{"id":40620,"date":"2017-10-17T08:47:40","date_gmt":"2017-10-17T06:47:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620"},"modified":"2017-10-17T08:47:40","modified_gmt":"2017-10-17T06:47:40","slug":"hinweise-des-tages-2981","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h01\">Wagenknecht und Bartsch vor Entmachtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h02\">Ungleichheit, politisch gewollt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h03\">Ungleichheit schadet, meint der IWF &ndash; die Frage ist nur: Wem?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h04\">Reiche immer reicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h05\">Hilfe, Nazis! Wie die deutsche &Ouml;ffentlichkeit die neuen Rechten gross macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h06\">Weil die Fantasie mit ihm und der Partei durchgeht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h07\">Zwei Ergebnisse, eine Lehre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h08\">&raquo;Lagarde will Monopoly-Spiel am Laufen halten&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h09\">Erg&auml;nzung zu unserem gestrigen Hinweis #5 <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h10\">Dax-Chefs fordern bessere soziale Absicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h11\">Nach US-Druck will D&auml;nemark Bau der Ostseepipeline verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h12\">Kinder spielen keine Rolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h13\">Familienministerin Katarina Barley &ndash; &ldquo;SPD hat ein Image, das ihr nicht gerecht wird&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h14\">Journalistin mit Autobombe get&ouml;tet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h15\">TV-Serie &ldquo;Babylon Berlin&rdquo; Der Geb&uuml;hrenzahler schaut erst mal in die R&ouml;hre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h16\">Als Linker auf der Buchmesse, als Nazi auf Twitter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40620#h17\">Das Letzte &ndash; Pr&auml;sident von Putins Gnaden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wagenknecht und Bartsch vor Entmachtung<\/strong><br>\nIn der Linkspartei droht ein Machtkampf: Die Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch sollen einem Bericht zufolge auf der Klausurtagung in Potsdam entmachtet werden.<br>\nTeile der neuen Bundestagsfraktion der Partei Die Linke wollen die Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch entmachten. Das geht aus zwei Antr&auml;gen zur am heutigen Dienstag in Potsdam beginnenden Klausurtagung hervor, aus denen die Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben) zitieren.<br>\n&bdquo;Bei Redebeitr&auml;gen im Plenum des Deutschen Bundestages durch Fraktionsmitglieder ist grunds&auml;tzlich die Mehrheitsauffassung der Fraktion vorzutragen&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Antrag von sechs Mitgliedern der Fraktion. Zudem sollen die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger ein Erstrederecht im Bundestag erhalten. Dieses Recht ist bisher  den beiden Fraktionschefs vorbehalten.<br>\nNach RND-Informationen k&uuml;ndigten Wagenknecht und Bartsch parteiintern bereits an, f&uuml;r den Fall, dass die beiden Antr&auml;ge eine Mehrheit finden, bei der anstehenden Neuwahl der Fraktionsspitze nicht mehr kandidieren zu wollen. Die Mehrheitsverh&auml;ltnisse in der neuen 69-k&ouml;pfigen Fraktion gelten als unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/die-linke-sahra-wagenknecht-und-dietmar-bartsch-vor-entmachtung-15250049.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die NachDenkSeiten berichteten <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40566\">bereits am Freitag<\/a> &uuml;ber die Antr&auml;ge, die von der FAZ thematisiert werden. Die Klausurtagung in Potsdam k&ouml;nnte in der Tat interessant werden. Wer sich noch schnell im Vorfeld mit den Fraktionsvorsitzenden Wagenknecht und Bartsch solidarisch zeigen will, der kann dies &uuml;ber eine gestern eilig einberufene <a href=\"http:\/\/ja-zu-sahra-und-dietmar.de\/jetzt-unterstuetzen\/\">Unterschriftensammlung<\/a> tun.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ungleichheit, politisch gewollt<\/strong><br>\nSeit der Wiedervereinigung hat die Ungleichheit stark zugenommen. Das ist keine Folge &ouml;konomischer Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten, sondern das Ergebnis politischer Rahmensetzungen.<br>\neil die Arbeit immer anspruchsvoller wird, &uuml;berbieten die Unternehmen sich gegenseitig, um gut ausgebildete Besch&auml;ftigte zu bekommen. Geringqualifizierte haben das Nachsehen und die Einkommensunterschiede nehmen zu. So erkl&auml;ren sich die meisten Wirtschaftswissenschaftler die Zunahme der Ungleichheit. Doch das ist wenig &uuml;berzeugend, stellen Gerhard Bosch und Thorsten Kalina vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) fest. Nach ihrer Analyse kann der bereits seit den 1970er-Jahren abnehmende Umfang einfacher Arbeit nicht den gut zwei Jahrzehnte sp&auml;ter einsetzenden Verfall der Stundenl&ouml;hne von Ungelernten erkl&auml;ren. Au&szlig;erdem h&auml;tten die Verdienstunterschiede zwischen gleich Qualifizierten ebenfalls deutlich zugenommen, wie verschiedene Studien zeigen. Vor allem ignoriere die &ouml;konomische Standardtheorie den Einfluss von ver&auml;nderten Machtverh&auml;ltnissen und Arbeitsmarktinstitutionen. Bosch und Kalina argumentieren, dass die Zunahme der Ungleichheit in erster Linie auf die Schw&auml;chung des Tarifsystems zur&uuml;ckgeht. Sie identifizieren sechs Faktoren, die dessen ausgleichende Funktion geschw&auml;cht haben:\n<ul>\n<li>Nach 1990 gelang es nicht, das westdeutsche Tarifsystem in die neuen L&auml;nder zu &uuml;bertragen.