{"id":40680,"date":"2017-10-20T08:34:17","date_gmt":"2017-10-20T06:34:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680"},"modified":"2017-10-20T08:34:17","modified_gmt":"2017-10-20T06:34:17","slug":"hinweise-des-tages-2984","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680#h01\">EU-Gipfel: R&uuml;ckendeckung f&uuml;r die &ldquo;Nuklearoption&rdquo; in Spanien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680#h02\">Ein deutsches &bdquo;weiter so&ldquo; ist das Ende der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680#h03\">Ungleichheit bei Einkommen und Arbeitsentgelten nimmt zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680#h04\">Air Berlin: Chefgehaltssicherung &uuml;ber unwiderrufliche Bankgarantie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680#h05\">Der deutsche Sparer war&rsquo;s!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680#h06\">Panama Papers EU machte den Offshore-Betrug m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680#h07\">Seidenstra&szlig;e kritisch be&auml;ugt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680#h08\">Chinesisch-Russischer Handel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680#h09\">A German Intelligence Agent Was at the Scene of a Neo-Nazi Murder. He Can&rsquo;t Explain Why.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680#h10\">Anis Amri wurde m&ouml;glicherweise von V-Mann angestachelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680#h11\">Ein Hauch von Maidan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680#h12\">Bundeswehr und Partner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680#h13\">Dramatischer Insektenschwund in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680#h14\">30 Organisationen fordern: &ldquo;Gute Bildung f&uuml;r alle Menschen!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40680#h15\">Wieder jede Menge Nationalsozialismus und Rassismus bei Telepolis &ndash; Was ist los beim Politmagazin von Heise Online?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU-Gipfel: R&uuml;ckendeckung f&uuml;r die &ldquo;Nuklearoption&rdquo; in Spanien<\/strong><br>\nMerkel stellt sich hinter Premier Rajoy. Auch beim Brexit und in der T&uuml;rkei-Frage mischte sich Merkel ein &ndash; allerdings ganz anders, als erwartet<br>\nDie ganz hei&szlig;en Eisen stehen traditionell nicht auf dem Programm des EU-Gipfels. Auch der Herbstgipfel, der am Donnerstag in Br&uuml;ssel begann, machte da keine Ausnahme. Kanzlerin Angela Merkel und die 27 anderen &ldquo;Leader&rdquo; sprachen &uuml;ber Gott und die Welt. Brexit, Migration, Verteidigung, Handel, digitale Wirtschaft, Iran und Nordkorea haben es auf die offizielle Agenda geschafft. Doch die gr&ouml;&szlig;te Krise, die Europa gerade umtreibt, stand nicht auf der Tagesordnung. Den Konflikt zwischen Katalonien und Spanien hatte Gipfelchef Donald Tusk sorgf&auml;ltig ausgespart. [&hellip;]<br>\nRajoy m&ouml;chte offenbar Artikel 155 der spanischen Verfassung anwenden, was in Br&uuml;ssel als &ldquo;Nuklearoption&rdquo; gehandelt wird, also als gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Eskalationsstufe.<br>\nVerk&uuml;nden m&ouml;chte er seine Entscheidung aber erst am Samstag, also einen Tag nach dem EU-Gipfel. Dieses Timing d&uuml;rfte kein Zufall sein. Denn so kann Rajoy die EU, die ohnehin schon fast geschlossen hinter ihm steht, noch effektiver vor seinen Karren spannen. Nun kann er den Katalanen nicht nur damit drohen, dass sie nach einer Sezession in Europa isoliert w&auml;ren &ndash; kein EU-Staat w&auml;re bereit, ein unabh&auml;ngiges Katalonien anzuerkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/EU-Gipfel-Rueckendeckung-fuer-die-Nuklearoption-in-Spanien-3865892.html\">Eric Bonse auf Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Die EU m&uuml;sste in Spanien vermitteln<\/strong><br>\nDie EU muss zwischen Madrid und Barcelona vermitteln &ndash; und zwar schnell. Absurd ist, dass die Krise in Spanien zwar brisant, aber gerade durch die EU zu l&ouml;sen w&auml;re.