{"id":4086,"date":"2009-07-23T08:57:42","date_gmt":"2009-07-23T06:57:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4086"},"modified":"2014-01-27T11:31:35","modified_gmt":"2014-01-27T10:31:35","slug":"dgb-arbeitslosigkeit-steigt-unter-jungen-und-aelteren-rasant-iab-besserung-fuer-aeltere-am-arbeitsmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4086","title":{"rendered":"DGB: Arbeitslosigkeit steigt unter Jungen und \u00c4lteren rasant \u2013 IAB: Besserung f\u00fcr \u00c4ltere am Arbeitsmarkt"},"content":{"rendered":"<p>Nach einem <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/2009\/07\/22_arbeitslosenzahlen\/\">Bericht des DGB<\/a> auf der Datenbais der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit erh&ouml;hte sich die Arbeitslosigkeit bei den &uuml;ber 55-J&auml;hrigen im Vergleich zum Mai letzten Jahrs um 17,3 %, besonders betroffen sind M&auml;nner mit einem Plus von 24,4%.<br>\nNach einer aktuell ver&ouml;ffentlichten <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2009\/kb1609.pdf\">Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a> &ndash; einer Abteilung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &ndash; hat sich die Arbeitsmarktsituation vor allem der 55-59-J&auml;hrigen zuletzt deutlich verbessert und die Arbeitslosigkeit der &uuml;ber 50-J&auml;hrigen sei gesunken. Zwei sich scheinbar widersprechende Aussagen an einem Tag. Wie erkl&auml;rt sich das? Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><\/p><p>Die einfache Erkl&auml;rung f&uuml;r diesen Widerspruch ist, dass der DGB die Ver&auml;nderung zwischen Mai 2009 und dem Mai 2008 vergleicht, w&auml;hrend sich das IAB auf Daten nur bis zum Jahr 2008 st&uuml;tzt und die Entwicklung des zur&uuml;ckliegenden Jahres mit dem Einbruch durch die Wirtschaftskrise nicht erfasst. Aber auf solche &bdquo;feinen&ldquo; (aber im Ergebnis drastischen) Unterschiede wird wohl in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung kaum geachtet. So werden denn auch die beiden Studien etwa in der <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Arbeitslosigkeit-Warum-die-J%FCngeren-Krisenverlierer-sind\/543320.html\">Financial Times Deutschland<\/a> einfach kommentarlos gegen&uuml;bergestellt.<\/p><p>Das Auseinanderklaffen der Daten wird auch von der <a href=\"upload\/pdf\/090723_antwort_der_bundesregierung.pdf\">Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage vom 7. Juli 2009 [PDF &ndash; 104 KB]<\/a> best&auml;tigt:<\/p><blockquote><p><em>Von Mai 2007 auf Mai 2008 ist die Zahl der 55- bis unter 65-j&auml;hrigenArbeitslosen um 67 000 oder 14 Prozent gesunken. Beim Vergleich zwischen Mai 2008 und Mai 2009 errechnet sich dagegen ein Anstieg von 74 000 oder 17 Prozent.<\/em><\/p><\/blockquote><p>Interessant ist die Frage, warum die IAB-Studie (mit ihren veralteten Zahlen) gerade jetzt in die &Ouml;ffentlichkeit geht und warum man sich nicht noch ein wenig Zeit genommen hat und die Daten des zur&uuml;ckliegenden Jahres mit dem Hereinbrechen der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht einbezogen hat.