{"id":40779,"date":"2017-10-26T13:57:46","date_gmt":"2017-10-26T11:57:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40779"},"modified":"2017-10-27T07:40:50","modified_gmt":"2017-10-27T05:40:50","slug":"die-air-berlin-insolvenz-zeigt-was-der-mensch-der-politik-wert-ist-naemlich-gar-nichts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40779","title":{"rendered":"Die Air Berlin Insolvenz zeigt, was der Mensch der Politik wert ist \u2013 n\u00e4mlich gar nichts"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141026_ab.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Rund 4.000 Mitarbeiter der insolventen Fluglinie Air Berlin d&uuml;rfen sich wohl k&uuml;nftig arbeitslos melden. Politik und beteiligte Unternehmen haben es n&auml;mlich nicht geschafft, 50 Millionen Euro f&uuml;r eine Auffanggesellschaft aufzutreiben. Das Land Bayern weigerte sich, &uuml;berhaupt einen einzigen Cent zu bezahlen und f&uuml;r Nordrhein-Westfahlen und den Bund sind die anteiligen rund 10 Millionen Euro angeblich zu viel. Nur &bdquo;Arm-aber-Sexy-Berlin&ldquo; wollte zahlen, kann die Summe aber alleine auch nicht stemmen. Man merkt es, der Wahlkampf ist vorbei und es geht ja nur um Menschen. Besonders besch&auml;mend ist, dass auch die Lufthansa sich nicht an einer Auffanggesellschaft beteiligen wollte &ndash; man habe schlie&szlig;lich schon viel Geld f&uuml;r die Flugzeuge der Air Berlin ausgegeben und werde ja auch einen Teil der Mitarbeiter &uuml;bernehmen. Das stimmt. Die Lufthansa hat sich die Flugzeuge zu einem Spottpreis unter den Nagel gerissen und will nun die ehemaligen Air-Berlin-Mitarbeiter zu Dumpingl&ouml;hnen &uuml;ber fragw&uuml;rdige Besch&auml;ftigungsmodelle einstellen. Fein raus ist indes der letzte Chef von Air Berlin, der f&uuml;r wenige Wochen Arbeit nun mit 4,5 Millionen Euro nach Hause geht &ndash; dieses Geld war durch eine gesonderte Bankb&uuml;rgschaft abgesichert. Die gesamte Insolvenz ist nur noch mit einer &Uuml;berdosis an Zynismus zu ertragen. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1545\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-40779-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171026_Air_Berlin_Insolvenz_zeigt_was_der_Mensch_der_Politik_wert_ist_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171026_Air_Berlin_Insolvenz_zeigt_was_der_Mensch_der_Politik_wert_ist_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171026_Air_Berlin_Insolvenz_zeigt_was_der_Mensch_der_Politik_wert_ist_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171026_Air_Berlin_Insolvenz_zeigt_was_der_Mensch_der_Politik_wert_ist_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=40779-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/171026_Air_Berlin_Insolvenz_zeigt_was_der_Mensch_der_Politik_wert_ist_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"171026_Air_Berlin_Insolvenz_zeigt_was_der_Mensch_der_Politik_wert_ist_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Wenn Sie einen neuen Airbus 320 kaufen wollen, m&uuml;ssen Sie <a href=\"http:\/\/www.aerotelegraph.com\/die-listenpreise-von-airbus-fuer-2017\">laut Listenpreis<\/a> 99 Millionen Dollar auf den Tisch legen. Ein wenig preiswerter sind gebrauchte Modelle &ndash; einen achtj&auml;hrigen A320 bekommen Sie <a href=\"https:\/\/www.avbuyer.com\/articles\/business-aircraft-ownership\/what-s-your-bizliner-worth-in-the-market-112000\">f&uuml;r rund<\/a> 55,4 Millionen Dollar. Deutlich preiswerter sind Propellermaschinen. Eine Bombardier Dash 8Q-400 bekommen Sie <a href=\"http:\/\/commercialaircraft.bombardier.com\/en\/media\/list-prices---commercial-aircraft---bombardier.html\">laut Liste<\/a> bereits f&uuml;r 32,2 Millionen Dollar. Gem&auml;&szlig; der Listenpreise m&uuml;sste das Paket mit 81 ehemaligen Air-Berlin-Flugzeugen, das die Lufthansa erworben hat, darunter 20 Bombardier und verschiedene Airbus-Jets mit Listenpreisen ab 90 Millionen Dollar rund 6,7 Milliarden Dollar kosten. Legt