{"id":40566,"date":"2017-10-13T13:50:42","date_gmt":"2017-10-13T11:50:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40566"},"modified":"2017-10-16T08:42:37","modified_gmt":"2017-10-16T06:42:37","slug":"sahra-wagenknecht-soll-eingemauert-und-gemobbt-werden-riexinger-sahra-muss-gegangen-werden-und-daran-arbeiten-wir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40566","title":{"rendered":"Sahra Wagenknecht soll eingemauert und gemobbt werden. Riexinger: \u201eSahra muss gegangen werden und daran arbeiten wir\u201c."},"content":{"rendered":"<p>Es ist schon seit Tagen erkennbar, dass in der Linkspartei die Parteivorsitzenden Riexinger\/Kipping mit Unterst&uuml;tzung anderer und von au&szlig;en versuchen werden, Sahra Wagenknecht und den inhaltlich orientierten Teil der Linkspartei loszuwerden. Ohne R&uuml;cksicht darauf, was das f&uuml;r die Aktionsf&auml;higkeit und auch f&uuml;r die Wahlchancen bedeutet. Jetzt sind &Auml;u&szlig;erungen des Parteivorsitzenden Riexinger bei einem Treffen in Madrid bekannt geworden, die das best&auml;tigen. Damit verbunden sind weitere Indizien. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7565\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-40566-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171013_Sahra_Wagenknecht_soll_eingemauert_und_gemobbt_werden_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171013_Sahra_Wagenknecht_soll_eingemauert_und_gemobbt_werden_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171013_Sahra_Wagenknecht_soll_eingemauert_und_gemobbt_werden_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171013_Sahra_Wagenknecht_soll_eingemauert_und_gemobbt_werden_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=40566-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171013_Sahra_Wagenknecht_soll_eingemauert_und_gemobbt_werden_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"171013_Sahra_Wagenknecht_soll_eingemauert_und_gemobbt_werden_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Zun&auml;chst zur Bild-Zeitung:<\/strong><\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171013-wagenknecht-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Die Kerns&auml;tze der &Auml;u&szlig;erungen von Riexinger, vermutlich im Suff und damit umso wahrer, lauten:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Sahra ist leider nicht aufzuhalten als Fraktionsvorsitzende. Man kann sie nicht einfach abschie&szlig;en. Sahra muss gegangen werden und daran arbeiten wir. Wenn wir sie immer wieder abwatschen und sie merkt, sie kommt mit ihren Positionen nicht durch, wird sie sicher von alleine gehen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wenn die Mitglieder der Linkspartei und die Parteitags-Delegierten einigerma&szlig;en auf Draht w&auml;ren und ihre Verantwortung begreifen w&uuml;rden, dann w&uuml;rden sie diesen Vorsitzenden wegen parteisch&auml;digendem Verhalten sofort abw&auml;hlen. Aber etwas Derartiges wird vermutlich nicht geschehen. Eher das Gegenteil.<\/p><p><strong>Sahra Wagenknecht soll eingemauert werden. Daf&uuml;r soll die Gesch&auml;ftsordnung der Linken-Fraktion ge&auml;ndert werden<\/strong><\/p><p>Im Anhang sind vier Antr&auml;ge zur &Auml;nderung der Gesch&auml;ftsordnung zusammengestellt. Danach w&uuml;rden die Parteivorsitzenden gleichberechtigtes Rederecht mit den Fraktionsvorsitzenden im Parlament haben, und zum Beispiel k&ouml;nnte Sahra Wagenknecht das Rederecht im Bundestag mit Verweis darauf, dass sie &ldquo;von der Mehrheitsmeinung&ldquo; abweichende Positionen vertrete, sogar ganz genommen werden.