<\/li>\n<li>Dass Unternehmer im Osten dem Tarifsystem &bdquo;ungestraft&ldquo; fernbleiben konnten, wurde nun zur &bdquo;Blaupause&ldquo; f&uuml;r ganz Deutschland. Gerade kleine und mittlere Firmen aus dem Dienstleistungssektor kehrten auch im Westen dem Kollektivsystem den R&uuml;cken.<\/li>\n<li>Unternehmen lagerten einen immer gr&ouml;&szlig;eren Teil ihrer T&auml;tigkeiten aus, um Lohnkosten zu sparen.<\/li>\n<li>Von der EU initiierte Deregulierungen setzten viele tarifgebundene Wirtschaftsbereiche durch eine neue Billigkonkurrenz unter Druck, etwa bei der Telekommunikation, dem &ouml;ffentlichen Nahverkehr oder der M&uuml;llabfuhr.<\/li>\n<li>Einen Unterbietungswettbewerb bei den L&ouml;hnen setzte auch die EU-Dienstleistungsfreiheit in Gang, besonders in der Bauwirtschaft.<\/li>\n<li>Unter starkem politischem Druck schlossen Gewerkschaften Tarifvertr&auml;ge mit &Ouml;ffnungsklauseln ab, die wirtschaftlich schwachen Betrieben ein vor&uuml;bergehendes Unterschreiten der Standards erm&ouml;glichen sollten. In der Praxis kam es dadurch vielerorts zu einer dauerhaften Absenkung der L&ouml;hne.<\/li>\n<\/ul>\n<p>All dies konnte geschehen, so Bosch und Kalina, weil die Unternehmen nach dem Sieg des Kapitalismus im Systemwettbewerb &bdquo;in den Verteilungsk&auml;mpfen weniger politische R&uuml;cksichten auf die Stabilit&auml;t des politischen Systems nehmen&ldquo; mussten. Teile der &bdquo;politischen Elite, vor allem aus den gro&szlig;en Unternehmen&ldquo;, h&auml;tten die &bdquo;sozialstaatlichen Kompromisse der Nachkriegszeit&ldquo; nun schrittweise aufgek&uuml;ndigt.<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171017-hdt-impuls_grafik.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/110980_110985.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/iaq-forschung\/2017\/fo2017-03.pdf\">Wachsende Ungleichheit in der Prosperita&#776;t &ndash; IAQ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ungleichheit schadet, meint der IWF &ndash; die Frage ist nur: Wem?<\/strong><br>\n&ldquo;Ungleichheit schadet dem Wachstum&rdquo;, verk&uuml;nden derzeit mit Verweis auf den Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) allerorten die Medien (Beispiel FAZ.net). Was so klingt, als h&auml;tte der Fonds sein Herz f&uuml;r die darbende Bev&ouml;lkerungsmehrheit entdeckt, ist das Gegenteil. Stellen wir uns dieses &bdquo;Wachstum&ldquo; als einen Kuchen vor, der jedes Jahr zus&auml;tzlich gegessen werden kann. Sagen wir, es gibt 100 Leute und der Kuchen ist 1000 Gramm schwer. Die Verteilung des Wachstumskuchens in vielen Industriel&auml;ndern in den letzten Jahrzehnten war etwa so, dass einer den halben Kuchen isst (500 Gramm), neun weitere Privilegierte sich ein Viertel teilen (je 28 Gramm pro Person) und die &uuml;brigen 90 sich um das restliche Viertel streiten d&uuml;rfen (0,28 Gramm) und dabei immer grantiger, reaktion&auml;rer und chauvinistischer werden.<br>\nDas ist kein Problem, meint der Fonds, wenn n&auml;chstes Jahr ein gleich gro&szlig;er Kuchen (auf  gleiche, eklatant unfairer Weise) verteilt werden kann. Nun k&ouml;nnte es aber sein, dass die Streiterei der 90 Prozent, die eigentlich arbeiten und Wohlstand schaffen sollen, dazu f&uuml;hrt, dass n&auml;chstes Jahr nur ein Kuchen von 800 Gramm zus&auml;tzlich zu verteilen ist, im &uuml;bern&auml;chsten Jahr nur von 600 Gramm und in drei Jahren nur noch von 500 Gramm, und so weiter. DAS w&auml;re dann ein Problem, meint der Fonds. F&uuml;r wen? Derjenige, der den halben Kuchen bekommt, bekommt dann nach drei Jahren nur noch ein halb so gro&szlig;es St&uuml;ck von 250 Gramm. Die neun Halbprivilegierten m&uuml;ssten sich mit je 14 Gramm begn&uuml;gen, bestenfalls noch ein Appetitanreger. Die &uuml;brigen 90 Prozent jedoch werden kaum merken, dass sie statt einem Kr&uuml;mel von durchschnittlich 0,28 Gramm pro Person k&uuml;nftig nur noch 0,14 Gramm bekommen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/901-ungleichheit-iwf\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Reiche immer reicher<\/strong><br>\nZu viel Ungleichheit schadet dem Wirtschaftswachstum &ndash; der Internationale W&auml;hrungsfonds pr&auml;sentiert eine hochbrisante These, die mit seiner Tradition kollidiert. Besonders ein wichtiges Land haben seine Fachleute im Visier.<br>\nDer Internationale W&auml;hrungsfonds hat bei seiner Jahrestagung in Washington eine neue Debatte &uuml;ber die wachsende Ungleichheit in vielen L&auml;ndern angezettelt. Die brisante These, die der Fonds der globalen Finanzwelt pr&auml;sentiert, lautet: Zu viel Ungleichheit schadet dem Wirtschaftswachstum.<br>\nDie Aussage ist keine Selbstverst&auml;ndlichkeit f&uuml;r die globalen W&auml;hrungsh&uuml;ter mit ihrer neoliberalen Tradition. Denn lange galt, dass gerade die Ungleichheit den Wohlstand n&auml;hrt. Die Aussicht der Leute, durch mehr Anstrengung mehr verdienen und in h&ouml;here Einkommensklassen hineinwachsen zu k&ouml;nnen, galt als Triebfeder f&uuml;r Aufschwung und Wohlstand.