<br>\nDie EU-Spitze muss den Konflikt und die Interessen der Katalanen ernst nehmen, wenn sie in einer R&uuml;ckkehr zu einem Flickenteppich kleiner Nationalstaaten nicht die Zukunft Europas sieht. Erkennt Madrid, dass die EU die zwei bis drei Millionen spanienkritischen Katalanen nicht mehr als &bdquo;Separatisten&ldquo; verunglimpft, wird es Gespr&auml;chen mit Barcelona zustimmen &ndash; auch dann, wenn die Anwendung des umstrittenen Verfassungsartikels 155 die Zwangsverwaltung Kataloniens eingeleitet hat. Denn die ist auf Dauer sowieso nur Symbol, im Zweifel reichen daf&uuml;r 4000 Bundesbeamten, ja auch die Armee nicht: Oder sollen streikende Polizisten, Staatsdiener und Hafenarbeiter mit Waffengewalt zur Arbeit gezwungen werden? Wer eine Union &ndash; also Einheit &ndash; will, sollte das gerade dann beweisen k&ouml;nnen, wenn diese zu zerrei&szlig;en droht. Weil die n&ouml;tigen Instrumente da sind, ist selbst nach diesem Donnerstag noch Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/kampf-um-katalonien-die-eu-muesste-in-spanien-vermitteln\/20480786.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Es lebe Katalonien! Die &bdquo;Tagesschau&ldquo; &ndash; Immer so rechts wie es geht<\/strong><br>\nDa wird den &bdquo;katalanischen Separatisten fragw&uuml;rdige Argumente f&uuml;r ihre Unabh&auml;ngigkeit&ldquo; unterstellt. Und vom katalanischen Regionalregierungschef Puigdemont wird behauptet, er sei &bdquo;abgetaucht&ldquo; als w&auml;re er ein fl&uuml;chtiger Verbrecher. Das Gespr&auml;chsangebot der Katalanen gilt dem Tagesschau-Vorturner als &bdquo;inhaltsleer&ldquo;. Und vorgeturnt wurde erfolgreich: Die Mehrheit der deutschen Medien begreift den katalanischen Konflikt h&ouml;chstens als Folklore und stellt sich, wie die &bdquo;Tagesschau&ldquo;, auf die Seite der Regierung Rajoy.<br>\nDie Europ&auml;ische Union, wie auch die NATO konnten die nationalen Konflikte in ihren Mitgliedsl&auml;ndern nie gut leiden. Das ist seit dem Brexit eher vertieft worden. Denn der Separatismus lauert in Schottland, in Belgien oder auch in Irland oder Korsika: Als Reaktion auf Zentralregierungen, die mit regionalen Besonderheiten lieber kurzen Prozess machen als ihnen ordentliche Verfahren zuzugestehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/es-lebe-katalonien.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ein deutsches &bdquo;weiter so&ldquo; ist das Ende der EU<\/strong><br>\nIn dieser Episode diskutieren wir mit dem &Ouml;konom Prof. Heiner Flassbeck welche wirtschaftspolitischen Konzepte Deutschland und Europa brauchen, um wachsender Ungleichverteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen entgegen zu wirken. Wir rekapitulieren au&szlig;erdem das Ergebnis der Bundestagswahl und sprechen dar&uuml;ber, welche Handlungsspielr&auml;ume Parteien links der Mitte in Deutschland haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grautoene.net\/archive\/956\">Graut&ouml;ne<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ungleichheit bei Einkommen und Arbeitsentgelten nimmt zu<\/strong><br>\nAuch wenn manche j&uuml;ngere Studie eher eine Stagnation feststellen will, ist der langfristige Trend doch eindeutig: Die Ungleichheit bei den Einkommen insgesamt wie auch bei den Entgelten abh&auml;ngig Besch&auml;ftigter nimmt zu. Ein kurzer &Uuml;berblick. [&hellip;]<br>\nDass sich die Schere bei den verf&uuml;gbaren Einkommen weiter ge&ouml;ffnet hat, liegt auch an einer abnehmenden Wirksamkeit der staatlichen Umverteilung (Anselmann\/Kr&auml;mer 2012; Schratzenstaller 2013; Schmid\/Stein 2013). Unter anderem haben verschiedene steuerpolitische Beschl&uuml;sse die umverteilende Wirkung des Steuer- und Abgabensystems reduziert. W&auml;hrend man hohe Einkommen tendenziell entlastete, wurden kleine und mittlere Einkommen im Zeitverlauf immer st&auml;rker belastet. So hat insbesondere die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) die Progressivit&auml;t der pers&ouml;nlichen Einkommensbesteuerung reduziert, wovon hohe Einkommen insbesondere nach der Jahrtausendwende &uuml;berdurchschnittlich profitierten. Mit der im Jahr 2009 eingef&uuml;hrten Abgeltungssteuer deckelte man die relative H&ouml;he der Besteuerung von Kapitaleinkommen. Eine Verm&ouml;gensteuer wurde in Deutschland schon seit Ende der 1990er Jahre gar nicht mehr erhoben. Zugleich hat man die Umsatzsteuers&auml;tze mehrfach erh&ouml;ht, was relativ zum Einkommen insbesondere niedrige und mittlere Einkommen sowie Lohn- und Transfereinkommen traf (Schratzenstaller 2013). Insgesamt stieg die durchschnittliche