{"id":4083,"date":"2009-07-22T09:42:19","date_gmt":"2009-07-22T07:42:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4083"},"modified":"2009-07-22T09:42:19","modified_gmt":"2009-07-22T07:42:19","slug":"hinweise-des-tages-937","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4083","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4083#h01\">&Ouml;ffentliche Investitionen: Deutschland riskiert seine Substanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h02\">Die FAZ (!): &bdquo;Sparen w&auml;re jetzt falsch&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h03\">Junge sind die Verlierer der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h04\">Kalifornien: Arme und Alte b&uuml;&szlig;en f&uuml;r Schwarzeneggers Milliardenloch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h05\">Br&uuml;ckenfinanzierung von 300 Millionen f&uuml;r Opel ging an General Motors<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h06\">Systemrelevanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h07\">Steinbr&uuml;ck im Glashaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h08\">Frankfurts Investmentbanker sind wieder in Partylaune<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h09\">Wie aus engagierten Beamten psychisch Kranke wurden <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h10\">Hertie-Besch&auml;ftigte gehen leer aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h11\">Union will nach der Bundestagswahl Zwangsarbeitsdienst gesetzlich einf&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h12\">Jeder vierte Ostdeutsche f&uuml;hlt sich als Verlierer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h13\">Kurzarbeitende: Kein Interesse an Fortbildungen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h14\">Warum in der Pflege noch immer keine gerechten L&ouml;hne bezahlt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h15\">Der neue Bahn-Skandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h16\">Die fragw&uuml;rdigen Gesch&auml;fte des Deutschen Gr&uuml;nen Kreuzes <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h17\">Tarifvertrag beim DRK Sachsen ung&uuml;ltig: Schlappe f&uuml;r christliche Gewerkschaft beim Bundesarbeitsgericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h18\">Die Lobbyisten r&uuml;cken an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h19\">Schwarz-Gr&uuml;n ist die Koalition der Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h20\">Nichts los in Nokia Village<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h21\">Fl&uuml;chtlingsabwehr vor der Festung Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h22\">&ldquo;Die EU darf beim Iran nicht &uuml;berziehen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h23\">Bildung in Deutschland &ndash; Anspr&uuml;che und Wirklichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h24\">Schleswig-Holstein: Schulreform vor dem Aus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h25\">Teach first &ndash; klingt gut, ist aber schlecht!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h26\">Uni macht Maschmeyer zum Ehrendoktor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h27\">Nochmals: Bundesbank f&uuml;r Rente mit 69 plus x<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h28\">Nochmals zu: Experte warnt vor Viren-Hysterie<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4083&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&Ouml;ffentliche Investitionen: Deutschland riskiert seine Substanz<\/strong><br>\nBei Investitionen in Infrastruktur und Bildung droht Deutschland im internationalen Vergleich den Anschluss zu verlieren, zeigt eine Analyse. Damit riskiert es seine wirtschaftliche Zukunftsf&auml;higkeit. In keinem Land Europas haben sich die Staatsausgaben in den vergangenen zehn Jahren so schwach entwickelt wie in Deutschland. Auf preisbereinigt zwischen 1 und 5 Prozent kommen die westlichen Industrienationen beim Vergleich der Wachstumsraten der gesamten Staatsausgaben im Durchschnitt der Jahre 1998 bis 2007. In Deutschland dagegen sanken die Ausgaben im Schnitt um 0,2 Prozent. Bereits die Kohl-Regierung hatte mit einem systematischen R&uuml;ckbau des Staates begonnen, den die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung fortsetzte: Steuersenkungen, &uuml;berdurchschnittlich zugunsten der Reichen und Unternehmen, f&uuml;hrten zu Steuerausf&auml;llen und Ausgabenk&uuml;rzungen. Die Agenda 2010 stutzte den Sozialstaat zurecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_95645.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die FAZ (!): &bdquo;Sparen w&auml;re jetzt falsch&ldquo;<\/strong><br>\nDeutschland kann sich seine Schulden durchaus leisten, sagt der belgische &Ouml;konom Paul De Grauwe. Die wachsende Staatsschuld sei das Gegenst&uuml;ck zur abnehmenden privaten Verschuldung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub48D1CBFB8D984684AF5F46CE28AC585D\/Doc~ECD1B42D75EFF46DD86CAC4DA0B74075B~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Sollte die FAZ tats&auml;chlich das gesamtwirtschaftliche Denken entdecken? Diese Erleuchtung kommt allerdings arg sp&auml;t. So schrieb z.B. Flassbeck im Jahr 2000 in seinem Beitrag <a href=\"http:\/\/www.flassbeck.de\/pdf\/2000\/gesamtwi.pdf\">&bdquo;Gesamtwirtschaftliche Paradoxa und moderne Wirtschaftspolitik&ldquo; [PDF &ndash; 140 KB]:<\/a> <\/em><\/p>\n<blockquote><p>&Uuml;ber den Gesamteffekt f&uuml;r die Gewinne entscheidet aber immer der Saldo der staatlichen Einnahmen und Ausgaben, das &ouml;ffentliche Defizit. Wie Lautenbach festgestellt hat, erhalten die Unternehmen in einer Marktwirtschaft das Resteinkommen, das Ergebnis aller wirtschaftlichen Aktivit&auml;ten. Jede Ausgabenk&uuml;rzung schl&auml;gt daher auf sie durch. Auch die gr&ouml;&szlig;te Steuersenkung kann den negativen Effekt von Ausgabenk&uuml;rzungen nicht ausgleichen, wenn das staatliche Defizit insgesamt sinkt.<\/p>\n<p>Dieser Zusammenhang beschreibt das oben dargestellte eherne Gesetz der &Ouml;konomie: Die Gewinne der Unternehmen k&ouml;nnen immer nur steigen, wenn mindestens ein Sektor der Volkswirtschaft &ndash; einschlie&szlig;lich der Unternehmen selbst &ndash; seine Verschuldung erh&ouml;ht oder sein Geldverm&ouml;gen, seine Ersparnis, verringert.<\/p><\/blockquote>\n<p><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Junge sind die Verlierer der Krise<\/strong><br>\nJunge Menschen und Besch&auml;ftigte &uuml;ber 55 Jahre sind Hauptleidtragenden der Wirtschafts- und Finanzkrise. Das ist das Ergebnis einer Arbeitsmarkt-Studie des DGB. In der Krise trennten sich die Unternehmen zuerst von denjenigen Mitarbeitern, deren Besch&auml;ftigungsschutz &ldquo;relativ gering&rdquo; sei, hei&szlig;t es in der DGB-Studie. Und das seien oft junge Menschen, die einen Leiharbeiter-Job oder einen befristeten Vertrag haben oder hatten. Die BA nennt einen weiteren Grund: Wenn ein Unternehmen betriebsbedingt k&uuml;ndigt, muss es eine Sozialauswahl treffen. Und dann sind oft zuerst J&uuml;ngere dran, weil sie noch nicht so lange im Betrieb sind und oft noch keine Familie haben. Zudem seien in j&uuml;ngster Zeit viele Azubis nicht &uuml;bernommen worden.