{"id":4058,"date":"2009-07-10T17:40:16","date_gmt":"2009-07-10T15:40:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4058"},"modified":"2009-07-10T18:08:05","modified_gmt":"2009-07-10T16:08:05","slug":"hinweise-des-tages-2-99","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4058","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p>Unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4058#h01\">G8: Dr&auml;ngen auf Doha-Runde entlarvt Krokodilstr&auml;nen &uuml;ber Hungerkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h02\">Niedriglohnsektor w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h03\">Von der Kurzarbeit zur Neuen Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h04\">Steinbr&uuml;ck liest den Bankern die Leviten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h05\">Finanzminister gegen Rentengarantie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h06\">Unverantwortliche Attacke des Bundesfinanzministers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h07\">Flassbeck\/Spiecker: Zwischen Pest und Cholera<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h08\">Clement: &ldquo;Gabriel betreibt eine demagogische Kampagne&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h09\">Unter Verdacht &ndash; Pflanzenschutzmittel &bdquo;Roundup&ldquo; doch gesundheitssch&auml;dlich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h10\">Der Karlsruhe-Lissabon-Berlin-Trick<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h11\">Nochmals zu: Wirtschaftslage in Ostdeutschland stabil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h12\">Abrechnung mit Franz Josef Strau&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h13\">Ein Studium sollte entgeltfrei sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h14\">Versailler Vertrag: Unertr&auml;glich hart und ungerecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h15\">Putsch in Honduras &ndash; Ein Fanal f&uuml;r die Rechte?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h16\">&ldquo;Weltverschw&ouml;rung der Uiguren?&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h17\">Zur Erinnerung: Steuerbefreiung f&uuml;r Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne &ndash; Das gr&ouml;&szlig;te Geschenk aller Zeiten<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4058&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>G8: Dr&auml;ngen auf Doha-Runde entlarvt Krokodilstr&auml;nen &uuml;ber Hungerkrise <\/strong><br>\nW&auml;hrend die G8 auf der einen Seite mit der Doha-Runde auf eine &Ouml;ffnung der Landwirtschaftsm&auml;rkte zu Gunsten der gro&szlig;en Agrarkonzerne dr&auml;nge, vergie&szlig;e sie gleichzeitig Krokodilstr&auml;nen &uuml;ber die weltweite Hungerkrise und das Schicksal der Kleinbauern. Attac fordert, die weltweite Liberalisierung von M&auml;rkten durch multilaterale und bilaterale Handels- und Investitionsabkommen zu stoppen. Notwendig sei stattdessen ein kooperatives und faires Handelssystem, das regionale Entwicklungsm&ouml;glichkeiten f&ouml;rdert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/detailsicht\/datum\/2009\/07\/10\/g8-draengen-auf-doha-runde-entlarvt-krokodilstraenen-ueber-hungerkrise\/?cHash=9f0be55bd9\">attac<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Niedriglohnsektor w&auml;chst<\/strong><br>\n2,2 Millionen Besch&auml;ftigte arbeiten f&uuml;r weniger als sechs Euro die Stunde. Nun streiten Sozial-Experten, ob der Billiglohnsektor w&auml;chst.<br>\nNach den vom IAQ vorgestellten Werten &ndash; neuere Zahlen gibt es nicht &ndash; arbeiten in Deutschland 6,5 Millionen Menschen f&uuml;r Stundenl&ouml;hne unterhalb der Niedriglohnschwelle. Diese liegt bei zwei Dritteln des mittleren Lohnes und betrug im Jahre 2007 in Westdeutschland 9,62 Euro und in Ostdeutschland 7,18 Euro brutto pro Stunde. Leute mit Berufsausbildung oder Studium stellen inzwischen fast 80 Prozent der Niedrigl&ouml;hner.