Besteuerung (durch direkte und indirekte Steuern) der zehn Prozent mit dem geringsten bedarfsgewichteten Haushaltsbruttoeinkommen zwischen 1998 und 2015 von 17,7 Prozent auf 23,1 Prozent. Die durchschnittliche Besteuerung der reichsten zehn Prozent hingegen ging im genannten Zeitraum von 33,5 Prozent auf 31,2 Prozent zur&uuml;ck, die des reichsten Hundertstels sogar von 44,4 Prozent auf 39,6 Prozent (Bach\/Beznoska\/Steiner 2016). Von dieser Politik konnten die oberen drei Dezile profitieren, w&auml;hrend die unteren sieben Dezile durchschnittlich st&auml;rker besteuert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/2038\">Patrick Schreiner auf Blickpunkt WiSo<\/a>\n<p><strong>dazu: Trotz Aufschwung: Europas L&ouml;hne wachsen nur noch um 0,4 Prozent<\/strong><br>\nEuropas Arbeitnehmer bekommen vom Aufschwung zu wenig ab: 2017 d&uuml;rften die Reall&ouml;hne laut einer aktuellen Studie kaum wachsen. Dabei g&auml;be es Spielr&auml;ume f&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne &ndash; vor allem in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/m.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/a-1165453.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Warum wohl? Weil &ldquo;Lohnmoderation&rdquo; zugunsten der Unternehmergewinne offizielle EU-Politik ist?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Air Berlin: Chefgehaltssicherung &uuml;ber unwiderrufliche Bankgarantie<\/strong><br>\nW&auml;hrend etwa 200.000 Kunden auf wertlosen Tickets sitzenbleiben, kassiert der Manager bis 2021 viereinhalb Millionen Euro<br>\nEtwa 200.000 Kunden, die bei Air Berlin einen Flug buchten, sitzen nun auf wertlosen Tickets, f&uuml;r die sie teilweise viel Geld bezahlt haben. Den Schaden m&uuml;ssen sie selbst tragen. Noch schlechter ergeht es etwa 5.000 einfachen Air-Berlin-Angestellten, die nicht zu den 3.000 geh&ouml;ren, welche von der Lufthansa &uuml;bernommen werden. Sie m&uuml;ssen auf Easy Jet hoffen oder sich nach einem neuen Arbeitgeber umsehen.<br>\nNach bisherigem Kenntnisstand bekommt nur ein einziger Air-Berlin-Mitarbeiter sein Gehalt bis 2021 ausbezahlt: Der Chef Thomas Winkelmann, der seinen Job erst im Februar antrat. Er lie&szlig; sich dieses Gehalt &uuml;ber eine unwiderrufliche Bankgarantie in H&ouml;he von viereinhalb Millionen Euro garantieren. Diese Summe setzt sich aus einem j&auml;hrlichen Grundgehalt in H&ouml;he von 950.000 Euro, einem Bonus in H&ouml;he von 400.000 Euro und einer Pensionsanspruchsabgeltung in H&ouml;he von 300.000 Euro zusammen. Damit kann sich der dann 61-J&auml;hrige sorgenlos auf den Ruhestand freuen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Air-Berlin-Chefgehaltssicherung-ueber-unwiderrufliche-Bankgarantie-3865832.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der deutsche Sparer war&rsquo;s!<\/strong><br>\nDrei hochrangige ifo-&Ouml;konomen haben nun wissenschaftlich belegt, dass die Ursache der deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse die Investitionen deutscher Sparer im Ausland sind. Ein wirklich starkes St&uuml;ck f&uuml;r ein Fach, das sich f&uuml;r eine Wissenschaft h&auml;lt!<br>\n&bdquo;Alle Junggesellen in Deutschland waren noch nie und sind auch jetzt noch nicht verheiratet&ldquo; ist eine Aussage, an deren Wahrheit kein Zweifel bestehen kann. Es lohnt sich sicher nicht, eine Studie in Auftrag zu geben, die den Wahrheitsgehalt dieser Aussage empirisch untersuchen soll. Der Grund ist einfach genug: Dieser Satz ist wahr allein aufgrund der Bedeutung der in dieser Aussage benutzten Termini. Freilich ist es deswegen nicht sinnlos zu fragen, warum denn Sebastian noch immer Junggeselle ist. Wenig befriedigend allerdings w&auml;re es, wenn wir auf diese Frage die Antwort erhielten, er sei Junggeselle, weil er noch nie verheiratet gewesen ist.<br>\nEine Erkl&auml;rung dieser Art bieten uns die ifo-Volkswirte Gabriel Felbermayr, Clemens Fuest und Timo Wollmersh&auml;user mit der folgenden These zu den deutschen Export&uuml;bersch&uuml;ssen an (hier):\n<blockquote><p>\n&bdquo;The German current account surplus [&hellip;] is mainly a result of higher savings, driven by an ageing population.