<br>\nUnd das soll nun nicht mehr gelten? Die &Ouml;konomen des W&auml;hrungsfondsformulieren in gebotener Vorsicht. &bdquo;W&auml;hrend kr&auml;ftiges Wachstum n&ouml;tig ist f&uuml;r die &ouml;konomische Entwicklung, ist es doch nicht ausreichend&ldquo;, sagt der Chef&ouml;konom des W&auml;hrungsfonds, Maurice Obstfeld. Die Ungleichheit sei in mehreren Industriel&auml;ndern gestiegen, sie bleibe in vielen Aufsteigerl&auml;ndern hoch.<br>\nDas m&uuml;sse die Regierungen beunruhigen, denn Ungleichheit schade dem sozialen Zusammenhalt und beg&uuml;nstige politische Polarisierung &ndash; mit der gef&auml;hrlichen Folge, dass Wachstum dann nicht mehr nachhaltig sei. Wenn gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung nicht in den Genuss der Fr&uuml;chte des Wirtschaftswachstums kommen, zugleich aber durch Importkonkurrenz und technischen Wandel ihre Arbeitspl&auml;tze und ihr Einkommen bedroht sehen, dann bef&uuml;rworten sie eine Politik der Abschottung, die Barrieren f&uuml;r Einwanderung und Einfuhren erh&ouml;ht.<br>\nUnd das w&auml;re nach Ansicht der IWF-&Ouml;konomen grundfalsch. Denn gegenw&auml;rtig erlebt die Weltwirtschaft einen Aufschwung auf so breiter Front wie seit einer Dekade nicht mehr. Als wichtiger Grund daf&uuml;r wird angef&uuml;hrt, dass der internationale Austausch von G&uuml;tern und Dienstleistungen zum ersten Mal seit vielen Jahren st&auml;rker gewachsen ist als die Volkswirtschaften selbst. Internationaler Handel macht immer noch reich, ist die Botschaft von IWF-Chefin Christine Lagarde, doch man muss die Fr&uuml;chte besser verteilen. Wie das gehen soll, da hat der Fonds ein paar Ideen. L&auml;nder mit gesunden Haushalten wie etwa Deutschland sollten in Infrastruktur, Bildung und in die Gleichstellung von Mann und Frau investieren.<br>\nDie Aussagen des Fonds sind eigentlich auf viele L&auml;nder gem&uuml;nzt, doch ein Land ist besonders im Visier: die Vereinigten Staaten, gr&ouml;&szlig;ter Anteilseigner des W&auml;hrungsfonds und zudem Gastgeber der Jahrestagung, auf der der Fonds freigiebig seine Analysen verteilt. In den Vereinigten Staaten hat das oberste Prozent der Bev&ouml;lkerung, gemessen am Jahreseinkommen, besonders stark vom Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre profitiert, wie unterschiedliche Studien belegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/waehrungsfonds-warnt-reiche-immer-reicher-15246639.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der IWF hat nicht nur die USA &ldquo;im Visier&rdquo; (sch&ouml;ne Ablenkung durch die FAZ), sondern insbesondere auch Deutschland, wie im Text ausgef&uuml;hrt wird. Auch in Deutschland ist die Ungleichheit viel zu hoch. Immerhin erw&auml;hnt die FAZ in aller Ehrlichkeit, da&szlig; die fr&uuml;heren IWF-Empfehlungen, Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen und die Reichen, &ldquo;neoliberale[&hellip;] Tradition&rdquo; hat. Leider bedeutet das im Umkehrschlu&szlig;, da&szlig; der IWF mindestens 30 Jahre zu sp&auml;t einfach mal &ldquo;sorry, habe mich geirrt&rdquo; sagt, nachdem er Milliarden Menschen das Leben zur H&ouml;lle gemacht hat, indem L&ouml;hne gesenkt, Staatsfinanzen ruiniert und &ouml;ffentliches Eigentum verschachert worden sind. Besser sp&auml;t als nie, mag man meinen, aber eine Institution mit so gro&szlig;er Macht hat nie das Recht gehabt, die Welt mit dem neoliberalen Gift zu verseuchen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hilfe, Nazis! Wie die deutsche &Ouml;ffentlichkeit die neuen Rechten gross macht<\/strong><br>\nPrediger, Hysteriker und Sp&ouml;tter dominieren das Feld im Umgang mit rechten Intellektuellen, wie auch die Krawalle an der Frankfurter Buchmesse zeigten. Dabei hilft Nazigeschrei wenig: Sinnvoll w&auml;re inhaltliche Auseinandersetzung.<br>\nIm Umgang mit rechten Intellektuellen dominieren im deutschsprachigen Raum drei Herangehensweisen. Die erste ist die Predigt, die zweite die Hysterie, die dritte der Spott. Auf der Frankfurter Buchmesse liessen sich alle drei in musterg&uuml;ltiger Form beobachten. Ausl&ouml;ser waren Auftritte und Lesungen der Wochenzeitung &laquo;Junge Freiheit&raquo; sowie der Verlage Manuscriptum und Antaios.<br>\nDen Anfang machten die Prediger. Angef&uuml;hrt von Alexander Skipis, dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des B&ouml;rsenvereins, liessen sich Messemitarbeiter dabei filmen, wie sie Schilder hochhielten. &laquo;Gegen Rassismus&raquo; und &laquo;Freiheit und Vielfalt&raquo; stand darauf. Das Sch&ouml;ne an solchen Mottos ist, dass sich jeder darauf verst&auml;ndigen kann. Das Bl&ouml;de ist, dass sich jeder darauf verst&auml;ndigen kann. Wie beim Kirchentag. Rassistisch? &laquo;W&auml;re mir neu&raquo;, schrieb Ellen Kositza, die Grande Dame der neuen Rechten. Vielfalt? Genau die biete man dem Publikum doch mit dem eigenen Programm.<br>\nEs folgten die Hysteriker. Ein Kommunalpolitiker der Satire-Partei &laquo;Die Partei&raquo; wurde bei einem Gerangel zu Boden gebracht. &laquo;Ein Nazi auf mir drauf&raquo;, schrieb er &uuml;ber ein Foto, das er bei Twitter verbreitete. Ein Redaktor der &laquo;Frankfurter Rundschau&raquo; erkl&auml;rte flankierend: &laquo;Anything goes. Selbst &lsaquo;Sieg Heil&rsaquo; auf der Buchmesse.