{"id":40895,"date":"2017-11-03T16:15:39","date_gmt":"2017-11-03T15:15:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895"},"modified":"2017-11-03T16:15:39","modified_gmt":"2017-11-03T15:15:39","slug":"hinweise-des-tages-ii-319","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895#h01\">Scholz will Mindestlohn auf 12 Euro anheben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895#h02\">Experte: Aktivierungsstrategie der Jobcenter ist gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895#h03\">Stets verf&uuml;gbar: Wie Digitalisierung krank macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895#h04\">Air Berlin-Deal: Abgekartetes Spiel zulasten der Mitarbeiter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895#h05\">Nachhaltig get&auml;uscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895#h06\">&ldquo;Working Poor&rdquo; in Griechenland &ldquo;Mein Lohn reicht gerade, um Essen zu kaufen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895#h07\">Globaler S&uuml;den: Rechte statt Mitleid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895#h08\">Drastische Zunahme an Asylklagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895#h09\">Steuerdatenkauf in NRW: An dieser Personalie k&ouml;nnten Milliarden h&auml;ngen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895#h10\">Hamburgs Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895#h11\">Der begehrteste Partner des Pentagons hei&szlig;t Google<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895#h12\">Donna Brazile: Demokratische Vorwahlen waren laut Ex-Parteichefin zugunsten Clintons manipuliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895#h13\">Selbst Geld gedruckt? Der merkw&uuml;rdige Scherz eines FDP-Gro&szlig;spenders<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895#h14\">Political Correctness: Die Macht der Opfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40895#h15\">&bdquo;Ignorieren war keine Alternative&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Scholz will Mindestlohn auf 12 Euro anheben<\/strong><br>\nBislang galt Olaf Scholz als rechter Fl&uuml;gelmann seiner Partei &ndash; doch jetzt schwenkt Hamburgs Erster B&uuml;rgermeister nach links: Im SPIEGEL fordert der SPD-Vize eine drastische Erh&ouml;hung des Mindestlohns.<br>\n&ldquo;Wir sollten den Mindestlohn in einem &uuml;berschaubaren Zeitraum auf zw&ouml;lf Euro pro Stunde anheben&rdquo;, sagt Scholz im SPIEGEL-Gespr&auml;ch. &ldquo;In einer Gesellschaft, in der die L&ouml;hne durch Globalisierung und technischen Wandel unter Druck geraten, muss die SPD den Mindestlohn noch viel st&auml;rker als Korrekturinstrument einsetzen, als sie es bisher getan hat.&rdquo;<br>\nDie Lohngrenze m&uuml;sse k&uuml;nftig hoch genug sein, damit niemand, der Vollzeit arbeite, im Alter auf &ouml;ffentliche Hilfe angewiesen sei. &ldquo;Man kann f&uuml;r Wachstum und technischen Fortschritt sein und zugleich f&uuml;r einen starken Sozialstaat mit ordentlichen L&ouml;hnen&rdquo;, so Scholz.<br>\nIn dem Gespr&auml;ch l&auml;sst Hamburgs Erster B&uuml;rgermeister offen, ob er auf dem SPD-Parteitag im Dezember zu einer Kandidatur gegen SPD-Chef Martin Schulz bereit ist. Zugleich aber erneuert er seine Kritik am Bundestagswahlkampf der Sozialdemokraten, die er in der vergangenen Woche bereits in einem Papier unter dem Titel &ldquo;Keine Ausfl&uuml;chte&rdquo; &ouml;ffentlich gemacht hatte.