{"id":40574,"date":"2017-10-14T11:00:30","date_gmt":"2017-10-14T09:00:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40574"},"modified":"2017-10-14T12:20:32","modified_gmt":"2017-10-14T10:20:32","slug":"leser-mails-zum-artikel-kriegsgefahr-die-trump-revolution-marschiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40574","title":{"rendered":"Leser-Mails zum Artikel &#8220;Kriegsgefahr. \u201aDie Trump-Revolution marschiert\u2018&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Am 10. Oktober 2017 hatten wir das &bdquo;Morning Briefing&ldquo; des Herausgebers des Handelsblatts Gabor Steingart <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40519\">wiedergegeben<\/a>. Dazu kamen einige Leser-Mails, die wir Ihnen gerne zur Kenntnis geben. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li>Leserbrief <strong>Tilo Gr&auml;ser: Nachdenkliches zu Ihrem Text &ldquo;Kriegsgefahr. &sbquo;Die Trump-Revolution marschiert&lsquo;&rdquo;<\/strong><br>\n(11.10.2017)\n<p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p>\n<p>mit Interesse habe ich Ihren heutigen Beitrag <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40519\">&ldquo;Kriegsgefahr. &sbquo;Die Trump-Revolution marschiert&lsquo;&rdquo;<\/a> gelesen.<\/p>\n<p>Er l&auml;sst mich ehrlich gesagt nachdenklich und besorgt zur&uuml;ck.<\/p>\n<p>Das, was Gabor Steingart da beschreibt, macht mir Sorgen. Wenn das stimmt, schon in der Tendenz, dann ist tats&auml;chlich die Kriegsgefahr n&auml;her, als wir jemals glaubten. Dann erscheint alle Hoffnung, dass mit der Niederlage von Hillary Clinton und der hinter ihr stehenden Kr&auml;fte gegen Donald Trump Ende 2016 die Gefahr eines gro&szlig;en Krieges geringer geworden sei, hinf&auml;llig und das Gegenteil der Fall. Dann wurde gewisserma&szlig;en der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben. Sicher war bisher, dass Trump alles andere als ein Engel ist, dass er mindestens innenpolitisch f&uuml;r die USA ein R&uuml;ckschritt bedeutet. Sicher war auch bisher, dass seine Wahl zum US-Pr&auml;sidenten kein himmlisches Ereignis war, das das Land &uuml;berkam, sondern ein Ergebnis seines Zustandes, seiner Entwicklung auch unter Barack Obama, f&uuml;r die nicht nur dieser, sondern alle politischen Kr&auml;fte und zuallererst die tats&auml;chlich herrschenden Kr&auml;fte der USA die Verantwortung tragen. Insofern ist Trump ein Produkt und ein Symbol f&uuml;r diese Entwicklung, wie es auch sein Weg bis dahin ist.<\/p>\n<p>F&uuml;r manche Beobachter schien er zumindest au&szlig;enpolitisch andere Wege gehen zu wollen. &ldquo;America first&rdquo; schien f&uuml;r ihn nicht zu bedeuten, das der ganzen Welt zeigen zu wollen, sondern eben alle politischen Ma&szlig;nahmen diesem inneren Ziel unterzuordnen, was auch bedeuten konnte, dass er f&uuml;r dieses Ziel auf manches kostspielige au&szlig;enpolitische und ganz einfach imperialistische Kriegsabenteuer verzichtet. Der Konflikt mit Nordkorea scheint auf das Gegenteil hinzuweisen, auf die Fortsetzung der alten imperialistischen US-Politik mit noch schlimmeren Mitteln. Schon der Tomahawk-Angriff auf Syrien im April deutete darauf hin. Vielleicht ist es so und jede Hoffnung auf eine andere US-Au&szlig;enpolitik mit weniger Krieg nur Tr&auml;umerei.<\/p>\n<p>Aber mir macht Sorge, dass es dennoch anders sein k&ouml;nnte und die Medien, auch die hiesigen und ein sich nun kritisch gebender Ex-Spiegel-Journalist wie Gabor Steingart, nur fortsetzen, was l&auml;uft, seitdem Clinton im November 2016 die Wahl verlor: Kampf gegen Trump mit allen Mitteln, auch den der &ldquo;Eind&auml;mmung&rdquo; und notfalls auch damit, dass er zu Handlungen getrieben wird, deren Folgen er mit seiner au&szlig;enpolitischen Unerfahrenheit nicht &uuml;berblickt. Wenn dann eintritt, was all seine offenen und verdeckten Gegner vorhersagten, dann k&ouml;nnen sich diese zur&uuml;cklehnen und sagen: Wir haben es euch ja gesagt. Den Preis daf&uuml;r bezahlen andere.