\n<p>Strittig ist, wie der Anstieg der Jobsuchenden unter &Auml;lteren zu erkl&auml;ren ist. Der DGB meint: &Auml;ltere &ldquo;werden trotz der K&uuml;ndigungsschutzregelungen immer noch schnell von den Betrieben aussortiert&rdquo;. Denn sie seien diejenigen, &ldquo;die aus Arbeitgebersicht scheinbar weniger leisten k&ouml;nnen&rdquo;. Als Beleg verweist der DGB darauf, dass in den ersten f&uuml;nf Monaten dieses Jahres fast 380.000 &auml;ltere Menschen ab 50 Jahre ihren Job verloren haben. Die BA ist dagegen &uuml;berzeugt, dass &Auml;ltere keineswegs besonders stark von der Wirtschaftskrise betroffen sind. Der rasante Anstieg der Arbeitslosigkeit habe einen anderen Grund: Bis Ende 2007 mussten sich Menschen ab 58 Jahre nicht mehr arbeitslos melden, wenn sie sich verpflichteten, so fr&uuml;h wie m&ouml;glich in Rente zu gehen. Sie erhielten Transferleistungen, wurden aber nicht als arbeitslos registriert. Anfang 2008 fiel diese Regelung weg: Seither tauchen &Auml;ltere ohne Job in der Statistik auf. Und genau das, so die BA, erkl&auml;rt den Anstieg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1846317&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_topnews\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arme und Alte b&uuml;&szlig;en f&uuml;r Schwarzeneggers Milliardenloch<\/strong><br>\nZehntausende Alte und Kinder fallen aus der Krankenversicherung, H&auml;ftlinge werden entlassen, um Geld zu sparen &ndash; Kaliforniens Gouverneur will den Staatskollaps durch rigides Sparen abwenden.\n<p>Nach Berichten von US-Medien m&uuml;ssten viele Kalifornier &ndash; vor allem &Auml;ltere und Arme &ndash; auf Jahre hinaus mit weniger Dienstleistungen auskommen. Zehntausende &auml;ltere Menschen und Kinder w&uuml;rden aus der Krankenversicherung fallen, schreibt die Los Angeles Times. Die Gemeinden w&uuml;rden Milliarden bei Hilfsleistungen einsparen.<\/p>\n<p>Der einstige Hollywood-Star dr&auml;ngte dabei stets auf milliardenschwere Einsparungen vor allem in den Bereichen Gesundheitswesen, Bildung und Soziales. Vorschl&auml;ge, die Steuererh&ouml;hungen, Anleihen oder nur kosmetische &Auml;nderungen vorsehen, w&uuml;rde er nicht akzeptieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2009\/30\/kalifornien-schwarzenegger-finanznotstand\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Hier sieht man schon, was auf uns zukommen wird, wenn bei den Wahlen kein Stopp signalisiert wird &ndash; wie von J&ouml;rges zur Bahnprivatisierung im kleinen Film (siehe unten).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Br&uuml;ckenfinanzierung von 300 Millionen f&uuml;r Opel ging an General Motors<\/strong><br>\n&Uuml;ber das Kredit- und B&uuml;rgschaftsprogramm der Bundesregierung will sich die Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen in einer Kleinen Anfrage informieren (16\/13738). So soll die Bundesregierung unter anderem mitteilen, warum die Br&uuml;ckenfinanzierung in H&ouml;he von 300 Millionen Euro f&uuml;r die Adam Opel GmbH von der KfW-Bankengruppe auf Gehei&szlig; der Bundesregierung an General Motors (GM) geleistet wurde und nicht, wie in der Sitzung des Haushaltsausschusses am 31. Mai 2009 mitgeteilt, durch die Firma Magna. Weiter interessiert die Abgeordneten, wer f&uuml;r diese Zahlung haftet und wie sie gesichert ist und ob die Regierung weiterhin mit an einer &Uuml;bernahme von Opel interessierten Unternehmen verhandelt.<br>\nNach Ansicht der Gr&uuml;nen ist die Direktunterst&uuml;tzung von Unternehmen durch den Staat nur dann sinnvoll, wenn eine zukunftsorientierte Aussicht garantiert ist. Bei Automobilkonzernen w&uuml;rde das zum Beispiel hei&szlig;en, dass sie ihre Produktpalette &ouml;kologisch ausrichten m&uuml;ssten, anstatt weitere &ldquo;CO2-Schleudern&rdquo; zu produzieren. Deshalb seien Transparenzentscheidungen das Gebot der Stunde, schreiben die Gr&uuml;nen. Bisher gleiche der B&uuml;rgschaftsfonds zur Unternehmensrettung einer &ldquo;Black Box&rdquo;. Der Bundestag m&uuml;sse dringend in die Entscheidungsprozesse bei der Vergabe von Staatskrediten und -b&uuml;rgschaften einbezogen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_218\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Systemrelevanz<\/strong><br>\nDie &ldquo;Systemrelevanz&rdquo; ist Thema einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion (16\/13726). Die Bundesregierung soll unter anderem mitteilen, welche Banken beziehungsweise Unternehmen in Deutschland nach ihrer Einsch&auml;tzung &ldquo;systemrelevant&rdquo; sind und wie sie die so genannte Systemrelevanz erfasst. Weiter interessiert die Abgeordneten, ob nach Ansicht der Bundesregierung f&uuml;r ein Unternehmen mit hoher Systemrelevanz der Grundsatz gilt, dass diese nicht in die Insolvenz gehen d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_218\/07.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was sich hinter diesem Begriff &bdquo;Systemrelevanz&ldquo; verbirgt, das h&auml;tten wir gerne schon l&auml;nger gewusst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Steinbr&uuml;ck im Glashaus<\/strong><br>\nDie Bundesregierung ist seit Anfang des Jahres Hauptaktion&auml;r der Commerzbank. Im Rahmen dieser &raquo;Rettungsaktion&laquo; wurde gleichzeitig die an das Frankfurter Geldhaus verkaufte Dresdner Bank vor der Pleite bewahrt. Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck (SPD), der vehement gegen Steuerhinterziehung auftritt, macht auch international mobil gegen so genannte Finanzoasen (d.h. Regionen, in denen es kaum oder keine Regulierung von Gesch&auml;ften gibt und Spekulanten weitgehend von Steuerzahlungen befreit sind). Man k&ouml;nnte also erwarten, dass die Bundesregierung gerade bei diesen (teil-)verstaatlichten Banken diese Ziele durchsetzt. Davon ist allerdings bisher nichts zu sehen. Die Regierung gestaltet ihren 25-Prozent-Anteil an der Commerzbank nur als &raquo;stille Einlage&laquo;, sie verzichtet damit sogar auf ihre Rechte als Aktion&auml;rin und will auf keinen Fall in das &raquo;operative Gesch&auml;ft&laquo; eingreifen. Auch alle krisenverursachenden Finanzkonstrukte wie Private Equity Fonds, au&szlig;erbilanzielle Zweckgesellschaften, Weiterverk&auml;ufe von Kreditpaketen (&raquo;Verbriefungen&laquo;) u.&auml;. d&uuml;rfen weitergef&uuml;hrt werden &ndash; bestenfalls werden sie ein bisschen genauer &raquo;registriert&laquo;. Deshalb ist zu bef&uuml;rchten, dass Steinbr&uuml;cks theatralisches Poltern nichts anderes ist als Demagogie und Wahlkampfdonner. Laut ihrem &raquo;Verzeichnis des Anteilsbesitzes&laquo; f&uuml;r das Jahr 2008 sind Commerz- und Dresdner Bank in zahlreichen Finanzoasen t&auml;tig. Es handelt sich dabei um Tochterunternehmen, Zweckgesellschaften und Spezialfonds, die dort mit eigener, landes&uuml;blicher Rechtsform und eigenem, wenn auch niedrigem, Eigenkapital st&auml;ndig pr&auml;sent sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/07-22\/035.