<\/p><p>Da kann man Sahra Wagenknecht nur empfehlen, nicht mehr zu kandidieren. Offensichtlich ist die F&uuml;hrung der Linkspartei &ndash; namentlich Riexinger und Kipping &ndash; so von sich &uuml;berzeugt, dass sie dieses Mobbing ohne R&uuml;cksicht auf Verluste betreiben.<\/p><p><strong>Weitere Indizien f&uuml;r das Mobbing<\/strong><br>\nHier sind zun&auml;chst einige Links auf Artikel, die Zeichen des ausgebrochenen Streits sind:<\/p><ul>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/print_politik\/article169597210\/Hau-den-Oskar-schlag-die-Kipping.html\">Hau den Oskar, schlag die Kipping<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/matthias-hoehn-linker-bundesgeschaeftsfuehrer-will-zuruecktreten-28570448\">Matthias H&ouml;hn: Linker Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer will zur&uuml;cktreten<\/a><\/strong><br>\nDer Burgfrieden in der Linken hat bis zur Bundestagswahl gehalten. Seitdem treten alte Konflikte mit neuer Sch&auml;rfe zutage. Nun will Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Matthias H&ouml;hn die Konsequenz und sich von dem Amt zur&uuml;ckziehen. Das erfuhr diese Zeitung aus f&uuml;hrenden Parteikreisen. Grund sind in erster Linie pers&ouml;nliche Animosit&auml;ten mit den Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger.<\/li>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/politik\/themen\/giftige-wortwechsel-und-zoff-in-der-parteifuehrung_aid-5701902\">Krach in der Partei &ndash; Giftige Wortwechsel und Zoff in der Parteif&uuml;hrung<\/a><\/strong><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/krach-in-der-fuehrung-linke-bundesgeschaeftsfuehrer-hoehn-droht-mit-ruecktritt\/20441168.html\"><strong><em>Krach in der F&uuml;hrung:<\/em> Linke-Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer H&ouml;hn droht mit R&uuml;cktritt<\/strong><\/a><br>\nStreit um Lafontaine, &Auml;rger mit den Parteichefs &ndash; Linken-Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer H&ouml;hn will sein Amt abgeben. Kipping: Haltlose Spekulationen. <\/li>\n<\/ul><p>Soweit die Hinweise und Links auf aktuelle Artikel in deutschen Medien.<\/p><p><strong>Mir war bei der Lekt&uuml;re eines <a href=\"https:\/\/www.solidarische-moderne.de\/de\/article\/509.links-bleibt-alles-noch-zu-beginnen.html\">Nachwahlpapiers des Instituts Solidarische Moderne (ISM)<\/a> und dann an der Ver&ouml;ffentlichung des uns&auml;glichen <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1066535.der-rassismus-im-lafonknechtschen-wagentainment.html\">Artikels des Soziologieprofessors Lessenich im Neuen Deutschland<\/a> aufgefallen, dass da etwas im Busch sein muss.<\/strong><\/p><p>Der Artikel von Lessenich war mit seiner Nazi-Assoziation (&bdquo;nationalsozial&ldquo;) mit Sahra Wagenknecht, also mit dem schlimmsten Querfront-Vorwurf, den man sich denken kann, mit albernen Wortverdrehungen und mit einer seltsamen W&uuml;rdigung der Parteispitze Kipping\/Riexinger eindeutig auf Mobbing angelegt. Lessenich hatte beklagt, dass als Spitzenkandidat\/innen nicht die &bdquo;ausgleichend-harmonierenden Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger&ldquo; bei der Bundestagswahl am 24. September zur Wahl standen.