<\/p>\n<p>Wie komme ich darauf? Ihr Text bzw. die Zitate von Steingart erinnerten mich an etwas, worauf mich vor einiger Zeit der <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20170806316912513-deutsch-gralshueter-globalismus-soros-trump-gegner\/\">Politologe Erhard Crome in einem Interview<\/a> aufmerksam machte:<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;&hellip; Als Beispiel f&uuml;r die einseitige Position auch der deutschen Medien gegen&uuml;ber Trump verweist Crome auf die Pressekonferenz des US-Pr&auml;sidenten vom 16. Februar 2017. In den USA wie auch hierzulande sei nahezu einhellig berichtet worden, der Pr&auml;sident habe die Presse beschimpft, gelogen und Fragen nicht beantwortet. Das von der Zeitung New York Times online ver&ouml;ffentlichte <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2017\/02\/16\/us\/politics\/donald-trump-press-conference-transcript.html\">Wort-Protokoll<\/a> zeige, wor&uuml;ber &bdquo;ebenso einhellig nicht berichtet worden war&ldquo;. So zum Beispiel dar&uuml;ber, dass Trump die Fragen &uuml;ber seine angeblichen russischen Verbindungen als &bdquo;Trick&ldquo; bezeichnete und sagte, dass es gut w&auml;re, wenn die USA und Russland zusammenk&auml;men und Gemeinsamkeiten f&auml;nden. Eine Zuspitzung des Konfliktes zwischen beiden Nuklearm&auml;chten k&ouml;nnte zu einem &bdquo;nuklearen Holocaust ohnegleichen&ldquo; f&uuml;hren, warnte er und sagte: &bdquo;Wenn wir gute Beziehungen zu Russland h&auml;tten, w&auml;re das eine gute Sache, keine schlechte Sache.&ldquo; Das war in&nbsp;hiesigen tonangebenden Medien nicht zu lesen oder zu h&ouml;ren. Nicht nur die deutsche Politik leidet anscheinend, sondern auch in&nbsp;den deutschen Gro&szlig;medien &bdquo;schwellen die Sto&szlig;gebete an, der ungeliebte Pr&auml;sident m&ouml;ge doch von seinen innenpolitischen Feinden, den interventionistischen Globalstrategen, gest&uuml;rzt werden. &hellip;&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Crome zitiert da etwas, was hierzulande nicht so bekannt zu sein scheint und auch mir entgangen war: Trump wei&szlig; um die Gefahr eines Nuklearkrieges und hat anscheinend kein Bed&uuml;rfnis einen solchen auszul&ouml;sen. Auch bei Steingart ist kein Hinweis auf diese Rede in New York zu finden, daf&uuml;r Zitate anderer Trump-&Auml;u&szlig;erungen.<\/p>\n<p>Cromes Buch &ldquo;Trump und die Deutschen&rdquo; beginnt &uuml;brigens mit dem Kapitel &ldquo;Zweiter Koreakrieg?&rdquo;. Er erinnert darin daran, dass Obama, wie sein Vorg&auml;nger George W. Bush, gegen die zuvor vorsichtig begonnene Auss&ouml;hnungspolitik S&uuml;dkoreas gegen&uuml;ber Nordkorea agierte und auf Konfrontation gegen&uuml;ber Pj&ouml;ngjang setzte. Crome schreibt auch, Korea sei &ldquo;der entscheidende Testfall, ob die Au&szlig;enpolitik der USA mit Trump, wie angek&uuml;ndigt, das traditionelle Fahrwasser des weltweiten milit&auml;rischen Interventionismus verl&auml;sst. Oder ob, wie beim Amtsantritt von Obama, wieder nur die Rhetorik ver&auml;ndert wurde.&rdquo;<\/p>\n<p>In einem anderen Interview <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20170821317102452-atomkrieg-in-nordkorea-den-niemand-will\/\">schrieb der Politologe Folgendes<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;&hellip; US-Verteidigungsminister James Mattis habe gewarnt, bei einem milit&auml;rischen Konflikt gebe es Millionen Opfer und dass die erste Verteidigungslinie die Diplomatie sei. Der Politologe sieht keine Absicht der Trump-Administration, den Konflikt absichtlich zuzuspitzen.