{"id":40596,"date":"2017-10-16T08:47:15","date_gmt":"2017-10-16T06:47:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596"},"modified":"2017-10-16T08:47:15","modified_gmt":"2017-10-16T06:47:15","slug":"hinweise-des-tages-2980","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596#h01\">&Ouml;sterreich r&uuml;ckt weiter nach rechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596#h02\">&bdquo;Rassismus beginnt beim Selektieren&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596#h03\">Bundeswehr startet neue PR-Kampagne mit Soldaten in Mali<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596#h04\">Umgang mit Datenschutz in Deutschland ist nicht frei von Heuchelei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596#h05\">Nobelpreis f&uuml;r Manipulationsstrategien? Beispiel: private Altersvorsorge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596#h06\">4. bundesweite &bdquo;Konferenz Betriebsr&auml;te im Visier&rdquo; fordert konsequente Bek&auml;mpfung von BR- Mobbing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596#h07\">Monopoly in Prenzlauer Berg &ndash; Was geschieht, wenn die Mittelschicht verdr&auml;ngt wird?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596#h08\">Ein neuer Markt f&uuml;r Infrastruktur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596#h09\">Prof. Raffke_h&uuml;schen &ndash; stets zu Diensten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596#h10\">Kartell des Vertuschens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596#h11\">Pal&auml;stina und Israel? Die Zweistaatenl&ouml;sung ist tot.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596#h12\">Rezzo Schlauch &ndash; Industrie sollte Geburtstagsfeier von gr&uuml;nem Ex-Politiker sponsern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596#h13\">Die Konformismusmaschine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596#h14\">Talkshows, Thesen, Temperamente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596#h15\">Ray McGovern bei NachDenkSeiten Berlin-Charlottenburg<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich r&uuml;ckt weiter nach rechts<\/strong><br>\nDie &Ouml;VP hat erwartbar gesiegt, nun wird sich weisen, was sie mit Ver&auml;nderung meint<br>\nSebastian Kurz ist der Sieger der Nationalratswahl 2017, &Ouml;sterreich ist wieder ein St&uuml;ck weiter nach rechts ger&uuml;ckt. Beide Ergebnisse k&ouml;nnen nicht wirklich &uuml;berraschen.<br>\nKurz hat einen nahezu fehlerlosen Marathon-Wahlkampf hingelegt. Es gab keine nennenswerten Schnitzer &ndash; aber auch keine nennenswerten inhaltlichen Ecken und Kanten, an denen er h&auml;tte h&auml;ngenbleiben k&ouml;nnen. Auch die FP&Ouml; hat keine groben Fehler gemacht, sie musste sich nicht einmal besonders hart gegen Asylwerber positionieren. Diesen Part hat ihr die &Ouml;VP freundlich abgenommen, und Heinz-Christian Strache konnte seinen anf&auml;nglichen Nachteil gegen&uuml;ber den anderen Spitzenkandidaten (&ldquo;wird auch nicht j&uuml;nger&rdquo;) zum Vorteil drehen und den &ldquo;elder statesman&rdquo; geben. Ganz so, als w&auml;ren der FP&Ouml; Schmutzk&uuml;belkampagnen wesensfremd. Immer wieder aufsto&szlig;ende braune R&uuml;lpser von &ldquo;einzelnen&rdquo; blauen Funktion&auml;ren wischte der FP&Ouml;-Spitzenmann routiniert vom Tisch, und Medien und &Ouml;ffentlichkeit lie&szlig;en es ihm weitgehend durchgehen &ndash; man pflegte andere Aufgeregtheiten.<br>\nSchwarz-Blau ist nicht nur leicht m&ouml;glich, sondern, gemessen an dem hasserf&uuml;llten Wahlkampf, den Rot und Schwarz gegeneinander gef&uuml;hrt haben, wahrscheinlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000066060525\/Oesterreich-rueckt-weiter-nach-rechts\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wie sich die Zeiten doch &auml;ndern. Als im Jahre 2000 die erste Koalition zwischen &Ouml;VP und FP&Ouml; ihre Arbeit aufnahm, gab es in &Ouml;sterreich die gro&szlig;en <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Donnerstagsdemonstrationen\">&bdquo;Donnerstagsdemonstrationen&ldquo;<\/a> und die EU verh&auml;ngte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sanktionen_der_EU-XIV_gegen_%C3%96sterreich\">&bdquo;Sanktionen&ldquo;<\/a> gegen die Alpenrepublik. Heute ist es schon fast normal, dass eine rechtsextreme Partei an der Regierung eines EU-Landes beteiligt ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu bitte auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40592\">&Ouml;sterreich: Das rechts-autorit&auml;re Staatsprojekt von Sebastian Kurz vor dem Durchbruch?<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Rassismus beginnt beim Selektieren&ldquo;<\/strong><br>\nDer Philosoph Thomas Seibert hat den offenen Brief gegen Sahra Wagenknecht unterzeichnet. Er begr&uuml;ndet, warum er sie f&uuml;r rassistisch h&auml;lt. [&hellip;]<br>\nThomas Seibert: Wagenknecht st&auml;rkt rassistische Positionen in der W&auml;hlerschaft der politischen Linken und damit den diffusen Rassismus in rund einem Viertel unserer Gesellschaft. Streng verstanden ist das selbst Rassismus. [&hellip;]<br>\nIn diesem Land haben sich Millionen f&uuml;r den Weg des &bdquo;Wir schaffen das&ldquo; entschieden. Linke Politik schlie&szlig;t daran an &ndash; oder sie ist keine linke Politik. Wenn man das &bdquo;Wir schaffen das!