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Frankfurts Investmentbanker sind wieder in Partylaune<\/strong><br>\nAmerika und seine Banken sind weit weg. Und so haben wir uns hier umgeschaut und gefragt, wie es eigentlich am deutschen Bankenstandort Frankfurt zugeht. Und siehe da, von Krisenstimmung keine Spur.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=4965146\/1wybtqe\/index.html\">ARD Report Mainz (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/did=4965146\/pv=video\/gp1=5147308\/nid=233454\/lffygu\/index.html\">ARD Report Mainz (Video)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie aus engagierten Beamten psychisch Kranke wurden <\/strong><br>\nBei Gro&szlig;banken aktiv war auch dieser Herr, den Sie jetzt kennen lernen. Aber nicht als Banker, eher auf der anderen Seite. Der Mann ist Steuerfahnder, das hei&szlig;t, er war Steuerfahnder. Heute ist er Fr&uuml;hrentner. Komisch, werden Sie vielleicht denken, der sieht noch gar nicht nach Rente aus. Das stimmt, dieser Steuerfahnder war erst 45, als er sozusagen zwangspensioniert wurde.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=4965148\/8nywjl\/index.html\">ARD Report Mainz (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/did=4965156\/pv=video\/gp1=5147250\/nid=233454\/1uh4ntf\/index.html\">ARD Report Mainz (Video)<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Kontrolle unerw&uuml;nscht<\/strong><br>\nMit fragw&uuml;rdigen psychiatrischen Gutachten aus dem Dienst entfernt: Wie die hessische Finanzverwaltung Steuerfahnder ausbremste, die gro&szlig;e Kreditinstitute und verm&ouml;gende Steuerhinterzieher kontrollieren wollten. In der Aff&auml;re um die kaltgestellten hessischen Steuerfahnder kommen weitere brisante Vorg&auml;nge aus der Finanzverwaltung ans Licht. Der FR liegen Dokumente aus der Verwaltung und Aussagen hochrangiger Beamter vor, die Fragen nach der Rolle des Finanzministeriums aufwerfen. Es zeigt sich ein dichtes Netz der G&auml;ngelung, der Einflussnahme und eine Kultur des Kaltstellens unbequemer Beamter. Zudem war es in Hessen offenbar unerw&uuml;nscht, Steuerhinterziehung in Liechtenstein genauer zu untersuchen.<br>\n1999 gewinnt die CDU in Hessen die Landtagswahl, Roland Koch wird Ministerpr&auml;sident und Karlheinz Weimar Finanzminister. Steuerfahnder Wehrheim steht kurz vor seinem n&auml;chsten spektakul&auml;ren Fall: Eine CD-Rom mit Daten Tausender Steuerhinterzieher, die ihr Geld in Liechtenstein versteckt haben, ist aufgetaucht. Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt. Wehrheim holt sich die Daten, die Frankfurt betreffen, 70 bis 80 F&auml;lle sind es. Wieder k&ouml;nnte der Staat Millionen zur&uuml;ckerlangen, doch diesmal kommt es anders. Wehrheim wird von seinen Vorgesetzten zur&uuml;ckgepfiffen, er soll die F&auml;lle nicht weiter bearbeiten. <\/p>\n<p>Es gab in der Aff&auml;re um die Steuerfahnder schon viele Fragen an Finanzminister Weimar, auch nach der Bearbeitung der Liechtenstein-F&auml;lle. Wurden die Steuerhinterzieher in Frankfurt wirklich verfolgt? Immerhin waren 356 Kisten und 357 Ordner aus der Deutschen Bank beschlagnahmt worden. 191 F&auml;lle wurden angelegt. Finanzminister Weimars offizielle Antwort: Die Auswertung habe dem Staat 208 Euro pro Fall eingebracht. In anderen Bundesl&auml;ndern lag das Minimum pro Liechtenstein-Fall bei einer Million Euro, sagen Fahnder. Manche fragen sich seitdem, ob der Minister gut beraten war, die erstaunlich niedrige hessische Zahl zu ver&ouml;ffentlichen. &ndash; Die Opposition beruft 2003 einen Untersuchungsausschuss ein, der jahrelang versucht, Licht in die Aff&auml;re zu bringen. Oberamtsrat Wolfgang Schad sollte aussagen. Der Steuerfahnder hatte Petitionen geschrieben und wollte die Vorg&auml;nge beim Namen nennen. Das sagte Schad zumindest in Gespr&auml;chen vor der entscheidenden Sitzung des Ausschusses. Doch am Tag der Anh&ouml;rung hatte der Zeuge einen &ldquo;Blackout&rdquo;, konnte sich nicht mehr erinnern. Das Finanzministerium best&auml;tigte, dass dem Mann zuvor ein h&ouml;herer Posten im Ministerium angeboten worden war. Der Steuerfahnder nahm das Angebot an. Seitdem kann er sich nicht mehr an diese Dinge erinnern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1846719&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hertie-Besch&auml;ftigte gehen leer aus<\/strong><br>\nF&uuml;r die 2600 Besch&auml;ftigten der insolventen Warenhauskette Hertie wird es kein Geld aus dem Sozialplan geben. &ldquo;Nach der Freistellung bekommen die Leute gar nichts&rdquo;, sagte der Hertie-Betriebsratsvorsitzende Bernd Horn in Essen. \n<p>Die K&uuml;ndigung soll das Hertie-Personal in diesen Tagen erhalten. Mit ersten unbezahlten Freistellungen sei bereits in zwei Wochen zu rechnen. Ein Sprecher des Insolvenzverwalters best&auml;tigte die Pl&auml;ne.<\/p>\n<p>&ldquo;F&uuml;r die Mitarbeiter kommt das nicht &uuml;berraschend&rdquo;, sagte Horn. Mangels Masse seien die Besch&auml;ftigten in dem Insolvenzverfahren leer ausgegangen. Das Ende der regul&auml;ren K&uuml;ndigungsfrist werde von den Hertie-Besch&auml;ftigten niemand mehr erreichen.<\/p>\n<p>Im zur&uuml;ckliegenden Gesch&auml;ftsjahr 2007\/2008 (31.8.) hatte Hertie bei einem Umsatz von 441,3 Millionen Euro einen Verlust von 155,3 Millionen Euro gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1845257_Insolvente-Kaufhauskette-Hertie-Beschaeftigte-gehen-leer-aus.html\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wenn man bei einem Umsatz von 441 Millionen Euro einen Verlust von 155 Euro macht, k&ouml;nnte das auch daran liegen, dass der Finanzinvestor Dawnay Day die Zinsen aus der kreditfinanzierten &Uuml;bernahme der Warenhauskette Hertie von (damals) KarstadtQuelle (heute Arcandor) abgezogen hat. Hertie wurde von Dawnay Day regelrecht geschr&ouml;pft. Wie die FTD berichtete, musste Hertie un&uuml;blich hohe Mieten von 10 Prozent des Jahresumsatzes f&uuml;r die <a href=\"?p=3383\">Immobilien bezahlen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Union will nach der Bundestagswahl Zwangsarbeitsdienst gesetzlich einf&uuml;hren<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel lehnt es kategorisch ab, die Hartz-IV-Regels&auml;tze zu erh&ouml;hen. Wir m&uuml;ssen aufpassen, dass derjenige, der den ganzen Tag arbeitet, zum Schluss mehr Geld hat als wenn er nicht arbeitet, sagte Merkel in einem von Jugendlichen gef&uuml;hrten Interview in der gestrigen Ausgabe der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; zum Thema Gerechtigkeit kinderleicht.<br>\nIn diesem Zusammenhang hat der Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Linken, Oskar Lafontaine der Kanzlerin Zynismus vorgeworfen. Lafontaine: &ldquo;Die Bundeskanzlerin ist zynisch. Ihre Erkl&auml;rung, der Hartz IV-Satz k&ouml;nne nicht erh&ouml;ht werden, da diejenigen, die arbeiten, mehr bekommen m&uuml;ssten, als diejenigen, die nicht arbeiteten, ist unlogisch. Gerade die Bundeskanzlerin tr&auml;gt durch die Verweigerung des gesetzlichen Mindestlohns Verantwortung daf&uuml;r, dass in Deutschland L&ouml;hne von drei bis vier Euro gezahlt werden und Menschen, die jeden Tag acht Stunden arbeiten, zus&auml;tzlich noch Hartz IV beziehen m&uuml;ssen. Notwendig w&auml;re es gerade jetzt, einen gesetzlichen Mindestlohn einzuf&uuml;hren, der sich an Frankreich (zurzeit 8,82 Euro) oder Luxemburg (zurzeit 11,67 Euro) orientiert, so Lafontaine.