<br>\n&ldquo;Die SPD h&auml;tte dieses Jahr die Bundestagswahl gewinnen k&ouml;nnen&rdquo;, sagt Scholz Allerdings habe es die Partei vers&auml;umt, ihre Forderungen klar zu benennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/olaf-scholz-spd-vize-will-mindestlohn-auf-12-euro-anheben-a-1176319.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine ganz richtige Forderung &ndash; aber warum nur f&auml;llt der SPD diese berechtigte Forderung grunds&auml;tzlich nur ein, wenn sie in der Opposition ist und nie in der Regierung? Warum hat sie bisher den l&auml;cherlichen Mindestlohn von 8,84 Euro, der weder fl&auml;chendeckend gilt noch ann&auml;hernd existenzsichernd ist, als &ldquo;soziale Errungenschaft&rdquo; verteidigt? Was ist mit den viel zu niedrigen Hartz-IV-S&auml;tzen, sollen\/m&uuml;ssen die nicht auch angehoben werden? Und was bedeutet eine Anhebung des Mindestlohns &ldquo;in einem &uuml;berschaubaren Zeitraum auf zw&ouml;lf Euro pro Stunde&rdquo; &ndash; sofort (dringend notwendig), in f&uuml;nf Jahren oder in zehn Jahren?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Partei habe es vers&auml;umt, ihre Forderungen klar zu benennen. Das erstaunt doch sehr, war doch Olaf Scholz einer derjenigen, der das Wahlprogramm mit ausgearbeitet hat. Er war doch federf&uuml;hrend bei der Erstellung von Steuer- und Rentenkonzepten. Au&szlig;erdem war er Vorsitzender der Antragskommission auf dem Parteitag in Dortmund, hat also hinter den Kulissen die Strippen gezogen.<\/em> <\/p>\n<p>dazu: <strong>Niedriglohnbesch&auml;ftigung 2015: Kein Randph&auml;nomen, sondern Alltag f&uuml;r viele Besch&auml;ftigte<\/strong><br>\nIm Jahr 2015 arbeiteten 22,6% der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten in Deutschland f&uuml;r einen Stundenlohn unterhalb der Niedriglohnschwelle von 10,22 &euro; pro Stunde. Das entspricht knapp 7,7 Mio. Menschen. In Ostdeutschland lag der Anteil der Besch&auml;ftigten mit Niedrigl&ouml;hnen im Jahr 2015 sogar bei &uuml;ber 36%, w&auml;hrend der Niedriglohnanteil in Westdeutschland bei 19,7% lag.<br>\nDie Einf&uuml;hrung und Erh&ouml;hung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland entfaltet nur einen begrenzten Einfluss auf den Umfang des Niedriglohnsektors. Dies liegt vor allem daran, dass der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 &euro; deutlich unterhalb der Niedriglohnschwelle von zwei Dritteln des mittleren Stundenlohns liegt und eher darauf abzielt, das Ausma&szlig; des Ausfransens des Lohnspektrums nach unten zu begrenzen. Einen deutlich gr&ouml;&szlig;eren Einfluss auf den Umfang des Niedriglohnsektors hat die H&ouml;he der Tarifbindung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/tl_files\/sozialpolitik-aktuell\/_Politikfelder\/Einkommen-Armut\/Datensammlung\/PDF-Dateien\/abbIII33_Grafik_Monat_11_2017.pdf\">Sozialpolitik Aktuell [PDF]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Experte: Aktivierungsstrategie der Jobcenter ist gescheitert<\/strong><br>\nDer Arbeitsmarktforscher Matthias Knuth fordert eine radikale Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik. &raquo;Wir m&uuml;ssen dauerhaft von einigen 100.000 Personen ausgehen, die f&uuml;r eine vorzeitige Rente zu gesund, f&uuml;r eine Altersrente zu jung und f&uuml;r den Arbeitsmarkt zu krank sind. F&uuml;r die bietet die derzeitige Aktivierungsphilosophie der Jobcenter keine Perspektive&laquo;, erkl&auml;rte der Wissenschaftler vom Institut Arbeit und Qualifikation an der Universit&auml;t Duisburg-Essen. Er pl&auml;dierte daf&uuml;r, einen &raquo;Sozialen Arbeitsmarkt&laquo; aufzubauen, auf dem Langzeitarbeitslose Besch&auml;ftigung und wieder gesellschaftliche Anerkennung finden.