&ldquo; w&auml;hlt, kann man nat&uuml;rlich Zweifel haben, ob dann diese oder jene Wendung des Wegs die praktisch richtige sein wird: So verstanden, ist Skepsis gegen offene Grenzen nat&uuml;rlich legitim. Aber Wagenknecht stellt sich der politischen Wahl des &bdquo;Wir schaffen das!&ldquo; aktiv entgegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Archiv-Suche\/!5455168&amp;s=wagenknecht\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der &bdquo;Philosoph&ldquo; Thomas Seibert, ist nicht &ndash; wie man nach der Lekt&uuml;re dieses Interviews denken k&ouml;nnte &ndash; Sprecher von Angela Merkel, sondern <a href=\"https:\/\/www.solidarische-moderne.de\/de\/article\/22.dr-thomas-seibert.html\">Vorstandssprecher des Institut Solidarische Moderne (ISM)<\/a>, einer &uuml;berparteilichen Organisation, die &bdquo;&uuml;ber Parteigrenzen hinweg&ldquo; neue linke Politikkonzepte entwickeln wollte. Nun wird es jedoch immer offensichtlicher, dass das ISM, in dessen Vorstand auch Katja Kipping sitzt, sich vor allem als Instrument in einem Feldzug einiger intriganter Mitglieder der Linkspartei gegen die beiden Fraktionsvorsitzenden Wagenknecht und Bartsch bet&auml;tigt. Die Aussagen von Seibert d&uuml;rfen nicht folgenlos bleiben, will das ISM sich nicht selbst &uuml;berfl&uuml;ssig machen.<\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu bitte auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40566\">Sahra Wagenknecht soll eingemauert und gemobbt werden. Riexinger: &bdquo;Sahra muss gegangen werden und daran arbeiten wir&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bundeswehr startet neue PR-Kampagne mit Soldaten in Mali<\/strong><br>\nNach dem PR-Erfolg von &ldquo;Die Rekruten&rdquo; geht die Nachwuchswerbung der Bundeswehr den n&auml;chsten Schritt: Ab Montag gibt es Youtube-Videos von Soldaten im Anti-Terror-Einsatz in Mali. Insgesamt l&auml;sst sich das Verteidigungsministerium die Kampagne &euro;6,5 Millionen kosten. Zwei Millionen kostet die Produktion der Serie, der Rest flie&szlig;t in Werbekampagnen hierzulande. Ziel ist: Mehr junge Leute sollen Soldaten werden&hellip;<br>\nAusschnitt aus der BPK vom 13. Oktober 2017<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MwkA1l6i6o0\">Tilo Jung via YouTube<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Bundeswehr: Mali-Reality<\/strong><br>\nNachdem die Reality-TV-Serie der Bundeswehr &bdquo;Die Rekruten&rdquo; als gro&szlig;er Erfolg bewertet wurde, hat sich die Truppe nun ein neues Szenario vorgenommen &ndash; eine Reality-Soap direkt aus dem Mali-Einsatz! Ab 16. Oktober soll es losgehen, die Bild wirbt schonmal kr&auml;ftig im Vorfeld die Werbetrommel, n&auml;here infos finden sich u.a. bei Augengeradeaus. UPDATE: Auf der Bundeswehr-Seite finden sich ebenfalls weitere Details zur Serie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/10\/09\/bundeswehr-mali-reality\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Gespr&auml;chsaufkl&auml;rung mit Drohnen<\/strong><br>\nNach &bdquo;Die Rekruten&ldquo; folgt jetzt die Bundeswehr Youtube- Serie &bdquo;Mali&ldquo;. Erinnert sie wieder mehr an Scripted Reality als an milit&auml;rischen Alltag?<br>\nIn den n&auml;chsten Tagen und Wochen wird wieder fl&auml;chendeckend Bundeswehr-Werbung zu sehen sein. Schon jetzt sind an zahlreichen Orten Plakate mit zwei Soldaten und einer Soldatin samt verschr&auml;nkten Armen vor sandfarbendem Hintergrund zu sehen. &bdquo;Mali&ldquo; prangt in Gro&szlig;buchstaben vor ihnen. Beworben wird damit die neue Youtube-Serie der Bundeswehr. Sie soll am 16. Oktober 2017 starten. Allein die Werbung f&uuml;r die Serie kostet die Bundeswehr 4,4 Millionen Euro. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Sehr erschreckend ist die verkl&auml;rte Darstellung als Heldenstory und die fehlende Objektivit&auml;t. Es wird ein Auslandseinsatz als Abenteuerurlaub dargestellt&ldquo;, sagt Ilka Hoffmann. Sie ist GEW-Vorstandsleiterin f&uuml;r den Bereich Schule und findet bereits den Trailer der Serie problematisch. Hoffmann &auml;rgert schon die Werbung f&uuml;r die Serie: &bdquo;Der Trailer erinnert an den Hollywoodfilm &sbquo;Mission: Impossible&lsquo;&ldquo;. Dargestellt werde eine eingeschworene Soldatengruppe und lachende Kinder aus Mali. &bdquo;Au&szlig;erdem ist der Bundeswehreinsatz auch an sich umstritten&ldquo;, sagt Hoffmann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Bundeswehr-auf-Rekrutierungsmission\/!5454932\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em>Und so sieht das dann in der Realit&auml;t aus &hellip;<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/BWWerbung.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/BWWerbung_s.