man den Gebrauchtwert nach dem Durchschnittsalter der recht jungen Flotte an, und rechnet die Summe in Euro um, kommt man auf grob gepeilte rund 4 Milliarden Euro. Und nun sch&auml;tzen Sie mal, was die Lufthansa f&uuml;r die 81 Jets der Air Berlin bezahlt hat? Es waren nur rund 1,2 Milliarden Euro, wovon <strong><a href=\"http:\/\/www.aero.de\/news-27681\/Viele-Air-Berlin-Mitarbeiter-bangen-um-Arbeitsplaetze.html\">210 Millionen Euro<\/a><\/strong> an Air Berlin und rund eine Milliarde an die Leasinggeber von Air Berlin flie&szlig;en  &ndash; schlappe 15 Millionen Euro pro Flugzeug; ein ungew&ouml;hnliches Schn&auml;ppchen[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<\/p><p>Ein gutes Gesch&auml;ft f&uuml;r die Lufthansa stellt vor allem auch die &Uuml;bernahme ausgesuchter Start- und Landerechte der Air Berlin dar. Brancheninsider Niki Lauda stellte erst k&uuml;rzlich <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/finanzen\/article169976197\/Niki-Lauda-wettert-gegen-die-Lufthansa.html\">in einem Interview fest<\/a>, dass die Lufthansa jetzt auf Flugh&auml;fen wie D&uuml;sseldorf 90 Prozent aller Slots f&uuml;r Starts und Landungen direkt oder indirekt kontrolliert. Es ist schwer zu sch&auml;tzen, welchen Wert dieses De-Facto-Monopol f&uuml;r die Airline hat. Mittel- bis langfristig kann die Lufthansa nun f&uuml;r Flugh&auml;fen wie D&uuml;sseldorf die Preise im Grunde diktieren &ndash; ein Milliardengesch&auml;ft, bezahlt vom Kunden &uuml;ber h&ouml;here Ticketpreise. <\/p><p>Das l&auml;sst vor allem die Aktion&auml;re der Lufthansa frohlocken, denen die Frankfurter Airline bereits Rekord-Dividendenaussch&uuml;ttungen <a href=\"http:\/\/www.finanzen.net\/nachricht\/aktien\/air-berlin-soll-lufthansa-in-neue-hoehen-heben-5772226\">in Aussicht stellt<\/a>. Und um die Shareholder zufrieden zu stellen, beugt man auch das Arbeitsrecht &uuml;ber jedes anst&auml;ndige Ma&szlig; hinaus. Auch spottbillige Flugzeuge fliegen nicht von selbst und die neuen Start- und Landeslots m&uuml;ssen von Mitarbeitern bedient werden. Daf&uuml;r will der Kranich rund 3.000 Mitarbeiter von Air Berlin &uuml;bernehmen, wobei man penibel darauf achtet, genau diesen Begriff zu vermeiden.<\/p><p>Denn wenn die Lufthansa den Betrieb von Air Berlin oder einer der T&ouml;chter der Pleite-Airline &bdquo;&uuml;bernimmt&ldquo;, dann ist dies f&uuml;r die Mitarbeiter juristisch gesehen ein Betriebs&uuml;bergang, bei dem die alten Arbeitskonditionen weiter gelten &ndash; inklusive der Betriebszugeh&ouml;rigkeit und der damit verbundenen Gruppierung im Lohngef&uuml;ge. Genau dies will die Lufthansa auf Teufel-komm-raus verhindern und zwingt die Air-Berlin-Mitarbeiter, sich neu bei der Lufthansa-Billigtochter<br>\nEurowings zu bewerben. Aber nicht bei der deutschen Eurowings, sondern bei der &ouml;sterreichischen Eurowings Europe &ndash; einer Billigtochter der Billigtochter, die in der Branche <a href=\"http:\/\/www.austrianaviation.net\/detail\/vida-eurowings-europe-sucht-billig-personal-in-osteuropa\/\">f&uuml;r &bdquo;Billigst-Dumpingl&ouml;hne&ldquo; verschrien ist<\/a>.<\/p><p>Piloten von Air Berlin m&uuml;ssen k&uuml;nftig Gehaltseinbu&szlig;en von rund 40 Prozent hinnehmen; zudem ist davon auszugehen, dass man das neue ungesch&uuml;tzte Bewerbungsverfahren auch daf&uuml;r nutzt, nach sozialen Kriterien auszusieben. So ist es eher unwahrscheinlich, dass Eurowings Europe Flugbegleiterinnen, die kurz vor der Rente stehen, &uuml;bernehmen wird, wenn der Markt dank der Air-Berlin-Pleite mit j&uuml;ngeren, belastbareren und preiswerteren Kolleginnen &uuml;berschwemmt ist. Vor diesem Hintergrund wirkt die Ausrede, man k&ouml;nne sich nicht mit 10 Millionen Euro an einer Auffanggesellschaft beteiligen, weil man schon genug f&uuml;r die Air-Berlin-Mitarbeiter getan habe, wie blanker Hohn.