<br>\nKnuth widersprach der offiziellen Darstellung, der hiesige Jobmarkt sei in bester Ordnung. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen sinke seit Jahren nicht, erl&auml;uterte Knuth: &raquo;Es sind seit 2012 immer rund eine Million.&laquo; Daher sollte man die Lobpreisung nicht &uuml;bertreiben: &raquo;Wir haben jetzt in etwa den Stand vor der deutschen Einigung erreicht. Damals wurde dieser Zustand jedoch allgemein als unbefriedigend angesehen.&laquo;<br>\nF&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Vermittlungserfolge h&auml;tten die Jobcenter nach wie vor nicht die n&ouml;tige Personalausstattung. Auch seien deren Organisationskultur und der gesetzliche Rahmen, unter dem sie agieren, &raquo;f&uuml;r die Entfaltung von Breitenwirkung im Arbeitsmarkt nicht gerade f&ouml;rderlich&laquo;.<br>\nDer Professor warb f&uuml;r eine Abkehr von den Leitideen von Hartz IV. &raquo;Man sollte sich grunds&auml;tzlich eingestehen, dass man durch Druck und Sanktionsdrohungen bestenfalls verwaltungskonformes Verhalten von Arbeitslosen erzwingen kann, aber keine in dauerhafte Arbeit f&uuml;hrende Aktivierung.&laquo; Die Jobcenter h&auml;tten keine Macht &uuml;ber das individuelle Verhalten auf dem Arbeitsmarkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1068923.arbeitsmarktzahlen-experte-aktivierungsstrategie-der-jobcenter-ist-gescheitert.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mal sehen, wie lange es dauert bis diese nicht gerade sehr neue Erkenntnis sich bei politischen Entscheidungstr&auml;gern und F&uuml;hrungskr&auml;ften in den entsprechenden Verwaltungen durchsetzen wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Stets verf&uuml;gbar: Wie Digitalisierung krank macht<\/strong><br>\nDigitalisierung soll die Arbeit leichter machen &ndash; so die Theorie. Digitalisierung macht aber auch krank &ndash; so die Wirklichkeit. Studien zeigen, dass psychische Erkrankungen aufgrund der ver&auml;nderten Arbeitswelt rasant zugenommen haben. Denn die Technik wird immer komplexer, die Arbeit auf immer weniger Schultern verteilt. Arbeit rund um die Uhr, im immer schnelleren Takt: Damit steigen auch Stress und Unsicherheit. Schon jetzt landen immer mehr Menschen mit Burn-Out, Depressionen und Angstst&ouml;rungen in Kliniken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/wie-digitalisierung-krank-macht-100.html\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Air Berlin-Deal: Abgekartetes Spiel zulasten der Mitarbeiter?<\/strong><br>\nDie Insolvenz der Air Berlin ist die bisher gr&ouml;&szlig;te Pleite in der deutschen Luftfahrt. Jetzt wird das Unternehmen zerschlagen. F&uuml;r viele Beobachter galt es von vornherein als ausgemacht, dass ein Gro&szlig;teil des Unternehmens an Lufthansa geht &ndash; auch die Bundesregierung wollte es so. Ein guter Deal f&uuml;r Lufthansa, ein schlechter f&uuml;r die Mitarbeiter: Viele von ihnen erhalten jetzt geringere L&ouml;hne. Vor allem &auml;ltere und teure Mitarbeiter werden aussortiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/videos\/video-air-berlin-deal-abgekartetes-spiel-zulasten-der-mitarbeiter-100.html\">Monitor<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Lesen Sie dazu auch die Beitr&auml;ge auf den NachDenkSeiten:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40779\">Die Air Berlin Insolvenz zeigt, was der Mensch der Politik wert ist &ndash; n&auml;mlich gar nichts<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40828\">Abfindungszahlung an den Vorstandsvorsitzenden der Air Berlin &ndash; Fragw&uuml;rdig nach &bdquo;St&ouml;rung der Gesch&auml;ftsgrundlage&ldquo; (&sect; 313 BGB)<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nachhaltig get&auml;uscht<\/strong><br>\nVolkswagen feiert Milliardengewinne. Die betrogenen Kunden l&auml;sst der Autobauer im Stich.