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Umgang mit Datenschutz in Deutschland ist nicht frei von Heuchelei<\/strong><br>\nDer ehemalige Bundespr&auml;sident Joachim Gauck warnt davor, sich von den technologischen Entwicklungen &uuml;berrollen zu lassen. Der digitale Wandel m&uuml;sse vom Menschen gestaltet werden.<br>\nManchmal ist es das Unterbewusstsein, das uns auf die Spr&uuml;nge hilft. So jedenfalls ging es mir k&uuml;rzlich, als ich mich auf diese Rede vorbereitete. Ich hatte n&auml;mlich einen Traum, und der ging so: (&hellip;)<br>\nDanach, wach geworden, wurde mir pl&ouml;tzlich bewusst, warum ich dem Thema des digitalen Wandels &uuml;ber all die Jahre mit einer gewissen Distanz begegnet war. Theoretisch war mir Vieles klar. Schon vor mehreren Jahren habe ich &ouml;ffentlich dar&uuml;ber gesprochen, dass die digitale Revolution unsere gesamte Lebens- und Arbeitswelt unwiderruflich ver&auml;ndern wird, auch das Verh&auml;ltnis der B&uuml;rger zum Staat und selbst unser Bild vom Menschen &ndash; und dass uns eine menschenw&uuml;rdige Gestaltung gelingen muss und wird. Aber wenn ich die Vor- und Nachteile der Entwicklung ganz tief in meinem Innern abwog, konnte ich ein gewisses Unbehagen nie ganz absch&uuml;tteln: Wohin wird uns die Entwicklung f&uuml;hren?<br>\nIch glaube nicht, dass dieses Gef&uuml;hl nur altersbedingt war. Es war gleichzeitig ein Gef&uuml;hl kulturellen Unbehagens. Mein Verstand sagt mir: Wir d&uuml;rften uns mit der Digitalisierung in einer Entwicklung befinden, die f&uuml;r den Menschen &auml;hnlich weitreichende politische, wirtschaftliche und kulturelle Konsequenzen haben wird wie etwa die Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg oder die Wandlungsprozesse in der industriellen Revolution. In beiden F&auml;llen wurden die Lebensumst&auml;nde der Menschen tiefgreifend und dauerhaft umgestaltet. Neue soziale Klassen bildeten sich heraus, verkrustete Herrschaftsgef&uuml;ge kamen ins Wanken. Und letztlich n&uuml;tzte es keinem Herrscher, wenn er sich dem Zug der Zeit entgegenstellte und versuchte, ihn anzuhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/joachim-gauck-ueber-digitalisierung-umgang-mit-datenschutz-in-deutschland-ist-nicht-frei-von-heuchelei\/20455626.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.-K.S.:<\/strong> Bei meiner heutigen Lekt&uuml;re fand ich im Tagesspiegel einen Beitrag von unserem Ex-Pr&auml;sidenten. Nachdem sich der gute Christenmensch schon als Vorreiter gegen die Unwilligkeit zum Sterben auf dem Kriegsfeld ausgezeichnet hat &ndash; nun die n&auml;chste Attacke gegen die: &ldquo;Unkultur von &Auml;ngstlichkeit und von Gleichg&uuml;ltigkeit und Fatalismus&rdquo; im Umgang mit Datenschutz.  Es geht also weiter&hellip;&hellip; Es ist eine Schande.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40498\">Alle reden von Digitalisierung. F&uuml;hren sie etwas im Schilde?<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40534\">Leser-Mails zur Digitalisierung und anderen &bdquo;S&auml;uen, die durchs Dorf getrieben&ldquo; werden<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nobelpreis f&uuml;r Manipulationsstrategien? Beispiel: private Altersvorsorge<\/strong><br>\nDer US-Verhaltens&ouml;konomen Richard Thaler hat dieses Jahr den Nobelpreis f&uuml;r Wirtschaftswissenschaft verliehen bekommen. Zentrale Begr&uuml;ndung daf&uuml;r war, &bdquo;Thaler habe die Wirtschaftswissenschaft menschlicher gemacht&ldquo;. Er sei ein &bdquo;Br&uuml;ckenbauer zwischen Wirtschaft und Psychologie, der vor allem eines untersucht: Warum verhalten sich Menschen bei wirtschaftlichen Fragen manchmal unlogisch, gar irrational und wie kann man sie dazu bringen, wirtschaftlich vern&uuml;nftige Entscheidungen zu treffen. Durch nudging, lautet Thalers Antwort. &Uuml;bersetzt: einen Anreiz, einen kleinen Schubs.&ldquo; (Tagesschau vom 9.10.17)<br>\nDas scheint zun&auml;chst sympathisch. Die mathematikbesessene Modell&ouml;konomik, mit dem v&ouml;llig rational und mit r&uuml;cksichtslosen Eigennutz handelnden &bdquo;homo oeconomicus&ldquo; als zentraler Figur, scheitert st&auml;ndig. Unter anderem, weil der &bdquo;homo oeconomicus&ldquo; in der realen Welt nicht existiert.<br>\nDoch hinter dem &bdquo;menschlichen&ldquo; Ansatz von Thaler lauert ganz etwas anderes. Das wird in dem gleichen Tagesschau-Bericht deutlich. Dort wird das von dem Preistr&auml;ger gemeinte nodging erl&auml;utert:<br>\n&bdquo;Beispiel Altersvorsorge. Mangelnde Selbstdisziplin, so Thaler, sei es, die viele dazu bringe ihr Geld jetzt auszugeben, anstatt f&uuml;rs Alter zu sparen. Bekommen sie nun einen kleinen Schubs, z.B. durch staatliche Zusch&uuml;sse oder Steuererleichterungen, legen sie mehr f&uuml;r&acute;s Alter zur&uuml;ck. Eine rationale Entscheidung, wenn Psychologie auf Wirtschaft trifft.&ldquo; (Tagesschau vom 9.10.17)<br>\nDas hier geforderte nudging gibt es in einem riesigen Modellprojekt in Deutschland seit 15 Jahren. Es nennt sich Riester-Rente und wird j&auml;hrlich mit fast 4 Milliarden &euro; an Zusch&uuml;ssen und Steuerbeg&uuml;nstigungen staatlich &bdquo;angeschubst&ldquo;. Nach 15 Jahren ist dramatisch deutlich geworden: Das Riester-Projekt ist beispiellos gescheitert.