<br>\nDiese stagnierenden Prozentzahlen aber nahm das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) vor einigen Monaten zum Anlass, von einem Stillstand im Niedriglohnsektor zu sprechen.<br>\nDurch Berechnungen, die sich ebenfalls auf 2007 und 2006 beziehen, kam das DIW &uuml;berdies zu dem Schluss, der Trend zur zunehmenden Lohnungleichheit sei &ldquo;gebrochen&rdquo;.<br>\nVon einer &ldquo;Trendumkehr&rdquo; zu sprechen sei aber &ldquo;nicht angemessen&rdquo;, r&uuml;gt nun das IAQ. Denn innerhalb des Niedriglohnsektors gebe es nochmal eine Entwicklung hin zu sinkenden Entgelten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/niedriglohnsektor-waechst\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Von der Kurzarbeit zur Neuen Arbeit<\/strong><br>\nIn der aktuellen Krise nimmt die Kurzarbeit deutlich zu. H&auml;lt die Krise an, sind Entlassungen programmiert. Mit gravierenden Folgen. Zum einen kostet beides Steuergeld. Zum anderen leiden die Menschen darunter, eingeschr&auml;nkter oder gar nicht mehr gebraucht zu werden.<br>\nZudem geht wichtige Kompetenz verloren, die Menschen bilden sich nicht fort, sind frustriert und driften nicht selten mit Alkohol und Drogen ab. Dies muss und kann verhindert werden. Die Antwort hei&szlig;t Neue Arbeit.<br>\nIn der Konsequenz schlugen wir vor, die Kurzarbeit anders zu organisieren: Vier Monate Arbeit und zwei Monate Pause oder entsprechend der jeweiligen Gegebenheiten: Sechs oder acht Monate Arbeit und drei oder vier Monate Pause. Die &ldquo;freie Zeit&rdquo; diente nicht etwa dazu, auf dem Wasserbett herumzul&uuml;mmeln oder vor dem Fernseher zu verbringen. Nein, diese Zeit wurde genutzt, um bislang vernachl&auml;ssigte Begabungen zu wecken und wirklich gewollte Arbeit anzugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/doku_und_debatte\/1827358_Philosoph-Frithjof-Bergmann-Von-der-Kurzarbeit-zur-Neuen-Arbeit.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Steinbr&uuml;ck liest den Bankern die Leviten<\/strong><br>\nSteinbr&uuml;ck ist es offensichtlich leid, den Kopf hinhalten zu m&uuml;ssen, ist der Klagen &uuml;berdr&uuml;ssig, die Politik ergreife keine Gegenma&szlig;nahmen. Er z&auml;hlt auf, wie der Finanzaufsicht bereits erheblich mehr Kompetenzen zugestanden worden sind. Beklagt, dass manche Vertreter von Hedge-Fonds schon wieder glauben, sie k&ouml;nnten agieren wie vor der Krise. Und fordert &bdquo;Bestrafungsregeln f&uuml;r Bankmanager&ldquo;. Kein angestellter Banker solle mit dem Geld seiner Kunden Risiken eingehen, wenn er nicht selbst hafte &ndash; mit eineinhalb Jahresgeh&auml;ltern. &bdquo;Das wird sie alle nicht freuen, aber es ist richtig.&ldquo;<br>\nUnd dann h&auml;lt der Finanzminister den Bankern vor, die Angebote zur Bereinigung ihrer Bilanzen von Giftpapieren schamlos ausnutzen zu wollen. Auch auf einmal angeblich nicht mehr strategische Anlagen wollten sie in die Bad Banks schieben. Dass er an den Landesbanken kein gutes Haar l&auml;sst, veranlasst die Frankfurter Privatbanker dann doch zu Applaus. Ihre Aufstellung k&ouml;nne nicht so bleiben, wie sie ist. &bdquo;Die Situation der Landesbanken ist das gr&ouml;&szlig;te systemische Risiko des Bankensektors.&ldquo;<br>\nEs gebe zwar keine generelle Kreditklemme, betont Steinbr&uuml;ck. Aber die Situation sei schwierig. Die Banken sollten ihrer Verantwortung gerecht werden und die Kreditversorgung sicherstellen. Wenn sich die Kreditsituation versch&auml;rfe, m&uuml;sse weiter nachgedacht werden. Von &bdquo;Zwang&ldquo; allerdings spricht er nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Peer-Steinbrueck-Bankenschelte-Finanzkrise;art271,2844300\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein bisschen kann einem Steinbr&uuml;ck Leid tun, da macht man seit Jahren alles f&uuml;r die Banken und dann sind sie immer noch nicht zufrieden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Finanzminister gegen Rentengarantie<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck &uuml;ber Mittel gegen den Schuldenberg, die Verantwortung der Bundesbank in der Krise, die drohende Wiederkehr der Deregulierer und milliardenschwere Wahlversprechen der b&uuml;rgerlichen Konkurrenz.