<\/p>\n<p>&bdquo;Im Gegenteil: Wenn Trump sagt, er hat da einen Konflikt geerbt, den seine Vorg&auml;nger produziert haben, wo alle nichts zustande gebracht haben und er muss sich jetzt darum k&uuml;mmern &ndash; das kommt aus der tiefsten Seele, weil er sich mit diesen Dingen eigentlich gar nicht besch&auml;ftigen will. &hellip;&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich wei&szlig; nicht, ob Crome mit seiner Analyse bzw. seiner Sicht Recht hat. Er gibt auf jeden Fall gen&uuml;gend Grund f&uuml;r Zweifel auch an dem, was Steingart schreibt. <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2016\/04\/28\/us\/politics\/transcript-trump-foreign-policy.html\">Crome erinnert in seinem Buch an Trumps Rede vom 27.4.2016 in Washington<\/a>, in welcher er seine au&szlig;enpolitischen Ideen darlegte. Vieles darin klang nach einem Kurswechsel. Soll genau dieser verhindert werden, wird jetzt, nachdem die &bdquo;russische Karte&ldquo; gegen Trump nicht richtig stach, von seinen Gegnern die &ldquo;nordkoreanische Karte&rdquo; gezogen? Welche Rolle spielen jene in Trumps Umfeld dabei, auch jemand wie Rex Tillerson? Ich wei&szlig; es nicht, ich habe da blo&szlig; Zweifel, nachdem ich verschiedene Hinweise auf die Rolle der Milit&auml;rs in der Trump-Administration zur Kenntnis nahm, <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/meinungen\/20170917317463315-militaerjunta-weissen-haus-realitaet\/\">wor&uuml;ber ich auch geschrieben habe<\/a>. Darin habe ich auch auf Folgendes hingewiesen:<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;&hellip; Es gab in&nbsp;der US-Geschichte bereits einen Putschversuch: <a href=\"https:\/\/www.counterpunch.org\/2011\/12\/02\/wall-streets-failed-1934-coup\/\">1934<\/a> gegen den US-Pr&auml;sidenten Franklin D. Roosevelt, angezettelt von der Wall Street. Er scheiterte nur, weil der daf&uuml;r als Diktator auserkorene Ex-General Smedley Butler kurz vorher ausstieg und die Pl&auml;ne &ouml;ffentlich machte. &sbquo;Butler zufolge hatten Roosevelt-feindliche Oligarchen, darunter J. P. Morgans Sohn Jack und der reiche Du-Pont-Wirtschaftsclan, versucht, ihn, Butler, als Anf&uuml;hrer eines Aufstands verzweifelter Veteranen anzuheuern, um Roosevelt aus dem Amt zu jagen&lsquo;, berichten der Regisseur Oliver Stone und der Historiker Peter Kuznick in&nbsp;ihrem 2015 ver&ouml;ffentlichten Buch &uuml;ber <a href=\"https:\/\/www.ullstein-buchverlage.de\/nc\/buch\/details\/amerikas-ungeschriebene-geschichte-9783549074701.html\">&bdquo;Amerikas ungeschriebene Geschichte&ldquo;<\/a>.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Pr&auml;sident Roosevelt habe das Big Business ver&auml;rgert, sich gegen die Wall Street gestellt und &bdquo;opferte den Au&szlig;enhandel und seine Profite zugunsten der binnenwirtschaftlichen Erholung&ldquo;, erinnern die beiden Autoren. Smedleys Enth&uuml;llungen seien damals von f&uuml;hrenden Medien als &bdquo;paranoide Verschw&ouml;rungstheorien&ldquo; abgetan worden.<\/strong> Doch der damalige Untersuchungsausschuss des US-Repr&auml;sentantenhauses unter John McCormack habe alle Aussagen des Ex-Generals &uuml;berpr&uuml;ft. Laut Stone und Kuznick war das Ergebnis, &bdquo;dass in&nbsp;der Tat Versuche zur Gr&uuml;ndung einer faschistischen Organisation in&nbsp;den USA &sbquo;diskutiert und geplant worden waren und m&ouml;glicherweise umgesetzt worden w&auml;ren, wenn die Geldgeber das f&uuml;r zweckdienlich gehalten h&auml;tten&lsquo; &hellip;&rdquo; (Was mir daran besonders auffiel, das habe ich fett markiert.)<\/p>\n<p>Dann gibt es noch einen historischen Hinweis, die Geschichte des US-Pr&auml;sidenten Dwight D. Eisenhower, der am 17. Januar 1961 bei seiner &ouml;ffentlichen <a href=\"http:\/\/www.presidency.ucsb.edu\/ws\/?pid=12086\">Abschiedsrede<\/a> vor der unkontrollierten Macht des Milit&auml;risch-industriellen Komplexes warnte: Vor Kurzem stie&szlig; ich bei Recherchen mal wieder auf Fletcher L. Prouty, den einstigen Offizier der US Air Force, der sich mit der Rolle der US-Geheimdienste in der Politik besch&auml;ftigte. Es ging dabei um den U-2-Abschuss 1960, der die Friedenskonferenz in Paris scheitern lie&szlig;. Prouty hat sich ausf&uuml;hrlich damit besch&auml;ftigt und kam u.&nbsp;a. zu dem Schluss, dass der Milit&auml;risch-industrielle Komplex die Friedenspl&auml;ne des damaligen US-Pr&auml;sidenten Eisenhower torpedieren wollte (<a href=\"https:\/\/ratical.org\/ratville\/JFK\/SAP.html#begin\">hier nachzulesen<\/a>).