<\/p><p>Da dr&auml;ngt sich der Verdacht auf, dass das IAB mit seinen Erfolgsmeldungen f&uuml;r die &auml;lteren Arbeitnehmer vor allem in Wahlkampfzeiten einen Beitrag dazu leisten wollte, die arbeitsmarktpolitischen Gesetze der Gro&szlig;en Koalition f&uuml;r &auml;ltere Arbeitnehmer in einem positiven Licht erscheinen zu lassen. <\/p><p>Die IAB-Studie lobt ausdr&uuml;cklich die gesetzlichen &Auml;nderungen:<\/p><blockquote><p><em>Die Verbesserung ist nicht allein konjunkturell bedingt. Auch gesetzliche &Auml;nderungen spielten eine wichtige Rolle &ndash; so die beschlossene Anhebung des abschlagsfreien Rentenalters auf 67 Jahre, die Einschr&auml;nkung der Fr&uuml;hverrentung und die Arbeitsmarktreformen der vergangenen Jahre. Diese Anpassungen hatten Signalwirkung in Richtung einer l&auml;ngeren Lebensarbeitszeit und trugen damit zur positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes f&uuml;r &Auml;ltere bei.<\/em><\/p><\/blockquote><p>Schlussfolgerung des IAB:<\/p><blockquote><p><em>Die aktuelle Wirtschaftskrise sollte kein Anlass sein, von diesem Pfad abzuweichen.<\/em><\/p><\/blockquote><p>Gerade von diesem Pfad (wenigstens ein St&uuml;ck weit) abzuweichen, verlangt allerdings der DGB:<\/p><p>Er fordert <\/p><ul>\n<li>&ouml;ffentlich gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung nicht in 1-Euro-Jobs sondern in sozialversicherungspflichtiger Form,<\/li>\n<li>eine Erwerbsminderungsrente, wenn kein Arbeitsplatz angeboten werden kann und die<\/li>\n<li>Verl&auml;ngerung der von der Bundesagentur gef&ouml;rderten Altersteilzeit als Br&uuml;cke in einen Ruhestand in W&uuml;rde.<\/li>\n<\/ul><p>Um die IAB-Studie richtig einzuordnen muss man wissen, dass das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung eine Abteilung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) ist und die N&uuml;rnberger BA nat&uuml;rlich schon nach ihrem Auftrag gehalten ist, die arbeitsmarktpolitischen Gesetze und Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung nicht nur zu akzeptieren sondern auch noch &ouml;ffentlich zu unterst&uuml;tzen.<br>\nEs ist nicht &uuml;brigens keineswegs das erste Mal, dass <a href=\"?p=2694\">das IAB Partei ergreift f&uuml;r die Arbeitsmarkt-&bdquo;Reformen&ldquo; der Regierung<\/a>.<\/p><p>Das IAB r&auml;umt zwar ein, dass die von ihm konstatierte verbesserte Arbeitsmarktsituation &Auml;lterer auch mit dem (leichten) konjunkturellen Aufschwung bis Anfang 2008 zu tun hat, aber ansonsten verteidigt das Institut vor allem die Ideologie, dass &auml;ltere Arbeitnehmer durch erh&ouml;hten Druck zur Aufnahme einer Besch&auml;ftigung gezwungen werden k&ouml;nnten und sollten. <\/p><p>F&uuml;r diesen Druck auf &auml;ltere Arbeitnehmer gebe es eine ganze Reihe von &bdquo;Einflussfaktoren&ldquo;, so etwa die Erh&ouml;hung der Regelaltersgrenze im Rentensystem, einen Abbau der Fr&uuml;hverrentungsm&ouml;glichkeiten oder das Niveau bzw. die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld oder von Leistungen der Grundsicherung. <\/p><p>W&ouml;rtlich: <\/p><blockquote><p><em>Je restriktiver diese Regelungen ausfallen, desto gr&ouml;&szlig;er sind unter sonst gleichen Bedingungen der Angebotsdruck, die Konzessionsbereitschaft der Betroffenen und damit auch die Wahrscheinlichkeit, eine Erwerbst&auml;tigkeit aufzunehmen.<\/em><\/p><\/blockquote><p>&bdquo;Restriktive Regelungen&ldquo; die den &ouml;konomischen Druck auf die &auml;lteren Arbeitnehmer erh&ouml;ht, Arbeit zu schlechteren Bedingungen aufzunehmen, das ist also die zugrunde liegende Ideologie der IAB-Studie.