{"id":40555,"date":"2017-10-13T08:26:16","date_gmt":"2017-10-13T06:26:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555"},"modified":"2017-10-13T08:26:16","modified_gmt":"2017-10-13T06:26:16","slug":"hinweise-des-tages-2979","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h01\">Lufthansa macht den Geier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h02\">&Ouml;sterreich w&auml;hlt, aber hat es eine Wahl?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h03\">Macron &ldquo;ist nicht mein Pr&auml;sident&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h04\">Rechtliche Wehr gegen Bundesagentur f&uuml;r Arbeit lohnt sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h05\">Der Bericht zum Fall Amri ist eine Chronik des Versagens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h06\">Waffen bauen, Einfluss nehmen: deutsche Waffenfabrikanten in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h07\">Grenzkontrollen erneut verl&auml;ngert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h08\">Europas Hilfspolizisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h09\">Studie bem&auml;ngelt deutschen Beitrag zur EU-Verteidigungspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h10\">Drehscheibe Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h11\">Nearly Half the Pentagon Budget Goes To Contractors<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h12\">Berliner Post scheitert an der Briefzustellung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h13\">Berliner Schulbau: bald privat?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h14\">Landtag h&auml;lt an &ouml;ffentlich-privaten Partnerschaften fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h15\">Studentische Wohnungsnot reloaded: Tagebuch eines Wohn- und Ahnungslosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h16\">Die &ouml;sterreichischen Medien und ihre Eigent&uuml;mer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40555#h17\">Das Letzte: Die Mietpreisbremse sch&uuml;tzt &ndash; das Jobcenter<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lufthansa macht den Geier<\/strong><br>\nKonzern sichert sich gr&ouml;&szlig;ten Teil von Air Berlin und &auml;u&szlig;ert Interesse an italienischer Fluggesellschaft Alitalia<br>\nAn der B&ouml;rse war man bereits im Vorfeld in Sektlaune. Die Aktien der Lufthansa stiegen am Donnerstag um 3,2 Prozent auf 25,34 Euro und damit auf den h&ouml;chsten Stand seit mehr als 16 Jahren. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, halten Investmentbanker einen weiteren Anstieg auf 30 Euro je Aktie f&uuml;r wahrscheinlich. Das hat gute Gr&uuml;nde: Der Konzern wird zum gro&szlig;en Profiteur der Air-Berlin-Pleite. Am Donnerstag sollte in Berlin der Kaufvertrag zwischen der Lufthansa und der vormals zweitgr&ouml;&szlig;ten deutschen Fluggesellschaft unterzeichnet werden. Dieser sichert dem deutschen Branchenprimus offenbar gro&szlig;e Teile der insolventen Air Berlin.<br>\nZuvor hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr der Rheinischen Post verraten, dass der Konzern &raquo;voraussichtlich 81 Flugzeuge &uuml;bernehmen, 3.000 Mitarbeiter einstellen und daf&uuml;r in Summe 1,5 Milliarden Euro investieren&laquo; werde. Mehr sei aus kartellrechtlichen Gr&uuml;nden nicht m&ouml;glich, so Spohr. Die Besch&auml;ftigten der nicht insolventen Tochtergesellschaften Niki und LG Walter werden demnach direkt &uuml;bernommen, die &uuml;brigen rund 1.500 Stellen sollen &uuml;ber Neueinstellungen bei der Lufthansa-Tochter Eurowings besetzt werden. Air Berlin verf&uuml;gt insgesamt &uuml;ber eine Flotte von rund 130 Flugzeugen und eine Belegschaft von 8.000 Besch&auml;ftigten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/319868.lufthansa-macht-den-geier.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: &Uuml;bernahme der Air-Berlin-Besch&auml;ftigten zu fairen Bedingungen sichern<\/strong><br>\n&bdquo;Die Bundesregierung muss daf&uuml;r sorgen, dass die Interessen der Besch&auml;ftigten sowie der Flugg&auml;ste bei der &Uuml;bernahme von Air Berlin durch die Lufthansa nicht unter den Tisch fallen. Dem Lohndumping und der Tarifflucht durch die Lufthansa-Tochter Eurowings muss ein Riegel vorgeschoben werden, indem man faire &Uuml;bernahmeregelungen f&uuml;r m&ouml;glichst gro&szlig;e Teile der Belegschaft von Air Berlin schafft. Die Bundesregierung und die Lufthansa sind au&szlig;erdem in der Pflicht, eine Transfergesellschaft f&uuml;r jene Teile der Belegschaft zu finanzieren, die nicht &uuml;bernommen werden, bis diese anderswo eine Besch&auml;ftigung gefunden haben&ldquo;, erkl&auml;rt Sahra Wagenknecht zur &Uuml;bernahme des Air Berlin-Konzerns durch die Lufthansa AG. Die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:<br>\n&bdquo;Durch die &Uuml;bernahme von Air Berlin w&auml;chst au&szlig;erdem die Gefahr, dass die Lufthansa ihre marktbeherrschende Stellung ausnutzt, um &uuml;ber h&ouml;here Ticketpreise Monopolprofite zu erzielen. Die Aussage des Lufthansa-Chefs, der Preiserh&ouml;hungen nach der Air Berlin-&Uuml;bernahme nicht ausgeschlossen hat, sollte hier die Alarmglocken schrillen lassen. Die neue Bundesregierung sollte &uuml;ber strengere Kartellgesetze nachdenken, um eine Abzocke von Verbrauchern durch Missbrauch von Marktmacht zu verhindern. Es ist h&ouml;chste Zeit, den Flugbetrieb wieder als &ouml;ffentliche Aufgabe zu begreifen, der aus wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen sowie im Interesse von Verbrauchern und Besch&auml;ftigten vern&uuml;nftig reguliert werden muss.