&raquo; Beide Behauptungen verbreiteten sich rasend schnell und wurden auch von Journalisten und Politikern &uuml;bernommen. Am Ende stellte sich heraus, dass der vermeintliche Nazi ein Sicherheitsbeauftragter war, der eingeschritten ist, weil der Kommunalpolitiker selbst aggressiv gedr&auml;ngelt und geschubst hat. F&uuml;r &laquo;Sieg Heil&raquo;-Rufe gibt es bis jetzt keine Belege.<br>\nBleiben die Sp&ouml;tter. Sie schreiben lange Texte dar&uuml;ber, dass sie keine Lust haben, Texte &uuml;ber Rechte zu schreiben. Aber weil gerade einmal wieder alle &uuml;ber die Rechten reden, m&uuml;ssen auch sie die Lekt&uuml;re von Annie Ernaux, Catherine Millet und Christophe Boltanski unterbrechen, um zu erkl&auml;ren, warum diese Leute in Wahrheit irrelevant sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/hilfe-nazis-wie-die-deutsche-oeffentlichkeit-die-neuen-rechten-gross-macht-ld.1322255\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Weil die Fantasie mit ihm und der Partei durchgeht<\/strong><br>\nDas Wahlergebnis in Niedersachsen befl&uuml;gelt die Fantasie. So h&auml;lt Ministerpr&auml;sident Stephan Weil eine Jamaika-Koalition f&uuml;r ausgeschlossen, weil es seiner Meinung nach eindeutige Aussagen gegen ein solches B&uuml;ndnis von den infrage kommenden Parteien gegeben habe. Das ist reine Fantasie.<br>\nEindeutige Aussagen hat es vor wie auch nach der Wahl nur gegen die Bildung einer klassischen Ampelkoalition gegeben, die Weil offenbar immer noch f&uuml;r m&ouml;glich h&auml;lt. Ein Jamaika-B&uuml;ndnis ist von CDU, FDP und Gr&uuml;nen nie ausgeschlossen, sondern lediglich als schwierig bezeichnet worden. Aber das betrifft die Fantasie der anderen. Die von Weil braucht es daf&uuml;r nicht. (&hellip;)<br>\nAuf der anderen Seite tut CDU-Spitzenmann Bernd Althusmann so, als k&ouml;nne er mit seiner Fraktion auch in die Opposition verschwinden, was rein rechnerisch nur dann m&ouml;glich w&auml;re, wenn die FDP doch eine Ampel schaltet. Da das nun nicht geschehen wird, kann die Union nur regieren. Entweder macht die CDU in einer GroKo mit oder in einem Jamaika-B&uuml;ndnis.<br>\nOpposition gibt es bei diesem Wahlergebnis f&uuml;r die CDU nun einmal nicht, f&uuml;r die SPD hingegen schon. Verr&uuml;ckt was? Was aus Wahlsiegen und Wahlniederlagen alles werden kann. Der Wahlverlierer CDU hat zwei konkrete Regierungsoptionen, die Wahlgewinnerin SPD nur eine. Dar&uuml;ber k&ouml;nnte man auch mal ohne einen Ausflug in Fantasiewelten nachdenken.<br>\nUnd wenn man schon einmal dabei ist, k&ouml;nnte man die vermeintlichen Sieger vielleicht auch mal fragen, wie eine GroKo in Niedersachsen funktionieren soll, wenn die Bundes-SPD vor drei Wochen doch gerade erst festgestellt hat, dass der Gang in die GroKo die einzige Ursache f&uuml;r das gro&szlig;e Scheitern war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/171016weil-die-fantasie-mit-ihm-und-der-partei-durchgeht\">TauBlog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zwei Ergebnisse, eine Lehre<\/strong><br>\nZwei Wahlergebnisse, die unterschiedlicher nicht sein k&ouml;nnten. In &Ouml;sterreich siegt die Rechte, in Niedersachsen noch einmal die SPD. Doch die Sozialdemokraten in Deutschland und Europa k&ouml;nnen aus der Wahl in &Ouml;sterreich viel mehr lernen als aus dem regionalen Spezialfall an der Leine.<br>\nMehr als 15 Prozent Zugewinn und eine haushohe Mehrheit f&uuml;r zwei weit rechts stehende, extrem neoliberale Parteien, die Sozialdemokraten auf dem dritten Platz und die Gr&uuml;nen untergegangen. Die Wahl in &Ouml;sterreich zeigt, was politisch m&ouml;glich ist, wenn es keine dezidierten Alternativen zu einem neoliberalen Kurs gibt.<br>\nDagegen zeigt die Wahl in Niedersachsen lediglich, dass auch die Sozialdemokraten unter g&uuml;nstigen Umst&auml;nden und wenn sie eine beliebte Pers&ouml;nlichkeit an der Spitze haben, auch einmal punkten k&ouml;nnen. Da aber auch an der Leine die Gr&uuml;nen abgest&uuml;rzt sind, wird die Regierungsbildung f&uuml;r den Wahlsieger Weil nicht einfach, auch wenn es am Ende trotz der Bockigkeit der FDP auf eine Ampel hinauslaufen d&uuml;rfte. Der kleine regionale Sieg &ndash; wie im Fr&uuml;hjahr schon in Rheinland-Pfalz &ndash; hat jedoch keine strategische Bedeutung f&uuml;r die Chancen der deutschen Sozialdemokraten auf nationaler Ebene, der &ouml;sterreichische Absturz dagegen schon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/10\/zwei-ergebnisse-eine-lehre\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&raquo;Lagarde will Monopoly-Spiel am Laufen halten&laquo;<\/strong><br>\nDer IWF will die Profite der Banken sichern und die Verschuldung der Lohnabh&auml;ngigen vergr&ouml;&szlig;ern. Ein Gespr&auml;ch mit Michael Hudson<br>\nDer Internationale W&auml;hrungsfonds gibt Entwarnung: In den meisten Industriel&auml;ndern erholen sich die Banken. Ist alles in Ordnung auf der Welt?<br>\nF&uuml;r die Banken ist alles in Ordnung, in der Hinsicht, dass die Korruption ein sehr hohes Level erreicht hat. Die Zentralbanken stellen den Privath&auml;usern soviel Kredit zur Verf&uuml;gung, wie jene brauchen, um jeglichen Betrug begehen zu k&ouml;nnen. Die Intention des IWF ist es, die Anspr&uuml;che der Banken aufrechtzuerhalten und die &uuml;brige Wirtschaft mit Schulden zu belasten. Daf&uuml;r steht der IWF: Er ist eine Lobbyorganisation der Banken und Spekulanten.