\n<p>CDU\/CSU wollen laut ihrem Regierungsprogramm f&uuml;r ALG II Empf&auml;nger sogenannte &ldquo;Anreize zur Arbeit&rdquo; schaffen, die nichts weiter beinhalten, als dass die bereits lange geplante Abschaffung der Freibetr&auml;ge f&uuml;r Zusatzverdienste von rund 100 Euro Brutto auch noch ersatzlos gestrichen werden.<\/p>\n<p>Damit jedoch noch nicht genug. Die Pflicht zur Gegenleistung f&uuml;r das stattliche Almosen soll nach dem Willen der Union gesetzlich verankert werden, was nichts weiter bedeutet, dass Hartz IV Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;nger in Zukunft ihre Arbeitskraft kostenlos zur Verf&uuml;gung zu stellen haben, ansonsten werde ihnen s&auml;mtliche Leistungen ersatzlos gestrichen. Die immer noch auf dem Papier stehende Verpflichtung einer Gemeinn&uuml;tzigkeit bei den 1 Euro Jobs soll dabei ebenfalls komplett wegfallen und die Hartz IV Bezieher sollen, ebenfalls nach dem Willen der Union, auch in der Privatwirtschaft eingesetzt werden k&ouml;nnen. <\/p>\n<p>Hierdurch wird nicht nur ein gesetzlich verankerter Zwangsarbeitsdienst eingef&uuml;hrt, sondern auch dem weiteren Lohndumping s&auml;mtliche T&uuml;ren weit offen gehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinerumschau.com\/index.php?set_language=de&amp;cccpage=20072009ArtikelPolitikDuremont1\">Berliner Umschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jeder vierte Ostdeutsche f&uuml;hlt sich als Verlierer<\/strong><br>\n20 Jahre nach dem Mauerfall f&uuml;hlt sich fast jeder vierte Ostdeutsche als Wendeverlierer. Einer Studie zufolge ist auch der Pessimismus f&uuml;r die Zukunft gro&szlig;. Zehn Prozent der Befragten wollen sogar die DDR wiederhaben. Erschreckend hoch ist die Zahl der Ostdeutschen, die Ausl&auml;ndern gegen&uuml;ber negativ eingestellt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article4155441\/Jeder-vierte-Ostdeutsche-fuehlt-sich-als-Verlierer.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die Sturheit der SPD, um den Preis des eigenen Untergangs an einer Politik gegen die Interessen ihrer bisherigen Stammw&auml;hlerschaft festzuhalten, erscheint zwar unersch&uuml;tterlich. Vielleicht macht es aber doch den einen oder anderen Funktion&auml;r nachdenklich, ausgerechnet von der WELT dies bescheinigt zu bekommen: &bdquo;Insbesondere die fortgesetzte Politik der Sozialreformen &ndash; mit zum Teil tief greifenden Einschnitten in die Lebenslagen der B&uuml;rger &ndash; hat dazu gef&uuml;hrt, dass die Zufriedenheiten, Hoffnungen und Erwartungen seit 2000 abnehmen.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kurzarbeitende: Kein Interesse an Fortbildungen<\/strong><br>\nNur wenige ArbeitnehmerInnen nutzen die M&ouml;glichkeit zur Weiterbildung in der Kurzarbeit. Viele Firmen bef&uuml;rchten, dass ihre Mitarbeiter dann weniger flexibel einsetzbar sind. F&uuml;r den Herbst werden Massenentlassungen erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=in&amp;dig=2009%2F07%2F21%2Fa0122&amp;cHash=50acefbf3e\/&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Titel ist missverst&auml;ndlich, es m&uuml;sste hei&szlig;en: Kein Interesse der Unternehmen an Fortbildungen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Warum in der Pflege noch immer keine gerechten L&ouml;hne bezahlt werden<\/strong><br>\nIn der Politik, im Sport, in der Wirtschaft &ndash; da wird mit harten Bandagen gek&auml;mpft, und wenn es nach Recht und Gesetz geht, kann man schwer etwas dagegen sagen. Aber in der Kirche, so die Hoffnung vieler, da geht es anders zu. Begriffe wie Lohndumping haben in dieser Welt nichts verloren, oder etwa doch? In Hannover tobt zur Zeit ein Streit um f&uuml;nf katholische Altenheime. Und nicht nur die Landesbisch&ouml;fin K&auml;&szlig;mann bef&uuml;rchtet, dass am Ende die kirchliche Glaubw&uuml;rdigkeit auf der Strecke bleiben k&ouml;nnte.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=4965150\/2hqfci\/index.html\">ARD Report Mainz (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/did=4965150\/pv=video\/gp1=5147326\/nid=233454\/o4u8hj\/index.html\">ARD Report Mainz (Video)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der neue Bahn-Skandal<\/strong><br>\nStress und Chaos im Berliner Berufsverkehr &ndash; und das, weil die H&auml;lfte der S-Bahnz&uuml;ge aus Sicherheitsgr&uuml;nden nicht mehr fahren darf. Nun wird der S-Bahn-Verkehr in der City f&uuml;r zwei Wochen komplett eingestellt. Schuld sind die Bahn-Manager. Sie haben die S-Bahn f&uuml;r den DB-B&ouml;rsengang krank gespart. stern-Redakteur Hans-Ulrich J&ouml;rges redet Klartext, direkt vom Berliner Bahnsteig. \n<p>Herr J&ouml;rges sagt zum Schluss: &ldquo;Ich war bisher, muss ich gestehen, ein Anh&auml;nger des B&ouml;rsengangs, weil ich geglaubt habe, nur dadurch kann die Bahn modern bleiben und sich Kapital verschaffen. Ich bin inzwischen dagegen, wegen dieser Berliner Erfahrung. Ich muss einsehen, die Gegner hatten immer recht. Hier wird gespart auf Kosten der Menschen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/:J%F6rges-WebTV-Kolumne-Der-Bahn-Skandal\/706484.html\">stern<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Ein sehr sehenswertes Video!!!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die fragw&uuml;rdigen Gesch&auml;fte des Deutschen Gr&uuml;nen Kreuzes <\/strong><br>\nWenn es um das Thema Gesundheit geht, sind wir auf Informationen angewiesen, denen wir vertrauen k&ouml;nnen. Meldungen, wie die von heute, dass gegen Hunderte &Auml;rzte ermittelt wird, weil sie sich angeblich von der Pharmaindustrie haben schmieren lassen, solche Meldungen zerst&ouml;ren Vertrauen. Wie gut, k&ouml;nnte man meinen, dass es eine Organisation wie das Deutsche Gr&uuml;ne Kreuz gibt. Eine gemeinn&uuml;tzige Vereinigung, die sich die gesundheitliche Vorsorge in Deutschland zur Aufgabe macht und die von sich sagt, sie sei unabh&auml;ngig und keiner kommerziellen Gruppe verpflichtet.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=4965152\/1s2zoda\/index.html\">ARD Report Mainz (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/did=4965152\/pv=video\/gp1=5147360\/nid=233454\/5psxd3\/index.html\">ARD Report Mainz (Video)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Tarifvertrag beim DRK Sachsen ung&uuml;ltig: Schlappe f&uuml;r christliche Gewerkschaft beim Bundesarbeitsgericht<\/strong><br>\n&bdquo;Das Bundesarbeitsgericht hat einen Tarifvertrag der christlichen DHV-Gewerkschaft mit dem Deutschen Roten Kreuz in Sachsen f&uuml;r ung&uuml;ltig erkl&auml;rt. Die Gewerkschaft sei nicht f&uuml;r die Rot-Kreuz-Besch&auml;ftigten zust&auml;ndig, entschied das Gericht in Erfurt in einem am 13. Juli ver&ouml;ffentlichten Beschluss. Die DHV geh&ouml;rt dem Christlichen Gewerkschaftsbund an, der aber in keiner Verbindung zu den Kirchen steht&hellip;&ldquo; Artikel von Frank Leh beim Evangelischer Pressedienst vom 17.07.2009<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.epd.de\/sozial\/sozial_index_66719.html\">epd <\/a>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Bundesarbeitsgerichtsbeschlu&szlig; vom 10.2.2009, 1 ABR 36\/08<\/strong><br>\nTarifzust&auml;ndigkeit einer Gewerkschaft &ndash; Bestimmtheitsgrundsatz &ndash; Auslegung der Satzung einer Gewerkschaft &ndash; Annex-Zust&auml;ndigkeit<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/juris.bundesarbeitsgericht.de\/cgi-bin\/rechtsprechung\/document.py?Gericht=bag&amp;Art=en&amp;sid=fa57af3512376939357423a8c7a260b0&amp;nr=13621&amp;pos=0&amp;anz=1\">Bundesarbeitsgericht<\/a><\/p>\n<p>(Die beiden Hinweise haben wir der LabourNet Nachrichtensammlung Band 75, Eintrag 12 entnommen.)