<br>\n&ldquo;Ich kann es verstehen, wenn man in der Krise Sicherheitssignale an breite Bev&ouml;lkerungsschichten wie die Rentner geben will. Ich habe aber gro&szlig;e Zweifel, ob das f&uuml;r nachfolgende Generationen das richtige Signal ist. Der demographische Druck nimmt erkennbar zu. Der jetzigen Rentnergeneration geht es insgesamt so gut wie niemals einer zuvor. Und w&auml;hrend andere um ihre Arbeitspl&auml;tze bangen, steigen in der Krise die Renten so stark wie seit drei, vier Jahren nicht. Die Gekniffenen sind die 25- bis 35-J&auml;hrigen, die Kinder in die Welt setzen wollen. Um diese Generation m&uuml;ssen wir uns st&auml;rker k&uuml;mmern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1829210&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_topnews\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist skandal&ouml;s, wie im Wahlkampf wieder einmal die Generationen gegeneinander ausgespielt werden sollen. Um die &ldquo;25- bis 35 J&auml;hrigen m&uuml;ssen wir uns k&uuml;mmern.&rdquo; Und danach, geht diese Generation nie in Rente? M&ouml;glich, wenn das Gesundheitssystem weiter an die Wand gefahren wird und weiter zur Zwei-Klassen- Medizin verkommt. Wir wollen doch einmal festhalten: Die gesetzliche Rentenversicherung ist in den letzten 20 Jahren durch diverse Ma&szlig;nahmen um etwa ein Drittel gek&uuml;rzt worden. Man muss gar nicht auf die 3 Millionen aktuell von Armut bedrohten Rentner (letzter Armutsbericht) verweisen, die Generation der 25- 30 J&auml;hrigen wird von den bisherigen und zuk&uuml;nftigen Eingriffen und das Rentensystem voll getroffen werden. Der so genannte Eckrentner, mit 45 Beitragsjahren und Durchschnittseinkommen, wird nach OECD-Berechnungen im Jahre mit 39,9 Prozent des durchschnittlichen Bruttoeinkommens 2030 auskommen m&uuml;ssen. Da ist z.B. der durch die Politik aller Parteien erm&ouml;glichte breite Einstieg in den Niedriglohnbereich nicht ber&uuml;cksichtigt. Das ist eine Garantie f&uuml;r zunehmende Altersarmut. Die grottenschlechte Wirtschaftspolitik der gegenw&auml;rtigen und letzten Regierung sorgt daf&uuml;r, dass bei den heute 25- 30 J&auml;hrigen gebrochene Erwerbsbiographien mit Arbeitslosigkeit und instabilen und prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen zunehmen werden und Rentenanwartschaften, von denen man leben kann, immer weniger werden.<br>\nZum Interview lie&szlig;e sich noch manches sagen, aber es reicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Unverantwortliche Attacke des Bundesfinanzministers<\/strong><br>\n&bdquo;Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck hat Recht, dass die heute 25- bis 35-J&auml;hrigen die Zeche der Rentenpolitik bezahlen m&uuml;ssen&ldquo;, erkl&auml;rte der Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarit&auml;t Dr. Bernd Niederland am Freitag zu &Auml;u&szlig;erungen des Ministers. &bdquo;Aber die J&uuml;ngeren sind nicht die Opfer der heutigen Rentner, sondern die Opfer der gegenw&auml;rtigen Rentenpolitik, die der Bundesfinanzminister mitverantwortet.<br>\nDie J&uuml;ngeren werden alle Rentenk&uuml;rzungen mit voller Wucht abbekommen, wenn sie die Alten sind&ldquo;.<br>\nDer Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer erinnerte daran, dass das Finanzproblem der Gesetzlichen Rentenversicherung nicht in vermeintlich zu hohen Renten bestehe. &bdquo;Die hohe Arbeitslosigkeit, Niedrigl&ouml;hne und prek&auml;re Besch&auml;ftigung sowie die niedrigen Beitr&auml;ge des Bundes f&uuml;r ALG II-Empf&auml;nger &ndash; das sind die Ursachen.