{"id":40627,"date":"2017-10-17T11:13:07","date_gmt":"2017-10-17T09:13:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40627"},"modified":"2018-12-30T17:43:20","modified_gmt":"2018-12-30T16:43:20","slug":"chiles-fortschrittliche-genderpolitik-und-schlaffe-soziale-verantwortung-muendet-die-aera-michelle-bachelet-in-neuer-konservativer-wende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40627","title":{"rendered":"Chiles fortschrittliche Genderpolitik und schlaffe soziale Verantwortung \u2013 m\u00fcndet die \u00c4ra Michelle Bachelet in neuer konservativer Wende?"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171017-Chile-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Am kommenden 19. November 2017 w&auml;hlt Chile eine\/n neue\/n Staatschef\/in und die Erneuerung des Unter- und Oberhauses des Parlaments, mit 120 Abgeordneten und 38 Senatoren. Zur Pr&auml;sidentschaftswahl treten 8 Kandidatinnen und Kandidaten an, doch nur drei von ihnen haben eine reale Chance: der Kandidat von Michelle Bachelets Mitte-Links-Koalition, Alejandro Guillier, der konservative Multimilliard&auml;r Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era und die liberale Beatriz S&aacute;nchez von der linken &bdquo;Frente Amplio&rdquo;. Nach j&uuml;ngsten Meinungsumfragen des chilenischen Instituts Cadem, vom September 2017, l&auml;ge Pi&ntilde;era im ersten Wahlgang mit 43 Prozent der Stimmabsichten weit vor seinen Herausforderern Guillier (20 Prozent) und S&aacute;nchez (15 Prozent) und w&uuml;rde auch eine Stichwahl gegen Guillier mit 50 Prozent gegen 38 Prozent gewinnen. Ein Bericht von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDass Meinungsumfragen politisch motiviert, suggestiv sein und gegen saftige Honorare auch bestellt werden k&ouml;nnen, sollte man Cadem nicht unbedingt unterstellen, doch vermuten darf man es. Stimmte die Enquette der Konkurrenz-Institute <a href=\"http:\/\/www.latercera.com\/noticia\/cerc-mori-guillier-ganaria-pinera-segunda-vuelta-35\/\">CERC-Mori<\/a> von Anfang vergangenen Julis, so sollte umgekehrt Guillier den konservativen Pi&ntilde;era mit mindestens 3 Prozent in der erwarteten Stichwahl bezwingen. Mit einer gewaltigen Differenz im Vergleich zu Cadem sprechen <a href=\"http:\/\/www.cooperativa.cl\/noticias\/pais\/politica\/encuestas-presidenciales\/encuesta-cerc-mori-pinera-44-guillier-30-sanchez-11-goic-8\/2017-10-03\/122218.html\">neueste Umfragen von CERC-Mori<\/a> Regierungskandidat Guillier mindestens 30 Prozent der W&auml;hlergunst zu, doch hellh&ouml;rig stimmt ein angeblicher Zuwachs Pi&ntilde;eras um mehr als 13 Prozent innerhalb weniger Wochen. <\/p><p>Sch&auml;digend f&uuml;r Guillier ist jedenfalls die Entscheidung der Christdemokratischen Partei Chiles, nach mehr als 25-j&auml;hriger Zugeh&ouml;rigkeit zur regierenden Mitte-Links-Koalition &bdquo;Nueva Mayor&iacute;a&rdquo; eine eigene Pr&auml;sidentschaftskandidatur der Senatorin Carolina Goic ins Rennen zu bringen, die monatelang in der 5 Prozent-Zone verblieb und wenige Wochen vor der Wahl erst 8 Prozent auf sich vereint, die Guillier gut gebrauchen k&ouml;nnte.