<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die Lobbyisten r&uuml;cken an<\/strong><br>\nDer Arbeitgeberverband Gesamtmetall will noch effektiver Einfluss auf die Politik nehmen: Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), die von Gesamtmetall finanziert wird, zieht im Januar nach Berlin ins Regierungsviertel und erh&auml;lt eine neue F&uuml;hrung. Neuer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer wird Hubertus Pellengahr, der bislang Sprecher des Einzelhandelsverbands HDE ist. Pellengahr kann nicht nur knackig und undiplomatisch reden &ndash; den Vorschlag einer Einweg-Abgabe kanzelte er schon mal als Aprilscherz ab. Der 49-J&auml;hrige hat sich zudem als Wirtschaftsliberaler profiliert. Das ist f&uuml;r seine neue Arbeit wichtig, denn die INSM versucht seit fast zehn Jahren, ihre Botschaft in den K&ouml;pfen der B&uuml;rger zu verankern: Wir brauchen mehr Markt und weniger Staat. Die Initiative habe insbesondere dabei geholfen, die Agenda 2010 zu bef&ouml;rdern, hei&szlig;t es bei Gesamtmetall. Jetzt, in der Krise, werde der Ruf nach Eingriffen des Staates wieder lauter. Und genau dagegen soll die Initiative ank&auml;mpfen. Pellengahr selbst sagt: Alle staatlichen Eingriffe au&szlig;erhalb des Finanzsektors gingen zu weit. Pellengahr, der in den 1990er Jahren Referent des damaligen FDP-Fraktionschefs Hermann Otto Solms war, werden noch gute Kontakte in die Politik nachgesagt, die er jetzt f&uuml;r die Initiative nutzen kann.<br>\nQuelle 1:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1844174&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.gesamtmetall.de\/gesamtmetall\/meonline.nsf\/id\/6A3E836F10F6B55AC12575F900384C8F?open&amp;ccm=080\">Arbeitgeberverband Gesamtmetall<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Schwarz-Gr&uuml;n ist die Koalition der Zukunft<\/strong><br>\nEine &ouml;ko-konservative Mehrheit stellt keine politische Exotik mehr dar. Anh&auml;nger der Gr&uuml;nen bevorzugen es zu sagenhaften 87 Prozent, lieber mit Angela Merkel die Macht zu teilen, als gegen eine Regierung Merkel-Westerwelle Opposition machen zu m&uuml;ssen. Schwarz-Gr&uuml;n k&ouml;nnte die neue gro&szlig;e Gesellschaftskoalition werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article4162874\/Schwarz-Gruen-ist-die-Koalition-der-Zukunft.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es handelt sich zwar nur um eine Umfrage des Zeitgeistmagazins Cicero, das sich wohl die Gr&uuml;nen als &Ouml;ko-FDP und die Schr&ouml;derianer als Zielgruppe gew&auml;hlt hat, aber in der Tendenz d&uuml;rfte es stimmen, dass die Gr&uuml;nen-W&auml;hlerinnen und &ndash;W&auml;hler nicht viel gegen eine Koalition mit der Union einzuwenden h&auml;tten. Siehe Hamburg. Vielleicht k&ouml;nnte es f&uuml;r die FDP nach der Wahl eine b&ouml;se &Uuml;berraschung geben, und auch die Hoffnungen der SPD, als Juniorpartner unter die Rocksch&ouml;&szlig;e Merkels zu kriechen, k&ouml;nnten sich in Schwarz-Gr&uuml;n aufl&ouml;sen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Nichts los in Nokia Village<\/strong><br>\nTristesse pur: Im rum&auml;nischen Dorf Jucu sollte um die Fabrik von Nokia ein gro&szlig;er Industriepark entstehen. Aus Nokias gro&szlig;en Pl&auml;nen in Jucu ist kaum etwas geworden. Nur eine Fertigungshalle steht da, in der etwa 1400 Angestellte, darunter viele fr&uuml;here Textilarbeiterinnen, importierte Teile zusammensetzen. Ihr Monatslohn liegt bei durchschnittlich 250 Euro. Hinzu kommen einige hundert Zeitarbeiter, die je nach Auftragslage angestellt und wieder entlassen werden.\n<p>Im geplanten &ldquo;Nokia Village&rdquo; auf dem 90 Hektar gro&szlig;en Industriepark-Gel&auml;nde wollte Nokia alles, von der Handytastatur bis hin zum Gebrauchsanweisungsprospekt produzieren. Doch dies hat offenbar die globale Krise durchkreuzt. Auf dem Handymarkt herrscht Flaute, die Verkaufspreise sinken, wie das Unternehmen diese Woche kleinlaut zugab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/520\/480996\/text\/\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingsabwehr vor der Festung Europa<\/strong><br>\nWenn in Teheran tausende Regimegegner auf die Stra&szlig;e gehen und f&uuml;r mehr B&uuml;rger- und Menschenrechte demonstrieren, sind ihnen die verbalen Solidarit&auml;tsbekundungen europ&auml;ischer Politiker sicher. Jeder Staat, der nicht mit dem Westen verb&uuml;ndet ist und Menschenrechte verletzt, geh&ouml;rt zu den b&ouml;sen Schurkenstaaten, mit denen man in der &Ouml;ffentlichkeit lieber nichts zu tun haben will. Hinter den Kulissen schachert man freilich weiter und liefert auch gerne die Infrastruktur und die Werkzeuge, mit denen Menschenrechte verletzt werden &ndash; aber das ist ja etwas anderes, es geht hierbei schlie&szlig;lich auch um unsere Arbeitspl&auml;tze.\n<p>Sollte ein demonstrierender iranischer Regimegegner aber auf die Idee kommen, vor Folter und Gef&auml;ngnisstrafe zu fliehen und in der EU sein Recht auf Asyl geltend zu machen, ist es mit der Solidarit&auml;t des Westens schnell vorbei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/581\/fluchtlingsabwehr-vor-der-festung-europa\">Spiegelfechter<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>&ldquo;Die EU darf beim Iran nicht &uuml;berziehen&rdquo;<\/strong><br>\nDer Nahost-Experte Volker Perthes &uuml;ber die Proteste im Iran, das Vorgehen der EU und das iranische Atomprogramm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Fragen-des-Tages-Volker-Perthes-Iran;art693,2853498\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Bildung in Deutschland &ndash; Anspr&uuml;che und Wirklichkeit<\/strong><br>\nDokumentation zur Fr&uuml;hjahrstagung 2009 des Arbeitskreises Bildung und Erziehung bei Attac K&ouml;ln und des Friedensbildungswerks K&ouml;ln.<br>\nHauptreferate:\n<ul>\n<li>Clemens Knobloch: Bildung in Deutschland &ndash; Anspr&uuml;che und Wirklichkeit <\/li>\n<li>Anne Ratzki: Integriertes Bildungssystem oder Verwaltung von Bildungsprivilegien? <\/li>\n<li>Wolfgang Lieb: Bildung als Ware<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"upload\/pdf\/090722_bildung_in_deutschland.pdf\">attac K&ouml;ln [PDF &ndash; 456KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"24\"><\/a><strong>Schleswig-Holstein: Schulreform vor dem Aus?<\/strong><br>\nSchleswig-Holsteins Kultusministerin Erdsiek-Rave: Die Schulen sind eigenst&auml;ndig, stark und selbstbewusst. Die werden sich ihre Umgestaltung zu Gemeinschaftsschulen nicht mehr nehmen lassen.