&ldquo; Heute schon seien die durch die Arbeitslosigkeit bedingten Kosten f&uuml;r die Sozialkassen h&ouml;her als alle f&uuml;r die Zukunft errechneten Kosten aufgrund der demographischen Entwicklung.<br>\n&bdquo;Die so genannten Rentenreformen der letzten Bundesregierungen haben zu erheblichen Wertverlusten der Renten gef&uuml;hrt &ndash; allein seit 2003 um gut 8,5 Prozent&ldquo;, betonte Niederland. &bdquo;Hinzu kommt in den letzten Jahren eine zielgerichtete Politik, das Leistungsniveau der gesetzlichen Rente langsam aber sicher herunterzufahren. &sbquo;Riester-Faktor&rsquo;, &sbquo;Nachhaltigkeitsfaktor&rsquo; und &sbquo;Nachholfaktor&rsquo; hei&szlig;en die Stellschrauben. Die Summe der K&uuml;rzungen bis 2030 betr&auml;gt dann etwa 20 bis 25 Prozent.&ldquo; Dar&uuml;ber hinaus w&uuml;rden Teile der diesj&auml;hrigen Rentenerh&ouml;hung ab 2011 zur&uuml;ckgefordert, so dass auf Jahre &ldquo;Nullrunden&rdquo; vorprogrammiert seien. Auch die Rente mit 67 geh&ouml;re zu dem K&uuml;rzungsprogramm. Die Folge sei, dass ein Durchschnittsverdiener im Jahr 2030 nach &uuml;ber 35 Jahren Arbeit nur eine Rente auf Grundsicherungsniveau erhalte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.volkssolidaritaet.de\/cms\/Presse___Medien-p-4363\/Presse_aktuell-p-1951\/Unverantwortliche_Attacke_des_Bundesfinanzministers_.html\">Volkssolidarit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Flassbeck\/Spiecker: Zwischen Pest und Cholera<\/strong><br>\nAnders als in den Jahren vor der EWU haben sich die Infl ationsraten der Mitgliedsl&auml;nder nach deren Beginn und in der Phase der gleichartigen Geldpolitik nicht weiter angeglichen. Das schon war der erste Tiefschlag, widerlegte es doch die Geldmengentheoretiker, die fest daran geglaubt hatten, dass bei einheitlicher Geldpolitik auch die Inflationsentwicklung einheitlich sein m&uuml;sse. Allm&auml;hlich erkannte man zwar die &uuml;berragende Bedeutung, die die Entwicklung der nationalen gesamtwirtschaftlichen Lohnst&uuml;ckkosten f&uuml;r die nationalen Inflationsraten hat. Die naheliegenden Schlussfolgerungen aber wollte man nicht ziehen. Nominallohn- und Produktivit&auml;tswachstum, die die Entwicklung der Lohnst&uuml;ckkosten<br>\nbestimmen, unterliegen n&auml;mlich &ndash; anders als sich das Geldmengentheoretiker f&uuml;r eine Steuerung der Inflationsrate w&uuml;nschen &ndash; nicht dem direkten Einfluss der Zentralbank, sondern werden zum einen von den Tarifparteien ausgehandelt und zum anderen von den Sachinvestoren auf die Beine gestellt.<br>\nDie zweite Kr&ouml;te zu schlucken, war noch schwieriger: Angesichts ihres festen Glaubens an die neoklassische Besch&auml;ftigungstheorie wurde Deutschland von der EZB und der Deutschen Bundesbank stets f&uuml;r seine moderate Lohnpolitik gelobt und den anderen EWU-Mitgliedsl&auml;ndern als Vorbild empfohlen. Da die Zentralbanker &uuml;berzeugt waren und sind, dass es ohne Lohnzur&uuml;ckhaltung keinen Abbau der Arbeitslosigkeit gibt, konnten und wollten sie dem deutschen Experiment in Sachen Neoklassik die Unterst&uuml;tzung nicht verweigern. Zudem w&auml;re ohne deutsches &bdquo;G&uuml;rtel enger Schnallen&ldquo; die Verfehlung des 2%-Inflationsziels der EZB an der Tagesordnung gewesen. Die gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische Volkswirtschaft sorgte mit ihren seit Jahren stagnierenden Reall&ouml;hnen und Lohnst&uuml;ckkosten f&uuml;r Preisstabilit&auml;t in Euro-Land &ndash; aber eben nur im Durchschnitt des W&auml;hrungsraums.