<br>\nIWF-Chefin Christine Lagarde warnt vor Risiken f&uuml;r den Finanzmarkt. Besonders im Nichtbankensektor lauern Gefahren, sagt sie. Was halten Sie davon?<br>\nDie Risiken von Lagardes Kunden, den Banken, liegen darin, dass sie ihre Marktmacht an andere Gl&auml;ubiger verlieren k&ouml;nnten. Lagarde will das Monopoly-Spiel am Laufen halten, damit die Banken weiter ohne Konkurrenz wachsen k&ouml;nnen.<br>\nDer IWF konstatiert, es gebe ein Kreditproblem in China. Schwelt dort die n&auml;chste Krise?<br>\nViele Leute haben sich in China viel Geld von den sogenannten Nichtbanken geliehen. In anderen Worten: Die Zentralbanken und Privatbanken, die zum Teil dem chinesischen Staat geh&ouml;ren, haben Kredite an Vermittler vergeben. Wir bezeichnen solche Vermittler in den USA als Kredithaie. Es kann keine Bankenkrise in China geben, denn die Geldh&auml;user geh&ouml;ren und werden gef&uuml;hrt von der Regierung. Die Regierung kann die Schulden streichen. Die Frage ist eher, ob Beijing die &uuml;berschuldeten Nichtbanken freikauft. Ich denke, es gibt keinen Grund f&uuml;r die Regierung, diese Kredithaie auszukaufen. Das ist keine Krise, sondern Aufr&auml;umarbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/319750.lagarde-will-monopoly-spiel-am-laufen-halten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Erg&auml;nzung zu unserem gestrigen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40596#h05\">Hinweis #5<\/a><\/strong><br>\nGestern hatten wir auf den Artikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/nobelpreis-fuer-manipulationsstrategien-beispiel-private-altersvorsorge\/\">Nobelpreis f&uuml;r Manipulationsstrategien? Beispiel: private Altersvorsorge<\/a>&ldquo; von der Seite &bdquo;Seniorenaufstand&ldquo; hingewiesen. Dazu schreibt uns Rudolf Hickel &hellip;\n<blockquote><p>\nHallo,<\/p>\n<p>bei diesem Bericht ist einiges durcheinander geraten. Ich bin ein gl&uuml;hender Verfechter der gesetzlichen Rentenversicherung und einer kompletten Abschaffung der Riesterrente (nachzulesen in meiner Pr&auml;sentation auf meiner Homepage).<br>\nDennoch finde es richtig, die Anschubstheorie ernst zu reflektieren. Thaler hat doch nur gefragt, wie beim Angebot einer betrieblichen Altersversorgung die Entscheidung der einzelnen verbessert werden kann. &Uuml;brigens gilt die Optingout-M&ouml;glichkeit beispielsweise auch f&uuml;r Patientenverf&uuml;gungen. Alle werden dazu verpflichtet, wer nicht will muss erkl&auml;ren, dass er nicht will.<br>\nDeshalb trete ich doch nicht f&uuml;r die unternehmensbezogene Alterssicherung ein. Ich halte es da mit Marx` Kritik der politischen &Ouml;konomie. Ich will das, was ich kritisiere,  auch verstanden haben. &Uuml;brigens ist in SPON ein interessantes Beispiel genannt worden: Die M&uuml;cke in der Keramik des Pinkelbeckens ist ein Ansto&szlig; in Richtung Treffsicherheit. Nicht schlecht?<br>\nOder ist das eine Manipulation gegen Freiheitsrechte?<\/p>\n<p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nRudolf Hickel\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Dax-Chefs fordern bessere soziale Absicherung<\/strong><br>\nKurz vor Beginn der Sondierungsgespr&auml;che von Union, Gr&uuml;nen und FDP haben sich Dax-Chefs f&uuml;r eine bessere Absicherung der Deutschen ausgesprochen. Nachdem Siemens-Chef Joe Kaeser k&uuml;rzlich eine &bdquo;Grundversorgung f&uuml;r das Alter&ldquo; gefordert hatte, &auml;u&szlig;erte sich Telekom-Chef Timotheus H&ouml;ttges jetzt &auml;hnlich: Die Digitalisierung werde die Unternehmens- und Arbeitswelt seiner Meinung nach enorm ver&auml;ndern. &bdquo;Deshalb brauchen wir eine Diskussion, wie wir die Sozialsysteme auf die Herausforderungen der Digitalisierung einstellen&ldquo;, sagte H&ouml;ttges dem Tagesspiegel. Es m&uuml;sse jetzt &uuml;ber Instrumente wie &bdquo;das bedingungslose Grundeinkommen und als Teilvariante davon die Grundversorgung im Alter&ldquo; gesprochen werden.<br>\nKaeser hatte die Debatte in einem &bdquo;Spiegel&ldquo;-Interview losgetreten. Darin pl&auml;dierte er f&uuml;r eine Grundsicherung im Alter, damit Menschen, die trotz bester Bem&uuml;hungen nicht mithalten k&ouml;nnten, &bdquo;nicht da hinunterfallen, wo ich heute das W&auml;hlerpotential f&uuml;r nationalistische und populistische Parteien sehe: einem Sammelbecken der Alleingelassenen, der Entt&auml;uschten und der &lsquo;Wutb&uuml;rger&rsquo;&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/leben-in-wuerde-dax-chefs-fordern-bessere-soziale-absicherung\/20457960.