<br>\nVon ca. 41 Millionen f&ouml;rderberechtigten Personen haben lediglich ca. 16 Millionen Riester-Vertr&auml;ge. Wirksame Vertr&auml;ge, in die auch eingezahlt wurde, gab es ca. 11 Millionen. Den vollen F&ouml;rdersatz erhalten nur ca. 7 Millionen. Es sind also knapp 20% der gesetzlich gewollten Personen, die im empfohlenen Umfang &bdquo;riestern&ldquo; (*).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/nobelpreis-fuer-manipulationsstrategien-beispiel-private-altersvorsorge\/\">Seniorenaufstand<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>4. bundesweite &bdquo;Konferenz Betriebsr&auml;te im Visier&rdquo; fordert konsequente Bek&auml;mpfung von BR- Mobbing<\/strong><br>\nam Samstag, dem 14.10.2017, fand im Mannheimer Gewerkschaftshaus die 4. bundesweite Tagung &bdquo;Betriebsr&auml;te im Visier &ndash; Bossing, Mobbing &amp; Co.&rdquo; statt. &Uuml;ber 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus verschiedenen Branchen hatten sich f&uuml;r diesen Kongress angemeldet.<br>\nAnwesende Betriebsratsmitglieder aus verschiedenen Betrieben und Branchen berichteten &uuml;ber ihre schockierenden Erfahrungen. Diese belegen die weiter gewachsene Aggressivit&auml;t gegen&uuml;ber gewerkschaftlich aktiven Mitgliedern von Interessenvertretungen.<br>\nMit sogenannten Verdachtsk&uuml;ndigungen, mit Bespitzelung und Zersetzung des beruflichen und privaten Umfeldes wird gegen engagierte Betriebsr&auml;te vorgegangen. In der Folge kommt es bei Betroffenen zu schweren depressiven Erkrankungen und sogar zu Selbstmordversuchen. Nicht zuletzt entstehen existenzbedrohende finanzielle und famili&auml;re Probleme.<br>\nDiese skandal&ouml;sen Rechtsbr&uuml;che haben Unternehmensleitungen und ihre Helferhelfer in spezialisierten Anwaltskanzleien, Beratungsfirmen und Detekteien zu verantworten.<br>\nAuf der Konferenz kam aber nicht nur die Betriebsrats- und Gewerkschaftsbek&auml;mpfung in der Bundesrepublik Deutschland an aktuellen Beispielen zur Sprache. Vielmehr wurden die M&ouml;glichkeiten einer erfolgreichen Abwehr des Betriebsrats-Mobbings aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/01_Pressemitteilung_2017-10-15-1.pdf\">Konferenz Betriebsr&auml;te im Visier<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Was tun gegen BR-Mobbing!<\/strong><br>\nEntschlie&szlig;ung der 4. bundesweiten Konferenz &bdquo;Betriebsr&auml;te im Visier&ldquo;<br>\nWir fordern die Einzelgewerkschaften auf, Opfern von BR-Mobbing unb&uuml;rokratisch und schnell finanzielle Notlagen-Unterst&uuml;tzung zu gew&auml;hren.<br>\nWir erwarten von unseren Gewerkschaften und dem DGB, dass sie hartn&auml;ckig streiten f&uuml;r:<br>\n&ndash; die systematische Erfassung und juristische Verfolgung aller F&auml;lle von BR-Mobbing<br>\n&ndash; die Bildung spezieller Schwerpunktstaatsanwaltschaften<br>\n&ndash; das Durchsetzen eines wirksamen Anti-Mobbing-Gesetzes<br>\n&ndash; das Unterbinden von BR-Mobbing durch die Unternehmerverb&auml;nde in ihren Mitgliedsfirmen<br>\n&ndash; den Entzug der Zulassung der &bdquo;Unrechtsanw&auml;lte&ldquo;, die das Recht nicht pflegen, sondern missachten, zumindest f&uuml;r das Gebiet des Arbeitsrechts<br>\n&ndash; die Bildung schneller gewerkschaftlicher Einsatzgruppen, die die umfassende Abwehr von BR-Mobbing unterst&uuml;tzen und mit den KollegInnen vor Ort Widerstand organisieren.<br>\nAllen von BR-Mobbing betroffenen KollegInnen rufen wir zu: Gebt nicht auf! Schlie&szlig;t Euch zusammen! Fordert von Euren KollegInnen, der &Ouml;ffentlichkeit, Euren Gewerkschaften, den politischen Organisationen und den Medien Solidarit&auml;t! Nur wer k&auml;mpft, kann gewinnen!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/02_Entschliessung_2017-10-15.pdf\">Konferenz Betriebsr&auml;te im Visier<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Monopoly in Prenzlauer Berg &ndash; Was geschieht, wenn die Mittelschicht verdr&auml;ngt wird?<\/strong><br>\nIn Prenzlauer Berg, dem Sehnsuchtsort gut situierter &Ouml;ko-Gro&szlig;st&auml;dter, beschleunigen sich die Umw&auml;lzungen: Wie in einem Versuchslabor l&auml;sst sich dort beobachten, was passiert, wenn sich die Wucht des Immobilienbooms, internationales Finanzkapital und der Hype um den Szene-Kiez gegenseitig verst&auml;rken.<br>\n&bdquo;Man kann in Prenzlauer Berg keine gro&szlig;en Spr&uuml;nge mehr machen, indem man die Miete im Bestand erh&ouml;ht &ndash; da liegen die meisten schon am oberen Ende&ldquo;, sagt Andrej Holm, Stadtsoziologe an der Humboldt-Universit&auml;t, &bdquo;also bleiben nur Neuvermietung oder die Umwandlung in Eigentumswohnungen.&ldquo;<br>\nSchon heute l&auml;gen die Mieten in den angesagten Gegenden bei Preisen um neun Euro, sagt Holm &ndash; bei Neuvermietungen w&uuml;rden schon mal bis zu 16 Euro pro Quadratmeter verlangt. &bdquo;Super-Gentrifizierung&ldquo; ist der Begriff, den Stadtforscher gepr&auml;gt haben, er wurde bisher vor allem auf die Zust&auml;nde in London angewendet.