<br>\nDie Kehrseite der divergierenden Preisentwicklungen in der EWU sind der enorme deutsche Handels&uuml;berschuss mit den EWU-Partnern und die Marktanteilsgewinne Deutschlands auf Drittm&auml;rkten. Das unterdurchschnittliche Wachstum der deutschen Lohnst&uuml;ckkosten hat uns riesige Wettbewerbsvorteile verschafft und die EWU-Partner, die sich dem nicht durch eine Abwertung ihrer W&auml;hrung entziehen konnten, in die Auslandsverschuldung getrieben &hellip;<br>\nWill man die Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion noch vor dem Untergang retten, reicht die Besinnung auf diese einfachen Regeln aber nicht. Um die Wettbewerbsverh&auml;ltnisse wieder auszugleichen, also zumindest die absoluten Preise anzugleichen (von einer Wiederherstellung der alten Marktanteilsstrukturen gar nicht zu reden), m&uuml;ssen &uuml;ber viele Jahre die deutschen L&ouml;hne deutlich &uuml;ber dem Normalpfad wachsen und die der anderen m&uuml;ssen darunter bleiben. Der politische Kraftakt, der notwendig w&auml;re, um so etwas durchzusetzen und dem staunenden Publikum zu erkl&auml;ren, l&auml;sst wohl alle Beteiligten derart schaudern, dass sie es gar nicht erst versuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/archiv\/jahr\/2009\/3\/\">Wirtschaftsdienst<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Clement: &ldquo;Gabriel betreibt eine demagogische Kampagne&rdquo;<\/strong><br>\nBundesumweltminister Gabriel betreibt eine geradezu demagogische Kampagne gegen Kernenergie. Das hat mit Wahlkampf zu tun, nicht mit Einsichten. Und es &auml;ndert nichts an der Tatsache, dass wir die Kernkraft brauchen, um die Klimaziele zu erreichen. Darum sollten wir raus aus dem Ausstieg.<br>\nDiese Panne wirft doch keine ernsthaften Sicherheitsfragen auf, allenfalls solche nach der unternehmerischen F&uuml;hrung.<br>\nVon diesen St&ouml;rf&auml;llen in Biblis war kein einziger ernsthaft, die Sicherheit von Menschen war zu keiner Zeit gef&auml;hrdet.<br>\nDeshalb sollten auch wir in Deutschland ideologiefrei &uuml;ber Kernkraft sprechen und nicht auf einen Sonderweg setzen, w&auml;hrend unsere Nachbarn unter dem Eindruck der Klimaproblematik und einer unsicheren Energieversorgungslage mehr und mehr in die Kernenergie investieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1346169\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Zur Behauptung, unsere Nachbarn w&uuml;rden mehr und mehr in Kernenergie investieren:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Trotz der anstehenden Bauprojekte und der weltweiten Planungen wird sich die Zahl der Atomkraftwerke in den n&auml;chsten beiden Jahrzehnten &ldquo;wahrscheinlich r&uuml;ckl&auml;ufig entwickeln&rdquo; sagt der Pariser Nuklear-Experte Mycle Schneider.<br>\nDerzeit, listet er auf, liefern weltweit 439 Meiler Strom. F&uuml;nf Reaktoren weniger als 2002. &ldquo;Wer von einem Boom der Atomkraft spricht, &ldquo;kennt die Bauprojekte nicht&rdquo;, meint auch Lutz Mez, Leiter der Forschungsstelle Umwelttechnologie an der Freien Universit&auml;t Berlin. &ldquo;Kernkraftwerke sind die teuersten Energieanlagen, die es gibt. Es gibt kaum noch eine Bank, die diese Projekte finanziert.&rdquo; Die viel beschworene Renaissance der Atomkraft best&uuml;nde derzeit aus Ank&uuml;ndigungen&ldquo;.<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Zum Rat:<\/strong> &bdquo;Die SPD h&auml;tte die Reformpolitik Gerhard Schr&ouml;ders fortf&uuml;hren m&uuml;ssen.&ldquo;<br>\nHat die SPD nicht genau das getan. Und hat sie nicht gerade deshalb so viel an Zustimmung verloren?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Unter Verdacht &ndash; Pflanzenschutzmittel &bdquo;Roundup&ldquo; doch gesundheitssch&auml;dlich?<\/strong><br>\nDer US-amerikanische Agrarkonzern Monsanto ist einer der weltweit gr&ouml;&szlig;ten Hersteller von Pflanzenschutzmitteln. Sein wichtigstes Produkt: Das Unkrautvernichtungsmittel Roundup. Das wird auch in Deutschland tonnenweise in der Landwirtschaft eingesetzt. Doch KONTRASTE fand jetzt heraus: der Unkrautkiller Roundup ist f&uuml;r den Menschen m&ouml;glicherweise riskanter als bisher angenommen. Ein schlimmer Verdacht, dem die Beh&ouml;rden allerdings v&ouml;llig unzureichend nachgehen!