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im Grunde genommen ist es kaum etwas Neues, dass Dax-Chefs sich u.a. f&uuml;r ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzen. Die NachDenkSeiten haben oft darauf hingewiesen &ndash; u.a. hier:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35930#h09\">Siemens-Chef pl&auml;diert f&uuml;r ein Grundeinkommen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h10\">Ein Grundeinkommen kann die Gesellschaft wieder vereinen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39010#h14\">Wie man das Volk betr&uuml;gt<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Die NachDenkSeiten betrachten die verschiedenen Modelle, die es &uuml;ber ein &ldquo;bed&iacute;ngungsloses Grundeinkommen&rdquo; gibt, mit viel Skepsis. Bekannt sein d&uuml;rfte, dass nach  den meisten Modellen vor allem die Arbeitgeber beg&uuml;nstigt werden, oder? Erinnert sei z.B. auch an <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15187\">Konstruktionsfehler des Grundeinkommens<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2364\">Christoph Butterwegge: Argumente gegen das bedingungslose Grundeinkommen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie w&auml;re es, wenn die DAX-Chefs f&uuml;r deutlich h&ouml;here L&ouml;hne pl&auml;dieren w&uuml;rden? So sind die Forderungen nach besserer sozialer Absicherung blanker Zynismus: L&ouml;hne weiter dr&uuml;cken und wenn es zum Leben nicht reicht, dann gibt es das bedingungsloses Grundeinkommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nach US-Druck will D&auml;nemark Bau der Ostseepipeline verhindern<\/strong><br>\nMit einer Gesetzesinitiative aus D&auml;nemark soll der Bau der Ostseepipeline weiter torpediert werden. Zuvor hatten sich US-Diplomaten in Kopenhagen f&uuml;r eine effektive Ablehnung von Nord Stream 2 stark gemacht.<br>\nGem&auml;&szlig; dem Spiegel-Online-Artikel vom 13. Oktober hat D&auml;nemark neue Gesetzespl&auml;ne in Erw&auml;gung gezogen, die den Bau der Ostseepipeline Nord Stream 2 kompromittieren sollen. Laut dem Artikel unterst&uuml;tzt die Mehrheit des d&auml;nischen Parlaments das Gesetzesvorhaben mit Perspektive auf ein von der d&auml;nischen Regierung ausgesprochenes Verbot aus &ldquo;nationalen Interessen&rdquo;.<br>\nK&uuml;rzlich hat RT Deutsch von dem Gutachten des EU-Rates berichtet, in dem es hie&szlig;, dass die Grundannahme der Europ&auml;ischen Kommission, wonach das Pipelineprojekt als zus&auml;tzliche Lieferroute die Abh&auml;ngigkeit der EU von russischem Gas erh&ouml;he, fraglich sei.<br>\nBisher ist das Gutachten f&uuml;r die Presse und &Ouml;ffentlichkeit nicht zug&auml;nglich, aber es ist mittlerweile bekannt, dass die rechtliche Grundlage f&uuml;r eine EU-Intervention sehr schwach sei. Auch f&uuml;r die US-Regierung m&uuml;sste dieses Gutachten ein wichtiges Referenz-Dokument sein.<br>\nAm 12. Oktober erteilte der hochrangige FDP-Politiker Michael Georg Link, stellvertretend f&uuml;r seinen Partei-Kollegen Alexander Graf Lambsdorff, beim Treffen mit der ausl&auml;ndischen Presse in Berlin folgende Einsch&auml;tzung zur Nord-Stream-Thematik:<br>\nImmer zuerst mit den EU-Partnern reden und nicht &uuml;ber die K&ouml;pfe der EU-Partner hinweg mit Dritten reden. Das ist f&uuml;r uns keine Option.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/wirtschaft\/59095-neue-entwicklungen-bei-nord-stream-2-daenemark-haelt-dagegen\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die &Uuml;berschrift ist verwirrend, da es laut Pipeline-Konsortium bereits konkrete Pl&auml;ne f&uuml;r ein alternative Routenf&uuml;hrung gibt, die ohnehin &bdquo;nur ein paar Kilometer&ldquo; betreffen w&uuml;rde. Dar&uuml;ber berichteten &uuml;brigens vor ein paar Tagen die internationalen Kollegen von <a href=\"https:\/\/www.rt.com\/business\/406600-denmark-nord-stream-pipeline\/\">RT Deutsch<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kinder spielen keine Rolle<\/strong><br>\nWie viele Kinder werden in Afghanistan und Libyen, im Irak und Jemen, in Syrien oder der Ukraine get&ouml;tet, verst&uuml;mmelt, ausgehungert, von Uranmunition vergiftet, ihrer Familie beraubt, entwurzelt? Diese Kriege wurden von der &raquo;westlichen Wertegemeinschaft&laquo; initiiert oder gef&ouml;rdert. Wie viele sterben auf der Flucht in der W&uuml;ste oder im Mittelmeer? Von den namenlosen Millionen Kinder-Opfern werden nur einzelne Beispiele bekannt: Bei einem Bombenangriff der von Saudi-Arabien gef&uuml;hrten Milit&auml;rkoalition in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa wird &raquo;versehentlich&laquo; ein Wohnhaus zerst&ouml;rt. Alle f&uuml;nf Geschwister, die Eltern und ein Onkel von Buthaina Muhammad Mansour sterben &ndash; nur das etwa vier Jahre alte Kind &uuml;berlebt (SZ.de am 28.8.17). Ein &raquo;Kollateralschaden&laquo;, wie auch die 683 Kinder, die nach Angaben des UNO-Generalsekret&auml;rs Ant&oacute;nio Guterres im letzten Jahr nachweislich den kriegsverbrecherischen Bombardements zum Opfer gefallen sind.<br>\nHunger und Krankheiten bedrohen nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) allein im Jemen aktuell 2,2 Millionen Kinder. T&ouml;dliche Bombenangriffe und darauf folgende humanit&auml;re Katastrophen hindern die deutsche Bundesregierung allerdings nicht daran, immer wieder Panzer, Kriegsschiffe und Munition an den m&ouml;rderischen Staat Saudi-Arabien zu liefern. Zuletzt genehmigte sie die Ausfuhr von 110 Lastkraftwagen der Rheinmetall MAN Military Vehicles und vier Patrouillenbooten der L&uuml;rssen-Werft.