\n<p>Man ist nie davor gefeit, das sinnlose Grabenk&auml;mpfe gegen das gemeinsame Lernen wieder aufgenommen werden. Aber ich glaube, dass das in der Bev&ouml;lkerung nicht mehr verf&auml;ngt. Es gibt heute zu viele CDU-B&uuml;rgermeister, die das Potenzial der Gemeinschaftsschulen erkannt haben und sie wirklich wollen. Sie tun alles daf&uuml;r, dass die in ihren Orten optimal ausgestattet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/%5Cich-habe-das-ganze-macho-gehabe-satt%5C\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"25\"><\/a><strong>Teach first &ndash; klingt gut, ist aber schlecht!<\/strong><br>\nTeach first Deutschland (TFD) ist eine Initiative, die von einflussreichen Unternehmen unterst&uuml;tzt wird (Vodafone, Lufthansa, Google und der Zeit-Stiftung). &Auml;hnliche Konzepte wurden bislang in Gro&szlig;britannien und den USA erprobt. TFD bietet den Schulen Hochschulabsolventen (&bdquo;Fellows&ldquo;) an, die in den Schulen eingesetzt werden sollen. Die Praktikanten von Team First Deutschland sind nat&uuml;rlich nicht kostenlos. Die Senatsbildungsverwaltung hat bereits einen Vertrag mit Teach first Deutschland abgeschlossen und wird hierf&uuml;r (zun&auml;chst) eine knappe Million Euro bezahlen. (30.000 &euro; je Fellow und Schuljahr) Das Geld wird aus den Mitteln f&uuml;r die Personalkostenbudgetierung genommen, das anders verwendet werden k&ouml;nnte und sollte. Ein Wohlt&auml;tigkeitsverein ist TFD nicht, sie wollen nat&uuml;rlich auch Gewinne machen, mit den Steuergeldern, die wir alle zahlen. \n<p>In den Materialien von TFD geht es haupts&auml;chlich um die Praxiserfahrungen, die die Fellows an den Schulen sammeln sollen, die Jugendlichen kommen nur am Rande vor. Sollen Sie die Versuchskaninchen sein? Die Menschen, die dort kommen, sind sicher in ihrem Bereich hochqualifiziert, aber eben nicht f&uuml;r den schwierigen Lehrerberuf ausgebildet. Oder glaubt man wirklich der Stammtischparole, das k&ouml;nne jeder besser?<\/p>\n<p><a href=\"upload\/pdf\/090722_teach_first.pdf\"><strong>blumpostille<\/strong> Nr. 20, Juli 2009, Zeitung des F&ouml;rdervereins des Robert-Blum-Gymnasiums [PDF &ndash; 132 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu auch <a href=\"?p=3573\">Teach First Deutschland und die Privatisierung (zuerst) der Lehrerausbildung<\/a> und <a href=\"?p=3851\">Teach First: Die Privatisierung der Schule auf Staatskosten<\/a>. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h26\"><\/a><strong>Uni macht Maschmeyer zum Ehrendoktor<\/strong><br>\nP&uuml;nktlich zu seinem 50. Geburtstag erhielt AWD-Gr&uuml;nder Carsten Maschmeyer ein besonderes Geschenk aus Hildesheim: Der Fachbereich Erziehungs- und Sozialwissenschaften der Universit&auml;t verlieh Maschmeyer die Ehrenpromotion. Damit anerkenne die Universit&auml;t die &bdquo;ausgezeichneten Verdienste um die F&ouml;rderung der Wissenschaften&ldquo; an (&hellip;)<br>\nFreilich hatte Maschmeyer voriges Jahr das neue Uni-Projekt mit einer halben Million Euro gef&ouml;rdert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.uni-hildesheim.de\/de\/38772.htm\">Uni Hildesheim<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Als F&ouml;rderer der Wissenschaft hat Maschmeyer den fr&uuml;heren Sachverst&auml;ndigenratsvorsitzenden R&uuml;rup deshalb auch zum Chef&ouml;konomen der AWD gemacht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h27\"><\/a><strong>Nochmals: Bundesbank f&uuml;r Rente mit 69 plus x<\/strong><br>\nZitate aus dem Monatsbericht der Bundesbank vom Juli 2009: \n<blockquote><p>&bdquo;Zur staatlichen Alterssicherung werden in Deutschland die allgemeine gesetzliche Rentenversicherung und die Beamtenversorgung gez&auml;hlt. Im Ausgangsjahr 2007 wurden f&uuml;r diese Bereiche 10 1\/2% des BIP aufgewendet, und bis 2060 wird im Referenzszenario der AWG ein Anstieg um 2 1\/2 Prozentpunkte ausgewiesen.&ldquo; (S. 35)\n<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>&bdquo;Umgerechnet w&auml;re es damit nach dem heute geltenden Rechtsstand erforderlich, dass der Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung von derzeit 19,9% bis 2060 auf rund 24% steigt. Hinzu kommen steigende Versorgungsausgaben f&uuml;r die Beamten, wobei die Vorausberechnungen auf dem geltenden Recht basieren und deshalb die beabsichtigte wirkungsgleiche &Uuml;bertragung des Nachhaltigkeitsfaktors in der Rentenversicherung noch nicht ber&uuml;cksichtigen.&ldquo; (S.38)\n<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>&bdquo;Wenn das Verh&auml;ltnis von Ruhestands- und Erwerbsphase n&auml;herungsweise konstant gehalten werden soll, w&auml;re unter den demographischen Annahmen der AWG bis 2060 eine weitere Anhebung des gesetzlichen Rentenalters auf 69 Jahre notwendig. Eine Indexierung des Renteneintrittsalters an die fernere Lebenserwartung (wie z. B. in D&auml;nemark) k&ouml;nnte der zu erwartenden Entwicklung grunds&auml;tzlich Rechnung tragen und f&uuml;r die Beteiligten eine verl&auml;sslichere, l&auml;ngerfristige Perspektive schaffen.&ldquo; (S.43)\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/volkswirtschaft\/monatsberichte\/2009\/200907mb_bbk.pdf\">Bundesbank [PDF &ndash; 1.5 MB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Meiner <a href=\"?p=4077#h06\">Anmerkung von gestern<\/a> habe ich nichts hinzuzuf&uuml;gen. Die Bundesbank best&auml;tigt meine Aussage, dass es ihr ausschlie&szlig;lich um die Beibehaltung des Beitragssatzes von derzeit 19,9% geht. Und sie ignoriert, dass ein Riesterrentner heute schon 19,9 (parit&auml;tisch finanziert) + 4% (arbeitnehmerfinanziert), also 23,9% in die Alterssicherung bezahlt. <\/em><\/p>\n<p>Wegen eines bef&uuml;rchteten Anstiegs der Beitr&auml;ge um 2 &frac12; % soll also das Rentenalter auf 69 Jahre angehoben werden. Dabei gibt die Bundesbank gar zu, dass die &Uuml;bertragung des &bdquo;Nachhaltigkeitsfaktors&ldquo; noch nicht einmal ber&uuml;cksichtigt ist.<\/p>\n<p>Schaut man sich einmal die Vergleichsgrafiken mit anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern an, so erkennt man, das Deutschland beim Anteil der altersabh&auml;ngigen Ausgaben im Verh&auml;ltnis zum BIP (wenn sich so etwas &uuml;berhaupt &uuml;ber einen so langen Zeitraum sch&auml;tzen l&auml;sst) auch noch 2060 unterhalb des Durchschnitts liegt. (S. 36)<\/p>\n<p>W&uuml;rde man einmal die Bev&ouml;lkerung befragen, ob sie lieber bis 69 arbeiten w&uuml;rden oder 2 &frac12; % mehr Rentenversicherungsbeitr&auml;ge bezahlen w&uuml;rden, um mit 65 ausscheiden zu k&ouml;nnen, so w&auml;re das Ergebnis ziemlich eindeutig. Selbst wenn die Steigerung nicht parit&auml;tisch finanziert w&auml;re.