{"id":4057,"date":"2009-07-10T13:27:00","date_gmt":"2009-07-10T11:27:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4057"},"modified":"2014-01-27T12:04:55","modified_gmt":"2014-01-27T11:04:55","slug":"neu-zuordnung-serie-finanzkrise-und-einige-ergaenzungen-finanzkrise-xxii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4057","title":{"rendered":"Neu-Zuordnung Serie Finanzkrise und einige Erg\u00e4nzungen  (Finanzkrise XXII)"},"content":{"rendered":"<p>Auf Anregung eines Nutzers der NachDenkSeiten haben wir eine eigene Unterrubrik &bdquo;Finanzkrise&ldquo; bei der Rubrik Sachfragen eingerichtet. Wenn Sie sich also schnell einen &Uuml;berblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href=\"?cat=50\">hier<\/a>. Diese Unterrubrik enth&auml;lt aber leider bei weitem nicht alle Beitr&auml;ge zum Thema. Das h&auml;tte zu viel &bdquo;Umr&auml;umarbeit&ldquo; verursacht. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\nSp&auml;testens seit 2006 finden Sie regelm&auml;&szlig;ig Beitr&auml;ge zum Thema. Geben Sie zum Beispiel in der Suchfunktion IKB oder Asmussen und &auml;hnliche Suchbegriffe ein, oder &ndash; falls Sie die Zeit dazu haben &ndash; scrollen Sie einfach vom 7.1.2009, dem Beginn der Serie, zur&uuml;ck. Im gesamten Jahr 2008 und schwerpunktm&auml;&szlig;ig auch im Sommer\/Sp&auml;tsommer 2007 finden Sie viele einschl&auml;gige Beitr&auml;ge.<\/p><p><strong>Erg&auml;nzende Informationen:<\/strong><br>\nAuf unsere Beitr&auml;ge hin erhalten wir von unseren Lesern immer wieder sehr wertvolle Tipps und Informationen. So auch auf den Beitrag Finanzkrise XXI. Die letzten Hinweise geben wir hier einfach weiter an Sie:<\/p><ol>\n<li><strong>Betr. Lazard und Tietmeyer<\/strong>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mmnews.de\/index.php\/200902032163\/MM-News\/Dossier-Die-Akte-FED.html\">Lazard z&auml;hlt zu den Gr&uuml;nderbanken der Federal Reserve Bank <\/a>und d&uuml;rfte auch heute noch an der FED beteiligt sein.<\/p>\n<p>Alles nur Verschw&ouml;rungstheorien, was die FED angeht? Wieso erweisen sich dann immer mehr Teile der &ldquo;Verschw&ouml;rungstheorien&rdquo; als wahr?<\/p>\n<p>Zur Bad Bank habe ich noch eine <a href=\"upload\/pdf\/090710_fortentwicklung_finanzmarktstab_1.pdf\">Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftspr&uuml;fer [PDF &ndash; 60 KB]<\/a>. <\/p>\n<p>Zur Bad Bank schreiben die Pr&uuml;fer:<\/p>\n<blockquote><p>Es ist nach Ansicht des IDW allerdings zu bezweifeln, dass das angestrebte Ziel mit den im Regierungsentwurf vorgesehenen Regelungen unter Ber&uuml;cksichtigung der internationalen Bilanzierungsregeln (IFRS) erreicht werden kann.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Schwache Rendite der Hedgefonds<\/strong>\n<p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\nhier eine Nachricht, die Sie als Mosaiksteinchen zu Ihrer Finanzkrise-Serie in den NDS bei Gelegenheit einbauen k&ouml;nnten. Dabei geht es nicht um LTCM, sondern um die Information, die ich kursiv hervorhob. Wenn diese stimmt (sie wird wohl von Bloomberg stammen), dann haben die Hedgefonds seit 1999 bis heute, also in den letzten 10 Jahren,<em>&ldquo;im Median&rdquo;<\/em> 2,4 % p.a. erreicht. Wahrscheinlich sind so viele im Minus, dass man die Durchschnittsrendite lieber verheimlicht. Mich w&uuml;rde nicht wundern, wenn von diesem Prozentsatz noch diverse Kostens&auml;tze abgezogen werden m&uuml;ssen (so wie bei Investmentfonds, die trotz Angabepflicht nicht s&auml;mtliche Kosten auff&uuml;hren m&uuml;ssen). Letztendlich wurde und wird ein gigantisches Schuldenrad (Hebelwirkung) mit gro&szlig;en Risiken f&uuml;r die Finanzwirtschaft betrieben &ndash; und f&uuml;r die (gierigen) Anleger kommt nichts dabei heraus. Gewinner sind die Hedgefonds-&bdquo;Manager&ldquo; und die Gesch&auml;ftsbanken, denen im gro&szlig;en und ganzen diese Hedgefonds (indirekt) geh&ouml;ren. <\/p>\n<p>Gierige Anleger erwarten 15 % und bekommen, wenn &uuml;berhaupt, 2,4 %. Hierf&uuml;r wird aber das Finanzsystem aufs Spiel gesetzt, dessen Folgen die sowieso schon finanzklammen Staaten noch weiter zum Schuldenmachen zwingt. 2,4 % Rendite w&auml;ren auch einfacher und risikoloser zu haben gewesen.<br>\nHedgefonds geh&ouml;ren verboten und Gesch&auml;ftsbanken an die Kandare genommen. Aber zuerst m&uuml;sste mal das (Wahl)Volk aufwachen.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nE. H.<\/p>\n<p><strong>Elf Jahre nach LTCM-Pleite: John Meriwethers Hedgefonds vor dem Aus<\/strong><br>\n09.07.2009<br>\nIn der Finanzbranche ist der Name John Meriwether nicht unbekannt: einst als Finanzgenie gefeiert, folgte 1998 der spektakul&auml;re Absturz, als sein von Nobelpreistr&auml;gern unterst&uuml;tzter Hedgefonds Long-Term Capital Management (LTCM) zusammenbrach, und die globalen Finanzm&auml;rkte kurzzeitig an den Rand eines Crashs brachte, der damals durch ein rasch zusammengestelltes Hilfspaket in H&ouml;he von 3,6 Milliarden US-Dollar, das die US-Notenbank Fed und die 14 Banken die hinter dem Fonds standen initiierten, abgewandt werden konnte.<\/p>\n<p><strong>&Auml;hnliche Vorzeichen<\/strong><br>\nElf Jahre sp&auml;ter k&ouml;nnte es f&uuml;r den 61-j&auml;hrigen Meriwether jetzt ein D&eacute;j&agrave;-vu geben, wie Bloomberg unter Berufung auf einen Insider berichtet. Demnach steht ihm die Schlie&szlig;ung eines weiteren Flagschiff-Hedgefonds bevor. Dabei handele es sich um den Relative Value Opportunity II, der das Aush&auml;ngeschild von Meriwethers Firma JWM Partners, die sich in Greenwich, Connecticut befindet.<\/p>\n<p>Dieser hat im Zuge der Finanzkrise herbe Verluste erlitten: Von September 2007 bis Februar diesen Jahres b&uuml;&szlig;te er 44 Prozent an Wert ein, wie Bloomberg berichtet. Auch im Branchenvergleich schneidet der Hedgefonds schlecht ab. So bringt er es ausgehend von seinem Gr&uuml;ndungsjahr 1999 &ndash; ein Jahr nach der LTCM-Pleite &ndash; aktuell nur auf eine durchschnittliche Rendite von 1,46 Prozent pro Jahr, w&auml;hrend der Median f&uuml;r den Vergleichsindex bei 2,4 Prozent liegt. <\/p>\n<p>Anvisiert hatte Meriwether urspr&uuml;nglich eine j&auml;hrliche Rendite von 15 Prozent, die er durch Einsetzen eines Hebels erreichen wollte &ndash; ein Plan, den er schon bei LTCM realisiert hatte, wo der Hebel bei 28 Dollar pro einem Dollar der Net Assets lag. Immerhin: beim Relative Value Opportunity II sollte der Hebel nur noch bei maximal 15 liegen.