<br>\nEs l&auml;uft und l&auml;uft und l&auml;uft f&uuml;r Volkswagen. Allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres verdiente der Konzern nach Steuern fast acht Milliarden Euro. Pro verkauftem Auto sind das knapp tausend Euro. Die Aktie ist fast schon wieder so viel wert wie vor Bekanntwerden des gro&szlig;en Abgasbetrugs. So als h&auml;tte es ihn nie gegeben. Am Freitag vergangener Woche gab es jedoch auch andere Nachrichten &uuml;ber Volkswagen, die die &uuml;ber zwei Millionen hintergangenen Fahrer in Deutschland weit mehr irritieren sollten.<br>\nDas Bremerhavener Fischhandelsunternehmen Deutsche See hatte Volkswagen vor dem Landgericht Braunschweig verklagt. Zwischen 2010 und 2015 hatte das Unternehmen fast 500 VW-Fahrzeuge geleast, auch mit dem Ziel, eine nachhaltige Mobilit&auml;tspolitik zu betreiben. Die VW waren jedoch laut Deutsche See viel schmutziger als in den Vertragsgespr&auml;chen behauptet. Daher wollte die Deutsche See ihr Geld zur&uuml;ck. Das Unternehmen machte geltend, man sei arglistig get&auml;uscht worden, und forderte Leasingraten plus Wartungskosten, insgesamt 12,5 Millionen Euro. Und das Gericht urteilte: zugunsten von Volkswagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2017\/45\/volkswagen-dieselskandal-milliardengewinne-kunden\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Working Poor&rdquo; in Griechenland &ldquo;Mein Lohn reicht gerade, um Essen zu kaufen&rdquo;<\/strong><br>\nReformen mit schweren Nebenwirkungen: In Griechenland ist eine Klasse der &ldquo;Working Poor&rdquo; entstanden &ndash; qualifizierte Frauen und M&auml;nner, die sich mit mies bezahlten Jobs durchschlagen. Das sind ihre Geschichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/armut-in-griechenland-gruppe-der-working-poor-steigt-rasant-betroffene-erzaehlen-a-1175963.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Globaler S&uuml;den: Rechte statt Mitleid<\/strong><br>\n&bdquo;Das Recht des St&auml;rkeren setzt sich souver&auml;n &uuml;ber das Menschenrecht hinweg. Die von Weltbank und Internationalem W&auml;hrungsfonds &ndash; dominiert von den reichen kapitalistischen L&auml;ndern &ndash; gegen &bdquo;Entwicklungsl&auml;nder&ldquo; verh&auml;ngten Strukturanpassungsprogramme sorgen seit vielen Jahren daf&uuml;r, dass sich die L&auml;nder des S&uuml;dens nicht entwickeln konnten. Neoliberale Zwangsma&szlig;nahmen der Privatisierung und Deregulierung, der &Ouml;ffnung der M&auml;rkte f&uuml;r private Investitionen, der Schaffung von Monokulturen f&uuml;r den Weltmarkt sorgten und sorgen f&uuml;r desolate Strukturen, Verarmung und Abh&auml;ngigkeit der L&auml;nder.&ldquo; (Georg Rammer)<br>\nT&auml;glich sterben 15.000 Kinder unter f&uuml;nf Jahren an vermeidbaren Krankheiten. Mag sein, dass Menschen durch eine solche Nachricht ber&uuml;hrt, vielleicht zum Nachdenken angeregt werden: Wenn die Krankheiten vermeidbar sind, warum m&uuml;ssen dann bis 2030 weitere 60 Millionen Kinder sterben, wie die UN vorrechnen? Es gibt daf&uuml;r Gr&uuml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/globaler-sueden-rechte-statt-mitleid\">Hinter den Schlagzeilen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Drastische Zunahme an Asylklagen<\/strong><br>\nDie Verwaltungsgerichte beklagen eine starke Zunahme der Asylklagen. Von Mitte 2016 bis Mitte 2017 stieg die Zahl der Asylverfahren um mehr als das Vierfache.