(&hellip;)<br>\nIst die UN-Kinderrechtskonvention das Papier wert, auf dem die Bundesregierung sie publiziert, w&auml;hrend sie sich nicht einmal an die obligatorische Berichtspflicht h&auml;lt? Nicht die UN-Kinderrechtskonvention muss eingestampft werden &ndash; die Politik muss sich von Grund auf &auml;ndern. Und sie wird es nur dann tun, wenn gen&uuml;gend Druck von der Bev&ouml;lkerung kommt. Es gilt, der UN-Kinderrechtskonvention zur Geltung zu verhelfen, indem die fake-reality der wirtschaftlich-politischen Elite als das entlarvt wird, was sie ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/18-2017&amp;textfile=4087\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Familienministerin Katarina Barley &ndash; &ldquo;SPD hat ein Image, das ihr nicht gerecht wird&rdquo;<\/strong><br>\nDie SPD auf dem Weg zur Erneuerung? Man habe nach der Bundestagswahl intensiv nachgedacht, was man falsch gemacht habe und was ver&auml;ndert werden m&uuml;sse, sagte Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) im Dlf. Ein Vorsatz sei, die in der SPD herrschende Vielfalt noch besser sichtbar zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/familienministerin-katarina-barley-spd-hat-ein-image-das.694.de.html?dram:article_id=398299\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist v&ouml;llig hoffnungslos, wenn das, das Ergebnis intensiven Nachdenkens &uuml;ber das Wahldesasters sein soll: &bdquo;&hellip; die in der SPD herrschende Vielfalt noch besser sichtbar &hellip; machen.&ldquo; Jeremy Corbyn und Bernie Sanders in einem Atemzug mit Macron zu nennen schafft man wahrscheinlich auch nur wenn man in der SPD ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Journalistin mit Autobombe get&ouml;tet<\/strong><br>\nSie hatte an den &ldquo;Malta Files&rdquo; gearbeitet und wollte nachweisen, dass EU-Konzerne mithilfe des Inselstaats in gro&szlig;em Stil Steuern hinterziehen: Die Journalistin Caruana ist mit einer Bombe get&ouml;tet worden.<br>\nVor zwei Wochen erst hatte Daphne Caruana Anzeige erstattet &ndash; wegen der Todesdrohungen, die sie erhalten hatte. Jetzt ist sie in ihrem Auto umgebracht worden, mit einer Bombe, die im Fahrzeug versteckt war. In Bidnija, im Norden der Insel Malta, nicht weit weg von ihrer Wohnung. Die Hintergr&uuml;nde sind bislang unklar<br>\nDie Investigativjournalistin hatte an den sogenannten Malta Files gearbeitet, rund 150.000 vertraulichen Dokumenten der maltesischen Finanzbeh&ouml;rde, die offenlegen, wie Unternehmen und Privatleute &uuml;ber Malta in gro&szlig;em Umfang Steuerzahlungen vermeiden. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Ich bin tief schockiert &uuml;ber den Tod von Daphne Caruana Galizia&rdquo;, sagte Sven Giegold, Abgeordneter der Gr&uuml;nen\/EFA-Fraktion im EU-Parlament, laut einer Mitteilung. Caruana Galizia war Zeugin des U-Ausschusses zu Geldw&auml;sche und Steuerhinterziehung. Sie habe &ldquo;eine entscheidende Rolle bei der Aufdeckung schwerwiegender Vorw&uuml;rfe zu Geldw&auml;sche und Korruption in Malta, einschlie&szlig;lich Anschuldigungen gegen hochrangige Mitglieder der maltesischen Regierung gespielt&rdquo;, sagte Giegold und f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Solche Vorf&auml;lle erinnern an Putins Russland, nicht an die Europ&auml;ische Union.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/malta-journalistin-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dass Gr&uuml;nen-Politiker Sven Giegold diesen Mord ausnutzt, um billigen Applaus f&uuml;r sein Putin-Bashing einzuheimsen, ist sch&auml;big und charakterisiert den momentanen Geisteszustand der Gr&uuml;nen recht gut. &Uuml;berfl&uuml;ssig zu erw&auml;hnen, dass laut <a href=\"https:\/\/www.reporter-ohne-grenzen.de\/barometer\/2017\/journalisten-getoetet\/\">Reporter ohne Grenzen<\/a> in den letzten Jahren die meisten Journalisten nat&uuml;rlich nicht in Russland, sondern in Mexiko, Irak und Syrien get&ouml;tet werden. Wie war das doch gleich mit den postfaktischen Zeiten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>TV-Serie &ldquo;Babylon Berlin&rdquo; Der Geb&uuml;hrenzahler schaut erst mal in die R&ouml;hre<\/strong><br>\nEs hat ein bisschen geruckelt, einige Sky-Zuschauer hatten Probleme mit dem Empfang, aber im Gro&szlig;en und Ganzen darf man den Start der deutschen Superserie &bdquo;Babylon Berlin&ldquo; am Wochenende f&uuml;r gegl&uuml;ckt halten. Wer den Privatsender abonniert hat, darf nun im Berlin der Zwanziger schwelgen &ndash; und dem Rest der Republik davon erz&auml;hlen. Denn der Geb&uuml;hrenzahler schaut erst einmal in die R&ouml;hre.<br>\n40 Millionen Euro hat der Spa&szlig; gekostet, davon hat Sky gerade einmal f&uuml;nf Millionen beigesteuert, die ARD und damit wir Beitragszahler dagegen zw&ouml;lf. Wenn es ums Zahlen geht, sitzen wir in der ersten Reihe, wenn es ums Schauen geht, in der zweiten. Denn der gemeine Fernsehzuschauer, der jeden Monat zwangsweise seine 17,50 Euro abdr&uuml;ckt, bekommt &bdquo;Babylon Berlin&ldquo; erst im kommenden Jahr zu sehen. Dass es im Fernsehen ein Zwei-Klassen-System zwischen Streaming-Kunden und den &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehern gibt, ist keine Neuigkeit.<br>\nDass der Zuschauer zweiter Klasse nun aber das Premium-Angebot der anderen finanziert, ist an Chuzpe kaum zu &uuml;bertreffen. Dass die ARD damit noch nebenbei Sky bevorzugt, die Wettbewerber Amazon, Netflix und Co. benachteiligt, ist da fast schon egal. Wie alles. Die ARD macht, was sie will. Das sind wahrlich babylonische Verh&auml;ltnisse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/tv-serie-babylon-berlin-der-gebuehrenzahler-schaut-erst-mal-in-die-roehre\/20459922.