<br>\nInzwischen gibt es auch in Berlin Viertel, in denen die Verdr&auml;ngung Gutverdienende trifft &ndash; Menschen mit kleinerem Einkommen gibt es in Prenzlauer Berg ohnehin kaum noch. In den sanierten Kiezen am Kollwitz- und Helmholtzplatz soll die Akademiker-Quote inzwischen bei 75 Prozent liegen. (&hellip;)<br>\nAber was geschieht mit Vierteln, wo selbst die Mittelschicht nicht mehr mithalten kann?<br>\nIn Teilen von Mitte und Prenzlauer Berg kriegt man eine Vorahnung, Stra&szlig;enz&uuml;ge, die vorwiegend aus Ferienwohnungen zu bestehen scheinen, pastellfarben get&uuml;nchte Airbnb-W&uuml;steneien. Nicht nur die Mieter, auch Gewerbetreibende sind bedroht. So ist zu beobachten, dass so manche originelle Boutique, so manches hippe Caf&eacute; kapituliert, und damit erodiert das, was den Charme von Prenzlauer Berg ausmacht.<br>\nWas dann kommt, sind gro&szlig;e Ketten mit Fast Food oder Konzernmode, weil sonst niemand die hohen Mieten bezahlen kann. Das ist dann die letzte Stufe &ndash; wenn alles aufgewertet ist, kommerzialisiert und ver&ouml;det.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/berlin\/monopoly-in-prenzlauer-berg-was-geschieht--wenn-die-mittelschicht-verdraengt-wird--28580104\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ein neuer Markt f&uuml;r Infrastruktur<\/strong><br>\nArgentinien will im Rahmen der G-20 ein gro&szlig;es Angebot f&uuml;r Investoren aufbauen. Versicherern und Pensionskassen d&uuml;rfte das entgegenkommen<br>\nArgentinien m&ouml;chte den Vorsitz in der Organisation der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenl&auml;nder (G-20) nutzen, um ein neues Kapitalmarktsegment aufzubauen. Federico Sturzenegger, Chef der Zentralbank des Landes, machte diese Ank&uuml;ndigung nach einer Sitzung der G-20 in Washington. Argentinien &uuml;bernimmt den Vorsitz von Deutschland.<br>\n&bdquo;Es gibt einen riesigen Bedarf an Infrastruktur, vor allem Schwellenl&auml;ndern, und ein gro&szlig;es Angebot an Ersparnissen, vor allem in den entwickelten L&auml;ndern&ldquo;, sagte Sturzenegger. &bdquo;Wenn es gelingt, das zusammenzuf&uuml;hren, ist beiden Seiten gedient.&ldquo;<br>\nDer Notenbankchef nannte keine Details. Er bezeichnete als Vorbild aber die Entwicklung der Staatsanleihen in den letzten 30 Jahren, die heute einen der wichtigsten Bereiche des Kapitalmarkts bilden. Gemessen daran d&uuml;rften die Pl&auml;ne auf eine gewisse Vereinheitlichung der Konditionen hinauslaufen. Und f&uuml;r die Ratingagenturen k&ouml;nnte, trotz der Kritik an ihrer Rolle in der letzten Finanzkrise, ein spannendes Aufgabenfeld hinzukommen.<br>\nGro&szlig;investoren wie Versicherungen und Pensionskassen haben seit langem ein gro&szlig;es Interesse an Infrastruktur. Weil fast alle Bereiche des Kapitalmarkts sehr hoch bewertet sind und Staatsanleihen teilweise sogar negative Renditen abwerfen, sind gerade diese Anleger verzweifelt auf der Suche nach stabilen Ertr&auml;gen in ausreichender H&ouml;he.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/g-20-vorstoss-aus-argentinien-ein-neuer-markt-fuer-infrastruktur\/20455390.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Jetzt soll der &Ouml;PP-Irrsinn also von der G20 geadelt werden. In einem Umfeld, in dem &ldquo;Staatsanleihen teilweise sogar negative Renditen abwerfen&rdquo;, w&uuml;rde der Staat sogar an der Infrastruktur verdienen. Gleichzeitig wird absurderweise behauptet, &ldquo;viele Staaten haben nicht genug finanziellen Spielraum, Infrastruktur aus dem Haushalt zu finanzieren&rdquo;. &ldquo;Gro&szlig;investoren wie Versicherungen und Pensionskassen&rdquo; in diesem Umfeld sichere und hohe Renditen mit windigsten Begr&uuml;ndungen zuzuschieben, ist offene Korruption &ndash; aber was soll man von der neoliberalen Macri-Regierung erwarten?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Prof. Raffke_h&uuml;schen &ndash; stets zu Diensten<\/strong><br>\nWas haben die vom Gesamtverband der deutschen Versicherungen (GDV), oder Einzelgesellschaften wie der AXA, oder j&uuml;ngst der UNION INVEST in die Welt gesetzten &bdquo;wissenschaftlichen Studien&ldquo; gemeinsam?<br>\nSie werden von so gut wie allen Medien (Zeitungen, Magazinen, Fernsehnachrichten) als &bdquo;Expertenaussagen&ldquo; unkritisch &uuml;bernommen. Die einschl&auml;gigen Pressemitteilungen der Versicherungen sind dabei so mundgerecht aufbereitet, dass Texte, Grafiken und regionale Besonderheiten direkt in Medienberichte hineinkopiert werden k&ouml;nnen. Von diesem &bdquo;Service&ldquo; wird, wie es scheint, sehr gerne Gebrauch gemacht.<br>\nMit Journalismus hat das wenig, mit kosteng&uuml;nstiger Public Relation daf&uuml;r umso mehr zu tun.