<br>\nDie Verwaltungsgerichte sind der &ldquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&rdquo; zufolge noch st&auml;rker mit Asylverfahren belastet als angenommen. Zum Stichtag 30. Juni 2017 verzeichneten sie &uuml;ber 320.000 Verfahren. 2016 waren es noch knapp 69.000. Die Zeitung beruft sich auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken.<br>\nLaut Erich M&uuml;ller-Fritzsche vom Verwaltungsrichter-Bund sei es so extrem, &ldquo;dass sich die Arbeit mit dem gegenw&auml;rtigen Personal nicht zeitnah bew&auml;ltigen l&auml;sst.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/gerichte-schlagen-alarm-drastische-zunahme-an-asylklagen-100.html\">ZDF<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Video: Zahl der Asylklagen rapide gestiegen<\/strong><br>\nDie Verwaltungsgerichte in Deutschland sind st&auml;rker mit Klagen gegen Asylbescheide belastet. Die Zahl hat sich innerhalb eines Jahres fast verf&uuml;nffacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute-19-uhr\/zahl-der-asylklagen-rapide-gestiegen-100.html\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ZDF ist offenbar auf dem neoliberalen Kurs der K&uuml;rzungen eingebettet, wenn gesagt wird, dass der Staat nicht massenhaft junge Verwaltungsrichter einstellen k&ouml;nne. Warum eigentlich nicht? Ben&ouml;tigt werden Richter offenbar schon &ndash; nicht allein wegen der jetzigen Klagen gegen Bescheide im Asylrecht, oder?<br>\n&Uuml;brigens: Offenbar sind insbesondere die abgelehnten und klagenden Asylbewerber schon gut in Deutschland integriert. Zumindest scheinen sie ihre hiesigen Rechte zu kennen und versuchen diese durchzusetzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Steuerdatenkauf in NRW: An dieser Personalie k&ouml;nnten Milliarden h&auml;ngen<\/strong><br>\nDie Steuerfahndung Wuppertal hat mit angekauften Steuerdaten Milliarden in die Staatskasse gesp&uuml;lt. Nun geht der Beh&ouml;rdenleiter in Rente. Eigentlich schien gekl&auml;rt, wer sein Verm&auml;chtnis ab 2018 weiterf&uuml;hren soll. Doch seit in D&uuml;sseldorf Schwarzgelb regiert, scheint das wieder offen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/steuerdatenkauf-in-nrw-an-dieser-personalie-koennten.862.de.html?dram:article_id=399682\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hamburgs Stuttgart 21<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn und die Stadt Hamburg wollen einen ganzen Bahnhof verlegen. Dabei wiederholen sie die Fehler von Stuttgart 21. B&uuml;rger werden ignoriert, Planungen sind geheim &ndash; und die Fahrg&auml;ste haben das Nachsehen. (&hellip;)<br>\nZwei Monate lang hat der SPIEGEL Unterlagen zu dem Gro&szlig;projekt ausgewertet, eine Verkehrsanalyse durchf&uuml;hren lassen und mit Experten gesprochen. Die Recherche ergab: Die Begr&uuml;ndung f&uuml;r das gr&ouml;&szlig;te Bahnprojekt in Norddeutschland h&auml;lt kritischen Nachfragen nicht stand, die Planung ist unvollst&auml;ndig. Schlimmer noch: Die Deutsche Bahn und die Stadt Hamburg machen die gleichen Fehler wie beim Horrorbahnhof Stuttgart 21. Auch dort wurden wichtige Planungsunterlagen nicht ver&ouml;ffentlicht. Auch dort vers&auml;umte es die Bahn, den Nutzen f&uuml;r die Fahrg&auml;ste nachzuweisen. Auch dort wurden Einw&auml;nde von B&uuml;rgern abgewiegelt.