{"id":40516,"date":"2017-10-10T09:06:05","date_gmt":"2017-10-10T07:06:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40516"},"modified":"2017-10-11T07:55:11","modified_gmt":"2017-10-11T05:55:11","slug":"die-schulz-story-im-spiegel-postpolitischer-journalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40516","title":{"rendered":"Die Schulz-Story im SPIEGEL \u2013 postpolitischer Journalismus"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171009-schulz-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Wenn alles nach Plan l&auml;uft, wird SPIEGEL-Autor Markus Feldenkirchen in dieser Saison mit Journalismuspreisen &uuml;berh&auml;uft werden. Eine 17 Seiten lange Titelstory im SPIEGEL, f&uuml;r die der Autor den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz ganze 150 Tage lang auf Schritt und Tritt begleitet hat, muss schlie&szlig;lich etwas ganz Besonderes sein. Die Story sei, so der SPIEGEL in seiner Hausmitteilung, &bdquo;die Nahaufnahme eines Wahlkampfs mit all seinen Hoffnungen, Niederschl&auml;gen, Entt&auml;uschungen, eine ausgew&ouml;hnliche Erz&auml;hlung &uuml;ber Politik im Jahre 2017&ldquo;. Dies kann man zynisch sogar best&auml;tigen. Denn auf den ganzen 17 Seiten tauchen nur in einem einzigen Absatz Inhalte und Sachthemen auf. Ist die SPD wirklich so inhaltsleer? Oder ist dies tats&auml;chlich Markus Feldenkirchens Vorstellung von politischem Journalismus? Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3989\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-40516-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171010_Die_Schulz_Story_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171010_Die_Schulz_Story_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171010_Die_Schulz_Story_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171010_Die_Schulz_Story_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=40516-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171010_Die_Schulz_Story_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"171010_Die_Schulz_Story_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><blockquote><p>\n<em>12. Mai, Raststa&#776;tte Bottrop Su&#776;d<\/em><br>\n<em>Schulz la&#776;uft u&#776;ber ein vermu&#776;lltes Stu&#776;ck Rasen und setzt sich auf eine Metallbank, von der der blaue Lack abbla&#776;ttert. &bdquo;Erst mal in Ruhe &rsquo;nen Kaffee und dann noch pinkeln gehen.&ldquo; Ein Begleiter bringt einen Kaffee im Pappbecher vom Raststa&#776;tten-McDonald&rsquo;s. Hupen, Autobahnla&#776;rm, schreiende Kinder, klassische Wahlkampf-Verschnaufpause.<\/em><br>\n&ndash; Aus &bdquo;Mannomannomann&ldquo; von Markus Feldenkirchen, DER SPIEGEL 40\/2017\n<\/p><\/blockquote><p>Wenn Markus Feldenkirchen f&uuml;r den SPIEGEL eine &bdquo;Reportage&ldquo; schreibt, so hat dies schon stilistisch nur sehr wenig mit klassisch politischem Journalismus zu tun. Feldenkirchen schreibt schnell, entwirft plastische Bilder und schafft es durchaus, Politiker als ganz normale Menschen darzustellen. Daf&uuml;r geb&uuml;hrt ihm Respekt. Dennoch muss man nat&uuml;rlich auch die Frage stellen, welchen Informationswert derart szenische Schilderungen haben, die vom Autoren sorgf&auml;ltig ausgew&auml;hlt wurden, um eine runde Geschichte zu ergeben. Einen echten Nachrichtenwert hat Schulz&acute; Pinkelpause auf der Rastst&auml;tte Bottrop S&uuml;d n&auml;mlich nicht; sie passt jedoch offenbar in den szenischen Spannungsbogen, den sich Feldenkirchen f&uuml;r seine Story ausgedacht hat.<\/p><p>Schulz, der anfangs k&auml;mpferische und optimistische Kandidat, der dann von seinen schlechten Beratern die falschen Tipps bekommen hat und dem dann auch noch altgediente Genossen &ndash; allen voran Sigmar Gabriel &ndash; in den R&uuml;cken fielen. In einem Performance-Potpourri aus Umfragewerten, Formulierungsvorschl&auml;gen und Reden wurde so aus dem Kanzlerkandidaten der gro&szlig;e Verlierer. Wenn man die 17 Seiten liest, stellt man schon schnell fest, dass Feldenkirchens Geschichte im Prinzip &uuml;berall spielen k&ouml;nnte. Ob sich Martin Schulz nun um den Vorsitz der Metzgerinnung Osnabr&uuml;ck oder um das Bundeskanzleramt bewirbt, spielt im gesamten Text eigentlich keine gro&szlig;e Rolle. Die Bundespolitik verkommt zum Sujet im Psychogramm eines Kandidaten, der hilflos gegen die bereits feststehende Niederlage ank&auml;mpft.