<\/p>\n<p>Prouty bezeichnet in&nbsp;seinem eigenen Buch &bdquo;The Secret Team&ldquo; den Abschuss der U-2 am 1. Mai 1960 als &bdquo;ein h&ouml;chst ungew&ouml;hnliches Ereignis&ldquo; vor dem <strong>Hintergrund eines &bdquo;ungeheuren verborgenen Kampfes [zwischen] den von Pr&auml;sident Eisenhower angef&uuml;hrten Friedensstiftern&ldquo; und dem &bdquo;inneren Zirkel&ldquo; von Dulles<\/strong>. In dem 1992 erschienenen Buch &bdquo;JFK &ndash; Der CIA, der Vietnamkrieg und der Mord an John F. Kennedy&ldquo; meint Prouty: &bdquo;Eisenhower setzte gro&szlig;e Hoffnungen auf seinen Kreuzzug f&uuml;r den Frieden. Voraussetzung daf&uuml;r war eine erfolgreiche Gipfelkonferenz im Mai 1960 in&nbsp;Paris und ein anschlie&szlig;ender Besuch bei Chruschtschow in&nbsp;Moskau.&ldquo; Deshalb habe das Wei&szlig;e Haus kurz vor dem Gipfel alle Spionagefl&uuml;ge und auch US-Kriegshandlungen, offene oder verdeckte, gestoppt. Die U-2 mit Powers sei dennoch gestartet, mit den bekannten Folgen bis hin zur Absage des Eisenhower-Besuches in&nbsp;Moskau (<a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20170812316994907-mauerbau-gefaerliche-konfrontation-statt-friedensvertrag\/\">siehe hier<\/a>).<\/p>\n<p>Dazu passt aktuell das, was im Februar 2017 in der australischen Canberra Times zu lesen war: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.canberratimes.com.au\/national\/public-service\/americas-militaryindustrial-complex-will-use-trumps-presidency-or-end-it-20170205-gu611r.html\">America&rsquo;s military-industrial complex will use Trump&rsquo;s presidency or end it<\/a>&rdquo;.<\/p>\n<p>Auch das sorgt mit daf&uuml;r, dass mich nachdenklich werden l&auml;sst, was Sie von Steingart wiedergeben und wie Sie es werten.<\/p>\n<p>Am Ende bleibt, dass ich es nicht besser wei&szlig;, blo&szlig;, dass ich misstrauisch bin auch gegen&uuml;ber solchen Texten wie dem von Steingart. Es kann sein, dass jegliche Hoffnung auf eine andere Au&szlig;enpolitik der USA unter Trump nur leere Hoffnung ist, nicht nur, weil dieser ein Produkt dieses Systems ist und nicht ersichtlich ist, warum gerade er mit all seinen Regeln brechen sollte. Es gibt sicher berechtigte Zweifel, warum ausgerechnet Trump, anders als seine Amtsvorg&auml;nger, nicht eine Figur sein sollte, mit der die tats&auml;chlich in den USA M&auml;chtigen und Herrschenden spielen bzw. die sie f&uuml;hren, um die ihnen genehme Politik machen und durchsetzen zu lassen.<\/p>\n<p>Zum Abschluss f&auml;llt mir ein, was William Pfaff zum Thema am Beispiel Obamas 2011 schrieb (von den Bl&auml;ttern auf deutsch ver&ouml;ffentlicht, siehe Prof Stephen Cohen &uuml;ber Trump und Au&szlig;enpolitik_ Atomwaffen_Beziehungen USA Russland.doc): &ldquo;Bis zu welchem Grad ist die Macht eines US-Pr&auml;sidenten, &uuml;ber Krieg oder Frieden zu entscheiden, heute geschw&auml;cht, ja unter wichtigen Gesichtspunkten sogar in andere H&auml;nde &uuml;bergegangen? Diesen Prozess hat Andrew J. Bacevich in seinem j&uuml;ngst erschienenen Werk &bdquo;Washington Rules: America&rsquo;s Path to Permanent War&ldquo;, einem ebenso gl&auml;nzenden wie mutigen Buch, in aller Klarheit beschrieben. (Bacevich lehrt an der Boston University und geh&ouml;rte zuvor viele Jahre lang der US Army an.)<\/p>\n<p>Man k&ouml;nnte den Vorgang als einen lautlosen Staatsstreich gegen das Pr&auml;sidentenamt bezeichnen, doch ein Staatsstreich geschieht vors&auml;tzlich: Er bedarf eines verantwortlichen Akteurs, der den coup d&rsquo;&eacute;tat ausl&ouml;st, um damit einen bestimmten Zweck zu erreichen. Bacevich geht aber davon aus, dass es einen institutionellen oder geistigen Staatsstreich geben kann, der sowohl von au&szlig;en kommen, als auch innerhalb der Regierung selbst entstehen kann. Seine Besonderheit besteht darin, dass er eine Situation herbeif&uuml;hrt, in der ein Staats- oder Regierungschef nicht l&auml;nger &uuml;ber die Freiheit verf&uuml;gt, so zu handeln, wie er vielleicht handeln m&ouml;chte, weil ihm alle