<\/p><p>So hei&szlig;t es etwa weiter: <\/p><blockquote><p><em>So d&uuml;rften Verhaltens&auml;nderungen durch institutionelle Anpassungen und deren Signalwirkung in Richtung einer l&auml;ngeren Lebensarbeitszeit verursacht worden sein. Zu nennen sind hier zun&auml;chst rentenpolitische Entscheidungen wie die Angleichung des Rentenzugangsalters von Frauen und M&auml;nnern oder Vorlaufeffekte der &bdquo;Rente mit 67&ldquo;. Au&szlig;erdem zeigen auch die Arbeitsmarktreformen Wirkung. So ist Arbeitslosigkeit bei &Auml;lteren h&auml;ufig eine Warteposition f&uuml;r den Ruhestand. Dieser Wartestand wird attraktiver, je gro&szlig;z&uuml;giger die Transferleistungen<br>\nin H&ouml;he und Dauer ausgestaltet sind. Gerade f&uuml;r &auml;ltere Arbeitslose mit relativ hohen Anspr&uuml;chen aus der statusorientierten Arbeitslosenversicherung des Sozialgesetzbuchs III (SGB III) ist der &Uuml;bergang in das an der Existenzsicherung orientierte Arbeitslosengeld II (ALG II) im SGB II schmerzhaft. Daher d&uuml;rfte die Verk&uuml;rzung der Bezugsdauer des ALG I f&uuml;r &Auml;ltere im Zusammenspiel mit dem Anfang 2005 eingef&uuml;hrten Grundsicherungssystem tendenziell zu einer st&auml;rkeren Arbeitsmarktbeteiligung &Auml;lterer beigetragen haben.<\/em><\/p>\n<p>Auch das Auslaufen der Regelungen nach &sect; 428 SGB III bzw. nach &sect; 65,4 SGB II (&bdquo;58-er Regelung&ldquo;) erschwert den R&uuml;ckzug &Auml;lterer vom Arbeitsmarkt. Seit Anfang 2008 ist es Personen &uuml;ber 57 Jahren, die ihren Job verlieren, nicht mehr m&ouml;glich, Arbeitslosengeld zu beziehen, ohne zur Arbeitsuche verpflichtet zu sein (&hellip;)<\/p>\n<p>Einen Schritt zur&uuml;ck im Bem&uuml;hen um eine konsequente Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit und eine transparente Darstellung der Besch&auml;ftigungssituation &Auml;lterer stellt dagegen der seit Januar 2008 in Kraft gesetzte &sect; 5 a SGB II dar. Danach gelten erwerbsf&auml;hige Hilfebed&uuml;rftige im Alter von mindestens 58 Jahren nicht mehr als arbeitslos, wenn sie f&uuml;r mindestens zw&ouml;lf Monate Leistungen der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende bezogen haben, ohne dass ihnen einesozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung angeboten wurde.<\/p><\/blockquote><p>Viel deutlicher kann man das arbeitsmarktpolitische Leitbild des IAB nicht beschreiben: Es kommt nicht so sehr auf das Angebot an Arbeitspl&auml;tzen auf dem Arbeitsmarkt an, um &auml;ltere Arbeitnehmer in Besch&auml;ftigung zu bringen, sondern darauf, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen f&uuml;r &auml;ltere Arbeitnehmer m&ouml;glichst restriktiv ausgestaltet werden, dass diese mittels &ouml;konomischen Drucks gezwungen werden Arbeit zu allen Bedingungen und zu jedem Preis anzunehmen. <\/p><p>Es ist wohl nicht zu viel gewagt, wenn man voraussagt, dass die Studie des IAB in der &ouml;ffentlichen Debatte als unideologisch, ja sogar als objektiv dargestellt wird, w&auml;hrend die nackten Zahlen des DGB eben als ideologisch gef&auml;rbte Darstellung aus Arbeitnehmersicht abgetan werden.<\/p><p>Das Gegenteil trifft zu: Das IAB macht sich zum Handlanger und zum Propagandeinstrument der herrschenden Ideologie.