<\/p><p>Mit Ungewissheiten, Vorbehalten und der &uuml;blichen Fehlermarge von +\/- 3 Prozent steuert die chilenische Pr&auml;sidentschaftskampagne nun in den spannenden Endspurt. <\/p><p><strong>Konservative Blockade und medialer Image-Abbau<\/strong><\/p><p>Am 11. M&auml;rz 2018 &uuml;bertr&auml;gt Staatschefin Michelle Bachelet dem Wahlsieger die Pr&auml;sidentensch&auml;rpe. Damit beendet Bachelet ihre zweite Administration als Pr&auml;sidentin Chiles. <\/p><p>Am letzten Tag ihrer ersten Amtszeit (2006-2010) hatte die Tochter des von der Pinochet-Diktatur ermordeten, Allende-treuen Luftwaffengenerals Alberto Bachelet, vielerlei Gr&uuml;nde zum Feiern. Einmalig in der Pr&auml;sidialgeschichte Chiles, verabschiedete sich Michelle Bachelet mit einer Popularit&auml;tsrate von 84 Prozent vom Regierungspalast La Moneda. <\/p><p>Doch schon im ersten Jahr ihrer zweiten Amtsperiode als Nachfolgerin Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;eras drohte ihr politisches Kapital 2015 mit kaum 26 Prozent Zustimmung bis auf die Grundmauern einzubrechen; eine Ablehnung im Volksvertrauen, von dem sie sich nur mit enormer Anstrengung f&uuml;nf Monate vor Mandatsende erholte, als ihr neueste Umfragen vom September 2017 die Unterst&uuml;tzung von 34 Prozent der Chilenen zugestehen, von denen 69 Prozent insbesondere ihr Charisma w&uuml;rdigen.<\/p><p>Die Beliebtheitseinbu&szlig;en der sympathischen und m&uuml;tterlich auftretenden sozialistischen Kinder&auml;rztin hatten verschiedene Gr&uuml;nde. Zum einen hatte sie einen Medienskandal um Sohn Sebasti&aacute;n D&aacute;valos und Schwiegertochter Natalia Compagnon wegen schweren Amtsmissbrauchs bei einer privaten Bankkreditaufnahme auszubaden. Zum anderen &ndash; und das war der eigentliche Hauptgrund ihres medialen Image-Abbaus &ndash; stie&szlig;en Bachelets bescheidene Reformans&auml;tze auf das Dauerfeuer der m&auml;chtigen, durchweg neoliberal eingeschworenen Unternehmerverb&auml;nde. <\/p><p>Scharf angegriffen wurden ihre Reform des Steuer-, die &Auml;nderung des Wahl- und die schrittweise Reform des Bildungssystems. Als nun 2016 auch ihre versprochene Reform der bis dahin in Kraft befindlichen, drakonischen Arbeits-Gesetzgebung der Pinochet-Diktatur die Verbesserung der Lebensqualit&auml;t von Millionen werkt&auml;tiger Chilenen &ndash; mit der Disziplinierung des prek&auml;ren Arbeitsmarktes, der St&auml;rkung der Gewerkschaften und Anerkennung des allgemeinen Streikrechts &ndash; signalisierte, blockierte die ultrakonservative Opposition monatelang die Parlamentsverhandlungen und zog mit einer Klage vor den Obersten Gerichtshof, der die Vorlage von Bachelets Mitte-Links-Koalition in der Tat verw&auml;sserte.<\/p><p>Gleichwohl glaubt zum Beispiel die Anthropologin und Tr&auml;gerin des Nationalpreises der Wissenschaften, Sonia Montecinos, dass mit der Person Bachelets auch ein komplexes Netz von Symbolen und Erwartungen verkn&uuml;pft wurde, die die chilenische &ouml;ffentliche Meinung pr&auml;gten. &bdquo;Aus geschlechtsspezifischer Sicht ist sie eine der ersten lateinamerikanischen Frauen, die sich zu Reformen bekennt und genuine politische Macht verk&ouml;rpert &ndash; das ist eine explosive Mischung&rdquo;.<\/p><p><strong>Gender- statt Sozialpolitik &ndash; die betretene &Auml;ra Bachelet<\/strong><\/p><p>Die von George Soros gesponserte NGO Ciudadano Inteligente <a href=\"http:\/\/www.emol.com\/noticias\/Nacional\/2017\/03\/06\/848016\/Ciudadano-Inteligente-Bachelet-cumple-48-de-sus-promesas-en-tres-anos-de-gestion.html\">rechnete 2016 nach<\/a>, dass Bachelet immerhin drei Jahre brauchte, um 48 Prozent ihrer Wahlversprechen in reale Regierungspolitik umzusetzen, ein wahrlich bescheidenes Ergebnis, jedoch deutlich mehr als Vorg&auml;nger Pi&ntilde;era, dessen Administration zwischen 2010 und 2013 kaum 37 Prozent seiner demagogischen Vorgaben in die Realit&auml;t umsetzte.