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/uebernahme-der-air-berlin-beschaeftigten-zu-fairen-bedingungen-sichern\/\">die Linke im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: ver.di zum Teilverkauf von Air Berlin-Anteilen an die Lufthansa<\/strong><br>\nMit dem Kauf der Air Berlin-Tochtergesellschaften Niki und Luftverkehrsgesellschaft Walter garantiert die Lufthansa bisher nur f&uuml;r rund 1.450 Besch&auml;ftigte einen Arbeitsplatz. F&uuml;r den Anteil an der Air Berlin selber, den die Lufthansa erwerben will, hat sie bislang klar zu erkennen gegeben, dass eine &Uuml;bernahme der Besch&auml;ftigten nicht beabsichtigt ist. Die Lufthansa ben&ouml;tigt f&uuml;r den Betrieb auch dieser Flugzeuge Personal in der genannten Gr&ouml;&szlig;enordnung, will aber, dass sich Interessenten neu bewerben. &bdquo;Dies ist beim Verkauf von Unternehmensteilen ungew&ouml;hnlich und auch rechtlich umstritten. Wir kritisieren scharf, dass die Lufthansa auf Profitsteigerungen und Unternehmenserweiterungen aus ist, sich aber der Verantwortung gegen&uuml;ber den Mitarbeitern entziehen will&ldquo;, sagte heute Christine Behle, zust&auml;ndiges ver.di-Bundesvorstandsmitglied. Offenbar sei geplant, durch das Verfahren der Neueinstellung eine gezielte Personalauswahl zu betreiben, bei der vermutlich J&uuml;ngere und somit billigere Arbeitskr&auml;fte bevorzugt eingestellt werden sollen. Zudem sei bislang v&ouml;llig offen, ob &uuml;berhaupt oder in welchem Umfang Airberliner in diesem Verfahren bevorzugt ber&uuml;cksichtigt w&uuml;rden, auch wenn die Lufthansa verk&uuml;nden w&uuml;rde, Besch&auml;ftigte einstellen zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verdi.de\/presse\/pressemitteilungen\/++co++46cf3d88-af54-11e7-b88e-525400b665de\">ver.di<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich w&auml;hlt, aber hat es eine Wahl?<\/strong><br>\nAuf der Zielgeraden ist der Wahlkampf in &Ouml;sterreich zu einer Schlammschlacht entartet. Sind alle politischen Inhalte auf der Strecke geblieben? [&hellip;]<br>\nKurz gefasst kann man sagen, dass &ndash; &auml;hnlich wie in Deutschland &ndash; das Fl&uuml;chtlingsthema den Wahlkampf dominiert, die eigentlichen Fragen jedoch, um die es auch f&uuml;r die B&uuml;rger in &Ouml;sterreich geht, nur am Rande vorkommen. Alle wollen &ouml;ffentliche Schulden vermeiden, das ist schon die klarste programmatische Aussage, die man finden kann. Die wird von den konservativen Parteien mit dem Versprechen kr&auml;ftiger Steuersenkungen verbunden und &ndash; dreimal darf man raten &ndash; nat&uuml;rlich durch &bdquo;Ausgabensenkungen&ldquo; gegenfinanziert.<br>\nAm tollsten sind die Steuersenkungspl&auml;ne der &bdquo;neuen&ldquo; &Ouml;VP unter Herrn Kurz, aber dazu hat Stefan Schulmeister in einem kurzen empfehlenswerten Video bereits alles Wichtige gesagt. Die Tatsache, dass diese Partei die einbehaltenen Gewinne der Unternehmen vollkommen steuerfrei stellen will, ist nur haneb&uuml;chen zu nennen. Und das in einer Welt, wo in &Ouml;sterreich, wie in den meisten L&auml;ndern, die Unternehmen ohnehin schon so viel Gewinn in der Tasche haben, dass sie nicht wissen, wohin damit.<br>\nEs ist typisch f&uuml;r eine solche konservative Partei, dass sie dem W&auml;hler vorgaukelt, die gro&szlig;e Masse der Bev&ouml;lkerung steuerlich entlasten zu wollen, ohne dass das etwas kostet &ndash; weil es ja &bdquo;solide&ldquo; (ohne neue Schulden) gegenfinanziert ist. Die Gegenfinanzierung bedeutet aber zwingend, dass die Schw&auml;chsten in der Gesellschaft bezahlen m&uuml;ssen, denn nur die sind von staatlichen Ausgaben (die f&uuml;r die Gegenfinanzierung gek&uuml;rzt werden &bdquo;m&uuml;ssen&ldquo;) abh&auml;ngig.