<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste_vom_09_07\/unter_verdacht___pflanzenschutzmittel.html\">ARD Kontraste (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/etc\/medialib\/rbb\/rbb\/kontraste\/kontraste_20090709_pestizide.asx.format_0001.1.asx\">ARD Kontraste (Video)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Karlsruhe-Lissabon-Berlin-Trick<\/strong><br>\nNun, das Bundesverfassungsgericht hat in fast Eulenspiegel-artiger Manier die Vorgabe, dass es sich bei dem EU-Vertrag von Lissabon nicht um eine europ&auml;ische Verfassung, sondern einen v&ouml;lkerrechtlichen Vertrag zwischen den EU-Staaten handele, aufgegriffen. Es sagt, hey, wenn hier wirklich gar keine Europ&auml;ische Verfassung beabsichtigt ist, dann m&uuml;ssen wir den Vertrag und seine Begleitgesetze nicht am Ma&szlig;stab eines Europ&auml;ischen Bundesstaates und den damit verbundenen verfassungsrechtlich zwingenden Vorgaben f&uuml;r Gewaltenteilung, Demokratieprinzip, unbeschr&auml;nkbarer Geltung der Menschenw&uuml;rde, Grundrechte und Volkssouver&auml;nit&auml;t messen. Statt dessen m&uuml;ssen wir durch Auflagen sicherstellen, dass dann auch Demokratieprinzip, Gewaltenteilung und Grundrechtsschutz usw. tats&auml;chlich auf nationaler Ebene der Bundesrepublik Deutschland durchgesetzt werden und stattfinden, d.h. Kompetenzen wirklich nur insoweit auf die EU &uuml;bertragen werden, wie dies gerade noch mit diesen Prinzipien bei grunds&auml;tzlicher Europafreundlichkeit vereinbar ist. Die Musik muss &ndash; wieder &ndash; im Bundestag spielen! Deshalb wurde das Begleitgesetz zum Vertrag f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt, das diese Voraussetzungen ebenso wie die bisherige Bundestagspraxis des stumpfen n&auml;chtlichen Abnickens von EU-Rechtsakten im Bundestag nicht sicherstellte und die Ratifizierung des Vertrages solange ausgesetzt, bis das gew&auml;hrleistet ist. Und wir wachen weiter dar&uuml;ber!<br>\nDas gro&szlig;e Risiko, dass die klaren Vorgaben des Gerichts nun in der Praxis ausgeh&ouml;hlt werden, und dann nicht korrigierbare v&ouml;lkervertragliche Verpflichtungen Deutschlands im Aussenverh&auml;ltnis eingegangen werden, bleibt aber bestehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-blog.de\/blog\/der-karlsruhe-lissabon-berlin-trick\">T-blog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Martin Weigele schreibt uns dazu erg&auml;nzend: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>Insgesamt ist die Materie der Wechselbeziehung von Europarecht und GG so kompliziert, dass man fast nicht mehr von Rechtsstaatlichkeit sprechen kann &ndash; wegen v&ouml;lliger Unverst&auml;ndlichkeit f&uuml;r den B&uuml;rger (aber eben auch f&uuml;r die Abgeordneten und die meisten Juristen).<br>\nNur wer sich intensiv juristisch mit Staatsrecht III besch&auml;ftigt, versteht noch in etwa, worum es geht. Das kann eigentlich nicht sein, wenn es um Grundrechte und Demokratie geht. Hier liegt m.E. das Kernproblem. Und das liegt in der derzeitigen EU-Konstruktion. &Uuml;ber die als solche das Gericht keine Jurisdiktion hat. Nur &uuml;ber das Zustimmungsgesetz. Deswegen schreibe ich auch von Gesetzesm&uuml;ll.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Siehe zum Bundesverfassungsgerichtsurteil auch nochmals: <\/em><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"?p=4048\">Bundesverfassungsgericht: Nationaldemokratische Starrheit &ndash; Europ&auml;ische Demokratie bleibt auf der Strecke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4032\">Nachtw&auml;chter &uuml;ber den Nachtw&auml;chterstaat<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nochmals zu:<\/strong> <a href=\"?p=4053#h15\">Wirtschaftslage in Ostdeutschland stabil<\/a><br>\n<strong>Siehe dazu:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.memo.uni-bremen.de\/docs\/m1909.pdf\">Wie