<\/p><p>Als wohl gr&ouml;&szlig;te Erfolge ihrer zweiten Amtsperiode m&uuml;ssen die Legalisierung der zivilrechtlichen Partnerschaft und der Abtreibung in drei Kausalf&auml;llen sowie die Gesetzesinitiative f&uuml;r gleichgeschlechtliche Ehe genannt werden.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171017-Chile-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Erstere war allerdings bereits im August 2011 von der Regierung Pi&ntilde;era dem Parlament als Vorlage eingereicht und im Januar 2015 genehmigt worden und nach Pr&uuml;fung durch das Verfassungsgericht im April 2015 unter massivem Beifall zigtausender Homosexueller im Lande von Bachelet feierlich in Kraft gesetzt worden.<\/p><p>Nachdem das Verfassungsgericht im August die Einw&auml;nde der Konservativen gegen die Entkriminalisierung der Abtreibung zur&uuml;ckgewiesen hatte und die Regierungsinitiative in Kraft trat, schob Bachelet ihren Gesetzesentwurf f&uuml;r die gleichgeschlechtliche Ehe nach, der homosexuellen Paaren auch das von den Konservativen bek&auml;mpfte Recht auf Kinder-Adoption und -Erziehung zugesteht. &bdquo;Es ist weder ethisch noch fair, der Liebe k&uuml;nstliche Grenzen zu setzen&rdquo;, erkl&auml;rte die Pr&auml;sidentin bei einer Zeremonie im Regierungspalast La Moneda, umgeben von Vertreterinnen und Vertretern der GLTB-Gemeinschaft. Der Ratifizierung der Gesetzesvorlage durch das Parlament im Januar 2018 sehen Bachelet und die Community optimistisch entgegen.<\/p><p>Die Gender-Gesetze sind die Folge eines schweren Konflikts zwischen der homosexuellen Szene und der chilenischen Justiz aus dem Jahr 2012. Damals verklagte die &bdquo;Bewegung f&uuml;r Integration und homosexuelle Befreiung (Movilh)&ldquo; den chilenischen Staat vor der Interamerikanischen Menschenrechtskommission, nachdem der Oberste Gerichtshof in drei F&auml;llen diskriminierende Gerichtsurteile best&auml;tigt hatte. Daraufhin versprach die chilenische Regierung, noch vor M&auml;rz 2018 mit dem genannten Gesetzesentwurf dem Zustand der Rechtsverletzung ein Ende zu setzen.<\/p><p>Weit drau&szlig;en, weg von der Intim- und Familiensph&auml;re, verbuchte Bachelet auch Erfolge mit der F&ouml;rderungspolitik erneuerbarer Energiequellen &ndash; insbesondere dem massiven Ausbau von Solar- und Windenergieparks &ndash; die sich weltweiter Anerkennung erfreut, jedoch bisher vor allem den extraktiven und energieintensiven Bergbausektor in der Atacama und noch nicht den durchschnittlichen chilenischen Stromverbraucher beg&uuml;nstigt. <\/p><p>Auf der Strecke blieben die versprochene Transparenz der von vielf&auml;ltigen Korruptionsskandalen umrankten Streitkr&auml;fte, eine <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37922\">energische Reform des privatisierten Altersversorgungssystems<\/a>, der Abbau der enormen sozialen Ungleichheit und schlie&szlig;lich die Reform der Pinochet-Verfassung von 1980, die der demokratischen Legitimation einer verfassungsgebenden Versammlung entbehrt und Chile das neoliberale Wirtschaftssystem mit Daumenschrauben aufsetzte. <\/p><p>Zum gr&ouml;&szlig;ten Versagen der Bachelet-Jahre