<br>\nDass die SP&Ouml;, die einzige Partei, die ein Gegengewicht zu dem schwarz-blau-konservativen Block bilden k&ouml;nnte, sich nicht wirklich traut, Alternativen zu bieten, ist mehr als tragisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/10\/oesterreich-waehlt-aber-hat-es-eine-wahl\/\">Makroskop<\/a>\n<p><strong>dazu: Das sind die Kurz-Spender<\/strong><br>\nDie reichsten &Ouml;sterreicher, zahlreiche Immobilien-Unternehmer und Hobby-J&auml;ger &ndash; sie alle unterst&uuml;tzen Sebastian Kurz im Wahlkampf mit ihrem Geld. Zwei Millionen Euro hat Kurz bisher eingenommen. Wir haben recherchiert, wer f&uuml;r die &Ouml;VP-Kampagne spendet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/das-sind-die-kurz-spender\/\">kontrast.at<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.S.:<\/strong> Durch die Offenlegung und die Recherche zu den einzelnen Gro&szlig;spendern, sieht man gleich welche Interessen der Kandidat vertreten wird, der voraussichtlich am Sonntag die Wahlen gewinnen wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Macron &ldquo;ist nicht mein Pr&auml;sident&rdquo;<\/strong><br>\nInwiefern bestimmt unsere Herkunft unseren Lebensweg? Diese Frage untersucht der franz&ouml;sische Soziologe Didier Eribon in seinem neuen Buch &ldquo;Gesellschaft als Urteil: Klassen, Identit&auml;ten, Wege&rdquo;. Auf den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten ist er nicht besonders gut zu sprechen. [&hellip;]<br>\nGerade weil er sich viel mit den sozialen Hierarchien und Machtverh&auml;ltnissen in der Gesellschaft auseinandersetzt, sei er der Einladung zur Er&ouml;ffnung der Frankfurter Buchmesse mit dem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron nicht gefolgt. W&auml;hrend Macron auf der Buchmesse sch&ouml;ne Reden &uuml;ber Kultur, Kunst und B&uuml;cher gehalten habe, seien 500.000 Demonstranten in Frankreich auf die Stra&szlig;e gegangen gegen seine Politik, die die Sozialsysteme wie das Gesundheitssystem oder das Bildungswesen zerst&ouml;re, emp&ouml;rt sich Eribon: &ldquo;Man kann nicht sagen: Ich bin f&uuml;r ein Europa der Kultur &ndash; und gleichzeitig verteidige ich eine Wirtschaftsagenda, die extrem neoliberal ist. Man gibt mehr Geld den Reichen, macht die noch reicher, damit die vielleicht in die Wirtschaft investieren. Und dann irgendwann sp&auml;ter, wenn es der Wirtschaft wieder besser geht, profitieren alle davon. Das ist ein unanst&auml;ndiger Witz.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/didier-eribon-gesellschaft-als-urteil-macron-ist-nicht-mein.1322.de.html?dram:article_id=397997\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Nachbarn verstehen<\/strong><br>\nWie Emanuel Macron franz&ouml;sischer Pr&auml;sident werden konnte. Vern&uuml;nftiger Pragmatismus jenseits von Rechts und Links, postpolitischer Starkult oder der Beginn einer neuen napoleonischen &Auml;ra? Frankreichs juveniler Pr&auml;sident spaltet die &ouml;ffentliche Meinung wie kaum ein anderer europ&auml;ischer Politiker. Der Wahlfranzose Frank Nonnenmacher analysiert den unwahrscheinlichen Aufstieg des Ex-Bankers. Ob damit mit Blick auf deutsche und &ouml;sterreichische Verh&auml;ltnisse eine Warnung oder Verhei&szlig;ung verbunden ist, mag jeder selbst entscheiden. (Wir ver&ouml;ffentlichen die sehr lesenswerten Teile 6 bis 8 von Frank Nonnenmachers Serie &bdquo;Die Nachbarn verstehen&ldquo; an drei aufeinander folgenden Tagen, wobei sich Teil 7 auf Sozialabbau in Frankreich, Teil 8 auf die neuen Vorschl&auml;ge Macrons zu Europa beziehen wird.)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/die-nachbarn-verstehen-6\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Rechtliche Wehr gegen Bundesagentur f&uuml;r Arbeit lohnt sich<\/strong><br>\nMassenhaft Widerspr&uuml;che und Klagen gegen Entscheidungen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit erfolgreich<br>\nDie Antwort (unten) auf meine schriftliche Frage an die Bundesregierung brachte es ans Tageslicht: Wie bei Hartz IV gibt es auch bei der Arbeitslosenversicherung (Sozialgesetzbuch III) massenhaft rechtswidrige Handlungen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit.<br>\n44,5 Prozent aller Widerspr&uuml;che in diesem Rechtsbereich wurden im Jahr 2016 ganz oder teilweise zugunsten der Betroffenen entschieden, im Jahr 2015 waren es 43,4 Prozent. Auch bei den Klagen sieht es nicht viel anders aus: Im Jahr 2016 wurden 34,0 Prozent ganz oder teilweise zugunsten der Betroffenen entschieden bzw. endeten mit Nachgeben der Agentur f&uuml;r Arbeit. Im Jahr 2015 waren es 33,4 Prozent.<br>\nBei Widerspr&uuml;chen gegen Sperrzeiten (Entzug des Arbeitslosengeldes) sieht es &auml;hnlich wie bei den Widerspr&uuml;chen gesamt aus: Im Jahr 2016 waren 43,2 Prozent der Widerspr&uuml;che der Betroffenen gegen Sperrzeiten ganz oder teilweise erfolgreich, im Jahr 2015 43,3 Prozent. Die Quote der (teilweise) erfolgreichen Klagen gegen Sperrzeiten lag sogar &uuml;ber der Quote aller erfolgreichen Klagen von Betroffenen im Rechtsbereich des Sozialgesetzbuches III: Im Jahr 2016 endeten 40,8 Prozent der Klagen gegen Sperrzeiten ganz oder teilweise mit Erfolg f&uuml;r die Betroffenen, im Jahr 2015 waren es 43,4 Prozent. Damit ist die Erfolgsquote der Widerspr&uuml;che und Klagen gegen Sperrzeiten sogar h&ouml;her als die gegen Sanktionen im SGB II.