<br>\nJ&uuml;ngstes Beispiel ist der &bdquo;Vorsorgeatlas 2017&ldquo;, herausgegeben von der UNION INVEST, &bdquo;erarbeitet&ldquo; von Prof. Raffelh&uuml;schen. Die genaue Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der Studie lohnt nicht. Es reicht schon, wenn man sich die beiden zentralen Behauptungen ansieht: [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/prof-raffke_hueschen-stets-zu-diensten\/\">Reiner Heyse, auf Seniorenaufstand<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wir hatten schon dar&uuml;ber berichtet. Dennoch wegen der erweiterten kritischen Anmerkungen lesenswert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben sich mehrfach gegen private Altersvorsorgen und insbesondere gegen den &bdquo;Experten&ldquo; Raffelh&uuml;schen gewandt. Bitte lesen Sie erneut u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38955\">ARD, ZDF etc. versagen in der neu aufgebrochenen Rentendebatte erneut &ndash; mit Polemik gegen die Gesetzliche Rente, mit dem R&uuml;ckgriff auf den unseri&ouml;sen Raffelh&uuml;schen als Sachverst&auml;ndigen usw.<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34724\">Wenn es hierzulande anst&auml;ndig zuginge, dann w&uuml;rden Professoren, die wie R&uuml;rup, Raffelh&uuml;schen, B&ouml;rsch-Supan, etc. wissentlich falsch beraten haben, auf Schadenersatz verklagt.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Die NachDenkSeiten schlagen als Alternative die St&auml;rkung der gesetzlichen Rente und den Abbau von &ouml;ffentlich-staatlicher F&ouml;rderung von privaten Rentenversicherungen vor.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kartell des Vertuschens<\/strong><br>\nVerbrannt im Polizeirevier: Staatsanwaltschaft Halle stellt Morduntersuchung im Fall Oury Jalloh ein, weil nichts zu ermitteln sei. Initiative will nach Strasbourg ziehen (&hellip;)<br>\nMitte August war bekanntgeworden, dass Sachsen-Anhalts Generalstaatsanwalt J&uuml;rgen Konrad das Verfahren im Juni aus Dessau abgezogen hatte. Die Staatsanwaltschaft Halle &uuml;bernahm. Die &raquo;ausf&uuml;hrliche Begr&uuml;ndung&laquo; f&uuml;r die Einstellung habe sie bereits am 30. August zu den Akten gegeben, teilte Oberstaatsanw&auml;ltin Heike Geyer den Anw&auml;ltinnen der Opferfamilie am Donnerstag nachmittag per Fax mit. Das hei&szlig;t: In weniger als drei Monaten will sie Tausende Seiten Akten aus fast 13 Jahren gepr&uuml;ft und &raquo;in der Gesamtschau keine hinreichenden Gr&uuml;nde gesehen&laquo; haben, &raquo;weitere Ermittlungen zu veranlassen&laquo;. &raquo;Dass sie das so schnell durchziehen, ist unglaublich dreist&laquo;, findet Bah.<br>\nOury Jalloh verbrannte am 7. Januar 2005 im Polizeirevier Dessau innerhalb von 20 Minuten bis zur Unkenntlichkeit. Er war an H&auml;nden und F&uuml;&szlig;en auf einer feuerfest umh&uuml;llten Matratze gefesselt. Wie das Feuer in der gefliesten Zelle so w&uuml;ten konnte, ist ungekl&auml;rt. Der Frage nach dem T&auml;ter gingen seither weder die zwei mit dem Fall befassten Gerichte noch die Staatsanwaltschaft Dessau nach.<br>\nGegen die von den Beh&ouml;rden noch immer verfochtene Selbstmordversion spricht vieles: Ein von der Polizei pr&auml;sentiertes, verschmortes Feuerzeug war nicht am Tatort gefunden worden. Spuren aus der Zelle haften ihm nicht an. Experten kamen zu der Einsch&auml;tzung, dass der Grad der Verbrennungen ohne Brandbeschleuniger nicht erkl&auml;rbar ist. Fehlende Stresshormone und kein Kohlenmonoxid im K&ouml;rper des Toten belegen laut Medizinern, dass Jalloh vor dem Ausbruch des Feuers tot oder zumindest bewusstlos war. Hinzu kommen massenhaft verschwundene Beweismittel, darunter der gr&ouml;&szlig;te Teil des Tatortvideos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/319803.kartell-des-vertuschens.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Pal&auml;stina und Israel? Die Zweistaatenl&ouml;sung ist tot.<\/strong><br>\nUnd Apartheid wird zur offiziellen Politik<br>\nWas verbindet einen israelischen rechtsau&szlig;en Koalitionspartner und den Pal&auml;stinenserpr&auml;sidenten Mahmud Abbas? Die Erkenntnis, dass die Zweistaatenl&ouml;sung durch die Realit&auml;t eines einzigen Staates gefressen wurde. Und dieser eine Staat wird kein demokratischer sein, vielmehr wird das Apartheidsregime zur offiziellen Politik der israelischen Regierung.<br>\nFrage: Was haben der Pal&auml;stinenserpr&auml;sident Mahmud Abbas und Bezalel Smotritz, der radikalste Nationalist innerhalb der ultrarechten Fraktion der ohnehin nationalistischen Partei J&uuml;disches Haus, gemeinsam?<br>\nAntwort: Sie haben sich noch nie getroffen &ndash; und werden dies wahrscheinlich auch nie. Doch beide haben es in den vergangenen Wochen hinbekommen, den bereits br&ouml;ckelnden Glauben zu ersch&uuml;ttern, die Zweistaatenl&ouml;sung w&auml;re ein gangbarer Weg zur Beendigung des israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikts.<br>\nAbbas erreichte dies in seiner Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York; und Smotritz in Form des politischen Programms, das von seiner Fraktion der Nationalen Einheit angenommen wurde.