geh&ouml;rt wohl die historisch l&auml;ngst f&auml;llige Auss&ouml;hnung des chilenischen Staates mit den indigenen V&ouml;lkern, die das Territorium seit 12.000 Jahren bewohnten und von der Conquista der Spanier und der Besetzung durch die chilenische Unabh&auml;ngigkeits-Oligarchie &uuml;berrannt und entrechtet wurden. Bachelet hatte sich zu einem Konsultationsprozess verpflichtet, um Reformen durchzusetzen, die Autonomie und Selbstbestimmung sichern sollten. Zwar signalisierte die Einrichtung eines Unterstaatssekretariats f&uuml;r indigene Angelegenheiten im Innenministerium einen hohen politischen Stellenwert, doch gerade der sogenannte &bdquo;Mapuche-Konflikt&ldquo; eskaliert am Ende der Bachelet-Administration wegen mangelnder Dialogbereitschaft in der ungerechtfertigten Militarisierung des s&uuml;dchilenischen Araukanien durch Polizei und Geheimdienste und der Stigmatisierung und Kriminalisierung militanter Mapuche-Autonomisten als &bdquo;Terroristen&ldquo;. Ein friedlicher Ausgang der Krise ist noch lange nicht in Sicht und d&uuml;rfte wohl unter einer noch konservativeren Regierung explosive Formen annehmen. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171017-Chile-03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p><strong>Beschneidung oder Weiterschreibung der neoliberalen Ordnung?<\/strong><\/p><p>Der langj&auml;hrige Journalist und Hochschulprofessor der Publizistik Guillier hat ein sozialdemokratisches Programm. Zum Thema indigener Autonomie setzt der Pr&auml;sidentschaftskandidat ein erstaunlich innovatives Vokabular in Szene. &bdquo;Unsere V&ouml;lker sind keine Terroristen, sie sind Opfer einer historischen Verschuldung&rdquo;, erkl&auml;rt er und verspricht den rund 1,5 Millionen Indigenen (ca. 10 Prozent der Bev&ouml;lkerung) im Lande lang ersehnte Autonomie- und politische Vertretungsrechte.<\/p><p>&bdquo;Wir k&ouml;nnen nicht von einem Finanzsystem leben, das nur auf der Ausbeutung nat&uuml;rlicher Ressourcen basiert. Wir m&uuml;ssen die Wirtschaft an Wissenschaft und Technologie anbinden&ldquo;, kritisiert Guillier und regt die W&auml;hlerschaft f&uuml;r Zukunftsvisionen an. Zum Beispiel f&uuml;r eine &bdquo;Revolution sauberer und erneuerbarer Energien&rdquo;, die Chile bis 2050 mit 90 Prozent erneuerbarer Solar- und Windenergie versorgen soll. Ferner f&uuml;r die F&ouml;rderung des in der Atacama reichhaltigen Lithiums zur Einf&uuml;hrung des Elektroautos, die Massifizierung des Internets sowie f&uuml;r Anreize und F&ouml;rderung von Klein- und mittelgro&szlig;en Unternehmen mit gemischter, staatlich-privater Kreditfinanzierung. Zum Nachtisch, oder als &bdquo;Kirsche auf dem Kuchen&ldquo;, die massive F&ouml;rderung des &bdquo;nachhaltigen Tourismus&rdquo;; ganz zu schweigen von der dezidierten Weiterf&uuml;hrung von Bachelets Genderpolitik und der von ihr nicht vollendeten Reform des Bildungs- und Rentensystems, zu deren Finanzierung Guillier allerdings beachtliche Geldsummen ben&ouml;tigen wird &ndash; sollte er gew&auml;hlt werden.<\/p><p>In diametralem Gegensatz zu Guilliers volksnahem Programm strotzen die von Pi&ntilde;era verbreiteten, diffusen 60 Ziele seiner Regierung nur so vor elit&auml;ren Vorhaben. Zum Beispiel sein &bdquo;Nationaler Exzellenz-Schulplan&ldquo;, der in Chile 300 Elite-Schulen errichten soll. Oder sein neues, &bdquo;nationales Englisch-Lehrprogramm&ldquo; mit digitalem Trainingsplan und das st&auml;dtische Verkehrssystem f&uuml;r Chile, pomp&ouml;s angek&uuml;ndigt als &ldquo;Urban Transport Third Millennium&ldquo;.