<\/p><p>Und die Politik? Die sieht, h&ouml;rt und sagt nichts dazu; die Wahlen sind geschlagen und bis zum n&auml;chsten Urnengang hat der W&auml;hler die Sache doch ohnehin vergessen. Doch so passiv, wie sie gerne erscheinen mag, ist die Rolle der Politik keinesfalls. Im Gegenteil, wenn man zwischen den Zeilen liest, bahnt sich da ein echter Wirtschaftskrimi an, der im Februar dieses Jahres begann. In dieser Zeit trafen n&auml;mlich &ndash; so mehrere, voneinander unabh&auml;ngige Quellen innerhalb von Air Berlin gegen&uuml;ber den NachDenkSeiten &ndash; Mitarbeiter der Lufthansa im Konzern ein, um die &Uuml;bernahme der finanziell angeschlagenen Fluglinie auszuarbeiten. Zeitgleich wechselte auch die Konzernspitze an Thomas Winkelmann, einen Lufthansa-Manager, der offensichtlich von der Lufthansa speziell daf&uuml;r abgestellt wurde, den Konkurrenten Air Berlin abzuwickeln, der damals noch mehrheitlich Etihad geh&ouml;rte, der Staatsairline des Emirats Abu Dhabi.<\/p><p>Der entscheidende Deal fand wohl am 1. Mai in Abu Dhabi bei einem Staatsbesuch von Angela Merkel statt, zu deren Delegation auch Lufthansa-CEO Carsten Spohr <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/merkel-abu-dhabi-103.html\">geh&ouml;rte<\/a>, der &ndash; mit R&uuml;ckendeckung der Kanzlerin &ndash;  in Abu Dhabi <a href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/us-lufthansa-agm\/lufthansa-ceo-talks-future-of-air-berlin-with-abu-dhabi-idUSKBN1810Z5\">konkrete &Uuml;bernahmeverhandlungen f&uuml;hrte<\/a>. Dazu geh&ouml;rte wohl auch ein &Uuml;bergangskredit von 150 Millionen Euro, den die Bundesregierung Air Berlin im August zur Verf&uuml;gung stellte, um eine &bdquo;reibungslose&ldquo; Insolvenz zu erm&ouml;glichen. Dabei ging es nat&uuml;rlich nicht um irgendwelche Urlauber, die nicht im Ausland stranden sollten. Es ging um die wertvollen Slots von Air Berlin, die Start- und Landerechte, die im Falle einer &bdquo;harten Pleite&ldquo; neu ausgeschrieben werden m&uuml;ssten und dann nicht mehr von der Lufthansa f&uuml;r ein paar Groschen aus der Insolvenzma&szlig;e h&auml;tten herausgel&ouml;st werden k&ouml;nnen. <\/p><p>Und so geh&ouml;ren (fast) alle Beteiligten zu den Siegern dieser Win-Win-Insolvenz: Die Bundesregierung hat nun ihren &bdquo;nationalen Champion&ldquo;, der dank der Protektion aus Berlin ordentlich ger&uuml;stet in die Zukunft blicken kann, die Aktion&auml;re der Lufthansa d&uuml;rfen sich auf fette Dividenden freuen und Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann kann sich mit den 4,5 Millionen Euro Abwicklungspr&auml;mie erst mal ein Jahr Auszeit erlauben, bevor er wieder bei seinem echten Arbeitgeber Lufthansa an Bord steigt. Wunderbar! Was z&auml;hlen da schon die Mitarbeiter von Air Berlin, die nun im besten Fall zu schlechteren Konditionen ihren alten Job weitermachen k&ouml;nnen oder im schlechtesten Fall in einem Jahr im Hartz-IV-Regime landen? Und mit den preiswerten Urlaubsfl&uuml;gen f&uuml;r das Fu&szlig;volk d&uuml;rfte es an vielen deutschen Flugh&auml;fen k&uuml;nftig auch vorbei sein. Wer wenig Geld hat, kann zu Hause bleiben oder er spart k&uuml;nftig ein wenig l&auml;nger, so dass die Aktion&auml;re der Lufthansa genau so viel Freude an seinem Urlaubsflug haben wie er selbst. So funktioniert der moderne Kapitalismus in der Merkel-&Auml;ra nun einmal. Der Mensch kommt zuletzt.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] In einer fr&uuml;heren Version hatten wir die Teilzahlung f&uuml;r die Leasinggeber nicht erw&auml;hnt. Einige Leser hatten uns auf den Fehler aufmerksam gemacht.<\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/79607bb1266a46e797c456f9622a1b48\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141026_ab.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Rund 4.000 Mitarbeiter der insolventen Fluglinie Air Berlin d&uuml;rfen sich wohl k&uuml;nftig arbeitslos melden. Politik und beteiligte Unternehmen haben es n&auml;mlich nicht geschafft, 50 Millionen Euro f&uuml;r eine Auffanggesellschaft aufzutreiben. 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