<br>\nAb 1967 sah die politische &bdquo;Arbeitsteilung&ldquo; &ndash; der vielleicht treffendste Begriff &ndash; in Israel so aus, dass die Linke oder die gem&auml;&szlig;igte Linke Initiativen zur Beendigung des israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikts vorschlagen oder f&ouml;rdern sollten, w&auml;hrend es die Rolle der Rechten war, diese Initiativen durch den Bau von Siedlungen im Westjordanland und in Gaza zu vereiteln.<br>\nDie Bem&uuml;hungen der Rechten sind gewiss nicht der einzige Grund f&uuml;r das Scheitern dieser so genannten Friedensinitiativen, die alle auf einem R&uuml;ckzug Israels aus pal&auml;stinensischen Gebieten beruhten, sowie auf Autonomie oder Unabh&auml;ngigkeit ihrer pal&auml;stinensischen Bewohner &ndash; aber sie haben sicherlich zu deren Scheitern beigetragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/palaestina-und-israel-die-zweistaatenloesung-ist-tot\/\">JusticeNow!<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rezzo Schlauch &ndash; Industrie sollte Geburtstagsfeier von gr&uuml;nem Ex-Politiker sponsern<\/strong><br>\nRezzo Schlauch, gr&uuml;nes Urgestein und heute Wirtschaftsanwalt, hat Industrieunternehmen und Manager in Baden-W&uuml;rttemberg ausgerechnet mit einer Einladung zu seinem 70. Geburtstag verst&ouml;rt: Sein Jubil&auml;um hatte der ehemalige Staatssekret&auml;r in der vergangenen Woche mit rund 400 G&auml;sten auf der Kulturinsel Bad Cannstatt in Stuttgart gefeiert.<br>\nEingeladen waren Baden-W&uuml;rttembergs Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann(Gr&uuml;ne), EU-Kommissar G&uuml;nther Oettinger (CDU), Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel(SPD) und hochrangige Vertreter aus Kultur und Wirtschaft wie Ex-Porsche Chef Wendelin Wiedeking.<br>\nF&uuml;r Irritationen sorgte allerdings ein Brief des Organisationsteams. Denn bezahlt werden sollte die rauschende Party offenbar auch von den G&auml;sten selber, besser gesagt von deren &ldquo;Unternehmen oder Organisation&rdquo;, wie es in dem Mitte September verschickten Schreiben hei&szlig;t. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)<br>\nAls eine Art Gegenleistung f&uuml;r die &ldquo;finanzielle Zuwendung&rdquo; stellte das Veranstaltungsteam den Geldgebern eine Nennung im Programmheft und &ldquo;ausgew&auml;hlte und aussagewirksame Fotos des Abends&rdquo; in Aussicht. Konkret wurden etwa Manager Utz Claassen Fotos mit Au&szlig;enminister Gabriel angeboten, auch zur werblichen Nutzung, so Claassen. Gabriel war dann allerdings kurzfristig verhindert.<br>\nNicht nur Claassen lehnte den Deal emp&ouml;rt ab. Unternehmen wie die EnBW-Gas-Tochter VNG lie&szlig;en ihre Juristen pr&uuml;fen, ob solche Zahlungen gegen Compliance-Regelungen versto&szlig;en w&uuml;rden &ndash; mit klarem Ergebnis. Auch von VNG gab es keine Spende zu der Schlauch-Party.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/rezzo-schlauch-industrie-sollte-geburtstagsparty-von-ex-politiker-sponsern-a-1172748.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ist eigentlich nur folgerichtig, weil Schlauch schon immer &ldquo;der Wirtschaft&rdquo; <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rezzo_Schlauch#R.C3.BCckzug_aus_der_Politik_und_Wechsel_in_die_Wirtschaft\">zu Diensten war<\/a>. Ganz offiziell m&uuml;ssen die Unternehmen nat&uuml;rlich jegliche Finanzverstrickungen zur&uuml;ckweisen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Konformismusmaschine<\/strong><br>\nWarum die Russlandberichterstattung in Deutschland ist, wie sie ist [&hellip;]<br>\nDer Korrespondent in spe lernt also die in der Praxis wichtigste Eigenschaft des Journalisten: Selbstzensur. Nicht &uuml;ber die Str&auml;nge schlagen, keine Botschaft loswerden wollen au&szlig;er der angesagten, dem Redaktionskonsens. Warum soll man es sich unn&ouml;tig schwer machen mit einer abweichenden Meinung? Man will ja niemanden &uuml;berzeugen, sondern seinen Job machen.<br>\nFerien auf Leser- oder Zuschauerkosten sind Korrespondentenstellen nicht. Wenn &raquo;etwas los ist&laquo;, verlangt der Job Pr&auml;senz beinahe rund um die Uhr. In den &raquo;Infokan&auml;len&laquo; der elektronischen Medien wird alle zwei Stunden ein &raquo;Update&laquo; verlangt, auch wenn in der Sache nichts Neues vorliegt. Das bedeutet, das Vorhandene neu zu verkaufen &ndash; irgendwann geht mehr Verstand daf&uuml;r drauf, die st&auml;ndige Umkleidung desselben Inhalts zu bewerkstelligen, als dar&uuml;ber nachzudenken, was wirklich passiert. Man begibt sich in ein Hamsterrad, das mehr mit der allgemeinen Ver&auml;nderung der Medien zu tun hat als mit dem Unwillen der Korrespondenten, &raquo;anspruchsvollere&laquo; Texte oder Sendungen abzuliefern. Sie kommen schlicht nicht mehr dazu. Die Radiofeatures aus Russland wie auch anderen L&auml;ndern, die man etwa im Deutschlandfunk gelegentlich noch zu h&ouml;ren bekommt, stammen in aller Regel von freien Autorinnen oder Autoren, nicht von denen, die als Korrespondenten die Alltagsarbeit machen.