kommt der Osten voran? [PDF &ndash; 92 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Abrechnung mit Franz Josef Strau&szlig;<\/strong><br>\nDie meisten der Aff&auml;ren, die Schl&ouml;tterer in seinem Buch und w&auml;hrend der Diskussion beschreibt, sind bestens bekannt: Die Steuererleichterungen f&uuml;r Franz Beckenbauer; die rechtzeitige Warnung des Strau&szlig;-Freundes und &ldquo;B&auml;derk&ouml;nigs&rdquo; Eduard Zwick, damit dieser vor einem Haftbefehl in die Schweiz fl&uuml;chten konnte; die ungekl&auml;rten privaten Finanzen des legend&auml;ren Ministerpr&auml;sidenten.<br>\nDer Autor beschr&auml;nkt sich jedoch nicht auf Strau&szlig;: Bei Nachfolgern und Weggef&auml;hrten wie Max Streibl, Edmund Stoiber und Erwin Huber ortet er eine Weiterf&uuml;hrung des Strau&szlig;-Systems. Er prangert die Steueraff&auml;re um den &ldquo;Wienerwald&rdquo;-Besitzer Friedrich Jahn an, die Amigo-Aff&auml;re, die vom Justizministerium mit Hilfe der Staatsanwaltschaft betriebene Demontage des Bundestagsabgeordneten Erich Riedl, die massiven Ermittlungsbehinderungen im Steuerstrafverfahren gegen den Strau&szlig;-Sohn Max Josef.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/603\/480088\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ein Studium sollte entgeltfrei sein<\/strong><br>\nDer erst 35-j&auml;hrige Professor ist frisch gew&auml;hlter Pr&auml;sident der Uni Gie&szlig;en. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erkl&auml;rt der Sohn indischer Einwanderer, warum er seine Uni nicht wie ein Unternehmen f&uuml;hren will und er Studiengeb&uuml;hren f&uuml;r falsch h&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,druck-635336,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Warum muss in Untertitel betont werden, dass Pr&auml;sidenten der Uni Gie&szlig;en &ldquo;erst 35&rdquo; und &ldquo;Sohn indischer Einwanderer? Spielt das eine Rolle bei der &Uuml;berpr&uuml;fung seiner Aussagen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Versailler Vertrag: Unertr&auml;glich hart und ungerecht<\/strong><br>\nDeutsche Medien kritisieren den Versailler Friedensvertrag, mit dessen Unterzeichnung Ende Juni 1919 der Erste Weltkrieg beendet wurde. Das von den Siegerm&auml;chten USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich auf der einen und Deutschland auf der anderen Seite ratifizierte Abkommen habe gegen das &ldquo;Selbstbestimmungsrecht der V&ouml;lker&rdquo; versto&szlig;en, hei&szlig;t es; in v&ouml;lkerrechtswidriger Weise sei der von &ldquo;Millionen &Ouml;sterreichern und Sudetendeutschen&rdquo; gew&uuml;nschte &ldquo;Anschluss&rdquo; an das Deutsche Reich verhindert worden. Gleichzeitig h&auml;tten die f&uuml;r die deutsche Seite &ldquo;dem&uuml;tigenden&rdquo; und &ldquo;harten&rdquo; Vertragsbedingungen zwangsl&auml;ufig zu Revisionsforderungen gef&uuml;hrt, weshalb &ldquo;auf den Ersten Weltkrieg ein zweiter folgen musste&rdquo;. Mit diesen Aussagen unterst&uuml;tzt die deutsche Publizistik die von den sogenannten Vertriebenenverb&auml;nden seit Jahrzehnten erhobenen Anspr&uuml;che gegen&uuml;ber den &ouml;stlichen Nachbarstaaten; gleichzeitig schiebt sie die politische Verantwortung f&uuml;r den nationalsozialistischen Ausbeutungs-, Raub- und Vernichtungskrieg den Alliierten des Ersten Weltkriegs zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57573\">German-Foreign-Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Putsch in Honduras &ndash; Ein Fanal f&uuml;r die Rechte?<\/strong><br>\nDer Versuch des Pr&auml;sidenten Zelaya, vergangenen Sonntag in Tegucigalpa zu landen, wurde vereitelt: Auf diejenigen, die zum Flughafen gekommen waren, ihn als Hoffnungstr&auml;ger zu empfangen, er&ouml;ffneten Scharfsch&uuml;tzen das Feuer.