<\/p>\n<p>Aber auf die Idee, diese Entscheidung den Arbeitnehmern zu &uuml;berlassen, kommen die Bundesbanker erst gar nicht. Wie sollten sie auch, denn sie selbst m&uuml;ssen eine solche faktische Rentenk&uuml;rzung durch die Rente mit 69 nicht bef&uuml;rchten. Nehmen wir nur einmal den wegen seiner &bdquo;Sausen&ldquo; zur&uuml;ckgetretenen ehemaligen Bundesbank-Pr&auml;sidenten Ernst Welteke: Dieser hatte nach seinem erzwungenen R&uuml;cktritt von 2004 bis zum Ende seiner urspr&uuml;nglichen Ende seiner Amtszeit j&auml;hrlich noch 180.000 Euro bezogen und ein <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/welteke_aid_81607.html\">Ruhegehalt von mindestens 15.000 Euro<\/a>. Mancher wird sich auch noch an die R&uuml;ge des Bundesrechnungshofs aus dem Jahre 2003 erinnern, wonach 642 Mitarbeiter bei vollem Gehalt in den Vorruhestand geschickt worden seien. Die Bundesbank dementierte zwar diese Angaben. Nicht bestreitbar war, dass die j&auml;hrlichen Verwaltungskosten der Bundesbank bei 1,5 Milliarden Euro lagen, davon eine Milliarde Personalkosten. Das wurde zwar als wenig spektakul&auml;r abgetan, aber bei rund 13.000 Mitarbeitern sind das immerhin pro Kopf j&auml;hrlich 77.000 Euro (inklusive Nebenkosten). Davon l&auml;sst sich nat&uuml;rlich locker eine kapitalgedeckte Altersvorsorge abzweigen. Zumal wenn man ber&uuml;cksichtigt, dass 77.000 Euro der <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2005\/0318\/media\/0091\/index.html\">Durchschnittswert sind<\/a>. Was m&ouml;gen dann erst die Leute an der Spitze verdienen? Welteke erhielt 350.000 Euro pro Jahr. Dass solche Leute keinerlei Gesp&uuml;r mehr f&uuml;r die Lage eines Durchschnittsarbeitnehmers und f&uuml;r dessen Rentenh&ouml;he haben, ist nur zu gut verst&auml;ndlich, und aus dieser Abgehobenheit resultieren dann solche Vorschl&auml;ge wie die Rente ab 69.<\/p>\n<p>Zu den Prognosen, dass die Menschen bis 2060 (also in 50 Jahren) immer &auml;lter w&uuml;rden, siehe <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/24\/24832\/1.html\">Die jetzt 50-J&auml;hrigen sind kr&auml;nker als vorhergehende Generationen<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/27\/27364\/1.html\">Beginnt die Lebenserwartung wieder zu sinken?<\/a>.<\/p>\n<p>Zum Demographie-Alarmismus siehe <a href=\"http:\/\/www.single-generation.de\/kritik\/debatte_kritik_von_bosbach_an_matussek_schirrmacher.htm\">dort<\/a>.<\/p>\n<p>Erg&auml;nzende Anmerkung Orlando Pascheit: Ich kenne mich im d&auml;nische Rentensystem nicht so gut aus, aber erw&auml;hnt werden sollte, dass es in D&auml;nemark u.a. eine gesetzliche Mindestrente gibt. Die Rente in D&auml;nemark wird vollst&auml;ndig aus den Steuern finanziert, wobei hohe Einkommen voll steuerpflichtig die Renten der niedrigeren Einkommensgruppe finanzieren. Den vollen Rentenanspruch in D&auml;nemark hat jeder, der 40 Jahren im Lande gewohnt hat, unabh&auml;ngig davon, ob man in dieser Zeit besch&auml;ftigt war oder nicht. Somit entstehen f&uuml;r Frauen keine Versorgungsl&uuml;cken, weil Wohnjahre angerechnet werden. Die Rentenanpassung an die Preisentwicklung erfolgt automatisch. Wenn die Bundesbank auf die Indexierung des Renteneintrittsalters an die fernere Lebenserwartung in D&auml;nemark verweist, zu der ich keine Literatur kenne, sollte nicht unerw&auml;hnt bleiben, dass D&auml;nemark dennoch einen fr&uuml;heren Ruhestand z.B. wegen Erwerbsunf&auml;higkeit kennt. &ndash; Ziemlich abenteuerlich erscheint neben der Kunstfertigkeit, Szenarien bis zum Jahr 2060 zu entwickeln, die letztendliche Begr&uuml;ndung:, weswegen die Erh&ouml;hung der Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung von derzeit 19,9% bis 2060 auf rund 24% (S. 35f) nicht zu tolerieren ist: &ldquo;So behindert eine steigende Abgabenlast die wirtschaftlichen Aktivit&auml;ten zunehmend, und vor dem Hintergrund erh&ouml;hter internationaler Mobilit&auml;t droht dann die Abwanderung sowohl von Kapital als auch von Erwerbst&auml;tigen.&rdquo; (S. 32)<\/p>\n<p><em>Siehe dazu jetzt: <\/em><\/p>\n<p><strong>Rente mit 69: Bundesbank rudert zur&uuml;ck<\/strong><br>\nMit Berechnungen zur Rente erst ab 69 Jahren hat die Bundesbank mitten im Wahlkampf Entr&uuml;stung ausgel&ouml;st.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1845721&amp;em_loc=1012&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/thema_des_tages\/thema_des_tages\/&amp;em_ivw=dpa_thema\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das ist doch albern, die BuBa hat mitnichten zur&uuml;ckgerudert. Der nachtr&auml;gliche Kommentar beinhaltet nichts anderes als die Aussage: Wir haben nur die Wahrheit gesagt, es ist eure Sache, was ihr damit anfangt. Wir sollten uns nicht vormachen, die BuBa sei d&auml;mlich. Es geht ihr nicht um 2060, nat&uuml;rlich wei&szlig; sie auch, dass ein durchschnittliches Renteneintrittsalter von 69 bei allen Fortschritten der Medizin absurd ist. Was schreibt die Buba in ihrem Monatsbericht, und im Ton gewiss nicht unverbindlich:<br>\n&bdquo;Die &ouml;ffentlichen Finanzen werden perspektivisch sowohl von den Auswirkungen des derzeitigen drastischen Schuldenanstiegs als auch des demographischen Wandels belastet. Es besteht daher weiterhin Anpassungsbedarf, wohingegen die R&uuml;cknahme bereits beschlossener Reformen die Probleme vergr&ouml;&szlig;ern w&uuml;rde. Besondere Bedeutung kommt einer Erh&ouml;hung und Verl&auml;ngerung der Erwerbsbeteiligung der &Auml;lteren zu. Stark steigende Belastungen k&uuml;nftiger Generationen k&ouml;nnen au&szlig;erdem dadurch abgemildert werden, dass Anpassungen auf die n&auml;here Zukunft vorverlagert werden. Hierzu tr&auml;gt nicht zuletzt eine zeitnahe Konsolidierung der Staatsfinanzen bei, sobald sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung stabilisiert hat.&ldquo;<br>\nEs geht um den &bdquo;derzeitigen drastischen Schuldenanstieg&ldquo; und die &bdquo;zeitnahe Konsolidierung der Staatsfinanzen&ldquo;. Die BuBa versucht einen Weg zu weisen, wie dieser Schuldenanstieg zu managen ist. Nat&uuml;rlich wissen wir das auch schon: durch die Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer und weiteren Sozialabbau. Nur, dass unsere Zentralbanker schon einen Schritt weiter sind, und konkrete Strategien bereithalten. Parallel dazu hat die EZB in ihrem Monatsbericht schon f&uuml;r einen flexibleren Arbeitsmarkt pl&auml;diert, also Lohnsenkung. So etwas wird wissenschaftlich Anpassung genannt. Oskar Lafontaine hat es wieder einmal auf den Punkt gebracht: Eine Rente mit 69 l&auml;uft auf eine Rentenk&uuml;rzung hinaus. Die BuBa verbr&auml;mt dann die Angelegenheit auch noch mit dem moralisch auf die Generationengerechtigkeit zielenden Hinweis auf steigende Belastungen k&uuml;nftiger Generationen. Nur, diese Generation wird tats&auml;chlich direkt in der Altersarmut landen, da sie einen Rentenspruch mit 69 nicht realisieren kann. &ndash; Aber da kommen nat&uuml;rlich die im Artikel genannten Herren Rentenexperten bzw. &bdquo;Bev&ouml;lkerungsexperten&ldquo; ins Spiel, welche die von der Bank angesto&szlig;ene Debatte begr&uuml;&szlig;en. Es d&uuml;rfte dem NDS-Leser wohlbekannt sein, dass Finanzwissenschaftler Bernd Raffelh&uuml;schen Aufsichtsrat beim ERGO-Versicherungskonzern und Berater des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft ist. Sein Forschungzentrum Generationenvertr&auml;ge an der Universit&auml;t Freiburg wird &uuml;ber einen F&ouml;rderverein von der Versicherungswirtschaft und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft finanziert. Worauf spekulieren also Herr Raffelh&uuml;schen und andere Experten? Sie ahnen es. Darauf, dass die um ihren Rentenanspruch gebrachte Generation, je fr&uuml;her desto besser, sich vertrauensvoll an die Versicherungswirtschaft wendet zwecks privater Absicherung. Ein Milliardengesch&auml;ft, auch wenn nur Viertel der Arbeitnehmer sich so etwas leisten k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p>Nur noch eines, der &bdquo;derzeitige drastischen Schuldenanstieg&ldquo; wurde durch die Banken verbockt und u.a. hat die BuBa wie auch die EZB, trotz zahlreicher Hinweise z.B. durch die BIZ, geschlafen &ndash; milde formuliert.