<\/p><p>p.s.:<br>\nDie Bundesregierung sagt nun in der Antwort auf die oben erw&auml;hnte Kleine Anfrage: <\/p><blockquote><p><em>Die Entwicklung von Mai 2008 bis Mai 2009 beruht vollst&auml;ndig auf dem Auslaufen der sogenannten 58er-Regelung (&hellip;). Das wird bei einer getrennten Betrachtung der Gruppe der 55- bis unter 58-J&auml;hrigen und der Gruppe der 58- bis unter 65-J&auml;hrigen deutlich. W&auml;hrend die Arbeitslosigkeit zwischen Mai 2008 und Mai 2009 in der Gruppe der 55- bis unter 58-J&auml;hrigen um 13 Prozent fiel, stieg sie bei der vom Auslaufen der 58er-Regelung betroffenen Altersgruppe der 58-J&auml;hrigen und &auml;lteren um 96 Prozent.<\/em><\/p><\/blockquote><p>Dass die Bundesregierung nun gerade das <a href=\"?p=2690\">Auslaufen der 58er-Regelung<\/a> (also die Wahlm&ouml;glichkeit f&uuml;r 58-j&auml;hrige und &auml;ltere Arbeitslose, sich als Arbeitslose und Arbeitsuchende registrieren zu lassen oder eine Fr&uuml;hrente zu beantragen (&sect; 65 Abs. 4 SGB II und &sect; 428 SGB III)) als Begr&uuml;ndung f&uuml;r den Anstieg der Arbeitslosigkeit &Auml;lterer heranzieht, ist ziemlich makaber. Gerade die 58 oder &auml;lter sind und die von der 58er-Regelung Gebrauch gemacht haben, m&uuml;ssen sich durch das Auslaufen besonders get&auml;uscht f&uuml;hlen. Es handelt sich dabei &uuml;berwiegend um Menschen, die sich mit dem Versprechen, bis zur Rente ohne Abschl&auml;ge Arbeitslosengeld oder &ndash;hilfe beziehen zu k&ouml;nnen, aus ihrem (ungek&uuml;ndigten oder gar unk&uuml;ndbaren) Beruf haben dr&auml;ngen lassen.<\/p><p>Die 58er-Regelung hat bis zu ihrem Auslaufen, die Arbeitslosenstatistik f&uuml;r &auml;ltere Arbeitnehmer gesch&ouml;nt, das hei&szlig;t allerdings nicht, dass sich nach ihrem Auslaufen die tats&auml;chliche Situation der &auml;lteren Arbeitnehmer verbessert h&auml;tte. Sie tauchen halt nun wieder in der Statistik auf, f&uuml;r die Betroffenen hat sich die Situation eher verschlechtert, weil sie nun nicht einmal mehr (mit hohen Abschl&auml;gen) in die Fr&uuml;hrente gehen k&ouml;nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/2009\/07\/22_arbeitslosenzahlen\/\">Bericht des DGB<\/a> auf der Datenbais der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit erh&ouml;hte sich die Arbeitslosigkeit bei den &uuml;ber 55-J&auml;hrigen im Vergleich zum Mai letzten Jahrs um 17,3 %, besonders betroffen sind M&auml;nner mit einem Plus von 24,4%.<br \/> Nach einer aktuell ver&ouml;ffentlichten <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2009\/kb1609.pdf\">Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) [PDF &ndash; 1.2<\/a><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4086\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[147,141,142,1],"tags":[518,517,342,343,301,309],"class_list":["post-4086","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arbeitslosgigkeit","category-arbeitsmarkt-und-arbeitsmarktpolitik","category-bundesagentur-fuer-arbeit","category-das-kritische-tagebuch","tag-arbeitslosenstatistik","tag-dgb","tag-iab","tag-luegen-mit-zahlen","tag-rentenalter","tag-repressionen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4086","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4086"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4086\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20286,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4086\/revisions\/20286"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4086"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4086"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4086"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}