<br>\nDas Ergebnis ist bekannt: Im September 2010 kam es zu Massenprotesten in der Stuttgarter Innenstadt und einem brutalen Polizeieinsatz gegen Demonstranten. (&hellip;)<br>\nDer Mann, der den Protest gegen den Fernbahnhof in Hamburg anf&uuml;hrt, hei&szlig;t Michael Jung. Der Sprecher der B&uuml;rgerinitiative &ldquo;Prellbock Altona&rdquo; ist kein Wutb&uuml;rger, er schreit nicht. Jung schreibt, und zwar einen Brief nach dem anderen. Dem Hamburger B&uuml;rgermeister Olaf Scholz hat er schon geschrieben, dem Verkehrssenator, der Senatorin f&uuml;r Stadtentwicklung. Bisher: keine einzige Antwort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/hamburg-neuer-bahnhof-altona-bringt-viele-nachteile-a-1175156.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der begehrteste Partner des Pentagons hei&szlig;t Google<\/strong><br>\nEigenst&auml;ndige Kampfroboter gibt es bisher nur in Science-Fiction-Filmen zu sehen. Die bedr&uuml;ckende Fantasie k&ouml;nnte jedoch schneller Realit&auml;t werden als erwartet: Das Pentagon plant offenbar enorme Investitionen in die k&uuml;nstliche Intelligenz, um gemeinsam mit Konzernen wie Google die Milit&auml;rtechnik zu revolutionieren. (&hellip;)<br>\nEric Schmidt, Vorsitzender der Google-Muttergesellschaft Alphabet, wirbt in der Denkfabrik &bdquo;Center for a New American Security&ldquo; f&uuml;r eine Neuausrichtung der amerikanischen R&uuml;stungsindustrie. In Zukunft h&auml;nge die Sicherheit in entscheidendem Ma&szlig;e von der k&uuml;nstlichen Intelligenz ab. Selbsthandelnde und selbstentscheidende Roboter w&uuml;rden zu einer enormen Herausforderung werden. Und die Vereinigten Staaten, die f&uuml;r sich in Anspruch nehmen, die schlagkr&auml;ftigste Armee der Welt zu unterhalten, seien in Gefahr, ihren Vorsprung in dieser Technologie zu verlieren. Ganz offen spricht Schmidt den st&auml;rksten Mitbewerber an: Das chinesische Milit&auml;r habe ein Programm zur k&uuml;nstlichen Intelligenz aufgelegt, das bis 2020 auf Augenh&ouml;he mit den amerikanischen Neuentwicklungen stehen soll. &bdquo;Die chinesische F&uuml;hrung prescht energisch voran. Bis 2025 will sie in dieser Technologie das US-Milit&auml;r &uuml;berrunden und ab 2030 den Markt der k&uuml;nstlichen Intelligenz dominieren&ldquo;, so Schmidt. Es sei daher h&ouml;chste Zeit, dass die eigene Armee entsprechende Auftr&auml;ge an die private Industrie vergibt, um in diesem Wettlauf die Nase vorn zu behalten.<br>\nSchmidts Appell wird in Fachkreisen aufmerksam registriert, zumal der deutschst&auml;mmige Multimilliard&auml;r nicht nur einen der gr&ouml;&szlig;ten Hightech-Riesen in Kalifornien mitsteuert, sondern seit 2016 auch im h&ouml;chsten Beratergremium des Verteidigungsministeriums sitzt. Bereits unter der Regierung von Barack Obama hatte sich der 62-J&auml;hrige bereiterkl&auml;rt, das Netzwerk zwischen den amerikanischen Milit&auml;rs und dem sonst so unmilit&auml;risch wirkenden Silicon Valley auszubauen.