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Im folgenden Artikel m&ouml;chten wir unser harsches Urteil begr&uuml;nden und damit zugleich die Frage aufwerfen, warum f&uuml;r eine solche Pseudoerkl&auml;rung &ouml;ffentliche Mittel vergeudet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/10\/der-deutsche-sparer-wars\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Panama Papers EU machte den Offshore-Betrug m&ouml;glich<\/strong><br>\nEin Sonderausschuss zu den Panama Papers wirft EU-L&auml;ndern Vers&auml;umnisse vor und fordert Ma&szlig;nahmen gegen Steuerflucht und Geldw&auml;sche.<br>\nDie weltweite Emp&ouml;rung ist Panama sicher, seit geheime Dokumente das kleine Land als gigantische Steueroase entlarvten. Doch ohne massive Beteiligung von EU-Staaten w&auml;re das Treiben der Reichen zulasten der Allgemeinheit nicht m&ouml;glich gewesen. Zu diesem Ergebnis kommt der Panama-Untersuchungsausschuss des Europ&auml;ischen Parlaments in seinem Abschlussbericht, den das Gremium jetzt mit Mehrheit verabschiedete.<br>\n&bdquo;Europa muss sein eigenes Haus in Ordnung bringen, bevor es die Plage der systematischen Geldw&auml;sche, der Steuervermeidung und Hinterziehung beenden kann&ldquo;, sagte der d&auml;nische Sozialdemokrat Jeppe Kofod als einer der Autoren des Berichts. Sein tschechischer Kollege Petr Je&#382;ek von der liberalen Fraktion im Europaparlament betonte: &bdquo;Wenn die EU und ihre Mitgliedsstaaten in der Vergangenheit eine aktivere Rolle gespielt h&auml;tten, w&auml;ren die Probleme zu vermeiden gewesen, die durch die Panama Papers aufgedeckt wurden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/panama-papers-eu-machte-den-offshore-betrug-moeglich-a-1371809\">FR Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Panama Papers: Linker Erfolg nach Kampfabstimmung<\/strong><br>\n&ldquo;Die permanenten Steuer- und Geldw&auml;sche Skandale der Konzerne, Reichen und M&auml;chtigen gebieten harte Ma&szlig;nahmen. Dies schulden wir auch der ermordeten maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia. Wir haben bei der gestrigen Kampfabstimmung im PANA-Ausschuss eine Verw&auml;sserung fr&uuml;herer Positionen des Europ&auml;ischen Parlaments verhindert. Das ist ein Erfolg, aber auch kein Grund zur Euphorie&ldquo;, kommentiert der Europaabgeordnete sowie stellvertretende Vorsitzende des &sbquo;Panama Papers&lsquo; Untersuchungsausschusses des Europ&auml;ischen Parlaments (PANA), Fabio De Masi (DIE LINKE.), die gestrige Abstimmung des Abschlussberichts im Ausschuss. Die Handlungsempfehlungen des Parlaments an Rat und Kommission m&uuml;ssen im Dezember noch im Plenum abgestimmt werden. Dabei sind weitere &Auml;nderungsantr&auml;ge zugelassen, wodurch das Endergebnis noch einmal betr&auml;chtlich ge&auml;ndert werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/1736.panama-papers-linker-erfolg-nach-kampfabstimmung.html\">Fabio De Masi<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Seidenstra&szlig;e kritisch be&auml;ugt<\/strong><br>\nF&uuml;r Griechenland bilden die chinesischen Investitionen einen seltenen Hoffnungsschimmer; damit erkl&auml;rt es sich wohl, dass die griechische Regierung die Lust zu verlieren scheint, sich im Rahmen der EU in die inneren Angelegenheiten der Volksrepublik einzumischen. Im Juni hat sich Athen geweigert, einem bis dahin j&auml;hrlich wiederholten EU-Ritus zuzustimmen, der darin bestanden hatte, beim UN-Menschenrechtsrat eine negative Stellungnahme zur Menschenrechtslage in China einzureichen. Die EU-Attacke gegen Beijing war damit geplatzt. Ganz &auml;hnlich lief es mit dem Wunsch Berlins, Br&uuml;ssel m&ouml;ge eine emp&ouml;rte Stellungnahme zu den Anspr&uuml;chen der Volksrepublik im S&uuml;dchinesischen Meer verabschieden: Schon im vergangenen Jahr kam sie nach Griechenlands Nein nicht zustande.<br>\n&Auml;hnlich entwickeln sich die Dinge zum Beispiel in Tschechien. Dort wie auch in anderen L&auml;ndern Ost- und S&uuml;dosteuropas investieren chinesische Unternehmen immer mehr. Sie er&ouml;ffnen diesen damit zugleich die Chance, dem bislang erdr&uuml;ckenden Einfluss der deutschen Industrie zumindest ein St&uuml;ck weit zu entkommen (siehe Text unten). In der Absicht, den Handelspartner und Investor nicht weiterhin vor den Kopf zu sto&szlig;en, hat die tschechische Regierung im vergangenen Jahr beschlossen, in Zukunft sollten weder Kabinettsmitglieder noch gar der Pr&auml;sident den Dalai Lama empfangen. Wenig sp&auml;ter unterzeichnete die tschechische Regierung sogar eine Erkl&auml;rung, in der sie sich zur Unteilbarkeit des chinesischen Territoriums bekannte.