<\/p><p>Wenn man dann noch ber&uuml;cksichtigt, dass der Soziologieprofessor aus M&uuml;nchen der Vorsitzende des Kuratoriums des Instituts Solidarische Moderne ist und Katja Kipping dem Vorstand des ISM angeh&ouml;rt und in dem erw&auml;hnten Artikel v&ouml;llig beziehungslos zum Anliegen des Artikels gegen Wagenknecht und Lafontaine gepoltert wird, und zwar mehrmals, dann wird einem klar, dass diese Mobbingkampagne breit angelegt ist. <\/p><p><strong>Die sch&auml;dliche Wirkung der angek&uuml;ndigten Mobbingaktion ist der linken Parteif&uuml;hrung offenbar v&ouml;llig egal<\/strong><\/p><p>&Uuml;bermorgen wird in Niedersachsen gew&auml;hlt. Die Linkspartei k&auml;mpft um die &Uuml;berwindung der 5%-H&uuml;rde. Da die nieders&auml;chsische Linkspartei nicht zum Riexinger\/Kipping-Fl&uuml;gel z&auml;hlt, ist ihnen die Wirkung des von ihnen angezettelten Streits auf das Wahlverhalten in Niedersachsen offenbar v&ouml;llig egal.<\/p><p>So ist die dortige Umfragelage:<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171013-wagenknecht-02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171013-wagenknecht-02-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p><strong>Anlage 1<\/strong><br>\n<strong>Vier &Auml;nderungsantr&auml;ge der Gesch&auml;ftsordnung der Fraktion der Linkspartei<\/strong><\/p><ol>\n<li>&Auml;nderungsantrag zum Entwurf der Gesch&auml;ftsordnung der Fraktion<br>\nKathrin Vogler\n<p>&sect;2 (5) ist zu &auml;ndern in: <\/p>\n<p>Dienstliche Auslandsreisen au&szlig;erhalb der T&auml;tigkeit der Aussch&uuml;sse und Parlamentariergruppen sind dem Fraktionsvorstand &uuml;ber die zust&auml;ndige AK-Leitung vorab zur Kenntnis zu geben. Widerspricht die AK-Leitung der Reise, so kann das Fraktionsmitglied eine Entscheidung des Vorstands bzw. der Fraktionsversammlung verlangen. &Uuml;ber Reisen im Auftrag der Fraktion entscheidet der Finanz- und Personalvorstand. <\/p>\n<p>Begr&uuml;ndung: <\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Aus einem verzagten Arsch kommt kein fr&ouml;hlicher Furz.&rdquo; &ndash; (Martin Luther)\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Es ist sinnvoll und legitim, dass der Fraktionsvorstand &uuml;ber dienstliche Reisen von Abgeordneten in der Regel informiert ist und dass er auch eine Eingriffsm&ouml;glichkeit hat, wenn die Reise politische Risiken birgt, die dann ja die gesamte Fraktion betreffen. <\/p>\n<p>Die vorgeschlagene Erweiterung der GO in der vorliegenden Form bedeutet jedoch einen erheblichen und unn&ouml;tigen Eingriff in das Recht der freien Mandatsaus&uuml;bung und behindert die Abgeordneten bei der internationalen Vernetzung ihrer politischen Arbeit. Sie atmet den Geist von Kontrolle und B&uuml;rokratie und nicht den Geist von Kreativit&auml;t und Vertrauen, der die Zusammenarbeit in der Fraktion pr&auml;gen sollte und gerade in der jetzigen Situation als kleinste Oppositionsfraktion n&ouml;tig ist. <\/p>\n<p>Die Genehmigung von dienstlichen Reisen durch den Finanz- und Personalvorstand ist nur dann sachgerecht, wenn die Fraktion die Kosten &uuml;bernimmt. Tr&auml;gt die\/der Abgeordnete die