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.katja-kipping.de\/de\/article\/1297.rechtliche-wehr-gegen-bundesagentur-f%C3%BCr-arbeit-lohnt-sich.html\">Katja Kipping<\/a>\n<p><strong>dazu: Tacheles-Forderungspapier zu notwendigen &Auml;nderungen im SGB II und angrenzender Rechtsbereiche<\/strong><br>\nNotwendige &Auml;nderungen im SGB II aus Sicht der Leistungsberechtigten<br>\nAnl&auml;sslich der geplanten &Auml;nderungen zum Neunten Gesetz zur &Auml;nderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch &ndash; &bdquo;Rechtsvereinfachung&ldquo; legt Tacheles e.V. einen aus der Perspektive von Leistungsberechtigten entwickelten Forderungskatalog vor, der zahlreiche &Auml;nderungsvorschl&auml;ge in zentralen Bereichen des SGB II und angrenzender Rechtsbereiche formuliert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wuppertal.tacheles-sozialhilfe.de\/startseite\/aktuelles\/d\/n\/1973\/\">Tacheles e.V.<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das zwar schon &auml;ltere, aber immer noch aktuelle Forderungspapier von Harald Thom&eacute;\/Tacheles k&ouml;nnen Sie als Ausschussdrucksache 18 (11) 534 des Deutschen Bundestages <a href=\"http:\/\/wuppertal.tacheles-sozialhilfe.de\/fa\/redakteur\/Aktuelles\/18_11_534.pdf\">nachlesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Bericht zum Fall Amri ist eine Chronik des Versagens<\/strong><br>\nDie Ermittlungspannen in den Monaten vor dem Anschlag in Berlin muten bizarr an. Die Verantwortlichen m&uuml;ssen aus ihren Fehlern lernen. [&hellip;]<br>\nAmri war keiner, den man leicht &uuml;bersehen konnte, weil er sich etwa wie ein Schl&auml;fer im Verborgenen gehalten h&auml;tte. Im Gegenteil, er war im Blickfeld, mehr als auff&auml;llig. Dass er dennoch immer wieder unter dem Radar der Ermittler durchrutschte, ist Ausdruck eines Beh&ouml;rdenversagens, das Jost detailliert offen gelegt hat.<br>\nJost ist als ein besonnener Jurist bekannt, der nicht zu schnellen oder zugespitzten Urteilen neigt. Mit dieser Haltung hat er das Handeln der Berliner Beh&ouml;rden untersucht und mannigfaltiges Fehlverhalten von einer Art festgestellt, die man sich so dann doch nicht h&auml;tte vorstellen wollen, und die beunruhigen kann mit Blick auf die Zukunft. Das gilt nicht allein f&uuml;r die Berliner, sondern auch f&uuml;r andere beteiligte Beh&ouml;rden anderswo im Land.<br>\nEs geht nicht um Fehler, wie sie nun einmal passieren. Um Vers&auml;umnisse, die sich mit der Redensart abtun lie&szlig;en, dass man ja hinterher immer schlauer sei. Nein, hier geht es um vermeidbare Fehler, die der n&uuml;chterne Jost bei der Vorstellung des Berichts mit Unverst&auml;ndnis kommentierte. Es wurde auf tragische Art die Gelegenheit verpasst, vorher schlau zu rein &ndash; und rechtzeitig mit dem n&ouml;tigen Ernst zu handeln in einer ernsten Lage.<br>\nEs mutet bizarr an, wie l&uuml;ckenhaft die &Uuml;berwachung von Amri gelaufen ist. Entsetzt liest man im Bericht die Aneinanderreihung von verpassten Gelegenheiten, Amri festzusetzen, ihn vielleicht in Haft zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/terroranschlag-in-berlin-der-bericht-zum-fall-amri-ist-eine-chronik-des-versagens-1.3706860\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Waffen bauen, Einfluss nehmen: deutsche Waffenfabrikanten in den USA<\/strong><br>\nEgal ob in Las Vegas, Orlando oder Blacksburg &ndash; wenn in den USA Waffenfetischisten zu Massenm&ouml;rdern werden, dann finden die Ermittler immer wieder auch Waffen deutscher Hersteller. Firmen wie Sig Sauer, Heckler &amp; Koch oder Carl Walther sind l&auml;ngst Gr&ouml;&szlig;en auf dem riesigen Waffenmarkt der USA. MONITOR zeigt, wie deutsche Hersteller nicht nur in die USA exportieren, sondern dort l&auml;ngst in eigenen Fabriken produzieren und die m&auml;chtige Waffenlobby in ihrem Kampf um ein m&ouml;glichst liberales Waffenrecht unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/deutsche-waffenfabrikanten-in-den-usa-100.html\">Monitor<\/a>\n<p><strong>dazu: Der transatlantische Schusswaffenmarkt<\/strong><br>\nDeutsche Hersteller von Handfeuerwaffen &auml;ndern ihre Gesch&auml;ftsstrategie und setzen k&uuml;nftig vor allem auf den Absatzmarkt USA. Dies best&auml;tigen neben Erkl&auml;rungen aus den Firmenspitzen von Heckler und Koch sowie von SIG Sauer vor allem der Bau einer Heckler und Koch-Fabrik in Columbus (Georgia\/USA) sowie Auftr&auml;ge in teilweise dreistelliger Millionenh&ouml;he aus dem US-Milit&auml;r. Demnach soll etwa Heckler und Koch das U.S. Marine Corps mit Sturmgewehren vom Typ HK416 ausr&uuml;sten. SIG Sauer startet im kommenden Monat die Belieferung der US-Streitkr&auml;fte mit seiner Pistole P320, die zur neuen Standardwaffe der Armee wird. Vor allem aber haben beide Unternehmen den US-Zivilmarkt im Blick. Hohe Beliebtheit genie&szlig;t dort insbesondere das SIG Sauer-Sturmgewehr MCX, mit dem das Massaker von Orlando (Florida) im vergangenen Juni begangen wurde. SIG Sauer z&auml;hlt heute zu den Top Five auf dem US-Markt f&uuml;r Handfeuerwaffen und hat im US-Wahlkampf Donald Trump unterst&uuml;tzt. US-Produktionsst&auml;tten erm&ouml;glichen es beiden Firmen, die deutschen Vorschriften zum R&uuml;stungsexport zu umgehen. Dies erleichtert unter anderem die Ausfuhr von Waffen nach Mexiko.