<br>\nIst es auf chinesische Einmischung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, wenn einige EU-L&auml;nder sich inzwischen weigern, deutschen Direktiven zu folgen und der Volksrepublik auf die eine oder andere Weise in die Suppe zu spucken? Die Bundesregierung und ein wachsender Teil des medialen Mainstreams behaupten das jedenfalls.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/320235.seidenstra%C3%9Fe-kritisch-be%C3%A4ugt.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die &Auml;u&szlig;erungen des noch amtierenden Au&szlig;enministers erwecken den Eindruck, er halte implizit an der Treue zu den USA fest, die China &ndash; bereits seit der Obama-Administration &ndash; als gr&ouml;&szlig;ten Konkurrenten betrachten. Was versteht eigentlich Herr Gabriel unter eine &ldquo;Ein-Europa-Politik&rdquo;? Verwechselt er EU mit Europa? Ist sich die EU so einig? Offenbar nicht.<\/em><br>\n<em>Bitte lesen Sie dazu auch Werner R&uuml;gemer: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40470\">Varianten des Kapitalismus &ndash; Ein Vergleich des westlichen mit dem chinesischen Kapitalismus<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Chinesisch-Russischer Handel<\/strong><br>\nSeit der Eskalation der Beziehungen mit dem Westen und den gegen Russland verh&auml;ngten Sanktionen kam es zu einer sp&uuml;rbaren Ann&auml;herung des Landes an China, was sich laut Moscow Times (via Bpb-Newsletter) auch einem stark gestiegenem Handelsvolumen niederschl&auml;gt: &bdquo;Russia&rsquo;s drive to make China its most important trade partner in terms of dollar turnover is on track, as trade between the two new-found friends increases steadily. The partners are hoping that trade will hit $80 billion this year and $200 billion by the end of the decade. (&hellip;) From January to September trade between Russia and China increased by 22.4 percent year-on-year to $61.4 billion, the General Administration of Customs of the People&rsquo;s Republic of China announced on Oct. 13.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/10\/19\/chinesisch-russischer-handel\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>A German Intelligence Agent Was at the Scene of a Neo-Nazi Murder. He Can&rsquo;t Explain Why.<\/strong><br>\nThe unwitting star of this year&rsquo;s edition of Documenta, Germany&rsquo;s leading art festival, was not an artist, but a former intelligence agent, Andreas Temme.<br>\nTemme, who now works in the personnel department of the local government in Kassel, where the art festival takes place, was arrested 11 years ago in connection with the murder of Halit Yozgat. A son of Turkish immigrants, Yozgat was shot and killed while sitting at the front counter of his family&rsquo;s internet cafe on the evening of April 6, 2006.<br>\nAlthough the police cleared Temme as a suspect after a nine-month investigation &mdash; and a neo-Nazi terror cell calling itself the National Socialist Underground, or NSU, later claimed responsibility for the murder &mdash; Temme&rsquo;s presence at the scene of the crime, at a time when he was employed by a regional intelligence service to monitor right-wing extremists, has never been fully explained.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2017\/10\/18\/germany-neo-nazi-murder-trial-forensic-architecture\/\">The Intercept_<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.B.:<\/strong> Im Artikel werden noch einmal der Verlauf der NSU-Morde und die ganzen, mit den Ermittlungen, dem Untersuchungsausschuss und dem M&uuml;nchener Prozess verbundenen Ungereimtheiten und Vertuschungen aufgelistet. Der gr&ouml;&szlig;te Teil des Beitrags konzentriert sich auf die Ermordung von Halit Yozgat, die Anwesenheit des Verfassungssch&uuml;tzers Andreas Temme im Internetkaffee zur Tatzeit und die Tatsache, dass es faktisch unm&ouml;glich ist, dass er die Tat nicht mitbekommen bzw. beobachtet oder zumindest den T&auml;ter gesehen hat.