<br>\nDiese Alltagsarbeit ist zunehmend Bedingungen unterworfen, die dem Korrespondenten das selbst&auml;ndige Denken, ja, sogar unmittelbare Erfahrungen im Gastland erschweren. Als Vertreter eines &raquo;Qualit&auml;tsmediums&laquo; lebt man in einer Blase mit Kollegen, oft Landsleuten, die &auml;hnlich gut bezahlt sind wie man selbst. Man trifft auf Botschaftsempf&auml;ngen Diplomaten, Wirtschaftsleute und nicht zuletzt Kollegen anderer Redaktionen, zu denen man in der Regel nicht im versch&auml;rften Konkurrenzverh&auml;ltnis steht. &Uuml;blicher ist der freundliche Austausch von Rat und Informationen. Man schnackt die Lage durch, erf&auml;hrt neue Ger&uuml;chte und munitioniert sich so f&uuml;r eine der wesentlichen Aufgaben des Korrespondenten: die &raquo;Einordnung&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/319781.die-konformismusmaschine.html\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Talkshows, Thesen, Temperamente<\/strong><br>\nDie Verantwortung der Medien im Umgang mit Rechtspopulismus &ndash; Das Thema der Sendung am 07.Oktober 2017<br>\nBei der Auseinandersetzung mit &ldquo;Rechtspopulismus&rdquo; und &ldquo;Neuen Rechten&rdquo; geht es schon l&auml;ngst um mehr als die Macht des besseren Arguments. Es treten ganz neue Methoden, Themen und politische Akteure in die &Ouml;ffentlichkeit. Wie wollen wir damit umgehen? Die bisherige Strategie, ausschlie&szlig;lich auf die Kraft des moralischen Diskurses zu vertrauen oder Positionen schon vorab auszugrenzen, vergr&ouml;&szlig;ert eher den Resonanzraum und damit die politische Reichweite populistischer Aussagen. Ergebnis ist eine Dominanz von Fl&uuml;chtlings-und Integrationsthemen, w&auml;hrend andere kaum mehr zur Sprache kommen. Wie aber kann eine Kommunikation aussehen, die Fronten und Lagerbildung in der Gesellschaft, aber auch in den Medien nicht weiter verh&auml;rtet? Welche Formate und Methoden brauchen Medien, um &uuml;berhaupt noch Diskussionen zu erm&ouml;glichen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/breitband.deutschlandfunkkultur.de\/talkshows-thesen-temperamente\/\">breitband<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ray McGovern bei NachDenkSeiten Berlin-Charlottenburg<\/strong><br>\nLiebe Freunde des eigenst&auml;ndigen Denkens und einer friedlichen Zukunft,<br>\nhiermit lade ich herzlich ein am Dienstag, den 17. Oktober 2017, ab 18.30 Uhr im Restaurant &ldquo;Galija&rdquo; <a href=\"http:\/\/www.galija-am-schloss.de\">www.galija-am-schloss.de<\/a> in der Otto-Suhr-Allee 139, 10585 Berlin, miteinander zu diskutieren. Auch ein sp&auml;teres zusto&szlig;en zu unserem offenen Gespr&auml;chskreis &ldquo;nach der Arbeit&rdquo; ist m&ouml;glich. Ein Platz findet sich immer.<br>\nEtwa 19.30 Uhr wird Ray McGovern bei uns sein, einen kleinen Vortrag halten und mit uns diskutieren. Der ehemalige CIA-Analyst und jetzige Friedensaktivist Raymond McGovern war 27 Jahre Mitarbeiter der CIA und unter sieben US-Pr&auml;sidenten f&uuml;r die morgendliche Berichterstattung im Wei&szlig;en Haus zust&auml;ndig.<br>\n2003 gr&uuml;ndete er mit anderen ehemaligen Geheimdienstmitarbeitern die Organisation Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS), um sich nach dem Motto &ldquo;Sagt den M&auml;chtigen die Wahrheit&rdquo; gegen den Missbrauch von Geheimdienstinformationen einzusetzen. Zuletzt belegten die VIPS mit forensischen Beweisen, dass es keinen russischen Hackerangriff im US-amerikanischen Wahlkampf gab, sondern es ein internes Leak bei den Demokraten gab. Ray McGovern ist ein starker Kritiker der Politik der extra-legalen &ldquo;gezielten&rdquo; T&ouml;tungen und des US-Drohnenkriegs.<br>\nRay McGovern wurde durch die <a href=\"http:\/\/neue-entspannungspolitik.berlin\">Initiative Neue Entspannungspolitik JETZT!<\/a> nach Deutschland eingeladen, um an der Tagung mit gleichem Namen in K&ouml;nigswinter vom 13. bis zum 15. Oktober teilzunehmen.<br>\nWie wichtig dies in einer Zeit wachsender Kriegsgefahr ist, so Handelsblatt Herausgeber Gabor Steingart am 10.10.2017 in Kriegsgefahr. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40519\">&bdquo;Die Trump-Revolution marschiert&ldquo;<\/a> mit Anmerkungen von Albrecht M&uuml;ller, oder Stephen Kinzer in Information Clearing House vom 18.09.2017 <a href=\"http:\/\/www.luftpost-kl.de\/luftpost-archiv\/LP_16\/LP16217_061017.pdf\">&ldquo;In den USA findet gerade ein Milit&auml;rputsch in Zeitlupe statt&rdquo;<\/a> (&Uuml;bersetzung Wolfgang Jung, Luftpost), und welche M&ouml;glichkeiten wir selbst haben, wollen wir besprechen.<br>\nDiese Einladung darf gerne an weitere potentiell Interessierte weitergesendet werden.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-40596","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40596","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=40596"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40596\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40600,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40596\/revisions\/40600"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=40596"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=40596"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=40596"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}