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Als Linker auf der Buchmesse, als Nazi auf Twitter<\/strong><br>\nVon &ldquo;Nazis&rdquo; bis &ldquo;Dunkeldeutschland&rdquo;: Im Netz werden falsche Tatsachen &uuml;ber die Tumulte auf der Frankfurter Buchmesse verbreitet. Es ist die alte Social-Media-Falle.<br>\nNazis haben auf der Buchmesse gep&ouml;belt und &ldquo;Sieg Heil&rdquo;-Rufe skandiert? Mutma&szlig;lich falsch. Zumindest ist es nicht bewiesen. Aber den Eindruck, dass es so gewesen sei, vermitteln mehrere Tweets von der Frankfurter Buchmesse. Zweifelsohne kam es am Samstagabend zu Tumulten, linke und rechte Demonstranten gerieten aneinander, die Polizei musste schlichten. Aber alles, was der erste Satz dieses Textes impliziert, geht auf einen einzelnen Tweet zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/frankfurter-buchmesse-als-linker-auf-der-buchmesse-als-nazi-auf-twitter-1.3711686\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Von Nazis und Narzissten: die deprimierenden Lehren aus dem Buchmesse-Eklat<\/strong><br>\nDie Tumulte am Wochenende auf der Frankfurter Buchmesse sind auch ein Lehrst&uuml;ck dar&uuml;ber, wie schwierig es in Zeiten von Social Media ist, Fakten von Fake zu trennen. Und rechts von links. Viele Medien, Demonstranten und Multiplikatoren machen es sich dabei schlicht zu einfach. Profiteure sind die rechten Verlage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/10\/16\/von-nazis-und-narzissten-die-deprimierenden-lehren-aus-dem-buchmesse-eklat\/\">Meedia<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der einzige Gewinner dieser Posse ist der rechtsradikale Antaios Verlag, dem Wehnemann, Fischer, B&ouml;hmermann und Co. zu preiswerter PR verholfen haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte &ndash; Pr&auml;sident von Putins Gnaden<\/strong><br>\nBei all den Skandalen, die Donald Trump st&auml;ndig produziert, ger&auml;t der wohl zentrale manchmal aus dem Blick: Aktuelle Erkenntnisse zeigen, wie massiv Russland in den USA den Wahlkampf beeinflusste. H&auml;tte Trump ohne Putin gewonnen?<br>\nBei all den Skandalen und Skand&auml;lchen, die der Pr&auml;sident jede Woche generiert &ndash; Papierhandtuchwerfen im sturmzerst&ouml;rten Puerto Rico, &ouml;ffentliche Beschimpfung von Football-Stars und Parteifreunden, unverhohlene Rufe nach Medienzensur, eine gescheiterte Gesetzesinitiative nach der anderen &ndash; ger&auml;t dieser zentrale Skandal fast aus dem Blick: Donald Trump ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nur Pr&auml;sident, weil Wladimir Putin und seine Geheimdienste enorme Anstrengungen unternommen haben, damit er es wird. Und damit meine ich nicht nur die Tatsache, dass der russische Geheimdienst daf&uuml;r sorgte, dass E-Mails aus dem inneren Kreis von Hillary Clintons Wahlkampfteam offen im Netz landeten. Oder die zahlreichen Treffen und Konversationen zwischen Trumps Team und russischen Akteuren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/m.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/a-1172799.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Auweia, geht es noch d&auml;mlicher? Ist die Geschichte, Trump habe die US-Pr&auml;sidentschaftswahl nur mit Hilfe Russlands gewonnen, nicht schon komplett ausgelutscht oder hatte der &ldquo;Qualit&auml;tsjournalist&rdquo; Christian St&ouml;cker grade Langeweile? Ein paar Facebook-Anzeigen sollen die soziale Spaltung der US-Gesellschaft weiter vertieft und so Trump zum Wahlsieg verholfen haben? Wie das funktioniert haben soll m&uuml;sste der Autor schon genauer erl&auml;utern. Mit der gesellschaftlichen und &ouml;konomischen Entwicklung, gar mit der Finanzkrise 2008 hat dies sicher gar nichts zu tun.<\/em><br>\n<em>Was sind zudem 152.000 $ gegen die aberwitzigen Summen, die Clinton und andere Kandidaten im Wahlkampf aufgewendet haben &ndash; Sch&auml;tzungen gehen von 1,3 Milliarden Dollar f&uuml;r Clinton und 795 Millionen f&uuml;r Trump aus &ndash; wenn sich mit einer so l&auml;cherlichen Summe eine Wahl gewinnen l&auml;sst?<\/em><br>\n<em>Wie kann es zu demsein, dass der m&auml;chtigste &Uuml;berwachungsapparat der Welt, die NSA, wie der Autor selbst schreibt, von der russischen Einflussnahme &uuml;ber nichts mitbekommen hat? Sp&auml;testens hier m&uuml;sste dem &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo; des Spiegel doch die v&ouml;llige Lachhaftigkeit seiner Ausf&uuml;hrungen selbst aufgefallen sein.<\/em><br>\n<em>Was in diesem Zusammenhang allerdings ebenso auff&auml;llt, wurde nicht vor der Bundestagswahl in den deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; vor massiven russischen Manipulationsversuchen gewarnt? Davon ist jetzt nichts mehr zuh&ouml;ren. Selbst der Wahlerfolg der AfD wird nicht Putin angelastet. Liegt es daran, dass die deutschen Oligarchie mit dem Wahlergebnis doch ganz zufrieden ist &ndash; Merkel bleibt weiterhin Bundeskanzlerin, eine Jamaika-Koalition verspricht die weitere Durchsetzung der neoliberalen Agenda.<\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39981\">Einflussnahme aus Russland, Einflussnahme aus den USA &hellip; von &Auml;pfeln und Birnen und Splittern und Balken<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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