<br>\nW&auml;hrend katholische Kirche und Unternehmerverband die Untaten der Putschisten begr&uuml;&szlig;en, setzt die neue Regierung auf Zeit: Sind wir nur lange genug im Amt, finden sich gen&uuml;gend Realpolitiker, die mit uns reden&hellip;Die politische Rechte jubelt von Ottawa bis Buenos Aires. Vor den Wahlen in Chile &ndash; wo erstmals seit dem Abgang des Marktwirtschaftlers Pinochet ein Wahlsieg der Rechten vorausgesagt wird &ndash; und nach den Wahlen in Argentinien, bei denen die Rechte heftige zugewinne verzeichnete, wird der Kampf in Honduras zunehmend als ein Fanal f&uuml;r den gesamten Kontinent betrachtet. Dazu unsere ausf&uuml;hrliche kommentierte Materialsammlung &ldquo;Honduras &ndash; ein Fanal f&uuml;r die Rechte?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/hn\/fanal.html\">LabourNet<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Weltverschw&ouml;rung der Uiguren?&rdquo;<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngsten &ldquo;Unruhen&rdquo; in Chinas Minderheitenprovinz Xinjiang waren einmal mehr Anla&szlig; zu einer Propagandaschlacht. W&auml;hrend in Europa etwa Medien, die keinerlei Probleme damit haben, die Migrationsopfer im Atlantik oder mittelmeer geflissentlich zu &uuml;bersehen, sich intensiv zum vork&auml;mpfer von Minderheitenrechten aufschwangen, war f&uuml;r die chinesische Regierung die Sachlage ebenso klar: uigurische Vereinigungen aus dem Ausland waren Anstifter. Eine kurze aktuelle Materialsammlung &ldquo;Weltverschw&ouml;rung der Uiguren?&rdquo; vom 09. Juli 2009 behandelt diese Entwicklung auch vom Gesichtspunkt sozialer Fragen aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/cn\/uiguren.html\">LabourNet<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zur Erinnerung: <\/strong><br>\n<strong>Steuerbefreiung f&uuml;r Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne &ndash; Das gr&ouml;&szlig;te Geschenk aller Zeiten<\/strong><br>\nDie Bundesregierung feierte ihre Unternehmensteuerreform &ndash; bis die Konzerne aufh&ouml;rten, Steuern zu bezahlen<br>\nMitten in der Nacht klingelte das Telefon bei J&ouml;rg Asmussen. Der Anrufer aus New York, ein Angestellter der Investmentbank Goldman Sachs, wollte von dem Referenten des deutschen Finanzministers wissen, ob er die Mitteilungen aus Berlin richtig verstanden habe. Ob es stimme, dass deutsche Kapitalgesellschaften k&uuml;nftig keine Steuern mehr auf die Gewinne zahlen m&uuml;ssten, die sie beim Verkauf von Aktienpaketen oder ganzen Tochterunternehmen erzielen. Der Beamte best&auml;tigte die Information.<br>\nDie Banker aus Amerika waren die Ersten, die dem Coup der Bundesregierung auf die Spur kamen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2005\/37\/Steuern?page=1\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4058#h01\">G8: Dr&auml;ngen auf Doha-Runde entlarvt Krokodilstr&auml;nen &uuml;ber Hungerkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h02\">Niedriglohnsektor w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h03\">Von der Kurzarbeit zur Neuen Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h04\">Steinbr&uuml;ck liest den Bankern die Leviten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h05\">Finanzminister gegen Rentengarantie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h06\">Unverantwortliche Attacke des Bundesfinanzministers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h07\">Flassbeck\/Spiecker: Zwischen Pest und Cholera<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h08\">Clement: &ldquo;Gabriel betreibt eine demagogische Kampagne&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4058#h09\">Unter<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4058\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4058","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4058"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4058\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}