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h28\"><\/a><strong>Nochmals zu: <a href=\"?p=4077#h09\">Experte warnt vor Viren-Hysterie<\/a><\/strong><br>\nDazu schreibt uns unser Leser P.P.: Eine der kostspieligsten Einrichtungen in unserer Gesellschaft ist der &ldquo;Medizinisch-Industrielle Komplex&rdquo;. Die von diesem Komplex entfachte Pandemie-Hysterie tr&auml;gt dabei schon fast komische Z&uuml;ge. Alle Jahre wieder kommt die Seuchenbeh&ouml;rde mit ihrer &ldquo;Influenza-Pandemie&rdquo;, weil ihnen andere Seuchen nicht mehr einfallen. All die Seuchenpanik jedoch, so lehrt die Erfahrung, erweist sich immer als Theaterdonner. Ob Sie die &ldquo;AIDS&rdquo;-Seuche nehmen, die Hepatitis C, die BSE oder die allj&auml;hrlichen Influenzawellen &ndash; immer ist es nur warme Luft. Es handelt sich bei diesen &ldquo;Seuchen&rdquo; immer um fiktive Ereignisse. Aber die Leute fallen auf diese Panikmache herein, zittern vor Angst, rennen zu den &Auml;rzten, schlucken zweifelhafte Substanzen oder lassen sich impfen. \n<p>Ich m&ouml;chte hier ausdr&uuml;cklich sagen, dass ich weder gegen die Pharmazie im Allgemeinen mich ausprechen m&ouml;chte, noch m&ouml;chte ich den Eindruck erwecken, ich sei ein Impfgegner: eine Anita Petek-Dimmer ist mir durchaus nicht weniger suspekt als die Panikmacher vom RKI oder von Novartis.<\/p>\n<p>Zur Influenza: der Erreger der Influenza ist ein relativ harmloses Virus, das eine relativ milde Erk&auml;ltungserkrankung ausl&ouml;st. Die Haupterreger in Deutschland sind dabei&nbsp;meistens die Subtypen H1N1 oder H3N2 der Gruppe A. Bei dem Erreger der neu erfundenen &ldquo;Schweinegrippe&rdquo; handelt es sich um ein altes, stinknormales allgemein bekanntes Virus, welches schon bei der so genannten Spanischen Grippe von 1918\/19 der Hauptschuldige Erreger war. Dass es sich im Prinzip um dasselbe Virus handelt kann man schon daran erkennen, dass es dieselbe Bezeichnung tr&auml;gt, eben H1N1. <\/p>\n<p>Es gibt, nach Erkl&auml;rung des RKI, keine erhebbaren Mortalit&auml;tsdaten des Influenzavirus. Die Mortalit&auml;t dieses Virus beruht ausschlie&szlig;lich auf Sch&auml;tzungen. Es gibt bei den meisten Influenza-Epidemien keine Todesfallmeldungen, das RKI r&uuml;ckt diese Zahlen jedenfalls auf Anfrage nicht oder nur sehr z&ouml;gerlich heraus. Gesch&auml;tzt werden freilich 7 000 bis 14000 Todesf&auml;lle pro Jahr. Das ist eine eigenartige Diskrepanz zwischen dem angenommenen Ausma&szlig; und den tats&auml;chlich erhobenen Daten. Wenn wirklich 7 bis 14 Tausend Menschen im Jahr an der Grippe sterben, dann ist es schier unbegreiflich, dass nicht ein einziger Todesfall beim RKI gemeldet wird, auch wenn man von einer Unterfassung bei den Meldungen ausgehen muss. Wenn dem so w&auml;re, dann w&uuml;rde das ganze Meldesystem des Infektionsschutzgesetzes nichts taugen. Freilich ist das System in der Lage, ca. 200 Falle an Tuberkulose und ca. 40 F&auml;lle an Menigokokken-Meningitis Verstrobener zu erfassen. Am Meldesystem kann es daher nicht liegen. Es werden keine Influenza-Toten gemeldet, weil es sie nicht gibt!<\/p>\n<p>Erinnert man sich noch an die anderen gro&szlig;en &ldquo;Seuchen&rdquo;? Das AIDS ist nach Afrika verlegt worden, wo es angeblich verheerende Wirkung zeigt; das l&auml;sst sich deswegen so leicht behaupten, weil niemand es so richtig &uuml;berpr&uuml;fen kann. In West-Europa und den USA ist AIDS jedenfalls eine Erkrankung der sog. Risikogruppen geblieben. Das gleiche gilt vom Prinzip her auch f&uuml;r die Hepatitis C, einer Erkrankung, bei deren Erfindung behauptet wurde, 100% der Erkrankten w&uuml;rden sterben! Wer wollte das leugnen! Jedenfalls wei&szlig; man heute, dass die meisten auch unbehandelt &uuml;berleben. Und BSE? Das ist dem Ged&auml;chtnis des Zeitungslesers so entschwunden wie das Ozonloch oder das Waldsterben. Wenn die damals verk&uuml;ndete wissenschaftliche Konzeption der &ldquo;slow-virus-disease&rdquo; auch nur im Ansatz richtig gewesen w&auml;re, dann m&uuml;ssten zur Zeit immer mehr Menschen in England an den spongiformen Enzephalopathien sterben; davon ist keine Rede, denn spongiforme Enzephalopathien sind nicht &uuml;bertragbar. <\/p>\n<p>Es ist wahrhaft erstaunlich, dass man die Menschen mit der Infektionsangst immer wieder in Panik versetzen kann, obwohl die Erfahrung doch beweist, dass die Infektionspropaganda ein ziemlich plumper Schwindel&nbsp;ist.<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was die Auswirkungen von AIDS in Afrika anbetrifft, bin ich anderer Ansicht:<\/em><\/p>\n<p>Immerhin gibt es in Afrika und Asien 29 Millionen Erkrankte und man z&auml;hlt t&auml;glich 15.000 neue F&auml;lle in der Welt, und immerhin z&auml;hlte man in Afrika schon 14 Millionen Tote. In einem Jahr sterben 2 Millionen Menschen in Afrika an AIDS.<\/p>\n<p>Nach Auskunft eines in diesen Fragen kritischen und mir vertrauensw&uuml;rdigen Arztes sollte man auch Hepatitis C nicht verharmlosen und jedenfalls behandeln.<\/p>\n<p>Au&szlig;erdem mag es richtig sein, dass die Schweinegrippe in seinen Symptomen nicht belastender ist eine normale Wintergrippe, aber dennoch unbehandelt bei &Auml;lteren und Kindern gravierende Folgen haben kann.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4083#h01\">&Ouml;ffentliche Investitionen: Deutschland riskiert seine Substanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h02\">Die FAZ (!): &bdquo;Sparen w&auml;re jetzt falsch&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h03\">Junge sind die Verlierer der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h04\">Kalifornien: Arme und Alte b&uuml;&szlig;en f&uuml;r Schwarzeneggers Milliardenloch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h05\">Br&uuml;ckenfinanzierung von 300 Millionen f&uuml;r Opel ging an General Motors<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h06\">Systemrelevanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4083#h07\">Steinbr&uuml;ck im Glashaus<\/a><\/li>\n<li><a<\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4083\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4083","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4083","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4083"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4083\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4083"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4083"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4083"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}