T&uuml;ren, au&szlig;er einer einzigen, verschlossen wurden. &hellip;<\/p>\n<p>Was Obama ebenso blockiert und wahrscheinlich auch weiterhin in Abh&auml;ngigkeit von der Gnade des Pentagons und der Presse halten wird, ist eine &Ouml;ffentlichkeit, die wenig begreift, aber umso bereitwilliger &bdquo;patriotisch&ldquo; reagiert. &bdquo;Niederlagen&ldquo; sind in der Teapot-Stimmung nicht vorgesehen. &hellip;&rdquo;<\/p>\n<p>Seit Langem teile ich die Hoffnung einiger nicht, dass sich im politischen System der USA einiges durch Trump &auml;ndert, was noch bis Obama gang und g&auml;be war. Warum sollte dem US-Macht-Establishment nicht auch mit und bei Trump gelingen, was ihnen bis zu Obama noch mit jedem US-Pr&auml;sidenten gelungen zu sein schien?<\/p>\n<p>Und genau das macht mir Sorge. Und an diese Sorge hat mich Ihr Beitrag und das, was Steingart schrieb, erinnert. Ich m&ouml;chte gar nicht Recht haben mit meinen Zweifeln und w&uuml;nsche mir, die Hoffenden behalten Recht.<\/p>\n<p>Entschuldigen Sie, dass ich es so ausf&uuml;hrlich wiedergab, aber es besch&auml;ftigt mich schon lange, auch wenn ich wei&szlig;, dass wir alle nur beobachten k&ouml;nnen, was geschieht. Wen interessieren schon unsere Sorgen und unsere Fragen nach &ldquo;Wem nutzt es?&rdquo;?<\/p>\n<p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nIhr Tilo Gr&auml;ser<\/p><\/li>\n<li>Leserbrief C. G.: <strong>Kriegsgefahr. &bdquo;Die Trump-Revolution marschiert&ldquo;<\/strong><br>\n(11.10.2017)\n<p>Lieber Herr M&uuml;ller,&nbsp;<\/p>\n<p>ich denke, wir sollten beim Augenreiben bleiben.&nbsp;<\/p>\n<p>Kriegsgefahr besteht, das ist klar, davor warnen Sie ja seit Jahren, aber auf seri&ouml;se und fundierte Art und Weise.&nbsp;<\/p>\n<p>Das Geschreibsel des Herrn Steingart hingegen ist sehr seltsam. Das klingt mir eher nach einem transatlantischen Meinungsmacher, dem die Felle davon zu schwimmen scheinen.&nbsp;F&uuml;r mich klingt das nach einem, der dem Wunsch nach einem schnellstm&ouml;glichen Amtsenthebungsverfahren Ausdruck verleihen m&ouml;chte &ndash; das kann er ja tun, doch WAS bzw. WER soll denn danach kommen &ndash; etwa solche Kaliber, die dann ihre Abenteuer in der Ukraine und Osteuropa weiter ausdehnen k&ouml;nnen?&nbsp;<\/p>\n<p>Die Nordkorea-Sache ist sicher nicht ungef&auml;hrlich, aber das scheint mir in erster Linie ein Muskelspiel zu sein, um die R&uuml;stungsindustrie noch weiter anzukurbeln.&nbsp;<\/p>\n<p>Friedliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nC. G.<\/p><\/li>\n<li>Leserbrief: <strong>Burkhard Wolff: Kriegsgefahr. &bdquo;Die Trump-Revolution marschiert&ldquo;<\/strong><br>\n(10.10.2017)<br>\nHallo NDS,\n<p>ich habe trotzdem lieber den vergleichsweise ehrlichen &ldquo;Deppen&rdquo; als Hillary.<\/p>\n<p>Trump&nbsp;bringt zwar den ganzen Plan der US-Schattenregierung durcheinander, im Nahen Osten aufzur&auml;umen. Aber er macht das ohne Maske.<\/p>\n<p>Zum Krieg und zur Aufr&uuml;stung aufgerufen hatte schon Obama und m&ouml;glicherweise w&auml;re jetzt der Iran im Plan dran gewesen, in den Hillary ihre Truppen rumw&uuml;hlen lassen w&uuml;rde. <\/p>\n<p>Wir d&uuml;rfen auch nicht vergessen, dass der Senat die Versch&auml;rfung der neuen Sanktionen gegen Russland, Trump &uuml;bert&ouml;lpelnd durchgesetzt hat und die FED schon angefangen hat die Zinsen zu erh&ouml;hen. <\/p>\n<p>Es muss nicht nur der US-Wirtschaft enorm dreckig gehen. <\/p>\n<p>1. Jede abgefeuerte Drohne und Rakete bringt wohl seit Jahren als einziges Geld in die Statistiken. (Wir wissen, dass das eine Trickbuchung ist. Wir d&uuml;rfen nicht vergessen, dass die Presse mit der Macht&uuml;bernahme von Kim in Nordkorea sehr deutlich nach einem lokalen Atomschlag lechzt und dar&uuml;ber alle veralteten Atomsprengk&ouml;pfe recycelt werden k&ouml;nnen.)<\/p>\n<p>2. Die Bev&ouml;lkerung ist erheblich aufger&uuml;ttelter und &ldquo;Revolutionsbereiter&rdquo; als es zu uns r&uuml;ber kommt. (Wen wundert es, wo diese menschenverachtende Handlungsweise gegen&uuml;ber dem eigenen Volk, genannt Neoliberalismus dort schon l&auml;nger grassiert.)