<\/em><br>\n<em>Die begr&uuml;ndeten Zweifel am Aufkl&auml;rungswillen der Beh&ouml;rden und den offiziellen Aussagen, den vors&auml;tzliche Aktenvernichtungsaktionen, Kooperationsverweigerung mit dem Untersuchungsausschuss und f&uuml;r unglaubliche 120 Jahre weggeschlossene Untersuchungsberichte hinterlassen, wurden auf der Documenta durch Installationen der forensischen Architekten Eyal Weizman und Christina Varvia noch einmal erh&auml;rtet. Wie bizarr die Ausw&uuml;chse inzwischen sind, wird deutlich, wenn Temme, mit den Videosequenzen konfrontiert, eben nichts zur Sache sagt, sondern:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;When excerpts from the Forensic Architecture video were screened for him recently during a parliamentary inquiry into intelligence failures revealed by the NSU case, Temme&rsquo;s first response was to express surprise that, as &ldquo;the lead actor&rdquo; in the re-enactment video used in &ldquo;the art work,&rdquo; no one had asked permission to use his image. Surely, he said over stunned laughter from the public gallery at the hearing, he must have some share in its copyright.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Wie ist es in einem demokratischen Rechtsstaat m&ouml;glich, dass rechte Terroristen jahrelang unter den Augen des Verfassungsschutzes eine Blutspur durch Deutschland ziehen, wie, dass bei der Aufkl&auml;rung der Verbrechen geschlampt und gemauert wird, dass Akten verschwinden und ein Untersuchungsausschuss &ouml;ffentlich von Geheimdiensten (offene Kooperationsverweigerung und L&uuml;ge) und Regierung (kein disziplinarischer Druck auf die Verantwortlichen in den Diensten) vorgef&uuml;hrt und l&auml;cherlich gemacht wird? Wenn man Artikel, wie diesen im Intercept liest, m&ouml;chte man am liebsten im Boden versinken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Anis Amri wurde m&ouml;glicherweise von V-Mann angestachelt<\/strong><br>\nRBB und &ldquo;Morgenpost&rdquo; berichten, ein V-Mann des nordrhein-westf&auml;lischen Landeskriminalamtes mit Bezug zu Amri habe zu Anschl&auml;gen mit LKW aufgefordert.<br>\nEin V-Mann soll Anis Amri, den Attent&auml;ter vom Breitscheidplatz im vergangenen Dezember, zu Anschl&auml;gen angestachelt haben. Der als Spitzel des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) t&auml;tige Mann war im Umfeld des islamistischen Predigers Abu Walaa aus Hildesheim aktiv und n&auml;her an Amri dran, als bislang bekannt. Das berichten die &bdquo;Berliner Morgenpost&ldquo; und der RBB. Sie berufen sich auf mit der Szene befasste Anw&auml;lte und fr&uuml;here Anh&auml;nger der sogenannten Abu-Walaa-Gruppe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/attentat-auf-berliner-breitscheidplatz-anis-amri-wurde-moeglicherweise-von-v-mann-angestachelt\/20479546.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Sollte sich dieser Vorgang best&auml;tigen, w&auml;re er kein Einzelfall, wie die Bundestagsabgeordnete der Linken, Martina Renner, mit einer <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MartinaRenner\/status\/921249684185894913\">Artikelzusammenstellung<\/a> auf Twitter zeigt. <\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><strong>Eine V-Mann-Aff&auml;re im bayerischen LKA zeigt den Wildwuchs, den der Staat im Umgang mit bezahlten Spitzeln zul&auml;sst &ndash; und bisweilen deckt.<\/strong><\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-139787724.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><em><strong>NSU-Sprengstofflieferant war V-Mann der Berliner Polizei<\/strong><\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/nsu-sprengstofflieferant-war-v-mann-der-berliner-polizei-a-855719.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><em><strong>Vom Bombenleger zur Vertrauensperson<\/strong><\/em><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/printarchiv\/berlin\/article124914902\/Vom-Bombenleger-zur-Vertrauensperson.html\">Berliner Morgenpost<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein Hauch von Maidan<\/strong><br>\nUkrainische Rechte gespalten: Proteste gegen Staatschef Poroschenko in Kiew<br>\nSeit Dienstag weht wieder ein Hauch von Maidan durch die ukrainische Hauptstadt. Vor dem Kiewer Parlament steht ein Zeltst&auml;dtchen mit Barrikaden und Feldk&uuml;chen, Demonstranten in Tarnanz&uuml;gen fordern vorgezogene Neuwahlen und den R&uuml;cktritt von Pr&auml;sident Petro Poroschenko. Die Polizei versuchte am Mittwoch erfolglos, das Camp zu r&auml;umen, und zog sich unter Verlust von 20 Schilden zur&uuml;ck. Seitdem verhandelt sie mit den Protestierenden &uuml;ber eine R&uuml;ckgabe des &raquo;Staatseigentums&laquo;. Die lachen sich ins F&auml;ustchen und demonstrieren weiter.