<\/p><p>In Feldenkirchens &bdquo;Schulz-Story&ldquo; geht es vor allem um Berater und den Kandidaten. Und da er aus der Ex-Post-Perspektive schreibt, ist er nat&uuml;rlich schlauer als das Berater-Heer der SPD. Dass es ein Fehler war, anfangs &uuml;berhaupt nicht auf Inhalte zu setzen und es geradezu politischer Selbstmord war, die Konkurrentin Merkel nicht zu attackieren, wissen Feldenkirchen, Schulz und die Leser selbst nur allzu genau. Der erz&auml;hlerische Kern der gesamten Story ist damit streng genommen wertlos. Als Leser h&auml;tte man sich stattdessen gew&uuml;nscht, mehr &uuml;ber die inhaltlichen Aspekte des Wahlkampfs zu erfahren. <\/p><p>Bei Feldenkirchen funktioniert die gro&szlig;e Politik folgenderma&szlig;en. Da stellt erst die SPD ihr Wahlprogramm vor und die CDU zieht dann mit einer inhaltlich identischen Version nach. Schulz echauffiert sich, man m&uuml;sse doch &bdquo;mutig sagen&ldquo;, dass die CDU &bdquo;von uns abgeschrieben h&auml;tte&ldquo;, Wahlkampfchef Heil r&auml;t von derartigem &bdquo;Gejammer&ldquo; ab und Schulz fasst das k&uuml;nftige SPD-Kampagnenmotto mit folgendem Satz zusammen: &bdquo;Sie haben zwar abgeschrieben, aber wir m&uuml;ssen so tun, als w&auml;re all das zu 100 Prozent das Gegenteil von uns.&ldquo; Das ist zwar alles sehr unterhaltsam, aber auch nicht besonders informativ. War denn auf ganzen 17 Seiten kein Platz, dies an einem einzigen Sachthema zu belegen? Oder sprach die innere F&uuml;hrung der SPD nie &uuml;ber Sachthemen? Das w&auml;re doch mal eine Schlagzeile.<\/p><p>An einer einzigen denkw&uuml;rdigen Stelle kommt Feldenkirchen dann aber doch auf ein inhaltliches Thema zu sprechen. Am 19. Juli war der <a href=\"https:\/\/www.policymatters.de\/%C3%BCber-uns\/k%C3%B6pfe\/\">Meinungsforscher Richard Hilmer<\/a> zu Gast im Willy-Brandt-Haus und sollte erkl&auml;ren, warum der &bdquo;Schulz-Hype&ldquo; wieder abgeebbt ist. Nach allerlei Gestammel r&uuml;ckte Hilmer dann laut Feldenkirchen mit der Interpretation heraus, dass Schulz nun einmal die Vorstellungen der wegen der Agenda 2010 abgewanderten W&auml;hler nicht erf&uuml;llt habe. Der Hoffnungsschimmer sei verglommen. Ebenso schnell verglimmt auch der Hoffnungsschimmer, dass Feldenkirchen nun endlich zu politischen Themen kommt. Nein, gleich danach geht es wieder um die Au&szlig;endarstellung &ndash; um Sensibilit&auml;t, Leidenschaft, Volksn&auml;he und Geradlinigkeit. Feldenkirchen beschreibt Politik wie ein Verk&auml;uferseminar &ndash; was verkauft wird, ist vollkommen unwichtig; entscheidend ist nur, wie man etwas verkauft.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171009-schulz-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Feldenkirchen ist ein publizistischer Schatten &ndash; er ist zwar &uuml;berall (selbst daheim bei Frau Inge beim Kr&auml;utertee oder bei den Proben zum TV-Duell), taucht im Text aber an keiner einzigen Stelle auf. Eine solche Erz&auml;hlform kennt man aus der Belletristik, in der ja oft auch ein allwissender Erz&auml;hler aus dem Off Handlung und Gedanken der Protagonisten schildert. Und genau diesen Eindruck will Feldenkirchen auch erwecken. Aber er ist nun einmal kein allwissender Erz&auml;hler und seine Figuren stolpern erkennbar durch die Parallelwelt des SPIEGEL, in der es die wichtigste Aufgabe der Sozialdemokratie ist, &bdquo;Antworten auf das Zeitalter der Digitalisierung&ldquo; zu finden und die Union unter Merkel zu einer sozialdemokratischen Partei geworden ist. In der Filterblase des Hauptstadtjournalismus werden solche Dinge wirklich geglaubt.