<\/p>\n<p>3. Die Bedingungen f&uuml;r eine Weltwirtschaftskrise sind von allen Politkern des Westens und der FED gesetzt. Das Kartenhaus wackelt mit jeder Erh&ouml;hung und ich bef&uuml;rchte, dass Draghi dazu ausersehen wurde, den entscheidenden Zinsansto&szlig; zu bringen. (In dem Zusammenhang sind vielleicht die von Ihnen gemachten Beobachtungen in Bezug zur Digitalisierung wichtig? &ndash; Im &Uuml;brigen wird es China nicht besonders treffen. Die hatten vor ein paar Jahren bereits einen erfolgreichen Probelauf in Bezug zu Kursst&uuml;rzen nahe 30 %.)<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBurkhard Wolff<\/p><\/li>\n<li>Leserbrief: <strong>Dieter Gabriel: Kriegsgefahr. &bdquo;Die Trump-Revolution marschiert&ldquo;<\/strong><br>\n(10.10.2017)\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p>sehr interessanter Artikel.<\/p>\n<p>Zur Person Robert Mercer habe ich mal etwas gekramt, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_Mercer\">Wikipedia<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Mercer gilt als einer der zehn US-Milliard&auml;re mit dem gr&ouml;&szlig;ten politischen Einfluss. Allein 2016 wendete er daf&uuml;r 25 Mio. $ auf. Gro&szlig;e Teile davon gingen an Super-PACs, welche die Republikaner unterst&uuml;tzen, und er ist der Hauptspender des Super-PACs <em>Make America Number 1<\/em>, in dessen Vorstand seine Tochter Rebekah sa&szlig; und der Stephen Bannon als Leiter der Pr&auml;sidentschaftskampagne Trumps engagierte. Bannon gilt als wichtigster politischer Berater der Mercers.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Zum Thema <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/weltwirtschaft\/us-wahl-2016-alles-wichtige-zu-trump-gegen-clinton-a-1119608-8.html\">Super-Pacs<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Super-Pacs sind politische <strong>Aktionsplattformen<\/strong>, die einzelne Kandidaten unterst&uuml;tzen, formell aber unabh&auml;ngig von deren Kampagnen sein m&uuml;ssen. Die wichtigste Aufgabe der Super-Pacs liegt darin, Geld f&uuml;r Wahlwerbung einzusammeln. F&uuml;r schwerreiche Sponsoren sind sie der leichteste Weg, um beliebig hohe Summen in den Wahlkampf flie&szlig;en zu lassen. Es gibt keine Obergrenzen.<\/p>\n<p>Auch ohne Absprache mit der offiziellen Kampagne eines Kandidaten k&ouml;nnen die Unterst&uuml;tzerplattformen mit ihren finanziellen Mitteln den Wahlkampf von Bewerbern entscheidend pr&auml;gen, indem sie massiv in Stra&szlig;enwerbung, TV-Spots und Brosch&uuml;ren investieren. Der Umweg wird immer st&auml;rker genutzt, die <strong>Superreichen<\/strong> spenden mehr denn je.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Und eine <a href=\"https:\/\/www.opensecrets.org\/pacs\/superpacs.php\">Auflistung<\/a> dazu.<\/p>\n<p>Interessant ist der <a href=\"http:\/\/gulfnews.com\/opinion\/thinkers\/how-to-avoid-an-impending-korean-war-1.2101262\">Artikel &uuml;ber Nordkorea<\/a> und den Aussagen von Jimmy Carter in den Gulf News, den ich letzte Woche in Abu Dhabi las:<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Over more than 20 years, I have spent many hours in discussions with top North Korean officials and private citizens during visits to Pyongyang and to the countryside. I found Kim Il-sung (their &ldquo;Great Leader&rdquo;), Kim Yong-nam, president of the Presidium of the Supreme People&rsquo;s Assembly, and other leaders to be both completely rational and dedicated to the preservation of their regime.<\/p>\n<p>What the officials have always demanded is direct talks with the US, leading to a permanent peace treaty to replace the still-prevailing 1953 ceasefire that has failed to end the Korean conflict. They want an end to sanctions, a guarantee that there will be no military attack on a peaceful North Korea, and eventual normal relations between their country and the international community. &hellip;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>\n&ldquo;The top priority of North Korea&rsquo;s leaders is to preserve their regime and keep it as free as possible from outside control.