<\/p><p>Der Konservative steigert sich auch in stratosph&auml;rische H&ouml;hen bei der Vorstellung eines sogenannten &bdquo;neuen Steuersystems f&uuml;r Pro-Wachstum, Pro-Investment und Pro-Entrepreneurship-Unternehmen&ldquo;- also der Zerst&ouml;rung von Bachelets sch&uuml;chterner Steuerreform, zur&uuml;ck zur alten Steuerbefreiung von Unternehmern. Das marode &ouml;ffentliche Gesundheitssystem will Pi&ntilde;era mit der Schaffung eines &bdquo;Netzes von Exzellenz-Kliniken&ldquo; ersetzen, eine &bdquo;neue Sozialversicherung&ldquo; einf&uuml;hren, das &bdquo;Rentensystem reformieren&ldquo;, den Kampf gegen h&auml;usliche Gewalt und den Familienschutz f&ouml;rdern und einen &bdquo;nationalen Plan zur &Uuml;berwindung der Armut&ldquo; ausrufen.<\/p><p>Zwischen den Zeilen seiner vielf&auml;ltigen Absichten ist B&ouml;ses an der &bdquo;Indianer-Front&ldquo; zu erwarten. Kein Sterbenswort der Selbstkritik oder einer ernstgemeinten Reformpolitik. Stattdessen die &bdquo;umfassende &Uuml;berpr&uuml;fung der Strafprozessordnung&ldquo; und die &bdquo;landesweite Terrorismusbek&auml;mpfung&ldquo;, nat&uuml;rlich auch der &bdquo;organisierten Kriminalit&auml;t&ldquo;, womit selbstverst&auml;ndlich nicht die milliardenschwere Steuerhinterziehung gemeint ist, an der sich auch Kandidat Pi&ntilde;era unter Chiles Milliard&auml;ren jahrelang als Unternehmer beteiligte, mit Devisenschmuggel schuldig machte und von der Justiz beanstandet wurde.<\/p><p>Zur Kr&ouml;nung fehlte aber ein entscheidendes Ziel: die &bdquo;R&uuml;cknahme der Arbeitsrechts-Reform&ldquo;.<\/p><p>Am 19. November entscheiden die Chilenen &ndash; entweder f&uuml;r oder noch einmal gegen sich selbst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/171017-Chile-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Am kommenden 19. November 2017 w&auml;hlt Chile eine\/n neue\/n Staatschef\/in und die Erneuerung des Unter- und Oberhauses des Parlaments, mit 120 Abgeordneten und 38 Senatoren. Zur Pr&auml;sidentschaftswahl treten 8 Kandidatinnen und Kandidaten an, doch nur drei von ihnen haben eine reale Chance: der Kandidat<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40627\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[122,20,190],"tags":[2098,669,2126,2182,2190,1256,312,1006,687,1207,467],"class_list":["post-40627","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-demoskopieumfragen","category-landerberichte","category-wahlen","tag-bachelet-michelle","tag-chile","tag-elektromobilitaet","tag-erneuerbare-energie","tag-genderpolitik","tag-homosexualitaet","tag-reformpolitik","tag-regulierung","tag-ungleichheit","tag-unternehmenssteuer","tag-wahlprognose"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40627","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=40627"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40627\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48118,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40627\/revisions\/48118"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=40627"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=40627"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=40627"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}