Kosten selbst oder reist mit einer Einzeldienstreisegenehmigung des Pr&auml;sidenten kann es nur um eine politische Einordnung der Reise und eventuelle Schadensbegrenzung\/Risikoabw&auml;gung in schwierigen internationalen Konfliktlagen gehen. Diese Risiken kann am ehesten die zust&auml;ndige AK-Leitung beurteilen, ggf. nach R&uuml;cksprache mit der AK-Leitung f&uuml;r internationale Politik. Der Finanz- und Personalvorstand ist hierf&uuml;r die falsche Instanz. <\/p>\n<p>Es gibt immer wieder Gelegenheiten, bei denen Abgeordnete schnell agieren m&uuml;ssen, etwa zu Prozessbeobachtungen oder bei kurzfristigen Einladungen. Vermutlich ist es in so einem Fall selbstverst&auml;ndlich, dass die Genehmigung erteilt w&uuml;rde, dies k&ouml;nnte aber aufgrund der Zeitschiene oft erst nachtr&auml;glich erfolgen. <\/p>\n<p>Reisen im Rahmen der Arbeit von Bundestagsaussch&uuml;ssen und Parlamentariergruppen bed&uuml;rfen m.E. &uuml;berhaupt keiner Kontrolle durch den Fraktionsvorstand. Diese Reisen sind durch die Ausschuss-Sekretariate und die Obleute entsprechend vorbereitet, die AK-Leitungen sind bei Ausschussreisen in der Regel informiert. <\/p><\/li>\n<li>&Auml;nderungsantrag zur Gesch&auml;ftsordnung der Bundestagsfraktion\n<p>Einbringer*innen: Kathrin Vogler, Lorenz G&ouml;sta Beutin, Ralph Lenkert, Niema Movassat, Norbert M&uuml;ller, Tobias Pfl&uuml;ger<\/p>\n<p>&sect; 7 (2) ist wie folgt neu zu fassen: <\/p>\n<p>(2)<\/p>\n<p>Die Vorsitzenden der Partei und der\/die Vizepr&auml;sident*in haben das Recht an Sitzungen des Fraktionsvorstands teilzunehmen. Sind die Parteivorsitzenden Mitglieder der Fraktion, sind sie kraft Amtes Mitglied des Fraktionsvorstands mit beschlie&szlig;ender Stimme.<\/p>\n<p>Begr&uuml;ndung: <\/p>\n<p>Die Formulierung lehnt sich an die Satzung der Fraktion in der 17. Wahlperiode an, erg&auml;nzt wird lediglich das Teinahmerecht der Vizepr&auml;sidentin, dadurch wird Absatz (3) &uuml;berfl&uuml;ssig. In der 18. WP wurde das Stimmrecht f&uuml;r die Vorsitzenden gestrichen, weil nur eine Vorsitzende Fraktionsmitglied war. Hiermit sollte eine gleiche Gewichtung der Vorsitzenden hergestellt werden. Da in der 19. WP, ebenso wie in der 17. beide Parteivorsitzenden Fraktionsmitglieder sind, steht einem Stimmrecht der Vorsitzenden nun nichts mehr entgegen. <\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>GO 17. WP<\/td>\n<td>GO 18. WP<\/td>\n<td>GO &Auml;nderungsantrag<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>&sect;7 (2)\n<p>Die Vorsitzenden der Partei haben das Recht an Sitzungen des Fraktionsvorstands teilzunehmen. Sind die Vorsitzenden Mitglieder der Fraktion, sind sie kraft Amtes Mitglied des Fraktionsvorstands mit beschlie&szlig;ender Stimme.<\/p><\/td>\n<td>&sect;7 (2)\n<p>Die Vorsitzenden der Partei haben das Recht an Sitzungen des Fraktionsvorstands beratend teilzunehmen.<\/p>\n<p>(3)<\/p>\n<p>Die\/der auf Vorschlag der Fraktion gew&auml;hlte Vizepr&auml;sident\/in hat das Recht, an den Sitzungen des Fraktionsvorstands beratend teilzunehmen.<\/p><\/td>\n<td>&sect;7 (2)\n<p>Die Vorsitzenden der Partei und der\/die Vizepr&auml;sident*in haben das Recht an Sitzungen des Fraktionsvorstands teilzunehmen. Sind die Parteivorsitzenden Mitglieder der Fraktion, sind sie kraft Amtes Mitglied des Fraktionsvorstands mit beschlie&szlig;ender Stimme.