<\/p><p>Unfreiwillig komisch wird die &bdquo;Schulz-Story&ldquo; auch dann, wenn Feldenkirchen es mal wieder mit seinem Zur&uuml;cknehmen der eigenen Person komplett &uuml;bertreibt. Da wird eine d&auml;mliche &Uuml;berschrift von SPIEGEL Online, &uuml;ber die Schulz sich aufregt, zu einem Beitrag aus &bdquo;einem durchaus renommierten Nachrichtenmagazin&ldquo; und auch ansonsten spielen die atmosph&auml;risch zwar stets gegenw&auml;rtigen Medien im gesamten Artikel keine Rolle &ndash; was auch und vor allem auf den SPIEGEL zutrifft. War es doch der SPIEGEL, der den &bdquo;Schulz-Hype&ldquo; mit gleich drei Titelgeschichten im Fr&uuml;hjahr ganz ma&szlig;geblich mit angeschoben hat und im Sommer wieder auf die Merkel-Jubel-Berichterstattung umgeschwenkt hat. <\/p><div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171009-schulz-03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Auch unter diesem Gesichtspunkt ist die &bdquo;Schulz-Story&ldquo; ein typisches Medienprodukt des Jahres 2017. Man mischt zwar m&auml;chtig bei der Meinungsmache mit, stellt sich dann jedoch derart &uuml;bertrieben als neutraler und allwissender Erz&auml;hler dar, dass es schon wehtut. Fast noch schlimmer ist, dass eine 17 Seiten lange Titelstory &uuml;ber den Wahlkampf nahezu komplett ohne Inhalte auskommt. Das hat ja schon fast unfreiwilliges Satireniveau. Wie kann man die &bdquo;Nahaufnahme eines Wahlkampfs&ldquo; derart oberfl&auml;chlich schildern? Das verschwitzte Hemd und der zerknitterte Anzug von Martin Schulz &ndash; er lag zwischen den Kalaschnikows der Personensch&uuml;tzer im Kofferraum[<a href=\"#foot_0\" name=\"note_0\">*<\/a>] &ndash; spielt f&uuml;r Feldenkirchen eine wichtigere Rolle als die Hartz-Reformen, die im gesamten Artikel kein einziges Mal vorkommen. <\/p><p>Das ist Journalismus aus einer postfaktischen Zeit &ndash; einer Zeit, in der Fakten und Inhalte gar keine Rolle mehr spielen und die Erz&auml;hlung selbst im Mittelpunkt steht. Nicht der Star ist der Star, sondern die Story. So kann man dann auch &uuml;ber Politik schreiben, ohne &uuml;ber Politik zu schreiben. Nennen wir es postpolitischen Journalismus. <\/p><p>Doch ebenso unverst&auml;ndlich ist, wie Martin Schulz dazu kommt, ausgerechnet einen Markus Feldenkirchen vom SPIEGEL 150 Tage lang als seinen Schatten selbst in vertrauliche Gespr&auml;che mit Beratern mitzunehmen. Was verspricht sich ein Martin Schulz davon? Es werden wohl gute Schlagzeilen sein. Eigentlich sollte einem Profi doch bekannt sein, dass es auch im postpolitischen Journalismus nichts geschenkt gibt. Nun ist er mit dem SPIEGEL den Aufzug hoch- und wieder heruntergefahren und der SPIEGEL durfte exklusiv &uuml;ber jede Pinkelpause auf dieser Fahrt berichten. Toll!<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/a27b49d9d4c9490eb3e3b5cd445ca1c7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_0\" name=\"foot_0\">&laquo;*<\/a>] das ist nat&uuml;rlich Unsinn, da die abgestellten BKA-Beamten mit Sicherheit kein veraltetes russisches Sturmgewehr im Kofferraum mit sich f&uuml;hren<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171009-schulz-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Wenn alles nach Plan l&auml;uft, wird SPIEGEL-Autor Markus Feldenkirchen in dieser Saison mit Journalismuspreisen &uuml;berh&auml;uft werden. Eine 17 Seiten lange Titelstory im SPIEGEL, f&uuml;r die der Autor den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz ganze 150 Tage lang auf Schritt und Tritt begleitet hat, muss schlie&szlig;lich etwas ganz<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40516\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,198,183],"tags":[1550,1279,718,2184,1080,1193,240,420,1347,1500],"class_list":["post-40516","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-medienkritik","tag-agenda-2010","tag-boulevardjournalismus","tag-bundestagswahl","tag-feldenkirchen-markus","tag-kanzlerkandidat","tag-schulz-martin","tag-sozialdemokratisierung","tag-spiegel","tag-wahlkampf","tag-wahlprogramm"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40516","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=40516"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40516\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40525,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40516\/revisions\/40525"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=40516"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=40516"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=40516"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}