<br>\nGoogles Flirt mit den h&ouml;chsten amerikanischen Offizieren kommt nicht zuf&auml;llig. So &uuml;bernahm der Konzern bereits 2013 die Firma Boston Dynamics, die spektakul&auml;re Laufroboter entwickelt und intensiv f&uuml;r das Milit&auml;r forscht. Da die tats&auml;chlich nutzbaren Ergebnisse offenbar l&auml;nger auf sich warten lassen als zun&auml;chst erwartet, verkaufte der Konzern das Tochterunternehmen vor wenigen Wochen. Wie es in Fachkreisen hei&szlig;t, wolle sich Google mit diesem Schritt aber keineswegs aus dem milit&auml;risch-industriellen Bereich zur&uuml;ckziehen, sondern lediglich nach anderen Zug&auml;ngen Ausschau halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dnn.de\/Nachrichten\/Politik\/Der-begehrteste-Partner-des-Pentagons-heisst-Google\">Dresdner Neueste Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Donna Brazile: Demokratische Vorwahlen waren laut Ex-Parteichefin zugunsten Clintons manipuliert<\/strong><br>\nWurde Hillary Clinton im Vorwahlkampf der Demokraten gegen&uuml;ber Bernie Sanders bevorteilt? Ex-Parteichefin Brazile sagt: ja. Sie spricht in einem Buch von &ldquo;interner Korruption&rdquo; &ndash; und erh&auml;lt Unterst&uuml;tzung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/hillary-clinton-vorwahlkampf-gegen-bernie-sanders-soll-manipuliert-worden-sein-a-1176282.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dies zeigt wieder, die herrschende Finanzoligarchie l&auml;sst eine politische Alternative nicht zu. Das ist in Deutschland sicher nicht anders als in den USA. Nur hat man in Deutschland mit der SPD noch eine beflissenere Erf&uuml;llungsgehilfin als in den USA. Einen deutschen Bernie Sanders muss niemand f&uuml;rchten, daf&uuml;r sorgt die SPD schon selbst. Clinton w&auml;re Wall Street zwar lieber gewesen, weil berechenbarer als Trump, aber mit Trump f&auml;hrt die US-Oligarchie auch nicht schlecht, wie Trumps Pl&auml;ne einer massiven Senkung der Unternehmenssteuern zeigen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Selbst Geld gedruckt? Der merkw&uuml;rdige Scherz eines FDP-Gro&szlig;spenders<\/strong><br>\nEin Rentner aus Wiesbaden hat der FDP 200.000 Euro gespendet. &ldquo;Ich kann Geld drucken&rdquo;, begr&uuml;ndet er seine Gro&szlig;z&uuml;gigkeit &ndash; und zieht das dann als &ldquo;Scherz&rdquo; zur&uuml;ck. [&hellip;]<br>\nImmerhin: Mecking best&auml;tigt definitiv, dass er keinesfalls IT-Unternehmer sei. Das sei &ldquo;Quatsch&rdquo;, sagt Mecking. Tats&auml;chlich ist der Wiesbadener bereits 73 Jahre alt und Rentner &ndash; und konnte sich trotzdem irgendwie die 200.000 Euro absparen. Altersarmut? Hier kein Thema.<br>\nHat Mecking die Spende wom&ouml;glich einfach f&uuml;r einen Dritten an die FDP weitergeleitet? F&uuml;r jemanden, der wirklich reich ist, aber nicht in Erscheinung treten will? Nein, sagt Mecking, &ldquo;es ist mein eigenes Geld&rdquo;.<br>\nRechtlich ist damit also alles in Ordnung. Umwegspenden sind hingegen verboten, weil laut Gesetz Parteispender eben gerade nicht anonym bleiben sollen. Kritische Fragen zur Spendenpraxis der FDP hatte es immer wieder gegeben. Im Juni 2009 kam etwa erst durch Recherchen des stern ans Licht, dass hinter Gro&szlig;spenden einer weithin unbekannten D&uuml;sseldorfer Firma namens Substantia AG an die FDP der Milliard&auml;r und M&ouml;venpick-Miteigent&uuml;mer August von Finck steckte. Das war zwar legal, aber es sorgte f&uuml;r Diskussionen.<br>\nDer heutige FDP-Chef Christian Lindner steht nach eigenen Worten f&uuml;r einen Neuanfang. Gab es nun Gr&uuml;nde f&uuml;r die FDP, sich &uuml;ber die Herkunft der Gelder des Spenders Alexander Mecking zu vergewissern? Nein, sagt eine FDP-Sprecherin in Berlin: &ldquo;Es gibt keinerlei Anlass, ihn als Spender in Zweifel zu ziehen.&rdquo; Denn der Wiesbadener sei, so die Sprecherin, &ldquo;uns als Parteimitglied seit vielen Jahren bekannt&rdquo;. Aber wie entstand dann die Legende, Mecking sei IT-Unternehmer?