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59694\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Grenzkontrollen erneut verl&auml;ngert<\/strong><br>\nDie Grenzkontrollen zwischen Deutschland und &Ouml;sterreich werden f&uuml;r weitere sechs Monate verl&auml;ngert. Die Entscheidung sei in enger Abstimmung mit europ&auml;ischen Nachbarn gefallen, so Bundesinnenminister de Maizi&egrave;re. Eine vollst&auml;ndige R&uuml;ckkehr zu einem Schengenraum ohne Kontrollen sei noch nicht m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/Content\/DE\/Artikel\/2017\/10\/2017-10-12-grenzkontrollen-verlaengert.html\">Bundesregierung<\/a>\n<p><strong>dazu: Verl&auml;ngerung der Binnengrenzkontrollen ist Schmierentheater auf Kosten der EU-Freiz&uuml;gigkeit<\/strong><br>\n&bdquo;Die fortdauernde Schlie&szlig;ung der EU-Binnengrenzen aufgrund von &sbquo;Terrorgefahr&lsquo; ist billiger Aktionismus, um auf Kosten der B&uuml;rgerrechte vom Beh&ouml;rdenversagen im Kampf gegen den djihadistischen Terror abzulenken&ldquo;, kommentiert Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Verl&auml;ngerung der Kontrollen an der deutsch-&ouml;sterreichischen Binnengrenze durch Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re. Jelpke weiter:<br>\n&bdquo;Die Bundesregierung konnte auf unsere parlamentarische Anfrage hin keinerlei Auskunft dazu geben, wie viele Terrorverd&auml;chtige bisher durch Binnengrenzkontrollen festgestellt werden konnten. Offenbar gibt es solche F&auml;lle schlicht nicht. Auch die Wiedereinf&uuml;hrung von Personenkontrollen bei EU-B&uuml;rgern an den Au&szlig;engrenzen hat bislang zu keinem einzigen &sbquo;Treffer&lsquo; gef&uuml;hrt. Statt hier unn&ouml;tig Ressourcen zu verplempern, sollte die Pr&auml;vention gegen gewaltbereiten Islamismus gest&auml;rkt werden. Denn die meisten islamistisch motivierten Gewaltt&auml;ter in Deutschland sind hierzulande von djihadistischen Netzwerken rekrutiert worden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/verlaengerung-der-binnengrenzkontrollen-ist-schmierentheater-auf-kosten-der-eu-freizuegigkeit\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Europas Hilfspolizisten<\/strong><br>\nDie EU-Fl&uuml;chtlingsabwehr in Libyen verzeichnet einen krachenden R&uuml;ckschlag und ruft beim Menschenrechtskommissar des Europarats scharfe Kritik hervor. Der Versuch Italiens, einen Warlord in der K&uuml;stenstadt Sabratha im Westen von Tripolis zu bestechen, um seine Milizen als eine Art Hilfspolizei gegen Migranten einzusetzen, hat zu dreiw&ouml;chigen erbitterten K&auml;mpfen mit zahlreichen Todesopfern gef&uuml;hrt. Der Clan des Warlords, der im Sommer nach &uuml;bereinstimmenden Berichten mit finanziellen Zuwendungen aus Rom bedacht wurde, ist in der Vergangenheit durch seine N&auml;he zum IS aufgefallen; ein Clanmitglied fungierte als &ouml;rtlicher IS-Anf&uuml;hrer. Zudem st&ouml;&szlig;t die italienische Marinemission zur Unterst&uuml;tzung der sogenannten libyschen K&uuml;stenwache zunehmend auf Protest. Wer zur Auslieferung von Migranten an libysche Stellen beitrage, versto&szlig;e gegen die &ldquo;Pflicht, deren Menschenrechte zu sch&uuml;tzen&rdquo;, erkl&auml;rt der Menschenrechtskommissar des Europarats, Nils Mui&#382;niek. Die Vorw&uuml;rfe treffen auch Berlin, das bei der Abwehr von Fl&uuml;chtlingen eng mit Rom kooperiert und nicht zuletzt an der Schulung der libyschen K&uuml;stenwache selbst beteiligt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59695\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Studie bem&auml;ngelt deutschen Beitrag zur EU-Verteidigungspolitik<\/strong>\n<ul>\n<li>Eine Studie der Denkfabrik &ldquo;Friends of Europe&rdquo; attestiert Deutschland gro&szlig;e M&auml;ngel in der Beitr&auml;gskapazit&auml;t zu einer europ&auml;ischen Verteidigungspolitik.<\/li>\n<li>Politiker, Diplomaten und Milit&auml;rs haben offenbar Zweifel an der Ausstattung der Bundeswehr &ndash; und daran, dass sich diese verbessern wird.