<br>\nUn&uuml;bersehbar ist aber, dass der Krawall f&uuml;r das Fernsehen inszeniert ist. Hinter der Aktion stehen die beiden wichtigsten Konkurrenten um die Nachfolge Poroschenkos: Julia Timoschenko von der Vaterlandspartei, die ihre Kandidatur f&uuml;r 2019 schon angek&uuml;ndigt hat, und Micheil Saakaschwili, den Poroschenko durch den Entzug der Staatsb&uuml;rgerschaft vergeblich von der politischen Szene der Ukraine zu verdr&auml;ngen versucht hat. Unterst&uuml;tzt werden sie von der Gruppe der &raquo;Eurooptimisten&laquo;, also Leuten, die immer noch an eine Ver&auml;nderung der Ukraine in Richtung EU-kompatibler Rechtsstaat glauben, sowie rechten Gruppierungen wie dem aus dem Nazibataillon &raquo;Asow&laquo; hervorgegangenen &raquo;Nationalen Korps&laquo;. Andererseits scheint sich der &raquo;Rechte Sektor&laquo;, der fr&uuml;her immer antioligarchische Spr&uuml;che klopfte, mit Poroschenko arrangiert zu haben. Sein langj&auml;hriger Anf&uuml;hrer Dmitro Jarosch blieb den Protesten wegen &raquo;Krankheit&laquo; fern und postete vom Krankenbett aus, Poroschenko tauge zwar nichts, aber es gebe keine bessere Alternative zu ihm. Jeder denkbare Nachfolger sei ein &raquo;prorussisches Scheusal&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/320321.ein-hauch-von-maidan.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundeswehr und Partner<\/strong><br>\nZwecks Personalrekrutierung und Attraktivit&auml;tssteigerung weitet die Bundeswehr ihre Zusammenarbeit mit deutschen Gro&szlig;unternehmen aus. Erst vor kurzem schlossen das Bundesverteidigungsministerium und der Handelskonzern REWE eine &ldquo;Kooperationsvereinbarung&rdquo;, die die &ldquo;gegenseitige Vermittlung von Besch&auml;ftigten&rdquo; vorsieht. REWE erkl&auml;rte sich au&szlig;erdem bereit, seine Mitarbeiter f&uuml;r milit&auml;rische &ldquo;Reservistendienste&rdquo; freizustellen, w&auml;hrend die deutschen Streitkr&auml;fte zusagten, die Betreffenden dort einzusetzen, wo sie &ldquo;n&uuml;tzliche Erfahrungen f&uuml;r den regul&auml;ren Job&rdquo; sammeln k&ouml;nnen. Erst Ende September hatte die Bundeswehr eine nahezu gleichlautende Absprache mit der Dienstleistungsholding WISAG getroffen, die unter anderem mit der Bewachung von Industriegeb&auml;uden und der Durchf&uuml;hrung von Kontrollen an Flugh&auml;fen befasst ist. Die Deutsche Bahn AG und die Deutsche Post\/DHL haben sich ebenfalls auf einen intensiven Personalaustausch mit der Truppe verst&auml;ndigt, um dem &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; abzuhelfen. Sowohl Bahn als auch Post verf&uuml;gen &uuml;ber langj&auml;hrige Erfahrung auf dem Gebiet der &ldquo;zivil-milit&auml;rischen Zusammenarbeit&rdquo;: Beide Unternehmen sind f&uuml;r die Logistik der Bundeswehr unverzichtbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59700\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Dramatischer Insektenschwund in Deutschland<\/strong>\n<ul>\n<li>Seit 1989 ist die Masse der Insekten in Deutschland dramatisch geschrumpft, belegt eine langj&auml;hrige Untersuchung.<\/li>\n<li>An 63 Orten im Bundesgebiet &ndash; allesamt Naturschutzgebiete &ndash; verzeichneten Forscher einen R&uuml;ckgang um durchschnittlich 76 Prozent.<\/li>\n<li>Experten sprechen von einem &ldquo;Beleg daf&uuml;r, dass wirklich ein gr&ouml;&szlig;erfl&auml;chiges Ph&auml;nomen vorliegt&rdquo;.<\/li>\n<li>Eine Ursache f&uuml;r das Massensterben k&ouml;nnten Stickstoffverbindungen sein, die als D&uuml;ngemittel in der Landwirtschaft eingesetzt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mindestens genauso verd&auml;chtig sind Pestizide im Allgemeinen und speziell die so genannten Neonicotinoide. &ldquo;Diese Substanzen sind hochgiftig&rdquo;, sagt W&auml;gele. &ldquo;Wenn beispielsweise eine Schnecke ein solches Pestizid frisst und anschlie&szlig;end von einem K&auml;fer gefressen wird, stirbt der K&auml;fer.