Stiftung sind eine Bedrohung der Demokratie in Deutschland. Hier gilt in besonderer Weise die Beobachtung zur grassierenden Meinungsmache im Land: Wer &uuml;ber viel Geld und\/oder publizistische Macht verf&uuml;gt, bestimmt &uuml;ber weite Strecken die &ouml;ffentliche und ver&ouml;ffentlichte Meinung und damit auch die politischen Entscheidungen. Mit Demokratie hat das alles nichts mehr zu tun.<\/em><br>\n<em>Die Meldung best&auml;tigt im &Uuml;brigen auch unsere seit langem beschriebene und ver&ouml;ffentliche Skepsis gegen&uuml;ber dem amtierenden Bundespr&auml;sidenten Steinmeier.<\/em><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-40509","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=40509"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40509\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40512,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40509\/revisions\/40512"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=40509"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=40509"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=40509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}