<\/li>\n<li>Doch auch Strukturelles wie das sogenannte Rahmennationen-Konzept und die restriktive deutsche R&uuml;stungsexportpraxis wird kritisch gesehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wann immer Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in den vergangenen Monaten in Br&uuml;ssel weilte, geriet sie ins Schw&auml;rmen. Stets hatte sie &ldquo;wichtige Schritte&rdquo; auf dem Weg zu einer Sicherheits- und Verteidigungsunion zu vermelden. Und tats&auml;chlich d&uuml;rfte Ende des Jahres die &ldquo;St&auml;ndige Strukturierte Zusammenarbeit&rdquo; der EU im Milit&auml;rbereich starten, die in Br&uuml;ssel unter der englischen Abk&uuml;rzung Pesco firmiert. Hinter den Kulissen aber f&auml;llt die Begeisterung verhaltener aus &ndash; und zwar aus Sorge dar&uuml;ber, welchen Beitrag Deutschland tats&auml;chlich zur Verteidigung Europas leisten kann und will. Das jedenfalls legt eine Studie der Denkfabrik &ldquo;Friends of Europe&rdquo; nahe, die auf der Befragung von mehr als 40 Politikern, Diplomaten und Milit&auml;rangeh&ouml;rigen basiert. &ldquo;Europas wirtschaftlich st&auml;rkste und bev&ouml;lkerungsreichste Nation ist schon lange das schw&auml;chste Glied in der Kette, wenn es um milit&auml;rische Entschlossenheit geht&rdquo;, hei&szlig;t es in der Studie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/militaer-studie-bemaengelt-deutschen-beitrag-zur-eu-verteidigungspolitik-1.3704295\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Soso, nach Trump fordert nun also auch diese &ldquo;Denkfabrik&rdquo; mehr Geld f&uuml;r die Bundeswehr. Aber warum wird in der Studie das Bekenntnis der Bundeskanzlerin zum NATO-Ziel angezweifelt, bis 2024 die Ausgaben f&uuml;r die Verteidigung (oder doch eher Kriegsvorbereitung?) auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu erh&ouml;hen? Zumindest bisher hatte Frau Merkel insbesondere die W&uuml;nsche aus Washington stets befolgt, oder?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Drehscheibe Deutschland<\/strong><br>\nGeneralleutnant Martin Schelleis, Inspekteur Streitkr&auml;ftebasis (SKB), verweist im Newsletter Verteidigung (11.10.17) einmal mehr auf die zentrale Rolle Deutschlands f&uuml;r den NATO-Aufmarsch in Osteuropa: &bdquo;Aufgrund seiner zentralen geographischen Lage kommt Deutschland dabei eine besondere Rolle zu. Im Kern des potenziellen Transit- und r&uuml;ckw&auml;rtigen Operationsgebietes der Allianz gelegen, wird Deutschland zur zentralen Drehscheibe f&uuml;r alliierte Streitkr&auml;fte und befreundete Nationen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/10\/12\/drehscheibe-deutschland\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nearly Half the Pentagon Budget Goes To Contractors<\/strong><br>\nHawks on Capitol Hill and in the U.S. military routinely justify increases in the Defense Department&rsquo;s already munificent budget by arguing that yet more money is needed to &ldquo;support the troops.&rdquo; If you&rsquo;re already nodding in agreement, let me explain just where a huge chunk of the Pentagon budget&mdash;hundreds of billions of dollars&mdash;really goes. Keep in mind that it&rsquo;s your money we&rsquo;re talking about.<br>\nThe answer couldn&rsquo;t be more straightforward: it goes directly to private corporations and much of it is then wasted on useless overhead, fat executive salaries, and startling (yet commonplace) cost overruns on weapons systems and other military hardware that, in the end, won&rsquo;t even perform as promised. Too often the result is weapons that aren&rsquo;t needed at prices we can&rsquo;t afford. If anyone truly wanted to help the troops, loosening the corporate grip on the Pentagon budget would be an excellent place to start.<br>\nThe numbers are staggering. In fiscal year 2016, the Pentagon issued $304 billion in contract awards to corporations&mdash;nearly half of the department&rsquo;s $600 billion-plus budget for that year. And keep in mind that not all contractors are created equal. According to the Federal Procurement Data System&rsquo;s top 100 contractors report for 2016, the biggest beneficiaries by a country mile were Lockheed Martin ($36.2 billion), Boeing ($24.3 billion), Raytheon ($12.8 billion), General Dynamics ($12.7 billion), and Northrop Grumman ($10.7 billion). Together, these five firms gobbled up nearly $100 billion of your tax dollars, about one-third of all the Pentagon&rsquo;s contract awards in 2016.<br>\nAnd remember: the Pentagon buys more than just weapons. Health care companies like Humana ($3.6 billion), UnitedHealth Group ($2.9 billion), and Health Net ($2.6 billion) cash in as well, and they&rsquo;re joined by, among others, pharmaceutical companies like McKesson ($2.7 billion) and universities deeply involved in military-industrial complex research like MIT ($1 billion) and Johns Hopkins ($902 million).<br>\nThe real question is: How much of this money actually promotes the defense of the country and how much is essentially a subsidy to weapons makers and other corporations more focused on their bottom lines than giving the taxpayers value for their money?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theamericanconservative.com\/articles\/nearly-half-the-pentagon-budget-goes-to-contractors\/\">The American Conservative<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Also eine recht &uuml;berschaubare Anzahl von gro&szlig;en R&uuml;stungskonzernen erh&auml;lt den Gro&szlig;teil des US-Milit&auml;rbudgets.