&rdquo; Hinzu kommt, dass Neonicotinoide nicht spezifisch bestimmte Sch&auml;dlinge t&ouml;ten, sondern auch viele andere Insekten-Arten. Sie greifen n&auml;mlich das Nervensystem der Tiere an, eine zentrale Stelle also, die f&uuml;r alle Insekten gleicherma&szlig;en &uuml;berlebenswichtig ist. Doch auch wenn der Verdacht naheliegt: Dass diese Substanzen wirklich der Grund f&uuml;r das Sterben der Insekten sind, konnten auch die Autoren der aktuellen Studie nicht beweisen. Und das ist vielleicht die erschreckendste Erkenntnis: Solange man nicht wei&szlig;, was die Ursache ist, kann man auch nur wenig tun, um den Schwund der Insekten zu stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/insektensterben-dramatischer-insektenschwund-in-deutschland-1.3713567\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>30 Organisationen fordern: &ldquo;Gute Bildung f&uuml;r alle Menschen!&ldquo;<\/strong><br>\nBreites B&uuml;ndnis macht sich f&uuml;r mehr Geld in der Bildung stark<br>\nMit Blick auf die jetzt beginnenden Koalitionsverhandlungen appelliert ein gro&szlig;es B&uuml;ndnis zivilgesellschaftlicher Organisationen und Gewerkschaften an CDU\/CSU, FDP und Gr&uuml;ne, mehr Geld f&uuml;r die Bildung bereit zu stellen. &bdquo;Deutschland braucht mehr und bessere Bildung f&uuml;r alle Menschen. So soll das Menschenrecht auf Bildung mit Leben gef&uuml;llt werden. Der Bund muss k&uuml;nftig zus&auml;tzliche Mittel in die Bildung investieren. Er soll Bildungsprojekte der L&auml;nder und Kommunen dauerhaft unterst&uuml;tzen. Daf&uuml;r muss das Kooperationsverbot in der Bildung endlich komplett gestrichen werden&ldquo;, betonen die 30 B&uuml;ndnispartner am Donnerstag in Berlin. &bdquo;Geld ist genug da: Die &ouml;ffentlichen Ausgaben f&uuml;r Bildung verharren bei 4,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Der OECD-Schnitt liegt bei 5,2 Prozent. W&uuml;rde die Bundesrepublik so viel Geld f&uuml;r Bildung ausgeben wie die Staaten im OECD-Durchschnitt, st&uuml;nden j&auml;hrlich gut 26 Milliarden Euro mehr zur Verf&uuml;gung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++8a0088fa-b4a4-11e7-a4d2-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wieder jede Menge Nationalsozialismus und Rassismus bei Telepolis &ndash; Was ist los beim Politmagazin von Heise Online?<\/strong><br>\nNachdem er sich ein halbes Jahr lang zur&uuml;ckgezogen hatte, oder aus der Schusslinie genommen wurde, hat sich &bdquo;Deutschlands &uuml;belster Schmierfink&ldquo;, Thomasz Konicz, im Politmagazin Telepolis von Heise Online mit Wucht zur&uuml;ckgemeldet. Als er dort Ende 2016 Sahra Wagenknecht in dutzendfacher Wiederholung als Nazi beschimpfte, hatte er viele Leser und einige wichtige Autoren des linksgerichteten Magazins arg vergr&auml;tzt. Nun darf er die Dreckschleuder wieder schwingen. In einem Blogbeitrag hatte ich die Frage gestellt, ob Chefredakteur Florian R&ouml;tzer fahrl&auml;ssig oder absichtsvoll handelt, wenn er derartige Verleumdungen verbreitet, wie sie Konicz in &auml;hnlicher Form auch schon gegen Gegner von TTIP und von Autobahnprivatisierungen auf Telepolis abgesondert hatte. Der Chefredakteur mit der linken Patina musste sich &auml;u&szlig;erst kritischen Fragen von Telepolis-Autoren stellen. Danach tauchte Konicz bis Mitte-Juni nicht mehr auf Telepolis auf. Seit dem Ende seiner Abk&uuml;hlungspause schreibt er als freier Mitarbeiter wieder mit zunehmender, inzwischen sehr hoher Frequenz. Beim j&uuml;ngsten Showdown von Katja Kipping und Bernd Rixinger mit Sahra Wagenknecht war f&uuml;r die Telepolis-Chefredaktion offenbar klar: dar&uuml;ber kann nur Thomasz Konicz fundiert berichten. Und das tat er, und zwar unter der in Anbetracht ihres Siegs im Machtkampf mit Rixinger und Kipping etwas eigenwiligen &Uuml;berschrift: &ldquo;Wagenknecht unter Druck&rdquo;. Das Ergebnis in Schlagworten:\n<ul>\n<li>5 x rassistisch, Rassismus etc.<\/li>\n<li>6 x nationalsozial, Nazi, braun<\/li>\n<li>10 x Ressentiments<\/li>\n<li>10 x populistisch etc.<\/li>\n<li>34 x rechts, auch in Verbindungen wie rechte Hetzte, rechtsextrem, neurechts usw.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um solche eindrucksvollen Zahlen zu erreichen musste Konicz einige Aussagen und geeignete Zitierungen wiederholen, zum Teil mehrfach. Man hat fast den Eindruck, er hatte eine Quote zu erf&uuml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/902-telepolis-konicz-wagenknecht\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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