<\/p>\n<p>(3) entf&auml;llt.<\/p><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/li>\n<li>&Auml;nderungsantrag  zum Entwurf der Gesch&auml;ftsordnung der Fraktion\n<p>Kathrin Vogler<\/p>\n<p>in &sect; 7 (1) ist folgender Satz zu streichen:<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Die Fraktionsversammlung kann bis zu zwei stellvertretende Vorsitzende zu 1. stellvertretenden Vorsitzenden w&auml;hlen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Begr&uuml;ndung: <\/p>\n<p>Dieser Absatz war schon in der 18. Wahlperiode schwer umstritten. Nachdem Sahra und Dietmar nun Fraktionsvorsitzende sind, ist eine weitere Hierarchisierung innerhalb des Vorstands nicht sinnvoll und daher zu streichen. <\/p><\/li>\n<li>&Auml;nderungsantrag zum Entwurf der GO f&uuml;r die 19. WP\n<p>Einbringer*innen: Kathrin Vogler, Lorenz G&ouml;sta Beutin, Ralph Lenkert, Niema Movassat, Norbert M&uuml;ller, Tobias Pfl&uuml;ger<\/p>\n<p>&sect; 14 Absatz (5) wird wie folgt neu gefasst: <\/p>\n<p>(5)<\/p>\n<p>Die Parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung unterbreitet auf Grundlage der Meldungen aus den Arbeitskreisen einen Vorschlag &uuml;ber die Wahrnehmung des Rederechts in den Plenardebatten. Vom Fraktionsvorstand kann anders entschieden werden. Erhebt sich gegen die Entscheidung der Parlamentarischen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung bzw. des Fraktionsvorstands Widerspruch, entscheidet die Fraktionsversammlung. Die Fraktionsvorsitzenden und die Parteivorsitzenden k&ouml;nnen abweichend von den Festlegungen nach Satz 1 und 2 das Rederecht f&uuml;r sich beanspruchen. Beanspruchen mehrere von ihnen die Redezeit und gibt es unter diesen keine Einigung, entscheidet die Fraktionsversammlung.<\/p>\n<p>(6) neu als eigener Absatz, Text wie vorher: <\/p>\n<p>Bei Redebeitr&auml;gen im Plenum des Deutschen Bundestages durch Fraktionsmitglieder ist grunds&auml;tzlich die Mehrheitsauffassung der Fraktion vorzutragen. &Uuml;ber die Zuteilung von Redezeiten f&uuml;r Positionen, die von der Mehrheitsmeinung der Fraktion abweichen, entscheidet die Fraktionsversammlung.<\/p>\n<p>Begr&uuml;ndung: <\/p>\n<p>In der 19. Wahlperiode wird die Bedeutung der au&szlig;erparlamentarischen Arbeit steigen. Die parlamentarische Pr&auml;senz allein wird nicht ausreichen, um dem politischen und gesellschaftlichen Rechtsruck angemessen entgegenzutreten. Die Partei, ihre Kampagnen und ihre B&uuml;ndnisarbeit sind dabei von besonderer Bedeutung und diese k&ouml;nnen am ehesten von den Parteivorsitzenden repr&auml;sentiert werden. Zudem ist es wenig verst&auml;ndlich, wenn die Parteivorsitzenden nachrangig gegen&uuml;ber den Fraktionsvorsitzenden behandelt werden, da erstere Vertreter der gesamten Partei sind und f&uuml;r uns als LINKE das Primat der Partei gelten sollte.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist schon seit Tagen erkennbar, dass in der Linkspartei die Parteivorsitzenden Riexinger\/Kipping mit Unterst&uuml;tzung anderer und von au&szlig;en versuchen werden, Sahra Wagenknecht und den inhaltlich orientierten Teil der Linkspartei loszuwerden. Ohne R&uuml;cksicht darauf, was das f&uuml;r die Aktionsf&auml;higkeit und auch f&uuml;r die Wahlchancen bedeutet. 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