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Berliner Post scheitert an der Briefzustellung<\/strong><br>\nDie Deutsche Post hat ein Problem: Viele Berliner erhalten Briefe nur mit gro&szlig;er Versp&auml;tung. Die Beschwerden der Kunden sind in den vergangenen Tagen so stark gestiegen, dass sich die Bundesnetzagentur einschaltet. [&hellip;]<br>\nDoch in Berlin warten B&uuml;rger tagelang auf ihre Briefe. Die Deutsche Post nennt f&uuml;r die Verz&ouml;gerungen zwei Gr&uuml;nde. Neben Krankmeldungen von Mitarbeitern w&uuml;rden auch die Auswirkungen von Sturm &bdquo;Xavier&ldquo; immer noch einen kontinuierlichen Ablauf st&ouml;ren. So h&auml;tten Stra&szlig;ensperrungen, die Transportwege teilweise erheblich verl&auml;ngert oder die Zustellung an einigen Stellen zeitweise unm&ouml;glich gemacht, sagt Anke Plenn, Pressesprecherin der Deutschen Post.<br>\nAuch Thomas Cosmar, Ver.di-Vorsitzender f&uuml;r den Bezirk Berlin, erhielt am Wochenende in Friedrichshain keine Post. Er sieht im Krankenstand das gr&ouml;&szlig;te Problem des Unternehmens. &bdquo;In manchen Bezirken sind bis zu 20 Prozent der Mitarbeiter krank&ldquo;, sagt Cosmar. Dabei wird regul&auml;r mit einem Ausfall zwischen f&uuml;nf und sechs Prozent der Belegschaft kalkuliert.<br>\nSeit Februar beobachtet Cosmar einen Anstieg der Ausf&auml;lle; besonders in den Sommermonaten und zuletzt im September und Oktober sei ein Hoch erreicht worden. Das Problem sei von der Deutschen Post hausgemacht, sagt der Gewerkschafter. [&hellip;]<br>\nIn den letzten Monaten habe die Deutsche Post im Bereich der Brief- und Paketzustellung in Berlin bereits eine Reihe neuer Mitarbeiter eingestellt. &bdquo;Wir sind jedoch auch noch weiterhin intensiv auf der Suche nach geeigneten neuen Mitarbeitern&ldquo;, erg&auml;nzt Plenn. F&uuml;r m&ouml;gliche Verz&ouml;gerungen entschuldige sich das Unternehmen bei seinen Kunden.<br>\nDer Ver.di-Vorsitzende Cosmar wei&szlig; aus Gespr&auml;chen mit Mitarbeitern, dass neue Zusteller nur schwer zu finden sind. &bdquo;Von zehn Kollegen, die eingearbeitet werden, bleibt am Ende oft nur ein Zusteller &uuml;brig&ldquo;, sagt er. Viele w&uuml;rden den Job untersch&auml;tzen. Auch wer nach der Einarbeitung Briefe verteile, w&uuml;rde aufgrund der hohen Belastung und der befristeten Vertr&auml;ge nicht lange als Zusteller arbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article169571628\/Berliner-Post-scheitert-an-der-Briefzustellung.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Was zun&auml;chst r&auml;tselhaft klingt, als Fall von schlechter Vorausplanung oder einer unvorhersehbaren Krankheitswelle, endet dann doch im gewohnten Bild: &Uuml;berlastung, Stre&szlig;, niedrige Bezahlung. Und dann noch ein wichtiger Punkt: &ldquo;befristete[n] Vertr&auml;ge&rdquo;, man glaubt es nicht. (Wenn die Post dringend Angestellte braucht, warum bindet sie sie nicht mit sicheren, unbefristeten Vertr&auml;gen und einer ad&auml;quaten Bezahlung?) Aktion&auml;rsgier und Management-Versagen von vorne bis hinten, denn die Post erzielt <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/dienstleister\/deutsche-post-2016-war-fuer-uns-ein-sehr-erfolgreiches-geschaeftsjahr\/19487060.html\">hohe Gewinne<\/a> (3,5 Milliarden Euro Gewinn und Rekorddividenden im Jahr 2016) und k&ouml;nnte sich problemlos anst&auml;ndige Bezahlung und Arbeitsbedingungen leisten. Stattdessen wird sicher wieder &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; und &ldquo;der Arbeitsmarkt ist leergefegt&rdquo; gejammert, weil sich zu wenige ausbeuten lassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Berliner Schulbau: bald privat?<\/strong><br>\nDie rot-rot-gr&uuml;ne Koalition in Berlin hat sich entschlossen, den Sanierungsstau der Berliner Schulen aufzul&ouml;sen und f&uuml;r den wachsenden Bedarf auch Schulen neu zu bauen. Der Zustand vieler Schulen ist mittlerweile erschreckend. Der aktuell mit der &bdquo;Berliner Schulbau-Offensive&ldquo;[1] vom Berliner Senat eingeschlagene Weg wird diese Probleme aber nicht nachhaltig l&ouml;sen. Im Gegenteil: Damit droht eine massive Privatisierung im Berich der Berliner Schulen! Zu Recht hat der Berliner Rat der B&uuml;rgermeister im August 2017 das Papier des Berliner Senats kritisiert und eigene Vorschl&auml;ge gemacht, die diskutiert werden sollten. Obendrein stehen zentrale Punkte der &bdquo;Berliner Schulbau-Offensive&ldquo; im Widerspruch zu Vereinbarungen im Koalitionsvertrag. Andere Vorschl&auml;ge stellen nur jeweils eine von mehreren dort vorgestellten M&ouml;glichkeiten dar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/berliner-schulbau-bald-privat\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Landtag h&auml;lt an &ouml;ffentlich-privaten Partnerschaften