<\/p>\n<p>serve their regime and keep it as free as possible from outside control. They are largely immune from influence or pressure from outside. &hellip;&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Until now, severe economic sanctions have not prevented North Korea from developing a formidable and dedicated military force, including long-range nuclear missiles, utilising a surprising level of scientific and technological capability. There is no remaining chance that it will agree to a total denuclearisation, as it has seen what happened in a denuclearised Libya and assessed the doubtful status of US adherence to the Iran nuclear agreement. &hellip;&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>\n&ldquo;The next step should be for the US to offer to send a high-level delegation to Pyongyang for peace talks or to support an international conference including North and South Korea, the US and China, at a mutually acceptable site.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDieter Gabriel<\/p><\/li>\n<li>Leserbrief: <strong>Harald Pfleger: Au&szlig;enpolitische Konflikte durch den &ldquo;Polterer&rdquo; Trump und seine innenpolitische Gegner, die &ldquo;Brandstifter&rdquo;<\/strong><br>\n(11.10.2017)\n<p>Liebes Team der Nachdenkseiten,<\/p>\n<p>in den letzten Wochen wurden Donald Trump und die nordkoreanische F&uuml;hrung von den westlichen Mainstreammedien als die beiden Parteien hingestellt, die einen gef&auml;hrlichen Krieg heraufbeschw&ouml;ren k&ouml;nnten. Dabei kann es den westlichen und speziell den amerikanischen Geheimdiensten ja gerade recht sein, wenn Trump den Kim provoziert, damit dieser mit seiner entsprechenden Gegenreaktion wieder als gef&auml;hrlich hingestellt werden kann. Die eigentlichen Drahtzieher sind und waren Trumps Vorg&auml;nger, welche die Regime-Changes in vielen L&auml;ndern der Welt vorangetrieben und gesteuert haben. Seltsamerweise fingen unsere Medien und Politiker erst bei Trump an aufzum&uuml;pfen, als dieser sich in die Angelegenheiten anderer L&auml;nder in drohender Form einmischte. Wobei die Beschimpfung Trumps durch deutsche Politiker und Journalisten auch nicht gerade zimperlich war. So war nicht nur oft vom &ldquo;Trumpeltier&rdquo; die Rede, sondern der ehemalige Fernsehmoderator des ZDF nannte ihn sogar einmal einen Idioten in einer Livesendung. Und das ging unwidersprochen &uuml;ber die B&uuml;hne. So etwas ist bei uns m&ouml;glich. Eigentlich steht darauf sogar eine Anzeige wegen Beleidigung. Aber dann gro&szlig; aufregen &uuml;ber anonyme Hetze im Netz. Viel gef&auml;hrlicher als Trumps poltern sind die hinterh&auml;ltigen Einmischungen der westlichen Geheimdienste, die viele gew&auml;hlte Regierungen in Asien und Nordafrika zu Fall brachten und uns die Terroranschl&auml;ge bescherten. Wie kann man bei Donald Trump so sch&ouml;n sagen: &ldquo;Hunde, die bellen, bei&szlig;en nicht!&rdquo;<\/p>\n<p>Bis zum n&auml;chsten Leserbrief verbleibe ich Ihr<br>\nHarald Pfleger<\/p><\/li>\n<li>Leserbrief <strong>Rolf Schmid: Zum Artikel &ldquo;Kriegsgefahr. Die Trump-Revolution marschiert&rdquo;<\/strong><br>\n(10.10.2017)\n<p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p>\n<p>Dass die Kriegsgefahr steigt, ist l&auml;ngst klar; insbesondere Dr. Paul Craig Roberts weist darauf seit Monaten immer wieder hin. Dass die technische Weiterentwicklung der US-Atomwaffen dem Zweck dient, einen Atomkrieg f&uuml;r die USA &bdquo;f&uuml;hrbar&ldquo; und am eigenen Land m&ouml;glichst folgenlos vor&uuml;bergehen zu lassen, ist ebenfalls seit Langem &ndash; und lange bevor Trump die politische B&uuml;hne betrat &ndash; klar.<\/p>\n<p>Trotzdem bezweifle ich die Darstellung von Gabor Steingart, der Trump der hemmungslosen Kriegstreiberei bezichtigt, weil das nicht zu seinen &Auml;u&szlig;erungen im Wahlkampf d.