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/fdp-grossspender-und-sein-seltsamer-scherz---ich-kann-geld-drucken--7684680.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Political Correctness: Die Macht der Opfer<\/strong><br>\nWer das Sagbare bestimmt, beherrscht auch das Denkbare. Die Political Correctness ist die neue Waffe im Kampf um die begehrtesten Pl&auml;tze, von denen aus man das Sprechen der anderen &uuml;berwachen darf.<br>\nDie Geschichte der Political Correctness f&auml;ngt in den Seminarr&auml;umen europ&auml;ischer und nordamerikanischer Hochschulen an. In den 1960er Jahren wurde als Folge der performativen Wende dort ein Gedanke verstanden, den das Theater schon seit &uuml;ber zweitausend Jahren vorf&uuml;hrt: Worte k&ouml;nnen verletzen, mit Sprache kann gehandelt werden und Kommunikation ist immer auch ein Kampf.<br>\nDie versp&auml;tete Einsicht f&uuml;hrte bei den Dozenten und ihren Studenten als Erstes dazu, dass aus ihnen DozentInnen und StudentInnen wurden. Niemand sollte sich mehr durch die m&auml;nnliche Sprachform ein- oder ausgeschlossen f&uuml;hlen.<br>\nIndem man diesen Gedanken f&uuml;r alle sozialen Gruppen und Milieus durchdeklinierte, bemerkte man, dass derjenige oder diejenige, der oder die &uuml;ber die Worte und ihre Verwendung entscheidet, ein wichtiges Mittel der Macht hat. Von nun an wurde der Kampf, der in zivilisierten Kulturen nicht mehr mit k&ouml;rperlicher Gewalt, sondern mit den Mitteln der Sprache gef&uuml;hrt wird, auf einen Kampf um die Waffen der Sprache ausgeweitet. Die &uuml;berraschende Einsicht f&uuml;r die Entdecker von Aggressionen, die in Worten stecken, war, dass auch ihr Kampf um die korrekte Sprache eine Menge Gewalt ben&ouml;tigt, um die falschen Worte aus den K&ouml;pfen zu verbannen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/11\/political-correctness-die-macht-der-opfer\/\">Makroskop<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Ignorieren war keine Alternative&ldquo;<\/strong><br>\nMaybrit Illner wehrt sich im journalist-Interview gegen den Vorwurf, die Medien seien mitverantwortlich am Erstarken der AfD. Je &bdquo;nach Themenlage und Aktualit&auml;t&ldquo; werde ihre Redaktion auch weiterhin AfD-Politiker in die Sendung einladen. [&hellip;]<br>\nDen Eindruck, Talkshows h&auml;tten der AfD zu h&auml;ufig eine Plattform geboten, kontert Maybrit Illner im journalist-Interview mit Zahlen: &bdquo;Von Januar 2016 bis zur Bundestagswahl waren von 400 G&auml;sten unserer Sendung elf von der AfD. Das sind weniger als drei Prozent.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.journalist-magazin.de\/news\/ignorieren-war-keine-alternative\">Journalist<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es geht doch nicht darum, wie viele AfD-Vertreter in Talkshows hocken, sondern darum, wie h&auml;ufig AfD-Themen wie Migration, Islam und Terrorismus rauf und runter gedudelt werden. Der Gipfel dieser thematischen Einseitigkeit bildete das TV-Duell zwischen Merkel und Schulz, an dem auch Illner beteiligt war. &Uuml;ber die H&auml;lfte der Sendezeit ging f&uuml;r AfD-Themen drauf. Ob AfD-Politiker am Tisch sitzen oder nicht spielt also keine Rolle. Die Themensetzung der Medien ist das Problem. Man h&auml;tte ja auch mal &uuml;ber die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40146\">Armut<\/a> in diesem Land reden k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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