fest<\/strong><br>\nAutobahnbauten werden immer &ouml;fter durch Kooperationen mit der Privatwirtschaft umgesetzt. Laut den Freien W&auml;hlern kommt das den Steuerzahler teuer zu stehen &ndash; sie forderten deshalb im Landtag, diese Form der &ouml;ffentlich-privaten Partnerschaften (&Ouml;PP) zu stoppen: vergeblich. [&hellip;]<br>\nDie CSU h&auml;lt weiter an den Kooperationen fest: Dies sei nur eine M&ouml;glichkeit von vielen, Autobahnen zu finanzieren und zu bauen. Die SPD sieht das &auml;hnlich, dagegen sind f&uuml;r die Gr&uuml;nen solche Projekte intransparent und f&uuml;r den Steuerzahler unter dem Strich zu teuer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/landtag-haelt-an-oeffentlich-privaten-partnerschaften-fest100.html\">BR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Aus den S&uuml;nden der &Ouml;PP-Gegenwart und der &Ouml;PP-Vergangenheit hat jedenfalls die CSU nichts gelernt; dies gilt auch f&uuml;r die berechtigten und belegbaren Warnungen des Bundesrechnungshofes, die sie -die CSU &ndash; nicht zur Kenntnis nehmen will! Aber der Bundestag und Bundesrat hat es ja kurz vor Ende seiner 18. Wahlperiode mit div. Eilgalopp-&Auml;nderungen u.a. im Grundgesetz vorgemacht &ldquo;wohin die &Ouml;PP-Reise&rdquo; geht, die die Jamaika-Koalition antreten wird.  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Studentische Wohnungsnot reloaded: Tagebuch eines Wohn- und Ahnungslosen<\/strong><br>\nN&auml;chste Woche startet fast &uuml;berall in Deutschland das Wintersemester. Und wie in den Jahren zuvor haben auch diesmal Tausende junger Menschen noch keine feste Bleibe gefunden. Studis Online hat sich auf eine fiktive Wohnungssuche in Gestalt eines fiktiven Studienanf&auml;ngers begeben. Vielleicht erkennt sich darin manch einer wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.studis-online.de\/Studieren\/art-2045-tagebuch_eines_wohn_und_ahnungslosen.php\">Studis Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die &ouml;sterreichischen Medien und ihre Eigent&uuml;mer<\/strong><br>\nEs folgt ein kleiner Abriss zur Eigent&uuml;mer-Struktur innerhalb der &ouml;sterreichischen Medienlandschaft. Das Fazit: Raiffeisen, katholische Kirche und einige wenige Familien besitzen den Gro&szlig;teil des Medienmarktes. Wieweit Eigent&uuml;mer und Inserate den Inhalt von Medien mit bestimmen, bleibt an dieser Stelle offen. Es empfiehlt sich dazu die Lekt&uuml;re Noam Chomskys &ldquo;Die Konsensfabrik &ndash; Die politische &Ouml;konomie der Massenmedien&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/die-oesterreichischen-medien-und-ihre-eigentuemer\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Die Mietpreisbremse sch&uuml;tzt &ndash; das Jobcenter<\/strong><br>\nDie Mietpreisbremse war dazu gedacht, Gering- und Durchschnittsverdiener vor rasant steigenden Mieten zu sch&uuml;tzen. W&auml;hrend diese Wirkung des Gesetzes zunehmend bezweifelt wird, zeitigt es an anderer Stelle kafkaeske Ausw&uuml;chse. Das Jobcenter verweigert unter Berufung auf die Mietpreisbremse die &Uuml;bernahme markt&uuml;blicher Mieten. Das zeigt ein aktueller Fall in Regensburg.<br>\nEs war ein Grund zur Freude. Endlich hatte Hartmut R. die lange gesuchte Wohnung in Regensburg gefunden. Single-Apartment, 22 Quadratmeter f&uuml;r 330 Euro Warmmiete. Mangels Wohnungen im unteren Preissegment sind solche Mieten in Regensburg durchaus &uuml;blich: Schon R.s Vormieter hatten mit 315 Euro lediglich geringf&uuml;gig weniger gezahlt. R. ist derzeit noch auf Hartz IV angewiesen. Seinen Umzug nach Regensburg hat das Jobcenter Stadt Regensburg bereits als notwendig anerkannt. Und eine Miete von 330 Euro bewegt sich auch im Rahmen dessen, was das Jobcenter &uuml;blicherweise zahlt. Fehlte also nur noch die Genehmigung des Umzugs in die endlich gefundene Wohnung, die R. vor Unterschrift unter den Mietvertrag pflichtgem&auml;&szlig; beim Jobcenter beantragte.<br>\nDoch zu fr&uuml;h gefreut: Die Beh&ouml;rde lehnte den Umzug in das Apartment ab. Begr&uuml;ndung:\n<blockquote><p>\n&ldquo;Nachdem der uns nachgewiesene Mietpreis von 330 Euro inklusive Heizung und Nebenkosten gegen die seit 01.08.2015 g&uuml;ltige Mietpreisbremse verst&ouml;&szlig;t, wird dem Umzug in diese Wohnung nicht zugestimmt.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.regensburg-digital.de\/die-mietpreisbremse-schuetzt-das-jobcenter\/02102017\/\">regensburg-digital<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das Hartz IV Repressionsregime wie es Tausende jeden Tag erleben. In der R&uuml;ckschau des Bundestagswahlkampfes kann man sich dann nur wundern, dass die SPD-F&uuml;hrung tats&auml;chlich geglaubt hat und immer noch glaubt, die Menschen w&uuml;rden in der Wahlkabine pl&ouml;tzlich vergessen, wem sie dies zu verdanken haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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