&nbsp;h. VOR seiner Wahl passen w&uuml;rde, wo er wiederholt z. B. die Beendigung der permanenten Kriege der USA, nicht nur in Afghanistan, sowie eine Verst&auml;ndigung mit Russland forderte. Dass Trump in der Zwischenzeit &ndash; &bdquo;nur&ldquo; um sein Fell zu retten(?) &ndash; zum kaum noch zu bremsenden Kriegstreiber geworden sein soll, wage ich daher zu bezweifeln.<\/p>\n<p>F&uuml;r m&ouml;glich halte ich dagegen, was ein US-Neurochirurg vor einigen Wochen publizierte, n&auml;mlich, dass Trump partiell GEISTESKRANK ist und unter dem enormen Druck, unter dem er &bdquo;Dank&ldquo; seiner allzu vielen Feinde im eigenen Land steht, &bdquo;durchdrehen&ldquo; k&ouml;nnte, was seine n&auml;chste Umgebung, also Au&szlig;enminister Tillerson und die drei Gener&auml;le, zu verhindern bem&uuml;hen. Denn denen ist, vermutlich im Gegensatz zu Trump, klar, dass ein Angriff auf Nordkorea zumindest die Vernichtung gro&szlig;er Teile S&uuml;dkoreas, insbesondere der Hauptstadt SEOUL, sowie vielleicht auch Okinawas und anderer Teile Japans zur Folge haben k&ouml;nnte.<\/p>\n<p>F&uuml;r die &bdquo;Renovierung&ldquo; der taktischen US-Atomwaffen zum Zweck eines gezielten Angriffs auf russische und chinesische Verteidigungsstellungen sind ganz andere verantwortlich, was sich alleine schon daran zeigt, dass damit bereits lange vor Trumps Pr&auml;sidentschaft begonnen wurde. Es wurde ja bereits zu Zeiten des deutschen Topspions RUPP in den 60er Jahren bei der NATO dar&uuml;ber geredet.<\/p>\n<p>F&uuml;r mich ist das Schlimmste daran, wenn ich einmal von &bdquo;Armageddon&ldquo; absehe, dass ausgerechnet die Regierung des Landes, das in jedem Fall auch bei einem &bdquo;blo&szlig;&ldquo; taktischen Atomschlag mit der totalen Vernichtung rechnen muss, n&auml;mlich die Bundesrepublik Deutschland, in der Person von Frau Merkel, die praktisch wieder gew&auml;hlte Kanzlerin, zu den aktivsten Kriegstreibern au&szlig;erhalb der USA z&auml;hlt! Dabei spielen die BRD-Massenmedien, ebenso wie in den USA sowie den meisten anderen NATO-L&auml;ndern, aktiv mit, vermutlich, weil sie geistig und\/oder finanziell &bdquo;bestochen&ldquo; sind!<\/p>\n<p>Dass diese Kreise noch immer pro Russland-Sanktionen sind, obwohl der Ukraine-Umsturz mit f&uuml;nf Milliarden Dollar v&ouml;lkerrechtswidrig &bdquo;gef&ouml;rdert&ldquo; wurde und den Hauptzweck hatte, sich des russischen St&uuml;tzpunkts auf der Krim, Sewastopol, zu bem&auml;chtigen, wird ebenso ignoriert, wie die Tatsache, dass die NATO-St&uuml;tzpunkte entlang der Grenze Russlands eine &ndash; gerade noch &ndash; rechtzeitige, &bdquo;passende&ldquo; Antwort Russlands geradezu herausfordern!<\/p>\n<p>Die USA sind eine Weltmacht im Niedergang. Das wissen die wirklich M&auml;chtigen dieses Landes, zu denen die US-Waffenindustrie gewiss z&auml;hlt, ganz genau. Und deshalb ist ein &bdquo;letzter Befreiungsschlag&ldquo; in Gestalt eines m&ouml;glichst punktgenauen Erstschlags gegen Russland und China mit taktischen Atomwaffen aus deren Sicht geradezu zwingend. Dass ausgerechnet die allermeisten Europ&auml;er bzw. deren Regierungen daran &ndash; und sei es auch nur durch Schweigen &ndash; mitwirken, l&auml;sst mich an deren Verstand zweifeln bzw. an die ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigten Lemminge denken, die sich gemeinsam in den Abgrund st&uuml;rzen!<\/p>\n<p>F&uuml;r mich besteht kein Zweifel, dass es zum Krieg kommt. Und wenn die USA Atomwaffen einsetzen, wird es zu einem m&ouml;rderischen, dem h&ouml;chstwahrscheinlich m&ouml;rderischsten Krieg der bisherigen Menschheitsgeschichte, und damit auf unabsehbare Zeit auch letzten, Krieg kommen!<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nRolf Schmid<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 10. Oktober 2017 hatten wir das &bdquo;Morning Briefing&ldquo; des Herausgebers des Handelsblatts Gabor Steingart <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40519\">wiedergegeben<\/a>. 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