<br>\nIm Kleinen hatte Meriwether vorausgenommen, was die aktuelle Finanzkrise zu Tage bringt: komplizierte und mitunter hochriskante Finanzgesch&auml;fte, bei denen gew&auml;hrte Kredite eine gro&szlig;e Rolle spielten: So hatte Meriwethers Fonds 1998 mit geliehenen Wertpapieren &uuml;ber 125 Milliarden Dollar gekauft, die durch Spreadspekulationen bei US-Staatsanleihen wettgemacht werden sollten. Das Ende ist bekannt: Die Rechnung ging nicht auf, nachdem die US-Zinsen unerwartet stark zur&uuml;ckgingen und zudem der russische Finanzmarkt ins Straucheln geriet. Unterm Strich verlor der Fonds &uuml;ber 90 Prozent seiner 4,8 Milliarden Dollar hohen Assets.<\/p>\n<p>Die Hedgefonds-Zusammenbr&uuml;che w&auml;hrend der aktuellen Finanzkrise summieren sich: allein im letzten Jahr &ndash; dem bisher schlechtesten f&uuml;r die Hedgefondsindustrie &ndash; haben Bloomberg zufolge 1471 Hedgefonds geschlossen, was 15 Prozent der gesamten Branche entspricht, wie Hedge Fund Research Inc. ermittelt hat. Der durchschnittliche Jahresverlust lag 2008 bei 19 Prozent, wobei der Trend seit Jahresbeginn aber wieder aufw&auml;rts zeigt: Per Stand vom Mai haben Hedgefonds im Schnitt 9,8 Prozent an Boden gut gemacht, zudem sind in den ersten drei Monaten 2009 rund 150 Hedgefonds neu an den Start gegangen. (ir)<br>\nQuelle:&nbsp;FONDS professionell<\/p><\/li>\n<li><strong>Ein alter aufschlussreicher Artikel aus der Zeit:<\/strong><br>\nGoldman Sachs und Asmussen stecken schon lange unter einer Decke. Hier ein Artikel der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2005\/37\/Steuern\">ZEIT<\/a>, der schon etwas &auml;lter ist, aber umso interessanter.<\/li>\n<li><strong>Fortsetzung der falschen Schuldzuweiseung, diesmal durch die SPD-Bundestagsabgeordnete Frechen<\/strong><br>\nUnd wieder: Schuld soll allein der US-Hypothekenmarkt sein\n<p>Sehr geehrter Herr &hellip;,<\/p>\n<p>vielen Dank f&uuml;r Ihre Ihre Frage, die ich allerdings nicht beantworten kann. J&ouml;rg Asmussen agiert im Finanzministerium nicht als SPD Mitglied sondern als Mitarbieter des Ministeriums. Fragen zu seiner Arbeit kann nur das BMF beantworten.<\/p>\n<p>Zu Beitr&auml;gen oder Ver&ouml;ffentlichungen irgendwelcher Medien kann ich keine Stellung nehmen. Dazu brauche ich belastbare Fakten.<\/p>\n<p>Hauptverantwortlich f&uuml;r die derzeitige Krise ist allerdings der Finanz- und Immobilienmarkt in USA. Bei aller Kritik sollte man Ursache und Wirkung nicht verwechseln.<\/p>\n<p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\n<a href=\"http:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/index.php?cmd=650&amp;id=5741&amp;fragen=p470\">Gabi Frechen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf Anregung eines Nutzers der NachDenkSeiten haben wir eine eigene Unterrubrik &bdquo;Finanzkrise&ldquo; bei der Rubrik Sachfragen eingerichtet. Wenn Sie sich also schnell einen &Uuml;berblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href=\"?cat=50\">hier<\/a>. Diese Unterrubrik enth&auml;lt aber leider bei weitem nicht alle Beitr&auml;ge zum Thema. Das h&auml;tte zu viel &bdquo;Umr&auml;umarbeit&ldquo; verursacht. 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